Kategorienarchiv: Reisen in Asien

Berichte über Reisen im fernen Osten wie Kambodscha, Vietnam, Laos, Malaysia, Burma (Myanmar), Hongkong, Indien etc

Mrz 09 2014

9. März 2014: Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Wer erinnert sich nicht an mein Debakel vor genau 2 Monaten im Januar 2014, als ich 1 Tag zu früh im Flughafen-Hotel Bangkok ankam, um nach New Delhi zu fliegen. Zum Rückflug in die Schweiz war ich diesmal zur Zeit im Hotel Novotel Suvarnabhumi beim Flughafen Bangkok. Und am Sonntag-Morgen um 9 Uhr startete der Airbus 330 der Finnair pünktlich zum Flug nach Helsinki. Vorher aber hatte ich noch ein Aergernis zu bestehen:

Bangkok Suvarnabhumi: Start nach Helsinki

Zu schweres Kabinengepäck:

Ich bin bekannt, als Reisender mit viel Gepäck. So hatte ich auch diesmal zusätzlich zu meinem Rucksack, der die Foto-Apparate, den einen Notebook und meine Ausweise enthielt, 1 grossen Koffer, eine Reisetasche, und ein Kabinen-Trolley.

Erstmals während meiner 6 Thailand-Aufenthalte hatte ich beim CheckIn meines Kabinengepäcks Probleme, denn die Dame am Schalter wollte unbedingt meinen Rucksack und den Cabin-Trolley wiegen. Prompt beanstandete sie das Gesamtgewicht  des etwa 5 kg schweren Rucksacks und meines 17 kg schweren Kabinen-Trolleys, denn das Kabinengepäck darf das Gesamtgewicht von10 kg nicht übersteigen . Ich machte mir bereits Gedanken, möglichst viel Stücke in meine Reisetasche zu verschieben, denn darin hatte ich noch Reserve. Da erlöste mich die Dame vom Stress, indem sie meinte: „In der Business-Class haben sie das Anrecht auf 3 aufzugebende Gepäckstücke!„…so gab ich meinen Cabin-Trolley auf!

Security-Check-Sign-124057In Helsinki ein weiterer extensiver Security-Check

Als ich dann durch die thailändische Immigration war, dachte ich mir, „dies fing ja gut an. Hoffentlich war dies nicht der Anfang eines Reise-Debakels?

Aber es ging in Helsinki weiter mit dem Aerger, denn die Finnen verlangten von den Transfer-Passagieren einen zusätzlichen Gepäck- und Körper-Check, der sich gewaschen hatte. Erneut musste ich alles durchleuchten lassen, diesmal aber zusätzlich auch die Mobil-Telefone, die Foto-Apparate, die E-Books und Smartphones. Der absolute Hammer war aber, als ich mich mitten in der Halle vor all den anderen Reisenden von einem Beamten am ganzen Körper abtasten lassen musste. Nicht einmal vor der Unterhose machte er halt. So etwas habe ich noch nie erlebt! Als er mich fragte, was ich da unter meiner Treking-Hose trage, habe ich entnervt meine Hose ausgezogen und mich nur in der Unterhose vor ihn hingestellt „Ob er nun zufrieden sei?“ fragte ich den entsetzten Beamten. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich nach seinem Chef verlangt.

Der Schweizer Zoll

Nun war ich mir sicher, der heutige Tag scheint nicht mein Glückstag zu sein. Mir graute vor dem Schweizer Zoll in Zürich. Wenn die mich nun rausholen und kontrollieren, dann werde ich den Zug nach Basel verpassen!

Früher als ich noch meine dunklen Haare gekraust trug und aussah wie ein Jordanier, war ich für den Zoll ein gefundenes Objekt. In den letzten Jahren, seit ich meine Kopfhaare kurz trage, wurde ich nie mehr kontrolliert …. und auch dieses Mal hatten sie kein Interesse an mir. So war ich bereits 30 Minuten nach Landung auf dem Zug nach Basel, wo mich Renato am Bahnhof abholte und nach Hause brachte

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Mrz 05 2014

Selbstbildnisse vom „rasenden Reporter“ in Indien

In Indien habe ich eine wunderbare Zeit mit vielen einmaligen Erlebnissen und farbigen Motiven erlebt. Ueber 4’000 Fotos habe ich geschossen, übrig blieben gegen 300, zu denen ich stehen kann.

 

Jaipur - Vila Vatican Fatehpur Sikri
New Delhi, Masjid-i-Jahanuma, Moeschee der Moscheen: Max im Einsatz Bikaner - Max
Max als Fotograf Fatehpur Sikri

 

 

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Feb 03 2014

13. – 30. Jan. 2014: Namastee Rajasthan (Indien) – ein erster Ueberblick

Ein erster Ueberblick über meine Reise mit Pat in einem Toyota-Van, einen Chauffeur und Reiseführer durch das ehemalige Reich der Maharadjas und Könige mit seinen Palästen, Herrschaftshäusern und Forts.

Meinen ausführlichen Reisebericht mit vielen auserlesenen Fotos findest unter dem Link »Namastee – Rajasthan«

Nach Kambodscha, Laos, Malaysia, Hongkong, Vietnam und Burma war die 18-tägige Rundreise mit über 2’500 km durch den Bundesstaat Rajasthan mein insgesamt 7. Visatrip. Visatrip deswegen, weil ich gemäss thailändischen Gesetzen je nach Visum nach 2 resp. 3 Monaten das Land (kurz) verlassen muss, um einen weiteren 2- resp. 3-monatigen Aufenthaltsstempel zu erhalten.

Indien aus Sicht der Statistik

Indien ist ein enorm grosses Land mit unfassbar vielen Einwohnern. Man nennt deswegen Indien auch „Subkontinent Indien„. Indien hat 1.2 Mia Einwohner (2011) und ist nach China das bevölkerungsreichste Land mit einer Fläche von 3.3 Mio Quadratkilometern dem 7. grössten Staat der Erde. Zum Vergleich ist Deutschland rund 10 mal kleiner (357’000 km²)

Indien ein zivilisiertes Land ohne Kinderstube

rajasthan-mapDie bisherigen Destinationen in Ländern des Fernen Ostens waren meist zivilisiert und erträglich. Mit Indien besuchte ich nun ein Land voller bekannter und erwarteter Gegensätze. Vergewaltigungen an Frauen erschütterten auch meine Zuversicht und aufdringliche Inder gegenüber Pat bestätigten diese latente Gefahr. Indien ist ein immens frauenfeindliches Land. Schwerst-Arbeit leisten Frauen, während die Männer Karten spielen.

Oder ein weiteres kleines Beispiel: Unser Fahrer öffnete immer meine Tür am Auto, um mich einsteigen zu lassen, aber nie die von Pat, auch nicht als er sah, dass ich Pat demonstrativ die Türe offen hielt und sie schloss, sobald sie im Auto sass.

Wie ich eben aus einer Bewertung einer internationalen Organisation gelesen habe , gehört mittlerweilen Indien auch zu den gefährlichen Nation in Bezug auf Entführungen!!!!

Dann das immer noch vorherrschende extrem menschenunwürdige Kastendenken oder auch Macho-Gehabe hinterliess seine Spuren auf Schritt und Tritt, auch gegenüber uns Ausländern. So bereits im ersten Spitzenhotel in New Delhi im „Royal Plaza“, als ich mich wegen des kleinen Zimmers und der fehlenden Heizung beschwerte, mir die Rezeptionistin ohne mit einer Wimper zu zucken von oben herab entgegnete: „Alle Zimmer in ihrer Preisklasse sind gleich gross und wenn es Ihnen nicht passt, können sie ja in ein anderes Hotel gehen!“ Habe ich dies nicht vor Jahren auch auf Solaris in Istrien gehört, als die Kroaten noch nicht begriffen haben, dass der Kunde König ist und schlussendlich entscheidet? Wir nahmen uns dies zu Herzen und buchten für die Rückreise in Delhi um, ins „Radisson Blue„. Dies war ein guter Entscheid, denn die Qualität und die Freundlichkeit war um einiges besser.

Die männlichen Inder sind von Natur aus arrogant. Täglich mussten wir dies erleben. So waren wir in Jaipur in einem Hotel inmitten einer Hochzeitsgesellschaft einquartiert, was ein Fehler des Hotels war. Dies wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn die Inder nicht das ganze Hotel für ihre lautstarken Festivitäten in Beschlag genommen hätten. Auch meine Beschwerde morgens um 2 Uhr nützte weder bei der Hotel-Leitung noch bei der Hochzeitsgesellschaft etwas. An einen Schlaf war nicht zu denken. Wer nun aus europäischer Sicht vermutet hätte, jemand hätte sich am kommenden Morgen entschuldigt, der täuschte sich gewaltig. Die Zimmer-Nachbarn schauten mich einzig an, aber sonst keine Reaktion!

Der Schmutz und Unrat in den ländlichen Gegenden und Vororten der Grosstädte war einmalig und unvorstellbar. Der Unrat aus den Häusern wurde auf der anderen Strassenseite an die Wand gekippt. Die frei herumlaufenden Kühe und Schweine frassen das noch essbare auf. Sie frassen sogar Papier und Karton. Uebrig blieben Plastik und Alu-Folien.

Aus all diesen Gründen könnnte Indien nie ein längerdauernder Aufenthaltsort für mich sein, wie es Thailand derzeit darstellt. Jedoch für eine Entdeckungs-Tour ist Indien jederzeit eine Reise wert. Indien bietet kulturell und optisch einiges!

Die sehenswerten und einmaligen Seiten Indiens

Nach dem Negativen nun aber auch das Positive, denn die Reise war wirklich einmalig und aus Sicht des Erlebten und Gesehenen direkt nach meiner Myanmar-Reise vom letzten Jahr einzustufen.

Die Provinz Rajasthan ist vielleicht der exotischste Teil des indischen Subkontinents. In ihr findet man mehrere hundert Paläste und Forts (Schlösser, Burgen), die den 22 Maharadjas und Königen gehören oder gehörten. Ihr märchenhaftes Vermögen war bis zur Unabhängigkeit Indiens im Jahr 1947 nahezu unantastbar. Traumpaläste mit 32 km langen Festungsmauern entstanden, gegen die Neuschwanstein wie das Ferienhäuschen eines Snobs wirkt. Für diesen vor allem in Länge mal Breite mal Höhe zu ermessenden Prunk ist Rajasthan weltberühmt; nicht minder bekannt ist das Schicksal der vor dreißig Jahren durch Indira Gandhi der Krone beraubten Häupter, die ihren Reichtum nur dadurch erhalten können, dass sie ihn zur Schau stellen. Sie präsentieren ihn in Museen, verpachten Teile ihres Anwesens an Restaurants und Souvenirbuden oder verwandeln ein nicht unbeträchtliches Areal in ihren immensen Palastanlagen in eine Hotelanlage.

Dazu passt die nachfolgende Geschichte, die wahr sein soll: Ein kleiner reicher Inder ohne Turban soll nach London gefahren sein, um sich in einem Showroom nach einem Rolls-Royce zu erkundigen,. Er wurde jedoch vom Autoverkäufer höflich vor die Tür gesetzt. Aus Rache orderte der beleidigte Maharadja 16 dieser Luxuslimousinen, ließ ihnen in Rajasthan das Dach abschweißen, und verwendete sie ausschließlich zur Müllabfuhr.

Die fürstlichen Höfe in Rajasthan lebten in grosser Pracht durch Einnahmen aus dem Handel als Karawanen -Durchgangsland von der arabischen See zwischen der arabischen Halbinsel und Indien durch die Wüsten nach Zentral-Indien. Mit Seide und Gewürzen beladene Karawanen machten hier halt, nachdem sie die gefährlichen Gebirgspässe des Nordens überwunden hatten. Ihr Einfluss ging vor rund 150 Jahren zu Ende, als der Schifftransport immer beliebter wurde.

Agra: Taj Mahal

Quizfrage: Das Taj Mahal ist 72 m gross, wie gross ist Max?

Meine Reise durch Rajasthan

Der Name Rajasthan bedeutet „Land der Fürsten“ oder „Land der Könige„. Mit 342’000 km² ist Rajasthan nach Madhya Pradesh der grösste Bundesstaat innerhalb der Republik Indiens und ist damit gleich gross wie die Bundesrepublik Deutschland. Der indische Bundesstaat Rajasthan gehört zu den ärmeren Regionen Indiens. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von Landwirtschaft und Viehzucht. Die Kleinbauern produzieren dabei kaum mehr, als zum Überleben reicht.

Den Reisetip erhielt ich von meinen lieben Basler Freunden Frans und Katalyn, die dieselbe Reise vor 1 Jahr machten. Die beiden waren derart begeistert, dass Pat und ich beschlossen, es ihnen nachzutun. Dank ihren Tips und Ratschlägen war vieles für uns einfacher und absehbarer.

Unsere Indien-Reise begann bereits mit einem Paukenschlag! Da der Flug nach New Delhi früh am Morgen in Bangkok startete, buchte ich im Flughafen-Hotel Novotel eine Uebernachtung, um es gemütlich angehen zu können. Im Hotel angekommen beim Check-In entdeckten wir den folgenschweren Irrtum. „Sie haben erst ab Morgen reserviert„, meinte die Dame freundlich und zeigte auf den Kalender über ihrem Pult. Ich konnte das nicht glauben und schaute mich hilflos um, holte das Flugticket hervor und war total verwirrt. So etwas ist mir noch nie vorgekommen. Ich begann langsam an mir zu zweifeln. Ich war tatsächlich einen Tag zu früh gereist. So machten wir aus der Not eine Tugend und genossen das feudale Hotelleben, die grossen Frühstücks- und Abend-Buffets und das tolle Zimmer.

Nachträglich habe ich den Grund meines Irrtums rekonstruieren können. Meine Schweizer Certina Uhr, die ich in Hua-Hin reparieren lassen musste, hatte eine um 1 Tag verschobene Datumsanzeige.

Der Flug von Bangkok nach New Delhi, dem Start der Rajasthan Tour, dauerte 4 Stunden. Die Tour selber führte im Gegen-Uhrzeigersinn nach Jaisalmer nur 130 km vor der pakistanischen Grenze mitten in der Wüste, dann zum südlichsten Punkt Udaipur, weiter via dem grossen Hindu-Pilger-Ort Pushkar zum eigentlichen Höhepunkt nach Agra zu einem der 7 Weltwunder dem „Taj Mahal“.

Agra: kleines Taj Mahal: "Baby Taj"An jedem Tag und jedem Ort gab es Unerwartetes und Eindrückliches zu erleben und zu entdecken:

  • In Bikaner besuchten wir eine Kamel-Zuchtfarm mit über 300 Kamelen, die abends wenige Meter von uns entfernt unter grossem Getöse bei vibrierendem Wüstenboden zur Wassertränke galoppierten.

  • In Jaisalmer beobachteten wir nach einem Kamelritt bei kaltem Wind auf einer der Sanddünen in der Wüste den einmaligen Sonnenuntergang

  • Im Nationalpark von Ranthambhore hatte ich das seltene Glück, in etwa 50 m Distanz einen echten freilebenden bengalischen Tiger in freier Natur zu beobachten. Mein Puls raste. Er war glücklicherweise nicht hungrig.

  • und als Gegensatz dazu beobachtete ich im Rattentempel 1’000e von niedlichen Ratten.

  • Max auf Verbrecherjagd: Es war in Agra beim Besuch des „Baby Taj Mahal“. Viele Sicherheitsbeamten riegelten die eine Seite des Memorials ab. Wir kannten die Gründe dafür nicht. Es war für uns Touristen einzig erlaubt, uns im Inneren des Gebäudes aufzuhalten. Da entdeckte ich in einem der Räume einen verwirrt aussehenden, schwarz und unkenntlich geschminkten Mann, der unverständliches schrie. Ich rettete Pat aus der Gefahrenzone und alarmierte unverzüglich einen Sicherheitsmann …. und alle schüttelte es vor Lachen, denn ich war in eine Filmszene reingeplatzt!

  • und schlussendlich als eigentlicher Höhepunkt unsere Reise standen wir fasziniert vor dem weissen „Taj Mahal“ Mausoleum.

Sauberkeit, Schmutz und Umweltverschmutzung

Die erwartete Problematik mit der Sauberkeit und dem Schmutz, wo man auch hinlangt, war weniger kritisch als befürchtet. Wir hatten nie Verdauungsprobleme und brauchten die Desinfektions-Tüchlein und -Flüssigkeiten nur 2mal, einmal als ich aus dem Ratten-Tempel kam. Es genügte das regelmässige Waschen der Hände und das Unterdrücken der Angewohnheit, mit den Händen ins eigene Gesicht zu langen.

Erst wieder zu Hause angekommen, realisierte ich, dass New Delhi einer der schmutzigsten Städte der Welt ist. Was die Inder dort Nebel nennen, ist reiner Smog durch Umweltverschmutzung, die noch höher sein soll, als die in Peking, meinen Experten!

Internet

In einem Land, das führend in der IT Programierung sein will, war das Internet-Angebot nur durchschnittlich und zudem meistens kostenpflichtig. Dies deckte sich mit meinen übrigen Erfahrungen, dass man als Tourist in Indien überall und für alles zur Kasse gebeten wurde.

Essen

Mit dem indischen Essen hatte ich keine Probleme, wenn ich vom Experiment mit der regionalen Küche in Jaipur absehe. Die Schärfe war immer uns Touristen angepasst. Ich habe mich voll durch die Spezialitäten durchgegessen. Pat hingegen hatte mehr Mühe. Ihr schmeckten die Curry Gerichte gar nicht. Sie meinte, sie rieche nach den indischen Gerichten schlecht. Sie begnügte sich mit Fried Chicken, und packte eines Abends sogar thailändische Nudeln aus ihrem Koffer, die sie aus Vorsicht eingepackt hatte.

In Indien erlebte ich die dritte Art um zu essen: In Europa mit Messer und Gabel, in Thailand mit Löffel und Gabel und in Indien ohne Besteck aber von Hand.

Unser Essensrythmus hatte sich schnell eingependelt: Am Morgen das Hotel-Frühstücks-Buffet und über den Mittag ein Lunch à la card mit indischer und auch (schlechter) kontinentaler Küche. Dies genügte uns dann für den Rest des Tages. Für Vegetarier ist Indien ein Paradies.

Klima und Temperatur

Die Zeit zwischen Nov. bis Februar ist die optimale Reisezeit für diesen indischen Teil des Landes. Die Temperaturen nachts waren tief um die 8-12°C und tagsüber bei Sonnenschein annehmbar um die 20-22°C. In den meisten Hotels, aber nicht in allen, gab es Heizlüfter und -strahler.

Qualität der Hotels

Die war ansteigend und wurde von Ort zu Ort immer besser. Den Tiefpunkt erlebten wir bereits in New Delhi mit dem „The Royal Plaza“ mit dem kleinsten Zimmer und keiner Heizung. Der Höhepunkt in Bezug auf das Zimmer erlebten wir in Bikaner „The Laxmi Niwas Palace“, wo wir eine „Hochzeits-Suite“ bekamen. Die besten Hotels mit der höchsten Qualität waren das „Hotel Royal Orchid“ in Jaipur, sowie das „Radisson Blue“ in New Delhi.

Die meisten der von uns benutzten Hotels waren ehemalige Paläste oder Havelas. Einige waren modern renoviert, andere wiederum hatten noch die alten Elektro-Installationen, Badezimmer etc. Aber alle oder die meisten waren in bester Lage, entweder direkt an einem See oder in wunderbarer Ruhe ausserhalb einer grossen Stadt.

Alle Hotels waren mit Frühstück gebucht. Die übrigen Malzeiten nahmen wir unterwegs oder nach Bedarf ein. Die Frühstücks-Buffet in den Hotels waren meistens für uns Europäischen Geschmäcker enttäuschend.. Leckere Eierspeisen, Yoghurts, Käse und Wurstwagen wurden selten angeboten. Ungewohnte regionale und typische indische Küche überwogen.

Bei der Hotel-Qualität sollte man nicht sparen und auf 4-Stern setzen. Darunter wird es einfach, sehr einfach, ausser man muss aufs Geld achten.

Bekleidung

Zu unserer Reisezeit war es in Indien Winter und damit „kühl“, also war warme Kleidung auch zum Schlafen dringend von Nöten. Auch bei Sonnenschein, wurde es nie heiss! In Indien sind kurze Hosen ein absolutes Tabu, also lange Hosen einpacken! Hemden mit Taschen sind sehr zweckmässig, denn man braucht Platz für grosse und kleine Geldbeträge. Ich trug Immer einen Faserpelz-Pullover über die Schultern und zusätzlich ein Trekking-Gilet mit vielen Taschen für meine Reserve-Batterien, Kugelschreiber, Geld, kleine Fotokamera, Diktiergerät für meine Ideen etc. Eine Mütze für die Safari war ebenfalls zweckmässig. denn man sass in einem offenen Jeep.

Wir hatten zwei Arten Schuhe bei uns. Sportschuhe, die wir nur zweimal in New Delhi und an der Safari trugen. Für die restliche Zeit waren Sandalen mit Socken optimal. Ich hatte etwas Pech und kam als zerlumpter Hund zurück nach Thailand: Kurz vor Abflug in Bangkok lösten sich die Sohlen meiner Nike-Sportschuhe und gegen Ende der Reise verabschiedete sich ein Riemchen an meiner Sandalen. Beide Paare waren reif zum entsorgen.

Jaipur ObdachloserLebensstandard, Armut, Reichtum

Es war nicht die eigentliche Armut, die mich beschäftigte, sondern die Art und Weise, wie die Inder mit diesem Problem umgehen. Die Armen hier kämpfen ums Ueberleben, nicht um Hartz-VI. Die Armen der Aermsten werden behandelt wie Aussätzige. Man lässt sie am Boden vegetieren, aber keiner würde einem Einzelnen ein kleinesGeldstück geben, das ihm selber nicht einmal wehtut. Man lässt sie einfach verrecken!

Die herrschende Armut in Indien ist überall präsent. Man kann sie auch daran erkennen, dass es im Gegensatz zu Thailand sehr viele Fahrräder gibt. Es scheint, dass ein Roller bereits das Budget viele Inder übersteigt. Pat ergänzte dazu, dass man wahrscheinlich den Reichtum oder die Armut auch an der Figur der Frauen erkennen kann: Reiche Frauen neigen eher zur Mollig- und Ueppigkeit, während Arme sehr mager sind. Was uns ebenfalls auffiel und ein ganz schreckliches Bild auf die Indische Kultur wirft, die Bettler und Aermsten der Armen werden von den übrigen Inder wie Dreck behandelt. Man nennt sie die „Unberührbaren„, was bereits alles aussagt. Mit hocherhobenen Hauptes gehen sie an den Armen, die auf dem Boden kriechen (müssen), vorbei. Diese Inder haben mich echt angekotzt!

Die Reichen zeigen ihren Wohlstand hingegen ungeniert und mit einer Penetranz, die nicht zu überbieten ist. Sie kaufen sich alles, auch Hotels für 1 oder 2 Nächte! Eine Hochzeit ist in diesem Land Massstab für den Wohlstand und das Ansehen. So sind Hochzeiten mit 1’500 bis 2’000 Gäste keine Seltenheit!

Ranthambor Naturschutzgebiet: Tiger

Foto-Ergebnisse

Es gab unendlich vieles zu sehen, ein Foto-Paradies! So verwundert es nicht, dass unsere beiden Fotoapparate ununterbrochen im Einstz wagen. Klick … klick … klick…. war der vertraute Ton und dank der digitalen Technik auch nicht kostspielig. Dank der Serienbild-Funktion konnte ich bei Schnappschüssen auch die beste Situation resp. das beste Bild aussuchen. Wie hat man nur zur Zeit der Dia-Filme fotografiert? Bei jedem Druck auf den Auslöser musste man im Minimum mit 30-50 Cent fürs Papierbild rechnen!

Als Ergebnis dieser Fotografie-Orgie schauten 4’700 Fotos mit 32 GB Speicherbedarf heraus. Eine erste Durchsicht zeigte, dass sich darunter viele 1A-Fotos befinden! Nun wird es schwer, den Ausstoss zu reduzieren. Mein Ziel sind 150 erlesene Bilder, die ich selber immer wieder anschauen kann.

Jaipur: Mawa Mahal

Reiseveranstalter

Die 18-tägige Reise durch Rajasthan habe ich bei „India Travel Services“ (eMail: delhi@tour-india.net.in, Homepage: http://www.tour-india.net) gebucht und kostete ohne Flug nach New Delhi für 2 Personen 3’800 US-$. Darin inbegriffen waren alle Uebernachtungen in 4-Stern-Hotels inkl. Frühstück, 1 grosser Toyota USV-Van samt Fahrer und Reiseführer an jedem Ort, alle Eintritte inkl. Kamel-Tour in der Wüste und 2 Tiger-Safaris.

Unsere Kontaktperson Mr. Aziz Saqlaini (Tel: +91-9821319917, eMail: aziz@india-tours.net.in) war immer erreichbar und hat prompt bei Reklamationen oder Anfragen reagiert! Er war ein untypischer Inder.

Kosten der Reise und Geldbedarf für 2 Personen

Die Währung in Indien sind die Rupien. Zu unserer Zeit betrugen die Wechselkurse:

  • Für 100 Euro gab es 8’300 Rupies, d.h. 100 Rupies entsprachen etwa 1.20 Euro
  • Für 100 US-$ gab es 6’000 Rupies, d.h. 100 Rupies entsprachen etwa 1.60 US-$

Obwohl die Reise, die Führungen und die Hotels mit Frühstück im Preis inbegriffen waren, fielen einige weitere Kosten an: Trinkgelder für alles mögliche, denn Touristen gelten in Indien als Geldmaschinen, die man nur lautstark anzapfen muss. Unser Fahrer, der uns sicher durch den gefährlichen Verkehr wieder nach New Delhi brachte, erhielt am Schluss der Reise 100 US-$. Die Reiseführer vor Ort bekamen je nach Leistung und Qualität zwischen 3 und 5 US-$ als Tip. Das verrückte, ja unglaubliche war, dass sie dir offen ins Gesicht sagen konnten „Nur 3 US-$? Sie haben doch mehr!„. (Bem: Man merke, keine Frage, sondern eine klare Tatsachenaussage!)

Man kann sich gar nicht vorstellen, wofür überall und immerzu die hohle Hand gemacht wurde. Vor jedem Tempel galt es die Schuhe abzugeben gegen 10 Rupien. In jedem Restaurant musste man 10 Rupien für die Toiletten-Benutzung bezahlen, sonst gab es kein Papier! Man konnte keine Marktfrau fotografieren, ohne dass sie schreiend Geld dafür wollte. Glücklicherweise hatte ich ein grosses Tele-Zoom-Objektiv und konnte mich so etwas fern halten. An manchen Orten musste man zusätzlich zum Eintritt für Fotografier-Erlaubnisse von Sehenswürdigkeiten 100 Rupies bezahlen. In der Mehrheit der Hotels kostete Internet zwischen 200-400 Rupies.

Dann gab es Kosten für den der täglichen Lunch und/oder Dinner inkl. 1 KingFisher Bier je 1’500 – 2’500 Rupies/Tag.Oft war ein Besichtigungs-Objekt nur durch Marsch von 1-2 km zu erreichen. Falls man diese Distanz mit einer Tuk-Tuk zurücklegen wollte, musste man die 2×50-75 Rupien selber zahlen. Auch die Eintritte in den einen oder anderen Tempel musste man selber berappen. Und schlussendlich blieb auch etwas fürs private Shopping übrig. Es gab wirklich feine Sachen wie z.B. Pashmina-Shawls.

Zusammenfassung der Kosten:

Reisepacket Rajasthan von „India Travel Services“ 3’800 US-$ 3’444 SFr.
Flug Air India von Bangkok nach New Delhi und zurück 766 Euro 945 SFr.
2 Nächte Novotel auf dem Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok inkl. 2 Dinner 4’850 Baht
15’000 Baht
580 SFr.
Taxi von Hua-Hin nach Bangkok und wieder zurück 4’000 Baht 120 SFr.
Ausgaben durch Geldwechsel US-$ in Rupies 250 US-$ 230 SFr.
Ausgaben durch Geldwechsel Euro in Rupies 100 Euro 123 SFr.
Shopping, Trinkgelder in US-$ (inkl. 100 US-$ für Driver) 366 US-$ 340 SFr.
Ausgaben via Visa-Card (Hotel-Zusatzkosten, Internet, Dinner etc) 15’100 Rupies 220 SFr.
Insgesammt kostete uns die Rajasthan Reise:   6’002 SFr.
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Jan 12 2014

11.-12. Jan: Start zur Indien-Reise – Fahrt nach Bangkok ins Novotel

1 Tag zu früh in Bangkok ins Novotel

Ich weiss nicht, ob ich die Pointe zuerst, oder erst am Schluss schreiben soll: Wir fuhren nämlich einen Tag zu früh nach Bangkok, weil ich meinte, es sei bereits der 12. Januar, es war aber erst der 11. Januar!

So kamen wir unfreiwillig zu einer zweiten Nacht im Novotel, dem Hotel unmittelbar beim Flughafen Suvarnabhumi. Diese zusätzliche Nacht kam mir jedoch teuer zu stehen: 8’600 Baht (entsprechend ca. SFr. 235 oder 190 Euro) ohne Frühstück. Im August bezahlte ich bei der ordentlichen Buchung noch 4’800 Baht inkl Frühstück.

Eigentlich hätte mir dieser Fauxpas auffallen müssen, denn Mr. Wanlops Taxi kam erst, nachdem ich mich beschwert hatte. Er meinte, wir hätten ihn erst für den morgigen Tag bestellt. Es gab aber noch ein zweites Zeichen, das eigentlich hätte genügen sollen: Meine echte Schweizer Certina-Uhr zeigte den 11. Januar an. Da ich diese Uhr aber einige Wochen nicht mehr trug, vernutete ich einen Monatswechsel-Fehler und stellte die Uhr auf den 12. Januar ein!

Innenhof vom Novotel Suvarnabhumi Airport

Innenhof vom Novotel Suvarnabhumi Airport

Wir fuhren also in Wanlops Camry 1 Stunde später los und waren etwa 4 Stunden später im Novotel. Unterwegs war wieder einmal ein Teil der mehrspurigen Schnellstrasse kurz vor Samut Sakhon für ein Mitglied der Königsfamilie gesperrt. Es ist schon unwahrscheinlich, welcher Aufwand dafür getrieben wird. Alle 2-300 m stand ein uniformierter Polizist und das auf einer endlosen Strecke, vom Fahrzeug-Begleittross mit unzähligen Polizeifahrzeugen ganz zu schweigen. Der Privat-Verkehr wurde auf die parallel führende Nebenstrasse geleitet.

Im Hotel angekommen beim Check-In entdeckten wir den folgenschweren Irrtum. „Sie haben erst ab Morgen reserviert„, meinte die Dame freundlich. Ich konnte das nicht glauben und schaute mich hilflos herum. Holte das Flugticket hervor. Ich war total verwirrt. So etwas ist mir noch nie vorgekommen. Ich begann langsam an mir zu zweifeln.

Aber nach kurzer Zeit sammelte ich mich wieder. Wir machten das Beste daraus und gingen ganz toll Essen. Das Geld solte keine Rolle mehr spielen. Im Hotel-Restaurant gab es ein tolles Buffet mit allem was das Herzen begehren und sich wünschen konnte. Chinesische, japanische,  europäische Küche waren vertreten. 2’600 Baht liessen wir uns dieses Special kosten, und morgen Sonntag gerade nochmals!

Das Novotel lässt sich die Ausnahme-Lage direkt beim Flughafen mit eigenem unterirdischen Zugang fürstlich bezahlen. Sogar fürs Internet musste man im Hotel bezahlen, und nicht wenig: 290 Baht für 12 Stunden. Das einzelne Frühstück 800 Baht. Schlussendlich kosteten mich diese 2 Tage um die 20’000 Baht (entsprechend SFr. 550.– oder 440 Euro).

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Jan 09 2014

13. – 30. Jan. 2014: Ich bin mal wieder kurz weg: „Meine Indien-Reise durch Rajasthan“

Es ist wieder soweit, wie jedes Jahr. Nach 90 Tagen in Thailand muss ich das Land verlassen, um einen neuen Einreisestempel zu erhalten. Dem sagt man in Thailand, man geht auf einen „Visa-Trip„.

Ich verbinde diesen Zwang seit Jahren mit einer Reise in eines der benachbarten asiatischen Länder. Auf diese Weise besuchte ich bereits Burma (Myanmar), Malaysia, Kambodscha, Vietnam, Laos und Hongkong.

Mein Visatrip nach Indien in den Bundesstaat Rajasthan

rajasthan-mapDiesmal soll es in den indischen Bundesstaat Rajasthan gehen, dem Land der Maharadjas und der Adeligen, der Herrensitze, Paläste und Forts. In ein Land, in dem jahrhundertelang die Karawanen durch den Sand unterwegs von der arabischen See nach Nord-Indien und Innerasien waren.

Der Name Rajasthan bedeutet „Land der Fürsten“ oder „der Könige“. Rajasthan ist mit 342’00 km² nach Madhya Pradesh der grösste Bundesstaat und ist fast so gross wie die Bundesrepublik Deutschland.  Es grenzt im Nord-Westen an den Nachbarn Pakistan.

Es herrscht zwischen Indien und Europa ein Zeit-Unterschied von nur noch 4½ Stunden im Vergleich zu den 6 Stunden zu Thailand. Wenn es bei Euch 10 Uhr ist, dann ist es in Indien 14:30 Uhr.

 Ich erwarte eine wunderbare Märchen-Welt aus sandfarbenen Festungen, bunten Palästen, atemberaubenden Tempel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. 17 Tage wird die Reise in einem Mietwagen samt englischsprechendem Chauffeu und Reiseführer dauern. Uebernachten werden Pat und ich in  Hotels der ****-Luxus-Kategorie.

Agra: Taj MahalIch weiss nicht, wie weit die Internet-Infrastruktur in diesem Teil Indiens funktioniert. ich hoffe, dass ich kleine Status-Meldungen wenigstens über Facebook (https://www.facebook.com/max.lehmann)  täglich absetzen kann.

Wir meinen, dass wir gut ausgerüstet sind und haben uns mit Desinfektions-Tüchleins und -Gelee eingedeckt. Die Reise-Apotheke ist aktualisiert, ebenfalls mit Mückenspray,. Wir haben genügend US-$ bei uns. Zwei Foto-Apparate, mein Reisenotebook, ein Galaxy-Tablet und Handys sowie deren notwendigen Ladestecker sind bereit. Genügend lange Hosen und Trecking-Hemden und vorallem auch wärmende Jacken sind eingepackt, denn wir rechnen, dass es nachts und am frühen Morgen recht kalt sein wird.

Zeit-Planung:

  • Transfer von Hua-Hin ins Flughafen-Novotel: am Nachmittag des 12. Januar 2014
  • Abflug von Bangkok nach Delhi mit Air India (AI-0333): 13. Jan. 2014/08:50, Ankunft in Delhi: 12:05
  • Rückflug von Delhi nach Bangkok mit Air India (AI-0332): 30. Jan. 2014/13:25, Ankunft in Bangkok: 19:20, und mit Taxi direkt weiter nach Hua-Hin
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Jan 06 2014

6. Jan. 2014: Geschichten aus Thailand: Training für Indien, Russen und purbertierende Thais

Hilfe, die Russen sind schon da

Hua-Hin Indian FoodDas erste Mal in meinem Leben habe ich vor 15 Jahren Russen in der Türkei in einem 4-Stern Hotel erlebt, als sie das grosse abendliche Buffet innert wenigen Minuten auseinandergenommen hatten. Was ich dort erlebt habe, war unbeschreiblich. Seither weiss ich, es gibt kein primitiveres Volk als die Russen!

Auch in Hua-Hin ist man nun vor Ihnen nicht mehr sicher. Man erkennt sie an ihrer ungepflegten Art, an ihrer schmusligen Kleidung und an den eigenartigen Esskultur. Sie essen wie Schweine, indem sie sich alles in den Schlund werfen. ich meine, man könnte sie auch über einen Trichter füttern.

Im Indischen Restaurant sass ein solches russisches Pärchen auf dem Nachbar-Tisch. Er in einem ärmellosen Leibchen aus dem behaarte weisse Arme schauten und sie in einer Schürzen-Rock, den nicht einmal meine Putzfrau anziehen würde. Das indische Essen kam ihnen zu Hilfe, denn so konnten sie mit beiden Händen das Essen aufnehmen und in den Mund schaufeln!

Training für Indien

Am kommenden Wochenende geht es auf grosse Fahrt nach Indien, in eine neue mir absolut unbekannte Welt. Unbekannt auch, was man wohl in Indien isst und wie sich diese Speisen nennen. So sind wir bereits zweimal in verschiedenen Restaurants indisch essen gegangen. Das „S&S-Indian Restaurant“ in der Soi 94 ganz nahe bei meinem Haus war das viel bessere. Es war echt Spitze und wenn es klappt, werden wir am Freitag vor unserer Abreise dort nochmals trainieren. „Trainieren“ tönt einfach besser als „Essen“!

Unvergesslich das Chicken Masala, die dreieckigen Samosa Teigtaschen, die Tiki-Fisch-Burger, die Knoblauch Naam Fladenbrote

Ich habe in der Vergangenheit viel von diesem Restaurant gehört. Die meisten meiner Freunde schwärmten davon. Und nun kann ich ihnen beipflichten. Es ist wirklich Spitze

Hua-Hin Indian Food

Hüte Dich vor den 10 jährige Rollerfahrern

Rollerfahren in Thailand ist gefährlich. Nicht nur, weil man ungeschützt ist und kein Blech um sich herum hat, sondern weil zu bestimmten Zeiten die „Wilden“ unterwegs sind.

Tagsüber sind es die pubertierenden Thais ab etwa 10 Jahren, die noch in die Schule gehen, aber bereits über einen 125ccm Roller verfügen. Mit diesem Mord-Instrument zeigen sie, wie schnell und wendig sie zwischen den Autos beider Verkehrsrichtungen von A nach B fahren können. Oft sind diese Roller noch frisiert und ungewöhnlich schnell. Selbstverständlich tragen diese Jungens keinen Helm, denn dies wäre ja ein Zeichen der Schwäche. Man muss froh sein, wenn einer dieser Raser einem nicht aufs Horn nimmt oder via Lenker anhängt, sodass man dann auch noch stürzt.

Abends nach Eindunkeln sind die gefährlichsten Verlehrsteilnehmer die angetrunkenen Thais. Die Thais vertragen wie auch andere Asiaten nur wenig Alkohol.  In diesem Zustand überschätzen sie sich total und rasen wie die Verrückten.

Beiden Gruppen ist etwas gemeinsam: Ihr Imponiergehabe gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern und ihren Freundinnen

 

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Sep 14 2013

Sept. 2013: Es geht weiter – Vorbereitung meines Thailand Aufenthaltes 2013/14

Max SelbstbildnisDer Sommer in Europa geht zu Ende. Die Temperaturen sinken Abends braucht es bereits einen Pullover und im Bett eine warme Bettflasche (mit oder ohne Beine)

Ein untrügerisches Zeichen, dass es die Vögel und auch mich in die Wärme zieht. Seit Monaten bereite ich den kommenden Winter vor. Ich buchte bereits den Flug nach Bangkok sowie den Visa-Trip in den indischen Bundesstaat Rajasthan. soeben ist auch das Visum für Indien eingetroffen, das für Thailand werde ich gegen Ende September einholen.

Mehr über meine Vorbereitungen findet Ihr unter den nachfolgenden Beiträgen:

Bevor ich abreisen werde, gibt es viel zu erledigen. Nachfolgend eine Auswahl:

  • Nachsendeauftrag meiner Post an die Adresse von Renato B. Er erledigt während meiner Abwesenheit die Post als mein Privat-Sekretär
  • Thailand Visum für 2 Einreisen
  • Alle Bank-Zahlungen für die nächsten 5 Monate bei meiner Bank initialisieren, wie z.B. den monatlichen Binninger-Mietzins
  • Ausserbetriebnahme meines Autos, indem ich das Kontrollzeichen an die Motorfahrzeug-Kontrolle zurückgeben und mich bei der Versicherung abmelde. Allein deren Einsparungen betragen gegen Fr. 1’000.–
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Mrz 16 2013

Good bye Thailand – Mein Abschlussbericht 2013

Nha Trang: im Lac Cann

Feines Essen in Vietnam

Liebe Freunde in nach und fern

Good Bye Thailand“ … es waren wiederum wunderbare 5 Monate, die ich hier erleben durfte. Bereits zum 5. Mal verbrachte ich den europäischen Winter in Thailand und meine Lebensqualität war wiederum um ein vielfaches besser, als im kalten, nassen, trüben Europa.

In Kürze geht es für mich wieder in westliche Richtung zurück in die Schweiz. 12 Stunden wird mein Non-Stop-Flug mit der Thai Airways dauern, bis ich am Freitag, 15. März um ca 6 Uhr früh in Zürich landen werde.

Dies ist ein Grund zu einem Rückblick auf meine erlebnisreiche Thai-Zeit, die Mitte Oktober 2012 begann und nun Mitte März 2013 enden wird.

Bevor ich in die Details gehe, darf ich von der Internet-Veröffentlichung meines  mit vielen grossen Bildern illustrierten Burma-Erlebnisberichtes  „Myanmar – Mingalaba – New Golden Land – Road of Mandalay“ berichten. Ich glaube, er ist mir recht gut gelungen. Es war  für mich eine einmalige Reise.  http://www.maxlehmann.ch/thailand/2013-thailand/2013-myanmar.htm

Die vergangenen 5 Monate im Fernen Osten waren wiederum eine Zeit voller grosser Erlebnisse.

  • Hinflug: Mit Hilfe meiner Flug-Meilen konnte ich in der Business-Klasse direkt nach Thailand fliegen, ohne grosse Umwege machen zu müssen. Anstatt in Turnschuhen reiste ich in Bally-Schuhen und trug den „Spiegel“ unter dem Arm. Auf den Besuch der  Business-Lounge verzichtete ich. Ich habe zwar nichts gegen die Geschäftsleute, aber gegen die Pseudo-Reichen. Pat holte mich ab und gemeinsam fuhren wir nach Hua-Hin, wo das Haus bereit stand.
  • Pat: Pat geht es erstmals seit 3 Jahren sehr gut. Alle ihre Beschwerden (Kniegelenk-Schmerzen, Herz-Beschwerden, Magenschmerzen) sind seit ihrer 6-tägigen Akupunktur-Therapie durch einen uralten chinesischen Arzt verschwunden. Nur im Januar 2013 hat sie 10 Tage wegen ein paar Nierensteinen gelitten. Aber dies ist ja keine Krankheit, sondern eine Beschwerde, die jeden von uns treffen kann.
  • Honda-Roller: Letztes Jahr habe ich feststellen müssen, dass ich mit einem gemieteten Roller in Thailand nicht versichert bin. Ich müsste in einem Schadenfall alles aus der eigenen Tasche  bezahlen. So habe ich unmittelbar nach Ankunft für 50’000 Baht (ca. 1’600 SFr) einen 125ccm-Honda-Roller gekauft. In den 5 Monaten bin ich etwas mehr als 670 km gefahren. Fast unfallfrei, denn 1x hat es mich im langsamen Tempo hingeschmissen resp. ist das Vorderrad weggerutscht, als ich einen Freund sah, denn ich begrüssen wollte. Ich betätigte auf der falschen Seite die Vorderrad-Bremse, weil ich links Abfallsäcke transportierte!!!!!. Dem Roller hat es nichts gemacht, bei mir habe ich die Tapete am Ellbogen und am Fuss verloren. Während 2 Wochen konnte ich keine geschlossenen Schuhe tragen. Mein geschäckter Fuss sah aber gut und sportlich aus.
  • Chinesischer Porzellan-Tisch: Drei Jahre habe ich von einem chinesischen Porzellan Tisch für die Terrasse geträumt, wusste aber nicht, wo ich einen finden würde.  Ende Dezember hat mir Pat als grosse Ueberraschung ein wunderbares echtes Stück  von Bangkok mitgebracht.
  • Radfahren: Ob es meine Spät-Pubertät ist, die mich zu immer neuen Leistungen animiert, oder meine sich rückbildenden Hormone? Mir gefällt es eben, wenn ich mich mit anderen messen kann.  Ich bin in diesen 5 Monaten grössere und kleinere Strecken mit meinem Mountain-Bike und dem Rennrad gefahren. Insgesamt über 2’600 km, davon 1’100 km allein im Jahr 2013. Ich bin auf die koimmende Saison gerüstet.
  • Unfälle: Ich habe 2x Pech gehabt. Einmal rutschte ich mit meinem Roller aus, wie ich bereits oben beschrieben habe. Dann hat es mich Mitte Februar mit dem Mountainbike auf einem rauen Ueberlandweg wegen eines Sandloches überschlagen. Im Spital stellten die Aerzte eine starke Prellung der Schulter Muskulatur fest. Aber nichts gebrochen! Wie sagte doch der Aerztin: „No Sex, No Drugs„. 10 Tage später konnte ich bereits wieder aufs Rad steigen, jedoch beim Zähneputzen benötige ich immer noch stützende Hilfe durch den anderen Arm. (Ihr müsst nun nicht fragen, ob ich auch Hilfe beim Sex brauche!). Aber es geht aufwärts und ich werde auf dem Heimflug keine Probleme mit meinem Gepäck haben. (mehr: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2013/02/12/12-feb-2013-sturz-mit-meinem-mountainbike-im-off-road-gelande-nichts-gebrochen/)
  • Gesundheit: Im Dezember/Januar und auf der Burma-Reise war bei mir der Wurm drin: Zweimal Fieber und eine Magen-Darm-Infektion. Aber dank Ginger-Tea und Chemie (Immodium, NeoCitran, Panadol) brachte ich mich jeweilen nach 3-4 Tagen wieder auf Vordermann.
  • Meine Thailand Homepage „Max der rasende Reporter berichtet(http://www.maxlehmann.ch/wpthai/)  habe ich stark verbessert und übersichtlich gestaltet. Im Durchschnitt wählten sich täglich im Schnitt um die 40 Leser auf dieser Seite ein. Erstaunt hat mich, dass die reine Thailand-Fotogalerie „Best of Thailand (http://baslermax-thailand.blogspot.com/) auch rege besucht wurde.
  • Fernsehen: Seit einigen Wochen habe ich direkten Zugriff zu über 20 deutschsprachigen Fernsehsender wie SF1, ZDF, ARD, ORF , RTL etc. Der Internet-Provider „Global-TV“ macht dies möglich. Er erlaubt auch die verschobene Betrachtung um bis zu 7 Tage.
  • Essen: Gegessen habe ich wieder wunderbar. Nicht nur meine Lieblingsfrüchte Mangos, Papaya etc, sondern auch die typische Thai-Küche, wie man sie in Europa nur in teuren Luxus-Lokalen findet. Dieser Berichtspunkt kam mir eben in den Sinn, denn heute Abend geht es zu unserem Lieblings-Chinesen.
  •  Meine nächsten Pläne: am 25. April werde ich nach Istrien in meine Sommer-Residenz „Solaris“ fahren.

Ein grosser und inniger Dank gilt  2 Personen, ohne die ich nicht derart sorgenlos meine Wochen und Monate in Thailand hätte verbringen können:

  • Mein Freund Renato B., der wie mein Privat-Sekretär meine zu ihm umgeleitete Post verwaltete, überwachte und mich über offene Rechnungen und Anfragen via Scanner und eMail orientierte.  Es ist toll und ich bin stolz, über solche Freunde verfügen zu können.
  • Wie froh war ich über Rosemarie S., die ein aufmerksames Auge auf meine Wohnung warf, sie periodisch lüftete und meinen Briefkasten leerte.  Dank ihr war ich jederzeit beruhigt und wusste, mit meiner Wohnung ist alles in Ordnung. Danke Rosemarie

Viele von Euch werde ich bereits in wenigen Tagen wieder treffen, einige aber erst Ende April, wenn ich in Istrien  eintreffen werde.  Ich freue mich auf Euch.

In der Zwischenzeit ein lieber Gruss
Euer Max

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Mrz 08 2013

Vorbereitung Thailand-Saison 2013/14

Zu jedem Thailand-Aufenthalt gehört ein Visa-Trip im Januar. In den letzten Jahren kam noch eine Rad-Fermfahrt dazu. Dies alles muss vorbereitet werden.

Indienreise: „Rajasthan Forts and Palaces Tour“

Mit Frans, Katalyn und Pat in Khao Takiap

Mit Frans, Katalyn und Pat in Khao Takiap

Mit Katalyn und Frans van D. waren Pat und ich am Donnerstag, 7. März  beim Fisch-Essen in Khao Takiap. Sie berichteten voller Begeisterung von ihrer soeben abgeschlossenen Indien-Rundreise. Ihre Augen glänzten und ihre Erlebnisse faszinierten auch mich. Frans brachte einen Reisebericht mit. In seinem Schlusswort schrieb Frans:

Es war eine ausgesprochen eindrückliche Rundfahrt, welche unvergessen bleiben wird. Im Vergleich zu Burma sieht man Indien wie ein farbenfroher Film, der so schnell läuft, dass man fast nicht folgen kann. Burma genau das Gegenteil: beschauliches, liebevolles und langsames Dahingleiten wie in einer Slowmotion.“

Diese Reise dauert 16 Tage und nur zu zweit in einem PW mit Fahrer und einem Guide je Ort. So kann man kurzfristig je nach Wunsch anhalten, einen Umweg einplanen etc. Und schlussendlich können wir neben Angkor Wath und der Basler Fasnacht auch das Weltwunder „Taj Mahal“ sehen. (Mehr darüber findet ihr in : http://www.tour-india.net/rajasthan-forts.htm)

Nach Rücksprache mit Pat haben wir entschieden, im Januar 2014 diese Indienreise als unseren Visa-Run zu machen: Dehli – Jaipur – Mandawa – Bikaner – Jaisalmer – Manvaar – Jodhpur – Udalpur – Bundi – Ranthambhor – Agra – Delhi

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Feb 23 2013

Start zu meiner 70. World Tour

Radleibchen zu meinem 70. Geburtstag

Radleibchen zu meinem 70. Geburtstag

Am 24. Dezember, eine Woche vor meinem offiziellen 70. Geburtstag starte ich zu meiner 70. World Tour, die mich in den nächsten Monaten durch Thailand, Toskana, Istrien und Basel führen wird.

An jedem der vier Startregionen werde ich mit Freunden, alle im selben Dress, bekannte und neue Strecken befahren.

Begonnen haben wir in Thailand mit einer unserer beliebten Fahrten über 2 x 47 km an die Dolphin Bay zum Frühstück.

Dolphin Bay Max Gruppe PICASA THAI HIT3 75bpiDolphin Bay: My Birthday Ride

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Jan 20 2013

20. Jan. 2013: Reisebericht „Mingalaba – Mit dem Schiff auf dem Irrawaddy durch Myanmar““

Myanmar Yangon - Shwedagon PagodeWenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. So erging es mir einmal mehr auf meiner  11-tägigen Myanmar-Schiffsreise auf dem Irrawaddy von Mandalay via Pagan nach Pyay (früher „Prome“ genannt). Ich erlebte eine ungewöhnliche Welt. Eine meiner interessantesten und eindrücklichsten Reisen, die ich je unternommen hatte. Am ehesten vergleichbar mit meiner ersten Nil-Fahrt in Aegypten vor ziemlich genau 10 Jahren, als ich mir einen meiner Jugendträume erfüllte und den Nil zwischen Luxor und Assuan bis Abu-Simbel mit all seinen Kunstschätzen und Bauwerken bereiste.

Beide Male war ich mit einem Schiff auf einem grossen berühmten Fluss unterwegs. Diesmal mit der RV Katha Pandaw einem ‚Safari Schiff‘ mit offenem Deck, Speisesaal, Bar und Lounge-Bereiche. Es ist ein kleineres, leichtes Schiff mit einem ultra flachen Rumpf für wenig tiefe Gewässer mit Sandbänken, sowie einem Spezialantrieb, der es ihr erlaubt an Ort und Stelle zu drehen und sich seitwärts zu verschieben. Es hatte nur 16 Kabinen und unsere Reisegruppe bestand aus 30 Personen alle aus englisch sprechenden Ländern, und einem Schweizer.

Damals erlebte ich die eher einfache arabische Welt mit den grossartigen, überwältigenden Tempel und Grabmäler der Aegypter. Und diesmal hatte ich die Gelegenheit die Lebensweise der bettelarmen, aber liebevollen und herzlichen Burmesen kennenzulernen, und als strahlender Gegensatz die abertausenden von wunderbaren teilweise vergoldeten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster auf mich einwirken zu lassen.

Myanmar ist ein Land, das polarisiert. Zeitungen und Fernsehen berichten vom Miltärregime, Wirtschaftsboykott und Menschenrechtsverletzungen. Freunde aus Thailand, die bereits einmal in Burma waren, hingegen erzählten von offenen liebenswerten Menschen, mystischer Landschaft und atemberaubenden Pagoden.

Die ersten kulturellen Unterschiede wurden mir bereits am Flughafen in Yangon bewusst. Die Männer tragen Röcke und kauen als Nikotinersatz Betelnüsse. Die Frauen streichen sich lehmfarbiges MakeUp auf die Wangen, das zugleich als Sonnencreme dient. Auch auf der Strasse ist alles etwas anders. Die meisten der Autos sind deutlich über 20 Jahre alt und wahre Dreckschleudern, zudem sind sie trotz Rechtverkehr rechtsgesteuert (Bem: in Europa sind alle Autos linksgesteuert, d.h. der Fahrer sitzt zur Strassenmitte)

Als ich im Norden Myanmars mit dem Schiff unterwegs war, fühlte ich mich um 200 Jahre zurückversetzt. Autos sah ich fast keine mehr, nur noch chinesische Roller, uralte Fahrräder, Ochsenkarren und Pferdekutschen, sowie Frauen, die schwere Lasten auf ihrem Kopf trugen. Die Einheimischen wohnten als Grossfamilie in einfachsten Hütten mit Wänden aus Bambusgeflechten, Küche, Schlafzimmer, Werkstatt alles im selben Raum. Viele der Dörfer verfügten nicht einmal über elektrischen Strom, von fliessendem Wasser ganz zu schweigen, das holten sie sich aus dem nahen Fluss.

Golden Land“ wird Mynmar wegen der vielen Tempel genannt. Es sollen über 3’000 sein. Die meisten sind gut erhalten oder renoviert, was der UNESCO gar nicht gefällt, denn wegen mangelhaft ausgebildeter Archäologen sind die Arbeiten stümperhaft ausgeführt. Unzählige der Stupas sind Gold belegt und leuchten im Sonnenlicht kilometerweit. Nicht nur mit Bussen, auch mit Pferdekutschen und Ochsenkarren sind wir von einer Sehenswürdigkeit zu anderen gefahren. Zwei besonders hohe Tempel haben wir sogar bestiegen, was für mich mit Höhenangst geplagt, eine besondere Mutprobe darstellte. Aber als Lohn konnte auch ich den Weitblick rundherum auf die 700 bis 900 Jahre alte Welt von Pagan geniessen.

Ein weiterer unübersehbare Farbtupfer gaben die unzähligen Mönche, Novizen und Nonnen ab. Ueberall kreuzten sich unsere Wege. In fast jedem Dorf gab es ein kleines Kloster, in dem die Kinder bei den Mönchen zur Schule gehen konnten. Diese Aufgabe übernahm der Buddhismus, denn die Militärregierung ist an ausgebildeten Leuten wenig interessiert. Diese sind zu aufmüpfig, weshalb sie auch die grossen Hochschulen weitab von der Bevölkerung neu ansiedelten.

Dass sich Myanmar (Burma) im Aufbruch befindet, erlebte ich in Yangon am 1. Tag meines Aufenthaltes, als unser Reiseführer uns in die Parteizentrale der „Nationalen Liga für Demokratie“ führte, wo ich die Friedens-Nobelpreisträgerin und Partei-Vorsitzende „Aung San Suu Kyi“ mitten unter uns Besuchern entdeckte. Ich glaube, falls wirklich freie Wahlen möglich wären, diese Partei würde die Mehrheit problemlos erreichen, denn im ganzen Lande entdeckte ich versteckte Sympatisanten. Es scheint jedoch immer noch gefährlich zu sein, seine politischen Sympathien allzu offen zu zeigen.

Bei den Burmesen entdeckte ich erstmals, was es heisst, wenn man arbeiten muss, um zu überleben. Um eine 4-köpfige Familie ernähren zu können, müssen je Tag 2-3 Fische im Irrawaddy-Fluss gefangen werden. Ist der Fang grösser oder mit Einnahmen aus zusätzlicher Arbeit als Lastenträger kann man bereits wieder etwas Reis dazukaufen. In meinem eigenen Gedankengang gab es diese Ueberlegungen noch nie. Ich arbeitete immer, um mir etwas „unnötiges“ leisten zu können, und sei es nur ein Kino-Eintritt, ein Buch oder Fernseher, Ferien oder ein Foto-Apparat. Und trotzdem hatte ich den Eindruck, die Leute hier in Burma seien zufrieden. Ihr Buddhismus half ihnen dabei. Sie standen bei Tagesanbruch um 6 Uhr auf und gingen bei Sonnenuntergang nach dem Essen schlafen. Und überall sah man lachende Kinder, aber herzlich wenige alte Leute. Wo waren die wohl? Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nur 65 Jahre, die in der Schweiz 82 Jahre, habe ich im Internet nachgelesen.

Die Burmesen sind eher etwas scheu und unaufdringlich, aber herzliche, wenn sie uns Fremde bei sich sahen, als ob wir von einem anderen Stern kamen Ob jung oder alt, alle winkten und riefen „Hello“ oder „Mingalaba„, den Gruss der Burmesen. Vielleicht eine Reaktion darauf, dass sie jahrzehntelang von der Aussenwelt abgeschottet waren. Auf meiner ganzen Reise sah ich ausserhalb Yangon herzlich wenige Touristen.

Mein illustrierter Reisebericht

In der Zwischenzeit habe ich meinem Reisebericht beendet. Eine Rückschau auf meine Erlebnissen und Eindrücken, illustriert mit einer Auswahl meiner besten Fotos, wobei mir wirklich einige einmalige Impressionen gelungen sind. Darin könnt ihr auch nachlesen, wie ich mich vor den für mich unerwartet tiefen Nacht-Temperaturen von 16-19°C schützte, wie ich mitten auf der Reise eine Magen-Darm-Grippe innert 30 Stunden überwand, und die mehrstündige Bus-Heimfahrt nach Yangon und den Rückflug nach Thailand trotz hohem Fieber überstand.

Den endgültigen Bericht findet Ihr wie gewohnt über meine Homepage resp. mein Thailand-Tagebuch, oder direkt durch anklicken des nachfolgenden Links

 » http://www.maxlehmann.ch/thailand/2013-thailand/2013-myanmar.htm «

 

 

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Jan 16 2013

15. Jan. Ich bin wieder zurück aus Myanmar

15. Jan: Ich bin wieder zurück aus Myanmar !

Aber mit Fieber und kuriere mich nun aus. Es war eine ereignisreiche und einmalige Reise durch das alte teilweise noch unberührte Myanmar, Nun arbeite ich an meinem Reisebricht

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Jan 07 2013

7. Jan. 2013: Auf der RV Katha Pandaw

7. Jan: Freude herrscht in Burma auf dem Schiff RV Katha Pandaw:

Ich habe Internet-Kontakt über ein Mobile-Phone vom Schiff RV Katha Pandaw aus. Ich bin im Moment auf der Fahrt von Mandalay nach Pagan. Es ist eine einzigartige wunderbare Reise. Etwas vom Besten, das ich bisher erlebt habe.

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Jan 02 2013

Ich bin mal wieder weg: Auf einer Schiffsreise in Myanmar (Burma)

RV-Katha-Pandaw-ship

Ich bin mal wieder weg „Auf einer Schiffsreise in Myanmamap-myanmarr (Burma)

Vom 3. – 15. Januar 2013 befinde ich mich auf einer 11-tägigen Schiffsreise in Myanmar (Burma) von Mandalay – Pagan – Pyay (ehemals Prome). In dieser Zeit wird von mir Funkstille sein, denn ich werde weder Zugriff aufs Internet noch zum Telefon haben, also ein Leben wie vor 30-50 Jahren führen.

Alles Gute zum neuen Jahr !

Ich hoffe, ihr alle habt das neue Jahr 2013 gut begonnen. Wusstet ihr, dass das 2013 das erste Jahr seit 1987 ist, in dem alle 4 Zahlen unterschiedlich sind?

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Dez 21 2012

2. – 22. Nov. 2012: Mein Erlebnisbericht „Vietnam-Tour mit Hummer, Sichel und Mountainbike“

Wunderbarer weisser Strand zwischen Nha Trang und Tuy Hoa

Wunderbarer weisser Strand zwischen Nha Trang und Tuy Hoa

Im Gegensatz zur letztjährigen „Tour de Thailand“ war diese „Vietnam-Tour“ weniger eine Fernfahrt, um von A nach B zu gelangen, als ein 17-tägiges Ereignis mit einzelnen Radausfahrten in sehenswerten Gegenden unterschiedlicher Länge. So waren die Tages-Etappen immer eine Kombination aus Rad- und Busfahrten, um ans Ziel zu gelangen. Dies führte auch dazu, dass wir bereits kurz nach dem Start in Saigon mit dem Flugzeug etwa 300 km nach Dalat flogen und später auch noch mit der Eisenbahn einen grossen Teil von Zentral-Vietnam überbrückten.

Mehr darüber erfährst Du aus meinem mit vielen Bildern illustrierten Erlebnisbericht meiner „Radfernfahrt durch Vietnam von Saigon nach Hanoi„. Klick den nachstehenden Link an:

» http://www.maxlehmann.ch/thailand/2013-thailand/2012-tour-vietnam.htm «

 

Falls Du den einen oder anderen Schreib- oder Orthographie-Fehler entdeckst, bitte mach mich darauf aufmerksam. Ich bedanke mich zum voraus

 

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Dez 19 2012

19. Dez. 2012: Rundschreiben „Frohe Weihnachten und ein guter Rutsch ins 2013“

Fahrt von Nha Trang nach Tuy Hoa

Auf einem Pass in Vietnam, im Hintergrund das blaue Meer

Liebe Freunde in nah und fern

Als ich ein Kind war, da dauerte es ewig, bis endlich das „Christkindli“ da war. Und nun? Die Zeit vergeht im Fluge. In wenigen Tagen wird für mich bereits Halbzeit meines 5-Monats-Aufenthaltes in Thailand sein. Aber kurz darauf geht es auf die 11-tägige Schiffsreise in Myanmar (ehemals Burma), den Irrawady-Fluss hinunter von Mandalay über Pagan bis nach Prome. Es muss eine Wahnsinns-Reise werden, wie mir Freunde berichteten. Sehenswürdigkeiten am laufenden Band. Ich bin gespannt und werde wie gewohnt berichten. Aber nicht von Burma aus, denn dort gibt es fast noch kein öffentliches Internet, sondern erst im Anschluss an die Reise. Am 3. Januar geht es los und am 15. Jan. werde ich wieder zu Hause in Hua-Hin sein.

Seit meinem letzten Mail habe ich an meinem „Vietnam-Bericht„, der Radfernfahrt vom Süden in den Norden Vietnams,  gefeilt. Die vielen einmaligen Erinnerungen, Erlebnisse und Photos aus diesem kommunistisch regierten Lande, mussten gebündelt und eingeordnet werden, obwohl ich bereits auf der Fahrt vieles vorbereitet hatte. Er wird in den nächsten Tagen unter » http://www.maxlehmann.ch/thailand/2013-thailand/2012-tour-vietnam.htm« ins Netz gehen.

Dazwischen habe ich wiederum vieles, aussergewöhnliches erlebt. Unvergesslich das für mich einmalige und nicht mehr wiederholbare Radrennen um den Kings-Cup. Ja ich bin für den thailändischen König gefahren! 100 km waren zurückzulegen, aber der letzte Kilometer zum Ziel war für mich unvergesslich und mörderisch. Steil, beinahe überhängend ging es 12-18% aufwärts zum Aussichtspunkt hoch über Hua-Hin. Meine Kraft reichte nicht mehr aus, zu Fuss schob ich mein Rennrad den Berg hinauf, wobei dies gar nicht viel einfacher war ….. Mehr darüber findet ihr in meinem Thailand-Tagebuch unter:  » http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2012/12/02/1-dez-2012-kings-cup-ein-radrennen-uber-100-km/ «

Im Zusammenhang mit meiner Burma-Reise verbrachte ich vergangene Woche ein paar Tage in Bangkok. Ich musste mein Visum für Burma einholen. Was anfänglich  nach einer einfachen proforma Sache aussah, endete in einem Anstehen wie für ein Rollings-Stones-Konzert. Trotz dieser Geduldsprobe hatte ich noch etwas Zeit fürs Shopping im Pratunam-Quartier. Pratunam ein Name, der jeder Frau ihr Herzen höher schlagen lassen sollte, denn 100e oder gar 1000e an Kleider-Geschäften buhlen um Klein- und Grosseinkäufer. Sie waren auch bei mir erfolgreich. Mehr darüber  gibt es zu lesen und zu sehen: » http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2012/12/14/11-14-dez-2012-mein-bangkok-trip-visa-burma-shopping-pratunam-it-pantip/ «

Ihr könnt es bestimmt fühlen: mir gefällt es hier unten im Fernen Osten. Es ist einmalig. Und wenn ich jetzt noch erwähne, dass ich soeben eine der wunderbaren honig-gelben Mangos genossen habe, dann dürft ihr auf mich  neidisch sein. Aber dieses Land steht auch Euch offen.

Ich wünsche Euch alles Gute, frohe Festtage und ein erfolgreicher Rutsch ins 2013. Bleibt mir alle gesund und erhalten, sodass wir uns bald wieder sehen werden.

Mit meinen besten Grüssen
Euer Max, seines Zeichens Steinbock, Weltenbummler und rasender Reporter!

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Dez 14 2012

11.-14. Dez. 2012 Mein Bangkok-Trip: Visa-Burma, Shopping Pratunam, IT-Pantip

Bangkok ist nicht nur die Stadt mit den weltberühmten Tempeln und einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Bangkok ist ein Shopping-Paradies echter oder auch gefälschter Produkte. Dies alleine war aber nicht mein einziger Grund, ein paar Tage nach Bangkok zu gehen: Ich brauchte ein Visum für meine Schiffsreise Anfangs 2013 in Myanmar (Burma)

War es wohl Stress oder ein aufreibender Mail-Verkehr mit meiner Tochter K., mich holte in der Nacht vor der Abreise eine starke Erkältung mit Fieber ein. Ich musste jedoch in jedem Fall nach Bangkok, denn das  Visum für Burma hatte oberste Priorität. Es liess keinen Aufschub zu, weil die Schiffahrt bereits in gut 2 Wochen am 3. Januar losgehen sollte. So putschte ich mich am selben Abend, aber auch nach der Ankunft in Bangkok mit meinem Wundermittel „NeoCitran“ auf …. und es hat einigermassen geholfen.

Myanmar Visastelle in Bangkok  Foto aus dem Blog: http://apictureofit.com/2011/01/evolution-of-the-plan-myanmar/)

Myanmar Visastelle in Bangkok
(Foto aus dem Blog: http://apictureofit.com/2011/01/evolution-of-the-plan-myanmar/)

Wie in Trance fuhr ich mit dem Bus nach Bangkok, bezog im Pratunam-Quartier ein schönes Zimmer mit grossem King-Size-Bett im Hotel „Best Western – Mayfair Suites„, ass dort noch ein „Pad Thai“ mit Bier, bevor ich den Standort und den Weg zur burmesischen Botschaft rekognoszierte. Ich hatte nämlich im Internet gelesen, dass man recht früh dort sein müsse, damit man noch am selben Morgen abgefertigt werden kann. Das fertige Visum kann man dann am nächsten Tag am Nachmittag abholen.

Problemlos habe ich die Visa-Stelle gefunden und zu meinem Schreck eine grosse Warteschlange mit Leuten gesehen, die ihr Visum abholen wollten … sie war etwa 30-50 m lang!

Ich war somit gewarnt. Am nächsten Morgen war ich nach schlechter Nacht und 2 Portionen „NeoCitran“ bereits etwas mehr als 1 Stunde zu früh dort. Ich war etwa in Position 30. Im Verlaufe der Gespräche mit meinem Leidensgenossen aus den verschiedensten Ländern wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass etwa 100 m die Strasse hinauf ein Copy-Shop (gelbes Schild) sei, der die notwendigen Formulare bereit halte und auch die verlangte Kopie des Passes gegen wenig Geld  (10 Baht = 30 Rappen) machen würde. Stellt Euch vor, ich hätte das nicht mitbekommen und die Formulare drinnen in der Visa-Stelle erst ausfüllen müssen. Ich hätte anschliessend am Schalter angekommen wieder rausgehen und meinen Pass kopieren lassen müssen, d.h. am selben Morgen hätte ich mein Visum nicht mehr einreichen können, und hätte einen ganzen Tag verloren.

Bangkok Pratunam Shopping

Aber ich bin ja ein Glückspilz und finde immer im richtigen Moment die richtigen Leute mit den richtigen Tips. In der Zwischenzeit war die . Warteschlange draussen vor der Visa-Stelle auf über 100 m angestiegen. Schätzungsweise gegen 300 Leidensgenossen standen draussen und warteten bis endlich die Türe aufging..

Drinnen in der Visa-Stelle wurde als erstes eine Art Triage mit Check auf Vollständigkeit der Unterlagen gemacht. Bei mir war nun alles ok, so bekam ich eine Nummer und musste warten, bis ich aufgerufen wurde. Nach 30 Minuten war ich wieder draussen, nachdem ich die 1’035 Baht (SFr. 30.–) Visums-Gebühr bezahlt hatte. Derweil warteten noch immer Leute draussen auf der Strasse.

Erschöpft fuhr ich mit dem Skytrain ins Hotel zurück. Ich war körperlich kaputt, aber innerlich glücklich. Ohne Appetit. Meine Nase tropfte und meine Augen tränten. Ich legte mich ins Bett und versuchte mich gesund zu schlafen. Es wurde nichts mit dem geplanten Shopping und den Besichtigungen. Ich hatte dazu auch keine Lust.

Und in der Tat, am Donnerstag-Morgen ging es mir eindeutig besser. Die Nase hatte sich beruhigt, einzig der Hals, die Bronchien und Hustenanfälle erinnerten an die beiden vergangenen Tage. Nach einem feinen Frühstück kehrte Leben in meinen Körper zurück. Ich packte den Foto-Apparat und macht mich auf Foto- und Shopping-Tour. Und ich war erfolgreich. Mein Blick für Foto-Sujets war hervorragend. Ich lebte sichtlich auf und hatte auch Lust auf Shopping im MBK-Shopping-Center.

Visum Myanmar Burma

Dazwischen ging ich am späteren Nachmittag zur Visa-Stelle, um meinen Pass abzuholen. Dies ging recht zügig voran. Ich hatte nach einer halben Stunde meinen Pass mit eingedrucktem „DeLuxe-Visum“ in meinen Händen. Ein solch schönes Visum habe ich noch nie gesehen. Die letzten der wiederum gegen 300 Burma-Interessierten dürften nach 1 Stunde ihr Visum erhalten haben.

Dann stürzte ich mich nochmals ins Gewühle der Shopping-Paradiese „Pratunam“ und der „IT-World Pantip“. Es war soooo schön, Ich habe ganz tolle Shirts gefunden, deren 8 an der Zahl. Unter anderem eines von „DOLCE & GABBANA“ in schwarz mit goldenen Grafiken!

Eines ist mir nach meinem Erlebnis klar, diesen Stress mit einem Burma-Visum werde ich mir zukünftig nicht mehr antun. Ich werde etwaige Reisen nach Burma so planen, dass ich das Visum noch in der Schweiz auf dem Postwege ordern kann. Aber dennoch. Es ist auch eine Frechheit, wie gewisse Länder potentielle Gäste (Touristen), die einiges an Devisen ins Lande bringen, mit unnötigen administrativen Auflagen belästigen.

Am Freitag, 14. Dez. um die Mittagszeit langte ich nach 2½ Std Bus-Fahrt wieder in Hua-Hin ein. Hier fühlte ich mich zu Hause  und packte meine Einkäufe aus. Dann bekam ich wieder einen auf den Deckel: Pat musste notfallmässig ins Spital mit einer starken fiebrigen Erkältung (Lungenentzündung?), und dabei hatte sie sich in den letzten Wochen hier in Hua-Hin so gut gefühlt. Sie ging vor 10 Tagen nach Bangkok, um sich bei einem chinesischen Arzt mit Akupunktur gegen die Schmerzen im rechten Bein behandeln zu lassen, und war voller Pläne.

Meine Foto-Impressionen „Verkehr und Geschwindigkeit in Bangkok“

Bangkok kenne ich sehr gut. Die meisten der berühmtesten Tempel habe ich mehrfach besucht. Und deren Bilder findet man in jedem Reiseführer. Für diesen Aufenthalt habe ich mir das Thema „Bangkok und Traffic“ als Foto-Ziel gesetzt. Traffic ist ein wildes Thema voller Action. Mehr über dieses Thema findet ihr in meinem Blog „Foto-Galerie Thailand“ in einen eigenständigen bebilderten Bericht.

Bangkok Traffic

Nutzung des Skytrains

Ich habe diesmal in Bangkok weder die Taxis, die Tuk-Tuks noch die Busse benutzt, sondern den „Skytrain“, die Hochbahn in Bangkok. Anfänglich mit der Wert-Karte für 200 Bath und am letzten Tag, als es mir wieder gut ging, mit dem Tagespass zu 130 Baht. Der Tagespass beginnt zu rentieren, wenn man mehr als 4x durch die Entwertungsstelle gehen muss. In meinem Fall kostete der Weg 2x hin und zurück zur Burma-Visa-Stelle genau 120 Baht (Ca. Fr. 3.60)

Bangkok Traffic

 

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Status-Update

Von Hanoi kommend bin ich am Donnerstag, 22. Nov. um 11 Uhr auf dem alten Bangkok Flughafen Don Mueang gelandet. Die Limousine wartete bereits auf mich und brachte mich nach Hua-Hin, wo Pat mich freudestrahlend begrüsste. Ich bin wieder zu Hause

Nun geht es ans Redigieren meines Erlebnis-Berichtes über meine einmalige Vietnam-Fernfahrt

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Nov 20 2012

19. November 2012: Ankunft in Hanoi

19. Nov: Wir sind in Hanoi angekommen

Leider ist es immer noch bewölkt, aber wenigstens kein Regen, Wir wohnen im alten Viertel von Hanoi in einem tollen Hotel, das nur etwa 5-7 m breit ist. In 2 Tagen fliege ich zurück nach Bangkok. Vorher will ich aber noch Hanoi erkunden. Morgen geht es auf eine City-Tour. Dazwischen schreibe ich an meinem Erlebnis-Bericht .

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Nov 13 2012

13. Nov. 2012: Facebook Opfer der Zensur in Vietnam?

Facebook Opfer der Zensur in Vietnam?

Dies scheint der Fall zu sein, denn seit ein paar Tagen kommt keine Verbindung mit Facebook zustande. Alles andere funktioniert. Ich kann meine Homepage updaten, auch Skype funktioniert, nur Facebook lässt sich weder auf dem Android-Smartphone noch auf dem PC laden. Aus meiner Sicht ein klares Zeichen der Zensur!

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Nov 06 2012

6. Nov. 2012: Erste Bergetappe in Dalat

Erste Bergetappe in Dalat:

Heute hatten wir den ersten grossen Tag: Mit dem Flugzeug ging es nach Dalat (300 km nördlich von Saigon), dann über 40 km mit 1’300m Höhendifferenz rund um Dalat auf über 1’500 m u.M. Morgens geht es noch weiter in die Höhe bis auf 2’000 m ü.M. Und dies in kurzen Hosen und dünnem Leibchen …. in der Schweiz und Deutschland liegen auf diesen Höhen bereits viel Schnee.

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Nov 05 2012

5. Nov 2012: Start der Radfernfahrt von Saigon nach Hanoi

Start der Radfernfahrt von Saigon nach Hanoi:

Mit einem KickOff in der Reception des Northern Hotel in Saigon begann die Radfernfahrt von Saigon nach Hanoi. Wir sind 7 Frauen und 4 Männer, d.h. die Männerquote wurde nicht erreicht. Dafür ist aber Frl. Rottenmeier aus dem Heidi-Film dabei.i

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Nov 01 2012

1. Nov. 2012: Mein 1. Mail an meine Freunde zu Hause: Rückblick auf 2 Wochen Thailand, Abflug nach Vietnam

Bereits 2 Wochen weile ich nun in Thailand. 2 Wochen bei zumeist schönem Wetter mit sommerlichen Temperaturen. Es galt in diesen zwei Wochen, das Haus auf Vordermann zu bringen, neue Blumen für den Sitzplatz zu kaufen und in Töpfe zu setzen. Auch eine wunderschöne Königinnen-Orchidee hatte es uns angetan. Sie hängt nun an bevorzugtem Standort auf dem Sitzplatz.

Dann stand auch ein 125ccm-Honda-Roller auf der Wunschliste, denn diese sind hier etwa 2-3 mal günstiger als in Old-Europe. Schlussendlich galt es in den 2 Wochen meine körperliche Form zu testen und mich an die Hitze zu gewöhnen. Zwei Ausfahrten je eine mit dem Rennrad und dem Mountainbike über je etwa 100 km sind erfolgreich verlaufen. Ich hatte keine Probleme mit der Hitze zwischen 32-34 Grad C. Ich muss zukünftig einzig noch mehr Flüssigkeit mit elektrolytischen Zusätzen zu mir nehmen. Ich bin für Vietnam gerüstet.

Morgen Freitag, 2. November fliege ich vom „alten“ Flughafen Bangkoks Don Mueang ab nach Saigon dem heutigen Ho Chi Minh City. Ihr erinnert Euch noch? Letztes Jahr erlangte Don Mueang weltweite Berühmtheit. Er stand nämlich gegen 3 Meter unter Wasser und das Wasser reicht bis zu den Einstiegstüren der Flugzeuge.

Für meine diesjährigen Erlebnis-Reisen habe ich mir ein zusätzliches Notebook mitgenommen. Nur fürs Mailing, Aktualisierung der Homepage und Speicherung meiner digitalen Bilder. Ich hoffe, in den Hotels in  Vietnam Internet-Anschlüsse vorzufinden. So kann ich mich täglich via Facebook https://www.facebook.com/max.lehmann melden und über meine Erlebnisse in Kurzform berichten. Mein Thai-Handy wird dort zwar nicht funktionieren, aber via Skype und PeopleFone in den Hotels werde ich telefonieren und SMS verschicken können.

Am 22. November werde ich wieder zurück in Hua-Hin sein und mich an den Erlebnis-Bericht meiner „Radfernfahrt von südlichen Saigon ins nördliche Hanoi“ machen.

Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit, zwischendurch immer wieder etwas Schnee, denn dies hören auch die Thais gerne, obwohl die wenigsten Einheimischen jemals echten Schnee gesehen haben.

Ganz liebe Grüsse
Euer Max

Nachtrag betr. SPAM-Verdacht:

Dieses Mail an meine Freunde versuchte ich in einem ersten Wurf mit meinem Verteiler an etwas mehr als 50 Mail-Adressen zu verschicken. Innert Sekunden kamen von über 15 Adressen Rückweisungen wegen SPAM-Verdacht zurück. Zufällig habe ich vor ein paar Tagen gelesen, dass die Mail-Systeme unterschiedliche Limiten haben, anhand denen Sie auf SPAM-Verdacht (also Werbe-Mails) entscheiden. Dazu zählen spezielle und Anzahl Worte im Betreff, Anzahl Mail-Adressen, aber auch Bilder. Nachdem ich das obige Bild entfernte, den Betreff verkürzt und das Mail von meinem Google-Account aus versandt habe, klappte es ohne Fehlermeldung.

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Okt 16 2012

15./16. Okt. 2012: 61 kg Gepäck – 10’000 km Flug in 11 Stunden und die Weltwoche

„Wie hast Du denn die 61 kg Gepäch transportiert und wieviel hast Du fürs Uebergepäck bezahlt?“ werden viele meiner Leser fragen?

Man muss eben etwas Glück haben, aber vorallem taktisch geschickt vorgehen: Mein Reisekoffer, den ich aufgegeben habe, wog 28 kg bei 30 kg Freigepäck. Also im grünen Bereich. Aber beim Handgepäck, das ich ins Flugzeug mitnahm, durfte ich mir nicht anmerken lassen, dass ich es nur schwer tragen konnte. Auf die Zähne beissen und durch, hiess meine Devise. Der Cabin Trolley wog 23 kg und der Rucksack 10kg

Der 23 kg schwere CabinTrolley machten mir einzig im Flugzeug Mühe, als ich ihn ins Ablegefach ueber den Sitzen hoch stemmen musste. Aber ein Steward hat mir geholfen, ohne etwas zu sagen.

Der Flug war problemlos. Mit meinen gesammelten Meilen, ich musste 50’000 Meilen darangeben, flog ich den Hinweg in Business Klasse, hatte also bequeme Sitze mit guter Schlaf-Einstellung und einen besseren aufmerksamen Service.. Ob dieser Service aber den ungefähr 3-fachen Flugpreis wert ist, bezweifle ich? Für manche Privatpersonen ist Business Klasse ein gesellschaftliches Ereignis. „Man gehört zu den Besseren!“

Um 13:40 Uhr starteten wir in Zürich und morgens früh um 05:05 Thai-Zeit landeten wir in Thailand bei 27°C Aussentemperatur., wo mich Pat strahlend in ihrem Auto abholte. Seit 4 Wochen ist sie wieder aus dem Spital, wo sie eine „Streifung“ auskurierte, wie sie mir beichtete.

Weltwoche, eine einstmals berühmte Wochenzeitschrift

Was macht man während eines langen Fluges? Man isst, liest Zeitungen und schläft, solange es geht. Neben dem Tages-Anzeiger habe ich auf dem Zeitungs-Wagen das Wochen-Magazin „die Weltwoche“ vom 10. Oktober 2012  entdeckt und zu Gemüte geführt. Ich wollte endlich mal wissen, ohne viel Geld auszugeben, was dieses Magazin bietet.

Die „Weltwoche“ zur Zeiten des Chefredaktors Hans O. Staub  in den 70er Jahren war eine herausragende Wochen-Zeitschrift, die durch hervorragende Recherchen und Beiträgen brillierte. Sie lag nicht immer auf meiner politischen Linie, oft auch zu links, aber dennoch immer lesenswert.  Hans O. Staub fiel als erstes durch seine Reibeisenstimme auf. Damit hatte er seine ersten Erfolge im Radio als Paris-Korrespondent. Er hatte eine brillante Redaktion, die auch optisch eine Gattung machte. Die „Weltwoche“ sollte eine Art Mischung aus „Die Zeit“ und Der Spiegel für die Schweiz, halb Wochenzeitung, halb Magazin sein.

Und was ist sie heute? Das Sprachrohr der populistischen SVP-Partei. Ich muss gestehen, dass ich diese neue Version von Herausgeber, Eigentümer und Chefredaktor Roger Köppel das erste Mal in meinen Händen hielt und darin las. Ich war jedoch entsetzt. Dieses Blatt deckt niemals „bürgerlich-freiheitliche Grundwerte“ ab, wie sie sich als Ziel setzt. Ich habe andere Grundwerte z.B. Meinungsfreiheit. Alle redaktionellen Beiträge loben entweder die Taten und Visionen der SVP hoch, und alle anderen sind die Blöden, Dummen oder Verbrecher, oder sie verunglimpfen die gegnerischen Parteien und Meinungen auf eine Art, die ich „Wirtshaus-Tisch-Politik“ nennen würde. So wird der zurückgetretene Ex-Nationalbankpräsident Philipp Hidebrand als „gechassten Banker“ tituliert, obwohl der Artikel nur wenig mit ihm als Person zu tun hatte. Sachliche, meinungsbildende Beiträge muss man suchen. Ich war richtiggehend entsetzt ob dem niedrigen Niveau!.

Die Auflage dümpelt um die 80’000 Exemplare. Man munkelt hinter vorgehobener Hand, dass Christoph Blocher auch in dieser Zeitung mit Geld seinen despektierlichen Stil durchsetzt. Könnte schon sein!

 

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Sep 22 2012

Ausblick und Planung meines Thailand-Winters 2012/13

Kaum wieder zu Hause in Binningen, begannen die Vorbereitungen für meine nächste Thailand-Saison. Es galt die Flugtickets zu buchen und die Visa für Thailand, Vietnam und Barma einzuholen.

Hin- und Rückflüge von Zürich nach Bangkok und zurück

  • Mo, 15. Oktober 2012 / 13:30 Uhr  Abflug ab Zürich mit Thai Airways TG0971
    Di, 16. Oktober 2012 / 05:30 Uhr Ankunft in Bangkok Suvarnabhumi
  • Fr, 15. März 2013 / 00:20 Uhr Abflug ab Bangkok Suvarnabhumi mit Thai Airways TG0970
    Fr, 15. März 2013 / 06:50 Uhr Ankunft in Zürich
  • Preis des Flug-Tickets Economy mit 6-monatiger Gültigkeit: Fr. 1’611.–
  • Kosten Thai-Visum gültig bis 15. März 2013 mit 3 Einreisen: SFr. 120.–

Vietnam Radfernfahrt vom Süden in den Norden

  • 4. – 20. Nov. 2012: Vietnam Rad-Fernfahrt von Saigon (Ho Chi Minh City) nach Hanoi. Dabei habe ich je 2 Tage in Saigon und Hanoi zur freien Besichtigung angehängt, sodass mein Aufenthalt in Vietnam vom 2. – 22. Nov. 2012 dauert.
  • Preis der Tour mit Spiceroads: US-$ 3’636 (ca. SFr. 3’400.–)
  • Hinflug am 2. Nov. 2012 von Bangkok Don Meuang Airport nach Ho Cho Mingh (Saigon) mit Air Asia Flug FD2794, Abflug 15:55 Uhr, Ankunft 17:30 Uhr
  • Rückflug am 22. Nov. 2012 von Hanoi nach Bangkok Don Meuang Airport mit Air Asia Flug FD2783: Abflug 09:10 Uhr, Ankunft in Bangkok 11:10 Uhr
  • Flugkosten: Hinflug nach Vietnam: SFr, 100.– Rückflug nach Bangkok: SFr. 108.–,
  • Kosten 30-Tage-Visum: SFr. 80.-

Mein Vietnam Visum für den Nov. 2012

Golden Land in Myanmar (Burma)

  • 2. Jan. 2013 – 16. Jan. 2013 Schiffahrt mit der RV Katha Pandaw den Irrawaddy-Fluss abwärts von „Mandalay – Pagan – Prome“
  • Preis der Tour mit Pandaw Cruises: US-$ 4’006 (ca. SFr. 3’750.–)
  • Hinflug am 3. Jan. 2013 von Bangkok Don Meuang Airport nach Yangon mit Air Asia Flug FD2755; Abflug 11:35 Uhr, Ankunft 12:20 Uhr; Flugdauer 1:45 Std.  (Achtung: 1 Stunde Zeitverschiebung)
  • Rückflug am 15. Jan. 2013 von Yangon nach Bangkok Don Meuang Airport mit Air Asia Flug FD2756; Abflug 12:50 Uhr, Ankunft in Bangkok 14:40 Uhr; Flugdauer: 1:50 Std (Achtung: 1 Stunde Zeitverschiebung)
  • Flugkosten: USD 245
  • Visum: Mit dem Visum von der Botschaft Myanmar in der Schweiz hat es nicht geklappt. Das Visum ist 3 Monate gültig. Ich habe meine Antrag leider 4 Tage zu früh geschickt. Unbegreiflich, dass sie meinen Brief nicht die 4 Tage zurückbehalten haben. Also werde ich mich Mitte Dezember in Bangkok anstellen müssen! (Nachtrag vom 13. Dez: Kosten des Visum in Bangkok 1’035 Baht = ca. SFr. 31.–)
  • Geldwechsel: In Myanmar kann nur in US-$ bezahlt werden, wobei nur neuwertige, ungefaltete $-Scheine akzeptiert werden.

RV-Katha-Pandaw-ship

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