Tag: Gesundheit

Nov 29 2017

Gesundheits-Bulletin „S.H. Basler Max“

Wenn in England die Queen den Schnupfen hat, oder der Prinz Charles das Ohrensausen, dann wird täglich am Buckingham Palast ein ärztliches Gesundheits-Bulletin aufgehängt. Was ihnen Recht ist, sei mir billig. Die beiden Buchstaben „S.H.“ oben im Titel bedeuten „Seine Hoheit“ ….(Scheinbar habe ich bei dem Unfall doch einen Schaden abbekommen)


Gesundheits-Bulletin vom 3. Nov. 2017: Tag des Unfalls

Ich stürzte am Morgen früh um 07:55 Uhr über das Rennrad auf dem Bahnübergang Khao Tao. Im Spital diagnostizierten die Aerzte: Gebrochene Hand und Nase, sowie Cuts über dem rechten Augenbraue, der rechten Oberlippe und der Nasen-Wurzel. Diese hefteten sie mit insgesamt 21 Stichen. Nach 4 Stunden im Bangkok Hospital wurde ich nach Hause entlassen. Ich hatte jedoch noch einen weiteren Schaden: das linke Knie. Ich vermute Bänder-Dehnung. Diese soll auf natürlichem Weg heilen.

Gesundheits-Bulletin vom 9. Nov. 2017:

6 Tage nach dem Unfall habe ich meine Holloween-Maske abgegeben, im Spital wurden alle 21 Stitches entfernt. Ich bin noch etwas aufgedunsen von den Medikamenten, sehe aber bereits wieder anständig aus. Endlich kann ich duschen und mich wenigstens partiell wieder rasieren. Es geht aufwärts.

Achtung: Durch die Selfie-Technologie der mobilen Telefone scheint meine rechte Hand begipst zu sein. Es ist aber die Linke.

Gesundheits-Bulletin vom 12. Nov. 2017: 9 Tage nach Unfall

13. November: Zum ersten Mal voll rasiert. Man beachte die Narbe über dem rechten Auge (Durch die Selfie Technologie sind die Fotos Spiegel-verkehrt)

Ich habe mein ganzes Gesicht und mein Kopfhaar frisch rasiert. Auch über den ehemaligen Wunden. Ich sehe aus wie früher … oder etwas interessanter, wegen der Narbe oberhalb der rechten Augenbraue. Sie macht mich männlicher! Den Cut auf der Oberlippe ist nicht mehr sichtbar. Es scheint, die Aerzte haben den Unfall zu einer Schönheitsoperation benutzt ….Aber meine Brüste hängen immer noch etwas.

Gesundheits-Bulletin vom 15. Nov. 2017: 12 Tage nach Unfall

Bisher berichtete ich mit Recht „Ich habe keine Schmerzen!“ Dies stimmt auch, wenigstens zur Hälfte und tagsüber. Seit einigen Nächten erwache ich nach 2-3 Stunden mit starken Schmerzen in der Schulter-Muskulatur. Ein Schlafen ist nicht mehr möglich. Auch Schmerzmittel haben wenig genützt und den Schlaf nur um etwa 1-2 Stunden verlängert. Wenn ich dann frustriert aufstehe, im Haus herumspaziere und 1 Kaffee trinke, sind die Schmerzen nach 1 Stunde weg und tauchen den ganzen Tag nicht mehr auf…. bis ich in der Folgenacht wieder schlafen gehe.Den fehlenden Schlaf hole ich untertags auf.

Ich vermute, es kommt vom Gips, dessen Gewicht und den Druck auf die Arm-/Schulter-Muskulatur. Dieser Teil kann sich nie zur Ruhe setzen. Ich bin gespannt, denn am Donnerstag, 16. Nov. kommt der Gips runter und wird durch eine Gummi-Manschette ersetzt.

Heue bin ich unheimlich gut drauf. Der „Max“ wie früher. Ich habe diesen Beitrag und den über die Volkskrankheit „Geburtstag“ in wenigen Minuten geschrieben. Ich glaube, mit beiden ist mir ein guter Wurf gelungen. Vielleicht hat mir das Durchschütteln meines Kopfes auf dem Asphalt des Bahnübergangs am frühen Morgen des 3. Novembers gut getan.

Gesundheits-Bulletin vom 16. Nov. 2017: Gips durch Gummi-Manschette ersetzt

Ich hatte noch nie einen Gips, weder am Fuss noch irgendwo anders. Deshalb war ich überrascht, wie der Arzt mit einem Winkelschleifer den Gips aufschnitt und entfernte. Das Fräsblatt war so weich, dass es meine Haut nur streichelte. Als Ersatz kam ein kleinerer, leichterer Verband an seine Stelle.

Auf meine Frage wegen der nächtlichen Schmerzen meinte der Arzt Dr. Thanawaj Treerasahagul. Diese Verhärtung der Muskeln käme vom Gips und der ungewohnten Haltung des Armes. Ich soll mehr stretchen und mit dem Arm turnen.

4 Wochen soll der Verband dran bleiben. Dann entscheide man anhand neuer Röntgen-Aufnahmen, ob der Verband ganz wegfalle.

Dieser Helm hat mich vor schwersten Verletzungen behütet

Gesundheitsbulletin vom 29. Nov. 2017: trage nur noch einen Stützverband

Ich bin guten Mutes, dass meine Hand bald in Freiheit gelassen wird. Heute kam der leichte Kunststoffverband weg. Bis am kommenden 6. Dez. werde ich einen leichten Strützverband tragen. Dann wird das X-Ray entscheiden, ob ich nur noch einen leichten Verband tragen muss.

Gesundheitsbulletin vom 6. Dez. 2017: Beginn mit dem Training der verletzten Hand

Nachdem ich die Nacht noch im Stützverband geschlafen hatte, habe ich heute am 7. Dez. begonnen, meine maltraitierte Hand mit dem kleinen Ball zu trainieren. Als erstes muss ich meine Hand- und Gelenk-Muskeln auf Vordermann bringen. Mein Ziel wäre immer noch die Phuket-Fahrt Ende Januar.

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Nov 28 2017

Mein Leben mit nur einer Hand

Der liebe Gott hat die Welt und den Menschen innerhalb 7 Tagen geschaffen und ihm dabei auch 2 Hände verpasst  Wie glücklich bin ich,  dass dafür nicht  dieselben deutschen Politiker und Architekten die Verantwortung trugen,  die den neuen Flughafen BER in Berlin bauen.  Denn dann wären wir Menschen immer noch nicht fertig konstruiert, weil wahrscheinlich die 2. Hand fehlt.

Seit meinem Unfall am 3. November ist meine linke Hand eingegipst resp in einem Spezialverband. Ich kann  die Finger der linken Hand nur schlecht gebrauchen. Ich hätte nie geglaubt, welch Einwirkungen diese Beeinträchtigung auf mein tägliches Leben haben könnte.

27. Nov. 2017: Max Stützverband

Es fängt bereits bei der Morgentoilette an. Das Zähneputzen geht, aber bereits beim Nass-Rasieren fangen die Probleme an. Wie bekomme ich den Rasierschaum oder das -Gel auf die Backe. Mit der einen Hand kann ich die Spraydose halten und auf den Knopf drücken, aber mir fehlt die 2. Hand um das Gel aufzunehmen und auf der Backe zu verreiben. Die Lösung: Das Gel direkt auf die Backe spritzen und dann mit derselben Hand verreiben.

Nun ist aber diese Hand voller Schaum resp Gel-Masse. Unter dem fliessenden Wasser geht diese nicht ab! Ein Tüchlein nehmen? Da fehlt die zweite Hand! Die Lösung: die Hand unter fliessendem Wasser auf den Wänden des Waschbeckens verreiben. Ziemlich viel geht dabei ab. Den Rest lässt sich am Frotee-Tuch abwischen.

Das Essen geht nur mit rechten Hand. Entweder mit dem Löffel oder der Gabel. Bereits das Zerschneiden von Fleisch ist fast unmöglich, denn ich kann das Gut nicht festhalten. Es rutscht weg. Deshalb gibt es nur altersgerecht zugeschnittene und vorbereitete Malzeiten, die ich mit einem Besteck essen kann.

Glücklicherweise kann ich mit den Fingern der eingegipsten linken Hand ein wenig zugreifen. Zum Beispiel beim Spiegelei machen, da kann ich tatkräftig helfen, um nach dem aufschlagen des Eis am Pfannenrand die beiden Eischalen-Hälften auseinander zu bringen, ohne dass das Ei in der Hand zerplatzt oder mit Schale in die Pfanne fällt.

Beim Geschirrabwaschen gehen die Probleme weiter. Mit dem Gips ging gar nichts, denn ich konnte das Geschirr nicht halten, während ich es mit der anderen Hand scheuerte. Seit ich den leichteren Spezialverband habe, kann ich das Geschirr mit 2 Fingern vorsichtig halten

Rollerfahren geht auch nicht, denn ich könnte nur mit der rechten Hand bremsen, und dies wäre die Vorderradbremse, was unweigerlich zum Sturz führen würde. Hingegen Autofahren mit Automat geht. Da bin ich nur wenig eingeschränkt, denn rechts ist bei den linksgesteuerten Autos hier in Thailand der Blinker, einzig beim Scheibenwischer muss ich mit dem gesunden Arm übergreifen, weil ich mit dem Gips nicht hinters Steuerrad an den Hebel kommekomme

Ein weiteres Problem, das ich raffiniert gelöst habe, ist das „Schraub-Verschluss-Flaschen öffnen“: Dabei muss ich die Flasche mit dem linken Arm am Körper einklemmen, um den Schraubverschluss zu dreg^hen. Dass es dabei spritzt und mich benässt gehört zum Risiko

Auch das Anziehen von T-Shirts schafft Probleme. Ueber den Kopf bringe ich es problemlos, aber dannn das herunterziehen hinten am Rücken. Da fehlt dann oft die linke Hand. Seither trage ich meistens Hemden, die ich zuknöpfen kann.

Beim Schreiben auf dem PC lebe das 1-Finger-System …. anfänglich sogar ohne Gross-/Klein-Buchstaben

 

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Nov 14 2017

Sport ist Mord – eine philosophische Betrachtung

1 Std vor meinem Unfall in Thailand

Ich liebe Sport. Ich liebe Sport zu treiben, ihn aber auch am Fernsehen zu verfolgen. Sport ist für mich ein Gesundbrunnen, auch wenn ich erst kürzlich einen schweren Unfall mit dem Rennrad hatte.

Heute früh am 14. Nov. nach dem Aufstehen galt wie gewohnt mein erster Blick den Nachrichten und Sportresultaten:

„Nadal hat gegen Goffin verloren! — Der Speed-Skifahrer Poisson (35J) ist tödlich verunglückt“

… lese ich in den morgendlichen Schlagzeilen, Zwei gegensätzliche Nachrichten. Der eine verliert einen Kampf, der andere hat zu hoch gepokert und verliert sein Leben.

Ich war geschockt und blieb auf dem WC sitzen. Viele Gedanken aber auch Wut kamen in mir auf. Dann entschloss ich mich, diese niederzuschreiben.


Tennis und Gelenke

Im Berufs-Tennis sind Gelenk-Verletzungen an der Tagesordnung, jedoch ist ein Todesfall fast ausgeschlossen. Auch im Tennis könnte man viel verbessern, wenn man mehr auf Sand oder weichen Belägen spielen würde. Aber angeschlagene Gelenke sind wenigstens nicht gleichbedeutend mit Tod!

Beim Skifahren geht es um Invalidität, Bänder und Gelenke

Beim Ski-Rennsport gehören schwerste Verletzungen zum Sport. Aber auch mit ihrem Tod oder Invalidität müssen die Speed-Fahrer rechnen. Wie sagte doch Bernhard Russi am Tag nach Poissons Unfall: „Als Abfahrer kenne ich das Restrisiko!„. Mit über 100 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit rasen sie nahezu ungeschützt in die Tiefe. Ein Sturz geht oft oder noch öfters mit einer Verletzung einher. Knochenbrüche sind dank der Sicherheitsbindungen seltener geworden, Knie, Bänder, Rücken sind die kritischen Schwachstellen. Jeder dieser Profis kann „stolz“ von solchen Gelenk-Operationen berichten, auch wenn er erst seine Karriere gestartet hat. Ich verfolgte die Schweizer National-Mannnschaft in den letzten Jahren. Ueber 10% der Spitzen-Fahrer/-innen waren monatelang verletzt und mussten operiert werden

Bei den Kampfsportarten ist das Ziel „Totschlag“

Ob Kampfsportarten wie zum Beispiel Boxen, Thai-Boxen, Full-Kontakt-Karate  oder K2 noch als Sport bezeichnet werden können, ist schizophren. Bei diesen Sportsarten geht es doch ursächlich darum, den Gegner kampfunfähig zu schlagen. Ko „Knock Out“ ist das Ziel. Niemand spricht es aus, aber Tot wäre der absolute Sieg, die Krönung. Ein Profi-Boxer wird gemessen an seinen Ko’s, also Hirnschäden am Gegner.

Mit EDEL haben diese Sportarten nichts zu tun. In unserer Doppelmoral sind diese Tätigkeiten im Privaten sogar verboten und werden bestraft …. aber im Stadion sind sie erlaubt!

Fussball: „Novartis setzt sich durch. Schluss mit den Hooligans! Familien können wieder angstfrei ins Stadion St. Jakob“

Wie einmalig wäre doch diese Schlagzeile für die Stadt Basel und aber auch den FC Basel. Aber vielleicht eher ein Traum. Beim Fussball gibt es auch viele Verletzungen und noch mehr schauspielerische Leistungen zu bewundern. Mich ärgern jedoch eher die Ausschreitungen der sog. Fans, als die vielen Schwalben und toten Spieler. Es gibt keine einzige Sportart, deren Zuschauer derart von Schläger-Typen mit den miesesten Kinderstuben unterwandert sind. Die schlimmsten menschlichen Instinkte werden dabei als Fan ausgelebt. Und dies in einem mehrheitlich rechtsfreien Raum.

Das Schlimme ist zudem, dass die Allgemeinheit, also wir Steuerzahler,  für die Schäden und einen grossen Teil der verursachten Kosten wie Polizei-Einsätze, zerstörte Eisenbahnwagen und Eisenbahn-Infrastruktur etc aufkommen müssen. Ich getraue mich schon lange nicht mehr, ein Fussball-Spiel im Joggeli zu besuchen. Erst kürzlich am 21. Oktober 2017 ist ein Vater mit seinem Sohn vor dem Stadion von vermummten Chaoten spitalreif misshandelt worden.  Ich verstehe nicht die Sponsoren, wie Novartis beim FC Basel, die dieses „Pack und den Pöbel“ als Werbeträger aussuchen. Warum üben sie keinen Druck auf die Clubs aus? Warum wird die kriminelle Muttenzer-Kurve nicht geschlossen? Dies wäre doch beste Werbung in eigener Sache: „Novartis setzt sich durch. Schluss mit den Hooligans! Familien können wieder angstfrei ins Stadion„…..Aber da verliert man eben Eintrittsgelder….Blut-beschmierte Einnahmen!

Da weder die Clubs, der Verband, noch die Sponsoren an einer Lösung interessiert sind, der normale Bürger und die Polizei aber Recht auf Schutz haben,   muss man dem Verursacher „Fussball“ die Bühne wegnehmen, d.h. entweder Fussball verbieten oder das Spiel ohne Zuschauer durchführen, es aber am Fersehen übertragen.

Sportarten ohne prickelnde Gefahren

Gibt es noch andere Sportarten, die gefährlich oder an die niederen Instinkte der Menschheit appellieren? Der Motorrennsport? Da hat sich viel getan. Wer erinnert sich nicht an die früheren verrückten Fahrer wie Fangio, Joe Siffert, Clay Regazzoni, die zugaben, dass in ihrem Sport der Tod mitfährt. Jedes Jahr gab es mehrere Tote zu „bewundern“. Heute sind die Fahrer sowohl auf dem Motorrad als auch den Rennwagen viel besser geschützt. Der Tot muss sich immer mehr einfallen lassen, um erfolgreich zu sein.

Ski-Langlauf, Tanzsport, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen etc sind weniger gefährliche Sportarten. Doping lass ich auf der Seite. Ich habe etwas Verständnis, dass ein junger Mensch um des Geldes Willen  betrügt. Wer lässt schon so viel Geld auf der Strasse liegen, denn andere machen es ja auch.

Ich treibe Sport um der Gesundheit und des Lustgewinns willen. Es war Pech, dass ich anfangs November mit dem Rennrad gestürzt bin. Ich nehme dies in Kauf, umsomehr die mit Abstand gefährlichste Sportstätte das Bett bleibt.

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Nov 10 2017

3. Nov. 2017: Bericht über meinen glimpflich verlaufenen Unfall mit dem Rennrad

Zur Begrüssung von Ernie aus Kanada sollte es eine typische Dienstags-Ausfahrt zur Dolphin Bay werden, gemütlich und in einem moderaten Schnitt zwischen 25-27 km/h. Aber es kam anders. Beim Bahnübergang 13 km nach dem Start schmiss es mich auf die Strasse. Ich sah schrecklich aus. Aber mein Zustand besserte sich von Tag zu Tag. Die gebrochene Hand beeinträchtigte mich am meisten. Gemäss Arzt soll ich 6 Wochen nach dem Unfall wieder aufs Rad steigen können.

3. Nov. 2017/07:30 Uhr: Start der Ausfahrt – Da sah die Welt für die beiden 75-Jährigen noch rosa aus

Als erstes ein Dankeschön an all die Helfer der Hua Hin Roadies, ganz speziell Nick Bloy und John Pyke aus Canada. Ihr wart grossartig

First, I thank to all the helpers of the Hua Hin Roadies, especially Nick Bloy and John Pyke from Canada. You were great

Der Unfall

Es war Freitag, 3. Nov. 2017 um 07:30 Uhr. Zwei Tage nach dem in Thailand intensiv gefeierten Halloween. In einer mittelgrossen Gruppe der Hua-Hin Roadies startete ich zur geplanten „gemütlichen Dolphin Bay Ausfahrt“. Zusammen mit dem eben erst aus Kanada angereisten Ernie fuhren wir den Radweg entlang, bogen dann nach links ab in Richtung Khao Tao zum Bahnübergang, etwa 13 km ausserhalb Hua Hins. Dort um 07:55 Uhr hat es mich auf die Strasse geschmissen. Diesen Bahn-Uebergang bin ich bestimmt schon 100x gefahren und wusste, wie gefährlich es ist, mit dem Vorderrad zwischen die Beton-Platten einzufädeln. Es war nie ein Problem die ungefähr 50 cm breiten Platten zu treffen. Aber diesmal ging alles schief. Ich muss ein paar Sekunden unkonzentriert gewesen sein. Das Vorderrad hängte in einer breiten Rille ein, wie in einer Tramschiene. Ich flog übers Rad Kopf voran aufs Gesicht und auf die Strasse.

Meine ersten Gedanken: Ist etwas gebrochen? Die Beine? die Arme? das Schlüsselbein? Alles liess sich bewegen. Aber ich blutete fürcherlich. Schon bald standen ein paar Freunde bei mir. Drehten mich sorgfältig auf den Rücken, legten meinen Kopf auf den Rucksack von Nick und begannnen mich zu beruhigen und das Blut zu stillen. Vorallem John aus Canada und Nick Bloy waren bewundernswert, einfach grossartig. Es ist schon interessant, wie sich gewisse Leute in solchen Situationen unverhofft als Profis outen.

Meine grossartigen Samariter Nick Bloy und John Pyke

Ich lag am Boden bei vollem Bewusstsein. Unverzüglich hielten die Thais an und sperrten die Unfallstelle ab. Eine jüngere Thai-Frau fragte nach dem Spital, in welches ich gebracht werden wollte. „Bangkok-Hospital“ meinte ich, denn dieses ist ganz in der Nähe von mir. Prächtig, meinte sie, denn sie arbeite dort.

Man beachte die gelbe, harte Plastik-Bahre, auf der ich angeschnallt war

Und nun kam etwas zum tragen was ich vorbereitete und immer auf mir trug, aber hoffte nie zu gebrauchen: meine „Notfall-Plastik-Tasche“.  Sie ist neben dem Handy mein wichtigstes Objekt. Einer meiner Freunde fand sie in meiner Rückentasche des Rennshirts und entnahm ihr meine Mitgliedskarte vom Bangkok Hospital und bestellte die Ambulanz. Nach etwa 15-20 Minuten war der Krankenwagen an Ort und Stelle. Sie luden mich auf die harte ungepolsterte Plastik-Pritsche und schoben mich in’s Fahrzeug. Dann begann mit Blaulicht und Horn die Fahrt meines Lebens die rund 13 km nach Hua Hin. Ich war zwar auf der Pritsche angeschnürt, aber es schlug mich links und rechts an. Nick Bloy, der die ganze Zeit mich begleitete, meinte nachher, er hätte noch nie eine solch rasante Fahrt erlebt, obwohl es ja in meinem Fall nicht um Tod oder Leben ging.

Im Bangkok Hospital

Als ich im um etwa 9 Uhr im Spital ankam, war das erste was ich zu sehen bekam, ein Papier mit meinem Foto und allen wichtigen Angaben wie Geburtsdatum und Wohnadresse in Hua-Hin. „Sind Sie das, Mr Max?“ wurde ich gefragt. Als ich bejahte, wurde ich direkt in eine Kabine der Notfall-Aufnahme geschoben. Die Behandlung und die Untersuchungen begannen unverzüglich und resultierten in der Diagnose: Bruch der linken Hand und Nase, sowie unzählige Wunden. Die an der rechten Hand waren relativ harmlos. Oberhalb der rechten Augsbraue musste ein tiefer Cut mit 10 Stichen, über der Nasenwurzel mit 7 Stichen und der rechten Oberlippe mit deren 5 also total mit 21 Stichen genäht werden. Mehrmals wurde ich geröntget, bekam um die linke Hand einen Gips und wurde voll bepflastert. Nach 4 Stunden wurde ich nach Hause entlassen.

Ich sah aus wie eine  Halloween-Maske, aber eben 2 Tage verspätet…. oder wie ein Boxer, der von Sonny Liston über 12 Runden vermöbelt wurde.

Bereits im Spital realisierte ich mein Glück im Unglück. Es hätte viel schlimmer kommen können. Was wäre, wenn ich das Schlüsselbein oder gar den Oberschenkel gebrochen hätte? Ueber Facebook informierten ich und Nick Bloy meine Freunde über meine Verletzung und gaben auch Entwarnung.

Mein linkes Bein resp. Knie bereitete mir  etwas Sorge, denn ich hatte keine Kraft und konnte es nicht richtig bewegen. Wahrscheinlich habe ich das Knie ausgedreht, als ich aus dem Klick-Pedal (ähnlich einer Sicherheitsbindung am Ski) krachte. In der Zwischenzeit kann ich wieder eingermassen gehen. Am Morgen nach dem Unfall brauchte ich noch etwa 1 Stunde, um mir Socken, Hosen und ein Hemd anzuziehen. Das BKK-Hospital ist etwa 1 km von meinem Haus entfernt. An diesem ersten Morgen rechnete ich dafür eine Wanderzeit von 1 Stunde. Aber ich war überraschend bereits nach 20 Minuten dort. Am 6. Tag brauchte ich weniger als 10 Minuten

Mein verlorenes Mobil-Phone

Wie beschrieben, ich war bei vollem Bewusstsein und keine Sekunde bewusstlos. Mein Hirn arbeitete wie verrückt. Ich machte Inventar. Dabei realisierte ich, dass mein Mobil-Telephon beim Sturz aus der Rückentasche geflogen sein musste. Alle suchten danach, aber sie fanden nichts. Dieses Handy war wichtig für mich, denn darüber liefen meine Bankgeschäfte.  Dann kam ich auf die Idee, dass jemand aufs Handy anrufen sollte. Ich wusste meine eigene Nummer jedoch nicht auswendig. Aber Nick fand sie in meiner „Notfall-Plastik-Tasche“ und bereits nach kurzem klingelte es 2m entfernt im hohen Gras neben der Strasse.

Ich bin zusammengeklebt und warte auf die Rechnung

Nach 7 Tagen war Halloween vorbei

Alle 1-2 Tage wurde ich zur Kontrolle und Erneuerung der Verbände ins Bangkok Hospital vorgeladen. Ich bekam einen Termin und musste nie länger als ein paar Minuten warten.

Am Donnerstag, 9. Nov. 2017 hat mir die Chirurgin die 21 Nähte entfernt. Ich habe praktisch nichts gespürt. In der Beziehung sind die Thais Weltmeister. Ob sie nun ein Pflaster oder einen Faden entfernen, sie verfügen über feine und gefühlvolle Hände, als würden sie die Schmerzen fühlen..

Meine Notfall Plastik-Tasche

Ohne diese, wäre ich total aufgeschmissen gewesen. Sie enthält alles wichtige, was ein Single aber auch ein Ehemann in einem fremden Land braucht: Kopie des Passes und Visum, sowie Krankenkassen-Karte, Mitgliedskarte Bangkok-Hospital, Liste mit den wichtigsten persönlichen Informationen über Wohnort/Strasse, Telephon-Nr, Blutgruppe, Medikamente, Allergien, Kontaktpersonen in Thailand und in der Schweiz, etwas Reserve-Geld und die eigene Visitenkarte etc.

Spitex auf Thailändisch

Wenige Tage vorher habe ich mit Maleena, meiner Hauseigentümerin und Vermieterin,  den Worstcase eines Unfalls durchbesprochen. Und nun brauchte ich bereits ihre Hilfe im täglichen Leben, obwohl ich fast keine Schmerzen hatte. Ich hätte dies nie geglaubt, mit nur 1 brauchbaren Hand, die andere im Gips, war ich stark eingeschränkt. Mich selber konnte ich nass abduschen, aber ohne Duschgel. Geschirrabwaschen ging gar nicht. Einkaufen ging nur beschränkt in unmittelbarer Nähe und in tragbarer Grösse. Kaffee konnte ich kochen, aber keine Malzeiten, denn ich konnte nicht rühren und gleichzeitig die Pfanne halten. Ich konnte auch keinen Salat schneiden. Das Essen ging, weil in Asien fein geschnittene Portionen üblich sind. Ein Schnitzel hätte ich mit einer Hand niemals schneiden können. Deshalb war ich auf die Hilfe von Maleena angewiesen. Sie kam alle 1-2 Tage, putzte, brachte Lebensmittel und frisches Essen mit.

Was habe ich gelernt und was hat sich bewährt

Durch den Sturz aufs Gesicht waren mein Helm und die Sonnenbrille einesteils der beste Schutz, aber auch der Grund für die gravierende Gesichtsverletzungen. Die Sonnenbrille hat meine Augen beschützt, aber die Nase gebrochen und die beiden Cuts oberhalb des Auges und Oberlippe verursacht.. Der Helm hat mich vor noch viel Schlimmerem bewahrt, meinte der Arzt.  Er war vorne durch den Aufschlag zerbrochen! Ein Vollsichthelm, den es bereits gibt, hätte mich bessser geschützt.

Es ist erschreckend, dass es immer noch Leute gibt, die ohne die minimalste Sicherheitsmassnahmen wie Helm und mobiles Telefon mit dem Rad fahren.  Aber gegen Dummheit kämpfen sogar Götter vergebens.

Die minimalsten Sicherheitsmassnahmen:

  • Ohne Helm hat man im Verkehr sowohl auf dem Motorrad als auch Fahrrad nichts verloren. Man hat nur 1 Kopf! Er hat mein Leben gerettet oder mich mindestens vor schlimmeren Verletzungen bewahrt.
  • Ein mobiles Telefon gehört auf Mann/Frau, um von überall her Hilfe anzufordern. Es kann im Notfall um Minuten gehen, um Leben zu retten. Es gibt Notfall-Apps wie „ECHO112„, die einem weltweit direkt in das nächste Spital verbinden und die Unfall-Koordinate weitergeben. Ob die real funktionieren und ob auch ein Krankenwagen kommt, weiss ich nicht.
  • Meine Notfall-Plastik-Tasche mit all den wichtigen Informationen und Dokumenten-Kopien. Ist ein absolutes MUSS, denn im Schock oder bei Bewusstlosigkeit weiss man nichts mehr.
  • Meine Rennhandschuhe retteten mich vor schlimmeren Handverletzungen und blutigen Wunden. Sie waren zerfetzt. Ich musste sie noch im Spital entsorgen.  Erst im Nachhinein merkte ich, wie stark eingeschränkt ich durch  meine Hand-Verletzungen war.
  • Man sollte nie alleine ausfahren. Bei einem Unfall ist man hilflos und braucht unbedingt einen Hilfe-Partner.
  • Ich war froh, dass ich gute Freunde, eine Versicherung und viel Glück hatte.

9. Nov. 2017 Bangkok Hospital: nun waren alle 21 Nähte entfernt. Einzig mein Kinn sieht noch mitgenommen aus

Abschlussgedanken

Das Bangkok Hospital ist ein professionelles Privat-Spital. Alles klappte wie am Schnürchen. Für jede Fakultät wurde (auch in der Notfall-Abt.)  ein anderer Arzt zugezogen. Ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt für meine gebrochene Nase, einen Orthopäden für meine demolierte Hand und einen Chirurgen für die verschiedenen Cuts. Manchmal wusste ich zwar nicht, ob es sich bei der behandelnden Person um einen Arzt, einen Assistenz-Arzt oder Krankenschwester handelte, aber an der Arbeit konnte ich wenig aussetzen.. Einzig in der Notfall-Abteilung war deren Funktion mit grossen Buchstaben auf dem Rücken des Mantels oder Jacke angeschrieben.

Eine grosse Schwäche haben die Pflegekräfte ausserhalb der Notfall-Aufnahme: Sie können kein haltbares Pflaster anbringen. Die meisten Pflaster musste ich nach wenigen Stunden selber überkleben oder es auswechseln. Die Profis in der Notfall machen es hingegen exzellent.

Ueberrascht, ja beeindruckt war ich ob der vielen aufmunternden Reaktionen auf die Facebook-Unfall-Einträge. Es müssen weit über 100 aus der ganzen Welt gewesen sein. Danke allen 1’000-mal. Dankbar und hocherfreut bin ich auch ob der vielen Hilfe-Angebote meiner internationalen Freunde in Hua-Hin. Die Einen brachten mich per Auto zum Essen, andere besuchten mich, oder boten an, mir im Haushalt zu helfen. Ich fühlte mich nie allein gelassen!

Am meisten geärgert hat mich, dass ich wegen des dummen Unfalls nicht mit Kathleen Weinreich, Max Hürzeler und Tony Rominger ausfahren konnte. Im Nachhinein hätte dies auch nicht geklappt, denn es regnete an den Folgetagen wie aus Kübeln. Scheinbar musste es so sein.

Mit ihnen und Max Hürzeler wollte ich ein paar Ausfahrten machen

Versicherung und Kosten

Ich bin mit meinen Kranken- und Unfall-Versicherungen auch im Ausland gedeckt. Was ich jedoch nicht wusste, dass die meisten dieser Versicherungen bei ambulanten Behandlungen wie in meinem Falle, keine Kostengarantie gegenüber dem Spital aussprechen. Der Patient muss die Kosten übernehmen und anschliessend der Versicherung einreichen. Anders sieht es aus, sobald der Patient stationär im Spital liegt, also minndestens 1x übernachtet. Die Abklärungen zwischen Spital und meiner Krankenkasse  erfolgten sehr schnell, d.h. innert 1-2 Stunden, denn die Kassen haben einen 24-Std-Service.

Nicht uninteressant sind die angefallenen Kosten (Stand bis zum 10. Nov.)

  • 3. Nov. 2017: 4-stündige Notfall-Behandlung am Tag des Unfalls inkl. Ambulanz: 25’000 THB (entsprechend Euro 650)
  • 5 Termine im Bangkok Hospital für tägliche Wund-Versorgung, Arzt-Kontrolle, Nähte entfernen: je zwischen 800 – 1’700 THB, Total ca. 6’000 THB.
  • 10. Nov. 2017: Grosser Check bei den beiden Orthopädie- und HNO-Aerzten inkl. 3x Röntgen und zusätzliche Medikamente: 3’880 THB (entsprechend Euro 101)
  • 16. Nov. 2017: Auswechseln des Gips-Verbandes durch eine leichteren Verband: 8’540 THB (entsprechend Euro 220)

Ich rechne, dass die Gesamt-Kosten sich um die Euro 2’000  bewegen werden

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Nov 05 2017

3. Nov. 2017: Kurzinfo über meinen Unfall mit dem Rennrad

Liebe Freunde

Mich hat es am vergangenen Freitag, 3. Nov. mit dem Rennrad hingeschmissen durch Eigenverschulden. Hatte grosses Glück. Der Helm hat mich vor schwereren Verletzungen oder sogar schlimmerem bewahrt, meinte der Arzt.. Ich war 4 Stunden im Spital und bin nun wieder zu Hause. Hand und Nase gebrochen, sowie 22 Stiche an Augsbraue, Nasenwurzel und Oberlippe. Ich sehe nun aus wie ein Halloween-Gespenst

Mir geht es recht gut, habe keine Schmerzen, bin einfach eingeschränkt…z.B. durch tippen im 1-Fingersystem. Ich werde in den nächsten Tagen detaillierter darüber berichten, samt Halloween-Bild

Zwischenbericht 6.11.2017/3 Tage nach Unfall: Mir geht es immer besser. Die Pflaster fallen ab. Ich kann wieder recht gut gehen. Ich sehe bereits jetzt viel besser und vertrauenserweckender aus, als „Old Trump“

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Feb 19 2017

19. Feb. 2017: Er wird mir fehlen – Gani Krasniqi

Es ist ein Schock und unfassbar. Gani der Schwiegervater meiner Tochter Daniela ist heute Sonntag früh am 19. Feb. 2017 unverhofft an einem Aortariss in der Bauchhöhle verstorben. Trotz unverzüglicher Notoperation durch die deutschen Aerzte war sein Leben nicht mehr zu retten. Er und seine Frau Elfete verbrachten die harten Wintermonate im Kreise der Familie ihres jüngsten Sohnes Nehat im Deutschen Bad Breisig.

Mit Gani verliere ich einen echten, lieben Freund. Wir zwei Alten verstanden uns sehr gut. Liebevoll sagte er mir immer „Maxi„. Jedesmal wenn ich in den Kosovo kam, schlachtete er einen Truthahn und war erst zufrieden, wenn ich das schönste Stück Fleisch auf dem Teller hatte. Viermal habe ich den Kosovo besucht und lieben gelernt. Das letzte Mal im vergangenen Sommer 2016. Ich erinnere mich noch gerne, als wir  am Synet-Fest  zusammen tanzten. Dieses Bild wird mir immer in Erinnerung bleiben

Meine Gedanken sind bei Elfete und der grossen Familie Krasniqi in Deutschland, der Schweiz und im Kosovo (Sushice und Lipjan). Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die weitere Zukunft.

Lieber Gani, ruhe in Frieden

27. Juli 2016: Synet Leon im Kosovo: albanischer Tanz

 

Wenn ihr das obere Bild anklickt, gelangt ihr zu meinem letzten Erlebnis-Bericht aus dem Kosovo. „19.-28. Juli 2016: zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter!“

 

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Jan 24 2016

Der Besserwisser meint: Ski-Abfahrt gehört verboten

Der Skirennsport, die Gladiatorenspiele der Gegenwart

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

In den letzten zwei Wochen konnten wir der Lauberhorn-Abfahrt  und die Kitzbühl-Streiff mitfiebern. Mit „gefährlichste Abfahrt der Welt“ wirbt Kitzbühl, mit die „längste Abfahrt der Welt“ wirbt das Lauberhorn. An beiden Rennen werden horrende Tempis von über 130 km/h gefahren. Wie schnell das ist, kann man selber austesten, wenn man auf der Autobahn das Fenster öffnet und die Hand heraushält. Die heutigen Abfahrtsstrecken sind gespickt mit weiten Sprüngen, hängenden Traversen, Tunnels, Steihängen. Alle  müssen Spektakel und gefährliche, ja haarsträubende Szenen bieten. Bei keiner Sportart sind derart viele Helikopter, Krankenwagen, Aerzte  und Krankenhäuser direkt an der Strecke und in der ganzen Umgebung in Alarmbereitschaft.

Unfälle gehören im Skirennsport zur Tagesordnung. Es gibt kein Spitzenfahrer der nicht mehrere schwere Verletzungen hinter sich hatte oder deswegen als Krüppel aufhören musste. Ich kann mich sogar an Todesfälle am Lauberhorn erinnern. An der diesjährigen Streiff hat es drei der besten diesjährigen Abfahrtsspezialisten erwischt:

Aksel Lund Svindal, Hannes Reichelt und Georg Streitberger: Sie alle stürzten nach der Hausbergkante an der genau gleichen Stelle. Während Reichelt vergleichsweise glimpflich davonkam, reisst sich Streitberger das vordere Kreuzband, das Seitenband und das Innenband. Auch für den Norweger ist die Saison vorbei. Gemäss dem norwegischen Newsportal «VG» zog er sich wie Streitberger einen Kreuzbandriss zu.

Presse und Fernsehen jubeln. Sie leben von diesen Unfällen

Mich wundert es, dass niemand aus Presse oder Fernsehen aufschreit und Massnahmen gegen die Gefährlichkeit dieses Sports und zum Schutz der Fahrer verlangt. Sie schweigen, denn sie profitieren ob solcher spektakulärer Unfälle. Je blutiger desto grösser und roter die Schlagzeilen. Die Leserschaft ist ihnen gewiss. Presse und Fernsehen sind nicht mehr die kritischen Medien, die sie einmal waren. Sie sind nur noch eine Geld-Schefel-Maschine. Mit Recht nennt man sie immer mehr „Lügenpresse“, denn Papier ist geduldig und Lügen und Schwindeleien lassen sich nur schwer nachweisen. Zu einer solchen Lüge gehört auch, dass der Ski-Rennsport ein gesunder Sport sein soll!

Wir Zuschauer müssen uns wehren: Ski-Abfahrtsrennen mit Verachtung bestrafen

Wir Zuschauer sind die Mächtigen und haben enormen Einfluss. Sobald wir den Fernseher abstellen, fallen die Zuschauerquoten und die Veranstalter müssen sich hinterfragen. Bereits hat man in der Schweiz den Rückgang der Zuschauer festgestellt. Wahrscheinlich aber eher wegen der schlechten Leistung der Schweizer Fahrer.  Wie war das jedoch mit dem Musikantenstadl?

 

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Okt 29 2015

2 Wochen in Thailand: Akklimatisation, Pat ist zurück

Am Donnerstag 15. Oktober bin ich in Bangkok gelandet und anfänglich wegen der Feuchtigkeit beinahe explodiert. Innert kürzester Zeit waren ich und mein Hemd klatschnass. Seit dem 4. Tag hat sich mein Körper an die hiesige Wärme und die Feuchtigkeit gewöhnt und ich schwitze nicht mehr übermässig. Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger, je nach Situation.

Bereits 5 Tage nach Ankunft in der Nacht vom 20./21. Oktober habe ich erstmals ohne längere Wachzeit von Mitternacht bis 08:20 Uhr durchgeschlafen und damit die Zeitverschiebung von 5 Stunden bewältigt. Mein Darm nahm sich dazu ein paar Tage mehr Zeit.

Ein geschädigter der Schweizer UhrenindustrieHua-Hin Soi94, Dusit Land & House 10 Max Pat

Ich bin einmal mehr ein Geschädigter der Schweizer Uhrenindustrie geworden. Eine Woche nach Ankunft in Thailand lieferte die Batterie meiner teuren CERTINA-Sportsuhr, die ich tagtäglich trage, keine Kraft mehr. Dasselbe ist mir bereits vor ein paar Jahren passiert.

In ganz Hua-Hin gibt es kein autorisiertes Uhrengeschäft, das Batterien an Schweizer Uhren auswechseln darf. Ich müsste die Uhr per Post nach Bangkok schicken, der ich nicht ohne weiteres traue. Nun muss ich eben wieder ein Fälschung kaufen, damit ich wenigstens die Zeit ablesen kann. Keine billige Fälschung, sondern eine teure, die auch über Fr 100– kostet. Dies ist für mich eine Bankrott-Erklärung der Schweizer Uhrenindustrie, denn Schweizer Uhren eignen sich nicht unbedingt fürs Ausland. Ihr Aufbau ist zu kompliziert und der angebotene Service ausserhalb der grossen Center schwach.

Pat „Surprise, Surprise“

Wer kennt nicht diese beiden Worte „Surprise, Suprise“? Pat kam am vergangenen Freitag, 23 Okt. als grosse Ueberraschung mit dem Auto an einem der grössten Feiertage Thailands nach Hua-Hin. 6 Stunden dauerte ihre Fahrt von Bangkok nach Hua-Hin, für die man normalerweise nur 3-4 Stunden benötigt. Pat liebt solche Ueberraschungen. Oft merke ich, wenn etwas in der Luft liegt. Zum Beispiel wenn kein SMS zurückkommt. Diesmal hatte ich keine Ahnung. Die Ueberraschung glückte zu 100%

Pat konnte mich dieses Jahr nicht am Flughafen abholen, weil sie Tage zuvor mit ihrem/unseren Auto in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Sie blieb zwar unverletzt, aber mit Schock musste sie ins Spital gebracht werden, obwohl sie unschuldig am Unfall war. Ihre Anfälligkeit zu einem „Schock“ rührt immer noch vom Chemieunfall Anfang dieses Jahres her. Sie verliert in solchen Stress-Situationen ihre Stimme und ihr Herz schmerzt.  Der Schaden am Auto war durch die Vollkasko abgedeckt, war also kein Thema.

Diesmal ging es bei Pat bald aufwärts, sodass sie sich gegen den Willen der Aerzte auf den Weg zu mir nach Hua-Hin machte. Diese wollten sie nämlich noch länger im Spital behalten, weil sie noch Schmerzen am Herz und am Fuss (Senkfuss und Fersendorn) hatte. Sie bekam als Prophylaxe, dies ist auch typisch für die thailändische Medizin, 4 verschiedene Schmerztabletten, die sie zusammen 2x je Tag einnehmen sollte, sowie Nitroglycerin-Notfalltabletten fürs Herz. Als ich diese „Bomber“ sah, begann ich zu überlegen, denn ich bin gegen übermässigen Pillen-Konsum. Was könnte auch helfen? Vielleicht ein Geh-Stock zur Entlastung des einen Fusses? oder GEL-Einlagen in die Schuhe?

Gel-Einlagen haben wir nirgends gefunden. Ich dachte bereits an eine Bestellung in der Schweiz. Schlussendlich landeten wir beim Schuhgeschäft „Scholl“, welches als Fuss-Spezialist auch bei uns in der Schweiz bekannt ist oder war. Hier gibt es beim Scholl aber nur Schuhe zu kaufen. Die Verkäuferin empfahl uns leichte Spezialschuhe mit Fussbett …. und seither sind mit diesen Schuhen alle Schmerzen weg. Auch die am Herzen. Pat braucht keine Pillen mehr und es geht ihr von Tag zu Tag besser. Sie lebt sichtlich auf und ist wieder voller Pläne. Ich gebe zu. Ich bin ein wenig stolz auf mich!

Hua-Hin Soi94 Pat und DuThi

Pat ist wieder in ihrem Element und voller Elan. So füllt sich auch mein Terminplan immer mehr. Zwischen 25. Nov. und 3 Dezember geht es nach Bangkok, Pratunam dem Einkaufs-Quartier für Kleider und Schuhe,  und dann mit ihren Freundinnen aus der Schule nach „Nakhon Nayok“. Ich bin gespannt und freue mich auf Ihre Schulfreunde, die ich alle von den vielen Reisen in Thailand gut kenne.

2 Tage später am Sonntag, 25. Okt. die nächste Ueberraschung: Die Schwester von Pat brachte uns die 7-jährige Enkelin DuThi ein paar Tage in die Ferien. Es scheint, dass es den Thais viel Freude bereitet, jemanden zu überraschen. Eine schöne Tradition. Für DuThi ist es das schönste, stundenlang im nahen Swimmingpool zu verbringen und mir den Tilsiter-Käse aus der Schweiz wegzuessen. Zwischendurch gingen wir in in die Party-Meile der Soi 88 ganz in unserer Nähe um zu Essen und Musik zu hören.

Hua-Hin: Party-Meile Soi88 Pat Duthi grilled Snapper

Radfahren mit den „Hua Hin Roadies“

Aus den Erfahrungen vergangener Jahre habe ich mich anfänglich zurückgehalten und bin die erste Ausfahrt nur gemütlich mitgefahren, um mich an die Zeitverschiebung und die hohen Temperaturen von über 30ºC zu gewöhnen. Ich bin immer noch am Aufbau, fahre aber bereits regelmässig meine 70-85 km. In den vergangenen 10 Tagen habe ich gegen 300 km in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von um die 25 km/h zurückgelegt. Ganz ordentlich, meine ich

An unserer letzten Fahrt zur „Dolphin Bay“ sind wir von einem dieser typischen asiatischen Kurz-Regenschauer überrascht worden. Es begann leicht vereinzelt zu tropfen und Sekunden später goss es in Kübeln. Uns reichte es eben noch, in ein Lebensmittelgeschäft am Strassenrand zu flüchten. Dort warteten wir etwa 20 Minuten, bis die Sonner wieder hervorkam und wir vorsichtig nach Hause fahren konnten.

Im Gewitter Pak Nam Pran

Max und Jean finden Schutz vor dem Gewitter bei Pak Nam Pran

Unsere Rennrad-Gruppe der „Hua Hin Roadies“ hat sich in diesen Tagen durch Ferien-Gäste aus Südafrika und Australien etwas vergrössert. Mich fasziniert es immer wieder, Menschen aus anderen Ländern kenne zu lernen. in den Nächsten Tagen haben sich Thais und ein Schwede zu einer Ausfahrt in die „Weinbergen von Hua-Hin“ angemeldet.

Wie ihr wisst, organisieren wir unsere Ausfahrten über Facebook, ein ideales Werkzeug für solche Veranstaltungen. Jeder, der eine Ausfahrt organisiert, erstellt eine solchen Facebook-Veranstaltung mit Kurzbeschrieb, Treffpunkt, Datum und Uhrzeit der Abfahrt und drückt auf den Start-Knopf. Unverzüglich werden alle angemeldeten Mitglieder auf dieser Hua-Hin Roadies-FB-Seite informiert und eingeladen. Sie können sich durch Knopfdruck anmelden, provisorisch anmelden oder absagen.

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Okt 20 2015

Zwischenbericht: 2 Augen mit unterschiedlicher Optik, aber ohne Brille

nick-knatternonIch sehe wie Nick Knatterton

Seit Okt. 1999 trug ich wegen Alters-Kurzsichtigkeit eine Brille. Vor 4 Wochen am 24. September wurde mein zweites Auge operiert und benötige seither keine Brille mehr. Nun bin ich bereits seit 1 Woche wieder in Thailand. Ich darf wieder Sport treiben. Einzig bei Tiefsee-Tauchen soll ich noch etwas zuwarten!

Meine beiden Augen funktionieren bestens.

Warum „funktionieren?“ werdet ihr fragen. Weil sie mir 2 unterschiedliche optische Linsen eingepflanzt haben, auf dem linken Auge eine für kurze Distanz und am rechten Auge eine für die Entfernung.Wenn ich ein Auge zu halte, dann kann ich entweder ein Buch lesen oder auf Distanz ab etwa 5-10 scharf sehen. Dies je nach zugehaltenem Auge.

Mein Gehirn koordiniert nun die Bilder aus den beiden Augen.

Am Anfang hatte ich noch etwas Mühe, die Augen zu koordinieren. Es kam mir vor wie bei einem schlecht eingestellten Autofocus einer Kamera. Nun steuert bereits mein Gehirn die beiden Augen zur vollen Zufriedenheit, je nachdem, in welcher Distanz ich etwas anschaue oder lesen möchte. Unterbruchsfrei kann ich am Notebook schreiben und periodisch über den PC auf dem 5m entfernten Fernseher die Tagessschau anschauen. Ich entdeckte eine neue Welt in vollem Kontrast. Sobald ich aber nach draussen ins Freie gehe und die Sonne scheint, dann brauche ich eine Sonnebrille. Meine Augen sind empfindlicher oder die Linse neu und ungetrübt.

 

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Apr 23 2015

23. April 2015: Pat is back – Pat ist zurück

Hua-Hin Indian Food

Am 5. Jan. 2015 hat Pat’s neueste Pechphase mit der Chemie-Explosion in Bangkok begonnen. Nach rund 2 Monaten im Spital ging sie 1 Monat in ihren Tempel hoch in den Bergen im Isan. „Sie müsse dann wieder ins Spital für Checks“ berichtete sie mir. Typisch Thai. Die erzählen nie alles, vorallem nicht das schlechte oder unangenehme.  Sie wollen dem anderen keine Sorge bereiten.

Eine gelungene Augenoperation

Heute am 23. April berichtete mir Pat, dass die Operation am linken Auge erfolgreich war. Was war passiert?

Ich wusste und berichtete an dieser Stelle bereits, dass Pat in einem Schwächeanfall aus dem Bett fiel und mit ihren Kopf fürchterlich auf dem Boden aufschlug, Dabei muss auch etwas mir ihrem lnken Auge passiert sein oder es war ein Schaden aus dem Chemieunfall? Ich weiss es nicht..

Wie sie mir heute erzählte, riet ihr Arzt, dass sie sich ihr Auge operieren lassen sollte, damit sie nicht an einem Auge erblinden werde. Das Risiko sei 50:50, dass es gut werde. Sie konnte sich damals nicht sofort entscheiden und ging zuerst 1 Monat in den Tempel, um sich zu stärken und Kraft zu sammeln. Sie kam zurück und entschloss sich zur Operation.

Heute hat der Arzt ihre schwarze Binde abgenommen und sie sah. Die Operation war gelungen. Pat war happy und berichtete ihr Glück als Erstes mir. Ich habe selten einen derart glücklichen Menschen gehört.

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Mrz 07 2015

6. März 2015: Jetzt ist es heiss in Thailand und es wird noch schlimmer

Hitze, Klima, TemperaturSeit anfang März ist die Temperatur explodiert.

Es wird Sommer in Thailand. Die angenehme Zeit ist vorbei. Nachts brauche ich den Decken-Ventilator, um zu kühlen. Zwischen  25º und 27°C zeigt der Thermometer nachts. Tagesüber sind es zwischen 32-35°C Grad. Auch für uns Rad-Verrückte ist diese Wärme hoch. Die nächsten Ausfahrten starten wir nun bereits um 7 Uhr in der früh und reduzieren die Geschwindigkeit resp. Leistung

Am 18. März geht es für mich wieder zurück nach Old-Europe. Am Morgen früh um etwa 6 Uhr werde ich in Zürich landen. Ich bin gespannt, welche Temperatur mich dort erwartet. In den letzten Jahren waren es in diesen frühen Mogenstunden zwischen 0º und 3ºC

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Feb 11 2015

Mein letztes Hemd hat keine Taschen – Gesundheitszustand Pat – Service in Thailand – HDMI und CyberGhost

Ich will beileibe nicht nachdenklich sein, sondern das Leben geniessen.

Warum die 5 Monate in Hua-Hin mit einer dunkeln Polstergruppe verbringen, wenn sie einem nicht gefällt und unpraktisch ist? Warum alte Fernseher benutzen, wenn die neuen eine besser Auflösung und viele andere neuen Features bringen?

Mit diesen Gedanken marschierte ich am Freitag 6. Feb. mit Pat, die seit 1 Woche wieder hier in Hua-Hin weilte, ins Möbelhaus HomePro und kauften eine bequemere Polstergruppe mit Liege. Optimal, um Fernseh zu schauen. Ich habe diese Polstergruppe bereits in den letzten Tagen vorsortiert. Sie passte mir und zufällig hatten Frans und Katalyn dieselbe. Da noch „Ausverkauf“ war, auch dies kennt man in Thailand, erhielt ich 30% Preisreduktion und bezahlte 27’900 Baht (entsprechend SFr. 800.–)

Da ich schon am Geldausgeben war, habe ich mich kurzentschlossen in den thailändischen Media-Markt dem „PowerBuy“ begeben, um mich über mögliche Fernseher zu erkundigen. Der Verkäufer war erfolgreich und hat bemerkt, dass ich käufig war. Aus dem Geschäft ging ich mit einem 40″ Toshiba-Fernseher mit LED-Screen, den ich für 12’800 Baht (SFr. 365.–) erhielt. Er wurde bereits am Sonntag installiert.

Neue Polstergruppe Soi94Vernetzung mit Hilfe der HDMI-Schnittstelle und CyberGhost

Ich vernetzte diesen Fernseher über die HDMI-Schnittstelle mit meinem zweiten Notebook und kann nun alle meine mir lieben deutschsprachigen Fernseh-Stationen wie ARD, ZDF, SRF, RTL, SAT1 etc anschauen. HDMI, CyberGost und ZATTOO machten dies möglich.

ZATTOO ist eine Anwendung zur Übertragung von Fernsehkanälen über das Internet. Sie ist aber nur für wenige Länder in Europa lizenziert. So z.B. für Deutschland und Schweiz. Mit ZATTOO kann ich via Internet die meisten gängigen deutschsprachigen Fernsehstationen empfangen

CyberGhost ist ein System-Programm, das gegenüber Internet-Anwendungen einen anderen Standort simuliert. Ich befinde mich zwar in Thailand, das merken auch die Programme anhand der IP-Nummer. Mit CyberGhost kann ich festlegen, mit welchem Server (Computer) in welchem Land ich verbunden werden will. In der Gratis-Version werden keine Schweizer Server unterstützt, aber solche aus Deutschland. Dadurch konnte ich mir das Abfahrtsrennen der Ski-WM in Vail Beaver Creek verfolgen, obwohl diese Sportveranstaltungen aus Gründen internationaler Verträge nur im Inland betrachtet werden dürfen.

Alternative zu CyberGhost: Okay Freedom

Ein paar Tage nach dem Schreiben dieses Beitrages habe ich als Altrnative von CyberGhost die vergleichbare Schweizer-Software „Okay Freedom“ ausprobiert. Und es ist wirklich eine Alternativ. Leistungsfähig in der Gratis-Version und kostengünstig mit einer Jahresgebühr von unter 30 Euro.

Neue Fernseh-Installation über HDMI und Notebook

Gesundheitszustand von Pat

Apropos Pat. Sie erhielt in der vergangenen Woche die Erlaubnis vom Arzt, bis Ende Februar zu mir nach Hua Hin gehen zu dürfen. Pat leidet aber immer noch unter den Veräzungen im Hals, die sie sich anfang Jan. 2015 bei der Explosion einer aggressiven chemischen Substanz in Bangkok zugezogen hatte. Sie darf noch nicht sprechen. Wir kommunizierten über Papier und Handzeichen. Wie ich erst jetzt mitbekommen habe, mussten alle 5 Insassen des Busses, in dem Pat mitfuhr, notfallmässig ins Spital eingeführt werden. 3 davon seien kurz danach gestorben! Wahnsinn, und davon habe ich nichts geahnt und erst 2 Wochen später erfahren.

Heute habe ich am Thai-Fernsehen Aufnahmen zweier weiterer Explosionen vom vergangenen Weekend (1. Feb. 2015) mitten im Geschäftsviertel beim Siam-Paragon-Square in Bangkok gesehen, wie eine selbstgemachte Rohr-Bombe explodierte. Diese Explosion konnte das Militär nicht verheimlichen, während die von Anfang Jahr, in der Pat in Mitleidenschaft gezogen wurde, nicht an die Oeffentlichkeit gelangte.

Leider musste Pat bereits nach 1 Woche wieder zurück ins Spital. Ihre Schmerzen im Hals wurden zu stark. Am Montag, 9. Feb. fuhr sie wieder gen Bangkok ins Spital in Pathum Thani.

Ein Service, den es in der Schweizer Post nicht gibt!

Bei meinem neuen Rennleibchen ging der Reissverschluss kaputt. Der Hersteller in Bangkok mailte mir, dass ich es ihm zurückschicken könne. Er werde den Zip gratis auswechseln und gab mir gleich seine genaue Adresse an:

อาคาร ปาร์คพลาซ่า เอฟ 2-03 บี ชั้น 2   เลขที่ 206    
ซอย. พัฒนาการ 20 ถนน. พัฒนาการ แขวง. สวนหลวง    
เขต.สวนหลวง กรุงเทพฯ 10250

Was macht man in einer solchen Situation, denn ich kann doch die Adresse nicht in Thai-Schrift schreiben: Ich ging ins Post-Büro und bat die Schalterdame, ob sie die Adresse aufs Päckchen schreiben könne? Ja klar. Freudestrahlend half sie mir, dem Farang.

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Feb 04 2015

4. Feb. 2015: Funeral Ceremony (Kremation) von René Marugg

Trauerfeier: Links der Sarkophag und im Hintergrund die Mönche

Trauerfeier: Links der Sarkophag und im Hintergrund die Mönche

René Marugg

René Marugg

Rund 80 Freunde von René Marugg trafen sich am Mittwoch, 4. Feb. 2015 um 15 Uhr im Wat Khao Noi, um von René Marugg Abschied zu nehmen. Ich kannte die wenigsten von ihnen. Von den Hua Hin Roadies waren Barry Edwards, Adrian Stella und ich dabei. Es waren viele Musiker, Musikverrückte, Besitzer von Lokalen aus der Umgebung und Bangkok  unter den Trauernden. Alle waren immer noch erschüttert oder konnte es nicht verstehen, was da vor wenigen Tagen passiert war. Renè ist am späteren Nachmittag des 22. Jan. auf einer Rad-Ausfahrt an einem Herzversagen verstorben. Er wäre am 14. Mai 2015 65 Jahre alt geworden.

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Noch am 18. Feb. schrieb er mir über seine neuen Schuhe: „Er sei stolz darauf, seine 21 Jahre alten endlich ersetzt zu haben. Du weisst Max, ich habe zwei Leidenschaften in meinem Leben, den Jazz und den Radsport und die ……Frauen, haha. Dies war René, wie ich ihn kannte. Immer aufgestellt. Nur wenige Stunden vor seinem Herzanfall schrieb er mir über Facebook, als sei es eine Abschied für immer: „Er werde jetzt mit seinen  neuen Rennschuhe eine Runde fahren!“ Es war seine letzte.

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Adrian und Barry von den Hua Hin Roadies

Buddhistische Zeremonie im Wat Khao Noi

Ich liess mir von meiner Freundin erklären: „Für einen Buddhisten ist das Leben nur ein kurzer Abschnitt seines Daseins. Sein Tod sei nichts Endgültiges.“ Für uns Farangs ist der Tod etwas Finales, Endgültiges. Deshalb sprechen wir ja auch vom „Abschied nehmen“. (Mehr darüber siehe im Anhang zu dieser Seite)

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

In der grossen Halle des Khao Noi Tempels war René  in einem goldenen Sarkophag hinter vielen rosaroten Blumen, Kränzen und Gestecken aufgebart. Der Anblick war  wunderschön.

Nach einem Nachruf über sein Leben, Wirken, seiner Ehrfurcht zu seinen Musik-Legenden durch einen seiner Freunde Jerry Mosselman, den Herausgeber vom „Hua-Hin Approach Magazin“ begann  die buddhistische Zeremonie durch 11 Mönche. Ein feierliches Ritual, wie ich es mir auch wünschen würde. 

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Aber dann der für uns Farangs so ergreifende Moment:  René wurde von den Mönchen aus dem goldenen Sarkophag herausgezogen und in den Kremations-Ofen geschoben. Es war ein beklemmender Momemnt. Er war nur mit einem feinen weissen Papiertuch bedeckt, jedoch für jedermann sichtbar:  René trug seine neuen Radrennschuhe. Ein Sinnbild. Es fehlte einzig ein Bezug zu seiner Musik. Im Nachhinein ein schönes Bild, das mir in Erinnerung bleiben wird. Der Sportsmann René

Die Mönche tragen Rene die Treppe hoch ins Krematorium

Die Mönche tragen Rene die Treppe hoch ins Krematorium

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg,

Jeder seiner Freunde verabschiedete sich mit einer weissen Papierblüte, die er vorher an einem Olfeuer anzündete, und setzte damit das feine Papiertuch und damit seine  Verbrennung in Gange.

Während ich und seine Freunde durch die Zeremonien-Halle ins Freie an die frische Luft gingen und tief einatmeten, wurden hinter uns die Blumen und Kränze abgebaut, und die nächste Tote für Zeremonie bereit gemacht. Es soll sich um ein junges Mädchen gehandelt haben. Ich schaute nur von der Ferne zu, wie die besten Freundinnen das Gesicht des Mädchens mit feinen Pinseln schminkten!

Tags darauf wurde Renés Asche von seinen Freunden im Meer vor Hua-Hin verstreut

René in seinen neuen Rad-Rennschuhen

René in seinen neuen Rad-Rennschuhen

 


Im Internet-Blog „Tod und Glaube“ habe ich nachfolgende lesenswerten Zeilen über den „Tod im Buddhismus“ gefunden:

Der buddhistische Umgang mit dem Verstorbenen und dem Tod

Ein Kranker oder Sterbender sollte von jemandem umsorgt werden, der ihm angenehm ist, den er gern hat und der keine negativen Gefühle in ihm auslöst. Die pflegende Person sollte ihm ermutigende Worte zusprechen, die den Geist des Sterbenden auf heilsame Gedanken und Objekte lenken. Diese reifen dann im Sterbeprozess zu positiven, heilsamen Resultaten. Reifen dagegen negative Gedanken heran, könnte der Sterbende als Tier oder anderes Wesen in elendem Dasein wiedergeboren werden. Die Pflege ist eine gute Tat, die den Kreislauf verkürzt und den Eintritt in das Nirwana so beschleunigen kann.

Der Stillstand der Atmung ist für Buddhisten nicht der Tod. In dem Leichnam sind vielmehr noch Energien vorhanden, und der Geist muss noch vier Phasen bis zur Auflösung durchlaufen. Der Körper des Verstorbenen sollte daher einige Zeit, im Tibetischen Buddhismus sogar drei Tage, völlig in Ruhe gelassen werden. Er soll nicht berührt werden; so sollten z. B. auch die Augen nicht zugedrückt werden, da damit die Sterbeprozesse beendet werden.

Das Begräbnis gehört in vielen Ländern zu den buddhistischen Hauptzeremonien, da es den Übergang in die Zwischenwelten und die darauf folgende Wiedergeburt eröffnet.

Die Feierlichkeiten können mehrere Tage dauern. Bei der Abschiednahme stehen die Gäste zusammen, Sutras, die überlieferten Reden Buddhas, werden rezitiert und jeder soll sich an positive, gute Erlebnisse mit dem Verstorbenen erinnern. Zum einen, um dem Toten fröhliche, wertvolle Gedanken mitzugeben. Zum anderen als Reaktion an Stelle des Weinens. Dieses sollte vermieden werden, denn Trauer und Tränen sind oft durch den Verlust für die Hinterbliebenen und Selbstmitleid bedingt.

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Jan 31 2015

31. Jan. 2015: Erfahrungen mit meinem neuen Trek-Rennrad

Der erste Monat im 2015 ist vorbei. Mit der heutigen 93-km-Ausfahrt an die Dolphin Bay habe ich in diesem Monat bereits 650 km gefahren. Es hat sich bewährt, dass ich vor 2 Wochen die Tretlager auswechseln liess. Sie waren ausgefahren. Das Rennrad läuft rund und leicht.

Trek Madone 5.2

Ich bin gut in Form, besser als vor einem Jahr. Ob dies mit meinem neuen Rennrad zusammenhängt ist schwer abzuschätzenn. Noch letztes Jahr war es für mich schwer, einen 30er-Schnitt über grössere Distanzen zu fahren. Vor kurzem kam ich von einer 95km Fahrt nach Dolphin Bay zurück und realisierte dabei einen Schnitt von über 28km/h. Dazu muss man grössere Distanzen mit über 30 km/h Geschwindigkeit fahren

Rennrad Trek Madone 5.2: Shimano Ultegra Schaltung

 

Rennrad Trek Madone 5.2: Shimano Ultegra Schaltung

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Jan 19 2015

Meine Lebensplanung vom 19. Jan. 2015: Aengste ? Ich habe noch etwa 20 Jahre zu leben

alter_197905So schnell kann etwas passieren

Am 5. Jan. 2015 fuhr Pat in einem offenen Kleinbus in Bangkok nach Hause als neben ihr auf der Strasse ein chemischer Behälter explodierte. Ob der hoch giftigen Dämpfe brach Pat zusammen, wurde bewusstlos  und musste notfallmässig ins Spital gebracht werden. Mit ihr 4 weitere Passagiere dieses Buses. 3 davon sind nach kurzer Zeit verstorben. Pat hatte starke innere Veräzungen erlitten. Sie hatte Probleme beim Atmen (Lunge) und ihre Stimme ging verloren. Wir konnten wochenlang nur via SMS kommunizieren.

Ich habe sie in der Zwischenzeit  besucht. Sprechen darf sie nur wenig und sollte sich dabei zurückhalten. Wir kommunizierten so, dass ich Fragen stellte und sie mit dem Kopf nickte oder ihn verneinend schüttelte. Für komplizierteres benutzten wir den Notizblock.

Nachtrag: 1. März 2015 – Pat liegt immer noch im Spital. Sie hofft, dass es bald besser gehen wird. Anfang April konnte sie nach Hause und später in die Berge gehen, wo sie die Zeit meiner Abwesenheit von Thailand verbringt.

Alzheimer und Demenz

Kürzlich sah im Fernsehen eine Diskussion über Alzheimer und Demenz, die mich stark beschäftigte. Auch ich bin oder komme langsam in dieses Alter. Ich gebe es zu, diese Alterskrankheiten bereiten mir Angst, weil sie unberechenbar sind. Manchmal mehr, manchmal weniger. Je nachdem, was aus der Umwelt auf mich einwirkt, wie eben diese Diskussion.

Ich hänge mich dann an gewisse Aussagen der Betroffenen, die meine Hoffnung stärken, wie die  Aussage einer Tochter eines Alzheimer-Patienten: „Solange man sich mit etwas beschäftigt und aktiv damit umgeht, ist man weit weg von dieser Krankheit„. Ich hoffe, sie wird recht behalten.

9. Dez. 2014: Meine Schreckens-Stunde in Hua-Hin

Ausgangslage: Es war am Morgen früh des 9. Dezembers 2014. Ich war in Hua-Hin und sollte mit dem Flughafenbus für 2 Wochen nach Bangkok fahren, wo Pat mich erwartete. Dabei passierte das nachfolgende, das ich am Tag darauf in den Computer schrieb:

 

Ein Schreckensmoment überfiel mich, nachdem ich noch in Hua-Hin gefrühstückt hatte. Auf einmal war ich wie weg. Ich war zwar voll bei Sinnen und wusste, dass ich mich bereit machen sollte, aber machte alles wie in Trance. Etwa 1 Stunde dauerte dieser Zustand. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich wusste, um 10 Uhr wird mich der Tuk-Tuk zur Busstation bringen. Als ich aber aus dem Hause schaute, wusste ich nicht, welchen Weg ich gehen sollte, um meinen Abfall zu entsorgen. Im Nachhinein wusste ich nicht mehr genau, was ich in dieser Zeit tat. Ich war aber immer bei Sinnen, hatte nie Schmerzen oder Schwindelgefühle.

Als ich ein paar Stunden später bei Pat ankam, war ich zum Beispiel nicht sicher, ob ich meine beiden Anzüge eingepackt hatte, oder den bereit gestellten Abfallbeutel entsorgt hatte. Mein Nachbar besstätigte mir, als ich zurückkam und nachfragte, dass ich den Abfall in der Tat weggebracht hätte. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich meine Ladegeräte fürs Handy und Fotoapparate bei mir hatte. Aber schlussendlich hatte ich alles bei mir, ausser ein paar dunkle Socken, die ich nicht bereit gelegt und einfach vergessen hatte.

Das Unterbewusstsein hatte demnach 100% funktioniert, aber nicht mein „Online-Gehirn“

Dieser Moment war beängstigend. Ich kam mir nachträglich hilflos vor. Es war, als ob mein Hirn nur reduziert gearbeitet hätte, mit halber Leistung. War das nun eine sog. Streifung, nach der viele einen krummen Mund haben oder nicht mehr richtig sprechen konnten? Vielleicht hatte ich auch zu wenig Flüssigkeit zu mir genommen, was mir öfters passierte, und mein verdicktes Blut hat etwas kurz verstopft.

Mittlerweilen sind über 1 Monat vergangen und ich habe diesen Vorfall fast vergessen, wenn diese Sendung nicht gewesen wäre. So habe ich mich entschlossen, diesen Beitrag zu schreiben und mir Gedanken über mein „Alter“ zu machen.

Mein Alter und mein Lebensplan

Kann man überhaupt sein Alter planen? Warum denn nicht? Jede Planung ob für ein Haus oder eben fürs Alter  trägt den Fehler in sich, dass die Begleitumstände sich ändern können. Ein plötzliche Krankheit oder ein Unfall.

Mein Vater starb mit 51 Jahren an einem Auto-Unfall. Meine Mutter war 95 Jahre alt, als sie friedlich einschlief. Meine Grosseltern starben unterschiedlich. Die eine an einem Verkehrsunfall, ein Grossvater an Darmkrebs,

Ich habe eher die Gene meiner Mutter. Ihre dunklen Haare, Ihre Reisefreudigkeit und Selbständigkeit. Mein Vater war weisshäutig und hatte leicht rote Haare. Er war unsportlich. Abgesehen von meiner Diphtherie- Erkrankung in meiner Jugendzeit 1949, meiner Tetanus-Infektion 1959  und der  Prostata-Krebserkrankung im 2009 bin ich bisher nie schwerwiegend erkrankt.

Ich bin 72 Jahre alt, fühle mich aber viel jünger. Mein Körper ist noch fit. Mit dem Rennrad kann ich probemlos 80-100km in einem 26-27km/Std Schnitt fahren. Mein Reaktionvermögen ist auch noch recht gut, meine ich. Mein Gewicht von um die 84 kg ist etwa zu hoch.

Mein Langzeit-Gedächtnis hat in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Ich kann mich an manche Dinge aus meiner Jugend nicht mehr erinnern, an die sich gewisse Freunde noch erinnern können, Vielleicht hängt dies auch mit meiner Lebensphilosophie zusammen, dass mich die Vergangenheit nie richtig interessiert hat. Ich habe selten „Weisst Du noch früher….?“ ausgesprochen.

Mein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr, wie in jungen Jahren, ich muss mir schon das eine oder andere aufschreiben.Vorallem, wenn es beim Computer um gewisse neue Einstellungen geht, da drucke ich die Gebrauchsanweisung aus. Telefon-Nummern habe ich mir nie merken können oder wollen. Ich hatte mein Tf-Büchlein oder heute das Smartphone. Dasselbe gilt für Namen. Ich bin schusselig und merke mir beim Vorstellen nie die Namen des anderen. Dumm für mich, denn ich muss später immr noch einmal nachfragen

Im Strassenverkehr fühle ich mich immer noch wohl, auch im thailändischen Linksverkehr, sowohl mit dem Auto, dem Roller oder dem Fahrrad. Da ich jedoch nicht mehr so viele Kilometer fahre wie früher, fehlt es an der Uebung. Ich muss mich heute bewusst mehr konzentrieren und doppelt nach hinten schauen und dazu den Kopf drehen!

Ausblick: Ich habe 80% meines Lebens hinter mir !

Falls nicht alles schief geht,

  • dann sollte ich wie meine Mutter 90-95 Jahre alt werden, d.h. ich habe noch etwa 20 Jahre zu leben!
  • Meine Auto-Fahr-Karriere sollte noch bis zu meinem 85. Lebens-Jahr dauern, d.h. ich kann noch 10-12mal im Sommer die 830 km nach Istrien fahren
  • Sofern ich mit meinen Beinen noch mobil bleibe, kann ich bis zu meinem Lebensende nach Thailand fahren. Sobald Istrien ausfällt werde ich nicht nur 5 Monate, dann vielleicht bis 8 Monate in Thailand bleiben. Jedoch werde ich ab meinem 80-85. Lebensjahr eine Betreuerin (Krankenschwester, Köchin, Hausdame) in meiner Nähe brauchen. Es wäre natürlich toll, wenn Pat dann noch leben würde. Wir wären ein gutes Team. Sie ist 11 Jahre jünger als ich.

Es sind schon einschneidende Erkenntnisse, wenn man sich zu diesen Ueberlegungen durchringt. Ich habe bereits 80% meines Lebens hinter mir! Wie schnell geht doch 1 Jahr vorbei! Es braucht nur wenig, bis die ganze Planung nicht mehr stimmt. Dann muss man sich eben neu orientieren. Aber zum Schluss würde auch die Sterbehilfs-Organisation EXIT  helfen.

Jedoch: 20 Jahre sind eine ganz schöne Zeit … Packen wir es an und geniessen wir das Leben

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Feb 25 2014

25. Feb. 2014: Ein Wunder ! Ich werde einfach nicht alt

Lieber Petrus, Engel Gabriel, heilige Dreifaltigkeit, Onkel Tod und wie ihr alle heisst. Ihr müsst nun nicht euere ganze Energie bei mir einsetzen. Lasst mich weiterhin links liegen und sorgt Euch um die Bösen und Reichen auf dieser Welt!

Wilhem Busch

Wilhem Busch

Ich gebe zu, mein Gedächtnis lässt mich manchmal im Stich … oder ich entdecke wieder eine neue Falte im Gesicht und weiter unten, aber dies soll ja einen Mann interessant und aufgeschlossen machen.

Jedoch alle echten Anzeichen fürs älter werden sind bei mir noch nicht eingetroffen:

  • Ich habe noch keine 30 Jahre jüngere Freundin, ich bevorzuge immer noch erfahrene und raffinierte Wesen im ähnlichen Alter. Mein Soll an Eheschliessungen und Scheidungen habe ich erfüllt. Ich muss mir diesen Aerger nicht nochmals antun? Saublöd bin ich denn gar nicht!
  • Ich fahre weder einen Ferrari noch einen anderen Sportwagen, sondern liebe eher ein grosses Auto mit viel Ladefläche und weicher Federung. Ich kann es hier schon begründen, warum ein Ferrari oder Porsche niemals in Frage kommen wird. Ich war etwa 30 Jahre alt, als ein Freund mich in seinem Porsche Carrera mitnahm. Ich kam noch recht gut ins Auto hinein, aber aussteigen konnte ich nur mit Mühe. Ich bekam meine Beine nicht mehr aus dem Auto und musste mich aus dem Porsche rückwärts auf die Strasse herausrollen. Als Oldie bräuchte ich einen Kranen, um auszusteigen!
  • Chopper habe ich auch keinen und trage auch keine Lederklamotten und Schnauz, nicht einmal einen 3-Tagebart.  Ich begnüge mich in Thailand mit einem weinroten Honda-125-Roller
  • Ich gehe sehr selten oder fast nie in eine Bar, um die Barmaid anzuhimmeln. Ich beobachte lieber, die alten Trottels, die jede Barmaid mit Vornamen kennen, ihnen Drinks spendieren und wegen beginnendem Alzheimer nicht realisieren, dass die Konkurrenz links und rechts gross ist, die Barmaid dabei viel Umsatz macht.
  • Es knirscht und ächzt noch nicht, wenn ich morgens aufstehe. Ich kenne auch nicht die senile Bettflucht, die viele Aeltere auf Trab halten.
  • Im Internet und Skype chatte ich immer noch unter meinem eigenen Namen oder „Basler Max“, Bisher musste ich noch nicht zu den verheissungsvollen Pseudos „geiler Sportskerl“  oder „unersättlicher Casanova“ oder „28cm und kann immer!“ greifen.

 Ich gehe jedes Jahr im August zum ärztlichen Check, damit ich ja nichts verpasse, Abgesehen von meinem Prostata-Krebs vor 5 Jahren gab es seither nichts mehr zu beanstanden. Cholesterin, Zucker, Blutdruck, Kompression und Alkoholwerte alles bestens!

Aber vielleicht kommt dies alles noch. Es soll ja 90-jährige und Aeltere geben, die sich von einem jungen Mädchen im Rollator herumschieben lassen! Bis es soweit ist, fahre ich mit dem Rennrad meine Strecken und schaue den jungen Mädchen interessiert nach, denn hübsch sind sie alleweil, das weiss ich schon seit Jahren und hat mit meinem Alter nichts zu tun.

Sollte sich nun eine Lady anhand dieser Zeilen angesprochen fühlen, dann sollte sie sich dies wegen meiner Vorlieben genau überlegen. Ich bin anspruchsvoll, immer unterwegs, habe überall Freundinnen und einzig auf Istrien wäre noch eine Stelle frei.

 

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Feb 21 2014

21. Feb. 2014: Es regnet, es ist kalt …. aber alles ist relativ

Regen in Hua-Hin

Regen in Hua-Hin

Gestern am Donnerstag 20. Feb. am späteren Nachmittag begann es zu regnen, dann ein kurzer Stromausfall, aber bald funktionierte wieder das Elektrische. Es war der erste grössere Regen seit letztem November. Es regnet immer noch mit kleinen Unterbrüchen. Gemäss Meteo soll es aber bereits heute Nachmittag wieder sonnig mit blauem Himmel sein. Für die nächsten Tage prophezeien sie ansteigende Temperaturen. Die heisse Jahreszeit mit Temperaturen um 30 bis 40ºC ist im Anmarsch.

20140221 meteo

Bild erstellt mit dem Android-Apps „InstaWeather“

Apropos Temperaturen. Es ist alles relativ. Das Thermometer zeigte heute morgen um 11 Uhr mickrige 25°C. Dies finden auch wir Farangs (=Ausländer) als kühl und tragen eine Jacke! Verkehrte Welt! So schnell passt sich der Körper diesem Klima an.

Interessant ist jedoch. Wenn ich dann wieder in der Schweiz bin, habe ich keine Mühe mit tiefen Temperaturen um die 0ºC. irgendwie holt der Körper ein gespeichertes Programm hervor und passt sich an.

Das mit dem „inneren Programm“ muss stimmen. Dies passiert mir nämlich auch, wenn ich aus der Schweiz kommend in Bangkok lande. Sobald ich aus dem klimatisierten kühlen Flughafen zum Taxi gehe, scheine ich in der feuchten heissen Luft förmlich zu explodieren. Am Tag darauf, nach einer Nacht schlafen, hat sich mein Körper bereits aklimatisiert und schwitzt nicht mehr übermässig.

Dies war bei meiner 1. Ankunft in Thailand vor 6 Jahren noch ganz anders. Da schwitzte ich und litt unter den ungewohnten hohen Temperaturen und Luft-Feuchtigkeit  mehrere Wochen.

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Dez 14 2013

14. Dez. 2013: Toll ! Thailand jetzt auf Platz 3 der Länder mit den meisten Verkehrstoten

 

2012_Flag_of_ThailandAuch dies ist Thailand:

Massive Geschwindigkeits-Überschreitungen, Trunkenheit am Steuer und eine schlechte Durchsetzung der Helmpflicht haben dazu geführt, dass Thailand nun auf Platz 3 in der Liste der Länder mit den weltweit meisten Verkehrstoten aufgestiegen ist. 38,1 jährliche Verkehrstote pro 100.000 Einwohner wird nur noch von Eritrea (48,4) und Libyen (40,5) übertroffen.

Ich glaube, in der Anzahl der Unfälle liegt Thailand nicht so weit vorne, sondern einzig wegen deren Schwere. Man sieht nämlich auf den Strassen relativ wenige Unfälle, aber eben, wenn es knallt, dann heftig

Mir ist seit dem letzten Jahr aufgefallen, dass die wenigsten Thais auf Rollern und Motorädern einen Helm tragen, die Beifahrer sowieso nicht. Vorallem junge Thais überschätzen sich masslos in der Geschwindigkeit. Während der normale Stadt-Verkehr mit 30-40 km/h läuft, rasen solche Todeskandidaten mit 60-70 km/h an einem vorbei, ohne Helm natürlich, oft nur 1 Hand am Lenker. Schon lange war mit klar, nachts ist es auf den Strassen in Thailand lebensgefährlich, weil dann die Betrunkenen unterwegs sind.

Wie schütze ich mich?

Dies ist eine gute Frage. Ersten trage ich und Pat je einen Jet- oder 3/4-Helm mit Klapp-Visier, der Stirn Ohren und Nacken schützt. Dann versuche ich defensiv zu fahren, d.h. meine Geschwindigkeit dem jeweiligen Verkehr anzupassen und mit grösster Konzentration etwaige Fehler der anderen bereits zum voraus zu ahnen, und so oft wie möglich Blick zurück. Sodann findet man mich nachts selten auf den Strassen. Und wenn, versuche ich am Strassenrand weitab vom schnellen Verkehr, also links zu fahren.

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Dez 04 2013

4. Dez. 2013: 75 km mit dem Rennrad um den Springfield Loop

Mein Rennrad "Specialized"

Mein Rennrad „Specialized“

Ich bin nun etwa 8 Wochen hier in Thailand und habe in der Zeit gegen 1’000 km mit dem Rennrad und Mountainbike gefahren. In dieser Zeit erlebte ich Hoch und Tiefs. Aber meine Formkurve zeigt eindeutig aufwärts

Die erste Ausfahrt über 80 km nach 1 Woche in Thailand war für mich mühsam. Ich litt unter der Hitze und musste sogar den leichten Schlussanstieg zu Fuss zurücklegen. Im Nachhinein weiss ich, mein Körper hatte sich noch nicht an die Hitze von bis gegen 32°C gewöhnt. Ich schwitzte abnormal stark und  verlor dadurch viel Flüssigkeit. Ich hatte nur 1 Bidon bei mir und trank zu wenig!

Ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen und es ging immer besser. Ich trank fortan 1.5 – 2 Liter Elektrolyt-Flüssigkeit aus einem isolierten Camel-Bag (Wasser-Rucksack).

Heute am 4. Dez. lief es mir dann wieder bestens. Wir machten eine Ausfahrt zu den Spriengfield-Golf-Plätzen über insgesamt 75 km. Da meine Kollegen sich anfänglich schonen wollten, weil sie immer noch die Ausfahrt vor zwei Tagen mit viel Gegenwind in den Knochen hatten, fuhren wir uns langsam, mit 21-25 km/h ein. Dies war mir recht und ist meine ideale Geschwindigkeit, denn nach etwa 30 km ist mein Motor heiss. Und auch diesmal nach der halben Distanz konnten wir das Tempo massiv erhöhen. Ich spürte meinen Körper, meinen tiefen Puls und so konnte ich meine Mitfahrer den grössten Teil des Rückwegs mit 31-33 km/h vorfahren.

David McReynold schrieb am selben Tag ins Facebook:

Good work driving the train back on the Pala-U road Max! A big improvement from walking up Soi 88!“ (Uebersetzt: Gute Arbeit Max, wie Du die Gruppe die Pala-U-Road zurück führtest. Ein signifikanter Anstieg gegenüber dem Spaziergang die Soi88 hoch.)

Der letzte Satz bezog sich auf meine 1. Ausfahrt, als ich den letzten Anstieg eben die Soi88 hoch, wie weiter oben erwähnt, zu Fuss angehen musste.

Geschwindigkeits-Diagramm

Geschwindigkeits-Diagramm: Ab km 30 habe ich das Tempo massiv erhöht

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Feb 20 2013

20. Feb. 2013: Erste Ausfahrt mit dem Rennrad seit meinem Unfall

Erste Ausfahrt mit Jos van Gent und Miro Vanecek über 80 km und einem Schnitt von 27 km/h seit meinem Unfall vor 1 Woche. Ich fühlte mich erstaunlich gut und fit. Ich muss zwar gestehen, dass ich noch eine Schmerz-Tablette brauchte, weil der Achsel-Muskel durch die Dehnung auf dem Rennrad arg schmerzte

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Feb 16 2013

Asiatische Toiletten – kein Toilettenpapier aber eine Brause

Also wer sich schon immer gefragt hat, wieso es auf asiatischen Toiletten kein Toilettenpapier gibt und warum alles immer so nass ist, mag gerne weiterlesen … wem das aber zu eklig ist, der möge doch besser zum nächsten Bericht weiterblättern.

Um es vorweg zu nehmen. In meinem gemieteten Haus in Hua-Hin habe ich eine ganz normale Toilette (Sitzklo) mit einem weiter unten beschriebenen Säuberungsschlauch/-Brause. Dieselbe Einrichtung ist üblich in allen modernen Hotels.

Im Fernen Osten findet man zwei Arten von Toiletten, genannt in Thailand „Hong Nam“ : das Plumpsklo und das Sitzklo (wie bei uns), aber meistens kein Toiletten-Papier

Thailändische Toilette

Thailändische Toilette mit dem Wasserreservoir

Zunächst muss ich aber erst einmal erklären, wie ein asiatisches Toilette aussieht, wie ich sie in den ländlichen Gegenden erlebt habe. Bei einer asiatischen Toilette gibt es keine Toilettenschüssel, auf die man sich setzen könnte. Es gibt nur ein Loch im Boden, bestenfalls Keramik, schlechtestenfalls ein Plumpsklo.

Man stellt sich auf die Fusstritte am Rand der Vertiefung und hockt sich darüber. Wenn man Glück hat, gibt es sogar eine Spülung, meist steht nur ein kleine Schöpfkelle mit Wassereimer neben der Toilette. . Auf manch einer Toilette ist man auch mehr als froh, dass es kein Licht gibt, Der Geruch spricht schon mehr als eine deutliche Sprache.

Toilettenpapier gibt es nie, dafür hängt neben der Toilette ein Schlauch, aus dem man aus einer Düse Wasser lassen kann.

Lange Zeit habe ich mich gefragt, warum es um Himmels Willen denn kein Toilettenpapier gibt und wie das die Asiaten denn dann machen. Anfangs dachte ich ja immer, dass man diesen Schlauch vielleicht dazu benutzen könnte die Toilette nach dem Toilettengang zu säubern, aber weit gefehlt. Man benutzt die linke Hand, anstatt des Toilettenpapiers, und den Wasserschlauch zur finalen Säuberung.

 

 

 

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Feb 12 2013

12. Feb. 2013: Sturz mit meinem MountainBike im off-road Gelände – nichts gebrochen

Mit Kinder-Schämpis

Mit Kinder-Schämpis

Man sollte nie radfahren, wenn man ein schlechtes Gefühl hat. Und heute hatte ich eines. Ich habe schlecht geschlafen. Und so passierte es bereits nach etwa 500 m bei der ersten kritischen Stelle im Off-Road-Gelände, als es über Stock und Stein ging.

Ich fuhr in ein Sandloch, mein Vorderrad blieb stecken und mich überschlug es über den Lenker und knallte mich ins Gestrüpp. Ich hörte etwas neben meinem Ohr knacksen. Im nachhinein weiss ich, es war nur ein dürrer Strauch. Ich stand auf, fühlte meine Schulter, das Schlüsselbein und die Beweglichkeit meines rechten Armes ab. Den Arm brachte ich nur noch unter Schmerzen hoch, aber die Knochen schmerzten nicht. Was mich etwas zuversichtlich stimmte.

Aber trotzdem war an eine Weiterfahrt nicht zu denken. Begleitet von John Graham und Jos van Gent begab ich mich zur nahen Strasse, um per Autostop nach Hua-Hin ins „Bangkok Hospital“ zu gelangen. Ich wollte mich sicherheitshalber durchchecken lassen. Schon bald hielt ein Fahrzeug mit einer englischen Familie. Sie brachten mich nach Hause, von wo ich mit Pats Auto ins nahe Spital fuhr.

Aufrecht marschierte ich in die Notfall-Aufnahme, meinen Arm angewinkelt vor mich haltend, legte meine Member-Card des „Bangkok Hospitals“ vor und lag bereits nach nicht mal 1 Minute auf dem Schragen. Nach der obligaten Blutdruck- (145/85) und Fieber-Messung kam eine junge Aerztin, bewegte meinen angeschlagenen Arm in unterschiedlichen Stellungen und diagnostizierte starke „Muskel-Prellung“.

Ich erhielt eine Armbinde, ein paar Tabletten gegen Schmerzen (Arcoxia 90mg) und und Muskelkrämpfe (Biocalm 50mg), sowie Voltaren-Salbe. Für all dies inkl. Behandlung bezahlte ich 2’800 Baht (entsprechend ca. SFr 90.–). Thailand ist nicht mehr so günstig, resp. das Bangkok Hospital ist eben ein Luxus-Spital, das sich die normalen Thais nicht leisten. Was mich etwas irritierte war die junge Aerztin. Welche Erfahrungen hatte sie wohl?

Wieder zu Hause spürte ich schmerzend meinen Arm und die Schulter, sowie meine Rippen. Ich legte mich hin, um zu schlafen, denn ich war ob der Aufregungen erschöpft.

Bemerkung: Diese Zeilen habe ich als Rechtshänder mit der linken Hand eingetippt. Jeden Buchstaben einzeln auf der Tastatur gesucht und dann gedrückt.

Zustand am 14. Feb: Es geht bereits um einiges besser. Die Rippen schmerzen immer noch. Den angeschlagenen Arm kann ich noch nicht hochhalten. Es schmerzt zu stark.

 Zustand am 16. Feb: Kann wieder mir der rechten Hand auf meinem Notebook schreiben. Fuhr heute zum ersten Mal wieder mit dem Honda-Roller

 

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Feb 10 2013

The stone is gone – Aber der chinesische Tisch kam

Hua-Hin Chinesischer TischThe stone is gone !

Nachdem im Dezember die Akupunktur des chinesischen Arztes bei Pat 100% erfolgreich war und ihre Schmerzen am rechten Bein und auch am Herzen total abgeklungen sind, musste Pat am 23. Jan. wegen Nierensteine unerwartet ins Spital. Heute am 8. Feb. kam Pat wieder nach Hua-Hin, nachdem sie heute früh den 4. Stein ausgeschieden hatte…. und sie brachte zum Chinesischen Neujahrsfest eine Ueberraschung mit:

The chinese table cameHua-Hin Chinesischer Tisch

Seit Jahren träume ich von einem chinesischen Tisch, einem Tisch aus Porzellan wie ihn Pat zu Hause stehen hat. Aber woher holen? Als Pat mit ihren Nierensteinen im Spital war, liess sie ihre Beziehungen spielen und fand einen Chinesen in der Nähe von Pattaya, und brachte dieses Prachtsstück mit. Es ist ein Chinesischer Tisch aus China. Man beachte die rote Blume mit Namen „Botan“, eine Pfingstrose, Symbol für blühende Liebe. Dies war wieder typisch Pat. Surprise, surprise !

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Feb 07 2013

Status: Rad-Aufbau-Training

Rad-Aufbau Training:

Bis Mitte Januar war ich krank. Fieber und Husten. Seit 23. Januar trainiere ich wieder und versuche den 5-wöchigen Trainingsrückstand wieder aufzuholen. Es sieht gut aus. In den letzten 2 Wochen bin ich 450 km gefahren, die letzte 95 km Ausfahrt (heute) sogar mit einem 29 km/h Durchschnitt

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Jan 28 2013

Pro Tag sind auf dieser Seite über 50 Besucher – werde „Organspender“ !

Bist Du Organspender? Hast Du Deinen Spenderausweis ausgefüllt?

organspendeWer weiss, ob du nicht bald selber ein Spender-Organ brauchen könntest? Sei kein Feigling und füll einen Spenderausweis aus. Du kannst damit ein Leben retten, auch wenn Du Dich bereits ins Jenseits abgemeldet hast.

Man kann fast alles weiterverwenden: Herz, Lunge, Niere, Leber, Dünndarm, Bauchspeicheldrüse, Augenhornhaut, Haut.

Du kannst Dich in Internet Online anmelden bei:

  • Nur in Oesterreich nicht. Aber Gratulation den Oesterreichern. Sie haben die beste Regelung. In Österreich gilt die sog. Widerspruchsregelung. Das bedeutet, wenn Sie zu Lebzeiten einer Organspende nicht ausdrücklich widersprochen haben, wird davon ausgegangen, dass dem Körper Organe zur Transplantation entnommen werden dürfen. Die Regelung gilt auch für Urlauber, die sich in Österreich aufhalten.

Hast Du Dich angemeldet? Schreib mir hier in diesem Blog einen Kommentar, wenn Du zu den Organspendern gehörst – Dankeschön

Pro Tag werfen im Durchschnitt 50 Besucher einen Blick in diesen Blog. Wenn sich nur 10% davon als Organspender anmelden würden! Es tut bestimmt nicht weh!

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