Kategorienarchiv: Privat, pers. Gedanken, Briefe

Briefe, pers. Gedanken und Meinungen, Jahresberichte etc

Mrz 16 2017

15. März 2017: Ein Blick zurück auf meinen diesjährigen Thailand-Aufenthalt

Verschiebe nie auf Morgen, was Du heute kannst besorgen!“ Diese Lebensweisheit habe ich von meinen Eltern mitbekommen und nie vergessen. Ich wende sie immer dann an, wenn ich etwas nicht gerne erledige und vor mich hinschiebe..

Bereits bin ich wieder zu Hause in Binningen und habe unverzüglich das Ausfüllen meiner ungeliebten Steuererklärung in Angriff genommen und nach wenigen Stunden erfolgreich abgeschlossen. Jetzt bin ich erleichtert. Es beginnt mein schönes Leben zu Hause in der Schweiz und ab 24. April in Istrien.

4½ Monate habe ich in Thailand verbracht. Es war mein 9. Thailand Aufenthalt. Es war wiederum eine traumhafte Zeit in einer Welt, in der alles ganz anders ist. Ich liebe Thailand.

Den unangenehmen Jetlag habe ich bereits nach 2 Nächten überwunden. Ich schlafe wieder regelmässig meine 7 Stunden

Radsport

März 2017 Max und Pat im Hotel Aranta Airport in Lat Krabang

Ich wohnte in Thailand wiederum in meinem „Schloss“ an der Soi94 unweit vom Meer und dem Zentrum von Hua-Hin. Diese Saison stand vorallem der Radsport im Vordergrund. 4’000 km habe ich zurückgelegt. Allein deren 2’800 km in den ersten Monaten des 2017. Eine Radfernfahrt über 800 km nach Phuket und das Trainings-Camp mit dem ehemaligen Tour-de-France-Sieger aus Luxemburg Andy Schleck bildeten meine Höhepunkte.

Pat ist zurück

Nach einem Jahr Unterbruch haben wir uns wieder gefunden. Der Anstoss dazu kam von Pat. Sie meldete sich, als ich in Thailand ankam und besuchte mich als Ueberraschung an meinem Geburtstag. Ich bin froh ob dieser Wende, denn Pat ist für mich Thailand. Wir wollen nächste Saison mehr gemeinsam unternehmen.

Fotografie

Als eifriger und bestens ausgerüsteter Fotograf wagte ich mich dieses Jahr auf Neuland: Fotografie mit meinem mobilen Telephon. Bisher habe ich über all die vielen „Knipser“ geschmunzelt. In den vergangenen Wochen habe ich fast nur mit meinem Smartphone fotografiert und auch vor Selfies nicht Halt gemacht. Es war immer bei mir, auch auf dem Rennrad und brauchte wenig Platz. Ich muss gestehen, dass ich ob der Foto-Qualität überrascht war. Als grössten Nachteil empfand ich das fehlende optische Zoom-Objektiv. Ich konnte nicht schnell durch drehen am Objektiv das Objekt format-ausfüllend abbilden. Ich musste mich zum Objekt hin begeben.

Geldbedarf

Ich werde immer wieder gefragt, wieviel Geld ich brauche, um hier in Thailand gut zu leben. Während meines Aufenthaltes habe ich eine grobe Buchhaltung geführt und alle Bankbewegungen aufgeschrieben.

  • Ich brauchte für meinen täglichen Lebensunterhalt inkl. auswärtigem Essen und Barbesuche, Auto- und Roller-Versicherung, Putzfrau, Shopping in Hua Hin und Bangkok, Taxis zum Flughafen etc 4’500 Euro resp. monatlich 1’000 Euro
  • Dazu kamen die Monatsmieten von rund 500 Euro pro Monat für mein Haus sowie das Flugticket
  • In meiner Zusammenstellung nicht inbegriffen sind ausserordentliche Kosten für grössere Reisen wie die Phuket-Radfernfahrt und das Andy Schleck Trainigs-Camp

Ausblick in den europäischen Sommer

Bereits am 24. April fahre ich weiter nach Istrien in meine Sommer-Residenz, wo ich bis Mitte August residieren werde. Ueber meine sommerlichen Erlebnisse berichte ich wie gewohnt  in meinem

»» Sommer-Tagebuch ««

 

 

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Nov 20 2016

Frustrierte und andere alte Farangs in Thailand

Unzufriedene Farangs

Dora-verflüssigt

Ich habe kein besseres Bild für diesen Zustand gefunden

Man sollte eigentlich meinen, dass Leute, die hier unten in Thailand leben dürfen, glücklich und zufrieden sein müssten. Bei den Jüngeren ist dies meistens der Fall. Bei den Aelteren ab 60 beginnt dies zu happern. Dann beginnt die „Alters-Bösartigkeit und -Dummheit“. Von denen gibt es mehr als man meinen könnte. Ich erschrecke immer wieder, wenn ich Jemanden treffe, und der sich als frustriert zu erkennen gibt.

Ich habe hier unten Freunde, Bekannte und Andere. Unter „Andere“ führe ich die auf, die mir für gewisse Aktivitäten genügen. Anstatt alleine mit dem Rennrad herum zu fahren, hänge ich mich gewissen „Anderen“ an. Beim Radfahren redet man wenig und nach 3-4 Stunden bin ich diese wieder los. Ich treffe die weder privat, noch würde ich mit denen eine Reise unternehmen. Es handelt sich vielfach um „alte, unzufriedene, kranke und frustrierte“ Zeitgenossen.

Viele dieser „Anderen“ haben ununterbrochen etwas Negatives an Thailand auszusetzen. Ich frage mich, warum die wohl  sich hier niedergelassen haben. Ich bin sicher, die sind mit sich selbst und ihrem Leben unzufrieden. Sie bemängeln die Zuverlässigkeit der Thais, auch deren Fahrweise auf den Strassen, obwohl ich hier in den 8 Jahren nur 1 kritische Situation mit dem Rennrad erlebte habe. Aus meiner Sicht haben die Thais mehr Respekt vor den Radfahrern als ich dies in Europa je erlebte.

Es gibt fast kein Thema, das aus Sicht der „Anderen“ nicht kritisiert wird. Sie vergleichen Europa mit Thailand, obwohl sie wissen müssten, dass gerade in der asiatischen Mentalität der Reiz in Thailand liegt.

Einer ist ein Musterbeispiel von solch einem Bünzli. Er war seit 7 oder 8 Jahren nicht mehr in der Schweiz. Er kennt die Schweiz nur aus dem „Blick“ und aus „Social Medias“, hat aber eine klare Meinung über die schreckliche Ueberfremdung in der Schweiz. „Es sei schrecklich, dass eine Frau ohne männliche Begleitung sich nicht mehr in die Stadt trauen kann.“ oder „Wegen der vielen Fremden müssen sogar schon die Schüler mit dem Auto zur Schule gefahren werden.“

Nicht von ungefähr sind diese „Anderen“ mehrheitlich Anhänger einer populistischen Partei. Ihre Informationsquelle sind Social-Medias und Seiten von „Verschwörungs-Fanatikern“. Ganz schlimm sind darin die Oesterreicher. Man spürt es ihnen an, dass sie zu Hause keine hochstehende meinungsbildende Presselandschaft haben. So ist es auch zu erklären, dass sich die Hälfte keine Meinung mehr bilden kann und auf Schlagworte der Freiheitlichen hereinfallen. Ein Volk ohne eigene Meinung ist leicht manipulierbar. War da nicht einmal so etwas vor 70 Jahren?

Beim Schreiben dieser Zeilen realisierte ich, dass es vorallem Schweizer, Deutsche und Oesterreicher sind, die die Thais umerziehen wollen. Die Holländer, Australier, Amerikaner und auch Briten haben da eine ganz andere und pragmatischere Einstellung: Sie nehmen die Thais, wie sie sind.

Ich liebe die Thais und ihre Art. Ich muss es nur akzeptieren, dass sie oft zu spät kommen, dass sie manchmal nicht so viel voraus denken, dass ihre Administration wiehert, dass ihre Gesetze je nach Mondstand unterschiedlich ausgelegt werden, dass sie eben anders sind.

Unvergesslich aber ihr herzliches Lächeln, wenn sie einen Unfall verhüten konnten, weil ich der Farang falsch gefahren bin. Ich liebe die Thais

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Mrz 09 2016

Neue Zweck- und Panik-Bündnisse in Europa !

eu-diktatur1Man sucht sich die Freunde aus, die man verdient

Was doch die Flüchtlingskrise alles zustande bringt. Anstatt gemeinsam das Problem zu lösen, bilden die EU-Nationen neue hirnwütige Bündnisse.

  • Deutschland geht mit Griechenland und der Türkei zusammen.
  • Oesterreich mit den Armenhäusern Polen, Ungarn, Tschechien/Slovakei, Bulgarien, Slowenien und Kroatien…..
  • und die ehemalige Grand Nation Frankreich geht als zukünftig grösster Schuldner zusammen mit Italien, Spanien Portugal

Gibt es nicht eine Lebensweisheit: „Schau Dir die Freunde einer jeweiligen Person resp. Landes an, dann weisst, woran Du bist !“ oder eine andere: „Man sucht sich die Freunde aus, die man verdient !

Da kann ich nur sagen: Rettet sich wer kann! oder bestätigen, dass über 90% der Schweizer von der jetzigen EU nichts mehr wissen wollen. Auch ich nicht, der doch ursprünglich so viel von Europa hielt!

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Feb 10 2016

Lügenpresse und Lügen in Social Medias: Asylbewerber, Schwarz-Afrikaner

Es sind nicht nur die Medien, die Lügen verbreiten, es sind auch Leute wie Du und Ich, die in den Social Medias wie Twitter, Facebook Dinge weiterverbreiten, die sie nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft haben. Jeder dramatisiert ein wenig mehr und zum Schluss weitet sich die ursprüngliche kleine Meldung zu einem emotionalen Flächenbrand aus.

 

Am vergangenen Karnevals-Mittwoch sind in Mainz mindestens 20 Frauen von Schwarz-Afrikanern und Asylanten betatscht und teilweise vergewaltigt worden. Es spielten sich dabei grässliche Szenen ab. …… wir berichten detailliert mit Interviews der Betroffenen ….

Carnival of Solaris: Lady in Blue

Solche Meldungen findet man zur Zeit in Zeitungen zu hauf. Sie wenden sich an sex- und sensationslüsterne Leser und dies bringt Umsatz. Sie wenden sich aber auch an eine Leserschaft, die alles, was schwarz-weiss auf Papier steht, für bare Münze nimmt. Sie schüren damit in deren seelischen Tiefe ihre Emotionen.

Es ist leider schon lange her, als die Presse sich noch an den Codex hielt, nur und möglichst nur die Wahrheit zu berichten. Im Zeitalter des Kommerzes hat sich dies geändert. In vielen Zeitungen recherchiert der Journalist nicht mehr. Er formuliert nur noch. Es fängt bereits dort an, wenn die reisserische Schlagzeile mit dem Bericht nicht übereinstimmt oder das „Fragezeichen“ unterschlagen wird. Aus einer Frage „Er hat sie vergewaltigt?“ wird dann eine Tatsache: „Er hat sie vergewaltigt“

Man muss sich leider bewusst sein, dass alle Medien, auch das Fernsehen und das Radio nach kommerziellen Gesichtspunkten geführt werden. Mit Emotionen lässt sich viel Publikum gewinnen. Viele Leser und Zuhörer bringen viel Geld in Form von Werbung. Schon längst haben die Medien erkannt: mit Wahrheit lässt sich kein Geld machen. Dies kann man auch am Aufschwung der populistischen Parteien erkennen. Diese arbeiten genau gleich mit „Halbwahrheiten und Lügen“, die nur mühsam richtig gestellt werden können.

Wen wundert es, dass man dann im Facebook und Twitter ähnliche Beiträge findet. Emotionale Geschichte, die man irgendwo gehört, gelesen, vernommen und so weitergegeben hat, als hätte man es selbst erlebt: Folgender Facebook-Eintrag einer Oesterreicherin samt einige „Likes“ von Frauen und Männern vom 10. Feb. 2016 sei ein typisches Beispiel:

Facebook-Original-Version inkl. Schreib-Fehler:

Es ist schlimm genug abends mit den Hunden spazieren zu gehen und angst zu haben.3 Burschen. …16 und 17 Jahre. ….Afghanen haben 1 km von mi entfernt 1ine 12 jährige beraubt…..Im parkbad. ..Da geh ich auch hin  brgraoschen asylwerber Frauen und Kinder. ….Anzeige auf freiem fuss und kein hauscerbot……Ein Marokkaner vergewaltigt einen 10 jährigen Buben. ….Als Erklärung. ….sexueller Notstand. …..Ja. ….Ich fühle mich betroffen. ..

Ja sie hat es genau beobachtet, wie 1 km entfernt von ihr dieses Mädchen ausgeraubt wurde…. Ich habe immer Mühe, das Alter zu schätzen, andere weniger…. Afghanen kann ich von Indern und Pakistani nicht unterscheiden.

Korrigierte, einigermassen lesbare Version:

Es ist schlimm genug, abends mit den Hunden spazieren zu gehen und Angst zu haben. 3 Burschen …. 16 und 17 Jahre. ….Afghanen haben 1 km von mir entfernt eine 12 jährige beraubt ….. Im Parkbad, da geh ich auch hin, begrapschen Asylbewerber Frauen und Kinder. … .Anzeige auf freiem Fuss und kein Hausverbot……Ein Marokkaner vergewaltigt einen 10 jährigen Buben. ….Als Erklärung. ….sexueller Notstand. …..Ja. ….Ich fühle mich betroffen. ..

Seien wir doch ehrlich. Der Deutsche und auch der Ostschweizer/Oesterreichische Karneval lebt von Sex und Erotik. Nirgendwann und -wo sieht man so viele leicht bekleidete und offenherzige Frauen. Karneval und Sex gehört in diesen Regionen immer zusammen. Ich weiss wovon ich spreche. Auch ich tobte mich aus.  Aber jetzt auf einmal der prüde Aufschrei!

Es ist ein grosser Unterschied, ob man am Karneval von einem blonden Deutschen oder einem Schwarzafrikaner begrapscht wird.

Es ist schwer, in den Medien Wahrheiten von Unwahrheiten zu unterscheiden. Oft schreiben die Zeitungen einander ab oder sind wie in der Schweiz in einem Redaktionsverbund, d.h. derselbe Beitrag erscheint in verschiedenen Zeitungen.  Auch ich bin oft ratlos, fahre aber meist damit gut, indem ich lange nicht auf den Emotionszug aufspringe und die ganze Geschichte verfolge. Oft werden nämlich solche Meldungen nach kurzer Zeit von der Polizei dementiert und richtig gestellt. Ich gebe aber auch zu, manchmal wie am Silvester in Köln hat sich die wahre Tragik über wenige Tage immer mehr ausgeweitet.

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Jan 25 2016

Buch-Beschreibung: Ken Follett – Jahrhundert-Trilogie

Empfehlenswert, spannend, lehrreich, allgemeinbildend – so würde ich die Jahrhundert-Trilogie des Ken Follett beschreiben

Drei Länder, drei Familien, ein Jahrhundert

Sturz der titanen_Es sind weit über 3’000 Seiten in 3 abgeschlossenen Bänden, die Ken Follett in seiner Familiensaga beschreibt. In einem spannenden, historischen Roman beschreibt er die Zeit zwischen dem 1. Weltkrieg und dem Fall der Mauer.

Im ersten Moment war auch ich erschrocken über den Papierbrocken, der „elektronisch“ in meinem eBook-Reader lag. Aber bereits nach wenigen Seiten konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Spannung pur! So kann Geschichte Spass machen.

Für jedermanns Geschmack ist etwas in den 3 Bänden enthalten: Sowohl die Krimi- und Thrillerfreunde, wie auch die Fans von Liebesgeschichten und Romatik oder die Freunde von Memoiren kommen auf Ihre Rechnung.

Sukzessive und immer wieder wurde mir bewusst, dass ich von der Neuzeit-Gechichte ab dem 1. Weltkrieg recht wenig wusste.

  • Band 1: STURZ DER TITANEN. Im 1914 herrscht noch Frieden, aber die Mächte der Welt rüsten auf.
  • Band 2: WINTER DER WELT: 1933. Seit dem Ersten Weltkrieg ist eine neue Generation herangewachsen. Nun spitzt sich die Lage in Europa erneut gefährlich zu und endet im 2. Weltkrieg.
  • Band 3: KINDER DER FREIHEIT: Vom Bau der Mauer bis zu ihrem Fall. Dem kalten Krieg bis zu Gorbatschow und der vereinten Bundesrepublik Deutschland

Wer ist Ken Follet?

Ken Follett (geboren 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales) ist ein britischer Schriftsteller, der seine Werke im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst. Follett wurde durch seinen Roman „Die Nadel“ bekannt, der in 30 Sprachen übersetzt wurde.

Die Frankfurter Allgemeine schreibt: Ken Follett ist ein Generalstabschef des Erzählens. Seine Organisation, das „Follett Office“, besteht inzwischen aus gut zwanzig Mitarbeitern, die von der Recherche bis zum Rechnungswesen jeweils für klar strukturierte Aufgaben zuständig sind. Weltweit sind inzwischen mehrere Kohorten von Verlagslektoren, Übersetzern, Herstellern und Marketingleuten hinzugekommen, die ihm indirekt zu Diensten sind.

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Jan 09 2016

Ein „Shitstorm“ wütete über mein „Sommer-Tagebuch“

Wenn diese Chaoten gewusst hätten, dass ich der FDP nahestehe und manche Gedanken der SVP unterstütze, dann hätte sie mich nicht „Linke Sau, Sau-Türke und Jugo“ genannt und mich auch nicht wie im Dritten Reich vergasen wollen!

Ein „Shitstorm“ ist eine Art „Mobbing“ via Internet

Seit Mitte Dezember haben mich eine Handvoll schwachsinniger SVP-Chaoten mit bösartigen, hasserfüllten Kommentaren und Drohungen wegen eines Beitrages, den ich im Sept. 2012 mit dem Titel »Der Fall „Christoph Mörgeli“ oder „Alle gegen die SVP“« veröffentlichte, überschwemmt und sogar versucht den Zutritt zu meinem Sommer-Tagebuch zu erhacken. Glücklicherweise haben meine Gegenmassnahmen gegriffen und ich kam nicht zu Schaden.

Trotzdem habe ich bei der Basler Staatsanwaltschaft Anzeige gegen die Verfasser der Kommentare und die Hacker meines Sommer-Tagebuches wegen Nötigung erhoben. Anhand der hinterlassenen IP-Adressen sind die Verfasser eruierbar.

Typisches SVP-Wahl-Plakat

Typisches SVP-Wahl-Plakat

Die SVP hat oder hatte hervorragende, erfolgreiche Mitglieder und Parlamentarier. Wenn ich nur an den Peter Spuhler (Eigentümer der Stadler Rail) oder den Walter Frey der Emil Frey AG denke. Die beiden spielten in einer eigenen SVP-Liga, haben sich jedoch, warum auch immer, aus der Politik zurückgezogen. Uebrig geblieben sind …. (meine eigene Zensur gebietet mir HALT). Deshalb stehe ich auch dem höheren Niveau der FDP viel näher!

Christoph Mörgeli, seines Zeichens Vordenker dieser populistischen, rechten Partei SVP liegt nicht auf meiner Linie. ich mag diese Person in seiner Art, seiner Ausdrucksweise und seiner Rechthaberei nicht. Ich mag aber auch seine Partei nicht, denn sie schürt bewusst rechtsradikales Gedankengut und missbraucht mit ihren emotionalen Schlagworten einfache Bürger.

Dies ist meine ganz persönliche Einstellung und Meinung, und eine solche ist in der Schweiz (noch) erlaubt. Jeder darf dagegen sein und dies auch kund tun.

Was mir jedoch zu denken gibt und mich alarmiert, ist die Art und Weise, wie Fans und Mitläufer „ihren verehrten Herr Mörgeli„, Wortlaut aus ihren Kommentaren, verteidigen und dessen Gegner versuchen zu zerstören und mundtot zu machen. Irgendwie erinnert mich diese Mentalität und Wortwahl stark an eine Zeit im letzten Jahrhundert, die ich glaubte vorbei zu sein. Hat denn die Welt noch nichts gelernt? Oder sind diese Typen einfach zu blöd?

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Jan 02 2016

Jahresrückblick 2015

Frohe Weihnachten und "e guete Rutsch"

Es war wieder ein tolles 2015: Ein Traumjahr, ein exzellenter Jahrgang

So könnte ich das vergangene 2015 zusammenfassen. In der Tat bin ich ein Glückspilz. Ich kann von vielen positiven, erfreulichen und einmaligen Erlebnissen berichten. Nur wenig Negatives trübte meine Erinnerung.

Sport: Billard, Rennrad, Fernsehen

Tennis habe ich nun endgültig an den berühmten Nagel gehängt. Die Schulterverletzung aus meinem Sturz vom 12. Feb. 2013 mit dem Mountainbike liess meine ehemals gefürchteten Aufschläge nicht mehr zu. Weitere Nachwirkungen fühle ich glücklicherweise keine, weshalb ich mich auch nicht operieren liess. Zudem fehlte mir dazu die Zeit. Als Rentner ist man immer unter Zeit-Druck.

Mein Hauptsport blieb im 2015 das Radfahren. Beinahe hätte ich die 6’000 km Marke geknackt. Es fehlten dazu nur 1-2 Ausfahrten. Ich habe wiederum viele schöne Momente mit Freunden des Radrennclubs Basel (RRCB), des CPC (Club des Pédaleurs de Charme) und der Hua-Hin Roadies in Thailand verbracht. Unvergesslich waren die Ausfahrten mit Tony Rominger und Ernesto Guidali zu Jahresbeginn.  Mehr dazu kannst unter Rad-Ausfahrt mit Profis wie Tony Rominger nachlesen

Wir von den Hua-Hin Roadies hatten auch dieses Jahr Glück im Unglück, denn der einzige Sturz des Peter Stephenson ging glimpflich aus. Sein Helm schützte ihn vor grässlichen Kopf-Verletzungen. Er musste nur 10-fach genäht werden. Sein Helm schützte sein Leben

Kurz vor Ende des Jahres knackte ich auf der Dolphin Bay-Fahrt die Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h auf einer Distanz von 85 km.

Beim Pool-Billard brachte ich es dank der Unterstützung vom Karli Holzhauser und meines englisch-mexikanischen Nachbarn Neil zu gewisser manchmal auch überraschenden Fertigkeit. Auch in dieser Disziplin bin ich ein Talent, aber zu alt!

Mein Thailand-Aufenthalt

Mitte März kam ich von Thailand zurück in die noch recht kalte Schweiz, aber bereits 7 Monate später Mitte Oktober  flog ich bereits wieder mit der Swiss zurück nach Hua-Hin. Ich fand mein Haus geputzt vor und zu guter Letzt und zu meiner grössten Ueberraschung sprang mein Honda-Roller an, als ob die Batterie noch  jungfräulich gewesen wäre. Thailand ist die für mich geeignetste Winter-Destination!

Augen-Operation

Ueber meine Cataract-Operation (grauer Star) habe ich in meinem Sommer-Tagebuch ausführlich berichtet. Heute 4 Monate später bin ich immer noch zufrieden mit dem Ergebnis. Durch geschickte Wahl der neuen Linsen bin ich auf dem linken Auge kurzsichtig und auf dem rechten weitsichtig. Erstaunlich, mein Gehirn koordiniert den Einsatz meiner Augen und bildet wunderbare scharfe Bilder ab.

Mehr darüber könnt Ihr lesen: „Sept. 2015 Meine Graue-Star-Operation“ 

Camping

Auch im 2015 residierte ich von Ende April bis Mitte August in meinem istrianischen Schloss auf dem Campingplatz Solaris. In Erinnerung blieben mir der unerwartete und heimtückische Hexenschuss, der mich ein paar Tage niederstreckte und mich dazu zwang, eine Lösung für mein Vorzelt zu finden. Mein dortiger Arzt Dr. Natko Radocaj  meinte, „das Vorzelt aufstellen sei nicht unbedingt gut für meinen Rücken“.

Das Ergebnis meiner Ueberlegungen und Träume kurz vor dem Einschlafen war die Anschaffung eines zweiten neuen Wohnwagens und den Umbau meines alten Wohnwagens zu einem mobilen Vorzelt.

Mehr darüber könnt Ihr lesen: „Meine neuer Wohnwagen samt mobilem Vorzelt

Kosovo und Albanien

Während meiner Campingzeit in Istrien machte ich einen 2-wöchigen Besuch im Kosovo bei den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela und ein paar Tagen Badeferien am Meer von Albanien. Es war nach 2003 und 2007 bereits meine dritte Kosovo-Reise, optimal um die Fortschritte des Landes zu verfolgen. Wiederum wurde ich „bemuttert“, als wäre ich der König von Binningen. Die Gastfreundschaft der Kosovaren ist einmalig.

Mehr darüber gibt es zu lesen: „Meine dritte Kosovo-Reise 2015“

Horror mit der Motorfahrzeug-Kontrolle resp. der Basler-Polizei

In Thailand dürfte ich die nachfolgenden Zeilen nicht schreiben, denn diese würden als Angriff auf die Behörden angesehen. Was war passiert? Ich kam wie üblich im Juni nach 2 Monaten Istrien kurz in die Schweiz zurück, um meine auf der Poststelle zurückbehaltenen Post zu bearbeiten. Wäre ich zwei Tage später nach Hause gekommen, die Polizei hätte vor meinem Hause gewartet, um mir mein Autokennzeichen zu konfiszieren d.h. abzuschrauben. So musste ich mich unverzüglich auf dem nächsten Politeiposten melden, denn ich hatte mich eines grossen Vergehens schuldig gemacht…………..

Mehr darüber könnt ihr lesen:Verfügung über Entzug meines Fahrzeugausweises

 

 

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Nov 11 2015

Die meisten europäischen Länder leben in einer „parlamentarischen Diktatur“

Es gibt keinen Grund, stolz und verächtlich auf die Diktaturen der alten Sowjetunion, der Türkei und den arabischen Ländern zu zeigen. Auch in der EU gilt:

Nicht das Volk entscheidet, sondern das Parlament !

Die Europäischen Demokratien bis hinunter in die einzelnen Länder beschränken sich darauf, dass der Bürger alle paar Jahre seine „Diktatoren“ wählen kann. Was die dann entscheiden, darauf hat das Volk keinen Einfluss mehr. Sie können nur noch die Faust im Sack machen.

Ein typisches Beispiel dazu waren die aktuellen Diskussionen und Entscheide im Deutschen Bundestag über die „Sterbehilfe„. 80% der Deutschen Bürger und Wähler wünschen sich eine liberalisierte Sterbehilfe. Sie wollen eigenständig über ihren eigenen Tod entscheiden. Aber die Machthaber dieses Staates sehen das anders. Sie wollen diese Freiheit nicht weitergeben. Zuviel Freiheit unterwandert ihre Macht, in diesem Fall die Macht der katholischen und evangelischen Kirche. 66% der Parlamentarier (360 für Verschärfung, 233 dagegen) stimmten für eine Verschärfung der Sterbehilfe. Wo waren die 80% der Deutschen Bevölkerung? Das Parlament hat vorsätzlich die eigene Bevölkerung verraten! Sie ist dem Druck der katholischen und evangelischen Kirche erlegen. In der freien Wirtschaft nennt man dies „Betrug“ und dies ist ein Verbrechen !

Ich kann hier in Thailand kleine und gebogene, wunderbar duftende Bananen oder Gurken kaufen. Sie riechen wunderbar. Die gibt es schon lange nicht mehr in der EU, denn sie entsprechen nicht der Planwirtschaft der EU-Obrigen. Eine Strassenküche mit feinen leckeren Gerichten ist in Deutschland undenkbar, denn diese sind aus gesundheitspollizeilichen Gründen verboten. Eine Strassenküche statt Hartz-4 wäre doch ein Hit! Ich bin bereits das 8. Jahr in Thailand und hatte noch nie Durchfall oder etwas ähnliches…. und dies ohne scharfe Lebensmittel-Kontrolle.

Mein Vergleich mit den Diktaturen hinkt. Das weiss ich. Bei uns gibt es noch die „Meinungs- Presse und Gewissensfreiheit“. Auch wenn sie sukzessive und in kleinen Schritten eingeschränkt wird. Ich denke da z.B. an die Datensammlungskompetenz der Behörden im Internet und deren Austausch mit der NSA sprich Amerikaner. Aber wir Europäer dürfen noch Demonstrieren und unsere Meinung frei äussern. Dies ist zwar für die Machthaber ein Aergernis, aber Ihr Zückerchen der übriggebliebenen Demokratie.

„Der Staat ist das Volk“, hiess es einmal, „aber das Volk hat kein Recht“

Mit dem Sterbehilfe-Emtscheid zeigte sich in Deutschland drastisch, dass nicht das Volk entscheiden darf, sondern ausschliesslich das Parlament. Der Deutsche Wähler kann und darf zwar grosszügigerweise alle paar Jahre seine Parlamente wählen, aber er darf nicht mitentscheiden. Dies machen die deutschen Abgeordneten nach ihrem eigenen Gusto, ohne sich bei ihren Wählern zu erkundigen. Oft im Gegensatz zur Meinung des Volkes.

Parlamentarische Europäische und Deutsche DiktaturDies nenne ich „parlamentarische Diktatur“. Es ist aber noch viel schlimmer. Die Abgeordneten sind Berufs-Parlamentarier. Die meisten haben noch nie in der Wirtschaft gearbeitet. Sie haben sich in der Politk hochgedient und sind reine Theoretiker. Sie haben die einzigartige Fähigkeit das nachzusprechen, was ihnen Einflüsterer vorgegeben haben. Schlussendlich entscheiden sie und  legen trotz fehlender Praxis-Kenntnisse die Leitplanken fest. Wie oft habe ich absolut weltfremde und idiotische Aeusserungen vernommen, die zeigten, dass diese Minister keine Ahnung hatten. Wolfgang Schäuble wollte vor ein paar Jahren in seinem populistischen Eifer z.B. den Jugendlichen das Herunterladen von Kriegsspielen aus dem Internet verbieten!

Es kommt mir vor wie in der katholischen Kirche, in der die Pastoren, Bischöfe und Kardinäle über zwischenmenschliche Beziehungen entscheiden und beraten, aber noch nie in einer zwischenmenschlichen Beziehung gelebt haben. Auch sie haben keine Ahnung und verwechseln dann eben die Frau mit dem Mann.

Es gibt viele dieser Beispiele:

  • Die Parlamentarier entscheiden über den Bau eines Gross-Flughafens und überwachen die Baufortschritte, obwohl sie keine Ahnung davon haben.
  • Sie entscheiden über Leben und Tod anderer, obwohl das Volk resp. jeder einzelne über sein Leben und Tod entscheiden will. Woher nimmt sich überhaupt ein Mensch das Recht, über den Tod eines anderen zu bestimmen?
  • Sie buttern Milliarden von Euros nach Griechenland, genau wissend, dass dieses Geld und auch die zukünftigen Milliarden verloren sind und nur durch künstliche Inflation (=Geldverlust durch Entwertung) abgebaut werden kann. Das Volk muss bezahlen, obwohl es  dem nie zugestimmt hat.
  • Sie entscheiden gegen europäische Flüchtlinge und Migranten aus unserem eigenen Kulturkreis, denen man keine bessere Zukunft geben will, und nehmen dafür über 1 Million von Muslime auf, die aus einer ganz anderen Kultur und Zivilisations-Ordnung stammen. Auf Deutschland wird daraus eine gewaltiges, nur schwer lösbares Problem zukommen.

Die Kultur-Explosion zwischen den eher freizügigen, manchmal auch frivolen, lustigen, halbnackten, erotisch provozierenden Europäern und den schamvoll sogar das Haar und das Gesicht bedeckenden Muslime ist bereits jetzt abzusehen. Ich weiss wovon ich spreche. Wir mussten in Basel letzten Sommer den muslemischen Frauen den Zutritt in ein öffentliches Gartenbad verbieten, weil sie einheimische Frauen und Mädchen in ihrer bei uns üblichen Bade-Bekleidung aufs ägste beschimpften und aggressiv auf diese losgingen. Sie selber stiegen in ihren Ganzkörper-Badeanzügen ins Wasser, was in Basel aus hygienischen Gründen verboten ist.

  • Sie schicken Soldaten beiderlei Geschlechts in den Krieg nach Afghanistan und schicken dabei über 50 junge Männer und Frauen in den Tod. Dies nicht zur Verteidigung des Deutschen Vaterlandes, sondern zur Unterstützung der USA und ihrer Weltmacht- sprich Oel-Macht-Interessen !!!

Auch das Europäische Parlament ist eine „Europäische Diktatur“

Wir Schweizer verfügen über eine echte Demokratie. Wir können Entscheide des Parlamentes ändern.  Dies ist auch der Grund, dass wir der EU nicht beitreten wollen, denn auch das Europäische Parlament ist eine „Europäische Diktatur“. Dies ist auch der Grund, dass alle deutschen und europäichen Parlamentarier die Mängel, die auch unser System hat, in den Vordergrund stellen.

Diese Parlamentarier haben Angst, ihre uneingeschränkte Macht an das Volk zu verlieren

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Nov 08 2015

Mit offenen Sinnen – Gedanken des Besserwissers

Regentropfen, die an mein Fenster klopfen

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Der Besserwisser (Lehrer Lämpel aus Max und Moritz / Wilhelm Busch)

Der Himmel ist blau, etwas bewölkt. Aber leise beginnt es vom Meer her zu rascheln. Immer stärker werden die Geräusche. Ich habe Mühe, sie einzuordnen. Es ist, wie wenn feiner Kies auf die umliegenden Dächer geschüttet würde. Dann sehe ich die Wand mit den schweren Regentropfen auf mich zukommen, die auf die Dächer und Strassen nieder prasseln. Entweder ist man nun geschützt oder man wird innert Sekunden nass bis auf die Haut.

Es regnet in Hua-Hin. Aber meist nur kurze Zeit. Ein paar Minuten oder eine halbe Stunde, später scheint wieder die Sonne.

Thailändische Wertarbeit

Vor 4 Wochen, als ich aus der Schweiz in Hua-Hin ankam, betonierten Arbeiter den letzten Teil der Strasse dem Klong entlang zu unserem Ressort. Schön haben sie den ehemaligen löchrigen Kiesweg, auf dem ich mit meinem Roller schon gestürzt bin,  auf Vordermann gebracht. Genügend breit für 2 Autos.

Solche Neben-Strassen werden wegen der sommerlichen Hitze betoniert, weil sie sich nicht verflüssigen. Normalerweise werden die Strasse in Platten von gut 30 cm Dicke und einer Grösse von ungefähr 5 x 2.50 m gegossen und dazwischen mit flüssigem Asphalt verfugt, damit sich bei Wärme die Platten ausdehnen können.

Auf diesem Teilstück ist mir aufgefallen, dass sie doppelt so grosse Platten gegossen haben, nämlich die ganze Strassenbreite. Aber ein paar Tage später kam ein Arbeitskommando mit einer Fugenfräse. Sie frästen der ganzen Strasse entlang mitten durch die Platten eine max. 1 cm tiefe Fuge. Und am Tag darauf füllten sie diese kleine Fuge mit flüssigem Asphalt aus. Nun sieht es aus, als wären es Platten der üblichen Grösse von 5 x 2.50 m. Dies ist thailändische Wertarbeit. Alles sieht toll aus, aber der Schaden ist vorprogrammiert.

Auf einer anderen Strassse, der Soi-112, die sie letztes Jahr neu 4-spurig bauten und Basis zur Umfahrung von Hua-Hin bilden sollte, wurde minderwertiger Beton verwendet. Aus einer Betonstrasse mit feiner Oberfläche wurde innert weniger Monate ein betonierte Grobkiesweg, der rüttelt und schüttelt.

Ich nehme an, ein Teil des Betons resp. Zements wurde privat beim Bau eines Hauses verwendet, aber in der richtigen Mischung …. in thailändischer Wertarbeit.

… die haben ja gar keine Rechte, nur Pflichen …

Im Moment bin ich schreibsüchtig. in 4 Wochen habe ich über 12 Beiträge in meinem Thailand-Blogg geschrieben. Darunter auch 2 oder 3 politische Meinungsäusserungen. Solche Beiträge brauchen einige Zeit, bis sie meinen Anforderungen genügen. Oft schreibe, ändere und feile ich mehrere Tage daran, bis er mir die Formulierungen gefallen und ich dazu stehen kann. Oft muss ich einen ersten Entwurf in 2 oder sogar 3 Beiträge aufteilen, damit  es kein schwer verdauliches Tutti-Frutti wird.

Dies war eben der Fall beim Thema „Sterbehilfe“. Ich wollte zu viel in einem Beitrag unterbringen:

  • Meine eigene Situation,
  • der Entscheid im Deutschen Bundestag und
  • den Betrug der Deutschen Parlamentarier am  Deutschen Volk.

Und zum Schluss realisierte ich, dass in Deutschland und in der ganzen EU keine Demokratie herrscht, sondern eine „parlamentarische Diktatur“ !

Wow, das war harter Tabak. Wie formuliere ich dies, ohne meinen Freunden in Deutschland zu stark auf ihre Zehen zu treten? Sie werden bereits jetzt von allen Seiten eingeengt, belogen und missbraucht. Die armen Kerle im grossen Kanton, wie wir die im Norden zu nennen pflegen, haben ja gar keine Rechte, nur Pflichten!

Ein gesunder, tiefer Schlaf

Den habe ich. Täglich über den Mittag und dann spät Abends bis am Morgen früh. Auf 8-9 Stunden Schlaf komme ich mühelos. Jetzt wäre Mittagszeit. Ich verabschiede mich auf meine Liege auf der Terrasse und grüsse Euch aus der Ferne. Ich werde mir ein paar Gedanken über weitere Gedanken machen und dabei seelig einschlafen.

Euer Max, der rasende Reporter und Besserwisser

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Okt 17 2015

Ein Horror-Szenario zeichnet sich mit Windows-10 ab

Microsoft versuchte den Benutzern das Windows-10 ungefragt unterzujubeln

Viele haben es vor wenigen Tagen Anfangs Oktober erlebt. Der monatliche Patchday stand an, an dem Microsoft seine Updates für die Betriebssysteme und wichtigen Softwaren elektronisch verschickt und gegebenenfalls auch installiert. Dieses Mal war es aber etwas anders. Es gab keine Patches oder Fehler-Updates. Man sah nur dieses nachfolgende „Windows“ von Microsoft auf dem Bildschirm. Nur noch 1 Klick stand man vor der Installation des neuen Betriebssystem „Windows-10“, das man doch erst nach Behebung der Kinderkrankheiten im kommenden Frühjahr installieren wollte,

win-10-zwangsupdate

Dies war eine absolute Frechheit und vorallem Lüge, denn Microsoft stellte es als Fehler hin. Solche Fehler gibt es in einer gut organisierten IT-Firma nicht. Qualitätssicherungssysteme verhindern dies zu 100%. In Wahrheit wollte Microsoft so schnell wie möglich und vorallem möglichst alle Win-7 und -8-Benutzer aufs neue Windows-10 portieren. Es geht ums Geld, um viel Geld, um Macht, vielleicht sogar ums Ueberleben.

Mit Windows-10, ein Horror-Szenario, das Realität werden könnte

Es ist müssig zu phantasieren, wer hinter diesem Schritt gestanden ist. Diese Aktion deckt mit aller Deutlichkeit auf, welche Macht Microsoft in Zukunft gegenüber jedem Benutzer haben wird. Mit dem neuen Betriebssystem WINDOWS-10 hat der einzelne Benutzer keinen Einfluss mehr, welche Updates und Veränderungen er mitmachen will. Die Updates werden automatisch im Hintergrund unter Kontrolle von Microsoft geladen und installiert.

Microsoft kann installieren was es will. Man stelle sich vor, Microsoft lädt eine fehlerhafte Killer-Version! Eine Leichtigkeit! Konsequenz: alle Windows-PC’s weltweit wären tot! Die Weltwirtschaft würde innert Minuten zusammenbrechen. Jeder Benutzer müsste seinen PC neu aufsetzen. Wie aber ohne Internet?

Oder ein Microsoft-Mitarbeiter ist unzufrieden! oder ….. Undenkbar!

Wenn man zudem weiss, dass Microsoft als amerikaniche Firma unter Kontrolle der NSA steht, dann genügt ein Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes und kein Microsoft PC auf der ganzen Welt oder in einzelnen Regionen funktioniert noch! Ganz zu schweigen, dass damit auch stillschweigend kriminelle Spähsoftware eingeschleust werden kann. Mancher würde sich wundern, dass er beim nächsten USA-Trip am amerikanischen Zoll festgehalten, ausgequetscht und sogar zurückgeschickt würde.

Dieses Horror-Szenario ist nicht abwegig. Es ist bereits Realität. Die ersten Schritte hat Microsoft in den letzten Tagen gemacht. Die NSA demonstriert sein Jahren, wie sie Geschäftsgeheimnisse von Ausser-amerikanischen Firmen sammelt.

Vielleicht müsste ich mir ernsthaft übrlegen, auf LINUX zu wechseln

Ich bin Rentner und habe wie die meisten Benutzer keine diebstahlwürdigen Geschäftsgeheimnisse zu verteidigen. Ich habe eher Angst vor einem Ausfall, weil einer der übereifrigen Amerikaner gewollt oder ungewollt einen Update verschickt, der die Funktionsfähigkeit meines PCs massiv einschränkt oder ihn sogar killt

Ein Wechsel auf Apple oder Android nützen auch nichts. Beide Firmen sind Untertan der NSA und des amerikanischen Geheimdienstes. Ich denke, dass LINUX die einzige noch verbleibende Lösung ist. Ich überlege mir, eine virtuelle Parallel-Installation mit dem Betriebssystem LINUX zu versuchen.

Die Presse berichtet – löscht alles !

Als ich diesen Beitrag schrieb, etwa 1 Woche nach dem Vorfall mit dem Oktober-Patch-Day, suchte ich im Google fachmännische Informationen aus der Presse. Ich fand noch 1 Artikel im „PC-Magazin“. Alle anderen Beiträge, die ich ein paar Tage vorher noch gelesen hatte, waren gelöscht und nicht mehr auffindbar! Absolute Leere, die einem Angst macht! Microsoft ist ein zu grosse Werbeträger, da gibt man dem Druck nach und löscht kritische und geschäftstötende Artikel!

Die meisten Presse-Erzeugnisse über diesen Vorfall wurden nachträglich gelöscht!

Wer behauptet noch, wir hätten eine freie Presse! Unser gesunder Menschenverstand ist immer mehr gefragt!

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Okt 14 2015

Neu: Bestell den „Newsletter“ über mein Thailand-Tagebuch

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Apr 23 2015

23. April 2015: Pat is back – Pat ist zurück

Hua-Hin Indian Food

Am 5. Jan. 2015 hat Pat’s neueste Pechphase mit der Chemie-Explosion in Bangkok begonnen. Nach rund 2 Monaten im Spital ging sie 1 Monat in ihren Tempel hoch in den Bergen im Isan. „Sie müsse dann wieder ins Spital für Checks“ berichtete sie mir. Typisch Thai. Die erzählen nie alles, vorallem nicht das schlechte oder unangenehme.  Sie wollen dem anderen keine Sorge bereiten.

Eine gelungene Augenoperation

Heute am 23. April berichtete mir Pat, dass die Operation am linken Auge erfolgreich war. Was war passiert?

Ich wusste und berichtete an dieser Stelle bereits, dass Pat in einem Schwächeanfall aus dem Bett fiel und mit ihren Kopf fürchterlich auf dem Boden aufschlug, Dabei muss auch etwas mir ihrem lnken Auge passiert sein oder es war ein Schaden aus dem Chemieunfall? Ich weiss es nicht..

Wie sie mir heute erzählte, riet ihr Arzt, dass sie sich ihr Auge operieren lassen sollte, damit sie nicht an einem Auge erblinden werde. Das Risiko sei 50:50, dass es gut werde. Sie konnte sich damals nicht sofort entscheiden und ging zuerst 1 Monat in den Tempel, um sich zu stärken und Kraft zu sammeln. Sie kam zurück und entschloss sich zur Operation.

Heute hat der Arzt ihre schwarze Binde abgenommen und sie sah. Die Operation war gelungen. Pat war happy und berichtete ihr Glück als Erstes mir. Ich habe selten einen derart glücklichen Menschen gehört.

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Feb 21 2015

21. Feb. 2015: Hans Erni 106 Jahre alt

Hans Erni (2010) by Barbara Hess

Hans Erni (2010) by Barbara Hess

 

Für mich ist Hans Erni eine Art National-Heiligtum

Ich bin kein Kunstsachverständiger, aber ich darf mich schon Kunst-Liebhaber nennen. Auf meinen Reisen im In- und Ausland ist kein Kunstmuseum vor mir sicher.  Ich zähle manche Künstler  zu meinen Freunden. Für uns Schweizer ist Hans Erni eine Art National-Heiligtum.

Hans Erni war der erste Künstler, auf den ich aufmerksam wurde. . Er hat mich bereits als Jugendlicher beeindruckt. Ich sah seine Bilder erstmals auf seinen Briefmarken, die er für die Schweizerische PTT kreierte. Vom Kunstkreis-Verlag in Luzern kaufte ich mir einen Hans-Erni-Poster mit einer seiner unnachahmlichen Pferde-Grafiken. Ich erinnere mich noch gut an seinen einmaligen Wandteppich, oder war es ein Wandgemälde,  im Hauptsitz der GD PTT in Bern.

"Fünf Pferde", 1958, Hans Erni

„Fünf Pferde“, 1958, Hans Erni

Hans Erni blieb Zeit meines Lebens einer meiner Lieblingskünstler. Ich will nun nicht auf seinen Stil und seine Lieblingsmotive eingehen. Dies kann man am besten im Internet nachlesen.

Hans Erni war vielseitig, wie alle grossen Künstler. Er war Maler, Grafiker und Bildhauer. Er gestaltete zahlreiche Lithografien, etwa 300 Plakate und mehrere Wandbilder (so für das Schweizerische Rote Kreuz, das IOC, die UNO und die UNESCO, die ICAO sowie viele öffentliche und private Unternehmen), illustrierte ungefähr 200 Sachbücher, Enzyklopädien und literarische Werke und schuf Entwürfe für rund 90 Briefmarken (hauptsächlich für die Schweiz, Liechtenstein und die UNO) sowie 25 Medaillen. Für die Schweizerische Nationalbank gestaltete er drei Reserve-Banknoten und 2009 eine amtliche 50-Franken-Goldmünze.

Die Glückwünsche seiner Tochter Simone Fornara-Erni

Zum 106. Geburtstag unsere herzlichsten Glückwünsche. Das Baslertor in Solothurn symbolisch für Deine Standhaftigkeit und positive Lebenseinstellung! Simone und Raphael

Baslertor in Solothurn von Simone Erni

„Baslertor in Solothurn“ gemalt von seiner Tochter Simone Fornara-Erni

 

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Feb 19 2015

Warum führe ich ein öffentliches Tagebuch? Wann kommt die eigene Nachrichten-Sendung ?

Alle Themen, die ich beschreibe, haben mich beschäftigt.

Oft werde ich gefragt, woher ich die Zeit und die Ideen nehme, um in meinen beiden Tagebüchern über Thailand und Europa derart viele Beiträge zu schreiben. Viele meinen, ich hätte Jounalist werden sollen.

Alle Themen, die ich beschreibe, haben mich beschäftigt. Sei dies nach einer grösseren Reise, dann gibt es einen Reisebericht, oder ich entdecke auf dem Rennrad oder beim spazieren in der Stadt eine spezielle Situation. Daraus ergibt sich dann eine Geschichte. Ich schreibe nur, wenn ich Lust habe. Die beste Zeit ist am Morgen bis gegen Mittag. Dann bin ich kreativ und humorvoll und finde auch tolle Formulierungen. Am Nachmittag wird es mühsam. Dies ist dann die Zeit für die Bildverarbeitung.und Illustrationen.

Keinen meiner geschriebenen Beiträge veröffentliche ich unverzüglich. Nein, mindestens einmal will ich darüber schlafen, um am nächsten Morgen am Text nochmals feilen zu können.

Als professioneller Journalist oder Schriftsteller wäre ich nie glücklich geworden. Ixch müsste jederzeit bereit sein, etwas spannendes zu schreiben. Zu jeder Tag und Nachtzeit, auch wenn ich private Probleme habe oder frustriert bin. Mein Schreib-Niveau würde gemessen und kritisiert. Ich geniesse jedoch die Schreiberei als mein Hobby. Manchmal bin ich gut, manchmal taugt aber auch der Beitrag zu nichts, dann lösch ich ihn..

Max im Max-TV

Mein nächtes Projekt: eine eigene Nachrichten-Sendung

Warum schreibe ich jedoch? Ich möchte meine Erlebnisse und auch Erkenntnisse weitergeben. Nicht als Lehrer, sondern als Mench wie Du und Ich. Ich habe festgestellt, dass es einfacher ist, im Wirtshaus eine Meinung zu vertreten,man spricht ja auch vom „Wirtshaus-Geschwätz„, als eine Meinung schriftlich zu formulieren. Da muss man sich einiges überlegen und auf Wahrheit überprüfen. Recherchieren sagt man dem.. Wie oft musste ich dabei meine Meinung über ein bestimmtes Thema ändern oder anpassen.

In der Schule war ich in Deutsch nur Mittelmass. Meine Aufsätze waren meistens nur genügend, denn ich machte nicht nur viele Schreibfehler, meine Geschichten hatten auch keinen roten Faden. Meinen jetzigen Stil, falls es einer ist, habe ich erst in den letzten 10-15 Jahren entwickelt. Manchmal habe ich gute Tage, dann wird meine Erzählung spannend und auch lesenswert. Es gibt aber Tage, da bringe ich nichts vernünftiges aufs Papier resp. in den PC und lege den Text als Idee ab. Ueber 50 unterschiedliche, unvollendete Ideen sind in meinem beiden Tagebüchern gespeichert und warten, vielleicht wieder einmal aufgenommen zu werden.

Vorhin war ich mit dem Roller beim Einkaufen von Leintüchern, um meine neue Polstergruppe zuzudecken und vor Schmutz zu schützen, wenn ich ab Mitte März wieder in Europa weile. Dabei kam mir die Idee, über dieses Thema zu schreiben.

 

 

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Feb 16 2015

Was ist aus Dora, der einstigen Mutter von Hua-Hin, geworden?

 

Am 9. Jan. 2015 habe ich in meinem Thai-Tagebuch den Beitrag „Erlebnisse eines Jungesellen und Single-Mannes mit dem anderen Geschlecht“ geschrieben. Ich beschrieb darin, warum wir Männer uns mit älteren Damen oft schwer tun.

Ein paar Tage später, als bräuchte ich noch die eine oder andere Bestätigung, erlebte ich ein weiteres typisches Beispiel zu obigem Beitrag. Auch in diesem Fall ist es für mich unerklärlich, wie zerstörerisch die angesprochene Person mit einer Freundschaft umgeht.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Beitrag, den ich bereits vor ein paar Wochen geschrieben habe, noch veröffentlichen soll. Ich denke schon, denn ich zerstöre und demontiere niemanden. Er zeigt einzig auf, dass ältere Damen extrem unberechenbar sein können und von einem Moment zum anderen alles zerstören ! Wie glücklich bin ich doch als Solo-Mann.

Dora, die Mutter von Hua-Hin

Ich erhalte seit Jahren von einer Dame aus Hua-Hin, nennen wir sie mal Dora, regelmässig e-Mails mit News und Tips über die Lebensweise aber auch Ereignisse in Thailand. Diese Informationen waren hochinteressant und erweiterten meinen Horizont. Sie haben mir den Start in Thailand erleichtert. Dora war hoch angesehen als Mutter von Hua-Hin. Auch ich bewunderte Dora von Anfang an.

Sie verschickte nicht nur diese Mail, sie bemühte sich auch um Kranke und hilflose Farangs, aber auch um Einheimische. Sie organisierte Fahrten nach Bangkok oder zu Musik-Aufführungen. Dank ihr habe ich das Shopping-Paradies Pratunam in Bangkok entdeckt. Lange Zeit betreute sie auch den Schweizer-Club und organisierte das berühmte monatliche Terrasse-90-Essen. Unvergesslich blieben auch ihre Aktivitäten während der thailändischen Hochwasser-Katastrophe 2011/12. Da ich Dora in ihrer Art mochte, wurde es zur Tradition, dass wir uns jeweilen bei meiner Ankunft und vor meiner Abreise zu einem Essen mit plaudern und „traderatatsch“ trafen.

Die neue Dora

Seit etwa 2 Jahren hat sich dies alles total geändert. Sie ist nicht mehr dieselbe Dora. Sie ist in die High-Society abgehoben. Die Mails wurden grösser und umfangreicher, aber nicht an Informationen, sondern an Werbebotschaften mit Bildern von Hotels, Restaurants, Automobil-Firmen etc.

Ich lese diese Mails schon lange nicht mehr und habe in meinem Mail-System alle Mails von Dora als Spam deklariert und leite sie direkt in einen „Dora-Ordner“, ohne sie zu öffnen. Ich bin nicht der einzige, der dies so handhabt. Alle meine Bekannten sagen dasselbe.

Anfang dieses Jahres habe ich mich gefragt, Warum gehöre ich eigentlich auch zu denjenigen, die sich nicht getrauen, diesen Misstand Dora aufzuzeigen? Vielleicht fehlt ihr dieser Feedback? Ich habe auch andere darauf angesprochen, aber alle haben abgewunken. „Das kommt nicht gut heraus? Dora ist überzeugt von sich. Sie mag keine Abweichler, die anderer Meinung sind.

Ich fühlte mich aber als ihr Freund und Freunde sollen auch in schlechten Zeiten zueinander stehen. So habe ich mich hingesetzt und ihr ein Mail geschrieben. Ich las zur Sicherheit  die letzten 15 Mails, die Dora verschickte. 12 davon waren reine Werbung. Ich kannte das Risiko, aber das schlimmste, was mir passieren konnte,  ist die Freundschaft aufgekündigt zu bekommen und aus dem Verteiler gelöscht zu werden. Ja nun denn, dann war die Freundschaft auch nichts wert.

So schrieb ich als Antwort auf eine ihrer Werbesendungen „BANYAN MERCEDES BENZ ROAD CRUISE 2015″ am 23. Jan. 2015 das nachfolgende Mail:

 

Liebe Dora

 

Du hast viele Freunde. Wahrscheinlich Hunderte. Die meisten sind nett, aber nicht mehr „freundlich“ zu Dir, wie eben Freunde sein sollten. Viele schnöden hinten herum, aber keiner wagt es Dir zu sagen, dass sie nämlich Deine Aussendungen nicht mehr lesen, weil viele Deiner Mails in Werbesendungen ausgeartet sind.

Ich schreibe Dir dies, auch auf die Gefahr hin, dass Du mich nicht mehr magst. Ich nehme das Risiko auf mich, denn nur bei offener Kritik kannst Du das Ruder wieder herumreissen. Vielleicht musst Du zurückkehren zu Deinen ehemaligen Infos über Thailand und Infos für Farangs, die sehr lesenswert waren. Oder ein neues Konzept erstellen. Früher warst Du die Mutter von Hua-Hin…. Heute ????? (Du kannst Dich besser selber einschätzen!)

Dies bedeutet nun aber nicht, dass Du auf alles, was Dir lieb ist, verzichten solltest. Behalte die Infos ueber Deine xxx-Gruppe bei, auch Deine Geld-Sammlungs-Aufrufe für soziale Hilfswerke etc. Aber lass die kommerziellen Aufrufe und Veranstaltungskalender von Hotels, Restaurants und Coffee-Shops, sowie die Einladungen zu Werbeveranstaltungen von Resorts, Auto-Firmen und Immobilien-Haien bleiben. Komm wieder näher zu Deinen Kunden und Freunden. Verkleinere Deine Aussendungen auf ein Volumen, damit sie nicht wegen der Grösse im Post-Eingang hängen bleiben, sondern regelmässig gelesen werden.

Sei nicht traurig, sei nicht enttäuscht, sondern nimm meine Kritik auf und mach Dir ein neues Konzept für Deine Aussendungen. Es besteht ein Bedürfnis, sprich ein Markt

Ganz liebe Grüsse
Dein Freund Max

 

Lange Zeit habe ich keine Antwort von Dora erhalten. Warscheinlich waren jedoch die ersten beiden Sätze ihres nächsten Versandes zu einer Mercedes-Veranstaltung ihre Antwort an mich, breit gestreut notabene:

FÜR DIE KRITIKER, DIE LANGEWEILE HABEN UND SELBER NICHTS TUN FÜR HUA HIN ODER FÜR DIE ARMEN IN THAILAND : AUCH DIESE VERANSTALTUNG IST EINE WOHLTÄTIGKEITS VERANSTALTUNG.

Am 5. Februar kam dann ihre Antwort und schlug ein wie eine Bombe. Alle hatten Recht, die mich warnten. Wenn man mit Worten töten könnte, wäre ich hundertfach tot und zersiebt von Maschinengewehrkugeln. Ich habe noch nie in meinem Leben ein derart böses und primitives mehrseitiges Mail oder Brief erhalten.

Ich habe viel dabei gelernt:

  • Oft ist Ehrlichkeit immer noch das Beste – man lernt Leute besser kennen.

  • Hände weg von älteren Damen

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Feb 10 2015

10. Feb. 2015: Thailand ist eine Wundertüte

Was hat sich in Thailand seit dem Frühling 2014 verändert

Thailand ist eine Wundertüte. Einmal gilt dies, ein anderes Mal jenes. Was nicht gilt, muss aber auch nicht erlaubt sein. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Ende Monat oder vor Weihnachten werden im Strassenverkehr  viele Vorschriften mit harter Hand durchgesetzt und Bussen ausgestellt. Vorallem die Farangs (Fremden) sind das Zielpublikum. Sie haben Geld. Alle Bussen gibt es ohne unnützen Papierkram. Man feilscht ein wenig um die Höhe und bezahlt die 200 Baht (Fr. 6.–). Man hat Bedauern mit den armen Polizisten, der auch Geschenke kaufen möchte.

Ich bin nun bereits 4 Monate in Thailand und erlaube mir zu berichten, was sich seit dem vergangenen Frühling (22.5.2014), als das Militär die Macht übernommen hat, verändert hat.

Bangkok Flughafen Suvarnabhurni

Es herrscht Ruhe in Thailand

Es ist überall Ruhe eingekehrt. Die mühsamen Protest-Umzüge und Belagerungen in Bangkok wurden aufgelöst. Für uns Farang eine gute Nachricht, denn wir leiden nur am Rande an der erhöhten (Kontroll-)Bürokratie, die seit der Machtergreifung des Militärs herrscht.  Meinungsäußerungen über die Politik und das Königshaus sind zurzeit verboten, denn seit dem Militärputsch im Mai gilt Kriegsrecht. Aber welcher Farang politisiert denn schon? Für mich bedeutet dies einzig, dass ich aufpassen muss, was ich hier in meinem Blog schreibe.

Die Armee-Chefs tragen nun zivile Kleider und versuchen sich auf dem internationalen diplomatischen Parkett, auch wenn sie sich mit dem Englischen schwer tun. Gegen die Korruption wollen sie vorgehen. Alle grossen Investitionen wurden gestoppt und sollen überprüft werden. Die Modernisierung der Thailändischen Eisenbahn um Jahre verschoben. Neue Steuern und Schutzgelder wurden erhoben. Ich als aussenstehender Farang kann diese Massnahmen nicht bewerten. Ich kenne die Grundlagen nicht.

Von Zeit zu Zeit werden die laufenden Programme der Fernsehsender durch Militär-Informationen überdeckt. d.h. mitten in einer Comedy-Sendung, die das Volk ja so liebt, erscheint der Armeechef und Ministerpräsident und spricht während 10-15 Minuten zum Volk. Die Zuschauer in den Samsung-Shops und den Elektronik-Märkten merken aber schnell, dass dies nicht mehr zur Comedy gehört und verlassen die Geschäfte.

Hier in Hua-Hin habe ich nicht mehr Militär oder Polizei gesehen, wie in der Vergangenheit. Ist auch logisch, denn ich befinde mich in einer Königsstadt und Stadt der Gelb-Hemden. Die Gelb-Hemden sind die Reichen und stehen auf der Seite der Armee. Anders soll es in den nördlichen und östlichen Provinzen sein, weil dort die Rot-Hemden stark vertreten sind, die in den letzten demokratischen Wahlen im Juli 2011  über 65% der Stimmen erzielten. Die Armee versucht die Demokratie wiederhrzustellen, indem sie die Rothemden kalt stellt. Obwohl die Nachrichten und Zeitungen nur das berichten, was sie dürfen, hört man immer wieder, dass ein hohes Mitglied der Rothemden tot aufgefunden wurde. Von den Tätern keine Spur!

Wie ich aus zuverlässiger Presse entnommen habe, wirft „Amnesty International“ der Militärregierung in Thailand systematische Menschenrechtsverletzungen vor. (Mehr dazu siehe: http://www.dw.de/menschenrechtsgruppen-kritisieren-thailand/a-17914707)

Die Korruption wird durch Schutzgelder ersetzt resp. ergänzt

Aber auch in Hua-Hin hat das Militär durchgegriffen. So sind auch heute noch jeden Mittwoch die kleinen Ess-Shops samt ihren Liegestühlen am Strand von Hua-Hin verboten und weggeräumt. Anfänglich waren auch an den anderen Wochentagen die Shops und Liegestuhl-Vermieter verboten. Aber in der Zwischenzeit haben sich einige bereits arrangiert und sind zurückgekehrt. Man spricht von zusätzlichen Zahlungen resp. Schutzgeldern. In Thailand geht alles über Zahlungen. Dies ist auch der Grund für die Bedeutung der politischen Macht. Nur wer Macht hat, kommt ans Geld, an die Schutz- und Schmiergelder.

Die Korruption beginnt bereits weit unten bei den Polizisten. Ende Monat werden Fahrzeuge kontrolliert. Vorallem die Fremden, weil sie Geld haben. Irgendetwas finden die treuen Gesetzgeber immer und sei es nur, dass man zu schnell gefahren  ist. Wie bei den Lebensmitteln, haben auch die Bussen einen Tarif. Einmal höher, einmal tiefer. Abhängig von der Saison. 200 Baht (SFr. 6.–) ist der aktuelle Tarif.

Bereits ein Gefängnisaufenthalt ist teurer. Man kommt auch als Ausländer schnell ins Gefängnis. Es reicht ein Verkehrsunfall. Dann geht es  in die Sicherungshaft! Ich habe eine Motorrad- und Autoversicherung, darin ist enthalten, dass die Versicherung mich unverzüglich auslöst, d.h. die fällige Kaution bezahlt. Die Höhe der Kaution hat europäische Sphären, weil sie sich an die finanziellen Möglichkeiten der Fremden anpasst.

Einesteils versucht das Militär gemäss ihrem Sprachgebrauch, die Korruption einzuschränken und Gesetze durchzusetzen, es mutet aber eigenartig an, wenn ich auf den Märkten offiziell und offen gefälschte Marken-Uhren und Marken-Handtaschen kaufen kann. Dies war in den letzten Jahren nicht mehr möglich, weil dieses Business durch Razzias der Polizei unterbunden wurde. Hat sich da das Militär arrangiert?

Um das Thema Militär abzuschliessen stelle ich mir die Frage, wie die jetzigen Machthaber ihr Volk wieder in die Normalität zurückführen werden. Ich sehe da schwarz, denn mit Einschüchterungen und Unterdrückung der Meinungsfreiheit ist es noch nie gut gegangen. Im Moment wird die Mehrheit des Volkes, an den letzten Wahlen haben die Rothemden über 65% der Stimmen erzielt, unterdrückt und mundtot gemacht.

Vor wenigen Tagen am Sonntag-Abend 1. Feb. 2015 sind in Bangkok zwei Rohrbombe explodiert. Als vermutliche Folge sind mir in den letzten Tagen einige Strassensperren der Polizei und Militär rund um Hua-Hin aufgefallen. Welche Unruhestifter machen sich wohl da bemerkbar? Dies ist ein gefährliches Spiel und zeigt mir, dass es im Untergrund brodelt.

Was ist mir weiter aufgefallen?

Hohe resp. überhöhte Eintrittpreise in Nationalparks und Sehenswürdigkeiten für Touristen

Allein schon das Thema „Grand Palace“ in Bangkok sorgt immer wieder für einen kräftigen Aufreger. „Farangs“ zahlen 500 Baht Eintritt (entsprechend etwa 14 Euro), Thais besuchen den Königspalast kostenlos.

Ab sofort kosten beliebte Nationalparks wie Khao Yai, Inthanon, Erawan, Doi Suthep-Pui, Huai Nam Dan, Surin und Similan Islands für Ausländer zwischen 300 und 500 Baht; Thais bezahlen lediglich zwischen 50 und 100 Baht. Das ist das mehrfache für Thailand-Besucher!

Preise: Ein „Auf und Ab“

Die Lebenshaltungskosten in Baht sind etwas angestiegen. Das Benzin wurde um einiges günstiger. Ein Liter 91 Oktan  kostet nun noch etwa 31 Baht, d.h. etwa 90 Rappen. Mit der Bewegung des Schweizer Frankens wurde Thailand für uns Schweizr aber nochmals um fast 20% günstiger

Kreisel oder „Roundabout“:

Nun gibt es auch einen Kreisel in Hua-Hin. Es ist der erste Kreisel in Hua-Hin. Ein ganz kleiner, notabene am Ende der Soi112. Ich war ganz überrascht und bin prompt falsch gefahren, rechts herum, statt links herum. Das hinter mir fahrende Auto hat eine andere Variante gewählt: Er fuhr gerade durch resp. über den Kreisel. Für die Thais ist ein solcher Kreisel eher ein Hindernis, als eine Verkehrsmassnahme.

Helm-Tragpflicht für den Fahrer eines Motorrades:

Noch letztes Jahr hatte es überall Plakate mit dem Aufruf „Helme tragen, retten das Leben“. Es war Pflicht, dass der Fahrer einen Helm zu tragen hatte, nicht aber die Beifahrr. Bestimmt 90% der Thais trugen damals einen Helm. Diese Plakate sind alle weg und Helme tragen nur noch wenige Thais, vielleicht noch 10%. Ich habe auch keine diesbezüglichen Polizei-Kontrollen mehr festgestellt.

Regenzeit:

Ich bin nun bereits zum 7. Mail in Thailand. In den ersten 5 Jahren war die Regenzeit Mitte Oktober vorbei. Es regnete dann nur noch sehr selten. Aber bereits letztes Jahr änderte sich diese angenehme Situation. Bis Mitte November regnete es. Auch dieses Jahr dauerte sie bis zum Mondwechsel Anfang November.

Umbau und Neubau von Shopping-Centers:

Das neue Shopping-Center „Hua Hin Nadpob Market“ neben der Shopping-Mall bei der Stadtverwaltung ist nach nur 2 Jahren bereits wieder geschlossen und wird umgebaut in einen „Chinesischen Markt“. Es war ein totaler Flop. Der Käufer fühlte sich nicht wohl. Es konnte nur wenige Leute anziehen, während die „alte Shopping Mal“ direkt daneben rentierte.

Neue Shopping Center: Es sind weitere Einkaufs-Center im Bau. Das „Blue-Port“ mit eigenem Hotel mitten in Hua-Hin und gerüchteweise ein „CenterWorld“ zwischen Cha-Am und Hua-Hin..

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Feb 04 2015

4. Feb. 2015: Funeral Ceremony (Kremation) von René Marugg

Trauerfeier: Links der Sarkophag und im Hintergrund die Mönche

Trauerfeier: Links der Sarkophag und im Hintergrund die Mönche

René Marugg

René Marugg

Rund 80 Freunde von René Marugg trafen sich am Mittwoch, 4. Feb. 2015 um 15 Uhr im Wat Khao Noi, um von René Marugg Abschied zu nehmen. Ich kannte die wenigsten von ihnen. Von den Hua Hin Roadies waren Barry Edwards, Adrian Stella und ich dabei. Es waren viele Musiker, Musikverrückte, Besitzer von Lokalen aus der Umgebung und Bangkok  unter den Trauernden. Alle waren immer noch erschüttert oder konnte es nicht verstehen, was da vor wenigen Tagen passiert war. Renè ist am späteren Nachmittag des 22. Jan. auf einer Rad-Ausfahrt an einem Herzversagen verstorben. Er wäre am 14. Mai 2015 65 Jahre alt geworden.

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Noch am 18. Feb. schrieb er mir über seine neuen Schuhe: „Er sei stolz darauf, seine 21 Jahre alten endlich ersetzt zu haben. Du weisst Max, ich habe zwei Leidenschaften in meinem Leben, den Jazz und den Radsport und die ……Frauen, haha. Dies war René, wie ich ihn kannte. Immer aufgestellt. Nur wenige Stunden vor seinem Herzanfall schrieb er mir über Facebook, als sei es eine Abschied für immer: „Er werde jetzt mit seinen  neuen Rennschuhe eine Runde fahren!“ Es war seine letzte.

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Adrian und Barry von den Hua Hin Roadies

Buddhistische Zeremonie im Wat Khao Noi

Ich liess mir von meiner Freundin erklären: „Für einen Buddhisten ist das Leben nur ein kurzer Abschnitt seines Daseins. Sein Tod sei nichts Endgültiges.“ Für uns Farangs ist der Tod etwas Finales, Endgültiges. Deshalb sprechen wir ja auch vom „Abschied nehmen“. (Mehr darüber siehe im Anhang zu dieser Seite)

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

In der grossen Halle des Khao Noi Tempels war René  in einem goldenen Sarkophag hinter vielen rosaroten Blumen, Kränzen und Gestecken aufgebart. Der Anblick war  wunderschön.

Nach einem Nachruf über sein Leben, Wirken, seiner Ehrfurcht zu seinen Musik-Legenden durch einen seiner Freunde Jerry Mosselman, den Herausgeber vom „Hua-Hin Approach Magazin“ begann  die buddhistische Zeremonie durch 11 Mönche. Ein feierliches Ritual, wie ich es mir auch wünschen würde. 

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg

Aber dann der für uns Farangs so ergreifende Moment:  René wurde von den Mönchen aus dem goldenen Sarkophag herausgezogen und in den Kremations-Ofen geschoben. Es war ein beklemmender Momemnt. Er war nur mit einem feinen weissen Papiertuch bedeckt, jedoch für jedermann sichtbar:  René trug seine neuen Radrennschuhe. Ein Sinnbild. Es fehlte einzig ein Bezug zu seiner Musik. Im Nachhinein ein schönes Bild, das mir in Erinnerung bleiben wird. Der Sportsmann René

Die Mönche tragen Rene die Treppe hoch ins Krematorium

Die Mönche tragen Rene die Treppe hoch ins Krematorium

Hua-Hin - Kremation - Funeral ceremony René Marugg,

Jeder seiner Freunde verabschiedete sich mit einer weissen Papierblüte, die er vorher an einem Olfeuer anzündete, und setzte damit das feine Papiertuch und damit seine  Verbrennung in Gange.

Während ich und seine Freunde durch die Zeremonien-Halle ins Freie an die frische Luft gingen und tief einatmeten, wurden hinter uns die Blumen und Kränze abgebaut, und die nächste Tote für Zeremonie bereit gemacht. Es soll sich um ein junges Mädchen gehandelt haben. Ich schaute nur von der Ferne zu, wie die besten Freundinnen das Gesicht des Mädchens mit feinen Pinseln schminkten!

Tags darauf wurde Renés Asche von seinen Freunden im Meer vor Hua-Hin verstreut

René in seinen neuen Rad-Rennschuhen

René in seinen neuen Rad-Rennschuhen

 


Im Internet-Blog „Tod und Glaube“ habe ich nachfolgende lesenswerten Zeilen über den „Tod im Buddhismus“ gefunden:

Der buddhistische Umgang mit dem Verstorbenen und dem Tod

Ein Kranker oder Sterbender sollte von jemandem umsorgt werden, der ihm angenehm ist, den er gern hat und der keine negativen Gefühle in ihm auslöst. Die pflegende Person sollte ihm ermutigende Worte zusprechen, die den Geist des Sterbenden auf heilsame Gedanken und Objekte lenken. Diese reifen dann im Sterbeprozess zu positiven, heilsamen Resultaten. Reifen dagegen negative Gedanken heran, könnte der Sterbende als Tier oder anderes Wesen in elendem Dasein wiedergeboren werden. Die Pflege ist eine gute Tat, die den Kreislauf verkürzt und den Eintritt in das Nirwana so beschleunigen kann.

Der Stillstand der Atmung ist für Buddhisten nicht der Tod. In dem Leichnam sind vielmehr noch Energien vorhanden, und der Geist muss noch vier Phasen bis zur Auflösung durchlaufen. Der Körper des Verstorbenen sollte daher einige Zeit, im Tibetischen Buddhismus sogar drei Tage, völlig in Ruhe gelassen werden. Er soll nicht berührt werden; so sollten z. B. auch die Augen nicht zugedrückt werden, da damit die Sterbeprozesse beendet werden.

Das Begräbnis gehört in vielen Ländern zu den buddhistischen Hauptzeremonien, da es den Übergang in die Zwischenwelten und die darauf folgende Wiedergeburt eröffnet.

Die Feierlichkeiten können mehrere Tage dauern. Bei der Abschiednahme stehen die Gäste zusammen, Sutras, die überlieferten Reden Buddhas, werden rezitiert und jeder soll sich an positive, gute Erlebnisse mit dem Verstorbenen erinnern. Zum einen, um dem Toten fröhliche, wertvolle Gedanken mitzugeben. Zum anderen als Reaktion an Stelle des Weinens. Dieses sollte vermieden werden, denn Trauer und Tränen sind oft durch den Verlust für die Hinterbliebenen und Selbstmitleid bedingt.

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Jan 26 2015

Eine Lebensweisheit in Erinnerung an René Marugg : „Was Du heute kannst besorgen ….“

Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nie auf Morgen !

René Marugg ist seit ein paar Tagen tot. Weder sein Buder noch seine Tochter können nach Thailand kommen. Warum auch immer. Nun braucht es eine Vollmacht von der Schweizer Botschaft, um ihn einäschern zu können. Auch René hat nie daran gedacht, dass es so schnell gehen könnte!
Den nachfolgenden Beitrag hat mir Uli W. zugeschickt. Er betrifft uns alle, denn er enthält viele Wahrheiten. Weil ich nicht danach handelte, habe ich René Marugg verpasst. Ich meinte, noch viel Zeit zu haben. Seine letzte Nachricht an mich kam 1-2 Stunden vor seinem plötzlichen Tod über Facebook: „Ich gehe jetzt noch etwas ausfahren!“ Ich habe es zur Kenntnis genommen und nicht geantwortet.
Aufschieben
 Mein Freund öffnete eine Schublade der Kommode seiner Frau und holte daraus ein kleines Paket hervor, das in Seide eingewickelt war: „Dies ist nicht einfach ein Paket, darin ist feine Wäsche.“ Er betrachtete die Seide und die Spitze. „Dies habe ich ihr vor 8 oder 9 Jahren in New York gekauft, aber sie hat es nie getragen. Sie wollte es aufbewahren, für eine besondere Gelegenheit. Nun ja, ich glaube jetzt ist der Moment gekommen.“

Er ging zum Bett und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde. Seine Frau war gestorben. Er drehte sich zu mir um und sagte: „Hebe niemals etwas für einen besonderen Anlass auf. Jeder Tag, den du erlebst, ist besonders!

Ich denke immer an seine Worte, sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße den Blick in die Natur, ohne mich am Unkraut im Garten zu stören.

Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und arbeite weniger.

Ich habe begriffen, dass das Leben aus einer Sammlung an Erfahrungen besteht, die man zu schätzen wissen sollte.

Außerdem schöne ich nichts.

Ich nehme die guten Kristall-Gläser jeden Tag, und ziehe meine neue Jacke zum Einkaufen im Supermarkt an, wenn mir danach ist.

Ich hebe mein bestes Parfum nicht mehr für Festtage auf sondern trage es, wenn ich Lust habe.

Sätze wie „irgendwan“ und „eines Tages“ werden aus meinem Vokabular verbannt.

Wann immer es sich lohnt, will ich, was mir in den Sinn kommt, gleich sehen, hören und machen.

Ich weiß nicht, was die Frau meines Freundes getan hätte, hätte sie gewusst, dass sie morgen nicht mehr da ist (ein Morgen, das uns viel zu sehr egal ist). Ich denke, sie hätte ihre Familie und enge Freunde angerufen. Vielleicht hätte sie sich bei alten Freunden für Freunden für einen Streit entschuldigt, der lange her war. Ich stelle mir gern vor, dass sie chinesisch essen gegangen wäre (zu ihrem Lieblings-Chinesen).

Es sind die ganz kleinen nie getanen Dinge, die mich ärgern würden, wenn ich wüsste, dass meine Stunden gezählt sind.

Ich wäre traurig, gute Freunde nicht mehr getroffen zu haben, mit denen ich schon so lange Kontakt aufnehmen wollte (irgendwann, eben).

Traurig, dass ich die Briefe nicht mehr geschrieben habe, die ich schreiben wollte « irgendwann, eben».

Traurig, dass ich meinen Lieben nicht oft genug gesagt habe, dass ich sie liebe.

Inzwischen verschiebe ich nichts mehr,bewahre nichts für eine besondere Gelegenheit auf, was ein Lächeln in unser Leben bringen könnte.

Ich sage mir, dass jeder Tag ein besonderer Tag ist. Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist besonders…

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Jan 23 2015

22. Jan. 2015: René Marugg ist gestorben

René Marugg

René Marugg

Am Donnerstag, den 22. Jan. 2015 ist mein Freund René Marugg ganz unverhofft in Hua-Hin gestorben. Er war auf einer Ausfahrt mit seinem Rennrad, als ihn ein plötzliches Herzversagen einholte.  Am 14. Mai wäre er 65 Jahre alt geworden.

Er lebte als Musik- und Tournee-Manager für seinen Jazz und die Musiker in Hua-Hin unweit von mir. Er arbeitete zur Zeit an einer von  „Pro Helvetia“ unterstützten Jazz-Tournee.

Er war ein eifriger Radrennfahrer auf seinem Colnago-Renner. Da er nachts beruflich oft bei seinen Musikern war, fuhr er meist alleine am späteren Nachmittag. Noch vor 2-3 Wochen kaufte er sich neue Rennschuhe und Renn-Pedale. Er war begeistert darüber, weil er nun seine Beinkraft besser einsetzen konnte.

Er wollte mich vor 2 Tagen besuchen, aber ich war ausser Haus. Seine Visitenkarte in meinem Briefkasten war sein letztes Lebenszeichen gegenüber mir.

 Lieber René, ruhe in Frieden

 

Visitenkarte Rene Marugg

Seine Visitenkarte, die er mir 2 Tage vor seinem Tod in meinen Briefkasten warf

 

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Jan 22 2015

Höhepunkte meines Lebens: Rad-Ausfahrten mit Profis wie Tony Rominger

Was haben Tony Rominger, Ernesto Guidali, Max Hürzeler und Max Lehmann gemeinsam?

Tony Rominger zu seinen besten Zeiten

Tony Rominger zu seinen besten Zeiten

Die anderen Drei sind jünger als ich, aber in der Woche vom 14. bis 18. Jan 2015 trafen wir uns hier in Hua-Hin und machten gemeinsame Ausfahrten in der näheren und weiteren Umgebung über eine Distanz um die 250km. Die anderen Drei waren zu ihrer Zeit erfolgreiche Rad-Profis. Sie waren Stars. Viele werden sich daran erinnern.

Wie kommt der Max dazu, werden sich manche fragen?

Tony Rominger gehörte zu den  besten Profi-Radrennfahrern, die die Schweiz hatte. Er gewann unter anderem die spanische Vuelta 3-mal, einmal den Giro-d’Italia und verpasste den Tour-de-France-Sieg nur hauchdünn mit einem 2. Platz. Er gewann die Lombardei-Rundfahrt und war auch noch Stunden-Weltrekordmann. Seine Palmares ist endlos.

Der Max Hürzeler wurde eher auf der Bahn hinter den Motoren als Steher berühmt. „Er habe nur eimal eine Rundfahrt bestritten, die Tour de Suisse, und die sei hart gewesen“ erzählte er mir. Aber weltberühmt wurde er  auf Mallorca. Er war massgeblich am Aufbau der Ferieninsel zum heutigen Rad-Paradies beteiligt. Unter seiner Leitung wurden die vielen damaligen Feldwege zu Radwege asphaltiert und umfunktioniert. Man sagt, er sei Ehrenbürger von Mallorca geworden.

Auch Ernesto, der Bruder von André Guidali, mit dem ich jährlich in die Toscana zum Radfahren gehe, war Profi-Radrennfahrer. Zwar nicht so berühmt wie die beiden anderen, aber um überhaupt Profi zu werden, muss man zu den Besten der Besten gehören. Den Ernesto habe ich vor Jahren im Goms kennengelernt, als ich beim Koni Hallenbarter Langlauf-Skaten lernen wollte. Ernesto gab sich mit mir die grösste Mühe, aber ich war ein kläglicher Misserfolg, obwohl ich doch vom Inline-Skaten und dem Skifahren (Schlittschuh-Schritt) die besten Voraussetzungen gehabt hätte.

Und ich der Basler Max? ein ewiges Talent. Spass beiseite, ich bin ein Quereinsteiger beim Radrennclub Basel (RRCB) und betreibe den Rad-Sport erst seit rund 15 Jahren. Aber in dieser Woche war ich in der Tat Begleiter dieser Grossen auf den Strassen von  Hua-Hin und habe ihre Gruppe streckenweise sogar angeführt.

Hua Hin Roadies Max Hürzeler Tony Rominger Leo Schönnberger AusfahrtWie kam es zu dieser Begegnung?

Seit 2 Jahren kommt der Reiseveranstalter Max Hürzeler mit vielen radverrückten Gästen nach Thailand zu einer Radfernfahrt. Wir wussten davon und so tauchte bei mir die Idee auf, dem Max Hürzeler zu schreiben. Ich bot ihm an, dass wir „Hua Hin Roadies„, der verrückte Radclub aus Hua-Hin mit Fahrern aus der Schweiz, Niederlande, England, Dänemark, Australien, USA,  seine Tour auf der Einroll-Runde und der 1. Etappe begleiten werden.

Es dauerte nur wenige Tage, da kam eine Antwort von Tony Rominger, in der er mich zusätzlich anfragte, ob wir für seine Gäste, die bereits etwas früher nach Hua-Hin anreisen würden, die eine oder andere Fahrt um Hua-Hin organisieren könnten. Dies war natürlich eine Herausforderung für mich und die „Hua Hin Roadies“

Die Privatier-Ausfahrten mit Tony Rominger

In der Folge fuhren wir an zwei Tagen zusammen mit Tony Rominger und seinen 4 Gästen aus der Schweiz auf zwei unserer hiesigen Lieblingsstrecken, den Springfield-Loop zu den kleinen Seen westlich von Hua-Hin mit Miro Vanecek als Guide und die Dolphin-Bay-Strecke dem Meer entlang mit Jean Moser als Guide. Ich führte beide Male die Gruppe durch den Verkehr von Hua-Hin hinaus bis zum Treffpunkt. Die Gäste waren begeistert von der wunderbaren Landschaft mit den vielen Blumen und der vielseitigen Strecke. Begeistert auch von den Coffee-Shops, in denen wir Pause machten.

Es gab eine Situation, da hat Tony Rominger auch von mir etwas lernen können

Auf einer dieser Ausfahrten hatte einer der Fahrer einen „Platten“. Kein Problem. Wer hat das Werkzeug bei sich, fragte einer?. Da zeigte ich der ganzen Gruppe samt Tony Rominger, was ich vom VeloPlus gelernt hatte, einen Reifen von der Felge und dann wieder auf die Felge zu bringen, ohne Werkzeug. Es ist schwer zu beschreiben, aber grundsätzlich wird der Reifen in die Felge gedrückt und kann dann ohne Werkzeuge herausgeschält und mit derselben Methode auch wieder in die Felge gebracht werden. „Das habe er noch nie gesehen“, meinte der erstaunte Tony Rominger.

Tony Rominger machte für mich einen grossartigen Eindruck. Zurückhaltend, eher scheu, jedoch klar und bestimmend. Er fuhr eines der exklusiven roten BMC-Carbon-Rennräder mit elektronischer Schaltung und verfügte immer noch über Super-Wädli, die auch nach oben ziehen konnten.. Mit der Schaltung habe er noch nie Probleme gehabt, auch nicht, als das Rad 1 Jahr ohne Nutzung dastand. Sogar die Batterie hatte noch genügend Power.

Ankunft von Ernesto Guidali und Denis Schoch

Ein paar Tage später kamen dann auch die beiden Radrennclübler Ernesto Guidali  und Denis Schoch in Hua-Hin an. Ich war bereits vorgewarnt duch André Guidali, den Bruder von Ernesto. Ich traf die beiden an der ersten Ausfahrt der Hürzeler Truppe, die als Einroll-Runde über 40 km zum Huay Mongkol dem schwarzen Mönch führte. Sie waren Teil der 30-40 Radsportbegeisterten aus der Schweiz und Deutschland, die nach Thailand flogen, um auf etwa 830 km von Hua-Hin nach Krabi (in der Nähe von Phuket) zu fahren. Ernesto und Denis hatten aber auch die Rückfahrt zurück nach Hua-Hin gebucht und werden am 9. Feb. wieder einrollen.

Ernesto machte einen recht entschlossenen Eindruck. Er habe 65 km auf der Strasse trainiert und habe auf der Grenchener-Bahn Souplesse trainiert!. Er schluckte nur kurz auf der Einroll-Runde, als es kurz nach dem Start etwa 200 m einen etwa 5%-igen Anstieg hoch ging. Mit seiner Bärenkraft brachte er seine Pfunde aber problemlos zum „Bergpreis“.

Tony Rominger staunte nicht schlecht, als ich Ernesto herzlich begrüsste. „Ja kennst Du den auch?“ meinte Tony Romingr zu Ernesto.. Wir beide lachten und ich erzählte von meinen Langlauf-Eskapaden und von Ernestos-Leder-Renn-Sattel, den ich seither in der Schweiz fahre.

Ernesto Guidali, Max Lehmann, Tony Rominger: Max Hürzeler Thai Rundfahrt

Am Sonntag, den 18. Januar war dann Start der 1. Etappe in den Süden nach Prachuap Khiri Khan. Ich fuhr mit der Gruppe Rominger und führte sie durch den dichten Verkehr aus dem Städtchen Hua-Hin. Später übernahm Jean Moser das Szepter und führte sie 50 km lang via Dolphin Bay der Küste entlang bis zur Hauptstrasse zum „Khao Sam Roi Yot National Park“. Dort trennten sich unsere Weg. Die Rominger-Gruppe fuhr weiter mit Rückenwind gegen Süden, während wir zwei mit dem heftigen Gegenwind zurück nach Hua-Hin zu kämpfen hatten … und kaputt in Hua-Hin ankamen.

„Ich fahre nach Puls“

Auf der 1. Etappe habe ich etwas ganz besonderes von Tony Rominger gelernt: Ausserhalb von Hua-Hin übernahm er die Führung seiner Gruppe und bestimmt die Geschwindigkeit. Er fuhr ein recht flüssiges Tempo bis gegen 28km/h. „Ob das nicht zu schnell sei? nicht dass bereits der eine oder andere auf den ersten Kilometern schlapp mache“ fragte ich Tony, der meinte dazu. „Ich fahre nach Puls. Im Moment habe ich Puls 100. Dies sei für die Gruppe machbar. Nach Puls ist besser als nach Geschwindigkeit zu fahren

Ich hatte meinen Pulsgurt leider nicht an. Nach meiner Erfahrung müsste ich mit meinem Fitnessstand etwa Puls 110-115 gehabt haben. Aber seine Aussage war selbstverständlich absolut richtig. Der Puls zeigt die Belastung auf den Körper an, ob die Strecke nun aufwärts oder über die Ebene führt.

Nun ist mir auch klar, warum alle Profis in den Rennen einen Pulsgurt tragen. Sie fahren voll nach Puls resp. Herzfrequenz, um ja nicht zu überdrehen. Im Gegensatz zu vielen Amateuren, die meinen, sie hätten ihren Körper auch ohne Pulsgurt im Griff.

 

v.l.n.r.: Miro Vanecek, Roger W. Denton, Mike Danemark, Ton Peters, Jean Moser, Tony Rominger, Jos van Gent, Freek Faro, Max Lehmann

v.l.n.r.: Miro Vanecek, Roger W. Denton, Mike Danemark, Ton Peters, Jean Moser, Tony Rominger, Jos van Gent, Freek Faro, Max Lehmann

 

Rückfahrt nach Hua-Hin

Auf der Fahrt in den Süden hatte die Hürzeler-Truppe mehrheitlich Rückenwind. Es ging leicht und die 100 km langen Tages-Etappen waren bestimmt leicht zu bewältigen. Ob der Wind während ihrer Rückfahrt bereits gedreht haben wird? Ich hoffe es, denn ich weiss wovon ich spreche. Mit Rückenwind konnten wir problemlos einen 28-30km/h Durchschnitt fahren, der Gegenwind liess aber nur noch eine Geschwindigkeit von 22-25 km/h zu.

Wir von den Hua Hin Roadies werden am 9. Feb. die Rominger-Gruppe im Dolphin Bay Resort etwa 50 km vor Hua-Hin erwarten und sie ins hiesige Hotel begleiten. Ich freue mich auf dieses Wiedersehen.

Hua-Hin Roadies mit Tony Rominger kurz vor dem Start

Smarties und M&M

Zum Schluss bekamen wir von Tony Romingr und auch von Max Hürzeler grosse Komplimente. Nicht nur wegen unserer einmaligen blau-gelben Rennanzüge und unserer exklusiven Rennräder, sondern auch wegen der kundigen Führung  rund um Hua-Hin. Allein unser Weg über die Dolphin Bay dem Meer entlang auf der Etappe nach Prachuap Khiri Khan war für sie bezaubernd. Die Gäste waren begeistert.

Ich habe viele Tricks von den Profis gelernte. Ich hoffe, dass meine Radfreunde zu Hause und im Ausland nun nicht Angst haben, wenn ich mir ein „Kügeli“ reinschmeisse. Mir genügen bereits „Smarties“ und „M&M

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Jan 10 2015

Ist sie nicht schön? Meine neueste Uhr

Man gönnt sich ja sonst nichts„, sagen die Reichen. „Protz, Protz“ sagen die Hochstapler, „Geil, geil“ die Jungen und ich freue mich über die neue Uhr, die an Stelle meiner Schweizer Certina Sports-Uhr von Zeit zu Zeit an meinem Handgelenk baumelt. Auf meinen Geburtstag habe ich mir die „EPIC-II von JACOB & Co“ geschenkt. Ich bin stolz auf das schwarze „fätzige“ Ungetüm. Sie gefällt mir an meinem Arm.

Meine EPIC-II von JACOB

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Jan 09 2015

Erlebnisse eines Junggesellen und Single-Mannes mit dem anderen Geschlecht

Um es vorweg zu nehmen und klar zu stellen: Die nachfolgenden Zeilen schreibe ich nicht, weil ich eine Frau suche. Im Gegenteil, nach selber gemachten Erfahrungen bin ich froh und glücklich, dass ich keinen solchen Besen zu Hause habe! Mir geht es aber nahe, dass ich als Single-Mann von der Frauen-Generation ab 50 wegen meiner unbekümmerten aber einmaligen Lebensweise und -Form oft beschimpft werde!

Vor einiger Zeit wurde am Schweizer Fernsehen in der Sendung „Club“ eine Diskussion mit dem nachfolgenden Titel ausgestrahlt::

„Ab 50 Jahr – Frau unsichtbar?“

In der Einleitung zur Sendung meinte die Moderatorin Monika Vetsch: „Ab einem gewissen Alter fühlen sich viele Frauen von Männern nicht mehr wahrgenommen. Gleichzeitig stehen sie mitten im Leben und wissen, was sie wollen“. Mona Vetsch diskutierte, was Frauen attraktiv macht, ob sie ab 50 weg vom Fenster sind und wie Männer mit den Bedürfnissen reifer Frauen umgehen.

An dieser Sendung teilgenommen haben 5 Frauen, die sich alle bemitleideten, und 1 Mann, der uns Männer keineswegs vertrat. Er hatte auch keine Chancen. Wenn man diese Sendung gesehen hat, dann versteht man dank der 5 Frauen, warum viele Frauen ab 50 oder 60 Jahren bei Männern keine Chancen mehr haben und abgelehnt werden.

Diese Frauen haben mit ihrem Leben abgeschlossen. Sie vergleichen sich mit den jüngeren und schliessen daraus, dass sie keine Chancen mehr haben. Bei vielen geht dies parallel mit einer Depression. Sie ziehen sich zurück, kaufen nur noch altmodische „Mami-Kleider“ und sind neidisch auf die Männer, die ihr Glück bei jüngeren holen und finden

Es war nicht die erste Sendung über dieses oder ein ähnliches Thema, die ich gesehen habe. Es sind immer dieselbe Art von Frauen, die an solchen Sendungen teilnehmen: Emanzen, Grüne, Alternative, Frustrierte, Hässliche, Ungepflegte und dann aber auch Beraterinnen und Psychologinnen, die so tun, als ob sie alles besser wissen und verstehen.

Meine eigenen Erfahrungen mit Single-Frauen über 50 oder 60

joke_höschenIch weiss nicht, warum so viele Frauen unzufrieden und unglücklich über ihr Leben sind, und unter Depressionen leiden. Aber es ist so und entspricht der Tatsache. Ich erlebe dies zu Hause in der Schweiz aber auch in Istrien und  in Hua-Hin Jahr für Jahr.

  • Mir schrieb kürzlich eine verheiratete Frau in meinem Blog und beschwert sich jämmerlich über den nächtlichen Lärm um ihr Haus hier in Thailand. „Sie könne nicht mehr schlafen und brauche, um einschlafen zu können, ein Schlafmittel und ein Ohropax. 7 Monate habe sie jetzt überlebt, aber sie werde es nicht  mehr viel länger durchhalten„. Sie liess sich nicht beruhigen und schlussendlich kam ich zum Schluss, dass dies ihr jetziges Lebensthema sein muss. Da konnte ich ihren Ehemann nur bedauern, der ein schreckliches Leben neben dieser „Heulsuse“ führt.
  • Ich hatte eine gute Bekannte in Deutschland. Wir telefonierten oder chatteten regelmässig miteinander. Getroffen haben wir uns nie. Kürzlich schrieb sie mir im Chatt „Früher hast Du mir ‚kara Mia‘ gesagt … und nicht nur ‚ciao Mia'“. Bereits diese Worte irritierten mich! und etwa 5 Minuten später schrieb sie ihren ganzen Frust  „… und Du bist auch so einer, gehst nach Thailand und reisst Dir ein junges Mädchen unter den Nagel. Da kann ich ja nicht konkurrieren!„. Es scheint, dass sie sich Hoffnungen gemacht hatte, aber diese nie aussprach. Ich muss hier gestehen, solche emotionalen Ausbrüche brauche ich nicht mehr!
  • Um 2011/12 habe ich an einem Schweizer Abend in Hua-Hin zwei Schwestern getroffen. Die eine mit Namen Claudia (Name verändert) hatte überraschenderweise denselben Familiennamen wie ich. Aber wir waren nicht verwandt. Sie war in meinem Alter, also gegen 70 Jahre alt. Sie war hübsch, adrett und pfiffig gekleidet. Wir haben uns blendend unterhalten. Wir waren uns sichtlich sympatisch.
    Aber eben, auch ihre Schwester war dabei. Sie war früher Lehrerin, wie ich später vernahm. War aber auch entsprechend altmodisch gekleidet. Sie hatte eine strenge Frisur samt Gesichtsausdruck. So habe ich mir immer Frl Rottenmeier aus dem Heidi-Buch vorgestellt. Sie war sichtlich unzufrieden mit ihrem Leben. Sie korrigierte mich unablässig und zeigte es mir, dass sie gar keine Freude an meiner Schäckerei mit ihrer Schwester hatte. Immer mehr suchte sie Negatives in meiner Person und breitete diese triumphierend aus. Wie eine „Glucke“ wachte sie über ihre Schwester und kämpfte um ihre Zuneigung mit harten Bandagen. Ob ich mich da wohl in eine Frauen-Beziehung eingemischt hatte?
  • Wen wundert es, dass über die Hälfte der alleinstehenden Frauen über 50 oder 60 „behundet“ sind, also einen Vierbeiner zu ihrem ständigen Begleiter zählen. Dieser Partner teilt ihre Meinung und widerspricht nie. Zu einem 2-beinigen Männchen reicht es nicht mehr, denn diese Frauen müssen 2 mal im Tag mit dem Hund spazieren gehen. In die Ferien können sie nur in eines der wenigen Hotels gehen, die Hunde zulassen. Ein Flug mit dem Flugzeug liegt nicht  drin und den Liebling in ein Hunde-Ferienheim abzugeben, ist dem armen Tier zu Recht nicht zuzumuten. Ein Mann wäre und ist ein 3. Rad am Wagen und würde nur stören, was ich ja selber erlebt hatte.
  • Dann gibt es die vielen Frauen, die ihre vergangene Scheidung noch nicht abgeschlossen haben und noch immer über ihre zerstörtes Leben wegen dieses bösartigen Mannes nachtrauern. Es dauert nicht nur Monate sondern Jahre, bis Frauen einen partnerschaftlichen Rückschlag abschliessen können. Bei denen bleiben die Männer die Bösen und dazu gehöre ich dann auch, sobald ich das Wort „Thailand“ in den Mund nehme.
  • Wehe wenn ich im Gespräch von einem nächtlichen Spaziergang am Strand entlang schwärme und schmachte! Es gäbe doch wirklich nichts besseres und schöneres.  Aber ich muss leider immer mehr entdecken, dass meine weibliche Generation mit den Freuden der Liebe, Sex und Erotik grösstenteils abgeschlossen hat. „Dies sei Schweinekram“ musste ich bereits mehrmals hören!
  • Auf dem Campingplatz erlebe ich laufend, wie Frauen hinter dem Rücken rufschädigende Geschichten und Gerüchte verbreiten. Innert kurzer Zeit wird dabei die ganze Umgebung verseucht. Am schlimmsten sind die, die derartige Gerüchte und Emotionen verbreiten, aber sich gegenüber dem Betroffenen einschleimen  Es muss ein Altersproblem sein, denn je älter diese Frauen werden, desto schwieriger werden sie. Ich habe dies an meinem Leib mehrmals erlebt

…und klick war mein Interesse dahin!

So bleibe ich ein glücklicher Single, halte mir die Depressionen, die bösen Erinnerungen meiner Vorgänger und den Schweinekram vom Leibe und geniesse das Leben auf meine Weise. Hier in Thailand habe ich Pat. Sie ist mit 61 Jahren in dem oben beschriebenen Alter. Sie hat weder Depressionen noch irgendetwas. Sie ist meine Freundin, Partnerin, Kollegin, Geliebte und Kameradin.

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Jan 08 2015

FDP Ade – armes Deutschland – bettelndes Europa

Warum sollte man den Staat nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen führen?

Das neue Logo der FDP

Das neue Logo der FDP

Artikel im SPIEGEL oder FOCUS über die äusserliche Neuausrichtung der deutschen „FDP“ mit neuer Farb-  und Namensgebung haben mich zum nachfolgenden Beitrag bewogen. Wer meine politische Haltung kennt, der weiss, dass ich für „möglichst wenig Staat“ und „Nur soviel Staat, wo nötig!“ einstehe.

Die FDP war oder wäre oder ist auch heute noch die einzige Partei in der deutschen Parteienlandschaft, die wie eine Privatperson versucht, mit dem vorhandenen Geld auszukommen. Sie nennt sich auch Wirtschaftspartei, was ihr viel böses Blut eingeheimst hat. Wenn man aber ehrlich sein will, die deutsche Wirtschaft floriert (noch). Warum sollte man den Staat nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen führen?

Alle anderen Parteien inkl. die nach links abdriftende CDU erfreuen ihre Wähler mit immer neuen sozialen Geschenken, die sie aber unverzüglich mit neuen Steuer-Einnahmen aus der Tasche der Wähler wieder finanzieren müssen. In Deutschland funktioniert der Staat nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen oder eine Privatperson, die ihr Geld erwirtschaften müssen. Nicht das Wohl des Staates steht den deutschen Parteien im Vordergrund, sondern das kurzzeitige Glück der Bürger, die man als Freunde gewinnen will. Solche gekauften Freundschaften halten naturgemäss nicht lange, nur bis zu den nächsten Wahlen.

Um mir solche Extravaganzen wie Kita oder Elterngeld/-Urlaub als Privatperson leisten zu können, müsste ich einen Kleinkredit aufnehmen oder eine Bank ausrauben, oder was immer noch für die Mehrheit der Bürger üblich ist, auf diesen Wunsch zu verzichten.

Leider ist es das Krux der FDP, ihr angepeilter Wirtschaftskurs ohne die geliebten Geschenke kommen beim Volk nicht an. Wahrheit ist nicht erwünscht!. Auch mit  neuen Farben und Namen wird die FDP keine Zukunft haben.  Zu sehr träumt der Deutsche Wähler vom Paradies, das ihm von der nach links rutschenden Parteienlandschaft inkl. der CDU versprochen wird, und vergisst dabei, dass dies auch bezahlt werden muss. Es sind Geschenke auf Pump!

Die deutsche Zuneigung gilt den Exoten und Geistheilern

2 Euro Münze Deutschlands

2 Euro Münze Deutschlands

Die „AfD„, die „Piratenpartei“, die „Freien Wähler“ und vielerorts die „NDP“ sind die armseligen Alternativen in der deutschen Parteien-Landschaft oder die Erben der FDP, einer unbestritten demokratischen Partei. Was ist denn mit Deutschland los? Kann man dieses Verhalten ewig mit Protest-Wähler begründen? Ist es nicht schwach, der kleinen FDP eines auszuwischen, wenn man die grossen Parteien wie CDU/CSU, SPD oder die Grünen meint?

Da gibt es aber auch noch „die Linke“ (früher sagte man ihnen Kommunisten), die munter Stimmen zulegt und nun sogar einen Ministerpräsidenten in einem Bundesland stellt, das etwa 1/3 der Grundfläche der Schweiz entspricht. Der „Sozialstaat Deutschland“ und vorallem die „Energiewende„, die einmalig auf der ganzen Welt ist,  werden zwar aus Deutschland kein Armenhaus aber ein teures Pflaster mit horrenden Belastungen aller Art machen.  Aus dieser Belastung und den herrschenden Neid-Diskussionen wird ein weiteres ungelöstes Problem auf Deutschland zukommen. Wie wird Deutschland den Steuerausfall der Reichen, die wegen der hohen steuerlichen Belastungen ins Ausland gezogen sind und ziehen werden, ausgleichen?  Aber dieser Niedergang wird noch etwa 20 Jahre dauern.

Ist Deutschland noch ein zuverlässiger und vertrauensvoller Partner, stelle ich mir die Frage? Deutschland, das den bankrotten Griechen frisch-fröhlich modernste Kriegsschiffe und andere Waffen liefert, die diese mit den eben erhaltenen  Milliarden-Krediten aus Deutschland zurückzahlen müssen und daran endgültig zu Grunde gehen werden.

Warum denkt Deutschland heute erstmals offiziell darüber nach, Griechenland aus dem EURO zu entlassen? Weil die Griechen ihre Militär-Einkäufe in Deutschland mittlerweile mit den Krediten, die sie von der EU erhielten, abbezahlt haben. Bisher hat Deutschland von der Griechenland-Krise profitiert. Deutschland weiss aber auch, dass Griechenland seine Schulden nie und nimmer bezahlen kann. Heute wäre die Zeit reif dazu. Also schnell das Geld einstreichen und Griechenland fallen lassen. Auch für Deutschland gilt „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende„.

Steht die EU vor ihrem Ende? Probleme über Probleme

Ich bin kein Finanz-Wissenschafter. Ich bin nur ein Rentner, der mit seinem Geld auskommen muss. Es gibt im EU-Raum wenige Länder, die ein strahlendes Bruttosozialprodukt (Volkseinkommen) vorweisen können. Ich mag die wenigen gar nicht aufzählen. Es sind ausser den Skandinaviern nur eine Handvoll. Ueber fast alle  anderen EU-Länder lege ich den Mantel des Schweigens und der Scham … und ganz neu soll auch die Ukraine in den Kreis der Armenhäuser aufgenommen werden Wie wird die EU dieses Problem mit Berufs-Politikern managen, die noch nie in der Wirtschaft gearbeitet haben?

Was passiert weiter mit Frankreich? Nach meiner Meinung nach Italien der nächste grosse Wackel-Kandidat im Euro-Raum. Ein Land mit Industrien, die nur dank staatlichen Finanzspritzen am Leben erhalten werden können, hat keine Zukunft. Ein Land mit rekordverdächtigen Neuverschuldungen. Eine ehemalige „Grand Nation“, die jährlich die EU belügt und vertröstet. Wie oft hat Frankreich in der Vergangenheit seine alten Währungen abwerten müssen? Wer kennt nicht den „Nouveaux Franc“? Es wäre bald wieder Zeit!

(Bem: Diesen Beitrag habe ich Wochen vor dem schrecklichen Attentat auf das französiche Satyre-Magazin „Charlie Hebdo“ geschrieben. Neben den wirtschaftlichen Problemen kommen nun auf die Franzosen auch die Probleme mit den Einwanderern aus den ehemaligen Nordafrikanischen Kolonien hinzu. Diese machen etwa 10% der Bevölkerung aus. Sie sind unzufrieden, weil sie durch die sozialen Gesetze der linken Regierungen wie Mindestlohn, 35-Stunden-Woche, Kündigungsschutz keine Arbeit finden und von der Fürsoge leben.) 

Ausblick: Die Chinesen haben nichts zu verteidigen, höchstens den „Renminbi“

Die USA sind bereits seit einiger Zeit auf dem absteigenden Ast und können sich nur noch durch militärische und elektronische Kriege an der Macht halten und über die Runden bringen. Die EU wird ebenfalls ihre Bedeutung verlieren und abstürzen. Die Asiaten, vorallem die Chinesen werden das Szepter über die Weltwirtschaft übernehmen. Ihnen gehört die Zukunft, denn sie haben nichts zu verteidigen. Bald werden BMW, Mercedes und VW-PORSCHE chinesische Unternehmen sein. Ob Englisch seine Bedeutung als Weltsprache verlieren wird, ist sekundär. Die chinesiche Währung „Renminbi (RMB)“ wird obsiegen

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Dez 04 2014

„Schöne neue Welt“

Huxley-Schone-Neue-WeltFür mich sind die heutigen Technologien ein grosser Segen

Wer kennt nicht den Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley aus dem Jahre 1932, in dem er eine Gesellschaft beschreibt, in der „Stabilität, Frieden und Freiheit“ gewährleistet scheinen. Betonung ist auf „scheinen“.

Mittels physischer Manipulationen der Embryonen und Föten sowie der anschließenden mentalen Schulung der Kleinkinder werden die Menschen gemäß den jeweiligen gesellschaftlichen Kasten geprägt, denen sie angehören sollen.

Allen Kasten gemeinsam ist die Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt.

Dieses Buch ist lesenswert, denn es zeigt auf, was theoretisch mit uns Menschen alles machbar ist. Die amerikanische NSA hat bereits damit begonnen.

Zurück in die Realität:

Ich wollte aber gar nicht über dieses Buch schreiben, sondern nur kurz strahlend berichten, wie froh ich heute morgen um unseren technischen Fortschritt war:

  • Ich habe dank eBanking mit wenig Aufwand Geld von meinem Schweizer Bankkonto auf mein thailändisches transferiert
  • Ueber das thailändische eBanking habe ich die Zahlungsaufträge für den Mietzins meines Hause für die nächsten 5 Monate aufgegeben.
  • Ueber eMail habe ich ein Taxi organisiert, das am 18. Dez. mich und die beiden Holzhauser Heidy und Karli samt ihrem Gepäck in Bangkok abholen und via Floating Market in Damnoen Saduak nach Hua-Hin bringen wird
  • In der heutigen Online-Ausgabe der Basler Zeitung las ich, dass die Regierung von Baselland sowie einige Vorortsgemeinden Ihre Zahlungen an das gemeinsame Theater Basel insgesamt reduziert haben. Ich bin erschüttert über die kulturellen Banausen vom Baselbiet, von denen die meisten in der Stadt arbeiten oder aus ihr Aufträge erhalten.
  • Parallel zu meinen eBanking-Arbeiten lief auf dem anderen Notebook die deutsche Maischberger Sendung mit dem ehemaligen Hamburger Innensenator und „Richter Gnadenlos“ Ronald Schill …. ein schrecklicher Mensch! Wir Schweizer nennen solche Typen „Sau-Schwobe“ (Bitte nicht verwechseln mit den benachbarten „Schwobe“, die sich doch so gerne der Schweiz anschliessen würden.)
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Dez 04 2014

Der 50’000. Besucher auf meinem Thailand-Tagebuch

Internet für den Informations-AustauschAm 24. Jan. 2013, also vor nicht einmal 2 Jahren, habe ich in mein „Thailand-Tagebuch“ einen Zugriffszähler eingebaut. Am 4. Dez. 2014, nachmittags hat der 50’000. Besucher meinen Tagebuch angeklickt.

Ich bin mir aber bewusst, dass diese Klicks nicht nur von harmlosen und interessierten Besuchern und gutgesinnten Freunden stammen, sondern auch von bösen, kriminellen Nationen und Gruppierungen. So zeigt meine Statistik:

  • dass etwa 26% der Besucher aus Deutschland stammen, 15% aus der Schweiz und man halte sich fest, 14% aus den USA, sprich aus dem Spionagezentrum NSA. Aus China sind es nur 5%
  • Die meistbenutzten „Suchbegriffe“ sind:
    1. Auswandern nach Thailand 8.5%
    2. Kriminalität und Hängeliege je ca 7%
    3. Sex in Thailand 6.5%
  • Der mit Abstand beliebteste Artikel mit 14% war „Kriminalität in Thailand: Wie sicher ist Thailand noch

Diese Zahlen sind für mich eine weitere Herausforderung, möglichst interessant über meine Erlebnisse aus Thailand weiter zu berichten. Ich danke Euch allen für Euer Interesse. Leider kenne ich die wenigsten meiner vielen Fans. Ich freue mich nämlich über jedem Kommentar.

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