Sleeping Buddha

Am Ende der Eingangshalle liegt dieser grosse Buddha. Er ist ungefähr 15 Meter lang, lehnt sich an den felsigen Hintergrund und ist eindrucksvoll beleuchtet.

Tropfstein-Höhle "Tham Khao Luang" in Phetchaburi

Im Raume Hua Hin gibt es unzählige Karst-Höhlen. Eine der spektakulärsten ist bestimmt die "Khao Luang" Höhle im Stadtgebiet von Phetchaburi. Sie liegt im Innern des Khao Luang Hügels, der etwa 90 m hoch aus der sonst flachen Landschaft emporragt. (GPS: 13.13544, 99.93337)

Die Tropfsteinhöhle Khao Luang ist vor tausenden von Jahren entstanden und dient heutzutage als Friedhof für einige heilige Mönche. Mit dementsprechenden Respekt sollte man auch die Höhle betreten und sich angepasst kleiden.

Seit Jahren kenne ich die Khao Luang Höhle in Phetchaburi. Mittlerweilen habe ich sie jedes Jahr 1-2 mal besucht. Von Hua-Hin aus fährt man die 65 km in nördlicher Richtung nach Phetchaburi. Dank meiner SYGIC-Navi-App auf meinem Android-Tablet finde ich den Ort jeweilen auf Anhieb. Die beste Zeit sei zwischen 11 und 14 Uhr, stand in meinem Reiseführer beschrieben, denn dann steht die Sonne am höchsten Punkt und scheint durch das Loch direkt auf die grossen heiligen Buddhas.

Das Höhlensystem der Khao Luang Höhle besteht aus drei miteinander verbundenen Höhlen. Durch den Einsturz der Decke dringen durch die Löcher Lichtstrahlen in die Höhle und tauchen sie in wundervolles wechselndes Licht.

Kurzer Spazierweg zur Höhle

Auf der Auffahrt zum Höhleneingang lauern bereits unzählige von hungrigen und neugierigen Affen jeden Alters. Ich hatte Angst, den einen oder anderen mit dem Auto zu überfahren, denn sie bleiben stur auf der Strasse sitzen. Sie wissen, dass die Autofahrer anhalten würden..

Sie sehen zwar süss und niedlich aus, die Makake-Affen der Höhlenanlagen von Phetchaburi, aber man darf nie vergessen, dass es sich um wilde Tiere handelt, die ziemlich viel Intelligenz, gepaart mit Frechheit und scharfen Zähnen besitzen! Deshalb hielten wir Abstand zu den Affen.

Auf dem Parkplatz schützen Parkwächter ausgerüstet mit Steinschleudern die Auto vor den unzähligen Affen. Nichts ist vor ihnen sicher. Sie klauben an den Seitenspiegeln und Radio-Antennen.

Die Höhle ist ein Foto-Paradies

Oben am Hügel angekommen geht es zum steilen Abstieg auf Treppen samt Geländer in die eigentliche Höhle. Ein unermesslicher Anblick tut sich da auf.Im eigentlichen Dom voller Stalagtiten und Stalagmiten sind unzählige Buddha-Figuren zu bestaunen.

Was sind Stalagmiten und Stalagtiten? Eine Eselsbrücke:

Eine bekannte Eselsbrücke lautet: „Die Mi(e)ten steigen und die Tit(t)en hängen“.

Eingangshalle

Direkt nach Betreten der Höhle sieht man ein einzigartiges Lichtschauspiel. In der Decke ist ein grosses, kreisrundes Loch, durch das die Sonne scheint. Deshalb ist auch die beste Besuchszeit über den Mittag, wenn die Sonne hoch über dem Firmament steht.

Die verschiedenen Räume in der Höhle sind teils künstlich beleuchtet, teils schimmert von der Decke Sonnenlicht herein. Das Spiel zwischen Licht und Schatten ist jedenfalls gewaltig!

In der grossen Eingangshalle stehen viele kleinere Buddha Figuren, doch eine rund 4 Meter hohe Buddha Statur ragt gewaltig hervor. Vor der grossen Figur ist ein Altar errichtet, auf dem unter anderem die chinesischen Stäbchen-Orakel und viele Räucherstäbchen zu finden sind. Hier beten die Einheimischen.

Die verehrten und angebetenen Mönche beim grossen Buddha werden von den Gläubigen mit feinen Goldplättchen geschmückt.

Der Tempel wird übrigens von weiblichen Mönchen geführt, die in Thailand im Vergleich zu den Mönchen nicht so oft anzutreffen sind.

Zweite und mittlere Höhle mit Grabstätten

Direkt neben dem liegenden Buddha befindet sich ein weiterer Raum, bei dem die Höhlen Decke durchbrochen ist. In diesem Raum stehen die Ruhestätten dreier heiliger Mönche mit vielen Buddha Figuren.

Ueberall in den Wänden findet man Mönchsgräber

Ueberall findet man heilige Gebetsstellen, an denen gläubige Thais zum Gebet niederknien.

Auf Wiedersehen! Ich komme wieder

8. Jan. 2020: Freunde, die mich begleiteten

 

Mail an Max Lehmann
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Mein Thailand-Tagebuch
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