16. - 18. Jan. 2009: Ausflug in den Westen von Thailand: mit einem Hausboot auf dem Srinakharin-Stausee und zu den Huai Mae Khamin Wasserfällen
(Letzte Aenderung: Version 1.0 vom 23. März 2021)

Für die 3-tägige Fahrt auf einem Hausboot wollte ich besser gerüstet sein, als ich im vergangenen November im Norden von Thailand auf nacktem Fussboden bei bitterer Kälte schlafen musste. Also ging ich mit Pat ins "Seri-Shoppingcenter", das vorwiegend von Chinesen betrieben wird, um uns besser auszurüsten:


Hinreise und Einkauf in Kanchanaburi

Früh am Morgen des 16. Januars fuhren wir mit einem Kleinbus vom Bangkoker-Hafen in den Westen von Thailand den River Kwai hoch bis zu einem kleinen Weiler am Srinakharin-Stausee, wo unser Boot auf uns wartete. Unsere Expedition bestand aus 4 Männern und 10 Frauen.

Unterwegs machten wir in Kanchanaburi Halt, um einzukaufen Die Rohmaterialien zum Essen wie Reis, Nudeln, Fleisch, Gemüse aller Art, Oliven-Oel, Unmengen von Eiern und noch einiges mehr, aber auch die Getränke wie sauberes Wasser und Pepsi kauften wir auf der Hinfahrt in "Kanchanaburi" auf dem öffentlichen Gemüse-Markt ein.

Da es relativ früh am Morgen war, bekam ich in diesem Städtchen die Gelegenheit mitzuerleben, wie gläubige Thais den Mönchen Esswaren und Blumen überreichten. Dies ist mir auf meinem ganzen Thailand-Aufenthalt immer wieder aufgefallen, dass die meisten Thais etwas von ihrem zum Teil kargen Besitztum an die noch Ärmeren weitergeben.


Uebernahme des Hausbootes

Unser Heim für die nächsten Tage war weniger ein Boot, denn ein Hausfloss, wie ich es auf meiner Kambodscha-Reise bereits mehrmals gesehem hatte. Es war ein moderneres und meiner Meinung nach schwimmfähiges Gefährt. Es war etwa 8x15 m gross. Die Hälfte bestand aus einer "kleinen" Kabine für etwa 5 Personen, einer Toilette/Dusche, dem Motorraum und der Küche, während der restliche Teil als freie Ess-, Liege- und Schlaffläche benutzt wurde.

Auf diesem Boot sollten wir 3 Tage verbringen, selber kochen und unter freiem Himmel schlafen. Ich war mit meiner Luftmatratze bestens gerüstet.


Das Leben auf dem Hausboot

Wir kamen durch Gebiete, die wenig erschlossen waren. Die Leute wohnten dort in ganz einfachen Hütten, die sie aus Bambus bauten und mit Bananenblättern abdeckten. Bei einem solchen Bauern kauften wir Bananen und Papayas. Unser Reiseleiter Mr. Sed, ein eifriger Fischer, versorgte uns mit selbst gefangenen Fischen. Die Frauen kochten abwechslungsweise. Es gab zum Frühstück, Mittagessen (=Lunch) und Abendessen (=Dinner) immer etwas feines zu essen. Darunter verstehen die Thais jedoch mehrere Gerichte der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.


Besuch der Maekhamin Wasserfälle

Mit dem Haus-Boot, er wurde von zwei Einheimischen gesteuert, fuhren wir von einem Ufer oder Insel zur anderen, so auch zu den grossen "Maekhamin Wasserfällen" im Khuen Srinakharin Nationalpark. Ueber 8 Stufen stürzte das klare Wasser in die Tiefe. In diesem Nationalpark sah ich auch erstmals Bambus-Sträucher (oder -Bäume?), die bestimmt etwa 20 m hoch wuchsen. Ich war mit meinen vorsorglich gemachten Einkäufen (Luftmatratze und Schlafsack) bestens ausgerüstet und hatte nachts nie kalt.

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Erkunden eines kleinen Dorfes in der Wildnis


Aber alles geht einmal zu Ende

Es waren schöne Tage auf dem Srinakarin-See. Vieles war für mich neu. Schlafen unter freiem Himmel.

 

Mail an Max Lehmann
Schafmattweg 13, CH-4102 Binningen
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