Category: Märkte, Shopping

Dez 11 2017

Weihnachten in Hua Hin

Die wenigsten Thais wissen, was es mit Weihnachten an sich hat. Für sie ist es ein „Tag der Geschenke„. Man beschenkt sich! Geschenke geben und damit Freude bereiten,  ist eines der liebsten Hobbies der Thai. Für sie ist Glück und glücklich sein das schönste auf Erden. Ein Geschenk der Thais muss nicht teuer und gross sein. Es ist angemessen den eigenen finanziellen Möglichkeiten, kommt aber von Herzen.

Anfang Dezember beginnen die Geschäfte mit dem Aufbau der Weihnachsdekoration. Tannenbäume aller Farben,  Geschenk-Packete und der Sankt Nikolaus auf dem Schlitten gezogen durch eine Art Rentiere. Schlitten? Kein Thai hat bisher Schnee gesehen. Ihr Fantasie ist grenzenlos.

 

In der Mitte Dezember folgt auch die Strassen-Dekoration und das unermüdliche „Djingle Bell“ in den Shopping Centers. Die Verkäuferinnen tragen neckische Haarspangen oder rote Nikolaus-Mützen. Alles ist auf Weihnachten, das grosse Geschäft eingestellt.

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Dez 04 2017

Erlebnisse auf meinen täglichen Spaziergängen

Ihr habt richtig gelesen. Der Max macht Spaziergänge. Notgedrungen gehe ich „wandern“, denn ich kann wegen der maltraitierten Hand weder Roller noch Rad fahren. Zudem muss ich mein ebenfalls angeschlagenes Knie bewegen. Meine Wanderungen dauern zwischen 1-2 Stunden. Zum Bangkok Hospital, zu den beiden „Market Village“ und „Bluport“ Shopping Centers, und dann auch zum ClockTowerer, als ich Gilb und Esther zum Essen traf.

Während dieser Wanderungen habe ich viel neues erlebt, das ich vom Roller aus nie entdeckt hätte. In der Tat, sollte man mehr zu Fuss gehen.

Anlässlich dieser Spaziergänge sind mir viele schöne Sujets vor die Linse geraten. Viele dieser typischen Thailand-Bilder findet ihr in meinem Foto-Album „Foto-Galerie Thailand„. In der „Foto Galerie Thailand“ lege ich meine besten Bilder über Thailand ab.

Geisterhäuser

Die Thais glauben, dass in der Erde Geister wohnen. Sobald man ein Haus baut, muss man die Geister, deren Lebensraum man beeinträchtigt hat, besänftigen. Dazu dient ein Geisterhaus, über das man die Hausgeister täglich mit Speisen und Getränken verwöhnt. Ueberall findet man solche. Vor Privathäusern, aber auch grossen Shopping Centers. Weitere Bilder findest unter „Geisterhäuser„.

In einem Hinterhof von Hua Hin

Lebensmittelmärkte

In Thailand findet man fast alles, was das Leben begehrt. Ihre Präsentation ist dabei sehenswert. TESCO LOTUS ist einer dieser Anbieter.

Pitahaya oder Drachenfrucht (Kaeo-mangkhon)

Strassenverkehr

Nicht nur Autos und Roller fallen da auf, sondern auch Pferde und Ponys auf dem Weg zum und vom Strand. Dabei müssen sie stark befahrene Strassen wie die Hauptstrasse durch Hua Hin, Phetkassem Road, überwinden.

Etwa 200 m nach der Strasse beginnt der Strand von Hua Hin

Oft weichen die Roller auf den Gehweg aus, um zur nächsten Querstrasse zu gelangen

Wegweiser und Verkehrstafeln

Wenigstens in den grösseren Urlaubsgebieten sind alle Wegweise in für uns lesbaren Zeichen geschrieben. Aber es gibt eben besondere Verkehrstafeln. Weitere Bilder findest unter „Wegweiser und Verkehrstafeln

Ich wohne an der Soi94

Shopping Centers

Drei grosse Shopping Centers kenn wir in Hua Hin: Die „Shopping Mall“ bei der Municipality, Das „Market-Village“ und das „Bluport“ nahe bei mir. Sie sind immer für einen Spaziergang gut, denn es gibt immer viel zu sehen. Fast monatlich wird neu dekoriert. Im Moment wird die Weihnachs-Dekoration aufgebaut. Ja, auch in Thailand wird Weihnachten gefeiert, obwohl die wenigsten wissen woher diese Tradition stammt. Für die Thais ist Weihnachten ein Tag um Freude zu bereiten und Geschenke zu machen.

Mehr Bilder über das Market Village und das BluPort findest in meiner „Foto-Galerie Thailand“ unter „Market Village“ und/oder :. „Shopping-Center BluPort“

Hua-Hin Shoppping Center BluPort

Hua Hin Shopping Center BluPort

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Nov 02 2017

2. Nov. 2017: Auf dem Markt, einen Tag vor Loy Kratong

Manchmal, nein oft überkommt es mich, dann zieht es mich auf den Markt. Wie auch heute. Ich war diese Saison noch nie auf dem alten Stadt-Markt. Was wird sich wohl geändert haben?. Es war zwar etwas spät, bereits 10 Uhr, aber ich brauchte Mangos und ein gegrilltes Hühnchen. Geändert hat sich wenig. Es herrschte wie gewohnt ein Gehen und Kommen. Von weit oben muss es aussehen wie in einem Ameisenhaufen.  An den angebotenen Blumen-Schiffchen realisierte ich, dass der Loy Kratong Feiertag vor der Tür stehen muss (am 3. Nov.)

Man beachte die unzähligen Roller. Das rot-gelbe Gebäude ist der Eingang zum Markt

Das Hühnchen kaufe ich immer bei der Frau in einem kleinen Shop kurz vor dem Markt. Sie nennt mich „Papa“, ein thailändischer Kosenamen. Ein gepfeffertes Hühnchen kostet 139 Baht, das sind etwa Euro 3.50. Sie schneidet es mir immer zu, sodass ich zu Hause, wenn ich es mit Reise oder Nudeln anrichte, keine Knochen zerteilen muss.

Im Markt suchte ich meinen Mango-Mann auf. Er hat die schönsten und fruchtigsten Mangos auf dem Markt. Der Chef fehlte jedoch. Aber Jungens vertraten ihn.  Es waren schöne Mangos im Angebot für 40 und 50 Baht das Kilo. 3 Kilo brauchte ich und bezahlte dafür 150 Baht, das sind nicht einmal 4 Euro.

Auf dem Heimweg kaufte ich dann noch einen Karton Bier und Soda-Water. Ein erfolgreicher Markt-Tag

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Dez 15 2016

7. – 10. Dez. 2016: Ich war mal wieder weg … in Pratunam zum Shopping

Es ist bei mir bereits Tradition, jede Saison einmal 2-3 Tage nach Bangkok in den Bezirk Pratunam zum Shopping zu gehen. Ich habe immer etwas einzukaufen. Auch wenn ich nichts brauche, ich finde immer etwas schönes. Leide ich etwa unter „Oniomanie“, dem medizinischen Begriff für Kaufsucht und -Zwang? Nein, da kann ich Euch beruhigen. Ich kaufe zwar auch „Mist“, aber ich leide anschliessend nicht unter Depressionen, wie es gemäss Internet-Beiträgen bei echten Kaufsüchtige der Fall sein soll. Ich bin anschliessend nur müde vom vielen gehen!

Hier finde und nehme ich mir Zeit für etwas Sight Seeing und vorallem, um Leute zu beobachten. Bangkok ist in der Beziehung ein Paradies. Keine Stadt der Welt bietet eine derartige Vielfalt an Sehenswertem. Diesmal traf ich beim Essen auf der Strasse einen Kambodschaner und zwei Manager aus Singapore. Unvergesslich die aussergewöhnlich hübsche japanische Lady, die mir über die Strasse hinweg freudig zuwinkte, als wir uns gegenseitig fotografierten.

In Bangkok betrieb ich aber nicht nur Shopping:

  • Ich machte eine Khlong-Fahrt zum berühmten Sakhet-Tempel nahe der Königstempel
  • Ich traf wie alljährlich Esther und Henry „Gilb“ Clemencon

Zum Bericht mit vielen Fotos (klick aufs Bild)

Mehr und vorallem schöne Bilder (auch von der eindrücklichen Khlong-Fahrt)  findest in meinem Bericht, den Du durch anklicken des nachstehenden Bildes erhältst:

Bangkok Pratunam Baiyoke Klong Fahrt

Klick aufs Bild, um zum Pratunam-2016-Bericht zu gelangen

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Dez 04 2016

Weihnachten ist dieses Jahr ausgefallen

Während in den Vorjahren ab dem 1. Dezember ganz Thailand im Weihnachtsfieber taumelte, ist dieses Jahr nichts dergleichen zu entdecken. „Business as usual“. Keine blauen oder pink Tannenbäume, kein „Jingle Bell“ und kein „White Christmas“ mit Bing Crosby. Keine Verkäuferinnen mit roten Zipfelmützen und entsprechenden Haarspangen. Sogar die Kunsteisbahn vor dem TESCO-Shopping-Center ist nicht aufgebaut worden.

Die Strassen in Hua-Hin sind nicht geschmückt, auch nicht die Flaniermeile vom Bahnhof bis zum Strand.

Es herrscht immer noch Trauerzeit für den vor 1½ Monaten verstorbenen König. Die meisten Thais tragen weiterhin schwarze oder dunkle Kleider. Einzig die Farangs und Chinesen bringen etwas Farbe ins triste Leben.

Nov. 2016: Market Village Trauer König Shrine

An dieser Stelle stand letztes Jahr ein übergrosser Tannenbaum und davor der heilige St. Nikolaus im weissen Schlitten

Die Geschäfte und vor allem die grossen Einkaufszentren sind immer noch in Trauerflor verhangen. Innen findet eine Art liebloser Ausverkauf statt. Man kann auch die beliebten „Essens-Körbe“ kaufen, aber keine Fest- und Party-Artikel.

Die allerwenigsten Thais wissen, dass Weihnachten einer der grössten kirchlichen Festtage der Christen ist. Für sie ist es ein Tag der Geschenke und dafür leben sie. Aber dieses Jahr ist das Gedenken an ihren grossen König wichtiger.

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Dez 03 2016

Nov. 2016: Erlebnisse in Thailand

Neue Batterie für mein altes Handy

Bei meinem alten Samsung- Handy war die Batterie alt und verbraucht. Es funktionierte nur noch mit dem Hilfs-Akku (Power-Pack), mit dem ich als Notbehelf aufladen konnte.  Im dümmsten Moment mitten im Telefon-Gespräch fuhr es herunter, weil die Batterie keinen Strom mehr abgab.. Mit 850 THB (entsprechend etwa 25 SFr) hab ich mir eine Original-Ersatz-Batterie gekauft. Nun läuft mein Handy wieder mehrere Stunden ab Batterie.

Beim Austausch der alten Batterie lief es mir kalt den Rücken herunter, denn durch den Verbrauch der ehemals aufladbaren Metall-Ionen dehnte sie sich extrem aus und wurde dick und dicker. Es hätte nicht mehr viel gefehlt, und die alte Batterie hätte das Handy zerrissen.

Nachtrag zum Tod des König Bhumibols

Nicht nur die Bilder auf den Strassen und öffentlichen Gebäuden sind mit Trauer-Flor versehen, auch vor den meisten thailändischen Internet-Seiten wurde eine graue Trauer-Seite eingeschoben:

Thailändische Kondolenzseite der BTS-Skytrain von Bangkok

Thailändische Kondolenzseite der BTS-Skytrain von Bangkok

Beginn des Weihnachtsgeschäftes, aber nur das der Polizei

Ende November reiste Jeanot K. in Hua-Hin an. Bereits 2 Tage später kam er mit seinem Roller in eine Polizei-Kontrolle. Nur Farangs wurden aussortiert. Die Thais durften, ohne  anhalten zu müssen, weiterfahren, auch wenn sie keinen Helm trugen. Es war eindeutig: Die Polizei machte Jagd auf die vermeintlich reichen Farangs. Für Jeanot kam es teuer zu stehen: Seinen internationalen Führerausweis hatte er nicht auf sich. Er trug als Helm nur einen Fahrradhelm. Für jedes dieser beiden Vergehen bezahlte er 400 THB, d.h. insgesamt 800 THB (entsprechend etwa 24 Euro). Er bekam aber keine Quittung. Das Geld floss direkt in den privaten Geldbeutel des Polizisten. Dies nennt meine reinste Form der Korruption. Man sagt in Thailand hinter vorgehaltener Hand, dass vor Weihnachten die teuerste Zeit für die Farangs kommt, denn die Polizisten brauchen Geld für ihre Weihnachtsgeschenke

Apropos Helm: Bereits als ich ankam ist mir aufgefallen, dass höchstens noch die Hälfte der Thais auf dem Roller  einen Helm trugen. Es wird sichtlich geduldet. Dies war auch an obiger Kontrolle zu beobachten. Thais wurden nicht kontrolliert, auch wenn sie keinen Helm trugen.

andy-schleck

Andy Schleck

Nach den Velo-Profis Rominger, Hürzeler und Guidali hat sich nun auch Andy Schleck angemeldet

Seit ein paar Jahren kommen im Januar jeweilen ehemalige Velo-Stars wie Toni Rominger und Max Hürzeler nach Hua-Hin….. um mit und bei uns, die Form zu finden. In dieser Saison werden sie ergänzt durch den ehemaligen Tour-de France-Sieger Andy Schleck. Er wird uns Anfang März 2017 eine Woche beglücken und gemeinsam mit uns die Gegend erkunden. Gerüchteweise habe ich vernommen, dass unser Lucien Kirch, ein ehemaliger Mitstreiter im Profi-Trek-Team, bereits die Fühler nach Fabian Cancellara ausgestreckt hat.

 

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Feb 22 2016

Thailand, ein kulinarisches Paradies

Hua-Hin Soi94 Sakura Japanisch MaxFür viele Amerikaner gehören auch in  Thailand ihre Hamburger zur Delikatesse, viele Ausländer zieht es in die Pizzeria oder zu den Deutschen Würstchen. Baunausen über Banausen!

Dabei lebe ich hier in einem Land, in dem ich die vielseitigste asiatische Küche zu Spottpreisen geniessen kann. Allein in Hua-Hin gibt es 100e von feinen asiatischen Restaurants und Strassenküchen.

  • Beim „Shiva Indian Restaurant“ oben im Anstieg zum Hin Lek Fai esse ich Indsch vom feinsten. Chicken oder Lamb Masala ein Gedicht mit Knoblauch Brot. Der Eigentümer ist ein Arzt und bietet nebenbei auch Ayurveda und Yoga an.
  • Wenige Schritte von mir in der Soi 94 im „Eat@Hua-Hin“ kann ich nicht nur feine Thai Küche geniessen, ich esse dort „Asche auf mein Haupt“ am liebsten Spare Ribs mit Pommes. Anschliessen geht es über die Strasse in die Sasha Bar zum Pool Billard.
  • In der Schweiz reicht meine Rente nicht, um meinen Magen regelmässig mit Sushi vollzuschlagen. Ein paar Meter neben dem erwähnten „Eat@Hua-Hin“ befindet sich das japanische Restaurant „Sakura„. Dort schlage ich zu. Ich wähle aus einer grossen Karte die vielfältigsten Kombinationen an Sushi-Spezialitäten bis ich einfach genug habe. Wenn ich mit Freunden dorthin gehe, kostet ein solcher kulinarischer Abend samt Bier pro Person etwa 12-15 Franken.
  • Mit Pat war ich regelmässig beim Chinesen mitten in Hua-Hin anzutreffen. Die Satay, die Jakobs-Muscheln und der Red Snapper liessen uns im 7. Himmel fühlen. Es ist der beste Chinese weit und breit!Hua-Hin Beim Chinesen
  • Am Meer findet man manch gute, aber auch schlechtere Fisch-Restaurants. Es ist leider Glückssache, wie man es erwischt. Ich habe nach Tagen erstklassischer Küche im selben Restaurant auch schon Fisch vom Vortag erwischt.
  • Unweit von der Soi88 haben die Thais ein Food Market installiert. Rund um einen grossen Platz mit vielen Steintischen findet man kleine Koch-Shops. Sie bieten alles an vom Thai-Food, zum Indian und Chinese Food. Aber auch European FoodHua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max Duthi

Von Zeit zu Zeit esse ich aber gerne zu Hause. Ich kaufe mir beim Markt ein grilliertes Hühnchen zu Fr. 4.– und mache dazu zu Hause Reis oder Nudeln, und trinke dazu 1 oder 2 kalte Chan Bier. Dieses Hühnchen reicht mir für 3-4 Mahlzeiten. Manchmal hole ich mir aber auch auf der Strasse die feinen Thai-Würstchen, und die typischen Brät-Kügeli. So ein Essen kostet mich etwa Fr. 1.– bis 2.–

Fleischmöckchen

Brät-Kügeli

Ich könnte noch Seiten füllen mit dem Aufzählen hervorragender Restaurants, vom „The Garden“ in der Soi80, in dem ich meine besten Lobster an einer Pilz-Käse-Sauce ass,  zu den grossartigen Fisch-Restaurants in Khao Takiab. Die grossen internationalen Hotels sind auch nicht zu verachten, aber ihre Preise sind um einiges höher und ich bring mein Geld lieber den Einheimischen.

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Jan 20 2016

Meine CERTINA ist defekt – Es lebe die neue OMEGA

OMEGA Seamaster

OMEGA Seamaster, PLANET OCEAN

Was macht ein Schweizer ohne Uhr?

Ich berichtete bereits davon. Wenige Tage nach Ankunft in Hua-Hin im Oktober 2015 lief mein „CERTINA C-Sport Chronometer“ nicht mehr. Es war nicht die Batterie, meinte der einheimische Uhrmacher, es muss irgendetwas im Inneren sein.

Es ist ein Armutszeugnis, ich hatte als Ersatz nur eine Swatch bei mir. Sie begleitet mich auf allen Reisen und ist nicht kaputt zu kriegen. In der Tat ist man im Ausland aufgeschmissen, wenn einem die Schweizer Uhr im Stich lässt. Allein das Auswechseln einer Batterie gleicht einer Generalstabs-Arbeit, denn es gibt in Hua-Hin keinen Uhrmacher, der eine CERTINA-Batterie auswechseln kann und darf.   Es ist deshalb zweckmässig, eine zweite Uhr bei sich zu haben, oder sich gegebenenfalls Ersatz auf dem asiatischen Markt zu besorgen.

Ueber den Preis haben wir Stillschweigen vereinbahrt.

Deshalb kaufte ich mir eine „OMEGA Seamaster Planet Ocean„. Nicht auf der Strasse, nein, bei einem der grossen Uhren-Händler hier in Hua-Hin, unweit vom Hilton. Sie war weiss Gott nicht billig, aber … Ich habe sie seither fast immer an. Auch unter der Dusche. Ich bin zufrieden. Sie läuft. Wie heisst es unter Geschäftsleuten? „Ueber den Preis haben wir Stillschweigen vereinbahrt.

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Nov 24 2015

Neues vom Besserwisser: Süssigkeiten auf Japanisch

Die Thais oder vielleicht eher die Asiaten sind Weltmeister in den Verpackungen. Eine ist schöner als die andere. Hochglanz-Verpackungen in grellen Farben animieren zum Kaufen, weil einem bereits der Anblick das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Man findet solche Verpackungen für alle Geschmacksrichtungen: Süssigkeiten, Täfeli, Schockolade, Chips mit Zwiebeln, Käse, süss, salzig und Chilli, aber auch mit Fischgeschmack. Die Thais sind verrückt nach Snacks.

Allesamt sind Mogelpackungen. Viel Luft und wenig Inhalt. Sobald man die Packung aufreisst, fällt die schöne Packung zusammen. Wie bei einem Luftballon … und wenige Chips oder Täfeli fallen hinaus. Im meinem unteren Beispiel waren es 10 Schocki-Stäbli, jedes etwa 10 cm lang. Es hätten doppelt soviele Platz gehabt und gekostet hat das Geschenkpäckli 17 Baht (SFr. -.50). Für Thai-Verhältnisse ein stolzer Preis. Luxus darf auch in Thailand etwas kosten.

China, Snacks

Etwa 10cm lange Schocki-Stängeli

Produziert werden viele dieser Snacks in China und Japan. Interessant ist auch, dass die in Thailand verkaufte Schockolade auch bei 30-35ºC nicht verläuft. Sie wird in einer speziellen Mischung gefertigt. Man spürt dies bereits auf der Zunge. Die asiatische Schockoloda ist nicht so hochwertig und hat feste Füllstoffe beigemischt. Die Schweizer-Schockolade, die ich anfänglich immer mitbrachte, verlief bereits im Koffer zu einem Schockolade-Mousse

Chinesische Lebensmittel

Man beachte die japanischen Verkaufshinweise

 

Lieb ist das kleine Feld „Message“ auf der Rückseite der Verpackung. Auf diesem kann man dem Beschenkten eine kleine Nachricht hinterlassen.

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Nov 14 2015

Ich bin Millionär – Thailand, ein teures Pflaster

Nun bin auch ich Milionär geworden. Wie die grossen Stars dieser Erde habe ich mehrere Wohnsitze verteilt rund um die Erdkugel. Steuern bezahle ich in der Schweiz, den Sommer verbringe ich in meinem mobilen Schloss in Istrien und im Winter residiere ich während 5 Monaten in meiner Villa in Hua-Hin (Thailand).

Zwischenzeitlich habe ich Teile meines stattlichen Vermögens in Thailand platziert und darf mich zu den Millionären dieses Landes zählen. Aktuell habe ich 1.3 Mio gebunkert.

Baht, Thai, Geld, THB

Das Leben in Thailand ist für einen Millionär vergleichsweise günstig. Ich kann zwar nicht von den Zinsen leben, weil ich mir vielen Luxus leiste. Ein feines Essen in einer Strassen-Küche im Night-Market belastet meinen Geldbeutel mit 120 Baht (=SFr. 3.50) . 1 Liter Benzin 95-Oktan schlägt mit ca. 33 Baht (=SFr. 1.–) zu Buche und eine Prada-Sonnenbrille  mit 100 Baht (=SFr. 2.80).

Lust und Sucht waren noch nie günstig. So blättere ich für die Befriedigung meiner Mango-Sucht wöchentlich etwa 180 Baht (=SFr 5.–) hin, denn ich esse jede Woche etwa 3 kg der süssen gelben Früchte.

In 2 Wochen werde ich wiederum für ein paar Tage nach Bangkok ins Pratunam fahren, um dort zu shoppen. Camel-Shorts- und -Shirts, hellblaue Jeans und dazu passende Hemden stehen auf meiner Einkaufsliste. Ganz sicher wird es mich auch ins Panthip-Plaza ziehen, dem grössten IT-Shopping-Center in Bangkok.

Mein Millionen-Geld-Depot in Thailand habe ich nicht wegen der Aengste um den Euro nach Thailand verschoben, sondern wegen meines „Rentner-Visums„. Die Thailänder wollen nur reiche Leute im Lande, d.h. sie verlangen einen 3-Monats-Kontostand von 800’000 Baht (= SFr. 23’000.–). Sie wollen eben sichergehen, dass ich nicht der Sozialhilfe zu Last falle.

Apropos „Thailand ist ein teures Pflaster“! Es gib hier soviele schöne Dinge, dass man sich wirklich beim Shopping austoben kann. Aber dann kostet eben auch dies Geld. Viel Geld

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Nov 01 2015

Neu in Hua-Hin: Baan Khun Food Court (Essens-Markt)

Wir kennen den Ort bereits seit 1-2 Jahren. Er ist nur wenige 100m von uns dem Klong entlang entfernt. Er hat sich langsam aufwärts entwickelt. Aber auf dieses Jahr hat sich dieser „Baan Khun Essens-Markt“ speziell herausgeputzt. Man erhält hier eine grosse Auswahl an thailändischen Gerichten, Getränke, Frappees. Gleich nebenan lädt für die Kinder ein kleiner Luna-Park ein. Ab 19 Uhr spielt eine Musik-Band moderne Thai- und auch internationale E-Musik. Manchmal spielt eine gute Band, manchmal auch eine schlechtere, aber kein Thai würde seine Unmut zeigen oder gar pfeiffen.

Den Ort findet man leicht, wenn man vom Hua-Hin Bahnhof gen Süden dem Bahngeleise entlang fahrt, dann rechts in Richtung Soi-88 übers Geleise abbiegt, und bereits steht man davor. Hinter dem 7eleven-Shop.

Beim ersten Besuch dieses Jahr war ein hoher buddhistischer Feiertag. Da gab es keinen Alkohol zu kaufen und noch weniger zu trinken. Er ist verboten! Ein Foto habe ich bei unserem zweiten Besuch gemacht: Darauf sieht man auch mein Lieblings-Bier Chang.

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max Duthi

Pat mit ihrer 7-jährigen Enkelin DuThi

 

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max

Auf dem Tisch könnt ihr sweet-sour Scheinefleisch, grillierter Snapper, hot Gehacktes, rohes Gemüse und unterschiedliche Saucen erkennen

 

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max

Zu den Geheimtips gehört der grillierte und gesalzene Snapper. Ein Gedicht und fast ohne Gräte.

 

 

 

 

 

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Okt 19 2015

„No sweet – tomorrow“ Erlebnisse auf dem Lebensmittel-Markt

Mango ist meine Lieblingsfrucht in Thailand

Aus diesem Grund ist es selbstverständlich, dass einer der ersten Wege nach meine Ankunft in Hua-Hin mich auf den Lebensmittel-Markt führte. Der Hua-Hin Markt ist unmittelbar neben dem Night-Market, etwa 3 km von meinem Haus entfernt. Also ein Katzensprung mit dem Honda-Roller

Heute war es wieder soweit, denn am Samstag wollte mir mein Mango-Mann einfach keine Mangos verkaufen, obwohl er viele wunderbar gelbe auf seinem Verkaufs-Brett liegen hatte. „Sie sind noch nicht süss„. Dies sagte er aber nicht in der Form, wie ich es hier schreibe. Er sagte irgendetwas in thailändisch, das ich nicht verstand. Auch seine Frau schüttelte die Hände und den Kopf. Es rumorte in meinem Hirn. Was wollten sie mir wohl mitteilen? Auf einmal stand der kleine Verkäufer von vis-à-vis neben mir und sagte von unten her zu mir:  „no sweet … tomorrow“. Nun fiel bei mir der Batzen: Er wollte mir keine Mangos verkaufen, weil sie noch nicht süss genug seien, aber Morgen da seien sie besser. Ich lachte und dankte auf thailändisch, vorallem gegenüber dem kleinen Verkäufer. Ich mag einfach diese einfachen aber umso freundlicheren Leute

Ich fuhr dann nicht am nächsten sondern am übernächsten Tag dem Dienstag auf den Markt. Es war eben 8 Uhr, als ich am Markt ankam. Ruhe herrschte, der Verkehr stand still, die Leute blieben dort stehen, wo sie eben waren, auch mitten auf der Strasse, eine gespenstische Szenerie, wenn man den Grund nicht kennt: Es wurde eben die thailändische Nationalhymne über Lautsprecher abgespielt. Es dauerte nur 1 Minute, dann ging das geschäftliche Treiben wieder weiter.

Um diese Zeit sind noch die Mönche anzutreffen, die Almosen für ein Gebet einsammeln. Ein wunderbarer Anblick. Noch überzeugender der echte Glaube der Thais an das Gute der Mönche und ihres buddhistischen Glaubens. Noch schnell ein kurzes Gebet, dann geht es weiter. Bei uns Katholiken oder Protestanten gibt es nur noch wenige echt Gläubige. Wer geht schon auf dem Weg zur Arbeit noch schnell in eine Kirche,  um zu beten? Die meisten der Kirchen wollen dies gar nicht. Sie sind geschlossen.

Auch ich bewegte mich wie ein Einheimischer durch den Markt, vorbei an den Ständen, an den Frauen, die Gemüse, Gewürze oder Fisch einkauften  Mein Ziel war der Mango-Mann, wie ich ihn seit Jahren nenne. Er mag mich, denn ich bin einer der wenigen Farangs, die regelmässig bei ihm einkaufen. Mit 3 Fingern zeigte ich, dass ich 3 kg Mangos möchte. Einzeln suchte er sie mir aus. Die reifen Mangos aus thailändischer Provenienz müssen einige schwarze Tupfen auf der Haut haben, dann sind sie süss. Die eine gefällt ihm, die andere legt er wieder zurück. Es ist eine Zeremonie, die sich da abspielt.

„How much?“ frag ich ihn. Er sagt etwas auf thailändisch, zupft dann aber aus meinem Bündel Geldscheine, die ich ihm hinhielt, die richtigen Noten hinaus. 150 Baht, das sind gerade Fr. 4.– für 3 kg süsse Mangos. Lebe ich nicht in einem Paradies?

Hua-Hin Markt: Mango-Mann

Nun brauche ich nur noch kleine Bananen. Ein Bund mit 16 der süsslichen Bananen, die  es in Europa nicht zu kaufen gibt, kostet 20 Baht.

Unmittelbar neben dem Markt ist meine Hühnchenfrau. Dort kaufte ich mir ein wunderbar gebratenes Hähnchen. Sie sind etwas teuerer als im Lebensmittelgeschäft, aber viel zarter und knusprig gegrillt. 140 Baht bezahlte ich. Das sind nicht einmal 4 Fr. Ein solches Hühnchen gibt mir 3-4 Malzeiten, denn dazu gbt es die feinen Nudeln und die sweet-and-sour-Chilli-Sauce. Lecker lecker.

Auf der Honda zurück nach Hause

Mit meiner Honda ging es nun zügig nach Hause. Ich hatte Zeit, ein wenig über den hiesigen Verkehr nachzusinnen. Die meisten Roller- und Töff-Fahrer fahren ohne Helm. Ein Zeichen, dass die Polizei dies nicht mehr kontrolliert. Noch vor 1 oder 2 Jahren trugen ¾ der Fahrer ein Helm, auch wenn er nur auf dem Kopf sass, also nicht mit dem Kinnband angemacht war. Die Thais haben kein Verständnis für Sicherheit und Gefahr. Und wenn sie es haben, wie viele ältere Frauen, dann fahren sie so langsam im Schneckentempo.  Es passieren recht wenige Unfälle. Nachts hingegen ist es gefährlich, wenn die Thais unter Alkoholeinfluss stehen. Dann sollte man zu Hause bleiben. Nachts ist es auf thailändischen Strassen lebensgefährlich. Thailand hat die grösse Verkehrs-Totenrate der Welt, aber eben nur nachts.

Die Links/Rechts-Blinker an den Roller blinken an jedem zweiten. Meistens falsch, weil der Fahrer/in ihn nicht zurückgestellt hat Dies passierte auch mir. Deshalb passe ich doppelt auf. Doppelt-Aufpassen und in gleicher Geschwindigkeit wie die Thais sind die beiden besten Versicherungen auf Thailands Strassen.

Wenige 100 m vor meinem Zuhause noch schnell einen Halt im 7eleven-Shop. Das „7eleven“ ist eine Institution. Man erhält hier alles, was man so schnell zum täglichen Leben braucht, auch ein gewärmtes Sandwich oder eine Flasche Whiskey. 24-Stunden am Tag ist er offen. Ich muss die monatliche Elektrizitäts-Rechnung bezahlen. Auch dies kann man im 7eleven.

 

Nun geht es

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Feb 28 2015

28. Feb. 2015: Bohren und Hämmern mit „Black & Decker aus PRC“

Ein Haushalt braucht Werkzeuge, auch ein thailändischer

Ordung mit dem Wasserschlauch

Ordung mit dem Wasserschlauch

Arbeitskleidung-HeimwerkerVor zwei Jahren habe ich mir einen etwa 70-teiligen Werkzeugkasten für wenig Geld gekauft. Ich wusste es ja. Dieses Zeugs ist nichts wert. Ich brauchte aber einfach  einen Hammer, Wasserwaage, Schraubenzieher, Zange, verschiedenen Schrauben- und Imbuss-Schlüssel.

Heute wollte ich endlich mal Ordnung schaffen mit dem „Gewurstel“ der Wasserschläuche im Vorgarten und Sitzplatz. Diese haben bekannterweise die Eigenschaft, sich in die falsche Richtung ein- und aufzurollen. So liess ich sie bisher einfach am Boden liegen, denn der einei wird jeden morgen gebraucht, um meine Pflanzen im Vorgarten zu wässern. Der andere liegt auch auf dem Boden und wartet, bis ich mit ihm den Roller oder das Auto abspritze.

So marschierte resp. rollte ich mit dem Roller ins HomePro, eine Art Baumarkt, in dem man alles kaufen kann, was sich der Mann so träumt. Man muss es nur finden, denn zum erklären fehlen mir die thailändischen, aber auch die englischen Fach-Begriffe. Ich suchte zwei Wandhalter für ein paar Meter Wasserschlauch. In der Schweiz sind es verzinkte Dinger und kosten bestimmt Fr. 20.– aufwärts, das Stück natürlich

Bereits letzte Woche war ich im HomePro und suchte in der Gartenabteilung beim den Schläuchen, aber ich fand nichts. Man sagt den Männern nach, dass sie schlechte Beobachter seien und nur das sehen, was sich direkt vor ihrer Nase befindet. Ich bin ein Mann und muss das leider bestätigen. Wir haben effektiv einen Tunnelblick, direkt in den üppigen Ausschnitt der Dame dort drüben. So ging ich nochmals durch alle Regale duch und hoppla, zuunterst sah ich so etwas aus lackiertem Blech für 115 Baht., das sind etwas über Fr. 3.–.

Toll! Nun brauche ich ja nur noch eine Bohrmaschine, mit der ich die Dübel in die Steinwand hämmern kann. In der Maschinenabteilung empfahlen mir zwei junge Thai-Mädchen voller Begeisterung in Englisch  eine rote Black & Decker Schlagbohrmaschine 550 Watt in einem Werkzeugkoffer und über 100 zusätzlichen Werkzeugen für nur 1’750 Baht (entsprechend ca. Fr. 47.–). und die 100 Werkzeuge alle gratis. Die beiden hatten ein Opfer gefunden, denn dem konnte ich mich nicht verschliessen. Ich kaufte den vollen Werkzeugkoffer samt Bohrmachine und hämmerte zu Hause die beiden Schlauchhalter an die Wand.

Zu Hause entdeckte ich dann auf dem Black & Decker-Typenschuld den Vermerk „Made in PRC„, was gemäss Google nichts anderes bedeutet als „Fabriziert in der Volksrepublik China“, ja bei den echten Chinesen. Wer von Euch hat schon etwas aus diesem Weltreich zu Hause?

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Feb 27 2015

9. – 18. Dez. 2014: Bangkok, Karli und Heidy, Prinzessin Sirindhorn, Schulhausparty

Prinzessin Sirindhorn

Prinzessin Sirindhorn

Endlich ist dieser Bericht geschrieben !

Am Dienstag, 9. Dez. ging es nach Bangkok. Nicht nur schnell, sondern ganze 10 Tage. In dieser Zeit war einiges geplant:

  • Am selben Tag fand die Schulhaus-Party von Pat’s Schule statt. Ich war schon mehrfach dabei. Ein spezielles Erlebnis, wenn sich die gemeinsamen Schulkollegen/-innen mit ihren Lehrern treffen. Mit diesen Freundinnen von Pat war ich oft auf Thailand-Reise.
  • Am 13. Dez. landeten Karli und Heidy von Laos kommend in Bangkok. Mit ihnen habe ich einige Tage in Bangkok verbracht und einzelne Sehenswürdigkeiten wie die Königstempel, den Hauptbahnhof, den Erewan-Schrein, Chatuchak-Market etc  besichtigt. Auch Shopping in Pratunam und im Panthip haben wir nicht ausgelassen, obwohl Karli diese Vorliebe nicht mit mir teilte. Am 14. Dezember machten wir einen Ausflug mit dem Rad nach Ayutthaya und nach Hua-Hin fuhren wir am 18. Dez.  via den Damoen-Floating-Market
  • Als Höhepunkt stand unzweifelhaft die Diplomierung von Pat’s Sohn Snooker auf dem Programm. 3 Tage dauerten diese Festivitäten mit dem Höhepunkt der Diplomvergabe durch die thailändische Prinzessin Sirindhorn am 16. Dezember

Endlich habe ich diesen Bericht geschrieben und mit Bildern dokumentiert. Dies war eine schwere Geburt, denn ich wurde immer wieder mit „Erinnerungen“ aus meinen ersten 30 Jahren. unterbrochen. Diese mussten unverzüglich in meine Biographie einfliessen.

Den Bericht findest durch anklicken des nachstehenden Links:

Eine hektische Woche in Bangkok mit der Diplomierung von Snooker durch Prinzessin Sirindhorn als Höhepunkt

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Feb 11 2015

Mein letztes Hemd hat keine Taschen – Gesundheitszustand Pat – Service in Thailand – HDMI und CyberGhost

Ich will beileibe nicht nachdenklich sein, sondern das Leben geniessen.

Warum die 5 Monate in Hua-Hin mit einer dunkeln Polstergruppe verbringen, wenn sie einem nicht gefällt und unpraktisch ist? Warum alte Fernseher benutzen, wenn die neuen eine besser Auflösung und viele andere neuen Features bringen?

Mit diesen Gedanken marschierte ich am Freitag 6. Feb. mit Pat, die seit 1 Woche wieder hier in Hua-Hin weilte, ins Möbelhaus HomePro und kauften eine bequemere Polstergruppe mit Liege. Optimal, um Fernseh zu schauen. Ich habe diese Polstergruppe bereits in den letzten Tagen vorsortiert. Sie passte mir und zufällig hatten Frans und Katalyn dieselbe. Da noch „Ausverkauf“ war, auch dies kennt man in Thailand, erhielt ich 30% Preisreduktion und bezahlte 27’900 Baht (entsprechend SFr. 800.–)

Da ich schon am Geldausgeben war, habe ich mich kurzentschlossen in den thailändischen Media-Markt dem „PowerBuy“ begeben, um mich über mögliche Fernseher zu erkundigen. Der Verkäufer war erfolgreich und hat bemerkt, dass ich käufig war. Aus dem Geschäft ging ich mit einem 40″ Toshiba-Fernseher mit LED-Screen, den ich für 12’800 Baht (SFr. 365.–) erhielt. Er wurde bereits am Sonntag installiert.

Neue Polstergruppe Soi94Vernetzung mit Hilfe der HDMI-Schnittstelle und CyberGhost

Ich vernetzte diesen Fernseher über die HDMI-Schnittstelle mit meinem zweiten Notebook und kann nun alle meine mir lieben deutschsprachigen Fernseh-Stationen wie ARD, ZDF, SRF, RTL, SAT1 etc anschauen. HDMI, CyberGost und ZATTOO machten dies möglich.

ZATTOO ist eine Anwendung zur Übertragung von Fernsehkanälen über das Internet. Sie ist aber nur für wenige Länder in Europa lizenziert. So z.B. für Deutschland und Schweiz. Mit ZATTOO kann ich via Internet die meisten gängigen deutschsprachigen Fernsehstationen empfangen

CyberGhost ist ein System-Programm, das gegenüber Internet-Anwendungen einen anderen Standort simuliert. Ich befinde mich zwar in Thailand, das merken auch die Programme anhand der IP-Nummer. Mit CyberGhost kann ich festlegen, mit welchem Server (Computer) in welchem Land ich verbunden werden will. In der Gratis-Version werden keine Schweizer Server unterstützt, aber solche aus Deutschland. Dadurch konnte ich mir das Abfahrtsrennen der Ski-WM in Vail Beaver Creek verfolgen, obwohl diese Sportveranstaltungen aus Gründen internationaler Verträge nur im Inland betrachtet werden dürfen.

Alternative zu CyberGhost: Okay Freedom

Ein paar Tage nach dem Schreiben dieses Beitrages habe ich als Altrnative von CyberGhost die vergleichbare Schweizer-Software „Okay Freedom“ ausprobiert. Und es ist wirklich eine Alternativ. Leistungsfähig in der Gratis-Version und kostengünstig mit einer Jahresgebühr von unter 30 Euro.

Neue Fernseh-Installation über HDMI und Notebook

Gesundheitszustand von Pat

Apropos Pat. Sie erhielt in der vergangenen Woche die Erlaubnis vom Arzt, bis Ende Februar zu mir nach Hua Hin gehen zu dürfen. Pat leidet aber immer noch unter den Veräzungen im Hals, die sie sich anfang Jan. 2015 bei der Explosion einer aggressiven chemischen Substanz in Bangkok zugezogen hatte. Sie darf noch nicht sprechen. Wir kommunizierten über Papier und Handzeichen. Wie ich erst jetzt mitbekommen habe, mussten alle 5 Insassen des Busses, in dem Pat mitfuhr, notfallmässig ins Spital eingeführt werden. 3 davon seien kurz danach gestorben! Wahnsinn, und davon habe ich nichts geahnt und erst 2 Wochen später erfahren.

Heute habe ich am Thai-Fernsehen Aufnahmen zweier weiterer Explosionen vom vergangenen Weekend (1. Feb. 2015) mitten im Geschäftsviertel beim Siam-Paragon-Square in Bangkok gesehen, wie eine selbstgemachte Rohr-Bombe explodierte. Diese Explosion konnte das Militär nicht verheimlichen, während die von Anfang Jahr, in der Pat in Mitleidenschaft gezogen wurde, nicht an die Oeffentlichkeit gelangte.

Leider musste Pat bereits nach 1 Woche wieder zurück ins Spital. Ihre Schmerzen im Hals wurden zu stark. Am Montag, 9. Feb. fuhr sie wieder gen Bangkok ins Spital in Pathum Thani.

Ein Service, den es in der Schweizer Post nicht gibt!

Bei meinem neuen Rennleibchen ging der Reissverschluss kaputt. Der Hersteller in Bangkok mailte mir, dass ich es ihm zurückschicken könne. Er werde den Zip gratis auswechseln und gab mir gleich seine genaue Adresse an:

อาคาร ปาร์คพลาซ่า เอฟ 2-03 บี ชั้น 2   เลขที่ 206    
ซอย. พัฒนาการ 20 ถนน. พัฒนาการ แขวง. สวนหลวง    
เขต.สวนหลวง กรุงเทพฯ 10250

Was macht man in einer solchen Situation, denn ich kann doch die Adresse nicht in Thai-Schrift schreiben: Ich ging ins Post-Büro und bat die Schalterdame, ob sie die Adresse aufs Päckchen schreiben könne? Ja klar. Freudestrahlend half sie mir, dem Farang.

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Feb 10 2015

10. Feb. 2015: Thailand ist eine Wundertüte

Was hat sich in Thailand seit dem Frühling 2014 verändert

Thailand ist eine Wundertüte. Einmal gilt dies, ein anderes Mal jenes. Was nicht gilt, muss aber auch nicht erlaubt sein. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Ende Monat oder vor Weihnachten werden im Strassenverkehr  viele Vorschriften mit harter Hand durchgesetzt und Bussen ausgestellt. Vorallem die Farangs (Fremden) sind das Zielpublikum. Sie haben Geld. Alle Bussen gibt es ohne unnützen Papierkram. Man feilscht ein wenig um die Höhe und bezahlt die 200 Baht (Fr. 6.–). Man hat Bedauern mit den armen Polizisten, der auch Geschenke kaufen möchte.

Ich bin nun bereits 4 Monate in Thailand und erlaube mir zu berichten, was sich seit dem vergangenen Frühling (22.5.2014), als das Militär die Macht übernommen hat, verändert hat.

Bangkok Flughafen Suvarnabhurni

Es herrscht Ruhe in Thailand

Es ist überall Ruhe eingekehrt. Die mühsamen Protest-Umzüge und Belagerungen in Bangkok wurden aufgelöst. Für uns Farang eine gute Nachricht, denn wir leiden nur am Rande an der erhöhten (Kontroll-)Bürokratie, die seit der Machtergreifung des Militärs herrscht.  Meinungsäußerungen über die Politik und das Königshaus sind zurzeit verboten, denn seit dem Militärputsch im Mai gilt Kriegsrecht. Aber welcher Farang politisiert denn schon? Für mich bedeutet dies einzig, dass ich aufpassen muss, was ich hier in meinem Blog schreibe.

Die Armee-Chefs tragen nun zivile Kleider und versuchen sich auf dem internationalen diplomatischen Parkett, auch wenn sie sich mit dem Englischen schwer tun. Gegen die Korruption wollen sie vorgehen. Alle grossen Investitionen wurden gestoppt und sollen überprüft werden. Die Modernisierung der Thailändischen Eisenbahn um Jahre verschoben. Neue Steuern und Schutzgelder wurden erhoben. Ich als aussenstehender Farang kann diese Massnahmen nicht bewerten. Ich kenne die Grundlagen nicht.

Von Zeit zu Zeit werden die laufenden Programme der Fernsehsender durch Militär-Informationen überdeckt. d.h. mitten in einer Comedy-Sendung, die das Volk ja so liebt, erscheint der Armeechef und Ministerpräsident und spricht während 10-15 Minuten zum Volk. Die Zuschauer in den Samsung-Shops und den Elektronik-Märkten merken aber schnell, dass dies nicht mehr zur Comedy gehört und verlassen die Geschäfte.

Hier in Hua-Hin habe ich nicht mehr Militär oder Polizei gesehen, wie in der Vergangenheit. Ist auch logisch, denn ich befinde mich in einer Königsstadt und Stadt der Gelb-Hemden. Die Gelb-Hemden sind die Reichen und stehen auf der Seite der Armee. Anders soll es in den nördlichen und östlichen Provinzen sein, weil dort die Rot-Hemden stark vertreten sind, die in den letzten demokratischen Wahlen im Juli 2011  über 65% der Stimmen erzielten. Die Armee versucht die Demokratie wiederhrzustellen, indem sie die Rothemden kalt stellt. Obwohl die Nachrichten und Zeitungen nur das berichten, was sie dürfen, hört man immer wieder, dass ein hohes Mitglied der Rothemden tot aufgefunden wurde. Von den Tätern keine Spur!

Wie ich aus zuverlässiger Presse entnommen habe, wirft „Amnesty International“ der Militärregierung in Thailand systematische Menschenrechtsverletzungen vor. (Mehr dazu siehe: http://www.dw.de/menschenrechtsgruppen-kritisieren-thailand/a-17914707)

Die Korruption wird durch Schutzgelder ersetzt resp. ergänzt

Aber auch in Hua-Hin hat das Militär durchgegriffen. So sind auch heute noch jeden Mittwoch die kleinen Ess-Shops samt ihren Liegestühlen am Strand von Hua-Hin verboten und weggeräumt. Anfänglich waren auch an den anderen Wochentagen die Shops und Liegestuhl-Vermieter verboten. Aber in der Zwischenzeit haben sich einige bereits arrangiert und sind zurückgekehrt. Man spricht von zusätzlichen Zahlungen resp. Schutzgeldern. In Thailand geht alles über Zahlungen. Dies ist auch der Grund für die Bedeutung der politischen Macht. Nur wer Macht hat, kommt ans Geld, an die Schutz- und Schmiergelder.

Die Korruption beginnt bereits weit unten bei den Polizisten. Ende Monat werden Fahrzeuge kontrolliert. Vorallem die Fremden, weil sie Geld haben. Irgendetwas finden die treuen Gesetzgeber immer und sei es nur, dass man zu schnell gefahren  ist. Wie bei den Lebensmitteln, haben auch die Bussen einen Tarif. Einmal höher, einmal tiefer. Abhängig von der Saison. 200 Baht (SFr. 6.–) ist der aktuelle Tarif.

Bereits ein Gefängnisaufenthalt ist teurer. Man kommt auch als Ausländer schnell ins Gefängnis. Es reicht ein Verkehrsunfall. Dann geht es  in die Sicherungshaft! Ich habe eine Motorrad- und Autoversicherung, darin ist enthalten, dass die Versicherung mich unverzüglich auslöst, d.h. die fällige Kaution bezahlt. Die Höhe der Kaution hat europäische Sphären, weil sie sich an die finanziellen Möglichkeiten der Fremden anpasst.

Einesteils versucht das Militär gemäss ihrem Sprachgebrauch, die Korruption einzuschränken und Gesetze durchzusetzen, es mutet aber eigenartig an, wenn ich auf den Märkten offiziell und offen gefälschte Marken-Uhren und Marken-Handtaschen kaufen kann. Dies war in den letzten Jahren nicht mehr möglich, weil dieses Business durch Razzias der Polizei unterbunden wurde. Hat sich da das Militär arrangiert?

Um das Thema Militär abzuschliessen stelle ich mir die Frage, wie die jetzigen Machthaber ihr Volk wieder in die Normalität zurückführen werden. Ich sehe da schwarz, denn mit Einschüchterungen und Unterdrückung der Meinungsfreiheit ist es noch nie gut gegangen. Im Moment wird die Mehrheit des Volkes, an den letzten Wahlen haben die Rothemden über 65% der Stimmen erzielt, unterdrückt und mundtot gemacht.

Vor wenigen Tagen am Sonntag-Abend 1. Feb. 2015 sind in Bangkok zwei Rohrbombe explodiert. Als vermutliche Folge sind mir in den letzten Tagen einige Strassensperren der Polizei und Militär rund um Hua-Hin aufgefallen. Welche Unruhestifter machen sich wohl da bemerkbar? Dies ist ein gefährliches Spiel und zeigt mir, dass es im Untergrund brodelt.

Was ist mir weiter aufgefallen?

Hohe resp. überhöhte Eintrittpreise in Nationalparks und Sehenswürdigkeiten für Touristen

Allein schon das Thema „Grand Palace“ in Bangkok sorgt immer wieder für einen kräftigen Aufreger. „Farangs“ zahlen 500 Baht Eintritt (entsprechend etwa 14 Euro), Thais besuchen den Königspalast kostenlos.

Ab sofort kosten beliebte Nationalparks wie Khao Yai, Inthanon, Erawan, Doi Suthep-Pui, Huai Nam Dan, Surin und Similan Islands für Ausländer zwischen 300 und 500 Baht; Thais bezahlen lediglich zwischen 50 und 100 Baht. Das ist das mehrfache für Thailand-Besucher!

Preise: Ein „Auf und Ab“

Die Lebenshaltungskosten in Baht sind etwas angestiegen. Das Benzin wurde um einiges günstiger. Ein Liter 91 Oktan  kostet nun noch etwa 31 Baht, d.h. etwa 90 Rappen. Mit der Bewegung des Schweizer Frankens wurde Thailand für uns Schweizr aber nochmals um fast 20% günstiger

Kreisel oder „Roundabout“:

Nun gibt es auch einen Kreisel in Hua-Hin. Es ist der erste Kreisel in Hua-Hin. Ein ganz kleiner, notabene am Ende der Soi112. Ich war ganz überrascht und bin prompt falsch gefahren, rechts herum, statt links herum. Das hinter mir fahrende Auto hat eine andere Variante gewählt: Er fuhr gerade durch resp. über den Kreisel. Für die Thais ist ein solcher Kreisel eher ein Hindernis, als eine Verkehrsmassnahme.

Helm-Tragpflicht für den Fahrer eines Motorrades:

Noch letztes Jahr hatte es überall Plakate mit dem Aufruf „Helme tragen, retten das Leben“. Es war Pflicht, dass der Fahrer einen Helm zu tragen hatte, nicht aber die Beifahrr. Bestimmt 90% der Thais trugen damals einen Helm. Diese Plakate sind alle weg und Helme tragen nur noch wenige Thais, vielleicht noch 10%. Ich habe auch keine diesbezüglichen Polizei-Kontrollen mehr festgestellt.

Regenzeit:

Ich bin nun bereits zum 7. Mail in Thailand. In den ersten 5 Jahren war die Regenzeit Mitte Oktober vorbei. Es regnete dann nur noch sehr selten. Aber bereits letztes Jahr änderte sich diese angenehme Situation. Bis Mitte November regnete es. Auch dieses Jahr dauerte sie bis zum Mondwechsel Anfang November.

Umbau und Neubau von Shopping-Centers:

Das neue Shopping-Center „Hua Hin Nadpob Market“ neben der Shopping-Mall bei der Stadtverwaltung ist nach nur 2 Jahren bereits wieder geschlossen und wird umgebaut in einen „Chinesischen Markt“. Es war ein totaler Flop. Der Käufer fühlte sich nicht wohl. Es konnte nur wenige Leute anziehen, während die „alte Shopping Mal“ direkt daneben rentierte.

Neue Shopping Center: Es sind weitere Einkaufs-Center im Bau. Das „Blue-Port“ mit eigenem Hotel mitten in Hua-Hin und gerüchteweise ein „CenterWorld“ zwischen Cha-Am und Hua-Hin..

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Feb 02 2015

Hua-Hin Venezia – Shopping Center

Shopping um jeden Preis, auch wenn es reiner Kitsch ist!

Venezianische Maske

Venezianische Maske

Nicht von ungefähr lieben Thais, oder sind es die Asiaten, alle Arten von Kitsch. Zu Hause hängen Unmengen solcher Dinge an der Wand. In Bangkok hat ein reicher Thailänder mit „Ancient City“ ein Abbild der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Thailand nachgebaut.

In Hua-Hin wurden in den letzten paar Jahren drei „Floatings Markets“ nachgebaut. Alle drei sind an Wochenenden eine Goldgrube. Die Thais kommen mit Bussen von überall her.

Der Nachbau der italienischen Lagunenstadt Venedig ist eine weitere künstliche Sehenswürdigkeit wenige Kilometer nördlich des Flughafens Hua-Hin.

Nicht von ungefähr verwende ich bei dieser Anlage das Wort „Kitsch„. In Las Vegas oder Macao werden wirklich gut gelungene Kopien aufgebaut. Das Venedig von Hua-Hin ist nicht einmal eine Kopie, eher ein Betrug an den Besucher.

Hua-Hin Venezia

Es ist kein grosses Gelände, auf dem sie Venedig nachgebaut haben. Vielleicht 500x500m. Aber man findet darauf ansatzweise den Markusplatz mit Dogenpalast, 200 m Canale Grande mit ein paar nachgebauten Gondeln und deren Gondoliere, vor dem Markusplatz ein farbiges Wasserspiel und dann unzählige Restaurants und Geschäfte. Richtig, es geht ums Business! Die Thais werden hierhin gelockt, um ihrem Freizeitvergnügen zu frönen: dem Shopping. Man kann billige Kopien, aber auch teure Cardin-Kleider kaufen. Man findet die typischen venezianischen Masken und Kostüme vom Karbeval von Venedig und selbstverständlich die berühmten Murano-Gläser.

Und dafür zahlt man Eintritt! Allein um die Shopping-Meilen betreten zu dürfen 50 Baht. Um den Fontana di Trevi auch noch zu sehen, kostet es einen Zuschlag. Ist ja klar, denn dieser Brunnen steht ja nicht in Venedig, sondern in Rom. Aber dies interessiert die Thais wenig..

Das grosse Zielpublikum sind die Thais aus Bangkok, die gemäss Internet-Homepage in weniger als 2 Stunden hier sein können! Aber um ganz ehrlich zu sein: Das Venezia gehört nicht zu  den empfehlenswerten Sehenswürdigkeiten Hua-Hins.

Hua-Hin VeneziaMeine Empfehlung vom 3. Feb. 2015:

Zu Hause bleiben. Der Besuch von Venezia ist den Eintritt nicht wert

 Hua-Hin Venezia: Canale Grande

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Toilette für „Body Builder“

Wegweiser in Hua-Hin Venezia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hua-Hin Venezia Dinosauerier

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Dez 21 2014

Merry Christmas and Happy New Year 2015 resp. 2558

Liebe Freunde in Nah und fern

Bangkok: Happy New Year Central World

Merry Christmas and Happy New Year 2015

Ich sitze hier vor meinem PC, den Kopf nach unten, die Beine in der Höhe, aber dennoch auf der Erde. So müsst Ihr Euch den Max auf der unteren Seite der Erdkugel vorstellen. Nur dank der Schwerkraft oder/und der Erdrotation bleibe ich auf dem Boden und fliege nicht ins Bodenlose des Weltalls. Glücklicherweise hat kein Mensch die Möglichkeit, diese Gravitationskaft, die mich am Boden hält,  mit einem Klick abzustellen! Dies ein kleiner populistischer und philosophischer Exkurs in die Physik. (Hoffentlich stimmt es in etwa!)

Es ist noch gar nicht lange her, da bin ich am 16. Oktober 2014 frühmorgens in Bangkok gelandet. In der Zwischenzeit war einiges los im Hause Lehmann:

  • Kaum in Hua-Hin angekommen, kaufte ich mir ein Trek-Rennrad der besonderen Klasse. Es wird mich die nächsten Jahre begleiten. Ob es mein letztes Rennrad sein wird? So alt bin ich noch gar nicht! Mehr darüber unter  18. Okt: Mein neues Rennrad “Trek Modane 5.2″ und mein neues Renndress
  • Wöchentlich 2-3 mal war ich mit dem Renner unterwegs. Zwischen 80-100 km lang waren die üblichen Etappen, aber meistens mit einem Frühstück unterbrochen. Gegenüber dem vergangenen Jahr konnte ich meine durchschnittliche Geschwindigkeit bei solchen Strecken auf 28 km/h erhöhen, was mich freudig überraschte.
  • Dann war aber Schluss mit den grösseren Einkäufen. Mein Geld reichte nur noch für Leibchen, Hemden und Hosen, aber auch Unterhosen, sowie 2 Paar Socken !!!
  • Der diesjährige Dezember wurde sodann zu einem Kraftakt in meinem Leben. ACTION PUR! In den ersten Dezember-Tagen fuhr ich mit 6 Schulkolleginnen von Pat in den Nord-Westen Thailands nach Sangkhlaburi an die Grenze von Myanmar, wo wir auf einem Hausboot 3 Tage lebten: mehr dazu siehe unter: http://www.maxlehmann.ch/thailand/2014-thailand/2014-sangkhlaburi.htm
  • Mitte Dezember dann der Grossanlass in Bangkok: Pat’s Sohn Snooker schloss sein Architektur-Studium an der berühmten Chulalonkorn-Universität in Bangkok ab. Sein Diplom wurde von der thailändischen Prinzessin Sirindhorn überreicht. Ein Gross- und Freudenanlass für den Betreffenden, aber auch die ganze Familie. Ich durfte auch dabei sein, was aber bedeutete, dass ich neue dem festlichen Anlass entsprechende Anzüge brauchte: einen hellgrauen Anzug für die zwei Hauptproben und einen weissen Thai-Anzug für die eigentliche Zeremonie mit der thailändischen Kron-Prinzessin Sirindhorn. Mehr darüber siehe unter: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2014/11/16/16-nov-2-fuer-die-koenigliche-zeremonie-mass-anzuege-in-4-tagen/
  • 3 Tage dauerten diese Festivitäten in Bangkok und Umgebung. Drei harte Tage mit nur wenigen Stunden Schlaf. Ich musste fast immer stehen mit dem weissen Anzug. Es war ein Erlebnis der Sonderklasse. Der Bericht ist noch in Arbeit und wird im Januar beendet sein.
  • Max, Heidy und Karli

    v.l.n.r. Karli, Heidy und Max, davor Chang-Bier

    Am 13. Dezember sind meine Freunde aus Basel, Karli und Heidy Holzhauser, in Thailand eingetroffen. Sie werden bis Anfang Januar bei mir in meiner fürstlichen „Residenz“ hier in Hua-Hin wohnen. Mit Ihnen haben wir Bangkok während 5 Tagen unsicher gemacht. So standen neben Tempel-Besichtigungen eine nächtliche Schiffsfahrt samt Dinner auf dem Fluss Chao Phraya auf dem Programm, aber auch eine fast 2-stündige Velofahrt rund um Ayutthaya, einer ehemaligen Königsstadt Thailands. Dann kam auch das Shopping nicht zu kurz, wobei ich ein glückliches Händchen mit schönen Camel-Hemden und -Shorts hatte. Da mein Koffer wieder einmal zu klein war, musste mir eine zusätzlich Reisetasche helfen, meine stolzen Einkäufe nach Hua-Hin zu bringen.

  • Auf dem Weg von Bangkok nach Hua-Hin machten wir einen Abstecher zum Floatings-Market Damoen Saduak, wo wir auf einem Boot zwischen den  Marktfrauen auf ihren Verkaufsbooten das Geschehen aus nächster Nähe beobachten konnten.
  • Hier in Hua-Hin machten wir bisher nur einen kurzen Abstecher in die Weinberge von „Hua-Hin Hills“ und testeten hiesige Rot-, Rosé- und Weissweine samt dazupassenden Leckereien wie Entenbrust, Langusten-Salat und Garnelen.
  • Weihnachten werden wir nicht gross feiern, obwohl D’schingel-Bell überall zu hören ist. Am 30. Dezember lade ich ein zum traditionellen Schweizer-Fondue mit Freunden aus Thailand, der Schweiz und England.

Im Moment sitze ich auf meiner Terrasse und bearbeite bei blauem Himmel, leichtem Wind und 30 Grad Celsius die vielen Fotos aus den 10 Bangkok Tagen. Karli und Heidy weilen derweil am Meer und geniessen das warme wunderbare Wasser.

So habe ich Zeit, an Euch in Old-Europe zu denken und mich auf ein Wiedersehen ab Mitte März zu freuen. Ich habe zwar vernommen, dass in Europa immer noch frühlingshafte Temperaturen herrschen, hoffe aber, dass ein Kälteeinbruch doch noch den vielen Ungeziefern und Wespen den Garaus machen und für etwas Schnee in den Bergen sorgen wird.

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2015, bei uns in Thailand wird es bereits das Jahr 2558 nach buddhistischer Zeitrechnung sein.

Ganz liebe Grüsse, bleibt gesund und munter
Euer Max, auf der anderen Seite der Erdkugel

Hua-Hin Bahnhofstrasse Weihnachtsbeleuchtung

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Dez 02 2014

7. – 11. Nov: Mit 6 Thailänderinnen in Sangkhlaburi auf einem Hausboot

Sangkhlaburi Wat Wang Wiwekaram

v.l.n.r. Pat, Duk, Maeuw, Noi, Däng, Naeh

„Sex and Crime“ kann ich in diesem Bericht nicht bieten, jedoch viele schöne Erlebnisse und Illustrationen von meiner 3-tägigen Fahrt nach Sangkhlaburi etwa 250 km östlich von Kanchanaburi. Ich war in der Tat einziger Mann mit 6 Frauen aus der ehemaligen Schulklasse von Pat. Ich wurde verwöhnt, wie es nur Thais können. Bereits kurz nach dem Aufwachen gab es die ersten Avocados ….

Mehr über diese Fahrt in eines der schönsten Gebiete Thailands findet ihr unter:

7. – 11. Nov. 2014: Fahrt nach Sangkhlaburi mit Uebernachten auf einem Hausboot

 

 

 

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Nov 22 2014

Uhrenträume – Aus der Not geboren

TAG HEUER CARRERA CERAMIC 1887 43 mmTräume muss man sich erfüllen, vorallem wenn man derart vor den Kopf gestossen wird, wie es mir vor 3 Jahren passierte, als bei meiner  „Schweizer Certina C-Sport“ die Batterie ihren Geist aufgab. Ich war kurz vor meinem Abflug nach Thailand auf dem Flughafen Zürich, als sie stehen blieb. Glück gehabt, dachte ich mir. Es gibt nur an wenigen Orten derart viele Uhrengeschäfte wie auf dem Flughafen Zurich. Die dortigen Händler wollten aber nur verkaufen. „Nein, Service bieten wir keinen an“ meinte der Verkäufer im geschniegelten dunkelblauen Anzug.

Ich war stinksauer. Da kauft man sich in der Schweiz eine echte Schweizer Uhr, Made in Switzerland, und die Schweizer Qualität hört beim Service auf. Als ich in Hua-Hin angekommen bin, habe ich mich nach einer Certina-Vertretung oder einem Uhrmacher mit Schweizer Uhren  erkundigt. „Es wird doch nicht schwer sein, eine Batterie auszuwechseln“, meinte ich. Nach Bangkok müsse ich die Uhr bringen oder schicken, teilte mir Certina-Schweiz via Mail mit.

Da war das Vertrauen in die Schweizer-Uhren-Industrie endgültig dahin. Und ich machte mich auf die Suche nach einer Ersatz-Uhr.  Einer guten Uhr, die nicht allzu teuer sein solte. Ohne Uhr bin ich nämlich verloren. Fr. 200-300 war ich bereit auszugeben. Aber die Casio und Seiko gefielen mir gar nicht. Ich wollte eine „geile“ Form. Und ich fand eine schöne gefälschte „TAG HEUER Carrera“ für nicht einmal SFr. 150.–. Ich war stolz auf meinen neuen Schmuck am Handgelenkl.

Ich trage diese Uhr nun bereits mehrere Jahre, Tag und Nacht.  Ich lasse sie zwar in Thailand zurück, wenn ich nach Hause fliege, aber sie läuft und läuft und läuft, und erfreut mich aufs Neue,  sobald ich wieder den Winter in Hua-Hin verbringe …. Und die Batterie kann ich an jedem Eck bei einem der vielen einheimischen Uhrenhändler austauschen lassen, ohne dass eine Revision Voraussetzung ist.

Um der Fairness halber gestehe ich ein, dass ich meine TAG HEUER zum Schwimmen und auch zum Duschen nicht trage. Ich traue ihrer Dichtigkeit nicht so ganz.

 

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Nov 12 2014

12. Nov. 2014: Ein Grosskampftag in Hua-Hin – Mein neuer Toyota

Max vor seinem Toyota ViosIch habe es an anderer Seite bereits geschrieben, den 15 Jahre alten Toyota Corolla von meiner Freundin Pat wollte ich nicht mehr fahren. Er war mir zu gefährlich. Die Bremsen waren so schlecht, wie die eines Militärfahrrades. Die Stossdämpfer schlugen bei jeder Unebenheit durch. Die Sitze waren derart durchgesessen, dass ich wie ein Maulwurf knapp übers Lenkrad schauen konnte.

Um aber weiterhin mobil zu bleiben, entschloss ich mich, ein neues Auto zu kaufen, und zwar einen „Toyota Vios Typ E“ mit 1.5 Liter Einspritzer. Diesen Autotyp von Toyota gibt es in Europa nicht zu kaufen, er ist aber in Thailand weit verbreitet.

Gestern Dienstag, 11. November spät abends kamen wir von unserer mehrtägigen Reise aus dem Westen Thailands zurück. Heute Mittwoch, 12. Nov. war dann ein Grosskmpftag, wie er im Buche steht, denn unter anderem stand die Uebernahme unsere Toyota Vios  auf dem Programm.

Aber alles nun der Reihe nach:

Zuerst galt es, unseren Haushalt sprich notwendige Verpflegung sicherzustellen. Dazu gings mit dem Honda-Roller auf den Markt, wo wir 4 kg Mangos, Fleisch, Gemüse einkauften, und im Uhrengeschäft daneben die Batterie und das Armband einer teuren Armbanduhr ersetzten.

Dann ging es weiter ins Market Village, wo ich die Austausch-Batterie meines HTC-Smartphones abholen konnte, und meinen Geldbeutel ab ATM-Automaten wieder auf Vordermann brachte.

Uebernahme des Toyota Vios

Um 13 Uhr kam dann der grosse Moment der Uebergabe unseres neuen Autos des „Toyota Vios E 1.5 L“. Mit einem Taxi fuhren wir zur Toyota Vertretung am anderen Ende von Hua-Hin. Freudig wurden wir vom Verkäufer und seiner englisch-sprechenden Assistentin  mit einem feinen Nescafé (!!!) empfangen. Dann galt es den Papierkrieg mit all den Formularen zu bewältigen. Mindestens 6x musste ich ein ausgefülltes Thai-Formular unterschreiben, welche ich nicht verstand, denn alles war in Thai-Schrift. Sogar das Bedienungshandbuch war in Thaischrift. Aber sie haben mir ein Englisches versprochen. Dank Pat habe ich aber schlussendlich alles oder sehr vieles verstanden. Nun wusste ich auch, welche Schäden die im Autopreis eingeschlossene Voll-Kasko- und Insassen-Versicherung abgedeckt ist.

Toyota Vios Rote NummerDann wurden wir aus dem klimatisierten Ausstellungs-Raum ins Freie begleitet, wo unser silbriger Toyota stand. Er bekam ein rotes Autokennzeichen, das mich als „gefährlichen Neulenker“ kennzeichnen wird. Mit dem roten darf ich nur tagsüber, d.h. zwischen 6 Uhr früh und Abends 6 Uhr Auto fahren. In 1 Monat werde ich das endgültige weisse Kennzeichen erhalten.

Ueberrascht war ich über den Garagebetrieb für Unterhalt und Reperaturen. Man bringt das Auto an die Annahmestelle und kann in einer dafür eingerichteten Lounge aufs Auto warten. Liegesessel, Kaffee, Fernsehen und Internet gehören zum Service.

Dann wurde es ernst. Nach Rücksprache mit Pat musste ich mich zur ersten Fahrt hinters Steuerrad setzen und erhielt meine ersten Instruktionen: Wegen des Linksverkehrs ist alles verkehrt und auf der anderen Seite. Der Fahrer sitzt auf der rechten Seite. Der Blinker ist ebenfalls rechts und nicht links wie in Old-Europe. Aber der Scheibenwischer ist dort, wo bei uns der Blinker sich befindet. Kurzum, manchmal blinkt es, manchmal geht der Scheibenwischer.

Aber ich fühlte mich nach wenigen Sekunden sehr wohl und wagte mich bereits nach wenigen 100 m zu einen U-Turn zur nächsten Tankstelle, um zum ersten Mal zu tanken. (Bem: ein U-Turn ist ein Drehen auf einer mehrspurigen Strasse) Etwa SFr. 1.– oder 32 Baht kostete 1 Liter E20 Benzin. Mit 1`080 Baht (ca 25 Euro) war der Tank voll. Pat war eine ruhige Lehrerin und wies mich in die wichtigsten Verkehrs-Regeln in Thailand ein. Man soll nicht hupen, das sei unanständig.  Beim Tanken muss man den Motor abstellen und bekommt dann aber 2 Wasserflaschen à 1.4 Liter. Es herrscht Links-Vortritt, d.h. der von links kommende hat die Vorfahrt. (Für uns in Europa ist es gerade umgekehrt!).

Während des Tankens, erhielt ich von der Toyota-Garage per Mail die Nachricht, ich hätte die falsche rote Autonummer erhalten.  Also wieder mit U-Turn zurück in die Garage. Dort erfuhr ich auch, was das blinkende Zeichen „ECO“ bedeutet: Ich fahre ökonomisch, also nicht mit Bleifuss.

Als wir auch diese Hürde ohne Schaden bewältigt hatten, entschossen wir uns, mit dem Auto zum nahen „Macro-Markt“ zu fahren. . Dieses Abenteuer kostete mich nur etwas über 2000 Baht, denn wir brauchten nicht nur 2 Kopfkissen für die Holzhausers, sondern auch 2 Container für das neue Auto und viele anderen feine Sachen. Nach der ersten Einfahrt in den gedeckten Unterstand bei meinem Haus hatte der Toyota bereits 26 km hinter sich. Wie lange brauche ich wohl, um auf die 1’000 km für den ersten Oelwecheln zu kommen?

Und Abends ein Festessen im Restaurant Ket Sarin mit anschliessendem Besuch beim Schneider

Nach ein paar Stunden zu Hause, entschlossen wir uns den heutigen speziellen Tag mit einem feinen Fischessen im Seafood Restaurant „Ket Sarin“ direkt am Meer zu feiern und anschliessend beim Schneider vorbeizuschauen. Ich brauche nämlich zwei geeignete Anzüge für Snookers Zeremonie. Snooker ist der Sohn von Pat und wird am 13./14. Dezember sein Universitäts-Diplom von der Prinzessin Sirindhorn erhalten.

Dies ist ein Festtag, einer der grössten Momente auch für Pat und ich habe mich anerboten, sie zu begleiten. Dazu brauche ich aber 2 Anzüge, einen weissen Anzug im Thai-Schnitt, d.h. oben geschlossen und einen hellgrauen im normalen Schnitt. Ueber meine Erlebnisse mit einem thailändischen Schneider werde ich gesondert berichten.

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Okt 30 2014

Bankverkehr – ATM’s – eBanking – Visa-Cards

Jede Bank hat eine eigene Farbe

Die „Kasikornbank“ ist meine Hausbank in Thailand. Es gibt unzählige Banken in Thailand. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrem Namen, sondern auch in der Farbe. Die Kasikornbank ist grün, die Ayudhya-Bank ist gelb, die Bangkok-Bank ist blau, die TMB hellblau und so fort. Diese Farben sind wichtig, denn nicht nur die mondänen Eingänge zu den Filialen sind in diesen Farben gehalten, sondern auch die ATM-Geld-Automaten, von denen man Geld bezieht. Von weit her sieht man seine Bank, seinen ATM (Bancomat). Der Thai hängt an seiner Bank.

Als ich frisch in Thailand war, ärgerte ich mich, dass ich bei jedem Geldbezug mit der Maestro-Karte 150 Baht für die thailändische Bank und rund Fr. 5.– für meine Schweizer Bank, also insgesamt je Geldbezug Fr. 10.– an Gebühren bezahlen musste. Deshalb meldete ich mich bei der Kasikorn-Bank an, weil diese Bank zu der Zeit keine Fragen betr. festem Wohnsitz in Thailand stellte. Nun überweise ich in 1 oder 2 Tranchen aus der Schweiz den Betrag, den ich für mein Leben in Thailand inkl. Mietzins benötige und hebe mein Geld für den Lebensunterhalt mit der Kasikorn-Visa-Karte von meinem Kasikorn-Konto ab und bezahle dafür keine Spesen.

Banken in Thailand

Banken und Bancomaten, so weit das Auge reicht

Die ATM-Geldautomaten (=Bancomat)

Ein Geldautomat bzw. Kreditkartenautomat ist in Thailand etwas anders konzipiert als in Deutschland oder der Schweiz. Grösster Unterschied  ist die Standortswahl. So stehen die bunten Geldbringer meistens freistehend direkt vor Supermärkten oder auf dem Gehsteig einer vielbefahrenen Strasse. D.h. es gibt keinen Schutz gegen das Ausspähen der Geheimnummer oder dem Entwenden des eben aufgefüllten Geldbeutels, dafür muss man selber sorgen.

Die Automaten sind sehr farbenfroh, je nach Bank entweder blau, grün, lila oder rot. Wie erwähnt hat meine Kasikorn-Bank grüne Automaten, die den ATM-Service 24h anpreisen. Welche Karten kann ich hier benutzen? Alle handelsüblichen wie Maestro, Visa, Plus, MasterCard und Cirrus werden unterstützt. Eine recht breite Auswahl, damit für jeden etwas dabei ist. Der Ein-/Ausgabebereich  sieht so aus wie in jeder europäischen Bank. In der Mitte der Bildschirm links und rechts vier Tasten für die Auswahlmöglichkeiten. Unten links ist der Schlitz für die Geldentnahme und rechts das Einschubfach für die jeweilige Karte. Darunter die Tastatur.

Grundlegend anders ist, dass hier auf dem Bildschirm kein Logo der Bank erscheint, sondern wie im Fernseher Werbung abgespielt wird. Vom Parfüm bis zum Modelabel wird hier alles frech beworben. Natürlich gibt es auch Eigenwerbung, diese ist jedoch innerhalb der fremden Werbung eingebunden. Sobald man seine Karte einsteckt, hört dieses Spielchen auf und das Menü für die Bank-Transaktion beginnt. Ganz zu Beginn kann man die Sprache wählen.

An den Bankautomaten lässt sich nicht nur Geld beziehen, sondern auch Zahlungen tätigen, oder mein Bankbüchlein aktualisieren, d.h. die Bankbewegungen eintragen. Dies ist auch der Grund, warum meist nicht nur ein Automat derselben Bank dort steht, sondern 2 oder gar 3.

Hier in Hua-Hin gibt es an jeder Ecke und vor fast jedem 7-Eleven Laden einen oder mehrere Geldautomaten. Ganz zu schweigen in den Shopping Centers, da sind es unzählige, die um das Wohl der Kunden buhlen.

Das Bankbüchlein steht hier noch hoch im Kurs. Alle Thais tragen die Transaktionen nach. Ich habe dies nie gemacht, denn diese kann ich übers eBanking nachschauen. Aber auch ich brauche das Bankbüchlein, wenn ich etwas auf meiner Bank erledigen muss. Dann genügt nicht die Visa-Bankkarte wie zu Hause, dann muss ich das Bankbüchlein vorzeigen, ohne Passwort notabene.

eBanking

Meine Mieten für das Haus, die Thai-Versicherungen für den Roller und nun auch das Auto bezahle ich über eBanking der Kasikorn-Bank. Die Spesen sind gering, falls man die Zahlungsfrist bei 2 Tagen und länger belässt. Eine tolle Sache und es funktioniert, falls man nicht selber einen Fehler macht.

Kürzlich habe ich dem Jean Moser den Betrag für sein Rennrad überwiesen, das er mir verkauft hat, und dabei einen dummen Fehler gemacht: Er schickte mir per Mail eine Kopie seines Bank-Büchleins. Anhand dieser Angaben richtete ich sein Konto in meiner eBanking-Umgebung ein, ordnete ihm jedoch versehentlich die falsche Bank zu, denn viele haben einen ähnlichen Namen und unterscheiden sich oft nur am Signet und der Farbe.

Ein paar Tage nach Ueberweisung kam das Geld mit einer Mail von meiner Bank zurück, sie hätten den Transfer nicht ausführen können, weil irgendetwas an der Konto-Nummer nicht stimmte. Ich soll bitte auf der Bank vorbeikommen. Ich machte ein langes Gesicht und vermutete, wie alle Computer-Laien, da hat der Computer wieder einmal gespuckt!

Nachts, 5-Minuten vor dem Einschlafen kam mir die Erläuchtung. Ich hatte die falsche Bank erwischt? und in der Tat lag ich richtig. Nach der Korrektur kam das Geld 2 Tage später beim Jean an.

Voraussetzung für das eBanking ist die Nutzung einer Thai-Telefon-Sim-Karte, weil die Bank die Transaktions-Kontroll-Codes per SMS zuschickt. So funktioniert dieses eBanking auch aus der Schweiz und war immer unroblematisch, denn ich bezahlt von zu Hause aus den monatlichen Mietzins. Es blieb problemlos, bis zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Sommer aus Versehen ein paar Mal mit der Thailändischen statt mit der Schweizer Telefon-Karte telefonierte und die thailändische innert Kürze leer war. Glücklicherweise habe ich in Hua-Hin Freunde. Ich bat Miro, mir meine Karte bitte in Thailand aufzuladen, was problemlos möglich war!

Die Bankautomaten der grünen Kasikorn Bank

Visa-Card

Als Bank-Kunde erhält man automatisch eine kombinierte Visa-Bank-Card, mit der man Geld ab den Automaten beziehen, aber auch bezahlen kann. Ich habe noch nie damit bezahlt. Visa-Cards als Zahlungsmittel werden durch Thais wenig benutzt. Man bezahlt Bar. Um Betrug durch Dritte zu verhindern, ist auf meiner Karte der Geldbezug auf 40’000 Baht pro Tag limitiert, das sind ungefahr 1’000 Euro. Dies genügt mir auch.

Als kürzlich meine VISA-Karte abgelaufen war, musste ich auf der Bank vorsprechen, um eine neue ausstellen zu lassen. Dies ging flott vor sich und als Geschenk erhielt ich einen Suzuki-Schlüssel-Anhänger. Werbungd, Werbung, Werbung

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Okt 23 2014

Get free – oder die Mystik der Verführung

Buy – Get 1 free

Market Village "Get Free"Ein Zauberwort für viele Thais. Man erhält etwas kostenlos! Auch wenn man davon 2 oder 3 Stück kaufen muss. Wie oft bin ich schon vollbeladen heimgekommen, weil ich grössere Packungen kaufen musste

  • Beim Baskin-31-Ice-Shop gab es z.B. eine Kühltasche, wenn man für 500 Baht Eis bestellte, das sind 8 Kugeln (500 Baht entsprechen etwa Fr. 15.–)
  • Bei den Tipco-Frucksäften wurde einem beim Kauf von 4 Stück 1-Liter-Tetra-Packs im Werte von etwas über 200 Baht ein kitschiges Trinkglas oder eine Plastik-Dose geschenkt.
  • Yoghurts gab es oft in 4er-Packungen in einer farbigen Plastik-Dose. Diese war gratis und echt praktisch. Aber wir haben bereits deren 6.
  • Butter kauften wir nur den, der in einer meiner Meinung nach total unpraktischen farbigen Plastikdose geliefert wurde.
  • Grundsätzlich haben wir ein Familien-Waschmittel, das sich bei uns eingebürgert hat und gut schmeckt. Sobald es aber eine Aktion dieses Waschmittels im Geschäft gibt, dann kaufen wir auf Vorrat. ein Meist gibt es bei 2 oder 3 Stück ein Weich-Spühler gratis..
  • Kürzlich haben wir in einer Apotheke eine Fichtennadel-Lufterfrischer-Spray gekauft, der im Fernsehen extrem gut angepriesen wurde. Er roch auch gut, wie in der Sauna, das muss ich gestehen, Privat hätte ich ihn aber nie gekauft. Wir haben dann 2 Dosen gekauft, weil es gratis dazu einen Fieberthermometer gab.
  • Beim Kauf meines Honda-Rollers vor 2 Jahren konnte er gegenüber Yamaha speziell punkten, weil es dazu zwei Honda-Regenjacken gab.

Diese Art Shopping ist Hobby der meisten Thai-Frauen. Wen wundert es, dass sie immer etwas finden, dessen Preis einzigartig ist.

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Jul 22 2014

Blog vom Niggi Dorfmann, einem Basler in Thailand

niggi-dorfmannKlick aufs Bild und Du gelangst auf den sehenswerten Blog von Niggi Dorfmann, einem Basler in Thailand: Er beschreibt in seinem Blog über das ländliche Leben in Thailand. Seine Hintergrundberichte sind einmalig

 

 

 

 

 

 

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Dez 25 2013

Müll-Trennung auf thailändisch

 

Blaue Abfall-Tonnen

Blaue Abfall-Tonnen

Die  Thailänder haben ein gespaltenes Verhältnis für den Umweltschutz.Man schmeisst zwar keine Abfallsäcke aus dem Auto und verunstaltet die schöne Natur, aber in den Geschäften geht der „Umwelt-Verschmutzer“ um!

Es herrscht ein echter Verpackungs-Wahn für Lebensmittel. Vorallem bei Snacks findet man Mogel-Packungen zu Hauf. Damit es nach viel Inhalt ausschaut, werden wenige Gramm an Kartoffel-Chips in aufgeblasene und bunt bedruckte Alufolien verpackt. Wenn ich im Lebensmittel-Geschäft einkaufe, komme ich immer mit 3-5 Plastiksäcken und viel Luft nach Hause., obwohl alles in meinem Rucksack Platz hat!

In diese Plastiksäcke versorge ich dann den täglichen Müll und bringe ihn in die blauen Tonnen, die überall herumstehen.

Und jetzt beginnt das Geheimnis der Müll-Trennung: Die Müllsammler treten auf. Sie gehören zur untersten Stufe der Thais. Aber es sind stolze Leute. Sie warten nicht auf Hartz-IV, sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt, indem sie den Müll trennen. Die einen sind spazialisiert auf Plastik, die anderen auf Glas, Papier, Alu oder Blech. Diesen suchen sie aus den Abfallsäcken und bringen ihn zu den Zwischenhändlern, die Ihnen das wertvolle Abfallmaterial abkaufen. So geht dann das Gut über weitere Veredlungs-Stufen zum Grosshändler bis es wieder in der Fabrik landet.

Was passiert mit den verbleibenden Müllresten? Diese werden durch staatliche Firmen gesammelt und entsorgt. In Thailand gibt es nur wenige Verbrennungsanlagen. Der Grossteil an Müll landet auf Deponien.

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