Category: Allg. Themen

Dez. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Rechts gehen +++ Tesco verbannt Plastik-Säcke +++ 5G-Netz +++

Live Ticker

Rechts gehen !

Jetzt ist mir auch dies klar. Auf Rolltreppen und sonstigen Treppen über Strassen geht man in Thailand auf der rechten Seite. Ist dies nicht genau gleich wie bei uns in Europa?

Offen bleibt für mich nur noch: Wer hat im Links-Strassen-Verkehr Vortritt? der von links- oder der von rechts-kommende?

Ich rate: „Gross vor Klein“ …. und bei gleicher Grösser „Alt vor Neu“

Nov. 2019: in Bangkok-Pratunam entdeckt

4. Dez: Lotus Tesco: Keine Plastiksäcke mehr

Seit heute gibt es im Lotus-Tesco Lebensmittelmarkt des Market-Village keine Gratis-Plastiksäcke mehr. Ich war schön überrascht, als die Dame an der Kasse alle meine Einkäufe abtippte und die Produkte dort hinstellte, wo sie normalerweise diese in Plastik-Säcke abfüllte. Aber der Halter mit den Säcken war leer.

Man kann sich wie in Europa stabile Plastiksäcke und Einkaufstaschen für wenig Geld kaufen. Auch in Thailand tut sich etwas in Sachen Umweltschutz.

Hinweis vom 5. Nov.: Wie mir Egon schrieb, gilt dieses Plastic-Verbot nur jeden 4. des Monats !!!! Da hat sich Lotus/Tesco aber überboten an einer Regelung. Wenigstens gilt das Verbot den ganzen Tag!

5G-Netz in Thailand

In Deutschland wird darüber diskutiert, bis wann man das 3G-Netz flächendeckend zur Verfügung stellen kann. Hier in Thailand ist das 5G-Netz bereits verfügbar. In Bangkok genoss ich die 5G-Super-Qualität im Hotel. Hier in Hua Hin nutzen es bereits einige meiner Nachbarn.

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Advents-, Weihnachts- und Neujahrsversand

Weihnachtszeit, Gschänggli-Zeit. Wer erinnert isch nicht an seine Kindheit, die schönste Zeit des Jahres.

In der modernen, kurzlebigen Zeit sind diese Freudentage auf der Strecke geblieben. Man kauft sich etwas, wenn man es braucht. Uebrig geblieben ist nur die Tradition, sich alles Gute zu wünschen. Früher schrieb man sich handgeschriebene Karten, Heute verschickt man „James Last Videos“ …. und diese an alle aus dem Adressverzeichnis. Mit 1 Klick an 200 „Pseudo-Freunde“.

Happy machen mich die, die mich an ihrem Leben teilnehmen lassen. Die mir Fotos von selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen zuschicken, oder ein Foto aus ihrem Leben beim Gutzelibacken, oder ein anderes mit einem vollen Koffer kurz vor der Abreise …oder ganz einfach und ehrlich: „Max wir haben Dich nicht vergessen. Wir mögen Dich!“

Meine Eigenkreation

Heute früh war es soweit. Ich stand auf und wusste. Nun muss ich etwas schönes für meine eigenen echten Freunde kreieren. Noch im Bett designte ich die Bilder. Das Resultat sollte nicht nur mich erfreuen, sondern auch die Empfänger: Sind sie gelungen?

Die Fotos habe ich letzte Woche in Bangkok vor dem CentralWorld geschossen, bevor es mich 1 Stunde später mit schlimmer Dehydration ins Bett schmiss!

Ich habe in meiner „Foto-Galerie Thailand“ eine Seite mit „Meinen Weihnachts- und Neujahrswünschen“ zusammengefasst.

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Typisch Thailand: Die holde Weiblichkeit

Die heutigen Thai-Frauen

Als ich vor über 50 Jahren zum ersten Mal in Thailand weilte, war das typische Merkmal der Thai-Frauen ihre kindliche, schlanke, eher zerbrechliche Figur. Weibliche Formen, Brüste gab es keine. Man sagte ihnen auch „Kindsfrauen“ nach.

In der Zwischenzeit hat sich ein grosser Wandel vollzogen. Es gibt nur noch wenige dieser zierlichen Geschöpfe. Meisten sind sie noch sehr jung. Die Mehrheit hat sich auf natürlichem Wege durch Essen oder operativer Hilfe zu sexy Girls entwickelt. In den einschlägigen Bars wird mit Reizen nicht mehr gegeizt.

Als negative Nebenerscheinung sieht man jedoch immer mehr „dicke, übergewichtige“ Thai-Frauen und auch Männer. Diese watscheln dann in den Food-Markets herum und fressen in sich hinein. Ich kann mir den Grund dieses Phänomens nicht erklären, denn in den wenigen McDonalds sieht man diese selten. Es muss am übermässigen Essen und wahrscheinlich den aufgenommenen Süssigkeiten liegen.

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Nov. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Defekter Fernseher +++ Defektes Türschloss +++ Augenspritze +++ Klima +++ Mein Trek-Rennrad +++ RIP „Schweizer Presse“ +++ Fussball-Petarden +++ Smoothie +++

Live Ticker

22. Nov.: Defekter Fernseher

Meine Pechsträhne hält an. Nun ist auch der Fernseher ausgestiegen. Er war erst 5 oder 6 Jahre alt. Er liess sich nicht mehr einschalten. Im PowerBuy haben wir einen „SAMSUNG TV UHD LED (43″, 4K, Smart) UA43RU72″ für 11’000 THB, entsprechend ungefähr SFr. 330.– gekauft.

Am Tag darauf brachte ein Team von „PowerBuy“ den Fernseher, installierte ihn und erklärte uns die Bedienung ausführtlich. Dies ist typischer Thai-Service. Das Problem ist nämlich, dass all die Geräte „default-mässig“ auf die Thai-Sprache eingestellt sind, und die kann ich nicht lesen. Ich kann nicht einmal das Feld finden, wo man die Sprache auf Englisch setzen könnte.

17. Nov: Defektes Türschloss – Kein Zugang ins 2. Schlafzimmer

17. Nov. 2019: Defektes Türschloss

Heute früh liess sich die Türe zu unserem 2. Schlafzimmer nicht mehr öffnen. Dort drinnen sind Pats Kleider. Als erstes dachte ich, dass die Türe von Innen abgeschlossen war. Ich montierte den Einbruchsschutz am Aussenfenster ab und kletterte von aussen ins Zimmer. Aber die Tür liess sich auch auf diesem Weg nicht öffnen. Es muss irgendetwas im Schloss kaputt gegangen sein.

Es war Sonntag. Wen sollte ich alarmieren? Ich kannte keinen Schlüsseldienst. Ich rief Mister Dio, mein Mädchen für alles, an. Gegen Abend kam er vorbei, denn tagsüber war er an einem Tempelfest beschäftigt. Es war ein mühsame Arbeit, aber nach einer guten halben Stunde war die Türe offen und das Schloss ausgebaut.

Am folgenden Tag (Montag) hat er mir ein neues Schloss eingebaut. Dies alles hat mich insgesamt 1100 THB gekostet, das sind SFr. 15.– fürs Schloss und SFr. 17.– für die Arbeit.

14. Nov: Augenspritze im BKK Hospital

Und wieder war es soweit. Meine Stammleser kennen es bereits. Monatlich muss ich mir eine Augenspritze verpassen lassen, weil ich unter der „feuchten Makula“ leide. Wie bereits letztes Jahr liess ich mir diese von Dr. Pairat im grossen Operationssaal des Bangkok Hospital verpassen.

Gegenüber dem letzten Jahr hat sich doch einiges verändert. Als ich auf ihre Frage, wie ich hierher gekommen sei, geantwortet habe – „Mit meinem Honda-Roller!“ – war die liebe Schwester entsetzt. – Ein bald 77-jähriger, der ihr Grossvater sein könnte – und meinte: „Nach der Operation können Sie nicht mit dem Roller nach Hause fahren.“ Ich reagierte geistesgegenwärtig und meinte. „Ich werde abgeholt!“ (… vom Roller)

Ich musste alles ins Depot geben, was ich in den Hosen mitführte: Handy, Schlüssel, Kreditkarten, Geld, Armbanduhr etc. Ich werde diese Sachen das nächste Mal nicht mehr angeben resp. zu Hause lassen. Es ist nämlich mühsam, weil die Thais ihre Aufgaben ernst nehmen und jedes einzelne Stück genau registrieren. Zum Beispiel 5 Noten à 1’000 THB und 4 à 100 THB, eine Uhr der Marke Certina etc

Erwähnenswert war mein Blutdruck beim Eintritts-Check, der sich nach 5 Minuten von 154/87 auf 137/74 senkte. Die Schwester war zufrieden. Dies habe ich zustande gebracht, indem ich in Gedanken die Radstrecke zur Dolphin Bay gefahren bin! Aber mein Körpergewicht von 89.5 kg in Kleidern und Schuhen hat mich erschüttert! Ich habe nun 4 Monate Zeit, es auf unter 85 kg zu bringen. Mein Hausarzt Dr. Frei in der Schweiz hätte daran keine Freude.

14. Nov. 2019: Mein Armband im Bangkok Hospital

Klima und Klima-Leugner

Ich bin kein Grüner. Behüte mich, denn mit Extremisten und Sektierern kann ich nichts anfangen. Ich stehe dazu, ich bin ein Freisinniger. Ich glaube jedoch den mehr als 1’000 internationalen Wissenschaftern, die viel intelligenter als ich sind und über mehr Detail-Daten verfügen, dass wir in Bezug aufs Klima dringendst etwas tun müssen, ansonsten in 20-30 Jahren Bangkok unter Wasser stehen wird, aber auch Manhatten. Von Holland und Hamburg ganz zu schweigen!

Ich verstehe die „Alten Ü70er“ nicht, die nicht einsehen wollen, dass sie Zeit ihres Lebens die Umwelt versaut haben … und nun auf die Jungen U20-jährigen herumhacken, weil die für ihr Leben kämpfen! Ja, in der Tat, die grössten Klima-Leugner sind die grössten Weltverschmutzer! Wo ist denn ihre Alters-Weisheit geblieben? Oder sind die bereits auf dem Weg zur Alters-Bosheit!

Jedermann kann etwas bei sich tun. Ich möchte nicht Euer Vorbild sein. Aber ich versuche mein Bestes. Ob dies reicht? Wahrscheinlich noch nicht. Aber es ist ein Anfang! Ich bin zwar mit dem Flugzeug nach Thailand geflogen, muss aber in diesen 5 Monaten zu Hause in Basel nicht heizen und habe das Auto eingestellt. Ich benutze in Thailand keine Haus-Klimaanlage sondern nur den Decken-Ventillator. Ich habe 2 Migros-Einkaufs-Taschen mit nach Thailand genommen, in denen ich meine Lebensmittel-Einkäufe nach Hause bringe, anstatt alles in neue Plastiksäcke abzufüllen, wie es hier üblich ist. Ich benutze mein Auto in Thailand sehr selten. (Es war ein Fehlkauf) Mein Honda-Roller oder ein Tuk-Tuk bringt mich an die Orte meiner Wünsche. Der Not oder der thailändischen Sitte gehorchend, esse ich weniger Fleisch als zu Hause, aber dafür mehr Gemüse.

Mein TREK-Rennrad

Die eine Schraube des Bidon-Halters an meinem TREK-Rennrad ist aus dem Carbon-Rahmen ausgerissen. Wahrscheinlich ein Spätschaden meines Unfalls vor genau 2 Jahren. Da keiner der hiesigen Velo-Händler das notwendige Werkzeug hat, um den Gewinde-Einsatz in den Rahmen anzubringen, musste das Trek-Rennrad nach Bangkok geschickt werden.

Freunde muss man haben! In der Zwischenzeit habe ich ein Rennrad von Nick. Ein schwarzer Trek-Renner mit 52er-Rahmen, der mir passt und keine Umstellung in meiner Körper-Haltung verlangt.

RIP „NZZ“ (Neue Zürcher Zeitung)

Nachdem ich von der Online-Platform NZZ nur noch Abo-Werbung und -Hinweise erhalte, habe ich in allen meinen Menues auf meinem PC und den Smartphones den Link zur Online-Ausgabe NZZ gelöscht.

RIP „Schweizer Presse“

Nun haben auch andere Online-Ausgaben der Schweizer Presselandschaft (Bund, BaZ, TA etc) begonnen, ihre Internet-Ausgaben nur noch gegen zum Teil horrende Abo-Gebühren von Fr. 20,–/Monat und mehr freizugeben. Es ist tragisch, wie weit sich die Schweizer Verlage von den Kunden/Lesern entfernt haben. Sie leben immer noch in einer eigenen Welt. Ich habe nun alle meine Browser-Einträge mit Schweizer Zeitungen gelöscht. Ich nehme an, die ehemals berühmten und grossen Schweizer Zeitungen werden langsam zugrunde gehen, um dann endlich doch eine Flat-Rate zu akzeptieren, wie es sie in der Musiklandschaft bereits mehrere Jahre gibt.

Glücklicherweise gibt es nach andere ausländische Presse-Organe und öffentlich-rechtliche Fernseh-Stationen, sowie Watson und HuffingtonPost.

Fussball und Leucht-Petarden

Am Wochenende habe ich am Fernsehen Bilder vom Bundesliga-Spiel resp. den grässlichen „Petarden und Raketen-Spielen“ zwischen den beiden Berliner-Clubs „Union-“ und „Hertha-Berlin“ gesehen. Anschliessend am Sonntag-Morgen den Fussball-Talk auf SPORT1. Was mich erschütterte, die Journalisten und Fussball-Experten wussten nicht, wie man diesem „Krieg auf den Rängen“ Herr werden soll.

Wir in der Schweiz haben das genau gleiche Problem. Auch bei uns mauern die Fussball-Clubs und der Verband. Nach meiner Meinung wäre dieses Problem ganz einfach zu lösen. Diese Gewalt-Orgien kennt nur der Fussball. Weder im Tennis, noch im Eishockey, Rugby oder im Theater habe ich ähnliches gesehen. Die Ursache muss bestraft werden und dies ist der Fussball. Spiele ohne Zuschauer. Ich garantiere, nach wenigen Spielen im leeren Stadion wäre das Problem gelöst! Aber man muss es wollen!

Smoothie

Schmunzelnd werde ich von meinen Freunden mit „Smoothies“ gleichgestellt. In der Tat liebe ich diese leckeren Getränke. Sie sind meine Belohnung nach einer grösseren Radausfahrt.

Ein Smoothie ist ein Getränk aus einer Frucht wie Bananen, Mango, Erdbeere etc in zerschlagenem Eis. Einem guten Smoothie wird ein Natur-Joghurt zugegeben. Es kostet in Thailand zwischen 50 – 85 THB entsprechend etwa SFr. 1.50 bis 2.40

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Typisch Thailand: Visum und seine Tücken

Ein guter Freund von mir ist Luxemburger und mit einer Thailänderin verheiratet. Beide haben einen noch nicht 2-jährigen Sohn. Dieser Kleine hatte ein grosses Problem, um nicht mit dem thailändischen Immigration-Gesetz in Konflikt zu kommen.

Er ist geboren in Luxemburg und demnach hat er als erstes den luxemburgischen Pass erhalten. Als er ungefähr vor 1 Jahr zum ersten Mal nach Thailand einreiste, erhielt er in seinem Luxemburger Pass ein 1-Jahres-Visum wie sein Vater. In der Zwischenzeit wurde ihm der thailändische Pass ausgehändigt, weil seine Mutter eine Thailänderin ist.

Das Problem war nun, dass er wegen des 1-Jahres-Thailand-Visum in seinem Luxemburger Pass Thailand spätestens nach 1 Jahr verlassen musste, um sich nicht strafbar zu machen!

Auf der Immigration konnte er sich nicht ausstempeln lassen. Er musste das Thailand physikalisch verlassen, sich ausstempeln lassen und dann wieder mit seinem Thai-Pass einzureisen! Aus diesem Grund flogen der Vater mit seinem kleinen Sohn anfang November nach Kuala Lumpur (Malaysia), um dem Gesetze genüge zu tun.

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Was kosten mich mein Auto und Roller

Auch in Thailand muss man sich jährlich versichern und Strassenverkehrssteuern bezahlen. Diese sind aber im Vergleich zur Schweiz tief.

Versicherungen und Taxen für Roller

Jährlicher Sticker

Für meinen 125 ccm Honda-Roller bezahle ich 110 THB Strassenverkehrssteuer, das sind SFr. 3.30 und für meine Haftpflicht 1’640 THB (entsprechend SFr. 50.–).

Ich leiste mir als Ausländer eine Haftpflicht-Versicherung mit einem für Thailand-Verhältnisse hohen Haftungs-Umfang von 10 Mio THB je Unfall, das sind etwas SFr. 300’000. Dies sollte genügen, um allfällige Haftungsansprüche der Thais abzudecken. Als Ausländer wird man nämlich ausgenommen, oft sogar mit Unterstützung der Polizei. Ob schuldig oder unschuldig!

Die Thais selber, aber auch die Miet-Roller für die Feriengäste verfügen nur über die obligatorische Grundversicherung mit einer Deckung für Heilungskosten von 50’000 THB je Unfall und 100’000 je Todesfall. Diese Deckung von SFr. 1’500 für Heilung und SFr. 3’000 im Todesfall reichen niemals aus. Als Ausländer wird man tief in den eigenen Sack greifen müssen, um die Forderungen der Thais abzugelten. Zudem sind Sachschäden in den Versicherungen nicht abgedeckt. Die zahlt der Schuldige, normalerweise der Ausländer aus eigener Tasche. Das Problem für die Ausländer ist, dass keine Versicherung für Miet-Roller eine bessere Deckung anbietet. Das Risiko ist für die Versicherungen viel zu gross, weil die Ausländer meist ungeübt und unerfahren sind. Eine bessere Deckung gibt es nur für gekaufte Roller.

Die Strassenverkehrssteuer und Minimal-Versicherung holt man sich jährlich bei einer der TÜV-ähnlichen Werkstätten in Form des blauer Stickers mit Jahreszahl (siehe Bild weiter oben). Diese machen auch den technischen Test der Roller, der ab 5 Jahren notwendig ist. In diesem Test werden die Abgase und das Licht kontrolliert. Sonst nichts! Er kostet 100 THB (=SFr. 3.–)

Versicherungen und Gebühren für mein Auto

Für meinen Toyota-Auto bezahle ich 1’646 THB Strassenverkehrssteuer, das sind etwa SFr. 50.– und für meine Vollkasko 15’000 THB (entsprechend ca SFr. 450.–).

Der Haftpflicht-Deckungsrahmen ist vergleichbar dem meines Honda-Rollers. Ich habe alle meine Versicherung beim Albert M. abgeschlossen, einem Schweizer im nächsten Ort Cha Am.

Nach 7 Jahren muss ich mein Auto, bevor ich den Sticker erhalte, technisch überprüfen lassen. Diese TÜV-ähnlichen Kontrollstationen verfügen über ähnliche Einrichtungen wie in Europa. Sie testen die Bremsen, Abgase, Licht, Federung. Es wird aber kein Check auf Rost gemacht.

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Typisch Thailand: Die Pünktlichkeit

Es ist bekannt, dass die Thailänder es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen. „Komm ich nicht heute, dann eben Morgen„.

Für viele Ausländer ist dies ein Aergernis, denn sie leben immer noch in ihrer alten Heimat. Sie ärgern sich, lassen sich stressen und beschweren sich!

Es gibt aber einige Ausnahmen in Bezug auf Pünktlichkeit. Das „Bangkok Hospital“ ist in der Beziehung mustergültig. Wenn ich auf eine bestimmt Zeit bestellt werde, dann komme ich auch zu der Zeit an die Reihe Exakt sind auch die Banken und Shopping-Centers mit der morgendlichen Oeffnung. Auf die Sekunde genau werden die Schalter und die Türen geöffnet.

Final zur Wahl der „Mrs. Elegant Thailand 2019“

16. Nov. 2019: Mrs Elegant Thailand 2019 Wahl im Market Village

Eine Bestätigung der Unpünktlichkeit habe ich heute wieder erlebt. Die Wahl der „Mrs.Elegant Thailand 2019“ war heute am 16. November im Eingangsbereich des Shopping Center Market Village angesagt. Die Veranstaltung sollte zwischen 17 – 20 Uhr stattfinden. Sie startete aber mindestens 1 Stunde verspätet. Ich weiss nicht genau wann, es könnte nämlich auch erst nach 18:30 gewesen sein, weil um 18 Uhr die Zuschauer von den Zuschauer-Terrassen über dem Eingangsbereich weggeschickt wurden. Dazu gehörte auch ich. Seit etwa 16:30 sass ich dort und wartete auf den Beginn des Spektakels, das mit grossem Aufwand beworben wurde. Die Veranstaltung fand somit ziemlich unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. Die Thais feierten sich selber

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Hilfe ! Ich bin berühmt

Ich bin kein Roger Federer und auch keine Daniela Katzenberger. Ich habe weder ihre Millionen noch brauche ich einen Leibwächter. Aber ich bin ebenfalls ein wenig berühmt. Es kann mir passieren wie damals, als ich im „La Provence Café“ vor einem Mango-Smoothie sitzend von einem Man angesprochen wurde: „Du musst der Maxi sein!“ Es war der Roland W.

Oder ein anderes Mal kam ich im Renndress ins „Coffee Anjana“ etwas ausserhalb von Hua Hin. Da höre ich wie an einem Tisch geflüstert wird „Schau, das ist der Max„. Ich drehe mich um zu einem älteren Ehepaar. „Ja, er ist es!“ strahlen die beiden. „Wir verfolgen dein Thai-Tagebuch seit langem. Ist schön, Dich zu treffen!“ Es war ein österreichisches Ehepaar, das hier in Hua Hin seinen Lebensabend verbringt.

Kürzlich war ich mit Toni B. beim Inder. Er erzählte mir „Du weisst gar nicht, wieviele hier in Hua Hin den Basler Max kennen! Nicht persönlich, aber von Deinem Tagebuch.

Ich gebe es zu. Diese Reaktionen machen mich stolz. Aber berühmt will ich nicht sein. Es macht mich auch unsicher, wenn mich jemand anspricht. Ich bin eben (noch) kein Profi wie der Roger Federer. Ich bin froh, nur der „Basler Max“ zu sein.

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High Speed Train – Hochgeschwindigkeitszug Bangkok – Hua Hin

State Railway of ThailandSRT) ist das staatliche EisenbahnunternehmenThailands, das ein Schienennetz von 4’487 Kilometer Länge unterhält. Die SRT ist mit rund 26’000 Angestellten das größte staatliche Unternehmen Thailands.

Das Schienennetz ist in einem maroden Zustand und fast überall eingleisig. Es ist sternförmig angeordnet mit dem zentralen Knoten Bangkok. Es erlaubt nur Geschwindigkeiten um die 80 km/h. Eine Fahrt von Bangkok nach Hua Hin im „Ausländer-Schnellzug“ dauert um die 4 Stunden.

Stand 15. Nov. 2018: Seit 2 Monaten wird am Hochgeschwindigkeitsnetz gebaut

Als ich Mitte Oktober von der Schweiz kommend in Hua Hin ankam, fielen mir als erstes die übergrossen Baukranen auf der aktuell einspurigen Eisenbahn-Strecke auf. Bald erfuhr ich, dass hier am Hochgeschwindigkeits-Trasse zwischen Bangkok und Hua Hin gebaut werden soll.

Etwa 10 m über dem Boden  auf Beton-Stelzen wird die Schnell-Bahn geführt. Wie ich vernommen habe, haben die Chinesen die Bauherrschaft übernommen. Die Strecke wird für eine Geschindigkeit von 250 km/h ausgelegt. Bis im 2022 soll die Strecke in Betrieb gehen. Anstatt 4 Stunden soll die 211km lange Fahrt nur noch 1,5 Stunden dauern. Ob dieser Zeitplan realistisch ist?

Links: Streckenbeschrieb Bangkok Hua Hin Mitte: Strecke um Soi 94 und Soi88. Rechts: Grafik der Hochbauten. Oben und unten je 2 Spuren

Auf dem obigen Plan sieht man, dass je zwei Spuren gebaut werden. Die Hochgeschwindigkeit-Geleise auf den Pfeilern und am Boden zwei Geleise für die langsameren Züge

Stand 24. Feb. 2019: Die meisten der Stützpfeiler sind betoniert

Jeder der Stützpfeiler steht auf einem 5 m tiefen Eisenbeton-Fundament der Grundfläche 10×10 m.

 

Stand 22. Okt. 2019: Die Pfeiler stehen, es fehlen die Brückenplatten

Es war die grosse Ueberraschung, als ich im Oktober 2019 zum Winter 2019/20 wieder nach Hua Hin kam, wie weit der Bau fortgeschritten war. Die Wohnbaracken der armen Leute etwas südlich von mir, sind bereits grösstenteils abgerissen. Ueber ihre ehemaligen Häuser wird das Hochgeschwindigkeits-Trasse führen

22. Okt. 2019: Pfeiler der Hochgeschwindigkeitsbahn

Parallel zur Eisenbahnstrecke zum Bahnhof Hua Hin waren viele Geschäfte, Restaurants und Bars. Diese mussten alle abgerissen werden, denn auf ihrem Gelände wird die Doppelspur geführt.

11. Nov. 2019: Abgebrochene Häuser für High Speed Train

Was mich am meisten überraschte, dass eifrig weitergebaut wird, obwohl gemäss Zeitungsberichten der weitere Bau in Richtung Süden aufs Eis gelegt wurde.

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Mein kleiner Vorgarten wird zum Steingarten

Ich habe vor meinem Haus eine kleinen Vorgarten für Pflanzen. Er ist etwa 50cm tief und geht über die ganze Breite des Hause ab Garagentor, also ungefähr 6 m. Ich liebe dieses kleine Stück Erde und bewässere es mit einem Gardena-Computer auch während meiner Abwesenheit. Den Pflanzen sollte es an nichts fehlen, auch nicht während der Trockenperiode.

Mein überwucherter Vorgarten

In den letzten Jahren haben sich jedoch in dieser Rabatte neben schönen kultivierten Pflanzen auch Unkräuter und unliebsame Pflanzen wie Winden angesiedelt. Während meiner Anwesenheit über die europäischen Winter-Monate bekam ich das „Gestrüpp“ in den Griff, aber in den 7 Monaten meiner Abwesenheit herrschte Chaos pur. Die Sträucher überwucherten alles und wuchsen in die Strasse hinein. Sie waren auch für meine Nachbarn ein Gräuel.

Ein grosser Teil der unliebsamen Pflanzen hatte Pat gepflanzt. Sie sah sie irgendwo im Wald oder auf einer Wiese, grub sie dort aus und pflanzte sie in den kleinen Vorgarten. Anfänglich sahen die wunderbar aus, blühten in allen Farben, hatten auch wunderbare Namen und feine Düfte, aber dann wucherten sie und drängten die schönen Gartenpflanzen aus der Gärtnerei zurück. Mir waren die Hände gebunden, denn einer Thai kann man kein Veto einlegen. Wehe, ich hätte ihre Pflanzen ausgerissen.

Den grössten Aerger bildeten die Winden mit ihren grossen blauen Blüten. Sie wuchsen in meiner Abwesenheit den öffentlichen Strommast ungefähr 6m empor bis zu den Stromleitungen. Das verrückte war, dass sie Samen-Kapseln bildeten, die beim kleinstem Windstoss herunterfielen und in meinem kleinen Vorgarten neue Pflanzen wachsen liessen. Ich kämpfte mit allen Mitteln. Der Krieg war nicht zu gewinnen, auch als ich das in weiten Teilen der Welt verbotene Pflanzengift „Glyphosat “ einsetzte. Es war eine „Sisyphus-Arbeit“, die ich verlor.

Ein Ende mit Schrecken und ein Neubeginn

Als ich dieses Jahr Mitte Oktober wieder in Hua Hin ankam, war ich überzeugt, dank meinem letztjährigen Glyphosat-Einsatz hätte ich den Krieg gewonnen. Aber oh, Schreck. Es herrschte Chaos. Auch Pat war frustriert. Sie willigte ein, die gesamte Erde mit all den Wurzeln auszuheben und zu entsorgen …. und den kleinen Vorgarten-Trog mit Steinen aufzufüllen. Ich würde von nun an die Pflanzen immer nur für die Zeit meiner Anwesenheit kaufen und in einem schönen Topf auf die Steine stellen oder an das eiserne Gartengitter hängen.

Mr. Dio Denchai sollte dies erledigen. Er ist ein Angestellter der Stadt Hua Hin, macht nebenbei noch alle Arten von Arbeiten. Er hat mir letztes Jahr bereits zwei Decken-Ventillatoren repariert.

Er versprach mir, die Winden am etwa 6 m hohen Strommast herunterzuholen, die Erde restlos auszuheben und zu entsorgen, den Trog mit Steinen zu füllen, zuunterst Schutt, dann gebrochene Steine aus dem Strassenbau und zuoberst schöne geschliffene Steine aus einem Wasserfall zu einem Fix-Preis inkl. Material von 6’000 THB, entsprechend etwa 180 SFr. Ein stolzer Preis für Thai-Verhältnisse, aber für europäische Verhältnisse ein Schnäppchen. Er arbeitete rund 12 Stunden und zwar intensiv am späteren Nachmittag bei grösster Hitze.

Was typisch Thai war, dass er einmal kam, und dann das nächste Mal wieder verschob. Aber mich störte dies weniger, denn ich stand unter keinem Termindruck. Er machte die Arbeit sorgfältig und kam mit eigenen Ideen. So schleppte er einen schönen weissen Stein herbei, der sich nun gut im Steintrog machte. Zum Schluss war auch er zufrieden mit seiner Arbeit … und liess sich stolz mit seinem Werk fotografieren.

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Aus meinem Nähkörbchen als Tagebuch-Schreiber

Manchmal habe ich gute Tage, manchmal auch schlechte. An guten Tagen schreibe ich mit grossem Vergnügen und bin zufrieden mit dem Ergebnis, das ich auch veröffentlichen kann. Manchmal kommt aber auch nur „Schrott“ aus meiner Tastatur.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Viele meiner Ideen für einen Beitrag kommen mir auf dem Rennrad, oder auf dem Roller oder auch im Auto, wenn ich grössere Strecken fahre … oder auch nachts, kurz vor dem Einschlafen! Manche dieser Ideen vergesse ich leider schnell, da ich nichts zum aufschreiben habe oder eben einschlafe. Einige andere Ideen muss ich verwerfen, denn sie sind zu persönlich oder sehr schwer zu erläutern. Ich möchte keine Fach-Abhandlung schreiben, die niemand versteht.

Kürzlich habe ich mir überlegt, ob es Zufall ist, dass die beiden grossen deutschen Volksparteien, die an enormem Mitgliederschwung leiden, von Frauen geführt wurden. Hätten es Männer besser gemacht? Bei diesem Gedanken wurde ich unsicher. Ich glaube, es ist nicht das Geschlecht, das entscheidend ist, sondern die Qualität des Kandidaten. Deshalb ist es auch ein Fehler, eine Frauen-Quote zu fordern. Man kann Qualität nicht durch Dekret erreichen! Der Fehler bei beiden Parteien war, dass sie dem öffentlichen Druck nach vermehrter Frauen-Beteiligung nachgaben….. und dies im Falle Merkel 3x

Diesen Beitrag habe ich nicht veröffentlicht, weil er mir auf zu wackeligen Füssen stand. Es gibt ja auch schwache männliche Kandidaten, wie die Geschichte mit Dumb Trump, Erdogan, Boris Johnson etc beweist.

Wenn ich etwas schreibe, dann muss ich es am nächsten Tag nochmals überarbeiten, Oft sogar ein drittes Mal, bis ich zufrieden bin und die meisten Schreibfehler gefunden habe. Ich bewundere deutsche Politiker, die fehlerfrei und frei redend artikulieren können. Beim Alt-Kanzler Helmut Schmidt war jeder gesprochene Satz druckreif. Leider fehlt bei mir dieses Talent. Ihr müsst wissen, dass mir das Schreiben nicht in den Schoss gefallen ist. Im Gymnasium hatte ich schlechte Deutsch-Noten. In Aufsätzen war ich ungenügend, da jedwelcher Ablauf in der Handlung fehlte.

Kommentare über meine Beiträge liebe ich. Auch kritische. Eine Aversion habe ich gegen Feiglinge, die anonym mich angreifen. Schon mehrmals musste auch ich meine Meinung ändern oder anpassen, weil ein Kommentar mich überzeugt hat.

Ich arbeite immer an mehreren Beiträgen gleichzeitig. Sobald ich eine Idee habe, beschreibe ich in Stichworten deren Inhalt. Im Moment habe ich etwa 8 Beiträge in Arbeit. Je nach Laune und Aktualität schreibe ich am einen oder anderen weiter. Vor wenigen Tagen habe ich einen Beitrag über das Ende der Aera Merkel angefangen. Er hat den Arbeitstitel „Endlich – Ein Nachruf !“

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1. Nov.: PEST-Control (Schädlings-Bekämpfung)

Ich lag auf meinem Liegestuhl, um mich von meiner heutigen 96km-Ausfahrt zu erholen. Ich träumte süss, als ich denn typischen Ton hörte, den Laubbläser von sich hergeben. Ich roch den typischen Duft von Chemie! Es war der Schädlingsbekämpfungs-Trupp von Hua Hin unterwegs. Sie spritzten ihr starkes Gift in alle Kanalisationslöcher, um den Ratten und Schlangen den Garaus zu machen.

Ein Sprung ab dem Liegebett, die Wäsche zusammen geräfft und den Stuhl samt Liege ins Wohnzimmer gestellt. Leider reichte es nicht mehr, die Fenster zu schliessen. Jetzt muss ich eben das ganze Haus lüften.

Am nächsten Tag kamen sie nochmals. Warum auch? Ich bekam nun die Gelegenheit, neue aktuelle Photos zu machen.

Kampf gegen die Tigermücke und Dengue Fieber

Zwei Wochen später am 11. Nov. 2019 kamen sie erneut und spritzten das Gift in die Kanalisation und die Gärten. Nun war ich mir sicher. Dies war eine Aktion gegen die Tigermücke und seine Larven, die das Denque-Fieber verbreiten. In der Tat hat sich das Denque-Fieber bis nach Hua Hin ausgeweitet. Mein Nachbar erkrankte letztes Jahr an dieser Krankheit, für die es noch keine Impfung gibt.

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Okt. 2019: Live Ticker vom „Thai-Max“

+++ Shiva-Restaurant +++ Skirennsport ist Mord +++ Ausfahrten mit dem Rennrad +++ Jetlag +++ Parlamentswahlen Schweiz +++ NZZ, BaZ verstossen gegen „Pressefreiheit“ +++ RIP Schweizer Zeitungen +++

Live Ticker

30. Okt. Essen im Shiva Ayurveda (Indisch)

Es ist eines der schönst gelegenen Restaurants in Hua Hin, das „Shiva Ayurveda Restaurant„. Gelegen in Hin Lek Fai 2 Road (opposite Chom Dong Villa) Hua Hin Soi 88, in einem kleinen Park, liebevoll gepflegt mit vielen Sträuchern und Blumen. Ich kenne diesen Kleinod seit Jahren, Mit Silvia und Elisa war ich wieder dort und habe mich verwöhnen lassen. Ein gelungener Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde.

26. Okt.: Eröffnung Ski-Weltcup-Saison in Sölden

Ueber VPN habe ich mich aufs Schweizer Fernsehen angewählt und mir den Riesenslalom der Frauen im italienischen Sölden angeschaut. Skirennen gehören zu den gefährlichsten Sports-Anlässen. Es gibt wenige Rennen, in denen nicht der eine oder andere Sportler mit einem Bänderverletzung am Knie ausscheidet und operiert werden muss. Das Unfall-Risiko ist enorm. Der F1-Rennsport ist ein Kindergarten-Rennen im Vergleich zu den Skirennen.

Auch an diesem Rennen hat es eine Fahrerin erwischt. Die Oesterreicherin Bernadette Schild musste mit dem Helikopter abtransportiert werden! Das Fernsehen zeigte genüsslich in mehreren Wiederholungen den schrecklichen Sturz. Ein Aergernis! Ich gebe zu: Skirennsport ist Mord!

Das nachstehende Foto ab meinem PC zeigt die Live-Uebertragung von den Swiss Indoors in Basel, die nach dem Skirennen folgte. Roger Federer gewann den Halbfinal gegegn den Griechen Tsitispras

26. Okt. 2019 Halbfinal Swiss Indoors Basel Roger Federer Tsitispras

Meine interne Zeitumstellung (Jetlag)

Nach 3 Nächte hat meine interne Zeitumstellung funktioniert und ich schlafe mit kleinen Unterbrüchen bis 7 Uhr Morgens Thailand-Zeit …. und kann wieder fast normal aufs „Häuschen“.

22. und 24. Okt.: Ausfahrten mit dem Rennrad

Es ist zur Zeit heiss in Hua Hin. Tagsüber im Schatten um 32-34 Grad. Noch an der Dienstag-Ausfahrt zur Dolphin Bay habe ich gelitten. Und trotzdem durfte ich zufrieden sein. 76 km in einem 25er-Schnitt ist für mich nicht schlecht.

Zwei Tage später fuhren wir bei ähnlichen Verhältnissen via Pranburi Dam über die ganz neu asphaltierte Klong Road ins Army Camp. Das „Army Camp“ ist wie der Name sagt, eine enorm grosse Anlage der thailändischen Armee mit Spielplätzen und einem eigenen Radweg durch die mehrere Quadrat-Km grosse Anlage. Sie ist um einiges grösser als der Kanton Basel. Ich legte 80 km in einem 26er-Schnitt zurück.

Mein Trek-Rennrad

19./20. Okt.:Parlamentswahlen in der Schweiz: Erdrutsch für eine klare Klima-Politik

Nach diesen überraschungreichen Wahlen in meiner Heimat muss ich mich schon äussern. Ich kann nicht immer nur meinen Deutschen Nachbarn den Spiegel vor ihr Gesicht halten.

Die Grünen Parteien haben gewonnen. Das Schweizer Volk will eine klare Klimapolitik!

Grosse Verlierer sind die bisherigen Spitzenreiter SVP, FDP und SP. Jede dieser drei Parteien hat ungefähr 10% Ihrer Wählerschaft verloren. Die Grünen hingegen haben ihre Wählerschaft verdoppelt.

Umgerechnet in Sitzen sieht es nicht mehr so dramatisch aus: Die populistische SVP verfügt immer noch über 53 Sitze, die SP über 29 und die FDP über 28 und die CVP über 23 Sitze. Die beiden Grünen Parteien kommen zusammen auf 44 Sitze. 9 Sitze gehen an andere kleine Parteien.

Dennoch war es ein klarer Schuss vor den Bug. Das Schweizer Volk will eine echte Klimapolitik und nicht das „Wischi-Waschi“ der beiden SVP/FDP-Parteien. Zudem wird nicht alles so heiss gegessen, wie es ausschaut. In der Schweiz hat das Volk in all den wichtigen Sachfragen das letzte Entscheidungsrecht. Oft entscheidet es ganz anders, als die Parteigrössen es wollen! Dies musste die populistische SVP als grösste Partei der Schweiz mehrfach erfahren. Das Schweizer-Volk mag einfach keine „Gessler“, d.h. Leute, die meinen, alles besser zu wissen!

Apropos Regierung. Im Gegensatz zu Deutschland besteht unsere Regierung „Bundesrat“ aus 7 Mitgliedern der 4 grössten Parteien. Diese sieben sollten nach dem Kollegialitäts-Prinzip arbeiten und entscheiden. Diese Bundesräte werden jeweilen von der Bundesversammlung im Dezember gewählt. Meistens werden die Ehemaligen bestätigt. Selten wird einer abgewählt. Von Fall zu Fall, d.h. je nach Thema, werden für Abstimmungen im Parlament neue Koalitionen unter den Parteien geschmiedet.

Die NZZ schränkt meine Pressefreiheit ein

Seit einigen Tagen sind die Beiträge der OnLine-Ausgabe der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und der BaZ (Basler Zeitung) nicht mehr frei lesbar, obwohl man sich fürs Lesen registrieren konnte/musste. Dies ist ein Affront gegen die Schweizer Bevölkerung und Politik-Interessierte. Ich meine sogar, dass dieses Vorgehen gegen die Pressefreiheit und das freie Lesen von Publikationen verstösst. Ich weiss nicht, wo ich im Raume Hua Hin eine NZZ oder eine BaZ kaufen kann. Zudem frage ich mich, was die beiden Verlage mit meinen persönlichen Angaben machen, die sie erschwindelt haben. Dies wäre dann noch Betrug!

Es geht mir ja nicht nur um die eine Zeitung NZZ. Ich bin ein Vielleser und lese BaZ, BZ, Blick, Spiegel und Focus. Im Moment sind nur der Blick, Spiegel und Focus frei lesbar. Wenn ich für alle 6 Titel die jetzigen exorbitanten OnLine-Abo-Gebühren bezahlen müsste, käme mir dies auf mindestens SFr. 120.–/Monat oder 1’440.–/Jahr. Die Presse muss sich da schon etwas hintersinnen, bevor sie den letzten Leser verlieren.

Kürzlich habe ich im Google nach „Brexit …“ gesucht. Dabei auch einen Beitrag der NZZ entdeckt. Ich wollte ihn lesen! Aber tote Hose. Ich erhielt nur ein Angebot für ein Abo.

Ich habe nun beide Organe aus meinem Lese-Verzeichnis geschmissen. Ich begnüge mich mit dem Blick fürs Oberflächliche und dem den beiden Deutschen Erzeugnissen Spiegel, Focus sowie ein paar freien News Portalen. Da kann ich nur noch schreiben: „RIP Schweizer Zeitungen“

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Einkaufen auf dem „Chat Chai Market“


Der „Chat Chai Market“ ist der tägliche Tagesmarkt in Hua Hin und liegt mitten in der Stadt. Er ist uralt. In ihm findet man noch die ursprünglichen Thai-Shops. Er findet in einer Art Markthalle mit Nebenstrassen statt. Das Gebäude ist fast 100 Jahre alt und seit Mitte der 1920er Jahre geöffnet. Man erkennt das Gebäude an den sieben halbkreisförmigen Kuppeln an der Vorderseite der Phetkasem Road.

Der „Chat Chai Market“ ist in erster Linie ein Lebensmittel-Markt. Hier kann man günstig frische Meeresfrüchte, Fleisch, Obst, Gemüse, Gewürze, Nüsse und viele Thai Snacks erwerben. Es gibt auch eine Menge Stoffläden.

26. Okt. 2019 Hua Hin „Chat Chai Market“

Der Chat Chai Market gehört zu einer unserer bevorzugten Einkaufsorte. Heute musste unser neuer Kühlschrank wieder aufgefüllt werden. Also fuhren wir zum Markt. Nun ist Pat nicht mehr zu halten. Als erstes kauften wir 3 kg Mangos für mich. Zur Zeit ist Hochsaison für diese wunderbare Frucht. (150 THB für 3 kg, das entspricht etwa SFr. 5.–.). Pat benötigte für ihre feinen Speisen Fleisch, Gewürze, chinesische Nudeln, Shrimps, Gemüse und zum Schluss in einem Geschäft schräg vis-à-vis Pouletschenkel.

Spannend und überraschend ist es um 8 Uhr am Morgen, wenn die Thai-Nationalhymne abgespielt wird und jedermann dort stehen bleibt, wo er eben war. Verrückte Welt, denn auch die Autos und Scooter halten an.

Ich finde das Gewusel spannend. Unzählige Geschäft und Thais. Alles arbeitet oder kauft ein. Dazwischen ein Scooter, der das Eis für die Fische oder die Grosseinkäufe zum parkierten Auto bringt. Beim Fisch-Markt ist der Boden nass und rutschig. Hier werden Fische direkt verarbeitet und ausgenommen.

26. Okt. 2019 Hua Hin „Chat Chai Market“

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Das Leben in Thailand kann auch teuer sein !!!!!

Ich kam eben erst in Thailand an und habe den Eindruck, mein Geldbeutel hätte den „Dünn-Pfiff“. Warum?

  • Ich berichtete bereits, dass meine Waschmaschine definitiv ausgestiegen ist.
  • Gestern am Dienstag entdeckte ich, dass mein Bier lauwarm war. Nun hat doch tatsächlich auch mein Kühlschrank das zeitliche gesegnet.
  • Und heute startete ich den Angriff auf meine überwuchernden Winden. Ich engagierte einen Thai-Arbeiter, der meinen kleinen Vorgarten von den wuchernden Winden befreien und neu einrichten soll. Er muss dazu auf einer Leiter mindestens 6 Meter am Strommast hocklettern denn soweit haben sie sich emporgeschlängelt. Zudem will ich, dass alle Erde entfernt wird, denn sie enthalten die Winden-Sporen und -Wurzelreste, aus denen immer wieder neue Pflanzen wachsen. Er macht es zu einem Fix-Preis inkl. Steine von einem Wasserfall zu 6’000 THB ( (entsprechend etwa SFr. 200.–)
  • Dann musste ich im Bangkok Hospital die Kosten für meine Makula-Augenspritze vorauszahlen: 63’000 THB (entsprechend etwa SFr. 2070.–). Dieses Geld bekomme ich von der Krankenkasse wieder zurück.
  • Es ist noch nicht zu Ende, denn die Haftpflicht für meinen Honda-Roller à 1’642 THB (entsprechend etwa SFr. 54.–) und die Vollkasko für mein Toyota Auto à 15’425 (entsprechend etwa SFr. 507.–) sind fällig. Duies
  • und nicht zu vergessen der monatliche Mietzins von 17’000 THB (entsprechend etwa SFr. 560.–)

Aber nach menschlichem Ermessen werden meine Zahlungen, abgesehen von der Augenspritze jeden Monat und dem monatlichem Mietzins, sich wieder normalisieren

23. Okt: Einkauf im PowerBuy alias Mediamarkt

25. Okt. 2019: Neuer und alter Kühlschrank

Meine Vermieterin gab mir den Tip, dass ab 1. Nov. die Zeit der grossen Ausverkäufe sei. Abschläge bis zu 50% seien möglich, meinte sie. Dies wäre ja ideal bei meinen zwei Ausfällen Kühlschrank und Waschmaschine.

Um uns über die möglichen Modelle vorzuorientieren gingen wir in das Geschäft „PowerBuy“, ähnlich einem Mediamarkt in Europa. Zum Schluss erwirtschafteten wir uns gegen 40% Rabatt für beide Geräte, erhältlich aber sofort. Dies war für mich im Falle des Kühlschrankes ein Geschenk, denn ein warmes Bier ist eher eine Medizin als ein Durstlöscher.

Der Kühlschrank mit Tiefkühlfach und die Waschmaschine beide vom Hersteller LG kosteten schlussendlich je 11’500 THB (entsprechend je SFr. 378.–)

Auslieferung und Installation

Der LG-Kühlschrank wurde bereits am Tag darauf geliefert und seither kann ich wieder mein kühles Bier geniessen. Wir haben gut ausgewählt. Ein grosser Kühlschrank Mod. GN-B422SQCL.ADSPLMT mit 400 Liter und grossem Gefrierfach von 117 Liter.

Die LG-Waschmaschine Mod. FM1208N6W.ABWPGST mit 8kg Inhalt hätte am selben Abend geliefert werden sollen, aber sie soll, wie mir die Vertreterin von PowerBuy beichtete, beim Aufladen auf den Transporter zu Boden gefallen sein! Am Sonntag Abend, 27. Okt. wurde sie dann ausgeliefert und installiert. Grossartig fand ich, dass die Monteure einen zusätzlichen Sicherungsschalter 30A montierten, und dies ohne zusätzliche Kosten. Unverzüglich haben wir eine Wäsche gestartete. Es hatte sich ja genügend angesammelt. Wir beide waren begeistert ab der Lautlosigkeit und der Laufleistung. Kein Vergleich zur alten Maschine.

27. Okt. 2019: PowerBuy LG Waschmaschine
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Feb./März 2019: „Live Ticker“ vom Thai-Max

+++ René Dörig RIP +++ Goodbye Hua Hin +++ Wahlen in Thailand +++ Missbrauchskonferenz Vatikan +++ Poulet-Schenkel +++ Ruedi Ryser +++ Rücksichtsloses Deutschland +++ Ueberraschung in Thailand +++ Plattfuss am Rennrad +++ Trump in Vietnam +++ Keyboard defekt +++ Hua Hin Roadies +++ CDU/CSU Abtreibung +++ Brexit +++

Live Ticker

2. Juni 2018: René und Orsola Dörig in Acqui Therme Ristorante La Loggia

27. Feb. 2019: René Dörig ist nicht mehr unter uns

Er ist am Mittwoch, 27. Feb. 2019 68-jährig in seinem lieben Acqui Therme (Piemont) gestorben, nachdem er wenige Tage vorher aus Hua Hin zurückkam. Ich habe ihn und seine Frau Orsola immer in Hua Hin getroffen. Zwei Mal besuchte ich die beiden in ihrem wunderschönen Haus hoch über Acqui Therme im Piemont. Er war ein Feinschmecker und liebte den feinen einheimischen Wein. René ist in Zürich aufgewachsen und vor etwa 25 Jahren nach  Italien ausgewandert, wo er sich als erfolgreicher Häuser-Makler betätigte Ich werde ihn vermissen und nie vergessen.

31. Dez. 2018: Mein 76. Geburtstagsfestli im Baan Pal Coffee

Goodbye Hua Hin

Es ist so weit. Die letzten Tage in Hua Hin sind angebrochen. Gestern Dienstag, 26. Feb. wurde ich von 24  „Hua Hin Roadies“ in einer schönen Rennrad-Ausfahrt an die Dolphin Bay verabschiedet. Unvergesslich der „Maxi-Song“. Am Abend vorher war ich nochmals mit Ruedi und Christina zusammen. Sie werden am Mittwoch, 27. Feb.  in die Schweiz zurückfliegen. abreisen. In einem letzten Pool-Billard-Spiel konnte ich zweimal die Oberhand behalten und den Ruedi schlagen. Im ersten Spiel lag er 4 Kugeln voraus und musste nur noch die Schwarze lochen, bis ich mich zusammenriss und das Spiel zu meinen Gunsten drehte.

Ein Bild aus alten Zeiten, als ich noch mit Profis wie den Karli Holzhauser spielte

21.-24.  Feb. 2019: Missbrauchskonferenz kath. Kirche

Seit dem 21. Feb. haben  während 3 Tagen in Rom unter Papst Franziskus zum ersten Mal katholische Bischöfe über die Missbrauchsskandale in der Kirche beraten.

Man muss sich dies auf der Zunge zergehen lassen. Seit Jahren ist bekannt, dass die katholische Kirche dieses Problem hat und mit allen Mitteln versucht zu vertuschen …. und nach jahrelangem zögern setzen sich die Herren zusammen, um etwaige Massnahmen zu beschliessen.

Ich kann es vorweg nehmen: Das Ergebnis war ein Fiasko! Ein Katastrophe für kaputte Kirche.

Dieses Thema und vorallem deren Lösung ist mir sehr wichtig. Meine Gedanken über dieses missliche Thema, über diese Verbrechen einer christlichen Institution schreibe ich in einem gesonderten Beitrag in diesem Thailand-Tagebuch nieder.

Wahlen in Thailand

Ob sie wirklich am 23. März statt finden werden, weiss noch niemand genau, aber die Propaganda hat eingesetzt. Seit ein paar Tagen sieht oder hört man Lautsprecher-Wagen mit grossflächigen Werbeplakaten und voller Lautstärke der einzelnen Parteien auf den Strassen herumfahren. Am Strassenrand sind Posters und Plakate der Spitzen-Kandidaten aufgestellt.

21. Feb. 2019: Poulet-Schenkel

Bereits am morgen früh war ich mit Pat auf dem Markt, resp. einem Geschäft vis-à-vis vom städtischen Markt in Hua Hin. Pat brauchte Poulet-Schenkel und Brüstchen für ihr Massama-Gericht. Die Preise waren faszinierend. Für 1 kg rohe Poulet-Schenkel mussten wir 53 Baht bezahlen, das sind etwa SFr. 1.60. Die Umgebung war sauber, ähnlich einer Metzgerei bei uns in der Schweiz.

1 kg Poulet-Schnkel ca SFr. 1.50

12. Feb. 2019: Besuch aus der Schweiz

Wer kennt ihn nicht, den Ruedi Ryser aus Basel (ha ha ha).  Am 23. Nov. 2018  liess es sich ein neues Hüftgelenk einpflanzen. Und anstatt in die Reha zu gehen, reiste er (auf mein Anraten) nach Thailand. Zuerst in den Süden, dann noch nach ChiangMai, machte dort eine mehrtägige Trecking-Tour, und seit dem 12. Feb. residiert er nun in Hua Hin.

In der Zwischenzeit haben wir bereits ein paar Ausfahrten mit dem Rennrad gemacht. Er ist erstaunlich fit und beweglich. Man merkt wenig, dass er einen derart schwere Operation hinter sich hatte. Heute am Samstag, 16. Feb. waren wir 125 km im Sam Roy Yot National Park unterwegs

14. Feb. 2019: Ruedi Ryser mit mir anlässlich der Ausfahrt nach Cha Am

9. Feb. 2019: Thailändische Prinzessin gibt auf

Die Schwester des designierten Königs von Thailand zieht ihre viel beachtete Kandidatur für die anstehenden Parlamentswahlen zurück. Prinzessin Ubolratana reagiert damit auf den enormen öffentlichen Druck aus dem Königshaus (Zitat: ntv vom 9.2.2019)

8. Feb. 2019: Deutschland: Rücksichtslos und eigennützig

In den nachfolgenden Gedanken geht es nicht um die Frage, ob die Russen oder die Amerikaner die zuverlässigeren Geschäftspartner gewesen wären, sondern um das seit einiger Zeit sehr dominante Auftreten Deutschlands  gegenüber den anderen 27 EU-Staaten. Ich bin mir bewusst, dass man den Amerikanern als Lügennation zur Zeit auch nicht mehr über den Weg trauen darf.

Kürzlich habe ich mich zum Thema „Sau-Schwobe“ geäussert. Wer sich nicht mehr daran erinnert, kann meine Gedanken unter „Oktober 2018 „Live Ticker“ vom Thai Max“ nachlesen.

Mit dem Entscheid zum „Pipeline-Projekt Nord Stream 2„, Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland,  hat Deutschland ihre Interessen gegen den vielfältigen und berechtigten  Widerstand und Kritik von EU-Partnern durchgeboxt. Dass dadurch Geschäfts- und Sicherheitsinteressen europäischer Partner im Baltikum und in Ostmitteleuropa, allen voran jene Polens und der Ukraine, mit Füssen getreten werden, hat Berlin schnöde beiseitegewischt. Ob sich damit Deutschland Freunde schafft? Wen wunderts, dass einige Länder sich gegen die Deutsche Vorherrschaft in der EU mit Händen und Füssen sträuben!

Wer mehr über dieses Thema lesen will:

7. Feb. 2019:Thailand ist immer für eine Ueberraschung gut!

In Thailand hat sich ein Novum ereignet: Zum ersten Mal bewirbt sich ein Mitglied der Königs-Familie um den Premierminister-Posten. Die Macht der thailändischen Armee gerät möglicherweise ins Wanken.

Im kommenden Mai jährt sich der Militärputsch in Thailand zum fünften Mal. Bis dann soll das Land wieder eine demokratisch gewählte Regierung haben. Doch nicht nur deshalb sind die für März angesetzten Wahlen ein Wendepunkt für das Land. Zum ersten Mal überhaupt kämpft auch ein Mitglied der thailändischen Königsfamilie um das Amt des Premierministers.

Die Kampfansage der 67-jährigen Prinzessin Ubolratana ist im südostasiatischen Land eine riesige Überraschung. Prinzessin Ubolratana, geboren 1951 in Lausanne, ist die älteste Tochter des vor zwei Jahren verstorbenen Königs Bhumibol. Ihr wird politische Nähe zum Shinawatra-/Thaksin-Clan nachgesagt.

Nicht nur bricht Ubolratana mit der Tradition, dass sich die thailändische Königsfamilie aus der Politik raushält. Mit ihrer Kandidatur schockt die Königstochter auch alle anderen Bewerber vorallem den Armee-General Prayut Chan-o-cha für das Amt. In Thailand ist es höchst unüblich und sogar strafbar, Mitglieder der Königsfamilie zu kritisieren oder gar anzugreifen. Ob so überhaupt ein richtiger Wahlkampf möglich ist, bleibt abzuwarten.

Die thailändische Armee schickt im März mit dem Heeresoffizier Prayut Chan-o-cha den amtierenden Premierminister als eigenen Kandidaten erneut ins Rennen. Seine Wahl galt bis jetzt als so gut wie sicher. Mit der Kandidatur von Ubolratana hat sich das geändert

7. Feb. 209: Plattfuss (Reifen ohne Luft)

Es sind Pechtage, die mich im Moment verfolgen. Keine schlimmen, aber immer kleine Sticheleien.  Am Vortag zur Donnerstags-Ausfahrt habe ich meine Reifen am Rennrad kontrolliert und festgestellt, dass die Seiten-Karkasse des Vorderreifens nicht mehr 100% ist und ausfranst. Ein platzender Vorderreifen ist immer gefährlich, deshalb habe ich einen neuen Reifen und neuen Schlauch montiert. Das Beste vom Besten, einen „Continental Vectran 4000“.

Am nächsten Tag Ausfahrt zu den Weinbergen von Hua Hin. Auf dem Rückweg nach etwa 60 km „Plattfuss“ am Vorderreifen. Wir fanden nichts im Reifen, das dieses kleine Lock im Schlauch verursacht haben könnte. Ich bin gespannt, ob der neue Schlauch hält oder ob wir dennoch etwas Spitziges im Reifen übersehen haben. Ich hoffe nicht, denn ein erneuter Platten wäre äusserst ärgerlich. Ich hatte über 2 Jahre Ruhe.

Trump in Vietnam und nicht in Thailand

Hatte schon Angst, mein lieber Freund Trump trifft sich Ende Februar mit Nordkoreas Machthaber Kim in Thailand und hätte mir damit meinen Rückflug in die Schweiz vermasselt! Er trifft ihn nun in Vietnam. Ob Vietnam ein gutes Pflaster für die Amerikaner ist? Dort haben sie 1975 eine verheerende Niederlage erluitten. Ob Trump erfolgreicher sein wird?

6. Feb. 209: Keyboard meines Notebooks defekt

Wie aus dem Nichts heraus funktionierten heute morgen die Tasten  „A“  und „1“ auf meinem erst 2 Jahre alten Acer-Notebook nicht mehr. Nach eingehenden Tests bin ich sicher, dass es kein Software-Fehler oder ein externer Eingriff sein konnte. Es musste an der Hardware liegen.

Anfänglich war ich total deprimiert und wollte bereits auf meinen alten Packard-Ersatz-Notebook wechseln. Da erinnerte ich mich an das externe USB-Keyboard, das ich für solche Zwecke als Backup im Schank liegen habe. Und seither bin ich wieder Online und zufrieden..

Ein ähnliches Problem mit der Tastatur hatte ich bereits vor einigen Jahren mit meinem  alten Toshiba-Notebook, als die Gross-/Klein-Taste ausfiel und nicht mehr ansprach. Auch damals musste ich auf ein externes Keyboard wechseln.

5. Feb. 209: 29 Teilnehmer an der Ausfahrt der Hua Hin Roadies

Jan. 2019: Max in voller Fahrt

Im 2011 wurden die „Hua Hin Roadies“ gegründet. Es ist der Rennrad-Club hier in Hua Hin. Ueber Facebook organisieren wir unsere Ausfahrten. Täglich ist eine ausgeschrieben. Ich nehme etwa an 2 oder 3 in der Woche teil.  Heute gings zur wöchentlichen Ausfahrt an die Dolphin Bay resp,. zum „Baan Pal Coffee“, wo ich mit einem Bananen Crèpe und einem Bananen Smoothie verwöhnt werde. Sage und schreibe 29 Fahrer nahmen daran teil. Es war ein Rekord! Wie üblich teilten wir alle in 2 Gruppen ein, in eine langsamere und eine schnellere.  Die Distanz war für mich 85km.

3. Feb. 209: Die CDU/CSU kriminalisiert die Frauen

Ich sah am Sonntag-Abend, 3. Feb. 2019 die Anne Will Talk-Show über die Abtreibung mit dem CDU-Abtreibungsgegner Philip Amthor. Mich schaudert es bereits, wenn ich den Namen dieser vermeintlichen CDU-Hoffnung höre, denn seine erz-konservative Meinung macht mich kotzübel. Er spricht wie ein Mann mit Lebenserfahrung, sollte aber mit seinen 26 Jahren erst einmal hinter den Ohren trocken werden.

Es ist ärgerlich, ja kläglich und abstossend, dass einmal mehr die beiden christlichen Parteien CDU/CSU in Deutschland die Frauen kriminalisieren, wenn sie abtreiben wollen oder müssen.  Die beiden Parteien brauchen einen Denkzettel. Man sollte ihnen die Stimme bei den nächsten Wahlen verweigern. Sie missbrauchen Euer Vertrauen.  Oder habt ihr das Gefühl, sie vertreten Euere Interessen? Abtreibung? Sterbehilfe? Diesel-Skandal? etc

Deutschland ist stolz auf Ihr 100-jähriges Frauenstimmrecht, aber bis heute haben die Frauen (aber auch die Männer) kein freies Entscheidungs-Recht!

Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass ich als Freisinniger mit diesem Aufruf keinesfalls Werbung für die AfD, Linken, Grünen und roten Parteien mache! Aber die beiden Christlichen Parteien haben wie auch die katholische Kirche  ihre Daseinsberechtigung verspielt. Beide Organisationen unterdrücken die Menschen, anstatt sie zu vertreten!

Brexit – Degenerierte Engländer

Sie wollen Ihr Empire zurück! Sie wollen wieder eine Weltmacht sein! Grösser als die EU!  Die Britten kommen mir vor wie ein Rudel Schafe, das unkontrolliert dem Leithammel ins Verderben nachrennt und in die nächste Schlucht abstürzt.

Wenn man die Geschichte der Engländer seit 1950 verfolgt, war es immer ein Hin und Her. Sie waren absolut unzuverlässige Partner. Sie wollten z.B. keinen Euro, aber in der Euro-Zone mitreden.

Für das Land sehe ich schwarz. Eine Katastrophe bahnt sich da an. Ihr Wirtschaft wird um Jahrzehnte zurückgeworfen werden. Ein Selbstmord in Raten…. oder sollte man die Insel als Irrenhaus einzäumen?

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Max als „Beinahe-Hausbesitzer“

Die Anna ist Besitzerin eines Kleider-Shops mit gleichnamigem Namens in der Shopping Mall in Hua Hin. Bei ihr kaufe ich oft Hemden und auch Shorts. Am vergangen Sonntag war ich wieder bei ihr und erstand mit ein weisses Hemd mit 2 Brusttaschen (im Camel-Look)  und eine blaue Hose. Dabei fragte sie mich, ob ich an einem Haus an der Soi88 interessiert sei? Nur 2 Mio THB (etwa 60’000 Franken) inkl Möbelierung, 3 Zimmer, europäische Küche etc. Ein gemeinsames Swimming-pool gebe es auch in der Ueberbauung! Es sei ihr Haus!

Ich kenne die Soi88. Vor etwa 8 Jahren habe ich dort oben hoch über Hua Hin im „Horizon-Ressort“ meinen 3. Winter in Hua Hin verbracht. Ich war dort nicht glücklich. Es war zu weit weg vom Kuchen, wie ich das Zentrum zu nennen pflege.

Ich bin zwar mit dem heutigen Haus und seiner Lage an der Soi94 zufrieden, aber die Besitzerin Maleena  scheint mir mehr aufs Geld, als auf einen happy Mieter wert zu legen. Reparaturen im Haus will sie einfach nicht übernehmen. Deshalb halte ich die Augen offen, um eine Alternative zu finden.

Wir machten für eine Besichtigung des Objektes für heute Montag-morgen 9 Uhr vor dem nahen 7/11 ab. Hier beichtete Anna, dass der Verkäufer sich etwas verspätet habe. Er habe viel zu tun und brauche Schlaftabletten, um überhaupt schlafen zu können.  Ich war ¨überrascht von einem Verkäufer zu hören, denn ich meinte, es sei ihr Haus. Ich kenne diese Verkaufs-Typen. Die gehen über Leichen. Scheinbar verdient sich Anna nebenbei eine Provisioon, wenn sie vermittelt.

20 Minuten mussten wir warten, bis endlich  ein schwarzer Porsche Panamera vor uns hielt! Dies erzeugte bei mir bereits Alarm! Ein Verkäufer der sich ein solch teures Auto leisten kann. In Thailand bezahlt man dafür gegen 300’000 Euro! (habe ich in Internet nachgeschaut)

Dany war sein Name, den ich aber erfragen musste! Er behandelte mich nicht wie ein potentiellen Kunden, sondern eher wie einen, dem man seinen Protz vorführen will. Ein negativ Punkt nach dem anderen. Meine Unmut war bereits sehr hoch!

Mit ihm fuhren wir die Soi88 hoch. Am „Horizon Ressort“ vorbei, immer weiter von Hua Hin weg. Da riss mir endgültig mein  Gedulds-Faden. Ich sagte  ihm, dies sei mir viel zu weit vom Zentrum weg. Ich sei an seinem Angebot nicht interessiert. Er möge bitte umdrehen. Er erzählte dann noch von den vielen „Europäern“, die hier wohnen bla bla bla.

Das ganze war ein Desaster. Ich erlebte hautnah, wie man einem Ferien-Gast ein Haus andrehen kann, scheinbar auch erfolgreich, wenn ich seinen Porsche berücksichtige. Der Andy war ein Typ, dem ich niemals über den Weg getraut hätte. Ein echter überhebliche, unsympatische Thai.

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21. – 24. Feb. 2019: Missbrauchskonferenz der kath. Kirche

Sonnenuntergang hinter dem Kreuz

Seit dem 21. Feb. berieten während 3 Tagen in Rom unter Papst Franziskus zum ersten Mal katholische Bischöfe über die Missbrauchsskandale in der Kirche. Man muss sich dies auf der Zunge zergehen lassen. Seit Jahren ist bekannt, dass die katholische Kirche dieses Problem hat und mit allen Mitteln versucht zu vertuschen …. und nach jahrelangem Zögern setzen sich die Herren zusammen, um etwaige Massnahmen zu beschliessen.

Ob viel dabei herauskommt? Ob man die pädophilen Priester den weltlichen Gerichten übergibt und zur Rechenschaft stellt? Ob man etwa die Frauen den Männern gleichstellt? Ob man das Zölibat aufgibt? Ob man die Homosexualität als Menschliches akzeptiert? um nur einige der damit zusammenhängenden ungelösten Probleme der katholischen Kirche  zu erwähnen.

Ich kann es nicht glauben. Es ist doch, als ob die Mafia-Bosse zusammensitzen und beraten, wie man ihr Verbrechertum abschaffen könnte!

Was ich mich frage: Warum werden von den weltlichen Gerichten die Bischöfe, Kardinäle und sogar der Papst  nicht inhaftiert, weil sie aktiv in diese Verbrechen involviert sind oder diese vertuschen? Missbrauch von Kindern ist weltweit ein Offizial-Delikt!

25. Feb. 2019: Analyse der Ergebnisse – ein Fiasko

Die Wurzel des Uebels bleibt unangetastet. Der Missbrauchsgipfel genügt nicht. Der Papst ist total überfordert, seine Bischöfe sind uneinsichtig.

„Sie wollen in Demut Reue tun und beten!“ Das System bleibt unbefleckt, die Wurzel des Übels unangetastet. Denn die Bischöfe sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Vertuschung des Missbrauchs von den Kirchenspitzen ausgeht, dass Bischöfe Täter geschützt, sie bestenfalls versetzt haben. Der Papst ist bei 3’000 Bischöfen weltweit total überfordert. Er will, dass die „verbrecherischen“ Bischöfe sich selber kontrollieren !

Die katholische Kirche ist und bleibt weltfremd. Sie ist immer noch im Zustand des Mittelalters. Sie ist eine Verbrecher-Organisation, weil sie den Missbrauch von Kindern sanktioniert!

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Ausflüge in zwei Karst-Höhlen rund um Hua Hin

Rund um Hua Hin gibt es unzählige Höhlen in den skurrilen  Karstfels-Formationen. Ein grosser Teil ist  erschlossen und für Menchen zugänglich gemacht. Einige davon beherbergen heilige Gedenk-Stätten, in denen Mönche beerdigt oder einer der thailändischen Könige eine Gebetstelle errichtet hat.

Mir Ruedi und Christina haben wir am 20. und 22. Feb. 2019 die beiden Karsthöhlen „Khao Dao“ und „Khao Luang“ besucht. Die Reihenfolge war optimal. Zuerst erkundeten wir die einfache „Khao Dao Höhle“ und zwei Tage später die  prachtvollere „Khao Luang-Höhle“ im 75 km von Hua Hin entfernten  Phetchaburi.

„Khao Dao“ westlich Hua Hin

Diese Höhle befindet sich auf dem Weg zu den Palau Wasserfällen etwa 25 km westlich ausserhalb Hua Hin. Die Höhle liegt im Tempel „Wat Nong Phlab“ oder auch „Wat Nong Pub“ genannt. (GPS: 12.5503394, 99.9688666)

Ausgerüstet mit Taschenlampen, Foto-Apparaten, geeignetem Schuhwerk und genügend Wasser fuhren wir geleitet durchs Navi los. Auf dem Tempel-Areal fanden wir recht schnell den treppenförmige Aufstieg zur Höhle und daneben eine Beschreibung. Im Internet habe ich gelesen, dass man hier unten das Licht für die Höhle einschalten muss, bevor man die rund 150-200  Tritte nach oben steigt.,  Ganz in der Nähe sassen ein paar Nonnen, die wir darauf ansprachen Den Lichtschalter fanden wir wenige Meter vor dem Treppenaufstieg zur Höhle. Als wir aus der Höhle zurückkamen und den Nonnen eine Spende geben wollten, waren sie leider weg.

Die Höhle besteht aus 2 resp. 3 Gängen von je ein paar 100 m Länge. Man kann sich nicht verlaufen, sofern das Licht brennt. In Thailand weiss man ja nie, wie schnell der Strom ausfällt. Also: Unbedingt Taschenlampe einpacken und  sich vergewissern, wie die Lampe auf dem Smartphone funktioniert.

Gleich beim Eingang zur Höhle mussten wir all unseren Mut zusammen nehmen, als wir eine Leiter mit 8-10 Sprossen hinunterklettern mussten. Auch dieses Hindernis bewältigten wir mit unseren alten Knochen, denn links und rechts am Fels gab es genügend Griff-Möglichkeiten. In der verwinkelten Höhle entdeckten wir nur wenige Buddhas, dafür sehr gut angebrachte, effektvolle Lichtinstallationen. Insgesamt gab es wenig Licht, das meistens noch stark blendete, sodass wir gut auf den unebenen Weg achten mussten, um keinen Fehltritt zu machen,

„Tham Khao Luang“ in Phetchaburi

Eine der spektakulärsten Höhlen in der Hua Hin Umgebung ist bestimmt die die Khao Luang Höhle im Stadtgebiet von Phetchaburi. Sie liegt im Innern des Khao Luang Hügels, der etwa 90 m hoch aus der sonst flachen Landschaft emporragt. Auf dem Parkplatz vor dem Höhleneingang wurde uns ein numerierter Parkplatz zugewiesen. Parkwächter ausgerüstet mit Steinschleudern schützten das Auto vor den wilden Affen. (GPS: 13.13544, 99.93337)

Die Höhle besteht aus drei unterirdischen Kalksteinkavernen. In der großen Eingangshöhle steht eine imposante Buddhastatue, umgeben von mehreren kleineren Statuen.

Die ausgesprochen eindrucksvolle, über 3 m hohe Sitzfigur wurde von König Rama V zu Ehren seines Großvaters König Phra Nang Klao (Rama III) und seines Vaters König Mongkut (Rama IV) errichtet. König Mongkut nutzte die Höhle oft zu seinen Meditationsübungen.

In weiteren Höhlenkammern begegneten wir einer 6 m langen liegenden Buddha-Figur sowie einer unüberschaubaren Anzahl von Buddha-Statuen in unterschiedlicher Form und Größe. Insgesamt sollen in den Felsengrotten 180 Buddhastatuen ausgestellt sein.

Ein außergewöhnliches Erlebnis ist das gespenstische Schlaglichtspiel der Sonne in der Höhle. Durch große offene Felsenlöcher in den hohen Gewölbekuppeln fällt das Tageslicht in schrägen weißen Strahlenbündeln auf den Höhlenboden und lässt das halbdunkle Höhlenrund wie einen mystischen Hades erscheinen.

Hinten links  fallen die Sonnenstrahlen durch das Loch in der Höhlendecke. Rundherum ist es dunkel

 

 

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23. Feb. 2019: War kurz auf dem Chat Chai Markt

Der „Chat Chai“ Markt ist der große, bunter überdachte Markt im Zentrum Hua Hins. Er hält  ein reichhaltiges Angebot bereit. Dies ist der Ort, an dem die Einheimischen täglich ihre Lebensmittel einkaufen. Natürlich sind Fische und andere Meerestiere ein Hauptprodukt. Es gibt auch Fleisch, frisch geerntetes Gemüse von den umliegenden Bauernhöfen, Thai Gewürze, Früchte, Fertigprodukte und thaitypische Desserts und Blumen. Auch Bekleidung wird hier angeboten. Der städtische Markt in Hua Hin ist ein Erlebnis. Er öffnet morgens früh um 4 Uhr.

Ich bin oft auf diesem Markte anzutreffen. Ich kaufe mir dort die Früchte wie Mangos, Bananen, Papayas, Ananas oder Jack Fruits ein. Wenn Pat dabei  ist, dann auch Hühnchen-Schenkel, Gewürze und Saucen für ihr berühmtes „Kaeng Masama Curry“ Gericht.

1 kg Poulet-Schnkel ca SFr. 1.50

Rund um den Markt gibt es vieles zu beobachten. Die Geldwechsler und Losverkäufer, die Bettel-Mönche und die vielen einheimischen Käufer.

Bis um 8 Uhr trifft man auf dem Markt Mönche, die dem gläubigen Spender  für die Mahlzeit seinen Segen geben.

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Chinese New Year 2019: Umzug durch Hua Hin

Am  Montag, 4. Feb. 2019 fand die offizielle „Chinese New Years Party“ der Gemeinde Hua Hin statt. Der Anlass  begann am späten Nachmittag mit einem Umzug vom Pone Kingpetch Platz, benannt nach dem gleichnamigen einzigen thailändischen Box-Weltmeister, und führte via Hauptstrasse Phetkasem – Night Market – Hua Hin Market zurück auf den Festplatz.

Dieses Fest war für den ganzen Gemeind- oder Stadtrat die Gelegenheit, sich den Bewohnern und ihren Wählern zu präsentieren. Vorallem der Mayor Khun Jira Phongphaiboon war darin sehr eifrig und begrüsste alle Inhaber der Geschäfte auf der ganzen Umzugsroute und gab jedem eine kleine in Goldpapier eingewickelte Süssigkeit..

Für die chinesische Bevölkerung ist das Neujahrsfest eine Gelegenheit, sich grosszügig zu zeigen und Geld zu spenden. Nach ihrem Glauben erhält man nämlich Spenden im Laufe des Jahres 1’000-fach zurück.

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Chinese New Year 2019: Jahr des Schweines (Teil 1 )

Das Chinesische Neujahrsfest, auch Frühlingsfest genannt, gilt als der wichtigste Feiertag in China. Weil sowohl in China als auch in Taiwan seit 1911 der gregorianische Kalender gilt, fällt das traditionelle Neujahr nicht mehr mit unserem Neu Jahr zusammen. Der Beginn des Neujahrsfestes fällt auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Das Chinesische Neujahrsfest 2019 ist am 5. Februar 2019. Es beginnt das Jahr des Erd-Schweins

Mit Feuerwerk, Drachen- und Löwentänzen wird das Neujahr eingeleitet. Schon Tage vorher, beginnen die Festivitäten.

In meiner  Foto-Galerie „Best of Thailand“ berichte ich detaillierter und mit zusätzlichen Fotos  über den“Chinese New Year“ Brauch

Chinese New Year’s Party vor dem Market Village

Die nchfolgenden Bilder stmmen von der Chinese New Years Party vor dem Market Village Shopping Center vom 2. Feb. 2019

Der Löwentanz

Der Löwentanz  ist ein traditioneller Tanz in der chinesischen Musik, der von meistens zwei Personen unter einem „Löwenkleid“ mit Musik aufgeführt wird. Der eine Tänzer bewegt den Kopf, der andere das Hinterteil. Im Gegensatz zum Drachen kann der Löwe seine Ohren, Augen und seinen Mund bewegen und die Jagd nach dem Glücksgeld ist eine alte Tradition des Löwentanzes.

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin

Der Drachentanz

Der Drachentanz gehört zu einer Kategorie der Volkstänze, welche deutlich sichtbare Verbindungen mit der Akrobatik tragen. Denn der sich windende Tanz des Drachen verlangt von den Tänzern akrobatische Sprünge, um naturgetreu die windenden wogenden Bewegungen einer solch großen Kreatur darzustellen. Die Tänzer verwenden dazu zusätzlich Stangen, um den riesigen Körper des Drachen zu heben und zu senken und so möglichst lebensechte Bewegungen zu simulieren.

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin: Drachentanz

Rot ist die Farbe des Glücks

Eine alte Legende besagt, dass ein menschenfressendes Monster jährlich aus den Bergen (oder, je nach Quelle, aus dem Meer) kam, um seinen Hunger nach dem Tiefschlaf zu stillen. Um sich vor dem „Jahresmonster“ zu schützen, machten die Menschen Lärm und Feuer und färbten alles rot und gold, da das Monster angeblich sensibel auf Lärm und die Farben Rot und Gold reagieren würde.

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin

 

 

 

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Jan. 2019: „Live Ticker“ vom Thai-Max

+++ Letzte Spritze in HH +++ Fremdenhass, aber umgekehrt +++ USA auf kriminellen Pfaden +++ Filmdreh +++ Durchfall +++ BLICK 60 Jahre alt +++ Krönung und Parlamentswahlen +++

 

Live Ticker

31. Jan. 2019: Letzte Spritze in HH

Heute habe ich die letzte Augen-Spritze im Bangkok Hospital erhalten. Wie bisher hat alles bestens geklappt und Dr. Pajrat verabreichte sie mir oben in 12-Uhr-Position, wie er mir erklärte. Die Schwestern im Empfang und im Operationssaal kannten mich bereits nach den 4 Spritzen und verabschiedeten sich herzlich von mir.  Diese Herzlichkeit ist typisch Thai. Der ganze Spass hat diesmal 63’050 THB gekostet, was ziemlich genau SFr. 2’000.– entspricht.

Noch eine kleine Schmunzel-Episode: Bevor ich in den Op.-Saal gehen durfte, musste ich alles an der Kasse abgeben:  Meine Tasche, das Geld, Kreditkarten, Handy, Schlüssel, Uhr etc. Nur meine Kleider durfte ich anbehalten. Dieser Vorgang ist sehr mühsam, denn alles muss peinlichst genau registriert und aufgeschrieben werden. Auch das Geld!

Dies wusste ich vom ersten Mal und bin dieses Prozedere auch diesmal umgangen. Ich habe alles zu Hause gelassen, ausser dem Handy und den Skooter-Schlüssel. Da ich aber Geld brauchte, um am Schluss abzurechnen, habe ich dies in meiner Hose vor den Schwestern versteckt ! Wie überrascht waren sie, als ich am Schluss bei der Abrechnung das Geld aus der Hose zog …. sie schmunzelten dabei und sagten etwas  auf Thai wie:  „aber, aber …  kleiner Spitzbube„.

Wir Ausländer müssen uns anpassen, nicht die Thais

Im Moment erlebe ich die verkehrte Welt. Da ärgern sich ein paar Schweizer und Engländer darüber auf, dass die Thais sich in ihrem eigenen Lande nicht an gewisse Regeln halten. Die Thais fahren z.B. mit ihrem Roller auf einem Radweg. In Thailand gibt es Gesetze und Regeln, wie man zu leben hat. Theorie und Praxis sind in Thailand aber verschieden. Dies muss man wissen!  So bekommt bei einem Unfall meistens der Thai Recht. Er nimmt sich auch das Recht, auf einem Radweg oder auf dem Pannenstreifen der Strasse auf der falschen Strassenseite zu fahren. Was heisst auch falsch. Alles ist Ansichtssache. Niemand schreitet ein. Dies muss man eben akzeptieren, wenn man das Leben in Thailand geniessen will. Anderfalls sollte man das Land wieder verlassen.

Diese verkehrte Welt ärgert gewisse Ausländer.  Diese Leute haben noch nicht realisiert, dass sie Gast in Thailand sind und sich an die Lebensweise der Thais zu halten haben, und nicht umgekehrt. In Thailand gelten eben andere Regeln und Gesetze als in Europa!

Dasselbe erwarte ich auch von Ausländern, die in die Schweiz kommen. Diese haben sich anzupassen und nicht wir Schweizer. Wo kämen wir nur hin!

12. Jan. 2019: US-Botschafter Grenell droht deutschen Firmen

Da lese ich in verschiedenen Tagezeitungen, dass der US-Botschafter Grenell deutschen Konzernen, die am Bau der umstrittenen russischen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind, unverhohlen mit US-Sanktionen, sollten sie sich dort weiter engagieren. Damit bestätigt er, dass sich die USA auf dem Wege einer kriminellen Organisation befindet, denn dies Vorgehen ist Erpressung im höchsten Stil.

Etwas übertrieben formuliert, befinden sich die USA in einem Handels- und Digitalkrieg gegen die übrige Welt. Wir sollten uns beim Kauf amerikanischer Produkte wie die von Apple bewusst sein, dass auch die gegen uns als Waffe eingetzt werden könnten. Warum sollen diese nicht entsprechende Abhörsoftwaren enthalten?

7. – 12. Jan: Film-Projekt: Max als Hauptdarsteller – Lasst mich durch, ich bin ein Star!!!!

Jan. 2019: Max in voller Fahrt, und zudem aufwärts

Ja, liebe Freunde. Ich bin noch aktiv, auch wenn ich mich einige Tage nicht gemeldet habe. Ich bin nämlich in einem richtigen Film-/Video-Projekt beschäftigt. Eine Profuktion des „Hendrik von Bertheim“ aus München für „Kirch Thailand-CycleTours„.  Am kommenden Samstag, 12. Jan. gehen die Dreharbeiten zu Ende.

Ich kann es bereits hier verraten, es war eine aufregende Woche mit gegen 500km Radfahren in einer interessanten Radgruppe. Jede einzelne Szene, immer auf dem Rennrad haben wir zwischen 5-7 mal durchspielen, sprich durchfahren müssen, bis Hendrik zufrieden war.

Den Bericht findet ihr unter: „Wie ich quasi zum James Bond eines Filmes wurde

2. – 4. Jan.: Durchfall

Erstmals nach 11 Jahren in Thailand hat mich der Durchfall resp. „Dünnpfiff“ befallen und ausser Gefecht gesetzt. Es hat langsam vor 3 Tagen begonnen, ich war noch mit dem Rad unterwegs, aber gestern in der Nacht auf den Tag, an dem ich zur Augen-Spritze ins Bangkok Hospital musste, hat mich „Montezuma’s Rache“ richtig erwischt. Nur dank ein paar „Imodiums“ konnte ich die 4 Stunden im Spital ohne peinlichen Unfall auf dem Operationstisch überstehen. Seit heute Freitag, 4. Jan.  geht es aufwärts. Ich habe wieder ganz normal essen können.

4.-6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden, vorher aber Parlamentswahlen

Ich will mich nun in meiner Meinung nicht festlegen. Es kam für mich etwas schnell und unvorbereitet. Nun ist es amtlich, aber noch nicht definitv: am 4. – 6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden. Vorher aber sollen  die von der Militärregierung versprochenen, „freien“ Parlamentswahlen stattfinden. Dies bedeutet aber nicht, dass das Militär die Macht abgeben wird. Sie wird im Parlament und in der Regierung per neuem Gesetz federführend bleiben. Ich bin gespannt, wie sich das Volk verhält.

Am 19. Okt. 2019 feiert der „Blick“ sein 60-jähriges Jubiläum

Ausschnitt aus einer Blick-Ausgabe

Dies ist gar kein würdiges Jubiläum, obwohl es der „Blick“ in der Ausgabe vom 3. Jan. 2019 so darstellt. Der Stil dieser Zeitung mit den grossen, roten Buchstaben ist unserem Schweizer Bildungssystem unwürdig. An den meisten Beiträge kann man leicht erkennen, dass der Schreibende weder an Ort des Geschehens war, noch entsprechend redigiert oder sogar überlegt  hat. Die Texte sind in der Tat austauschbar und würden niemals in einer durchschnittlichen Schülerzeitung Platz finden. Das Schweizer-Hochdeutsch ist verheerend. Abgesehen von Schlagzeilen, Sport-  und Sex-Stories finden sich wenige brauchbare Informationen.

 

 

 

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6. – 12. Jan. 2019: Wie ich quasi zum „James Bond“ eines Filmes wurde

Alle nachfolgenden Bilder dieses Berichtes habe ich mit meiner kleinen „ActionCam“ gemacht. Erstaunlich deren Qualität

„Max, fährst Du mit nächste Woche?“

fragte mich Lucien Kirch, seines Zeichens Luxemburger und Tour-Operator für Radfernfahrten in Thailand und den umliegnden Ländern. Wir kennen uns schon einige Jahre aus Hua Hin. Ich war mit ihm im 2017 und 2018 zweimal mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket gefahren. Mehr über ihn und seine Angebote findest Du im Facebook und  auf seiner illustrierten Homepage: http://thailandcycletours.com/

Damit startete meine Film-Karriere!

Was ich aber noch nicht wusste und erst kurz vorher erfuhr, als er als Tenue-Befehl das grüne „Thailand Cycle Tour“ Rennshirt festlegte, dass er einen Film über seine Rad-Angebote drehen will. Dazu brauchte er ein paar Darsteller, die sich auf dem Rennrad halten konnten und hat mich mit ein paar anderen „Koyphäen“ dazu auserkoren.

Hendrik von Bentheim

Hendrik von Bentheim war der Macher, Produzent und Kamera-Mann. Ein toller Typ und echter, erfahrener Profi! Mit seiner Drohne und Canon drehte er die Video-Sequenzen. Er war unermüdlich. Jede Szene musste mehrmals gedreht werden, d.h. mussten wir die Strecke abfahren. Ob es einen Hügel hoch ging oder auf einem Holzsteg über dem Lotusblüten-Teich.  Wir mussten fahren, bis er zufrieden war. Oft ging bei uns etwas schief. Das eine Mal war der Abstand zwischen uns zu gross, dann waren wir zu langsam oder ein fremdes Auto oder Fussgänger kam in die Szene

12. Jan. 2019: „Huay Mai Tai“ Lake mit Lucien Kirch

Die Dreharbeiten begannen wenige Tage nach dem grossen Unwetter im Süden Thailands. Wir in Hua Hin bekamen zwar nicht viel davon ab, aber der erste Drehtag in die Dolphin Bay fiel wegen des bedeckten Himmels und der fehlenden Sonne buchstäblich ins Wasser. Wie kann man Kunden motivieren, wenn am Ort der Träume keine Sonne scheint?

Am zweiten Tag, ich war am Vormittag bei den Hua Hin Roadies auf einer von mir organisierten Ausfahrt beschäftigt. Am späteren Nachmtttag war jedoch der nächste Dreh geplant: auf dem Holzsteg im Sam Roy Yot Nationalpark über einen grossen Lotus-Blüten-Teich. Die Abend-Sonne stand wunderbar über der Szenerie. Auf dem Rennrad fuhren wir erstmals trainigshalber über den Holzsteg. Hendrik stellte die Kamera ein. Alles war bereit, da kam ein thailändischer Ranger (Aufseher des National-Parkes)  und verbot uns das Radfahren über den Steg . Wenige Minuten später verstärkte ein langsam vorbeifahrendes Polizei-Auto sein Verbot.

Nun war der Spass vorbei. Die Polizei in Thailand ist unberechenbar. Unsere Stimmung fiel auf den Tiefpunkt. Hendrik und Lucien waren genervt. Die Uhr tickte. Die Sonne senkte sich immer tiefer. Mit hängenden Köpfen fuhren wir aus dem National-Park. Bis Hendrik mit seinem Foto-Auge eine prächtige Szenerie entdeckte: Im Hintergrund von uns  die Berge im rötlichen Abendlicht. 5 oder 6x fuhren wir hin und wieder zurück. Einmal zu zweit nebeneinander, das andere mal nur etwas versetzt Hinterrad an Hinterrad. Wir alle waren begeistert. Der Tag war gerettet. Die ersten paar Sekunden Film waren im Kasten, die er  unverzüglich auf seinem Notebook überprüfte. Nun war auch das abendlichem, gemeinsame Essen gerettet. Wir hatten es verdient.

Es gab aber noch eine weitere  Panne, die extrem geschmerzt hätte, wenn wir über den Holzsteg hätten fahren dürfen ….. Hendrik vergass nämlich das Steuerungsgerät seiner Drohne im Hotel!

12. Jan. Huay Mai Tai Lake

Elektro-Arbeiten im Hotel zerstörten das Batterie-Ladegerät für die Drohne

Bereits am frühen Morgen des Mittwochs war die Stimmung wiederum im Keller. Ein Kurzschluss im Hotel von Hendrik zerstörte das Ladegerät seiner Drohne und das seines Apple-Notebooks! Dasjenige für Apple konnte er im Computer-Shop kaufen, aber die Batterien für die Drohne liessen sich nur über einen  USB-Anschluss am Auto oder übers Notebook aufladen.

Aber unsere Stimmung hellte sich mit dem blauen Himmel  schnell auf. Für heute waren die Batterien noch geladen. Auf gings zum „Pranburi Dam“, wo wir wieder hin und her, und als Höhepunkt auf den Aussichtspunkt hinauffahren mussten. Ich klinkte mich aus und verfolgte meine Kollegen, die mehrmals die 10-15%ige Steigung bewältigen mussten, während Hendrik sie mit der Drohne filmte. Welch feines Fingerspitzengefühl brauchte es, die Drohne hoch oben in der Luft und über den Bäumen so zu richten, dass die Fahrer im Blickwinkel waren!

Wer nun meinte, die Tagesarbeit wäre beendet, täuschte sich gewaltig. Hendrik setzt sich als Mitfahrer hinten auf einen Roller und filmte uns, wie wir in voller Konzentration über den Damm „frästen“. Einmal in 1-Reihe, dann wieder zu zweit nahe beieinander ….. und zum Schluss das ganze noch einmal mit der Drohne. Diese Fahrten waren ziemlich kräfteraubend, denn sie verlangten höchste Konzentration, um im Zentimeter-Abstand nicht hinten auf den Vodermann aufzufahren und im dümmsten Fall zu stürzen.

12. Jan. 2019: Sonnenaufgang über Hua hin

Sonnenaufgang, Vineyards und Dolphin Bay

An den nächsten Tagen dasselbe Spiel beim Schwarzen Buddha „Huay Mongkol„, den Vineyards „Rebberge von Hua Hin“ und auf der Dolphin Bay. An einem Tag starteten wir bereits um 06:30 früh-morgens, es war noch Dunkel,  um Aufnahmen beim Sonnenaufgang über Hua Hin zu machen. Immer wieder hin und her fahren, bis es Hendrik gefiel. Meist schickte er uns herum, bis die Batterie der Drohne aufgebraucht war. Dann noch ein paar Mal mit dem Foto-Camera

Mich interessierte der Wein resp. Sekt

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Dreharbeiten auf der Fahrt von Bangkok in den Norden Thailands nach ChiangRai mit einer unverbrauchten Radgruppe weitergeführt wurden.

Hendryk, mein Photo-Lehrmeister

Seit ein paar Jahren habe ich dem Blitzen mit dem Foto-Apparat abgeschworen. Ich hasste diese Schatten-Bilder. und verachtete die heilosen Blitzer bei Nacht, z.B. am „Morgestraich“ (Basler Fasnacht um 4 Uhr in der früh). Ich nutzte dazu lieber das RAW-Format und eine hohe ISO-Zahl. Dies galt, bis ich dies Hendrik erzählte.

Er zeigte mir, wie der Blitz auch bei den Profi-Fotografen in gewissen Fällen als Aufheller einen Sinn macht.  Zum Beispiel beim Gegenlicht, oder nachts, um einen Gegenstand oder eine Person im Vorderung optimal und in voller Schärfe zu fotografieren, während der Hintergrund eine gewollte Unschärfe erhält.

Dazu musste ich meine Canon-Spiegelreflex im Falle einer Nachtaufnahme bei Manueller-Einstellung und  niederer ISO-Zahl, recht offener Blende f/4 und Zeit um 1/30 Sekunde, den Blitz mit reduzierter Leistung und Auslösung bevor der Verschluss klickt (kann im Menue eingestellt werden) vorbereiten resp. einstellen.

Es tönt kompliziert, ist es auch. Ich bin seither am üben. Das Schwierige ist, die optimalen manuelle Einstellungen zu finden, und was bei mir mehrmals schief gng, die richtige Distanz auf das aufzuhellende Objekt. Von 10 Bildern gelingt mir in der Zwischenzeit eines bis zwei.

Mein erstes Erfolgs-Erlebnis: Canon 60D, F/4, 1/5sek, Iso 200, Blitzlichtabweichung: -1.33EV

Ausklang

Jan. 2019: Max voll konzentriert in voller Fahrt

Es war ein tolles Erlebnis. Im kleinen Rahmen habe ich erlebt, wieviel Aufwand es braucht, um ein paar Sekunden Film herzustellen. Ich vermute, dass es mindestens so aufwendig ist, aus den aber-hunderten Szenen einen 2-3 Minuten Film zu schneiden. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Der Titel ist auch noch nicht klar . Wie wärs mit: „Ein Smoothie für ein Halleluja„, angelehnt an den ähnlichen Titel eines Filmes mit Bud Spencer?

Mehr über Hendrik von Bentheim erfährst Du in seinen beiden sehenswerten Internet-Seiten:

 

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2. – 5. Jan. 2019: Geschichte des tropischen Sturmes „Pabuk“ über Thailand

Um es vorweg zu nehmen. Die ersten Meldungen über den bevorstehenden Sturm waren ein grosser Schock für mich, aber zu guter letzt endete alles in Minne. In Hua hin blieb es bei leichten Regenschauern. Auch die grossen Ferien-Destinationen um Phuket und Koh Samui kamen mit einem blauen Auge davon. Einzig ganz unten im Süden im Gebiet Nakhon Si Thammarat hat die Wucht des Sturme einige Zerstörungen angerichtet.

Mi, 2. Jan. 2019 / 12 und 15 Uhr: Erste Warnungen in der Presse

Bereits kurz nach Mittag lese ich in Facebook die ersten Warnungen eines Freundes „Organisiert ja keine Ausfahrt bis Sonntag! Unwetter-Gefahr„. Dies habe ich lächelnd zur Kenntnis genommen und mich zum Mittagsschläfchen hingelegt.

Nach dem Aufwachen um 15 Uhr sah ich dann in einer thailändischen Presse dieses Bild mit dem Hinweis:  Er soll der schlimmste tropische Sturm seit 1962 sein, als es 900 Tote zu beklagen gab.  im vorliegenden Fall werden 5.3 Mio Einwohner in Thailand und Myanmar betroffen sein.

2. Jan. 2019: Unwetterwarnungen; oben und  etwas ausserhalb des Unwetter-Zentrum befindet sich Hua Hin.

Er wird am Rande auch Hua-Hin treffen. Gemäss Wetterprognose wird es ab Freitag bis Montag Abend schütten und stürmen. Die Prognose mit den Zeiten ändert sich aber stündlich! Ganz bestimmt werden in dieser Zeit alle Strassen in und rund um Hua Hin überschwemmt sein.

Ich rechnete mit grösseren Strom-Unterbrüchen und habe mich aufgemacht, um Geld abzuheben,  sowie Lebensmittel für ein paar Tage einzukaufen. Dann  habe ich alles weggeräumt, was nicht sicher festgemacht werden kann. Das Rennrad ins Wohnzimmer, die Sonnenliege hinters Haus.

Do, 3. Jan. 2019 / 9 Uhr: Die Progosen haben sich total verändert

Heute schien in Hua Hin noch die Sonne. Kein Lüftchen und kein Blatt bewegte sich. Ich war froh, denn um 12 Uhr musste ich ins nahe Bangkok Hospital, um meine Augen-Spritze zu empfangen.

Die Wetterprognosen haben sich total verändert. Regen im Raume Hua Hin nur noch ein paar Stunden Freitag-Abends und Samstags. Von Sturm ist keine Rede mehr. Der Tropen-Sturm hat sich scheinbar mehr gegen den Süden Thailands verschoben und wird Phuket, Koh Samui und Umgebung mit voller Kraft treffen.

Fr, 4. Jan. 2019 / 8 Uhr: Himmel ist bedeckt

Kein Wind nichts, nur einige Wolken am Himmel. Es ist merklich kühler geworden. Ist dies die Ruhe vor dem kleinen Sturm bei uns?

Fr, 4. Jan. 2019 / 14 Uhr: Der Sturm erreicht Koh Samui (WebCam)

Auf einer der WebCams von Koh Samui konnte ich erkennen, dass  die ersten Ausläufer des Sturms an Land eingetroffen sind. Die See ist aufgepeitscht, die Palmen drehen sich im starken Wind, es regnet.

Die Wetterprognosen für Hua hin haben sich nochmals verändert. Mit Regen müssen wir erst am Samstag früh bis Sonntag-Mittag rechnen. Ich habe den hinters Haus in Sicherheit gebrachten Liegestuhl wieder aufgestellt, um mein heutiges Mittagsschläfchen im Freien zu geniessen

Sa, 5. Jan. 2019: Es regnet in Hua Hin

Es muss etwas nach Mitternacht gewesen sein, als es in Hua hin leicht zu regnen begann. Ein paar Mal hörte man aus der Ferne ein brummeliges Donnern.

Auf der WebCam von Koh Samui sieht man immer noch stürmische Winde und wellige See, aber nichts dranatisches. Wie ich vernommen habe, ist das Zentrum des Sturmes südlich der grossen Turistengebiete um Phuket vorbeigezogen und hat dort gewütet.

4. Jan. 2019 Tropensturm Pabuk über Nakhon Si Thammarat

So, 6. Jan. 2018 / 10 Uhr: Ende des Schreckens, die Sonne kommt

Fast die ganze Nacht regnete es. Ein feiner leichter Regen, optimal für die Landwirtschaft. In der Schweiz nennen dies „Landregen“. Gegen 10:30 scheint die Sonne wieder. Es wird spürbar wärmer. Wir litten in den vergangenen Tagen doch an „Kälte“ um die 20-22ºC.

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