Kategorienarchiv: Bangkok

Dez 15 2016

7. – 10. Dez. 2016: Ich war mal wieder weg … in Pratunam zum Shopping

Es ist bei mir bereits Tradition, jede Saison einmal 2-3 Tage nach Bangkok in den Bezirk Pratunam zum Shopping zu gehen. Ich habe immer etwas einzukaufen. Auch wenn ich nichts brauche, ich finde immer etwas schönes. Leide ich etwa unter „Oniomanie“, dem medizinischen Begriff für Kaufsucht und -Zwang? Nein, da kann ich Euch beruhigen. Ich kaufe zwar auch „Mist“, aber ich leide anschliessend nicht unter Depressionen, wie es gemäss Internet-Beiträgen bei echten Kaufsüchtige der Fall sein soll. Ich bin anschliessend nur müde vom vielen gehen!

Hier finde und nehme ich mir Zeit für etwas Sight Seeing und vorallem, um Leute zu beobachten. Bangkok ist in der Beziehung ein Paradies. Keine Stadt der Welt bietet eine derartige Vielfalt an Sehenswertem. Diesmal traf ich beim Essen auf der Strasse einen Kambodschaner und zwei Manager aus Singapore. Unvergesslich die aussergewöhnlich hübsche japanische Lady, die mir über die Strasse hinweg freudig zuwinkte, als wir uns gegenseitig fotografierten.

In Bangkok betrieb ich aber nicht nur Shopping:

  • Ich machte eine Khlong-Fahrt zum berühmten Sakhet-Tempel nahe der Königstempel
  • Ich traf wie alljährlich Esther und Henry „Gilb“ Clemencon

Zum Bericht mit vielen Fotos (klick aufs Bild)

Mehr und vorallem schöne Bilder (auch von der eindrücklichen Khlong-Fahrt)  findest in meinem Bericht, den Du durch anklicken des nachstehenden Bildes erhältst:

Bangkok Pratunam Baiyoke Klong Fahrt

Klick aufs Bild, um zum Pratunam-2016-Bericht zu gelangen

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Feb 27 2015

9. – 18. Dez. 2014: Bangkok, Karli und Heidy, Prinzessin Sirindhorn, Schulhausparty

Prinzessin Sirindhorn

Prinzessin Sirindhorn

Endlich ist dieser Bericht geschrieben !

Am Dienstag, 9. Dez. ging es nach Bangkok. Nicht nur schnell, sondern ganze 10 Tage. In dieser Zeit war einiges geplant:

  • Am selben Tag fand die Schulhaus-Party von Pat’s Schule statt. Ich war schon mehrfach dabei. Ein spezielles Erlebnis, wenn sich die gemeinsamen Schulkollegen/-innen mit ihren Lehrern treffen. Mit diesen Freundinnen von Pat war ich oft auf Thailand-Reise.
  • Am 13. Dez. landeten Karli und Heidy von Laos kommend in Bangkok. Mit ihnen habe ich einige Tage in Bangkok verbracht und einzelne Sehenswürdigkeiten wie die Königstempel, den Hauptbahnhof, den Erewan-Schrein, Chatuchak-Market etc  besichtigt. Auch Shopping in Pratunam und im Panthip haben wir nicht ausgelassen, obwohl Karli diese Vorliebe nicht mit mir teilte. Am 14. Dezember machten wir einen Ausflug mit dem Rad nach Ayutthaya und nach Hua-Hin fuhren wir am 18. Dez.  via den Damoen-Floating-Market
  • Als Höhepunkt stand unzweifelhaft die Diplomierung von Pat’s Sohn Snooker auf dem Programm. 3 Tage dauerten diese Festivitäten mit dem Höhepunkt der Diplomvergabe durch die thailändische Prinzessin Sirindhorn am 16. Dezember

Endlich habe ich diesen Bericht geschrieben und mit Bildern dokumentiert. Dies war eine schwere Geburt, denn ich wurde immer wieder mit „Erinnerungen“ aus meinen ersten 30 Jahren. unterbrochen. Diese mussten unverzüglich in meine Biographie einfliessen.

Den Bericht findest durch anklicken des nachstehenden Links:

Eine hektische Woche in Bangkok mit der Diplomierung von Snooker durch Prinzessin Sirindhorn als Höhepunkt

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Dez 21 2014

Merry Christmas and Happy New Year 2015 resp. 2558

Liebe Freunde in Nah und fern

Bangkok: Happy New Year Central World

Merry Christmas and Happy New Year 2015

Ich sitze hier vor meinem PC, den Kopf nach unten, die Beine in der Höhe, aber dennoch auf der Erde. So müsst Ihr Euch den Max auf der unteren Seite der Erdkugel vorstellen. Nur dank der Schwerkraft oder/und der Erdrotation bleibe ich auf dem Boden und fliege nicht ins Bodenlose des Weltalls. Glücklicherweise hat kein Mensch die Möglichkeit, diese Gravitationskaft, die mich am Boden hält,  mit einem Klick abzustellen! Dies ein kleiner populistischer und philosophischer Exkurs in die Physik. (Hoffentlich stimmt es in etwa!)

Es ist noch gar nicht lange her, da bin ich am 16. Oktober 2014 frühmorgens in Bangkok gelandet. In der Zwischenzeit war einiges los im Hause Lehmann:

  • Kaum in Hua-Hin angekommen, kaufte ich mir ein Trek-Rennrad der besonderen Klasse. Es wird mich die nächsten Jahre begleiten. Ob es mein letztes Rennrad sein wird? So alt bin ich noch gar nicht! Mehr darüber unter  18. Okt: Mein neues Rennrad “Trek Modane 5.2″ und mein neues Renndress
  • Wöchentlich 2-3 mal war ich mit dem Renner unterwegs. Zwischen 80-100 km lang waren die üblichen Etappen, aber meistens mit einem Frühstück unterbrochen. Gegenüber dem vergangenen Jahr konnte ich meine durchschnittliche Geschwindigkeit bei solchen Strecken auf 28 km/h erhöhen, was mich freudig überraschte.
  • Dann war aber Schluss mit den grösseren Einkäufen. Mein Geld reichte nur noch für Leibchen, Hemden und Hosen, aber auch Unterhosen, sowie 2 Paar Socken !!!
  • Der diesjährige Dezember wurde sodann zu einem Kraftakt in meinem Leben. ACTION PUR! In den ersten Dezember-Tagen fuhr ich mit 6 Schulkolleginnen von Pat in den Nord-Westen Thailands nach Sangkhlaburi an die Grenze von Myanmar, wo wir auf einem Hausboot 3 Tage lebten: mehr dazu siehe unter: http://www.maxlehmann.ch/thailand/2014-thailand/2014-sangkhlaburi.htm
  • Mitte Dezember dann der Grossanlass in Bangkok: Pat’s Sohn Snooker schloss sein Architektur-Studium an der berühmten Chulalonkorn-Universität in Bangkok ab. Sein Diplom wurde von der thailändischen Prinzessin Sirindhorn überreicht. Ein Gross- und Freudenanlass für den Betreffenden, aber auch die ganze Familie. Ich durfte auch dabei sein, was aber bedeutete, dass ich neue dem festlichen Anlass entsprechende Anzüge brauchte: einen hellgrauen Anzug für die zwei Hauptproben und einen weissen Thai-Anzug für die eigentliche Zeremonie mit der thailändischen Kron-Prinzessin Sirindhorn. Mehr darüber siehe unter: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2014/11/16/16-nov-2-fuer-die-koenigliche-zeremonie-mass-anzuege-in-4-tagen/
  • 3 Tage dauerten diese Festivitäten in Bangkok und Umgebung. Drei harte Tage mit nur wenigen Stunden Schlaf. Ich musste fast immer stehen mit dem weissen Anzug. Es war ein Erlebnis der Sonderklasse. Der Bericht ist noch in Arbeit und wird im Januar beendet sein.
  • Max, Heidy und Karli

    v.l.n.r. Karli, Heidy und Max, davor Chang-Bier

    Am 13. Dezember sind meine Freunde aus Basel, Karli und Heidy Holzhauser, in Thailand eingetroffen. Sie werden bis Anfang Januar bei mir in meiner fürstlichen „Residenz“ hier in Hua-Hin wohnen. Mit Ihnen haben wir Bangkok während 5 Tagen unsicher gemacht. So standen neben Tempel-Besichtigungen eine nächtliche Schiffsfahrt samt Dinner auf dem Fluss Chao Phraya auf dem Programm, aber auch eine fast 2-stündige Velofahrt rund um Ayutthaya, einer ehemaligen Königsstadt Thailands. Dann kam auch das Shopping nicht zu kurz, wobei ich ein glückliches Händchen mit schönen Camel-Hemden und -Shorts hatte. Da mein Koffer wieder einmal zu klein war, musste mir eine zusätzlich Reisetasche helfen, meine stolzen Einkäufe nach Hua-Hin zu bringen.

  • Auf dem Weg von Bangkok nach Hua-Hin machten wir einen Abstecher zum Floatings-Market Damoen Saduak, wo wir auf einem Boot zwischen den  Marktfrauen auf ihren Verkaufsbooten das Geschehen aus nächster Nähe beobachten konnten.
  • Hier in Hua-Hin machten wir bisher nur einen kurzen Abstecher in die Weinberge von „Hua-Hin Hills“ und testeten hiesige Rot-, Rosé- und Weissweine samt dazupassenden Leckereien wie Entenbrust, Langusten-Salat und Garnelen.
  • Weihnachten werden wir nicht gross feiern, obwohl D’schingel-Bell überall zu hören ist. Am 30. Dezember lade ich ein zum traditionellen Schweizer-Fondue mit Freunden aus Thailand, der Schweiz und England.

Im Moment sitze ich auf meiner Terrasse und bearbeite bei blauem Himmel, leichtem Wind und 30 Grad Celsius die vielen Fotos aus den 10 Bangkok Tagen. Karli und Heidy weilen derweil am Meer und geniessen das warme wunderbare Wasser.

So habe ich Zeit, an Euch in Old-Europe zu denken und mich auf ein Wiedersehen ab Mitte März zu freuen. Ich habe zwar vernommen, dass in Europa immer noch frühlingshafte Temperaturen herrschen, hoffe aber, dass ein Kälteeinbruch doch noch den vielen Ungeziefern und Wespen den Garaus machen und für etwas Schnee in den Bergen sorgen wird.

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2015, bei uns in Thailand wird es bereits das Jahr 2558 nach buddhistischer Zeitrechnung sein.

Ganz liebe Grüsse, bleibt gesund und munter
Euer Max, auf der anderen Seite der Erdkugel

Hua-Hin Bahnhofstrasse Weihnachtsbeleuchtung

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Jan 12 2014

11.-12. Jan: Start zur Indien-Reise – Fahrt nach Bangkok ins Novotel

1 Tag zu früh in Bangkok ins Novotel

Ich weiss nicht, ob ich die Pointe zuerst, oder erst am Schluss schreiben soll: Wir fuhren nämlich einen Tag zu früh nach Bangkok, weil ich meinte, es sei bereits der 12. Januar, es war aber erst der 11. Januar!

So kamen wir unfreiwillig zu einer zweiten Nacht im Novotel, dem Hotel unmittelbar beim Flughafen Suvarnabhumi. Diese zusätzliche Nacht kam mir jedoch teuer zu stehen: 8’600 Baht (entsprechend ca. SFr. 235 oder 190 Euro) ohne Frühstück. Im August bezahlte ich bei der ordentlichen Buchung noch 4’800 Baht inkl Frühstück.

Eigentlich hätte mir dieser Fauxpas auffallen müssen, denn Mr. Wanlops Taxi kam erst, nachdem ich mich beschwert hatte. Er meinte, wir hätten ihn erst für den morgigen Tag bestellt. Es gab aber noch ein zweites Zeichen, das eigentlich hätte genügen sollen: Meine echte Schweizer Certina-Uhr zeigte den 11. Januar an. Da ich diese Uhr aber einige Wochen nicht mehr trug, vernutete ich einen Monatswechsel-Fehler und stellte die Uhr auf den 12. Januar ein!

Innenhof vom Novotel Suvarnabhumi Airport

Innenhof vom Novotel Suvarnabhumi Airport

Wir fuhren also in Wanlops Camry 1 Stunde später los und waren etwa 4 Stunden später im Novotel. Unterwegs war wieder einmal ein Teil der mehrspurigen Schnellstrasse kurz vor Samut Sakhon für ein Mitglied der Königsfamilie gesperrt. Es ist schon unwahrscheinlich, welcher Aufwand dafür getrieben wird. Alle 2-300 m stand ein uniformierter Polizist und das auf einer endlosen Strecke, vom Fahrzeug-Begleittross mit unzähligen Polizeifahrzeugen ganz zu schweigen. Der Privat-Verkehr wurde auf die parallel führende Nebenstrasse geleitet.

Im Hotel angekommen beim Check-In entdeckten wir den folgenschweren Irrtum. „Sie haben erst ab Morgen reserviert„, meinte die Dame freundlich. Ich konnte das nicht glauben und schaute mich hilflos herum. Holte das Flugticket hervor. Ich war total verwirrt. So etwas ist mir noch nie vorgekommen. Ich begann langsam an mir zu zweifeln.

Aber nach kurzer Zeit sammelte ich mich wieder. Wir machten das Beste daraus und gingen ganz toll Essen. Das Geld solte keine Rolle mehr spielen. Im Hotel-Restaurant gab es ein tolles Buffet mit allem was das Herzen begehren und sich wünschen konnte. Chinesische, japanische,  europäische Küche waren vertreten. 2’600 Baht liessen wir uns dieses Special kosten, und morgen Sonntag gerade nochmals!

Das Novotel lässt sich die Ausnahme-Lage direkt beim Flughafen mit eigenem unterirdischen Zugang fürstlich bezahlen. Sogar fürs Internet musste man im Hotel bezahlen, und nicht wenig: 290 Baht für 12 Stunden. Das einzelne Frühstück 800 Baht. Schlussendlich kosteten mich diese 2 Tage um die 20’000 Baht (entsprechend SFr. 550.– oder 440 Euro).

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Nov 19 2013

18.-19. November: Shopping in Pratunam und India-Visa-Tour in Bangkok

Sexy Unterwäsche

Für Thai sündhafte Unterwäsche

Bangkok ist ein Einkaufsparadies, es hat viele riesige Einkaufszentren, und ich meine wirklich riesige: „Siam Paragon“ mit über 500’000 Quadratmetern, 16 Kinos und dem ganzen Untergeschoss voller Restaurants. Oder „Central World“ oder „Emporium“ oder „Siam Center“ oder „MBK“, um nur ein paar der mir bekannten Zentren in der Umgebung der BTS-Skytrain-Station Siam zu nennen.

Jedes Jahr gehe ich einmal nach Pratunam, einem Bezirk in Bangkok, zum Kleider-Shopping .  Dieses Mal habe ich es kombiniert mit der Besorgung des Visum für Pat für unsere Indienreise im kommenden Januar.

Es war eine Fahrt voller Hindernisse und begann bereits damit, dass ich meine Hinfahrt um einen Tag wegen Fiebers verschieben musste, und dann verlor Pat ihr Mobile-Telefon, ein wahrer „SUPER GAU“  ….

Mehr über meine Erlebnisse, die schlussendlich zu einem Happy End führten, könnte ihr in nachstehdem Link nachlesen:

» Meine Erlebnisse beim Shopping in Pratunam und auf India-Visa-Tour in Bangkok «

 

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Mrz 18 2013

15. März 2013: Rückflug in die Schweiz – Neu: 79 kg Gewicht

Jedes Jahr dasselbe Prozedere: Fahrt zum Flughafen Suvarnabhumi

Um 17 Uhr holte mich das Taxi in Hua-Hin ab. Nach etwas mehr als 3 Stunden kam ich auf dem Flugplatz Suvarnabhumi an. Ich war viel zu früh, aber ich mag eben keinen Stress, denn man weiss nie, ob nicht die Zufahrt zum Flughafen gesperrt wird, weil der Kronprinz irgendwohin fliegen möchte.

Bangkok Flughafen Suvarnabhumi: Naga Schlange mit DämonenIch war gespannt, was mich auf dem Bangkoker-Flughafen erwarten wird, denn die „Immigration“ soll neu gestaltet worden sein. Mit meinem Gepäck war ich dieses Jahr wegen meiner malträtierten Schulter  etwas zurückhaltender, nur 25.6 kg plus Gepäcktrolley und obligatem Computer/Fotoapparat-Rucksack.

Bangkok Flughafen SuvarnabhurniDann kam ich zum neu gestalteten Check-Out: Treppe hoch und durch die Gepäckkontrolle, ein paar Mal links und rechts, dann je nach Ticket werde ich von einer Thai in den linken oder rechten Immigrationsbereich gewiesen. Was sich da wohl verbessert hat?

Bangkok Flughafen SuvarnabhurniNun gut, ich war durch und kam wie gewohnt in die Flaniermeile des Flughafens mit den teuren Luxus-Geschäften, und den Restaurants, in denen man für viel Geld recht normale Thai-Küche erhält. Ich genehmigte mit ein Pat Thai mit einem kleinen Chang-Bier und bezahlte dafür sage und schreibe 200 Baht fürs Pat Thai plus 140 Baht für das Chang-Bier. (entsprechend etwa SFr. 11.–)

Mein erstes Mal Schlaftabltetten

Um etwa 00:30 kurz nach Mitternacht, es war nun bereits der 15. März, war dann Take-Off des Airbus 340-600 der Thai Airways. Ich hatte Glück, mein Sitzplatz neben mir blieb leer. So hatte ich mehr Platz für die Nacht. Nach dem Essen nahm ich zwei der blauen Schlafmittel-Pillen, die ich in Hua-Hin gekauft hatte, zu mir und wartete darauf, was nun passieren würde. Vorsorglich hatte ich nach den zwei Biers im Flughafen weitere 2 Biers im Flugzeug getrunken. Müde war ich, aber es kam kein Schlaf. Einzig die Zehen und Beine kribbelten. Immer an einer anderen Stelle. Wer kennt nicht diese blöden Gefühle. Ein Schlafen lassen die nicht zu….. bis ich auf einmal weg war. Im Nachhinein erinnere ich mich, es war auf einmal alles schwarz um mich herum.

In der Tat, ich schlief recht gut bis nach 8 Stunden die Lichter in der Kabine angingen: Tagwache mit anschliessendem Frühstück. Aber auch jetzt klappten meine Augenlieder immer wieder zu und ich schlief mit Unterbrüchen bis zur Landung. Die Wirkung der Schlaftabletten hielt weiterhin an.

Beim Anflug auf den Flughafen sah ich Schnee, nichts als weisse Landschaft. Eine tolle Show für die mitfliegenden Thais und die Inder. Die kamen aus dem Stauen nicht mehr hinaus und fotografierten, was das Zeugs hielt. Derweil ich mich mit einem Faserpelz und einer Regenjacke versorgte, um mich vor der Kälte zu schützen.

Um 06:52 sind wir gelandet. So spät war ich noch nie in Zürich, aber trotzdem sollte die Zeit reichen, um den 08:04 Zug nach Basel zu erreichen, Falls ich kein Fall für den Zoll werden sollte.

Hilfe: Batterie am Handy leer

Aber der Zoll war kein Problem, obwohl mein Koffer-Inhalt diesmal nicht lupenrein war. Ich sah jedoch in meiner Reise- und Sandwich-Kleidung auch nicht schmuggler-typisch aus, zudem versuchte ich durch hinken Sympathie und Bedauern zu erwecken!

Aber dann kam doch noch ein Problem. Die Batterie am Handy war fast leer. Und dieses brauchte ich, denn ich musste dem Renato doch mitteilen, mit welchem Zug und wann ich in Basel ankommen werde. Glücklicherweise hatte ich mein altes Handy noch in Thailand voll aufgeladen. Nun war ich froh darob und musste nur die SIM-Karte auswechseln.

Ausserhalb des Flughafens Zürich auf den paar Metern zur Eisenbahn, es wurde nämlich am Zürchert-Flughafen wieder umgebaut, überkam mich ein Temperaturschock. In Thailand war es ungefähr 32°C heiss, hier in Zürich aber nur um die minus -5°C, beinahe 40 Grad Temperatur-Unterschied. Zudem fühlte sich die Temperatur durch den eisigen Wind noch kälter an.

Eine herzliche Begrüssung in meiner Wohnung

Dank Renato konnte ich direkt vom Basler Bahnhof in sein Auto umsteigen, das mich nach Hause in Binningen brachte. Dort dann die grosse Ueberraschung, wie ich von meinen Nachbarn Rosmarie und Walter mit Brot, Käse, Früchten begrüsst wurde. Ist doch schön, wenn man auf diese Weise willkommen geheissen wird.

Der Sprung auf die Waage: erstmals unter 80 kg

Einer meiner ersten Schritte in meiner Wohnung führte mich auf die Waage. Wie steht es wohl um mein Körpergewicht? Habe ich abgenommen? Die Waage zeigte tatsächlich 79.0 kg!  Zum ersten Mal nach 15 Jahren oder mehr unter 80 kg. Ich habe in der Tat in den vergangenen Thailand-Monaten rund 4-5 kg abgenommen, oder sogar 10 kg in den letzten 2 Jahren. Dies ohne zu hungern, einzig durch Reduktion auf 1 warme Malzeit pro Tag und Verzicht auf Süssigkeiten sprich Cola und aufs regelmässige Bier. Ich bin stolz auf mich!

Fortsetzung meiner Erlebnisse in „Mein Sommer Tagebuch“:

An dieser Stelle beende ich meine diesjänrigen Berichte aus Thailand und berichte ab sofort über meine Erlebnisse des kommenden Sommers in meinem “Sommmer-Tagebuch” , das ähnlich wie dieser Thailand-Blog aufgebaut ist.

 

 

 

 

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Dez 29 2012

Aberglaube in Thailand: „Lege Dich nie mit einem Geist an“

Geister leben überall, in Bäumen, Höhlen, Seen, da sind sich Thailänder sicher. Weil sie auch Grundstücke bevölkern, tun deren Besitzer gut daran, den Wesen ein Häuschen samt Opfertisch bereitzustellen. Denn die Vergangenheit hat gezeigt: Sonst drohen Unheil und Tod.

Phram Dumrai windet sich in heftigen Krämpfen. Sein Gesicht ist schmerzverzerrt. Dicke Schweißtropfen rinnen ihm über die Stirn. Der Duft vieler brennender Räucherstäbchen hüllt ihn ein, mit zittrigen Händen schiebt er einige Bissen Betel in den Mund. Seine Gebete werden ekstatischer, während ihm Betelsaft übers Kinn läuft und rote Spuren hinterlässt.

Der stämmige grauhaarige Mann in der goldgefassten Weste mit Tigerfell-Muster hat ein klares Ziel: Er will den Hausgeist der Deutschen Botschaft in Bangkok beschwören. Der Geist soll mit seiner ganzen Familie umziehen in ein neues, prächtigeres Geisterhaus. Das alte muss abgerissen werden, weil die Terrasse vor einem Nebengebäude der Botschaft erweitert wird.Für Thais jeder Gesellschaftsschicht gehören Geister zum Alltag. Bevor Premierministerin Yingluck Shinawatra im August vergangenen Jahres ihr Amt antrat, flehte sie nicht nur die Ahnen sondern auch den Hausgeist ihres Regierungssitzes um Schutz und Hilfe an. Und Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra beschwor – allerdings vergeblich – in einer aufwendigen Zeremonie beschützende Wassergeister, als die thailändische Hauptstadt im 2011 von der großen Flut überspült zu werden drohte.

BangkokDer Geist mag Fanta

Es gibt zahlreiche gute Geister und noch mehr böse, die den Menschen das Leben zur Hölle machen können. Schon sie beim Namen zu nennen, kann bereits Unglück bringen. Sie leben überall, in Bäumen, Höhlen, Flüssen und Seen. Fast jedes thailändische Schiff hat am Bug Blumengirlanden, mit denen die Wassergeister geehrt werden. Mit bunten Schärpen umwickelte Bäume signalisieren im ganzen Land: Hier wohnt ein Geist. Auch in Taxis sollen Amulette und Minialtäre für Schutz sorgen. Viele Thais tragen ein Amulett – oder haben eine Schutz verheißende Tätowierung.

Den Umzug auf dem Gelände der deutschen Botschaft hat Magaichat, eine Art Feng-Shui-Meister für Geister, schon vor Monaten vorbereitet: Zunächst legte er die Stelle fest, an der das neue Geisterhaus stehen soll. Dann hat er Monat, Tag und Stunde des Wohnortwechsels genau bestimmt. Nur wenige können das. Aber Phram Dumrai ist sicher, dass Magaichat die richtige Ortswahl getroffen hat: „Was das angeht, ist er einer von den drei Besten in Thailand.“

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Geister das Haus auch akzeptieren,“ sagt Magaichat. Das ist Dumrais Aufgabe. Auch der Phram – ein thailändischer Name für Brahmane – hat alles getan, um dem Hausgeist den Umzug zu erleichtern: Ein reichhaltiger Opfertisch ist vor dem neuen Geisterhaus aufgebaut. Ein gesottener Schweinskopf liegt zwischen zwei gebratenen Enten. Einige Dutzend gekochte Eier, Zigaretten, Blumen, Früchte, Fanta füllen den Tisch.

Der Schutzgeist der Botschaft will aber auch mit Gebeten und Beschwörungen günstig gestimmt werden. Der Ablauf der auf animistischen Wurzeln beruhenden Zeremonie ist seit Jahrhunderten festgelegt. Dumrai gerät in Trance. Nur mühsam kann er sich noch bewegen. Sein Körper krümmt sich. Immer wieder muss ein Gehilfe ihn stützen. „Der Geist ist in ihn gefahren,“ flüstert einer der thailändischen Botschaftsmitarbeiter ergriffen.

Dann strafft sich Dumrai, der Geisterhausbewohner in spe scheint mit dem neuen Heim einverstanden zu sein. Dumrai spricht noch einige Gebete, segnet das neue Haus, die Opfergaben und die umstehenden Zuschauer – erschöpft, aber zufrieden. Er hat seine Aufgabe erfüllt.

Fatales Versäumnis beim Hotelbau

Bangkok: Erewan ShrineNicht alle Geister sind so pflegeleicht. Als besonders gefährlich gelten solche, die sich der Seelen von Menschen bemächtigen, die nach einem Unglück oder Mord plötzlich aus dem Leben gerissen worden sind. Sie finden keine Ruhe, irren als Geister umher und plagen die Menschen. Am schlimmsten sind nach thailändischem Glauben die Geister verstorbener schwangerer Frauen, weil sie gleich aus zwei Seelen entstanden sind.

Um böse Geister loszuwerden, muss ein Mo Phi – meist ein Mönch – herangezogen werden, ein Geisterdoktor, der über Palang Chit verfügt, die Kraft des Geistes, mit der er die bösen Geister vertreiben kann. Die Geisterhäuschen – thailändisch San Phra Phum – demonstrieren am deutlichsten, wie konkret der Geisterglaube im thailändischen Alltagsleben verwurzelt ist. Sie stehen an fast jedem Privathaus, an öffentlichen Gebäuden, Einkaufszentren, Autohäusern, Banken, Versicherungen und Fabriken. Der Hausgeist mit seiner Familie wohnt dort, schützt die Anwesen und ihre Bewohner, die ihm tägliche Opfergaben darbringen.

„Wenn das Geisterhaus in der Botschaft einfach abgerissen worden wäre, ohne dem Geist ein neues Zuhause anzubieten, hätte das großes Unglück über die Mitarbeiter gebracht,“ erzählt Phram Dumrai, der 20 Jahre als Gehilfe eines Geisterbeschwörers gearbeitet hat, bevor er vor fünf Jahren selber zum Meister aufstieg.

In der Tat berichten thailändische Medien immer wieder über Unglücke und geheimnisvolle Krankheiten auf Baustellen, an denen die Belange der Geister nicht genügend berücksichtigt worden sind.

Die rätselhaften Vorgänge beim Bau des heutigen Grand-Hyatt-Erewan-Hotels in Bangkok vor über 50 Jahren dienen noch heute als Warnung, die Kraft der Geister nicht zu unterschätzen: Auf der Baustelle kam es zu zahlreichen Unfällen. Einige Arbeiter starben, andere wurden schwer krank. Ein Schiff, das Marmor für das Hotel geladen hatte, sank ohne erkennbare Ursache auf hoher See. Ein Geisterexperte stellte schließlich fest, dass der Grundstein für das neue Hotel an einem Tag gelegt worden war, der den Geistern nicht genehm war.Bangkok

Erst einmal abwarten – und Geister füttern

Auch sei der Hausgeist, dem das Grundstück gehörte, aus seiner Ruhe aufgeschreckt worden. Eilends wurde nach allen traditionellen Regeln ein Geisterhäuschen für ihn aufgestellt. Zusätzlich ließ man zur Besänftigung der Geister einen Schrein errichten – den inzwischen international berühmten Erewan-Schrein in Bangkoks Innenstadt, bei dem täglich zahlreiche In- und Ausländer um Geld, Liebe, Erfolg, Gesundheit und Erleuchtung beten.

 Seitdem halten sich fast alle ausländischen Unternehmen und viele diplomatische Vertretungen in Thailand vorsichtshalber und mit Rücksicht auf ihre einheimischen Mitarbeiter genau an die Traditionen ihres Gastlandes.Doch die Geister sind offenbar unberechenbar. Denn mit der aufwendigen Zeremonie auf dem Gelände der deutschen Botschaft wurde noch lange nicht sichergestellt, dass der Hausgeist dort weiterhin für Frieden und Ruhe sorgt, erläutert Phram Dumrai. „Die nächsten Monate sind entscheidend,“ sagt er. „Wir haben ihm den besten Platz weggenommen und müssen ihn nun mit dem neuen Haus versöhnen.“ Deshalb sei es wichtig, ihn in den kommenden Wochen gut zu füttern.

Er weiß auch, wie die Geisterfamilie gnädig zu stimmen ist.: „Er isst gerne frisches Obst. Seine Kinder trinken am liebsten rote und grüne Fanta.“ Und sie brauchten wie alle Kinder Spielzeug. „Am liebsten,“ sagt er, „lassen sie Drachen steigen.“

(Kopie eines Beitrages aus dem Online-Spiegel 29.12.2012)

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Dez 14 2012

11.-14. Dez. 2012 Mein Bangkok-Trip: Visa-Burma, Shopping Pratunam, IT-Pantip

Bangkok ist nicht nur die Stadt mit den weltberühmten Tempeln und einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Bangkok ist ein Shopping-Paradies echter oder auch gefälschter Produkte. Dies alleine war aber nicht mein einziger Grund, ein paar Tage nach Bangkok zu gehen: Ich brauchte ein Visum für meine Schiffsreise Anfangs 2013 in Myanmar (Burma)

War es wohl Stress oder ein aufreibender Mail-Verkehr mit meiner Tochter K., mich holte in der Nacht vor der Abreise eine starke Erkältung mit Fieber ein. Ich musste jedoch in jedem Fall nach Bangkok, denn das  Visum für Burma hatte oberste Priorität. Es liess keinen Aufschub zu, weil die Schiffahrt bereits in gut 2 Wochen am 3. Januar losgehen sollte. So putschte ich mich am selben Abend, aber auch nach der Ankunft in Bangkok mit meinem Wundermittel „NeoCitran“ auf …. und es hat einigermassen geholfen.

Myanmar Visastelle in Bangkok  Foto aus dem Blog: http://apictureofit.com/2011/01/evolution-of-the-plan-myanmar/)

Myanmar Visastelle in Bangkok
(Foto aus dem Blog: http://apictureofit.com/2011/01/evolution-of-the-plan-myanmar/)

Wie in Trance fuhr ich mit dem Bus nach Bangkok, bezog im Pratunam-Quartier ein schönes Zimmer mit grossem King-Size-Bett im Hotel „Best Western – Mayfair Suites„, ass dort noch ein „Pad Thai“ mit Bier, bevor ich den Standort und den Weg zur burmesischen Botschaft rekognoszierte. Ich hatte nämlich im Internet gelesen, dass man recht früh dort sein müsse, damit man noch am selben Morgen abgefertigt werden kann. Das fertige Visum kann man dann am nächsten Tag am Nachmittag abholen.

Problemlos habe ich die Visa-Stelle gefunden und zu meinem Schreck eine grosse Warteschlange mit Leuten gesehen, die ihr Visum abholen wollten … sie war etwa 30-50 m lang!

Ich war somit gewarnt. Am nächsten Morgen war ich nach schlechter Nacht und 2 Portionen „NeoCitran“ bereits etwas mehr als 1 Stunde zu früh dort. Ich war etwa in Position 30. Im Verlaufe der Gespräche mit meinem Leidensgenossen aus den verschiedensten Ländern wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass etwa 100 m die Strasse hinauf ein Copy-Shop (gelbes Schild) sei, der die notwendigen Formulare bereit halte und auch die verlangte Kopie des Passes gegen wenig Geld  (10 Baht = 30 Rappen) machen würde. Stellt Euch vor, ich hätte das nicht mitbekommen und die Formulare drinnen in der Visa-Stelle erst ausfüllen müssen. Ich hätte anschliessend am Schalter angekommen wieder rausgehen und meinen Pass kopieren lassen müssen, d.h. am selben Morgen hätte ich mein Visum nicht mehr einreichen können, und hätte einen ganzen Tag verloren.

Bangkok Pratunam Shopping

Aber ich bin ja ein Glückspilz und finde immer im richtigen Moment die richtigen Leute mit den richtigen Tips. In der Zwischenzeit war die . Warteschlange draussen vor der Visa-Stelle auf über 100 m angestiegen. Schätzungsweise gegen 300 Leidensgenossen standen draussen und warteten bis endlich die Türe aufging..

Drinnen in der Visa-Stelle wurde als erstes eine Art Triage mit Check auf Vollständigkeit der Unterlagen gemacht. Bei mir war nun alles ok, so bekam ich eine Nummer und musste warten, bis ich aufgerufen wurde. Nach 30 Minuten war ich wieder draussen, nachdem ich die 1’035 Baht (SFr. 30.–) Visums-Gebühr bezahlt hatte. Derweil warteten noch immer Leute draussen auf der Strasse.

Erschöpft fuhr ich mit dem Skytrain ins Hotel zurück. Ich war körperlich kaputt, aber innerlich glücklich. Ohne Appetit. Meine Nase tropfte und meine Augen tränten. Ich legte mich ins Bett und versuchte mich gesund zu schlafen. Es wurde nichts mit dem geplanten Shopping und den Besichtigungen. Ich hatte dazu auch keine Lust.

Und in der Tat, am Donnerstag-Morgen ging es mir eindeutig besser. Die Nase hatte sich beruhigt, einzig der Hals, die Bronchien und Hustenanfälle erinnerten an die beiden vergangenen Tage. Nach einem feinen Frühstück kehrte Leben in meinen Körper zurück. Ich packte den Foto-Apparat und macht mich auf Foto- und Shopping-Tour. Und ich war erfolgreich. Mein Blick für Foto-Sujets war hervorragend. Ich lebte sichtlich auf und hatte auch Lust auf Shopping im MBK-Shopping-Center.

Visum Myanmar Burma

Dazwischen ging ich am späteren Nachmittag zur Visa-Stelle, um meinen Pass abzuholen. Dies ging recht zügig voran. Ich hatte nach einer halben Stunde meinen Pass mit eingedrucktem „DeLuxe-Visum“ in meinen Händen. Ein solch schönes Visum habe ich noch nie gesehen. Die letzten der wiederum gegen 300 Burma-Interessierten dürften nach 1 Stunde ihr Visum erhalten haben.

Dann stürzte ich mich nochmals ins Gewühle der Shopping-Paradiese „Pratunam“ und der „IT-World Pantip“. Es war soooo schön, Ich habe ganz tolle Shirts gefunden, deren 8 an der Zahl. Unter anderem eines von „DOLCE & GABBANA“ in schwarz mit goldenen Grafiken!

Eines ist mir nach meinem Erlebnis klar, diesen Stress mit einem Burma-Visum werde ich mir zukünftig nicht mehr antun. Ich werde etwaige Reisen nach Burma so planen, dass ich das Visum noch in der Schweiz auf dem Postwege ordern kann. Aber dennoch. Es ist auch eine Frechheit, wie gewisse Länder potentielle Gäste (Touristen), die einiges an Devisen ins Lande bringen, mit unnötigen administrativen Auflagen belästigen.

Am Freitag, 14. Dez. um die Mittagszeit langte ich nach 2½ Std Bus-Fahrt wieder in Hua-Hin ein. Hier fühlte ich mich zu Hause  und packte meine Einkäufe aus. Dann bekam ich wieder einen auf den Deckel: Pat musste notfallmässig ins Spital mit einer starken fiebrigen Erkältung (Lungenentzündung?), und dabei hatte sie sich in den letzten Wochen hier in Hua-Hin so gut gefühlt. Sie ging vor 10 Tagen nach Bangkok, um sich bei einem chinesischen Arzt mit Akupunktur gegen die Schmerzen im rechten Bein behandeln zu lassen, und war voller Pläne.

Meine Foto-Impressionen „Verkehr und Geschwindigkeit in Bangkok“

Bangkok kenne ich sehr gut. Die meisten der berühmtesten Tempel habe ich mehrfach besucht. Und deren Bilder findet man in jedem Reiseführer. Für diesen Aufenthalt habe ich mir das Thema „Bangkok und Traffic“ als Foto-Ziel gesetzt. Traffic ist ein wildes Thema voller Action. Mehr über dieses Thema findet ihr in meinem Blog „Foto-Galerie Thailand“ in einen eigenständigen bebilderten Bericht.

Bangkok Traffic

Nutzung des Skytrains

Ich habe diesmal in Bangkok weder die Taxis, die Tuk-Tuks noch die Busse benutzt, sondern den „Skytrain“, die Hochbahn in Bangkok. Anfänglich mit der Wert-Karte für 200 Bath und am letzten Tag, als es mir wieder gut ging, mit dem Tagespass zu 130 Baht. Der Tagespass beginnt zu rentieren, wenn man mehr als 4x durch die Entwertungsstelle gehen muss. In meinem Fall kostete der Weg 2x hin und zurück zur Burma-Visa-Stelle genau 120 Baht (Ca. Fr. 3.60)

Bangkok Traffic

 

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Dez 11 2012

11. – 14. Dez. 2012: Ich bin mal kurz weg … in Bangkok

Ich bin mal kurz weg in Bangkok:

Um mein Visum für meine Myanmar-Reise anfangs Januar 2013 zu beantrage und  abzuholen, im weltberühmten und einzigartigen Pratunam-Bezirk  zu shoppen und mich im IT-Shoppings-Center Pantip über das Neueste zu informieren.

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Jul 30 2012

Video: Bangkok versinkt

Vor zehn Jahren noch war Samut Prakan eine Vorstadt von Bangkok, dem alten Venedig Asiens – heute sind Teile davon im Wasser versunken, gleich wie grosse Teile des Küste Thailands in dieser Gegend. Eine Folge der Bausünden in der Riesenstadt Bangkok.

» Video dazu „Bangkok versinkt“

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Feb 17 2012

14. – 17. Feb. 2012 Shopping-Trip nach Bangkok / Pratunam

BangkokHauptzweck dieser Bangkok-Reise war „Shoppping“ und dieses Ziel habe ich bei weitem erfüllt. Ich war sehr aktiv und habe meine Garderobe prächtig erweitert, und hatte dabei grosses Vergnügen. Ich war im MBK-Shopping-Center, wo es Kleider aller Art gab, dann im Panthip-Shopping-Center für gefälschte IT-Hardware und -Software, aber auch in der Pratunam Shopping Aerea, einem Einkaufsparadies für alle Shopping-Verrückte.

Mehr erfährst Du durch anklicken der nachfolgenden Link-Adresse:

» http://www.maxlehmann.ch/thailand/2012-pratunam.htm «

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Dez 18 2010

„Wat Hong Thong“ Tempel (Song Khlong, Bang Pakonk, Chachoengsao)

Wat Hong Thong

Wat Hong Thong: UrneEtwa 60 km ausserhalb von Bangkok (Song Khlong, Ampoer Bang Pakonk, Chacheongsao Province) liegt mitten im Meer der „Wat Hong Thong“ Tempel. Ich war vor zwei Jahren erstmals dort und war schon damals beeindruckt von der Ruhe und Zufriedenheit, die hier herrschte. Keine Hektik und kein Lärm. Viele Gläubige kommen hierher, um die Asche ihrer Verstorbenen im Meer zu verstreuen. Man sah noch ein paar Urnen zwischen den Sträuchern. Sie ruhen hier und niemand würde sie anrühren.

Der eigentliche Tempel und auch seine Hilfsgebäude für die Mönche und die weissgekleideten Nonnen stehen auf Betonpfeiler im Salz-Wasser. Für die nächsten Jahre ist ein weiteres sage und schreibe 8 Stockwerke hohes goldenes Gebäude geplant. Die Pfeiler waren bereits zu erkennen.

Wat Hong Thong: Räucherstäbchen

Wat Hong Thong: Nonnen

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