Schlagwort-Archiv: Flug

Okt 19 2017

19. Okt. 2017: Flug und Ankunft in Thailand

 

Mein Bett in der Boeing-777

Punkt 09:25 landete die Boeing 777 der Swiss  von Zürich kommend in Bangkok. Ich hatte diesmal einen Sitz im Mittelgang gewählt, weil dieser auf der einen Seite praktische Ablagefächer fürs Handy, Tablets und Zeitungen aufweist. Dank der Schlaftablette „Zoldorm“ habe ich während des 11 stündigen Fluges wunderbar geschlafen und auch geträumt.

Neu ist bei der Swiss, dass man vor dem Flug noch von zu Hause 3 Zeitungen oder Magazine als PDF-File herunterladen und diese auf dem Tablet oder eBook-Reader lesen kann. Auf diese Weise hatte ich vor dem Schlafen  im Flugzeig genügend zu tun und habe noch genügend Lesestoff für die ersten Tage in Hua Hin. Leider habe ich ein Magazin, das ich aufs Tablet lud, nicht mehr gefunden. Ich werde in Ruhe im Android-Chaos suchen müssen.

Nachdem ich in Bangkok via VIP-Priority-Ausgang die Immigration mit dem Eingangs-Stempel problemlos absolviert hatte, meinen 28 kg schweren Koffer als einen der ersten auf dem Gepäckband fand, der Thai-Zoll auch nichts auszusetzen hatte, traf ich am Gate 4 Mr. Wanlop, meinen Fahrer samt seiner Limousine, der mich ins 240km südlich liegende Hua Hin brachte. Wunderbares Wetter mit blauem Himmel und 30-32ºC begrüsste mich. Es soll der erste schöne Tag nach mehreren stürmischen Tagen gewesen sein. Jedoch ab dem kommenden Wochenende soll es wieder heftig regnen. (Bem: Ich habe diesen Satz kaum geschrieben, da beginnt es ein paar Minuten zu regnen. Es ist 19:45 Uhr)

In meinem Haus angekommen, spiegelt alles blitzsauber. In der Tat, hat Maleena mit einer Bekannten alles auf Vordermann gebracht …. und als grosser und unerwarteter Hit für mich bereits für die nächsten Tage eingekauft: Wasser, Brot, Bier, Mango, Ananas, Salat schön geschnitten und vorbereitet, sowie Salatsauce und Konfitüre. Maleena ist die Eigentümerin meines Hauses. Sie schaut darauf, dass ich gesund lebe.  „Mit Salat und Gemüse“, meint sie. Nun beginnt mein Traumleben.

Das Thema Spitex haben wir auch nochmals besprochen. Sie ist auf bestem Wege und hat mir eine neue Putze vorgestellt, die auch etwas englisch spricht. Ich habe ihr versprochen, dass ich in meinem Blog für ihren Spitex-Service etwas Werbung machen werde. Auf die Kosten angesprochen meinte sie: 30’000 THB (=ca. FR. 1’000) pro   Monat für einen 24 Stunden Service sollte möglich sein, d.h. rund Fr. 30,– pro Tag.

Meinen Honda-Roller, habe ich auch noch schnell in Betrieb genommen. Die Batterie funktionierte immer noch, als wäre sie neu und nicht bereits 5 Jahre alt. Und wie ihr an meinen Bericht erkennen könnt, funktioniert auch das Internet bestens. Mit Freude und etwas Ueberraschung habe ich als Erstes feststellen können, dass der FC Basel gestern in der Champions League auswärts gegen ZSK Moskau 0:2 gewonnen hat. Wow, Nach Benfica Lissabon 5:0, nun auch die Moskauer..

Noch 3 Stunden muss ich durchhalten, dann ist 22 Uhr Thai-Zeit und ich kann mich ins Bett legen Dann bin ich bereits fast im neuen Tag-/Nacht-Rythmus (Bem: Morgens um halb Fünf bin ich dann aufgestanden. Es scheint, dass ich noch nicht im Rythmus bin. aber ich habe ja Zeit)

 

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Okt 18 2017

Oktober „Live Ticker“ vom Thai-Max

Auch in meinem Thailand-Tagebuch berichte ich im monatlichen „Live Ticker“ über meine kleineren, aber doch wichtigen Erlebnisse und  Erfahrungen.

Kremation des Königs +++ Neues aus Hua Hin +++ meine Akklimatisation +++ Steuern +++ Mein PC rettete mich

Neuigkeiten in Hua-Hin

  • Bereits als ich von Bangkok kommend auf der Einfahrtsstrasse in Hua Hin der Phatkasem Rd fuhr, fiel mir auf, dass im Mittelstreifen unzählige Bilder des Kronprinzen aufgestellt waren. Dasselbe entdeckte ich heute auf der Bahnhofstrasse in Hua Hin. Ungefähr alle 50 m ein übergrosses Bildnis. Wann er zum König gekrönt werden wird, konnte mir noch niemand sagen.
  • Der Kreisel bei der Soi88 ist fertiggestellt. Ein grossartiges Bauwerk und recht vernünftig gelöst. Da hat sich ein Thai wirklich etwas überlegt. Gleichzeitig wurde die Strasse zwischen dem Bahnhof entlang der Bahnlinie bis zu diesem Kreisel neu asphaltiert und gefühlsmässig um 1-2 m verbreitert. Dazu mussten die illegalen (?) Geschäfte entlang dieser Strasse zurückgebaut werden. Zur Zeit werden die übergrossen ungefahr 1m² grossen Wasser-Abläufe, die vorallem für die Fahrräder eine grose Gefahr darstellten, in reduzierter Grüsse neu gesetzt. Diese alten Wasser-Abläufe waren auch für Autos höchst gefährlich. Ich sah mehrere Auitos, die ihre Achse verloren, als einer diese Deckel einbrach,.
  • Das Rauchen am Strand von Hua Hin ist seit wenigen Tagen untersagt. Da wiehert es auch bei mir, aber zu mehr möchte ich mich nicht äussern, denn dies ist gefährlich Ob es ein Witz ist oder der Realität entspricht, es wurden für süchtige Raucher am Strand geschlossene Raucher-Kabinen hingestellt. Ob das Verbot der Vermietung von Liegestühlen jeweilen am Mittwoch aufgehoben wurde?
  • Die Helmtragepflicht ist zwar per Gesetz immer noch aktuell, aber wenige halten sich daran. Seit das Militär an der Macht ist, interessiert sich die Polizei nicht mehr darum, es sei denn, sie gehen auf Bussen-Jagd, aber nur bei Farangs. Vorallem viele Farangs meinen, ihnen kann nichts passieren und fahren ohne Helm. Am besten gefallen mir diese Deutschen, die mit Wehrmachts-Helmen auf dem Roller sitzen. Da soll einer behaupten, die Deutschen seien vom letzten Weltkrieg geheilt und schwärmen nicht mehr von der Wehrmachtszeit!
  • Alkoholische Getränke darf man in Thailand seit ein paar Jahren nur über den Mittag und Abends kaufen. Aber dann in unbeschränkter Menge. Nachts ist es höchst gefährlich auf Thailands Strassen. Die Thais saufen ihren Whisky mit Cola in grossen Mengen und wundern sich, dass Thailand nachts eine der grössten Unfallraten der Welt aufweist. Das Militär will dem gegensteuern und erhöhte die Steuern für alkoholische Getränke  massiv. Die Bier-Produzenten haben sich bereits angepasst. Die bisherigen 333ccm grossen Bier-Büchsen wurden auf 320 ccm verkleinert…. aber zum selben Preis, d.h. etwa günstiger als 1 Euro
  • Am ATM-Bacomat konnte ich gestern mit meiner Thai-Bankkarte sogar 30’000 THB entsprechend ca. 750 Euro abheben

Thailändische Kondolenzseite der BTS-Skytrain von Bangkok

26. Okt. 2017: Kremation des Königs – alle Geschäfte geschlossen

Der am 13. Oktober 2016 verstorbene König Bhumibol wird am 26. Oktober in einer grossen feierlichen Zeremonie in Bangkok verbrannt. An diesem Tag haben die meisten Geschäfte, Restaurant und Bars in ganz Thailand geschlossen. Sogar das „7eleven“ mit seinen 10’000 Geschäften in ganz Thailand, das 24-Stunden im Tag geöffnet hat, wird ab Mittag schliessen. Heute sagt mir der chinesische Getränke-Handler ganz stolz, als ich Bier holte, dass er an diesem Tag den ganzen Tag geschlossen habe.

Das Ereignis wirft seine Schatten voraus. Seit dieser Woche sind  sehr viele Thais wiederum schwarz gekleidet.. Per Ende Oktober 2017 endet die offizielle Trauerzeit, hat die Regierung gemeldet.

21. Okt. 2017: In der zweiten Nacht bereits durchgeschlafen

Es ist wirklich erstaunlich. Bereits in meiner 2. Nacht habe ich abgesehen von einem kurzen Gang zum Kühlschrank, um etwas kaltes zu tringen, von 23 Uhr bis um 7 Uhr in der früh durchgeschlafen. Zudem hat sich mein Körper bereits an die Hitze von 33ºC gewöhnt, die gestern und auch heute tagsüber herrschte. Noch gestern, musste ich alle 2 Stunden das Leibchen wechseln, weil es durchnässt war. Ich war den ganzen Tag erschöpft. Heute arbeitet mein Körper wieder normal ohne grossen Schweiss-Explosionen. Ich begann mit den Gartenarbeiten, um die Schlingpflanzen herauszuschneiden, die die ganze Hecke und alle schönen Pflanzen drohen kaputt zu ,machen.

21. Okt. 2017: Mein alter Toshiba-Notebook rettete mich

Auf meinen mehrmonatigen Aufenthalten im Ausland habe ich immer 2 Notebooks bei mir. Der eine ist mein Ersatz-PC und soll mich retten, falls der aktive Arbeits-PC kaputt gehen sollte. Gleichzeitig dient er als Fernseh-Server. Nun geschah aber etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Mein hiesiger Brother-Drucker/-Scanner liess sich an meinem neuen PC unter WIN-10 nicht anschliessen. Ich lud die neuester Treiber herunter, aber ich bekam ihn nicht in Betrieb. Glücklicherweise funktionierte er noch mit dem alten Toshiba-PC. Ein Laser-Drucker/-Scanner ist ein MUSS für mich in Thailand.

20. Okt. 2017: Beim Honda-Händler. „Kommen Sie am 9. Nov. nochmals vorbei“

Ich wollte mein Pickerl und damit die Motorfahrzeugsteuer 2018 bereits zum voraus bezahlen, damit ich das Datum nicht verpasse. Dazu ging ich zu meinem Honda-Händler, der den Gang zum Strassenverkehrsamt für mich erledigt: „Kommen sie am 9. November wieder vorbei, denn solange ist ihr letztjähriges Pickerl gültig„, meinte die freundliche Thai am Empfang des Ladens. Eben: Andere Länder, andere Sitten!

 

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Mrz 13 2017

15. März: Sawadee karp Thailand – Grüezi Basel

Mit meinem Lieblingsgetränk Mango-Smoothie

Ich habe in den letzten Tagen verschiedene Mails und SMS von Fans erhalten, die sich besorgt zeigten, weil ich seit dem 19. Feb. über keine neuen Erlebnisse geschrieben habe. Ich hätte nie geahnt, dass man derart intensiv Anteil an meinem Leben nimmt. Ich werde mich in Zukunft bessern und aktueller berichten. Ich kann beruhigen: Ich bin gesund, gut gelaunt und gfrässig.

… aber ich war unmittelbar nach der Phuket Rad-Fernfahrt während 5 Tagen Teilnehmer am Andy Schleck Trainings-Camp in Hua-Hin. Für die, die sich im Radsport nicht auskennen: Der Luxemburger Andy Schleck ist einer der ganz grossen Rad-Champions der Neuzeit. Er gewann unter anderem die Tour de France 2010. Aus diesem Grund kam ich einfach nicht dazu, zu schreiben. Meine beste und kreativste Zeit um zu schreiben, ist der Morgen. Am Nachmittag sind meine Texte trocken und uninteressant. Deshalb lege ich mich normalerweise nach jeder Ausfahrt aufs Ohr und erhole mich schlafend.

Und nun in der Zwischenzeit sammle ich meine Habseligkeiten zusammen, denn am Dienstag, 14. März fahr ich mit dem Taxi ins Hotel Aranta Airport, in der Nähe des Flughafens Suvarnabhumi und am Mittwoch, 15. März um 13 Uhr ist TakeOff mit der Swiss nach Zürich, wo ich um 19 Uhr Schweizer Zeit landen werde.

Den Phuket-Reise-Bericht werde ich noch schreiben und in meinem Thailand Tagebuch veröffentlichen, aber alle neuen Erlebnisse in Europa werde ich in meinem Europa-/Sommer-Tagebuch posten, wie es Neu-Deutsch heisst. Ihr findet es ganz einfach, nur den nachfolgenden Link-anklicken:

⇒ zu meinem Europa- oder Sommer-Tagebuch ⇐

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Mrz 25 2016

16. März 2016: Rückflug in die kalte Schweiz

Auf Wiedersehen in meinem Sommer-Tagebuch:

Max SelbstbildnisNun gehört mein 8. Thailand-Aufenthalt bereits der Geschichte an. Am Mittwoch, den 16. März bin ich mit der Swiss in die Schweiz zurückgeflogen.Es war ein gemütlicher Flug und dank der Schlaftablette schlief ich wie ein Murmeltier. Einzig die Fahrt mit der SBB-Eisenbahn nach Basel war mühsam.

Die Zeit läuft und läuft, aber bereits habe ich mit der Planung meiner nächsten Thailand-Saison begonnen: Ich will im Februar 2017 als 74-jähriger die 850 km von Hua-Hin nach Phuket in 8-10 Tagen mit dem Rennrad bewältigen.

Hua-Hin bleibt mir auch in Zukunft erhalten. Wenige Tage vor meinem Rückflug sass ich mit den Eigentümern und Vermietern meines Hauses zusammen. Wir bekräftigten nochmals meinen besonderen Vertrag, der vorsieht, dass ich nach 10 Jahren das 11. Jahr gratis im Hause wohnen kann. Als ich ihnen meinen Plan darlegte, noch 20 Jahre den europäischen Herbst/Winter in Hua-Hin verbringen zu wollen, sicherten sie mir für diese Zeit einen gleichbleibenden Mietzins zu. Wow, was will ich noch mehr? Fr. 500.–/Monat für ein Haus in zentraler Lage

Ich schliesse mit diesen Zeilen mein aktuelles Thailand-Tagebuch und fahre mit Berichten über die Sommer-Zeit in Europa in meinem Sommer-Tagebuch fort. Am 20. April werde ich nach Istrien fahren.

»» Link zu meinem „Sommer-Tagebuch“

 

 

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Mrz 03 2016

Ich bin mal wieder weg: Flug von Hua-Hin nach Chiang Mai und zurück

Mindestens 11-12 Stunden dauert die Fahrt mit dem Bus resp. der Eisenbahn nach ChiangMai. Dies war uns aber zu mühsam. Frans, seine Frau Katalyn und ich entschlossen uns deshalb, den Flug mit der weitgehend unbekannten „Kan Air“ nach ChiangMai und zurück zu wagen.

Kan-Air-Cessna

Chessna Grand Caravan

Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag fliegt die kleine Privat-Gesellschaft zwischen diesen beiden Destinationen. „Kan Air“ macht zwar Werbung für einen Flugpreis von 990 Baht, aber dieser Preis war nur vor 1 Jahr als Promotion gültig! Rund 4’000 Baht (entsprechend etwa SFr. 110.–) kostete der Hin- und Rückflug heute.

Es wird bestimmt ein aufregender Flug, denn neben der kleinen 12-plätzigen Chessna Grand Caravan ohne Druckkabinen stehen noch zwei grössere 2-motorige ATR72 Turboprops zur Verfügung.

ATR72

ATR72

 

 

 

 

Am Dienstag, 8. März Abends um 19:30 Uhr ist Start auf dem Flughafen Hua-Hin zum 2-stündigen Flug nach ChiangMai…. und 3 Tage später am Freitag, 11. März geht es wieder zurück nach Hua-Hin. Take-Off um 17 Uhr in ChiangMail

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Okt 15 2015

14./15. Okt. 2015: Meine Reise nach Bangkok und weiter nach Hua-Hin

Alles begann mit Stress, obwohl ich gar keinen Grund für Stress hatte.

Mein Abflug begann bereits Tage vorher. Ich wurde unerklärbar krank. Ich hatte zwar kein Fieber, aber schwitzte und hatte leichte Gliederschmerzen. Ich musste sogar eine Einladung zum Kuttelnessen beim Karli und Heidy absagen. Ich nahm NeoCitran zu mir und trank Schwarztee mit Zitronensaft. Ich wollte am Tag vor dem Abflug zum Arzt gehen und hatte auch schon einen Termin, als ich ihm dann absagen musste, weil es mir auf einmal wieder gut ging und ich keine Beschwerden mehr hatte. Am Morgen des Abfluges war ich fit, nachdem ich sogar meine letzte Nacht im eigenen Schweizer Bett durchgeschlafen hatte. Und hier in Thailand geht es mir bestens.

Es scheint, dass mein emotionales Nervensystem mit dem Alter immer sensibler wird. Aehnliche Symptome hatte ich bereits vor meiner Pubertät. Damals halfen mir verstampfte Bananen mit Traubenzucker.

Nun sitze ich hier in Hua-Hin im meinem „Schloss“. Alles ist bestens, wenn ich nicht die Hitze um die 30ºC spüren würde. Ich explodiere förmlich. Aber ich weiss aus Erfahrung, dies ist nur am ersten und zweiten Tag. Mein Körper passt sich schnell an.

Mein Notebook läuft am Internet,  nichts spricht dagegen, einen Blick zurück auf meinen Reisetag zu werfen:

Phase 1: Start in Binningen

Renato, mein Manager zu Hause, der meine Post überwacht, holte mich um 13 Uhr ab und brachte mich zum Bahnhof, wobei er über mein Gepäck lachte. „Wie jedes Jahr!“ meinte er. Ich hatte ausser den Rad-Shorts und -Shirts keine Kleider und Schuhe bei mir. Alles ist ja in Thailand. Aber ich transportierte 6 kg Basler Läckerli, Tilsiter Käse und einen grossen Citerio-Salami. Und vieles andere Kleinzeug bis zu den beiden Notebooks, Sicherungsdisc und Fotoapparate. Insgesamt bestand mein Kampf-Gepäck aus 27 kg Koffer, 18 kg Cabin-Trolley plus Rucksack ca. 5 kg. Das Checkin samt Ausdrucken der Boarding-Karte habe ich bereits zu Hause über den PC erledigt. Derart ausgerüstet gings per Direkt-Zug zum Flughafen Zürich-Kloten.

Phase 2: Wie immer – zu früh am Flughafen Zürich

Wie gewohnt, für meine Seele aber beruhigend, war ich gegen 3 Stunden zu früh am Flughafen. Zeit genug, um die Business-Lounge der Swiss zu geniessen. Ich war hungrig, aber welche Ênttäuschung. Es gab nur trockene Cakes und alle Arten von Getränken. Vom Whisky über Champagner bis zum Orangensaft. Aber kein Buffet für Zwischendurch.

Ich versuchte in der Swiss-Lounge ein paar Mails und ein Fotos fürs Facebook abzusetzen, aber das dortige Internet schien noch aus dem vergangenen Jahrtausend übrig geblieben zu sein. Mehrmals musste ich wegen Time-Out neu ansetzen. Aber ich hatte ja Zeit bei Orangensaft und sonst nichts!

Die Swiss-Lounge erhielt von mir die Qualitätsnote 4½ (=etwas besser als genügend). Im ernst, ich war enttäuscht.

Phase 3: Boarding und Abflug mit Swiss LX-180

Man spricht heute nicht mehr vom Swiss-Flug nach Bangkok, sondern nur noch vom „Flug Swiss LX-180“. Dies tönt zwar makaber, aber ich bin gut gelandet. Nichts ist passiert.

Um 17:10 war  Boardingtime der 4-motorigen Airbus 340-300 „Altdorf“. Bin ich nicht vor 30 oder 40 Jahren schon einmal mit einer „Altdorf“ geflogen? oder war dies eine Schnellzugs-Lokomotive der SBB mit demselben Namen?

Ich hatte bereits im April „Business“ zum Spezialpreis gebucht und meinen Sitzplatz reserviert. Ich bezahlte nicht den Normal-Preis von höher Fr 5’000.– sondern nur Fr. 3’500.– als Frühbucher. Soweit gut oder sehr gut, aber im Flugzeug entdeckte ich dann doch einen Unterschied. Es gibt bei Swiss 2 Sorten Business-Class im selben Raum und direkt nebeneinander. Ich hatte einen Nachbarn nur getrennt mit einer kleinen ca 40cm breiten Ablage. Die Vollzahlenden hatten links und rechts eine 40 cm Ablage und meistens keinen Nachbarn! Als ich buchte, müssen diese „Vollzahl-Sitze“ mit grossem Platzangebot ausgeblendet gewesen sein. Denn dann hätte ich doch diese reserviert .Aber die Sitze und Betten sind dieselben und dies war für mich das wichtigste. Ich schlief rund 6 Stunden auf den flachen „Liegen“ dank der halben Schlaftablette „Zoldorm“.

Wenn ich schon beim schulmeisterlichen Vergleichen bin. Der Flug mit Swiss, die Betreuung an Bord und das Essen waren recht gut. Die Kabinen-Betreuung absolute Spitze!

Bangkok Suvarnabhumi: Start nach Helsinki

Phase 4: Fahrt nach Hua-Hin

Nach der Landung in Bangkok um 09:19 Thailzeit, also nach 10½ Stunden Flug gings zügig durch die PREMIUM-Immigration für Politiker, Botschafter und Business/First Kunden,  wo ich zuvorkommend durch den Immigration-Officer behandelt wurde. Ich hatte einen neuen Pass und das Rentner-Visum mit der Single-Entry-Erlaubnis in meinem alten Pass. Ich wusste aber nicht, welche Nummer die gültige war. Aber mit Hilfe des Immigration Officer fanden wir die Lösung. Mit dem Stempel „Used“ für erfolgte Einreise, wurde ich nach Thailand eingelassen.

Draussen auf Gate 4 wartete bereits mein Mr. Wanlop’s Taxi, das mich nach Hua-Hin brachte, wo ich um etwa 13 Uhr eintraf. Wie glücklich war ich doch, hier zu sein. Alles war bereit. Mein Haus war bereit, sauber geputzt und die englischen Billard-Nachbarn samt Hund Goldie begrüssten mich aufs herzlichste. Ich fühlte mich wieder wie zu Hause. Was ich ja auch bin. Von nun an wird Englisch meine Umgangssprache sein.

Die meiste Zeit im Taxi habe ich geschlafen, aber auf den letzten paar Meters entdeckte ich, dass die Klong-Strasse in nächster Nähe neu betoniert wurde. Dort, wo es mich vor 3 Jahren mit dem Roller auf die Nase gehauen hat. Ich bremste damals mit der Vorderbremse auf dem Kiesweg, weil ich einen Abfallsack in der anderen Hand hielt!
Mein Haus Soi94 in Hua-Hin "Dusit Land & House 10"

Phase 5: Leben in Thailand

Koffer rein ins Haus, Klamotten auf Hochsommer getrimmt und nun startete ich das „Piece de Resistance“, frei übersetzt „Tag der Wahrheit“. Wird mein Honda-Roller nach 7 Monaten Stillstand anlaufen? Hat die Batterie überlebt oder muss ich sie mit dem Ladegerät aufladen? Noch letztes Jahr musste ich mit dem Kickstarter nachhelfen. Heute: Zündschlüssel rein, Beleuchtung geht an und der Motor springt an, als ob die Honda nur auf mich gewartet hätte.

Nun gings ins Einkaufszentrum. Einkauf der wichtigsten Lebensmittel  für die nächsten Tage. Die nächste Tour führte mich zum nachbarlichen Getränkemarkt. Ich brauchte 3 Kartons  mit Chang-Büchsen-Bier, Soda-Wasser und Cola. Ich fuhr wie ein Einheimischer. Auf dem Oberschenkel hatte ich den dritten Karton!

Und als Abschluss traf ich meine Pool-Billard-Freunde von vis-à-vis im nachmittäglichen Restaurant, wo man zu jedem Bier ein zweites gratis erhält. Hier holen sich die beiden ihren täglichen Alkoholspiegel zum halben Preis. (Bem: Ich kann dies schon schreiben, denn sie verstehen kein Deutsch und lesen diesen Bericht nicht … 555 (dies ist thailändisch und bedeutet übersetzt „Ha Ha Ha“)

Phase 5: Aklimatisierung

Abends war ich müde. Bereits um 21 Uhr fielen mir die Augen zu. Duschen und ab ins Bett, wo ich sogleich einschlief. Aber um 1 Uhr früh hörte ichs Donnern. Ich war hellwach. Klar, meine innere europäische Uhr zeigte 21 Uhr! also stand ich auf und schrieb den Anfang dieses Beitrages, bis ich dann zum zweiten Mal ins Bett kroch und bis morgen 7 Uhr diurchschlief. Und was hörte ich draussen: Regen, Donnern, Regen-Tropfen, die auf das Dach tropften

Jetzt fehlte mir nur die Konfitüre, um zu frühstücken. Die holte ich im nahen 7eleven. Eine Institution im Fernen Osten. Alle paar hundert Meter findet man einen solchen Laden, mit allem, was man braucht.

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Sep 26 2015

Es geht bald weiter – am 14. Oktober ist Abflug nach Thailand

Hua-Hin, Weinberge, Vineyards, Vinery, Hills, Reben

Vor den Weinbergen von Hua-Hin

Bald schliesse ich wieder mein Europa-Tagebuch. Am Nachmittag des 14 Oktobers fliege ich mit der SWISS nach Bangkok und werde dort am 15. Oktober um etwa 09:30 landen. Ich freue mich riesig auf meine Zeit in Thailand und bin gespannt, welche Ueberraschungen mir Pat bereitet.

 

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Apr 12 2015

12. April 2015: Mein Flugticket nach Thailand

Heute hat die Swiss ihren Flugplan bis zu meinem geplanten Rückflugdatum vom 16. März 2016 veröffentlicht. Ich habe unverzüglich gebucht:

Thailand vom 15. Okt. 2015 – 16. März 2016Switzerland, Airplane traffic

Bereits zum 8. Mal geht es im kommenden Winter wieder nach Thailand. Wie gewohnt reise ich Mitte Oktober nach Bangkok.

Ich fliege dieses Mal mit der Swiss ab Zürich, obwohl ich den Rückflug tagsüber machen muss. Es ist für mich ein Unterschied, ob ich für den Non-Stop-Business-Flug Fr. 3’200.– oder aber über Fr. 5’300.– bei Thai Airways bezahlen muss.

  • Hinflug mit Swiss LX180 ab Zürich: Mittwoch, 14. Okt. um 17:45 Uhr, Ankunft am Donnerstag, 15. Okt. um 09:30 Uhr in Bangkok
  • Rückflug mit Swiss LX181 ab Bangkok: Mittwoch, 15. März 2016 um 13:05 Uhr, Ankunft am selben Tag um 19:30 in Zürich
  • Kosten Flugticket: Fr. 3’207.– für Business-Class

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Mrz 19 2015

18. März 2015: Glücklich gelandet – Aufregung am Zoll – BaselWorld

Hüte Dich vor der „Lufthansa“ – Ich bevorzuge „Thai Airways“

Um es vorweg zu nehmen, ich hatte keine Probleme, nach Hause fliegen zu können, denn ich buchte die „Thai Airway“ und nicht die „Deutsche Lufthansa„.

Zur Zeit gehört die Lufthansa zu den Ramsch-Fluggesellschaften, um die man einen grossen Bogen machen sollte.Logo Thai Airways Seit einigen Jahren ist es vorbei mit der Deutschen Zuverlässigkeit. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, von ihr transportiert zu werden  Deren Piloten streiken, streiken und verweigern die Arbeit auf Kosten der Passagiere, die im fernen Ausland sitzen bleiben. So auch am Tag nach meinem Rückflug aus Bangkok, als sie die interkontinentalen Flüge bestreikten.

Diese Probleme hatte ich gkücklicherweise nicht. Ich flog mit der „Thai Airways“ Nonstop von Bangkok nach Zürich und landete pünktlich am Mittwoch-Morgen 18. März bei Sonnenaufgang.

Neues Checkin und Business Lounge

Den Bangkoker  Flughafen Suvarnabhumi haben die Thais in den letzten Monaten massiv umgebaut. Während die Economy-Passagiere der Thai Airways in endlosen Schlangen auf ihre Abfertigung warten mussten, wurden die Thai-Business- und First-Class-Passagiere in der neuen „Checkin-Row A“ abgefertigt. Gegen 20 Schalter nur für die Reichen und Bequemen. Nur vor 2 der Schalter standen Passagiere um einzuckecken. In wenigen Minuten war ich abgefertigt. 27 kg war mein Koffer schwer. Bereits wenige Meter dahinter warteten die dazugehörenden Personen- und Handgepäck-Sicherheitskontrollen sowie die  Thai-Immigration. In Rekordzeit stand ich im Niemandsland des Flughafens vor einer neuen Rolltreppe. Links und rechts der Rolltrepe ging es zu den Duty-Free-Geschäften, und via die Rolltreppe gelangte ich direkt in die neue „Business Thai Lounge„.Flughafen Zürich, Suvarnabhumi: Duty Free Store

Ich war wie gewohnt viel zu früh am Flughafen. Je älter ich werde, je weniger mag ich den Druck, erst knapp vor Abflug am Flughafen zu sein. Ich möchte gemütlich auf den Abflug warten. Durch das unerwartete, schnelle Checkin war ich 3 Stunden zu früh.So war ich froh um die Thay-Lounch mit den bequemen Sitzgelegenheiten. Ich genehmigte mir etwas Orangensaft und ein paar feine Häppchen zur Beruhigung meines Magens, dann noch ein Facebook-Abschiedsmeldung und bereits waren 2 Stunden vorbei.

Ankunft in Basel nach 12-stündigem Flug und 1 stündiger Bahnfahrt

Ueber den 12-stündigen Flug muss ich nicht viel erzählen. Die Betreuung war wie gewohnt Spitze. Essen gabs in Porzellan. Die  Liege- und Schlafsitze waren zwar nicht aus der neuesten Generation und hatten eine leichte Neigung, aber geschlafen habe ich wie ein König, dank einer halben Tablette des Schlafmittels „Zoldorm“ meines Hausarztes. Ich erwachte erst wieder, als das Kabinen-Licht anging und das Frühstück serviert wurde.

In Zürich angekommen, holte mich Basel bereits wieder ein. Warum und wie? Bei der Schengen-Aussengrenze Passkontrolle stauten sich hunderte von Passagieren. Glücklicherweise entdeckte ich mitten drin drei Schalter für EU- und CH-Pässe. Dort standen nur etwa 20-30 Reisende und nach enigen Minuten war ich durch. Das Gepäck war bereits abholbereit auf dem Rollband 25. Dann sah ich zu meinem Schreck einen etwa 200 m langen Stau vor der Zoll-Kontrolle. Noch nie hatte ich so etwas gesehen! Machen die Schweizer-Zöllner wohl einen Check aller Passagiere? Dieses Mal hatte ich ja nichts bei mir, das kritisch war, ausser ein paar Ray Ban-, Prada- und Lacoste-Brillen. Dann sah ich alle paar Meter einen Polizisten in schusssicherer Weste und bewaffnet mit automatischer Waffe.

Am Zoll löste sich meine Befürchtungen auf. Grund für die Aufregung war die „Uhren- und Schmuckmesse BaselWorld„, die am Tag darauf in Basel die Tore öffnen wird. Die meisten der Passagiere waren Aussteller aus der ganzen Welt und mussten Ihre teueren Schmuckstücke beim Zoll registrieren lassen. Die Zöllner waren um jeden Reisenden froh, der nicht zu dieser Kategorie gehörte.

Unbelästigt kam ich durch, genoss den ersten Kaffee mit Gipfeli in der Schweiz und machte mich zum Perron 1 (Uebersetzung für Deutsche: „Geleise“), wo der direkte Zug nach Basel stündlich immer 4 Minuten nach der vollen Stunde abfährt. Ich war aber nicht der einzige, der hier wartete. Unzählige Asiaten belegten die 1. Klasse-Plätze. Aber dies ärgerte mich nicht mehr, so setzte ich mich mit dem 1.-Klass Billet in die 2. Klasse. Bald war ich zu Hause, wo mich Renato abholte und nach Binningen brachte..

Zu Hause in meiner einmalig schönen Wohnung angekommen ging es als erstes auf die Waage. Um wieviel hat sich wohl mein Gewicht verändert? 84kg zeigte die Waage an. Ich war etwas enttäucht, weil ich damit nur 3-4 kg abgenommen habe.

Fortsetzung folgt in meinem „Sommer-Tagebuch“

Meine Erlebnisse der nächsten Monaten bis Mitte Oktober berichte ich in:

„Mein Sommer-Tagebuch“

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Okt 16 2014

16. Okt. 2014: Ich bin zu meinem 7. Thailand-Aufenthalt gelandet

In der Tat fliege ich nun bereits zum 7. Mal nach Thailand und wohne zum 4. Mal in diesem Haus an der Soi94 in Hua-Hin

Flughafen Zürich: Duty Free StoreAlle Jahre wieder, der Lehmann schlief auch dieses Jahr in der Nacht vor seinem Abflug nach Thailand unruhig und schecht. Obwohl ich Zeit im Ueberfluss hatte, war ich unruhig. Es könnte ja etwas schief gehen. Ich könnte den Zug verpassen. Oder habe zu schweres Gepäck? All dies ist Unfug, denn ich bin ja derart pinkelig und wiege mein Gepäck ganz genau, was sich beim einchecken auch bestätigte: Der Koffer war 29 kg schwer, erlaubt waren 30 kg. Mein Cabin-Board-Trolley war nur ein wenig zu schwer, 14 kg, statt 10 kg, und mein Rucksack enthielt nur die Fotokameras und 1 Notebook.

Wie jedes Jahr ging alles problemlos über die Bühne. Sogar der thailändische Zoll in Bangkok liess mich in Ruhe, der diesmal sehr aktiv war und vor mir 3 Personen zur Kontrolle herausfischte! Bei mir wäre er fündig geworden: 3 kg Fondue, 200g Greyerzer Käse, 1 Salami, 3 kg Basler Leckerli.

Wie letztes Jahr leistete ich mir Business Klasse, damit ich die 11 Stunden Flug besser hinter mich bringen konnte. Diesmal kam die „Thai Airways“ dran, denn ich nutzte ein gutes Angebot im Frühjahr 2014 kurz nach Eröffung des Sommerflugplanes. Im Flugzeug Airbus 340-600 der  Thai Airways waren zwar nicht die neuesten Sitz-Betten installiert, sondern nur die mit 17 Grad leicht schrägen. Man rutschte immer leicht hinunter. Aber ich habe mit einer blauen thailändischen Schlaf-Pille bis kurz vor der Landung und dem Frühstück herrlich geschlafen.

Begonnen hat der Reisetag mit der Zug-Fahrt 1. Klasse zum Flughafen Zürich. Renato brachte mich zum Bahnhof und war nicht einmal überrascht über meinen schweren Koffer. „Wie jedes Jahr“ meinte er trocken, als wir ihn mit vereinten Kräften aus dem Kofferraum hieften. Renato ist während meiner Abwesenheit mein Privat-Manager. Er sichtet meine Post und entscheidet, was für mich in Thailand wichtig sein könnte. Ich kann mich bei ihm 100% verlassen. Danke Renato!

Wie jedes Jahr war ich wiederum viel zu früh auf dem Flughafen, 3½ Stunden vor Abflug. Sobald ich aber eingecheckt hatte, und dies ging sehr schnell, da ich so früh war, begannen meine Ferien. Ich spazierte durch die Duty Free Shops, kaufte ein Parfum für mich und 1 kg M&M’s für Pat. Ich meinte immer zu Pat, mit diesen Pillen wirst Du 100 Jahre alt.

Dann gings in die „Panorama Lounch“ der Swiss, von der ehemalige Bekannte immer schwärmten. Zu schwärmen gab es wenig Grund, wenn man von der schönen Aussicht auf das Flugfeld absieht. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Ich verpflegte mich mit Trocken-Reis und etwas Fleisch, dann habe ich noch ein Gipfeli (Croissant) mit einem wirklich feinen Kaffeei zu mir genommen. Ja, fast hätte ich es vergessen, es gab auch Champagner, aber ich musste mich nicht mitten am Tag prostituieren.

Das Essen in der Thai Airway war dann aber Spitze. Die Hostessen in seidenen Thai-Gewänder servierten ein 4-Gänger  einzeln auf königlichem Thai-Porzellan. Allein der Pfeffer- und Salz-Streuer sahen fantastisch aus. Ich hatte Mühe, all das Angebotene zu essen. Da hat die Finnair, mit der ich ketztes Jahr flog, keine Chance.

Etwa 1½ Stunden vor der Landung in Bangkok ging das Licht an und weckte mich auf. Ich schlief tief. Ein feines Frühstück mit allem Drum und Dran stand nun an, dann die Uhren anpassen und wenig später setzte das Flugzeug etwas holprig auf der Piste auf.

Das Immigration-Formular habe ich bereits zu Hause ausgefüllt. Ich besitze immer in paar Reserven. Im Gegensatz zur Finnair gab die Thai keine Zugangskarte für die Priority Immigration für Business Passagiere. Dies war der einzige negative Punkt bei Thai Airway, was aber nicht gestört hat, denn um diese frühe Zeit schlief der Flugplatz Suvarnabhumi noch. Es waren wenige Flugzeige gelandet und deshalb war auch das Passagier-Aufkommen beim normalen Immigration klein und übersehbar. Ich musste nur 2 Personen vor mir abwarten.

Und bereits lief das Förderband mit den Koffern von Zürich. Es überrascht mich immer, wie schnell das Ausladen geht. Noch kurz ein Anruf zu Pat, um sicher zu gehen, dass wir uns am Meeting-Point nicht verpassen. Dann schnappte ich mir meinen uralten nicht tot zu kriegenden grünen Samsonite Koffer, den ich zur besseren Identifikation mit grossen goldenen Sternen bemalt hatte, und marschierte am thailändischen Zoll vorbei, wohl bemerkend, dass er die Gäste vor mir zur Kontrolle herausfischte. Diese überschäumende Arbeitswut ist mir in den vergangenen Jahren nie aufgefallen. Härtere Sitten durch Einfluss des Militärs?

Am Meetingpoint sah ich dann Pat stehen. Verschämt grüsste sie von weitem mit einem „Wai“, dem thailändischen Gruss, bevor sie mich herzhaft umarmte. „Ich bin kein junges Mädchen mehr, ich darf das„, meinte sie. Es ist doch einmalig, wie man mit der heutigen Technik mit jemandem über mehr als 8’000 km Entfernung sich treffen kann. dem „Handy“ sei Dank!

Mit einem Taxi fuhren wir vom Flughafen nach SamutPrakan einem Vorort von Bangkok, wo Pat ihr Auto abgestellt hatte. Und weiter ging es die 240km über den ExpressWay und die Hauptstrassen nach Hua-Hin, wo wir vor 10 Uhr eintrafen. Wir üblich machten wir ausserhalb Bangkok einen Fahrerwechsel und ich übernahm bis HH das Steuer. Bereits nach wenigen Metern hatte ich mich an den Linksverkehr gewöhnt und auch die Schalthebel für Licht, Blinker und Scheibenwischer im Griff. Noch letztes Jahr betätigte ich mehrmals anstatt des Blinkers den Scheibenwischer. Dieses Jahr nie.

Mein Haus Soi94 in Hua-Hin "Dusit Land & House 10"Mein Haus in der Soi94 war blitzblank geputzt. Alles funktionierte. Maleena die Besitzerin, hat alles tiptop vobereitet. Es war ein schöner Start in die 5 Monate in Thailand. Pat war auch total fit. Es sind nun bereits mehr als  2 Jahre her, seit sie 2 Jahre todkrank im Spital lag. Sie fühlt sich „strong“ also stark, wie sie immer wieder betont. Die Zeit im Tempel hoch in den Bergen tut ihr sichtlich gut. So hat auch sie ihr spezielles Leben: 5 Monate mit mir und 7 Monate im Tempel.

Nachdem wir uns ein paar Stunden zum Schlafe hingelegt hatten, nahm ich meinen Honda-Roller in Betrieb, dessen Batterie zwar fast leer war, aber über den Kickstarter lief er bereits beim ersten Kick. Dann fuhren wir zum Shopping, um das Lebens-Wichtigste einzukaufen: Chang-Bier, Wasser, Eier, Toastbrot, Butter, Konfitüre, Orangensaft sowie verschiedene Thai-Saucen.

Es ist auch bereits Tradition: Am 1. Abend gingen wir auf die Strasse zu den Thais und assen dort etwas feines. Diesmal war es ein grillierter Fisch mit 2 verschiedenen Nudeln, und 1 grossen Chang-Bier.

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Okt 16 2014

Ein erstes Lebenszeichen aus Thailand

Prinzessin Sirindhorn

Prinzessin Sirindhorn

Am Donnerstag-Morgen 16. Oktober um 05:15 bin ich nach 11 stündigem Flug in Bangkok gelandet. Dort hat mich Pat mit strahlenden Augen erwartet und mich in ihrem Auto nach Hua-Hin gebracht, wo wir um etwa 09:45 anlangten.

Ueber den Flug und die ersten Erlebnisse in Hua-Hin berichte ich in einem gesonderten Bericht:

  • Mein neues Rennrad „Trek Madone 5.2“
  • Pläne für meinen Thailand-Aufenthalt, unter anderem einer Einladung zur Zeremonie bei der Königlichen Hoheit Prinzessin von Thailand Maha Chakri Sirindhorn
  • Besuche aus der Schweiz, u.a. Karli und Heidy Holzhauser, die Clemencon’s etc

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Sep 22 2014

22. Sept. 2014: Thailand, ich komme

Mein nächster und 7. Thailand Aufenthalt ist immer mehr absehbar.  Nach dem Flug-Ticket, das ich bereits im April buchte, habe ich nun auch das Thailand-Visum erhalten:

22. Sept. 2014: Thailand Non Immigrant Visum "O" mit 1 Jahr Gültigkeit

Diesmal erhielt ich ein 12 Monate gültiges „Non Immigrant Visum Typ „O“ mit multiple Entries“ zu Fr. 185.–.  Das einfachere mit nur 2 Einreisen darf das Basler Thai-Konsulat nicht mehr ausstellen. Theoretisch kann ich nun ab dem 22. Sept. 2014 ein Jahr lang mehrfach in Thailand ein- und ausreisen, aber jeweilen höchstens 90 Tage bleiben

Meine Flugdaten:

  • 15. Oktober 2014: Flug mit Thai Airways von Zürich nach Bangkok: 13:30 Zürich ab, 05:30 Bangkok an
  • 18. März 2015: Flug mit Thai Airways zurück in die Schweiz nach Zürich: 00:45 Bangkok ab, 07:15 Zürich an

 

 

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Apr 19 2014

19. April 2014: Mein nächster Flug nach Bangkok ist gebucht – mit Swiss – aber dann Umbuchungen

Thai-Airways-International-Airbus-A380-800_PlanespottersNet_306072Wenn ich noch ein Kind wäre, wäre dies ein Wahnsinns-Ostergeschenk gewesen. Für mich als alten Knochen gehört diese Buchung eher in die Kategorie Medizin für meinen Rücken und einen gesunden tiefen Schlaf.

Ich habe nämlich meinen nächsten Direktflug von Zürich nach Bangkok und zurück in Business-Klasse bei der Swiss gebucht und habe dafür Fr. 3’600.– ausgelegt, fliege aber mit der Thai Airways !!! Dieser Preise war letztes Jahr noch undenkbar, denn Swiss und Thai hatten sich bei Fr. 5’000.– eingeschossen.

  • 15. Oktober 2014: Flug mit Thai Airways von Zürich nach Bangkok
    • 13:30 Zürich ab, 05:30 Bangkok an
  • definitive Buchung nach mehreren Beschwerden (siehe untenstehende Ergänzung):
    18. März 2015: Flug mit Thai Airways zurück in die Schweiz nach Zürich

    • 00:45 Bangkok ab, 07:15 Zürich an

Die Preisunterschiede für ein Business-Class-Mehrmonatsticket auf dieser Strecke sind verrückt. Die Thai Airways verlangt für das normale Direktflug-Ticket hin und zurück Fr. 5’000.–; Die Finnair und die KLM verlangen beide mit einem Zwischenstop in Helsinki resp. Holland (ab Basel) Fr. 2’600.–, und für Fr. 3’100.– kann man gebucht über Swiss (ohne Wechsel der Fluggesellschaft) direkt nach Bangkok fliegen

Die Swiss ist immer für eine negative Ueberraschung gut

Es war der 7. Mai, also 3 Wochen nach meiner Buchung, als mich dieses maschinelle, absolut unpersönliche eMail von Swiss überraschte und meinen Puls auf 200 jagte. Die Swiss buchte mich ohne Rückfrage um. Vom Mitternachtsflug ab Bangkok, während dem man seinen normalen Nachtschlaf geniessen kann und am Morgen bei Tagesanbrauch in Zürich ankommt, auf den Mittagsflug ab Bangkok, während dem man zu ungewohnter Zeit „tagsüber“ schlafen muss und abends um 19 Uhr in Zürich ankommt.

Dear SWISS Customer,
this is to inform you of changes to your booking details due to scheduling reasons. Please note these
changes in the attached electronic flight confirmation message. 

We advise you to print out your travel itinerary and retain it throughout your journey. 
We wish you a pleasant flight.

Nach hektischem Hin und Her und mehreren Beschwerden-Mails lenkte SWISS schlussendlich ein und schlug mir als Alternative den Thai-Mitternachts-Flug ab Bangkok vor, den ich ja aus den Vorjahren kannte, als ich noch Economy-Klasse flog.

Ob Swiss damit einen glücklichen Kunden gefunden hat, mag ich bezweifeln. Swiss gehört für mich nun eher in die Schublade der unzuverlässigen und Risiko-Gesellschaften, bis sie das Gegenteil bewiesen haben.

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Mrz 10 2014

10. März 2014: Zurück in Basel, bereit zur Basler Fasnacht

Basler Fasnacht MorgestraichGestern Sonntag-Abend bin ich in der Schweiz gelandet. Heute früh um 4 Uhr ist es wieder soweit: Basler Fasnacht

Der Morgestraich (Morgenstreich) am Montagmorgen nach Aschermittwoch um 04:00 Uhr ist der Auftakt der Basler Fasnacht. Zu diesem Zeitpunkt wird die Innenstadt vollständig verdunkelt, die Basler Stadtwerke löschen dort die Strassenbeleuchtung. Das einzige Licht kommt noch von den Laternen der Fasnachtscliquen, die darauf ihre Sujets (französisch für Themen) präsentieren. Vor den Cliquen wird eine grosse Zuglaterne getragen bzw. auf einem Wagen gerollt. Zudem trägt jeder Aktive eine Kopflaterne. Diese dient zugleich als Erkennungsmerkmal für Zugehörigkeit zur Clique, da die Fastnächtler am Morgenstreich traditionell keine einheitlichen Kostüme tragen. Diese offene Kleiderordnung wird Charivari genannt.

Auf das Kommando «Achtig! Morgestraich! Vorwärts, marsch!» ihres Tambourmajors setzen sich die Fasnachts-Cliquen in Marsch und beginnen mit ihren Trommeln und Piccolos das grösste Strassenkonzert der Welt. Der erste Marsch, der von allen Cliquen gespielt wird, trägt dabei den bezeichnenden Namen «Morgenstreich».

Zum Morgestraich haben auch viele Kneipen und Wirtschaften geöffnet und werden voraussichtlich für die nächsten 72 Stunden nicht mehr schliessen. Dort geniessen die Zuschauer die traditionellen Fasnachtsspeisen wie Mehlsuppe, Zwiebel- und Käsewähe (pikanter Zwiebel- bzw. Käsekuchen, der meist warm gegessen wird).

Auf nachfolgendem Link ein kleines Video des letztjährigen Morgestraichs

http://www.youtube.com/watch?v=GMzVBAdaqhM&feature=share&list=UUIS3ZYCwc20Gy108Y99OeRw&index=10

Bericht über die Basler Fasnacht 2014

Ueber meine Erlebnisse an der Basler Fasnacht berichte ich in meinem Sommer- oder Europa-Tagebuch

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Mrz 09 2014

9. März 2014: Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Wer erinnert sich nicht an mein Debakel vor genau 2 Monaten im Januar 2014, als ich 1 Tag zu früh im Flughafen-Hotel Bangkok ankam, um nach New Delhi zu fliegen. Zum Rückflug in die Schweiz war ich diesmal zur Zeit im Hotel Novotel Suvarnabhumi beim Flughafen Bangkok. Und am Sonntag-Morgen um 9 Uhr startete der Airbus 330 der Finnair pünktlich zum Flug nach Helsinki. Vorher aber hatte ich noch ein Aergernis zu bestehen:

Bangkok Suvarnabhumi: Start nach Helsinki

Zu schweres Kabinengepäck:

Ich bin bekannt, als Reisender mit viel Gepäck. So hatte ich auch diesmal zusätzlich zu meinem Rucksack, der die Foto-Apparate, den einen Notebook und meine Ausweise enthielt, 1 grossen Koffer, eine Reisetasche, und ein Kabinen-Trolley.

Erstmals während meiner 6 Thailand-Aufenthalte hatte ich beim CheckIn meines Kabinengepäcks Probleme, denn die Dame am Schalter wollte unbedingt meinen Rucksack und den Cabin-Trolley wiegen. Prompt beanstandete sie das Gesamtgewicht  des etwa 5 kg schweren Rucksacks und meines 17 kg schweren Kabinen-Trolleys, denn das Kabinengepäck darf das Gesamtgewicht von10 kg nicht übersteigen . Ich machte mir bereits Gedanken, möglichst viel Stücke in meine Reisetasche zu verschieben, denn darin hatte ich noch Reserve. Da erlöste mich die Dame vom Stress, indem sie meinte: „In der Business-Class haben sie das Anrecht auf 3 aufzugebende Gepäckstücke!„…so gab ich meinen Cabin-Trolley auf!

Security-Check-Sign-124057In Helsinki ein weiterer extensiver Security-Check

Als ich dann durch die thailändische Immigration war, dachte ich mir, „dies fing ja gut an. Hoffentlich war dies nicht der Anfang eines Reise-Debakels?

Aber es ging in Helsinki weiter mit dem Aerger, denn die Finnen verlangten von den Transfer-Passagieren einen zusätzlichen Gepäck- und Körper-Check, der sich gewaschen hatte. Erneut musste ich alles durchleuchten lassen, diesmal aber zusätzlich auch die Mobil-Telefone, die Foto-Apparate, die E-Books und Smartphones. Der absolute Hammer war aber, als ich mich mitten in der Halle vor all den anderen Reisenden von einem Beamten am ganzen Körper abtasten lassen musste. Nicht einmal vor der Unterhose machte er halt. So etwas habe ich noch nie erlebt! Als er mich fragte, was ich da unter meiner Treking-Hose trage, habe ich entnervt meine Hose ausgezogen und mich nur in der Unterhose vor ihn hingestellt „Ob er nun zufrieden sei?“ fragte ich den entsetzten Beamten. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich nach seinem Chef verlangt.

Der Schweizer Zoll

Nun war ich mir sicher, der heutige Tag scheint nicht mein Glückstag zu sein. Mir graute vor dem Schweizer Zoll in Zürich. Wenn die mich nun rausholen und kontrollieren, dann werde ich den Zug nach Basel verpassen!

Früher als ich noch meine dunklen Haare gekraust trug und aussah wie ein Jordanier, war ich für den Zoll ein gefundenes Objekt. In den letzten Jahren, seit ich meine Kopfhaare kurz trage, wurde ich nie mehr kontrolliert …. und auch dieses Mal hatten sie kein Interesse an mir. So war ich bereits 30 Minuten nach Landung auf dem Zug nach Basel, wo mich Renato am Bahnhof abholte und nach Hause brachte

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Mrz 05 2014

Am 9. März 2014: Rückflug in die Schweiz

schweiz-thailandAm Sonntag, 9. März wird mir ein langer 24-Stunden-Tag bevor stehen. Tagwache im Hotel Novotel-Suvarnabhumi um 5 Uhr früh, dann Frühstück und um 7 Uhr CheckIn:

Flug von Bangkok Suvarnabhumi nach Zurich

Um 09:05 wird der Finnair Flug in Bangkok abheben. Nach einer Zwischenstop in Helsinki werde ich dann mit Flug AY0863  um 18:20 in Zürich landen. Ich werde demnach etwas mehr als 15 Stunden unterwegs gewesen sein

Fahrt mit dem Zug von ZH-Flughafen nach Basel SBB

Auf den 19:04 Zug nach Basel wird nicht mehr klappen, aber bestimmt auf den 20:04 Zug, der um 21.24 in Basel ankommen wird. Ich freue mich bereits jetzt darauf, wenn Renato mich am Bahnhof abholen und nach Hause fahren wird.

Und am nächsten Tag geht es dann an die Basler Fasnacht:

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Okt 17 2013

16./17. Oktober: Flug nach Thailand mit der FINNAIR, der Fluggesellschaft mit dem altbackenen Design

Flughafen Zürich: Einkaufsmeile„Ich bin doch ein Huhn“ musste ich mir am Mittwoch-Morgen 16. Okt.  am Tag des Abfluges nach Thailand sagen. Ich habe wieder einmal katastrophal geschlafen und bin jede Stunde schweiss-überströmt aufgewacht. Ja, so funktioniere ich, bevor es auf Reise geht. Obwohl ich alle Zeit hatte und zwei Wecker nur darauf warteten, mich wecken zu dürfen.

Mein Gepäck bestand aus 1 Koffer von 23.7 kg,  einer Reisetasche 11 kg, sowie einem Cabin-Trolley mit 14 kg und meinem Foto- und Notebook-Rucksack von ungefähr 7 kg, sowie meiner Wenigkeit mit sagenhaften 87 kg Lebensgewicht.. Es war viel Zeugs, das ich da mitschleppte. Ausser meinen Rad-Rennhosen, Renn- und -Handschuhen waren es Verbrauchsartikel für die nächsten 5 Monate: ein paar kilo Basler Leckerli, 2 kg Käse-Fondue, Salami und Salamettis, 1 l Velo-Reiniger, ein zweiter Notebook, Toiletten-Artikel wie Rasierschaum, ein Haar-Schneider etc

Flughafen Zürich: AnzeigetafelPünktlich stand Renato vor meiner Tür und brachte mich auf den Bahnhof. 1 Stunde und 16 Minuten dauerte die Fahrt zum Flughafen Zürich. Ich war immer noch gestresst. Ich weiss nicht warum. Mein Magen hatte keinen Hunger und meine Augen wollten kine Zeitung lesen.

Ich flog erstmals nach Thailand mit der Fluggesellschaft FINNAIR und Business-Klasse. Dasselbe Vorhaben mit der Thai-Airways oder Swiss hätte mich über Fr. 5’000.– gekostet. Mit der Finnair nur Fr. 3’000.–, aber eben nicht direkt sondern via Helsinki. Die gesamte Reisezeit von Zürich bis Bangkok verlängerte sich so von 11 Stunden auf 15 Stunden. Diese 4 Stunden erbrachten mir jedoch eine Einsparung von Fr. 2’000.–

Mein erster Eindruck von der FINNAIR war sehr gemischt. Die meist älteren Damen der Kabinen-Crew standen in schwarzen „Trauer-„Kleidern und schwarzen Strümpfen mit weissen Streifen am Kragen vor mir und begrüssten mich sehr herzlich in Finnisch und Englisch. Sie gaben sich sehr Mühe, obwohl sie keine Augenweide waren und teilweise den ganzen Kabinengang ausfüllten und Mütterlichkeit ausstrahlten. Spricht hier wieder ein typischer Mann? Nein, keinesfalls, denn solche Aeusserlichkeiten, wie auch die schwarze Flugzeugbeschriftung „FINNAIR“ verstärkten in mir ein inneres unterdrücktes „Angst-„Gefühl. Ich erinnerte mich an meinen Nachbarn zu Hause, das Bestattungs­unternehmen Kopp. Welches Kunden­segment will wohl die Finnair ansprechen? Ganz bestimmt nicht junge und lebensfreudige Leute, vielmehr ältere Trauergäste?

Wie zu erwarten, gab es am Service und der Zuverlässigkeit der Finnair nichts auszusetzen. Was auf dem europäischen Business-Flug jedoch Business sein soll, blieb mir schleierhaft. Die Sitze keinesfalls, höchstens die Malzeit in feinem Porzellan. Nach 2 Stunden 40 Minuten landeten wir bereits in Helsinki, einem eher kleinen internationalen Flughafen aber recht grossem Flugaufkommen. Uhr vorstellen, denn hier herrschte bereits 1 Stunde Zeitverschiebung. Auffallend waren vorallem die unzähligen Passagiere in den wenigen Wandelhallen, als wärs ein Weihnachtsmarkt.. Die Gepäck- und Bodenabfertigung wird durch die Schweizerische Swissport abgewickelt, was bei mir etwas Heimatgefühl aufkommen liess.

Seit meinen letzten Fern-Ost-Flug sind es nur 7 Monate her und viel Neues habe ich angetroffen. So z.B. im Flughafen Zürich den vollautomatischen Boarding-Karten-Check wie in einem Parkhaus. Man steckt die Karte in den Schlitz und das Drehkreuz öffnet sich. Aber auch die neuen Pass-Kontroll-Maschinen für alle maschinell- und elektronisch lesbaren Pässe. Aber sie haben noch Kinderkrankheiten. Meinen Pass konnten sie nicht erkennen, ich musste zum Polizei-Mann gehen, der mich manuell kontrollierte resp. fragte, wohin ich reisen werde

In Helsinki galt es für mich, die vielgerühmten Vorteile der „FINNAIR-Business-Klasse“ auszukundschaften. Manche buchen diese „Mittel-Luxus“-Klasse nur wegen der Lounge, in der es „gratis“ Champagner und feine Speisen gibt. Als ob man dies mit einem happigen Preis-Aufschlag nicht bereits bezahlt hätte. Ich fand die FINNAIR-Lounch direkt bei den Interkontinentalen Abflug-Gates. Sie war gross, zu gross und unpersönlich. Ich fand nicht den berühmten und gemütlichen Skandinavian-Design vor, sondern eben den FINNAIR-Style mit viel Plastik. Als ich ankam, war sie nur wenig besetzt, aber eine halbe Stunde später voll wie in einem Wartesaal, das Internet bald überlastet, beim Buffet und der Champagner-Bar Warteschlangen luxusgeiler Passagiere, und mein 4er-Tisch zusätzlich mit fremden Passagieren belegt. So entfloh ich dem Trubel bald in Richtung Abflug, wo es nur normale Passagiere hatte.

Die Business-Passagiere nach Bangkok waren vorallem Ausländer. Nur wenige Finnen waren anzutreffen. Mein Nachbar, ein Finne. erklärte mir, dass die Finnen die Norwegische Flug-Gesellschaft bevorzugen, weil in der FINNAIR viel und oft gestreikt wird!

Hinter mir sass ein sog. „Erklär-Passagier“. Es war ein etwa 60-jähriger Schweizer. Wisst ihr, was ein „Erklär-Passagier“ ist? Der hat seinem etwas jüngeren Flugbegleiter ununterbrochen und in voller Lautstärke alles erklärt: „jetzt hebt das Flugzeug ab. Dann sind wir über 200 km/h schnell … hast du gehört, dies war das einklappende Fahrgestell. Es hat hörbar eingerastet. Gut so! …. Sie dort, auch der Captain muss aufs WC. Er hat den Autopiloten eingeschalten. Jetzt fliegt das Flugzeut nach Computer … Merkst Du wie das Flugzeug unruhig fliegt und schüttelt? Wir müssen uns anschnallen. Wir fliegen durch Luftlöcher, echt ohne Luft! In die fällt das Flugzeug kurz hinein …. musst aber keine Angst haben. Die Flügel sind elastisch wie bei einem Vogel.“. Jetzt wisst ihr auch, warum ich um Schweizer im Ausland einen grossen Bogen mache. Viele sind nämlich „Erklär-Schweizer“ oder Lehrer

Die modernen, funktionellen Schlafsitze im Flugzeug waren gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte sie schnell im Griff und habe recht gut geschlafen. Man konnte in der Tat fast flach schlafen, aber eben nicht ganz. Leicht ging es trotzdem bergab, so wachte ich mehrmals auf, weil ich doch etwas nach unten rutschte und am Fussende anstand.

Der Flug von Helsinki nach Bangkok war ruhig und ohne grössere Turbulenzen. Er führte über die nördlichere Route via St. Petersburg – Moskau – Delhi – Bangkok und dauerte nur 10 Stunden für die 10’600km, während der Direktflug aus der Schweiz 12’500km lang ist,  11 Stunden dauert und via Schwarzes Meer – Kaspisches Meer – Turkmenistan – Afghanistan nach Bangkok führt. (Bem: Da würden ja die Flugzeuge im Ueberschall fliegen? Nicht ganz, nur mit etwa 900 km/h über Grund. Und darin liegt das Geheimnis)

P1000305-Pat-und-Thi-PICASA-THAI-HIT4-75bpiKurz nach Verlassen des Flugzeuges in Bangkok am Ende des Fingerdocks entdeckte ich überraschenderweise auf einer Tafel meinen Namen und erhielt von zwei Hostessen einen „PREMIUM Immigration Ausweis„, um einen bevorzugten Immigration-Schalter benutzen zu dürfen, den auch die Botschafter und VIP’s benützen. So war ich innert weniger Minuten durch und hatte meinen 3-Monats-Aufenthalts-Stempel.

Erstaunlicherweise rollte bereits das Gepäckband und noch erstaunlicher waren meine beiden Gepäckstücke unter den ersten. Bereits 30 Minuten nach der Landung traf ich Pat beim Meeting-Point. Sie hatte eine Ueberraschung bei sich: Ihre 5-jährige Enkelin Thi, die ich 3 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Sie sollte bis am Sonntag bei uns bleiben,

Wie bereits gewohnt, hat es mich beim Uebergang vom künstlichen Flughafen-Klima in die reale Welt von Thailand überschlagen. Die horrende Feuchtigkeit, denn draussen waren die Strassen noch nass vom nächtlichen Regen des von Vietnam vorbeiziehenden Tropensturms. In Pats-Toyota fuhren wir nach Hua-Hin, wo wir unterwegs von den ersten Regenschauern eingeholt wurden. In Samut Sakhon mussten wir sogar kurz anhalten, denn die Hauptstrasse stand unter Wasser und war an einer Stelle ausgeschwemmt, d.h. für einen Geländewagen kein Problem, aber für den Corolla zu tief. Dennoch, nach 4 Stunden langten wir heil in Hua-Hin in der Soi-94 meinem Haus an, wo wir noch Maleena, die Besitzerin begrüssen konnten, die eben unser Haus auf Vordermann brachte.

Ich bin in der Tat ein glücklicher Mensch. Ich wohne in einem schönen, Hochwasser-sicheren Haus, denn das Oberflächenwasser von den Bergen wird um die Siedlung herumgeleitet. Nur wenige Hundert-Meter südlich stand die Soi-102 samt angrenzenden Häusern etwa 30.50 cm unter Wasser

Aus meinem Bericht dürft ihr jetzt nicht schliessen, ich würde nie mehr FINNAIR fliegen. Nein, ich kann mit dem FINNAIR-Design leben. Es ist ihr Business-Problem und nicht meines. Der Preisunterschied und Service machen den altbackenen  Design wett.

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Sep 14 2013

Sept. 2013: Es geht weiter – Vorbereitung meines Thailand Aufenthaltes 2013/14

Max SelbstbildnisDer Sommer in Europa geht zu Ende. Die Temperaturen sinken Abends braucht es bereits einen Pullover und im Bett eine warme Bettflasche (mit oder ohne Beine)

Ein untrügerisches Zeichen, dass es die Vögel und auch mich in die Wärme zieht. Seit Monaten bereite ich den kommenden Winter vor. Ich buchte bereits den Flug nach Bangkok sowie den Visa-Trip in den indischen Bundesstaat Rajasthan. soeben ist auch das Visum für Indien eingetroffen, das für Thailand werde ich gegen Ende September einholen.

Mehr über meine Vorbereitungen findet Ihr unter den nachfolgenden Beiträgen:

Bevor ich abreisen werde, gibt es viel zu erledigen. Nachfolgend eine Auswahl:

  • Nachsendeauftrag meiner Post an die Adresse von Renato B. Er erledigt während meiner Abwesenheit die Post als mein Privat-Sekretär
  • Thailand Visum für 2 Einreisen
  • Alle Bank-Zahlungen für die nächsten 5 Monate bei meiner Bank initialisieren, wie z.B. den monatlichen Binninger-Mietzins
  • Ausserbetriebnahme meines Autos, indem ich das Kontrollzeichen an die Motorfahrzeug-Kontrolle zurückgeben und mich bei der Versicherung abmelde. Allein deren Einsparungen betragen gegen Fr. 1’000.–

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Mrz 18 2013

15. März 2013: Rückflug in die Schweiz – Neu: 79 kg Gewicht

Jedes Jahr dasselbe Prozedere: Fahrt zum Flughafen Suvarnabhumi

Um 17 Uhr holte mich das Taxi in Hua-Hin ab. Nach etwas mehr als 3 Stunden kam ich auf dem Flugplatz Suvarnabhumi an. Ich war viel zu früh, aber ich mag eben keinen Stress, denn man weiss nie, ob nicht die Zufahrt zum Flughafen gesperrt wird, weil der Kronprinz irgendwohin fliegen möchte.

Bangkok Flughafen Suvarnabhumi: Naga Schlange mit DämonenIch war gespannt, was mich auf dem Bangkoker-Flughafen erwarten wird, denn die „Immigration“ soll neu gestaltet worden sein. Mit meinem Gepäck war ich dieses Jahr wegen meiner malträtierten Schulter  etwas zurückhaltender, nur 25.6 kg plus Gepäcktrolley und obligatem Computer/Fotoapparat-Rucksack.

Bangkok Flughafen SuvarnabhurniDann kam ich zum neu gestalteten Check-Out: Treppe hoch und durch die Gepäckkontrolle, ein paar Mal links und rechts, dann je nach Ticket werde ich von einer Thai in den linken oder rechten Immigrationsbereich gewiesen. Was sich da wohl verbessert hat?

Bangkok Flughafen SuvarnabhurniNun gut, ich war durch und kam wie gewohnt in die Flaniermeile des Flughafens mit den teuren Luxus-Geschäften, und den Restaurants, in denen man für viel Geld recht normale Thai-Küche erhält. Ich genehmigte mit ein Pat Thai mit einem kleinen Chang-Bier und bezahlte dafür sage und schreibe 200 Baht fürs Pat Thai plus 140 Baht für das Chang-Bier. (entsprechend etwa SFr. 11.–)

Mein erstes Mal Schlaftabltetten

Um etwa 00:30 kurz nach Mitternacht, es war nun bereits der 15. März, war dann Take-Off des Airbus 340-600 der Thai Airways. Ich hatte Glück, mein Sitzplatz neben mir blieb leer. So hatte ich mehr Platz für die Nacht. Nach dem Essen nahm ich zwei der blauen Schlafmittel-Pillen, die ich in Hua-Hin gekauft hatte, zu mir und wartete darauf, was nun passieren würde. Vorsorglich hatte ich nach den zwei Biers im Flughafen weitere 2 Biers im Flugzeug getrunken. Müde war ich, aber es kam kein Schlaf. Einzig die Zehen und Beine kribbelten. Immer an einer anderen Stelle. Wer kennt nicht diese blöden Gefühle. Ein Schlafen lassen die nicht zu….. bis ich auf einmal weg war. Im Nachhinein erinnere ich mich, es war auf einmal alles schwarz um mich herum.

In der Tat, ich schlief recht gut bis nach 8 Stunden die Lichter in der Kabine angingen: Tagwache mit anschliessendem Frühstück. Aber auch jetzt klappten meine Augenlieder immer wieder zu und ich schlief mit Unterbrüchen bis zur Landung. Die Wirkung der Schlaftabletten hielt weiterhin an.

Beim Anflug auf den Flughafen sah ich Schnee, nichts als weisse Landschaft. Eine tolle Show für die mitfliegenden Thais und die Inder. Die kamen aus dem Stauen nicht mehr hinaus und fotografierten, was das Zeugs hielt. Derweil ich mich mit einem Faserpelz und einer Regenjacke versorgte, um mich vor der Kälte zu schützen.

Um 06:52 sind wir gelandet. So spät war ich noch nie in Zürich, aber trotzdem sollte die Zeit reichen, um den 08:04 Zug nach Basel zu erreichen, Falls ich kein Fall für den Zoll werden sollte.

Hilfe: Batterie am Handy leer

Aber der Zoll war kein Problem, obwohl mein Koffer-Inhalt diesmal nicht lupenrein war. Ich sah jedoch in meiner Reise- und Sandwich-Kleidung auch nicht schmuggler-typisch aus, zudem versuchte ich durch hinken Sympathie und Bedauern zu erwecken!

Aber dann kam doch noch ein Problem. Die Batterie am Handy war fast leer. Und dieses brauchte ich, denn ich musste dem Renato doch mitteilen, mit welchem Zug und wann ich in Basel ankommen werde. Glücklicherweise hatte ich mein altes Handy noch in Thailand voll aufgeladen. Nun war ich froh darob und musste nur die SIM-Karte auswechseln.

Ausserhalb des Flughafens Zürich auf den paar Metern zur Eisenbahn, es wurde nämlich am Zürchert-Flughafen wieder umgebaut, überkam mich ein Temperaturschock. In Thailand war es ungefähr 32°C heiss, hier in Zürich aber nur um die minus -5°C, beinahe 40 Grad Temperatur-Unterschied. Zudem fühlte sich die Temperatur durch den eisigen Wind noch kälter an.

Eine herzliche Begrüssung in meiner Wohnung

Dank Renato konnte ich direkt vom Basler Bahnhof in sein Auto umsteigen, das mich nach Hause in Binningen brachte. Dort dann die grosse Ueberraschung, wie ich von meinen Nachbarn Rosmarie und Walter mit Brot, Käse, Früchten begrüsst wurde. Ist doch schön, wenn man auf diese Weise willkommen geheissen wird.

Der Sprung auf die Waage: erstmals unter 80 kg

Einer meiner ersten Schritte in meiner Wohnung führte mich auf die Waage. Wie steht es wohl um mein Körpergewicht? Habe ich abgenommen? Die Waage zeigte tatsächlich 79.0 kg!  Zum ersten Mal nach 15 Jahren oder mehr unter 80 kg. Ich habe in der Tat in den vergangenen Thailand-Monaten rund 4-5 kg abgenommen, oder sogar 10 kg in den letzten 2 Jahren. Dies ohne zu hungern, einzig durch Reduktion auf 1 warme Malzeit pro Tag und Verzicht auf Süssigkeiten sprich Cola und aufs regelmässige Bier. Ich bin stolz auf mich!

Fortsetzung meiner Erlebnisse in „Mein Sommer Tagebuch“:

An dieser Stelle beende ich meine diesjänrigen Berichte aus Thailand und berichte ab sofort über meine Erlebnisse des kommenden Sommers in meinem “Sommmer-Tagebuch” , das ähnlich wie dieser Thailand-Blog aufgebaut ist.

 

 

 

 

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