Kategorienarchiv: Verkehr

Mrz 03 2016

Ich bin mal wieder weg: Flug von Hua-Hin nach Chiang Mai und zurück

Mindestens 11-12 Stunden dauert die Fahrt mit dem Bus resp. der Eisenbahn nach ChiangMai. Dies war uns aber zu mühsam. Frans, seine Frau Katalyn und ich entschlossen uns deshalb, den Flug mit der weitgehend unbekannten „Kan Air“ nach ChiangMai und zurück zu wagen.

Kan-Air-Cessna

Chessna Grand Caravan

Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag fliegt die kleine Privat-Gesellschaft zwischen diesen beiden Destinationen. „Kan Air“ macht zwar Werbung für einen Flugpreis von 990 Baht, aber dieser Preis war nur vor 1 Jahr als Promotion gültig! Rund 4’000 Baht (entsprechend etwa SFr. 110.–) kostete der Hin- und Rückflug heute.

Es wird bestimmt ein aufregender Flug, denn neben der kleinen 12-plätzigen Chessna Grand Caravan ohne Druckkabinen stehen noch zwei grössere 2-motorige ATR72 Turboprops zur Verfügung.

ATR72

ATR72

 

 

 

 

Am Dienstag, 8. März Abends um 19:30 Uhr ist Start auf dem Flughafen Hua-Hin zum 2-stündigen Flug nach ChiangMai…. und 3 Tage später am Freitag, 11. März geht es wieder zurück nach Hua-Hin. Take-Off um 17 Uhr in ChiangMail

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Nov 04 2015

4. Nov 2015: Kosten für Versicherung, Steuern und Unterhalt meines Toyota Vios

In Thailand bringt man sein Auto in die offizielle Markenvertretung. Dort hat man seine persönliche Kontaktperson, nämlich den Verkäufer, der einem das Auto verkauft hat. Er hilft einem bei der Auswahl oder auch dem Wechsel von der einen zu einer anderen Versicherung. Er erledigt den notwendigen Papierkram, fotografiert das Auto, um sicherzustellen, dass das Auto keine verborgenen Schäden hat, und organisiert auch die jährliche Strassenverkehrs-Vignette mit eingeschlossener Thai-Haftpflicht. Damit binden die Autofirmen durch personifizierten Service ihre Kunden an sich.

Werkstatt-Halle der Toyota Garage

Werkstatt-Halle der Toyota Vertretung in Hua-Hin

Ich habe nach 1  Jahr die Vollkasko-Versicherung gewechselt, weil ich mit ihrem Schutz nicht zufrieden war. Sie hat zwar den kürzlichen Schadenfall, verursacht durch eine Dritt-Person, übernommen, es aber zugelassen, dass man über die Schuldfrage vor der Polizei diskutiert hat. Von der Schuldfrage hängt es ab, ob man im Folgejahr mehr Prämie bezahlen muss. Nach meiner Meinung und auch der von Pat war die Situation klar, denn der Verusacher ist von hinten in mein Auto gefahren.

Heute brachte ich unseren 1-jährigen Toyota Vios in den Service. Im grossen Kunden-Show-Room der Toyota-Vertretung wartet man ab, bis nach 1 Stunde alles erledigt ist. In dieser Zeit wird man betreut. Man bekommt etwas zu trinken, Kann TV schauen, hat Internet und kann von oben herab duch eine Glaswand in der blitzsauberen Werkshalle verfolgen, was am Auto gemacht wird. Die Mechaniker tragen saubere frisch gebügelte Ueberkleider. Sobald er eine schmutzige Arbeit machen muss, zieht er sich eine Schürze darüber an, die er unmittelbar nachher in den Wäschekorb versorgt. Auch den Sitzüberzug zum Fahren in und aus der Werkshalle geht sofort in den Wäschekorb. Es hat keine Oelflecken am Boden. Man könnte in der Werkhalle eine Party feiern.

Was kostet mich nun dieses Auto im Jahr:

  • Der eben erledigte Jahres-Service mit 1 Stunde Arbeit für Wechsel des Motorenöl, Kontrolle der Bremsen und des Automatikgetriebes kostete 1’560 Baht. Das sind umgerechnet € 40.– mit allem Material/Oel
  • Die Jahres-Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt kostet 19’600 Baht, entsprechend € 505.–
  • Die jährliche Vignette für die Strassenverkehrssteuer mit der Minimal-Einheimischen-Haftpflich-Versicherung kostet 638 Baht, entsprechend: € 16.–
  • 1 Liter 95 Oktan Benzin kostet zur Zeit etwa 32 Baht, das sind etwa €–.82. Der Benzinverbrauch meines Toyota Vios ist gering.

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Okt 19 2015

„No sweet – tomorrow“ Erlebnisse auf dem Lebensmittel-Markt

Mango ist meine Lieblingsfrucht in Thailand

Aus diesem Grund ist es selbstverständlich, dass einer der ersten Wege nach meine Ankunft in Hua-Hin mich auf den Lebensmittel-Markt führte. Der Hua-Hin Markt ist unmittelbar neben dem Night-Market, etwa 3 km von meinem Haus entfernt. Also ein Katzensprung mit dem Honda-Roller

Heute war es wieder soweit, denn am Samstag wollte mir mein Mango-Mann einfach keine Mangos verkaufen, obwohl er viele wunderbar gelbe auf seinem Verkaufs-Brett liegen hatte. „Sie sind noch nicht süss„. Dies sagte er aber nicht in der Form, wie ich es hier schreibe. Er sagte irgendetwas in thailändisch, das ich nicht verstand. Auch seine Frau schüttelte die Hände und den Kopf. Es rumorte in meinem Hirn. Was wollten sie mir wohl mitteilen? Auf einmal stand der kleine Verkäufer von vis-à-vis neben mir und sagte von unten her zu mir:  „no sweet … tomorrow“. Nun fiel bei mir der Batzen: Er wollte mir keine Mangos verkaufen, weil sie noch nicht süss genug seien, aber Morgen da seien sie besser. Ich lachte und dankte auf thailändisch, vorallem gegenüber dem kleinen Verkäufer. Ich mag einfach diese einfachen aber umso freundlicheren Leute

Ich fuhr dann nicht am nächsten sondern am übernächsten Tag dem Dienstag auf den Markt. Es war eben 8 Uhr, als ich am Markt ankam. Ruhe herrschte, der Verkehr stand still, die Leute blieben dort stehen, wo sie eben waren, auch mitten auf der Strasse, eine gespenstische Szenerie, wenn man den Grund nicht kennt: Es wurde eben die thailändische Nationalhymne über Lautsprecher abgespielt. Es dauerte nur 1 Minute, dann ging das geschäftliche Treiben wieder weiter.

Um diese Zeit sind noch die Mönche anzutreffen, die Almosen für ein Gebet einsammeln. Ein wunderbarer Anblick. Noch überzeugender der echte Glaube der Thais an das Gute der Mönche und ihres buddhistischen Glaubens. Noch schnell ein kurzes Gebet, dann geht es weiter. Bei uns Katholiken oder Protestanten gibt es nur noch wenige echt Gläubige. Wer geht schon auf dem Weg zur Arbeit noch schnell in eine Kirche,  um zu beten? Die meisten der Kirchen wollen dies gar nicht. Sie sind geschlossen.

Auch ich bewegte mich wie ein Einheimischer durch den Markt, vorbei an den Ständen, an den Frauen, die Gemüse, Gewürze oder Fisch einkauften  Mein Ziel war der Mango-Mann, wie ich ihn seit Jahren nenne. Er mag mich, denn ich bin einer der wenigen Farangs, die regelmässig bei ihm einkaufen. Mit 3 Fingern zeigte ich, dass ich 3 kg Mangos möchte. Einzeln suchte er sie mir aus. Die reifen Mangos aus thailändischer Provenienz müssen einige schwarze Tupfen auf der Haut haben, dann sind sie süss. Die eine gefällt ihm, die andere legt er wieder zurück. Es ist eine Zeremonie, die sich da abspielt.

„How much?“ frag ich ihn. Er sagt etwas auf thailändisch, zupft dann aber aus meinem Bündel Geldscheine, die ich ihm hinhielt, die richtigen Noten hinaus. 150 Baht, das sind gerade Fr. 4.– für 3 kg süsse Mangos. Lebe ich nicht in einem Paradies?

Hua-Hin Markt: Mango-Mann

Nun brauche ich nur noch kleine Bananen. Ein Bund mit 16 der süsslichen Bananen, die  es in Europa nicht zu kaufen gibt, kostet 20 Baht.

Unmittelbar neben dem Markt ist meine Hühnchenfrau. Dort kaufte ich mir ein wunderbar gebratenes Hähnchen. Sie sind etwas teuerer als im Lebensmittelgeschäft, aber viel zarter und knusprig gegrillt. 140 Baht bezahlte ich. Das sind nicht einmal 4 Fr. Ein solches Hühnchen gibt mir 3-4 Malzeiten, denn dazu gbt es die feinen Nudeln und die sweet-and-sour-Chilli-Sauce. Lecker lecker.

Auf der Honda zurück nach Hause

Mit meiner Honda ging es nun zügig nach Hause. Ich hatte Zeit, ein wenig über den hiesigen Verkehr nachzusinnen. Die meisten Roller- und Töff-Fahrer fahren ohne Helm. Ein Zeichen, dass die Polizei dies nicht mehr kontrolliert. Noch vor 1 oder 2 Jahren trugen ¾ der Fahrer ein Helm, auch wenn er nur auf dem Kopf sass, also nicht mit dem Kinnband angemacht war. Die Thais haben kein Verständnis für Sicherheit und Gefahr. Und wenn sie es haben, wie viele ältere Frauen, dann fahren sie so langsam im Schneckentempo.  Es passieren recht wenige Unfälle. Nachts hingegen ist es gefährlich, wenn die Thais unter Alkoholeinfluss stehen. Dann sollte man zu Hause bleiben. Nachts ist es auf thailändischen Strassen lebensgefährlich. Thailand hat die grösse Verkehrs-Totenrate der Welt, aber eben nur nachts.

Die Links/Rechts-Blinker an den Roller blinken an jedem zweiten. Meistens falsch, weil der Fahrer/in ihn nicht zurückgestellt hat Dies passierte auch mir. Deshalb passe ich doppelt auf. Doppelt-Aufpassen und in gleicher Geschwindigkeit wie die Thais sind die beiden besten Versicherungen auf Thailands Strassen.

Wenige 100 m vor meinem Zuhause noch schnell einen Halt im 7eleven-Shop. Das „7eleven“ ist eine Institution. Man erhält hier alles, was man so schnell zum täglichen Leben braucht, auch ein gewärmtes Sandwich oder eine Flasche Whiskey. 24-Stunden am Tag ist er offen. Ich muss die monatliche Elektrizitäts-Rechnung bezahlen. Auch dies kann man im 7eleven.

 

Nun geht es

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Apr 12 2015

12. April 2015: Mein Flugticket nach Thailand

Heute hat die Swiss ihren Flugplan bis zu meinem geplanten Rückflugdatum vom 16. März 2016 veröffentlicht. Ich habe unverzüglich gebucht:

Thailand vom 15. Okt. 2015 – 16. März 2016Switzerland, Airplane traffic

Bereits zum 8. Mal geht es im kommenden Winter wieder nach Thailand. Wie gewohnt reise ich Mitte Oktober nach Bangkok.

Ich fliege dieses Mal mit der Swiss ab Zürich, obwohl ich den Rückflug tagsüber machen muss. Es ist für mich ein Unterschied, ob ich für den Non-Stop-Business-Flug Fr. 3’200.– oder aber über Fr. 5’300.– bei Thai Airways bezahlen muss.

  • Hinflug mit Swiss LX180 ab Zürich: Mittwoch, 14. Okt. um 17:45 Uhr, Ankunft am Donnerstag, 15. Okt. um 09:30 Uhr in Bangkok
  • Rückflug mit Swiss LX181 ab Bangkok: Mittwoch, 15. März 2016 um 13:05 Uhr, Ankunft am selben Tag um 19:30 in Zürich
  • Kosten Flugticket: Fr. 3’207.– für Business-Class
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Mrz 05 2015

Tips zum Ueberleben in Thailand: Survival Training

Lass alles Schweizerische und Deutsche zu Hause. Passe Dich den Thais an !

Ueberleben, Survival, Thailand, GefahrenUeberleben kann man in Thailand problem- und gefahrlos. Man muss nur den einen oder anderen Grundsatz beachten.

Verkehr

  • Passe Dich beim Auto- oder Rollerfahren der Geschwindigkeit und Fahrweise des Durchschnitts-Thai  an, Nimme Dir weder die Kinder, die Jugendlichen und Halbstarken noch die Besoffenen und älteren Frauen als Vorbild. Vorallem die älteren Frauen haben Angst auf den Rollern und fahren übervorsichtig, d.h. Sie fahren sehr langsam. Biegen abrupt ab, sobald sie den Mut dazu aufgebracht haben Sie bremsen oft unverhofft, weil das Bremslicht eines anderen Töffs oder Auto 50 m weiter vorne geblinkt hat.
  • Meide in der gefährlichen Zeit zwischen 19 und 23 Uhr die öffentlichen Strassen. Dann sind die fröhlichen, mutigen und alkoholisierten Thais unterwegs. Nach Mitternacht wird es in den städtischen Strassen besser, hingegen belibt es auf den nächtlichen  Ueberlandstrassen höchst gefährlich, denn dann sind die übermüdeten Lastwagen-, Bus- und Taxifahrer unterwegs
  • Beim Rechtsabbiegen mit dem Roller habe ich es mir angewöhnt, mich seitlich einem in dieselbe Richtung abbiegendes Auto zu verstecken.  So kann mir nichts passieren, auch wenn das Auto sich in den Verkehr drängelt. Das Auto ist mein Schutz
  • Hüte Dich vor Farangs. Viele leben immer noch in ihrer Welt zu Hause, in der alles geregelt und auch danach gelebt wird. Sie können nicht akzeptieren, dass sich die Thais nicht an die „europäischen“ Verkehrsregeln halten.
  • Denke daran, wenn Du einen Roller mietest, bist Du nicht Haftpflicht versichert. Die obligatorisch und eingeschlossene Haftpflicht-Versicherung reicht bei einem Farang niemals aus. Wenn auch ein Toter in Thailand nur zwischen 300’000 — und 500’000 Baht  (entsprechend Euro 9’000 – 15’000.–) wert ist, macht ein solcher Unfall ein grosses Loch in die Ferienkasse, abgesehen davon, dass man in einem solchen Fall längere Zeit im thailändischen Gefängnis hockt.

Essen

  • Beim Essen kann eigentlich wenig schief gehen, solange Du Dich an die asiatische Küche hältst.
  • Esse nie ein Stück Fleisch, das innen noch rosa oder sogar blutig ist. Auch nicht in einem typischen europäischen Restaurant. Du kennst nämlich die Transport- und Kühlkette nicht, auch wenn Dir der Besitzer weiss machen will, dass er das einzige echte argentinische Beef in Thailand auf den Tisch bringt. Auch er ist in vielen Fällen ein Lügner und raffinierter Geschäftsmann

Zwischenmenschliches und Farangs

  • Glaube nicht alles, was Du von anderen Farangs hörst. Beachte dabei, dass viele dieser Farangs alt und verängstigt sind. Viele ihrer  Weisheiten haben sie über 5 Ecken aufgenommen. Sei vorallem vorsichtig vor sog. Profis, die immer wieder betonen, wie gross ihre Erfahrung im Umgang mit den Thais ist.
  • Hüte Dich vor allen Farang, die alles (besser) wissen. Aber  auch vor den jungen Farangs, denn die meisten davon sind illegal in Thailand. Niemand weiss genau, wovon sie leben, denn arbeiten dürfen sie in Thailand nicht!
  • Hüte Dich vor Farangs, die Dich um Geld bitten. Dieses Geld wirst Du nie mehr sehen.
  • Sei nie sicher, dass Du die Mentalität der Thais oder der Farangs kennst.

Frauen, Sex und Prostitution

  • Sei vorsichtig mit thailändischen Freundinnen: Durch die grosse Armut vieler Bevölkerungsschichten, ist es für ein Mädchen oder eine junge Frau aus diesen Kreisen erstrebenswert, einen Farang zu angeln. Sei dies nur für ein paar Wochen oder fürs Leben. Sie werden alles daran setzen, Dir zu zeigen, dass sie dich „lieben“ (Hollywood lässt grüssen). Dies gibt dann die tollen Bilder vom Händehaltenden dicken alten Farang mit dem jungen Thai-Mädchen, das seine Enkelin sein könnte.Sobald sie geheiratet haben, ist für die junge Thai und ihre Familie ausgesorgt. Der Farang zahlt und hat nach thailändischen Recht wenige Rechte. Zudem prallen zwei Welten aufeinander. So verwundert es nicht, dass viele (oder die meisten?) dieser Ehen nach spätestens 5-7 Jahren scheitern. Dann ist auch das auf seine Frau überschriebene Haus weg! Ein teurer Spass!
  • Geschlechtskrankheiten und Aids: Wahrscheinlich in keinem Land der Erde (mit Ausnahme in Afrika) kann man sich so leicht und derart günstig an Aids anstecken. In Thailand ist die Prostitution offiziell verboten. Dadurch stehen diese Mädchen und Frauen unter keinem Schutz und haben auch keine Rechte. Stichproben in verschiedenen Städten Thailands ergaben, dass zwischen 30 und 90 % der untersuchten Prostituierten mit dem HIV-Virus infiziert waren! Die WHO meint, dass etwa 4 Mio Einwohner Thailands infiziert sind, d.h. etwa 10% der erwachsenen Bevölkerung.

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Feb 10 2015

10. Feb. 2015: Thailand ist eine Wundertüte

Was hat sich in Thailand seit dem Frühling 2014 verändert

Thailand ist eine Wundertüte. Einmal gilt dies, ein anderes Mal jenes. Was nicht gilt, muss aber auch nicht erlaubt sein. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Ende Monat oder vor Weihnachten werden im Strassenverkehr  viele Vorschriften mit harter Hand durchgesetzt und Bussen ausgestellt. Vorallem die Farangs (Fremden) sind das Zielpublikum. Sie haben Geld. Alle Bussen gibt es ohne unnützen Papierkram. Man feilscht ein wenig um die Höhe und bezahlt die 200 Baht (Fr. 6.–). Man hat Bedauern mit den armen Polizisten, der auch Geschenke kaufen möchte.

Ich bin nun bereits 4 Monate in Thailand und erlaube mir zu berichten, was sich seit dem vergangenen Frühling (22.5.2014), als das Militär die Macht übernommen hat, verändert hat.

Bangkok Flughafen Suvarnabhurni

Es herrscht Ruhe in Thailand

Es ist überall Ruhe eingekehrt. Die mühsamen Protest-Umzüge und Belagerungen in Bangkok wurden aufgelöst. Für uns Farang eine gute Nachricht, denn wir leiden nur am Rande an der erhöhten (Kontroll-)Bürokratie, die seit der Machtergreifung des Militärs herrscht.  Meinungsäußerungen über die Politik und das Königshaus sind zurzeit verboten, denn seit dem Militärputsch im Mai gilt Kriegsrecht. Aber welcher Farang politisiert denn schon? Für mich bedeutet dies einzig, dass ich aufpassen muss, was ich hier in meinem Blog schreibe.

Die Armee-Chefs tragen nun zivile Kleider und versuchen sich auf dem internationalen diplomatischen Parkett, auch wenn sie sich mit dem Englischen schwer tun. Gegen die Korruption wollen sie vorgehen. Alle grossen Investitionen wurden gestoppt und sollen überprüft werden. Die Modernisierung der Thailändischen Eisenbahn um Jahre verschoben. Neue Steuern und Schutzgelder wurden erhoben. Ich als aussenstehender Farang kann diese Massnahmen nicht bewerten. Ich kenne die Grundlagen nicht.

Von Zeit zu Zeit werden die laufenden Programme der Fernsehsender durch Militär-Informationen überdeckt. d.h. mitten in einer Comedy-Sendung, die das Volk ja so liebt, erscheint der Armeechef und Ministerpräsident und spricht während 10-15 Minuten zum Volk. Die Zuschauer in den Samsung-Shops und den Elektronik-Märkten merken aber schnell, dass dies nicht mehr zur Comedy gehört und verlassen die Geschäfte.

Hier in Hua-Hin habe ich nicht mehr Militär oder Polizei gesehen, wie in der Vergangenheit. Ist auch logisch, denn ich befinde mich in einer Königsstadt und Stadt der Gelb-Hemden. Die Gelb-Hemden sind die Reichen und stehen auf der Seite der Armee. Anders soll es in den nördlichen und östlichen Provinzen sein, weil dort die Rot-Hemden stark vertreten sind, die in den letzten demokratischen Wahlen im Juli 2011  über 65% der Stimmen erzielten. Die Armee versucht die Demokratie wiederhrzustellen, indem sie die Rothemden kalt stellt. Obwohl die Nachrichten und Zeitungen nur das berichten, was sie dürfen, hört man immer wieder, dass ein hohes Mitglied der Rothemden tot aufgefunden wurde. Von den Tätern keine Spur!

Wie ich aus zuverlässiger Presse entnommen habe, wirft „Amnesty International“ der Militärregierung in Thailand systematische Menschenrechtsverletzungen vor. (Mehr dazu siehe: http://www.dw.de/menschenrechtsgruppen-kritisieren-thailand/a-17914707)

Die Korruption wird durch Schutzgelder ersetzt resp. ergänzt

Aber auch in Hua-Hin hat das Militär durchgegriffen. So sind auch heute noch jeden Mittwoch die kleinen Ess-Shops samt ihren Liegestühlen am Strand von Hua-Hin verboten und weggeräumt. Anfänglich waren auch an den anderen Wochentagen die Shops und Liegestuhl-Vermieter verboten. Aber in der Zwischenzeit haben sich einige bereits arrangiert und sind zurückgekehrt. Man spricht von zusätzlichen Zahlungen resp. Schutzgeldern. In Thailand geht alles über Zahlungen. Dies ist auch der Grund für die Bedeutung der politischen Macht. Nur wer Macht hat, kommt ans Geld, an die Schutz- und Schmiergelder.

Die Korruption beginnt bereits weit unten bei den Polizisten. Ende Monat werden Fahrzeuge kontrolliert. Vorallem die Fremden, weil sie Geld haben. Irgendetwas finden die treuen Gesetzgeber immer und sei es nur, dass man zu schnell gefahren  ist. Wie bei den Lebensmitteln, haben auch die Bussen einen Tarif. Einmal höher, einmal tiefer. Abhängig von der Saison. 200 Baht (SFr. 6.–) ist der aktuelle Tarif.

Bereits ein Gefängnisaufenthalt ist teurer. Man kommt auch als Ausländer schnell ins Gefängnis. Es reicht ein Verkehrsunfall. Dann geht es  in die Sicherungshaft! Ich habe eine Motorrad- und Autoversicherung, darin ist enthalten, dass die Versicherung mich unverzüglich auslöst, d.h. die fällige Kaution bezahlt. Die Höhe der Kaution hat europäische Sphären, weil sie sich an die finanziellen Möglichkeiten der Fremden anpasst.

Einesteils versucht das Militär gemäss ihrem Sprachgebrauch, die Korruption einzuschränken und Gesetze durchzusetzen, es mutet aber eigenartig an, wenn ich auf den Märkten offiziell und offen gefälschte Marken-Uhren und Marken-Handtaschen kaufen kann. Dies war in den letzten Jahren nicht mehr möglich, weil dieses Business durch Razzias der Polizei unterbunden wurde. Hat sich da das Militär arrangiert?

Um das Thema Militär abzuschliessen stelle ich mir die Frage, wie die jetzigen Machthaber ihr Volk wieder in die Normalität zurückführen werden. Ich sehe da schwarz, denn mit Einschüchterungen und Unterdrückung der Meinungsfreiheit ist es noch nie gut gegangen. Im Moment wird die Mehrheit des Volkes, an den letzten Wahlen haben die Rothemden über 65% der Stimmen erzielt, unterdrückt und mundtot gemacht.

Vor wenigen Tagen am Sonntag-Abend 1. Feb. 2015 sind in Bangkok zwei Rohrbombe explodiert. Als vermutliche Folge sind mir in den letzten Tagen einige Strassensperren der Polizei und Militär rund um Hua-Hin aufgefallen. Welche Unruhestifter machen sich wohl da bemerkbar? Dies ist ein gefährliches Spiel und zeigt mir, dass es im Untergrund brodelt.

Was ist mir weiter aufgefallen?

Hohe resp. überhöhte Eintrittpreise in Nationalparks und Sehenswürdigkeiten für Touristen

Allein schon das Thema „Grand Palace“ in Bangkok sorgt immer wieder für einen kräftigen Aufreger. „Farangs“ zahlen 500 Baht Eintritt (entsprechend etwa 14 Euro), Thais besuchen den Königspalast kostenlos.

Ab sofort kosten beliebte Nationalparks wie Khao Yai, Inthanon, Erawan, Doi Suthep-Pui, Huai Nam Dan, Surin und Similan Islands für Ausländer zwischen 300 und 500 Baht; Thais bezahlen lediglich zwischen 50 und 100 Baht. Das ist das mehrfache für Thailand-Besucher!

Preise: Ein „Auf und Ab“

Die Lebenshaltungskosten in Baht sind etwas angestiegen. Das Benzin wurde um einiges günstiger. Ein Liter 91 Oktan  kostet nun noch etwa 31 Baht, d.h. etwa 90 Rappen. Mit der Bewegung des Schweizer Frankens wurde Thailand für uns Schweizr aber nochmals um fast 20% günstiger

Kreisel oder „Roundabout“:

Nun gibt es auch einen Kreisel in Hua-Hin. Es ist der erste Kreisel in Hua-Hin. Ein ganz kleiner, notabene am Ende der Soi112. Ich war ganz überrascht und bin prompt falsch gefahren, rechts herum, statt links herum. Das hinter mir fahrende Auto hat eine andere Variante gewählt: Er fuhr gerade durch resp. über den Kreisel. Für die Thais ist ein solcher Kreisel eher ein Hindernis, als eine Verkehrsmassnahme.

Helm-Tragpflicht für den Fahrer eines Motorrades:

Noch letztes Jahr hatte es überall Plakate mit dem Aufruf „Helme tragen, retten das Leben“. Es war Pflicht, dass der Fahrer einen Helm zu tragen hatte, nicht aber die Beifahrr. Bestimmt 90% der Thais trugen damals einen Helm. Diese Plakate sind alle weg und Helme tragen nur noch wenige Thais, vielleicht noch 10%. Ich habe auch keine diesbezüglichen Polizei-Kontrollen mehr festgestellt.

Regenzeit:

Ich bin nun bereits zum 7. Mail in Thailand. In den ersten 5 Jahren war die Regenzeit Mitte Oktober vorbei. Es regnete dann nur noch sehr selten. Aber bereits letztes Jahr änderte sich diese angenehme Situation. Bis Mitte November regnete es. Auch dieses Jahr dauerte sie bis zum Mondwechsel Anfang November.

Umbau und Neubau von Shopping-Centers:

Das neue Shopping-Center „Hua Hin Nadpob Market“ neben der Shopping-Mall bei der Stadtverwaltung ist nach nur 2 Jahren bereits wieder geschlossen und wird umgebaut in einen „Chinesischen Markt“. Es war ein totaler Flop. Der Käufer fühlte sich nicht wohl. Es konnte nur wenige Leute anziehen, während die „alte Shopping Mal“ direkt daneben rentierte.

Neue Shopping Center: Es sind weitere Einkaufs-Center im Bau. Das „Blue-Port“ mit eigenem Hotel mitten in Hua-Hin und gerüchteweise ein „CenterWorld“ zwischen Cha-Am und Hua-Hin..

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Dez 27 2014

27. Dez. 2014: Weiss-Waschen auf thailändisch: Aus Rot mach Weiss

Meine neues weisses Auto-Kennzeichen

Meine neues weisses Auto-Kennzeichen

Ein echt vieldeutiger Titel. Aber in der Tat fährt hier in Thailand jeder Auto- und Motorradfahrer, der ein Gefährt kauft, anfänglich mit einer roten Nummer. „Achtung Gefahr“, ist deren Bedeutung. Nach 4-8 Wochen erhält er dann das endgültige „weisse Kontroll-Kennzeichen“.

Heute, am 27. Dez. 2014 nach ungefähr 6 Wochen war es auch bei mir soweit. Ich hatte Glück in dieser Zeit, und habe keinen Unfall fabriziert. Ich konnte meine neue Auto-Nummer samt Blue-Book (=entspricht dem Fahrzeugbrief)  bei Toyota abholen.

Ab sofort werden sich die Thais nicht mehr vor mir zurückhalten oder in Sicherheit bringen, als ich mit der roten Nummer eine Art „Welpenschutz“ genoss!

Toyota Vios Rote Nummer

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Jan 06 2014

6. Jan. 2014: Geschichten aus Thailand: Training für Indien, Russen und purbertierende Thais

Hilfe, die Russen sind schon da

Hua-Hin Indian FoodDas erste Mal in meinem Leben habe ich vor 15 Jahren Russen in der Türkei in einem 4-Stern Hotel erlebt, als sie das grosse abendliche Buffet innert wenigen Minuten auseinandergenommen hatten. Was ich dort erlebt habe, war unbeschreiblich. Seither weiss ich, es gibt kein primitiveres Volk als die Russen!

Auch in Hua-Hin ist man nun vor Ihnen nicht mehr sicher. Man erkennt sie an ihrer ungepflegten Art, an ihrer schmusligen Kleidung und an den eigenartigen Esskultur. Sie essen wie Schweine, indem sie sich alles in den Schlund werfen. ich meine, man könnte sie auch über einen Trichter füttern.

Im Indischen Restaurant sass ein solches russisches Pärchen auf dem Nachbar-Tisch. Er in einem ärmellosen Leibchen aus dem behaarte weisse Arme schauten und sie in einer Schürzen-Rock, den nicht einmal meine Putzfrau anziehen würde. Das indische Essen kam ihnen zu Hilfe, denn so konnten sie mit beiden Händen das Essen aufnehmen und in den Mund schaufeln!

Training für Indien

Am kommenden Wochenende geht es auf grosse Fahrt nach Indien, in eine neue mir absolut unbekannte Welt. Unbekannt auch, was man wohl in Indien isst und wie sich diese Speisen nennen. So sind wir bereits zweimal in verschiedenen Restaurants indisch essen gegangen. Das „S&S-Indian Restaurant“ in der Soi 94 ganz nahe bei meinem Haus war das viel bessere. Es war echt Spitze und wenn es klappt, werden wir am Freitag vor unserer Abreise dort nochmals trainieren. „Trainieren“ tönt einfach besser als „Essen“!

Unvergesslich das Chicken Masala, die dreieckigen Samosa Teigtaschen, die Tiki-Fisch-Burger, die Knoblauch Naam Fladenbrote

Ich habe in der Vergangenheit viel von diesem Restaurant gehört. Die meisten meiner Freunde schwärmten davon. Und nun kann ich ihnen beipflichten. Es ist wirklich Spitze

Hua-Hin Indian Food

Hüte Dich vor den 10 jährige Rollerfahrern

Rollerfahren in Thailand ist gefährlich. Nicht nur, weil man ungeschützt ist und kein Blech um sich herum hat, sondern weil zu bestimmten Zeiten die „Wilden“ unterwegs sind.

Tagsüber sind es die pubertierenden Thais ab etwa 10 Jahren, die noch in die Schule gehen, aber bereits über einen 125ccm Roller verfügen. Mit diesem Mord-Instrument zeigen sie, wie schnell und wendig sie zwischen den Autos beider Verkehrsrichtungen von A nach B fahren können. Oft sind diese Roller noch frisiert und ungewöhnlich schnell. Selbstverständlich tragen diese Jungens keinen Helm, denn dies wäre ja ein Zeichen der Schwäche. Man muss froh sein, wenn einer dieser Raser einem nicht aufs Horn nimmt oder via Lenker anhängt, sodass man dann auch noch stürzt.

Abends nach Eindunkeln sind die gefährlichsten Verlehrsteilnehmer die angetrunkenen Thais. Die Thais vertragen wie auch andere Asiaten nur wenig Alkohol.  In diesem Zustand überschätzen sie sich total und rasen wie die Verrückten.

Beiden Gruppen ist etwas gemeinsam: Ihr Imponiergehabe gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern und ihren Freundinnen

 

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Dez 23 2013

Taxi-Preise in Hua-Hin

Taxi Presliste am Market Village

Taxi Presliste am Market Village

Die Taxi-Preise in Hua-Hin sind hoch. Das mehrfache der Preise in Bangkok.

Kürzlich habe ich am Market Village diese Preistafel entdeckt. Eine reine Frechheit, denn vor kurzem konnte man noch nach Kao Takiab zu 150 Baht fahren, was immer noch ein hoher Preis war.

Man kann leider nichts dagegen tun: also nur diese Preise zahlen ohne weiteres Trinkgeld

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Dez 14 2013

14. Dez. 2013: Toll ! Thailand jetzt auf Platz 3 der Länder mit den meisten Verkehrstoten

 

2012_Flag_of_ThailandAuch dies ist Thailand:

Massive Geschwindigkeits-Überschreitungen, Trunkenheit am Steuer und eine schlechte Durchsetzung der Helmpflicht haben dazu geführt, dass Thailand nun auf Platz 3 in der Liste der Länder mit den weltweit meisten Verkehrstoten aufgestiegen ist. 38,1 jährliche Verkehrstote pro 100.000 Einwohner wird nur noch von Eritrea (48,4) und Libyen (40,5) übertroffen.

Ich glaube, in der Anzahl der Unfälle liegt Thailand nicht so weit vorne, sondern einzig wegen deren Schwere. Man sieht nämlich auf den Strassen relativ wenige Unfälle, aber eben, wenn es knallt, dann heftig

Mir ist seit dem letzten Jahr aufgefallen, dass die wenigsten Thais auf Rollern und Motorädern einen Helm tragen, die Beifahrer sowieso nicht. Vorallem junge Thais überschätzen sich masslos in der Geschwindigkeit. Während der normale Stadt-Verkehr mit 30-40 km/h läuft, rasen solche Todeskandidaten mit 60-70 km/h an einem vorbei, ohne Helm natürlich, oft nur 1 Hand am Lenker. Schon lange war mit klar, nachts ist es auf den Strassen in Thailand lebensgefährlich, weil dann die Betrunkenen unterwegs sind.

Wie schütze ich mich?

Dies ist eine gute Frage. Ersten trage ich und Pat je einen Jet- oder 3/4-Helm mit Klapp-Visier, der Stirn Ohren und Nacken schützt. Dann versuche ich defensiv zu fahren, d.h. meine Geschwindigkeit dem jeweiligen Verkehr anzupassen und mit grösster Konzentration etwaige Fehler der anderen bereits zum voraus zu ahnen, und so oft wie möglich Blick zurück. Sodann findet man mich nachts selten auf den Strassen. Und wenn, versuche ich am Strassenrand weitab vom schnellen Verkehr, also links zu fahren.

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Nov 19 2013

18.-19. November: Shopping in Pratunam und India-Visa-Tour in Bangkok

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Für Thai sündhafte Unterwäsche

Bangkok ist ein Einkaufsparadies, es hat viele riesige Einkaufszentren, und ich meine wirklich riesige: „Siam Paragon“ mit über 500’000 Quadratmetern, 16 Kinos und dem ganzen Untergeschoss voller Restaurants. Oder „Central World“ oder „Emporium“ oder „Siam Center“ oder „MBK“, um nur ein paar der mir bekannten Zentren in der Umgebung der BTS-Skytrain-Station Siam zu nennen.

Jedes Jahr gehe ich einmal nach Pratunam, einem Bezirk in Bangkok, zum Kleider-Shopping .  Dieses Mal habe ich es kombiniert mit der Besorgung des Visum für Pat für unsere Indienreise im kommenden Januar.

Es war eine Fahrt voller Hindernisse und begann bereits damit, dass ich meine Hinfahrt um einen Tag wegen Fiebers verschieben musste, und dann verlor Pat ihr Mobile-Telefon, ein wahrer „SUPER GAU“  ….

Mehr über meine Erlebnisse, die schlussendlich zu einem Happy End führten, könnte ihr in nachstehdem Link nachlesen:

» Meine Erlebnisse beim Shopping in Pratunam und auf India-Visa-Tour in Bangkok «

 

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Okt 26 2013

26. Okt. 2013: Erfahrungsbericht: Navigationsgeräte für Thailand

sygic-mapjpgIn jedem fremden Land ist ein Navigationsgerät eine grosse Hilfe. In Europa kein Problem. Es gibt unzählige für Smartphones mit Android und iPhones von Apple, aber auch eigenständige spezialisierte Geräte von Medion (Aldi), Tom-Tom, Navigon, Garmin etc.

Nachdem mir diesen Sommer auf der Fahrt nach Dubrovnik mein Navigon exakt nach 2 Jahren kaputt gegangen ist und wir nur dank meinem HTC-Smartphone und der Navigations-Software Route 66 unsere Campingplätze fanden, setze ich seither voll auf Android-Navigationssysteme

Vorteile der Android-Navigationssystem

Alle nachfolgenden Hinweise basieren auf Erfahrungen mit meinem HTC-Smartphone und Android-Betriebssystem. Sie dürften aber auch für Apple zutreffen.

Während eigenständige Navigationssystem recht teuer sind und ab etwa € 170.– erhältlich sind, kosten Geräte-Welt-Lizenzen von Android-Navi-Systeme nur zwischen € 50.– und 80.–. Regelmässige Updates sind inbegriffen.

Ein heisser Tip. Falls es absehbar ist, dass man das Navi auch ausserhalb  Europa benutzen wird, z.B. in Thailand, sollte man unbedingt die Welt-Lizenz lösen, denn ein späterer Upgrade ist nicht möglich! Der Preisunterschied ist mit 20-30% gering

Die Android-Navigationssysteme funktionieren genau gleich, wie die eigenständigen Systeme. So kann man z.B. die Sprache und Form der Anzeige wählen. Es sind Unmengen an POI’s (Interessante Punkte) eingespeichert. Nachts dunkeln sie ab etc

Ich benutzte in Thailand mein Navi auch auf meinem HONDA-Roller. Das Navi ist zu dem Zweck  in meiner Hosen- oder Hemdtasche und über den kleinen mini-Kopfhörer erhielt ich die deutschen Befehle: „in 300 m rechts abbiegen!“ Für Hua-Hin sind fast alle Hotel, Restaurants, Tempel etc als POI verfügbar. Ich habe keine Erfahrung für die Highways rund um Bangkok!

Route-66 resp. Navigate-6

Navi Route-66 resp. Navigate-6

Link zu http://www.route66.com

Sygic-Navigationssystem

Link zu http://www.sygic.com

Ich benutze auf meinem HTC-Smartphone das Navi Route-66 resp. Navigate-6, wie es sich neuerdings nennt, seit über einem Jahr in der Schweiz, Deutschland, Italien und Kroatien, und nun auch in Thailand. Es hat bisher überzeugt und in der neuesten Version hat es auch seine bisherige Schwäche behoben: man kann nun Punkte per GPS-Koordinaten finden. Es benutzt das weltweite Tom-Tom-Kartenmaterial, auch die von Thailand und Indien

Sygic

Dieses System kaufte ich erst im Sommer, aber dummerweise nur die Europa-Version. Es verfügt in der Weltweiten-Lizenz auch über Thailand-Karten. Es sticht hervor mit seinem hervorragenden Warnsystem für Geschwindigkeiten, Radar-Anlagen, Bahnübergänge etc. Es benutzt ebenfalls das weltweite Tom-Tom-Kartenmaterial.

MapFactor Navigator

Die Gratis-Navigationssoftware „Navigator“ ist ausreichend für Europa, jedoch ungenügend für Thailand, denn die Strassen- und Ortsbezeichnungen auf dem thailändischen Kartenmaterial sind in thailändischer Schrift, also für durchschnittliche Europäer nicht lesbar

 

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Jan 18 2013

18. Jan. 2013: ich erhalte die definitive Zulassung für meinen Honda-Roller

Mein definitives Nummernschild

Mein definitives Nummernschild

Vor genau 3 Monaten habe ich meinen neuen 125er-Honda-Roller gekauft und bin seither mit dem roten Roller-Kennzeichen herumgefahren. Das rote Zeichen zeigt den anderen Verkehrsteilnehmern an: „Achtung da ist ein Neuling oder sogar Anfänger unterwegs. Bitte doppelt aufpassen.“

Zurück aus Burma habe ich von meinem Roller-Händler, der all dies für mich organisierte, meine definitive Zulassung mit dem neuem „schwarz-weissen Kennzeichen“ und das „Green-Book“ als meine Fahrzeugdokument erhalten..

Unter dem Link : „http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2012/10/18/17-okt-2012-meine-neue-honda-click-125i/“ findet ihr mehr über den Kauf meines Honda-Rollers

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Okt 18 2012

17. Okt. 2012: Meine neue Honda Click 125i

Meine Honda Click 125i

In den vergangen Jahren habe ich jeweilen einen 125er-Roller für meine ganze Anwesenheitszeit von 5 Monaten gemietet und dafür 15’000 Baht entsprechend ca. €450 bezahlt. Dies war nicht viel, aber letztes Jahr hatte ich einen Unfall resp. musste für einen wegen mir gestürzten thailändischen Roller-Fahrer umgerechnet einen Monatslohn von €300 bezahlen, weil er sich dabei verletzt hatte.

Ich kam also mit einem blauen Auge davon. Ich wurde aber darauf aufmerksam gemacht, dass meine mit dem gemieteten Roller verbundene Haftpflicht-Versicherung niemals ausreichen würde, wenn es zu einem schwerwiegenden Unfall mit grösserem Personenschaden kommen würde. Obwohl in Thailand tiefere Schmerzensgelder verlangt werden, fallen im Invaliditäts- oder gar Todesfall schnell mal € 10-20’000 an. Eine Summe die auch mir weh tun würde. Weitaus schlimmer aber ist, dass man in einem solchen Fall bis zum Abschluss der Schadensaufnahme und der -Bezahlung ins Gefängnis gesteckt wird, um eine Flucht zu verhindern.

Dies kann eine gute Haftpflicht-Versicherung mit genügender Deckung verhindern, weil sie für meinen Schaden haftet.

Leider übernimmt jedoch keine Versicherung den Schutz gemieteter Roller. Das Risiko ist viel zu hoch, weil die fremden „Farangs“ sich in einen Verkehr wagen, dem sie meistens nicht gewachsen sind.  Also entschloss ich mich, dieses Jahr einen 125er-Roller zu kaufen und mich dabei vernünftig zu versichern.

Der neue sportliche Front-Design

Honda Click 125i

Meine Wahl fiel auf den „Honda Click 125i“. Honda Thailand hat auf dieses Jahr ganz neu durchkonstruierte Modelle auf den 125er-ccm-Markt gebracht. Mit neuen Einspritzmotoren und sportlichem Design, und auf dem Motor 3 Jahre Garantie. Fast schon selbstverständlich sind die automatischen Getriebe, Batterie-Starter und kombinierte Bremsen. Diese neuen Technologien sollen zukünftig weiltweit in Honda-Scootern eingesetzt werden.

Bezahlt habe ich 50’000 Baht entsprechend etwa SFr. 1’600. Spottbillig wenn man mit den europäischen Preisen von Fr. 3’400 aufwärts vergleicht.

Und nun fahr ich vorerst mit einem roten Kontrollschild mit der Thai-Inschrift „Police Station Hua-Hin“ umher, bis in etwa 2 Monaten mein eigenes weisses Schild gestanzt ist.  Dann erhalte ich auch das „Green Book„, eine Art Fahrzeugausweis.

Woher habe ich die Haftpflicht-Versicherung:

Von einem Schweizer Namens: Albert Meier aus Cha-Am, Tf. +6689-7439060, eMail: albert.meier9@gmail.com. Sie kostete umgerechnet SFr. 100.–/Jahr und deckt Personenschäden bis 1’000’000 Baht/Person bis zu einer Totalsumme von Baht 10’000’000 ab. Eine horrende Summe für Thai-Verhältnisse.

Auf dem Foto des Geschwindigkeitsmessers sind die beiden grossen Richtungsanzeigen für Links und Rechts sichtbar, dann die Oeltemperatur- und Motoranzeige, sowie unter der Geschwindigkeitsanzeige die digitale Benzinanzeige.

Futuristische Geschwindigskeitsanzeige

Mein temporäres Kontrollschild

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Feb 24 2011

Die thailändischen Kontrollschilder an Fahrzeugen


In Thailand fällt einem auf, dass man die Zeichen der Kontrollschilder nicht lesen kann, was ja ganz normal ist, aber die Schilder haben je nach Verwendungszweck unterschiedliche Farben:

Farbe Kontrollschild: Fahrzeuge:
schwarz-weiss Normale Personen-Fahrzeuge
gelb Taxi und Busse für den kommerziellen Personen-Transport mit Taxometer
grün Taxis und privat-Fahrzeuge für den kommerziellen Personentransport ohne Taxometer
rot Neue Fahrzeuge in den ersten 1-2 Monaten

 

Kontrollschild rot

Kontrollschild weiss

 

Kontrollschild grün

Kontrollschild gelb

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Feb 07 2011

7. Feb. 2011: Geschichte eine Unfalls

Es begann alles damit, dass ich meine defekte elektrische Braun-Zahnbürste ersetzen musste und dabei noch einen Karton von 24 Soda-Glas-Flaschen à 3 dl gekauft habe. Diese Flasche stehen auf einem Karton und sind mit stabilem Plastik umwickelt. Dieses Pack stellte ich auf das Fussbrett meines Yamaha-Rollers und fuhr aus dem Market Village in die Soi 88 ein …. und auf einmal machten sich 2 Flaschen selbständig und kollerten bei voller Fahrt auf die Strasse. Im selben Moment überholt mich ein Thai auf einem Motorrad und kommt auf einer der 2 explodierenden Flaschen zu Fall und rutscht auf der Stasse an mir vorbei und bleibt stönend auf der Strasse liegen. Unverzüglich waren andere Thais an der Unglückstelle, sicherten die Unglücksstelle, riefen die Polizei und die Sanität zu Hilfe. Mir hat es gar nichts gemacht, denn wir hatten uns nicht einmal berührt, aber meine blöden Flaschen haben den Unglücklichen zu Fall gebracht.

Während der Verletzte mit Blaulicht ins Spital gebracht wurde, fuhr ich hinter dem Polizisten auf den Posten, wo ein Rapport in thailändischer Sprache erstellt wurde. Die Polizisten witzelten mit mir herum, wunderten sich über mein Alter, gaben sich als Liverpool-Fan zu erkennen und hatten Bedauern mit mir. In der Zwischenzeit kamen auch die beiden Töchter des Verunglückten auf den Posten. Ich wurde mehrmals gefragt, ob ich den Schaden am Motorrad und die Krankenhaus-Kosten übernehmen könne. Ich war mir klar, dass ich der Verursacher des Unfalles war und wusste auch, dass in jedem Fall der Farang zahlen muss. Auf meine Zusage hin wurde ich aufgefordert mit den beiden Töchtern ins Hua-Hin Hospital, wo der Verletzte gebracht wurde, zu fahren und die Arzt-Kosten zu begleichen und mich dann wieder auf dem Polizei-Posten zu melden Erstaunlicherweise gab mir die Polizei alle meine Ausweise samt Pass wieder zurück. Erst später habe ich den Grund erfahren. Die Töchter des Verletzten verzichteten auf eine Anzeige und wollten den Schaden bilateral mit mir erledigen.

Im Spital angekommen, war dann die ganze Familie anwesend: die Ehefrau, die Schwester des Verletzten samt ihrem Mann und eben die beiden Töchter. Anfänglich schauten sie mich etwas kritisch an. Ich habe dort erfahren, dass er nichts gebrochen hatte, einzig eine Gehirnerschütterung, er hatte keinen Helm an, gequetschte Rippen und ein stark verstauchtes rechtes Handgelenk. 10 Tage arbeitsunfähig, meinte der Arzt.

Ich habe gewusst, dass irgendwann die Frage nach der Bezahlung kommen wird und schon bald war es soweit. Die eine Tochter, die recht gut englisch sprach, bot mir an, mit eine Pauschale von 10’000 Baht (entsprechend Fr. 320.– resp € 210) sei die Familie zufrieden. Ich wollte zuerst noch etwas markten, merkte aber bald, dass dies für mich keinen Sinn machte und für die Familie war es viel Geld. Also zählte ich 10 Tausender und schrieb ein Papier, indem die Familie auf alle Forderungen mit gegenüber mit den 10’000 Baht verzichte…. und ich konnte nach Hause fahren. Im Herzen erleichtert, denn ich blieb ja unverletzt und die Verletzung des Thais blieb auch im Rahmen.

Und was habe ich gelernt? Ich werde die Flaschen fortan stehend und nicht liegend transportieren, und sie zusätzlich mit einem Gummiband sichern! Zudem wurde mir bewusst, dass auch anderen Rollern ein solches Missgeschick passieren kann, denn die Thais laden ihre Gefährts noch extremer.

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Jan 15 2011

Strassenbezeichnungen

Ich habe lange gebraucht, bis ich das System der Strassenbezeichungen und der Hausnummerierungen in Thailand durchschaut habe. Neben den Schnell- und Autobahnen (Expressways) gibt es die Hauptstrassen (=Thannon) und die dazugehörenden Quer- oder Seitenstrassen, die Soi’s.

Die Hauptstraßen werden „Thanon“ genannt. Innerhalb der Städte haben Thanons einen Namen wie die „Rama II“ oder die „Sukhumvit“ in Bangkok. Eine andere grosse Strasse, die Hauptstrasse 4 beginnt ausserhalb Bangkok und führt über 1’200 km bis in den Süden an Hua-Hin vorbei. Sie wird auch „Phetkasem Road“ genannt.

Die Querstrassen z.B. der „Phetkasem Rd“ werden in jedem Ort neu durchnummeriert, so auch in Hua-Hin, wobei die geraden Nummern der Seitenstrassen in östlicher Richtung und die ungeraden in westlicher führen. Die „Soi 1“ ist die 1. Querstrasse am nördlichen Ortsende von Hua-Hin beim Flugplatz und führt gegen das Meer (=östliche Richtung). Letztes Jahr wohnte ich in der „Soi 6“ und dieses Jahr lautete meine Adresse „Soi 88“ mit der Hausnummer „38/117“ (das 117. Haus in der Horizon Ueberbauung sprich Quartier mit Nummer 38).

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