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Thailändisches Schulsystem, Berufsausbildung, Studium

In den Schulsystemen sind sich Thailand und die USA gleich

Ein Strassen-Schneider in Bangkok

Ich kann nicht dafür unterschreiben, dass, alles genau stimmt, was ich hier schreibe. Aber das meiste sollte der Realität entsprechen. Das Schulsystem in Thailand „gibt sich Mühe“. Gleich wie das in den USA. Beide kennen nur die Grundschule und alles andere ist privat gegen Bezahlung. Wenn man Glück hat oder überdurchschnittlich intelligent oder ein Supersportler ist, dann erhält man ein Stipendium. Es gibt in beiden Ländern keine Berufsausbildung in unserem Sinne.

Falls man Handwerker sucht, dann ist es Glückssache. Alle geben sich Mühe, aber nur wenige sind echte Profis. Ich mit meinen Do-it-yourself-Erfahrungen könnte mich Schreiner oder auch Elektriker nennen, und wäre guter Durchschnitt.

Interessant ist, dass trotzdem überdurchschnittlich viele Thais einen Universitäts-Abschluss haben. Ob sie diesen effektiv erlangt oder erschwindelt haben, lass ich offen.  Die Lösung dieser Diskrepanz ist: Auf einer Thai-Universität kann man von der einfachsten Berufsausbildung bis zum Ingenieur und sogar mit Doktor-Titel abschliessen. Deshalb haben viele Friseusen auf einer Universität studiert. Oder sie studieren „Business Organization“, was etwa einer Sekretärin entspricht.  Dieser Weg kostet sehr viel Geld, weshalb viele der Thais nebenbei noch einem anderen Gewerbe , einem Horizontalen oder Massage oder was auch immer, nachgehen müssen, um sich das dazu notwendige Geld zu verdienen.

Ein solcher  Universitäts-Abschluss ist in Thailand äusserst wichtig, denn das erste, was ein Thai von einem anderen  erfahren  will, ist sein Beruf und seine Ausbildung. Daraus wird er den Fremden hierarchisch einstufen und einer Gesellschaftsschicht zuordnen. (Aeltere wie ich werden nach dem Alter gefragt und danach eingestuft!)

Ein Thai wird niemals „Chauffeur“ oder „Gärtner“ als seinen Beruf angeben. Er wird sagen, er habe ein „eigenes Business“ und sei selbständig. Als ich dies noch nicht wusste, hatte ich einmal zum Spass über Pat gesagt: „Sie sei die beste Chauffeuse in Thailand!“ (weil sie wirklich exzellent in Bangkok herumkurvte.) Darauf hing unser Haussegen ein paar Stunden schief!

Mein nachfolgend beschriebener Elektriker erzählte mir zum Beispiel voller Stolz, dass seine hübsche Tochter Hostess bei der vietnamesischen Fluggesellschaft sei! Die ganze Familie lebt vom Ansehen einer Person, als Hostess!

 

Hilfe, zwei meiner Deckenventillatoren waren defekt

Zwei meiner Decken-Ventillatoren hatten ihren Geist aufgegeben und mussten repariert oder ersetzt werden. Maleena, meine Hausbesitzerin,  organisierte einen Elektriker aus der Gemeindeverwaltung, der sich damit nebenbei etwas zusätzliches Geld verdient. Er empfahl uns, keine neuen zu kaufen, sondern  nur den Elektromotor auszutauschen, was ich dann auch unterstützte

Drei Tage später kam er mit den beiden revidierten Ventillatoren und begann mit der Montage an der Decke. Bereits auf Anhieb, drehten die Rotorblätter, aber es leuchtete kein Licht. Nun begann er zu denken und auszuprobieren. Schalter ein, Schalter aus … und dies x-Mal. Es nahm sogar den Schalter an der Wand auseinander. Mir wurde es mulmig. Ich versuchte  ihm auf englisch zu erklären, dass er bestimmt die beiden Stromkabel Phase und Nullleiter bei den beiden Anschlüssen für den Ventillator und die Lampen verwechselt hätte. Aber er verstand mich nicht oder wollte mich nicht verstehen. Zudem durfte ich ihn ja nicht blosstellen.  Aber glücklicherweise entdeckte ich, dass bei seinem probieren in einer bestimmten Stellung eine Lampe leicht leuchtete und flackerte, sobald er den Ventillator auf Volllast laufen liess. Ich zeigte ihm dies. Seine Augen leuchteten auf. Er tauschte die beiden Kabel aus. Ich war happy und er war happy, weil er sein Gesicht nicht verloren hatte.

Ja, so ist es in Thailand. Die meisten Handwerker lernen ihren Beruf „on the job“. Und hängen eben einfach Kabel aneinander. Deshalb sind in vielen Thai-Häuser die Phase manchmal auf der einen Seite der Steckdose, manchmal auf der anderen. Gleich wie beim Wasser. Manchmal ist das Warmwasser auf der rechten, manchmal auch auf der anderen Seite über dem Waschbecken.

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Geschichten aus Hua Hin: National-Hymne und Kulinarisches

Nationalhymne

Ich war auf dem Weg zum Markt, als auf einmal alle Leute auf den Gehwegen und die Fahrzeuge auf der Strasse stillstanden. Der Polizist, der vorher für die Parkordnung schaute, stand aufrecht mitten auf der Strasse und grüsse mit hocherhobenen Hand. Einzig der Mönch nebenan sprach sein Gebet zu Ende.

Um 8.00 Uhr morgens und um 18.00 Uhr abends wird die Nationalhymne Thailands auf Lautsprechern, im Radio und im Fernsehen gespielt. Alle Leute lassen dabei alles stehen und liegen. Sie richten sich auf, wenn sie nicht sowieso bereits stehen.  Nach rund 1 Minute endet die geisterhafte Zeit und Bewegung kommt wieder ins Leben der Thai.

Süssigkeiten

Bisher war ich der Meinung, die Thais haben wenige oder  keine Süss-Speisen. Ein paar Mal habe ich mich von Torten verführen lassen, sie aber nach wenigen Bissen weggeschmissen.

Als ich vor wenigen Tagen an einem kleinen Markt vorbeikam, sah ich diese Süss-Speise, eine Art Crepe Pfannkuchen mit Crème …. und habe mich in sie verliebt. Bereits am nächsten Tag habe ich mir nochmals eine Portion geholt zu SFr. 1.–

Shopping für mein Essen zu Hause

1-2 mal je Woche gehe ich auswärts essen. Aber dazwischen liebe ich es zu Hause. Den Salat kaufe ich im Geschäft bereits vorbereitet ein. Dazu gibt es oft ein Hühnchen, selten einen Fisch.

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8. Nov. 2018: Meine Augenspritze in Hua Hin auf thailändisch

Um es vorweg zu nehmen, alles hat bestens geklappt.  Ich genoss eine professionelle Behandlung. Jedoch die Umstände waren typisch asiatisch!

Eye Clinic Dr. Payrat

Wie ihr wisst, leide ich unter der Augen-Krankheit „Feuchte Makula Degeneration„. Um den Sehverlust zu stabilisieren oder sogar zu heilen, muss ich einstweilen monatlich eine Spritze ins betroffene linke Auge verabreichen lassen.

In der Schweiz wurde ich in der Vista-Augen-Klinik behandelt. Die ganze Behandlung dauerte hier etwa 1 -1½ Stunden inkl. OCT-Messung, ärztliche Besprechung und Verabreichung der Spritze. Wobei der Aufwand für die Spritze samt den 5 Tropfen, um das Auge unempfindlich zu machen, etwa 30 Minuten betrug.

Mein Aufenthalt in Thailand war nur möglich, weil ich von einem Schweizer Bekannten mit der Augenklinik Dr. Pairat eine vertrauenenserweckende Adresse und Referenz erhielt. Von meiner bisherigen VISTA-Klinik in Basel erhielt ich zudem einen ausführlichen Krankheitsbeschrieb samt OCT-Bilder in englischer Sprache.

Wenige Tage nach meiner Ankunft in Hua Hin begab ich mich zum  Antrittsbesuch in die Augenklinik des Dr. Pairat. Eine kleine Arzt-Praxis unmittelbar beim Shopping-Center Market Village mit einem Empfangsraum und Behandlungszimmer. Wenn man hineingeht, zieht man draussen seine Schuhe aus. Der Augenarzt Dr. Pairat  machte mir vom ersten Augenblick an einen professionellen  Eindruck. Mit grosser Geduld erklärte er mir nochmals meine Krankheit und sein Vorgehen. Ich hatte nach kurzer Zeit volles Vertrauen zu ihm.

Am Donnerstag, 8. November war es dann soweit. Die erste Spritze in Thailand stand auf dem Programm.  Dr. Pairat verabreicht die Spritzen nicht mehr in seiner Praxis, sondern mietet sich im nahen Bangkok Hospital einen Operationssaal, um die Sterilität sicher zu stellen.  Ich war schon etwas beunruhigt, denn ich wusste ja nicht, wie die Thais diese „Operation“ wie sie meine Behandlung nannten, wohl durchführten.

Max auf dem Rollstuhl !

Meine Befürchtung, dass in Thailand alles anders funktioniert,  bestätigte sich auch in diesem Fall schnell. Sie behandelten mich nämlich als Schwerst-Kranker, der operiert werden sollte. Als ich mich im Bangkok Hospital um 12 Uhr meldete, fragte mich die Empfangs-Schwester als erstes, ob ich nüchtern sei und in den letzten 6 Stunden nichts gegessen hätte? Ich musste lachen und erwiderte,  dass ich vor 2 Stunden ausführlich gefrühstückt hätte … mit Spiegelei und Würstchen! In der  Basler VISTA-Klinik war dies nie ein Thema. Sie war entsetzt!

Sind Sie alleine hier? Hat Sie denn niemand begleitet?“ wurde ich mehrmals von den Kranken-Schwestern gefragt. Es war für sie unverständlich, dass einer in dem Alter alleine ins Spital geht, denn die Thais kommen mit ihrer ganzen Familie und die Farangs werden von ihren thailändischen Freundinnen begleitet. Nur der Max kam ganz alleine angewatschelt.

Ob der Fragen wurde ich nochmals etwas unruhiger. Der obere Blutdruck stieg auf 155, als sie mir Blutdruck, Puls und Temperatur massen. Dann wurde ich in einen Behandlungsraum geführt und musste mich auf eine Liege legen.  Der Raum war sehr einfach ausgerüstet. Keine Lampen und vorallem kein verstellbares Bett für die Augenbehandlung.  Ob sie mir hier die Spritze geben werden? Nein, undenkbar. In der Tat erhielt ich hier die letzten 5x Antibiotika Eye-Drops „VIGAMOX.

Nach eine halben Stunde durfte  ich wieder aufstehen, aber das stand bereits ein Pfleger mit Rollstuhl vor meinem Bett.  Die Schwester meinte: „Ich darf nun keinen Schritt mehr alleine gehen. Der Rollstuhl bringe mich von einem Ort zum anderen.“ So wurde ich sitzend an vielen anderen Kranken, die wirklich krank waren und auf ihre Behandlung warteten, zur Kasse gestossen. Dort musste ich meine Handtasche und alles wertvolle wie meine Halskette, die ich seit Jahren nie mehr abgenommen hatte, meine Uhr, das Handy und den Geldbeutel abgeben. Alles wurde genau und exakt gezählt und registriert. Zum Schluss hatte ich nur noch meine Kleider an! Lachend meinte die Kassiererin: das nächste Mal lassen sie am besten alles zu Hause!

Dann liess ich mich wiederum an den vielen wartenden Kranken vorbeischieben zum Lift und in den 1. Stock zu den Operationssälen. Es überkam mich ein mulmiges Gefühl, als ich auf dem Rollstuhl sitzend, die stehenden und im Lift mitfahrenden Aerzte und Patienten von unten anschauen musste,  die mich mitleidig anlächelten.

„Schlachtbereit“ im  Operationssaal

Tatsächlich schoben sie mich in den Operations-Trakt hinein. Auch hier fragte mich die eine Ops-Schwester, ob denn niemand mich begleite? Es tönte, als ob mir eine schwere Operation bevorstünde. Ich glaube, die machen keinen Unterschied, ob eine schwere Herz-Operation oder eine heikle Augenspritze vorlag.

Und in der Tat. Ich musste meine Schuhe mit sterilen Crocs-Gummi-Schuhe tauschen, dann hielt mir eine Krankenschwester einen blauen sterilen Morgenrock hin und deutete mir mit gesenktem Blick, dass ich mich ausziehen müsse. „Nur das Hemd?“ Nein, alles. „Auch die Unterhose?“ ja auch die, meinte sie. Als ich den Morgenrock anzog, wie es bei uns üblich ist, also vorne uebereinanderklappend, kicherte sie und zog ihn mir richtig an: Hinten übereinanderklappend. Dann wurde ich nochmals abgechecked, ob ich wirklich der Max Lehmann mit Geburtsdatum 31.12.1942 war …. und welches Auge betroffen sei? Und flugs erhielt ich über meiner linken Augsbraue 2 rote Kreuze aufgemalt.

Dann gings zu einem grossen Chromstahlbecken, wo ich meine Hände, Arme und vorallem mein Gesicht mit einer roten Flüssig-Seife waschen musste.

Nun war ich  „schlachtreif“, kam es mir vor. Sie setzten mich auf eine alte Ledersitzgruppe, die ich zu Hause nie hingestellt hätte. Wer ist da wohl vor mir schon mit nacktem Hintern drauf gesessen? Die musste voller Bakterien sein! grrrrrrrrrrrr !

Immer wieder huschte ein Mädchen an mir vorbei. „Der Doktor kommt bald. Er hat sich etwas verspätet,“ meinte eine. Endlich kam Bewegung in die Warterei. Zu Fuss wurde ich „Händchen haltend“ in den Operatiossaal geführt, wo ich mich auf den in der Mitte stehenden Operatiostisch legen musste.  Die Schwestern liessen mich keinen Moment mehr  aus den Augen. Vielleicht ist schon einer vor Angst zusammengebrochen oder im letzten Moment abgehauen? Nun wurde mir der Morgenrock von hinten geöffnet und über die Schultern nach unten gezogen. Dann würde ich an die Maschinen angehängt. Ein Finger für den Puls, den linken Oberarm für den Kreislauf und dann noch ein paar Kleber auf Brust und Bauch für die Messkathoden. So lag ich nun da. Links und rechts piepste es und über mir 2 grosse Operationslampen. Ich war gespannt, was als nächstes kam!

Eigenartig. Die gaben mir noch keine Topfen, um das Auge unempfindlich zu machen. Ist dies in Thailand etwas nicht üblich? Fragte ich mich und fragte dies auch den Dr. Pairat, der mittlerweilen eingetroffen war. Nein, nein, sie bekommen nun diese Tropfen. Sie werden absolut nichts spüren, meinte er mit beruhigender Stimme.

Dann ging alles recht schnell. Das Auge wurde mehrmals intensiv mit Antibiotike gespühlt, dann kamen die Anti-Schmerz-Tropfen und das folgende war etwa ähnlich wie in der Schweiz mit antiseptischer Abdeckung des Gesichtes und der Augen. Während ich in der Schweiz immer einen kleinen feiner Pixer spürte, habe ich hier gar nicht gespürt und einzig die Schlieren des einfliessend Medikamentes „Eylea“ im Augen sehen können.

So alles erledigt„, meinte Dr. Pairat. Er schüttelte mir die Hand und meinte, ich solle morgen in seine Praxis kommen, Das Pflaster über dem Auge könne ich nach 3 Stunde entfernen. In der Schweiz bekam ich kein Pflaster, aber den Hinweis, mein Auge nicht zu strapazieren, kein Internet und keine Zeitung lesen, ausser Fernsehen, das sei gut fürs Auge.

Ich wollte bereits ab dem Schragen springen, als die Schwestern mich zurückhielten und mich auf ein mobiles Bett schoben. Dieses stiessen sie in einen Nebenraum. Bei normalen und schwereren Operationen der  Aufwachraum. 30 Minuten müsse ich hier bleiben und mich erholen, meinte die Aufsicht habende Schwester. Ich sei hübsch und stark, meinte sie, niemals 75 Jahre alt,  und machte mir die typischen liebenswürdigen Thai Komplimente, die einem immer wieder motivieren und aufstellen.

Nach 30 Minuten durfte ich aufstehen. Keine Schwester war weit und breit. Ich suchte mir den Ausgang, wo meine Kleider in einem Kasten hingen. Ich wollte bereits abhauen, da kam der  verflixte Rollstuhl wieder, der mich zurück zur Kasse brachte, wo ich erstmals wieder auf eigenen Beinen meine deponierten Wertsachen in Empfang nehmen konnte und die Differenz zum Depot, das ich Tage zuvor bereits hinterlegte, bezahlen durfte.

Kosten

Die ganze Sache samt Arzt, Operationssaal und Medikament Eylea kostete 68’740 THB. rund etwa SFr. 2’000.– Eine hohe Summe im Vergleich zu den Kosten der Vista-Klinik. Das teuerste war des Medikament Eylea. Es wird in einer 2er-Packung für beide Augen, d.h. 2 Anwendungen geliefert. Ich brauchte aber nur für 1 Auge. aber ich musste für beide bezahlen. In Basel wird nur die Hälfte verrechnet, denn die zweite Packung wird dem nächsten Patienten gespritzt.

  • Augen-Medikament Eylea: 59’400 THB
  • Operatiossaal für 1 Stunde:  1’200 THB (Man stelle sich vor: dies sind Fr. 35.–)
  • Aufwachraum je Stunde: 500 THB
  • Behandelnder resp. operierender Arzt Dr. Pairat: 2’000 THB (das sind etwa Fr. 60.–)

 

Nachuntersuchung

Am Folgetag den Freitag sollte ich zur Nach-Untersuchung zu Dr. Pairat, aber es regnete in Strömen. Es war unmöglich zur Augenklinik zu gelangen. Die meisten Strassen in Hua hin waren überschwemmt. Das Wasser stand auf einzelnen Strassenstücken kniehoch,  Ich musste absagen und den Termin auf Morgen resp. Montag versschieben.

Ich war dann am Samstag dort, wo er den Augendruck mass und sonst alles in Ordnung fand.  Für die Nachuntersuchung bezahlte ich 600 THB, das sind etwa SFr. 18.– Am 6. Dezember wird die nächste Spritze fällig. Der Operationssaal ist bereits reserviert

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America First – Ein Lügner an deren Spitze

Bild von (pixabay.com by John Hain)

Könnt ihr Euch dies vorstellen? Donald Trump als Euer Vater, Schwiegervater, als Freund für gemeinsame Ferien und im Sport, als Vorgesetzter, als Nachbar oder sogar als Liebhaber?

Sind Amerikaner Lügner oder nur ungebildet?

Für beide Parteien in den USA war das Resultat der Halbzeit-Wahlen nicht berauschend. Im Gegenteil, mir scheint, die Demokraten haben weniger zugelegt, als erhofft und vorausgesagt. Die Wahlen scheinen eher ein Erfolg für Trump gewesen zu sein, denn es kam nicht zu dem befürchteten Erdrutsch-Sieg. Rund 50% der Amerikaner unterstützten weiterhin einen Lügner. Oder um es positiver auszudrücken: Bei rund 50% der Amerikaner reicht ihre Bildung nicht aus, um seine Lügen und seinen fiesen Charakter zu durchschauen.

Bluts-Verwandtschaft Amerika / England

Uns Europäer (und auch mich) beschäftigten nicht nur die jetzige amerikanische Führung, sondern auch das BREXIT der Engländer. Wen wundert es, dass der BREXIT-Führer Boris Johnson wie ein Verwandter von Trump aussieht, und sich ebenfalls „Lügner“ nennen muss. Beide haben einen ähnlichen Wortschatz, rotblonde Haare, jedoch unterschiedliche Kleidung und Frisur. Waren es nicht die Engländer und Iren, die als erste Einwohner Amerika bevölkerten?  Ist es Zufall, dass beide Länder nun einem Betrüger und Lügner auf den Leim gegangen sind? England und Amerika haben mehr gemein, als uns lieb ist. Beide Länder sind sich sehr ähnlich. Beide Länder sind daran, ihren Wohlstand aufs Spiel zu setzen.

Meine Erfahrungen mit den Amis

Durch die Fusion zwischen Sandoz und CIBA-GEIGY zu Novartis war ich in den 90er Jahren oft geschäftlich in den USA und lernte das dortige Leben, Business und Mentalität der Amerikaner  kennen. Ich war für die Amis so lange interessant, wie sie sich in meinem Schatten profilieren konnten. An den jeweiligen Sitzungen konnte ich anhand der Sitzungsgrösse resp. der Anzahl Teilnehmer ersehen, ob ich (noch) interessant war und als Leitwolf gelten konnte. Sie kamen nicht wegen der Sache, sondern um mich und mein Tun  zu überwachen.  Aber alle wetzten fortlaufend ihre Messer!

In den Staaten findest nur schwer echte Freunde. Ich fand einen Freund dort, den Dave Cornish. Mit ihm hatte ich ein herzliches, gemeinsames  Zusammenarbeiten mit dem Ziel, das Beste für unsere Fa. Novartis zu erbringen.  Alle anderen warteten nur auf einen Fehler von mir/uns, um zuzustechen! Niemals hätte ich in den Staaten leben können. Für mich sind die meisten Amerikaner degeneriert und falsch!

Ich weiss zum heutigen Zeitpunkt nicht, ob die Russen, die Chinesen oder die Amis für unsere gemeinsame Zukunft gefährlicher sind. Die jetzige Regierung der USA ist in jedem Fall keine Stütze mehr!

Das heutige Amerika – kein zuverlässiger Partner

Die Amerikaner befreiten Europa von den deutschen Nazis. Früher war Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Man schwärmte von den Freiheiten und den Zukunftsmöglichkeiten. Es war das Auswanderer-Land par excellence. Alle Amerikaner sind Auswanderer, Migranten und Flüchtlinge.  Auch wenn Trump gegen die sog. Migranten ankämpft.  Die Mehrheit der Amerikaner führt bei weitem kein sorgloses Leben, wie es viele von uns meinen. Sie müssen um jeden Dollar kämpfen. Die Ausbildung der Kinder ist teuer und fast nicht zu bewältigen. Ferien gibt es auch nur wenige pro Jahr. Die Arbeitsmoral durch „Hire and Fire“ ist katastrophal. Es gibt weder Kündigungsschutz noch -Zeit.

Trump ist ein Lügner. Täglich verbreitet er neue Lügen und diese fallen auf fruchtbaren Boden, denn die Mehrheit der Amerikaner ist eher ungebildet. Das amerikanische Schulsystem ist mangelhaft und nur für Reiche praktikabel. Die öffentlichen Schulen sind schlecht. Eine Berufslehre kennen die nicht. Sie kennen nur „Training on the job“. Ein grosser Teil der Bevölkerung liest keine Zeitungen und schaut nur die kommerziellen TV-Sendungen,  die das verbreiten, was Geld einbringt. Die meisten Amerikaner waren nie im Ausland, noch weniger sprechen sie eine Fremd-Sprache oder kennen sich in der ausländischen Mentalität aus.

Typisches habe ich erlebt, als ich vor ein paar Jahren hier in Thailand während 3 Wochen vom Norden in den Süden radelte. Es waren auch Amerikaner aus dem mittleren Kader einer amerikansichen Firma  dabei. Nachdem sie einen Thai-Tempel gesehen hatten, meinten sie, dies genüge nun, sie wissen wie die Thai-Tempel aussähen. Von da an machten wir einen  Bogen um die Tempel. Das Thai-Essen passte ihnen gar nicht. Was ein Amerikaner nicht kennt, das mag er nicht! Sie zog es in die McDonalds und Pizzerias.  Diese Küche passte ihnen.

Eben, wenn man diese Mentalität und das fehlende Interesse und deren Niveau kennt, dann kann man auch verstehen, dass sie einem solche Kotzprocken und Lügner auf den Leim gehen. Seine aggressive Sprache, seine Bilder mit den Terroristen sprich Flüchtlingen aus Südamerika machen dem einfachen Volk der Amerikaner Eindruck.

Die Populisten in Europa

Das schlimme und dramatische daran ist, dass sich solche Typen und Parteien auch in Europa erfolgreich breit machen. Mit grossen Sprüchen, gefälschten Bildern von Flüchtlingsstromen, die es gar nicht mehr gibt, aktivieren sie unsere tiefsten Ur-Aengste. Es bringt wenig, wenn die Oesterreicher sich über ihre jetzige Regierung beschweren. Sie selbst haben sie gewählt. Sie müssen sich selber aus dem gemachten Elend befreien, auch wenn ihr Regierungs- Chef nur „kurz“ über seine Nase denkt!

Auch in  Italien steht ein grosser Teil des Volkes hinter den Populisten, die das Leben auf Kosten anderer bewerben. „Mit Schulden lebt sich besser„. Einmal mehr versuchen die Südländer das restliche Europa über den Tisch zu ziehen. Ich hoffe nur, dass diesmal die Italiener auf die Nase fallen!

Ich bin froh, dasss wir Schweizer nicht Mitglied in der EU sind und immer noch unser „Schweizer Fränkli“ haben. Ob wir aber ungeschoren davonkommen, wenn die EU und der EURO ins sich selber krachen?

 

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Liebesgrüsse aus Slowenien

Es war ein Schock, als ich Ende Oktober von der Schweizer Post dieses Kuvert per eMail zugeschickt erhielt. Was mochte dies wohl enthalten? fragte ich mich. „Policija“, las ich auf dem Absender! Was habe ich wohl angestellt? Zuerst dachte ich an meine Maut-Vignette, die ich gekauft und vor wenigen Tagen abgekratzt hatte. Ich hatte nicht einmal mehr ein Beweisstück zur Hand!

Nach 3 Tagen wartens, wegen des Wochenendes, erhielt ich von der Schweizer Post  auch  den Inhalt als Scan zugeschickt. Es war eine saftige Geldbusse, denn ich bin scheinbar am 22. Juni 2018 abends um 18:31 bei Bertoki, das ist die Autobahn-Umfahrung zwischen Skofie und Koper, viel zu schnell gefahren.  Anstatt 50 km/h deren 74 km/h, was zu einer Verzeigung führte. Ich kam damals aus der Schweiz zurück, wo ich wegen meiner Augenspritze war. Ich glaube schon, dass ich zu schnell war. Ich war müde und habe nicht aufgepasst.

Ich hatte noch unsäglich Glück, wie ich auf dem Beweis-Radar-Foto sah. Ein paar Meter nach dem Blitz begann eine 40 km/h-Zone.

 22. Juni 2018 Auszug aus dem Bussgeld-Bescheid

Euro 500 betrug die Geldbusse, sowie 5 Strafpunkte in Slowenien. Wie üblich in Slowenien , falls ich die Strafe anerkenne, muss ich nur 250 Europ bezahlen, dies aber innert 60 Tagen, stand auf dem detaillierten Strafbescheid.

Soeben habe ich via eBanking den Betrag von 250 Euro überwiesen und der Polizei einen liebes eMail geschrieben. „Sorry, ich akzeptiere Ihren Bussbescheid.“

 

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Ausfahrt mit dem Rennrad

Die einen kommen wegen der hübschen Frauen nach Thailand. Ich geniesse die angenehmen Temperaturen, die wundersamen Landschaften und schönen Freundschaften bei Ausfahrten mit dem Rennrad. In den 4-5 Monaten hier unten komme ich auf etwa 3-4’000 km

Fahrt zur Dolphin Bay

Ausfahrt am 30. Okt. 2018 mit Lucien Kirch

Und meistens ist das Ziel das „Baan Pal Coffee“ am Strand von Pak Nam Pran. Hier geniessen wir die Bananen-Roulade und das Bananen- oder Mango Smoothie

Ausfahrt am 30. Okt. 2018 mit Lucien Kirch

Black Buddha oder Huay Mongkol

Die Fahrt zum Black Buddha ist hin und zurück nur etwa 45km lang, aber optimal für Neu-Ankömmlinge, um das Gefühl in Thailand zu bekommen.

25. Okt. 2018 Ausfahrt Huay Mongkol

25. Okt. 2018 Ausfahrt Huay Mongkol

Fahrt zu den Weinbergen (Vineyards) von Hua Hin

Eine traditionsreiche Fahrt über 78 km (hin und zurück). In den Weinbergen von Hua Hin werden unterschiedliche Trauben kultiviert. Theoretisch wären 3 Ernten möglich, jedoch 2x werden die Triebe geschnitten. Anfang November erfolgte der letzte Schnitt und 4 Monate später im Februar die Jahresernte.

Max, John und Valentin

und zum Abschluss ein Smoothie

Und nach getaner Fahrt gibt es als Belohnung ein Bananen-, Mango oder auch Heidelbeer-Smoothie. Ich bin süchtig danach

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Oktober 2018 „Live Ticker“ vom Thai Max

+++ Dengue-Fieber +++ Krankheiten +++ Halloween und Rückblick auf meinen Unfall vor 1 Jahr +++ Reparaturen +++ Sau-Schwobe +++ High-Speed Train +++ Ankunft in HH +++

Mein kranker Nachbar – Tumor – Dengue Fieber

Ich habe früher schon über meine beiden Nachbarn links von mir berichtet. Ich habe mich damals über ihre Geburtstags-Parties beschwert. Aber im Prinzip sind es zwei liebe schwule Holländer. Nachdem der eine lange Zeit schwer krank war, ich vermute Aids, geht es ihm wieder viel besser.

Aber nun hat es seinen Freund erwischt. Er war der Stärkere von beiden auch von der Figur her. Alles begann mit neuen Knie-Gelenken, die er sich in Bangkok einpflanzen liess, dazu kam eine Thrombose, dann Lungen-Entzündung und Dengue-Fieber. Und zu guter letzte hat man bei ihm  im Gehirn zwischen den Augen einen bösartigen Tumor entdeckt. Und dies alles in den letzten 8 Monaten. Ohne Schlafmittel könne er nicht mehr schlafen, meinte er zu mir. Aber man muss versuchen, positiv zu sein! Ich war selten derart schockiert!

Was mich zusätzlich erschreckte: Das unheilbare Dengue-Fieber ist nun auch hier in Hua Hin eingetroffen. Also aufpassen und Mücken-Schutzmittel einreiben. Die Dengue-Krankheit wirde durch einen Mückenstich verursacht und ist beim ersten Mal nicht tödlich. Man bekommt Fieber wie bei einer Grippe. Eine zweite Ansteckung endet meistens aber tödlich, weil sich das Blut verflüssigt und sich im ganzen Körper verteilt. Ein schrecklicher Tod.

Halloween und Rückblick auf meinen Unfall

Am 3. November vor einem Jahr hatte es mich auf dem Bahnübergang Khao Tao mit dem Rennrad überschlagen. Ich hatte unmässig Glück und kann heute meinen Sport weiterhin betreiben. Ich sah damals aus wie eine Halloween-Maske. Ich bin gespannt, was die Thais dieses Jahr aus Anlass des Halloween auflegen. Die Thais übernehmen bekanntlich alles, was aus den Staaten kommt. Jeden Mist, auch Halloween.

Ich wünsche Euch ein „Happy Halloween“

Reparatur meines Rucksackes

Ohne meinen Rucksack bin ich auf Reisen verloren. Ich kaufe mit ihm ein, in ihm transportiere ich meine Foto-Ausrüstung, er enthält meine Reserve-Taschentücher, Kugelschreiber und auch Waschklammern. Er ist bereits einige Jahre alt. Er ist ein Teil von mir.

Hier in Thailand angekommen, riss ein Träger! Aber in Thailand kann man alles reparieren lassen. Nicht nur den Reissverschluss in meiner Bettwäsche, wie letztes Jahr. Auch den Träger liess ich neu annähen. 3 Stunden später hatte ich ihn wieder. Professional angenäht für Fr. 3.–

Sau-Schwobe und Schwobe

Wenn wir in Basel von den Deutschen sprechen, dann reden wir von den „Schwobe“. Die ist kein negativer Begriff, sondern eher ein Kosenamen, wie die „Schwöbli“, das Weggli mit zwei Häften!  Es gibt dann aber die andere Spezie von „Schwobe“, die wir gar nicht mögen, weil sie unter anderem mit ihrem Egoismus brillieren, Stärke und Macht zeigen und „Grosskotzt“ auftreten …. und bei mir die Haare im Nacken aufstehen lassen. Bei denen spucken wir Basler lieber vorher auf den Boden , bevor wir einen grossen Bogen um die machen.

Zu diesen gehören  der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück, der mit der Kavalerie in die Schweiz einziehen wollte. Ja, dies vergessen wir nicht. Oder neuerdings die Bayern-Mafia Seehofer, Dobrindt, Rummenigge und Hoeness. Das sind „Sau-Schwobe“.

Dazu passt auch die Meldung vo,m 22. Okt. 2018, dass die deutscher Kanzlerin das Abgasproblem in den Städten durch eine Anpassung des Gesetzes lösen will: sie setzt die Grenzwerte hinauf …. und bereits gibt es keine Fahrverbote mehr und die Luft ist wieder besser… und niemand kann den Diesel-Abgasen die Schuld für die schlechte Luft zuschieben. Dies nennt man politische Entscheidung. Auch diese Lösung ist typisch „Sauschwöbisch“. Man rette das Land, unterstützt die Betrüger sprich Industrie auf Kosten der Einwohner und deren Gesundheit.

High Speed Eisenbahn BKK – HH

Wie ihr wisst, wohne ich recht zentral inm Hua Hin unweit der Eisenbahnlinie Bangkok – Malaysia. Die Züge haben mich anfänglich gestört. Ich habe bei jeder Durchfahrt die Beine hochgezogen, weil ich meinte, sie fahren durchs Schlafzimmer. Entweder habe ich mich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, oder der Lärm hat sich durch die wuchernden Gräser und Sträucher gedämpft.

Als ich vor wenigen Tagen frisch in Hua Hin ankam, entdeckte ich mächtige Baumaschinen neben dem bestehenden Eisenbahngeleise. Unzählige Arbeiter schufteten nicht nur tagsüber, die halbe Nacht. Sie bohrten Löcher in die Erde und füllten sie mit Eisenbeton. Sie arbeiten an der ersten Hochgeschwindigkeit-Strecke in Thailand von  BKK nach Hua Hin. Man wird in wenigen Jahren in 1.5 Stunden nach Bangkok reisen können. Heute braucht man etwa 4 Stunden.

Begonnen haben die Bauarbeiten am 1. Oktober 2018. Das ganze wird von China finanziert und soll im 2022 in Betrieb genommen werden

17. Okt. 2018: Ankunft in meiner Thailand-Residenz

Maleena, die Hauseigentümerin, hatte geputzt und alles auf Vordermann gebracht. Die Betten waren angezogen, das Wasser eingeschalten, der Kühlschrank war eingekühlt und bereits mit Wasser-Flaschen angefüllt. Ein Schock aber war unser Garten. Die blauen Winden haben alles überwuchert und sind wieder den Strommast hochgekrochen. Die bekommen wir nie in den Griff. Ich würde die ganze Erde auswechseln, aber Pat lässt sich dazu nicht überzeugen. Sie liebt diese Blumen, die sie aus ihrer Zeit, als sie in den Bergen weilte,  mitgebracht hatte.

Ich bin nun im Thai-Dilemna. Mit Thais kann man nicht logisch argumentieren und noch weniger etwas festlegen. Dann sind sie schnell beleidigt. Ich habe Pat arbeiten lassen und hoffe, dass sie selber auf die Idee kommt, die Erde auszuwechseln. Ich vermute nächstes Jahr wird es soweit sein! Ja mit einer Thai-Freundin muss man auch Thai-Psychologe sein.

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Mit dem Auto nachts auf Thailands Strassen

Thailand gehört zu den Ländern mit den meisten Verkehrstoten. Pro 100’000 Einwohner  über 36 Tote pro Jahr. Einzig Lybien übertrifft diese Zahl und zwar massiv mit  73 Toten pro Jahr. Die Schweiz im Vergleich kommt „nur“ auf 3.3 Tote pro 100’000 Einwohner und gehört zu den verkehrsichersten Ländern. (Quelle: Wikipedia Liste der Länder nach Verkehrstoten)

Man sollte diese Zahlen immer relativieren. In meinen 11 Jahren hier in Thailand habe ich nur wenige leichtere Unfälle im Raume Hua Hin resp. deren Hergangs-Zeichnungen am Boden gesehen. Gefährdet sind vorallem alte Farangs, die sich einen Roller mieten, aber seit ihrer Jugend nie mehr auf einem Zweirad gesessen sind. Gefährdet sind aber auch die Farangs, die meinen hier in Thailand herrschen geordnete und europäische Verkehrsverhältnisse. Europäische Rechthaber haben ein kurzes Leben!

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es nachts besonders schlimm ist auf den thailändischen Strassen. Viele Thais fahren alkoholisiert oder sind total übermüdet. Die Strassen sind ,mangelhaft beleuchtet und die Spuren schlecht markiert. Mit Löchern muss man sogar auf Hauptstrassen rechnen. Kurzum, nachts lässt man am besten sein Vehikel zu Hause.

Fahrt zum Bus-Bahnhof in HH

Heute früh musste ich jedoch Pat und ihre Enkelin JuJee zum Busbahnhof bringen, denn  um 6 Uhr früh fuhren die beiden mit dem Flughafen-Bus zum Suvarnabhumi Airport nach Bangkok. Es war eine Fahrt durch Hua Hin über rund 10 km.

Es herrschte kein Verkehr. Es war dunkel, einzig die Strassenlampen leuchteten. Ich kannte die Strecke sehr gut, musste aber sehr konzentriert fahren. Die Lichtsignale zum Beispiel sind so hoch angebracht, dass man sie nur als Einheimischer zwischen den Strassenlampen erkennen kann. Ob grün oder rot erkenne ich von weitem nur daran,  ob es oben oder weiter unten leuchtet! Aufpassen muss ich auch auf die unbeleuchteten Fahrräder oder Roller. Gewöhnungsbedürftig ist auch, dass einem auf der falschen Strassenseite andere Verkehrsteilnehmer entgegenkommen. 3x kamen mir 3-rädrige Transportroller auf der falschen Strassenseite entgegen. Da darf man nicht erschrecken. Dies gehört hier zum Leben. Achten muss man auch, was auf der Strasse liegt. Ein Betonpfosten, ein Sonnenschirm oder ein toter Hund. Möglich sind bestimmt auch echte Leichen.

Ich bin auch wieder gut nach Hause gekommen.  Es verlangte jedoch meine volle Konzentration, auch wenn der Verkehr klein war und mich wenige Fahrzeuge überholten.

 

 

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News aus Thailand: Helmtragpflicht, Preise, Geldscheine, Tollwut, Formulare, TV, Zeit-Unterschied

Für uns Fremde und Teilzeit-Aufenthalter ist es schwer von einem Jahr aufs andere grosse Aenderungen, Verbesserungen im Leben in Thailand zu entdecken und mit ihnen zu Recht zu kommen.

Dies war einmal

Helmtragpflicht

Was mir als erstes auffiel, dass nur noch ein paar übervorsichtige Farangs (wie ich) einen Helm auf dem Roller tragen. Die Helmtrage-Akzeptanz für Roller und Motorräder ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt.   Da die Thais neue Freiheiten unverzüglich beanspruchen, würde dies bedeuten, dass der Einfluss der Polizei sehr eingeschränkt wurde. Ich bin gespannt, wie sich dies aufs polizeiliche Weihnachtsgeschäft auswirken und ob im Dezember wiederum Jagd auf unbehelmte Farangs gemacht wird. Wahrscheinlich schliesst das eine das andere nicht aus. Die Polizisten brauchen Zusatz-Einnahmen für die Weihnachtsgeschenke.

Lebensmittelpreise

Die Lebensmittelpreise sind etwa gleich geblieben. Einzig Alkoholika haben nochmals ein paar Prozente zugelegt.

Neue Geldscheine

Erstmalig seit 7 Jahrzehnten erhielt Thailand neue Banknoten mit einem neuen Motiv. Nachdem in den letzten 70 Jahren zwar das Design und auch das Format der thailändischen Banknoten mehrfach geändert wurde, sie aber immer mit dem selben Motiv, dem Antlitz von König Bhumibol geziert wurden, erschien am 16. April 2018 ein neues Motiv auf den Geldscheinen, das Bild des Tronfolgers.

Achtung: 13 Provinzen zu Tollwutzonen erklärt

Zur Zeit grassiert in diversen Provinzen Thailands die Tollwut.  Es gibt zwar keinen Anlass zur Panik, aber man sollte sich doch ein paar Gedanken machen.

Bitte seid euch bewusst, wenn man von einem infizierten Tier gebissen oder gekratzt wird und die Krankheit ausbrechen sollte, dann endet diese mit dem späteren, sicheren Tod. Die Tollwut kann übrigens auch nur durch das Berühren eines infizierten Tieres übertragen werden, beim Füttern oder Streicheln. In Anbetracht der vielen freilaufenden Strassenhunde und Katzen in Thailand, sollte man sich in Acht nehmen.

Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen der Infektion und den ersten, erkältungsähnlichen Symptomen – beträgt meist zwischen einem und drei Monaten.

Am besten ist es also, in seinem Impfpass nachzuschauen, wann die letzte Impfung war. Es besteht zwar auch die Möglichkeit unmittelbar nach der Verletzung, oder dem Kontakt mit einem infizierten Tier, eine sogenannte postexpositionelle Impfung zu machen, aber diese funktioniert nicht immer.

Die thailändischen Behörden behaupten zwar, dass sie das Problem unter Kontrolle hätten, aber der Anstieg der Todesfälle, lassen leichte Zweifel aufkommen.

Betroffen sind die Provinzen Chonburi, Rayong, Chachoengsao, Buriram, Chiang Rai, Nan, Roi Et, Samut Prakan, Songkhla, Si Saket, Surin, Tak und Ubon Ratchathani

Formularsammlung für Immigration etc

Ohne  Papiere und Formulare geht es leider nicht. Neu findet man unter „udon-news.com“ eine feine Formular-Sammlung:

⇒ Formularsammlung für Visa, Führerschein und mehr

Mit VPN deutsches und Schweizer  Fernsehen

Über Internet kann ich auch in Thailand Schweizer und Deutsches Fernsehen schauen. Dazu dienen die SRF-, ZDF- und auch ARD-Mediathek. Leider sind aber einige Filme und Uebertragungen gesperrt und dürfen nicht ausserhalb des Ursprungsland gesendet werden. So z.B. Sport-Uebertragungen und Koch-Sendungen

Mit Hilfe eines VPN-Programmes (siehe Google) kann man diese Einschränkungen umgehen. Manche dieser Programme sind gratis oder kosten ein paar Euros im Jahr.  Mit diesen Programmen kann ich mich in ein gewünschtes Land einwählen und tun, als ob ich z.B. in Deutschland sei.

Auf diese Weise kann ich die Ski-Rennen in der Schweiz verfolgen, indem ich mich in der Schweiz anmelde, oder die Diskussionen mit Markus Lanz im ZDF anschauen, indem ich mich in Deutschland einwähle. Indem ich mich in Europa einwähle, kann ich hier verbotene Internet-Seiten anschauen.

Ein heisser Tip: Mit Hilfe es dieser VPN-Programme kann ich mich in die Schweiz oder Deutschland einwählen und mit ZATOO.COM alle deutschsprachigen Sender anschauen, auch RTL, SAT3, ORF etc

Zeit-Unterschied Thailand zu Europa: 6 Stunden

Noch wenige Tage sind es nur 5 Stunden. Aber ab dem kommenen letzten Oktober-Wochenende 27./28. Oktober 2018 werden es bereits 6 Stunden Unterschied sein. Dies bedeutet: Wenn ihr um 8 Uhr am Morgen in Europa aufsteht, dann ist es bei uns in Thailand bereits 14 Uhr

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Thailand, das Sex-Paradies

Alter Mann + junges Mädchen = Grossvater + Tochter

Zwei Gegensätze

So hätte mein Beitrag auch lauten können. Immer wieder stosse ich mich, wenn ich die obige Konstellation in Thailand sprich Hua Hin beobachte. Es ist keine Eifersucht, weil der Alte sich ein knapp 20-jähriges Thai-Girl an Land ziehen konnte, und ich nicht. Ich habe auch kein Problem, wenn er ins Puff geht und dort seine Lust auslebt. Ich habe auch keine Probleme, wenn sich Paare ähnlichen Alters finden und paaren.

Ich schäme mich als Farang, als Ausländer derselben Sorte, dass er die Not der jungen Mädchen öffentlich  missbraucht, und sich vermeintliche Zuneigung (=Jungbrunnen) einkauft und sich darin versteift, dass er seine grosse Liebe gefunden hat. Ich weiss aus Schreiben und Hilferufen an mich, dass manche, mehr als man meint,  dieser Alten über den Tisch gezogen wurden, bis sie nicht mehr zahlen konnten, oder ihre ausbezahlte Rente in einem Haus deponiert war, das ihnen nicht mehr gehörte..

Ich verstehe die Mädchen. Ohne Neben-Einnahmen durch einen „Alten“ ist ihr Leben trist. Sie verdienen ihr Geld als Bardamen und Prostituierte, die keine Zukunft haben, wenn sie älter werden. Es geht ihnen ums blanke Ueberleben.

Ich verstehe auch die „Alten“. Ihr Gehirn ist in die Hosen gefallen. Sie können nicht mehr logisch denken. Zu Hause haben sie keine  Chance bei jüngeren Frauen. Warum denn gerade hier?

Indirekt bin auch ich von diesen Typen betroffen. Ich leide darunter und werde sogar beschimpft. Sobald ich nämlich zu Hause erzähle, dass ich den Winter in Thailand verbringe, dann werde ich vor allem vom weiblichen Geschlecht zu 90% als notgeiler Senior bezeichnet! ohne dass sie über mein hiesiges Leben etwas wissen

Ich weiss, es ist jedermanns freier Entscheid, was er tut und wie er sich verhält. Aber es gibt auch in Thailand gewisse Sitten. Wir in Europa ärgern uns auch auf, ob den verschleierten Burka-Trägerinnen, weil sie sich nicht unseren Sitten anpassen. Dies ist dasselbe in Thailand. Kein alter Thai würde sich an ein junges Mädchen hängen und öffentlich seine Verliebtheit demonstrieren.

Gestern bin ich mit Pat, sie ist auch schon 65 Jahre alt, auswärts in einem Ess-Park essen gegangen. Während Pat das Ess-Plättchen bestellt und zum unseremTisch brachte, hatte ich Zeit die vorbeischlendernden Leute zu beobachten. Da kam doch einer vorbei, dessen Alter nicht mehr bestimmbar war. Er hinkte stark, hatte aber einen Thai-Teenager an der Hand. Sie voll-bepackt mit Einkäufen aus den nahen Boutiquen. Sie setzten sich an einen Tisch neben uns. Er hatte Mühe, sich zu setzen. Seine Arthrose liess grüssen. Ihr Konvertsation war mühsam. Ihr Englisch reichte knapp, um JA und NEIN zu sagen. Die restliche Zeit sassen sie sich schweigend gegenüber, während das Thai-Girl mit ihrem mobilen Telefon spielte.

Zwischendurch sah ich vor meinem geistigen Augen, wie die beiden wohl im Bett funktionierten? Es schauderte mich. Ich musste meine Gedanken ablenken. Ich schäme mich, obwohl ich sonst keine Scham kenne!

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Meine Erfahrung mit Augenärzten und -Kliniken in Hua Hin

Wie ihr wisst, leide ich seit Ostern 2018 an der feuchten Makula Degeneration (AMD), einer typisch altersbedingten Augenkrankheit. Zur Stabilisierung oder sogar zu Heilung brauche ich monatlich eine invitreale Spritze ins Auge. Diese schmerzt nicht, aber sie muss in  reinster hygienischer Umgebung erfolgen, wie es nur in einem Operationssaal der Fall ist

Augenklinik Eye Clinic Dr. Pairat Hua Hin

Nach Rücksprache mit meiner VISTA-Augenklinik in der Schweiz und einem Begleitbrief habe ich mich nach entsprechenden Kliniken in Thailand und vorallem in der näheren Umgebung von Hua Hin  umgeschaut. Dabei ist mir die Augen-Klinik Dr. Pairat in Hua Hin von einem Bekannten aus der Schweiz empfohlen worden und das Bangkok Hospital hat mir bestätigt, dass sie diese Spritzen (sie nennen dies sogar Operationen) auch anbieten.

Heute war ich mit dem Krankheitsbeschrieb der VISTA-Klinik unter dem Arm in der Augenklinik Dr. Pairat in Hua Hin, die nur ein paar hundert Meter von meinem Haus liegt. Dr. Pairat hat einen sehr kompetenten, vertrauenerweckenden Eindruck gemacht und mir mein ganzes Krankheitsbild nochmals erklärt. Die nächste Spritze mit Eylea wird er mir am 8. Nov. im nahen Bangkok Hospital verabreichen, denn dort seien die notwendigen hygienischen Operationssäle vorhanden. Das Bangkok-Hospital ist eines der bekanntesten Privat-Spitäler in Thailand. Es liegt nur wenige 100 m von meinem Haus entfernt. Ich bin sogar Member in diersem Spital und war dort letztes Mal nach meinem Radunfall vor 1 Jahr. Ich habe nur beste Erfahrungen gemacht.

Ich bin nun beruhigt. Alles ist eingefädelt. Die intravitreale Spritze samt Operationssaal, Arzt und Schwestern kostet als Paketpreis 63’000 THB (Baht), das sind umgerechnet etwa SFr. 1’920.–. Sie wird von der Schweizer Krankenkasse übernommen

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17. Okt. 2018: Eine Erlebnisreise nach Thailand

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!

Mit Verspätung von etwa 40 Minuten startete am Dienstag-Nachmittag, 16. Oktober um 18:35 Uhr  die Boeing 777 der Swiss zum Flug nach Bangkok. Ich leistete mir Business. Ich leistete mir aber auch 1. Klasse bei der SBB für die Hin- und Rückfahrt von Basel zum Flughafen Zürich. Die Reise sollte kein Stress, sondern so erholsam wie möglich sein!

Fahrt in einem verschmutzten uralt SBB-Wagen

Diese SBB-Fahrt in bezahlter 1. Klasse  erlebte ich wie eine vorgezogene Thailand-Zugsfahrt in 3. Klasse. Dies ist zwar  etwas übertrieben, aber für Schweizer Erwartungen und Standards zutreffend. Der Zug Basel 13:37 Uhr ab ohne Umsteigen bis Flughafen Zürich. Vorne am Zug waren drei oder vier  1.-Klass-Wagen, vermutlich direkt aus dem Museum. Anhand der Ausdünstung müssen es ehemalige Raucherwagen gewesen sein. Sie hatten abgewetzte Stoff-Polster, braun verschmutzte Teppiche, Kaffee oder etwas anderes unappetitliches muss ausgeleert sein. Die Abteiltüre knallte auf und zu in jeder Kurve. Es war drückend heiss, aber es liessen sich wenigstens die Fenster öffnen. Wie in der guten alten Zeit vor etwa xx Jahren.

Ich kam mir vor wie in einem Entwicklungsland. Ein Amerikaner, der ebenfalls auf den Flughafen wollte, schüttelte nur den Kopf. …. und dafür musste ich 1.Klass-Zuschlag bezahlen. Wenn ich nicht soviel Gepäck gehabt hätte, hätte ich mir die 2. Klass-Wagen angeschaut. Schlimmer konnten die ja nicht sein. Ich fühlte mich geprellt und über den Tisch gezogen. Ich erwarte für den Preis eines 1. Klass-Tickets einen sauberen neuzeitlichen Wagen, in dem man in Ruhe und gemütlich die Fahrt geniessen kann!

Ich habe die obige Erfahrung  dem Kundendienst der SBB als Beschwerde mitgeteilt.

23. Okt. 2018: Die  Antwort der SBB traf ein paar Tage später ein.

Es war ein Ohrfeige und Frechheit, was der SBB-Kundendienst mir zukommen liess. Verständnis gleich Null, wenn man vom Bla-Bla-Satz am Anfang des grossen Mails absieht. Ich fühle mich nun noch mehr über den Tisch gezogen und betrogen. Ich muss für die Fehler der SBB bezahlen mit einem 1. Klass-Ticket für einen 3.Klass-Sitzplatz!

Nachfolgend als Ausschnitt die ersten Zeilen der SBB-Antwort, die meine Beschwerde betraf.  Die restlichen 1.5 Seiten des Mail enthielten eine detaillierte Begründung, warum die SBB zu wenig Rollmaterial, resp. deren Bestellung verschlampt haben, und wann die bestellten Wagen eintreffen sollten! Als ob mich das interessiert hätte!

Vielen Dank für Ihr E-Mail.

Die für die Flugzüge eingesetzten Zugkompositionen haben Sie zum Schreiben veranlasst. Ich kann Ihr Missfallen darüber verstehen.

Selbstverständlich ist es uns ein Anliegen, unseren Reisenden stets das beste Wagenmaterial anzubieten. Wir planen den Wageneinsatz auf Basis der prognostizierten Passagierzahlen und setzen jeweils das zweckmässigste Rollmaterial ein……… (Die folgenden 1.5 Seiten bestanden aus Begründungen wie schnell der Mangel an Rollmaterial behoben werden soll. Kein Bedauern, am Schluss nur die „Bitte um Verständnis“)


So sieht ein 1. Klass-Wagen der SBB normalerweise aus:

Foto eines 1.Klasswagen benutzt vor 2 Jahren

Auf dem Flughafen angekommen gings zügig durch alle Kontrollen. Wie gewohnt war mein Hand-Gepäck etwas überfordert. Zu viele Batterien und Geräte mit Batterien. Alles musste ich zeigen oder sogar vordemonstrieren. Ob ich das typische Gepäck eines Rentners bei mir hatte?

In der Business-Lounch nichts Neues. Es hatte wenige Reisende, für die es ein einmaliges Erlebnis war, in der Lounch Champagner und andere feine Sachen in sich zu leeren, wie ich es von früheren Zürcher Bekannten erlebte. Ich genoss die kleinen Appetizer und Orangensaft. Ich litt immer noch unter meiner Erkältung.

Am Abflug-Gate 47 angekommen, überraschte mich die Lausprecher-Durchsage der Swiss „Wir suchen Passagiere, die bereit sind, auf ihren Sitz zu verzichten und auf einen späteren Flug der Austria über Wien umzubuchen. Die Ankunft in Bangkok verschiebe sich um gegen 5 Stunden. Als Gegenleistung bezahlt die Swiss Fr. 698.–„. Ich war erstaunt, schnell zeigten sich ein paar Jüngere, um praktisch gratis nach Thailand zu fliegen! Ja, die Swiss hat wieder einmal überbucht! Durch diese Ueberbuchungen und die paar Passagiere, die das Angebot angenommen haben und deren Gepäck nun wieder aus dem vollbeladenen Frachtraum herausgesucht werden mussten, verzögerte sich unser Abflug!

Ich hatte Einzelsitze in der Boeing 777 gebucht. Ich wollte meine Ruhe haben. Ich brauchte sie auch, denn ich war noch etwas angschlagen von meiner Erkältung. Das Essen war formidabel, vorallem das Rindsteak „weltmeisterlich“. Aber mein Appetit fehlte. Mit einem Schlafmittel schleppte ich mich in den Schlaf, bis ich etwa 2 Stunden vor Ankunft hustend aufwachte.

Surprise, surprise, typisch Pat

In Bangkok angekommen, ich stand vor der Immigration-Lady, da klingelte es in meiner Tasche. Ich konnte nicht abnehmen, am wichtigsten Ort in Thailand, vor der Immigration! Ein paar Schritte später dann die Ueberraschung: Es war Pat resp. JuJee ihre 11- jährige Enkelin. “ Wir warten am Gate 8 auf Dich!“ Und die beiden kamen mit nach Hua Hin! Surprise, surprise! Typisch Pat!

17. Okt. 2018: Flugplatz Suvarnabhumi in Bangkok

Zoll-Kontrolle auf Thai

Jetzt noch das Gepäch holen, mein Koffer kam bereits als 4. auf dem Laufband und ab durch den Zoll! Normalerweise kein Problem. Aber heute war Gross-Kontrolle. Fast jeder Koffer wurde von weiss uniformierten Männern/Frauen geröntget und kontrolliert. Nur wenige kamen ungeschoren durch. Ich war einer davon. Ich konnte mich am Rande der Kolonne davon schleichen und blieb unbehelligt. Glück für meine verschiedenen Käse, Salami, Wurstwaren und Leckerli, die die Hälfte des 30 kg schweren Koffers füllten. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ob die nur nach Waffen suchten, oder auch nach Lebensmittel? Die Thais sind speziell. Entweder befolgen sie ihre Aufträge lausig und bequem, oder dann machen sie es extrem genau.

Draussen am Gate 4 sah ich schon von weitem meinen  Mr. Wanlop, der uns lachend zu winkte. Und ab gings im grossen bequemen Taxi die 230 km nach Hua Hin, wo wir etwa um 13:30 Uhr ankamen.

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23. August 2018: Hurra, ich habe den Flug nach Thailand gebucht

Einen solchen Einzelsitz/-Bett in der Boeing-777 habe ich mir gebucht

In der Vergangenheit habe ich immer im April meinen Flug nach Thailand gebucht, weil dann die Preise günstig sein sollen. Dieses Mal musste ich abwarten, wie sich meine Augenkrankheit entwickeln wird. Aber heute habe ich zugeschlagen:

  • Abflug ZRH nach BKK: Dienstag, 16. Oktober 2018 um 17:55 mit Swiss-Flug LX180.
    Ankunft in BKK am Folgetag 17. Okt. um 09:35 Uhr
  • Rückflug von BKK nach ZRH: Montag, 4. März 2019 um 13:05 mit Swiss-Flug LX181.
    Ankunft in ZRH am selben Tag um 19:10 Uhr

Ich habe mich wiederum zur Business-Class entschieden und dabei Einzelsitze gebucht, d.h. ich habe keine Sitz-Nachbarn.

Bei der Preisgestaltung habe ich festgestellt, dass die Swiss bereits unterschiedliche Preise je Flug verlangt, abhängig von der aktuellen Auslastung. So hätte der Hinflug am Vortages- und auch an den Tagen danach mehrere Hundert Franken mehr gekostet.

Was neu ist, oder mir bisher noch nie aufgefallen ist, die Swiss verlangt für die Bezahlung mit einer Kredit-Karte eine Gebühr von Fr. 30.–  je Flug, d.h. sie berechnet es 2x obwohl ich den Flug in einer Buchung bezahlt habe. Dies ist reiner Abriss!

Flugkosten:

  • Flugticket Business-Class ZRH – BKK -ZRH: Fr. 3’216.– (inkl. Visa-Gebühren von Fr. 60.–)
  • Zuschläge für Einzelsitze: 2x Fr. 199.– = Fr. 398.–

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Sommer 2018 „Live-Ticker“ vom Thai Max

+++ Tod Tony Rösch +++

27. Juni 2018: Tony Rösch ist tot

83 jährig ist Tony Rösch am 27. Juni 2018 in Hua Hin gestorben. Ueber ihn bin ich im Winter 2008/09 erstmals nach Thailand gekommen, um den europäischen Winter im Fernen Osten zu verbringen. Dafür bin ich ihm dankbar.  Ansonsten habe ich nicht die besten Erinnerungen an Tony.

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Niggi Dorfmann: Köstliche Früchte in Thailand

Ich habe bereits mehrfach von einem der besten Blogs über das Leben in  Thailand geschrieben „Niggi Dorfmann – ein Leben auf dem Lande“. Darin beschreibt der Niggi sein Leben als Bauer in Thailand. In einem seine letzten Beträge schwärmt er von den köstlichen Früchten  in Thailand. Durch Anklicken auf den nachstehenden Link gelangst Du auf seine Seite!

Niggi Dorfmann: Köstliche Früche in Thailand

Neuerdings kann man ihn auch auf Facebook abonnieren. Er berichtet fast täglich über seine Arbeiten, Erlebnisse und Erfahrungen als thailändischer Bauer auf seiner Baxida Farm

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Abschied aus Thailand – ein Rückblick

Ein Wahnsinns Foto von einem unbekannten Fotografen

Ein temporärer Abschied

Es ist wieder soweit. Mit diesem wunderbaren Bild verabschiede ich mich von meinem 10. Winter-Aufenthalt in Thailand. Das Bild strahlt das aus, was ich hier in Thailand finde: Harmonie, Ruhe und Zufriedenheit

Das einschneidendste Ereignis dieses Winters war bestimmt mein schrecklicher Unfall mit dem Rennrad anfangs November 2017, den ich glücklichweise gut überstanden habe. Ein ganzes Bataillon Schutzengel haben mich vor schlimmsten Verletzungen  bewahrt.

Bereits 2 Monate später, am Silvester meinem 75. Geburtstag, sass ich wieder auf dem Rennrad und begann, auf mein Ziel der Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket zu trainieren. Am 6. Feb. kam ich glücklich und zufrieden aus Phuket zurück. Ich hatte meine Angst überwunden und so nebenbei in den 6 Wochen seit meinem Neustart bereits 2’000 km zurückgelegt.

In der 1. März Woche nahm ich wiederum an der Trainingswoche von Andy Schleck teil und reiste dazu übers Wochenende nach Bangkok an eine Jedermanns-Rennen mit Superstars aus aller Welt. Mein gefahrener Kilometerstand im 2018 ist mittlerweilen bei 2’800 km angelangt.

Foto-Galerie Thailand

Die wenigsten kennen diesen Teil in meiner Homepage, dieFoto-Galerie Thailand„. Im Gegensatz zu meinem Tagebuch, in dem ich über meine Erlebnisse schreibe, veröffentliche ich in meiner Foto-Galerie Bilder aus Thailand unter verschiedensten Gesichtspunkten: Buddhismus und Mönche, Menschen, Bangkok by Night, Verkehr, Hua-Hin, Mein Haus etc

Rückflug mit Swiss Boeing-777

Am 14. März um 13:05 startete mein Rückflug in die Schweiz und landete am selben Tag um 19 Uhr in Zürich. Die Nacht vor meinem Abflug verbrachte ich wie gewohnt im Arantha Airport Hotel unweit des Flughafens Suvarnabhumi.

Die Temperatur in der Schweiz war bei Ankunft angenehm um die 10ºC, aber 2 Tage später kam der Winter in voller Stärke wieder zurück und ich erlebte meinen ersten Schnee nach 12 Jahren.

Ich komme Ende Sept. 2018 wieder

In bin glücklich in Thailand und werde bereits Ende Sept. 2018 in meine 2. Heimat zurückkehren. Ich komme früher, weil meine Tochter Daniela mit Familie mich begleiten und besuchen wird, aber auf die Schulferien Rücksicht nehmen muss. Ich bin stolz auf ihren Besuch. Wir werden keine grösseren Ausflüge machen, aber Bangkok und Ayutthaya, sowie die nähere Umgebung um Hua Hin sind auf dem Programm.

… und weiter berichte ich in meinem „Sommer-Tagebuch“

Das Leben geht weiter. Hoffentlich auch meines noch möglichst lange. Ich werde Ende April wieder nach Istrien übersiedeln und dort bis Mitte August bleiben. Dazwischen geht es zu einem Abstecher ins Piemont zu einer Radwoche mit meinen Rad-Freunden aus Basel und Ende Juli in den Kosovo, wo ich mit Daniela und um die 200 Gäste ihren 20. Hochzeitstag, ihren 40. Geburtstag und meinen 75. Geburtstag feiern werde.

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März 2018 „Live-Ticker“ vom Thai Max

Rad-Training mit Andy Schleck +++ Thai-Post +++ Neue Banknoten mit dem Kronprinzen +++ Mein Rückflug +++ Kostenabrechnung Unfall

Mein Rückflug – Aerger mit dem Gepäck-Scanner

Am 14. März war es wieder soweit. Ich bin um 19 Uhr in Zürich Kloten gelandet. Der Flug mit der Swiss Boeing 777-300 war problemlos. Einzig geärgert hat mich bei der thailändischen Checkin-Gepäckkontrolle, dass sie mein gesamtes Handgepäck einzeln von Hand und mit Scanner durchsuchten.

Es war nicht eine Bösartigkeit oder ein gezieltes Suchen, sondern die Thai-Mentalität, Wenn den Thais etwas unklar ist, dann handeln sie genau nach Vorschift. Ich habe nämlich, wie es Vorschrift ist,  alle meine elektronischen und batteriebetriebenen Teile zusammen mit anderem Krimskrams in den Trolley gepackt. „Was ist das?“ fragten sie mich, wenn sie die elektrische Zahnbürste auspackten, oder den Rasierapparat, oder meine e-Banking Kartenleser, oder meinen Velo-Computer, oder meinen Speicher-Disc  etc. Ich habe innerlich gekocht, wusste aber, dass ich mein Gesicht wahren sollte. Ich habe immer gelächelt, denn ich hatte ja Zeit! Als der Check aber abgeschlossen war und ich wieder einräumen konnte, habe ich mich auf dem Band nach dem Scanner  breit gemacht und ihn lächelnd für mindestens 10 Minuten stillgelegt, um sauber wieder alles einzupacken. Ich hatte ja Zeit genug!

Mein Sitz- und Schlaf-Abteil

Mein Unfall: Abrechnung

Am 3. November letzten Jahres hat es mich auf die Strasse geschmissen. Dabei habe ich mein Gesicht verunstaltet, meine  Nase und die linke Hand gebrochen. Nun habe ich die gesamten Kosten inkl. Krankentransport des Bangkok Hospitals zu Handen meiner Unfall-Versicherung zusammengestellt: 60’200 THB, dies entspricht einem Betrag von 1’560 Euro .

In Bezug auf meine  Heilung kann ich zufrieden sein. Ich fahre seit 31. Dez. 2017 wieder Rennrad, Habe die Phuket-Fernfahrt und das Andy Schleck Training erfolgreich absolviert. Einzig meine linke Hand erinnert mich noch an den folgenreichen Sturz. Die Heilung der gedehnten Sehnen und Bänder braucht noch etwas Zeit, ist aber absehbar.

Eingeschriebener Brief – Post in Thailand

Am Freitag war ich auf meiner letzten Ausfahrt mit Andy Schleck, weshalb ich einen eingeschriebenen Brief oder Packet nicht in Empfang nehmen konnte. Im Briefkasten lag ein Zettel der EMS-Post Thailand. Für mich unleserlich, da alles in Thai-Schrift geschrieben stand. Aber ich entdeckte die Buchstaben „EMS“ und folgerte daraus knallhart wie der Nick Knattertoneingeschriebene Post„.

Am Montag begab ich mich auf die Hauptpost in Hua Hin. Dort erklärte man mir, dass ich ein anderes Amt ausserhalb Hua Hin aufsuchen müsse. Sie erklärten mir auf Thai, wo ich das Postamt finden könne. Die Richtung wusste ich. Nach dem Fly Over in Richtung Pranburi soll ich fahren! und tatsächlich entdeckte ich die pinkfarbene Post-Inschrift an einem unscheinbaren Reihenhaus …. und erhielt nach Vorzeigen meines Passes  die Police der Feuerversicherung!

Die Briefe und Packete werden sortiert. Sitzend am Boden geht es am besten

Rad-Training mit Andy Schleck

Wie bereits im vergangenen Jahr konnte ich mit Andy Schleck aus Luxemburg, seines Zeichens sehr erfolgreicher Radprofi mit einem Tour de France Sieg aus dem 2010 auf seiner Palmares, in der Woche vom  5. – 10. März hier in Hua Hin täglich eine Ausfahrt mit dem Rennrad bestreiten. Es war ein grosses Erlebnis. aber auch eine harte Woche. Am Freitag musste ich ausser Plan einen Ruhetag einlegen, denn bei mir war „die Flasche leer“.

Wenn es mir die Zeit erlaubt, werde ich auch darüber einen gesonderten Bericht schreiben. Meine Erlebnisse aus dem vorigen Jahr 2017 findet ihr unter:

4. – 8. März 2017: Trainingstage mit Andy Schleck und Varn Varn

8. März 2018 Fahrt zu den Vinweyards: Max und Andy Schleck

Neue Banknoten mit Abbild des Kronprinzen

Wie ich der Presse entnehme, sollen ab April die jetzigen Banknoten mit dem Abbild des verstorbenen König Bhumibol ersetzt werden.  Auf den neuen Noten wird ein Bild des Kronprinzen Vajiralongkorn aufgedruck, der im Moment meistens nicht in Thailand, sondern in Deutschland lebt.

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4. – 10. März 2018: Radrennwoche mit Andy Schleck

Für Radrennfahrer ist „Andy Schleck“ ein Begriff, ein Markenzeichen. Er war einer der berühmtesten Radrennfahrer Luxemburgs und dies will etwas heissen, denn Luxemburg hat unzählige Grössen und Champions hervorgebracht. Er gewann unter anderem Lüttich-Bastogne-Lüttich im 2009 und im 2010 die Tour de France. Er ist vor ein paar Jahren verletzungshalber vom aktiven Sport zurückgetreten und erst 32 Jahre alt.

Wir haben eines gemeinsam, nämlich das aktuelle Gewicht: 83kg, aber ich bin 15cm kleiner !!!!

5. März 2018: Ausfahrt Dolphin Bay: Andy Schleck,  Max und Kurt

Ich sitze hier in Hua Hin im Trockenen, sprich „draussen schüttet es„. Eigentlich wäre heute Freitag, 9. März mein 5. Tag mit Andy Schleck gewesen, aber ich war auf der gestrigen Tour in die Weinberge von Hua Hin derart kaputt, dass ich heute meinen Ruhetag einzog.

Es war bisher eine gute Zeit in angenehmem Tempo zwischen 27-30km/h auf der Ebene, sprich ich konnte mithalten. In den Bergen habe ich mich jeweilen zurückfallen lassen, was meiner langjährigen Taktik entspricht.

Begonnen hat die Trainingswoche am vergangenen Sonntag 5. März mit einem Rad-Ausfahrt für jedermann im Raume Bangkok. Dazu kamen nicht nur Hobby-Fahrer, sondern auch die schnellsten Rennfahrer Thailands, so ein neuseeländischer Ex-Profi, der letztes Jahr noch Bahnrennen gefahren war. Er soll, so haben mir Freunde berichtet, zwischendurch eine Geschwindigkeit um die 50-55 km/h angeschlagen haben!!!! Zwei meiner luxemburgischen Freunde konnten mithalten.

Ich fuhr in der langsameren Gruppe, angeführt von der WLC-Damen-Renngruppe mit derSweet VarnVarn„, einem thailändischen Rad- und Fernseh-Superstar. Sie fuhr ein auch für mich angenehmes Tempo um die 30 km/h, dem ich folgen konnte.

Morgen Samstag, 10. März ist der letzte Tag mit Andy Schleck, der Tag mit den Thais. Er hat die Thais aus der näheren Umgebung eingeladen. Ich freue mich darauf, denn hier in Thailand herrscht ein extremer Radrenn-Boom. Bei solchen Veranstaltungen fahren Hunderte von Thais mit. Die Thais kommen mit ihren tollsten und teuersten Rennräder der berühmtesten Marken, da können wir alle einpacken. Für die Thais ist der Radsport aber immer noch Happyness und Vergnügen. Lachen und Freundschaften aufbauen, dies ist ihr Leben.

8. März 2018 Fahrt zu den Vinweyards: Max und Andy Schleck

Falls Ihr mehr über diese Woche mit Andy Schleck erfahren möchtet, dann klickt auf den nachstehenden Link:

» Mein Rennrad-Training mit Andy Schleck «

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Quo vadis Deutschland – Quo vadis CDU/CSU und SPD? (Vers. 2.1 vom 1.3.2018)

Da Angela Merkel auf Druck von Aussen doch ein paar jüngere Kräfte in ihr Kabinett holte, habe ich den nachstehenden Beitrag an gewissen Stellen umgeschrieben. Dennoch bleibt inhaltlich eine grosse Skepsis bestehen, denn die 20%-Partei SPD hat in den Koalitionsverhandlungen weit mehr herausgeholt, als die 30%-Partei CDU. Die letztere konnte einzig das Kanzleramt retten.

Die Unzufriedenheit der deutschen Wähler stärkt die AfD

Mir schwant schlimmes. Ich bin zwar Schweizer, aber die Deutsche politische Landschaft ist für unser weiteres Gedeihen wichtig. 

Meine Gedanken sind keine Kritik an den deutschen Wählern, aber eine Kritik an den etablierten deutschen Parteien.

Die Vertreter der 4 deutschen Volksparteien politisieren im luftleeren Raum, ohne deutsches Volk. Sie kämpfen nicht für das Land Deutschland, sondern für ihre Karrieren! Die eine zerfleischt sich öffentlich, die andere (noch grössere) ist zufrieden mit ein paar kleinen unwichtigen Ministerien. Grosse CDU-Würfe findet man im Koalitionspapier wenige. Wichtig für die CDU und Angela ist nur ihr Kanzeramt, Deutschland interessiert sie weniger.

Was hat sie aus ihrer desaströsen Niederlage in der Bundestagswahl gelernt? Nichts! Sie wurstelt im gleichen Stil weiter! Sie hat nun auf Druck von Aussen zwar jüngere Kräfte und möglich Kronprinzen und -Prinzessinen ins Kabinett geholt, aber der nebulöse Inhalt, aber auch deren Auslegung,  im Koalitionspapier ist derselbe geblieben.  Ihr geht es nur um ihr Amt.

Was hat die CSU aus ihrem noch schlimmeren Desaster gelernt? Nichts! Im Gegenteil, Seehofer, der grösste aller 3 Verlierer und bisherige Querschläger der alten grossen Koalition geht nach Berlin und übernimmt ein erweitertes mit mehr Macht ausgebautes Innenministerium. Und der ehemalige Verhersminister und Auto-Industrie-Lobyist Dobrindt wird weiter nach oben befödert!

Neu gibt es mit der Ministerpräsidentin vom Saarland Annegret Kramp-Karrenbauer eine neue CDU Generalsekretärin. Sie wird bereits als Nachfolgerin der Kanzlerin hochgelobt. Ob sie das gewisse Etwas für dieses Amt hat?  Will das deutsche Volk nach der Merkel nochmals eine Frau als Kanzlerin? und zudem eine „Erz-Konservative“, die am Volk vorbei regiert? Entscheidend werden einmal mehr die katholische und evangelische Kirche sein, die für konservativ stehen. Ueberrascht hat mich besonders, dass mehrere Frauen neu ins Kabinett-Merkel berufen wurden. Frauen führen Deutschland! ob das gut geht?

 Mit wem ich auch spreche, die deutschen Wähler sind unzufrieden. Nicht nur über das aktuelle Kasperli-Theater. Es rächt sich auch, dass Angela Merkel ihre einsamen Entscheide nie mit ihren Wählern kommunizierte. Die Wähler vergessen nicht, dass die CDU/CSU die Wünsche ihrer Wähler bisher nicht erfüllte, sonden ablehnte. Ich denke an
  • die fehlende Schuldzuweisung an die Auto-Industrie wegen des Diesel-Betrugs, Die Diesel-Besitzer werden unter den Fahrverboten leiden und die Zeche bezahlen. Die Auto-Industrie als Betrügerin ist raus aus der Verantwortung. Dobrindt lässt grüssen.
  • an die abgelehnte Sterbehilfe,
  • die für die betroffenen Frauen frustrierenden Schwangerschaftsabbruch-Gesetze,
  • die weitere dubiose, enge Zusammenarbeit mit dem türkischen Diktator Erdogan und
  • der grosse konservative Einfluss der Kirchen auf die CDU/CSU-Politik.

Es droht eine politische Kernschmelze

Ich befürchte, dass beide ehemals grossen Vorksparteien ins Bodenlose abstürzen werden. Die Grünen und die Linke machen sich bereit, unzufriedene SPD-Wähler aufzunehmen. Auf der rechten Seiten sind es die FDP und die AfD, die sich die Ueberreste der CDU/CSU-Wähler übernehmen wollen.  Die AfD wird ob dieser Missachtung der Volksmeinung massiv zulegen und bald über 20% erreichen, als stärkste Kraft in Deutschland, vor den Grünen und Linken und vor den alten Volkparteien.

Andere Europäische Länder haben es bereits vorgemacht oder sind daran sich komplett politisch umzustrukturieren. Mir schwant schlimmes, auch für die EU !!!

Hatten wir diese Situation nicht schon einmal, als die regierende Kaste versagte? Vor langer, langer Zeit, aber ….

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Februar 2018 „Live-Ticker“ vom Thai Max

Chinese New Year +++ Mein Orientierungssinn +++ Militär-Camp +++ Am Mittwoch kein Strandleben +++ Hoher Besuch +++ Dorosthy +++

Chinese New Year

Am vergangenen Wochenende 16. -18. Feb. fanden die offiziellen grossen Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahrsfest statt. Zuerst feierten die Chinesen, aber auch die Thais und Farangs auf dem Hauptplatz von Hua Hin, und am Samstag-Nachmittag/Abend fand dann das grosse Spektakel vor dem Market Village Shopping-Center statt. Ich werde darüber speziell berichten, denn dieses Fest ist von der Farbenfreude nicht zu übertreffen.

Klicke zum Foto-Beitrag „Chinesisches Neujahr und Chinesische Traditionen“

17.2.2018 Hua Hin Chinese New Year vor Market Village

Mein Orientierungssinn zum „Ban Khun Tanod“

Bisher war ich der Meinung, dass mein Orientierungssinn eine Katastrophe ist. Sobald ich Mitfahrer war, wusste ich anschliessend nicht, auf welchem Weg wir ans Ziel gelangt sind.

Auf der Radfern-Fahrt von Hua Hin nach Phuket vor etwa 2 Wochen machten wir etwa 60 km ausserhalb Hua Hins an einer Strassenverzweigung unseren ersten Verpflegungsstop. Irgendwie kam mir die Verzweigung sehr bekannt vor! Nach einigem Ueberlegen, ich konnte es nicht fassen, vermutete ich, dass die eine Strasse zu einem wunderschönen Fischerdörfchen führen würde, das ich vor 10 Jahren mit Pat und thailändischen Freunden besucht hatte. Ich erinnerte mich an die wunderbaren Krebse und Meeresfrüchte, die sie mir dort auftischten. Pat hat mir die Krebse geöffnet, denn dies konnte ich damals noch nicht. Leider hatte ich bisher keine Ahnung, wie das Dörfchen hiess und wo es lag.

Am heutigen Montag, 19. Feb. bin ich mit Pat dorthin gefahren und in der Tat: es handelte sich um unser Fischerdörfchen. Es hiess „Ban Khung Tanod“.  Ich war masslos überrascht und erfreut, dass mir diese einsame Strassenverzweigung noch in Erinnerung blieb.

Auf dem Weg zu diesem Fischerdorf besuchten wir noch den wunderschönen „Wat Khao Daeng“ Tempel im Sam Roy Yot National-Parc und trafen dort durch Zufall auf meine Hua hin Roadies, die eine grössere Ausfahrt dorthin machten.

Shopping im Militär-Camp

Auf der Rad-Fahrt von Cha-Am nach Hua-Hin kamen wir am Militär-Camp des königlichen Teak-Holz-Palastes vorbei. Dort werden Falschirm-Abspringer ausgebildet. Sämi Lüscher machte mich darauf aufmerksam, dass es im Camp einen Militär-Shop gebe, in dem man Leibchen und alle Arten Trekking-Ausrüstungen günstig kaufen kann.

Aus dem Shop kam ich mit einer leichten, mit Teflon gegen Schmutz präparierten beigen Trekking-Hose, wie ich sie schon lange suchte, aber noch nirgends fand. 1’000 Baht kostete sie mich, das sind etwa Fr. 30.–

Am Mittwoch kein Strandleben

Wie wäre es, wenn in den Winterkurorten der Schweiz oder Oesterreich an jedem Mittwoch die Skilifte still stehen würden? Ein Aufschrei der Gäste! Dies ist in Thailand aber ganz normal. Die Militärregierung hat bereits auf letztes Jahr befohlen, dass in ganz Thailand an jedem Mittwoch keine Sonnenschirme und Liegestühle am Strad vermietet werden dürfen. Der Mitwoch soll zum reinigen des Strandes benutzt werden.

Seit ein paar Monaten ist auf allen Stränden von Thailands Rauchverbot. Dies verstehe ich noch eher, denn die Kippen im Sand sind ja wirklich nichts berühmtes! Es war auch eine Zumutung, wenn ein Zigarren-Raucher neben mir die Luft verqualmte! Aber es gibt kleine Rauchzonen bei den Abfall-Containern.

Konsequenz: Am Mittwoch weit und breit keine Touristen, keine Restaurants und Coffee-Shops, tote Hose auf den Stränden. Es putzt aber auch keiner, denn weder die Kommunen noch das Militär wollen den Reinigungs-Auftrag umsetzen. Es gibt in der Tat wenig Länder, die ihren Ast, auf dem sie sitzen, selber absägen!

Hoher Besuch in Hua Hin

Ganz unerwartet bekam ich Besuch aus Kufstein und Altötting, dem Geburtsort von Alt-Papst Benedikt. Auf einmal standen sie vor meinem Tor zu meiner Residenz …. Es war nicht der Papst Benedikt selbst, bei Gott Nein, aber zwei seiner ehemaligen Nachbarn Willi und Karin, sowie die beiden Nimpfs aus Kufstein. Alle vier sind langjährige Freunde vom Camping im Sommer in Istrien. Zusammen gingen wir beim Inder essen.

Die Kufsteiner Brigitte und Franz, sowie die Altöttinger Karin und Willi

Die Altöttinger Karin  und Willi

Die Hua Hin Roadies in den Weinbergen von Hua Hin

Abschied von meiner englischen Malayserin Dorosthy

Radfahren verbindet. Letztes Jahr war sie mit ihrem Freund 3 oder 4 Monate in Hua Hin. Dieses Jahr aber nur 2 Wochen. Genau in der Zeit, als ich auf der Phuket-Fernfahrt war. Aber am vergangenen Freitag 10. Feb. kam es dennoch zu einem Wiedersehen mit einer Fahrt in die Weinberge von Hua Hin und der abendlichen Farewell Party im Tamarin Market.

Treffpunkt zur Fahrt in die Weinberge von Hua Hin

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Neues Newsletter: Resultat der Umfrage – Mail-Adressen

Das Resultat der Umfrage über die Häufigkeit des Versandes meines Thailand-Newsletters war eindeutig, aber auch überraschend.  Ich danke den Teilnehmenden.

  • Keiner wünschte sich einen quartalsweisen Versand.
  • Alle votierten für einen monatlichen Newsletter oder einen nach jeder Veröffentlichung.

Das letztere ist nur schwer möglich, denn in den 1-2 Tagen nach jeder Veröffentlichung passe ich den jeweiligen Beitrag meistens nochmals an. Ich kann nicht druckreif schreiben und muss einmal darüber schlafen! Ich werde aber zukünftig auf jeden Monatswechsel  ein Newsletter verschicken.

Weiteres Vorgehen:

Wie ihr wisst, sind die bisherigen Adressen des Thailand-Newsletters verloren gegangen. Ich habe jedoch die Mail-Adressen vom Sommer-Tagebuch geladen und werde diesen bis Mitte Woche ein entsprechende Mail schicken.

Wer bis zum 1. März kein Mail aus dem Thailand-Tagebuch erhält, müsste sich nochmals anmelden, falls er an einem monatlichen Versand interessiert ist.

Ihr findet die Anmelde-Maske  für das Thailand-Newsletter auf der rechten Seite des Thailand-Tagebuches unter  „Abo für Newsletter“.

Ich danke Euch für Euer Verständnis

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27. Jan. – 6. Feb.: Illustrierter Bericht über meine 2. Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket

Nur 3 Monate nach meinen schweren Radunfall nahm ich am 27. Jan. 2018  zum zweiten Mal die 800km lange Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket in Angriff. Die neue Streckenführung gefiel mit besonders. Unvergesslich war dabei die Uebernachtung in den schwimmenden Bungalows auf dem Ratchapraba Stausee.

In der Zwischenzeit habe ich wie gewohnt den Bericht über diese einmalige Fernfahrt geschrieben und mit vielen Fotos illustriert. Ihr findet sie durch Anklicken unter:

27. Jan. – 6. Feb. 2018: Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 800 km mit neuer Streckenführung

2. Feb. 2018: Hängebrücke auf dem Weg nach Paktako

 

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Count down läuft – das Ende meines 10. Thailand-Aufenthaltes naht

Nicht nur meine Lebensuhr tickt unaufhörlich, auch die Uhr meines aktuellen 10. Thailand-Aufenthaltes. Am 14. März ist es wieder soweit. Um 13:05 Thai-Zeit hebt mein Swiss-Flug LX181 in Bangkok ab. Um 19:10 werde ich nach rund 12-stündigem Flug  in Zürich Flughafen landen. Ich hoffe, dass Petrus bis dann die Schweizer Frühlingszeit eröffnet haben wird, denn hier in Thailand ist es um die 30-32ºC warm. Ich habe keine Polar-Stiefel bei mir!

Vorher gibt es aber noch einiges zu tun. In der 1. März-Woche nehme ich wiederum an einer Trainingswoche von Andy Schleck, dem Tour de France Sieger von 2012  teil. Ich treffe dabei einige Teilnehmer vom vorigen Jahr, aber auch das thailändische Golden Girl und TV-Superstar Varn Varn

Aufnahme nach einer Andy Schleck-Ausfahrt vom März 2017

 

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Selfies vom Basler Max

Ich schiesse manchmal Fotos, ohne dass sie zu einem Thema passen. Macht ihr dies auch? Dazu gehören auch meine Selfies – Fotos aus Freude an mir!

Habt ihr eigentlich meine Fotoseite mit meinen Selbstbildnisse schon angeschaut? Klick hier auf⇒ „Meine Selbstbildnisse„, eine Reise in meine Vergangenheit

27. 11. 2017: Meine Haare

Ich habe noch keine Vollglatze und muss mein Kopfhaar 1x je Woche schneiden. Dies bleibt anschliessend übrig! Eine schöne Ausbeute! Aber es reicht noch nicht zu einer Kopfkissen-Füllung

Feb. 2018: Capuccino Kaffee Pulver auf Thai

Ich bin von zu Hause aus eine „Kaffee-Tante“ und trinke pro Tag 4-5 fein gepressten Kaffee. Aber nicht in Thailand. Hier schmeckt mir der exquisite Kolben-Kaffee nicht. Ich geniesse jedoch den Pulver Cappuccino aus Thai Fabrik

Ich vermute, dies kommt vom hiesigen Klima. Mir schmeckt hier auch nicht der Wein, und sei er noch so gut!

draussen auf meinem Sitzplatz und dem chinesischen Porzellan-Tisch bin ich kreativ

22.1.2018 Max Taylor Alba Mode Leinen Sommer Anzug

Im Juli 2018 findet im Kosovo eine grosse Party mit über 200 Gästen statt. Meine Tochter feiert mit ihrem Eshref ihren 20. Hochzeitstag und hat damit mehr Jahre zusammengebacht als ich. Gleichzeitig feiert sie ihren 40. und ich meinen 75. Geburtstag

5. Jan. 2017 Ausfahrt Dolphin Bay

In Thailand gehören die „Früchte Smoothies“ zu meinen Lieblings-Getränken … vorallem nach einer Radausfahrt zur inneren Abkühlung

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Ein Halleluja auf meine Schneiderin

24. Feb. 2018: Neuer Reissverschluss

An jedem Eck findet man hier Thailand eine Schneiderei resp. einen Taylor. … oder sogar einen Schuhmacher.  Oft arbeiten sie auf dem Trottoir oder einem Vorplatz eines Geschäftes auf ihrer „alten“ aber stabilen Nähmaschine.

Wenn ich für mich eine Hose kaufe, dann muss ich sie immer in der Länge anpassen lassen. Ich  bin einfach zu klein gewachsen. Dies kostet dann um 1 Franken. Dieses Mal habe ich aus der Schweiz einen Bett-Ueberzug mitgebracht, dessen Reisverschluss kaputt war. Es ist mein Lieblingsüberzug aus dem Wohnwagen.

Diesen brachte ich vor 1 Woche meiner Schneiderin aus der Nachbarschaft und daszu eine lange Hose, die ich vor ein paar Tagen beim thailändischen Militär gekauft hatte, um sie zu kürzen.

Heute konnte ich beides abholen. Kompliment: Einen stabilen Zip hatte sie eingenäht und wegen des Preises gemeint, die Reissverschlüsse seien teuer. Ich musste schlussendlich 200 Baht für die Hose und den Bett-Ueberzug bezahlen, das sind etwa 6 Franken.

Was hätte ich wohl bei uns in der Schweiz bezahlt? Eine neuer Ueberzug wäre bestimmt billiger gewesen.

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