Tag: Unterhalt

Service meines Toyota

Vor 3 Jahren am 12. Nov. 2014 habe ich meinen Toyota Vios gekauft, aber bin wenig gefahren. 4’315 km sind mittlerweilen zusammengekommen. Laut Service Handbuch sollte ich das Auto alle 6 Monate oder nach 10’000 km zum Service bringen. Ich finde dies übertrieben und habe dies letztes Jahr ausgelassen. Nun fand ich es aber wieder an der Zeit.  Wahrscheinlich verlangen die höheren Temperaturen kürzere Service-Intervalle? Oder?

 

Um 9 Uhr hatte ich den Termin bei meiner offiziellen Toyota Vertretung in Hua Hin. Lächelnd meinte die Dame am Empfang, ich sei aber wenig gefahren, sie würden vom Umfang her den 20’000er Service machen. Ich erhielt einen Kostenvoranschlag für Aussen- und Innenreinigung, Arbeit, Material und Oelwechsel zu 3’400 Baht. Dies entspricht nicht einmal 90 Euro.

 

 

Hoch über der blitzblank sauberen Werkstatt-Anlage mit um die 10 Hebebühnen konnte ich bei Getränken, Süssigkeiten und Internet warten und dabei durch die Glasscheibe den Fortschritt der Arbeiten auch optisch verfolgen. Es ist ein schönes Bild, den in ihren hellblauen Overalls gekleiden Mechanikern bei der Arbeit zuzuschauen. Keine Hektik, aber jeder Griff sass. Man beachte die weiss bezeichneten Felder für die Werkzeug und Service-Trolleys. Ordnung ist scheinbar eine der A und O’s von Toyota Thailand. Bemerkenswert!

 

Nach ziemlich genau einer Stunde kam die Empfangsdame zu mir „Ihr Auto ist fertig“ und erklärte mir die abgearbeitete Checkliste bis hin zur gemessenen Dicke der Bremsscheibe. Als Toyota Kunde hätte ich noch 15% Rabatt auf der Arbeit. Die Rechnung betrug nun 3’050 Baht, das sind 80 Euro.

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Total-Revision meines Trek-Rennrades

Revision meines Trek-Rennrades beim Basbike

Bitte putze mein Trek-Rennrad und vorallem die schmutzige Uebersetzung und Kette, denn ich fliege nächste Woche wieder nach Hause!“ Dies war mein Auftrag an Basbike vom gleichnamigen Fahrradgeschäft in Hua-Hin.

… ein ganz normaler Auftrag wie jedes Jahr am Ende meines Thailand-Aufenthaltes.

Hinterrad

3 Wochen war ich nun mit meinem Rennrad unterwegs und habe dabei über 1’300 km zurückgelegt. In dieser  Zeit fuhr ich nach Phuket und nahm am anforderungsreichen 5-tägigen „Andy Schreck Trainigs-Camp“ teil. Der Trek-Renner war schmutzig, die Schaltung funktionierte auch nicht mehr reibungsfrei.

Als ich nach 2 Stunden in die Werkstatt zurückam, fand ich meinen Renner total zerlegt in seine Einzelteile am Boden seiner Werkstatt. Die Kette war weg, die Ultegra-Schaltung auseinander genommen, ebenso die Vordergabel und die Tretkurbel. „Es war dringend  nötig, auch die Lager zu reinigen. Die Bremskabel habe er auch ersetzen müssen. Sie seien angerostet.“ meinte Basbike.

Der erste Thai, der etwas denkt und entscheidet. Dies habe ich noch nie erlebt. Ich war begeistert.

 

Nach total 3 Stunden übergab er mir mein fast farbrikneues Rad und meinte zum Schluss: „Die Kette müsse ersetzt werden. Um besser über die Berge zu kommen, soll ich eine neue Kassette mit einem 32er-Kettenblatt montieren und dann gleichzeitig auf einen11-fach Schaltung wechseln.“ Dies werde ich tun, sobald ich Mitte Oktober wieder in Thailand sein werde.

Für die gesamte Revision samt der Ersatzteile und Kabel musste ich 1’100 THB (entsprechend Euro 30.–) bezahlen.

Einstellung der Hinterradschaltung

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28. Feb. 2015: Bohren und Hämmern mit „Black & Decker aus PRC“

Ein Haushalt braucht Werkzeuge, auch ein thailändischer

Ordung mit dem Wasserschlauch

Ordung mit dem Wasserschlauch

Arbeitskleidung-HeimwerkerVor zwei Jahren habe ich mir einen etwa 70-teiligen Werkzeugkasten für wenig Geld gekauft. Ich wusste es ja. Dieses Zeugs ist nichts wert. Ich brauchte aber einfach  einen Hammer, Wasserwaage, Schraubenzieher, Zange, verschiedenen Schrauben- und Imbuss-Schlüssel.

Heute wollte ich endlich mal Ordnung schaffen mit dem „Gewurstel“ der Wasserschläuche im Vorgarten und Sitzplatz. Diese haben bekannterweise die Eigenschaft, sich in die falsche Richtung ein- und aufzurollen. So liess ich sie bisher einfach am Boden liegen, denn der einei wird jeden morgen gebraucht, um meine Pflanzen im Vorgarten zu wässern. Der andere liegt auch auf dem Boden und wartet, bis ich mit ihm den Roller oder das Auto abspritze.

So marschierte resp. rollte ich mit dem Roller ins HomePro, eine Art Baumarkt, in dem man alles kaufen kann, was sich der Mann so träumt. Man muss es nur finden, denn zum erklären fehlen mir die thailändischen, aber auch die englischen Fach-Begriffe. Ich suchte zwei Wandhalter für ein paar Meter Wasserschlauch. In der Schweiz sind es verzinkte Dinger und kosten bestimmt Fr. 20.– aufwärts, das Stück natürlich

Bereits letzte Woche war ich im HomePro und suchte in der Gartenabteilung beim den Schläuchen, aber ich fand nichts. Man sagt den Männern nach, dass sie schlechte Beobachter seien und nur das sehen, was sich direkt vor ihrer Nase befindet. Ich bin ein Mann und muss das leider bestätigen. Wir haben effektiv einen Tunnelblick, direkt in den üppigen Ausschnitt der Dame dort drüben. So ging ich nochmals durch alle Regale duch und hoppla, zuunterst sah ich so etwas aus lackiertem Blech für 115 Baht., das sind etwas über Fr. 3.–.

Toll! Nun brauche ich ja nur noch eine Bohrmaschine, mit der ich die Dübel in die Steinwand hämmern kann. In der Maschinenabteilung empfahlen mir zwei junge Thai-Mädchen voller Begeisterung in Englisch  eine rote Black & Decker Schlagbohrmaschine 550 Watt in einem Werkzeugkoffer und über 100 zusätzlichen Werkzeugen für nur 1’750 Baht (entsprechend ca. Fr. 47.–). und die 100 Werkzeuge alle gratis. Die beiden hatten ein Opfer gefunden, denn dem konnte ich mich nicht verschliessen. Ich kaufte den vollen Werkzeugkoffer samt Bohrmachine und hämmerte zu Hause die beiden Schlauchhalter an die Wand.

Zu Hause entdeckte ich dann auf dem Black & Decker-Typenschuld den Vermerk „Made in PRC„, was gemäss Google nichts anderes bedeutet als „Fabriziert in der Volksrepublik China“, ja bei den echten Chinesen. Wer von Euch hat schon etwas aus diesem Weltreich zu Hause?

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