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Jan 21 2015

Ueber Kakerlaken, Termiten, Ameisen und Hundert-Füssler

pestcontrolKakerlaken auf Gran Canaria

Als ich vor ein paar Jahren auf Gran Canaria Ferien machte, war es normal, dass Kakerlaken durch die Küche und die Wohnung huschten. Ich gewöhnte mich schnell an die schwarzen Käfer und hatte einzig die Sorge, dass ich bei Nacht einen zertreten könnte.

Termiten, Ameisen und Hundert-Füssler in Thailand

scolopender

Hundert-Füssler (Scolopender)

Hier in Thailand besteht eine grössere Gefahr an derartigen Schädlingen. Nicht nur Kakerlaken, sondern  Termiten, Ameisen und Hundert-Füssler sind die Schrecken der Haushalte. Die Termiten fressen einfach alles, was nach Holz aussieht. Die Ameisen sind überall dort, wo es etwas süsses zu fnden gibt.

Der Scolopender oder Scolopendra (Hundert-Füssler) gehört zu den giftigsten Vertretern der Gliederfüßler Spezies. Das hoch bewegliche Krabbeltier kann in Thailand beachtliche Größen von bis zu 20cm erreichen. Thais nennen das Tier „Takrab“ und geben ihm nur wenig Überlebenschancen, sobald sie es entdecken.  Die Hundert-Füssler sind besonders gefürchtet. Ihre Bisse sind gefählich und in gewissen Situationen lebensgefährlich. In jedem Fall wird empfohlen, nach einem Biss immer den Arzt aufzusuchen.
Vor zwei Jahren musste ich den „Electro-Man“, einen auf elektrische Arbeiten spezialisierten Thai, kommen lassen, weil der Schalter zum Ein- und Ausschalten der Wasserpumpe nicht mehr funktionierte. Er war total verdreckt mit Erde. Erde? Woher kam denn diese Erde, fragte ich mich bereits damals. Es waren lauter Ungeziefer, die in der Eletroleitung wirkten, und die Erde aus dem Boden nach oben schafften. Heute weiss ich es, es sind Termiten, denn sie haben den Schalter bereits wieder lahmgelegt.

PEST-Control = kontrollierter Einsatz von Pestiziden

PEST-Control: Vernichtung von SchädlingenNun musste etwas geschehen, obwohl ich bisher noch wenig von den anderen Schädlingen betroffen war. Gemeinsam mit der Hausbesitzerin haben wir eine auf die Ungeziefer-Vernichtung spezialisierte PEST-Control Firma beigezogen, um das Haus vor Ungeziefern zu schützen. „PEST-Control“ oder auch -Management bedeutet: kontrollierter Einsatz von Pestiziden zur Vernichtung von Schädlingen jeder Art.

Wie kontrolliert der Einsatz war, kann ich nicht beurteilen. In jedem Fall gingen die Mitarbeiter sehr fahrlässig mit diesen Giften um. Sie trugen weder Schutzmasken, noch Handschuhe oder Ueberkleider. Mir hat der Vorgesetzte mindestens empfohlen, mich 4 Stunden nicht im Hause aufzuhalten.
Die Thais sind nicht unzimperlich mit dem Einsatz der schlimmsten Giften, was Pat anfangs Jahr erleben musste, als sie in Bangkok in eine solche Giftwolke geriet und als Folge 2 Wochen im Spital war, weil sie innere Verätzungen davon trug. Sie ist jetzt noch nicht wiederhergestellt und sollte das Reden möglichst unterlassen.
Der Check duch den Vorarbeiter war beruhigend. Er konnte keinen grossen Ungeziefer Befall in- und ausserhalb des Hauses feststellen.  An 3 Stellen hatte er Termiten festgestellt. Diese mussten nun  mit einem Gift-Cocktail vernichtet werden, indem Pestizide in dafür bereits beim Bau vorgesehenen und eingebaute Rohre unter das Haus gespritzt wurde. Sechs solcher Rohre haben wir gefunden. Zusätzlich wurde die ganze Umgebung mit dieser Brühe weitläufig abgespritzt, auch der Pflanzentrog ausserhalb des Gartens. Dort in der Erde sollen sich die Ungeziefer am wohlsten fühlen!
Wie erfolgreich die Spritzerei war, sah ich anschliessend auf dem Boden hinter dem Haus: Einen der gefährlichen Hundert-Füssler hatte es erwischt. Eine Stunde dauerte der Einsatz. Jährlich sollen wir die Aktion wiederholen. Er kostete 3’500 Baht (ca SFr. 100.–)
PEST-Control: Vernichtung von Schädlingen

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Okt 16 2014

16. Okt. 2014: Ich bin zu meinem 7. Thailand-Aufenthalt gelandet

In der Tat fliege ich nun bereits zum 7. Mal nach Thailand und wohne zum 4. Mal in diesem Haus an der Soi94 in Hua-Hin

Flughafen Zürich: Duty Free StoreAlle Jahre wieder, der Lehmann schlief auch dieses Jahr in der Nacht vor seinem Abflug nach Thailand unruhig und schecht. Obwohl ich Zeit im Ueberfluss hatte, war ich unruhig. Es könnte ja etwas schief gehen. Ich könnte den Zug verpassen. Oder habe zu schweres Gepäck? All dies ist Unfug, denn ich bin ja derart pinkelig und wiege mein Gepäck ganz genau, was sich beim einchecken auch bestätigte: Der Koffer war 29 kg schwer, erlaubt waren 30 kg. Mein Cabin-Board-Trolley war nur ein wenig zu schwer, 14 kg, statt 10 kg, und mein Rucksack enthielt nur die Fotokameras und 1 Notebook.

Wie jedes Jahr ging alles problemlos über die Bühne. Sogar der thailändische Zoll in Bangkok liess mich in Ruhe, der diesmal sehr aktiv war und vor mir 3 Personen zur Kontrolle herausfischte! Bei mir wäre er fündig geworden: 3 kg Fondue, 200g Greyerzer Käse, 1 Salami, 3 kg Basler Leckerli.

Wie letztes Jahr leistete ich mir Business Klasse, damit ich die 11 Stunden Flug besser hinter mich bringen konnte. Diesmal kam die „Thai Airways“ dran, denn ich nutzte ein gutes Angebot im Frühjahr 2014 kurz nach Eröffung des Sommerflugplanes. Im Flugzeug Airbus 340-600 der  Thai Airways waren zwar nicht die neuesten Sitz-Betten installiert, sondern nur die mit 17 Grad leicht schrägen. Man rutschte immer leicht hinunter. Aber ich habe mit einer blauen thailändischen Schlaf-Pille bis kurz vor der Landung und dem Frühstück herrlich geschlafen.

Begonnen hat der Reisetag mit der Zug-Fahrt 1. Klasse zum Flughafen Zürich. Renato brachte mich zum Bahnhof und war nicht einmal überrascht über meinen schweren Koffer. „Wie jedes Jahr“ meinte er trocken, als wir ihn mit vereinten Kräften aus dem Kofferraum hieften. Renato ist während meiner Abwesenheit mein Privat-Manager. Er sichtet meine Post und entscheidet, was für mich in Thailand wichtig sein könnte. Ich kann mich bei ihm 100% verlassen. Danke Renato!

Wie jedes Jahr war ich wiederum viel zu früh auf dem Flughafen, 3½ Stunden vor Abflug. Sobald ich aber eingecheckt hatte, und dies ging sehr schnell, da ich so früh war, begannen meine Ferien. Ich spazierte durch die Duty Free Shops, kaufte ein Parfum für mich und 1 kg M&M’s für Pat. Ich meinte immer zu Pat, mit diesen Pillen wirst Du 100 Jahre alt.

Dann gings in die „Panorama Lounch“ der Swiss, von der ehemalige Bekannte immer schwärmten. Zu schwärmen gab es wenig Grund, wenn man von der schönen Aussicht auf das Flugfeld absieht. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Ich verpflegte mich mit Trocken-Reis und etwas Fleisch, dann habe ich noch ein Gipfeli (Croissant) mit einem wirklich feinen Kaffeei zu mir genommen. Ja, fast hätte ich es vergessen, es gab auch Champagner, aber ich musste mich nicht mitten am Tag prostituieren.

Das Essen in der Thai Airway war dann aber Spitze. Die Hostessen in seidenen Thai-Gewänder servierten ein 4-Gänger  einzeln auf königlichem Thai-Porzellan. Allein der Pfeffer- und Salz-Streuer sahen fantastisch aus. Ich hatte Mühe, all das Angebotene zu essen. Da hat die Finnair, mit der ich ketztes Jahr flog, keine Chance.

Etwa 1½ Stunden vor der Landung in Bangkok ging das Licht an und weckte mich auf. Ich schlief tief. Ein feines Frühstück mit allem Drum und Dran stand nun an, dann die Uhren anpassen und wenig später setzte das Flugzeug etwas holprig auf der Piste auf.

Das Immigration-Formular habe ich bereits zu Hause ausgefüllt. Ich besitze immer in paar Reserven. Im Gegensatz zur Finnair gab die Thai keine Zugangskarte für die Priority Immigration für Business Passagiere. Dies war der einzige negative Punkt bei Thai Airway, was aber nicht gestört hat, denn um diese frühe Zeit schlief der Flugplatz Suvarnabhumi noch. Es waren wenige Flugzeige gelandet und deshalb war auch das Passagier-Aufkommen beim normalen Immigration klein und übersehbar. Ich musste nur 2 Personen vor mir abwarten.

Und bereits lief das Förderband mit den Koffern von Zürich. Es überrascht mich immer, wie schnell das Ausladen geht. Noch kurz ein Anruf zu Pat, um sicher zu gehen, dass wir uns am Meeting-Point nicht verpassen. Dann schnappte ich mir meinen uralten nicht tot zu kriegenden grünen Samsonite Koffer, den ich zur besseren Identifikation mit grossen goldenen Sternen bemalt hatte, und marschierte am thailändischen Zoll vorbei, wohl bemerkend, dass er die Gäste vor mir zur Kontrolle herausfischte. Diese überschäumende Arbeitswut ist mir in den vergangenen Jahren nie aufgefallen. Härtere Sitten durch Einfluss des Militärs?

Am Meetingpoint sah ich dann Pat stehen. Verschämt grüsste sie von weitem mit einem „Wai“, dem thailändischen Gruss, bevor sie mich herzhaft umarmte. „Ich bin kein junges Mädchen mehr, ich darf das„, meinte sie. Es ist doch einmalig, wie man mit der heutigen Technik mit jemandem über mehr als 8’000 km Entfernung sich treffen kann. dem „Handy“ sei Dank!

Mit einem Taxi fuhren wir vom Flughafen nach SamutPrakan einem Vorort von Bangkok, wo Pat ihr Auto abgestellt hatte. Und weiter ging es die 240km über den ExpressWay und die Hauptstrassen nach Hua-Hin, wo wir vor 10 Uhr eintrafen. Wir üblich machten wir ausserhalb Bangkok einen Fahrerwechsel und ich übernahm bis HH das Steuer. Bereits nach wenigen Metern hatte ich mich an den Linksverkehr gewöhnt und auch die Schalthebel für Licht, Blinker und Scheibenwischer im Griff. Noch letztes Jahr betätigte ich mehrmals anstatt des Blinkers den Scheibenwischer. Dieses Jahr nie.

Mein Haus Soi94 in Hua-Hin "Dusit Land & House 10"Mein Haus in der Soi94 war blitzblank geputzt. Alles funktionierte. Maleena die Besitzerin, hat alles tiptop vobereitet. Es war ein schöner Start in die 5 Monate in Thailand. Pat war auch total fit. Es sind nun bereits mehr als  2 Jahre her, seit sie 2 Jahre todkrank im Spital lag. Sie fühlt sich „strong“ also stark, wie sie immer wieder betont. Die Zeit im Tempel hoch in den Bergen tut ihr sichtlich gut. So hat auch sie ihr spezielles Leben: 5 Monate mit mir und 7 Monate im Tempel.

Nachdem wir uns ein paar Stunden zum Schlafe hingelegt hatten, nahm ich meinen Honda-Roller in Betrieb, dessen Batterie zwar fast leer war, aber über den Kickstarter lief er bereits beim ersten Kick. Dann fuhren wir zum Shopping, um das Lebens-Wichtigste einzukaufen: Chang-Bier, Wasser, Eier, Toastbrot, Butter, Konfitüre, Orangensaft sowie verschiedene Thai-Saucen.

Es ist auch bereits Tradition: Am 1. Abend gingen wir auf die Strasse zu den Thais und assen dort etwas feines. Diesmal war es ein grillierter Fisch mit 2 verschiedenen Nudeln, und 1 grossen Chang-Bier.

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Dez 25 2013

Geisterhäuser in Thailand

Hua-Hin GeisterhäuserMan sieht sie fast vor jedem Haus und jedem Tempel. Auf Grundstücken und landwirtschaftlichen Nutzflächen werden besondere Plätze hergerichtet.

Die Geisterhäuschen versetzten die meisten Thailand Reisenden in Erstaunen, Entzücken zumindest aber in ein ungläubiges Kopfschütteln.

Die Geisterhäuschen werden in Thailand „San Phra Phum“ genannt. Ein Geisterhäuschen wird errichtet, wenn ein Grundstück bezogen oder bearbeitet wird. Den darauf wohnenden Geistern wird damit ein neues zu Hause angeboten und um die gemeinsame Nutzung gebeten.

Aber auch an Orten an denen es zu ungewöhnlich vielen Unfällen kommt werden Geisterhäuschen aufgestellt. In jedem Fall muss der Geist des Ortes bei guter Laune gehalten werden.

Dieser Brauch entstammt aus dem animistischem Glauben, welchem die Thai parallel zum Buddhismus folgen. Für jeden Thai gilt es als bewiesen, dass Geister mit den Menschen zusammen die Erde bewohnen. Diese Geister nennen die Thai „Phi„. Der Name der Geister ist „Phum„. Das Wort „Phra“ ist eine Ehrenbezeichnung. Der Name dieser Geister lautet demnach „Phi Phra Pum Chao Thi und bedeutet so viel „wie Besitzer des Ortes“ (Grundstück).

Meist handelt es sich bei den Geistern um gute Geister, welchen den Ort, auf dem sie leben, beschützen. Damit nun der Geist nicht böse gegen die menschlichen Mitbewohner gesinnt ist, bekommt der Geist an speziellen Tagen, in manchen Fällen sogar täglich, Gaben wie Früchte, Reis und Wasser. Zu besonderen Anlässen wird auch Reisschnaps als Gabe gegeben.

Durch besondere Rituale kann man die Geister dazu bringen, das bestimmte Wünsche in Erfüllung gehen. Dazu gehören die Gesundheit der Familie genauso wie der finanzielle Wohlstand. Sollte ein Unglück passieren, bittet man den Geist diese Art von Schaden von der Familie fern zu halten.

Hua-Hin: kleines Geisterhaus im RotlichtviertelErewan Schrein in Bangkok

Der bekannte Erawan Schrein in Bangkok wurde aus diesem Grund errichtet. Doch sein Bekanntheitsgrad hat nicht nur mit seiner Lage im Zentrum der Stadt zu tun.

Die Legende besagt, als die Bauarbeiten zu dem riesigen Gebäude in vollem Gange waren, mehrere Mitarbeiter verunglückten und der Bau nicht weiter voran ging. Erst als die Besitzer des Grundstückes einen genügend großen Schrein errichteten, gab sich der Geist zufrieden und erlaubte fortan, dass der Bau fertig gestellt werden konnte.

Seit diesen Geschehnissen wird der Geist des Schreins täglich von mehreren Besuchern mit Gaben geehrt. Traditionelle Musik und Tänze werden mehrmals täglich aufgeführt, und das nicht zum Vergnügen der Touristen und Besucher – Nein! Zum Vergnügen des darin wohnenden Geistes.

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Nov 12 2013

Meine Nachbarn, deren Hunde und Liebhaber, Heteros und andere

Noch mehr solcher Schilder gibt es unter "http://blog.racheshop".de

Noch mehr solcher Schilder gibt es unter „http://blog.racheshop.de

Um es vorweg zu nehmen. Ich habe keine Probleme mit andersartigen Menschen, auch nicht mit Schwulen, solange sie sich wie Menschen verhalten.

In einer Wohnung hat man unten, oben, links und rechts und vieleicht sogar vis-à-vis Nachbarn. Ich bin in der glücklichen Lage und habe nur links und rechts Nachbarn … und beinahe hätte ich es vergessen, auch auf der anderen Strassenseite.

Links residiert ein Holländer vom dritten Geschlecht mit jungem thailändischen Freund und Hund, und rechts der Manfred, ein angenehmer Deutscher Ex-Lehrer mit einer thailändischen Freundin samt Hund, und vis-à-vis ein älterer ruhiger Amerikaner mit irischer Frau, ohne Hund. Eigentlich stören mich alle drei nicht.

Mit Manfred gibt es immer etwas zu plaudern. Er fährt ein rotes Auto, für Thailand eine ganz spezielle Farbe. Ich habe noch nie vorher in Thailand ein feuerrotes Auto gesehen, auch die Feuerwehr fährt rostrot!. Ob rot kein Glück bringt, oder sonst etwas abnormales bedeutet?

Der Holländer hingegen lässt mich links liegen. Er grüsst nicht, noch beachtet er mich. Ich gehöre scheinbar nicht in sein Beuteschema. Nicht einmal an seinem Geburtstag anfangs November, in dem es bei ihm jeweilen drunter und drüber geht, bittet er um Nachsicht wegen des Lärms bis späte nach Mitternacht. Man hört ihn tagtächlich, wenn er mit seiner hohen Stimme seinen Hund, ein Setter, anschreit.

Der Amerikaner begrüsste mich schon 1-2 Tage nach Einzug. Eben wie ein Amerikaner. Er sei Dave und seine Frau eine Irin, erklärte er mir nach wenigen Sekunden. Eben typisch Amerikaner. Er hat das Haus vis-à-vis gemietet. Ein Haus, das noch letztes Jahr nicht zu vermieten war, weil es drinnen schrecklich ausgesehen haben mag. Ich sah viele Interessenten ein- und kopfschüttelnd wieder hinaus gehen.

Weiter hinten auf meiner Strassenseite gibt es noch einen Schweizer mit seiner thailändischen Frau, den Eduard. Er baut und renoviert ununterbrochen an seinem Haus. Er ist ein ruhiger lieber Kerl.

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Feb 10 2013

The stone is gone – Aber der chinesische Tisch kam

Hua-Hin Chinesischer TischThe stone is gone !

Nachdem im Dezember die Akupunktur des chinesischen Arztes bei Pat 100% erfolgreich war und ihre Schmerzen am rechten Bein und auch am Herzen total abgeklungen sind, musste Pat am 23. Jan. wegen Nierensteine unerwartet ins Spital. Heute am 8. Feb. kam Pat wieder nach Hua-Hin, nachdem sie heute früh den 4. Stein ausgeschieden hatte…. und sie brachte zum Chinesischen Neujahrsfest eine Ueberraschung mit:

The chinese table cameHua-Hin Chinesischer Tisch

Seit Jahren träume ich von einem chinesischen Tisch, einem Tisch aus Porzellan wie ihn Pat zu Hause stehen hat. Aber woher holen? Als Pat mit ihren Nierensteinen im Spital war, liess sie ihre Beziehungen spielen und fand einen Chinesen in der Nähe von Pattaya, und brachte dieses Prachtsstück mit. Es ist ein Chinesischer Tisch aus China. Man beachte die rote Blume mit Namen „Botan“, eine Pfingstrose, Symbol für blühende Liebe. Dies war wieder typisch Pat. Surprise, surprise !

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Mrz 06 2012

Meine Häuser in Hua-Hin

Seit ein paar Jahren verbringe ich 5 Monate der europäischen Winterszeit in Hua-Hin, etwa 240 km südlich von Bangkok. Anfänglich wohnte ich in einem Zimmer bei einem Schweizer, anschliessend habe ich mir jedes Mal ein Haus gemietet. In dieser Zeit bin ich vom Greenhorn zum recht erfahrenen Thailand-Aufenthalter gewachsen. Ich weiss nun, wie und wo man sich nach Häusern erkundigt: Ueber Immobilien-Händler im Internet oder Beziehungen, sprich Freunde wohnend in Hua-Hin. Ich hatte das Glück, mit dem Exil-Deutsch-Schweizer Martin Rosse und seiner Immobilein-Firma http://www.thailand-immobilien.ch/, einen Makler gefunden zu haben, der mich gut beraten und betreut hat.

Viel Erfahrungen und Lehrgeld habe ich bei den gemieteten Häusern bezahlt. Die günstigsten Angebote müssen nicht die Besten sein, aber auch nicht umgekehrt. Rückblickend muss ich über mich schmunzeln, denn auch hier galt die Devise:

  • Das 1. Haus für den Feind,
  • das 2. Haus für den Freund und
  • das 3. Haus für einem selber

Willst Du mehr über meine bisherigen Häuser wissen und sehen, dann klick den nachstehenden Link an:

» Meine Häuser in Hua-Hin

 

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Mrz 10 2011

10. März 2011: Probleme mit der Geschäftsmethoden von Horizon Resort (Soi 88)

10. März 2011:  Seit 3 Tagen Regen und Sonne gemischt. Gleich ist auch meine Stimmung. Nach dem mehrmonatigen Aerger mit der mangelhaften Wasser-Zufuhr will der Vermieter die Firma „Horizon Resort“ keine Mietreduktion akzeptieren. Ich habe mir nämlich erlaubt, für die 2 Wochen, an denen ich wegen baulicher Mängel täglich mehrere Stunden kein Wasser hatte und mir auch keine Alternative angeboten wurde, den Mietzins um 50% zu reduzieren. In dieser Zeit konnten wir stundenlang weder duschen, Geschirr oder Kleider waschen, oder vernünftig auf die Toilette zu gehen.

In vier Mails an die Geschäftsleitung des Horizon Resortshabe ich meine Probleme geschildert und Reparatur- und Ersatz-Massnahmen wie den Zutritt zu einem anderen freistehenden Haus zur Benutzung von Dusche und Toilette gefordert. Ich bekam nicht einmal eine Antwort. Es scheint, dass die Geschäftsleitung von Horizon Resort nichts von „zufriedenen Kunden“ hält. Ich habe mir sagen lassen, dass dieses Verhalten eher dem eines Chinesen entspricht. Ein Thai würde sich unverzüglich melden und höflichst entschuldigen.

Mit Abschluss des Miet-Vertrages für das Haus habe ich ein Depot in Grössenordnung einer Monatsmiete bar bezahlen müssen. Dies war vor über 1 Jahr. Am Abreisetag hätte ich dieses Depot zurückerhalten sollen, bar auf die Hand, so wurde mir versprochen. Als ich diesen Betrag von immerhin 30’000 Baht (entsprechend SFr. 900.–) abholen wollte, hiess es. „Dies bekommen Sie nicht. Wir werden es auf Ihre thailändische Bank überweisen.“Ich muss gestehen, diese Art würde ich bereits dem Kriminellen zuordnen, denn die wissen ganz genau, dass ich am Montag nichts mehr unternehmen kann, wenn sie kein Geld überweisen werden.

So kann ich nur nochmals ausrufen: Einmal „Horizon Resort“, nie mehr „Horizon Resort“!

Von einem im Horizon ansässigen Norweger habe ich mir den Tip geben lassen, es ist besser privat etwas zu mieten, als von einem der“geldgierigen“ Immobilien-Haie wie Horizon Resort, die wirklich nur Blick aufs schnelle Geld haben. (Bem: man lernt nie aus!)

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Feb 20 2011

20. Feb. 2011: Meine Wasser-Probleme im Horizon-Resort

Ueber meinen Thailand-Häusern scheint ein schlechter Stern zu schweben. Das erste Haus vor 2 Jahren musste ich fluchtartig verlassen, weil kein Wasser mehr floss.

haus-rinnsalMein jetziges Haus im Horizon Ressort, das ich mit derart vielen Vorschusslorbeeren ausgestattet hatte, machte mir seit Nov. 2010 grosse Probleme. Die Möbelierung war mangelhaft, wie es sich bei Mietbeginn zeigte. Die grosse Terrasse konnte ich nicht benutzen, denn es fehlten Tisch und Stühle. In den ersten Monaten knallte und spritzte es aus den Wasserhähnen, weil neben Wasser noch viele Luft mitgepumpt wurde, und was musste ich mir vom Ressort-Büro sagen lassen: „Dies sei hier ganz normal“. Endlich anfangs Februar wurde dieser Fehler gefunden.

Aber es kam noch viel schlimmer. Seither habe ich stundenweise kein Wasser, weil die Wasserpunpe von Zeit zu Zeit nicht funktionierte. Es gab kein Duschen und auch die Toilette funktionierte nicht. Immer wieder, auch am Morgen früh oder abends vor dem schlafen gehen, musste ich einen der Hobby-Handwerker vom Ressort alarmieren, bis die Pumpe wieder lief. Fast 10 Tage musste ich mit der Direktion des Horizon Ressorts wettern und ihnen drohen, bis endlich die Wasserpumpe ausgetauscht wurde. Seit 10 Stunden läuft nun das Wasser – ein Rekord. Es blieb bei diesem Rekord, denn seither fiel die Wasserversorgung wiederum mehrere Stunden aus. (Nachtrag vom 23. Feb. 14 Uhr).

So kann ich nur ausrufen: Einmal „Horizon Ressort“, nie mehr „Horizon Ressort“!

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