Category: Literatur, Zeitungen, Blogs, Humor

Jan 19 2018

Basler Max klärt auf: Anziehungs- und Abstoss-Kräfte

Die Erde ist eine Kugel.  Jedermann von Euch steht auf dieser Kugel mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Nun dreht sich jedoch die Kugel in horrendem Tempo. Jedermann droht durch die Zentrifugalkraft  ins Unendliche herauszufliegen, …. wenn uns nicht irgendetwas auf dem Boden halten würde.

Wie anders ist es denn möglich, dass ich aus Euerer Sicht hier in Thailand mit dem Kopf nach unten stehe oder hänge, und mir das Blut nicht in den Kopf steigt? …. auch bei sexuellen Aktivitäten, wobei das Blut sich hier anders verhält und bei uns Männern sich an einem anderen Ort ansammelt. Aber dies ist ein anderes Gesetz, denn hier auf der Erde besteht auch keine Gefahr, Euere Partnerin durch zu hektische Bewegungen zu verlieren? Dies wäre im Weltall ganz anders.  Ihr würdet euch abstossern und von einander wegfliegen.

Glücklicherweise gibt es jedoch die „Anziehungskraft„. Diese egalisiert die Abstossungsgraft.  Mich ziehen auch Frauen an, was aber wiederum eine andere Kraft sein soll.

Ich weiss nicht, ob ihr alle mich verstanden haben. Ich weiss. Es ist schwierig, denn es handelt sich um eine  Mischung zwischen Physik, Sex und Erdkunde. Ich war auf 2 dieser 3 Gebiete schlecht.

Warum ist das so?

Die sogenannte Schwerkraft zieht praktisch jeden Gegenstand auf der Oberfläche des Planeten an wie ein Magnet. Hintergrund ist das Newtonsche Gravitationsgesetz, wonach Masseteilchen sich gegenseitig anziehen.  Die Schwerkraft wirkt dabei umso stärker,  je größer der Körper selbst ist – je mehr Masse er besitzt.

Deshalb  ist die Schwerkraft auf dem vergleichsweise kleinen Mond schwächer – und die US-Astronauten machten bei ihrem Besuch einst gewaltige Luftsprünge von mehreren Metern Höhe.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2018/01/19/basler-max-klaert-auf-anziehungs-und-abstoss-kraefte/

Jan 09 2018

Christliche, erotische und andere Gedanken zum Jahresbeginn

Den statischen Auswertungen meines Tagebuches entnehme ich, dass „Sex“ und andere erotische Ausdrücke oft als Suchbegriffe in meinem Thailand Tagebuch benutzt werden.

Um noch mehr interessierte Leser zu gewinnen, werde ich mich im 2018 mehr diesem Thema widmen. Im Stile etwas des Dr. Sommers aus dem altehrwürdigen „Bravo“?  Möglicherweise werde ich eine neue Rubrik eröffnen:

Basler Max klärt auf!

Ich muss mir noch über den Detaillierungsgrad und die Themen-Wahl klar werden müssen. Vielleicht hat ja der eine oder die andere eine Idee oder eine erotische Frage? Bitte meldet Euch. Ich werde Anfragen vertraulich behandeln.

Meine Neujahrsvorsätze

Ich habe mir keine grossen Vorsätze vorgenommen. Sie sind grösstenteils noch vage.

  • Vielleicht meine letzte grössere Fernfahrt mit dem Rad von Bangkok in den Norden nach ChiangMai?
  • Bereits lange plane ich, mein Körper-und Muskel-Gewicht auf knapp unter 80 kg zu senken oder meine Grösse um 10 cm zu erhöhen? Bisher ist es aber beim Plan geblieben, denn ich weiss, da wird sich die holde Weiblichkeit beschweren, die auf Buddha-Figuren steht!
  • Eines ist aber klar und das habe ich mir schwer vorgenommen, ich werde im 2018 nicht heiraten!
  • Ich habe mir aber auch vorgenommen, weniger über Politisches zu schreiben. Betonung liegt aber auf „weniger“, denn wenn es mir den Hut „lüpft“ ……

Donald Duck for President!

Falls nur die Hälfte oder ein Drittel des soeben erschienen Buches von Michael Wolff über Donald Trump stimmt, dann könnte die Präsidentschaft des Donald Trumps wirklich aus der Feder des Walt Disney und seiner Figur „Donald Duck“ entsprungen sein.

Was aber noch viel schlimmer und drammatischer für die westliche Welt ist, die amerikanischen Wähler, die ihn gewählt haben sind genau so blöd, denn man wählt bekannterweise jemanden, mit dem man sich identifizieren kann. Dies gilt für alle Wähler auf der Welt. Auch für die Deutschen, bei denen jeder 7. Wähler die AfD und rechtsnationales Gedankengut gewählt hat.

Mein Vorschlag zur Lösung des deutschen Gefangenen-Problems mit der Türkei

Mich ärgert masslos, dass die Merkel ihre deutschen Mitbürger in der Türkei im Gefängnis weiter schmachten lässt und nichts unternimmt, um ihre Geschäfte mit der Türkei nicht zu gefährden. Ein absoluter Skandal. Ein deutscher Mitbürger ist nichts wert! Sie könnte doch wenigstens einen Austausch vorschlagen, Merkel gegen die Gefangenen, und allen wäre gedient!

Eines liegt mir auf der Zunge: Was haben die beiden Christlichen Religionen in der Politik zu suchen?

Zur Information: Es gibt in Deutschland 2 christliche Volksparteien die CDU und die kleinere aber umso bissigere CSU. Beide haben bei den letzten Budestags-Wahlen massiv an Stimmen eingebüsst. Sie sprechen zwar immer von um die 8%, in Tat und Wahrheit haben sie um die 20% ihrer Wähler verloren. Die immer erwähnten 8% sind Prozentpunkte und zwar die Differenz zwischen 40% und 32%. Dies muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Jeder Firmen-Manager wäre auf der Stelle entlassen worden.

Das „C“ für Christlich in den Partei-Abkürzungen hat eigentlich in der Politik nichts mehr verloren. Christlich ist eine Glaubensrichtung und keine politische Organisation. Zudem glaube ich nicht, dass sie viel zu einem positiven Image beitragen kann.

Welch Aufschrei durch die Parteilandschaft würde es geben, wenn sich eine „MDU“ oder „MSU“ zur Wahl stellen würde: eine „Muslim-Demokratische-Union„.

Gute Werbeträger sind die Christlichen Kirchen keinesfalls mehr, denn die eine hat in den letzten Jahren derart viel Mist gebaut, dass sie nach ihren eigenen Regeln „Du sollst nicht lügen“ unter dem Logo als „Missbrauchs-Partei“ auftreten müsste. Ursprünlich sind beide Organisationen geschaffen worden unter dem Slogan:  „Nächstenliebe und Liebe am Menschen“,, sie machten daraus „Verbieten und Verdammen“.

Es würde wahrscheinlich beiden Parteien gut tun, wenn sie sich vom moralischen Druck der beiden Kirchen freimachen würden. Sie könnten dann eher Forderungen der Mehrheit der Deutschen Bevölkerung wie „Abtreibung, Sterbehilfe etc“ im Sinne  der Bevölkerung und nicht der beiden Kirchen regeln.

Auch in der Schweiz gibt es eine Christliche Volkspartei (CVP), die der katholischen Kirche nahe steht. Ihr Präsident hatte in letzter Zeit unrühmliche Schlagzeilen durch eine Seitensprung-Affäre mit Konsequenzen gemacht.  Ihre Bedeutung ist unter 10% Wähler-Anteil.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2018/01/09/christliche-erotische-und-andere-gedanken-zum-jahresbeginn/

Dez 31 2017

Mein Thailand Newsletter: Rückblick und „Happy New Year 2018“

Mit einem Lobster gelingt ein formidabler Start ins 2018

Mein Höhepunkt im 2017 war bestimmt der Moment, als ich am 3. November den Boden von Thailand küsste. Oder anders formuliert: „Seit ich älter bin, lebe ich intensiver!“ So könnte ich positiv meinen Horror-Sturz umschreiben. Derart schnell war ich noch nie am Boden! In der Zwischenzeit bin ich jedoch auf bestem Weg zur vollständigen Genesung. Die Brüche heilten innert 6 Wochen, die Sehnen und Bänder nehmen sich etwas mehr Zeit. Uebrig geblieben ist mein Respekt vor dem Radfahren. An meinem Geburtstag den 31. Dezember bin ich erstmals wieder aufs Rad gestiegen und habe mit 2 Freunden eine gemütlich Dolphin Bay Runde über 75km absolviert. Für jedes Lebensjahr 1 km. Es ging recht gut, wobei ich mein linkes Handgelenk mit einem Stützverband unterstützte.

1 Std vor dem Unfall

Intensiv war das ganze Jahr 2017.  Wie seit 10 Jahren startete ich es in Thailand. Mit Vergnügen erinnere ich mich an meine Fahrt mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket über rund 820 km. Anschliessend  ging es weiter in der intensiven  Trainingswoche mit dem ehemaligen Tour-de-France-Sieger Andy Schleck. Als ich in die Schweiz zu meinen Radfreunden zurückkehrte, hatte ich bereits über 3’000 km in den Beinen.

Den Sommer verbrachte ich wie gewohnt in Istrien u.a.  mit einem 1-wöchigen Abstecher im Mai nach Gatteo Mare (Italien). Unvergesslich der lange und steile Aufstieg mit dem Rennrad nach San Marino, einer meiner letzten grossen Herausforderungen. Steiler und härter muss es nicht mehr sein. Ich verlebte wunderbare Wochen in Istrien bei meinen lieben Freunden, bei feinem Essen, dolce far niente und  den Konzerten des Jazz-Festivals in Groznjan.

Intensiv war im Herbst auch meine 1-tägige Mitarbeit beim Herbsten in Buggingen. Ein „Voltaren retard“ reichte, um den Rücken wieder gerade zu biegen.

Mein Plan fürs 2018 sieht vor, dass ich Mitte März von Thailand nach Hause kommen  und am 24. oder 26. April bereits weiter nach Istrien fahren werde. Im Mai geht es 1 Woche ins Piemont zum radfahren und geniessen,  und Ende Juli 10 Tage in den Kosovo zum „Grande Festa“ mit der 20-jährigen Porzellan-Hochzeitsfeier meiner Tochter und ihrem Eshref, Ihrem 40. und meinem 75. Geburtstag.

Und nun wünsche ich auch Euch ein intensives, erlebnisreiches, unvergessliches 2018, wobei ihr mir nicht alles nachmachen solltet. Wahrscheinlich fehlt Euch dazu die Fertigkeit und mein immenses Glück !

Ganz liebe Grüsse

Euer Max

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/12/31/mein-thailand-newsletter-rueckblick-und-happy-new-year-2018/

Dez 31 2017

Dezember „Live-Ticker“ vom Thai-Max

Thai-Visum +++ Presse +++ Gesundheits-Bulletin +++ FC Basel und CL+++ Preise fürs Essen +++ Pat is back +++ Rama X +++ News  +++

Monatlich berichte ich im „Live Ticker“ über meine kleineren Erlebnisse, Freuden, aber auch Aergernisse:

Mein Visum ohne Wartezeit verlängert

Es war unglaublich. Um 08:30 war ich in meiner Kasikorn-Bank, um die Bank-Bestätigungen fürs Visum ausfertigen zu lassen, dann fuhr ich zum Immigration Office und um 09:15 stand ich bereits wieder draussen und hatte die Stempel. Ich gebe zu. Ich war stark erleichtert. Aber Thailand ist immer für eine Ueberraschung gut.

Es waren nichts los im Immigration Office. 2-3 Farangs und Thais, die etwas wollten. War es das regnerische Wetter? Ich musste keine Minute warten und wurde unverzüglich an den nächsten freien Schalter gerufen. Nun darf ich bis am 14. Januar 2019 in Thailand bleiben!

Die Immigration Beamten sind immer für eine Ueberraschung gut. Man weiss nie, was neu geregelt und kontrolliert wird. Letztes Jahr musste ich ihnen die Tf.-Nummer einer Thai-Person angeben. Diesmal wollte er genau wissen, wo ich wohne. Ich musste ihm ein Kroki zeichnen! Dies war für mich kein Problem, aber er wollte scheinbar sicher gehen, ob meine Adressangabe stimmt!

Zum Schluss gab mir der junge Immigration Beamte den Tip: Ich soll aufpassen, intensive Regenfälle und Stürme seien für heute Nacht und Morgen den ganzen Tag  angesagt. Ausläufer der Philippinen-Unwetter.

Man beachte: rechts steht mein Honda-Roller

Schweizer Presse

Ihr wisst, ich habe meine Probleme mit der  Schweizer Presse, denn ich bin auf News aus der Heimat angewiesen, muss mich leider hier in Thailand mit ausländischen Presse-Erzeugnissen begnügen. Die seriösen Schweizer Online-News-Portale sind gesperrt, resp. verlangen Monatsgebühren um die SFr. 20.– je Online-Ausgabe.  Einzig der „Blick“ blieb verfügbar, aber sein oberflächliches Niveau passt mit eben gar nicht.

Von den Mails und Leserbriefen, die ich vor Wochen an die Verleger der grösseren Schweizer-Presse-Verlage geschickt habe, hat nur die NZZ mit einem Abo-Antrag, ohne auf meine Zeilen und meiner Idee einer Flat-Rate einzugehen, reagiert. Für mich bleibt da nür Aerger und Kopfschütteln übrig. Glücklicherweise gibt es Gratis- und Internet-Angebote, Radio- und Fernseh-Stationen.

Dies scheinen die Blätter wie die BaZ, NZZ, Tagesanzeiger, der Bund und wie sie alle heissen, nicht zu interessieren. Sie bauen den Leserservice lieber weiter ab und tauschen die Beiträge gegenseitig aus, wie ich in letzter Zeit feststellen musste. Hauptartikel blieben zum Beispiel stundenlang auf der Top-Position,  im Falle der BaZ und TagesAnzeiger sogar den ganzen Tag zuoberst in der Online-Ausgabe! Da kann ich nur traurig schreiben: RIP (Ruhet in Frieden) und wende mich dem Spiegel zu.

Inthronisation von Rama X

Es sind bald 2  Monate her, seit der verstorbene König Bhumibol eingeäschert wurde. Die Inthronisation seines Nachfolgers zum Rama X hatte man wenige Wochen danach erwartet. Bisher herrscht aber Schweigen. Weder vom Hof noch vom regierenden Militär wurde irgend etwas bekannt gegeben.  Mich überrascht dies, denn ein solch grosses Ereignis braucht Vorbereitung und kann nicht kurzfristig anberaumt werden. Es müsste etwas durchsickern, falls etwas vorbereitet würde. Zudem wird man optimale Wetterverhältnisse berücksichtigen wollen. Diese sind aber bald vorbei. Die Regenzeit zum Beispiel kommt bestimmt nicht in Frage, so wenig wie die grosse Hitze ab April.  Wahrscheinlich werde ich bereits wieder zu Hause sein, wenn der neue König gekrönt werden wird.

6. und 20. Dez. 2017: Meine Verletzung: Gesundheitsbulletin

Nachdem ich die Nacht noch im Stützverband geschlafen hatte,  habe ich heute am 7. Dez. den Stützverband abgenommen und begonnen, meine maltraitierte Hand mit dem kleinen Ball zu trainieren.  Bevor ich wieder aufs Rennrad steigen kann, muss ich meine Hand- und Gelenk-Muskeln auf Vordermann bringen. Mein Ziel wäre immer noch die Phuket-Fahrt Ende Januar 2018.

Ich habe in der Folge die Hand nicht mehr eingebunden. Die vorhandene Schwellung geht sukzessive zurück. Die Beweglichkeit ist bereits recht gut. Ich bin zufrieden.

Am 20. Dez. bestätigte mir der Arzt, dass die Heilung meiner Hand auf gutem Wege sei. 90% des Knochens seien wiederhergestellt. Ich bestätigte mir, dass ich ab Ende Dez. wieder aufs Rennrad steigen kann, muss aber meine Sehnen und Muskeln unter warmem Wasser dehnen und stretchen.

7. Dez. 2017: Beginn mit Muskel und Beweglichkeits-Training

Spitex in Thailand

Seit meinem Unfall am 3. Nov. hat mich Maleena, ihres Zeichens meine Hauseigentümerin, betreut.  Alle 1-2 Tage kam sie einen halben Tag vorbei. Sie hat eingekauft, gekocht, geputzt, mein Bett gemacht und auch neu angezogen. Ich brauchte sie, denn mit nur mehr 1 Hand war ich massiv beeinträchtigt. Es war ihr erster Schritt zur thailändischen Spitex oder auf Hochdeutsch „Alterspflege“. Sie hat dies selbstverständlich nicht gratis gemacht. Wir einigten uns auf 500 Baht pro Tag, das sind etwa 13 Euro.

Seit ich nun keinen Verband mehr trage, kann ich wieder selbständig meinen Haushalt schmeissen. Ich danke Dir Maleena.

6. Dez. 2017: FCB im 8.-Final der Champions League

Früh am Morgen um 4 Uhr musste ich aufstehen, um Pat auf den ersten Fernbus nach Bangkok zu bringen. Als ich wie gewohnt die Neuigkeiten übers Internet und vorallem über das entscheidende Auswärts-Spiel in Lissabon zwischen dem grossen Benfica Lissabon und dem FC Basel um den Einzug in die 8.-Finals der Champions League abrief,  wurde ich elektrisiert. Dies hatte ich nicht erwartet!

Das Spiel lief noch und Basel führte 0:1.  Blick schrieb „die Bebbies sind mit einem Bein im 8.-Final!„. Flugs nahm ich meinen Fernseher via PC in Betrieb und konnte so live die 2. Halbzeit das Spiel und auch das erlösende 2. Tor der Basler mitverfolgen. Mit diesem Sieg haben die Basel den 2. Gruppenrang hinter Manchester United erreicht und kamen in die nächste Runde.  Ein grosser Erfolg für den International doch relativ kleinen Verein. Sie haben sich in den Gruppenspielen grossartig geschlagen mit einmaligen Siegen gegen Manchester United, Benfica Lissabon und ZSKA Muskau.

Wow, war dies ein Tagesbeginn. Ich bin zwar eher skeptisch und kritisch  gegen den FCB wegen seiner Hooligans Politik eingestellt,  die in Lissabon wieder zuschlugen, aber schlussendlich klopft in mir doch das Basler-Herz.  Zufrieden und stolz brachte ich anschliessend Pat auf den Bus-Bahnhof.

Ich will nun kein Foto beifügen, denn beim letzten Mal habe ich mit einem Bild aus dem Blick nachträglich eine hohe Lizenz-Gebühr bezahlt.

Das entscheidende 2. Tor fotografiert ab dem PC

Pat ist wieder in mein Leben eingetreten – Unsere Geschichte geht weiter

Aktuelles Bild: Mein linker Arm ist eingegipst und hinter dem Rücken von Pack versteckt

Wir zwei hatten im letzten Jahr ein leichtes Auf und Ab. Es scheint, dass sich dieses nun ausgeebnet hat. Pat war Anfangs Dezember wieder hier in Hua Hin und hat mich nach Strich und Faden verwöhnt. Sie muss leider in ein paar Tagen zur gesundheitlichen Kontrolle nach Bangkok ins Spital. Ihr Hals und ihre Stimme bereiten ihr Probleme, seit sie vor ein paar Jahren in eine Chemie-Explosion auf öffentlicher Strasse verwickelt wurde.

Als grosse Ueberraschung kam Pat kurz vor Ende Jahr am 28.-30. Dezember nochmals mich zu besuchen und brachte ihre 10-jährige Enkelin Jujee mit. Suprise, surprise, wie Pat zu sagen pflegt, ist voll gelungen. Sie brachte den Vorgarten in Schuss und war ab dem Jasmin-Strauch voll begeistert. Ueber den Jahreswechsel ist sie an einer Hochzeit in ChiangMai.  Mitte Jan. wird sie mich 2 Woc

Aufnahme vom 7. Dez. 2017 anlässlich ihres Besuches in Hua Hin. Nicole war früher meine berühmte Tanz-Partnerin „Sarah Dancingfloor“

hen besuchen.

News aus Hua Hin

  • Meine ehemalige Tanzpartnerin Nicole Dancingfloor machte eine grosse Thailandreise und verbrachte ein paar Tage vom 27. Nov. – 8. Dez. in Hua Hin. Zum Tanzen kamen wir zwar nicht, aber zum gemeinsamen japanischen, thailändischen und indischen Essen.
  • 13. Dez. 2017: Seit ein paar Tagen ist der Wasserdruck des öffentlichen Gemeinde-Wassers tief. Er reicht knapp zum duschen. Zuerst meinte ich, sie hätten die Wasserzufuhr ganz abgestellt, stellte dann aber fest, dass sie sie nur gedrosselt haben. Ob dies etwa mit den zunehmenden Wasserrohrbrüchen auf den Strassen rund um die Soi94 zusammenhängt.
  • Konkurrenz regelt die Preise: Die noch im vergangenen Jahr exorbitanten Taxi-Preise in Hua-Hin haben sich durch die Ueberkapazität an Taxis auf einem vernünftigen Niveau stabilisiert. Anstatt 150-200 Bath bezahlt man im Raume Hua Hin noch 100-150  Baht, je nach Angebot und Nachfrage. Abends z.B. eher 150 Baht.
  • Der 5. Dezember ist der Geburtstag des verstorbenen König Bhumibol. Viele der Thais feierten den Tag, aber inoffiziell. Es wurde auch keine öffentliche Beflaggung aufgehängt. Seine Bilder werden zukzessive durch ein Bild des Kronprinzen ersetzt. Wie rief der französische Herold: Der König ist tot! Lang lebe der König!
  • 3. Dez. 2017: Wie jedes Jahr besuchten mich mein Kommilitone Gilb und seine Esther in Hua Hin. Beim Lobster-Thermidor-Essen im Night Market konnten wir alte Erinnerungen auffrischen. Es sind zwar immer dieselben, aber sie bringen uns jedes Mal zum Schmunzeln.

3. Dez. 2017: Night Market Lobster Essen Max Gilb und Esther

Preise für feines Essen

Ich weiss, dies interessiert immer alle. Wie teuer ist das Essen in Thailand und speziell in Hua Hin. Dies hängt immer von den eigenen Bedürfnissen ab. Langusten oder Lobster sind bestimmt teurer als eine Pad Thai Platte. Teurer ist es auch, sich im feinen französischen Restaurant mit weissen Tischtüchern gegenüber dem Hotel Hilton verwöhnen zu lassen.

Nochmals günstiger ist es auf dem Lande ausserhalb der Metropolen. Ich bezahle zum Beispiel in unserem Coffee-Shop direkt am Meer bei Khao Kalok, in dem wir bei einer Radausfahrt jeweilen einen Halt einlegen, für ein Spiegelei mit 2 Eiern und Schinken/Würstchen samt einem Coca-Cola 55 Baht, entsprechend Euro 1.50

Soeben war ich mit Pat in einem typische Thai-Restaurant ohne weisse Tischtücher unweit von unserem Haus: Wir bestellten einen gebratenen Fisch an sweet und sour Sauce und Schweinefleisch fein geschnitten,  Reis dazu ein grosses Chang Bier. Es kostete 500 Baht entsprechend 13 Euro für 2 Personen

Vor ein paar Tagen war ich mit 2 Freundinnen thailändisch-japanisch Essen mit einer Sushi-Platte mit 10 Sushis, einem gebratenen Fisch an Knoblauch, sowie einer Platte Chicken sweet and sour mit Gemüse, Reis und tranken dazu 2 grosse und 1 kleines Chang-Bier. Es kostete 1’000 Bath endsprechend 26 Euro für 3 Personen.

Ein Lobster am Night-Market kostete 1’200 Baht das Kilo, das entsprechen 31 Euro.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/12/31/dezember-live-ticker-vom-thai-max/

Dez 07 2017

Eine Katastrophe … ein Trottel, Lügner, Egoist … ein Amerikaner

In Harry Potter spielt die Figur des Lord Voldemort „Du weißt schon wer! – Er, dessen Name nicht genannt werden darf„, eine grosse Rolle. Er gilt als einer der schrecklichsten und mächtigsten schwarzen Magier aller Zeiten. Er will die Welt-Herrschaft an sich ziehen.

(pixabay.com by John Hain)

Ihn meine ich aber nicht. Ich schreibe über einen der aktuell mächtigsten Männer der Welt, der nicht minder die Emotionen aufwühlt und eine echte Gefahr für die Menschheit darstellt:

Er ist der eingebildetste, lügnerischste, egoistischste Amerikaner, kurzum ein „Kotzbrocken“, ein Flegel ohne anständige Kinderstube, ein Narzist. Ein Betrüger, der die eigene Nation ausnimmt, wo es nur geht. Innert weniger Monate hat er das weltweite Ansehen seines Landes zerstört. Er und damit auch die USA gelten als nicht mehr zuverlässige Partner.  Politisch bringt er die ganze Welt durcheinander. Die bisherige labile Stabilität im nahen Osten ist im höchsten Masse gefährdet. Kein Mensch kann sich erklären, wie ein normaler Mensch auf solche Gedanken kommen kann. Unter den wirtschaftlichen Nachwehen seiner desaströsen Politik werden die Amerikaner und wahrscheinlich auch die übrige Welt noch Jahre leiden. Ob er wohl mit fester Absicht oder Dummheit die Wirtschaft der USA an die Wand fährt?

Mich wundert eigentlich nicht, dass ihn die Amerikaner wählten. Er ist ein Vorbild für viele in dieser kranken Nation. Er ist ein Ami und viele Ami sind ihm ähnlich, denn bei Ihnen geht es nicht ums „Leben“ sondern ums „Ueberleben“ im wahrsten Sinne des Wortes.   Sie sind ähnlich den Raubtieren, fressen oder gefressen werden.  Deswegen auch der übliche Spruch im Erwerbsleben: „Hire und Fire“ was gleich bedeutend ist mit „Einstellen und zum Teufel jagen“.

Ich hatte in meiner Novartis Zeit oft mit Amerikanern zu tun. In Basel, aber auch in den Staaten. Ich hatte wenige Freunde darunter. Die meisten waren misstrauisch und extrem eifersüchtig. Um zu wissen was vor sich geht, schlossen sie unter sich aber auch zu Fremden „Zweck-Freundschaften“ ab. Nur um immer auf dem laufenden zu sein. Nirgends auf der Welt hat man so schnell und derart viele Freunde. Nicht von ungefähr sprechen sich alle mit dem Vornamen an. Ein falscheres und lügnerisches „Du“ gibt es auf der ganzen Welt nicht. Es hat nur den Zweck, über alles, sei es privat, finanziell oder geschäftlich,  bestens informiert zu sein, um davon zu profitieren. Innert Kürze wird man eingeschätzt und eingestuft. Es sind keine „Freundschaften“ in unserem Sinne, es sind „Seilschaften“. Solange man jemandem nicht mehr nützlich ist, wird man fallen gelassen.

Der Trumpismus hat System. Er ist das Zeichen einer kranken Nation.

Das schlimme daran ist, dass sich gewisse Zeitungen, die auf Populismus  setzen,  wie die Basler Zeitung (BaZ) und der TagesAnzeiger, sich mit Trump und seinen Eskapaden identifiziert und ihn verherrlicht. Es ist für mich unerklärlich, wie ein studierter Historiker und Chefredaktor diese Konzeptlosigkeit der Trumpschen Politik als nachahmenswert bezeichnen kann. Damit zeigt die der BaZ nahestehende SVP und ihr Geldgeber Christoph Blocher, wohin seine/ihre politischen  Ziele hinführen sollen! Eine krankhafte Politik, ein Nightmare (=Albtraum)

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/12/07/eine-katastrophe-ein-trottel-luegner-egoist-ein-amerikaner/

Dez 04 2017

Erlebnisse auf meinen täglichen Spaziergängen

Ihr habt richtig gelesen. Der Max macht Spaziergänge. Notgedrungen gehe ich „wandern“, denn ich kann wegen der maltraitierten Hand weder Roller noch Rad fahren. Zudem muss ich mein ebenfalls angeschlagenes Knie bewegen. Meine Wanderungen dauern zwischen 1-2 Stunden. Zum Bangkok Hospital, zu den beiden „Market Village“ und „Bluport“ Shopping Centers, und dann auch zum ClockTowerer, als ich Gilb und Esther zum Essen traf.

Während dieser Wanderungen habe ich viel neues erlebt, das ich vom Roller aus nie entdeckt hätte. In der Tat, sollte man mehr zu Fuss gehen.

Anlässlich dieser Spaziergänge sind mir viele schöne Sujets vor die Linse geraten. Viele dieser typischen Thailand-Bilder findet ihr in meinem Foto-Album „Foto-Galerie Thailand„. In der „Foto Galerie Thailand“ lege ich meine besten Bilder über Thailand ab.

Geisterhäuser

Die Thais glauben, dass in der Erde Geister wohnen. Sobald man ein Haus baut, muss man die Geister, deren Lebensraum man beeinträchtigt hat, besänftigen. Dazu dient ein Geisterhaus, über das man die Hausgeister täglich mit Speisen und Getränken verwöhnt. Ueberall findet man solche. Vor Privathäusern, aber auch grossen Shopping Centers. Weitere Bilder findest unter „Geisterhäuser„.

In einem Hinterhof von Hua Hin

Lebensmittelmärkte

In Thailand findet man fast alles, was das Leben begehrt. Ihre Präsentation ist dabei sehenswert. TESCO LOTUS ist einer dieser Anbieter.

Pitahaya oder Drachenfrucht (Kaeo-mangkhon)

Strassenverkehr

Nicht nur Autos und Roller fallen da auf, sondern auch Pferde und Ponys auf dem Weg zum und vom Strand. Dabei müssen sie stark befahrene Strassen wie die Hauptstrasse durch Hua Hin, Phetkassem Road, überwinden.

Etwa 200 m nach der Strasse beginnt der Strand von Hua Hin

Oft weichen die Roller auf den Gehweg aus, um zur nächsten Querstrasse zu gelangen

Wegweiser und Verkehrstafeln

Wenigstens in den grösseren Urlaubsgebieten sind alle Wegweise in für uns lesbaren Zeichen geschrieben. Aber es gibt eben besondere Verkehrstafeln. Weitere Bilder findest unter „Wegweiser und Verkehrstafeln

Ich wohne an der Soi94

Shopping Centers

Drei grosse Shopping Centers kenn wir in Hua Hin: Die „Shopping Mall“ bei der Municipality, Das „Market-Village“ und das „Bluport“ nahe bei mir. Sie sind immer für einen Spaziergang gut, denn es gibt immer viel zu sehen. Fast monatlich wird neu dekoriert. Im Moment wird die Weihnachs-Dekoration aufgebaut. Ja, auch in Thailand wird Weihnachten gefeiert, obwohl die wenigsten wissen woher diese Tradition stammt. Für die Thais ist Weihnachten ein Tag um Freude zu bereiten und Geschenke zu machen.

Mehr Bilder über das Market Village und das BluPort findest in meiner „Foto-Galerie Thailand“ unter „Market Village“ und/oder :. „Shopping-Center BluPort“

Hua-Hin Shoppping Center BluPort

Hua Hin Shopping Center BluPort

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/12/04/erlebnisse-auf-meinen-taeglichen-spaziergaengen/

Nov 29 2017

Reaktionen und Ergebnisse meines „Offenen Briefes“ an die Presse

Erste Reaktionen: ein Schnellschuss durch die NZZ +++ Eingangsbestätigung durch den Verband Schweizer Medien +++ Rest: Tote Hose +++

Am Freitag, 24. Nov. 2017 um 10:29 Uhr Thai-Zeit resp. 04:29 Europäische Zeit habe ich meinen „Offenen Brief“ per eMail abgeschickt. Ich war gespannt, welche Reaktionen eintreffen werden. Ich erwartete eine Empfangsbestätigung mit der Info, dass man sich in den angesprochenen Organen mit meinen Zeilen beschäftigen werde. Dies könnte aber ein paar Wochen dauern.

Ob die Empfänger wohl realisierten, dass in dem „Offenen Brief“ viel Herzblut meinerseit drin steckte?

Die NZZ reagiert mit einem Schnellschuss

Am selben Tag, bereits nach 5 Stunden um 15:26 Thai-Zeit bekam ich die erste Antwort von der NZZ. Viel überlegt haben sie sich nicht. Vermutlich haben sie nicht einmal den „Offenen Brief“ auf meiner Web-Seite  gelesen.  Sie nahmen Bezug auf meinen Brief, klagten über die verlorenen Werbe-Einnahmen und schickten mit ein Angebot für ein Abo über Fr. 20.–/Monat für das ePortal von NZZ.CH.

Die einstige grosse Finanz- und Wirtschaftszeitung, deren Zeilen weltweit gehört wurden, reagierte enttäuschend, unpersönlich durch einen Sachbearbeiter. Auf meine Probleme und Anregungen gingen sie mit keinem Wort ein. Mein Eindruck von der NZZ: katastrophal.

Verband der Schweizer Medien

Am selben Tag um 20:18 Uhr erhielt ich eine Art Empfangsbestätigung mit den Worten „Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir legen Wert auf Ihr Feedback!„. Ich hätte eigentlich von einem Presse-Organ eine klarer formulierte  Rückantwort erwartet. Ob das die finale Antwort des „Verbandes der Schweizer Medien“ war?

Die anderen wie BaZ, Tagesanzeiger etc: Tote Hose

Stand 29. Nov. 19:30 Uhr: Tote Hose. Keine Reaktion.  Weder eine Eingangsbestätigung noch ein Kommentar.

Stand 12. Dez. 2017: Nichts Neues aus der  Welt der Schweizer Presse. Sie schweigen sich zu Tode, im weitesten Sinne. Die Bedürfnisse der Leser scheinen sie nicht zu interessieren. Sie leben in einer abgehobenen Welt. Ob die neueste Fusion/Kooperation in der Schweizer Medien-Welt von Ende Nov. 2017 etwas bringen wird? Es ist eher eine Bestätigung des Niedergangs.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/11/29/reaktionen-und-ergebnisse-meines-offenen-briefes-an-die-presse-verlag/

Nov 29 2017

Gesundheits-Bulletin nach meinem Unfall

13. November: Zum ersten Mal voll rasiert. Man beachte die Narbe über dem rechten Auge (Durch die Selfie Technologie sind die Fotos Spiegel-verkehrt)

Wenn in England die Queen den Schnupfen hat, oder der Prinz Charles das Ohrensausen, dann wird täglich am Buckingham Palast ein ärztliches Gesundheits-Bulletin aufgehängt. Was ihnen Recht ist, sei mir billig.

Möchtest Du mehr über meinen Unfall, meine Erfahrungen mit dem Bangkok Hospital und meine Gesundheits-Fortschritte, dokumentiert mit unzähligen Fotos,  lesen, dann klick auf nebenstehendes Bild:

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/11/29/gesundheits-bulletin-s-h-basler-max/

Nov 28 2017

Mein Leben mit nur einer Hand

Der liebe Gott hat die Welt und den Menschen innerhalb 7 Tagen geschaffen und ihm dabei auch 2 Hände verpasst  Wie glücklich bin ich,  dass dafür nicht  dieselben deutschen Politiker und Architekten die Verantwortung trugen,  die den neuen Flughafen BER in Berlin bauen.  Denn dann wären wir Menschen immer noch nicht fertig konstruiert, weil wahrscheinlich die 2. Hand fehlt.

Seit meinem Unfall am 3. November ist meine linke Hand eingegipst resp in einem Spezialverband. Ich kann  die Finger der linken Hand nur schlecht gebrauchen. Ich hätte nie geglaubt, welch Einwirkungen diese Beeinträchtigung auf mein tägliches Leben haben könnte.

27. Nov. 2017: Max Stützverband

Es fängt bereits bei der Morgentoilette an. Das Zähneputzen geht, aber bereits beim Nass-Rasieren fangen die Probleme an. Wie bekomme ich den Rasierschaum oder das -Gel auf die Backe. Mit der einen Hand kann ich die Spraydose halten und auf den Knopf drücken, aber mir fehlt die 2. Hand um das Gel aufzunehmen und auf der Backe zu verreiben. Die Lösung: Das Gel direkt auf die Backe spritzen und dann mit derselben Hand verreiben.

Nun ist aber diese Hand voller Schaum resp Gel-Masse. Unter dem fliessenden Wasser geht diese nicht ab! Ein Tüchlein nehmen? Da fehlt die zweite Hand! Die Lösung: die Hand unter fliessendem Wasser auf den Wänden des Waschbeckens verreiben. Ziemlich viel geht dabei ab. Den Rest lässt sich am Frotee-Tuch abwischen.

Das Essen geht nur mit rechten Hand. Entweder mit dem Löffel oder der Gabel. Bereits das Zerschneiden von Fleisch ist fast unmöglich, denn ich kann das Gut nicht festhalten. Es rutscht weg. Deshalb gibt es nur altersgerecht zugeschnittene und vorbereitete Malzeiten, die ich mit einem Besteck essen kann.

Glücklicherweise kann ich mit den Fingern der eingegipsten linken Hand ein wenig zugreifen. Zum Beispiel beim Spiegelei machen, da kann ich tatkräftig helfen, um nach dem aufschlagen des Eis am Pfannenrand die beiden Eischalen-Hälften auseinander zu bringen, ohne dass das Ei in der Hand zerplatzt oder mit Schale in die Pfanne fällt.

Beim Geschirrabwaschen gehen die Probleme weiter. Mit dem Gips ging gar nichts, denn ich konnte das Geschirr nicht halten, während ich es mit der anderen Hand scheuerte. Seit ich den leichteren Spezialverband habe, kann ich das Geschirr mit 2 Fingern vorsichtig halten

Rollerfahren geht auch nicht, denn ich könnte nur mit der rechten Hand bremsen, und dies wäre die Vorderradbremse, was unweigerlich zum Sturz führen würde. Hingegen Autofahren mit Automat geht. Da bin ich nur wenig eingeschränkt, denn rechts ist bei den linksgesteuerten Autos hier in Thailand der Blinker, einzig beim Scheibenwischer muss ich mit dem gesunden Arm übergreifen, weil ich mit dem Gips nicht hinters Steuerrad an den Hebel kommekomme

Ein weiteres Problem, das ich raffiniert gelöst habe, ist das „Schraub-Verschluss-Flaschen öffnen“: Dabei muss ich die Flasche mit dem linken Arm am Körper einklemmen, um den Schraubverschluss zu dreg^hen. Dass es dabei spritzt und mich benässt gehört zum Risiko

Auch das Anziehen von T-Shirts schafft Probleme. Ueber den Kopf bringe ich es problemlos, aber dannn das herunterziehen hinten am Rücken. Da fehlt dann oft die linke Hand. Seither trage ich meistens Hemden, die ich zuknöpfen kann.

Beim Schreiben auf dem PC lebe das 1-Finger-System …. anfänglich sogar ohne Gross-/Klein-Buchstaben

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/11/28/mein-leben-mit-nur-einer-hand/

Nov 24 2017

Offener Brief an die Verleger und Herausgeber von Zeitungen, Zeitschriften und Magazine

Informationen sind mein Leben!

Ich bin ein Weltenbummler und kann mich nur via Internet über die politischen, sportlichen und regionalen Aktualitäten informieren. Im Internet finde ich Online Ausgaben von Tageszeitungen und Zugriffe auf deutsprachige Fersehsender wie z.B. ARD, RTL, ZDF, SRF, NTV, N24 etc

24. Nov. 2017 BaZ ePortal

Leider haben manche Schweizer Tageszeitungen den zeitweiligen Zugriff auf Ihre Online-Ausgaben, das sind reduzierte Ausgaben des Print-Mediums, nur noch gegen Bezahlung eines Abo-Betrages erlaubt. Einige Wochen kostet das Portal etwas, dann ist wieder längere Zeit Ruhe. Es scheint, dass sich dabei die Verlage untereinander absprechen. Ob diese Absprache rechtlich sauber ist? Für mich ist dies in jedem Fall ein grosses Aergernis. Protest baut sich in mir auf. Niemals würde ich Beträge um 20-30 SFr für jedes einzelne dieser reduzierten Angebote bezahlen. Ich bin kein Millionär! Ich sah mich erfolgreich nach Alternativen um.

Trotz meines Aergers habe ich Verständnis für die Verleger. Ihre Produkte werden immer unrentabler. Ich habe jedoch kein Verständnis für deren hilflosen Schnellschüsse. Mit Preiserhöhungen, Zusammenlegen von Redaktionen, Fusionen etc  kann man ein Produkt, das nicht mehr State-of-the Art ist, nicht am Leben erhalten. Ich mag nicht tatenlos zuschauen, wie die Schweizer Presse unaufhaltsam zu Grunde geht.

Aus diesem Grund habe ich am 24. November 2017 den nachfolgenden „Offenen Brief“ an die Verantwortlichen der grössten Schweizer Verlage per Mail geschickt. Ich bin über etwaige Reaktionen gespannt und werde darüber berichten


Sind Ihre Kosten-Entscheide strategisch klug oder einfach ein Schnellschuss?

Sehr geehrte Damen und Herren Verlags-Direktoren, Herausgeber und Eigentümer von Presse-Organen.

Ich kenne Ihre grossen Probleme mit den laufend sinkenden Auflagen. Ich weiss auch, dass die Inserate-Einnahmen sinken, weil viele Ihrer bisherigen Inserenten zu anderen Medien, zum Teil digitalen Medien,  abgesprungen sind. Seit Jahren wird das Zeitungsgeschäft immer unrentabler.. Ich verstehe, dass Sie Massnahmen ergreifen müssen, um Ihr Geschäft zu retten. Ueber Ihrer Branche kreist der Pleitegeier.

Was ich nicht verstehe, ist Ihre eigene Hilflosigkeit. Die Presse, die sich anmasst Politiker, Parteien, Firmenchefs aller Fachrichtungen, sogar Professoren und Universitäten zu kritisieren und Ratschläge zu erteilen, zeigt sich in der eigenen Kernkompetenz hilflos und manöveriert steuerlos ohne mittelfristige Konzepte.

  • Sie erhöhen die Einzel- und Abo-Preise, die doch bereits im jetzigen Ausmass ein gehöriges Loch im Haushalts-Budget verursachen..
  • Sie fusionieren, übernehmen oder legen Redaktionen zusammmen. Sie sparen Geld auf Kosten eines journalistischen Einheitsbrei und reduzieren die Meinungsvielfalt. Ich brauche nicht mehr die BaZ und den Tagesanzeiger zu kaufen, denn in beiden lese ich dasselbe!
  • Sie versuchen sich mit Online-Ausgaben, um auf die neuen digitalen Technologien der Smartphones, Tablets und Notebooks aufzuspringen. Die Online-Portale decken einen Bruchteil der Print-Ausgabe ab. Sie sind kurz und knapp gefasst,  und oft in holprigem Stil, als ob man mit möglichst wenigen Leuten, viel Leser ansprechen wollte. Neuerdings haben Sie nun entdeckt, dass Sie auch für diese magere Kost Geld verlangen könnten.
  • Jede Zeitung, die etwas auf sich hält, bietet nun eine Print-Ausgabe, eine e-Ausgabe und ein OnLine-Portal an und verlangt für jedes Angebot eine Abo-Gebühr.

Keine der obigen Massnahmen wird mittelfristig etwas positives bewirken. Es sind Schnellschüsse mit negativer Wirkung.  Ich erlebe dies am eigenen Leibe. Ich bin ein Weltenbummler und wohne 5 Monate im Fernen Osten sprich Thailand, 4 Monate im Süden Europas und die restlichen 3 Monate in der Schweiz. Keines der obigen Angebote kann mich erwärmen, umsomehr ich ein Viel-Leser und Viel-Seher bin. Ich lese und schaue mir täglich mehrere News-Portale an wie Spiegel, Focus, die Welt und die Zeit,  auch die Schweizer-Ausgaben des Blick, BaZ, Basellandschaftliche, NZZ, Tagesanzeiger aber auch die Internet-Video-Portale NTV, N24, SRF, ZDF und ARD. Manche der  Schweizer Online-Presse-Erzeugnisse sperren nach einigen Lese-Tagen ihre Online-Angebote und verlangen Abo-Preise, auch wenn sie einander abschreiben.

Spannend, teuer und nicht allzu seriös macht es die NZZ. „Sie haben Ihre Frei-Beiträge gelesen“ und fügen statt des angeklickten Beitrages das Abo-Bestell-Fomular bei.  Unter fünf unterschiedlichen Angeboten kann ich wählen. Die Unterschiede sind nicht leicht zu eruieren. Fr. 55.–/Monat kostet das Digitale Abo. Es steht nirgends geschrieben, ob damit das OnLine-Portal gemeint ist oder die digitale Ausgabe der NZZ. Ueberhaupt scheint mir die NZZ schlaumeierisch vorzugehen, denn zwischendurch wird auch ein Monats-Angebot von Fr. 25.– angeboten. Auch dieses Angebot ist unklar. Ich vermute damit würde ich mir nur ein Probe-Abo für einen Monat erstehen. Aber bereits 3 Stunden später erhielt ich mit Fr. 9.90 ein neues Abo-Angebot. Ob sich die NZZ damit Freunde macht? Ich traue diesen Angeboten nicht mehr. Ich fühle mich wie auf einem arabischen Bazar. (Situation erlebt in Thailand am 19.11.2017 zwischen 16 und 21 Uhr)

Der Fainess-halber muss ich aber zugestehen, dass die anderen grossen Verlage nicht besser sind. Sie lösen sich ab in der Preisgestaltung und neuerdings auch mit gemeinsamen Beiträgen!

Im Internet finde ich genügend Alternativen. Ich bin nicht auf die kostenpflichtigen Angebote angewiesen und zwingen lasse ich mich keinesfalls.  Ich bin auch kein Millionär. Und dennoch wäre ich bereit, für eine Leistung angemessen zu bezahlen.

Blick in die Zukunft

Ich glaube und bin fest überzeugt, die Zukunft des Informations- und News-Business sind die digitalen Medien. Ihre papiernen Angebote inkl. der Bücher werden mittelfristig nicht mehr rentabel sein. Der ganze Werdegang samt Druck und Verteilung einer Zeitung ist veraltet und nicht mehr State-of-the-Art. Die vielen privaten und unkommerziellen Informations-Blogs machen es vor. Deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, dass eine digitale Ausgabe ungefähr gleichviel kostet, wie eine Print-Ausgabe, die mir sogar nach Hause geliefert wird!

Ich will in meinen Ferien im Ausland meine Lieblingsblätter nicht 12 Stunden später und erst noch zu erhöhtem Preis lesen können. Die jetzige Aktualität der papierenen Presse von 24 Stunden genügt nicht mehr.

Der zukünftige Leser wird sich sein Informationsbedürfnis im Internet Querbeet zusammensuchen und abonnieren. Dazu stehen ihm bereits heute hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung, die ihn dabei unterstützen.

Meine Aufforderung zur Tat

Nehmen Sie sich die Musikbranche als Bespiel! Nachdem die Musikbranche bis vor 10 oder 15 Jahren ihre grossen Probleme mit sinkenden Einnahmen hatte, weil die meisten Hörer sich gratis im Internet oder vom Radio Kopien von Songs herunterluden, wurden sie aktiv und erfinderisch. Sie schufen eigenständige und übergreifende Musik-Angebote mit Millionen von Hits, ab denen jedermann  gegen eine monatliche Flat Rate Musik hören kann. Heute boomen deren Geschäfte. Die Musik-Verlage und Künstler sind zufrieden und die Kunden hören über Smartphones ihre Lieblings-Musik.

Ich fordere die internationalen Verlagshäuser auf, ihre Zeitungen, Magazine und Presse-Erzeugnisse ebenfalls in solchen NEWS-SHOPs zu Flat-Rate-Preisen zur Verfügung zu stellen. Stellen Sie ein Internationales Angebot zusammen und bieten sie es zu einem moderaten Preis an.  Ich werde einer ersten sein, der zugreifen wird!

Ihre Preisgestaltung wird entscheiden, wie erfolgreich sie sein werden. Setzen Sie keine Buchhalter zur Kalkulation ein, sondern weitsichtige Finanz-Controller und Marketing-Manager. Auch die Musikbranche musste zuerst lernen, dass viele kleine Beträge grosse Einnahmen generieren können. Ein grosszügiges Angebot an europäischen Presse-Erzeugnissen zu einem angemessener Monats-Preis von um die Fr. 20.– bis 30.– wird einschlagen und unzählige neue Leser sprich Abonnenten generieren. Warten Sie nicht ab, bis Amazon Ihnen auch dieses Geschäft streitig machen wird.

Ich bin nun gespannt, ob Sie auf diesen offenen Brief reagieren oder alles beim Alten lassen werden, um unaufhaltsam zu Grunde zu gehen.

Mit besten Grüssen

Max Lehmann


Geht an:

  • Verband Schweizer Medien: contact@schweizermedien.ch
  • Tamedia AG: kommunikation@tamedia.ch
  • Ringier AG: Marc Walder <info@ringier.ch>
  • NZZ Gruppe: unternehmensleitung@nzz.ch
  • SOMEDIA: redaktion@somedia.ch (ungültige Mail-Adresse), promotion@somedia.ch
  • Basler Zeitung: verlag@baz.ch, markus.sohm@baz.ch (ungültige Mail-Adresse), info@blocher.ch

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/11/24/offener-brief-an-die-verleger-und-herausgeber-von-zeitungen-zeitschriften-und-magazine/

Nov 19 2017

Hilfe – Verschont mich vor dem Werbemüll

Pak Nam Pran Dolphin Bay Max Lehmann

Wem geht es nicht gleich wie mir? Täglich werde ich von unzähligen „Guten Morgen Grüssen, Glückwünschen, Musik- und andereren Videos und Bildern“ überfallen. Diese müllen mir den ganzen Computer,  meine Foto-Galerie wie auch das Facebook zu. Das Problem dabei ist, dass ich deswegen viele persönlichen Lebenszeichen, Fotos aus den Ferien und dem Privatleben meiner Freunde übersehe.

Ich habe etwas Verständnis für alle diese Versender. Sie mögen mich und wollen mir Freude bereiten. Es ist so toll, wie man ohne grossen Aufwand mit wenigen Klicks sich bei vielen Freunden und Bekannten bemerkbar machen kann. Denkt aber bitte daran, was diese über Euch denken, wenn der Briefkasten voll von Werbung ist?

Ich habe wirlich nichts dagegen einzuwenden, wenn ich ab und zu einen ganz speziellen  Witz oder Zeitungsausschnitt zugeschickt erhalte.  Aber nichts, das ihr im Massenversand an Alle verschickt.

Viel mehr würde mich interessieren, wenn ihr etwas erlebt und davon mir ein Foto oder eine kurze Nachricht schickt. Geht doch auf Foto-Pirsch bei Euch in der Umgebung und schickt mir Euer bestes Foto. So erfahre ich etwas aus Euerem Leben … und werde gerne darauf antworten.

Ich habe mir angewöhnt, auf all diese Werbe-Sendungen nicht mehr zu reagieren. Als dies nichts nützte, musste ich kürzlich das Abonnement zweier meiner „Freunde“ löschen, weil die mir täglich zwischen 5-10 Fotos von Blumen und anderem zugeschickt haben. Ich musste es zu meinem eigenen Schutz tun!

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/11/19/hilfe-verschont-mich-mit-werbemuell/

Nov 15 2017

Ueber die Volkskrankheit Nummer 1: Der Geburtstag

Er ist die schlimmste aller Krankheiten und endet immer tödlich. 

Da ging etwas schief

Da ging etwas schief

Einmal im Jahr trifft es jedermann. Es gibt Frauen, bei denen der Virus sogar 2x jährlich zuschlägt. Böse Zungen behaupten, dies sei wegen der Geschenke. Ich selber hatte Pech, denn es erwischte mich am letzt möglichen Tag. (31. Dezember)

Es gibt noch keine Pillen oder Spritzen dagegen. Ich habe zwar in München eine Probandin gesehen, die sich dagegen etwas hat spritzen lassen. Aber sie sah danach noch älter aus, wie ich nach dem kürzlichen Unfall mit dem Rennrad. Sie hat nur längere Haare!

Man sollte ehrlich sein und dem Unglück offen in die Augen sehen. Ich habe mir angewöhnt, den Unglücklichen nicht mehr zu beglückwünschen, sondern mein herzlichstes Beileid auszusprechen.

Man sollte es unterdrücken neue Hoffnung zu verbreiten.  „Dir sieht man Dein Alter nicht an“ ist voll daneben. Vielleicht ist die Unglückliche jünger, als sie aussieht? Noch schlimmer ist der Text im Beileids-Telegramm: „Du siehst viel jünger aus! höchstens 60“ …. wow, da ist schnell Feuer im Dach und du wirst auf der Einladungs-Liste zur Geburtstagsfeier ersatzlos gestrichen … und zwar für immer!

Ich rechne in meinem Falle noch mit 20 Krankheits-Ausbrüche und werde mein bestes geben, die vor mir liegenden Anfälle mit voller Kraft zu ersäufen, denn dies ist mein Geheim-Rezept gegen die letzte grosse Geisel der Menschheit.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/11/15/ueber-die-volkskrankheit-nummer-1-der-geburtstag/

Nov 14 2017

Sport ist Mord – eine philosophische Betrachtung

1 Std vor meinem Unfall in Thailand

Ich liebe Sport. Ich liebe Sport zu treiben, ihn aber auch am Fernsehen zu verfolgen. Sport ist für mich ein Gesundbrunnen, auch wenn ich erst kürzlich einen schweren Unfall mit dem Rennrad hatte.

Heute früh am 14. Nov. nach dem Aufstehen galt wie gewohnt mein erster Blick den Nachrichten und Sportresultaten:

„Nadal hat gegen Goffin verloren! — Der Speed-Skifahrer Poisson (35J) ist tödlich verunglückt“

… lese ich in den morgendlichen Schlagzeilen, Zwei gegensätzliche Nachrichten. Der eine verliert einen Kampf, der andere hat zu hoch gepokert und verliert sein Leben.

Ich war geschockt und blieb auf dem WC sitzen. Viele Gedanken aber auch Wut kamen in mir auf. Dann entschloss ich mich, diese niederzuschreiben.


Tennis und Gelenke

Im Berufs-Tennis sind Gelenk-Verletzungen an der Tagesordnung, jedoch ist ein Todesfall fast ausgeschlossen. Auch im Tennis könnte man viel verbessern, wenn man mehr auf Sand oder weichen Belägen spielen würde. Aber angeschlagene Gelenke sind wenigstens nicht gleichbedeutend mit Tod!

Beim Skifahren geht es um Invalidität, Bänder und Gelenke

Beim Ski-Rennsport gehören schwerste Verletzungen zum Sport. Aber auch mit ihrem Tod oder Invalidität müssen die Speed-Fahrer rechnen. Wie sagte doch Bernhard Russi am Tag nach Poissons Unfall: „Als Abfahrer kenne ich das Restrisiko!„. Mit über 100 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit rasen sie nahezu ungeschützt in die Tiefe. Ein Sturz geht oft oder noch öfters mit einer Verletzung einher. Knochenbrüche sind dank der Sicherheitsbindungen seltener geworden, Knie, Bänder, Rücken sind die kritischen Schwachstellen. Jeder dieser Profis kann „stolz“ von solchen Gelenk-Operationen berichten, auch wenn er erst seine Karriere gestartet hat. Ich verfolgte die Schweizer National-Mannnschaft in den letzten Jahren. Ueber 10% der Spitzen-Fahrer/-innen waren monatelang verletzt und mussten operiert werden

Bei den Kampfsportarten ist das Ziel „Totschlag“

Ob Kampfsportarten wie zum Beispiel Boxen, Thai-Boxen, Full-Kontakt-Karate  oder K2 noch als Sport bezeichnet werden können, ist schizophren. Bei diesen Sportsarten geht es doch ursächlich darum, den Gegner kampfunfähig zu schlagen. Ko „Knock Out“ ist das Ziel. Niemand spricht es aus, aber Tot wäre der absolute Sieg, die Krönung. Ein Profi-Boxer wird gemessen an seinen Ko’s, also Hirnschäden am Gegner.

Mit EDEL haben diese Sportarten nichts zu tun. In unserer Doppelmoral sind diese Tätigkeiten im Privaten sogar verboten und werden bestraft …. aber im Stadion sind sie erlaubt!

Fussball: „Novartis setzt sich durch. Schluss mit den Hooligans! Familien können wieder angstfrei ins Stadion St. Jakob“

Wie einmalig wäre doch diese Schlagzeile für die Stadt Basel und aber auch den FC Basel. Aber vielleicht eher ein Traum. Beim Fussball gibt es auch viele Verletzungen und noch mehr schauspielerische Leistungen zu bewundern. Mich ärgern jedoch eher die Ausschreitungen der sog. Fans, als die vielen Schwalben und toten Spieler. Es gibt keine einzige Sportart, deren Zuschauer derart von Schläger-Typen mit den miesesten Kinderstuben unterwandert sind. Die schlimmsten menschlichen Instinkte werden dabei als Fan ausgelebt. Und dies in einem mehrheitlich rechtsfreien Raum.

Das Schlimme ist zudem, dass die Allgemeinheit, also wir Steuerzahler,  für die Schäden und einen grossen Teil der verursachten Kosten wie Polizei-Einsätze, zerstörte Eisenbahnwagen und Eisenbahn-Infrastruktur etc aufkommen müssen. Ich getraue mich schon lange nicht mehr, ein Fussball-Spiel im Joggeli zu besuchen. Erst kürzlich am 21. Oktober 2017 ist ein Vater mit seinem Sohn vor dem Stadion von vermummten Chaoten spitalreif misshandelt worden.  Ich verstehe nicht die Sponsoren, wie Novartis beim FC Basel, die dieses „Pack und den Pöbel“ als Werbeträger aussuchen. Warum üben sie keinen Druck auf die Clubs aus? Warum wird die kriminelle Muttenzer-Kurve nicht geschlossen? Dies wäre doch beste Werbung in eigener Sache: „Novartis setzt sich durch. Schluss mit den Hooligans! Familien können wieder angstfrei ins Stadion„…..Aber da verliert man eben Eintrittsgelder….Blut-beschmierte Einnahmen!

Da weder die Clubs, der Verband, noch die Sponsoren an einer Lösung interessiert sind, der normale Bürger und die Polizei aber Recht auf Schutz haben,   muss man dem Verursacher „Fussball“ die Bühne wegnehmen, d.h. entweder Fussball verbieten oder das Spiel ohne Zuschauer durchführen, es aber am Fersehen übertragen.

Sportarten ohne prickelnde Gefahren

Gibt es noch andere Sportarten, die gefährlich oder an die niederen Instinkte der Menschheit appellieren? Der Motorrennsport? Da hat sich viel getan. Wer erinnert sich nicht an die früheren verrückten Fahrer wie Fangio, Joe Siffert, Clay Regazzoni, die zugaben, dass in ihrem Sport der Tod mitfährt. Jedes Jahr gab es mehrere Tote zu „bewundern“. Heute sind die Fahrer sowohl auf dem Motorrad als auch den Rennwagen viel besser geschützt. Der Tot muss sich immer mehr einfallen lassen, um erfolgreich zu sein.

Ski-Langlauf, Tanzsport, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen etc sind weniger gefährliche Sportarten. Doping lass ich auf der Seite. Ich habe etwas Verständnis, dass ein junger Mensch um des Geldes Willen  betrügt. Wer lässt schon so viel Geld auf der Strasse liegen, denn andere machen es ja auch.

Ich treibe Sport um der Gesundheit und des Lustgewinns willen. Es war Pech, dass ich anfangs November mit dem Rennrad gestürzt bin. Ich nehme dies in Kauf, umsomehr die mit Abstand gefährlichste Sportstätte das Bett bleibt.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2017/11/14/sport-ist-mord-eine-philosophische-betrachtung/

Dez 27 2016

Handschriftliche Briefe …

Weihnachts- und Neujahrszeit, Zeit der Glückwünsche, Mails und Bettelbriefe

Seit dem 20. Dezember überholten die Glückwunsch-Mails, die ich erhielt, sogar die Spams. Es ist unwahrscheinlich, wer alles an mich dachte und mir „alles Gute“ wünschen wollte. Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich dem „unabsichtlich“ nachgeholfen habe, indem ich mein selbstkreiertes „Merry Christmas und Happy New Year-Foto“ an gegen 100 Freunde und Bekannte verschickt habe. Deren Rache liess nicht lange auf sich warten und prompt schickte mir jeder Mann und Frau ein Video, ein Foto, eine digitale Postkarte oder auch nur irgendetwas Weihnachtliches, das er von einem anderen bereits erhalten hatte.

Nun kann jeder ausrechnen, was ich mit dem einen Mail an 100 Empfänger angerichtet hatte. Ich habe 200 Mails produziert. Jeder meiner 100 Bekannten hat aber auch Mails verschickt, um allen zu zeigen, dass man sie nicht vergessen hat. Wen wundert es, dass die Spams das Nachsehen hatten.

Meine Neujahrskarte 2016

Wie war das vor der Computer-Zeit? Also im letzten Jahrtausend? vor 1999?

Wie hat man dies nur früher gemacht, als man die Einladungen, Glückwünsche, Feriengrüsse, Liebesbriefe, Korrespondenz mit Behörden etc. noch von Hand oder bestenfalls mit Schreibmaschine erledigen musste? Man war, abgesehen von den Ferien-Postkarten, sehr restriktiv beim Schreiben von Weihnachts- und Neujahrsgrüssen. Ostergrüsse oder sogar Grüsse zum Valentinstag sind Erfindungen  des digitalen Zeitalters. Man wurde oberflächlicher.

Wer erinnert sich hingegen nicht an die schöne  Zeit, als man seiner jeweiligen Freundin alle paar Tage einen kleineren oder grösseren Brief schickte. Jeder Brief war ein individuelles Kunstwerk, weil man sich über die Gestaltung und den Inhalt viel überlegte. Und jeden Tag schaute man gespannt im Briefkasten nach, ob der Pöstler eine Antwort von seiner Liebsten brachte.

Für solche Briefe benutzte ich spezielles schweres Bütten-Papier oder Karton aus der Papeterie. Ich hatte die in allen Farben und auch die passenden Umschläge dazu. Damals durfte man Briefe in fast jeder Grösse versenden.

Ich hatte z.B. eine Bekannte, der schrieb ich Briefe in C-Post. C-Post, weil ich im Gegensatz zur A- und B-Post den Brief persönlich vorbeibrachte und in ihren Briefkasten einwarf. Wie sie mir kürzlich beichtete, hätte sie alle diese Brief gebündelt aufbewahrt.

Jeden Brief habe ich selbstverständlich von Hand geschrieben. Oft mit Füllfeder oder einem Tintenroller, aber niemals mit einem Kugelschreiber. Die waren verpönt. Wenn es ganz wichtig und aus dem Herzen kam, dann habe ich sogar mit der Redis-Feder der Fa. Soennecken und Tusche gearbeitet. Wie oft musste ich doch 2 oder 3x den Brief oder die Postkarte schreiben, weil ich einen dummen Fehler machte, oder die Tinte kleckste. Denn auch Korrigieren oder Tippexen waren damals verpönt und unhöflich.

Es war Ende Oktober 2016, als ich meinen letzten Brief händisch auf grünem Papier geschrieben habe. Ich habe mir unendliche Mühe gegeben, damit der Brief leserlich und auch schön aussah. Ein paar Tage später bin ich nach Thailand abgereist. Es handelte sich um einen zweiseitigen  Abschiedsbrief an meinen 2 Wochen später verstorbenen Freund und Kunstmaler Rolf Gautschi. Rolf hat mir immer handgeschriebene Weihnachts-, Geburtstags- und Dankes-Briefe geschickt. Er hatte eine wundervolle und schwungvolle Schrift. Jeder Brief ein Gemälde!

In Thailand werden Unfallprotokolle und Bussenbescheide noch von Hand verfasst

Blick in die Zukunft

In Deutschland will man das Schulfach „Handschrift“ streichen oder nur noch freiwillig anbieten. Ist auch logisch, denn durch die Digitalisierung gibt es praktisch keine handgeschriebenen Briefe mehr. Bald auch keine papierenen Kuverts und Einzahlungsscheine mehr. Auch die handgeschriebene Adresse auf dem Kuvert fällt bald endgültig weg, weil durch Sichtkuvert ….. Der Pöstler oder Postbote werden auch bald verschwinden. Mails, Messenger wie WhattsApp, Viber und Skype bilden die zukünftigen Kommunikationsdrehscheiben.

Es bringt nichts, nun die heutige Jugend zu verdammen, die sich hinter ihren Smartphones verstecken. Nach der Gutenberg-Revolution, als die händisch geschriebenen Bücher durch „billige“ Buchdrucke ersetzt wurden, wird das digitale Zeitalter auch das letzte Ueberbleibsel die  Handschrift ersetzen.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/12/27/handschriftliche-briefe/

Dez 14 2016

Putzfrauen-Geschichten

Mit meiner neuen Putzfrau in einem Beauty-Salon

Letzte Saison hatte ich eine Putzfrau aus der Umgebung. Sie sprach aber kein Wort Englisch. Dies war mühsam, denn ich konnte ihr nicht sagen, was mir wichtig war.  Für diese Saison habe ich meine Hauseigentümerin Maleena für diesen Job gewinnen können. Sie putzt nun 1x die Woche einen Tag und bekocht mich zusätzlich an diesem Tag.

Letzte Woche hat sie mich als Ueberraschung in einen Schönheitssalon im neuen mondänen Shopping-Centre BluPort-Hua-Hin mitgenommen und mir eine Ozon-Gesichts-Behandlung verpassen lassen. Sie bekam nämlich zur Eröffnung des BLUPORTS als Eröffnungsgeschenk einen Promotion-Gutschein für 12 Behandlungen! Als nächstes soll mir eine Plasma-Behandlung verarbreicht werden.

Mit dem Staubsauger über mein Notebook

Mit einem Staubsauger hat meine liebe Maleena meinen Notebook versucht vom Staub zu befreien. Sie saugte dabei mit dem Schlauch direkt über die Tastatur. „Die Tastatur sei schmutzig und verstaubt gewesen“, meinte sie. In der Tat ist die Tastatur nun wieder blitz-blank sauber, aber der Staubsauger hat nicht nur Schmutz sondern auch die zwei Buchstaben-Tasten X und J  eingesaugt. Ich habe sie im Staubbeutel des Staubsaugers gefunden, aber montieren lassen sie sich nicht mehr. Ich kann jedoch die beiden Buchstaben X und J über den Plastik-Puffer betätigen. Nun werde ich diesen PC im Frühjahr endgültig ersetzen müssen, was ich ja bereits plante.

1. Dez. 2016: defekte Tastatur

Es fehlen die Tasten „X“ und „J“

Meine mobile Putzfrau Roberta

Meine Roberta

Roberta im Einsatz

Sie widerspricht mir nie, sumst nur vor sich hin und lässt mich sonst in Ruhe. Sie hat auch keine Depressionen und ist nicht eifersüchtig…. und wenn sie fertig ist, sucht sie ohne mein dazu tun die Ladestation und wartet, bis ich sie wieder auf die Gasse schicke.

„Roberta“ nenne ich meinen Saug-Roboter. Er muss nun alle 2-3 Tage den Plattenbogen saugen, denn durch den Wind vom Meer her wird viel Sand in der Gegend herumverteilt.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/12/14/putzfrauen-geschichten/

Mrz 09 2016

Neue Zweck- und Panik-Bündnisse in Europa !

eu-diktatur1Man sucht sich die Freunde aus, die man verdient

Was doch die Flüchtlingskrise alles zustande bringt. Anstatt gemeinsam das Problem zu lösen, bilden die EU-Nationen neue hirnwütige Bündnisse.

  • Deutschland geht mit Griechenland und der Türkei zusammen.
  • Oesterreich mit den Armenhäusern Polen, Ungarn, Tschechien/Slovakei, Bulgarien, Slowenien und Kroatien…..
  • und die ehemalige Grand Nation Frankreich geht als zukünftig grösster Schuldner zusammen mit Italien, Spanien Portugal

Gibt es nicht eine Lebensweisheit: „Schau Dir die Freunde einer jeweiligen Person resp. Landes an, dann weisst, woran Du bist !“ oder eine andere: „Man sucht sich die Freunde aus, die man verdient !

Da kann ich nur sagen: Rettet sich wer kann! oder bestätigen, dass über 90% der Schweizer von der jetzigen EU nichts mehr wissen wollen. Auch ich nicht, der doch ursprünglich so viel von Europa hielt!

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/03/09/neue-zweck-und-panik-buendnisse-in-europa/

Feb 11 2016

Amazon mit seinem vorbildlichen Service für die Kunden

Amazon-Willemsen

Ein Jahr lang sitzt Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag. Es ist ein Versuch, wie er noch nicht unternommen wurde: Das gesamte Jahr 2013 verfolgt er in jeder einzelnen Sitzungswoche, kein Thema ist ihm zu abgelegen, keine Stunde zu spät. Er spricht nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern macht sich sein Bild aus eigener Anschauung und 50000 Seiten Parlamentsprotokoll. Als leidenschaftlicher Zeitgenosse und »mündiger Bürger« mit offenem Blick erlebt er nicht nur die großen Debatten, sondern auch Situationen, die nicht von Kameras erfasst wurden und jedem Klischee widersprechen: effektive Arbeit, geheime Tränen und echte Dramen. Der Bundestag, das Herz unserer Demokratie, funktioniert – aber anders als gedacht. Für die Taschenbuchausgabe hat Roger Willemsen sein viel diskutiertes Buch noch einmal erweitert und beschreibt Reaktionen und neueste politische Entwicklungen.

Wir sind alle in der glücklichen Lage, nach unserem Gusto für die eine oder andere Firma zu arbeiten. So auch für Amazon. Keiner muss dort arbeiten. Jeder ist frei. Es gibt genügend Alternativen. Erst ab Alter 50 wird es kritisch, aber auch ausserhalb Amazon

Deshalb ist es reiner Populismus und eigene Geldmacherei  von Günter Wallraff, wenn er die Machenschaften von Amazon angreift. Es muss ja jeder Mitarbeiter blöd sein, wenn er bei den schlechten, ja miserablen Arbeitsbedingungen und dem katastrophalen Klima  bei Amazon bleibt.

Ich wollte eigentlich gar nicht über diesen selbsternannten „Aufklärer der Nation“ schreiben, umsomehr ich bestimmt wieder ein böses Mail von seinem Verlag erhalten werde. Es geht mir um Amazon und seinen kundenorientierten Service, den ich vor wenigen Minuten wieder benutzen durfte. Wenn ich als Kunde bei einer Firma als König behandelt werde, dann bin ich zufrieden mit dieser Firma.

Vor wenigen Tagen ist der deutsche Moderator und Schriftsteller Roger Willemsen gestorben. Ich wollte schon lange eines seiner Bücher lesen. Ich bewunderte seine spannende und humorvolle Erzählweise am Fernsehen. Sein Schreibstil soll ähnlich lesenswert sein.

Ich wohne aber in Thailand. Weit und breit keine europäische Buchhandlung, Aber übers Internet konnte ich soeben bei Amazon auf mein Kindle eBook das Willemsen Buch „Das Hohe Haus – ein Jahr im Parlament“ bestellen und bereits 2 Minuten später war es auf meinem eBook lesebereit.

Dies ist der Service, den ich mir als Kunde wünsche. Ohne Amazon könnte ich dieses Buch. aber auch andere nicht kaufen und lesen. Da kann Günter Wallraff plappern, solange er will. Er bietet ja nichts Neues an. Er versucht nur zu zerstören, überall wo her hintritt.

Ich freue mich auf heute Abend, wenn ich als Gute-Nacht-Geschichte das Buch vom Roger Willemsen beginnen kann zu lesen.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/02/11/amazon-mit-seinem-vorbildlichen-service-fuer-die-kunden/

Feb 10 2016

Lügenpresse und Lügen in Social Medias: Asylbewerber, Schwarz-Afrikaner

Es sind nicht nur die Medien, die Lügen verbreiten, es sind auch Leute wie Du und Ich, die in den Social Medias wie Twitter, Facebook Dinge weiterverbreiten, die sie nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft haben. Jeder dramatisiert ein wenig mehr und zum Schluss weitet sich die ursprüngliche kleine Meldung zu einem emotionalen Flächenbrand aus.

 

Am vergangenen Karnevals-Mittwoch sind in Mainz mindestens 20 Frauen von Schwarz-Afrikanern und Asylanten betatscht und teilweise vergewaltigt worden. Es spielten sich dabei grässliche Szenen ab. …… wir berichten detailliert mit Interviews der Betroffenen ….

Carnival of Solaris: Lady in Blue

Solche Meldungen findet man zur Zeit in Zeitungen zu hauf. Sie wenden sich an sex- und sensationslüsterne Leser und dies bringt Umsatz. Sie wenden sich aber auch an eine Leserschaft, die alles, was schwarz-weiss auf Papier steht, für bare Münze nimmt. Sie schüren damit in deren seelischen Tiefe ihre Emotionen.

Es ist leider schon lange her, als die Presse sich noch an den Codex hielt, nur und möglichst nur die Wahrheit zu berichten. Im Zeitalter des Kommerzes hat sich dies geändert. In vielen Zeitungen recherchiert der Journalist nicht mehr. Er formuliert nur noch. Es fängt bereits dort an, wenn die reisserische Schlagzeile mit dem Bericht nicht übereinstimmt oder das „Fragezeichen“ unterschlagen wird. Aus einer Frage „Er hat sie vergewaltigt?“ wird dann eine Tatsache: „Er hat sie vergewaltigt“

Man muss sich leider bewusst sein, dass alle Medien, auch das Fernsehen und das Radio nach kommerziellen Gesichtspunkten geführt werden. Mit Emotionen lässt sich viel Publikum gewinnen. Viele Leser und Zuhörer bringen viel Geld in Form von Werbung. Schon längst haben die Medien erkannt: mit Wahrheit lässt sich kein Geld machen. Dies kann man auch am Aufschwung der populistischen Parteien erkennen. Diese arbeiten genau gleich mit „Halbwahrheiten und Lügen“, die nur mühsam richtig gestellt werden können.

Wen wundert es, dass man dann im Facebook und Twitter ähnliche Beiträge findet. Emotionale Geschichte, die man irgendwo gehört, gelesen, vernommen und so weitergegeben hat, als hätte man es selbst erlebt: Folgender Facebook-Eintrag einer Oesterreicherin samt einige „Likes“ von Frauen und Männern vom 10. Feb. 2016 sei ein typisches Beispiel:

Facebook-Original-Version inkl. Schreib-Fehler:

Es ist schlimm genug abends mit den Hunden spazieren zu gehen und angst zu haben.3 Burschen. …16 und 17 Jahre. ….Afghanen haben 1 km von mi entfernt 1ine 12 jährige beraubt…..Im parkbad. ..Da geh ich auch hin  brgraoschen asylwerber Frauen und Kinder. ….Anzeige auf freiem fuss und kein hauscerbot……Ein Marokkaner vergewaltigt einen 10 jährigen Buben. ….Als Erklärung. ….sexueller Notstand. …..Ja. ….Ich fühle mich betroffen. ..

Ja sie hat es genau beobachtet, wie 1 km entfernt von ihr dieses Mädchen ausgeraubt wurde…. Ich habe immer Mühe, das Alter zu schätzen, andere weniger…. Afghanen kann ich von Indern und Pakistani nicht unterscheiden.

Korrigierte, einigermassen lesbare Version:

Es ist schlimm genug, abends mit den Hunden spazieren zu gehen und Angst zu haben. 3 Burschen …. 16 und 17 Jahre. ….Afghanen haben 1 km von mir entfernt eine 12 jährige beraubt ….. Im Parkbad, da geh ich auch hin, begrapschen Asylbewerber Frauen und Kinder. … .Anzeige auf freiem Fuss und kein Hausverbot……Ein Marokkaner vergewaltigt einen 10 jährigen Buben. ….Als Erklärung. ….sexueller Notstand. …..Ja. ….Ich fühle mich betroffen. ..

Seien wir doch ehrlich. Der Deutsche und auch der Ostschweizer/Oesterreichische Karneval lebt von Sex und Erotik. Nirgendwann und -wo sieht man so viele leicht bekleidete und offenherzige Frauen. Karneval und Sex gehört in diesen Regionen immer zusammen. Ich weiss wovon ich spreche. Auch ich tobte mich aus.  Aber jetzt auf einmal der prüde Aufschrei!

Es ist ein grosser Unterschied, ob man am Karneval von einem blonden Deutschen oder einem Schwarzafrikaner begrapscht wird.

Es ist schwer, in den Medien Wahrheiten von Unwahrheiten zu unterscheiden. Oft schreiben die Zeitungen einander ab oder sind wie in der Schweiz in einem Redaktionsverbund, d.h. derselbe Beitrag erscheint in verschiedenen Zeitungen.  Auch ich bin oft ratlos, fahre aber meist damit gut, indem ich lange nicht auf den Emotionszug aufspringe und die ganze Geschichte verfolge. Oft werden nämlich solche Meldungen nach kurzer Zeit von der Polizei dementiert und richtig gestellt. Ich gebe aber auch zu, manchmal wie am Silvester in Köln hat sich die wahre Tragik über wenige Tage immer mehr ausgeweitet.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/02/10/luegenpresse-und-luegen-in-social-medias-asylbewerber-schwarz-afrikaner/

Jan 25 2016

Buch-Beschreibung: Ken Follett – Jahrhundert-Trilogie

Empfehlenswert, spannend, lehrreich, allgemeinbildend – so würde ich die Jahrhundert-Trilogie des Ken Follett beschreiben

Drei Länder, drei Familien, ein Jahrhundert

Sturz der titanen_Es sind weit über 3’000 Seiten in 3 abgeschlossenen Bänden, die Ken Follett in seiner Familiensaga beschreibt. In einem spannenden, historischen Roman beschreibt er die Zeit zwischen dem 1. Weltkrieg und dem Fall der Mauer.

Im ersten Moment war auch ich erschrocken über den Papierbrocken, der „elektronisch“ in meinem eBook-Reader lag. Aber bereits nach wenigen Seiten konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Spannung pur! So kann Geschichte Spass machen.

Für jedermanns Geschmack ist etwas in den 3 Bänden enthalten: Sowohl die Krimi- und Thrillerfreunde, wie auch die Fans von Liebesgeschichten und Romatik oder die Freunde von Memoiren kommen auf Ihre Rechnung.

Sukzessive und immer wieder wurde mir bewusst, dass ich von der Neuzeit-Gechichte ab dem 1. Weltkrieg recht wenig wusste.

  • Band 1: STURZ DER TITANEN. Im 1914 herrscht noch Frieden, aber die Mächte der Welt rüsten auf.
  • Band 2: WINTER DER WELT: 1933. Seit dem Ersten Weltkrieg ist eine neue Generation herangewachsen. Nun spitzt sich die Lage in Europa erneut gefährlich zu und endet im 2. Weltkrieg.
  • Band 3: KINDER DER FREIHEIT: Vom Bau der Mauer bis zu ihrem Fall. Dem kalten Krieg bis zu Gorbatschow und der vereinten Bundesrepublik Deutschland

Wer ist Ken Follet?

Ken Follett (geboren 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales) ist ein britischer Schriftsteller, der seine Werke im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst. Follett wurde durch seinen Roman „Die Nadel“ bekannt, der in 30 Sprachen übersetzt wurde.

Die Frankfurter Allgemeine schreibt: Ken Follett ist ein Generalstabschef des Erzählens. Seine Organisation, das „Follett Office“, besteht inzwischen aus gut zwanzig Mitarbeitern, die von der Recherche bis zum Rechnungswesen jeweils für klar strukturierte Aufgaben zuständig sind. Weltweit sind inzwischen mehrere Kohorten von Verlagslektoren, Übersetzern, Herstellern und Marketingleuten hinzugekommen, die ihm indirekt zu Diensten sind.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/01/25/ken-follett-trilogie/

Jan 24 2016

Der Besserwisser meint: Ski-Abfahrt gehört verboten

Der Skirennsport, die Gladiatorenspiele der Gegenwart

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

In den letzten zwei Wochen konnten wir der Lauberhorn-Abfahrt  und die Kitzbühl-Streiff mitfiebern. Mit „gefährlichste Abfahrt der Welt“ wirbt Kitzbühl, mit die „längste Abfahrt der Welt“ wirbt das Lauberhorn. An beiden Rennen werden horrende Tempis von über 130 km/h gefahren. Wie schnell das ist, kann man selber austesten, wenn man auf der Autobahn das Fenster öffnet und die Hand heraushält. Die heutigen Abfahrtsstrecken sind gespickt mit weiten Sprüngen, hängenden Traversen, Tunnels, Steihängen. Alle  müssen Spektakel und gefährliche, ja haarsträubende Szenen bieten. Bei keiner Sportart sind derart viele Helikopter, Krankenwagen, Aerzte  und Krankenhäuser direkt an der Strecke und in der ganzen Umgebung in Alarmbereitschaft.

Unfälle gehören im Skirennsport zur Tagesordnung. Es gibt kein Spitzenfahrer der nicht mehrere schwere Verletzungen hinter sich hatte oder deswegen als Krüppel aufhören musste. Ich kann mich sogar an Todesfälle am Lauberhorn erinnern. An der diesjährigen Streiff hat es drei der besten diesjährigen Abfahrtsspezialisten erwischt:

Aksel Lund Svindal, Hannes Reichelt und Georg Streitberger: Sie alle stürzten nach der Hausbergkante an der genau gleichen Stelle. Während Reichelt vergleichsweise glimpflich davonkam, reisst sich Streitberger das vordere Kreuzband, das Seitenband und das Innenband. Auch für den Norweger ist die Saison vorbei. Gemäss dem norwegischen Newsportal «VG» zog er sich wie Streitberger einen Kreuzbandriss zu.

Presse und Fernsehen jubeln. Sie leben von diesen Unfällen

Mich wundert es, dass niemand aus Presse oder Fernsehen aufschreit und Massnahmen gegen die Gefährlichkeit dieses Sports und zum Schutz der Fahrer verlangt. Sie schweigen, denn sie profitieren ob solcher spektakulärer Unfälle. Je blutiger desto grösser und roter die Schlagzeilen. Die Leserschaft ist ihnen gewiss. Presse und Fernsehen sind nicht mehr die kritischen Medien, die sie einmal waren. Sie sind nur noch eine Geld-Schefel-Maschine. Mit Recht nennt man sie immer mehr „Lügenpresse“, denn Papier ist geduldig und Lügen und Schwindeleien lassen sich nur schwer nachweisen. Zu einer solchen Lüge gehört auch, dass der Ski-Rennsport ein gesunder Sport sein soll!

Wir Zuschauer müssen uns wehren: Ski-Abfahrtsrennen mit Verachtung bestrafen

Wir Zuschauer sind die Mächtigen und haben enormen Einfluss. Sobald wir den Fernseher abstellen, fallen die Zuschauerquoten und die Veranstalter müssen sich hinterfragen. Bereits hat man in der Schweiz den Rückgang der Zuschauer festgestellt. Wahrscheinlich aber eher wegen der schlechten Leistung der Schweizer Fahrer.  Wie war das jedoch mit dem Musikantenstadl?

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/01/24/der-besserwisser-meint-ski-abfahrt-gehoert-verboten/

Jan 18 2016

Meinungsfreiheit – Einmal sein, wie die „New York Times“

Smiley_2Im Spiegel vom 4. Dez. 2015 fand ich folgenden Beitrag:

„New York Times“ erscheint wieder geweißt

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ist die internationale Ausgabe der „New York Times“ in Thailand zensiert worden. Anstelle eines Meinungsartikels über das mächtige Büro, das die Besitztümer des Königs verwaltet, erschien ein weißer Fleck mit dem Hinweis: „Dieser Artikel wurde von unserer Druckerei in Thailand entfernt.“

Wusstet Ihr, dass die Online Ausgabe der Daily Mail (http://www.dailymail.co.uk/) in Thailand nicht gelesen werden darf? Sie ist gesperrt!

Man muss wissen, dass seit April 2014 eine Militär-Regierung die Macht in Thailand übernommen hat. Seither ist vieles verboten und wird hart bestraft.

Im Moment weiss in Thailand niemand genau, worüber man in einer Zeitung oder einem Blog wie meinem Thailand-Tagebuch auf keinen Fall berichten darf. Ich nehme mal mit meinem europäischen Menschenverstand an, dass ich über das Leben der einfachen und liebenswerten Leute auf der Strasse, den Sehenswürdigkeiten und dem feinen Essen berichten darf. Es fängt aber bereits kritisch zu werden, wenn ich mich öffentlich über die „Taxi-Mafia in Bangkok“ ärgere, die anstatt mit dem Taxameter mir einen mehrfach überhöhten Preis verlangt.

 

 

Diesen Beitrag über die „Taxi-Mafia in Bangkok“ habe ich aus eigenem Bedenken gelöscht, denn ich liebe Thailand und das thailändische Volk und möchte noch mehrere Jahre in Hua-Hin den Winter verbringen.

 

 

 

Nun bin ich gleichwertig wie die New York Times und habe einen zensurierten Beitrag in meinem Thailand Tagebuch

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2016/01/18/meinungsfreiheit-einmal-sein-wie-die-new-york-times/

Dez 16 2015

Der Besserwisser meint: Max sei ein Sprachgenie

Man muss sich dort verbessern, wo es etwas bringt

Meine Eltern versuchten es mit Latein, Französisch und Griechisch, und dann auch noch mit Stenografie. Aber es hat nichts gebracht. Bevor ich mit 16 Jahre das erste Mal mit Freunden nach Italien in die Ferien fuhr, lernte ich am deutschen Radio in der Sendung „Parlato Italiano“  ein paar Worte Italienisch. Es gab 1 Wort, das ich immer und auch heute noch mit grossem Erfolg anwenden lernte „dove“ für „Wo“. z.B. Dove Piazza di San Pietro: Wo ist der Petersplatz? Eine gute Frage, die Antwort aber dann umso schwerer zu verstehen, denn die Italiener meinten, ich sei italienischer Zunge.

In Istrien habe ich Freunde vor allem aus deutsch-sprachigen Ländern: Deutschland, Österreich, Bayern …. und dann auch Kroatien und Slowenien. Mit allen kann ich mich in Deutsch unterhalten.

englischHier in Thailand ist dies ganz anders. Meine Freunde sprechen alle „ausländisch“ Sie kommen aus Holland, Belgien, Luxemburg, Australien, USA, Kanada, England, Irland, Schweden, Frankreich, Polen und Thailand. Wir unterhalten uns in Englisch. Englisch von Morgens bis Abends. Englisch ist für alle gleich schwer. Auch für die Engländer und Amerikaner. Sie müssen unser Englisch in ihre Sprache übersetzen.

Wir verstehen uns alle bestens …. manchmal auch falsch. Aber dies sorgt immer für Heiterkeit. Ohne Englisch-Kenntnisse ist man aufgeschmissen. Sogar die Thais sprechen und verstehen Englisch. Bereits die leichten Mädchen fragen „Bum-Bum?“

Kürzlich meinte Ernie, ein Kanadier aus dem hohen Norden der Grizzli-Bären, zu mir, als ich ihn fragte, ob er meine Englisch-Beiträge im Facebook verstehen würde: „Aber sicher. Wir vermuten schnell, was Du meinen könntest. Ich gab zurück und sagte: I know „My english is not the yellow of the Egg, but it goes“ (übersetzt heisst dies in Hochdeutsch: „Mein Englisch ist nicht das Gelbe vom Ei, aber es geht!“)

englisch7nIch lerne von Tag zu Tag dazu. Gestern z.B. dass ein Geldbeutel nicht „moneybag“ heisst, sondern „wallet“. Das bei uns in der Schweiz und Deutschland gebräuchliche Wort „Showmaster“ ist in England und den USA unbekannt. Sie nennen diese Personen „emcee“.

Bereits früher habe ich gelernt, dass man nicht „make a foto“ sagt, sondern „take a foto„, aber „make a baby„. Seither gilt für mich: „I dont make anything“

Meine englischen Freunde meinten dazu lachend: Lieber Max, wir würden ja so gerne unser Englisch Deinen Wünschen anpassen … Was würde jedoch unsere Königin sagen?

Mit thailändisch habe ich etwas mehr Mühe. Mein erstes Wort, das ich lernte, war „dsching-dschong“ und bedeutet „Toilette“. Später kamen noch weitere Worte dazu, die im richtigen Moment in die Runde geworfen, für viel Heiterkeit sorgen können. Meine Spezialität: „dschuck-dschuck“ soll „Küsschen-Küsschen“ heissen.

Now, we have the Salad

Jetzt haben wir den Salat !

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2015/12/16/der-besserwisser-meint-max-sei-ein-sprachgenie/

Nov 14 2015

Ich bin Millionär – Thailand, ein teures Pflaster

Nun bin auch ich Milionär geworden. Wie die grossen Stars dieser Erde habe ich mehrere Wohnsitze verteilt rund um die Erdkugel. Steuern bezahle ich in der Schweiz, den Sommer verbringe ich in meinem mobilen Schloss in Istrien und im Winter residiere ich während 5 Monaten in meiner Villa in Hua-Hin (Thailand).

Zwischenzeitlich habe ich Teile meines stattlichen Vermögens in Thailand platziert und darf mich zu den Millionären dieses Landes zählen. Aktuell habe ich 1.3 Mio gebunkert.

Baht, Thai, Geld, THB

Das Leben in Thailand ist für einen Millionär vergleichsweise günstig. Ich kann zwar nicht von den Zinsen leben, weil ich mir vielen Luxus leiste. Ein feines Essen in einer Strassen-Küche im Night-Market belastet meinen Geldbeutel mit 120 Baht (=SFr. 3.50) . 1 Liter Benzin 95-Oktan schlägt mit ca. 33 Baht (=SFr. 1.–) zu Buche und eine Prada-Sonnenbrille  mit 100 Baht (=SFr. 2.80).

Lust und Sucht waren noch nie günstig. So blättere ich für die Befriedigung meiner Mango-Sucht wöchentlich etwa 180 Baht (=SFr 5.–) hin, denn ich esse jede Woche etwa 3 kg der süssen gelben Früchte.

In 2 Wochen werde ich wiederum für ein paar Tage nach Bangkok ins Pratunam fahren, um dort zu shoppen. Camel-Shorts- und -Shirts, hellblaue Jeans und dazu passende Hemden stehen auf meiner Einkaufsliste. Ganz sicher wird es mich auch ins Panthip-Plaza ziehen, dem grössten IT-Shopping-Center in Bangkok.

Mein Millionen-Geld-Depot in Thailand habe ich nicht wegen der Aengste um den Euro nach Thailand verschoben, sondern wegen meines „Rentner-Visums„. Die Thailänder wollen nur reiche Leute im Lande, d.h. sie verlangen einen 3-Monats-Kontostand von 800’000 Baht (= SFr. 23’000.–). Sie wollen eben sichergehen, dass ich nicht der Sozialhilfe zu Last falle.

Apropos „Thailand ist ein teures Pflaster“! Es gib hier soviele schöne Dinge, dass man sich wirklich beim Shopping austoben kann. Aber dann kostet eben auch dies Geld. Viel Geld

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2015/11/14/ich-bin-millionaer-thailand-ein-teures-pflaster/

Nov 08 2015

Mit offenen Sinnen – Gedanken des Besserwissers

Regentropfen, die an mein Fenster klopfen

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Der Besserwisser (Lehrer Lämpel aus Max und Moritz / Wilhelm Busch)

Der Himmel ist blau, etwas bewölkt. Aber leise beginnt es vom Meer her zu rascheln. Immer stärker werden die Geräusche. Ich habe Mühe, sie einzuordnen. Es ist, wie wenn feiner Kies auf die umliegenden Dächer geschüttet würde. Dann sehe ich die Wand mit den schweren Regentropfen auf mich zukommen, die auf die Dächer und Strassen nieder prasseln. Entweder ist man nun geschützt oder man wird innert Sekunden nass bis auf die Haut.

Es regnet in Hua-Hin. Aber meist nur kurze Zeit. Ein paar Minuten oder eine halbe Stunde, später scheint wieder die Sonne.

Thailändische Wertarbeit

Vor 4 Wochen, als ich aus der Schweiz in Hua-Hin ankam, betonierten Arbeiter den letzten Teil der Strasse dem Klong entlang zu unserem Ressort. Schön haben sie den ehemaligen löchrigen Kiesweg, auf dem ich mit meinem Roller schon gestürzt bin,  auf Vordermann gebracht. Genügend breit für 2 Autos.

Solche Neben-Strassen werden wegen der sommerlichen Hitze betoniert, weil sie sich nicht verflüssigen. Normalerweise werden die Strasse in Platten von gut 30 cm Dicke und einer Grösse von ungefähr 5 x 2.50 m gegossen und dazwischen mit flüssigem Asphalt verfugt, damit sich bei Wärme die Platten ausdehnen können.

Auf diesem Teilstück ist mir aufgefallen, dass sie doppelt so grosse Platten gegossen haben, nämlich die ganze Strassenbreite. Aber ein paar Tage später kam ein Arbeitskommando mit einer Fugenfräse. Sie frästen der ganzen Strasse entlang mitten durch die Platten eine max. 1 cm tiefe Fuge. Und am Tag darauf füllten sie diese kleine Fuge mit flüssigem Asphalt aus. Nun sieht es aus, als wären es Platten der üblichen Grösse von 5 x 2.50 m. Dies ist thailändische Wertarbeit. Alles sieht toll aus, aber der Schaden ist vorprogrammiert.

Auf einer anderen Strassse, der Soi-112, die sie letztes Jahr neu 4-spurig bauten und Basis zur Umfahrung von Hua-Hin bilden sollte, wurde minderwertiger Beton verwendet. Aus einer Betonstrasse mit feiner Oberfläche wurde innert weniger Monate ein betonierte Grobkiesweg, der rüttelt und schüttelt.

Ich nehme an, ein Teil des Betons resp. Zements wurde privat beim Bau eines Hauses verwendet, aber in der richtigen Mischung …. in thailändischer Wertarbeit.

… die haben ja gar keine Rechte, nur Pflichen …

Im Moment bin ich schreibsüchtig. in 4 Wochen habe ich über 12 Beiträge in meinem Thailand-Blogg geschrieben. Darunter auch 2 oder 3 politische Meinungsäusserungen. Solche Beiträge brauchen einige Zeit, bis sie meinen Anforderungen genügen. Oft schreibe, ändere und feile ich mehrere Tage daran, bis er mir die Formulierungen gefallen und ich dazu stehen kann. Oft muss ich einen ersten Entwurf in 2 oder sogar 3 Beiträge aufteilen, damit  es kein schwer verdauliches Tutti-Frutti wird.

Dies war eben der Fall beim Thema „Sterbehilfe“. Ich wollte zu viel in einem Beitrag unterbringen:

  • Meine eigene Situation,
  • der Entscheid im Deutschen Bundestag und
  • den Betrug der Deutschen Parlamentarier am  Deutschen Volk.

Und zum Schluss realisierte ich, dass in Deutschland und in der ganzen EU keine Demokratie herrscht, sondern eine „parlamentarische Diktatur“ !

Wow, das war harter Tabak. Wie formuliere ich dies, ohne meinen Freunden in Deutschland zu stark auf ihre Zehen zu treten? Sie werden bereits jetzt von allen Seiten eingeengt, belogen und missbraucht. Die armen Kerle im grossen Kanton, wie wir die im Norden zu nennen pflegen, haben ja gar keine Rechte, nur Pflichten!

Ein gesunder, tiefer Schlaf

Den habe ich. Täglich über den Mittag und dann spät Abends bis am Morgen früh. Auf 8-9 Stunden Schlaf komme ich mühelos. Jetzt wäre Mittagszeit. Ich verabschiede mich auf meine Liege auf der Terrasse und grüsse Euch aus der Ferne. Ich werde mir ein paar Gedanken über weitere Gedanken machen und dabei seelig einschlafen.

Euer Max, der rasende Reporter und Besserwisser

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2015/11/08/mit-offenen-sinnen-gedanken-des-besserwissers/

Okt 30 2015

Zensur in Thailand

Sobald man im Internet etwas herumsurft und dabei auf eine Porno- oder Glücksspielseite gelangt, dann wird man auf das untere Bild umgeleitet. Thailand zensiert das Web immer stärker: Das Technologie-Ministerium hat eine Reihe von Webseiten gesperrt, die Pornografie, Raubkopien und Glücksspiel anbieten.

Man entdeckt unter den gesperrten und zensurierten Seiten auch ganz normale Zeitungen wie die konservative Englische „Daily-Mail-Online-Ausgabe

Zensur Bildschirm in Thailand

Zensur Bildschirm in Thailand

Schon seit Jahren wird die Liste der gesperrten Seiten in Thailand immer länger. Schätzungen gehen von über 100.000 Seiten aus, darunter auch viele, die wegen politischer Kritik an Regierung oder königlicher Familie zensiert werden.

Es ist müssig hier zu diskutieren, ob Zensur und Verbote etwas nützen Die Amerikaner sind das beste Beispiel mit ihrer Doppelmoral. In Thailand ist es ähnlich. Oeffentliche Sex-Darstellungen, Pornografie und Prostitution sind zwar verboten, gehören aber zum hiesigen Leben

Diese DNS-Sperren sind ohnehin ein Witz, weil man sie leicht umgehen kann, z.B. mit „Tor“ oder „VPN“. Beides ist in Thailand weder verboten noch in irgend einer Weise eingeschränkt.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2015/10/30/zensur-in-thailand/

Load more