Schlagwort-Archiv: Markt

Nov 24 2015

Neues vom Besserwisser: Süssigkeiten auf Japanisch

Die Thais oder vielleicht eher die Asiaten sind Weltmeister in den Verpackungen. Eine ist schöner als die andere. Hochglanz-Verpackungen in grellen Farben animieren zum Kaufen, weil einem bereits der Anblick das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Man findet solche Verpackungen für alle Geschmacksrichtungen: Süssigkeiten, Täfeli, Schockolade, Chips mit Zwiebeln, Käse, süss, salzig und Chilli, aber auch mit Fischgeschmack. Die Thais sind verrückt nach Snacks.

Allesamt sind Mogelpackungen. Viel Luft und wenig Inhalt. Sobald man die Packung aufreisst, fällt die schöne Packung zusammen. Wie bei einem Luftballon … und wenige Chips oder Täfeli fallen hinaus. Im meinem unteren Beispiel waren es 10 Schocki-Stäbli, jedes etwa 10 cm lang. Es hätten doppelt soviele Platz gehabt und gekostet hat das Geschenkpäckli 17 Baht (SFr. -.50). Für Thai-Verhältnisse ein stolzer Preis. Luxus darf auch in Thailand etwas kosten.

China, Snacks

Etwa 10cm lange Schocki-Stängeli

Produziert werden viele dieser Snacks in China und Japan. Interessant ist auch, dass die in Thailand verkaufte Schockolade auch bei 30-35ºC nicht verläuft. Sie wird in einer speziellen Mischung gefertigt. Man spürt dies bereits auf der Zunge. Die asiatische Schockoloda ist nicht so hochwertig und hat feste Füllstoffe beigemischt. Die Schweizer-Schockolade, die ich anfänglich immer mitbrachte, verlief bereits im Koffer zu einem Schockolade-Mousse

Chinesische Lebensmittel

Man beachte die japanischen Verkaufshinweise

 

Lieb ist das kleine Feld „Message“ auf der Rückseite der Verpackung. Auf diesem kann man dem Beschenkten eine kleine Nachricht hinterlassen.

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Nov 01 2015

Neu in Hua-Hin: Baan Khun Food Court (Essens-Markt)

Wir kennen den Ort bereits seit 1-2 Jahren. Er ist nur wenige 100m von uns dem Klong entlang entfernt. Er hat sich langsam aufwärts entwickelt. Aber auf dieses Jahr hat sich dieser „Baan Khun Essens-Markt“ speziell herausgeputzt. Man erhält hier eine grosse Auswahl an thailändischen Gerichten, Getränke, Frappees. Gleich nebenan lädt für die Kinder ein kleiner Luna-Park ein. Ab 19 Uhr spielt eine Musik-Band moderne Thai- und auch internationale E-Musik. Manchmal spielt eine gute Band, manchmal auch eine schlechtere, aber kein Thai würde seine Unmut zeigen oder gar pfeiffen.

Den Ort findet man leicht, wenn man vom Hua-Hin Bahnhof gen Süden dem Bahngeleise entlang fahrt, dann rechts in Richtung Soi-88 übers Geleise abbiegt, und bereits steht man davor. Hinter dem 7eleven-Shop.

Beim ersten Besuch dieses Jahr war ein hoher buddhistischer Feiertag. Da gab es keinen Alkohol zu kaufen und noch weniger zu trinken. Er ist verboten! Ein Foto habe ich bei unserem zweiten Besuch gemacht: Darauf sieht man auch mein Lieblings-Bier Chang.

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max Duthi

Pat mit ihrer 7-jährigen Enkelin DuThi

 

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max

Auf dem Tisch könnt ihr sweet-sour Scheinefleisch, grillierter Snapper, hot Gehacktes, rohes Gemüse und unterschiedliche Saucen erkennen

 

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max

Zu den Geheimtips gehört der grillierte und gesalzene Snapper. Ein Gedicht und fast ohne Gräte.

 

 

 

 

 

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Okt 19 2015

„No sweet – tomorrow“ Erlebnisse auf dem Lebensmittel-Markt

Mango ist meine Lieblingsfrucht in Thailand

Aus diesem Grund ist es selbstverständlich, dass einer der ersten Wege nach meine Ankunft in Hua-Hin mich auf den Lebensmittel-Markt führte. Der Hua-Hin Markt ist unmittelbar neben dem Night-Market, etwa 3 km von meinem Haus entfernt. Also ein Katzensprung mit dem Honda-Roller

Heute war es wieder soweit, denn am Samstag wollte mir mein Mango-Mann einfach keine Mangos verkaufen, obwohl er viele wunderbar gelbe auf seinem Verkaufs-Brett liegen hatte. „Sie sind noch nicht süss„. Dies sagte er aber nicht in der Form, wie ich es hier schreibe. Er sagte irgendetwas in thailändisch, das ich nicht verstand. Auch seine Frau schüttelte die Hände und den Kopf. Es rumorte in meinem Hirn. Was wollten sie mir wohl mitteilen? Auf einmal stand der kleine Verkäufer von vis-à-vis neben mir und sagte von unten her zu mir:  „no sweet … tomorrow“. Nun fiel bei mir der Batzen: Er wollte mir keine Mangos verkaufen, weil sie noch nicht süss genug seien, aber Morgen da seien sie besser. Ich lachte und dankte auf thailändisch, vorallem gegenüber dem kleinen Verkäufer. Ich mag einfach diese einfachen aber umso freundlicheren Leute

Ich fuhr dann nicht am nächsten sondern am übernächsten Tag dem Dienstag auf den Markt. Es war eben 8 Uhr, als ich am Markt ankam. Ruhe herrschte, der Verkehr stand still, die Leute blieben dort stehen, wo sie eben waren, auch mitten auf der Strasse, eine gespenstische Szenerie, wenn man den Grund nicht kennt: Es wurde eben die thailändische Nationalhymne über Lautsprecher abgespielt. Es dauerte nur 1 Minute, dann ging das geschäftliche Treiben wieder weiter.

Um diese Zeit sind noch die Mönche anzutreffen, die Almosen für ein Gebet einsammeln. Ein wunderbarer Anblick. Noch überzeugender der echte Glaube der Thais an das Gute der Mönche und ihres buddhistischen Glaubens. Noch schnell ein kurzes Gebet, dann geht es weiter. Bei uns Katholiken oder Protestanten gibt es nur noch wenige echt Gläubige. Wer geht schon auf dem Weg zur Arbeit noch schnell in eine Kirche,  um zu beten? Die meisten der Kirchen wollen dies gar nicht. Sie sind geschlossen.

Auch ich bewegte mich wie ein Einheimischer durch den Markt, vorbei an den Ständen, an den Frauen, die Gemüse, Gewürze oder Fisch einkauften  Mein Ziel war der Mango-Mann, wie ich ihn seit Jahren nenne. Er mag mich, denn ich bin einer der wenigen Farangs, die regelmässig bei ihm einkaufen. Mit 3 Fingern zeigte ich, dass ich 3 kg Mangos möchte. Einzeln suchte er sie mir aus. Die reifen Mangos aus thailändischer Provenienz müssen einige schwarze Tupfen auf der Haut haben, dann sind sie süss. Die eine gefällt ihm, die andere legt er wieder zurück. Es ist eine Zeremonie, die sich da abspielt.

„How much?“ frag ich ihn. Er sagt etwas auf thailändisch, zupft dann aber aus meinem Bündel Geldscheine, die ich ihm hinhielt, die richtigen Noten hinaus. 150 Baht, das sind gerade Fr. 4.– für 3 kg süsse Mangos. Lebe ich nicht in einem Paradies?

Hua-Hin Markt: Mango-Mann

Nun brauche ich nur noch kleine Bananen. Ein Bund mit 16 der süsslichen Bananen, die  es in Europa nicht zu kaufen gibt, kostet 20 Baht.

Unmittelbar neben dem Markt ist meine Hühnchenfrau. Dort kaufte ich mir ein wunderbar gebratenes Hähnchen. Sie sind etwas teuerer als im Lebensmittelgeschäft, aber viel zarter und knusprig gegrillt. 140 Baht bezahlte ich. Das sind nicht einmal 4 Fr. Ein solches Hühnchen gibt mir 3-4 Malzeiten, denn dazu gbt es die feinen Nudeln und die sweet-and-sour-Chilli-Sauce. Lecker lecker.

Auf der Honda zurück nach Hause

Mit meiner Honda ging es nun zügig nach Hause. Ich hatte Zeit, ein wenig über den hiesigen Verkehr nachzusinnen. Die meisten Roller- und Töff-Fahrer fahren ohne Helm. Ein Zeichen, dass die Polizei dies nicht mehr kontrolliert. Noch vor 1 oder 2 Jahren trugen ¾ der Fahrer ein Helm, auch wenn er nur auf dem Kopf sass, also nicht mit dem Kinnband angemacht war. Die Thais haben kein Verständnis für Sicherheit und Gefahr. Und wenn sie es haben, wie viele ältere Frauen, dann fahren sie so langsam im Schneckentempo.  Es passieren recht wenige Unfälle. Nachts hingegen ist es gefährlich, wenn die Thais unter Alkoholeinfluss stehen. Dann sollte man zu Hause bleiben. Nachts ist es auf thailändischen Strassen lebensgefährlich. Thailand hat die grösse Verkehrs-Totenrate der Welt, aber eben nur nachts.

Die Links/Rechts-Blinker an den Roller blinken an jedem zweiten. Meistens falsch, weil der Fahrer/in ihn nicht zurückgestellt hat Dies passierte auch mir. Deshalb passe ich doppelt auf. Doppelt-Aufpassen und in gleicher Geschwindigkeit wie die Thais sind die beiden besten Versicherungen auf Thailands Strassen.

Wenige 100 m vor meinem Zuhause noch schnell einen Halt im 7eleven-Shop. Das „7eleven“ ist eine Institution. Man erhält hier alles, was man so schnell zum täglichen Leben braucht, auch ein gewärmtes Sandwich oder eine Flasche Whiskey. 24-Stunden am Tag ist er offen. Ich muss die monatliche Elektrizitäts-Rechnung bezahlen. Auch dies kann man im 7eleven.

 

Nun geht es

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Feb 28 2015

28. Feb. 2015: Bohren und Hämmern mit „Black & Decker aus PRC“

Ein Haushalt braucht Werkzeuge, auch ein thailändischer

Ordung mit dem Wasserschlauch

Ordung mit dem Wasserschlauch

Arbeitskleidung-HeimwerkerVor zwei Jahren habe ich mir einen etwa 70-teiligen Werkzeugkasten für wenig Geld gekauft. Ich wusste es ja. Dieses Zeugs ist nichts wert. Ich brauchte aber einfach  einen Hammer, Wasserwaage, Schraubenzieher, Zange, verschiedenen Schrauben- und Imbuss-Schlüssel.

Heute wollte ich endlich mal Ordnung schaffen mit dem „Gewurstel“ der Wasserschläuche im Vorgarten und Sitzplatz. Diese haben bekannterweise die Eigenschaft, sich in die falsche Richtung ein- und aufzurollen. So liess ich sie bisher einfach am Boden liegen, denn der einei wird jeden morgen gebraucht, um meine Pflanzen im Vorgarten zu wässern. Der andere liegt auch auf dem Boden und wartet, bis ich mit ihm den Roller oder das Auto abspritze.

So marschierte resp. rollte ich mit dem Roller ins HomePro, eine Art Baumarkt, in dem man alles kaufen kann, was sich der Mann so träumt. Man muss es nur finden, denn zum erklären fehlen mir die thailändischen, aber auch die englischen Fach-Begriffe. Ich suchte zwei Wandhalter für ein paar Meter Wasserschlauch. In der Schweiz sind es verzinkte Dinger und kosten bestimmt Fr. 20.– aufwärts, das Stück natürlich

Bereits letzte Woche war ich im HomePro und suchte in der Gartenabteilung beim den Schläuchen, aber ich fand nichts. Man sagt den Männern nach, dass sie schlechte Beobachter seien und nur das sehen, was sich direkt vor ihrer Nase befindet. Ich bin ein Mann und muss das leider bestätigen. Wir haben effektiv einen Tunnelblick, direkt in den üppigen Ausschnitt der Dame dort drüben. So ging ich nochmals durch alle Regale duch und hoppla, zuunterst sah ich so etwas aus lackiertem Blech für 115 Baht., das sind etwas über Fr. 3.–.

Toll! Nun brauche ich ja nur noch eine Bohrmaschine, mit der ich die Dübel in die Steinwand hämmern kann. In der Maschinenabteilung empfahlen mir zwei junge Thai-Mädchen voller Begeisterung in Englisch  eine rote Black & Decker Schlagbohrmaschine 550 Watt in einem Werkzeugkoffer und über 100 zusätzlichen Werkzeugen für nur 1’750 Baht (entsprechend ca. Fr. 47.–). und die 100 Werkzeuge alle gratis. Die beiden hatten ein Opfer gefunden, denn dem konnte ich mich nicht verschliessen. Ich kaufte den vollen Werkzeugkoffer samt Bohrmachine und hämmerte zu Hause die beiden Schlauchhalter an die Wand.

Zu Hause entdeckte ich dann auf dem Black & Decker-Typenschuld den Vermerk „Made in PRC„, was gemäss Google nichts anderes bedeutet als „Fabriziert in der Volksrepublik China“, ja bei den echten Chinesen. Wer von Euch hat schon etwas aus diesem Weltreich zu Hause?

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Feb 02 2015

Hua-Hin Venezia – Shopping Center

Shopping um jeden Preis, auch wenn es reiner Kitsch ist!

Venezianische Maske

Venezianische Maske

Nicht von ungefähr lieben Thais, oder sind es die Asiaten, alle Arten von Kitsch. Zu Hause hängen Unmengen solcher Dinge an der Wand. In Bangkok hat ein reicher Thailänder mit „Ancient City“ ein Abbild der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Thailand nachgebaut.

In Hua-Hin wurden in den letzten paar Jahren drei „Floatings Markets“ nachgebaut. Alle drei sind an Wochenenden eine Goldgrube. Die Thais kommen mit Bussen von überall her.

Der Nachbau der italienischen Lagunenstadt Venedig ist eine weitere künstliche Sehenswürdigkeit wenige Kilometer nördlich des Flughafens Hua-Hin.

Nicht von ungefähr verwende ich bei dieser Anlage das Wort „Kitsch„. In Las Vegas oder Macao werden wirklich gut gelungene Kopien aufgebaut. Das Venedig von Hua-Hin ist nicht einmal eine Kopie, eher ein Betrug an den Besucher.

Hua-Hin Venezia

Es ist kein grosses Gelände, auf dem sie Venedig nachgebaut haben. Vielleicht 500x500m. Aber man findet darauf ansatzweise den Markusplatz mit Dogenpalast, 200 m Canale Grande mit ein paar nachgebauten Gondeln und deren Gondoliere, vor dem Markusplatz ein farbiges Wasserspiel und dann unzählige Restaurants und Geschäfte. Richtig, es geht ums Business! Die Thais werden hierhin gelockt, um ihrem Freizeitvergnügen zu frönen: dem Shopping. Man kann billige Kopien, aber auch teure Cardin-Kleider kaufen. Man findet die typischen venezianischen Masken und Kostüme vom Karbeval von Venedig und selbstverständlich die berühmten Murano-Gläser.

Und dafür zahlt man Eintritt! Allein um die Shopping-Meilen betreten zu dürfen 50 Baht. Um den Fontana di Trevi auch noch zu sehen, kostet es einen Zuschlag. Ist ja klar, denn dieser Brunnen steht ja nicht in Venedig, sondern in Rom. Aber dies interessiert die Thais wenig..

Das grosse Zielpublikum sind die Thais aus Bangkok, die gemäss Internet-Homepage in weniger als 2 Stunden hier sein können! Aber um ganz ehrlich zu sein: Das Venezia gehört nicht zu  den empfehlenswerten Sehenswürdigkeiten Hua-Hins.

Hua-Hin VeneziaMeine Empfehlung vom 3. Feb. 2015:

Zu Hause bleiben. Der Besuch von Venezia ist den Eintritt nicht wert

 Hua-Hin Venezia: Canale Grande

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Toilette für „Body Builder“

Wegweiser in Hua-Hin Venezia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hua-Hin Venezia Dinosauerier

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Jan 08 2015

FDP Ade – armes Deutschland – bettelndes Europa

Warum sollte man den Staat nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen führen?

Das neue Logo der FDP

Das neue Logo der FDP

Artikel im SPIEGEL oder FOCUS über die äusserliche Neuausrichtung der deutschen „FDP“ mit neuer Farb-  und Namensgebung haben mich zum nachfolgenden Beitrag bewogen. Wer meine politische Haltung kennt, der weiss, dass ich für „möglichst wenig Staat“ und „Nur soviel Staat, wo nötig!“ einstehe.

Die FDP war oder wäre oder ist auch heute noch die einzige Partei in der deutschen Parteienlandschaft, die wie eine Privatperson versucht, mit dem vorhandenen Geld auszukommen. Sie nennt sich auch Wirtschaftspartei, was ihr viel böses Blut eingeheimst hat. Wenn man aber ehrlich sein will, die deutsche Wirtschaft floriert (noch). Warum sollte man den Staat nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen führen?

Alle anderen Parteien inkl. die nach links abdriftende CDU erfreuen ihre Wähler mit immer neuen sozialen Geschenken, die sie aber unverzüglich mit neuen Steuer-Einnahmen aus der Tasche der Wähler wieder finanzieren müssen. In Deutschland funktioniert der Staat nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen oder eine Privatperson, die ihr Geld erwirtschaften müssen. Nicht das Wohl des Staates steht den deutschen Parteien im Vordergrund, sondern das kurzzeitige Glück der Bürger, die man als Freunde gewinnen will. Solche gekauften Freundschaften halten naturgemäss nicht lange, nur bis zu den nächsten Wahlen.

Um mir solche Extravaganzen wie Kita oder Elterngeld/-Urlaub als Privatperson leisten zu können, müsste ich einen Kleinkredit aufnehmen oder eine Bank ausrauben, oder was immer noch für die Mehrheit der Bürger üblich ist, auf diesen Wunsch zu verzichten.

Leider ist es das Krux der FDP, ihr angepeilter Wirtschaftskurs ohne die geliebten Geschenke kommen beim Volk nicht an. Wahrheit ist nicht erwünscht!. Auch mit  neuen Farben und Namen wird die FDP keine Zukunft haben.  Zu sehr träumt der Deutsche Wähler vom Paradies, das ihm von der nach links rutschenden Parteienlandschaft inkl. der CDU versprochen wird, und vergisst dabei, dass dies auch bezahlt werden muss. Es sind Geschenke auf Pump!

Die deutsche Zuneigung gilt den Exoten und Geistheilern

2 Euro Münze Deutschlands

2 Euro Münze Deutschlands

Die „AfD„, die „Piratenpartei“, die „Freien Wähler“ und vielerorts die „NDP“ sind die armseligen Alternativen in der deutschen Parteien-Landschaft oder die Erben der FDP, einer unbestritten demokratischen Partei. Was ist denn mit Deutschland los? Kann man dieses Verhalten ewig mit Protest-Wähler begründen? Ist es nicht schwach, der kleinen FDP eines auszuwischen, wenn man die grossen Parteien wie CDU/CSU, SPD oder die Grünen meint?

Da gibt es aber auch noch „die Linke“ (früher sagte man ihnen Kommunisten), die munter Stimmen zulegt und nun sogar einen Ministerpräsidenten in einem Bundesland stellt, das etwa 1/3 der Grundfläche der Schweiz entspricht. Der „Sozialstaat Deutschland“ und vorallem die „Energiewende„, die einmalig auf der ganzen Welt ist,  werden zwar aus Deutschland kein Armenhaus aber ein teures Pflaster mit horrenden Belastungen aller Art machen.  Aus dieser Belastung und den herrschenden Neid-Diskussionen wird ein weiteres ungelöstes Problem auf Deutschland zukommen. Wie wird Deutschland den Steuerausfall der Reichen, die wegen der hohen steuerlichen Belastungen ins Ausland gezogen sind und ziehen werden, ausgleichen?  Aber dieser Niedergang wird noch etwa 20 Jahre dauern.

Ist Deutschland noch ein zuverlässiger und vertrauensvoller Partner, stelle ich mir die Frage? Deutschland, das den bankrotten Griechen frisch-fröhlich modernste Kriegsschiffe und andere Waffen liefert, die diese mit den eben erhaltenen  Milliarden-Krediten aus Deutschland zurückzahlen müssen und daran endgültig zu Grunde gehen werden.

Warum denkt Deutschland heute erstmals offiziell darüber nach, Griechenland aus dem EURO zu entlassen? Weil die Griechen ihre Militär-Einkäufe in Deutschland mittlerweile mit den Krediten, die sie von der EU erhielten, abbezahlt haben. Bisher hat Deutschland von der Griechenland-Krise profitiert. Deutschland weiss aber auch, dass Griechenland seine Schulden nie und nimmer bezahlen kann. Heute wäre die Zeit reif dazu. Also schnell das Geld einstreichen und Griechenland fallen lassen. Auch für Deutschland gilt „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende„.

Steht die EU vor ihrem Ende? Probleme über Probleme

Ich bin kein Finanz-Wissenschafter. Ich bin nur ein Rentner, der mit seinem Geld auskommen muss. Es gibt im EU-Raum wenige Länder, die ein strahlendes Bruttosozialprodukt (Volkseinkommen) vorweisen können. Ich mag die wenigen gar nicht aufzählen. Es sind ausser den Skandinaviern nur eine Handvoll. Ueber fast alle  anderen EU-Länder lege ich den Mantel des Schweigens und der Scham … und ganz neu soll auch die Ukraine in den Kreis der Armenhäuser aufgenommen werden Wie wird die EU dieses Problem mit Berufs-Politikern managen, die noch nie in der Wirtschaft gearbeitet haben?

Was passiert weiter mit Frankreich? Nach meiner Meinung nach Italien der nächste grosse Wackel-Kandidat im Euro-Raum. Ein Land mit Industrien, die nur dank staatlichen Finanzspritzen am Leben erhalten werden können, hat keine Zukunft. Ein Land mit rekordverdächtigen Neuverschuldungen. Eine ehemalige „Grand Nation“, die jährlich die EU belügt und vertröstet. Wie oft hat Frankreich in der Vergangenheit seine alten Währungen abwerten müssen? Wer kennt nicht den „Nouveaux Franc“? Es wäre bald wieder Zeit!

(Bem: Diesen Beitrag habe ich Wochen vor dem schrecklichen Attentat auf das französiche Satyre-Magazin „Charlie Hebdo“ geschrieben. Neben den wirtschaftlichen Problemen kommen nun auf die Franzosen auch die Probleme mit den Einwanderern aus den ehemaligen Nordafrikanischen Kolonien hinzu. Diese machen etwa 10% der Bevölkerung aus. Sie sind unzufrieden, weil sie durch die sozialen Gesetze der linken Regierungen wie Mindestlohn, 35-Stunden-Woche, Kündigungsschutz keine Arbeit finden und von der Fürsoge leben.) 

Ausblick: Die Chinesen haben nichts zu verteidigen, höchstens den „Renminbi“

Die USA sind bereits seit einiger Zeit auf dem absteigenden Ast und können sich nur noch durch militärische und elektronische Kriege an der Macht halten und über die Runden bringen. Die EU wird ebenfalls ihre Bedeutung verlieren und abstürzen. Die Asiaten, vorallem die Chinesen werden das Szepter über die Weltwirtschaft übernehmen. Ihnen gehört die Zukunft, denn sie haben nichts zu verteidigen. Bald werden BMW, Mercedes und VW-PORSCHE chinesische Unternehmen sein. Ob Englisch seine Bedeutung als Weltsprache verlieren wird, ist sekundär. Die chinesiche Währung „Renminbi (RMB)“ wird obsiegen

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Dez 21 2014

Merry Christmas and Happy New Year 2015 resp. 2558

Liebe Freunde in Nah und fern

Bangkok: Happy New Year Central World

Merry Christmas and Happy New Year 2015

Ich sitze hier vor meinem PC, den Kopf nach unten, die Beine in der Höhe, aber dennoch auf der Erde. So müsst Ihr Euch den Max auf der unteren Seite der Erdkugel vorstellen. Nur dank der Schwerkraft oder/und der Erdrotation bleibe ich auf dem Boden und fliege nicht ins Bodenlose des Weltalls. Glücklicherweise hat kein Mensch die Möglichkeit, diese Gravitationskaft, die mich am Boden hält,  mit einem Klick abzustellen! Dies ein kleiner populistischer und philosophischer Exkurs in die Physik. (Hoffentlich stimmt es in etwa!)

Es ist noch gar nicht lange her, da bin ich am 16. Oktober 2014 frühmorgens in Bangkok gelandet. In der Zwischenzeit war einiges los im Hause Lehmann:

  • Kaum in Hua-Hin angekommen, kaufte ich mir ein Trek-Rennrad der besonderen Klasse. Es wird mich die nächsten Jahre begleiten. Ob es mein letztes Rennrad sein wird? So alt bin ich noch gar nicht! Mehr darüber unter  18. Okt: Mein neues Rennrad “Trek Modane 5.2″ und mein neues Renndress
  • Wöchentlich 2-3 mal war ich mit dem Renner unterwegs. Zwischen 80-100 km lang waren die üblichen Etappen, aber meistens mit einem Frühstück unterbrochen. Gegenüber dem vergangenen Jahr konnte ich meine durchschnittliche Geschwindigkeit bei solchen Strecken auf 28 km/h erhöhen, was mich freudig überraschte.
  • Dann war aber Schluss mit den grösseren Einkäufen. Mein Geld reichte nur noch für Leibchen, Hemden und Hosen, aber auch Unterhosen, sowie 2 Paar Socken !!!
  • Der diesjährige Dezember wurde sodann zu einem Kraftakt in meinem Leben. ACTION PUR! In den ersten Dezember-Tagen fuhr ich mit 6 Schulkolleginnen von Pat in den Nord-Westen Thailands nach Sangkhlaburi an die Grenze von Myanmar, wo wir auf einem Hausboot 3 Tage lebten: mehr dazu siehe unter: http://www.maxlehmann.ch/thailand/2014-thailand/2014-sangkhlaburi.htm
  • Mitte Dezember dann der Grossanlass in Bangkok: Pat’s Sohn Snooker schloss sein Architektur-Studium an der berühmten Chulalonkorn-Universität in Bangkok ab. Sein Diplom wurde von der thailändischen Prinzessin Sirindhorn überreicht. Ein Gross- und Freudenanlass für den Betreffenden, aber auch die ganze Familie. Ich durfte auch dabei sein, was aber bedeutete, dass ich neue dem festlichen Anlass entsprechende Anzüge brauchte: einen hellgrauen Anzug für die zwei Hauptproben und einen weissen Thai-Anzug für die eigentliche Zeremonie mit der thailändischen Kron-Prinzessin Sirindhorn. Mehr darüber siehe unter: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2014/11/16/16-nov-2-fuer-die-koenigliche-zeremonie-mass-anzuege-in-4-tagen/
  • 3 Tage dauerten diese Festivitäten in Bangkok und Umgebung. Drei harte Tage mit nur wenigen Stunden Schlaf. Ich musste fast immer stehen mit dem weissen Anzug. Es war ein Erlebnis der Sonderklasse. Der Bericht ist noch in Arbeit und wird im Januar beendet sein.
  • Max, Heidy und Karli

    v.l.n.r. Karli, Heidy und Max, davor Chang-Bier

    Am 13. Dezember sind meine Freunde aus Basel, Karli und Heidy Holzhauser, in Thailand eingetroffen. Sie werden bis Anfang Januar bei mir in meiner fürstlichen „Residenz“ hier in Hua-Hin wohnen. Mit Ihnen haben wir Bangkok während 5 Tagen unsicher gemacht. So standen neben Tempel-Besichtigungen eine nächtliche Schiffsfahrt samt Dinner auf dem Fluss Chao Phraya auf dem Programm, aber auch eine fast 2-stündige Velofahrt rund um Ayutthaya, einer ehemaligen Königsstadt Thailands. Dann kam auch das Shopping nicht zu kurz, wobei ich ein glückliches Händchen mit schönen Camel-Hemden und -Shorts hatte. Da mein Koffer wieder einmal zu klein war, musste mir eine zusätzlich Reisetasche helfen, meine stolzen Einkäufe nach Hua-Hin zu bringen.

  • Auf dem Weg von Bangkok nach Hua-Hin machten wir einen Abstecher zum Floatings-Market Damoen Saduak, wo wir auf einem Boot zwischen den  Marktfrauen auf ihren Verkaufsbooten das Geschehen aus nächster Nähe beobachten konnten.
  • Hier in Hua-Hin machten wir bisher nur einen kurzen Abstecher in die Weinberge von „Hua-Hin Hills“ und testeten hiesige Rot-, Rosé- und Weissweine samt dazupassenden Leckereien wie Entenbrust, Langusten-Salat und Garnelen.
  • Weihnachten werden wir nicht gross feiern, obwohl D’schingel-Bell überall zu hören ist. Am 30. Dezember lade ich ein zum traditionellen Schweizer-Fondue mit Freunden aus Thailand, der Schweiz und England.

Im Moment sitze ich auf meiner Terrasse und bearbeite bei blauem Himmel, leichtem Wind und 30 Grad Celsius die vielen Fotos aus den 10 Bangkok Tagen. Karli und Heidy weilen derweil am Meer und geniessen das warme wunderbare Wasser.

So habe ich Zeit, an Euch in Old-Europe zu denken und mich auf ein Wiedersehen ab Mitte März zu freuen. Ich habe zwar vernommen, dass in Europa immer noch frühlingshafte Temperaturen herrschen, hoffe aber, dass ein Kälteeinbruch doch noch den vielen Ungeziefern und Wespen den Garaus machen und für etwas Schnee in den Bergen sorgen wird.

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2015, bei uns in Thailand wird es bereits das Jahr 2558 nach buddhistischer Zeitrechnung sein.

Ganz liebe Grüsse, bleibt gesund und munter
Euer Max, auf der anderen Seite der Erdkugel

Hua-Hin Bahnhofstrasse Weihnachtsbeleuchtung

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Nov 12 2014

12. Nov. 2014: Ein Grosskampftag in Hua-Hin – Mein neuer Toyota

Max vor seinem Toyota ViosIch habe es an anderer Seite bereits geschrieben, den 15 Jahre alten Toyota Corolla von meiner Freundin Pat wollte ich nicht mehr fahren. Er war mir zu gefährlich. Die Bremsen waren so schlecht, wie die eines Militärfahrrades. Die Stossdämpfer schlugen bei jeder Unebenheit durch. Die Sitze waren derart durchgesessen, dass ich wie ein Maulwurf knapp übers Lenkrad schauen konnte.

Um aber weiterhin mobil zu bleiben, entschloss ich mich, ein neues Auto zu kaufen, und zwar einen „Toyota Vios Typ E“ mit 1.5 Liter Einspritzer. Diesen Autotyp von Toyota gibt es in Europa nicht zu kaufen, er ist aber in Thailand weit verbreitet.

Gestern Dienstag, 11. November spät abends kamen wir von unserer mehrtägigen Reise aus dem Westen Thailands zurück. Heute Mittwoch, 12. Nov. war dann ein Grosskmpftag, wie er im Buche steht, denn unter anderem stand die Uebernahme unsere Toyota Vios  auf dem Programm.

Aber alles nun der Reihe nach:

Zuerst galt es, unseren Haushalt sprich notwendige Verpflegung sicherzustellen. Dazu gings mit dem Honda-Roller auf den Markt, wo wir 4 kg Mangos, Fleisch, Gemüse einkauften, und im Uhrengeschäft daneben die Batterie und das Armband einer teuren Armbanduhr ersetzten.

Dann ging es weiter ins Market Village, wo ich die Austausch-Batterie meines HTC-Smartphones abholen konnte, und meinen Geldbeutel ab ATM-Automaten wieder auf Vordermann brachte.

Uebernahme des Toyota Vios

Um 13 Uhr kam dann der grosse Moment der Uebergabe unseres neuen Autos des „Toyota Vios E 1.5 L“. Mit einem Taxi fuhren wir zur Toyota Vertretung am anderen Ende von Hua-Hin. Freudig wurden wir vom Verkäufer und seiner englisch-sprechenden Assistentin  mit einem feinen Nescafé (!!!) empfangen. Dann galt es den Papierkrieg mit all den Formularen zu bewältigen. Mindestens 6x musste ich ein ausgefülltes Thai-Formular unterschreiben, welche ich nicht verstand, denn alles war in Thai-Schrift. Sogar das Bedienungshandbuch war in Thaischrift. Aber sie haben mir ein Englisches versprochen. Dank Pat habe ich aber schlussendlich alles oder sehr vieles verstanden. Nun wusste ich auch, welche Schäden die im Autopreis eingeschlossene Voll-Kasko- und Insassen-Versicherung abgedeckt ist.

Toyota Vios Rote NummerDann wurden wir aus dem klimatisierten Ausstellungs-Raum ins Freie begleitet, wo unser silbriger Toyota stand. Er bekam ein rotes Autokennzeichen, das mich als „gefährlichen Neulenker“ kennzeichnen wird. Mit dem roten darf ich nur tagsüber, d.h. zwischen 6 Uhr früh und Abends 6 Uhr Auto fahren. In 1 Monat werde ich das endgültige weisse Kennzeichen erhalten.

Ueberrascht war ich über den Garagebetrieb für Unterhalt und Reperaturen. Man bringt das Auto an die Annahmestelle und kann in einer dafür eingerichteten Lounge aufs Auto warten. Liegesessel, Kaffee, Fernsehen und Internet gehören zum Service.

Dann wurde es ernst. Nach Rücksprache mit Pat musste ich mich zur ersten Fahrt hinters Steuerrad setzen und erhielt meine ersten Instruktionen: Wegen des Linksverkehrs ist alles verkehrt und auf der anderen Seite. Der Fahrer sitzt auf der rechten Seite. Der Blinker ist ebenfalls rechts und nicht links wie in Old-Europe. Aber der Scheibenwischer ist dort, wo bei uns der Blinker sich befindet. Kurzum, manchmal blinkt es, manchmal geht der Scheibenwischer.

Aber ich fühlte mich nach wenigen Sekunden sehr wohl und wagte mich bereits nach wenigen 100 m zu einen U-Turn zur nächsten Tankstelle, um zum ersten Mal zu tanken. (Bem: ein U-Turn ist ein Drehen auf einer mehrspurigen Strasse) Etwa SFr. 1.– oder 32 Baht kostete 1 Liter E20 Benzin. Mit 1`080 Baht (ca 25 Euro) war der Tank voll. Pat war eine ruhige Lehrerin und wies mich in die wichtigsten Verkehrs-Regeln in Thailand ein. Man soll nicht hupen, das sei unanständig.  Beim Tanken muss man den Motor abstellen und bekommt dann aber 2 Wasserflaschen à 1.4 Liter. Es herrscht Links-Vortritt, d.h. der von links kommende hat die Vorfahrt. (Für uns in Europa ist es gerade umgekehrt!).

Während des Tankens, erhielt ich von der Toyota-Garage per Mail die Nachricht, ich hätte die falsche rote Autonummer erhalten.  Also wieder mit U-Turn zurück in die Garage. Dort erfuhr ich auch, was das blinkende Zeichen „ECO“ bedeutet: Ich fahre ökonomisch, also nicht mit Bleifuss.

Als wir auch diese Hürde ohne Schaden bewältigt hatten, entschossen wir uns, mit dem Auto zum nahen „Macro-Markt“ zu fahren. . Dieses Abenteuer kostete mich nur etwas über 2000 Baht, denn wir brauchten nicht nur 2 Kopfkissen für die Holzhausers, sondern auch 2 Container für das neue Auto und viele anderen feine Sachen. Nach der ersten Einfahrt in den gedeckten Unterstand bei meinem Haus hatte der Toyota bereits 26 km hinter sich. Wie lange brauche ich wohl, um auf die 1’000 km für den ersten Oelwecheln zu kommen?

Und Abends ein Festessen im Restaurant Ket Sarin mit anschliessendem Besuch beim Schneider

Nach ein paar Stunden zu Hause, entschlossen wir uns den heutigen speziellen Tag mit einem feinen Fischessen im Seafood Restaurant „Ket Sarin“ direkt am Meer zu feiern und anschliessend beim Schneider vorbeizuschauen. Ich brauche nämlich zwei geeignete Anzüge für Snookers Zeremonie. Snooker ist der Sohn von Pat und wird am 13./14. Dezember sein Universitäts-Diplom von der Prinzessin Sirindhorn erhalten.

Dies ist ein Festtag, einer der grössten Momente auch für Pat und ich habe mich anerboten, sie zu begleiten. Dazu brauche ich aber 2 Anzüge, einen weissen Anzug im Thai-Schnitt, d.h. oben geschlossen und einen hellgrauen im normalen Schnitt. Ueber meine Erlebnisse mit einem thailändischen Schneider werde ich gesondert berichten.

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Okt 26 2014

Meine Lieblingsfrucht – die thailändische „Nam Dok Mai“ Mango

Hua-Hin Markt: Mango-MannIch kann es drehen und wenden, wie ich will: Meine Lieblingsfrucht hier unten in Thailand ist die Mango mit ihrem unvergleichlich betörenden Geschmack und Duft, den wir in Europa nicht kennen. Es ist wie bei den Bananen. Direkt ab Strauch schmecken die Früchte am besten und nicht künstlich.

Weltweit gibt es über 1’000 Mangosorten. Die Königin der Mango stammt jedoch aus Thailand. Allein der Name „Mamuang Nam Dok Mai“, übersetzt in etwa „Nektar Mango“, läßt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Unter Kennern hat die thailändische Mango „Nam Dok Mai“ Kultstatus. Während man hier für 1 kg dieser Königin der Mangos zwischen 1 und 1.70 Euro bezahlt, kosten diese in Europa das Mehrfache.

Die „Nam Dok Mai“ duftet auch von aussen intensiv und lecker, die Haut schwitzt schon ein bisschen Fruchtwasser aus und das dunkelorange, faserfreie Fruchtfleisch ist so zart und schmeckt so süß und delikat  … einfach ein unvergleichliches Geschmackserlebnis wie aus dem Schlaraffenland.

Jede Woche gehe ich auf den Markt zu meinem Mango-Bauern und kaufe 3 kg Mangos, das sind 7-8 Stück der höchsten Qualität. Die kosten mich etwa 210 Baht. Oft gibt es nur die mittelgrossen „Okrong-Mangos“, die dann etwas günstiger sind. Grundsätzlich kosten 1 kg Mangos zwischen 40-70 Baht je kg, was einem kg-Preis von Euro 1 – 1.70 entspricht.

Haut der Mango ist giftig

Aber Achtung: Die Haut der Mangos enthält ein Gift, das zu Hautausschlägen führen kann. Deshalb sollte man die Haut der Mango entfernen, bevor man die Mango ist.

Mein Mango-Man

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Jul 22 2014

Blog vom Niggi Dorfmann, einem Basler in Thailand

niggi-dorfmannKlick aufs Bild und Du gelangst auf den sehenswerten Blog von Niggi Dorfmann, einem Basler in Thailand: Er beschreibt in seinem Blog über das ländliche Leben in Thailand. Seine Hintergrundberichte sind einmalig

 

 

 

 

 

 

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Dez 16 2013

Neuer Floating Market „Huay Monkol“ – 1’000km-Marke mit meiner Honda

Es war mir zwar nicht langweilig, aber ich musste einfach wieder aktiv werden.  Schon lange wollte ich beim Tempel „Wat Huay Mongkol“ etwa 20 km ausserhalb Hua-Hin das neue Königs-Monument fotografieren, das sie auf dieses Jahr neu gebaut haben.

Die Strassen rund um Hua-Hin sind zur Zeit immer noch in einem erbärmlichen Zustand. Die letzte Regenzeit hat ihnen massiv zugesetzt. Ueberall muss man mit Schlaglöchern rechnen. Diese können 10 cm oder tiefer sein.  So musste ich mich auf dem Roller extrem konzentrieren, damit ich ja kein tiefes Schlagloch übersah… und dazwischen kamen immer wieder neue Strassenstücke, die noch im Rohzustand und noch nicht asphaltiert waren.

Königs-Monument beim „Wat Huay Mongkol“ Tempel

Kurz vor „Wat Huay Monkol“ erreichte dann mein Roller, den ich Mitte Oktobr letzten Jahres gekauft hatte, die erste 1’000 km-Marke. Wenn das kein gutes Zeichen war.

Das Wat ist berühmt und sehenswert wegen  seiner 11,5 Meter hohen und 9.9 Meter breiten Luag Phor Tuad Statue„, deren Bau erst 2004 abgeschlossengrossen wurde. Luag Phor Tuad war ein landesweit bekannter Mönch in Südthailand. Mehr darüber ein ander Mal.

Wat Huay Mongkol Tempel; Königs MonumentSolche Königs-Monumente sieht man in Thailand überall, so mitten in Hua-Hin. Oft auch kombiniert mit einer Strassen-Überquerung, aber meistens nur als eine Art Triumphbogen.

Huay Mongkol Floating Market

Als ich eben wieder heimfahen wollte, sah ich unverhofft den Wegweiser „Huay Mongkol Floating Market“. Ob die wohl hier einen weiteren künstlichen Floating Market gebaut haben? Und in der Tat. Ob er bereits eröffnet ist, weiss ich nicht, denn die Geschäfte waren noch alle geschlossen. Nun haben wir um Umkreis von Hua-Hin 3 künstliche Floating Markets, und die Thais sind begeistert.

Huay Mongkol Floating MarketVon der Hauptstrasse fährt man direkt zum Parkplatz mit obiger Schriftplastik „Floating Market“

Huay Mongkol Floating Market
Huay Mongkol Floating Market

 

 

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Nov 19 2013

18.-19. November: Shopping in Pratunam und India-Visa-Tour in Bangkok

Sexy Unterwäsche

Für Thai sündhafte Unterwäsche

Bangkok ist ein Einkaufsparadies, es hat viele riesige Einkaufszentren, und ich meine wirklich riesige: „Siam Paragon“ mit über 500’000 Quadratmetern, 16 Kinos und dem ganzen Untergeschoss voller Restaurants. Oder „Central World“ oder „Emporium“ oder „Siam Center“ oder „MBK“, um nur ein paar der mir bekannten Zentren in der Umgebung der BTS-Skytrain-Station Siam zu nennen.

Jedes Jahr gehe ich einmal nach Pratunam, einem Bezirk in Bangkok, zum Kleider-Shopping .  Dieses Mal habe ich es kombiniert mit der Besorgung des Visum für Pat für unsere Indienreise im kommenden Januar.

Es war eine Fahrt voller Hindernisse und begann bereits damit, dass ich meine Hinfahrt um einen Tag wegen Fiebers verschieben musste, und dann verlor Pat ihr Mobile-Telefon, ein wahrer „SUPER GAU“  ….

Mehr über meine Erlebnisse, die schlussendlich zu einem Happy End führten, könnte ihr in nachstehdem Link nachlesen:

» Meine Erlebnisse beim Shopping in Pratunam und auf India-Visa-Tour in Bangkok «

 

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Nov 02 2013

2. Nov. 2013: Neues aus Hua-Hin: Beton oder Asphalt – Strom-Rechnung – Post

Ich bin nun bereits 2 Wochen in Hua-Hin. In dieser Zeit gab es einiges zu tun. Darüber werde ich berichten:

Der Sonnenstoren:

Von meinem Vorgänger als Mieter meines Hause habe ich einen schönen gelben Sonnenstoren abgekauft. Dieser vermindert nun die Nachmittags-Sonnen-Einstrahlung. Es ist merklich kühler. Ich kann nun auch draussen am Notebook arbeiten.

Ein Wunder: Der Feldweg dem Klong entlang wird betoniert

Zwischen mir und dem Hua-Hin-Zentrum verläuft nicht nur eine Bahnlinie, sondern auch ein sog. Klong (Kanal), der bei Regenfällen das Wasser ins Meer abführt. Ihm verdanke ich es, dass ich nach den diesjährigen grossen Regenfällen ungeschoren davon kam.  Parallel zu diesem Klong zwischen meiner Soi-94 und der Soi.88 führt eine Strasse, die in der Vergangenheit diesen Namen nicht verdiente, denn sie war ein besserer holpriger Feldweg voller Schlaglöcher, nur befahrbar durch Roller und Fahrräder. Autos haben abgesehen von Geländewagen keine Chance. Dieser Weg ist aber für mich die kürzeste Umfahrungsstrasse zur Hauptstrasse in Hua-Hin und führt zu meinem Haus. Als ich von der Schweiz kommend in Bangkok landete und mit Pats-Auto zumeinem Haus fahren wollte, sah ich das vermeintliche Desaster: „Strassae gesperrt“. Also Umweg fahren. Grund war, die Gemeinde hat begonnen, den Klongweg neu als Betonstrasse herzurichten.

Beton- oder Asphalt-Strassen:

Viele der kleineren und schmaleren Strassen werden hier in Thailand betoniert, weil man so auf ein Kies- oder Unterbett verzichten kann, denn Gefrieren tut es hier nie. Der Beton wird direkt auf den sandigen/lehmigen schön ausgeebneten Unterboden  verstärkt durch Armier-Eisen gegossen. Derartige Strassen sieht man zu Hauff. Bei vielen wird aber an der Armierung gespart, was man dann vorallem am Meer entlang oder nach Ueberschwemmungen beobachten kann, wenn die Wassermassen den Untergrund heruasspühlten. Dann bricht die Strasse ab und siehe da, es war keine Armierung als Verstärkung im Beton.

Die grossen vielbefahreren Hauptstrassen hingegen werden wie bei uns auf einem Kies/Sand-Unterboden aphaltiert. Nach solchen Regenfällen wie in den letzten Wochen sieht man jedoch deren Schwäche: Schlag-Löcher über Schlag-Löcher, weil Wassermassen in den  schlecht konstruierte Unterboden eindringen konnten, und er nass und schwammig wurde. Die hohen Gewichte der Lastwagen gaben der Asphaltstrasse den Rest, der Asphalt sank in der schwammigen Masse ein. Löcher über Löcher.
Hua-Hin Klong Strasse

Harte Regeln fürs Bezahlen von Stromrechnungen:

Jeweilen um den 10. Tag des Monat wird der Stromverbrauch am Elektro-Zähler auf der Strasse von einem Beamten auf dem Roller abgelesen, vor Ort vom mobilen Gerät, wie es sie auch in Restaurants gibt, ausgedruckt und  direkt in den Briefkasten geworfen. Nun hat man 1 Woche Zeit zu zahlen! Man kann diese Rechnung an jedem Seven-Eleven-Geschäft bezahlen, von denen es an jeder Kreuzung einen gibt. Wehe diese Frist lässt man verstreichen. Dann erscheint wieder ein Beamter mit Schraubenzieher und kappt den Stromanschluss!

Die Thailändische Post:

Hua-Hin Markt: Mango-MannOb die Post hier in Thailand zuverlässig ist oder nicht, kann ich nur schwer beurteilen. Auf jeden Fall ist sie dubios, brilliert aber durch unerwartete Services.Es kann vorkommen, dass die Post über Wochen und Monate nicht ausgeliefert wird, weil der Zustell-Beamte eben gekündigt hat oder krank ist. Dann bleibt alles im 2. Stock der Hauptpost liegen, resp. wird dort gestappelt. Als Kunde erfährt man nichts davon, ausser dass z.B. der Telefonanschluss gesperrt wird, weil die Rechnung nicht ankam und man sie deswegen nicht bezahlt hat.Es gibt aber einen ganz besonderen Service:  Wenn das Post-Packet zu gross ist oder der Empfänger nicht zu Hause war, dann wird ihm angerufen, sofern die Tf.-Nummer auf dem dafür vorgesehenen Feld des Adress-Labels eingetragen ist.

Mein Mango-Man

Ihr wisst es alle, die thailändische gelbe Mango ist meine Lieblingsfrucht. Ich esse wöchentlich um die 2-3 kg die ich direkt auf dem Chinesischen Markt in Hua-Hin hole. Zwischen 40-70 Baht (entsprechend etwa Euro 1 – 1.60) je nach Grösse der Mango muss ich dafür bezahlen . Die reife Mango ist daran ersichtlich, dass sie nicht mehr rein gelb sondern bereits schwarze Stellen aufweist. Dann ist sie zuckersüss und zerfliesst auf der Zunge. So kommt es nicht von ungefähr, dass für mich Thailand der Beginn des kindlichen „Schlaraffenlandes“ darstellt. Man muss einzig die Leckereien auf dem Markt kaufen!

Meine wiederkehrenden Fix-Kosten in Hua-Hin:

  • Monatlich: Mietzins: 17’000 Baht  = ca. SFr 500.–
  • Monatlich Wasser nach Aufwand: ca 60 Baht = SFr. 2.–
  • Monatlich Elektr. Strom nach Aufwand: 500 – 1’000 Baht = SFr 15 bis 30.–
  • Jährlich: Haftpflicht-Versicherung Honda-Roller: 2’300 Baht = SFr. 70.–
  • Jährlich: Motorfahrzeugsteuer Honda-Roller: 100 Baht = SFr. 3.–
  • Jährlich: Internet 3bb Anschluss 7’000 Baht = SFr. 210.–

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Nov 01 2013

1. Nov. 2013: Cicada Market

Jeweilen an Wochenenden ist der Cicada-Markte im Süden Hua-Hin kurz vor Khao Takiab geöffnet. Ich bin ein Fan dieses Marktes. Pat und ich  sind regelmässig dort anzutreffen. Zusammen mit Frans und Katalyn waren wir am Freitag dort, um fein zu Essen. Garnelen, Tintenfisch, und für jeden einen veritablen Fisch gesalzen ab Holzkohlengrill.

Wie Könige haben wir gelebt…. und als Abschluss hat es mir bei meinem Maler wieder erwischt. Ich fand ein wunderbares Bild von Bangkok mit den dortigen Chinesischen Häusern hinter dem Sirikit-Park

Bangkok Chinesische Häuser hinter dem Sirikit Park

Weitere schöne Bilder und Schnappschüsse aus dem Cicada-Market findest Du in meiner „Thailand-Photo-Galerie“ unter dem Titel (bitte anklicken):

„Cicada-Market“

Cicada Market: Spray-Künstler

Hua-Hin: Cicada Market

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Mrz 07 2013

Einkaufen bei den Einheimischen – Meine Einkaufzettel

Was wäre ich ohne Einkaufszettel? Mein Gedächtnis braucht Unterstützung, ansonsten stehe ich im Geschäft oder auf dem Markt und kaufe das Falsche. Wer kennt nicht diese Situation?

Einkaufszettel Früchte und Gemüse kaufen ich normalerweise auf dem städtischen Markt bei den Einheimischen ein. Andere Lebensmittel wie Kaffee, Brot, Butter, Eier hingegen in einem der beiden grossen Shopping Centers „Market Village“ oder „Shopping Mall“.

Heute früh, Sonntag Morgen war es wieder soweit. Meine Mangos gingen zu Ende. Also los auf den Roller zum chinesischen Stadt-Markt, wie wir den grossen Markt in Hua-Hin nennen. 4 kg gelbe süsse Mangos und 1 kg grüne nicht süsse Mangos, 1 kg Thai Guava, eine Birnen-ähnliche Frucht, verschiedene Gemüse und Gewürze, getrocknete Shrimps etc Auch Soya-Sprossen haben wir gekauft zu einem Spottpreis. Hier in Thailand kümmerte sich niemand um die hysterischen Todes-Schreie der Deutschen Bevölkerung über die gefährlichen Soya-Sprossen vor etwa 1 Jahr.

Apropos Hysterie: Die kennt man in Thailand glücklicherweise nicht. Es liegen auch keine Toten auf der Strasse, die durch Gammelfleisch oder ähnlichem vergiftet wurden. Es gibt nur wenige einschränkenden Gesetze. Jeder kann eine Küche betreiben. Hier herrscht noch gesunder Menschenverstand. Man kocht oder bratet eben das Fleisch durch. Oder achtet auf die saubere Kleidung der Strassenküchen-Betreiber. Unsaubere werden geächtet! Ich war noch nie krank in Thailand!

In der gegenüberliegenden Pharmazie kaufte ich noch 10 Schlaftabletten für meinen Rückflug und bezahlte dafür nur SFr. 1.50. Ich bin gespannt auf die Wirkung. Dann kaufte ich noch 10 Tabletten Arcoxia 90mg von MSD gegen meine Schulterschmerzen (ca. SFr. 18.–).

guava

Thailändische Guava

Direkt neben der Apotheke Ist ein Chinese. Dort findet man alles, was man für den Garten, die Küche oder Badezimmer braucht. Aber auch Armiereisen. Bei ihm kaufte ich einen Schleiffstein für meine Messer zu Hause in Basel (SFr. 4.–)

 Dies war noch nicht alles. Am Nachmittag ging es noch ins Market Village, wo wir Toast-Brot, Yoghurt, 4 Cola 3dl Büchsen (à 12 Baht = SFr. -.40), 6 Chang Bier 3dl (à 25 Baht = SFr.-.80) einkauften

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Dez 24 2012

Einige Gedanken zu gefälschten und kopierten Gegenständen (Shirts, Uhren, Software)

fakeEs ist doch prickelnd und aufbauend, wenn man sich mit wenig Geld mit gefälschten, kopierten oder gecrackten Luxus-Gütern wie Marken-Shirts, -Handtaschen, -Softwaren oder -Uhren eindecken kann. Jedoch jeder weiss, dass ein derartiger Besitz nicht erlaubt ist und je nach Land eingezogen und sogar gebüsst werden kann. Und trotzdem macht man es, weil man gerne ein wenig Luxus mit oftmals überragendem Design besitzen möchte, aber das Geld für ein Original nicht hat oder nicht ausgeben will..

Auch ich gehöre zu dieser Klientele und bin mir bewusst, dass solche Marken-Produkte geschützt sind und ich kein Recht habe, solche Plagiate zu kaufen! Ich frage mich aber, wen und ob ich überhaupt dabei jemanden schädige? Diese Gedanken sollen aber keine Entschuldigung, sondern eher Rechtfertigung sein

Beispiel Musik-CDs

Welches ist der Unterschied zwischen einer gecrackten CD, die ich auf einen thailändischen Markt kaufe, und einer ab (Digital-)Radio kopierten Musik-CD? Die ab Radio kopierte CD ist erlaubt! Dassselbe gilt für MP3-CDs. Diese sind erlaubt.

Nun wird es bereits sehr schwierig und spitzfindig zu entscheiden, was und wo nicht erlaubt ist. In Thailand kosten CD’s und DVD’s sowohl auf dem Markt wie auch im Spezialgeschäft etwa gleichviel, Zwischen 100 und 200 Baht.

Da genügt ein Blick zurück: Wie war das als die Musik-Industrie mit allen Mittel versuchten, das kopieren von CD’s zu verhindern. Der Schuss ging hinten hinaus, denn es entwickelte sich ein Volksport, immer das neueste zu cracken, d.h. den Schutz auszuschalten. In der Folge sind die Verlage über ihre Preisstruktur gegangen und haben die CD’s und auch einzelne Musikstücke preisgünstig über die Musik-Portale im Internet verkauft. Heute spricht niemand mehr über die Verluste durch das Kopieren, sondern nur noch über die Gewinne durch den preisgünstigen Verkauf über Internet ohne grosse Infrastruktur-Kosten. Man hat aus einem „Luxus-Gut“ ein günstig zu erwerbendes Produkt mit hoher Qualität geschaffen… und damit ist ein Kopieren oder Fälschen nicht mehr interessant.

Beispiel Marken-Shirts und -Shorts

Ein Designer-Shirts von Lacoste oder Boss kostet in Deutschland oder der Schweiz  zwischen €80 und €100. Für ein gefälschtes Shirt von vergleichbarer Qualität bezahlt man in Thailand nur etwa €5.

Da frägt sich mancher mit Recht, warum muss ich für etwas gleichwertiges, das oftmals aus derselben Maschine kommt, das 15 fache bezahlen? Bezahle ich dabei nicht die teuren Millionen-Werbeverträge von diversen Sportlern und Prominenten? Denn an der Technologie kann es ja nicht liegen. Auch nicht am Design, denn die alternativen „noName“-Produkte glänzen auch durch spezielle Formen und Darstellungen.

In der Tat ist es oftmals schwierig herauszufinden, ob das eine oder andere Label eine geschützte internationale Marke ist oder nicht. Ich wollte von der  Schweizerische Oberzolldirektion erfahren, ob Produkt-Namen wie U2, Hotgear, Charova, Columbia oder Horizon, die ich in Thailand finde, international geschützte Namen und damit unter den Produkteschutz fallen, oder thailändische Eigenmarken sind. Ich erhielt keine befriedigende Antwort auf meine Frage und wurde auf eine Liste des „Schweiz. Institut für geistiges Eigentum“ verwiesen. Diese Liste ist aber derart kompliziert in der Anwendung und Interpretation, dass ich mich an den Tip des schweizerischen Kosumentenschutzes halte: Die Zollbeamten haben ja auch keine Universität besucht und können nur die bekanntesten Plagiate wie BOSS, LACOSTE, GUICCI  etc überprüfen.

Wenn ich mich in Thailand befinde, dann brauche ich Shirts und Hosen. Schon wegen der Wärme und Luftfeuchtigkeit müssen sie nach 1 Tag gewaschen werden. Anfänglich habe ich bewusst gefälschte Shirts und Hosen der Marken Lacoste, Camel, Boss, Adidas, Kappa etc gekauft. Aber bald habe ich entdeckt, dass es  in Thailand viele darauf spezialisierte Geschäfte mit wunderschönen „Marken-Ausverkaufs-Ware“ oder auch Eingenprodukten gibt. Ob die gefälscht sind, weiss ich nicht, denn sie haben meist Preisschilder in US-$.

Wen schädige ich, wenn ich in Thailand gefälschte Produkte oder Eigennamen kaufe? Den Händler in der Schweiz? Nein, denn die grössten Teil meiner Zeit im Ausland verbringe ich im Ausland und kaufe dort auch ein. Und erstaunlicherweise sind auch in den den USA die dortigen Marken-Produkte viel günstiger als in der Schweiz. Warum denn? Bin ich blöd?

Beispiel Marken-Schuhe

Kopierte Marken-Schuhe würde ich mir nie kaufen, denn die Gesundheit der Füsse geht bei mir vor.

In Thailand habe ich wenige Marken-Schuh-Labels entdeckt. Original-Bata oder auch -GEOX-Schuhe werden in Bata- und Geox-Geschäften vertrieben,  kosten jedoch einen Bruchteil der europäischen Preise. Dann bin ich ja blöd, wenn ich mich nicht in Thailand mit Original-Ware eindecke.

Bespiel Marken Uhren

Ich bin kein Uhren-Freak oder -Sammler. In den vergangenen 20 Jahren habe ich aus der mittleren Preisklasse Camel, Rado und Certina-Uhren getragen, dazu als Ersatz und Sportsuhren die eine oder andere Swatch.

Als ich im Herbst 2011 nach Thailand flog, stellte kurz vor dem Abflug auf dem Flugplatz Zürich mein Certina-Chronometer seinen Dienst ein.  „Batterie leer“, war die Diagnose. Eigentlich eine Kleinigkeit, man braucht nur einen Uhrmacher wenn möglich mit Certina-Lizenz und den Spezialwerkzeugen, um die Uhr zu öffnen. Aber da fing mein Problem an. Weder auf dem Flughafen noch im thailändischen Hua-Hin war einer aufzutreiben. Ich hatte nun keine Uhr! Ich war aufgeschmissen mit meiner Marken-Uhr!

So blieb mir wegen des nicht existierenden Service-Angebotes nichts anderes übrig, als eine Uhr für die Zeit meines 5-monatigen Aufenthaltes zu kaufen. Was lag da näher, als etwas meinem Geschmack entsprechend Exklusives auszuwählen. Der Entscheid fiel auf eine „HUBLOT“. Sie gefiel mit bestens und passte zu meinem Arm. Dafür bezahlte ich umgerechnet etwa SFr. 100.–. Wie ich später im Internet herausfand, müsste ich für dasselbe Original in der Schweiz Fr. 15’000.– bezahlen.

Hat die Fa. HUBLOT durch meinen Kauf Geld verloren? Grundsätzlich Nein, denn so viel Geld hätte ich nie für eine Uhr ausgegeben. Aber ich bemerkte anschliessend in der Schweiz, dass mein Interesse an teuren Uhren unbewusst geweckt wurde. Ich schaute mir in den Schaufenster bereits Uhren der Preisklasse um die SFr. 3’000.– an.

Scheinbar hat die gefälschte, aber schöne und gut gemachte Kopie der Luxus-Uhr bei mir etwas bewirkt. Ich war bereit, mehr als bisher auszugeben. So hat doch die gefälschte HUBLOT dem Uhren-Werkplatz Schweiz zu einem potentiellen neuen Kunden des mittleren Preissegmentes verholfen. Wenn nur nicht der schlechte Service wäre!

Nebenbei: Die gefälschte HUBLOT läuft und läuft. Ich gebe aber zu, dass ich sie vor dem Duschen und Baden ausziehe, weil ich nicht sicher bin, ob sie wirklich wasserdicht ist. Aber sie bereitet mir jeden Tag Freude …. und bei meinem nächsten Thailand-Aufenthalt werde ich die Batterie auswechseln lassen.

Beispiel: Kopierte Softwaren

Thailand ein Paradies gecrackter Softwaren. Eine CD resp. DVD mit einer exklusiven Sammlung an Softwaren kostet zwischen 3 und 6 SFr. Seien dies Photoshop, Photomatix, ACDSee, MS Office oder etwas anderes

In den 4 Jahren Thailand war ich anfänglich süchtig, solche Software-CDs/DVDs zu kaufen. Einige der Produkte habe ich geladen. Andere nur getestet Aber schlussendlich setzte ich nur 3 Softwaren ab solchen CDs/DVDs  produktiv ein:

  • MS Office 2007:

    Ich bin unzufrieden mit dem Produkt, denn es ist für meine privaten Anforderungen viel zu umfangreich. Einzig Outlook war bis vor wenigen Monaten im Einsatz, weil ich darüber meine Adressen verwaltete und noch keine Zeit hatte, diese zu transferieren. Outlook ist ein schreckliches System, denn die Daten sind intransparent gepeichert und nur schwer weiterzuverarbeiten. Ein typischer Microsoft-Trick.  Zudem bin ich nicht bereit, alle 2-3 Jahre eine neue Version zu kaufen. Auf meinem neuesten Notebook habe ich mir ein Gratis-System installiert: „OpenOffice“. („Ich bin doch nicht blöd“)

  • Photomatix:

    Die  HDR-Software Photomatix habe ich vor 2 Jahren erstmals als gecrackte Version auf meinem PCs eingesetzt. Letzten Sommer habe ich eine neue, offizielle Version gekauft, denn ich musste anerkennen, dass eine Update-Aktualisierung unbezahlbar ist.

    Deshalb sollten die Firmen nicht nach den kleinen Käufern von gecrackten Softwaren suchen, sondern Transfer-Angebote anbieten. Diese sind nämlich auf bestem Wege, neue Kunden zu werden.

  • Lightroom 2:

    Lightroom 2 habe ich mehrere Monate getestet. Ich wurde aber nie glücklich mit diesem Tool. Ich war mir nie sicher, ob meine Aenderung nun abgespeichert wird oder nicht. So habe ich das Tool wieder deinstalliert.

  • ACDSee Pro:

    Die Version „ACDSee Pro“ ist eine Alternative zu Lightroom. Nach dem Entscheid, auf Lightroom zu verzichten, werde ich mir die nächste offizielle ACDSee-Pro-Version kaufen. Habe ich nun die Fa. ACDSee geschädigt, weil ich gecrackte Versionen benutzte? Nein, denn beide Partner haben dabei gewonnen. Ich weil ich genügend lange testen konnte, und ACDSee weil ich nun Kunde dieser Firma wurde.

Beispiel Medikamente

Keine Diskussion. Ich würde nie und nimmer gefälschte Produkte kaufen. Es ist hingegen anders bei den Original-Präparaten und Generikas. Da sind die Thai-Preise äusserst günstig.

Zusammenfassung

Ich kann es drehen und wenden, wie ich will. Ich schade der Marken-Industrie wenig oder gar nicht. Ich denke sogar, dass ich durch die Nutzung gefälschter Produkte zu den Originalen geführt werde.

Im Falle der Uhren muss die Schweizer Uhrenindustrie ihre Hausaufgaben in Bezug auf den Service und Qualität machen, dann hat sie bei mir bestimmt Chancen.(Bem: Meine teure Original-Rado hatte bereits nach 1 Jahr Rostansätze im Uhrwerk)

Ob ich aber je ein Original Lacoste oder BOSS kaufen werde? Zu diesen Preisen nie und nimmer.

 

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Nov 28 2012

25. – 28. Nov. 2012: Bereits 4 Tage Dauerregen in Hua-Hin, aber man überlebt

  • 25./26./27./28. Nov.: Es ist unglaublich aber wahr: Bereits der vierte unbeständige Tag mit Wolken und Regen. Ich komme bereits 5 Jahre nach Thailand. Noch nie hat es so oft geregnet.  Ueblich waren über meine gesamte Aufenthaltsdauern während den den Monaten November bis März  3-4x Regen.
  • Aber man muss ja trotzdem leben. So war ich am ersten Regentag bereits um 8 Uhr auf dem Markt und habe 3 kg Mangos und 2 kg Papayas gekauft. Man muss sich etwas leisten …. für SFr. 7.50
  • Heute früh am Donnerstag, 28. Nov. um 02:00 Uhr ist Pat mit dem Zug nach Bangkok gefahren. Sie wird sich dort in ein Spital der Chinesischen Medizin begeben, um die Schmerzen in ihrem linken Bein mit Akupunktur zu lindern zu lassen. Ansonsten geht es ihr gut. Sie ist aufgestellt und freut sich beim Handarbeiten. .

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Okt 24 2012

Woche 15. – 22. Oktober 2012: Kurznachrichten aus Hua-Hin

Eine Woche bin ich nun in Thailand, eine Woche in Hua-Hin in meinem Haus an der Soi94

… und es geht mir blendend. Ich fühle mich wie im Paradies. Bereits nach 1 Tag hatte ich den Timelag d.h. die Zeitverschiebung überwunden. Ich schlafe zusätzlich zum 1-2-stündigen Mittagsschläfchen bereits wunderbar bis um 7 oder 8 Uhr morgens. Ebenso hat sich mein Körper bereits nach 2 Tagen an die hiesige Temperatur und Feuchtigkeit angepasst. Anfänglich konnte ich mich nicht retten vom Schweiss, der aus allen Poren tropfte. Heute fühlt es sich ganz normal an wie in Istrien.

Pat, die sich hier gut eingerichtet und eingelebt hat, verwöhnt mich mit ihren Koch-Künsten. Auf dem Markt braucht es dieses und jenes Kräutchen, diese Sauce und jenes Gewürz, und zu Hause kocht sie ein wunderbares Thai-Gericht. Kochen ist ihre Leidenschaft. Ihr geht es eigentlich auch gut. Einzig ihr Knie bereitet ihr noch Probleme. Wir müssen langsam spazieren gehen, um das Knie nicht zu überlasten. Ihre fröhliche „Kindlichkeit“ ist immer noch da. So erfreut sie sich an den aufblasbaren Ballonen. Aus einer kleinen Tube presst man etwas von dieser Kunststoffmasse auf das Ende eines feinen Röhrchens, und bläst es langsam auf.

Der Gross-Markt in Hua-Hin

Einmal mehr darf ich vom Gross-Markt in Hua-Hin schwärmen. Wir nennen ihn Chinesen-Markt, weil es dort viele chinesische Geschäfte hat. Es ist ein Paradies und vergleichbar einem Feinschmecker-Kaufhaus in Europa. Ich kaufe keine frischen Lebensmittel in einem anderen Lebensmittel-Markt oder gar einem Einkaufszentrum ein. Hier ist (fast) alles frisch. Ich bin als „jahrelanger Kunde“ bereits etwas bekannt, denn Fremde („Farangs“) kommen selten auf diesen Markt So werde ich freudig begrüsst und erhalte grössere Portionen oder günstigere Preise. Für 1 Kg Papaya muss ich 20 Baht bezahlen, für 1 kg grosse Königinnen-Mangos 50-60 Baht oder 1 kg Hühner-Flügel 80 Baht wobei 100 Baht etwa SFr. 3.20 entsprechen.

Das Schneidergeschäft auf der Strasse

Bereits am zweiten Tag hat sich der Hosenladen-Reissverschluss an einer meinen „uralten“ Lieblings-Haus-Shorts verabschiedet. Ich wollte die Hose bereits wegschmeissen, wie es bei uns in Europa üblich ist, denn einen Reissverschluss ersetzen, kostet in Europa mehr als eine neue Hose. Aber da kam ich bei Pat schlecht an. Sie packte die Hose ein und brachte sie zu einem Strassen-Schneider, der mir bis zum Abend einen neuen Reissverschluss kunstvoll einnähte und dafür 60 Baht verlangte (Sfr. 2.–).

Telefonieren mit PeopleFone

Curry-Geschäft auf dem Hauptmarkt in Hua-HinDas Telefonieren mit dem AnbieterPeopleFone“ (http://www.peoplefone.eu/) funktioniert blendend. Die Gespräche sind glasklar, was Ulli W. bestätigen kann. Und es kostet so wenig, nämlich € 0.03 je Minute ohne Roaming Gebühr. Wer oft über die Grenzen ins Ausland telefoniert, ist mit diesem Anbieter gut beraten. Man zahlt einen Betrag von € 10 ein und kann dieses Geld über Monate abtelefonieren. Einzige Voraussetzung ist ein WLAN-Anschluss. (Im Moment finde ich die Ton-Qualität dieses Anbieters besser als bei Skype)

Wetter-Kapriolen in Thailand

Letztes Jahr litt Thailand unter grossflächigen Ueberschwemmungen. Dieses Jahr droht im östlichen Isan eine grosse Dürre, wie es sie schon lange nicht mehr gab. Dies sind die zwei Gesichter von Thailand. Ich glaube, man muss lernen, damit umzugehen. Trotzdem habe ich mit Pat abgesprochen, dass wir uns einen Jahres-Vorrat an Reiss, Oel und Zucker anlegen werden. Besser ist besser!

Hier in Hua-Hin sind wir von beidem verschont. Auch in der Regenzeit regnet es eher selten. Aber in den vergangenen Tagen hat es doch 3-4 mal recht heftig geschüttet, was ich aus den Vorjahren nicht kannte.

Meine Reisegepäck

Nun kann ich ja die Karten offen auf den Tisch legen. Was war denn alles in den 61 kg Gepäck, das ich nach Thailand schleppte? Neben 2 kg Basler Leckerli, 2 kg Fondue-Fertigpackungen, 2 extrastarke Fahrrad Ersatzreifen Specialized-Roubaix und dazu passende Schläuche, je 1 Paar SPD-Sandalen und -Mountainbike-Schuhe, 1 Satz SPD-Pedale für Vietnam, 2 Notebooks (eines für die Reise unterwegs als Mail- und Foto-Speichersystem) samt mobilen Discs, 1 Canon-Spiegelreflex Fotoausrüstung, 1 grosse Kurpackung Papiertaschentücher (bei den Produkten in Thailand schneuzt man durch das Papier), je eine Abdeckung für den Roller und die beiden Renn- und Mountainbikes, trotz des Kindle eBook-Readers verschiedene Computer-Zeitschriften und  Unterlagen/Reisebücher für die Reisen in Vietnam und Burma, und schlussendlich Rennhosen und Shirts etc……

Honoré Daumier: Der eingebildete Kranke

Honoré Daumier: Der eingebildete Kranke

Freunde, ich bin wieder bei den Lebenden!

Als ich die obigen Zeilen schrieb, da ging es mir wirklich blendend. aber dann in der Nacht auf den 22. Oktober war ich mindestens 10x Gast auf der Toilette. Alles Leben floss aus mir. Entweder hatte ich etwas schlechtes gegessen, was ich mir aber nicht erklären konnte, oder eben eine Unpässlichkeit. Bei mir wirkt sich dies dann so aus, dass ich schlafe. Ich schlafe mich gesund.  Ich schlief abgesehen von kleinen Unterbrüchen bis am Morgen des 23. Oktobers. Dazwischen 1 Immodium, dann habe ich zum Frühstück mein erstes Toastbrot gegessen und schreibe nun voller Elan diese Zeilen. Freunde, ich bin wieder bei den Lebenden!

 

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Okt 21 2012

Cicada Market in Hua-Hin

Logo und Wasserspiel am Cicada-Market

Der Cicada-Market gehört zu einer meiner Lieblingsstätten in Hua-Hin. Man findet ihn  auf dem Weg nach Khao Takiap beim Hyatt Regency Hotel.

Auf ihm können sich Künstler, Kulturschaffende, Designer, Touristen, Studenten und Gruppen austoben und ihre Produkte verkaufen. Man findet auf ihm zeitgenössische Kunst, handgefertigte Dekorationsartikel, modische Kleidung, Secondhand-Gegenstände und Antiquitäten. Außerdem finden auf einer Bühne Performances, Tanz, Musik und auch Laientheater statt. Da Einkaufen hungrig macht, kann man hier auch die Vielfalt der Thaiküche zu angemessenen Preisen geniessen. Bei 60 Baht (SFr. 2.–) für eine grosse Portion PadThai kann man nichts einwenden
Bilderrahmen auf dem Cicada-Market
Bilder-Galerie auf dem Cicada-Market

Geöffnet ist er jeden Freitag, Samstag von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr und Sonntag 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Wenn es Dunkel ist, herrscht ein wunderbares Ambiente mit funkelnden Licht-Dekorationen in einem wunderschönen Park mit vielen hohen Bäumen.

 In den letzten beiden Jahren habe ich hier wunderbare Aquarell-Bilder über Hua-Hin gefunden, die bei mir zu Hause in Binningen und im Haus in Hua-Hin hängen. Jedes hat nur umgerechnet etwa Fr. 25.– gekostet.

Aquarell-Bild vom berühmten Bahnhofs-Wartehaus in Hua-Hin

Kinderaugen auf dem Cicada Market in Hua-HinMode-Schmuck auf dem Cicada-Market in Hua-Hin

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Jan 21 2011

Klein-Business oder die „Wertschöpfungskette“ in Thailand

Es ist hochinteressant, mit welche einfachen Mitteln in Thailand neue Werte generiert und damit der Lebensunterhalt von Familien oder Familienbetriebe ermöglicht wird. So werden einheimische Landwirtschafts- oder Fischerei-Produkte in kochfertige und essbare Portionen zubereitet, indem sie beispielsweise eine Ananas in essbare Stücke zerschneiden. Oder die Garnelen (Shrimps) von den Innereien und der harten Körperoberseite befreien, sodass man sie direkt braten und essen kann.

Auf den täglichen Märkten kann man auf Schritt und Tritt beobachten, wie die Thais und Chinesen emsig ihre Rohprodukte zu neuen Waren zubereiten. An einem Verkaufsstand bereitet eine Frau die verschiedensten Saucen her. An einer anderen Stelle werden ohne Zucker aber mit Früchten, Eiern und Kokosnuss feine Desserts hergestellt. Dazu zählen aber auch die unzähligen Strassenküchen, die auf dem Markt das Fleisch, Gemüse und Zutaten einkaufen, und als Ergebnis feine geschmackvolle Speisen anbieten.

schneider

Mein Schneider in SamutPrakan

Solche Kleinbetriebe findet man überall: Die Wäscherei (Laundry), in der die Thai-Hausfrau mit ihrer privaten Waschmaschine und Bügeleisen für wenig Geld einen exzellenten Service für die Fremden und auch Einheimischen anbietet. Der Schneider auf der Strasse, der kleinere und grössere Aenderungen, Reparaturen an Hosen und Hemden vornimmt. Hierhin bringe ich meine Hosen/Jeans, um sie meinen kurzen Beinen anzupassen. Dafür bezahle ich dann 50-60 Baht, das sind SFr. 1.60 resp €1.20

Am Schluss der Produkte-Nutzung steht der Abfall. Aber auch dieser wird weiterverwendet und genutzt. Ueberall stehen Container und Abfall-Tonnen, in die man die Abfälle ungeordnet hinen wirft. Aber nicht lange bleiben die Säcke dort, denn nun kommen die Abfallsammler, die tiefste Stufe der Sozial-Hierarchie, und durchsuchen die Abfälle nach brauchbaren Materialien. Der eine ist spezialisiert auf Papier, ein anderer auf Plastik, oder Metall. Diese sammeln sie zusammen und bringen sie auf eine Sammelstelle, die ihnen das Gesammelte nach Gewicht abkauft. Es ist eine harte Arbeit, aber sie bringt doch je Tag 100 bis 200 Baht ein. So können auch die Aermsten der Armen leben.

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Dez 17 2010

Strassenküchen und Marktstände

Bangkok: Strassenküche

Ente auf dem Bang Phli MarketEs gibt keinen grösseren Unterschied zwischen Europa und dem Fernen Osten als beim Essen. Bereits tagsüber stehen überall am Strassenrand oder in den Hinterhöfen kleine mobile Strassenküchen und Marktstände, die eifrig kochen und alles anbieten, was das Herz begehrt. Aber am Abend ab etwa 17 oder 18 Uhr da beginnt das eigentliche Leben. Die Marktstände und Strassenküchen verdoppeln sich. Ein Gedränge zwischen den vielen Ständen entsteht, denn jeder Haushalt in der Umgebung kauft sich hier die fertigen Malzeiten oder die Zutaten wie Fleisch, Gemüse, Früchte aller Art. Ein feiner würziger Duft all der leckeren Sachen weht durch die Luft. Jede Küche bietet etwas anderes an. So eine Portion kostet etwa 0.4 – 0.5 €. Es ist schwierig zu entscheiden, was man kaufen soll, denn alles riecht lecker. Die Frauen packen alles gekaufte fein säuberlich in durchsichtige Plastiktüten ab, auch die Suppen, Saucen oder Fetiggerichte. Mit grosser Handfertigkeit werden die Tüten zugeknotet, sodass unmöglich etwas ausrinnen kann. Ich bin ein Fan dieser Strassenküchen.

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Dez 13 2010

Bettel-Mönche auf dem Markt von Hua-Hin

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Moench im StrassenverkehrIch habe an dieser Stelle schon viele Zeilen über Mönche geschrieben. Sie faszinieren mich einfach. Bereits vor einem Jahr habe ich im Norden von Thailand das Betteln der Mönche am frühen Morgen erlebt. Nun erlebte ich dies hautnah auch auf dem Markt von Hua-Hin. Kurz nach 6 Uhr fuhr ich mit meiner Yamaha in die Stadt auf den Gross-Markt, wo bereits reges Treiben herrschte. Und in der Tat entdeckte ich viele Mönche auf ihrer Bettel-Tour. Es war nun nicht so, dass die Mönche dem Essen nachliefen oder darum kämpften, wie man „betteln“ auf europäisch interpretieren könnte, eher umgekehrt: die gläubigen Thais sind glücklich, wenn sie den Mönchen etwas zum Essen und trinken geben dürfen. Ich erlebte dies bei Pat, die glücklich, aufgestellt und zufrieden vom Markt zurückkam, weil sie einigen Mönchen etwas zum Essen schenken konnte.

Diese Spendenfreudigkeit wird von geschäftsfreudigen Thais und vorallem Chinesen rege ausgenützt. Da werden extra Verkaufs-Stände aufgestellt, an denen man Lebensmittel, Blumen und Wasser für die Bettel-Mönche kaufen kann. Und sie werden rege benutzt. Ich sah Frauen und auch Männer mit Autos hinfahren. Sie stiegen aus, gaben ihre Gabe und knieten vor dem Mönch, während er sie segnete. Interessant: sie ziehen dabei auch auf der Strasse ihre Schuhe aus. Auch die Mönche haben beim Bettelgang ausnahmslos keine Schuhe an.

Glaebige bittet um Segen bei Mönch

Mönch Bettelschale

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