Schlagwort-Archiv: Technik

Dez 27 2016

Handschriftliche Briefe …

Weihnachts- und Neujahrszeit, Zeit der Glückwünsche, Mails und Bettelbriefe

Seit dem 20. Dezember überholten die Glückwunsch-Mails, die ich erhielt, sogar die Spams. Es ist unwahrscheinlich, wer alles an mich dachte und mir „alles Gute“ wünschen wollte. Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich dem „unabsichtlich“ nachgeholfen habe, indem ich mein selbstkreiertes „Merry Christmas und Happy New Year-Foto“ an gegen 100 Freunde und Bekannte verschickt habe. Deren Rache liess nicht lange auf sich warten und prompt schickte mir jeder Mann und Frau ein Video, ein Foto, eine digitale Postkarte oder auch nur irgendetwas Weihnachtliches, das er von einem anderen bereits erhalten hatte.

Nun kann jeder ausrechnen, was ich mit dem einen Mail an 100 Empfänger angerichtet hatte. Ich habe 200 Mails produziert. Jeder meiner 100 Bekannten hat aber auch Mails verschickt, um allen zu zeigen, dass man sie nicht vergessen hat. Wen wundert es, dass die Spams das Nachsehen hatten.

Meine Neujahrskarte 2016

Wie war das vor der Computer-Zeit? Also im letzten Jahrtausend? vor 1999?

Wie hat man dies nur früher gemacht, als man die Einladungen, Glückwünsche, Feriengrüsse, Liebesbriefe, Korrespondenz mit Behörden etc. noch von Hand oder bestenfalls mit Schreibmaschine erledigen musste? Man war, abgesehen von den Ferien-Postkarten, sehr restriktiv beim Schreiben von Weihnachts- und Neujahrsgrüssen. Ostergrüsse oder sogar Grüsse zum Valentinstag sind Erfindungen  des digitalen Zeitalters. Man wurde oberflächlicher.

Wer erinnert sich hingegen nicht an die schöne  Zeit, als man seiner jeweiligen Freundin alle paar Tage einen kleineren oder grösseren Brief schickte. Jeder Brief war ein individuelles Kunstwerk, weil man sich über die Gestaltung und den Inhalt viel überlegte. Und jeden Tag schaute man gespannt im Briefkasten nach, ob der Pöstler eine Antwort von seiner Liebsten brachte.

Für solche Briefe benutzte ich spezielles schweres Bütten-Papier oder Karton aus der Papeterie. Ich hatte die in allen Farben und auch die passenden Umschläge dazu. Damals durfte man Briefe in fast jeder Grösse versenden.

Ich hatte z.B. eine Bekannte, der schrieb ich Briefe in C-Post. C-Post, weil ich im Gegensatz zur A- und B-Post den Brief persönlich vorbeibrachte und in ihren Briefkasten einwarf. Wie sie mir kürzlich beichtete, hätte sie alle diese Brief gebündelt aufbewahrt.

Jeden Brief habe ich selbstverständlich von Hand geschrieben. Oft mit Füllfeder oder einem Tintenroller, aber niemals mit einem Kugelschreiber. Die waren verpönt. Wenn es ganz wichtig und aus dem Herzen kam, dann habe ich sogar mit der Redis-Feder der Fa. Soennecken und Tusche gearbeitet. Wie oft musste ich doch 2 oder 3x den Brief oder die Postkarte schreiben, weil ich einen dummen Fehler machte, oder die Tinte kleckste. Denn auch Korrigieren oder Tippexen waren damals verpönt und unhöflich.

Es war Ende Oktober 2016, als ich meinen letzten Brief händisch auf grünem Papier geschrieben habe. Ich habe mir unendliche Mühe gegeben, damit der Brief leserlich und auch schön aussah. Ein paar Tage später bin ich nach Thailand abgereist. Es handelte sich um einen zweiseitigen  Abschiedsbrief an meinen 2 Wochen später verstorbenen Freund und Kunstmaler Rolf Gautschi. Rolf hat mir immer handgeschriebene Weihnachts-, Geburtstags- und Dankes-Briefe geschickt. Er hatte eine wundervolle und schwungvolle Schrift. Jeder Brief ein Gemälde!

In Thailand werden Unfallprotokolle und Bussenbescheide noch von Hand verfasst

Blick in die Zukunft

In Deutschland will man das Schulfach „Handschrift“ streichen oder nur noch freiwillig anbieten. Ist auch logisch, denn durch die Digitalisierung gibt es praktisch keine handgeschriebenen Briefe mehr. Bald auch keine papierenen Kuverts und Einzahlungsscheine mehr. Auch die handgeschriebene Adresse auf dem Kuvert fällt bald endgültig weg, weil durch Sichtkuvert ….. Der Pöstler oder Postbote werden auch bald verschwinden. Mails, Messenger wie WhattsApp, Viber und Skype bilden die zukünftigen Kommunikationsdrehscheiben.

Es bringt nichts, nun die heutige Jugend zu verdammen, die sich hinter ihren Smartphones verstecken. Nach der Gutenberg-Revolution, als die händisch geschriebenen Bücher durch „billige“ Buchdrucke ersetzt wurden, wird das digitale Zeitalter auch das letzte Ueberbleibsel die  Handschrift ersetzen.

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Dez 14 2015

Mein Traum-Notebook muss >128 GB-SSD-Speicher aufweisen

Hilfe! Meine beiden Windows-7-Notebooks altern!

Arbeitsspeicher: 4 GB DDR3-SO-DIMM

Arbeitsspeicher: 4 GB DDR3-SO-DIMM

Der eine ist bereits mehr als 3 Jahre alt, der andere sagenhafte 5 Jahre. Der eine arbeitet wie ein Motörchen, beim anderen spinnt die Tastaur. Während meiner mehrmonatigen Abwesenheiten bin ich auf einen funktionierenden Notebook angewiesen. Der zweite ist BackUp.

Bereits vor einem Jahr machte ich mir Gedanken, den einen meiner beiden Notebooks zu ersetzen. Mit dem Münchener-Rudi habe ich mich deswegen ausgiebig ausgetauscht, aber den „Traum-PC“ mit einem 128 GB SSD und einer konventionellen Magnetplatte konnte ich mir damals noch nicht leisten resp. die vorhandenen Angebote waren mir einfach nicht das viele Geld wert. Sie kosteten ab Fr. 1’400.– aufwärts. Zudem wollte ich mich nicht noch mit dem unbequemen Windows-8-Krüppel herumschlagen.

So habe ich als Zwischenschritt den „Packard Bell EasyNote TE“ Notebook, den ich im Sept. 2012 beim Grossverteiler Migros für sagenhafte Fr. 333.– kaufte, auf 8 GB-Arbeitsspeicher aufgemotzt. Damit konnte ich beweisen, dass für meine Foto-Arbeiten nicht der Prozessor entscheidend ist, sondern der verfügbare Arbeitsspeicher. Mit diesem Doping arbeitet er wie ein Weltmeister zu meiner vollsten Zufriedenheit. Photoshop und meine Internet-Blogs, um nur zwei Gebiete zu nennen, bewältigte er problemlos. Er wird noch einige Zeit meinen Anforderungen genügen.

Mein zweiter Notebook „Toshiba Satellite L650“  ist bereits etwas älter. Ich kaufte ihn vor 5 Jahren im Sept. 2010 bei Saturn für Fr. 899.– Auch bei ihm habe ich bereits etwas aufgerüstet: eine 500GB-Magnetplatte und 8 GB Arbeitsspeicher. Leider funktioniert bei ihm die linke „Shift-Taste“ für Gross-/Klein-Schreibung nicht mehr. Ich muss die ungewohnte auf der rechten Seite benutzen. Wahrscheinlich habe ich beim Schreiben eine Ameise zerdrückt und damit den Kontakt kaputt gemacht. Ich brauche den Toshiba für meine Bankgeschäfte und als Internet-Fernseh-Drehscheibe zum richtigen Fernseher.

Medion-Akoya-E6422

SSD-Notebook für € 499

Auf dieses Weihnachtsgeschäft hin hat Aldi einen echten Preisknaller für Euro 499 auf den Markt geworfen: einen leistungsstarken 15.6″-Notebook Medion Akoya E6422 mit Full-HD-Display 1920×1080 Bildpunkten, 128 GB-SSD als System-Disc und einer 1 TeraByte Daten-Festplatte

Ich habe ein paar Wochen später in den einschlägigen Internet-Seiten nachgeschaut. Auch die anderen Hersteller wie ASUS, ACER, LENOVO und HP haben nun mit vernünftigen Preisen nachgezogen.

Jetzt ist mein Nachfolge-Notebook verfügbar. Sobald ich aus Thailand zurück sein werde, werde ich zuschlagen

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Nov 13 2015

Meine Erfahrungen mit Smartphones: Abzocke oder Evolution?

Es geht in Richtung Evolution

Als ich begann, diesen Beitrag zu schreiben, wollte ich die Smartphone-Android-Technologie zerreissen. Ich war eher negativ eingestellt, denn ich bekam sie einfach nicht in den Griff. Als ich aber den letzten Abschnitt über die von mir benutzten Applikationen geschrieben hatte, war ich nicht mehr so sicher, aufs Smartphone verzichten zu wollen.

Ich bin kein Technik-Freak. Ich brauche nicht immer das Neueste. Ich bin ein Nutzer, der gerne die technischen Möglichkeiten moderner Technologien einsetzt, wenn sie mir auf meinen Reisen etwas bringen.

Im Zusammenhang mit den Smartphones bin ich ein Quereinsteiger

Erst im März 2012 habe ich mir mein erstes intelligentes Handy das „Smartphone HTC Desire S“ mit dem Betriebssystem „Android 2.3“ gekauft, um mir Erfahrungen mit diesem neuen Medium anzueignen. In der Zwischenzeit habe ich viel dazu gelernt und mich weiterentwickelt. Das HTC brauche ich nur noch als Wecker und habe es vor 2 Jahres ersetzt durch ein „SAMSUNG GALAXY DUOS„-Telephon für 2 SIMM-Karten und ein „SAMSUNG GALAXY TAB3 7-Zoll Tablet„. Beide arbeiten mit dem Android-Betriebsystem 4.1 resp. 4.4.

galaxy-tab-3-7-web

Samsung Galaxy Tab3

Ich komme aus der Microsoft – Windows-Ecke

Ich komme aus der Windows-Ecke und bin seit Jahren auf diesem Gebiet ein qualifizierter Benutzer. Was bei den Windows-Betriebssystemen so einfach ist, nämlich Daten hin- und herzuschieben, oder auch zu wissen, wo die Daten zum jeweiligen Programm gespeichert sind, habe ich bei Android noch nicht herausgefunden. Android besteht für mich immer noch aus einem Datenhaufen. Es ist, als ob ich in der Wüste das richtige Sandkorn nicht finden würde.

Ihr sagt nun teilweise mit Recht, dies braucht man gar nicht zu wissen, denn man findet die Bilder und Videos problemlos. Dies stimmt alles, bis das Smartphone bei einem APPS-Update meldet, „zu wenig Speicher„. Jetzt gilt es unnötiges zu löschen! Vorallem die „Leichen“ zu finden, die das System verstopfen.

Was vorallem schlimm ist, es lassen sich beim „Android Vers. 4“ fast keine Programme oder Daten aus dem Smartphone-Speicher auf die so beworbene SD-Karte verschieben. Ich habe mir eine 32-GB-SD-Karte gekauft, aber sie blieb fast leer. Beim Android 5 soll dies wieder funktionieren. Ob es beim Andoid 6 auch wieder funktioniert?

Android-Geräte sind ein grosses Geschäft

Ich rede hier nur von den SAMSUNG-GALAXY-Android-Geräten der Versionen 4.1. und 4.4 Kitkat. Die Apples mögen ebenfalls Vor- und Nachteile haben, aber darin kenne ich mich nicht aus. Ein Android-Gerät besteht aus weniger Elektronik und Software als ein normaler Notebook, kostet aber gleichviel oder sogar mehr. Aber man kann es einstecken und leicht mittragen. Es ist sehr benutzerfreundlich und funktioniert eigentlich immer. Leider hat es aber manche Einschränkungen:

  • Der interne Speicher, auf dem die Programme und die meisten der Daten gespeichert werden ist bei den Billig-Geräten 4-8 GB gross. Damit kan man wenig anfangen. Die neueren bieten 32 GB an. Ueberall wird mit dem Mini-SD-Zusatzspeichern bis 128GB und mehr beworben. Auf denen kann man aber nur Musik speichern, aber keine Programme und fast keine Daten. Ein reiner Betrug.
  • Beim Kauf eines Smartphone zwingen mich die Hersteller, gewisse Programme zu benutzen, die ich gar nicht möchte. Sie sind vorinstalliert und konsumieren viel Speicher, der doch knapp ist. Ich kann sie nicht löschen. Manche wie „GOOGLE NOW“ blockieren mich laufend, wenn ich den Bildschirm aktiviere. Wie oft versuchte ich, dieses Programm zu deinstallieren.
  • Es existiert kein Update-Prozedere des Android-Betriebssystems, weil die einzelnen Hersteller eine eigene Benutzer-Oberfläche darüber bauen.  Mit vorhandenen Fehlern muss man leben, oder jedes Jahr ein neues Gerät kaufen. Nicht von ungefähr bringt Google jährlich eine neue Version auf den Markt. Soeben kam Android 6 in den Verkauf. Mein altes HTC lief noch mit Android 2.3, ist aber erst gute 3 Jahre alt.

Man muss demnach alle 1-2 Jahre zwischen 300 und 900 Fr. für ein neues Gerät investieren? Reiner Wahnsinn

Wofür setze ich die Android-Geräte ein

Ich brauche die Geräte nicht als PC-Ersatz, sondern dort, wo ein Notebook mühsam ist, d.h. für unterwegs und Kommunikation sprich Telefon.

  • Als mobiles Telefon mit 2 SIMM-Karten, mit der Schweizer- und der Thailand-Tf-Nummer. Auf meinem Mobile-Phone habe ich für beide SIMM-Karten eine gemeinsame Telephonliste, die ich zentral auf meinem Windows-PC unter GOOGLE-Mail verwalte. Die Synchronisierung meiner Kontaktdaten geschieht automatisch, auch auf mein GALAXY-Tablet. Auf diese Weise habe ich nicht nur überall dieselben Kontaktdaten sonden verfüge auch über einen Backup auf dem Windows-PC, falls ich die Geräte wechseln muss.
  • Als zentraler Termin-Kalender: die Synchronisierung der Termine und Kalender-Einträge zwischen dem Android- und Windows-GOOGLE-Kalender funktioniert erstklassisch.
  • Evernote-Dokumenten-Ablage: Auch diese Synchronisierung zwischen den Evernotes auf Windows und -Android funktioniert bestens. Toll ist, dass ich auf Android festlegen kann, welche zentralen Daten-Gruppen (=Notiz-Bücher) ich auf dem jeweiligen Smartphone auch offline-verfügbar haben will
  • Navigationssysteme: Ich habe 2 Off-Line-Navis mit weltweiter Karten-Lizenz gekauft resp. abonniert. „Sygic“ und „Route-66“. Beide funktionieren in Europa aber auch in Thailand bestens. Die lebenslange Lizenz kostete zwischen 50 und 70 Fr.. Darin inbegriffen ist die jährlich mehrmalige Aktualisierung aller Karten. Die Navis brauchen relativ viel Batterie, deshalb sollte man ein Batterie-Pack bei sich haben oder im Auto via Zigarettenanzünder laufend aufladen.
  • Skype: Ueberall wo ich Internet-Anschluss habe, also zuhause oder auf Flughäfen nutze ich Skype-Telephon. Ich habe bei Skype ein Konto und kann damit auch auf öffentliche Mobile- und Festnetz-Nummrn telefonieren. Die Skype-Tf-Gebühren sind um einiges günstiger als die der Tf.-Anbieter. Ein 10-Minuten-Telefon auf die Handy-Nummer von Pat zwischen der Schweiz und Thailand kostet ca 1 Euro.
  • LINE: Da Pat eine Internet-Flat-Rate in Thailand nutzt, kann ich sie via LINE-Telefon jederzeit erreichen. Skype würde auch gehen, aber Pat nutzt noch kein Skype
  • Zeitungen lesen: Ab Tablet lese ich täglich meine Lieblings-Zeitungen wir STERN, FOCUS, SPIEGEL. Die Schweizer-Zeitungen wie NZZ, Basler-Zeitung etc wollen alle Geld, weshalb ich sie nicht mehr berücksichtigen kann.
  • DROPBOX, OnDrive, Evernote sind auch unter Android als Cloud nutzbar. So kann ich im Norfall auch ohne Windows-Notebook, der glücklicherweise noch nie eingetreten ist, auf meine wichtigsten Dokumente zugreiffen
  • Ich liebe verschiedene Android-Tools, auf die ich nur ungern verzichten würde:
    • CAMSCANNER: mit ihm kann ich Visitenkarten und auch Dokumente mit einer Art Foto-Apparat einscannen, als JPG oder PDF umwandeln und in meinem zentralen Evernote oder Dropbox abspeichern.
    • STRAVA: Benutze ich um meine Radausfahrten in Bezug auf Route, Zeit, Geschwindigkeit etc. aufzuzeichnen.
    • METEO: ich nutze zwei Systeme und weiss immer, wie das Wetter werden sollte. Oft kommt es auch anders. Aber es beruhigt
    • ALARM: Oft nutze ich diesen, muss aber immer das Internet ausschalten, ansonsten die ganze Nacht die Facebook-Einträge piepsen und mich wecken

Konsequenz: Ich werde in Zukunft eine Umgebung aus Android/WIN-10 und Microsoft-Notebooks verwenden

Ich werde niemals mehr als Fr 400 für ein Smartphone ausgeben, da meine Anforderungen auch durch ein günstigeres Gerät erfüllt werden können. Ich werde weiterhin eine gesunde Mischung aus Android-Geräten, später vielleicht Windows-10-Smartphones und einer Notebook-Umgebung unter Windows nutzen.

Ich habe nichts gegen Apple und noch weniger Apple-Erfahrung Jeder soll mit dem glücklich werden, das er am meisten liebt.

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Okt 23 2015

Ich liebe die digitalen Technologien – Sie machen mein Leben lebenswert

Man vergisst so schnell: Es sind erst 20 Jahre her

Vor 20 Jahren im 1996 haben CIBA-GEIGY und SANDOZ zu NOVARTIS fusioniert. Warum nenne ich dieses Datum? Diese Fusion war nur dank den  damals neuen digitalen Technologien derart erfolgreich. Man nutzte nicht mehr Papier und Schreibmaschinen. Es standen digitale Werkzeuge wie Excel-Tabellen, weltweite Mailsysteme und etwas Internet zur Verfügung. In beiden Firmen waren grosse Netzwerke installiert, über die man mit den „dummen“ Bildschirmen Internet nutzen konnte. Die Daten, mit denen man arbeitete waren auf internen Servern (=Rechner) abgelegt. Heute würde man denen „Cloud“ sagen. Es gab noch keine Smartphones, aber bereits die mobilen Telefone mit denen man drahtlos telefonieren konnte.

Heute kann jeder mit seinem Smartphone ins Internet und surfen. Dies war damals noch nicht möglich. Oder nur mit grossem technischen Aufwand. Mitarbeiter, die oft und viel unterwegs waren, wurden mit Notebooks oder Laptops des Typs „IBM THINKPAD“ mit anschliessbarem Mobil-Phone ausgerüstet. Ich gehörte auch dazu, denn ich war oft unterwegs, auch in den USA. Ich konnte mich auf diese Weise  von irgendwoher ins zentrale Novartis Netzwerk einwählen und mit den dort gespeicherten Daten arbeiten. Der eine oder andere erinnert sich bestimmt noch daran, wie ich von Solaris aus, an den Fusionsuntelagen arbeitete.

Was hier so einfach beschrieben aussieht war viel komplizierter. Von Solaris aus wählte ich mich mit dem mobilen Telephon auf einen Internet-Knoten in Zagreb und von dort weiter in die Schweiz und weiter zu Novartis.

Dies war vor 20 Jahren und noch nichts für Privatpersonen. Erst mit den neuen Smartphones ab Ende des letzten Jahrtausends konnte man dezentral surfen. Praktikabel wurde es im 2007 mit dem iPhone von Apple.

Mein Haus Soi 94, 34/144,  Dusit Land & House 10: TV David Garrett und Markus Lanz

Neuzeit: Mein digitales Leben in  Thailand

Heute ist man viel weiter. Alles ist selbstverständlich. Oft realisiert man gar nicht, dass dies nur dank Internet möglich ist Oft schmunzle ich, wenn mir die obige Abenteuerzeit in Erinnerung kommt. Heute ist mein Notebook resp. sind meine beiden Notebooks Drehscheibe für alles:

  • Ich kann über die Services ZATOO oder GLOBAL-TV alle deutschprachigen Fernsehprogramme anschauen und auch Radios hören. Leider aber wegen der Zeitverschiebung mit 5 resp. 6 Stunden Verspätung. Den Morgestraich in Basel, der um 4 Uhr in der früh startet, schau ich mir aber gemütlich um 10 Uhr beim Frühstück an. Aber das abendliche Fussball-Länderspiel muss ich Morgens um 2 Uhr anschauen. Ich kann es aber auch auf dem PC aufnehmen und später anschauen.
  • eBanking auf Schweizer oder auch thailändische Banken ist kein Problem. Ich transferiere von hier aus Geld aus der Schweiz nach Thailand, tätige hier in Hua-Hin über Internet meine Zahlungen, die mir Renato zu Hause einscanned und per Mail zuschickt.
  • Digitaler Post-Zustelldienst: Zukünftig, ich habe diesen Service bisher noch nicht in Anspruch genommen, kann ich von hier aus meine Post über die Post-Homepage anschauen, gewisse Brief öffnen lassen und direkt als Zahlungsaufträge aktivieren.
  • Ich kann über Skype weltweit telefonieren, nicht nur zwischen zwei Skype-Benutzern, sondern auch auf eine Festnetz- oder Mobil-Phone-Nummer. Ein Telephon nach Europa auf eine normale Tf.- oder Mobile-Nummer kostet mich ein Bruchteil der Telecom- oder Swisscom-Tarife.
  • Meinen Informationsbedarf stille ich übers Fernsehen und durch Studium meiner favorisierten Online Zeitungen wie FOCUS, SPIEGEL, DIE WELT, NTV und N24. Die meisten Schweizer Zeitungen wie NZZ, BaZ fallen weg, weil sie kostenpflichtig geworden sind. Mir wäre am liebsten eine Flat-Rate fürs Lesen von Zeitungen wie es bei der Music bereits gängig ist.
  • Digitale Bücher: Ich schleppe keine Bücher mehr mit mir. Ich lade mir von Amazon je nach Wunsch das eine oder andere Buch herunter und verschlinge es auf der Sonnenliege.
  • Ich buche über Internet meine Eisenbahn- und Flug-Tickets, aber auch die Hotels in Bangkok, wenn ich Lust auf Shopping habe.. Neuerding kann man bei gewissen Fluggesellschaften das Checkin von zu Hause aus abwickeln und den Boarding-Pass ausdrucken
  • Seit diesem Jahr sichere ich meine digitalen Fotos nicht mehr nur auf einer externen Magnetplatte ab, sondern auch auf einem Cloud, d.h. einem Server irgendwo im Internet.
  • Ich berichte periodisch aber aktuell in meinem Thailand-Tagebuch über meine Erlebnisse im Fernen Osten. Dazu speichere ich meine Texte und Illustrationen online auf dem Basler Server ab.

Ohne Digitalisierung wäre ein 5-Monats-Aufenthalt In Thailand schwierig, denn ich bin der thailändischen Schrift und Sprache nicht mächtig. Es würde schon gehen, aber mir als politisch interessiertem Menschen würde etwas fehlen.

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Feb 11 2015

Mein letztes Hemd hat keine Taschen – Gesundheitszustand Pat – Service in Thailand – HDMI und CyberGhost

Ich will beileibe nicht nachdenklich sein, sondern das Leben geniessen.

Warum die 5 Monate in Hua-Hin mit einer dunkeln Polstergruppe verbringen, wenn sie einem nicht gefällt und unpraktisch ist? Warum alte Fernseher benutzen, wenn die neuen eine besser Auflösung und viele andere neuen Features bringen?

Mit diesen Gedanken marschierte ich am Freitag 6. Feb. mit Pat, die seit 1 Woche wieder hier in Hua-Hin weilte, ins Möbelhaus HomePro und kauften eine bequemere Polstergruppe mit Liege. Optimal, um Fernseh zu schauen. Ich habe diese Polstergruppe bereits in den letzten Tagen vorsortiert. Sie passte mir und zufällig hatten Frans und Katalyn dieselbe. Da noch „Ausverkauf“ war, auch dies kennt man in Thailand, erhielt ich 30% Preisreduktion und bezahlte 27’900 Baht (entsprechend SFr. 800.–)

Da ich schon am Geldausgeben war, habe ich mich kurzentschlossen in den thailändischen Media-Markt dem „PowerBuy“ begeben, um mich über mögliche Fernseher zu erkundigen. Der Verkäufer war erfolgreich und hat bemerkt, dass ich käufig war. Aus dem Geschäft ging ich mit einem 40″ Toshiba-Fernseher mit LED-Screen, den ich für 12’800 Baht (SFr. 365.–) erhielt. Er wurde bereits am Sonntag installiert.

Neue Polstergruppe Soi94Vernetzung mit Hilfe der HDMI-Schnittstelle und CyberGhost

Ich vernetzte diesen Fernseher über die HDMI-Schnittstelle mit meinem zweiten Notebook und kann nun alle meine mir lieben deutschsprachigen Fernseh-Stationen wie ARD, ZDF, SRF, RTL, SAT1 etc anschauen. HDMI, CyberGost und ZATTOO machten dies möglich.

ZATTOO ist eine Anwendung zur Übertragung von Fernsehkanälen über das Internet. Sie ist aber nur für wenige Länder in Europa lizenziert. So z.B. für Deutschland und Schweiz. Mit ZATTOO kann ich via Internet die meisten gängigen deutschsprachigen Fernsehstationen empfangen

CyberGhost ist ein System-Programm, das gegenüber Internet-Anwendungen einen anderen Standort simuliert. Ich befinde mich zwar in Thailand, das merken auch die Programme anhand der IP-Nummer. Mit CyberGhost kann ich festlegen, mit welchem Server (Computer) in welchem Land ich verbunden werden will. In der Gratis-Version werden keine Schweizer Server unterstützt, aber solche aus Deutschland. Dadurch konnte ich mir das Abfahrtsrennen der Ski-WM in Vail Beaver Creek verfolgen, obwohl diese Sportveranstaltungen aus Gründen internationaler Verträge nur im Inland betrachtet werden dürfen.

Alternative zu CyberGhost: Okay Freedom

Ein paar Tage nach dem Schreiben dieses Beitrages habe ich als Altrnative von CyberGhost die vergleichbare Schweizer-Software „Okay Freedom“ ausprobiert. Und es ist wirklich eine Alternativ. Leistungsfähig in der Gratis-Version und kostengünstig mit einer Jahresgebühr von unter 30 Euro.

Neue Fernseh-Installation über HDMI und Notebook

Gesundheitszustand von Pat

Apropos Pat. Sie erhielt in der vergangenen Woche die Erlaubnis vom Arzt, bis Ende Februar zu mir nach Hua Hin gehen zu dürfen. Pat leidet aber immer noch unter den Veräzungen im Hals, die sie sich anfang Jan. 2015 bei der Explosion einer aggressiven chemischen Substanz in Bangkok zugezogen hatte. Sie darf noch nicht sprechen. Wir kommunizierten über Papier und Handzeichen. Wie ich erst jetzt mitbekommen habe, mussten alle 5 Insassen des Busses, in dem Pat mitfuhr, notfallmässig ins Spital eingeführt werden. 3 davon seien kurz danach gestorben! Wahnsinn, und davon habe ich nichts geahnt und erst 2 Wochen später erfahren.

Heute habe ich am Thai-Fernsehen Aufnahmen zweier weiterer Explosionen vom vergangenen Weekend (1. Feb. 2015) mitten im Geschäftsviertel beim Siam-Paragon-Square in Bangkok gesehen, wie eine selbstgemachte Rohr-Bombe explodierte. Diese Explosion konnte das Militär nicht verheimlichen, während die von Anfang Jahr, in der Pat in Mitleidenschaft gezogen wurde, nicht an die Oeffentlichkeit gelangte.

Leider musste Pat bereits nach 1 Woche wieder zurück ins Spital. Ihre Schmerzen im Hals wurden zu stark. Am Montag, 9. Feb. fuhr sie wieder gen Bangkok ins Spital in Pathum Thani.

Ein Service, den es in der Schweizer Post nicht gibt!

Bei meinem neuen Rennleibchen ging der Reissverschluss kaputt. Der Hersteller in Bangkok mailte mir, dass ich es ihm zurückschicken könne. Er werde den Zip gratis auswechseln und gab mir gleich seine genaue Adresse an:

อาคาร ปาร์คพลาซ่า เอฟ 2-03 บี ชั้น 2   เลขที่ 206    
ซอย. พัฒนาการ 20 ถนน. พัฒนาการ แขวง. สวนหลวง    
เขต.สวนหลวง กรุงเทพฯ 10250

Was macht man in einer solchen Situation, denn ich kann doch die Adresse nicht in Thai-Schrift schreiben: Ich ging ins Post-Büro und bat die Schalterdame, ob sie die Adresse aufs Päckchen schreiben könne? Ja klar. Freudestrahlend half sie mir, dem Farang.

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Nov 27 2014

Ausführung und Qualität der grossen Automarken in Thailand

Toyota Vios InnereienIch habe bereits aus Indien berichtet, dass die dortigen „Import-Autos“ wie  VW-Golf, Ford-Focus oder auch die Toyotas nichts mit den bei uns in Europa ausgelieferten Autos gemeinsam haben. Ausser dem Motor und dem optischen Aussehen, also der Aussenhaut, sind diese Autos indische Konstruktionen. Sie haben zum Beispiel keine oder geringe Knautsch-Zonen, keine Air-Bags etc, kosten daher auch fast nichts

In Thailand ist dies nicht ganz so schlimm (glaube ich). Ich nehme an, es sind die ganz normalen Konstruktionen, aber mit reduzierten Extras. Die ausgelieferten Autos bieten nur das minimalste an, was bei uns in Europa bereits Standard ist.

Mein Toyota Vios gibt es in 7 Versionen. Ich habe mit dem „1.5 Liter Typ E“ die 5.beste Version für rund 650’000 Baht, das sind nicht ganz SFr. 20’000.– gekauft. Der Vios ist ein kleiner Mittelklasse-Wagen.

Er enthält einen 1.5 Liter Einspritzmotor mit 4-Stufen Schalt- und Handautomatik, Radio mit CD-Player und 4 Lautsprecher, von Innen verstellbare Aussenspiegel, Alarmanlage, Alu-Felgen, gefärbte Scheiben nach Wahl, ABS und EBD. Zusätzlich ist auch eine Vollkasko- und Haftpflichversicherung fürs 1. Jahr  im Kaufpreis eingeschlossen, was in Thailand üblich ist, Sie entspricht einem Wert von 25’000 Baht, (entsprechend Fr. 750.–)

Im Unterschied zu europäischen Ausbau-Standards, enthält mein Vios:

  • Nur 2 Vorder-Air-Bags,
  • Die in Europa aufwendig gestalteten Innen-Verkleidungen um das Armaturenbrett und die Türen sind in meinem E-Model aus biderem Hart-Plastik. Wenn man daran klopft, dann tönt es echt hohl, wie bei einer Plastik-Flasche
  • Die Motorhaube und der Kofferraum-Deckel ist innen nur teilweise abgedeckt,  aus biligstem grauem Abdeckmaterial. Der Kofferraum ist aus demselben d’grauen Füllmaterial abgedeckt. Sobald etwas schwereres im Kofferraum liegt, biegt er sich zum Reserverad durch
  • Er verfügt nur über eine Innenraum-Kühlung, aber keine Klimaanlage und noch weniger eine Heizung. Im Norden von Thailand kann es recht kalt werden.
  • Weitere Finessen wie Tempomat, Scheibenwischer mit Regenerkennung, Pneudruck-Erkennung etc gibt es höchstens als Zubehör. Ich habe aber nie eine solche Liste gesehen
  • Das Abblend-Licht geht nicht automatisch an oder aus, wenn ich das Fahrzeug in Betrieb resp ausser Betrieb nehme.  Als Warnung piepst es ein wenig, falls das Abblend-Licht noch eingeschalten ist
  • Annäherungs-Sensoren  vorne und hinten an den Stosstangen sind nicht üblich. Ich habe meine für Hinten beim Kauf eingehandelt. Die sog. Stossstangen sind von billigster Qualität und haben nur eine optische Bedeutung.  Sie sind aus derart dünnem Plastik, dass sie keinen leichten Anprall oder Stupser aushalten. Man darf ja nicht darauf knien, um etwas aus dem Kofferraum zu nehmen. Sie würden abbrechen.
  • Es hat nur wenige digitale Anzeigen. Einen Bord-Computer mit entsprechenden Anzeigen gibt es nicht.  Mein Kilometerzähler gibt nur die Km an, aber nicht die Meter. d.h., wenn ich 700 Meter zu fahren habe, muss ich die Distanz schätzen. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich die 12-Stundenanzeige auf 24-Stunden ändern kann.
  • Die Rücksitze sind nicht abklappbar. Es gibt auch keine Armlehnen in der Mitte.
  • Das Betriebshandbuch gibt es nur in thailändischer Schrift. Ein englische Version wurde bestellt
  • Der Oeffnungsmechanismus des Kofferraumes und des Benzin-Deckels ist mechanisch über Stangen.

Man darf mich nun nicht falsch verstehen. Ich bin zufrieden mit dem, was mir Toyota lieferte. Vielleicht wäre es auch besser und unterhaltsfreundlicher, wenn die Autos in Europa nicht vollgestopft mit neuester Elektronik wären.

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Okt 30 2014

Bankverkehr – ATM’s – eBanking – Visa-Cards

Jede Bank hat eine eigene Farbe

Die „Kasikornbank“ ist meine Hausbank in Thailand. Es gibt unzählige Banken in Thailand. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrem Namen, sondern auch in der Farbe. Die Kasikornbank ist grün, die Ayudhya-Bank ist gelb, die Bangkok-Bank ist blau, die TMB hellblau und so fort. Diese Farben sind wichtig, denn nicht nur die mondänen Eingänge zu den Filialen sind in diesen Farben gehalten, sondern auch die ATM-Geld-Automaten, von denen man Geld bezieht. Von weit her sieht man seine Bank, seinen ATM (Bancomat). Der Thai hängt an seiner Bank.

Als ich frisch in Thailand war, ärgerte ich mich, dass ich bei jedem Geldbezug mit der Maestro-Karte 150 Baht für die thailändische Bank und rund Fr. 5.– für meine Schweizer Bank, also insgesamt je Geldbezug Fr. 10.– an Gebühren bezahlen musste. Deshalb meldete ich mich bei der Kasikorn-Bank an, weil diese Bank zu der Zeit keine Fragen betr. festem Wohnsitz in Thailand stellte. Nun überweise ich in 1 oder 2 Tranchen aus der Schweiz den Betrag, den ich für mein Leben in Thailand inkl. Mietzins benötige und hebe mein Geld für den Lebensunterhalt mit der Kasikorn-Visa-Karte von meinem Kasikorn-Konto ab und bezahle dafür keine Spesen.

Banken in Thailand

Banken und Bancomaten, so weit das Auge reicht

Die ATM-Geldautomaten (=Bancomat)

Ein Geldautomat bzw. Kreditkartenautomat ist in Thailand etwas anders konzipiert als in Deutschland oder der Schweiz. Grösster Unterschied  ist die Standortswahl. So stehen die bunten Geldbringer meistens freistehend direkt vor Supermärkten oder auf dem Gehsteig einer vielbefahrenen Strasse. D.h. es gibt keinen Schutz gegen das Ausspähen der Geheimnummer oder dem Entwenden des eben aufgefüllten Geldbeutels, dafür muss man selber sorgen.

Die Automaten sind sehr farbenfroh, je nach Bank entweder blau, grün, lila oder rot. Wie erwähnt hat meine Kasikorn-Bank grüne Automaten, die den ATM-Service 24h anpreisen. Welche Karten kann ich hier benutzen? Alle handelsüblichen wie Maestro, Visa, Plus, MasterCard und Cirrus werden unterstützt. Eine recht breite Auswahl, damit für jeden etwas dabei ist. Der Ein-/Ausgabebereich  sieht so aus wie in jeder europäischen Bank. In der Mitte der Bildschirm links und rechts vier Tasten für die Auswahlmöglichkeiten. Unten links ist der Schlitz für die Geldentnahme und rechts das Einschubfach für die jeweilige Karte. Darunter die Tastatur.

Grundlegend anders ist, dass hier auf dem Bildschirm kein Logo der Bank erscheint, sondern wie im Fernseher Werbung abgespielt wird. Vom Parfüm bis zum Modelabel wird hier alles frech beworben. Natürlich gibt es auch Eigenwerbung, diese ist jedoch innerhalb der fremden Werbung eingebunden. Sobald man seine Karte einsteckt, hört dieses Spielchen auf und das Menü für die Bank-Transaktion beginnt. Ganz zu Beginn kann man die Sprache wählen.

An den Bankautomaten lässt sich nicht nur Geld beziehen, sondern auch Zahlungen tätigen, oder mein Bankbüchlein aktualisieren, d.h. die Bankbewegungen eintragen. Dies ist auch der Grund, warum meist nicht nur ein Automat derselben Bank dort steht, sondern 2 oder gar 3.

Hier in Hua-Hin gibt es an jeder Ecke und vor fast jedem 7-Eleven Laden einen oder mehrere Geldautomaten. Ganz zu schweigen in den Shopping Centers, da sind es unzählige, die um das Wohl der Kunden buhlen.

Das Bankbüchlein steht hier noch hoch im Kurs. Alle Thais tragen die Transaktionen nach. Ich habe dies nie gemacht, denn diese kann ich übers eBanking nachschauen. Aber auch ich brauche das Bankbüchlein, wenn ich etwas auf meiner Bank erledigen muss. Dann genügt nicht die Visa-Bankkarte wie zu Hause, dann muss ich das Bankbüchlein vorzeigen, ohne Passwort notabene.

eBanking

Meine Mieten für das Haus, die Thai-Versicherungen für den Roller und nun auch das Auto bezahle ich über eBanking der Kasikorn-Bank. Die Spesen sind gering, falls man die Zahlungsfrist bei 2 Tagen und länger belässt. Eine tolle Sache und es funktioniert, falls man nicht selber einen Fehler macht.

Kürzlich habe ich dem Jean Moser den Betrag für sein Rennrad überwiesen, das er mir verkauft hat, und dabei einen dummen Fehler gemacht: Er schickte mir per Mail eine Kopie seines Bank-Büchleins. Anhand dieser Angaben richtete ich sein Konto in meiner eBanking-Umgebung ein, ordnete ihm jedoch versehentlich die falsche Bank zu, denn viele haben einen ähnlichen Namen und unterscheiden sich oft nur am Signet und der Farbe.

Ein paar Tage nach Ueberweisung kam das Geld mit einer Mail von meiner Bank zurück, sie hätten den Transfer nicht ausführen können, weil irgendetwas an der Konto-Nummer nicht stimmte. Ich soll bitte auf der Bank vorbeikommen. Ich machte ein langes Gesicht und vermutete, wie alle Computer-Laien, da hat der Computer wieder einmal gespuckt!

Nachts, 5-Minuten vor dem Einschlafen kam mir die Erläuchtung. Ich hatte die falsche Bank erwischt? und in der Tat lag ich richtig. Nach der Korrektur kam das Geld 2 Tage später beim Jean an.

Voraussetzung für das eBanking ist die Nutzung einer Thai-Telefon-Sim-Karte, weil die Bank die Transaktions-Kontroll-Codes per SMS zuschickt. So funktioniert dieses eBanking auch aus der Schweiz und war immer unroblematisch, denn ich bezahlt von zu Hause aus den monatlichen Mietzins. Es blieb problemlos, bis zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Sommer aus Versehen ein paar Mal mit der Thailändischen statt mit der Schweizer Telefon-Karte telefonierte und die thailändische innert Kürze leer war. Glücklicherweise habe ich in Hua-Hin Freunde. Ich bat Miro, mir meine Karte bitte in Thailand aufzuladen, was problemlos möglich war!

Die Bankautomaten der grünen Kasikorn Bank

Visa-Card

Als Bank-Kunde erhält man automatisch eine kombinierte Visa-Bank-Card, mit der man Geld ab den Automaten beziehen, aber auch bezahlen kann. Ich habe noch nie damit bezahlt. Visa-Cards als Zahlungsmittel werden durch Thais wenig benutzt. Man bezahlt Bar. Um Betrug durch Dritte zu verhindern, ist auf meiner Karte der Geldbezug auf 40’000 Baht pro Tag limitiert, das sind ungefahr 1’000 Euro. Dies genügt mir auch.

Als kürzlich meine VISA-Karte abgelaufen war, musste ich auf der Bank vorsprechen, um eine neue ausstellen zu lassen. Dies ging flott vor sich und als Geschenk erhielt ich einen Suzuki-Schlüssel-Anhänger. Werbungd, Werbung, Werbung

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Okt 18 2014

18. Okt: Mein neues Rennrad „Trek Modane 5.2“ und mein neues Renndress

Mein bishriges Rennrad ist ein einfaches „SPECIALIZED ALLEZ“ Alu-Rennrad, das bereits etwa 5 Jahre alt ist. Ich habe es im Okt. 2011 in Hua-Hin von  Chris Byrd für 25’000 Baht (ca. SFr. 750.–) als 2-jährige Occasion abgekauft. Der feuerrote Rahmen sieht zwar immer noch tip-top aus, aber die Schaltung ist nicht die beste und bereits etwas ausgeleiert. Eine Revision wäre fällig..

So beschloss ich noch in der Schweiz, in dieser Saison ein neues Rennrad für Thailand zu kaufen. Es sollte ein qualitativ hochstehendes sein und mir für den Rest meiner Laufbahn Freude bereiten. Ich wollte nicht auf der falschen Seite sparen. Mein Budget legte ich auf 150’000 Baht (entsprechend etwa 4’300 SFr) fest.. Ich bat bereits zum voraus Miro um Mithilfe bei der Auswahl des geeigneten Sportgerätes, denn zu zweit ist es einfach besser.

Hua-Hin - Das neue Renndress "Hua-Hin Roadies" und mein Trek Modane: Adrian Stella und Max

P1060154-Trek-Modane-PICASA-THAI-HIT4-800px-75bpiDas neue Rennrad „Trek Madone 5.2“

Am Donnerstag, 16. Oktober landete ich in Bangkok. Bereits am Tag darauf am Freitag war ich Besitzer eines grandiosen „Trek Madone 5.2 Rennrades“. Wie kam es dazu?

Am Donnerstag und dann nochmals am Freitag-Morgen früh versuchte mich mein Velo-Freund Jean Moser aus Kaoh Tao mich telefonisch zu erreichen. Ich rief ihn zurück und er machte mir ein Angebot von 60’000 Baht (SFr. 1’750.–) für sein 2 Jahre altes Carbon-Rennrad in der Qualitäts-Klasse, die ich anstrebte. Eben um sein „Trek Madone 5.2“ für das er im 2012 noch 120’000 Baht entsprechend SFt. 3’500.– bezahlte.

Er sei sowieso auf dem Weg nach Hua-Hin und hätte Zeit, mir das Rennrad zu Testzwecken zur Verfügung zu stellen. Gesagt getan, 30 Minuten später sass ich erstmals auf diesem Rad, stellte den Sattel ein und fühlte mich von Anbeginn wohl, obwohl es sich um einen 52er-Rahmen handelte und ich bisher 54er gefahren bin. Aber es scheint, dass die Rahmen-Grössen der einzelnen Hersteller in der Praxis sich unterschiedlich anfühlen.

Es handelt sich um ein Leichtgewicht-Carbon-Rennrad von gegen 8 kg In den Farben weiß, grau und dem Leopard-blau/grün, welches dem von Fabian Cancellara im 2012  gefahrenen täuschend ähnlich ist. Es verfügt über eine 10-fach-Ultegra-Schaltung 50/34 mit Flachspeichen Bontrager Rädern. Die Züge sind sauber integriert in den Rahmen, in der linken Kettenstrebe sitzt ein ANT+-kompatibler Tacho-Sender, der Sattel thront auf einer Spezialstütze,

Ich musste nur noch die Pedale auswechseln und fuhr zu diesem Zweck zum Velohändler. Nach dieser Fahrt durch Hua-Hin war ich mir klar, dieses Rennrad würde ich kaufen. Ich wollte zwar nie ein Weisses, aber schön sieht es eben schon aus. Ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe mein Gefühl sprechen lassen.

Hua-Hin: Max mit dem neuen RennradDas neue Renndress der „Hua Hin Roadies“

Tags darauf machte ich mit meinen hiesigen Freunden meine erste Ausfahrt diese Saison und blieb begeistert vom Trek-Rennrad. Zum Start überbrachte mir Adrian Stella das neue Renndress bestehend aus Hose und Shirt unserer Radrenngruppe „Hua-Hin Roadies„, das von meinen Freunden in diesem Sommer kreiert wurde. Es wurde in bester Stoff-Qualität in Thailand fabriziert und kostete jedem einzelen nach Abzug der Sponsor-Beiträgr 1’900 Baht, entsprechend SFr. 55.–. Es erinnert in seinen gelb-blauen Farben etwas an die Tinkoff-Profi-Sportgruppe und sieht einmalig aus. Wie ich mir habe sagen lassen, ist unser Team bereits in der ganzen Umgebung bekannt. Einzelne Restaurants sollen bereits Schilder mit dem Text  „Welcome Hua-Hin Roadies„. draussen stehen haben.

Hua Hin Roadies

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Dez 23 2013

Ruhe in Frieden, meine LUMIX DMC-FZ7

Man beachte die Gebrauchspuren

Man beachte die Gebrauchspuren

Im Dez. 2009 habe ich mir die  Panasonic LUMIX DMC-FZ7 mit 10.1 Megapixel, 12x optischem LEICA-Zoom (25-300mm), Bildstabilisator, automatische Belichtungsreihen etc für Fr. 445.– (€ 290) gekauft.

Heute am 23. Dez. 2013 im Market Village zeigte sie erstmals Alters-Schwächen. Ihre Anzeige wurden immer flauer und flauer und unschärfer. Erstmals habe ich erleben dürfen, wie ein technisches Wesen langsam ins Nirvana hinübergleitet.

Aber meine Erste Hilfe-Massnahmen haben nochmals geholfen, indem ich ihr zu Hause neues Blut und neue Kraft in Form einer neuen  Batterie einflösste. Jetzt atmet sie wieder regelmässig.

Was könnt Ihr daraus lernen? Wie wichtig ein „Erste Hilfe Kurs“ sein kann

Der Schleier im Blick meiner Kamera

Der Schleier im Blick meiner Kamera


Es ist jetzt Anfang Januar 2014: Die Batterie ist geladen, aber der Zoom funktioniert nur noch Sprungweise. Die Bilder-Qualität isz zwar noch genügend, die Bedienung aber mühsam. Ich werde nun meine Lumix endgültig ausser Betrieb nehmen und entsorgen.

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Dez 22 2013

CyberGhost – surfen im Internet unter fremder Identität

In Thailand, vermutlich auch im Sommer in Istrien, habe ich das „grosse“ Problem, dass ich auch via frei zugängliche ZDF/ARD- oder Schweizer Mediathek bestimmt Sendungen z.B. wegen Eurovisions-oder Länderspezifischen Verträge nicht sehen kann. Dies sind z.B. Sport-Veranstaltungen, Champions-League-Spiele aber auch spezielle Filme.

Zudem hat mich die Deutsche Abmahnwelle wegen illegaler Nutzung von Porno- und anderen Seiten alarmiert, obwohl wir in der Schweiz weniger gefährdet sind.

Ich nutze seit kurzem das VPN-Tool „CyberGost“

Es gibt eine Gratis-Version, die aber recht langsam ist, aber ideal für Tests funktioniert. Die Kauf- und PREMIUM-Version habe ich eben für rund SFr. 31.–/Jahr als Aktionsangebot gekauft. Es darf auf mehreren PCs installiert werden.

Ich brauche nicht immer unter CyberGhost zu fahren. Wenn ich mich entscheide, unter VPN zu fahren, starte ich CyberGhost und zeige auf einem einfachen Menue über welches Land ich arbeiten will, z.B. Deutschland für gewisse Wintersport-Uebertragungen. Und bereits ein paar Sekunden später habe ich eine Deutsche-IP-Nummer, anstelle der thailändischen, und kann die vorher gesperrte ZDF-Sendung betrachten.

how_it_works_de

I.S.P. = Internet Service Provider = Internet-Dienst-Anbieter wie Telecomm, VTX etc

Anonym im Internet

Im Internet wird geschnüffelt was das Zeugs hält. Auch für Privat-Personen kann dies tragisch enden, z.B. wenn eine Abmahnung wegen Nutzung einer Pornoseite ins Haus flattert, wenn Deine Bank-Passworte gestohlen werden.

  • Schütze deine Identität mit CyberGhost VPN und surfe mit 128-Bit-AES-Verschlüsselung sowie verschleierter IP-Adresse anonym, sicher und privat im Internet.
  • Schlage der Protokoll-Wut ein Schnippchen: Länder, Unternehmen und Internet Service Provider protokollieren nahezu paranoid deine Online-Aktivitäten. Mit CyberGhost VPN biegst du die Sache gerade und stellst deine Freiheit und Privatsphäre im Internet wieder her. (Beispiele: NSA, Abmahnungen Pornoseiten)

Schutz an Public-Hotspots wie auf Solaris, McDonalds oder Internet-Cafes

Öffentliche Hotspots ermöglichen heute an vielen Orten den Zugang zum Internet. Was leider wenig bekannt ist: Dein Datenverkehr erfolgt in der Regel komplett sichtbar und kann mit einfach zugänglichen Tools mitgeschnitten werden.

  • Verschlüssele deine Datenanbindung mit CyberGhost VPN: Der virtuelle Tunnel, der dich zu unserem Server verbindet, verschlüsselt deine Daten bereits auf deinem Rechner und macht sie von außen nicht mehr einsehbar.
  • Sichere dein Online-Banking und Transaktionen in Internet-Cafés ab: Mit CyberGhost VPN bist du selbst in Internet-Cafés und öffentlichen Hotspots wie auf Flughäfen vor neugierigen Augen geschützt.

Surfen auf gesperrten Webseiten und Fernseh-Angeboten

Nicht nur freiheitsfeindliche Länder sperren ihnen nicht genehme Informationen im Internet oder zensieren sie. Auch demokratische Länder wie Thailand installieren Filter, die Inhalte mit bestimmten Schlüsselwörtern von den nationalen „Grenzen“ fernhalten.

Es existiert aber auch der umgekehrte Weg, dass z.B.  Deutschland und/oder die Schweiz gewisse Sport-Veranstaltungen oder Filme nur den Zusehern im eigenen Lande freigeben. Ausserhalb dieser Grenzen sind diese Sendungen gesperrt. So aber auch die private Internet-Mediathek ZATOO, die nur in den 3 Ländern Deutschland, Oesterreich und der Schweiz nutzbar ist.

  • Logge dich mit einer ‚Fremd‘-IP ein: Loggst du dich auf einen Server in den USA oder Spanien oder eben Deutschland oder Schweiz ein, giltst du als Bürger des jeweiligen Landes und kannst die dortigen Inhalte ungestört betrachten. Ideal für Urlauber und Geschäftsreisende, die andernfalls von Informationen aus der Heimat abgeschnitten wären.

Rundumschutz

CyberGhost VPN ist sicher und bringt ganz nebenbei noch weitere Vorteile mit:

  • Schutz bei Verbindungsabbrüchen: Bei Verbindungsverlust während einer CyberGhost-Sitzung greift eine automatische Schutzvorrichtung, die dafür sorgt, dass die aktuellen Datenverbindungen nicht nach außen sichtbar und sämtliche Übertragungen ins Internet sofort unterbrochen werden. Bei der Premium-Version erfolgt außerdem eine automatische Neuverbindung.
  • Zusätzliche Firewall-Funktion: CyberGhost VPN arbeitet auch als zuverlässige Firewall. Der Grund ist simpel: Wer im Internet nicht sichtbar ist, kann auch nicht so schnell attackiert werden. Zum einen wirken die VPN-Server wie Tarnkappen, was alleine bereits Angriffe aus dem Netz wirkungsvoll verhindert, zum anderen blocken die Firewalls der Server allen eingehenden Datenverkehr und sorgen damit für zusätzliche Sicherheit während deiner anonymen Internetaktivitäten.
  • Bis zu 30 % schnellerer Seitenaufruf: Dank integrierter Datenkompression rufen CyberGhost-VPN-Surfer viele Internetseiten um bis zu 30% schneller auf. Damit wird die Verzögerung, die durch die Anonymisierung und die Verschlüsselung entsteht, problemlos wett gemacht.

Einfach zu bedienen

Der CyberGhost ist einfach zu installieren und zu bedienen. Das Setup und die Einrichtung sind in wenigen Minuten erledigt, ebenso das Anlegen des erforderlichen anonymen Nutzerkontos.

Weitere Vorteile:

  • Anonyme Accounts: Zur komplett anonymen Account-Eröffnung ist nur ein beliebiger Nutzername und ein Passwort notwendig.
  • Der Account zählt, nicht der Rechner: Premium-Kunden können Ihren Account auf jedem beliebigen Rechner nutzen, zu Hause am Desktop-PC, unterwegs mit dem Laptop oder auf Reisen vom Internet-Café aus. Damit bist du auch unterwegs sicher.

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Dez 12 2013

Meine Erfahrungen mit einem 15“-Billig-Notebook von Packard Bell für unter 300 Euro

Mein Packard Bell Notebug als Budget Angebot bei Migris

Mein Packard Bell Notebook als Budget Angebot bei Migros

Vor über 1 Jahr am 3. Sept. 2012 habe ich mir diesen 15-Zoll-Billig Notebook von „Packard Bell“ im Grossverteiler Migros für SFr. 333.–, das sind nicht einmal € 300, gekauft.

Er ist ganz normal ausgerüstet mit einem 2×1.7 GHz-Celeron-Pozessor, 15-Zoll-Bildschirm, 4 GB Hauptspeicher. 340 GB Platte, 3x USB-2 und Win-7-Betriebssystem. Ich kaufte dieses „Schnäppchen“, um unterwegs auf meinen Reisen im Fernen Osten nicht meinen heissen Notebook mit Banken-Applikationen etc immer bei mir zu haben. Es sollte mein BackUp-PC sein, einzig um meine Fotos abzusichern und grob zu sichten, im Internet zu surfen und meine Mails zu lesen.

Mein Packard, wie ich ihn nenne, war auf meinen Reisen im Vietnam und Burma, sowie auf meinem Reise in Istrien nach Dubrovnik immer im Rucksack dabei. Er hat sich als „Kampf-PC“ bewährt. Zurück in der Basis, also In Hua-Hin und im Wohnwagen in Istrien dient er mir als Fernseher für die Mediathek-Seiten (ZDF, ARD, SFR und GLOBAL TV) im Internet.

Ich konnte alle meine wichtigen Softwaren darauf installieren. Sogar Photoshop war gut lauffährig. Den Datenaustausch und -Abgleich meiner Passworte, Favoriten, Homepage-Daten, Adressen und Telefone etc mit meinen Haupt-PCs führe ich automatisch über meine Clouds aus. (Bem: Dank der Clouds haben alle meine PC’s identische Daten)

Beanstandungen und Schwächen meines Packard-Bell-Notebooks

Ich habe nur 1 Schwäche gefunden, die aber knapp noch akzeptabel ist. Die Tastatur ist billig und führt manchmal zu Fehl-Kontakten. Praktisch wäre zusem ein 500GB-Disc. Dies ist aber kein Mangel, denn ich führe schon aus Sicherheitsgründen immer externe Disk-Platten für den Backup bei mir

Konklusion

Für Surfen im Internet, Skype, Bearbeiten von Mails und alle Arten von Büro-Arbeiten genügt ein günstiger Notebook zwichen 400 und 700 Euro mit  einer Prozessor Leistung um die 2 GHz, mindestens 4 GB Hauptspeicher und einem 500GB-Disc. Alles andere wie CD/DVD-Drive, USB3-Anschlüsse, WLAN etc  sind bei jedem Angebot dabei.

Es ist schade um jeden Euro, den man als Durchschnitts-User mehr ausgibt. Argumente für teuere Geräte wie „Man erhält länger Ersatzteile ist eine Lüge. „Sie sind stabiler“ ist möglich, aber ich will ihn ja nicht fallen lassen.

Hingegen für Player, d.h. Nutzer von grafisch anspruchsvollen Spielen, sind leistungsfähigere Notebooks mit spezieller Grafikkarte unabdingbar. Wahrscheinlich auch für Video-Bearbeitung. Darin habe ich aber keine Erfahrung

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Okt 31 2013

Entwarnung NSA: Für Privatpersonen kein Anlass zur Sorge, anders für Firmen (Spionage!)

schurkenstaatNur keine Panik, auch wenn die Informationen exorbitant tönen. Schlagzeilen wie „Überwachungsaffäre: NSA greift Millionen Nutzerdaten von Google und Yahoo ab“ aus SPIEGEL-Online STERN ist nur eine Sensations-Nachricht, um den eigenen Umsatz zu steigern.

Tatsache ist, Daten von Mails und Handys-Uebermittlungen  herauszukopieren ist eine Sache. Dies ist einfach und bedarf keines grossen Aufwandes, wie die Amerikaner beweisen. Sei dies durch staatliche Erpressung von Google, Microsoft oder Yahoo, oder auch mit relativs einfachen technischen Mitteln. Bereits vor 50 Jahren, als ich Militärdienst leistete, wurde ich darüber instruiert, dass man Funkdaten (wie beim heutigen Handy!), aber auch Richtfunkdaten und unverschlüsselte Daten über Drahtleitungen problemlos kopieren kann.

Ein viel grösseres Problem ist das Auswerten dieses unendlich grossen Datenhaufens. Wie auch immer die Such-Algorithmen sind, man wird höchstens einen blöden Pseudo-Terroristen finden, der kritische Worte wie „Bomben, Attentat, Präsident“ im selben Mail verwendet. Die echten Kriminellen verschleiern schon lange ihre Mails. Sie sind nämlich keineswegs blöd.  Aus diesem Grund hat man immer erst nach einem Anschlag, sei dies in Boston oder auf ein Hauptquartier der amerikanischen Armee, die entsprechenden Daten im Datenhaufen gefunden. Ich glaube nicht, dass man durch Zufallssuche auch nur einen Anschlag verhindern konnte. Derartige Aussagen waren reine Werbung, denn dies wäre wie ein 6er im Lotto gewesen. Erst durch gezielte Ueberwachung auf Einzelpersonen wie Angela Merkel oder  bereits verdächtige Personen, konnte man Hinweise auf mögliche Verbrechen erhalten. Ob dies nun zu einem Attentat oder einer bevorstehenden Ehekrise geführte hätte……..

Anders sieht es bei der Werks- und Firmen-Spionage aus. Da sind die Resultate optimal. In diesem Fall sucht man spezifisch nach Informationen bestimmter Firmen oder Organisationen.

Das Schlimme aber an der ganzen Ausspähungssache ist, dass unsere politischen Knacker (auch die in Deutschland) nichts, aber auch gar nichts von Computer, Netzwerken und Internet verstehen, und noch weniger einen Notebook bedienen können. Sie plappern das nach, was ihre Staatssekretäre meinen zu wissen. Die aber auch nur ein Handy bedienen können. Mir stehen immer wieder die Haare hoch, wenn ich am Fernsehen höre, wie einer das Internet erklärt. Meine Eltern haben mir so den Unterschied zwischen Mann und Frau erklärt.

So ist es auch verständlich, dass sie nicht einmal realisieren, dass die grösste Gefahr nicht die persönlichen Daten sind, sondern die Werk-und Formen-Spionage, die die USA in vollem Umfang betreibt. Diese Politiker sind unfähig, funktionierende Gegenmassnahmen aufzugleisen.


Zum selben Thema gibt es weitere Einträge und Meinungen. Klick die folgenden Links an:

 

 

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Okt 26 2013

26. Okt. 2013: Erfahrungsbericht: Navigationsgeräte für Thailand

sygic-mapjpgIn jedem fremden Land ist ein Navigationsgerät eine grosse Hilfe. In Europa kein Problem. Es gibt unzählige für Smartphones mit Android und iPhones von Apple, aber auch eigenständige spezialisierte Geräte von Medion (Aldi), Tom-Tom, Navigon, Garmin etc.

Nachdem mir diesen Sommer auf der Fahrt nach Dubrovnik mein Navigon exakt nach 2 Jahren kaputt gegangen ist und wir nur dank meinem HTC-Smartphone und der Navigations-Software Route 66 unsere Campingplätze fanden, setze ich seither voll auf Android-Navigationssysteme

Vorteile der Android-Navigationssystem

Alle nachfolgenden Hinweise basieren auf Erfahrungen mit meinem HTC-Smartphone und Android-Betriebssystem. Sie dürften aber auch für Apple zutreffen.

Während eigenständige Navigationssystem recht teuer sind und ab etwa € 170.– erhältlich sind, kosten Geräte-Welt-Lizenzen von Android-Navi-Systeme nur zwischen € 50.– und 80.–. Regelmässige Updates sind inbegriffen.

Ein heisser Tip. Falls es absehbar ist, dass man das Navi auch ausserhalb  Europa benutzen wird, z.B. in Thailand, sollte man unbedingt die Welt-Lizenz lösen, denn ein späterer Upgrade ist nicht möglich! Der Preisunterschied ist mit 20-30% gering

Die Android-Navigationssysteme funktionieren genau gleich, wie die eigenständigen Systeme. So kann man z.B. die Sprache und Form der Anzeige wählen. Es sind Unmengen an POI’s (Interessante Punkte) eingespeichert. Nachts dunkeln sie ab etc

Ich benutzte in Thailand mein Navi auch auf meinem HONDA-Roller. Das Navi ist zu dem Zweck  in meiner Hosen- oder Hemdtasche und über den kleinen mini-Kopfhörer erhielt ich die deutschen Befehle: „in 300 m rechts abbiegen!“ Für Hua-Hin sind fast alle Hotel, Restaurants, Tempel etc als POI verfügbar. Ich habe keine Erfahrung für die Highways rund um Bangkok!

Route-66 resp. Navigate-6

Navi Route-66 resp. Navigate-6

Link zu http://www.route66.com

Sygic-Navigationssystem

Link zu http://www.sygic.com

Ich benutze auf meinem HTC-Smartphone das Navi Route-66 resp. Navigate-6, wie es sich neuerdings nennt, seit über einem Jahr in der Schweiz, Deutschland, Italien und Kroatien, und nun auch in Thailand. Es hat bisher überzeugt und in der neuesten Version hat es auch seine bisherige Schwäche behoben: man kann nun Punkte per GPS-Koordinaten finden. Es benutzt das weltweite Tom-Tom-Kartenmaterial, auch die von Thailand und Indien

Sygic

Dieses System kaufte ich erst im Sommer, aber dummerweise nur die Europa-Version. Es verfügt in der Weltweiten-Lizenz auch über Thailand-Karten. Es sticht hervor mit seinem hervorragenden Warnsystem für Geschwindigkeiten, Radar-Anlagen, Bahnübergänge etc. Es benutzt ebenfalls das weltweite Tom-Tom-Kartenmaterial.

MapFactor Navigator

Die Gratis-Navigationssoftware „Navigator“ ist ausreichend für Europa, jedoch ungenügend für Thailand, denn die Strassen- und Ortsbezeichnungen auf dem thailändischen Kartenmaterial sind in thailändischer Schrift, also für durchschnittliche Europäer nicht lesbar

 

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Mrz 15 2013

Eignung meiner technischen Geräte: Foto-Apparat, Smartphone, Notebook, Handy

Mein diesjähriger Thailand-Aufenthaltes neigt sich zu Ende. Grund, sich Gedanken über die Eignung meiner technischen Hilfsmittel zu machen

Mein „Samsung Mobile Phone“ mit 2 SIMM-Karten

Es ist ein ganz normales Mobil-Telephon, aber es unterstützt gleichzeitig 2 SIMM-Karten für meinen Schweizer- und den Thai-Telephon-Anbieter. Diese Kombination hat sich zu 100% bewährt. So kann ich alle Telephone und SMS meiner Schweizer- und der Thai-Nummer empfangen, jedoch zum telefonieren oder versenden kann ich die jeweilen billligere Karte/Anbieter wählen.

Max SelbstbildnisFoto-Apparate

Meine beiden Foto-Apparate „Panasonic LUMIX DMC TZ-7“ und die neue „Canon 60D Spiegelreflex“ haben sich bestens bewährt.

Die „LUMIX“ mit ihrem 12-fachen Zooom ist bereits zum 5. Mal hier im Fernen Osten und zeigt nicht irgendwelche Anzeichen von Müdigkeit oder Schwächen, wenn man mal davon absieht, dass die Beschriftungen am Gehäuse langsam abblättern. Sie ist meine Schlechtwetter- und Sport-Kamera schlechthin. Sie ist immer in der rechten hinteren Tasche meines Radtrikots, wenn ich mit dem Rennrad oder dem Mountain-Bike unterwegs bin. Ihr Standard-Platz ist im Rucksack, oft eingeklemmt unter den Einkäufen vom Markt. Sie ist immer dabei, wenn es drunter und drüber geht. Es ist unglaublich, was sie alles aushält. Und sie ist immer noch genügend für meine Ansprüche.

Die neue „CANON 60D“, die ich erst im letzten Herbst 2012 gekauft habe, ist auf meinen Foto-Expeditionen dabei. Auf meinen Foto-Pirschs nachts oder tagsüber. Wenn ich mir fürs Fotografieren Zeit nehme und auch habe. Dann glänzt sie mit ihren technischen Finessen, die ich an ihr so liebe. Es war gut, dass ich mich für die Halbprofessionelle 60D an Stelle der einfacheren 600D entschieden habe:

  • Wechseln muss ich keine Objektive mehr. Ich habe mein kompaktes TAMRON Reise Zoom vom leichten Weitwinkel bis zum 400mm Tele immer dabei, und noch nie ausgewechselt. Und die Brennweite stelle ich manuell durch Drehen am Objektiv ein, ohne mich ärgern zu müssen, weil das Zoom sich auf die falsche Seite bewegte.
  • Die Funktion „Serienbilder“ ist bei mir immer aktiv. Diese Einstellung hat sich bewährt bei Leuten oder Personengruppen aber auch bei Tieren, bei denen ich nie weiss, wie sie sich verhalten. Da brauche ich nur auf dem Druckknopf zu bleiben, und es klickt ein Bild nach dem anderen, bis ich den Finger abhebe
  • Die HDR-Funktion, die ich fest eingestellt habe, und mir ohne grosse Vorbereitung erlaubt 3 Bilder unterschiedlicher Zeit zu schiessen. Nötigenfalls erhöhe ich die ISO-Zahl per Wählrad
  • Die Blenden- oder Zeit-Automatik, wenn ich auf eine bestimmte Tiefenschärfe oder Bewegungsunschärfe Wert lege, stelle ich übers Quick-Menue ein
  • Der zusätzliche kleine LCD-Bildschirm neben dem Auslöser ist phänomenal. Auf ihm kann ich via Wählrad den ISO-Wert, die Zeit oder Blende innert Kürze verstellen.
  • Grandios das Rauschverhalten. Während bei meiner kleinen Lumix, aber auch den anderen bisherigen Kompakt-Kameras ab ISO=800 die Scheefälle alles überstrahlten und die Bilder unbrauchbar machten, kann ich mit der Canon auf 2000 oder sogar 4000 ISO gehen. So gehe ich nachts bei Strassenbeleuchtung auf Photopirsch ohne Blitz und Stativ!  Einfach sagenhaft
  • Ich fotografier nur noch mit Durchsichtssucher, auch mit Brille. Den ausklappbaren LCD-Monitor benutze ich selten. Er geht mir zu langsam, bis er endlich die Schärfe eingestellt hat. Da mach ich irgendetwas noch falsch. Da muss ich noch üben
  • Eine Batterieladung reicht für mehrere 100 Fotos. In Burma musste ich nie die Batterie tagsüber wechseln. Es genügte, sie über Nacht wieder aufzuladen

Mein HTC Smartphone

Seit die Innereien im vergangenen Sommer ausgewechselt wurden, funktioniert es fabelhaft. Es ist ein praktisches Gerät. Ich brauchte es bisher noch nicht als Telephon, d.h. ich habe keine SIMM-Karte drinnen. Ich will nicht riskieren, dass es sich via Telefon ins Internet einwählt und damit mir eine sagenhafte Telefonrechnung produziert.

Es ist ein praktisches Gerät. Es ist für mich kein Spielzeug mehr. Ich benutze es Off-Line, da ich zu oft weltweit unterwegs bin und nicht in jedem Land eine Flat-Rate kaufen will.

  • Zu Hause oder in Hotels mit Internet-DSL-Anschluss nutze ich es zum Telefonieren mit „Skype“ und „PeopleFone“. Dann lese ich auch meine Schweizer und deutschen Lieblingszeitungen.
  • Wer kennt nicht das Problem, man findet einen interessanten Zeitungsartikel und möchte ihn aufbewahren. Ich brauche keinen Scanner mehr. Mit der gratis App „CamScanner“ scanne ich jedes Dokument oder Visitenkarte, und übertrage es auf Evernote, sobald ich irgendwo zu Internet komme. Diese App ist unheimlich raffiniert. Sie stellt extrem scharf aufs Objekt ein, erlaubt das Einstellen des Scan-Bereichs und arbeitet in Sekundenschnelle.
  • Für Tracking von Ausfahrten mit dem Rad benutze ich „Strava-Cycling„. Sie zeigt mir nach einer Ausfahrt meine Leistungen auf, deren Höhenunterschiede und damit das Streckenprofil. Was sie nicht kann, als Navigationsgerät dienen. Dazu habe ich noch keine befriedigende Lösung gefunden
  • Als Off-Line-Navigationsgerät für alle Länder in Europa sowie Thailand nutze ich die kostenpflichtige Apps „Route66“ und bin absolut zufrieden. Sie ist vergleichbar mit den Navigon Navis.
  • Mein HTC habe ich mit all meinen Facebook-, Skype- und Google-Adressen, -Kalender und ToDo-Lists synchronisiert. Zudem nutze ich einen Passwort Safe „Keeper„, in dem ich alle meine wirklich geheimen Daten und Passworte gespeichert habe

Meine beiden Notebooks

Meine beiden Notebooks haben sich bewährt. Das eine als meine Basisstation in Hua-Hin und das zweite „günstige“ Packard für unterwegs als mein Foto-Viewer und -Speicher. Für mich überraschend, dass das 333-fränkige Packard-Notebook für alle meine Tatigkeiten genügend leistungsfähig ist. Dies beweist ganz klar, dass für die meisten Leute ein einfaches günstiges Notebook mit genügend Hauptspeicher (4 GB) ausreicht. Nur für grosse Spieler wird Leistung verlangt.

In Hua-Hin habe ich das Packard-Notebook als Fernseh-Apparat mit GLOBAL-TV eingesetzt.

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Feb 15 2013

Eine heisse Internet-Seite: Jetzt kann jeder im Cockpit sitzen mit „Flightradar“

Für Flugzeug-Freaks und Möchtegern-Piloten kann ich ein neues Spielzeug empfehlen. Die Internetseite „www.flightradar24.com“ macht aus jedem Nutzer einen Flugkapitän.

Flightradar-Darstellung am Monitor

Flightradar-Darstellung am Monitor

Alle, die schon immer in die Rolle des Fluglotsen schlüpfen wollten, sollten unbedingt „www.Flightradar24.com“ besuchen. Flightradar24 ist ein spannendes Online-Tool, mit dem man den Luftverkehr in Echtzeit beobachten kann. So sehen Sie, wenn die Flugmaschine Ihres anreisenden Freundes einen unerwarteten Zwischenstopp machen musste oder wenn über Ihrem Dorf gerade ein Interkontinentalflieger von New York nach Moskau unterwegs ist.

Wie man Flightradar nutzt

In der Handhabung ist die Online-Karte recht intuitiv. Auf einer integrierten Google Map sieht man zunächst eine Menge kleiner, sich bewegender Flugzeuge. Klickt man auf eins, erscheinen in der linken Navigation die Informationen über den jeweiligen Flug: Fluggesellschaft, Maschine, Nummer, Abflug- und Zielflughafen, Höhe und Geschwindigkeit. Auf der Karte wird außerdem die Route eingeblendet. Die Flughäfen werden auf dem Radar mit einem blauen X angezeigt.

Get a better browser!

Wie die Online-Flugüberwachung funktioniert

Die Übermittlung der Flugdaten basiert auf einer Technik namens ADS-B. Heutzutage sind ca. 60% aller Passagierflugzeuge mit entsprechenden Geräten ausgestattet und können somit auf der Online-Map abgebildet werden (in Europa mehr als doppelt so viele als in den USA). Von den Militärflugzeugen und privaten Jets haben nur sehr wenige so genannte ADS-B Transponder. Das macht Flugradar24 zu keinem guten Spionageprogramm:) Aber für alle Flugzeugbegeisterte ist ein mehrstündiger Spass garantiert.

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