Kategorienarchiv: Status

Status-Kurzmitteilungen

Mrz 25 2016

16. März 2016: Rückflug in die kalte Schweiz

Auf Wiedersehen in meinem Sommer-Tagebuch:

Max SelbstbildnisNun gehört mein 8. Thailand-Aufenthalt bereits der Geschichte an. Am Mittwoch, den 16. März bin ich mit der Swiss in die Schweiz zurückgeflogen.Es war ein gemütlicher Flug und dank der Schlaftablette schlief ich wie ein Murmeltier. Einzig die Fahrt mit der SBB-Eisenbahn nach Basel war mühsam.

Die Zeit läuft und läuft, aber bereits habe ich mit der Planung meiner nächsten Thailand-Saison begonnen: Ich will im Februar 2017 als 74-jähriger die 850 km von Hua-Hin nach Phuket in 8-10 Tagen mit dem Rennrad bewältigen.

Hua-Hin bleibt mir auch in Zukunft erhalten. Wenige Tage vor meinem Rückflug sass ich mit den Eigentümern und Vermietern meines Hauses zusammen. Wir bekräftigten nochmals meinen besonderen Vertrag, der vorsieht, dass ich nach 10 Jahren das 11. Jahr gratis im Hause wohnen kann. Als ich ihnen meinen Plan darlegte, noch 20 Jahre den europäischen Herbst/Winter in Hua-Hin verbringen zu wollen, sicherten sie mir für diese Zeit einen gleichbleibenden Mietzins zu. Wow, was will ich noch mehr? Fr. 500.–/Monat für ein Haus in zentraler Lage

Ich schliesse mit diesen Zeilen mein aktuelles Thailand-Tagebuch und fahre mit Berichten über die Sommer-Zeit in Europa in meinem Sommer-Tagebuch fort. Am 20. April werde ich nach Istrien fahren.

»» Link zu meinem „Sommer-Tagebuch“

 

 

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Nov 24 2015

25. Nov. – 4. Dez.: Bin mal ein paar Tage weg: in Bangkok und in Nakhon Nayok

Am kommenden Mittwoch 25. Nov. fahr ich mit dem Flughafen-Bus zum Suvarnabhumi Aiport und von dort mit dem Skytrain ins Zentrum von Bangkok, wo ich 4 Tage im Hotel „Best Western“ im Pratunam-Viertel residieren werde: Shoping, Sight-Seeing und Freunde treffen (Henri und Esther Clemencon). Am Mon/Di geht es dann mit Schulfreunden von Pat 2 resp. 3 Nächte nach Nakhon Nayok

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Nov 08 2015

Mit offenen Sinnen – Gedanken des Besserwissers

Regentropfen, die an mein Fenster klopfen

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Der Besserwisser (Lehrer Lämpel aus Max und Moritz / Wilhelm Busch)

Der Himmel ist blau, etwas bewölkt. Aber leise beginnt es vom Meer her zu rascheln. Immer stärker werden die Geräusche. Ich habe Mühe, sie einzuordnen. Es ist, wie wenn feiner Kies auf die umliegenden Dächer geschüttet würde. Dann sehe ich die Wand mit den schweren Regentropfen auf mich zukommen, die auf die Dächer und Strassen nieder prasseln. Entweder ist man nun geschützt oder man wird innert Sekunden nass bis auf die Haut.

Es regnet in Hua-Hin. Aber meist nur kurze Zeit. Ein paar Minuten oder eine halbe Stunde, später scheint wieder die Sonne.

Thailändische Wertarbeit

Vor 4 Wochen, als ich aus der Schweiz in Hua-Hin ankam, betonierten Arbeiter den letzten Teil der Strasse dem Klong entlang zu unserem Ressort. Schön haben sie den ehemaligen löchrigen Kiesweg, auf dem ich mit meinem Roller schon gestürzt bin,  auf Vordermann gebracht. Genügend breit für 2 Autos.

Solche Neben-Strassen werden wegen der sommerlichen Hitze betoniert, weil sie sich nicht verflüssigen. Normalerweise werden die Strasse in Platten von gut 30 cm Dicke und einer Grösse von ungefähr 5 x 2.50 m gegossen und dazwischen mit flüssigem Asphalt verfugt, damit sich bei Wärme die Platten ausdehnen können.

Auf diesem Teilstück ist mir aufgefallen, dass sie doppelt so grosse Platten gegossen haben, nämlich die ganze Strassenbreite. Aber ein paar Tage später kam ein Arbeitskommando mit einer Fugenfräse. Sie frästen der ganzen Strasse entlang mitten durch die Platten eine max. 1 cm tiefe Fuge. Und am Tag darauf füllten sie diese kleine Fuge mit flüssigem Asphalt aus. Nun sieht es aus, als wären es Platten der üblichen Grösse von 5 x 2.50 m. Dies ist thailändische Wertarbeit. Alles sieht toll aus, aber der Schaden ist vorprogrammiert.

Auf einer anderen Strassse, der Soi-112, die sie letztes Jahr neu 4-spurig bauten und Basis zur Umfahrung von Hua-Hin bilden sollte, wurde minderwertiger Beton verwendet. Aus einer Betonstrasse mit feiner Oberfläche wurde innert weniger Monate ein betonierte Grobkiesweg, der rüttelt und schüttelt.

Ich nehme an, ein Teil des Betons resp. Zements wurde privat beim Bau eines Hauses verwendet, aber in der richtigen Mischung …. in thailändischer Wertarbeit.

… die haben ja gar keine Rechte, nur Pflichen …

Im Moment bin ich schreibsüchtig. in 4 Wochen habe ich über 12 Beiträge in meinem Thailand-Blogg geschrieben. Darunter auch 2 oder 3 politische Meinungsäusserungen. Solche Beiträge brauchen einige Zeit, bis sie meinen Anforderungen genügen. Oft schreibe, ändere und feile ich mehrere Tage daran, bis er mir die Formulierungen gefallen und ich dazu stehen kann. Oft muss ich einen ersten Entwurf in 2 oder sogar 3 Beiträge aufteilen, damit  es kein schwer verdauliches Tutti-Frutti wird.

Dies war eben der Fall beim Thema „Sterbehilfe“. Ich wollte zu viel in einem Beitrag unterbringen:

  • Meine eigene Situation,
  • der Entscheid im Deutschen Bundestag und
  • den Betrug der Deutschen Parlamentarier am  Deutschen Volk.

Und zum Schluss realisierte ich, dass in Deutschland und in der ganzen EU keine Demokratie herrscht, sondern eine „parlamentarische Diktatur“ !

Wow, das war harter Tabak. Wie formuliere ich dies, ohne meinen Freunden in Deutschland zu stark auf ihre Zehen zu treten? Sie werden bereits jetzt von allen Seiten eingeengt, belogen und missbraucht. Die armen Kerle im grossen Kanton, wie wir die im Norden zu nennen pflegen, haben ja gar keine Rechte, nur Pflichten!

Ein gesunder, tiefer Schlaf

Den habe ich. Täglich über den Mittag und dann spät Abends bis am Morgen früh. Auf 8-9 Stunden Schlaf komme ich mühelos. Jetzt wäre Mittagszeit. Ich verabschiede mich auf meine Liege auf der Terrasse und grüsse Euch aus der Ferne. Ich werde mir ein paar Gedanken über weitere Gedanken machen und dabei seelig einschlafen.

Euer Max, der rasende Reporter und Besserwisser

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Okt 29 2015

2 Wochen in Thailand: Akklimatisation, Pat ist zurück

Am Donnerstag 15. Oktober bin ich in Bangkok gelandet und anfänglich wegen der Feuchtigkeit beinahe explodiert. Innert kürzester Zeit waren ich und mein Hemd klatschnass. Seit dem 4. Tag hat sich mein Körper an die hiesige Wärme und die Feuchtigkeit gewöhnt und ich schwitze nicht mehr übermässig. Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger, je nach Situation.

Bereits 5 Tage nach Ankunft in der Nacht vom 20./21. Oktober habe ich erstmals ohne längere Wachzeit von Mitternacht bis 08:20 Uhr durchgeschlafen und damit die Zeitverschiebung von 5 Stunden bewältigt. Mein Darm nahm sich dazu ein paar Tage mehr Zeit.

Ein geschädigter der Schweizer UhrenindustrieHua-Hin Soi94, Dusit Land & House 10 Max Pat

Ich bin einmal mehr ein Geschädigter der Schweizer Uhrenindustrie geworden. Eine Woche nach Ankunft in Thailand lieferte die Batterie meiner teuren CERTINA-Sportsuhr, die ich tagtäglich trage, keine Kraft mehr. Dasselbe ist mir bereits vor ein paar Jahren passiert.

In ganz Hua-Hin gibt es kein autorisiertes Uhrengeschäft, das Batterien an Schweizer Uhren auswechseln darf. Ich müsste die Uhr per Post nach Bangkok schicken, der ich nicht ohne weiteres traue. Nun muss ich eben wieder ein Fälschung kaufen, damit ich wenigstens die Zeit ablesen kann. Keine billige Fälschung, sondern eine teure, die auch über Fr 100– kostet. Dies ist für mich eine Bankrott-Erklärung der Schweizer Uhrenindustrie, denn Schweizer Uhren eignen sich nicht unbedingt fürs Ausland. Ihr Aufbau ist zu kompliziert und der angebotene Service ausserhalb der grossen Center schwach.

Pat „Surprise, Surprise“

Wer kennt nicht diese beiden Worte „Surprise, Suprise“? Pat kam am vergangenen Freitag, 23 Okt. als grosse Ueberraschung mit dem Auto an einem der grössten Feiertage Thailands nach Hua-Hin. 6 Stunden dauerte ihre Fahrt von Bangkok nach Hua-Hin, für die man normalerweise nur 3-4 Stunden benötigt. Pat liebt solche Ueberraschungen. Oft merke ich, wenn etwas in der Luft liegt. Zum Beispiel wenn kein SMS zurückkommt. Diesmal hatte ich keine Ahnung. Die Ueberraschung glückte zu 100%

Pat konnte mich dieses Jahr nicht am Flughafen abholen, weil sie Tage zuvor mit ihrem/unseren Auto in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Sie blieb zwar unverletzt, aber mit Schock musste sie ins Spital gebracht werden, obwohl sie unschuldig am Unfall war. Ihre Anfälligkeit zu einem „Schock“ rührt immer noch vom Chemieunfall Anfang dieses Jahres her. Sie verliert in solchen Stress-Situationen ihre Stimme und ihr Herz schmerzt.  Der Schaden am Auto war durch die Vollkasko abgedeckt, war also kein Thema.

Diesmal ging es bei Pat bald aufwärts, sodass sie sich gegen den Willen der Aerzte auf den Weg zu mir nach Hua-Hin machte. Diese wollten sie nämlich noch länger im Spital behalten, weil sie noch Schmerzen am Herz und am Fuss (Senkfuss und Fersendorn) hatte. Sie bekam als Prophylaxe, dies ist auch typisch für die thailändische Medizin, 4 verschiedene Schmerztabletten, die sie zusammen 2x je Tag einnehmen sollte, sowie Nitroglycerin-Notfalltabletten fürs Herz. Als ich diese „Bomber“ sah, begann ich zu überlegen, denn ich bin gegen übermässigen Pillen-Konsum. Was könnte auch helfen? Vielleicht ein Geh-Stock zur Entlastung des einen Fusses? oder GEL-Einlagen in die Schuhe?

Gel-Einlagen haben wir nirgends gefunden. Ich dachte bereits an eine Bestellung in der Schweiz. Schlussendlich landeten wir beim Schuhgeschäft „Scholl“, welches als Fuss-Spezialist auch bei uns in der Schweiz bekannt ist oder war. Hier gibt es beim Scholl aber nur Schuhe zu kaufen. Die Verkäuferin empfahl uns leichte Spezialschuhe mit Fussbett …. und seither sind mit diesen Schuhen alle Schmerzen weg. Auch die am Herzen. Pat braucht keine Pillen mehr und es geht ihr von Tag zu Tag besser. Sie lebt sichtlich auf und ist wieder voller Pläne. Ich gebe zu. Ich bin ein wenig stolz auf mich!

Hua-Hin Soi94 Pat und DuThi

Pat ist wieder in ihrem Element und voller Elan. So füllt sich auch mein Terminplan immer mehr. Zwischen 25. Nov. und 3 Dezember geht es nach Bangkok, Pratunam dem Einkaufs-Quartier für Kleider und Schuhe,  und dann mit ihren Freundinnen aus der Schule nach „Nakhon Nayok“. Ich bin gespannt und freue mich auf Ihre Schulfreunde, die ich alle von den vielen Reisen in Thailand gut kenne.

2 Tage später am Sonntag, 25. Okt. die nächste Ueberraschung: Die Schwester von Pat brachte uns die 7-jährige Enkelin DuThi ein paar Tage in die Ferien. Es scheint, dass es den Thais viel Freude bereitet, jemanden zu überraschen. Eine schöne Tradition. Für DuThi ist es das schönste, stundenlang im nahen Swimmingpool zu verbringen und mir den Tilsiter-Käse aus der Schweiz wegzuessen. Zwischendurch gingen wir in in die Party-Meile der Soi 88 ganz in unserer Nähe um zu Essen und Musik zu hören.

Hua-Hin: Party-Meile Soi88 Pat Duthi grilled Snapper

Radfahren mit den „Hua Hin Roadies“

Aus den Erfahrungen vergangener Jahre habe ich mich anfänglich zurückgehalten und bin die erste Ausfahrt nur gemütlich mitgefahren, um mich an die Zeitverschiebung und die hohen Temperaturen von über 30ºC zu gewöhnen. Ich bin immer noch am Aufbau, fahre aber bereits regelmässig meine 70-85 km. In den vergangenen 10 Tagen habe ich gegen 300 km in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von um die 25 km/h zurückgelegt. Ganz ordentlich, meine ich

An unserer letzten Fahrt zur „Dolphin Bay“ sind wir von einem dieser typischen asiatischen Kurz-Regenschauer überrascht worden. Es begann leicht vereinzelt zu tropfen und Sekunden später goss es in Kübeln. Uns reichte es eben noch, in ein Lebensmittelgeschäft am Strassenrand zu flüchten. Dort warteten wir etwa 20 Minuten, bis die Sonner wieder hervorkam und wir vorsichtig nach Hause fahren konnten.

Im Gewitter Pak Nam Pran

Max und Jean finden Schutz vor dem Gewitter bei Pak Nam Pran

Unsere Rennrad-Gruppe der „Hua Hin Roadies“ hat sich in diesen Tagen durch Ferien-Gäste aus Südafrika und Australien etwas vergrössert. Mich fasziniert es immer wieder, Menschen aus anderen Ländern kenne zu lernen. in den Nächsten Tagen haben sich Thais und ein Schwede zu einer Ausfahrt in die „Weinbergen von Hua-Hin“ angemeldet.

Wie ihr wisst, organisieren wir unsere Ausfahrten über Facebook, ein ideales Werkzeug für solche Veranstaltungen. Jeder, der eine Ausfahrt organisiert, erstellt eine solchen Facebook-Veranstaltung mit Kurzbeschrieb, Treffpunkt, Datum und Uhrzeit der Abfahrt und drückt auf den Start-Knopf. Unverzüglich werden alle angemeldeten Mitglieder auf dieser Hua-Hin Roadies-FB-Seite informiert und eingeladen. Sie können sich durch Knopfdruck anmelden, provisorisch anmelden oder absagen.

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Okt 22 2015

Stromunterbruch … kein Wasser, kein WC, kein Licht, kein Internet

Heute Donnerstag, 22. Okt. um 17:45 Uhr …klick … Licht aus – Fernsehbild aus – Chat mit Nicole aus

stromausfall-300x253Ja gut, werdet ihr sagen und mit den Schultern zucken. Aber die Konsequenzen in Thailand sind um einiges schwerwiegender: Ohne elektrischen Strom fliesst kein Wasser mehr, denn jedes Haus verfügt über eine Wasserpumpe, um fliessendes Wasser aus dem hauseigenen Wassertank zu pumpen. Dann kann man sich auch nicht die Hände waschen, den verschwitzten Körper duschen und noch weniger das WC spülen. Es fliesst kein Wasser! Aus diesem Grund steht bei mir neben dem WC-Klosett ein Wasser-Eimer mit etwa 10-20 Liter Reserve-Wasser.

Nach 30 Minuten war der Spuk vorbei. Das Licht ging an. Man konte die Hände waschen und eine Viertelstunde später war auch Internet wieder verfügbar und ich konnte das unterbrochene Chat mit Nicole fortsetzen.

Thailand ist ein spannendes Land. Hier lernt man, mit den natürlichen Ressourcen bewusst umzugehen und sie zu lieben.

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Sep 26 2015

Es geht bald weiter – am 14. Oktober ist Abflug nach Thailand

Hua-Hin, Weinberge, Vineyards, Vinery, Hills, Reben

Vor den Weinbergen von Hua-Hin

Bald schliesse ich wieder mein Europa-Tagebuch. Am Nachmittag des 14 Oktobers fliege ich mit der SWISS nach Bangkok und werde dort am 15. Oktober um etwa 09:30 landen. Ich freue mich riesig auf meine Zeit in Thailand und bin gespannt, welche Ueberraschungen mir Pat bereitet.

 

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Feb 25 2015

Cleaning Day – Homework – Putztag

Heute ist Putztag

thaibesen

Typischer Thaibesen

Eigentlich müsste ich dies täglich tun, aber putzen ist eben nicht meine grosse Stärke oder noch weniger mein Hobby. Feiner Sand ist hier in Hua-Hin unweit vom Meer immer in der Luft und immer weht ein leichter Wind, der den trockenen Sand am Strand oder Erde vom Landesinneren weiterweht. Eben auch in mein Haus, denn meine Fenster sind immer offen, nur geschützt von einem Fliegen- und Mückengitter.

Ich will an dieser Stelle nicht aufzählen, was es an einem Putztag alles zu tun gibt? Es glaubt doch keiner.

Also nur in Stichworten: Bettwäsche waschen; alle die kleinen Teppiche und Schmutzfänger auf der Terrasse ausklopfen, ev. in der Waschmaschine waschen; Toilette mit WC-Ente reinigen, Boden im ganzen Haus staubsaugen, anschliessend nass aufziehen und trocknen lassen.

Derweil sitz ich draussen auf der Terrasse und warte, bis der Stein-Boden trocken ist. Zwischendurch messe ich noch meinen Blutdruck. Wie hat mein Hausarzt gemeint? Ich soll ihn verfolgen, denn er sei ein wenig zu hoch: 140/80 bei 67 Herz-Schlägen. Geht eigentlich noch!

Meister_ProperNächste Saison bringe ich einen Saug-Roboter aus der Schweiz mit. Den kann ich dann täglich laufen lassen, ohne dass ich viel tun muss. Diese mobile Putzfrau kann sogar während meiner Abwesenheit arbeiten!  Ich habe mich hier in Thailand erkundigt. Es gibt keine grosse Auswahl, nur solche zu einem Preis von über Fr. 600.– Ich brauche keinen derart luxuriösen. Meinen zu Hause in der Schweiz hat etwas mehr als Fr. 330.– gekostet und funktioniert bestens.

Ich könnte aber auch eine Putzfrau engagieren? Ja, die sind in Thailand auch sehr günstig. Wieviele alte unförmige Männer tun sich in Thailand eine junge Putzfrau für alle Fälle zu! Klar, nur fürs putzen, das behaupten diese Fettsäcke wenigstens. Logisch, die meisten sind ja auch nicht mehr für etwas anderes zu gebrauchen. Ich meine die Männer!

Leider haben die Thai-Frauen ihre seit Jahrhunderten eingeübten eigenen Putzmethoden, die man nicht mehr aus ihren Köpfen bringt. Pat z.B. mag den Staubsauger gar nicht. Er sei Teufels Werkzeug!  Sie zieht einen dieser typischen Thaibesen vor, auch wenn sie beim zusammenwischen den feinen Schmutz nur in der Luft verteilt.

 

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Dez 02 2014

7. – 11. Nov: Mit 6 Thailänderinnen in Sangkhlaburi auf einem Hausboot

Sangkhlaburi Wat Wang Wiwekaram

v.l.n.r. Pat, Duk, Maeuw, Noi, Däng, Naeh

„Sex and Crime“ kann ich in diesem Bericht nicht bieten, jedoch viele schöne Erlebnisse und Illustrationen von meiner 3-tägigen Fahrt nach Sangkhlaburi etwa 250 km östlich von Kanchanaburi. Ich war in der Tat einziger Mann mit 6 Frauen aus der ehemaligen Schulklasse von Pat. Ich wurde verwöhnt, wie es nur Thais können. Bereits kurz nach dem Aufwachen gab es die ersten Avocados ….

Mehr über diese Fahrt in eines der schönsten Gebiete Thailands findet ihr unter:

7. – 11. Nov. 2014: Fahrt nach Sangkhlaburi mit Uebernachten auf einem Hausboot

 

 

 

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Okt 23 2014

Meine erste Woche in Thailand – eine Woche voller Ueberraschungen

Ich bin erst eine Woche in Thailand, aber in dieser Zeit ist schon einiges passiert: Ueber den Kauf meines Trek-Rennrades habe ich bereits an anderer Stelle berichtet.

Wetter und Akklimatisation

Innert weniger Tage habe ich resp. hat sich mein Körper an die Tagestemperaturen von über 30°C und den Zeitunterschied von 5 Stunden (Europ. Sommerzeit) angepasst. Dies zeigte sich darin, dass ich ganz normal und nicht mehr übermässig schwitzte. Schlafen kontte ich bestens ohne Deckbett bei Temperaturen um die 20-23°C. Geregnet hat es auch ein paar Mal, aber immer nur stundenweise.

16 Jahre Pat’s Corolla

Jahr für Jahr fährt mich Pat mit ihrem Toyota Corolla in Thailand herum. Pat hat mich auch vor 1 Woche auf dem Flughafen Suvarnabhumi abgeholt und mich mit ihrem Auto nach Hua-Hin gefahren. Nach halber Strecke habe ich das Steuer übernommen, weil Pat nicht so gerne Auto fährt. Ihr Auto der Marke Toyota Corolla ist bereits 16 Jahre alt. Von aussen sieht es noch tip-top aus, aber darunter. Bei jeder Unebenheit haben die Federn duchgeschlagen. Schneller als 80-90 km/h sollten wir nicht mehr fahren, meinte der Garagechef, bei dem sie die letzten Reparaturen machen liess. Pat liebt ihr Auto. Es ist ihr Herzblut.

Deswegen war es nicht einfach, das Gespräch auf die Risiken mit ihrem alten Auto zu leiten. Aber irgendwie habe ich es doch geschafft und sie überzeugt, dass wir mit diesem Auto nicht mehr herumfahren und ein neues Auto kaufen sollten. Nicht wegen des Unfall-Risikos, sondern wegen des Pannen-Risikos. Die Vorstellung, dass ich unterwegs mitten auf der Strasse stehen bliebe, weil ihr Auto keinen Wank mehr machen würde, war ein zu unterträglicher Gedanke!

Dieses Risko wollte und konnte sie nicht tragen und beichtete mir, dass sie vor wenigen Wochen ihr Auto abschleppen lassen musste, weil Kühlwasser ausgelaufen sei.

Durch Zufall war 1-2 Tage später im Shopping-Center „Market-Village“ eine kleine Ausstellung des Toyota-Modell „VIOS“, das ich kannte und als geeignet ins Auge fasst. Pat gefiel es auch. 4-türig, Benziner, Automat, 1.5-Liter-E-Motor und viel Platz im Kofferraum. Auch der Preis passte. Also gingen wir am vergangenen Mittwoch zur Toyota-Vertretung, handelten den Preis aus und machten die Anzahlung von 10’000 Baht (SFr. 300.–). Nun muss ich nur noch den Kaufbetrag auf meine thailändische Bank transferieren, ein Adress-Zertifikat bei der thailändischen Immigration einholen und dann am 11. November können wir den silbergrauen „Toyota VIOS“ übernehmen.

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Ich stehe auf „Viel-Weiberei und freien Sex“

Heute früh am Donnerstag-Morgen 23. Okt.  um etwa 11 Uhr haben mich 2 Missionare der Zeugen Jehovas aufgesucht und wollten mich bekehren. Sie standen da vor mir, jeder mit einem iPad in der Hand und machten sich eifrig Notizen. Da hat mich der Hafer gestochen, denn ich hatte etwas Zeit. Zwischen uns war das geschlossene Eingangstor. So meinte ich, dass ihre Organisation bei mir nicht in Frage käme, denn ich würde auf „Viel-Weiberei und Freien Sex“ stehen. Ob sie dies auch anbieten resp. unterstützen. Dann versuchten sie mich doch tatsächlich von dieser sündigen Lebensweise abzubringen, die mich nur in die Hölle bringen werde. Glücklicherweise war das Tor geschlossen und ich konnte mich mit der Bemerkung verabschieden: „Die Geschmäcker seien eben verschieben!

Pat: I have a plan

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Hausboote und Holzbrücke beim Sangkhlaburi-Stausee

 

Seit über 2 Jahren ist Pat wieder fit, ohne Schmerzen und braucht auch keine Pillen mehr. In den letzten Tagen hat sie mich mit Terminen bombardiert. Ich müsste diese ja nicht annehmen, aber ich mache dies gerne. Es ist immer etwas dabei, das einmalig ist.

  • vom 7. – 9. November geht es mit ihrer alten Schulklasse mit einem Hausboot auf den Sangkhlaburi-Stause in der Nähe von Kanchanaburi und dem River Kwai. Solche Hausboot-Fahrten kenne ich aus meinen ersten Thailand-Jahren. Sie sind einmalig, aber Nachts schläft man unter freiem Himmel auf dem Holz-Deck. Meist ist es dort recht kühl.: Also müssen wir Schlafsäcke und für mich eine Luftmatratze kaufen. So etwas gibt es in Hua-Hin nirgends, also werde ich 1-2 Tage früher nach Bangkok fahren, um diese einzukaufen.
  • Dann bin ich mit Pat zu eine Diplomfeier einer der grössten und berühmtesten Universitäten Thailands eingeladen an der die thailändische Prinzessin Sirindhorn die Diplome verteilen wird. Da die Thais viel Wert auf angemessene Kleidung legen, müssen zwei gediegene Anzüge her. Die berühmten thailändischen Schneider sollen es richten: Ein ganz Weisser im asiatischen Schnitt, also zugeknöpft bis zum Hals und ein hellgrauer normaler Anzug mit Hemd und Krawatte. Selbstverständlich muss auch Pat sich entsprechend kleiden, weshalb sie bereits heute Abend nach Bangkok fahren wird, um etwas zu finden.
  • Diese Diplomfeier wird um den 13./14. Dezember stattfinden, an den Tagen notabene, an denen meine Basler Freunde Heidy und Karli in Bangkok ankommen werden. Leider ist es das Privileg einer Prinzessin, die Termine kurzfristig zu ändern oder gar abzusagen. So weiss man bis am Tag selber nicht, ob sie erscheint. In jedem Fall wird es für Heidy und Karli zu keiner Katastrophe, denn wir werden nachts im selben Hotel schlafen….nur tagsüber werden sich unsere Wege trennen.
  • Am Donnerstag 4. Dezember findet wiederum die lustige Schulhaus-Party mit Pat’s-Klasse statt. Darauf freue ich mich besonders, denn da treffe ich viele der Thai-Freunde aus den vergangenen Jahren.
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Okt 16 2014

16. Okt. 2014: Ich bin zu meinem 7. Thailand-Aufenthalt gelandet

In der Tat fliege ich nun bereits zum 7. Mal nach Thailand und wohne zum 4. Mal in diesem Haus an der Soi94 in Hua-Hin

Flughafen Zürich: Duty Free StoreAlle Jahre wieder, der Lehmann schlief auch dieses Jahr in der Nacht vor seinem Abflug nach Thailand unruhig und schecht. Obwohl ich Zeit im Ueberfluss hatte, war ich unruhig. Es könnte ja etwas schief gehen. Ich könnte den Zug verpassen. Oder habe zu schweres Gepäck? All dies ist Unfug, denn ich bin ja derart pinkelig und wiege mein Gepäck ganz genau, was sich beim einchecken auch bestätigte: Der Koffer war 29 kg schwer, erlaubt waren 30 kg. Mein Cabin-Board-Trolley war nur ein wenig zu schwer, 14 kg, statt 10 kg, und mein Rucksack enthielt nur die Fotokameras und 1 Notebook.

Wie jedes Jahr ging alles problemlos über die Bühne. Sogar der thailändische Zoll in Bangkok liess mich in Ruhe, der diesmal sehr aktiv war und vor mir 3 Personen zur Kontrolle herausfischte! Bei mir wäre er fündig geworden: 3 kg Fondue, 200g Greyerzer Käse, 1 Salami, 3 kg Basler Leckerli.

Wie letztes Jahr leistete ich mir Business Klasse, damit ich die 11 Stunden Flug besser hinter mich bringen konnte. Diesmal kam die „Thai Airways“ dran, denn ich nutzte ein gutes Angebot im Frühjahr 2014 kurz nach Eröffung des Sommerflugplanes. Im Flugzeug Airbus 340-600 der  Thai Airways waren zwar nicht die neuesten Sitz-Betten installiert, sondern nur die mit 17 Grad leicht schrägen. Man rutschte immer leicht hinunter. Aber ich habe mit einer blauen thailändischen Schlaf-Pille bis kurz vor der Landung und dem Frühstück herrlich geschlafen.

Begonnen hat der Reisetag mit der Zug-Fahrt 1. Klasse zum Flughafen Zürich. Renato brachte mich zum Bahnhof und war nicht einmal überrascht über meinen schweren Koffer. „Wie jedes Jahr“ meinte er trocken, als wir ihn mit vereinten Kräften aus dem Kofferraum hieften. Renato ist während meiner Abwesenheit mein Privat-Manager. Er sichtet meine Post und entscheidet, was für mich in Thailand wichtig sein könnte. Ich kann mich bei ihm 100% verlassen. Danke Renato!

Wie jedes Jahr war ich wiederum viel zu früh auf dem Flughafen, 3½ Stunden vor Abflug. Sobald ich aber eingecheckt hatte, und dies ging sehr schnell, da ich so früh war, begannen meine Ferien. Ich spazierte durch die Duty Free Shops, kaufte ein Parfum für mich und 1 kg M&M’s für Pat. Ich meinte immer zu Pat, mit diesen Pillen wirst Du 100 Jahre alt.

Dann gings in die „Panorama Lounch“ der Swiss, von der ehemalige Bekannte immer schwärmten. Zu schwärmen gab es wenig Grund, wenn man von der schönen Aussicht auf das Flugfeld absieht. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Ich verpflegte mich mit Trocken-Reis und etwas Fleisch, dann habe ich noch ein Gipfeli (Croissant) mit einem wirklich feinen Kaffeei zu mir genommen. Ja, fast hätte ich es vergessen, es gab auch Champagner, aber ich musste mich nicht mitten am Tag prostituieren.

Das Essen in der Thai Airway war dann aber Spitze. Die Hostessen in seidenen Thai-Gewänder servierten ein 4-Gänger  einzeln auf königlichem Thai-Porzellan. Allein der Pfeffer- und Salz-Streuer sahen fantastisch aus. Ich hatte Mühe, all das Angebotene zu essen. Da hat die Finnair, mit der ich ketztes Jahr flog, keine Chance.

Etwa 1½ Stunden vor der Landung in Bangkok ging das Licht an und weckte mich auf. Ich schlief tief. Ein feines Frühstück mit allem Drum und Dran stand nun an, dann die Uhren anpassen und wenig später setzte das Flugzeug etwas holprig auf der Piste auf.

Das Immigration-Formular habe ich bereits zu Hause ausgefüllt. Ich besitze immer in paar Reserven. Im Gegensatz zur Finnair gab die Thai keine Zugangskarte für die Priority Immigration für Business Passagiere. Dies war der einzige negative Punkt bei Thai Airway, was aber nicht gestört hat, denn um diese frühe Zeit schlief der Flugplatz Suvarnabhumi noch. Es waren wenige Flugzeige gelandet und deshalb war auch das Passagier-Aufkommen beim normalen Immigration klein und übersehbar. Ich musste nur 2 Personen vor mir abwarten.

Und bereits lief das Förderband mit den Koffern von Zürich. Es überrascht mich immer, wie schnell das Ausladen geht. Noch kurz ein Anruf zu Pat, um sicher zu gehen, dass wir uns am Meeting-Point nicht verpassen. Dann schnappte ich mir meinen uralten nicht tot zu kriegenden grünen Samsonite Koffer, den ich zur besseren Identifikation mit grossen goldenen Sternen bemalt hatte, und marschierte am thailändischen Zoll vorbei, wohl bemerkend, dass er die Gäste vor mir zur Kontrolle herausfischte. Diese überschäumende Arbeitswut ist mir in den vergangenen Jahren nie aufgefallen. Härtere Sitten durch Einfluss des Militärs?

Am Meetingpoint sah ich dann Pat stehen. Verschämt grüsste sie von weitem mit einem „Wai“, dem thailändischen Gruss, bevor sie mich herzhaft umarmte. „Ich bin kein junges Mädchen mehr, ich darf das„, meinte sie. Es ist doch einmalig, wie man mit der heutigen Technik mit jemandem über mehr als 8’000 km Entfernung sich treffen kann. dem „Handy“ sei Dank!

Mit einem Taxi fuhren wir vom Flughafen nach SamutPrakan einem Vorort von Bangkok, wo Pat ihr Auto abgestellt hatte. Und weiter ging es die 240km über den ExpressWay und die Hauptstrassen nach Hua-Hin, wo wir vor 10 Uhr eintrafen. Wir üblich machten wir ausserhalb Bangkok einen Fahrerwechsel und ich übernahm bis HH das Steuer. Bereits nach wenigen Metern hatte ich mich an den Linksverkehr gewöhnt und auch die Schalthebel für Licht, Blinker und Scheibenwischer im Griff. Noch letztes Jahr betätigte ich mehrmals anstatt des Blinkers den Scheibenwischer. Dieses Jahr nie.

Mein Haus Soi94 in Hua-Hin "Dusit Land & House 10"Mein Haus in der Soi94 war blitzblank geputzt. Alles funktionierte. Maleena die Besitzerin, hat alles tiptop vobereitet. Es war ein schöner Start in die 5 Monate in Thailand. Pat war auch total fit. Es sind nun bereits mehr als  2 Jahre her, seit sie 2 Jahre todkrank im Spital lag. Sie fühlt sich „strong“ also stark, wie sie immer wieder betont. Die Zeit im Tempel hoch in den Bergen tut ihr sichtlich gut. So hat auch sie ihr spezielles Leben: 5 Monate mit mir und 7 Monate im Tempel.

Nachdem wir uns ein paar Stunden zum Schlafe hingelegt hatten, nahm ich meinen Honda-Roller in Betrieb, dessen Batterie zwar fast leer war, aber über den Kickstarter lief er bereits beim ersten Kick. Dann fuhren wir zum Shopping, um das Lebens-Wichtigste einzukaufen: Chang-Bier, Wasser, Eier, Toastbrot, Butter, Konfitüre, Orangensaft sowie verschiedene Thai-Saucen.

Es ist auch bereits Tradition: Am 1. Abend gingen wir auf die Strasse zu den Thais und assen dort etwas feines. Diesmal war es ein grillierter Fisch mit 2 verschiedenen Nudeln, und 1 grossen Chang-Bier.

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Okt 16 2014

Ein erstes Lebenszeichen aus Thailand

Prinzessin Sirindhorn

Prinzessin Sirindhorn

Am Donnerstag-Morgen 16. Oktober um 05:15 bin ich nach 11 stündigem Flug in Bangkok gelandet. Dort hat mich Pat mit strahlenden Augen erwartet und mich in ihrem Auto nach Hua-Hin gebracht, wo wir um etwa 09:45 anlangten.

Ueber den Flug und die ersten Erlebnisse in Hua-Hin berichte ich in einem gesonderten Bericht:

  • Mein neues Rennrad „Trek Madone 5.2“
  • Pläne für meinen Thailand-Aufenthalt, unter anderem einer Einladung zur Zeremonie bei der Königlichen Hoheit Prinzessin von Thailand Maha Chakri Sirindhorn
  • Besuche aus der Schweiz, u.a. Karli und Heidy Holzhauser, die Clemencon’s etc
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Sep 22 2014

22. Sept. 2014: Thailand, ich komme

Mein nächster und 7. Thailand Aufenthalt ist immer mehr absehbar.  Nach dem Flug-Ticket, das ich bereits im April buchte, habe ich nun auch das Thailand-Visum erhalten:

22. Sept. 2014: Thailand Non Immigrant Visum "O" mit 1 Jahr Gültigkeit

Diesmal erhielt ich ein 12 Monate gültiges „Non Immigrant Visum Typ „O“ mit multiple Entries“ zu Fr. 185.–.  Das einfachere mit nur 2 Einreisen darf das Basler Thai-Konsulat nicht mehr ausstellen. Theoretisch kann ich nun ab dem 22. Sept. 2014 ein Jahr lang mehrfach in Thailand ein- und ausreisen, aber jeweilen höchstens 90 Tage bleiben

Meine Flugdaten:

  • 15. Oktober 2014: Flug mit Thai Airways von Zürich nach Bangkok: 13:30 Zürich ab, 05:30 Bangkok an
  • 18. März 2015: Flug mit Thai Airways zurück in die Schweiz nach Zürich: 00:45 Bangkok ab, 07:15 Zürich an

 

 

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Aug 25 2014

Daily News: Thailand auf dem Weg zu einer Diktatur? Putscht sich die Oberschicht mit einem Staatsstreich an die Macht?

Situation 25. August 2014:

König Bhumibol hat General Prayuth Chan-Ocha als Ministerpräsidenten bestätigt. Damit ist der Weg frei für die Bildung einer Uebrgangsregierung. Prayuth war bereits am Donnerstag von der vom Militär dominierten Nationalversammlung zum Regierungschef bestimmt worden. Er war der einzige Kandidat und hatte nach dem Militärputsch im Mai das Sagen im Land.

Situation 25. Mai 2014:

In der Zwischenzeit hat die Armee ihre Macht zementiert, indem sie den Senat auflöste und eine Säuberung innerhalb der ehemaligen Führungsriege und der Familie Thaksin nahestehenden Personen einleitete. Es scheint, dass sich die Junta für eine längere Zeit einstellte.

Seit Donnerstag, 22. Mai 2014, ist es offiziell: Putsch in Thailand! Das Militär hat die Macht übernommen. Foto: FlickrCC/null0

Seit Donnerstag, 22. Mai 2014, ist es offiziell: Putsch in Thailand! Das Militär hat die Macht übernommen. Foto: FlickrCC/null0

Situation 22. Mai 2014:

Nun ist es offiziell…das Militär hat die Macht übernommen. General Prayuth Chan-ocha will laut eigener Aussage „den Turbulenzen in Thailand ein Ende machen. Die Versöhnungsgespräche zwischen den zerstrittenen politischen Lagern sind gescheitert.“ Deshalb habe nun das Militär die Kontrolle über die Regierung übernommen. Vor zwei Tagen hatte der Armeechef bereits das Kriegsrecht über das Land verhängt.

Die Armee hat die Regierung gestürtzt, die Macht übernommen und die Verfassung ausser Kraft gesetzt. Mitglieder der bisherigen Regierung wurden inhaftiert. Die Bevölkerung reagierte ruhig. Ich hoffe, dass Thailand bald wieder seine Ruhe findet und zur Demokratie zurückfindet.

Situation 20. Mai 2014:

Um die Ruhe sicherzustellen hat die Armee das Kriegsrecht ausgerufen, um „Ruhe und Ordnung für die Menschen aller Seiten wieder herzustellen, hieß es in einem von der Armee geführten Fernsehsender. Es wurde darauf hingewiesen, dass es sich nicht um einen Putsch handle

Situation 7. Mai 2014:

Das Verfassungericht setzt die Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra ab, weil sie einen Verwandten mit einem Posten bevorzugt haben soll. Der Entscheid hat einen falen Nachgeschmack. Die Regierung wird von ihrem Stellvertreter weitergeführt.

Situation 20. März 2014:

BKK-Suthep-beendet-Bangkok-ShutdownDas Verfassungsgericht in Thailand hat die Parlamentswahl vom 2. Februar für ungültig erklärt. Die Abstimmung habe gegen die Verfassung verstossen, weil sie nicht in allen 28 Wahlbezirken abgehalten worden sei, teilten die Richter heute mit.

Das heißt: Neuwahlen und weitere Monate mit einer geschäftsführende Regierung. Weil das Kabinett keine Entscheidungen von Tragweite fällen und auch keine Gelder für dringend erforderliche Projekte zur Verfügung stellen darf, droht dem Land ein Stillstand.

In der Realität unterstützt damit das oberste Gericht  die gewaltätigen Aktivitäten der Aufständischen, denn mit keinem Wort hat es deren Aktionen erwähnt. Man spricht bereits davon, dass das Gericht damit den Weg zu einer weichen Revolution geöffnet hat.

Situation am 1. März 2014:

Nachdem sich die Situation in den letzten 2 Wochen massiv verschärft hatte und sogar Bomben unschuldige Kinder töteten, hat gestern Freitag-Abend der Anführer der Aufständischen Suthep Thaugsuban überraschend  die Aktion „Bangkok Shutdown“  als beendet erklärt. Ob er sich damit wieder auf demokratische Spielregeln besinnen wird, bleibt aber fragwürdig. 

Wahrscheinlich kam er immer mehr aus den eigenen Reihen unter Druck, weil die Business-Leute (sprich Gelb-Hemden) wegen seiner einschneidenden Aktionen nur Geld verloren. Es funktionierte langsam fast nichts mehr. Die Shopping-Center an den kritischen Orten mussten schliessen, Transporte durch Bangkok waren nur mit grossen Umwegen möglich, Exporte über den Bangkok-Hafen waren massiv erschwert und Pässe wurden schon lange keine mehr ausgestellt.

Situation am 18. Feb. 2014:

Immer mehr verkommen die öffentlichen Sicherheits-Organe des thailändischen Staates zu einer Lachnummer. So hat die Polizei gestern und heute gross angekündigt, 2 der seit Wochen gesperrten Strassenzüge im Zentrum von Bangkok zu räumen und für den Verkehr wieder frei zu geben. Gemäss anwesenden Journalisten und Fotoreportern sah dies aber so aus, als ob es mit den Aufständischen abgesprochen worden sei. Die Besetzer entfernten sich von ihren Standorten, die Polizei räumte die beiden Kreuzungen, als sie sich aber wieder zurückzogen, begannen die Besetzer, neue Sperrungen zu bauen. Die Polizei liess sich nicht mehr blicken.

Ein weiteres Zeugnis für die Tatkraft der Polizei zeigte  folgende Geschichte von heute oder anders gesagt „die Korruption lässt grüssen„: Somkiat Pongpaibul, ein bekannter Anführer der Aufständischen, wurde unter dubiosen Umständen von drei angeblich unbekannten Männern aus einem Polizeifahrzeug befreit, nachdem ihn Cops verhaftet und mit Handschellen gefesselt hatten.

Das tragische des heutigen Tages ist es, dass es zwischen Polizei und Aufrührern zu Schiessereien mit 4 Toten und weit über 60 Verletzten gekommen ist

Wir in Hua-Hin spüren von all diesen Dingen nichts. Wir bekommen einzig mit, dass von einem Aufenthalt in Bangkok abzuraten ist. Eine Taxifahrt in Bangkok, die vorher eine halbe Stunde dauerte,  kann wegen der vielen Sperrungen im Zentrum nun Stunden dauern. (was mir Pat bestätigte).

Situation am 13. Feb. 2014:

Die Wahlen sind vorüber, einzelne Gebiete in Bangkok werden weiterhin von bezahlten Unruhestiftern der Aufständischen verunsichert. Es fallen immer wieder einzelne Schüsse unde/oder Bomben explodieren. Es ist gefährlich auf vielen Strassen und Bezirken. Diese Unruhe wird noch wochenlang anhalten.

Dazu kamen nun auch protestierende Reis-Bauern, die ihr versprochenes Geld für ihre Reislieferungen von der Regierung einfordern. Diese verfügt aber über keine Geldmittel, da sie nur noch vorübergehend an der Macht ist, und kann sie nicht bezahlen. Als Konsequenz besetzten Bauern mit ihren Traktoren Zufahrtsstrassen und Highwys in und um Bangkok. Auch die Zufahrt zum Flughaben war in den letzten Tagen gefährdet.

In Bangkok funktioniert für die Thais fast nichts mehr. Das zentrale Pass-Büro ist in ein Hotel verlegt worden und arbeitet nur noch reduziert. Die Thais müssen Monate auf einen neuen Pass, aber auch auf eine Zulassung ihrer Motorfahrzeuges warten. Dies interessiert aber die Polizei wenig. Sie kassiert fleissig Bussen für nicht eingelöste Fahrzeuge.

Am Wochenende vom 2. März finden die Nachwahlen in den Wahllokalen statt, die bei den offiziellen Wahlen nicht zugänglich waren. Ich bin gespannt, wie sich dabei die Polizei verhält, die für Ruhe und Ordnung zuständig ist, aber mehr an Geldern interessiert ist. d.h. wer zahlt, der wird unterstützt

Situation nach dem Wahltag vom 2. Feb. 2014

Wie mir Pat aus Bangkok berichtete, war die Wahl ein gefährliches Spiessrutenlaufen, denn die Aufständischen hatten die Zugänge zu vielen Wahllokalen verwehrt. So konnte Pat morgens um 8 Uhr nicht wählen und erst kurz vor Schluss um 15 Uhr ihre Stimme abgeben.

Man schätzt, dass etwa 6 Mio der 45 Mio Stimmberechtigten ihre Stimme nicht abgeben konnten, weil die Wahllokale besetzt oder die Urnen und Wahlzettel auf der Post resp. den Polizeiposten gestohlen wurden.

Ich habe in den vergangenen Wochen wenige Hinweise entdeckt, dass die Polizei (oder das Militär) an einer demokratischen Wahl und damit an einer Demokratie interessiert gewesen wäre. Sie haben nichts unternommen, um die freie Stimmwahl sicherzustellen. Sie haben es zugelassen, dass eine aufständische Minderheit (mit viel Kapital, es grüsst die Korruption!)  ungestraft die Sicherheit eines ganzen Landes in Frage stellen und die Wirtschaft auf Jahre hinaus schädigen konnte.

Situation Freitag, 31. Jan. 2014

Ich kam gestern aus Indien kommend auf dem Flugplatz Suvarnabhumi  in Bangkok an und konnte nirgends etwas unerwartetes feststellen. Einzig in Bangkok selber gab es scheinbar immer wieder Verkehrsprobleme, weil einzelne Strassen voin den Aufständischen besetzt wurden. Gefühlsmässig meine ich, dass die Polizei und das Militär kein Interesse an Rechtsstaatlichkeit haben, was sich în nachstehendem Artikel bestätigt.

Am Sonntag, 2. Feb. ist Wahltag, sind die Parkamentswahlen.

(Nachfolgend ein Artikel aus „der Farang vom 31. 1. 2014)

Wahlen zwischen Drama und Komödie

Fünf Gründe, warum Thailands Parlamentswal eine Farce ist

Thailand ist eine Demokratie mit freigewählter Regierung. Nach wochenlangen Protesten gegen die Regierung stehen am kommenden Sonntag Parlamentswahlen an. „Diese Wahlen sind ein Drama und eine Kommödie, aber keine Demokratie“, sagt Kriengsak Chareonwongsak, Leiter des Analyseinstituts IFD. Fünf Gründe, warum die Wahl eine Farce ist:

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BOYKOTT: Von den einzigen beiden Parteien, die annähernd genügend Stimmen für eine Regierungsbildung bekommen könnten, tritt eine gar nicht an. „Die Demokraten“ hatten 2011 rund 35 der Stimmen, jetzt boykottieren sie die Wahlen, weil sie gegen die Regierungspartei Pheu Thai (2011: 48 Prozent) keine Chance sehen. Außer Pheu Thai stehen nur noch kleine Splitterparteien zur Auswahl, die landesweit weniger als vier Prozent bekamen.

BLOCKADE: Den Demokraten nahe stehende Demonstranten des „Demokratischen Reformkomitees des Volkes“ (PDRC) protestieren seit Wochen in Bangkok und im Süden des Landes gegen Regierung und Wahl. Sie haben Büros blockiert und in 28 Wahlkreisen die Registrierung von Kandidaten verhindert. Sie haben Frühwähler an der Stimmabgabe sowie Postämter an der Auslieferung der Wahlzettel gehindert. Sie drohen, mit Massenprotesten am Sonntag viele Wahllokale abzuriegeln. Die Polizei hat gegen sie bislang nicht eingegriffen.

KEINE REGIERUNGSBILDUNG: Weil es in 28 Wahlkreisen keine Kandidaten gibt, steht schon fest, dass das Parlament vorerst nicht tagen kann . Auch die Bildung einer neuen Regierung ist nicht möglich. Dafür müssen 95 Prozent der 500 Abgeordneten anwesend sein. Die Wahlkommission muss erst Nachwahlen organisieren – die Demonstranten dann wieder blockieren wollen.

KEIN WAHLKAMPF: Seit der Auflösung des Parlaments Anfang Dezember hat keine Partei auch nur mit einem Programmpunkt Wahlkampf gemacht. Die Wochen verstrichen mit einem Gezerre darum, ob die Wahl stattfindet oder verschoben werden soll. Die Regierungspartei hat kein Wahlprogramm für die nächste Legislaturperiode vorgelegt.

AUSNAHMEZUSTAND: Aus Sorge vor einer Eskalation der Proteste hat die Regierung in Bangkok und Umgebung vorsorglich den Ausnahmezustand verhängt. Sie kann umgehend Demonstrationen verbieten, Ausgangssperren verhängen, Medien einschränken. Sie droht damit zwar, hat allerdings bislang von keiner Maßnahme Gebrauch gemacht.

Situation Sonntag, 12. Jan. 2014:

Das Shutdown Bangkoks hat bereits begonnen. Einzelne Strassen sind bereits mit Sandsäcken abgesperrt, Die gegnerischen Rothemden sammeln sich aussergalb Bangkoks in Ayutthaya und wollen den Gegnern keinen Grund zum Kampf geben. Das Militär und die Polizei lassen alles laufen und nehmen damit Partei für die aufständische Minderheit, deren Kämpfer und Protestler grosszügig durch die Hig-Society bezahlt werden. Damit wird es unweigerlich zu einem Bürgerkrieg kommen, denn die Rothemden werden dies nicht zulassen.

Morgen fliege ich bis Ende Januar nach Indien. Ich hoffe, dass das Schlimmste vorüber sein wird, bis ich wieder in Bangkok eintreffen werde.

Situation Donnerstag, 9. Jan. 2014:

Die Spannung in Bangkok steigt. 134 Schulen in Bangkok sollen ab 13. Jan. geschlossen bleiben. Die thailändische Währung Baht verliert unaufhörlich an Wert. Sie steht jetzt auf (36.6 Baht für 1 SFr). Die 3 Botschaften von Deutschland, der Schweiz und Oesterreich warnen die Bevölkerung und raten einen Notvorrat an nicht verderblichen Lebensmittel und Geld anzulegen. Die Aufständischen beginnen bereits mit Demonstrationen durch ganz Bangkok.

Die regierenden Rothemden bleiben derweilen ausserhalb der Hauptstadt, um keinen Grund für Zusammenstösse mit tödlichem Ausgang geben.

Situation Samstag, 4. Jan. 2014:

Bunker und Befestigungen in Bangkok

Bunker und Befestigungen in Bangkok

Die Aufständischen haben sich nun festgelegt, ab 13. Jan. Bangkok stillzulegen und zu besetzen. Sie wollen in Bangkok den Strom kappen, jeglichen Verkehr verunmöglichen, ein Chaos anrichten. Sie haben überall Bunker und Strassensperren errichtet. Bei der Bevölkerung von Bangkok breitet sich mittlerweilen Panik aus. Sie suchen sichere Wohnungen und Häuser ausserhalb Bangkoks. Es ist mit allem zu rechnen.

Offizielle Mitteilungen verlauten:

  • Ca. 1000 Schulen in Bangkok werden von den kommenden Demonstrationen betroffen sein.
  • Singapur Airlines (SIA) hat 19 Flüge nach Bangkok in den kommenden Wochen storniert. Dies geschah aufgrund der fehlenden Nachfrage nach Flügen nach Bangkok. (=Totaler Einbruch der Touristen)
  • 20.000 Polizisten und 20 Kompanien der Armee sind bereit, um grössere Ausschreitungen ab 13. Januar zu verhindern

Es scheint, dass wir Glück haben. Wir werden bereits am 12. Jan. ins Flughafen-Hotel Novotel dislozieren und am 13. Jan. nach Indien abfliegen und erst am 30. Jan. zurückkommen.

Es zeigt sich immer mehr, es geht nicht um die politische Macht, es geht ums Geld. Die High-Society verliert immer mehr an Macht und Zustimmung bei der Mehrheit der Bevölkerung. Damit sinken ihre Chancen, je wieder an das grosse Geld durch kriminelle Korruption zu gelangen. Die einzige Chance, die Ihnen bleibt, ist eine Diktatur!

Situation Dienstag, 31. Dez:

Es wird immer kritischer in Bangkok. Die Aufständischen bauen Bunker und Schutzmauern mit Sandsäcken und haben vor, ab kommendem Wochenende 20 der wichtigsten Kreuzungen in Bangkok zu besetzen und damit die Stadt lahmzulegen, bis sie gewonnen haben. Es sind bereits gegen 8 Tote zu beklagen. Das Militär hält sich noch zurück, aber das kann sich schlagartige ändern. Bei der Polizei weiss man nicht so genau. Die Vorbereitungen zu den Wahlen d.h. Registrierung der Kandidaten, wurden massiv behindert. So sind faire Wahlen nicht möglich.

Es zeigte sich immer mehr, dass die Rechtsstaatlichkeit in Thailand nichtg existiert. Die jetzigen Anführer werden zwar mit Haftbefehl gesucht, aber laufen frei herum. Ebenso die Anführer der Aufstände vor 3 Jahren! Ohne Rechtsstaatlichkeit wird es nie Frieden geben.

Situation Samstag, 28. Dez.:

Die politische Krise in Thailand verschärft sich weiter. Die Militärführung schloss am Freitag eine Intervention nicht mehr aus, sollten sich die Konfliktparteien nicht annähern. Auf die Frage, ob es zu einem Putsch kommen könnte, sagte der Armee-Chef Prayuth Chan-Ocha auf einer Pressekonferenz: „Die Tür ist weder offen noch geschlossen. Alles kann passieren. Es kommt auf die Situation an.“ Das Militär werde versuchen, auf eine friedliche Art und Weise das Richtige zu tun. Daher würden Verhandlungen gefordert.

Zuvor hatte die Armeeführung ein Eingreifen in den seit Wochen schwelenden Konflikt stets ausgeschlossen und lediglich eine Vermittlung angeboten. In den vergangenen 81 Jahren hat das Militär in Thailand 18 Mal geputscht.

Die Äußerungen des Armeechefs bedeuten einen weiteren Rückschlag für Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra, die bislang Forderungen nach ihrem Rücktritt getrotzt hat. Sie hat stattdessen eine vorgezogene Parlamentswahl für den 2. Februar angekündigt, aus der voraussichtlich ihre Partei Puea Thai als stärkste Kraft hervorgehen würde.

Situation Donnerstag, 26. Dez:

Die Lage in Thailand wird immer explosiver. Das Land schliddert immer weiter in ein gefährliches Dilemma hinein. Gibt es Wahlen, könnte es zu Gewalttätigkeiten kommen. Gibt es keine, dann könnte das ebenfalls zu Gewalt führen.

Bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeibeamten am 26. Dezember vor dem Thai-Japanischen Stadion im Bangkoker Bezirk Din Daeng sind nach jüngsten Angaben ein Polizist getötet und über 100 Personen verletzt worden.

Unterdessen drängt die Wahlkommission des Landes, die Neuwahlen zu verschieben, was einem Entgegenkommen gegenüber den Protestierenden wäre

Situation Mittwoch, 25. Dez:

Die Regierungsgegner und Aufständische unter Protestanführer Suthep Thaugsuban beendeten am 24. Dezember die Blockade des Thai-Japanischen Stadions, in dem die Registrierung der Wahlkandidaten stattfand. Trotz der Blockade konnten sich 34 Parteien registrieren, wobei die Registrierung noch bis Ende der Woche möglich ist.

Das Militär hat sich weiterhin zur Demokratie und Wahlen am 2. Feb. 2014 bekannt.

Situation Montag, 23. Dez:

Weibliche Polizistinnen beschützen das Gebäude der Premier-Ministerin.

Weibliche Polizistinnen beschützen das Gebäude der Premier-Ministerin.

Die grossen Demonstrationen am Wochenende sind vorüber. Grosse Teile Bangkoks waren lahmgelegt. Es ging von kleinen Rangeleien abgesehen friedlich zu und her. Die Anzahl der Teilnehmer war gross. Bestimmt mehrere 10’000e wenn nicht gar 100’000e, aber niemals Mio wie es die Anführer der Protestierenden mitteilten.

Raffiniert die Idee der Polizei, zum Schutz des Hauser der bisherigen Premier-Ministerin Yingluck, weibliche Polizistinnen einzusetzen.

Die putschierende Partei der High-Society, also der oberen 10’000, hat beschlossen, die Wahlen zu boykottieren und das Polizei-Gebäude, in dem sich die Parteien und Kandidaten für die Wahlen einschreiben müssen, abzuriegeln, damit sich keiner einschreiben kann. Damit wären keine Wahlen möglich. In diesem Fall  muss sich das Militär und die Polizei festlegen, ob Ihnen die Demokratie so wichtig ist. Bis Ende Dezember wird sich in Thailand vieles entscheiden. Demokratie oder Diktatur!

Situation Freitag, 20. Dez:

Nichts Neues. Immer wieder kleinere Protest-Märsche. Die Aufständischen, d.h. die oberen 10’000,  wollen die Wahlen von anfangs Februar boykottieren oder verhindern.

Situation Sonntag, 15. Dez:

Militär: Kein Putsch, Wahlen sind die Lösung!

Protestanführer Suthep Thaugsuban traf sich am 14. Dezember nach einigem Hin und Her doch noch mit Vertretern des Militärs. Das Gespräch dürfte nicht in Sutheps Sinne verlaufen sein.

Der Oberste Befehlshaber, Tanasak Parimapragorn, wollte den Ausführungen Sutheps nicht folgen. Er sagte, er habe Sutheps Reden gehört, aber „sie nicht verstanden. Wir, in den Streitkräften, befolgen Regeln. Wir sind ausgebildete Militärs. Was Politik betrifft, sind wir nicht gut.“

Suthep erklärte daraufhin, er habe versucht, die Angelegenheit früher zu beenden. Aber da sich die Regierung an die Macht klammere, warte er auf die Entscheidung des Militärs.

Tanasak sprach sich für Neuwahlen am 2. Februar aus unter der Bedingung, dass diese frei und fair sind.

Die Streitkräfte wollen sich offenbar nicht in die Krise hineinziehen lassen. Darauf deutete schon das Auftreten der militärischen Führung bei dem Gespräch: Sowohl der Oberste Befehlshaber als auch die Chefs der drei Waffengattungen trugen Zivilkleidung.

Situation Samstag, 14. Dez:

Oberflächlich gesehen, ist etwas Ruhe eingekehrt. Gewalt gibt es derzeit nicht auf Thailands Straßen, doch der Schein trügt.

Unterschwellig brodelt es gewaltig; es reicht ein Funke, um die Stimmung bei den Regierungsgegnern explodieren zu lassen. Das Militär hat einem öffentlichen Gespräch mit dem Führer der Aufständischen zugestimmt. Journalisten sollen dabei auch eingelden werden

Situation Mittwoch, 12. Dez:

Wenige kleine Anzeichen am Horizont lassen erkennen, dass für die Mächtigen in Thailand, die Demokratie ein wichtiges Gut ist. So hat heute die Militärführung eine Gesprächseinladung des Führers der Aufständischen abgelehnt.

China forderte Thailand zu einen reibungslosen Ablauf der Wahlen anfangs Februar..

Je länger die Unruhen dauern, desto schlechter die Karten für die Aufständischen. Wer zu früh den Kopf zum Fenster raussteckt, der wird als erster geköpft.

Situation Dienstag, 10. Dez:

Die Regierung ist zurückgetreten und König Bhumibol hat dem Gesuch der Regierung stattgegeben und das Parlament aufgelöst. Am 2. Feb. 2014 soll es zu Neuwahlen kommen. Dies wollen aber die Opposition und die Aufständischen auf keinen Fall, denn auf demokratischem Weg haben sie keine Chance.

Wir haben eine ganz gefährliche Situation in Thailand. Wenn die Aufständischen weiterhin eine Diktatur anstreben und die Armee sich nicht einig ist, wenn sie unterstützen soll….dann knallt es = Bürgerkrieg.

Situation Sonntag, 8. Dez.:

Anlässlich des Geburtstages von König Bhumibol haben sich die Aufständischen zurückgezogen und Ruhe bewahrt. Aber für morgen Montag, 9. Dezember wollen sie die Entscheidung zum Sturze der Regierung erreichen. Sie nennen diesen Tag, in Erinnerung an die Landung der Alliierten an der französischen Küste D-Day. (sehr geschmacklos!)

Heute am 8. Dez. haben die Demokraten beschlossen, dass alle ihre Parlaments-Mitglieder ihre Aemter niederlegen werden. Damit haben sie ihre Maske fallen lasssen und sich auf die Seite der Aufständischen begeben, die gegen die Demokratie kämpfen.

Ich bin gespannt, wie sich die Rothemden, die Vertreter der Regierung, die Polizei und das Militär verhalten, denn es geht wirklich um die Frage: Diktatur oder Demokratie

Situation Dienstag 3. Dez.:

Die Regierungskritiker in Thailand gehen weiter auf die Barrikaden: Über 1000 Demonstranten stürmten am 29. Nov. auf das Gelände der thailändischen Armee.

Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die „Gelb-Hemden“ resp. die thailändische Oberschicht die im 2011 mit grosser Mehrheit vom Volk gewählte jetzige Regierung absetzen will. Da ihre demokratischen Mittel, sprich Mehrheit im Parlament,  nicht ausreichen, setzt man nun auf Gewalt. Ein bedenklicher aber auch vielsagender Ansatz dieser Gruppierung.

Der kleinen thailändischen Oberschicht und ihren Anhängern aus der Armee und Polizei geht es um die Macht, das Geld und ihre grossen Privilegien, die sie sicherstellen wollen.Es ist bezeichnend, dass sie keine Neuwahlen anstreben, sondern einen nicht gewählten Rat einsetzen, der eine neuen Ministerpräsidenten bestimmen soll, was Abkehr von der Demokratie und Beginn einer Diktatur bedeuten würde. Dies würde Bürgerkrieg bedeuten.

Die nächsten Tage werden entscheiden. Wie wird das Militär auf die Provokationen der Aufständischen reagieren? Die beiden Seiten provozieren sich mit allen Mitteln, denn beide Kontrahenten wissen: der Wer als erster Gewalt anwendet, hat verloren!

Es wäre spannend zu beobachten, wie und ob die Aufständischen auf den Geburtstag des Königs (5. Dez.) Rücksicht nehmen.  Daraus könnte man folgern, ob es sich sogar um einen vorgezogener Machtkampf um die Nachfolge im Königshaus handeln könnte.

[notice]Wir in Hua-Hin spüren nichts von den Unruhen in Bangkok. Hier Mitten in Hua-Hin residiert seit einigen Wochen und Monaten der König. Ich nehme an, die Aufständischen werden sich davor hüten, vor seinen Augen ihr Chaos anzurichten. [/notice]


1. Dez. 2013/15:40: Ich erhalte eine SMS von der Schweizer Botschaft in Bangkok:

Liebe BürgerInnen – Bei Zusammenstössen zwischen Anhängern der Regierung und der Opposition ist am 30.11.2013 eine Person getötet worden. Weitere gewalttätige Demonstrationen sind wahrscheinlich. Halten Sie sich auf dem Laufenden und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Kontaktieren Sie in Notfällen die Schweiz. Botschaft +66 81 822 49 21.


 

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Mrz 05 2014

Am 9. März 2014: Rückflug in die Schweiz

schweiz-thailandAm Sonntag, 9. März wird mir ein langer 24-Stunden-Tag bevor stehen. Tagwache im Hotel Novotel-Suvarnabhumi um 5 Uhr früh, dann Frühstück und um 7 Uhr CheckIn:

Flug von Bangkok Suvarnabhumi nach Zurich

Um 09:05 wird der Finnair Flug in Bangkok abheben. Nach einer Zwischenstop in Helsinki werde ich dann mit Flug AY0863  um 18:20 in Zürich landen. Ich werde demnach etwas mehr als 15 Stunden unterwegs gewesen sein

Fahrt mit dem Zug von ZH-Flughafen nach Basel SBB

Auf den 19:04 Zug nach Basel wird nicht mehr klappen, aber bestimmt auf den 20:04 Zug, der um 21.24 in Basel ankommen wird. Ich freue mich bereits jetzt darauf, wenn Renato mich am Bahnhof abholen und nach Hause fahren wird.

Und am nächsten Tag geht es dann an die Basler Fasnacht:
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Mrz 01 2014

Mein 5-Jahresrückblick aus Facebook

facebook104~_pd-1374661669033_v-z-a-par-a-sIch nutze Facebook bereits seit Jahren, um vorallem Kontakte zu meinen Freunden im In- und Ausland zu pflegen. In Thailand werden zudem alle unsere Ausfahrten mit dem Rennrad oder Mountain-Bike über FB organisiert.

Facebook hat auf Anfang 2014 einen persönlichen Rückblick in Form einer Slide-Show zur Verfügung gestellt:

» Klick hier zu meinem Jahresrückblick von Facebook «

 

Mich findet man in Facebook unter: https://www.facebook.com/max.lehmann

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Jan 09 2014

13. – 30. Jan. 2014: Ich bin mal wieder kurz weg: „Meine Indien-Reise durch Rajasthan“

Es ist wieder soweit, wie jedes Jahr. Nach 90 Tagen in Thailand muss ich das Land verlassen, um einen neuen Einreisestempel zu erhalten. Dem sagt man in Thailand, man geht auf einen „Visa-Trip„.

Ich verbinde diesen Zwang seit Jahren mit einer Reise in eines der benachbarten asiatischen Länder. Auf diese Weise besuchte ich bereits Burma (Myanmar), Malaysia, Kambodscha, Vietnam, Laos und Hongkong.

Mein Visatrip nach Indien in den Bundesstaat Rajasthan

rajasthan-mapDiesmal soll es in den indischen Bundesstaat Rajasthan gehen, dem Land der Maharadjas und der Adeligen, der Herrensitze, Paläste und Forts. In ein Land, in dem jahrhundertelang die Karawanen durch den Sand unterwegs von der arabischen See nach Nord-Indien und Innerasien waren.

Der Name Rajasthan bedeutet „Land der Fürsten“ oder „der Könige“. Rajasthan ist mit 342’00 km² nach Madhya Pradesh der grösste Bundesstaat und ist fast so gross wie die Bundesrepublik Deutschland.  Es grenzt im Nord-Westen an den Nachbarn Pakistan.

Es herrscht zwischen Indien und Europa ein Zeit-Unterschied von nur noch 4½ Stunden im Vergleich zu den 6 Stunden zu Thailand. Wenn es bei Euch 10 Uhr ist, dann ist es in Indien 14:30 Uhr.

 Ich erwarte eine wunderbare Märchen-Welt aus sandfarbenen Festungen, bunten Palästen, atemberaubenden Tempel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. 17 Tage wird die Reise in einem Mietwagen samt englischsprechendem Chauffeu und Reiseführer dauern. Uebernachten werden Pat und ich in  Hotels der ****-Luxus-Kategorie.

Agra: Taj MahalIch weiss nicht, wie weit die Internet-Infrastruktur in diesem Teil Indiens funktioniert. ich hoffe, dass ich kleine Status-Meldungen wenigstens über Facebook (https://www.facebook.com/max.lehmann)  täglich absetzen kann.

Wir meinen, dass wir gut ausgerüstet sind und haben uns mit Desinfektions-Tüchleins und -Gelee eingedeckt. Die Reise-Apotheke ist aktualisiert, ebenfalls mit Mückenspray,. Wir haben genügend US-$ bei uns. Zwei Foto-Apparate, mein Reisenotebook, ein Galaxy-Tablet und Handys sowie deren notwendigen Ladestecker sind bereit. Genügend lange Hosen und Trecking-Hemden und vorallem auch wärmende Jacken sind eingepackt, denn wir rechnen, dass es nachts und am frühen Morgen recht kalt sein wird.

Zeit-Planung:

  • Transfer von Hua-Hin ins Flughafen-Novotel: am Nachmittag des 12. Januar 2014
  • Abflug von Bangkok nach Delhi mit Air India (AI-0333): 13. Jan. 2014/08:50, Ankunft in Delhi: 12:05
  • Rückflug von Delhi nach Bangkok mit Air India (AI-0332): 30. Jan. 2014/13:25, Ankunft in Bangkok: 19:20, und mit Taxi direkt weiter nach Hua-Hin
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Bild

Der Start ins 2014 ist gelungen – Alles Gute

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Status-Update

Kühle Jahreszeit, kühler Wind vom Norden. Es ist seit Tagen recht kühl in Hua-Hin. Nachts gegen den Morgen um 20-21°C und um etwa 10 Uhr 26-27°C

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Status-Update

Entwarnung vor dem Tropensturm „Haiyan“ für Hua-Hin: In wenigen Stunden soll «Haiyan» Vietnam erreichen. Dort wo ich ziemlich genau vor 1 Jahr mit dem Rad war. Der weitere Verlauf des Haiyan wird nicht über Hua-Hin führen, sondern via Laos in den Norden Thailands.

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Nov 02 2013

2. Nov. 2013: Neues aus Hua-Hin: Beton oder Asphalt – Strom-Rechnung – Post

Ich bin nun bereits 2 Wochen in Hua-Hin. In dieser Zeit gab es einiges zu tun. Darüber werde ich berichten:

Der Sonnenstoren:

Von meinem Vorgänger als Mieter meines Hause habe ich einen schönen gelben Sonnenstoren abgekauft. Dieser vermindert nun die Nachmittags-Sonnen-Einstrahlung. Es ist merklich kühler. Ich kann nun auch draussen am Notebook arbeiten.

Ein Wunder: Der Feldweg dem Klong entlang wird betoniert

Zwischen mir und dem Hua-Hin-Zentrum verläuft nicht nur eine Bahnlinie, sondern auch ein sog. Klong (Kanal), der bei Regenfällen das Wasser ins Meer abführt. Ihm verdanke ich es, dass ich nach den diesjährigen grossen Regenfällen ungeschoren davon kam.  Parallel zu diesem Klong zwischen meiner Soi-94 und der Soi.88 führt eine Strasse, die in der Vergangenheit diesen Namen nicht verdiente, denn sie war ein besserer holpriger Feldweg voller Schlaglöcher, nur befahrbar durch Roller und Fahrräder. Autos haben abgesehen von Geländewagen keine Chance. Dieser Weg ist aber für mich die kürzeste Umfahrungsstrasse zur Hauptstrasse in Hua-Hin und führt zu meinem Haus. Als ich von der Schweiz kommend in Bangkok landete und mit Pats-Auto zumeinem Haus fahren wollte, sah ich das vermeintliche Desaster: „Strassae gesperrt“. Also Umweg fahren. Grund war, die Gemeinde hat begonnen, den Klongweg neu als Betonstrasse herzurichten.

Beton- oder Asphalt-Strassen:

Viele der kleineren und schmaleren Strassen werden hier in Thailand betoniert, weil man so auf ein Kies- oder Unterbett verzichten kann, denn Gefrieren tut es hier nie. Der Beton wird direkt auf den sandigen/lehmigen schön ausgeebneten Unterboden  verstärkt durch Armier-Eisen gegossen. Derartige Strassen sieht man zu Hauff. Bei vielen wird aber an der Armierung gespart, was man dann vorallem am Meer entlang oder nach Ueberschwemmungen beobachten kann, wenn die Wassermassen den Untergrund heruasspühlten. Dann bricht die Strasse ab und siehe da, es war keine Armierung als Verstärkung im Beton.

Die grossen vielbefahreren Hauptstrassen hingegen werden wie bei uns auf einem Kies/Sand-Unterboden aphaltiert. Nach solchen Regenfällen wie in den letzten Wochen sieht man jedoch deren Schwäche: Schlag-Löcher über Schlag-Löcher, weil Wassermassen in den  schlecht konstruierte Unterboden eindringen konnten, und er nass und schwammig wurde. Die hohen Gewichte der Lastwagen gaben der Asphaltstrasse den Rest, der Asphalt sank in der schwammigen Masse ein. Löcher über Löcher.
Hua-Hin Klong Strasse

Harte Regeln fürs Bezahlen von Stromrechnungen:

Jeweilen um den 10. Tag des Monat wird der Stromverbrauch am Elektro-Zähler auf der Strasse von einem Beamten auf dem Roller abgelesen, vor Ort vom mobilen Gerät, wie es sie auch in Restaurants gibt, ausgedruckt und  direkt in den Briefkasten geworfen. Nun hat man 1 Woche Zeit zu zahlen! Man kann diese Rechnung an jedem Seven-Eleven-Geschäft bezahlen, von denen es an jeder Kreuzung einen gibt. Wehe diese Frist lässt man verstreichen. Dann erscheint wieder ein Beamter mit Schraubenzieher und kappt den Stromanschluss!

Die Thailändische Post:

Hua-Hin Markt: Mango-MannOb die Post hier in Thailand zuverlässig ist oder nicht, kann ich nur schwer beurteilen. Auf jeden Fall ist sie dubios, brilliert aber durch unerwartete Services.Es kann vorkommen, dass die Post über Wochen und Monate nicht ausgeliefert wird, weil der Zustell-Beamte eben gekündigt hat oder krank ist. Dann bleibt alles im 2. Stock der Hauptpost liegen, resp. wird dort gestappelt. Als Kunde erfährt man nichts davon, ausser dass z.B. der Telefonanschluss gesperrt wird, weil die Rechnung nicht ankam und man sie deswegen nicht bezahlt hat.Es gibt aber einen ganz besonderen Service:  Wenn das Post-Packet zu gross ist oder der Empfänger nicht zu Hause war, dann wird ihm angerufen, sofern die Tf.-Nummer auf dem dafür vorgesehenen Feld des Adress-Labels eingetragen ist.

Mein Mango-Man

Ihr wisst es alle, die thailändische gelbe Mango ist meine Lieblingsfrucht. Ich esse wöchentlich um die 2-3 kg die ich direkt auf dem Chinesischen Markt in Hua-Hin hole. Zwischen 40-70 Baht (entsprechend etwa Euro 1 – 1.60) je nach Grösse der Mango muss ich dafür bezahlen . Die reife Mango ist daran ersichtlich, dass sie nicht mehr rein gelb sondern bereits schwarze Stellen aufweist. Dann ist sie zuckersüss und zerfliesst auf der Zunge. So kommt es nicht von ungefähr, dass für mich Thailand der Beginn des kindlichen „Schlaraffenlandes“ darstellt. Man muss einzig die Leckereien auf dem Markt kaufen!

Meine wiederkehrenden Fix-Kosten in Hua-Hin:

  • Monatlich: Mietzins: 17’000 Baht  = ca. SFr 500.–
  • Monatlich Wasser nach Aufwand: ca 60 Baht = SFr. 2.–
  • Monatlich Elektr. Strom nach Aufwand: 500 – 1’000 Baht = SFr 15 bis 30.–
  • Jährlich: Haftpflicht-Versicherung Honda-Roller: 2’300 Baht = SFr. 70.–
  • Jährlich: Motorfahrzeugsteuer Honda-Roller: 100 Baht = SFr. 3.–
  • Jährlich: Internet 3bb Anschluss 7’000 Baht = SFr. 210.–
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Apr 18 2013

Fortsetzung meiner Erlebnisse im 2013 in “Mein Sommer Tagebuch”:

Fortsetzung meiner Erlebnisse im 2013 in “Mein Sommer Tagebuch”:

An dieser Stelle beende ich meine diesjänrigen Berichte aus Thailand und berichte ab sofort über meine Erlebnisse des kommenden Sommers in meinem Sommmer-Tagebuch” (http://www.maxlehmann.ch/wpeuro) , das ähnlich wie dieser Thailand-Blog aufgebaut ist.

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Feb 20 2013

20. Feb. 2013: Erste Ausfahrt mit dem Rennrad seit meinem Unfall

Erste Ausfahrt mit Jos van Gent und Miro Vanecek über 80 km und einem Schnitt von 27 km/h seit meinem Unfall vor 1 Woche. Ich fühlte mich erstaunlich gut und fit. Ich muss zwar gestehen, dass ich noch eine Schmerz-Tablette brauchte, weil der Achsel-Muskel durch die Dehnung auf dem Rennrad arg schmerzte

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Feb 07 2013

Status: Rad-Aufbau-Training

Rad-Aufbau Training:

Bis Mitte Januar war ich krank. Fieber und Husten. Seit 23. Januar trainiere ich wieder und versuche den 5-wöchigen Trainingsrückstand wieder aufzuholen. Es sieht gut aus. In den letzten 2 Wochen bin ich 450 km gefahren, die letzte 95 km Ausfahrt (heute) sogar mit einem 29 km/h Durchschnitt

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Jan 30 2013

Es schüttet über Hua-Hin

Es schüttet in Hua-Hin!

Bereits gestern Montag, 28. Jan. mussten wir unsere Ausfahrt mit dem Rad abbrechen, weil es unverhofft zu regnen, nein zu schütten anfing. Nach einer kürzeren Unterbrechung ging es heute Dienstag und Mittwoch 30. Jan. früh wieder los. Es ist nur 23°C warm. Hunde, Katzen und Menschen verkrochen sich in ihren Häusern. Ich arbeitete an meinem Thailand-Blog

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Jan 16 2013

15. Jan. Ich bin wieder zurück aus Myanmar

15. Jan: Ich bin wieder zurück aus Myanmar !

Aber mit Fieber und kuriere mich nun aus. Es war eine ereignisreiche und einmalige Reise durch das alte teilweise noch unberührte Myanmar, Nun arbeite ich an meinem Reisebricht

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