Schlagwort-Archiv: Früchte

Okt 19 2015

„No sweet – tomorrow“ Erlebnisse auf dem Lebensmittel-Markt

Mango ist meine Lieblingsfrucht in Thailand

Aus diesem Grund ist es selbstverständlich, dass einer der ersten Wege nach meine Ankunft in Hua-Hin mich auf den Lebensmittel-Markt führte. Der Hua-Hin Markt ist unmittelbar neben dem Night-Market, etwa 3 km von meinem Haus entfernt. Also ein Katzensprung mit dem Honda-Roller

Heute war es wieder soweit, denn am Samstag wollte mir mein Mango-Mann einfach keine Mangos verkaufen, obwohl er viele wunderbar gelbe auf seinem Verkaufs-Brett liegen hatte. „Sie sind noch nicht süss„. Dies sagte er aber nicht in der Form, wie ich es hier schreibe. Er sagte irgendetwas in thailändisch, das ich nicht verstand. Auch seine Frau schüttelte die Hände und den Kopf. Es rumorte in meinem Hirn. Was wollten sie mir wohl mitteilen? Auf einmal stand der kleine Verkäufer von vis-à-vis neben mir und sagte von unten her zu mir:  „no sweet … tomorrow“. Nun fiel bei mir der Batzen: Er wollte mir keine Mangos verkaufen, weil sie noch nicht süss genug seien, aber Morgen da seien sie besser. Ich lachte und dankte auf thailändisch, vorallem gegenüber dem kleinen Verkäufer. Ich mag einfach diese einfachen aber umso freundlicheren Leute

Ich fuhr dann nicht am nächsten sondern am übernächsten Tag dem Dienstag auf den Markt. Es war eben 8 Uhr, als ich am Markt ankam. Ruhe herrschte, der Verkehr stand still, die Leute blieben dort stehen, wo sie eben waren, auch mitten auf der Strasse, eine gespenstische Szenerie, wenn man den Grund nicht kennt: Es wurde eben die thailändische Nationalhymne über Lautsprecher abgespielt. Es dauerte nur 1 Minute, dann ging das geschäftliche Treiben wieder weiter.

Um diese Zeit sind noch die Mönche anzutreffen, die Almosen für ein Gebet einsammeln. Ein wunderbarer Anblick. Noch überzeugender der echte Glaube der Thais an das Gute der Mönche und ihres buddhistischen Glaubens. Noch schnell ein kurzes Gebet, dann geht es weiter. Bei uns Katholiken oder Protestanten gibt es nur noch wenige echt Gläubige. Wer geht schon auf dem Weg zur Arbeit noch schnell in eine Kirche,  um zu beten? Die meisten der Kirchen wollen dies gar nicht. Sie sind geschlossen.

Auch ich bewegte mich wie ein Einheimischer durch den Markt, vorbei an den Ständen, an den Frauen, die Gemüse, Gewürze oder Fisch einkauften  Mein Ziel war der Mango-Mann, wie ich ihn seit Jahren nenne. Er mag mich, denn ich bin einer der wenigen Farangs, die regelmässig bei ihm einkaufen. Mit 3 Fingern zeigte ich, dass ich 3 kg Mangos möchte. Einzeln suchte er sie mir aus. Die reifen Mangos aus thailändischer Provenienz müssen einige schwarze Tupfen auf der Haut haben, dann sind sie süss. Die eine gefällt ihm, die andere legt er wieder zurück. Es ist eine Zeremonie, die sich da abspielt.

„How much?“ frag ich ihn. Er sagt etwas auf thailändisch, zupft dann aber aus meinem Bündel Geldscheine, die ich ihm hinhielt, die richtigen Noten hinaus. 150 Baht, das sind gerade Fr. 4.– für 3 kg süsse Mangos. Lebe ich nicht in einem Paradies?

Hua-Hin Markt: Mango-Mann

Nun brauche ich nur noch kleine Bananen. Ein Bund mit 16 der süsslichen Bananen, die  es in Europa nicht zu kaufen gibt, kostet 20 Baht.

Unmittelbar neben dem Markt ist meine Hühnchenfrau. Dort kaufte ich mir ein wunderbar gebratenes Hähnchen. Sie sind etwas teuerer als im Lebensmittelgeschäft, aber viel zarter und knusprig gegrillt. 140 Baht bezahlte ich. Das sind nicht einmal 4 Fr. Ein solches Hühnchen gibt mir 3-4 Malzeiten, denn dazu gbt es die feinen Nudeln und die sweet-and-sour-Chilli-Sauce. Lecker lecker.

Auf der Honda zurück nach Hause

Mit meiner Honda ging es nun zügig nach Hause. Ich hatte Zeit, ein wenig über den hiesigen Verkehr nachzusinnen. Die meisten Roller- und Töff-Fahrer fahren ohne Helm. Ein Zeichen, dass die Polizei dies nicht mehr kontrolliert. Noch vor 1 oder 2 Jahren trugen ¾ der Fahrer ein Helm, auch wenn er nur auf dem Kopf sass, also nicht mit dem Kinnband angemacht war. Die Thais haben kein Verständnis für Sicherheit und Gefahr. Und wenn sie es haben, wie viele ältere Frauen, dann fahren sie so langsam im Schneckentempo.  Es passieren recht wenige Unfälle. Nachts hingegen ist es gefährlich, wenn die Thais unter Alkoholeinfluss stehen. Dann sollte man zu Hause bleiben. Nachts ist es auf thailändischen Strassen lebensgefährlich. Thailand hat die grösse Verkehrs-Totenrate der Welt, aber eben nur nachts.

Die Links/Rechts-Blinker an den Roller blinken an jedem zweiten. Meistens falsch, weil der Fahrer/in ihn nicht zurückgestellt hat Dies passierte auch mir. Deshalb passe ich doppelt auf. Doppelt-Aufpassen und in gleicher Geschwindigkeit wie die Thais sind die beiden besten Versicherungen auf Thailands Strassen.

Wenige 100 m vor meinem Zuhause noch schnell einen Halt im 7eleven-Shop. Das „7eleven“ ist eine Institution. Man erhält hier alles, was man so schnell zum täglichen Leben braucht, auch ein gewärmtes Sandwich oder eine Flasche Whiskey. 24-Stunden am Tag ist er offen. Ich muss die monatliche Elektrizitäts-Rechnung bezahlen. Auch dies kann man im 7eleven.

 

Nun geht es

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Jan 05 2015

So leben nur die Götter: Lobster, Sushi, Snapper, Garnelen……

Thailand ist in meinen Augen ein Schlaraffenland.

Hua-Hin Leben, Essen, Schlafen und Soi94: LobsterEs mangelt einzig daran, dass die feinen Speisen nicht durch die Luft fliegen und an den Aesten der Bäume mundgerecht  hängen. Es gibt alles, was mein Herz und Gaumen begehren: Alle Arten von Fischen und Meeresfrüchten, gebratenen Snapper oder Seebarsch, dann Tintenfische oder Shrimps, Eier-Omelette und Papaya-Salat. Nicht zu vergessen die einmaligen Früchte wie Mango, Papaya, Ananas, Jack-Fruit etc In Hua-Hin findet man aber auch feine Restaurants mit mexikanischen und indischen Spezialitäten, oder sogar das Sakura mit den japanischen Sushi’s

Mit Karli und Heidy haben wir uns durch all diese Lokale durchgekämpft. Einzig vor den schweizerischen, italienischen und französichen Gaststätten konnte ich Sie bewahren.

18 Tage waren Heidy und Karli bei mir. In dieser Zeit sind wir jeden Abend auswärts Essen gegangen.und haben vom Durchschnitt bis zu den speziellen Fisch-Restaurants alles ausprobiert. In diesen 18 Tagen haben wir drei für insgesamt 23’000 Baht (entsprechend SFr. 700.–) gespiesen. Darin eingeschlossen waren jeweilen etwa 4-7 grosse Chang-Biere à 6dl. Nach Adam-Riese hat uns 1 Abendessen mit allem Drum und Dran nicht einmal ganze SFr. 40.– gekostet. Für 3 Personen in Tischtuch-Restaurants notabene.

Hua-Hin Night Market: LobsterEin Rock-Lobster aus Thailand

Aber einmal haben wir ganz besonders  zugeschlagen Wir orderten einen 1.5 kg Lobster auf dem Nachtmarkt von Hua-Hin und bezahlten dafür 3’000 Baht (entsprechend etwa SFr. 90.–). Der thailändische Lobster ist kein Hummer, sondern eher eine Languste und kommt meist aus Aqua-Farmen. Der in thailändischen Gewässern vorkommende Hummer ist der sogenannte „Rock-Lobster“. Er verfügt nicht über die großen Scheren, die den atlantischen Hummer auszeichnen.

Ich kann es vorweg nehmen, es hat geschmeckt, obwohl ich nun nicht jeden Tag ein solches Tier essen müsste. Ich schätze, dass dieser 1.5 kg-Lobster etwa 200-300 Gramm essbares Fleisch hatte.

Hua-Hin Leben, Essen, Schlafen und Soi94: Lobster

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Okt 26 2014

Meine Lieblingsfrucht – die thailändische „Nam Dok Mai“ Mango

Hua-Hin Markt: Mango-MannIch kann es drehen und wenden, wie ich will: Meine Lieblingsfrucht hier unten in Thailand ist die Mango mit ihrem unvergleichlich betörenden Geschmack und Duft, den wir in Europa nicht kennen. Es ist wie bei den Bananen. Direkt ab Strauch schmecken die Früchte am besten und nicht künstlich.

Weltweit gibt es über 1’000 Mangosorten. Die Königin der Mango stammt jedoch aus Thailand. Allein der Name „Mamuang Nam Dok Mai“, übersetzt in etwa „Nektar Mango“, läßt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Unter Kennern hat die thailändische Mango „Nam Dok Mai“ Kultstatus. Während man hier für 1 kg dieser Königin der Mangos zwischen 1 und 1.70 Euro bezahlt, kosten diese in Europa das Mehrfache.

Die „Nam Dok Mai“ duftet auch von aussen intensiv und lecker, die Haut schwitzt schon ein bisschen Fruchtwasser aus und das dunkelorange, faserfreie Fruchtfleisch ist so zart und schmeckt so süß und delikat  … einfach ein unvergleichliches Geschmackserlebnis wie aus dem Schlaraffenland.

Jede Woche gehe ich auf den Markt zu meinem Mango-Bauern und kaufe 3 kg Mangos, das sind 7-8 Stück der höchsten Qualität. Die kosten mich etwa 210 Baht. Oft gibt es nur die mittelgrossen „Okrong-Mangos“, die dann etwas günstiger sind. Grundsätzlich kosten 1 kg Mangos zwischen 40-70 Baht je kg, was einem kg-Preis von Euro 1 – 1.70 entspricht.

Haut der Mango ist giftig

Aber Achtung: Die Haut der Mangos enthält ein Gift, das zu Hautausschlägen führen kann. Deshalb sollte man die Haut der Mango entfernen, bevor man die Mango ist.

Mein Mango-Man

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Mrz 07 2013

Einkaufen bei den Einheimischen – Meine Einkaufzettel

Was wäre ich ohne Einkaufszettel? Mein Gedächtnis braucht Unterstützung, ansonsten stehe ich im Geschäft oder auf dem Markt und kaufe das Falsche. Wer kennt nicht diese Situation?

Einkaufszettel Früchte und Gemüse kaufen ich normalerweise auf dem städtischen Markt bei den Einheimischen ein. Andere Lebensmittel wie Kaffee, Brot, Butter, Eier hingegen in einem der beiden grossen Shopping Centers „Market Village“ oder „Shopping Mall“.

Heute früh, Sonntag Morgen war es wieder soweit. Meine Mangos gingen zu Ende. Also los auf den Roller zum chinesischen Stadt-Markt, wie wir den grossen Markt in Hua-Hin nennen. 4 kg gelbe süsse Mangos und 1 kg grüne nicht süsse Mangos, 1 kg Thai Guava, eine Birnen-ähnliche Frucht, verschiedene Gemüse und Gewürze, getrocknete Shrimps etc Auch Soya-Sprossen haben wir gekauft zu einem Spottpreis. Hier in Thailand kümmerte sich niemand um die hysterischen Todes-Schreie der Deutschen Bevölkerung über die gefährlichen Soya-Sprossen vor etwa 1 Jahr.

Apropos Hysterie: Die kennt man in Thailand glücklicherweise nicht. Es liegen auch keine Toten auf der Strasse, die durch Gammelfleisch oder ähnlichem vergiftet wurden. Es gibt nur wenige einschränkenden Gesetze. Jeder kann eine Küche betreiben. Hier herrscht noch gesunder Menschenverstand. Man kocht oder bratet eben das Fleisch durch. Oder achtet auf die saubere Kleidung der Strassenküchen-Betreiber. Unsaubere werden geächtet! Ich war noch nie krank in Thailand!

In der gegenüberliegenden Pharmazie kaufte ich noch 10 Schlaftabletten für meinen Rückflug und bezahlte dafür nur SFr. 1.50. Ich bin gespannt auf die Wirkung. Dann kaufte ich noch 10 Tabletten Arcoxia 90mg von MSD gegen meine Schulterschmerzen (ca. SFr. 18.–).

guava

Thailändische Guava

Direkt neben der Apotheke Ist ein Chinese. Dort findet man alles, was man für den Garten, die Küche oder Badezimmer braucht. Aber auch Armiereisen. Bei ihm kaufte ich einen Schleiffstein für meine Messer zu Hause in Basel (SFr. 4.–)

 Dies war noch nicht alles. Am Nachmittag ging es noch ins Market Village, wo wir Toast-Brot, Yoghurt, 4 Cola 3dl Büchsen (à 12 Baht = SFr. -.40), 6 Chang Bier 3dl (à 25 Baht = SFr.-.80) einkauften

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Nov 28 2012

25. – 28. Nov. 2012: Bereits 4 Tage Dauerregen in Hua-Hin, aber man überlebt

  • 25./26./27./28. Nov.: Es ist unglaublich aber wahr: Bereits der vierte unbeständige Tag mit Wolken und Regen. Ich komme bereits 5 Jahre nach Thailand. Noch nie hat es so oft geregnet.  Ueblich waren über meine gesamte Aufenthaltsdauern während den den Monaten November bis März  3-4x Regen.
  • Aber man muss ja trotzdem leben. So war ich am ersten Regentag bereits um 8 Uhr auf dem Markt und habe 3 kg Mangos und 2 kg Papayas gekauft. Man muss sich etwas leisten …. für SFr. 7.50
  • Heute früh am Donnerstag, 28. Nov. um 02:00 Uhr ist Pat mit dem Zug nach Bangkok gefahren. Sie wird sich dort in ein Spital der Chinesischen Medizin begeben, um die Schmerzen in ihrem linken Bein mit Akupunktur zu lindern zu lassen. Ansonsten geht es ihr gut. Sie ist aufgestellt und freut sich beim Handarbeiten. .

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Feb 19 2012

Früchte in Thailand

mango

Meine Lieblingsfrucht „Mango“

Obst gibt es in Thailand in Hülle und Fülle. Darunter sind bekannte und weniger bekannte Sorten, die jeden Feinschmecker begeistern. Einige gibt es das ganze Jahr über, andere nur wenige Monate im Jahr.

Thailand ist diesbezüglich ein Schlaraffenland, wer dies nicht glaubt, dem rate ich, den nachfolgenden Link anzuklicken:

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