Tag: Buddhismus

Hong Thong Tempel – Der Ort meiner letzten Begegnung

Dies stand schon lange fest und meine Tochter weiss es: Falls ich nicht in Europa sonden in Thailand versterben sollte, dann will ich hier in Thailand kremiert und meine Asche soll im „Wat Hong Thong “ ins Meer verstreut werden. Dies ist mein innigster Wunsch.

Am 22. Dez. 2018 besuchte ich mit Pat diesen für uns so besonderen Ort

Etwa 60 km ausserhalb von Bangkok (Song Khlong, Ampoer Bang Pakonk, Chacheongsao Province) liegt mitten im Meer der „Wat Hong Thong“ Tempel. Ich war im 2008  erstmals dort und war schon damals beeindruckt von der Ruhe und Zufriedenheit, die hier herrschte. Keine Hektik und kein Lärm. Viele Gläubige kommen hierher, um die Asche ihrer Verstorbenen im Meer zu verstreuen. Man sah noch ein paar Urnen zwischen den Sträuchern. Sie ruhen hier und niemand würde sie anrühren.

Alle paar Jahre besuche ich gemeinsam mit Pat diesen Tempel, weil wir beide an diesem Ort unsere Ruhe und Zufriedenheit finden.

Koordinaten:  N:13.47423, E:100.87230

Adresse: Song Khlong, Bang Pakong District, Chachoengsao

Wat Hong Thong

Wat Hong Thong

 

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Besuch der Tropfstein-Höhle Khao Luang in Phetchaburi

Die Tropfsteinhöhle Khao Luang ist vor tausenden von Jahren entstanden und dient heutzutage als Friedhof für einige heilige Mönche. Mit dementsprechenden Respekt sollte man auch die Höhle betreten und sich angepasst kleiden.

Jahre hörte ich von der Khao Luang Höhle in Phetchaburi. Endlich war es soweit. Von Hua-Hin aus fuhren wir die 65 km nach Phetchaburi zum vielgerühmten Höhlentempel. Dank meiner SYGIC-Navi-App auf meinem Android-Tablet fand ich den Ort auf Anhieb. Die beste Zeit sei zwischen 11 und 14 Uhr stand in meinem Reiseführer beschrieben. Also waren wir um 11 Uhr dort. Parkierten am Aufstieg zum Berg unser Auto, denn man durfte nur mit einem der dortigen Tuk-Tuks nach oben zum Eingang fahren. Dafür verlangten sie pro Person für hin und zurück 20 Baht. Ein Geschenk, wenn ich mit den Tuk-Tuk-Preisen von Hua-Hin vergleiche.

Auf dieser Auffahrt lauerten bereits hunderte von hungrigen und neugierigen Affen auf irgendetwas von den fremden Gästen und sei es nur ein Hut.

Phatchaburi Höhle Tempel Khao Luang: Makaken-Affe

Phatchaburi Höhle Tempel Khao Luang: Makaken-Affe

Sie sehen zwar süss und niedlich aus, die Makake-Affen der Höhlenanlagen von Phetchaburi, aber man darf nie vergessen, dass es sich um wilde Tiere handelt, die ziemlich viel Intelligenz, gepaart mit Frechheit und scharfen Zähnen besitzen! Deshalb hielten wir Abstand zu den Affen. Nun verstehe ich auch, dass man besser nicht mit seinem eigenen Auto zum Höhleneingang hinauffährt. Die Antennen, Rückspiegel und manche Plastikteile wären nicht mehr sicher. Im Tuk-Tuk entdecke ich eine Steinschleuder, um die aufdringlichsten Affen zu vertreiben.

Phatchaburi Höhle Tempel Khao Luang Pat Eingangshalle

Oben angekommen ging es noch ein paar Stufen hoch bis zum steilen Abstieg auf Treppen samt Geländer in die eigentliche Höhle. Ein unermesslicher Anblick tat sich da auf. Bereits im Vorraum sah man viele goldene Buddha-Figuren. Im eigentlichen Dom voller Stalagtiten und Stalagmiten waren unzähligen Buddha-Figuren zu bestaunen.

Was sind Stalagmiten und Stalagtiten? Eine Eselsbrücke:

  • Eine bekannte Eselsbrücke ist: „Die Mi(e)ten steigen und die Tit(t)en hängen“.

Phatchaburi Höhle Tempel Khao Luang

Direkt nach Betreten der Höhle sieht man ein einzigartiges Lichtschauspiel. In der Decke ist ein grosses, kreisrundes Loch, durch das die Sonne scheint. Deshalb ist auch die beste Besuchszeit über den Mittag, wenn die Sonne hoch über dem Firmament steht.

Die verschiedenen Räume in der Höhle sind teils künstlich beleuchtet, teils schimmert von der Decke Sonnenlicht herein. Das Spiel zwischen Licht und Schatten ist jedenfalls gewaltig!

Phatchaburi Höhle Tempel Khao Luang

In einer Höhle ist ein grosser, liegender Buddha zu sehen. Er ist ungefähr 15 Meter lang, lehnt sich an den felsigen Hintergrund und wird eindrucksvoll beleuchtet.

Phatchaburi Höhle Tempel Khao Luang

In der grossen Eingangshalle stehen viele kleinere Buddha Figuren, doch eine rund 4 Meter hohe Buddha Statur ragt gewaltig hervor. Vor der Figur wurde ein Altar errichtet, auf dem unter anderem die chinesischen Stäbchen-Orakel und viele Räucherstäbchen zu finden sind.
Der Tempel wird übrigens von weiblichen Mönchen geführt, die in Thailand nicht oft anzutreffen sind.

Phetchaburi Höhle Tempel Khao Luang

Direkt neben dem liegenden Buddha befindet sich ein weiterer Raum, bei dem die Höhlen Decke durchbrochen ist. In diesem Raum stehen die Ruhestätten dreier heiliger Mönche und viele Buddha Figuren.

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Ueberall findet man heilige Gebetsstellen, an denen gläubige Thais zum Gebet niederknien.

Phatchaburi Höhle Tempel Khao Luang

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Mein Umgang mit dem Tod – Ich will und kann entscheiden !

In Deutschland finden zur Zeit wiederum die kirchlich unterwanderten und beeinflussten Diskussionen über die Sterbehilfe statt. Der leidende und dahinsiechende Mensch wird links liegen gelassen. „Er soll in Würde, aber christlich krepieren!“

 

Am Freitag, 6. November 2015 hat das Deutsche Parlament einer Verschärfung der bisherigen Sterbehilfe zugestimmt. Unter dem Deckmantel der „Kommerzialisierung“ ist nun alles verboten, das im Zusammenhang mit einem gewünschten Tod bezahlt werden muss.

Der Schwerkranke ist auf einen Arzt angewiesen, der ihm KOSTENLOS beisteht und das benötigte Medikament besorgt und abgibt. Der Arzt darf seine Leistungen nicht weiterverrechnen, da er sonst seine Zulassung verliert und ihm Gefängnis droht.

Aber ihr Deutschen könnt wie bei der Steuerhinterziehung weiterhin auf die Sterbehilfe in der Schweiz zurückgreifen, solange die Ausreise von älteren Personen in die Schweiz durch die christliche deutsche Mafia nicht verboten wird.

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Mein Weg in die Ewigkeit

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin ein glücklicher Mensch mit ein paar Narben in der Seele. Ich habe ganz tolle Freunde und Freundinnen im In- und Ausland, die ich nicht missen möchte. Ich geniesse mein Leben in vollen Zügen mit allen meinen Sinnen. Ich bin weder schwermütig, noch depressiv. Ich bin körperlich und geistig gesund, fit, voller Lebensfreude, Interessen und Plänen für meine Zukunft. Kurzum: Besser kann es mir nicht gehen. Ich bin mir aber bewusst, dass dies alles unverhofft und schnell zu Ende gehen kann.

In der Vergangenheit verdrängte ich alles Unangenehme. Dazu gehörten auch die beiden immer aktueller werdenden Themen „Alt-werden“ und „Tod„. Ich erschrecke manchmal, wenn ich realisiere, dass ich bereits über 70 Jahre alt bin und rund um mich herum die Granaten einschlagen. Und sie kommen immer näher!

Meine Prostata-Krebs-Operation im Oktober 2009 war ein erster einschneidender Eingriff in mein Leben. Abgesehen von meiner Diphtherie-Erkrankung in meiner Kindheit war ich zum ersten Mal schwer krank und im Spital. Zum ersten Mal realisierte ich, dass ich sterben kann. Ich befasste mich erstmals und ernsthaft mit meinem eigenen Tod. Ich begann mit dem Schreiben an einer „Patientenverfügung“. Diese erweiterte ich mit meinem letzten Willen. Ich überlegte mir, wie ich beerdigt werden will. Vielleicht in einem anonymen Gemeinschaftsgrab?

Was ist bei einer unheilbaren Krankheit? Will ich krepieren oder mir Hilfe holen? Was ist, wenn ich in Thailand sterben sollte?

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In meiner Biografie habe ich diesem Thema einen eigenständigen Beitrag gewidmet.

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