Tag: Steuern

18. Dez. 2017: Mit dem Honda-Roller zum TÜV

Meine Honda Click 125i

Dies wäre nicht erwähnenswert, wenn es nicht meine erste Ausfahrt auf 2 Rädern seit meinem Unfall vom 3. Nov. gewesen wäre. Mit Hilfe einer umbindbaren Gelenkstütze aus der Apotheke hat es bestens geklappt. Ich konnte den Lenker gut halten und mit der linken Hand auch bremsen. Dies ist ein weiterer grosser Schritt zur vollständigen Genesung meiner maltraitierten Hand.

Auch in Thailand gibt es eine Art TÜV. Roller oder Autos müssen nach 6 Jahren erstmals von einer solchen zertifizierten Stelle geprüft werden. Diese Prüfungen sind jedoch niemals zu vergleichen mit denen in Deutschland und der Schweiz. Sie sind unkompliziert und rudimentär. Man fährt einfach vor, ein Mechaniker übernimmt das Fahrzeug und dann werden die Abgase und die Bremsleistung  gemessen, sowie die Lichter überprüft. Ich glaube nicht, dass die Stossdämpfer getestet werden. Rost und Blick unters Auto ist gar kein Thema.

Mein Roller ist bereits 6 Jahre alt und musste deshalb zum TÜV, bevor er den Fahrzeug-Sticker fürs kommende Jahr bekommt. Alles war in Ordung. Am kommenden Freitag erhalte ich die neue Zulassung fürs Jahr 2561. Dies ist die buddhistische Jahreszahl fürs 2018.

Kosten: TÜV plus Strassenverkehrssteuer 2018: 590 THB (entsprechend etwas über 15 Euro)

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4. Nov 2015: Kosten für Versicherung, Steuern und Unterhalt meines Toyota Vios

In Thailand bringt man sein Auto in die offizielle Markenvertretung. Dort hat man seine persönliche Kontaktperson, nämlich den Verkäufer, der einem das Auto verkauft hat. Er hilft einem bei der Auswahl oder auch dem Wechsel von der einen zu einer anderen Versicherung. Er erledigt den notwendigen Papierkram, fotografiert das Auto, um sicherzustellen, dass das Auto keine verborgenen Schäden hat, und organisiert auch die jährliche Strassenverkehrs-Vignette mit eingeschlossener Thai-Haftpflicht. Damit binden die Autofirmen durch personifizierten Service ihre Kunden an sich.

Werkstatt-Halle der Toyota Garage

Werkstatt-Halle der Toyota Vertretung in Hua-Hin

Ich habe nach 1  Jahr die Vollkasko-Versicherung gewechselt, weil ich mit ihrem Schutz nicht zufrieden war. Sie hat zwar den kürzlichen Schadenfall, verursacht durch eine Dritt-Person, übernommen, es aber zugelassen, dass man über die Schuldfrage vor der Polizei diskutiert hat. Von der Schuldfrage hängt es ab, ob man im Folgejahr mehr Prämie bezahlen muss. Nach meiner Meinung und auch der von Pat war die Situation klar, denn der Verusacher ist von hinten in mein Auto gefahren.

Heute brachte ich unseren 1-jährigen Toyota Vios in den Service. Im grossen Kunden-Show-Room der Toyota-Vertretung wartet man ab, bis nach 1 Stunde alles erledigt ist. In dieser Zeit wird man betreut. Man bekommt etwas zu trinken, Kann TV schauen, hat Internet und kann von oben herab duch eine Glaswand in der blitzsauberen Werkshalle verfolgen, was am Auto gemacht wird. Die Mechaniker tragen saubere frisch gebügelte Ueberkleider. Sobald er eine schmutzige Arbeit machen muss, zieht er sich eine Schürze darüber an, die er unmittelbar nachher in den Wäschekorb versorgt. Auch den Sitzüberzug zum Fahren in und aus der Werkshalle geht sofort in den Wäschekorb. Es hat keine Oelflecken am Boden. Man könnte in der Werkhalle eine Party feiern.

Was kostet mich nun dieses Auto im Jahr:

  • Der eben erledigte Jahres-Service mit 1 Stunde Arbeit für Wechsel des Motorenöl, Kontrolle der Bremsen und des Automatikgetriebes kostete 1’560 Baht. Das sind umgerechnet € 40.– mit allem Material/Oel
  • Die Jahres-Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt kostet 19’600 Baht, entsprechend € 505.–
  • Die jährliche Vignette für die Strassenverkehrssteuer mit der Minimal-Einheimischen-Haftpflich-Versicherung kostet 638 Baht, entsprechend: € 16.–
  • 1 Liter 95 Oktan Benzin kostet zur Zeit etwa 32 Baht, das sind etwa €–.82. Der Benzinverbrauch meines Toyota Vios ist gering.

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Mit Alice Schwarzer im Bett – unvorstellbar

Nun hat es die Moral-Tante aus Berufung, die von einer Talk-Show zur anderen weibelt, um dem Deutschen Volk ins Gewissen zu reden, auch erwischt. Sie hat zugegeben, seit Jahren Geld in der Schweiz versteckt zu haben. Damit hat sie aber auch zugegeben, dass es mit ihrem eigenen Gewissen und Moral nicht allzu gut bestellt ist. Sie outete sich als grosse Egoistin und nur auf ihr eigenes Wohl bedacht. Ihre Aussagen, Gedanken und Bücher erscheinen nun in einem ganz anderen Licht! „Geld scheffeln mit aufmüpfigen Themen!“

 Alice Schwarzers Doppelmoral ist unerträglich !

Es soll mir nun ja niemand kommen und meinen, man sollte Alice Schwarzer in Ruhe lassen, sie sei schon genügend bestraft worden. Oh Nein. Ich musste sie auch jahrelang am Fernsehen ertragen, und erst noch Kachelmann, den sie genussvoll in die Pfanne gehauen hat, auch als er bereits freigesprochen war. So gibt es für A.S. keine erkennbaren Gründe, sie zu verschonen, umsomehr sie sich auch jetzt nicht als Schuldige, sondern als missbrauchtes Opfer sieht

Ich schaue gerne Talk-Shows. Wenn aber Alica Schwarzer dabei war, musste ich bisher oft abstellen. Ich konnte ihren wirren Gedanken einfach nicht mehr zuhören. Ich sah mich selbst allzu oft als ihr Feindbild! Aus diesem Grund habe ich bereits vergangenes Jahr die nachstehenden Gedanken abgeschrieben, ergänzt und zusammengefasst, das ich nun veröffentliche:

Mit Alice Schwarzer im Bett – unvorstellbar!

Gedanken über das Thema „Prostitution“, nachdem Alice Schwarzer sich für ein Verbot der Prostitution und eine Bestrafung der Freier  stark machte

(So lautete der Titel und der Beitrag aus der „Basler Zeitung“ vom 22. Nov. 2013)

Wie kann doch eine Person über etwas urteilen und abschliessend es verbieten wollen, wo sie doch absolut keine Ahnung von der Materie hat.

Und doch hat die Männerhasserin und -Emmanze, als Frau eher ein Neutrum, also dem 4. Geschlecht zuzuordnen, ein Buch über das Thema „Prostitution“  geschrieben. Wie kann nur jemand, der derart ungepflegt daherkommt, sichtlich keine Freude an ihrem eigenen Körper hat, aus ihrem Gesichtswinkel den Deutschen vorhalten, dass man die Prostitution abschaffen sollte. Ist es Zufall, dass wir in der Schweiz mit Frau Julia Onken eine optisch und gedanklich vergleichbare Emmanze haben. Auch sie ist absolut ungepflegt und kein Hingucker. Auch sie wettert gegen die weibliche Konkurrenz. Beide scheinen auf die zumeist hübschen Prostituierten eifersüchtig zu sein.

Alice Schwarzer ist eine Männerhasserin. Dies bewies sie auch zu, als sie den Schweizer Wettermacher Jörg Kachelmann als Vergewaltiger vorverurteilte und nie von ihrer Meinung abwich. Auch nicht, als er freigesprochen wurde.

Denn Frau Schwarzers Weltbild hat Schlagseite wie ein leckgeschlagenes Schiff kurz vor dem Untergang. Bei ihr ist die Unterscheidung zwischen schwarz und weiss, böse und gut, Täter und Opfer so trennscharf wie die Schuldzuweisung einseitig. Das schadet der Diskussion um die Gleichstellung.

Schwarzers Argumente für ein Prostitutionsverbot fussen fast durchweg auf falschen Annahmen. „Verbote“ haben ein gesellschaftliches Problem noch nie beseitigt, sondern immer nur kriminellen Organisationen den Weg freigeräumt. Aus ideologischen Gründen setzt Schwarzer zudem das gesamte Phänomen „Prostitution mit Zwangsprostitution“ gleich.

Doch das entspricht nicht der Wahrheit. In ersterem Fall verkauft ein Individuum eine Dienstleistung, im zweiten werden Individuen verkauft. Und nur weil Frau Schwarzer es nicht gern sieht, dass Frauen sich freiwillig prostituieren, heisst das noch nicht, dass es das nicht gibt.

Zwangsprostitution soll man mit aller Härte verfolgen, und der Staat soll Prostitution im Dienst der Sicherheit und Gesundheit regulieren wie alles andere auch. Aber im Bett seiner Bürger hat er genauso wenig zu suchen, wie Alice Schwarzer.

Krieg gegen die Männer

Noch viel störender aber ist die Idee, nur die Freier zu bestrafen. Das ist, als wenn man den Junkie strafen, den Drogenhändler aber laufen lassen würde – ein ineffizientes und ungerechtes Vorgehen, weil es die moralische Verantwortung einseitig den Freiern zuschiebt. Darin verrät sich genau jene moralische Haltung, welche die männliche Sexualität insgesamt unter Verdacht stellt. Oder wie es die französische Philosophin Elisabeth Badinter in einem Interview ausdrückte: «Ich verstehe es als Kriegserklärung gegen die männliche Sexualität.» Genau darüber, wie die männliche Sexualität so in Verruf geraten und vor allem wie man sie wieder rehabilitieren kann, müsste die Debatte geführt werden. Dazu wären allerdings die Männer gefragt, die sich jedoch mehrheitlich schamvoll oder verärgert zurückgezogen haben.

Abgesehen davon ist der von Schwarzer vertretene moralische Rigorismus auch eine unerträgliche Bevormundung der Frauen, weil sie voraussetzt, dass alle so denken müssen wie sie.

Sonst geraten sie unter Verdacht, keine richtige Frau oder vom Patriarchat verblendet zu sein und geschützt werden zu müssen – auch gegen ihren Willen. Ironischerweise lautete der Slogan der Abtreibungsbewegung «Mein Körper gehört mir». Nun will sie den Frauen vorschreiben, was sie mit ihrem Körper anfangen dürfen und was nicht.

Prostitution hat bestimmt nichts Glamouröses und ist wohl auch nicht besonders gesund für die Seele. Andererseits sind auch nicht alle Männer per se Charakterschweine, nur weil sie Sex kaufen. Ich kenne einige, die das tun, manche sind sympathisch, andere nicht. Sicher hat nicht jeder ein Puff mit seiner Sexualität, nur weil er ins Puff geht.

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