Category: Privat, pers. Gedanken, Briefe

Briefe, pers. Gedanken und Meinungen, Jahresberichte etc

Advents-, Weihnachts- und Neujahrsversand

Weihnachtszeit, Gschänggli-Zeit. Wer erinnert isch nicht an seine Kindheit, die schönste Zeit des Jahres.

In der modernen, kurzlebigen Zeit sind diese Freudentage auf der Strecke geblieben. Man kauft sich etwas, wenn man es braucht. Uebrig geblieben ist nur die Tradition, sich alles Gute zu wünschen. Früher schrieb man sich handgeschriebene Karten, Heute verschickt man „James Last Videos“ …. und diese an alle aus dem Adressverzeichnis. Mit 1 Klick an 200 „Pseudo-Freunde“.

Happy machen mich die, die mich an ihrem Leben teilnehmen lassen. Die mir Fotos von selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen zuschicken, oder ein Foto aus ihrem Leben beim Gutzelibacken, oder ein anderes mit einem vollen Koffer kurz vor der Abreise …oder ganz einfach und ehrlich: „Max wir haben Dich nicht vergessen. Wir mögen Dich!“

Meine Eigenkreation

Heute früh war es soweit. Ich stand auf und wusste. Nun muss ich etwas schönes für meine eigenen echten Freunde kreieren. Noch im Bett designte ich die Bilder. Das Resultat sollte nicht nur mich erfreuen, sondern auch die Empfänger: Sind sie gelungen?

Die Fotos habe ich letzte Woche in Bangkok vor dem CentralWorld geschossen, bevor es mich 1 Stunde später mit schlimmer Dehydration ins Bett schmiss!

Ich habe in meiner „Foto-Galerie Thailand“ eine Seite mit „Meinen Weihnachts- und Neujahrswünschen“ zusammengefasst.

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Nov. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Defekter Fernseher +++ Defektes Türschloss +++ Augenspritze +++ Klima +++ Mein Trek-Rennrad +++ RIP „Schweizer Presse“ +++ Fussball-Petarden +++ Smoothie +++

Live Ticker

22. Nov.: Defekter Fernseher

Meine Pechsträhne hält an. Nun ist auch der Fernseher ausgestiegen. Er war erst 5 oder 6 Jahre alt. Er liess sich nicht mehr einschalten. Im PowerBuy haben wir einen „SAMSUNG TV UHD LED (43″, 4K, Smart) UA43RU72″ für 11’000 THB, entsprechend ungefähr SFr. 330.– gekauft.

Am Tag darauf brachte ein Team von „PowerBuy“ den Fernseher, installierte ihn und erklärte uns die Bedienung ausführtlich. Dies ist typischer Thai-Service. Das Problem ist nämlich, dass all die Geräte „default-mässig“ auf die Thai-Sprache eingestellt sind, und die kann ich nicht lesen. Ich kann nicht einmal das Feld finden, wo man die Sprache auf Englisch setzen könnte.

17. Nov: Defektes Türschloss – Kein Zugang ins 2. Schlafzimmer

17. Nov. 2019: Defektes Türschloss

Heute früh liess sich die Türe zu unserem 2. Schlafzimmer nicht mehr öffnen. Dort drinnen sind Pats Kleider. Als erstes dachte ich, dass die Türe von Innen abgeschlossen war. Ich montierte den Einbruchsschutz am Aussenfenster ab und kletterte von aussen ins Zimmer. Aber die Tür liess sich auch auf diesem Weg nicht öffnen. Es muss irgendetwas im Schloss kaputt gegangen sein.

Es war Sonntag. Wen sollte ich alarmieren? Ich kannte keinen Schlüsseldienst. Ich rief Mister Dio, mein Mädchen für alles, an. Gegen Abend kam er vorbei, denn tagsüber war er an einem Tempelfest beschäftigt. Es war ein mühsame Arbeit, aber nach einer guten halben Stunde war die Türe offen und das Schloss ausgebaut.

Am folgenden Tag (Montag) hat er mir ein neues Schloss eingebaut. Dies alles hat mich insgesamt 1100 THB gekostet, das sind SFr. 15.– fürs Schloss und SFr. 17.– für die Arbeit.

14. Nov: Augenspritze im BKK Hospital

Und wieder war es soweit. Meine Stammleser kennen es bereits. Monatlich muss ich mir eine Augenspritze verpassen lassen, weil ich unter der „feuchten Makula“ leide. Wie bereits letztes Jahr liess ich mir diese von Dr. Pairat im grossen Operationssaal des Bangkok Hospital verpassen.

Gegenüber dem letzten Jahr hat sich doch einiges verändert. Als ich auf ihre Frage, wie ich hierher gekommen sei, geantwortet habe – „Mit meinem Honda-Roller!“ – war die liebe Schwester entsetzt. – Ein bald 77-jähriger, der ihr Grossvater sein könnte – und meinte: „Nach der Operation können Sie nicht mit dem Roller nach Hause fahren.“ Ich reagierte geistesgegenwärtig und meinte. „Ich werde abgeholt!“ (… vom Roller)

Ich musste alles ins Depot geben, was ich in den Hosen mitführte: Handy, Schlüssel, Kreditkarten, Geld, Armbanduhr etc. Ich werde diese Sachen das nächste Mal nicht mehr angeben resp. zu Hause lassen. Es ist nämlich mühsam, weil die Thais ihre Aufgaben ernst nehmen und jedes einzelne Stück genau registrieren. Zum Beispiel 5 Noten à 1’000 THB und 4 à 100 THB, eine Uhr der Marke Certina etc

Erwähnenswert war mein Blutdruck beim Eintritts-Check, der sich nach 5 Minuten von 154/87 auf 137/74 senkte. Die Schwester war zufrieden. Dies habe ich zustande gebracht, indem ich in Gedanken die Radstrecke zur Dolphin Bay gefahren bin! Aber mein Körpergewicht von 89.5 kg in Kleidern und Schuhen hat mich erschüttert! Ich habe nun 4 Monate Zeit, es auf unter 85 kg zu bringen. Mein Hausarzt Dr. Frei in der Schweiz hätte daran keine Freude.

14. Nov. 2019: Mein Armband im Bangkok Hospital

Klima und Klima-Leugner

Ich bin kein Grüner. Behüte mich, denn mit Extremisten und Sektierern kann ich nichts anfangen. Ich stehe dazu, ich bin ein Freisinniger. Ich glaube jedoch den mehr als 1’000 internationalen Wissenschaftern, die viel intelligenter als ich sind und über mehr Detail-Daten verfügen, dass wir in Bezug aufs Klima dringendst etwas tun müssen, ansonsten in 20-30 Jahren Bangkok unter Wasser stehen wird, aber auch Manhatten. Von Holland und Hamburg ganz zu schweigen!

Ich verstehe die „Alten Ü70er“ nicht, die nicht einsehen wollen, dass sie Zeit ihres Lebens die Umwelt versaut haben … und nun auf die Jungen U20-jährigen herumhacken, weil die für ihr Leben kämpfen! Ja, in der Tat, die grössten Klima-Leugner sind die grössten Weltverschmutzer! Wo ist denn ihre Alters-Weisheit geblieben? Oder sind die bereits auf dem Weg zur Alters-Bosheit!

Jedermann kann etwas bei sich tun. Ich möchte nicht Euer Vorbild sein. Aber ich versuche mein Bestes. Ob dies reicht? Wahrscheinlich noch nicht. Aber es ist ein Anfang! Ich bin zwar mit dem Flugzeug nach Thailand geflogen, muss aber in diesen 5 Monaten zu Hause in Basel nicht heizen und habe das Auto eingestellt. Ich benutze in Thailand keine Haus-Klimaanlage sondern nur den Decken-Ventillator. Ich habe 2 Migros-Einkaufs-Taschen mit nach Thailand genommen, in denen ich meine Lebensmittel-Einkäufe nach Hause bringe, anstatt alles in neue Plastiksäcke abzufüllen, wie es hier üblich ist. Ich benutze mein Auto in Thailand sehr selten. (Es war ein Fehlkauf) Mein Honda-Roller oder ein Tuk-Tuk bringt mich an die Orte meiner Wünsche. Der Not oder der thailändischen Sitte gehorchend, esse ich weniger Fleisch als zu Hause, aber dafür mehr Gemüse.

Mein TREK-Rennrad

Die eine Schraube des Bidon-Halters an meinem TREK-Rennrad ist aus dem Carbon-Rahmen ausgerissen. Wahrscheinlich ein Spätschaden meines Unfalls vor genau 2 Jahren. Da keiner der hiesigen Velo-Händler das notwendige Werkzeug hat, um den Gewinde-Einsatz in den Rahmen anzubringen, musste das Trek-Rennrad nach Bangkok geschickt werden.

Freunde muss man haben! In der Zwischenzeit habe ich ein Rennrad von Nick. Ein schwarzer Trek-Renner mit 52er-Rahmen, der mir passt und keine Umstellung in meiner Körper-Haltung verlangt.

RIP „NZZ“ (Neue Zürcher Zeitung)

Nachdem ich von der Online-Platform NZZ nur noch Abo-Werbung und -Hinweise erhalte, habe ich in allen meinen Menues auf meinem PC und den Smartphones den Link zur Online-Ausgabe NZZ gelöscht.

RIP „Schweizer Presse“

Nun haben auch andere Online-Ausgaben der Schweizer Presselandschaft (Bund, BaZ, TA etc) begonnen, ihre Internet-Ausgaben nur noch gegen zum Teil horrende Abo-Gebühren von Fr. 20,–/Monat und mehr freizugeben. Es ist tragisch, wie weit sich die Schweizer Verlage von den Kunden/Lesern entfernt haben. Sie leben immer noch in einer eigenen Welt. Ich habe nun alle meine Browser-Einträge mit Schweizer Zeitungen gelöscht. Ich nehme an, die ehemals berühmten und grossen Schweizer Zeitungen werden langsam zugrunde gehen, um dann endlich doch eine Flat-Rate zu akzeptieren, wie es sie in der Musiklandschaft bereits mehrere Jahre gibt.

Glücklicherweise gibt es nach andere ausländische Presse-Organe und öffentlich-rechtliche Fernseh-Stationen, sowie Watson und HuffingtonPost.

Fussball und Leucht-Petarden

Am Wochenende habe ich am Fernsehen Bilder vom Bundesliga-Spiel resp. den grässlichen „Petarden und Raketen-Spielen“ zwischen den beiden Berliner-Clubs „Union-“ und „Hertha-Berlin“ gesehen. Anschliessend am Sonntag-Morgen den Fussball-Talk auf SPORT1. Was mich erschütterte, die Journalisten und Fussball-Experten wussten nicht, wie man diesem „Krieg auf den Rängen“ Herr werden soll.

Wir in der Schweiz haben das genau gleiche Problem. Auch bei uns mauern die Fussball-Clubs und der Verband. Nach meiner Meinung wäre dieses Problem ganz einfach zu lösen. Diese Gewalt-Orgien kennt nur der Fussball. Weder im Tennis, noch im Eishockey, Rugby oder im Theater habe ich ähnliches gesehen. Die Ursache muss bestraft werden und dies ist der Fussball. Spiele ohne Zuschauer. Ich garantiere, nach wenigen Spielen im leeren Stadion wäre das Problem gelöst! Aber man muss es wollen!

Smoothie

Schmunzelnd werde ich von meinen Freunden mit „Smoothies“ gleichgestellt. In der Tat liebe ich diese leckeren Getränke. Sie sind meine Belohnung nach einer grösseren Radausfahrt.

Ein Smoothie ist ein Getränk aus einer Frucht wie Bananen, Mango, Erdbeere etc in zerschlagenem Eis. Einem guten Smoothie wird ein Natur-Joghurt zugegeben. Es kostet in Thailand zwischen 50 – 85 THB entsprechend etwa SFr. 1.50 bis 2.40

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Hilfe ! Ich bin berühmt

Ich bin kein Roger Federer und auch keine Daniela Katzenberger. Ich habe weder ihre Millionen noch brauche ich einen Leibwächter. Aber ich bin ebenfalls ein wenig berühmt. Es kann mir passieren wie damals, als ich im „La Provence Café“ vor einem Mango-Smoothie sitzend von einem Man angesprochen wurde: „Du musst der Maxi sein!“ Es war der Roland W.

Oder ein anderes Mal kam ich im Renndress ins „Coffee Anjana“ etwas ausserhalb von Hua Hin. Da höre ich wie an einem Tisch geflüstert wird „Schau, das ist der Max„. Ich drehe mich um zu einem älteren Ehepaar. „Ja, er ist es!“ strahlen die beiden. „Wir verfolgen dein Thai-Tagebuch seit langem. Ist schön, Dich zu treffen!“ Es war ein österreichisches Ehepaar, das hier in Hua Hin seinen Lebensabend verbringt.

Kürzlich war ich mit Toni B. beim Inder. Er erzählte mir „Du weisst gar nicht, wieviele hier in Hua Hin den Basler Max kennen! Nicht persönlich, aber von Deinem Tagebuch.

Ich gebe es zu. Diese Reaktionen machen mich stolz. Aber berühmt will ich nicht sein. Es macht mich auch unsicher, wenn mich jemand anspricht. Ich bin eben (noch) kein Profi wie der Roger Federer. Ich bin froh, nur der „Basler Max“ zu sein.

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Aus meinem Nähkörbchen als Tagebuch-Schreiber

Manchmal habe ich gute Tage, manchmal auch schlechte. An guten Tagen schreibe ich mit grossem Vergnügen und bin zufrieden mit dem Ergebnis, das ich auch veröffentlichen kann. Manchmal kommt aber auch nur „Schrott“ aus meiner Tastatur.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Viele meiner Ideen für einen Beitrag kommen mir auf dem Rennrad, oder auf dem Roller oder auch im Auto, wenn ich grössere Strecken fahre … oder auch nachts, kurz vor dem Einschlafen! Manche dieser Ideen vergesse ich leider schnell, da ich nichts zum aufschreiben habe oder eben einschlafe. Einige andere Ideen muss ich verwerfen, denn sie sind zu persönlich oder sehr schwer zu erläutern. Ich möchte keine Fach-Abhandlung schreiben, die niemand versteht.

Kürzlich habe ich mir überlegt, ob es Zufall ist, dass die beiden grossen deutschen Volksparteien, die an enormem Mitgliederschwung leiden, von Frauen geführt wurden. Hätten es Männer besser gemacht? Bei diesem Gedanken wurde ich unsicher. Ich glaube, es ist nicht das Geschlecht, das entscheidend ist, sondern die Qualität des Kandidaten. Deshalb ist es auch ein Fehler, eine Frauen-Quote zu fordern. Man kann Qualität nicht durch Dekret erreichen! Der Fehler bei beiden Parteien war, dass sie dem öffentlichen Druck nach vermehrter Frauen-Beteiligung nachgaben….. und dies im Falle Merkel 3x

Diesen Beitrag habe ich nicht veröffentlicht, weil er mir auf zu wackeligen Füssen stand. Es gibt ja auch schwache männliche Kandidaten, wie die Geschichte mit Dumb Trump, Erdogan, Boris Johnson etc beweist.

Wenn ich etwas schreibe, dann muss ich es am nächsten Tag nochmals überarbeiten, Oft sogar ein drittes Mal, bis ich zufrieden bin und die meisten Schreibfehler gefunden habe. Ich bewundere deutsche Politiker, die fehlerfrei und frei redend artikulieren können. Beim Alt-Kanzler Helmut Schmidt war jeder gesprochene Satz druckreif. Leider fehlt bei mir dieses Talent. Ihr müsst wissen, dass mir das Schreiben nicht in den Schoss gefallen ist. Im Gymnasium hatte ich schlechte Deutsch-Noten. In Aufsätzen war ich ungenügend, da jedwelcher Ablauf in der Handlung fehlte.

Kommentare über meine Beiträge liebe ich. Auch kritische. Eine Aversion habe ich gegen Feiglinge, die anonym mich angreifen. Schon mehrmals musste auch ich meine Meinung ändern oder anpassen, weil ein Kommentar mich überzeugt hat.

Ich arbeite immer an mehreren Beiträgen gleichzeitig. Sobald ich eine Idee habe, beschreibe ich in Stichworten deren Inhalt. Im Moment habe ich etwa 8 Beiträge in Arbeit. Je nach Laune und Aktualität schreibe ich am einen oder anderen weiter. Vor wenigen Tagen habe ich einen Beitrag über das Ende der Aera Merkel angefangen. Er hat den Arbeitstitel „Endlich – Ein Nachruf !“

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Okt. 2019: Live Ticker vom „Thai-Max“

+++ Shiva-Restaurant +++ Skirennsport ist Mord +++ Ausfahrten mit dem Rennrad +++ Jetlag +++ Parlamentswahlen Schweiz +++ NZZ, BaZ verstossen gegen „Pressefreiheit“ +++ RIP Schweizer Zeitungen +++

Live Ticker

30. Okt. Essen im Shiva Ayurveda (Indisch)

Es ist eines der schönst gelegenen Restaurants in Hua Hin, das „Shiva Ayurveda Restaurant„. Gelegen in Hin Lek Fai 2 Road (opposite Chom Dong Villa) Hua Hin Soi 88, in einem kleinen Park, liebevoll gepflegt mit vielen Sträuchern und Blumen. Ich kenne diesen Kleinod seit Jahren, Mit Silvia und Elisa war ich wieder dort und habe mich verwöhnen lassen. Ein gelungener Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde.

26. Okt.: Eröffnung Ski-Weltcup-Saison in Sölden

Ueber VPN habe ich mich aufs Schweizer Fernsehen angewählt und mir den Riesenslalom der Frauen im italienischen Sölden angeschaut. Skirennen gehören zu den gefährlichsten Sports-Anlässen. Es gibt wenige Rennen, in denen nicht der eine oder andere Sportler mit einem Bänderverletzung am Knie ausscheidet und operiert werden muss. Das Unfall-Risiko ist enorm. Der F1-Rennsport ist ein Kindergarten-Rennen im Vergleich zu den Skirennen.

Auch an diesem Rennen hat es eine Fahrerin erwischt. Die Oesterreicherin Bernadette Schild musste mit dem Helikopter abtransportiert werden! Das Fernsehen zeigte genüsslich in mehreren Wiederholungen den schrecklichen Sturz. Ein Aergernis! Ich gebe zu: Skirennsport ist Mord!

Das nachstehende Foto ab meinem PC zeigt die Live-Uebertragung von den Swiss Indoors in Basel, die nach dem Skirennen folgte. Roger Federer gewann den Halbfinal gegegn den Griechen Tsitispras

26. Okt. 2019 Halbfinal Swiss Indoors Basel Roger Federer Tsitispras

Meine interne Zeitumstellung (Jetlag)

Nach 3 Nächte hat meine interne Zeitumstellung funktioniert und ich schlafe mit kleinen Unterbrüchen bis 7 Uhr Morgens Thailand-Zeit …. und kann wieder fast normal aufs „Häuschen“.

22. und 24. Okt.: Ausfahrten mit dem Rennrad

Es ist zur Zeit heiss in Hua Hin. Tagsüber im Schatten um 32-34 Grad. Noch an der Dienstag-Ausfahrt zur Dolphin Bay habe ich gelitten. Und trotzdem durfte ich zufrieden sein. 76 km in einem 25er-Schnitt ist für mich nicht schlecht.

Zwei Tage später fuhren wir bei ähnlichen Verhältnissen via Pranburi Dam über die ganz neu asphaltierte Klong Road ins Army Camp. Das „Army Camp“ ist wie der Name sagt, eine enorm grosse Anlage der thailändischen Armee mit Spielplätzen und einem eigenen Radweg durch die mehrere Quadrat-Km grosse Anlage. Sie ist um einiges grösser als der Kanton Basel. Ich legte 80 km in einem 26er-Schnitt zurück.

Mein Trek-Rennrad

19./20. Okt.:Parlamentswahlen in der Schweiz: Erdrutsch für eine klare Klima-Politik

Nach diesen überraschungreichen Wahlen in meiner Heimat muss ich mich schon äussern. Ich kann nicht immer nur meinen Deutschen Nachbarn den Spiegel vor ihr Gesicht halten.

Die Grünen Parteien haben gewonnen. Das Schweizer Volk will eine klare Klimapolitik!

Grosse Verlierer sind die bisherigen Spitzenreiter SVP, FDP und SP. Jede dieser drei Parteien hat ungefähr 10% Ihrer Wählerschaft verloren. Die Grünen hingegen haben ihre Wählerschaft verdoppelt.

Umgerechnet in Sitzen sieht es nicht mehr so dramatisch aus: Die populistische SVP verfügt immer noch über 53 Sitze, die SP über 29 und die FDP über 28 und die CVP über 23 Sitze. Die beiden Grünen Parteien kommen zusammen auf 44 Sitze. 9 Sitze gehen an andere kleine Parteien.

Dennoch war es ein klarer Schuss vor den Bug. Das Schweizer Volk will eine echte Klimapolitik und nicht das „Wischi-Waschi“ der beiden SVP/FDP-Parteien. Zudem wird nicht alles so heiss gegessen, wie es ausschaut. In der Schweiz hat das Volk in all den wichtigen Sachfragen das letzte Entscheidungsrecht. Oft entscheidet es ganz anders, als die Parteigrössen es wollen! Dies musste die populistische SVP als grösste Partei der Schweiz mehrfach erfahren. Das Schweizer-Volk mag einfach keine „Gessler“, d.h. Leute, die meinen, alles besser zu wissen!

Apropos Regierung. Im Gegensatz zu Deutschland besteht unsere Regierung „Bundesrat“ aus 7 Mitgliedern der 4 grössten Parteien. Diese sieben sollten nach dem Kollegialitäts-Prinzip arbeiten und entscheiden. Diese Bundesräte werden jeweilen von der Bundesversammlung im Dezember gewählt. Meistens werden die Ehemaligen bestätigt. Selten wird einer abgewählt. Von Fall zu Fall, d.h. je nach Thema, werden für Abstimmungen im Parlament neue Koalitionen unter den Parteien geschmiedet.

Die NZZ schränkt meine Pressefreiheit ein

Seit einigen Tagen sind die Beiträge der OnLine-Ausgabe der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und der BaZ (Basler Zeitung) nicht mehr frei lesbar, obwohl man sich fürs Lesen registrieren konnte/musste. Dies ist ein Affront gegen die Schweizer Bevölkerung und Politik-Interessierte. Ich meine sogar, dass dieses Vorgehen gegen die Pressefreiheit und das freie Lesen von Publikationen verstösst. Ich weiss nicht, wo ich im Raume Hua Hin eine NZZ oder eine BaZ kaufen kann. Zudem frage ich mich, was die beiden Verlage mit meinen persönlichen Angaben machen, die sie erschwindelt haben. Dies wäre dann noch Betrug!

Es geht mir ja nicht nur um die eine Zeitung NZZ. Ich bin ein Vielleser und lese BaZ, BZ, Blick, Spiegel und Focus. Im Moment sind nur der Blick, Spiegel und Focus frei lesbar. Wenn ich für alle 6 Titel die jetzigen exorbitanten OnLine-Abo-Gebühren bezahlen müsste, käme mir dies auf mindestens SFr. 120.–/Monat oder 1’440.–/Jahr. Die Presse muss sich da schon etwas hintersinnen, bevor sie den letzten Leser verlieren.

Kürzlich habe ich im Google nach „Brexit …“ gesucht. Dabei auch einen Beitrag der NZZ entdeckt. Ich wollte ihn lesen! Aber tote Hose. Ich erhielt nur ein Angebot für ein Abo.

Ich habe nun beide Organe aus meinem Lese-Verzeichnis geschmissen. Ich begnüge mich mit dem Blick fürs Oberflächliche und dem den beiden Deutschen Erzeugnissen Spiegel, Focus sowie ein paar freien News Portalen. Da kann ich nur noch schreiben: „RIP Schweizer Zeitungen“

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Feb./März 2019: „Live Ticker“ vom Thai-Max

+++ René Dörig RIP +++ Goodbye Hua Hin +++ Wahlen in Thailand +++ Missbrauchskonferenz Vatikan +++ Poulet-Schenkel +++ Ruedi Ryser +++ Rücksichtsloses Deutschland +++ Ueberraschung in Thailand +++ Plattfuss am Rennrad +++ Trump in Vietnam +++ Keyboard defekt +++ Hua Hin Roadies +++ CDU/CSU Abtreibung +++ Brexit +++

Live Ticker

2. Juni 2018: René und Orsola Dörig in Acqui Therme Ristorante La Loggia

27. Feb. 2019: René Dörig ist nicht mehr unter uns

Er ist am Mittwoch, 27. Feb. 2019 68-jährig in seinem lieben Acqui Therme (Piemont) gestorben, nachdem er wenige Tage vorher aus Hua Hin zurückkam. Ich habe ihn und seine Frau Orsola immer in Hua Hin getroffen. Zwei Mal besuchte ich die beiden in ihrem wunderschönen Haus hoch über Acqui Therme im Piemont. Er war ein Feinschmecker und liebte den feinen einheimischen Wein. René ist in Zürich aufgewachsen und vor etwa 25 Jahren nach  Italien ausgewandert, wo er sich als erfolgreicher Häuser-Makler betätigte Ich werde ihn vermissen und nie vergessen.

31. Dez. 2018: Mein 76. Geburtstagsfestli im Baan Pal Coffee

Goodbye Hua Hin

Es ist so weit. Die letzten Tage in Hua Hin sind angebrochen. Gestern Dienstag, 26. Feb. wurde ich von 24  „Hua Hin Roadies“ in einer schönen Rennrad-Ausfahrt an die Dolphin Bay verabschiedet. Unvergesslich der „Maxi-Song“. Am Abend vorher war ich nochmals mit Ruedi und Christina zusammen. Sie werden am Mittwoch, 27. Feb.  in die Schweiz zurückfliegen. abreisen. In einem letzten Pool-Billard-Spiel konnte ich zweimal die Oberhand behalten und den Ruedi schlagen. Im ersten Spiel lag er 4 Kugeln voraus und musste nur noch die Schwarze lochen, bis ich mich zusammenriss und das Spiel zu meinen Gunsten drehte.

Ein Bild aus alten Zeiten, als ich noch mit Profis wie den Karli Holzhauser spielte

21.-24.  Feb. 2019: Missbrauchskonferenz kath. Kirche

Seit dem 21. Feb. haben  während 3 Tagen in Rom unter Papst Franziskus zum ersten Mal katholische Bischöfe über die Missbrauchsskandale in der Kirche beraten.

Man muss sich dies auf der Zunge zergehen lassen. Seit Jahren ist bekannt, dass die katholische Kirche dieses Problem hat und mit allen Mitteln versucht zu vertuschen …. und nach jahrelangem zögern setzen sich die Herren zusammen, um etwaige Massnahmen zu beschliessen.

Ich kann es vorweg nehmen: Das Ergebnis war ein Fiasko! Ein Katastrophe für kaputte Kirche.

Dieses Thema und vorallem deren Lösung ist mir sehr wichtig. Meine Gedanken über dieses missliche Thema, über diese Verbrechen einer christlichen Institution schreibe ich in einem gesonderten Beitrag in diesem Thailand-Tagebuch nieder.

Wahlen in Thailand

Ob sie wirklich am 23. März statt finden werden, weiss noch niemand genau, aber die Propaganda hat eingesetzt. Seit ein paar Tagen sieht oder hört man Lautsprecher-Wagen mit grossflächigen Werbeplakaten und voller Lautstärke der einzelnen Parteien auf den Strassen herumfahren. Am Strassenrand sind Posters und Plakate der Spitzen-Kandidaten aufgestellt.

21. Feb. 2019: Poulet-Schenkel

Bereits am morgen früh war ich mit Pat auf dem Markt, resp. einem Geschäft vis-à-vis vom städtischen Markt in Hua Hin. Pat brauchte Poulet-Schenkel und Brüstchen für ihr Massama-Gericht. Die Preise waren faszinierend. Für 1 kg rohe Poulet-Schenkel mussten wir 53 Baht bezahlen, das sind etwa SFr. 1.60. Die Umgebung war sauber, ähnlich einer Metzgerei bei uns in der Schweiz.

1 kg Poulet-Schnkel ca SFr. 1.50

12. Feb. 2019: Besuch aus der Schweiz

Wer kennt ihn nicht, den Ruedi Ryser aus Basel (ha ha ha).  Am 23. Nov. 2018  liess es sich ein neues Hüftgelenk einpflanzen. Und anstatt in die Reha zu gehen, reiste er (auf mein Anraten) nach Thailand. Zuerst in den Süden, dann noch nach ChiangMai, machte dort eine mehrtägige Trecking-Tour, und seit dem 12. Feb. residiert er nun in Hua Hin.

In der Zwischenzeit haben wir bereits ein paar Ausfahrten mit dem Rennrad gemacht. Er ist erstaunlich fit und beweglich. Man merkt wenig, dass er einen derart schwere Operation hinter sich hatte. Heute am Samstag, 16. Feb. waren wir 125 km im Sam Roy Yot National Park unterwegs

14. Feb. 2019: Ruedi Ryser mit mir anlässlich der Ausfahrt nach Cha Am

9. Feb. 2019: Thailändische Prinzessin gibt auf

Die Schwester des designierten Königs von Thailand zieht ihre viel beachtete Kandidatur für die anstehenden Parlamentswahlen zurück. Prinzessin Ubolratana reagiert damit auf den enormen öffentlichen Druck aus dem Königshaus (Zitat: ntv vom 9.2.2019)

8. Feb. 2019: Deutschland: Rücksichtslos und eigennützig

In den nachfolgenden Gedanken geht es nicht um die Frage, ob die Russen oder die Amerikaner die zuverlässigeren Geschäftspartner gewesen wären, sondern um das seit einiger Zeit sehr dominante Auftreten Deutschlands  gegenüber den anderen 27 EU-Staaten. Ich bin mir bewusst, dass man den Amerikanern als Lügennation zur Zeit auch nicht mehr über den Weg trauen darf.

Kürzlich habe ich mich zum Thema „Sau-Schwobe“ geäussert. Wer sich nicht mehr daran erinnert, kann meine Gedanken unter „Oktober 2018 „Live Ticker“ vom Thai Max“ nachlesen.

Mit dem Entscheid zum „Pipeline-Projekt Nord Stream 2„, Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland,  hat Deutschland ihre Interessen gegen den vielfältigen und berechtigten  Widerstand und Kritik von EU-Partnern durchgeboxt. Dass dadurch Geschäfts- und Sicherheitsinteressen europäischer Partner im Baltikum und in Ostmitteleuropa, allen voran jene Polens und der Ukraine, mit Füssen getreten werden, hat Berlin schnöde beiseitegewischt. Ob sich damit Deutschland Freunde schafft? Wen wunderts, dass einige Länder sich gegen die Deutsche Vorherrschaft in der EU mit Händen und Füssen sträuben!

Wer mehr über dieses Thema lesen will:

7. Feb. 2019:Thailand ist immer für eine Ueberraschung gut!

In Thailand hat sich ein Novum ereignet: Zum ersten Mal bewirbt sich ein Mitglied der Königs-Familie um den Premierminister-Posten. Die Macht der thailändischen Armee gerät möglicherweise ins Wanken.

Im kommenden Mai jährt sich der Militärputsch in Thailand zum fünften Mal. Bis dann soll das Land wieder eine demokratisch gewählte Regierung haben. Doch nicht nur deshalb sind die für März angesetzten Wahlen ein Wendepunkt für das Land. Zum ersten Mal überhaupt kämpft auch ein Mitglied der thailändischen Königsfamilie um das Amt des Premierministers.

Die Kampfansage der 67-jährigen Prinzessin Ubolratana ist im südostasiatischen Land eine riesige Überraschung. Prinzessin Ubolratana, geboren 1951 in Lausanne, ist die älteste Tochter des vor zwei Jahren verstorbenen Königs Bhumibol. Ihr wird politische Nähe zum Shinawatra-/Thaksin-Clan nachgesagt.

Nicht nur bricht Ubolratana mit der Tradition, dass sich die thailändische Königsfamilie aus der Politik raushält. Mit ihrer Kandidatur schockt die Königstochter auch alle anderen Bewerber vorallem den Armee-General Prayut Chan-o-cha für das Amt. In Thailand ist es höchst unüblich und sogar strafbar, Mitglieder der Königsfamilie zu kritisieren oder gar anzugreifen. Ob so überhaupt ein richtiger Wahlkampf möglich ist, bleibt abzuwarten.

Die thailändische Armee schickt im März mit dem Heeresoffizier Prayut Chan-o-cha den amtierenden Premierminister als eigenen Kandidaten erneut ins Rennen. Seine Wahl galt bis jetzt als so gut wie sicher. Mit der Kandidatur von Ubolratana hat sich das geändert

7. Feb. 209: Plattfuss (Reifen ohne Luft)

Es sind Pechtage, die mich im Moment verfolgen. Keine schlimmen, aber immer kleine Sticheleien.  Am Vortag zur Donnerstags-Ausfahrt habe ich meine Reifen am Rennrad kontrolliert und festgestellt, dass die Seiten-Karkasse des Vorderreifens nicht mehr 100% ist und ausfranst. Ein platzender Vorderreifen ist immer gefährlich, deshalb habe ich einen neuen Reifen und neuen Schlauch montiert. Das Beste vom Besten, einen „Continental Vectran 4000“.

Am nächsten Tag Ausfahrt zu den Weinbergen von Hua Hin. Auf dem Rückweg nach etwa 60 km „Plattfuss“ am Vorderreifen. Wir fanden nichts im Reifen, das dieses kleine Lock im Schlauch verursacht haben könnte. Ich bin gespannt, ob der neue Schlauch hält oder ob wir dennoch etwas Spitziges im Reifen übersehen haben. Ich hoffe nicht, denn ein erneuter Platten wäre äusserst ärgerlich. Ich hatte über 2 Jahre Ruhe.

Trump in Vietnam und nicht in Thailand

Hatte schon Angst, mein lieber Freund Trump trifft sich Ende Februar mit Nordkoreas Machthaber Kim in Thailand und hätte mir damit meinen Rückflug in die Schweiz vermasselt! Er trifft ihn nun in Vietnam. Ob Vietnam ein gutes Pflaster für die Amerikaner ist? Dort haben sie 1975 eine verheerende Niederlage erluitten. Ob Trump erfolgreicher sein wird?

6. Feb. 209: Keyboard meines Notebooks defekt

Wie aus dem Nichts heraus funktionierten heute morgen die Tasten  „A“  und „1“ auf meinem erst 2 Jahre alten Acer-Notebook nicht mehr. Nach eingehenden Tests bin ich sicher, dass es kein Software-Fehler oder ein externer Eingriff sein konnte. Es musste an der Hardware liegen.

Anfänglich war ich total deprimiert und wollte bereits auf meinen alten Packard-Ersatz-Notebook wechseln. Da erinnerte ich mich an das externe USB-Keyboard, das ich für solche Zwecke als Backup im Schank liegen habe. Und seither bin ich wieder Online und zufrieden..

Ein ähnliches Problem mit der Tastatur hatte ich bereits vor einigen Jahren mit meinem  alten Toshiba-Notebook, als die Gross-/Klein-Taste ausfiel und nicht mehr ansprach. Auch damals musste ich auf ein externes Keyboard wechseln.

5. Feb. 209: 29 Teilnehmer an der Ausfahrt der Hua Hin Roadies

Jan. 2019: Max in voller Fahrt

Im 2011 wurden die „Hua Hin Roadies“ gegründet. Es ist der Rennrad-Club hier in Hua Hin. Ueber Facebook organisieren wir unsere Ausfahrten. Täglich ist eine ausgeschrieben. Ich nehme etwa an 2 oder 3 in der Woche teil.  Heute gings zur wöchentlichen Ausfahrt an die Dolphin Bay resp,. zum „Baan Pal Coffee“, wo ich mit einem Bananen Crèpe und einem Bananen Smoothie verwöhnt werde. Sage und schreibe 29 Fahrer nahmen daran teil. Es war ein Rekord! Wie üblich teilten wir alle in 2 Gruppen ein, in eine langsamere und eine schnellere.  Die Distanz war für mich 85km.

3. Feb. 209: Die CDU/CSU kriminalisiert die Frauen

Ich sah am Sonntag-Abend, 3. Feb. 2019 die Anne Will Talk-Show über die Abtreibung mit dem CDU-Abtreibungsgegner Philip Amthor. Mich schaudert es bereits, wenn ich den Namen dieser vermeintlichen CDU-Hoffnung höre, denn seine erz-konservative Meinung macht mich kotzübel. Er spricht wie ein Mann mit Lebenserfahrung, sollte aber mit seinen 26 Jahren erst einmal hinter den Ohren trocken werden.

Es ist ärgerlich, ja kläglich und abstossend, dass einmal mehr die beiden christlichen Parteien CDU/CSU in Deutschland die Frauen kriminalisieren, wenn sie abtreiben wollen oder müssen.  Die beiden Parteien brauchen einen Denkzettel. Man sollte ihnen die Stimme bei den nächsten Wahlen verweigern. Sie missbrauchen Euer Vertrauen.  Oder habt ihr das Gefühl, sie vertreten Euere Interessen? Abtreibung? Sterbehilfe? Diesel-Skandal? etc

Deutschland ist stolz auf Ihr 100-jähriges Frauenstimmrecht, aber bis heute haben die Frauen (aber auch die Männer) kein freies Entscheidungs-Recht!

Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass ich als Freisinniger mit diesem Aufruf keinesfalls Werbung für die AfD, Linken, Grünen und roten Parteien mache! Aber die beiden Christlichen Parteien haben wie auch die katholische Kirche  ihre Daseinsberechtigung verspielt. Beide Organisationen unterdrücken die Menschen, anstatt sie zu vertreten!

Brexit – Degenerierte Engländer

Sie wollen Ihr Empire zurück! Sie wollen wieder eine Weltmacht sein! Grösser als die EU!  Die Britten kommen mir vor wie ein Rudel Schafe, das unkontrolliert dem Leithammel ins Verderben nachrennt und in die nächste Schlucht abstürzt.

Wenn man die Geschichte der Engländer seit 1950 verfolgt, war es immer ein Hin und Her. Sie waren absolut unzuverlässige Partner. Sie wollten z.B. keinen Euro, aber in der Euro-Zone mitreden.

Für das Land sehe ich schwarz. Eine Katastrophe bahnt sich da an. Ihr Wirtschaft wird um Jahrzehnte zurückgeworfen werden. Ein Selbstmord in Raten…. oder sollte man die Insel als Irrenhaus einzäumen?

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3. /4. März 2019: Es geht zurück in die Schweiz

3. März 2019: Die letzten Stunden in Hua Hin und Bangkok

Gestern hatte Pat unser Haus bereits auf Vordermann gebracht. Heute musste ich nur noch 1x die Wasch-Maschine laufen lassen. Eine Unterhose und ein Shorts sowie ein Waschtuch sind drin. Dann ein Knall! … und als ich nachschaute, sah ich viele Lämpchen und eine still stehende Trommel voller Wasser. Die Türe liess sich nicht öffnen und ein Waschprogramm auch nicht mehr starten. Jetzt hat es bestimmt das Lager der Wasch-Trommel zerrissen, analysierte ich Kopf schüttelnd!

Ich konnte nichts mehr tun, als ein Mail an die Hausbesitzerin Maleena zu schicken und sie bitten, denService kommen zu lassen. .

Um 13 Uhr sollte mich ein Taxi abholen, um mich ins Hotel Aranta in der Nähe des Flughafens Suvarnabhumi zu bringen. Es erscheint aber unverhofft bereits um 9:30 Uhr. Die Taxi-Chaffeuse hat jedoch Verständnis, dass dies für mich zu früh sei, und wird um 13 Uhr nochmals kommen.

Ursprünglich befürchtete ich, dass mein Koffer halb leer sein wird und ich ihn mit Stau-Material  füllen muss. Aber schlussendlich war er wie jedes Jahr dennoch bummsvoll. Auch ,mein Cabin-Trolley hat sich mittlerweilen gefüllt.

Punkt 13 Uhr kam die Taxi-Chauffeuse im 2. Anlauf und fuhr mich die 240km  ins Hotel Aranta. Es war viel Verkehr unterwegs, klar Sonntag-Nahmittag. Die Thais fuhren zurück nach Bangkok. Wir brauchten mehr als 4½ Stunden. Aber ich hatte ja Zeit. Im Hotel ass ich als Abschiedsessen „Koreanisches Hühnchen„.

Montag, 4. März/10 Uhr: Flug in die Schweiz

Um 10 Uhr wurde ich durch den Hotelbus zum Flughafen gebracht. Kein Problem bei der Immigration und Swiss-Checkin. Punkt 13:15 dockte die Boeing-777 der Swiss ab. Mein 12 stündiger Rückflug in die Schweiz begann. Das Essen im Flugzeug war sehr gut. Ich trank ein paar Glas Rotwein und dann eine Schlaf-Tablette. Nach 7 Stunden Schlaf erwache ich 2 Stunde vor der Landung und verpasste sogar das Frühstück.

Die Landung in Zürich war dann eher aussergewöhnlich, denn starke Sturmböen bis 130 km/h schüttelten das Flugzeug durch. Für mich war es weniger beruhiegnd, als ich auf einmal aus dem Fenster die Piste sah, weil das Flugzeug sich quer gegen den Wind stellen musste.

Einmal mehr war ich fast zufrieden mit dem Swiss-Service. Bemängeln muss ich einzig, dass keine Zeitungen und Zeitschriften mehr verteilt werden. Auch nicht in der Business-Klasse. Es ist keine zufriedenstellende Alternative, dass man die Zeitungen als PDF-File aufs mobile Telefon laden kann. Der Lesekomfort einer grossformatigen Zeitung auf einem kleinen Handy-Bildschirm ist sehr mangelhaft und gewöhnungsbedürftig! Eine solche Idee kann nur ein Theoretiker fällen!

Mit der SBB nach Basel

 

 

 

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21. – 24. Feb. 2019: Missbrauchskonferenz der kath. Kirche

Sonnenuntergang hinter dem Kreuz

Seit dem 21. Feb. berieten während 3 Tagen in Rom unter Papst Franziskus zum ersten Mal katholische Bischöfe über die Missbrauchsskandale in der Kirche. Man muss sich dies auf der Zunge zergehen lassen. Seit Jahren ist bekannt, dass die katholische Kirche dieses Problem hat und mit allen Mitteln versucht zu vertuschen …. und nach jahrelangem Zögern setzen sich die Herren zusammen, um etwaige Massnahmen zu beschliessen.

Ob viel dabei herauskommt? Ob man die pädophilen Priester den weltlichen Gerichten übergibt und zur Rechenschaft stellt? Ob man etwa die Frauen den Männern gleichstellt? Ob man das Zölibat aufgibt? Ob man die Homosexualität als Menschliches akzeptiert? um nur einige der damit zusammenhängenden ungelösten Probleme der katholischen Kirche  zu erwähnen.

Ich kann es nicht glauben. Es ist doch, als ob die Mafia-Bosse zusammensitzen und beraten, wie man ihr Verbrechertum abschaffen könnte!

Was ich mich frage: Warum werden von den weltlichen Gerichten die Bischöfe, Kardinäle und sogar der Papst  nicht inhaftiert, weil sie aktiv in diese Verbrechen involviert sind oder diese vertuschen? Missbrauch von Kindern ist weltweit ein Offizial-Delikt!

25. Feb. 2019: Analyse der Ergebnisse – ein Fiasko

Die Wurzel des Uebels bleibt unangetastet. Der Missbrauchsgipfel genügt nicht. Der Papst ist total überfordert, seine Bischöfe sind uneinsichtig.

„Sie wollen in Demut Reue tun und beten!“ Das System bleibt unbefleckt, die Wurzel des Übels unangetastet. Denn die Bischöfe sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Vertuschung des Missbrauchs von den Kirchenspitzen ausgeht, dass Bischöfe Täter geschützt, sie bestenfalls versetzt haben. Der Papst ist bei 3’000 Bischöfen weltweit total überfordert. Er will, dass die „verbrecherischen“ Bischöfe sich selber kontrollieren !

Die katholische Kirche ist und bleibt weltfremd. Sie ist immer noch im Zustand des Mittelalters. Sie ist eine Verbrecher-Organisation, weil sie den Missbrauch von Kindern sanktioniert!

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Jan. 2019: „Live Ticker“ vom Thai-Max

+++ Letzte Spritze in HH +++ Fremdenhass, aber umgekehrt +++ USA auf kriminellen Pfaden +++ Filmdreh +++ Durchfall +++ BLICK 60 Jahre alt +++ Krönung und Parlamentswahlen +++

 

Live Ticker

31. Jan. 2019: Letzte Spritze in HH

Heute habe ich die letzte Augen-Spritze im Bangkok Hospital erhalten. Wie bisher hat alles bestens geklappt und Dr. Pajrat verabreichte sie mir oben in 12-Uhr-Position, wie er mir erklärte. Die Schwestern im Empfang und im Operationssaal kannten mich bereits nach den 4 Spritzen und verabschiedeten sich herzlich von mir.  Diese Herzlichkeit ist typisch Thai. Der ganze Spass hat diesmal 63’050 THB gekostet, was ziemlich genau SFr. 2’000.– entspricht.

Noch eine kleine Schmunzel-Episode: Bevor ich in den Op.-Saal gehen durfte, musste ich alles an der Kasse abgeben:  Meine Tasche, das Geld, Kreditkarten, Handy, Schlüssel, Uhr etc. Nur meine Kleider durfte ich anbehalten. Dieser Vorgang ist sehr mühsam, denn alles muss peinlichst genau registriert und aufgeschrieben werden. Auch das Geld!

Dies wusste ich vom ersten Mal und bin dieses Prozedere auch diesmal umgangen. Ich habe alles zu Hause gelassen, ausser dem Handy und den Skooter-Schlüssel. Da ich aber Geld brauchte, um am Schluss abzurechnen, habe ich dies in meiner Hose vor den Schwestern versteckt ! Wie überrascht waren sie, als ich am Schluss bei der Abrechnung das Geld aus der Hose zog …. sie schmunzelten dabei und sagten etwas  auf Thai wie:  „aber, aber …  kleiner Spitzbube„.

Wir Ausländer müssen uns anpassen, nicht die Thais

Im Moment erlebe ich die verkehrte Welt. Da ärgern sich ein paar Schweizer und Engländer darüber auf, dass die Thais sich in ihrem eigenen Lande nicht an gewisse Regeln halten. Die Thais fahren z.B. mit ihrem Roller auf einem Radweg. In Thailand gibt es Gesetze und Regeln, wie man zu leben hat. Theorie und Praxis sind in Thailand aber verschieden. Dies muss man wissen!  So bekommt bei einem Unfall meistens der Thai Recht. Er nimmt sich auch das Recht, auf einem Radweg oder auf dem Pannenstreifen der Strasse auf der falschen Strassenseite zu fahren. Was heisst auch falsch. Alles ist Ansichtssache. Niemand schreitet ein. Dies muss man eben akzeptieren, wenn man das Leben in Thailand geniessen will. Anderfalls sollte man das Land wieder verlassen.

Diese verkehrte Welt ärgert gewisse Ausländer.  Diese Leute haben noch nicht realisiert, dass sie Gast in Thailand sind und sich an die Lebensweise der Thais zu halten haben, und nicht umgekehrt. In Thailand gelten eben andere Regeln und Gesetze als in Europa!

Dasselbe erwarte ich auch von Ausländern, die in die Schweiz kommen. Diese haben sich anzupassen und nicht wir Schweizer. Wo kämen wir nur hin!

12. Jan. 2019: US-Botschafter Grenell droht deutschen Firmen

Da lese ich in verschiedenen Tagezeitungen, dass der US-Botschafter Grenell deutschen Konzernen, die am Bau der umstrittenen russischen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind, unverhohlen mit US-Sanktionen, sollten sie sich dort weiter engagieren. Damit bestätigt er, dass sich die USA auf dem Wege einer kriminellen Organisation befindet, denn dies Vorgehen ist Erpressung im höchsten Stil.

Etwas übertrieben formuliert, befinden sich die USA in einem Handels- und Digitalkrieg gegen die übrige Welt. Wir sollten uns beim Kauf amerikanischer Produkte wie die von Apple bewusst sein, dass auch die gegen uns als Waffe eingetzt werden könnten. Warum sollen diese nicht entsprechende Abhörsoftwaren enthalten?

7. – 12. Jan: Film-Projekt: Max als Hauptdarsteller – Lasst mich durch, ich bin ein Star!!!!

Jan. 2019: Max in voller Fahrt, und zudem aufwärts

Ja, liebe Freunde. Ich bin noch aktiv, auch wenn ich mich einige Tage nicht gemeldet habe. Ich bin nämlich in einem richtigen Film-/Video-Projekt beschäftigt. Eine Profuktion des „Hendrik von Bertheim“ aus München für „Kirch Thailand-CycleTours„.  Am kommenden Samstag, 12. Jan. gehen die Dreharbeiten zu Ende.

Ich kann es bereits hier verraten, es war eine aufregende Woche mit gegen 500km Radfahren in einer interessanten Radgruppe. Jede einzelne Szene, immer auf dem Rennrad haben wir zwischen 5-7 mal durchspielen, sprich durchfahren müssen, bis Hendrik zufrieden war.

Den Bericht findet ihr unter: „Wie ich quasi zum James Bond eines Filmes wurde

2. – 4. Jan.: Durchfall

Erstmals nach 11 Jahren in Thailand hat mich der Durchfall resp. „Dünnpfiff“ befallen und ausser Gefecht gesetzt. Es hat langsam vor 3 Tagen begonnen, ich war noch mit dem Rad unterwegs, aber gestern in der Nacht auf den Tag, an dem ich zur Augen-Spritze ins Bangkok Hospital musste, hat mich „Montezuma’s Rache“ richtig erwischt. Nur dank ein paar „Imodiums“ konnte ich die 4 Stunden im Spital ohne peinlichen Unfall auf dem Operationstisch überstehen. Seit heute Freitag, 4. Jan.  geht es aufwärts. Ich habe wieder ganz normal essen können.

4.-6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden, vorher aber Parlamentswahlen

Ich will mich nun in meiner Meinung nicht festlegen. Es kam für mich etwas schnell und unvorbereitet. Nun ist es amtlich, aber noch nicht definitv: am 4. – 6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden. Vorher aber sollen  die von der Militärregierung versprochenen, „freien“ Parlamentswahlen stattfinden. Dies bedeutet aber nicht, dass das Militär die Macht abgeben wird. Sie wird im Parlament und in der Regierung per neuem Gesetz federführend bleiben. Ich bin gespannt, wie sich das Volk verhält.

Am 19. Okt. 2019 feiert der „Blick“ sein 60-jähriges Jubiläum

Ausschnitt aus einer Blick-Ausgabe

Dies ist gar kein würdiges Jubiläum, obwohl es der „Blick“ in der Ausgabe vom 3. Jan. 2019 so darstellt. Der Stil dieser Zeitung mit den grossen, roten Buchstaben ist unserem Schweizer Bildungssystem unwürdig. An den meisten Beiträge kann man leicht erkennen, dass der Schreibende weder an Ort des Geschehens war, noch entsprechend redigiert oder sogar überlegt  hat. Die Texte sind in der Tat austauschbar und würden niemals in einer durchschnittlichen Schülerzeitung Platz finden. Das Schweizer-Hochdeutsch ist verheerend. Abgesehen von Schlagzeilen, Sport-  und Sex-Stories finden sich wenige brauchbare Informationen.

 

 

 

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2. – 5. Jan. 2019: Geschichte des tropischen Sturmes „Pabuk“ über Thailand

Um es vorweg zu nehmen. Die ersten Meldungen über den bevorstehenden Sturm waren ein grosser Schock für mich, aber zu guter letzt endete alles in Minne. In Hua hin blieb es bei leichten Regenschauern. Auch die grossen Ferien-Destinationen um Phuket und Koh Samui kamen mit einem blauen Auge davon. Einzig ganz unten im Süden im Gebiet Nakhon Si Thammarat hat die Wucht des Sturme einige Zerstörungen angerichtet.

Mi, 2. Jan. 2019 / 12 und 15 Uhr: Erste Warnungen in der Presse

Bereits kurz nach Mittag lese ich in Facebook die ersten Warnungen eines Freundes „Organisiert ja keine Ausfahrt bis Sonntag! Unwetter-Gefahr„. Dies habe ich lächelnd zur Kenntnis genommen und mich zum Mittagsschläfchen hingelegt.

Nach dem Aufwachen um 15 Uhr sah ich dann in einer thailändischen Presse dieses Bild mit dem Hinweis:  Er soll der schlimmste tropische Sturm seit 1962 sein, als es 900 Tote zu beklagen gab.  im vorliegenden Fall werden 5.3 Mio Einwohner in Thailand und Myanmar betroffen sein.

2. Jan. 2019: Unwetterwarnungen; oben und  etwas ausserhalb des Unwetter-Zentrum befindet sich Hua Hin.

Er wird am Rande auch Hua-Hin treffen. Gemäss Wetterprognose wird es ab Freitag bis Montag Abend schütten und stürmen. Die Prognose mit den Zeiten ändert sich aber stündlich! Ganz bestimmt werden in dieser Zeit alle Strassen in und rund um Hua Hin überschwemmt sein.

Ich rechnete mit grösseren Strom-Unterbrüchen und habe mich aufgemacht, um Geld abzuheben,  sowie Lebensmittel für ein paar Tage einzukaufen. Dann  habe ich alles weggeräumt, was nicht sicher festgemacht werden kann. Das Rennrad ins Wohnzimmer, die Sonnenliege hinters Haus.

Do, 3. Jan. 2019 / 9 Uhr: Die Progosen haben sich total verändert

Heute schien in Hua Hin noch die Sonne. Kein Lüftchen und kein Blatt bewegte sich. Ich war froh, denn um 12 Uhr musste ich ins nahe Bangkok Hospital, um meine Augen-Spritze zu empfangen.

Die Wetterprognosen haben sich total verändert. Regen im Raume Hua Hin nur noch ein paar Stunden Freitag-Abends und Samstags. Von Sturm ist keine Rede mehr. Der Tropen-Sturm hat sich scheinbar mehr gegen den Süden Thailands verschoben und wird Phuket, Koh Samui und Umgebung mit voller Kraft treffen.

Fr, 4. Jan. 2019 / 8 Uhr: Himmel ist bedeckt

Kein Wind nichts, nur einige Wolken am Himmel. Es ist merklich kühler geworden. Ist dies die Ruhe vor dem kleinen Sturm bei uns?

Fr, 4. Jan. 2019 / 14 Uhr: Der Sturm erreicht Koh Samui (WebCam)

Auf einer der WebCams von Koh Samui konnte ich erkennen, dass  die ersten Ausläufer des Sturms an Land eingetroffen sind. Die See ist aufgepeitscht, die Palmen drehen sich im starken Wind, es regnet.

Die Wetterprognosen für Hua hin haben sich nochmals verändert. Mit Regen müssen wir erst am Samstag früh bis Sonntag-Mittag rechnen. Ich habe den hinters Haus in Sicherheit gebrachten Liegestuhl wieder aufgestellt, um mein heutiges Mittagsschläfchen im Freien zu geniessen

Sa, 5. Jan. 2019: Es regnet in Hua Hin

Es muss etwas nach Mitternacht gewesen sein, als es in Hua hin leicht zu regnen begann. Ein paar Mal hörte man aus der Ferne ein brummeliges Donnern.

Auf der WebCam von Koh Samui sieht man immer noch stürmische Winde und wellige See, aber nichts dranatisches. Wie ich vernommen habe, ist das Zentrum des Sturmes südlich der grossen Turistengebiete um Phuket vorbeigezogen und hat dort gewütet.

4. Jan. 2019 Tropensturm Pabuk über Nakhon Si Thammarat

So, 6. Jan. 2018 / 10 Uhr: Ende des Schreckens, die Sonne kommt

Fast die ganze Nacht regnete es. Ein feiner leichter Regen, optimal für die Landwirtschaft. In der Schweiz nennen dies „Landregen“. Gegen 10:30 scheint die Sonne wieder. Es wird spürbar wärmer. Wir litten in den vergangenen Tagen doch an „Kälte“ um die 20-22ºC.

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Mein Rückblick aufs 2018

Dieser Jahresbericht hat mir viel Mühe bereitet. Vorallem der Einstieg. . Ich weiss nicht warum. Mir fehlte der rote Faden. Was interessiert denn meine Freunde? Alles ist bereits geschrieben.

Heute früh, zwei Tage vor meinem Geburtstag öffnete sich mein Knoten.  Ich erinnerte  mich daran, dass ich meine Beiträge auch für mich schreibe. Eine Art Rechenschaftsbericht über das 2018. Was habe ich erlebt und was hat es mir gebracht? Was könnte ich verbessern?

Meine Gesundheit, ist abgesehen von meiner Augenkrankheit „Feuchte Makula-Degeneration“ am linken Auge, perfekt. An Ostern 2018 ist sie bei mir aufgetreten, als ich feststellte, dass gerade Linien „krumm“ wurden und Ausbuchtungen hatten. Seither erhalte ich monatlich eine Spritze ins Auge, die den Verlauf stabilisieren oder sogar heilen soll. Von Heilung merke ich noch nichts, Aber es kann ja noch geschehen. Wichtig ist für mich, dass das andere Auge noch intakt ist und bleibt.

Seit Mitte Oktober befinde ich mich in Thailand in meiner 2. Heimat meinem geliebten Hua Hin. Bereits zum 11. Mal verbringe ich den europäischen Winter hier. In Hua Hin fühle ich mich wohl. Ganz sicher auch, weil Pat öfters bei mir ist und mich verwöhnt. Wir kennen uns auch bereits 11 Jahre. Dank Pat habe ich Thailand kennen und lieben gelernt. Pat ist für ich  ein Synonym für Thailand.  Pat ist die erste und einzige Frau, die mich in meiner Art leben lässt. Es stört sie nicht, wenn ich am Computer sitze und schreibe. Sie freut sich, wenn ich aufs Rennrad steige. Sie ist dabei glücklich, weil ich beschäftigt bin. Pat ist mittlerweilen 65 Jahre alt geworden. Seit ein paar Jahren ist sie gesundheitlich angeschlagen. Es geht auf- und abwärts. Aber wir nehmen jeden Tag, als wäre es der letzte.

Ich liebe Thailand, weil hier fast alles für mich stimmt. Die Einheimischen in ihrer Freundlichkeit, das feine Essen, das warme Klima, die schönen Strassen für meinen Radsport, das Haus in unmittelbarer Nähe zum Zentrum. Ich lebe hier wie in einem Paradies. Mit den Ausländern habe ich weniger Kontakt, einzig bei Ausfahrten mit dem Rennrad, da sind wir international. Englisch ist die Umgangssprache.  Es ist bemühend, dass viele der deutsch-sprechenden Residenten unzufrieden sind. Sie beschweren sich über alles, was nicht den Normen von zu Hause entspricht. Ich frage mich oft, warum die denn hier und nicht wieder zu Hause sind. Es grüsst die „Alters-Boshaftigkeit und -Unzufriedenheit“.

Dieses Jahr habe ich wiederum etwas über 6’000 km auf dem Rennrad und dem Mountain-Bike zurückgelegt. Ich bin 2-3 mal je Woche unterwegs. Aber oft hält mich mein innerer Schweinhund davon ab und meint: „Max bleib zu Hause und schlafe aus“. So ist es eine Art Hassliebe. Ich hasse das frühe Aufstehen, aber auf dem Rad, wenn der innere Motor läuft, dann bin ich der glücklichste Mensch. Meine Verletzungen vom Sturz im November vor einem Jahr sind verheilt. Auch die angeschlagenen Nerven an der linken Hand haben sich wiederhergestellt. Was ich spüre, ist das fortschreitende Alter. Meine Leistungsfähigkeit geht zurück. Ich brauche viel mehr Training. Trotzdem, eine 25-27 km/h-Schnitt über 80-100 km liegt immer noch drin. Ich bin stolz darauf.

Das grösste Aergernis im 2018 war die Schweizer Presse mit ihren Abo-Preisen für ihre  OnLine-Angebote. Da ich oft im Ausland weile, bin ich auf eine Online-Ausgabe angewiesen. Ich bin gerne bereit, für ein vernünftiges Angebot auch zu bezahlen. Es ist aber einfach unverschämt, wenn die Schweizer Verlage für eine reduzierte Online Ausgabe ab SFr. 20,–/Monat verlangen. Dazu kommt das Aergernis, dass mittlerweilen mehrere Verlage wie die BaZ, der Bund, BernerZeitung, Tages-Anzeiger etc ihre Redaktionen zusammengelegt und in ihren Ausgaben einen Einheitsbrei veröffentlicht haben,  aber pro Zeitungs-Titel eine Monatsgebühr verlangen. Glücklicherweise gibt es ausländische Angebote und auch Internet-Zeitungen, aus denen die obigen Schweizer Zeitungen sogar Texte übernehmen.

Politik sollte in einem Rückblick auch nicht fehlen. Man sehe mir nach, dass ich mich öfters weit aus dem Fenster lehne. Vom grössten „Kotzbrocken“ in Amerika ist das meiste geschrieben. Bei ihm weiss man nicht so genau, ob er aus kindlicher Blödheit oder Nichtwissen entscheidet. Sein Benehmen wundert mich weniger, denn ich habe in Amerika manche dieser Typen kennen gelernt. Aber dieser hat es zum Präsidenten einer Weltmacht gebracht, und nicht nur zu einem vom Rotlicht-Viertel. Diese Typen sind  Egoisten besonderer Art.  Ihr Motto lautet  „Hire und Fire“. Eine schreckliche Spezie! Ich rate nur, den Amis im Moment nicht zu trauen. Sie sind die Unzuverlässlichkeit in Person und würden falls notwendig  sogar ihre eigene Grossmutter verkaufen. Die bisherige Nähe zu den Amerikanern rächt sich nun. Wir sind in vielen Dingen von ihnen abhängig und dies nützen sie schamlos aus. Europa muss sich freischwimmen!

Jedes Land hat eben die Regierung, die es verdient. Die Amis haben Trump gewählt, ein Armutszeugnis für das ganze Land und alle Amerikaner. Die Deutschen wollen weiterhin eine christlich-katholische Politik mit Verbot der Abtreibung und ohne Sterbehilfe. Die Italiener mögen ein Leben ohne Arbeit mit einem Grundlohn vom Staat. Und die Franzosen üben sich wieder einmal in der Revolution und lassen sich viel Geld in den Hintern schieben.

Was plane ich für das 2019? Mein Traum wäre, mein Körpergewicht von derzeit etwa 85 kg auf knapp unter 80 zu bekommen. Ob dies beim x-ten Anlauf gelingt? Aufs gute Essen will ich nicht verzichten. Als  akzeptable Massnahme sind bereits Cola und Bier aus dem Kühlschrank verschwunden. Süssigkeiten gibt es nur noch ausnahmsweise.

Titelbild zur Autobiographie Basler Max alias Max Lehmann. Durch Anklicken gelangst zur Biographie

Meine Biographie „ Ich habe gelebt – Aus dem Leben eines reich mit Glück beschenkten Menschen macht kleinere und grössere Fortschritte. Anlässlich meiner Prostata Operation vor bald 10 Jahren  habe ich mich dazu entschieden, mein Leben zu beschreiben. Damals realisierte ich, dass meine Mutter all ihr Wissen ins Grab genommen hatte. Ich verpasste es, sie über ihr Leben auszufragen. Dies sollte mir und meinen Enkeln nicht passieren.

Immer wieder kann ich ein neues Kapitel freigeben und veröffentlichen.  Ueber meine Wohnorte und Häuser habe ich geschrieben, auch über meine Militär-Karriere und die grosse diesjährige Hochzeitsparty im Kosovo mit über 175 Gästen.

Stolz bin ich auf meine Tochter Daniela. Sie hat dieses Jahr ein zusätzliche „Führungs-Ausbildung“ abgeschlossen. Sie schrieb dabei einen grossartige Arbeit über ihre Jugend-Jahre und hielt mir dabei auch 1 oder 2-mal den Spiegel vor.  Sie ist nun meine offizielle  „Vorsorge-Beauftragte“ für die Zeit, wenn es mir einmal schlecht gehen  und ich nicht mehr zurechnungsfähig sein sollte. Daniela kennt meine Einstellung zum Tod. Sie weiss, wie ich zum Leben stehe und wird die richtigen Entscheide fällen. Sie weiss auch, dass es wenig Sinn macht, wenn ich in Thailand sterben sollte, dass sie und andere nach Thailand reisen, um Abschied zu nehmen. Sie weiss, dass ich davon gar nichts mehr mitbekommen werde. Falls sie dennoch das Bedürfnis hat, mit Freunden zusammen zu kommen, wird sie in der Schweiz zu einer Abschieds-Party einladen, wobei anstatt „feierlich schwarz“ das Tenue „sportliche farbig“ sein soll.

Ich hoffe, ich habe Euch den Jahresbeginnn mit diesen letzten Gedabnken nicht vermiest. Aber auch dies gehört zum Leben. Ich kann Euch beruhigen. Ich plane nicht, mich allzu schnell zu verabschieden!

Ich wünsche Euch eine gute Zeit mit viel Freunden und Erlebnissen im 2019 und freue mich auf jedes Wiedersehen

Euer Basler-, Thai- und Istrien-Max

 

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Dez. 2018: „Live-Ticker“ vom Thai-Max

+++ Silvester +++ Skytrain-Erweiterung in Bangkok +++ Defekter Reissverschluss +++ Hacker-Angriffe +++ AKK-CDU +++ Brexit +++ Lobster +++

 

Silvester mit Rock’n Roll

Bereits 76x habe ich meinen Geburtstag gefeiert. In meinem Alter geschehen nicht mehr weltbewegende Sachen. Parties, die über Mitternacht gehen, mag ich nicht mehr. Mir fallen die Augen zu. Dieses Jahr habe ich 3x gefeiert. Mit Pat und ihre Enkelin Jujee) zuerst am Vorabend bei einem grossartigen Barbecue-Buffet in der Soi102 und am Silvester beim Rock’n Roll Konzert auf dem Baan Khun Por Market. Es herrschte eine einmalige Stimmung und wir verköstigten uns mit feinem Thai-Essen.

Am  Vormittag des Silvesters startete ich meine übliche Geburtstags-Ausfahrt mit den Hua Hin Roadies zur Dolphin Bay, wo ich 16 Mitfahrende zum Frühstück einlud. Als Ueberraschung wurde ich mit einem Kuchen und ewigbrennender Kerze beglückt.

31. Dez. 2018: Baan Pal Coffee … und die Kerze brennt

Bangkok: Skytrain fährt bis nach Samut Prakan

Mitte Dezember wurde die neue Strecken-Erweiterung  der Skytrain-Sukhumvit-Linie bis weit ausserhalb Samut Prakan eröffnet. Als ich mit Pat nach Samut Prakan fuhr, um ihren 65.-Geburtstag im Kreise ihrer Familie zu feiern, probierten wir diese Strecke erstmals aus, als wir wie gewohnt mit dem Flughafenbus von Hua Hin zum Flughafen Suvarnabhumi, und weiter mit dem RailLink in die Stadt Bangkok fuhren. Es ist ein grosser Ausbau, dr vor vielen Jahren begonnen hatte. Die Fahrt vom Flughafen mit Umsteigen in Phaya Thay bis Samrong dauerte um 1,5 Stunden. und kostete 45 THB für den RailLink und 58 THB für den Skytrain.

Pat benutzte die Gelegenheit, mich an liebgewordene Plätze aus unseren ersten paar Jahren zu führen: den Hong Thong Tempel in Richtung Chonburi, den einmaligen Bang Phli Market und den Samrong Lebensmittel Markt. Sie dazu spezifische Beiträge in diesem Blog.

Defekter Reissverschlusses

Wer kennt dies nicht. Der Reissverschluss am Hosenschlitz ist defekt. Er lässt sich nicht mehr schliessen. Im prüden Thailand eine Katastrophe. Dies ist mir passiert. Die Hose war noch gut. Hier in Thailand geht man damit zum Schneider/-in. Sie behob innert 2 Tagen mein Malheur: ein neuer Reissverschluss und verlangte dafür 50 Baht, das sind SFr. 1.50

Heftige Hacker-Angriffe auf mein Test-Tagebuch

Neben meinem „Thai- und Sommer-Tagebuch“ führe ich auch ein „Test-Tagebuch„. Dieses gebrauche ich, um Release-Wechsel d.h. neue Versionen der Software auszutesten. Seit einigen Wochen entdecke ich, dass  intensiv versucht wird, meine Einstiegs-Accounts zu hacken. Innert wenigen Minuten wurden über 10 Versuche mit verschiedenen Passwörtern gestartet. Was mich überrascht, dass die Angreifer meine Usernamen kennen, aber bisher am komplizierten  Passwort scheiterten. Ich habe nu n ein Hilfsprogramm installiert, das Angriffe dokumentiert und solche IP-Adressen nach dem 5. Versuch für 48 Stunden aussperrt. Seit ein paar Tagen herrscht Ruhe.

7. Dez: AKK + CDU

Ich will die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer als neue CDI-Chefin und zukünftige Bundeskanzlerin unseres grossen Kantons nicht bewerten. Allein schon ihr langer Name ist für einen Schweizer ein Zungenbrecher, schwer zu behalten und noch schwerer zu schreiben. Spass bei Seite. Die Wirtschaftsliberalen werden in der eher Mitte-Linken CDU nicht im Vordergrund stehen. Die konservative Gesinnung des Vatikans aus dem „C“ hat sich durchgesetzt.

Gleichgeschlechtliche Ehe, erleichterte Abtreibung und  Sterbehilfe können die Deutschen ins Kamin schreiben. Ich verstehe nicht, wie sich eine weltliche Partei die Katholische Kirche, die seit Jahren verbrecherische Missbrauchsfälle unter den Tisch wischt, Frauen unterdrückt und Andersgläubige diskriminiert, als Vorbild nehmen kann. Oder lehnt die CDU diese Organisation etwa ab?

Ob AKK den Niedergang der CDU bremsen kann? Oder ob dies nur ein Zwischenschritt bis zur unbedeutenden Partei sein wird? Die angeträumten 40% sind mit dieser Mitte-links-Politik nicht mehr zu erreichen. Das tragische ist aber nur, dass es links und rechts keine geliebten Alternativen mehr gibt. Steht Deutschland vor dem Abgrund?

BREXIT – kann dies die EU retten?

Ich fahr mit einem Irländer Rad. Nach dem Brexit bliebe Irland ein Teil der EU, eingeklemmt zwischen England und Nordirland. Ein komplizierte Situation, wie er mir dies erklärte. Ich wollte schon schreiben, eine „englische Situation“, denn mit den Engländern war es immer kompliziert. Wer erinnert sich noch an die englischen Mass- und Geld-Einheiten, deren Umrechnung wir in der Schule büffeln mussten. Noch heute gilt bei denen auf der Insel „Miles, Yards, Inches“. Ich weiss nun nicht, ob deren Autos immer noch durch Schrauben mit Links-Gewinden zusammengehalten werden. Ein Graus für jeden Auto-Basler.

Wie gesagt, England war immer kompliziert. England lebt auch heute noch immer in Erinnerung als ehemalige Weltmacht, die damals schon alles durcheinander brachte. Auch in der EU suchten sie „Ausnahme-Regelungen“. Wie oft mussten sich die anderen EU-Staaten den Wünschen der Briten anpassen. Vielleicht ist es wirklich besser, bei einer zerrütterten Beziehung auseinander zu gehen. Ob dies die EU als Gemeinschaft retten kann? Ich befürchte nicht, denn zu viele nationalistische Regierungen kochen ihr eigenes Süppchen. Schade! Dank der EU hatten wir Jahrzehnte lang keinen Krieg mehr!

1. Dez. 2018: Lobster Essen mit Gilb und Esther

Es ist bereits Tradition, dass ich jährlich anfangs Dezember meinen Studienfreund Gilb mit seiner Frau Esther in Hua Hin treffe und wir gemeinsam zum Lobster-Essen gehen. Es war ein herrlicher Abend, ohne dass wir allzuviel über unsere Vergangenheit gesprochen hätten. Wir stellten einfach fest, dass wir ein tolles Leben führen. (Lobster Thermidor 1’100 gr (1kg kosteten 1’500 THB entsprechend SFr. 45.–)

1. Dez. 2018: Mit Gilb und Esther im KO-Seafood-Restaurant: Lobster Thermidor

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Glückliche Zeit mit Pat

11 Jahre sind wir nun zusammen. Dank Pat habe ich einen grossen Teil Thailands kennen gelernt. Mit ihr und ihrer Schulklasse bin ich in den ersten paar Jahren in Thailand weit herumgekommen. Ich kenne mehr von Thailand als fast alle meiner hiesigen Freunde. Dann erkrankte Pat. Sie entkam nur knapp einer Säure-Gas-Explosion mitten in Bangkok. Sie leidet immer noch unter den zugezogenen Verätzungen.  Ihre Lunge, Leber und Stimmbänder sind angeschlagen. Sie braucht eine monatliche Behandlung im Spital.

Trotzdem finden wir immer wieder Zeit für einander. Monatlich verbringt sie etwa 2 Wochen in Hua Hin. Ihren 65.-Geburtstag feierten wir 3 Tage verspätet  am 22. Dezember in Samut Prakan (Bangkok) im Kreise ihrer Familie.

Geb.-Tags-Party von Pat mit Familie: Schwester, Jujee, Snooker

Sie benutzte die Gelegenheit, mich an bekannte und mir so liebe Orte zu bringen, die ich vor Jahren immer wieder besuchte: Unseren Hong Thong Tempel, den einmaligen Bang Phli Chinese Market, der grossen Samrong-Lebensmittel-Markt und den grosse Weihnachts-Sales-Markt unweit ihres Hause in Samut Prakan.

Da Pat nicht mehr sprechen kann, oder nur ganz leise, unterhalten wir uns via Google Translator auf dem Mobile-Phone und durch aufschreiben. Es geht recht gut. Ich habe gelernt, in Frageform zu sprechen, sodass Pat nur ja oder nein sagen resp. mit dem Kopf anzeigen muss. Wenn wir in Bangkok oder auch hier in Hua Hin etwas erfragen müssen oder im Restaurant etwas bestellen, schreibt Pat dies auf einen Zettel und zeigt es den betreffenden Personen.

22. Dez. 2018: Hong Thong Tempel

Mehr Bilder von Pat findet ihr in der „Foto-Galerie Thailand“: Bilder von Pat

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08/15-Weihnachts- und Neujahrsgrüsse machen mich traurig

Es ist wieder Weihnachts- und Neujahrszeit. Für viele eine einmalige Gelegenheit, Bekannten und weniger Bekannten zu zeigen, wie man sie lieb hat! Leider wissen die meisten nicht mehr, welche Bedeutung ein Weihnachts- oder ein Glückwunsch überhaupt hat: dem anderen zeigen, dass man ihn mag und an ihn denkt!

Dies macht man bestimmt nicht, indem man  ein Video aus dem Netz oder noch schlechter ein  soeben erhaltenes weiterschickt.

Solche Zusendungen machen mich traurig. Sie zeigen mir, dass ich denen nicht viel Wert bin. Ein paar Zeilen oder ein selbstgefertigtes Foto würde mir Sympathie und Zuneigung zeigen. Es muss kein grosser Brief sein. Aber etwas indivuduelles!

Ich danke allen meinen echten Freunden, die mir geschrieben, oder ein sympatisches Familien-Foto geschickt haben. Ich bin froh, dass ich jeden 10. Zusender zu meinen Freunden zählen kann.

Liebe Freunde und weniger Freunde. Nehmt dies zu Herzen. Lieber nur ein Bruchteil verschicken, aber dieses von Herzen!

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Frohe Weihnachten und ein glückliches 2019

Liebe Freunde in Nah und Fern

Ich wünsche Euch schöne, unvergessliche Festtage und „e guete Rutsch“ ins 2019. Wie die Zeit doch vergeht. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich mich vom „19“ ans „20“ in der Jahreszahl gewöhnen musste. Im kommenden Jahr melden sich beide Zahlen in umgekehrter Reihenfolge zurück. Sie mögen uns Glück bringen.

Ich wünsch Euch alles Gute, Glück, Gesundheit und ein erfülltes Leben

Euer Basler Max

Anlässlich einer Ausfahrt durchs Army Camp in Pranburi

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Sorry ! „Mein Newsletter“ hat sich selbständig gemacht

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In der Tat, ist mein Newsletter vom 1. Dezember zwei- oder sogar dreimal verschickt worden. Ein Fehler in der Initialisierung  hat dies verursacht. Ich hoffe, dass der unplanmässige Versand nun behoben  ist.

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Nov. 2018: „Live Ticker“ vom Thai Max

+++ Eidg. Volksabstimmung +++ Bangkok – Chinatown +++ Mobilheime auf Solaris +++ Regen +++ Martullo-Blocher +++ Neu am Night Market +++ Rauchverbot +++ Strassenhunde +++

24./25. Nov.: Eidg. Volkabstimmung – SVP geht „Bachab“

Mit „Bachab“ bezeichnen wir in Basel etwas, das den Rhein (=Bach) heruntergeschwemmt wird. An diesem Wochenende ist die SVP wirklich den „Bach“ herunter! Sie hat ihre sog. „Selbstbestimmungs-Initiative“, die das „Schweizer Recht“ über das „Internationale Recht“ stellen wollte, mit 33% JA zu 67% NEIN verloren.

Ich bin kein Freund der SVP, obwohl sie oft gute Ideen hat, die ich unterstützen kann. Ich will an dieser Stelle auch nicht darüber diskutieren, ob ihre „Schweiz zuerst“ Haltung etwas vernünftiges ist.  Im Gegensatz zur deutschen AfD hat sie sich bereits ziemlich demokratisiert und arbeitet in unserer Regierung tatkräftig  mit. Leider hat sie es bis heute noch nicht gelernt, eine Niederlage einzugestehen und Leute mit anderen Meinungen zu akzeptieren. Im Gegenteil, sie „plustert“ sich auf und droht mit Vorliebe der demokratischen Mehrheit.

Seit einiger Zeit steht sie sich selber im Wege. Die Partei, die vorgibt, als einzige die Wahrheit zu kennen und die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, erleidet eine Niederlage nach der anderen. Es kommt in der Schweizer Bevölkerung schlecht an, dass sie sich auch in einem ihrem schlimmsten Desaster,  immer noch als die wegweisende Stimme der Schweiz sieht. Nach Meinung der SVP sind 67% der Schweizer Bevölkerung auf dem falschen Dampfer!

Schon wieder die SVP!“ stöhnt das Schweizer Volk und ist den Verbots-Initiativen überdrüssig. Die trumpschen Methoden kommen schlecht an. Wir mögen „Switzerland first!“ nicht, wir wollen der Realität entsprechend mit den anderen europäischen Ländern zusammenarbeiten, wie es die erfolgreiche globale Industrie bereits tut.

Ich bin gespannt, wieviele zerstörerische Hass-Mails ich auf diesen Beitrag erhalten werde. Meinungsäusserungen sind jedoch willkommen! Ich mag kontroverse Diskussionen, denn die bringen mich weiter!

18.-21. Nov. 2018: Ich war kurz in Bangkok

Für meine Ende Dezember fällig werdende Visa-Verlängerung brauchte ich von der Schweizer Botschaft eine Renten-Bestätigung. Ich benutzte die Gelegenheit für Shopping in Pratunam, Sightseeing, Besuch von Chinatown und eine grosse Klong Fahrt. In meinem detaillierten und bebilderten Beitrag berichte ich über meine Erlebnisse, dazu klick auf nachstehenden Link:

18. – 21. Nov. 2018: Bangkok, Pratunam, Chinatown und Schweizer Botschaft

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Solaris: Mobilheime auf den L-Parzellen

Nach dem „Liebesgrüssen aus Slowenien“ mit einer Verkehrs-Busse von 500 resp. 250 Euro, las ich vor wenigen Tagen im Facebook die Notiz, dass auf den L-Parzellen meines  Campingplatzes Solaris in Istrien Mobilheime gesetzt werden sollen. Ich sah rot, denn mein Wohnwagen steht im Sommer auf einer L-Parzelle. Ich fand mich schon damit ab, mein Camping an den berühmten Nagel zu hängen, erkundigte mich dennoch  per Mail bei der Camping-Leitung, was daran sei. Mein Platz sei nicht betroffen, schrieben sie mir nach kurzer Zeit zurück. Ande April wird es wieder nach Istrien gehen!

9./10. Nov: Regen und Martullo-Blocher

Beides ist schrecklich und meinem Wohlbefinden nicht förderlich. Es regnete beinahe 2 Tage, Was macht man in solchen Situationen? Ich schaute mir aus Mediatheken Fernseh-Sendungen der letzten Tagen an. Die „Arena über die Selbstbestimmungs-Initiative“  mit Magdalena Martullo-Blocher hat mich intererssiert. Ich mag Politik, auch wiedersprüchliche Meinungen. Jedoch ihre Art ist ein Absteller, wie ihr Vater, nur noch dominanter, bestimmender und keine andere Meinung duldend. Sie gehört auch der SVP an, einer zwar bereits demokratisierten populistischen Partei, aber extrem konservativ und fremden- und Europa-feindlich. Bereits nach 30 Sekunden habe ich den Fernseher abgestellt. Sie hat nichts, aber auch gar nichts sympatisches an sich. Mir wird es schlecht, wenn ich ihren Worten zuhören muss.

Neue Standordnung am Night Market

Früher standen die Stände des Night Markets links und rechts am Strassenrand, und verdeckten dabei manch andere Geschäfte und Restaurants. Neu seit dieser Saison sind die Ständen in doppelter Reihe in der Mitte der Strasse aufgestellt. Auf diese Weise gehen zwar einige Sitzplätze verloren, aber man hat besseren Zugang zu den Geschäften in den Häusern.

Das thailändische Militär greift durch

(Aus Wochenblitz vom 8. Nov. 2018): Sie sorgen für Ordnung. Nun gilt auch ein absolutes Rauchverbot bis 5 Meter rund um öffentliche Gebäude. Darunter werden alle Arten von massiven Gebäuden verstanden wie:  Eigentumswohnungen, Mietgebäude, Pubs, Hotels, religiöse Gebäude, Karaoke-Einrichtungen, Restaurants, Wäschereien, Salons, Kinos, Parkplätze, Spas, Bereiche für Thai-Massage, Kliniken, Krankenhäuser, Schulen, Schwimmbäder, Fitnessparks, Kliniken und andere.

Die angedrohten Bussen sind hoch und sollen bis  5’000 THB betragen. Für Thais nicht zu bezahlen, aber für die ausländischen Gäste! Es geht ja auch um die Gäste, denn rauchende Thais habe ich selten gesehen.

Bereits vor 1 oder 2 Jahren wurde das Rauchen an Stränden und an jedem Mittwoch das Vermieten von Liegestühlen an Stränden verboten. Leider haben die Militärs die vielen Strassenhunde noch nicht verboten, die mit ihrem Kot alles verschmutzen. Viele sind zudem sehr aggressiv  und Träger der Tollwut-Krankheit. Ein weiterer heisser Tip zur Vermeidung von vielen 1’000 Toten pro Jahr wäre der Strassenverkehr. Darin ist Thailand Weltmeister!

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America First – Ein Lügner an deren Spitze

Bild von (pixabay.com by John Hain)

Könnt ihr Euch dies vorstellen? Donald Trump als Euer Vater, Schwiegervater, als Freund für gemeinsame Ferien und im Sport, als Vorgesetzter, als Nachbar oder sogar als Liebhaber?

Sind Amerikaner Lügner oder nur ungebildet?

Für beide Parteien in den USA war das Resultat der Halbzeit-Wahlen nicht berauschend. Im Gegenteil, mir scheint, die Demokraten haben weniger zugelegt, als erhofft und vorausgesagt. Die Wahlen scheinen eher ein Erfolg für Trump gewesen zu sein, denn es kam nicht zu dem befürchteten Erdrutsch-Sieg. Rund 50% der Amerikaner unterstützten weiterhin einen Lügner. Oder um es positiver auszudrücken: Bei rund 50% der Amerikaner reicht ihre Bildung nicht aus, um seine Lügen und seinen fiesen Charakter zu durchschauen.

Bluts-Verwandtschaft Amerika / England

Uns Europäer (und auch mich) beschäftigten nicht nur die jetzige amerikanische Führung, sondern auch das BREXIT der Engländer. Wen wundert es, dass der BREXIT-Führer Boris Johnson wie ein Verwandter von Trump aussieht, und sich ebenfalls „Lügner“ nennen muss. Beide haben einen ähnlichen Wortschatz, rotblonde Haare, jedoch unterschiedliche Kleidung und Frisur. Waren es nicht die Engländer und Iren, die als erste Einwohner Amerika bevölkerten?  Ist es Zufall, dass beide Länder nun einem Betrüger und Lügner auf den Leim gegangen sind? England und Amerika haben mehr gemein, als uns lieb ist. Beide Länder sind sich sehr ähnlich. Beide Länder sind daran, ihren Wohlstand aufs Spiel zu setzen.

Meine Erfahrungen mit den Amis

Durch die Fusion zwischen Sandoz und CIBA-GEIGY zu Novartis war ich in den 90er Jahren oft geschäftlich in den USA und lernte das dortige Leben, Business und Mentalität der Amerikaner  kennen. Ich war für die Amis so lange interessant, wie sie sich in meinem Schatten profilieren konnten. An den jeweiligen Sitzungen konnte ich anhand der Sitzungsgrösse resp. der Anzahl Teilnehmer ersehen, ob ich (noch) interessant war und als Leitwolf gelten konnte. Sie kamen nicht wegen der Sache, sondern um mich und mein Tun  zu überwachen.  Aber alle wetzten fortlaufend ihre Messer!

In den Staaten findest nur schwer echte Freunde. Ich fand einen Freund dort, den Dave Cornish. Mit ihm hatte ich ein herzliches, gemeinsames  Zusammenarbeiten mit dem Ziel, das Beste für unsere Fa. Novartis zu erbringen.  Alle anderen warteten nur auf einen Fehler von mir/uns, um zuzustechen! Niemals hätte ich in den Staaten leben können. Für mich sind die meisten Amerikaner degeneriert und falsch!

Ich weiss zum heutigen Zeitpunkt nicht, ob die Russen, die Chinesen oder die Amis für unsere gemeinsame Zukunft gefährlicher sind. Die jetzige Regierung der USA ist in jedem Fall keine Stütze mehr!

Das heutige Amerika – kein zuverlässiger Partner

Die Amerikaner befreiten Europa von den deutschen Nazis. Früher war Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Man schwärmte von den Freiheiten und den Zukunftsmöglichkeiten. Es war das Auswanderer-Land par excellence. Alle Amerikaner sind Auswanderer, Migranten und Flüchtlinge.  Auch wenn Trump gegen die sog. Migranten ankämpft.  Die Mehrheit der Amerikaner führt bei weitem kein sorgloses Leben, wie es viele von uns meinen. Sie müssen um jeden Dollar kämpfen. Die Ausbildung der Kinder ist teuer und fast nicht zu bewältigen. Ferien gibt es auch nur wenige pro Jahr. Die Arbeitsmoral durch „Hire and Fire“ ist katastrophal. Es gibt weder Kündigungsschutz noch -Zeit.

Trump ist ein Lügner. Täglich verbreitet er neue Lügen und diese fallen auf fruchtbaren Boden, denn die Mehrheit der Amerikaner ist eher ungebildet. Das amerikanische Schulsystem ist mangelhaft und nur für Reiche praktikabel. Die öffentlichen Schulen sind schlecht. Eine Berufslehre kennen die nicht. Sie kennen nur „Training on the job“. Ein grosser Teil der Bevölkerung liest keine Zeitungen und schaut nur die kommerziellen TV-Sendungen,  die das verbreiten, was Geld einbringt. Die meisten Amerikaner waren nie im Ausland, noch weniger sprechen sie eine Fremd-Sprache oder kennen sich in der ausländischen Mentalität aus.

Typisches habe ich erlebt, als ich vor ein paar Jahren hier in Thailand während 3 Wochen vom Norden in den Süden radelte. Es waren auch Amerikaner aus dem mittleren Kader einer amerikansichen Firma  dabei. Nachdem sie einen Thai-Tempel gesehen hatten, meinten sie, dies genüge nun, sie wissen wie die Thai-Tempel aussähen. Von da an machten wir einen  Bogen um die Tempel. Das Thai-Essen passte ihnen gar nicht. Was ein Amerikaner nicht kennt, das mag er nicht! Sie zog es in die McDonalds und Pizzerias.  Diese Küche passte ihnen.

Eben, wenn man diese Mentalität und das fehlende Interesse und deren Niveau kennt, dann kann man auch verstehen, dass sie einem solche Kotzprocken und Lügner auf den Leim gehen. Seine aggressive Sprache, seine Bilder mit den Terroristen sprich Flüchtlingen aus Südamerika machen dem einfachen Volk der Amerikaner Eindruck.

Die Populisten in Europa

Das schlimme und dramatische daran ist, dass sich solche Typen und Parteien auch in Europa erfolgreich breit machen. Mit grossen Sprüchen, gefälschten Bildern von Flüchtlingsstromen, die es gar nicht mehr gibt, aktivieren sie unsere tiefsten Ur-Aengste. Es bringt wenig, wenn die Oesterreicher sich über ihre jetzige Regierung beschweren. Sie selbst haben sie gewählt. Sie müssen sich selber aus dem gemachten Elend befreien, auch wenn ihr Regierungs- Chef nur „kurz“ über seine Nase denkt!

Auch in  Italien steht ein grosser Teil des Volkes hinter den Populisten, die das Leben auf Kosten anderer bewerben. „Mit Schulden lebt sich besser„. Einmal mehr versuchen die Südländer das restliche Europa über den Tisch zu ziehen. Ich hoffe nur, dass diesmal die Italiener auf die Nase fallen!

Ich bin froh, dasss wir Schweizer nicht Mitglied in der EU sind und immer noch unser „Schweizer Fränkli“ haben. Ob wir aber ungeschoren davonkommen, wenn die EU und der EURO ins sich selber krachen?

 

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Êin typischer Tag im Leben des Thai-Max

Max, ist es dir nie langweilig?

Ich werde immer wieder gefragt, ob es mir denn in Thailand (oder auch beim Camping in Istrien) nie langweilig sei? Mich überrascht meistens diese Frage, denn ich habe immer etwas zu tun. Es war mir noch nie langweilig. und wenn ich nichts zu tun habe, dann erinnere ich mich an eine Aktivität, die ich schon lange mal machen wollte: z.B. eine Fotosession, oder ich gehe wie heute ins Shopping-Center Bluport, um mir ein paar Heiland-Sandalen zu kaufen. Meine alten gingen nämlich letztes Jahr kaputt.

Aber vielleicht besser der Reihe nach. Wie lief der heutige Tag bei mir in Hua Hin ab?

Unser Jahr 2019 entspricht dem buddhistischen Jahr 2562

Wie bei jedermann begann auch mein Tag mit dem langsamen Aufwachen und dem Gang auf die Toilette, Zähneputzen, Rasieren und Blutdruck-Pille zu mir nehmen.. Nach einem feinen Frühstück mit Spiegelei, Würstchen und Toast. Orangensaft und Kaffee  las ich die Zeitungen ab meinem Tablet. Die darbelnde Schweizer Presse bot wenig und verschanzte sich hinter ihren Monats-Abos für Online-Ausgaben. Um die Fr. 20.– je Monat verlangen sie. Aber ich wählte die neuen Internet-Angebote wie Watsons  oder Huffington Posts,  und die ausländische Presse-Erzeugnisse mit dem Spiegel, dem Focus, der Zeit etc.

Anschliessend gehe ich in mein Online-Postfach der Schweizer Post (ePost-Office) und lese die  eingescannten, ankommenden Zuschriften. Die einen lösche ich, bei dem einen oder anderen Kuvert will ich den Inhalt sehen. Etwa 3 Stunden dauert es, bis ich auch diesen zugeschickt erhalte.  Einzahlungen über eBanking waren heute keine nötig, wobei die meisten sowieso automatisch erfolgen.

Etwa um 10 Uhr fuhr ich auf meinem Honda-Roller zum Markt und kaufte mir dort ein grilliertes, goldgelbes Honig-Hühnchen zu 130 THB, das sind etwa Fr. 4.30.  In der Ferne sah ich einen Krankenwagen mit blauem Signallicht stehen. Auf dem nahen Markt musste etwas passiert sein.

Weiter ging’s nun zum thailändischen TÜV. Der heisst zwar nicht so, aber er macht dasselbe. Er kontrolliert die Fahrzeuge auf Verkehrssicherheit und gibt den Jahres-Sticker für die Jahressteuer aus. Fahrzeuge älter als 5 Jahre müssen jedes Jahr getestet werden. Vergangene Woche habe ich meinen 6-jährigen Honda-Roller vorgeführt und heute konnte ich den Sticker abholen.

Auf dem Rückweg fahr ich noch ins Market Village, dem grossen Shopping Center. Im Lebensmittel-Geschäft  TESCO kaufte ich mir frischen zugeschnittenen Salat, French-Dressing-Salat-Sauce, Eier, Capuccino-Kaffee, Toastbrot und und Bolognese-Tomaten-Sauce.

Wieder zu Hause buchte ich mir im Internet  für die Zeit vom 18. – 21. Nov. in mein Lieblings-Hotel in Bangkok-Pratunam ein. Ich bezahle für 3 Nächte in  diesem guten Mittelklass-Hotel „iCheck Inn Mayfair Pratunam“ 3’200 THB, das sind etwa SFr. 105.– for 3 Nächte. Ich gehe nämlich regelmässig ein paar Tage nach Bangkok um im Shopping-Paradies Pratunam Kleider, Schuhe, Taschen und Computer-Zubehör einzukaufen. Dieses Jahr muss ich zusätzlich auf die Schweizer Botschaft, um meine Rentenbescheinigung bestätigen zu lassen. Ich brauche diese für mein Jahres-Visum.

Es war nun bereits gegen 12 Uhr. Ich entschloss mich, ins zweite grosse Shopping-Center „BluPort“ zu fahren, um mir neue Heiland-Sandalen zu kaufen. Meine bisherigen sind mir letztes Jahr kaputt gegangen. Ich trage diese offenen Schuhe gerne, vorallem wenn ich stundenlang auf den Beinen bin, wie z.B. in Bangkok beim Shopping und Sight-Seeing. . Ich hatte Glück und fand solche im herrschenden Ausverkauf zu 1’099 THB, das sind etwa SFr. 33.–

Anschliessend über die Mittagszeit legte ich mich zu meinem 1-2 stündigen Mittags-Schläfchen auf die Terrasse und  las dazwischen in meinem eBook-Reader spannende Geschichten, schlief aber immer wieder ein

Nachmittag um etwa 16 Uhr klopfte bei mir der Hunger an. Ich bereitete Nudeln, Hühnchen und Salat zu, dazu gabs ein feines kaltes Chang-Bier aus dem Kühlschrank.

Ueblichweise beginnt nun der Abend zu Hause. Ich schrieb auf meinem Notebook eine Episode in mein Tagebuch, wie z.B. diese Zeilen, und schaute europäisches Fernsehen. Aber vorher zog es mich noch kurz auf den Night-Market, denn ich brauchte eine neue Marken-Sonnenbrillen und wollte mich nach weissen Hemden umschauen. Bei den Sonnebrillen wurde ich  mit 3 Stück der Marken RayBan, Puma und Prada erfolgreich, und ein weisses Baumwoll-Hemd zu 300 THB, d.h. Fr. 12.– habe ich auch gefunden.

Es wurde inzwischen 19:30 Uhr. Nun begann der gemütliche Fernseh-Abend. Ueber VPN wähle ich mich in Deutschland ein und schaute mir das aktuelle deutsche Live-ZDF und -ARD an. Zwischen 22 und 23 legte ich mich ins Bett zum wohlverdienten Schlaf.

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Oktober 2018 „Live Ticker“ vom Thai Max

+++ Dengue-Fieber +++ Krankheiten +++ Halloween und Rückblick auf meinen Unfall vor 1 Jahr +++ Reparaturen +++ Sau-Schwobe +++ High-Speed Train +++ Ankunft in HH +++

Mein kranker Nachbar – Tumor – Dengue Fieber

Ich habe früher schon über meine beiden Nachbarn links von mir berichtet. Ich habe mich damals über ihre Geburtstags-Parties beschwert. Aber im Prinzip sind es zwei liebe schwule Holländer. Nachdem der eine lange Zeit schwer krank war, ich vermute Aids, geht es ihm wieder viel besser.

Aber nun hat es seinen Freund erwischt. Er war der Stärkere von beiden auch von der Figur her. Alles begann mit neuen Knie-Gelenken, die er sich in Bangkok einpflanzen liess, dazu kam eine Thrombose, dann Lungen-Entzündung und Dengue-Fieber. Und zu guter letzte hat man bei ihm  im Gehirn zwischen den Augen einen bösartigen Tumor entdeckt. Und dies alles in den letzten 8 Monaten. Ohne Schlafmittel könne er nicht mehr schlafen, meinte er zu mir. Aber man muss versuchen, positiv zu sein! Ich war selten derart schockiert!

Was mich zusätzlich erschreckte: Das unheilbare Dengue-Fieber ist nun auch hier in Hua Hin eingetroffen. Also aufpassen und Mücken-Schutzmittel einreiben. Die Dengue-Krankheit wirde durch einen Mückenstich verursacht und ist beim ersten Mal nicht tödlich. Man bekommt Fieber wie bei einer Grippe. Eine zweite Ansteckung endet meistens aber tödlich, weil sich das Blut verflüssigt und sich im ganzen Körper verteilt. Ein schrecklicher Tod.

Halloween und Rückblick auf meinen Unfall

Am 3. November vor einem Jahr hatte es mich auf dem Bahnübergang Khao Tao mit dem Rennrad überschlagen. Ich hatte unmässig Glück und kann heute meinen Sport weiterhin betreiben. Ich sah damals aus wie eine Halloween-Maske. Ich bin gespannt, was die Thais dieses Jahr aus Anlass des Halloween auflegen. Die Thais übernehmen bekanntlich alles, was aus den Staaten kommt. Jeden Mist, auch Halloween.

Ich wünsche Euch ein „Happy Halloween“

Reparatur meines Rucksackes

Ohne meinen Rucksack bin ich auf Reisen verloren. Ich kaufe mit ihm ein, in ihm transportiere ich meine Foto-Ausrüstung, er enthält meine Reserve-Taschentücher, Kugelschreiber und auch Waschklammern. Er ist bereits einige Jahre alt. Er ist ein Teil von mir.

Hier in Thailand angekommen, riss ein Träger! Aber in Thailand kann man alles reparieren lassen. Nicht nur den Reissverschluss in meiner Bettwäsche, wie letztes Jahr. Auch den Träger liess ich neu annähen. 3 Stunden später hatte ich ihn wieder. Professional angenäht für Fr. 3.–

Sau-Schwobe und Schwobe

Wenn wir in Basel von den Deutschen sprechen, dann reden wir von den „Schwobe“. Die ist kein negativer Begriff, sondern eher ein Kosenamen, wie die „Schwöbli“, das Weggli mit zwei Häften!  Es gibt dann aber die andere Spezie von „Schwobe“, die wir gar nicht mögen, weil sie unter anderem mit ihrem Egoismus brillieren, Stärke und Macht zeigen und „Grosskotzt“ auftreten …. und bei mir die Haare im Nacken aufstehen lassen. Bei denen spucken wir Basler lieber vorher auf den Boden , bevor wir einen grossen Bogen um die machen.

Zu diesen gehören  der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück, der mit der Kavalerie in die Schweiz einziehen wollte. Ja, dies vergessen wir nicht. Oder neuerdings die Bayern-Mafia Seehofer, Dobrindt, Rummenigge und Hoeness. Das sind „Sau-Schwobe“.

Dazu passt auch die Meldung vo,m 22. Okt. 2018, dass die deutscher Kanzlerin das Abgasproblem in den Städten durch eine Anpassung des Gesetzes lösen will: sie setzt die Grenzwerte hinauf …. und bereits gibt es keine Fahrverbote mehr und die Luft ist wieder besser… und niemand kann den Diesel-Abgasen die Schuld für die schlechte Luft zuschieben. Dies nennt man politische Entscheidung. Auch diese Lösung ist typisch „Sauschwöbisch“. Man rette das Land, unterstützt die Betrüger sprich Industrie auf Kosten der Einwohner und deren Gesundheit.

High Speed Eisenbahn BKK – HH

Wie ihr wisst, wohne ich recht zentral inm Hua Hin unweit der Eisenbahnlinie Bangkok – Malaysia. Die Züge haben mich anfänglich gestört. Ich habe bei jeder Durchfahrt die Beine hochgezogen, weil ich meinte, sie fahren durchs Schlafzimmer. Entweder habe ich mich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, oder der Lärm hat sich durch die wuchernden Gräser und Sträucher gedämpft.

Als ich vor wenigen Tagen frisch in Hua Hin ankam, entdeckte ich mächtige Baumaschinen neben dem bestehenden Eisenbahngeleise. Unzählige Arbeiter schufteten nicht nur tagsüber, die halbe Nacht. Sie bohrten Löcher in die Erde und füllten sie mit Eisenbeton. Sie arbeiten an der ersten Hochgeschwindigkeit-Strecke in Thailand von  BKK nach Hua Hin. Man wird in wenigen Jahren in 1.5 Stunden nach Bangkok reisen können. Heute braucht man etwa 4 Stunden.

Begonnen haben die Bauarbeiten am 1. Oktober 2018. Das ganze wird von China finanziert und soll im 2022 in Betrieb genommen werden

17. Okt. 2018: Ankunft in meiner Thailand-Residenz

Maleena, die Hauseigentümerin, hatte geputzt und alles auf Vordermann gebracht. Die Betten waren angezogen, das Wasser eingeschalten, der Kühlschrank war eingekühlt und bereits mit Wasser-Flaschen angefüllt. Ein Schock aber war unser Garten. Die blauen Winden haben alles überwuchert und sind wieder den Strommast hochgekrochen. Die bekommen wir nie in den Griff. Ich würde die ganze Erde auswechseln, aber Pat lässt sich dazu nicht überzeugen. Sie liebt diese Blumen, die sie aus ihrer Zeit, als sie in den Bergen weilte,  mitgebracht hatte.

Ich bin nun im Thai-Dilemna. Mit Thais kann man nicht logisch argumentieren und noch weniger etwas festlegen. Dann sind sie schnell beleidigt. Ich habe Pat arbeiten lassen und hoffe, dass sie selber auf die Idee kommt, die Erde auszuwechseln. Ich vermute nächstes Jahr wird es soweit sein! Ja mit einer Thai-Freundin muss man auch Thai-Psychologe sein.

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Abschied aus Thailand – ein Rückblick

Ein Wahnsinns Foto von einem unbekannten Fotografen

Ein temporärer Abschied

Es ist wieder soweit. Mit diesem wunderbaren Bild verabschiede ich mich von meinem 10. Winter-Aufenthalt in Thailand. Das Bild strahlt das aus, was ich hier in Thailand finde: Harmonie, Ruhe und Zufriedenheit

Das einschneidendste Ereignis dieses Winters war bestimmt mein schrecklicher Unfall mit dem Rennrad anfangs November 2017, den ich glücklichweise gut überstanden habe. Ein ganzes Bataillon Schutzengel haben mich vor schlimmsten Verletzungen  bewahrt.

Bereits 2 Monate später, am Silvester meinem 75. Geburtstag, sass ich wieder auf dem Rennrad und begann, auf mein Ziel der Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket zu trainieren. Am 6. Feb. kam ich glücklich und zufrieden aus Phuket zurück. Ich hatte meine Angst überwunden und so nebenbei in den 6 Wochen seit meinem Neustart bereits 2’000 km zurückgelegt.

In der 1. März Woche nahm ich wiederum an der Trainingswoche von Andy Schleck teil und reiste dazu übers Wochenende nach Bangkok an eine Jedermanns-Rennen mit Superstars aus aller Welt. Mein gefahrener Kilometerstand im 2018 ist mittlerweilen bei 2’800 km angelangt.

Foto-Galerie Thailand

Die wenigsten kennen diesen Teil in meiner Homepage, dieFoto-Galerie Thailand„. Im Gegensatz zu meinem Tagebuch, in dem ich über meine Erlebnisse schreibe, veröffentliche ich in meiner Foto-Galerie Bilder aus Thailand unter verschiedensten Gesichtspunkten: Buddhismus und Mönche, Menschen, Bangkok by Night, Verkehr, Hua-Hin, Mein Haus etc

Rückflug mit Swiss Boeing-777

Am 14. März um 13:05 startete mein Rückflug in die Schweiz und landete am selben Tag um 19 Uhr in Zürich. Die Nacht vor meinem Abflug verbrachte ich wie gewohnt im Arantha Airport Hotel unweit des Flughafens Suvarnabhumi.

Die Temperatur in der Schweiz war bei Ankunft angenehm um die 10ºC, aber 2 Tage später kam der Winter in voller Stärke wieder zurück und ich erlebte meinen ersten Schnee nach 12 Jahren.

Ich komme Ende Sept. 2018 wieder

In bin glücklich in Thailand und werde bereits Ende Sept. 2018 in meine 2. Heimat zurückkehren. Ich komme früher, weil meine Tochter Daniela mit Familie mich begleiten und besuchen wird, aber auf die Schulferien Rücksicht nehmen muss. Ich bin stolz auf ihren Besuch. Wir werden keine grösseren Ausflüge machen, aber Bangkok und Ayutthaya, sowie die nähere Umgebung um Hua Hin sind auf dem Programm.

… und weiter berichte ich in meinem „Sommer-Tagebuch“

Das Leben geht weiter. Hoffentlich auch meines noch möglichst lange. Ich werde Ende April wieder nach Istrien übersiedeln und dort bis Mitte August bleiben. Dazwischen geht es zu einem Abstecher ins Piemont zu einer Radwoche mit meinen Rad-Freunden aus Basel und Ende Juli in den Kosovo, wo ich mit Daniela und um die 200 Gäste ihren 20. Hochzeitstag, ihren 40. Geburtstag und meinen 75. Geburtstag feiern werde.

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Quo vadis Deutschland – Quo vadis CDU/CSU und SPD? (Vers. 2.1 vom 1.3.2018)

Da Angela Merkel auf Druck von Aussen doch ein paar jüngere Kräfte in ihr Kabinett holte, habe ich den nachstehenden Beitrag an gewissen Stellen umgeschrieben. Dennoch bleibt inhaltlich eine grosse Skepsis bestehen, denn die 20%-Partei SPD hat in den Koalitionsverhandlungen weit mehr herausgeholt, als die 30%-Partei CDU. Die letztere konnte einzig das Kanzleramt retten.

Die Unzufriedenheit der deutschen Wähler stärkt die AfD

Mir schwant schlimmes. Ich bin zwar Schweizer, aber die Deutsche politische Landschaft ist für unser weiteres Gedeihen wichtig. 

Meine Gedanken sind keine Kritik an den deutschen Wählern, aber eine Kritik an den etablierten deutschen Parteien.

Die Vertreter der 4 deutschen Volksparteien politisieren im luftleeren Raum, ohne deutsches Volk. Sie kämpfen nicht für das Land Deutschland, sondern für ihre Karrieren! Die eine zerfleischt sich öffentlich, die andere (noch grössere) ist zufrieden mit ein paar kleinen unwichtigen Ministerien. Grosse CDU-Würfe findet man im Koalitionspapier wenige. Wichtig für die CDU und Angela ist nur ihr Kanzeramt, Deutschland interessiert sie weniger.

Was hat sie aus ihrer desaströsen Niederlage in der Bundestagswahl gelernt? Nichts! Sie wurstelt im gleichen Stil weiter! Sie hat nun auf Druck von Aussen zwar jüngere Kräfte und möglich Kronprinzen und -Prinzessinen ins Kabinett geholt, aber der nebulöse Inhalt, aber auch deren Auslegung,  im Koalitionspapier ist derselbe geblieben.  Ihr geht es nur um ihr Amt.

Was hat die CSU aus ihrem noch schlimmeren Desaster gelernt? Nichts! Im Gegenteil, Seehofer, der grösste aller 3 Verlierer und bisherige Querschläger der alten grossen Koalition geht nach Berlin und übernimmt ein erweitertes mit mehr Macht ausgebautes Innenministerium. Und der ehemalige Verhersminister und Auto-Industrie-Lobyist Dobrindt wird weiter nach oben befödert!

Neu gibt es mit der Ministerpräsidentin vom Saarland Annegret Kramp-Karrenbauer eine neue CDU Generalsekretärin. Sie wird bereits als Nachfolgerin der Kanzlerin hochgelobt. Ob sie das gewisse Etwas für dieses Amt hat?  Will das deutsche Volk nach der Merkel nochmals eine Frau als Kanzlerin? und zudem eine „Erz-Konservative“, die am Volk vorbei regiert? Entscheidend werden einmal mehr die katholische und evangelische Kirche sein, die für konservativ stehen. Ueberrascht hat mich besonders, dass mehrere Frauen neu ins Kabinett-Merkel berufen wurden. Frauen führen Deutschland! ob das gut geht?

 Mit wem ich auch spreche, die deutschen Wähler sind unzufrieden. Nicht nur über das aktuelle Kasperli-Theater. Es rächt sich auch, dass Angela Merkel ihre einsamen Entscheide nie mit ihren Wählern kommunizierte. Die Wähler vergessen nicht, dass die CDU/CSU die Wünsche ihrer Wähler bisher nicht erfüllte, sonden ablehnte. Ich denke an
  • die fehlende Schuldzuweisung an die Auto-Industrie wegen des Diesel-Betrugs, Die Diesel-Besitzer werden unter den Fahrverboten leiden und die Zeche bezahlen. Die Auto-Industrie als Betrügerin ist raus aus der Verantwortung. Dobrindt lässt grüssen.
  • an die abgelehnte Sterbehilfe,
  • die für die betroffenen Frauen frustrierenden Schwangerschaftsabbruch-Gesetze,
  • die weitere dubiose, enge Zusammenarbeit mit dem türkischen Diktator Erdogan und
  • der grosse konservative Einfluss der Kirchen auf die CDU/CSU-Politik.

Es droht eine politische Kernschmelze

Ich befürchte, dass beide ehemals grossen Vorksparteien ins Bodenlose abstürzen werden. Die Grünen und die Linke machen sich bereit, unzufriedene SPD-Wähler aufzunehmen. Auf der rechten Seiten sind es die FDP und die AfD, die sich die Ueberreste der CDU/CSU-Wähler übernehmen wollen.  Die AfD wird ob dieser Missachtung der Volksmeinung massiv zulegen und bald über 20% erreichen, als stärkste Kraft in Deutschland, vor den Grünen und Linken und vor den alten Volkparteien.

Andere Europäische Länder haben es bereits vorgemacht oder sind daran sich komplett politisch umzustrukturieren. Mir schwant schlimmes, auch für die EU !!!

Hatten wir diese Situation nicht schon einmal, als die regierende Kaste versagte? Vor langer, langer Zeit, aber ….

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Neues Newsletter: Resultat der Umfrage – Mail-Adressen

Das Resultat der Umfrage über die Häufigkeit des Versandes meines Thailand-Newsletters war eindeutig, aber auch überraschend.  Ich danke den Teilnehmenden.

  • Keiner wünschte sich einen quartalsweisen Versand.
  • Alle votierten für einen monatlichen Newsletter oder einen nach jeder Veröffentlichung.

Das letztere ist nur schwer möglich, denn in den 1-2 Tagen nach jeder Veröffentlichung passe ich den jeweiligen Beitrag meistens nochmals an. Ich kann nicht druckreif schreiben und muss einmal darüber schlafen! Ich werde aber zukünftig auf jeden Monatswechsel  ein Newsletter verschicken.

Weiteres Vorgehen:

Wie ihr wisst, sind die bisherigen Adressen des Thailand-Newsletters verloren gegangen. Ich habe jedoch die Mail-Adressen vom Sommer-Tagebuch geladen und werde diesen bis Mitte Woche ein entsprechende Mail schicken.

Wer bis zum 1. März kein Mail aus dem Thailand-Tagebuch erhält, müsste sich nochmals anmelden, falls er an einem monatlichen Versand interessiert ist.

Ihr findet die Anmelde-Maske  für das Thailand-Newsletter auf der rechten Seite des Thailand-Tagebuches unter  „Abo für Newsletter“.

Ich danke Euch für Euer Verständnis

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18. und 19. Jan. 2018: Zwei ganz normale Tage in Hua Hin

Ist es Dir nie langweilig?

Manche von Euch fragen sich, wie ich wohl die Tage in den 5 Monaten hier in Hua Hin verbringe.  Ich kann Euch beruhigen, es wurde mir noch nie langweilig. Im Gegenteil, oft war ich froh, dass am einen oder anderen Tag nichts los war.

Donnerstag, 18. Jan. 2018

Der Donnerstag ist für Pat der „Movie Day“. Sie geht dann ins Market Village in die grosse Cineplex-Anlage und sieht sich 1 oder 2 Filme an. Sie ist wie viele Thais ein Fan von Filmen. Derweil habe ich frei und gehe z.B. mit Freunden essen.

Auf dem Weg nach Hause fuhr ich an diesem Tempel vorbei

Gestern Donnerstag zum Beispiel begleitete ich Kathleen und ihre Fun-Gruppe auf der Hürzeler-Radfernfahrt von Hua Hin in den Süden. Nach rund 50 km drehte ich ab und fuhr alleine zurück nach Hause, während Kathleen weiter in Richtung Süden fuhr.  Meine Rückfahrt war ein hartes Stück Arbeit, denn es herrschte Gegenwind und ich war alleine auf der Strecke. Ich hatte kein Hinterrad, das mir Windschutz bieten konnte. Ich machte aus der Not eine Tugend und hielt von Zeit zu Zeit bei speziellen Sehenswürdigkeiten am Strassenrand an, um sie zu fotografieren. Sei es eines der vielem Geisterhäuser am Rande der Ueberland-Strassen oder einem Tempel, der eben erst gebaut wurde.

Zuerst wird der um die 10-20m grosse Buddha gefertigt, dann der Tempel herum gebaut

Um 10 Uhr morgens startete ich. Gegen 15 Uhr kam ich zurück. 97 km hatte ich zurückgelegt. Zum Schluss war es 32ºC warm.  Ich war körperlich geschafft. Wahrscheinlich hatte ich zu wenig getrunken, obwohl ich unterwegs neben den Elektrolyt-Getränken auch  ein Mango-Smoothie zu mir nahm. Zu Hause füllte ich noch die Waschmaschine, dann legte ich mich auf der Terrasse zum wohlverdienten Schlaf hin.

Mehr von diesen Shrines findet ihr in meiner „Thailand-Foto-Galerie“ (klick aufs obige Bild)

Am frühen Abend kam dann Jean, um mit mir zum Essen ins Mekong-Restaurant zu gehen. Wir assen wie die Könige eine vietnamesische Vorspeise, ein thailändisches Rinds-Massama mit Reis und zum Dessert leisteten wir uns ein Kokusnuss-Eis.

Nachts im Bett brauchte ich recht lange, bis sich mein Körper von der Ausfahrt und dem späteren Essen beruhigt hatte. Es war gegen 1 Uhr morgens, bis ich tief einschlief.

Freitag, 19. Jan. 2018

Am Freitag galt es als erstes, meine private Post zu erledigen. Im Briefkasten an der Haustüre  fand ich die Januar-Stromabrechnung über 750 Baht, das sind etwas 19 Euro. Die Post aus der Schweiz erhalte ich elektronisch von der Schweizer Post. 5 Briefe waren darunter, 3 davon enthielten Beilagen für meine Steuererklärung.

Dann meinte Pat, wir sollten gegen Mittag zum Schneider gehen, um meine Party-Kleidung für das Fest im Kosovo machen zu lassen. Weisse Hosen und Hemd, beides in 100%-Leinen, weit geschnitten mit speziellem Kragen. Ich bin gespannt. Die Kombination sollte echt heiss werden. „Tikko“ sagen dem die Thais, was etwas bedeutet „jugendlich freche Kleidung“ . 5’800 THB werden Hose und Hemd kosten, das sind 150 Euro

Da es heute Freitag war, gab es nur ein Mittagessen, aber kein Nachtessen. Eine meiner Massnahmen gegen meine zu „starke Muskulatur“. Von gestern hatte ich noch Massama mit Reis, dazu gab es Salat und zum Dessert eine Mango. Nach dem obligaten Schläfchen auf der Terrasse las ich gemütlich in meinem Harry Potter Buch weiter. Ich finde diese Bücher einfach spannend. Echte Märchen für Erwachsene.

Am späteren Nachmittag erhielt ich von Kurt das WhattsApp, dass Francois, ein Schweizer eben eingetroffen sei und wir morgen mit ihm eine leichte Ausfahert machen werden. Anschliessend buchte ich für Pat über Internet den Bus zurück via Flughafen Suvarnabhumi nach Bangkok am kommenden Samstag. Für mich beginnt dann die Radfernfahrt nach Phuket.

Im Moment sitze ich vor dem PC und bearbeite die gestrigen Fotos von meiner Heimfahrt mit dem Rennrad. Dann werde ich noch an diesem Beitrag für das Thailand Tagebuch feilen.

Eine Oase auf der Seite des Radweges

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Christliche, erotische und andere Gedanken zum Jahresbeginn

Den statischen Auswertungen meines Tagebuches entnehme ich, dass „Sex“ und andere erotische Ausdrücke oft als Suchbegriffe in meinem Thailand Tagebuch benutzt werden.

Um noch mehr interessierte Leser zu gewinnen, werde ich mich im 2018 mehr diesem Thema widmen. Im Stile etwas des Dr. Sommers aus dem altehrwürdigen „Bravo“?  Möglicherweise werde ich eine neue Rubrik eröffnen:

Basler Max klärt auf!

Ich muss mir noch über den Detaillierungsgrad und die Themen-Wahl klar werden müssen. Vielleicht hat ja der eine oder die andere eine Idee oder eine erotische Frage? Bitte meldet Euch. Ich werde Anfragen vertraulich behandeln.

Meine Neujahrsvorsätze

Ich habe mir keine grossen Vorsätze vorgenommen. Sie sind grösstenteils noch vage.

  • Vielleicht meine letzte grössere Fernfahrt mit dem Rad von Bangkok in den Norden nach ChiangMai?
  • Bereits lange plane ich, mein Körper-und Muskel-Gewicht auf knapp unter 80 kg zu senken oder meine Grösse um 10 cm zu erhöhen? Bisher ist es aber beim Plan geblieben, denn ich weiss, da wird sich die holde Weiblichkeit beschweren, die auf Buddha-Figuren steht!
  • Eines ist aber klar und das habe ich mir schwer vorgenommen, ich werde im 2018 nicht heiraten!
  • Ich habe mir aber auch vorgenommen, weniger über Politisches zu schreiben. Betonung liegt aber auf „weniger“, denn wenn es mir den Hut „lüpft“ ……

Donald Duck for President!

Falls nur die Hälfte oder ein Drittel des soeben erschienen Buches von Michael Wolff über Donald Trump stimmt, dann könnte die Präsidentschaft des Donald Trumps wirklich aus der Feder des Walt Disney und seiner Figur „Donald Duck“ entsprungen sein.

Was aber noch viel schlimmer und drammatischer für die westliche Welt ist, die amerikanischen Wähler, die ihn gewählt haben sind genau so blöd, denn man wählt bekannterweise jemanden, mit dem man sich identifizieren kann. Dies gilt für alle Wähler auf der Welt. Auch für die Deutschen, bei denen jeder 7. Wähler die AfD und rechtsnationales Gedankengut gewählt hat.

Mein Vorschlag zur Lösung des deutschen Gefangenen-Problems mit der Türkei

Mich ärgert masslos, dass die Merkel ihre deutschen Mitbürger in der Türkei im Gefängnis weiter schmachten lässt und nichts unternimmt, um ihre Geschäfte mit der Türkei nicht zu gefährden. Ein absoluter Skandal. Ein deutscher Mitbürger ist nichts wert! Sie könnte doch wenigstens einen Austausch vorschlagen, Merkel gegen die Gefangenen, und allen wäre gedient!

Eines liegt mir auf der Zunge: Was haben die beiden Christlichen Religionen in der Politik zu suchen?

Zur Information: Es gibt in Deutschland 2 christliche Volksparteien die CDU und die kleinere aber umso bissigere CSU. Beide haben bei den letzten Budestags-Wahlen massiv an Stimmen eingebüsst. Sie sprechen zwar immer von um die 8%, in Tat und Wahrheit haben sie um die 20% ihrer Wähler verloren. Die immer erwähnten 8% sind Prozentpunkte und zwar die Differenz zwischen 40% und 32%. Dies muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Jeder Firmen-Manager wäre auf der Stelle entlassen worden.

Das „C“ für Christlich in den Partei-Abkürzungen hat eigentlich in der Politik nichts mehr verloren. Christlich ist eine Glaubensrichtung und keine politische Organisation. Zudem glaube ich nicht, dass sie viel zu einem positiven Image beitragen kann.

Welch Aufschrei durch die Parteilandschaft würde es geben, wenn sich eine „MDU“ oder „MSU“ zur Wahl stellen würde: eine „Muslim-Demokratische-Union„.

Gute Werbeträger sind die Christlichen Kirchen keinesfalls mehr, denn die eine hat in den letzten Jahren derart viel Mist gebaut, dass sie nach ihren eigenen Regeln „Du sollst nicht lügen“ unter dem Logo als „Missbrauchs-Partei“ auftreten müsste. Ursprünlich sind beide Organisationen geschaffen worden unter dem Slogan:  „Nächstenliebe und Liebe am Menschen“,, sie machten daraus „Verbieten und Verdammen“.

Es würde wahrscheinlich beiden Parteien gut tun, wenn sie sich vom moralischen Druck der beiden Kirchen freimachen würden. Sie könnten dann eher Forderungen der Mehrheit der Deutschen Bevölkerung wie „Abtreibung, Sterbehilfe etc“ im Sinne  der Bevölkerung und nicht der beiden Kirchen regeln.

Auch in der Schweiz gibt es eine Christliche Volkspartei (CVP), die der katholischen Kirche nahe steht. Ihr Präsident hatte in letzter Zeit unrühmliche Schlagzeilen durch eine Seitensprung-Affäre mit Konsequenzen gemacht.  Ihre Bedeutung ist unter 10% Wähler-Anteil.

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