Basel Max

Geboren bin ich am 31. Dez. 1942 in Basel und dort auch in die Schule gegangen. Nach Tätigkeiten in der Chemie und vorallem in der IT bin ich auf eigenen Wunsch am 31. Dez. 2000 mit 58 Jahren frühzeitig pensioniert worden. Dies war mein 6er im Lotto! Ich bin seozher ein Weltenbummler und habe 3 Wohnsitze: Die Schweiz, aber nur 3 Monate. Den Sommer verbringe ich in Istrien beim Camping am Meer. Im Winter zieht es mich 5 Monate nach Hua-Hin (Thailand). Ansonsten gibt es nicht viel Schlimmes über mich zu berichten. Ich bin ein glücklicher Mensch mit einem einmaligen und erfüllten Leben!

Die meisten Kommentare

  1. 8. Nov. 2018: Meine Augenspritze in Hua Hin auf thailändisch — 8 Kommentare
  2. Nov. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max — 4 Kommentare
  3. Anleitung zur „Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung“ in Thailand — 4 Kommentare
  4. 3. Nov. 2017: Bericht über meinen glimpflich verlaufenen Unfall mit dem Rennrad — 4 Kommentare
  5. 1. Jan. 2018: Statistik meiner Homepage — 3 Kommentare

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Gratis-Fernsehen in Thailand, via Internet

Die Kommunikations-Medien Fernsehen, Radio und auch Zeitungen gehören zu meiner Grundbedürfnissen. Ich bin süchtig nach Informationen über die Schweiz und das Weltgeschehen.

Als ich im 2005 erstmals den Winter in Südspanien und vor 12 Jahren den in Thailand verbrachte, war ich 5 Monate ohne Nachrichten aus der Heimat. Ich kam mir einsam vor. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was ich in den 5 Monaten alles verpasst hatte. Ich kam zurück in eine neue Welt. Ich entdeckte z.B.den SVP-Mann Ueli Maurer als neuen Schweizer Bundesrat. In der Tat habe ich in dieser Zeit 5 Monate meines Informations-Lebens verloren.

Heute ist dieses Problem dank Internet gelöst und kein Thema mehr. Zeitungen und Radio empfange ich über Internet. Ebenso Teile der deutschsprachigen Programme vom Schweizer Fernsehen SRF, ZDF, ARD, RTL, Eurosport etc einen Tag verzögert via „Mediathek“ oder über die GratisApp „ZATOO“.

26. Okt. 2019: Swiss Indoors

Da viele Sendungen nur für einheimische Kunden in der Schweiz oder Deutschland ausgestrahlt werden, muss ich mich mit einem VPN-Tool als Deutscher oder Schweizer simulieren.

Neuerdings verfügen wir in Thailand über einen „Samsung Smart TV“. In diesem Fernseher ist das Android-Betriebssystem verbaut und erlaubt den Internet-Empfang übers WLAN also auch Fernseh-Sendungen. Er ist für uns eine „Eierlegende Wollmilchsau“

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Dez. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Rechts gehen +++ Tesco verbannt Plastik-Säcke +++ 5G-Netz +++

Live Ticker

Rechts gehen !

Jetzt ist mir auch dies klar. Auf Rolltreppen und sonstigen Treppen über Strassen geht man in Thailand auf der rechten Seite. Ist dies nicht genau gleich wie bei uns in Europa?

Offen bleibt für mich nur noch: Wer hat im Links-Strassen-Verkehr Vortritt? der von links- oder der von rechts-kommende?

Ich rate: „Gross vor Klein“ …. und bei gleicher Grösser „Alt vor Neu“

Nov. 2019: in Bangkok-Pratunam entdeckt

4. Dez: Lotus Tesco: Keine Plastiksäcke mehr

Seit heute gibt es im Lotus-Tesco Lebensmittelmarkt des Market-Village keine Gratis-Plastiksäcke mehr. Ich war schön überrascht, als die Dame an der Kasse alle meine Einkäufe abtippte und die Produkte dort hinstellte, wo sie normalerweise diese in Plastik-Säcke abfüllte. Aber der Halter mit den Säcken war leer.

Man kann sich wie in Europa stabile Plastiksäcke und Einkaufstaschen für wenig Geld kaufen. Auch in Thailand tut sich etwas in Sachen Umweltschutz.

Hinweis vom 5. Nov.: Wie mir Egon schrieb, gilt dieses Plastic-Verbot nur jeden 4. des Monats !!!! Da hat sich Lotus/Tesco aber überboten an einer Regelung. Wenigstens gilt das Verbot den ganzen Tag!

5G-Netz in Thailand

In Deutschland wird darüber diskutiert, bis wann man das 3G-Netz flächendeckend zur Verfügung stellen kann. Hier in Thailand ist das 5G-Netz bereits verfügbar. In Bangkok genoss ich die 5G-Super-Qualität im Hotel. Hier in Hua Hin nutzen es bereits einige meiner Nachbarn.

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Advents-, Weihnachts- und Neujahrsversand

Weihnachtszeit, Gschänggli-Zeit. Wer erinnert isch nicht an seine Kindheit, die schönste Zeit des Jahres.

In der modernen, kurzlebigen Zeit sind diese Freudentage auf der Strecke geblieben. Man kauft sich etwas, wenn man es braucht. Uebrig geblieben ist nur die Tradition, sich alles Gute zu wünschen. Früher schrieb man sich handgeschriebene Karten, Heute verschickt man „James Last Videos“ …. und diese an alle aus dem Adressverzeichnis. Mit 1 Klick an 200 „Pseudo-Freunde“.

Happy machen mich die, die mich an ihrem Leben teilnehmen lassen. Die mir Fotos von selbstgebastelten Weihnachtsdekorationen zuschicken, oder ein Foto aus ihrem Leben beim Gutzelibacken, oder ein anderes mit einem vollen Koffer kurz vor der Abreise …oder ganz einfach und ehrlich: „Max wir haben Dich nicht vergessen. Wir mögen Dich!“

Meine Eigenkreation

Heute früh war es soweit. Ich stand auf und wusste. Nun muss ich etwas schönes für meine eigenen echten Freunde kreieren. Noch im Bett designte ich die Bilder. Das Resultat sollte nicht nur mich erfreuen, sondern auch die Empfänger: Sind sie gelungen?

Die Fotos habe ich letzte Woche in Bangkok vor dem CentralWorld geschossen, bevor es mich 1 Stunde später mit schlimmer Dehydration ins Bett schmiss!

Ich habe in meiner „Foto-Galerie Thailand“ eine Seite mit „Meinen Weihnachts- und Neujahrswünschen“ zusammengefasst.

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Typisch Thailand: Die holde Weiblichkeit

Die heutigen Thai-Frauen

Als ich vor über 50 Jahren zum ersten Mal in Thailand weilte, war das typische Merkmal der Thai-Frauen ihre kindliche, schlanke, eher zerbrechliche Figur. Weibliche Formen, Brüste gab es keine. Man sagte ihnen auch „Kindsfrauen“ nach.

In der Zwischenzeit hat sich ein grosser Wandel vollzogen. Es gibt nur noch wenige dieser zierlichen Geschöpfe. Meisten sind sie noch sehr jung. Die Mehrheit hat sich auf natürlichem Wege durch Essen oder operativer Hilfe zu sexy Girls entwickelt. In den einschlägigen Bars wird mit Reizen nicht mehr gegeizt.

Als negative Nebenerscheinung sieht man jedoch immer mehr „dicke, übergewichtige“ Thai-Frauen und auch Männer. Diese watscheln dann in den Food-Markets herum und fressen in sich hinein. Ich kann mir den Grund dieses Phänomens nicht erklären, denn in den wenigen McDonalds sieht man diese selten. Es muss am übermässigen Essen und wahrscheinlich den aufgenommenen Süssigkeiten liegen.

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Nov. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Defekter Fernseher +++ Defektes Türschloss +++ Augenspritze +++ Klima +++ Mein Trek-Rennrad +++ RIP „Schweizer Presse“ +++ Fussball-Petarden +++ Smoothie +++

Live Ticker

22. Nov.: Defekter Fernseher

Meine Pechsträhne hält an. Nun ist auch der Fernseher ausgestiegen. Er war erst 5 oder 6 Jahre alt. Er liess sich nicht mehr einschalten. Im PowerBuy haben wir einen „SAMSUNG TV UHD LED (43″, 4K, Smart) UA43RU72″ für 11’000 THB, entsprechend ungefähr SFr. 330.– gekauft.

Am Tag darauf brachte ein Team von „PowerBuy“ den Fernseher, installierte ihn und erklärte uns die Bedienung ausführtlich. Dies ist typischer Thai-Service. Das Problem ist nämlich, dass all die Geräte „default-mässig“ auf die Thai-Sprache eingestellt sind, und die kann ich nicht lesen. Ich kann nicht einmal das Feld finden, wo man die Sprache auf Englisch setzen könnte.

17. Nov: Defektes Türschloss – Kein Zugang ins 2. Schlafzimmer

17. Nov. 2019: Defektes Türschloss

Heute früh liess sich die Türe zu unserem 2. Schlafzimmer nicht mehr öffnen. Dort drinnen sind Pats Kleider. Als erstes dachte ich, dass die Türe von Innen abgeschlossen war. Ich montierte den Einbruchsschutz am Aussenfenster ab und kletterte von aussen ins Zimmer. Aber die Tür liess sich auch auf diesem Weg nicht öffnen. Es muss irgendetwas im Schloss kaputt gegangen sein.

Es war Sonntag. Wen sollte ich alarmieren? Ich kannte keinen Schlüsseldienst. Ich rief Mister Dio, mein Mädchen für alles, an. Gegen Abend kam er vorbei, denn tagsüber war er an einem Tempelfest beschäftigt. Es war ein mühsame Arbeit, aber nach einer guten halben Stunde war die Türe offen und das Schloss ausgebaut.

Am folgenden Tag (Montag) hat er mir ein neues Schloss eingebaut. Dies alles hat mich insgesamt 1100 THB gekostet, das sind SFr. 15.– fürs Schloss und SFr. 17.– für die Arbeit.

14. Nov: Augenspritze im BKK Hospital

Und wieder war es soweit. Meine Stammleser kennen es bereits. Monatlich muss ich mir eine Augenspritze verpassen lassen, weil ich unter der „feuchten Makula“ leide. Wie bereits letztes Jahr liess ich mir diese von Dr. Pairat im grossen Operationssaal des Bangkok Hospital verpassen.

Gegenüber dem letzten Jahr hat sich doch einiges verändert. Als ich auf ihre Frage, wie ich hierher gekommen sei, geantwortet habe – „Mit meinem Honda-Roller!“ – war die liebe Schwester entsetzt. – Ein bald 77-jähriger, der ihr Grossvater sein könnte – und meinte: „Nach der Operation können Sie nicht mit dem Roller nach Hause fahren.“ Ich reagierte geistesgegenwärtig und meinte. „Ich werde abgeholt!“ (… vom Roller)

Ich musste alles ins Depot geben, was ich in den Hosen mitführte: Handy, Schlüssel, Kreditkarten, Geld, Armbanduhr etc. Ich werde diese Sachen das nächste Mal nicht mehr angeben resp. zu Hause lassen. Es ist nämlich mühsam, weil die Thais ihre Aufgaben ernst nehmen und jedes einzelne Stück genau registrieren. Zum Beispiel 5 Noten à 1’000 THB und 4 à 100 THB, eine Uhr der Marke Certina etc

Erwähnenswert war mein Blutdruck beim Eintritts-Check, der sich nach 5 Minuten von 154/87 auf 137/74 senkte. Die Schwester war zufrieden. Dies habe ich zustande gebracht, indem ich in Gedanken die Radstrecke zur Dolphin Bay gefahren bin! Aber mein Körpergewicht von 89.5 kg in Kleidern und Schuhen hat mich erschüttert! Ich habe nun 4 Monate Zeit, es auf unter 85 kg zu bringen. Mein Hausarzt Dr. Frei in der Schweiz hätte daran keine Freude.

14. Nov. 2019: Mein Armband im Bangkok Hospital

Klima und Klima-Leugner

Ich bin kein Grüner. Behüte mich, denn mit Extremisten und Sektierern kann ich nichts anfangen. Ich stehe dazu, ich bin ein Freisinniger. Ich glaube jedoch den mehr als 1’000 internationalen Wissenschaftern, die viel intelligenter als ich sind und über mehr Detail-Daten verfügen, dass wir in Bezug aufs Klima dringendst etwas tun müssen, ansonsten in 20-30 Jahren Bangkok unter Wasser stehen wird, aber auch Manhatten. Von Holland und Hamburg ganz zu schweigen!

Ich verstehe die „Alten Ü70er“ nicht, die nicht einsehen wollen, dass sie Zeit ihres Lebens die Umwelt versaut haben … und nun auf die Jungen U20-jährigen herumhacken, weil die für ihr Leben kämpfen! Ja, in der Tat, die grössten Klima-Leugner sind die grössten Weltverschmutzer! Wo ist denn ihre Alters-Weisheit geblieben? Oder sind die bereits auf dem Weg zur Alters-Bosheit!

Jedermann kann etwas bei sich tun. Ich möchte nicht Euer Vorbild sein. Aber ich versuche mein Bestes. Ob dies reicht? Wahrscheinlich noch nicht. Aber es ist ein Anfang! Ich bin zwar mit dem Flugzeug nach Thailand geflogen, muss aber in diesen 5 Monaten zu Hause in Basel nicht heizen und habe das Auto eingestellt. Ich benutze in Thailand keine Haus-Klimaanlage sondern nur den Decken-Ventillator. Ich habe 2 Migros-Einkaufs-Taschen mit nach Thailand genommen, in denen ich meine Lebensmittel-Einkäufe nach Hause bringe, anstatt alles in neue Plastiksäcke abzufüllen, wie es hier üblich ist. Ich benutze mein Auto in Thailand sehr selten. (Es war ein Fehlkauf) Mein Honda-Roller oder ein Tuk-Tuk bringt mich an die Orte meiner Wünsche. Der Not oder der thailändischen Sitte gehorchend, esse ich weniger Fleisch als zu Hause, aber dafür mehr Gemüse.

Mein TREK-Rennrad

Die eine Schraube des Bidon-Halters an meinem TREK-Rennrad ist aus dem Carbon-Rahmen ausgerissen. Wahrscheinlich ein Spätschaden meines Unfalls vor genau 2 Jahren. Da keiner der hiesigen Velo-Händler das notwendige Werkzeug hat, um den Gewinde-Einsatz in den Rahmen anzubringen, musste das Trek-Rennrad nach Bangkok geschickt werden.

Freunde muss man haben! In der Zwischenzeit habe ich ein Rennrad von Nick. Ein schwarzer Trek-Renner mit 52er-Rahmen, der mir passt und keine Umstellung in meiner Körper-Haltung verlangt.

RIP „NZZ“ (Neue Zürcher Zeitung)

Nachdem ich von der Online-Platform NZZ nur noch Abo-Werbung und -Hinweise erhalte, habe ich in allen meinen Menues auf meinem PC und den Smartphones den Link zur Online-Ausgabe NZZ gelöscht.

RIP „Schweizer Presse“

Nun haben auch andere Online-Ausgaben der Schweizer Presselandschaft (Bund, BaZ, TA etc) begonnen, ihre Internet-Ausgaben nur noch gegen zum Teil horrende Abo-Gebühren von Fr. 20,–/Monat und mehr freizugeben. Es ist tragisch, wie weit sich die Schweizer Verlage von den Kunden/Lesern entfernt haben. Sie leben immer noch in einer eigenen Welt. Ich habe nun alle meine Browser-Einträge mit Schweizer Zeitungen gelöscht. Ich nehme an, die ehemals berühmten und grossen Schweizer Zeitungen werden langsam zugrunde gehen, um dann endlich doch eine Flat-Rate zu akzeptieren, wie es sie in der Musiklandschaft bereits mehrere Jahre gibt.

Glücklicherweise gibt es nach andere ausländische Presse-Organe und öffentlich-rechtliche Fernseh-Stationen, sowie Watson und HuffingtonPost.

Fussball und Leucht-Petarden

Am Wochenende habe ich am Fernsehen Bilder vom Bundesliga-Spiel resp. den grässlichen „Petarden und Raketen-Spielen“ zwischen den beiden Berliner-Clubs „Union-“ und „Hertha-Berlin“ gesehen. Anschliessend am Sonntag-Morgen den Fussball-Talk auf SPORT1. Was mich erschütterte, die Journalisten und Fussball-Experten wussten nicht, wie man diesem „Krieg auf den Rängen“ Herr werden soll.

Wir in der Schweiz haben das genau gleiche Problem. Auch bei uns mauern die Fussball-Clubs und der Verband. Nach meiner Meinung wäre dieses Problem ganz einfach zu lösen. Diese Gewalt-Orgien kennt nur der Fussball. Weder im Tennis, noch im Eishockey, Rugby oder im Theater habe ich ähnliches gesehen. Die Ursache muss bestraft werden und dies ist der Fussball. Spiele ohne Zuschauer. Ich garantiere, nach wenigen Spielen im leeren Stadion wäre das Problem gelöst! Aber man muss es wollen!

Smoothie

Schmunzelnd werde ich von meinen Freunden mit „Smoothies“ gleichgestellt. In der Tat liebe ich diese leckeren Getränke. Sie sind meine Belohnung nach einer grösseren Radausfahrt.

Ein Smoothie ist ein Getränk aus einer Frucht wie Bananen, Mango, Erdbeere etc in zerschlagenem Eis. Einem guten Smoothie wird ein Natur-Joghurt zugegeben. Es kostet in Thailand zwischen 50 – 85 THB entsprechend etwa SFr. 1.50 bis 2.40

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Typisch Thailand: Visum und seine Tücken

Ein guter Freund von mir ist Luxemburger und mit einer Thailänderin verheiratet. Beide haben einen noch nicht 2-jährigen Sohn. Dieser Kleine hatte ein grosses Problem, um nicht mit dem thailändischen Immigration-Gesetz in Konflikt zu kommen.

Er ist geboren in Luxemburg und demnach hat er als erstes den luxemburgischen Pass erhalten. Als er ungefähr vor 1 Jahr zum ersten Mal nach Thailand einreiste, erhielt er in seinem Luxemburger Pass ein 1-Jahres-Visum wie sein Vater. In der Zwischenzeit wurde ihm der thailändische Pass ausgehändigt, weil seine Mutter eine Thailänderin ist.

Das Problem war nun, dass er wegen des 1-Jahres-Thailand-Visum in seinem Luxemburger Pass Thailand spätestens nach 1 Jahr verlassen musste, um sich nicht strafbar zu machen!

Auf der Immigration konnte er sich nicht ausstempeln lassen. Er musste das Thailand physikalisch verlassen, sich ausstempeln lassen und dann wieder mit seinem Thai-Pass einzureisen! Aus diesem Grund flogen der Vater mit seinem kleinen Sohn anfang November nach Kuala Lumpur (Malaysia), um dem Gesetze genüge zu tun.

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Was kosten mich mein Auto und Roller

Auch in Thailand muss man sich jährlich versichern und Strassenverkehrssteuern bezahlen. Diese sind aber im Vergleich zur Schweiz tief.

Versicherungen und Taxen für Roller

Jährlicher Sticker

Für meinen 125 ccm Honda-Roller bezahle ich 110 THB Strassenverkehrssteuer, das sind SFr. 3.30 und für meine Haftpflicht 1’640 THB (entsprechend SFr. 50.–).

Ich leiste mir als Ausländer eine Haftpflicht-Versicherung mit einem für Thailand-Verhältnisse hohen Haftungs-Umfang von 10 Mio THB je Unfall, das sind etwas SFr. 300’000. Dies sollte genügen, um allfällige Haftungsansprüche der Thais abzudecken. Als Ausländer wird man nämlich ausgenommen, oft sogar mit Unterstützung der Polizei. Ob schuldig oder unschuldig!

Die Thais selber, aber auch die Miet-Roller für die Feriengäste verfügen nur über die obligatorische Grundversicherung mit einer Deckung für Heilungskosten von 50’000 THB je Unfall und 100’000 je Todesfall. Diese Deckung von SFr. 1’500 für Heilung und SFr. 3’000 im Todesfall reichen niemals aus. Als Ausländer wird man tief in den eigenen Sack greifen müssen, um die Forderungen der Thais abzugelten. Zudem sind Sachschäden in den Versicherungen nicht abgedeckt. Die zahlt der Schuldige, normalerweise der Ausländer aus eigener Tasche. Das Problem für die Ausländer ist, dass keine Versicherung für Miet-Roller eine bessere Deckung anbietet. Das Risiko ist für die Versicherungen viel zu gross, weil die Ausländer meist ungeübt und unerfahren sind. Eine bessere Deckung gibt es nur für gekaufte Roller.

Die Strassenverkehrssteuer und Minimal-Versicherung holt man sich jährlich bei einer der TÜV-ähnlichen Werkstätten in Form des blauer Stickers mit Jahreszahl (siehe Bild weiter oben). Diese machen auch den technischen Test der Roller, der ab 5 Jahren notwendig ist. In diesem Test werden die Abgase und das Licht kontrolliert. Sonst nichts! Er kostet 100 THB (=SFr. 3.–)

Versicherungen und Gebühren für mein Auto

Für meinen Toyota-Auto bezahle ich 1’646 THB Strassenverkehrssteuer, das sind etwa SFr. 50.– und für meine Vollkasko 15’000 THB (entsprechend ca SFr. 450.–).

Der Haftpflicht-Deckungsrahmen ist vergleichbar dem meines Honda-Rollers. Ich habe alle meine Versicherung beim Albert M. abgeschlossen, einem Schweizer im nächsten Ort Cha Am.

Nach 7 Jahren muss ich mein Auto, bevor ich den Sticker erhalte, technisch überprüfen lassen. Diese TÜV-ähnlichen Kontrollstationen verfügen über ähnliche Einrichtungen wie in Europa. Sie testen die Bremsen, Abgase, Licht, Federung. Es wird aber kein Check auf Rost gemacht.

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Typisch Thailand: Die Pünktlichkeit

Es ist bekannt, dass die Thailänder es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen. „Komm ich nicht heute, dann eben Morgen„.

Für viele Ausländer ist dies ein Aergernis, denn sie leben immer noch in ihrer alten Heimat. Sie ärgern sich, lassen sich stressen und beschweren sich!

Es gibt aber einige Ausnahmen in Bezug auf Pünktlichkeit. Das „Bangkok Hospital“ ist in der Beziehung mustergültig. Wenn ich auf eine bestimmt Zeit bestellt werde, dann komme ich auch zu der Zeit an die Reihe Exakt sind auch die Banken und Shopping-Centers mit der morgendlichen Oeffnung. Auf die Sekunde genau werden die Schalter und die Türen geöffnet.

Final zur Wahl der „Mrs. Elegant Thailand 2019“

16. Nov. 2019: Mrs Elegant Thailand 2019 Wahl im Market Village

Eine Bestätigung der Unpünktlichkeit habe ich heute wieder erlebt. Die Wahl der „Mrs.Elegant Thailand 2019“ war heute am 16. November im Eingangsbereich des Shopping Center Market Village angesagt. Die Veranstaltung sollte zwischen 17 – 20 Uhr stattfinden. Sie startete aber mindestens 1 Stunde verspätet. Ich weiss nicht genau wann, es könnte nämlich auch erst nach 18:30 gewesen sein, weil um 18 Uhr die Zuschauer von den Zuschauer-Terrassen über dem Eingangsbereich weggeschickt wurden. Dazu gehörte auch ich. Seit etwa 16:30 sass ich dort und wartete auf den Beginn des Spektakels, das mit grossem Aufwand beworben wurde. Die Veranstaltung fand somit ziemlich unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. Die Thais feierten sich selber

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Meine Homepage und Tagebücher waren „nicht sicher“

Wer sich nicht mit Internet und eigenen Homepages/Blogs befasst, muss nicht weiterlesen, denn der nachfolgende Text ist sehr technisch.

Schon einige Zeit fällt mir auf, dass meine Homepages, Tagebücher, Blogs und Foto-Galerien in verschiedenen Browsern und Google als „nicht sicher“ oder in der Beschreibung sogar als „schädlich“ klassifiziert sind. Darin wird gewarnt, dass man über meine Internet-Seiten ja keine vertrauliche Daten, Passworte und Kreditkarten-Informationen etc verbreiten soll. Sie können gestohlen werden.

Bereits vor 1-2 Jahren habe ich mich erstmals über Google weiss gemacht und festgestellt, dass ich ein sog. „Sicherheits-Zertifikat“ benötige. Dieses Wort hat mich abgeschreckt. Ein Zertifikat tönt nach Behörde und Registrierung. Damals sah ich noch keinen Nachteil, und vergass alles weitere. Kürzlich kam jedoch die Nachricht, dass solche „nicht sicheren“ Seiten ohne Sicherheits-Zertifikate in Google-Suchsystemen nicht mehr prioritär behandelt werden!

Also nochmals ins Google steigen und nach Hilfen suchen. Ich wurde auf die Seite meines Providers gelenkt, auf dessen Server meine Internet-Seiten laufen. Ich war scheinbar nicht der erste mit diesem Problem. Ich fand sogar ein kleines Video darüber, wie ich auf der Admin-Seite meines Servers das Zertifikat, d.h. den SSL-Schlüssel aktivieren konnte.

Das SSL-Zertifikat (Secure Socket Layer) ist eine Datei, die auf dem Server installiert wird. Sie sorgt für einen sicheren Austausch der Daten zwischen Server (https://) und Ihren Kunden und garantiert die Vertraulichkeit der übermittelten Daten sowie die Echtheit der Website.

Aha…“https“ kommt hier ins Spiel, das ich bei allen sicheren Systemen, wie bei den Banken entdeckt habe. Es erlaubt in einer zertifizierten Umgebung den sicheren Austausch von Daten.

Mit wenigen Klicks habe ich in meiner Admin-Umgebung das SSL-Zertifikat aktiviert und muss nun sukzessive in allen meinen wichtigen Einstiegs-Programmen wie Menues das „http“ durch https“ ersetzen. Dann nämlich arbeitet Ihr auf einer sicheren Verbindung, wenn ich meine Seiten aufruft.

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Hilfe ! Ich bin berühmt

Ich bin kein Roger Federer und auch keine Daniela Katzenberger. Ich habe weder ihre Millionen noch brauche ich einen Leibwächter. Aber ich bin ebenfalls ein wenig berühmt. Es kann mir passieren wie damals, als ich im „La Provence Café“ vor einem Mango-Smoothie sitzend von einem Man angesprochen wurde: „Du musst der Maxi sein!“ Es war der Roland W.

Oder ein anderes Mal kam ich im Renndress ins „Coffee Anjana“ etwas ausserhalb von Hua Hin. Da höre ich wie an einem Tisch geflüstert wird „Schau, das ist der Max„. Ich drehe mich um zu einem älteren Ehepaar. „Ja, er ist es!“ strahlen die beiden. „Wir verfolgen dein Thai-Tagebuch seit langem. Ist schön, Dich zu treffen!“ Es war ein österreichisches Ehepaar, das hier in Hua Hin seinen Lebensabend verbringt.

Kürzlich war ich mit Toni B. beim Inder. Er erzählte mir „Du weisst gar nicht, wieviele hier in Hua Hin den Basler Max kennen! Nicht persönlich, aber von Deinem Tagebuch.

Ich gebe es zu. Diese Reaktionen machen mich stolz. Aber berühmt will ich nicht sein. Es macht mich auch unsicher, wenn mich jemand anspricht. Ich bin eben (noch) kein Profi wie der Roger Federer. Ich bin froh, nur der „Basler Max“ zu sein.

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High Speed Train – Hochgeschwindigkeitszug Bangkok – Hua Hin

State Railway of ThailandSRT) ist das staatliche EisenbahnunternehmenThailands, das ein Schienennetz von 4’487 Kilometer Länge unterhält. Die SRT ist mit rund 26’000 Angestellten das größte staatliche Unternehmen Thailands.

Das Schienennetz ist in einem maroden Zustand und fast überall eingleisig. Es ist sternförmig angeordnet mit dem zentralen Knoten Bangkok. Es erlaubt nur Geschwindigkeiten um die 80 km/h. Eine Fahrt von Bangkok nach Hua Hin im „Ausländer-Schnellzug“ dauert um die 4 Stunden.

Stand 15. Nov. 2018: Seit 2 Monaten wird am Hochgeschwindigkeitsnetz gebaut

Als ich Mitte Oktober von der Schweiz kommend in Hua Hin ankam, fielen mir als erstes die übergrossen Baukranen auf der aktuell einspurigen Eisenbahn-Strecke auf. Bald erfuhr ich, dass hier am Hochgeschwindigkeits-Trasse zwischen Bangkok und Hua Hin gebaut werden soll.

Etwa 10 m über dem Boden  auf Beton-Stelzen wird die Schnell-Bahn geführt. Wie ich vernommen habe, haben die Chinesen die Bauherrschaft übernommen. Die Strecke wird für eine Geschindigkeit von 250 km/h ausgelegt. Bis im 2022 soll die Strecke in Betrieb gehen. Anstatt 4 Stunden soll die 211km lange Fahrt nur noch 1,5 Stunden dauern. Ob dieser Zeitplan realistisch ist?

Links: Streckenbeschrieb Bangkok Hua Hin Mitte: Strecke um Soi 94 und Soi88. Rechts: Grafik der Hochbauten. Oben und unten je 2 Spuren

Auf dem obigen Plan sieht man, dass je zwei Spuren gebaut werden. Die Hochgeschwindigkeit-Geleise auf den Pfeilern und am Boden zwei Geleise für die langsameren Züge

Stand 24. Feb. 2019: Die meisten der Stützpfeiler sind betoniert

Jeder der Stützpfeiler steht auf einem 5 m tiefen Eisenbeton-Fundament der Grundfläche 10×10 m.

 

Stand 22. Okt. 2019: Die Pfeiler stehen, es fehlen die Brückenplatten

Es war die grosse Ueberraschung, als ich im Oktober 2019 zum Winter 2019/20 wieder nach Hua Hin kam, wie weit der Bau fortgeschritten war. Die Wohnbaracken der armen Leute etwas südlich von mir, sind bereits grösstenteils abgerissen. Ueber ihre ehemaligen Häuser wird das Hochgeschwindigkeits-Trasse führen

22. Okt. 2019: Pfeiler der Hochgeschwindigkeitsbahn

Parallel zur Eisenbahnstrecke zum Bahnhof Hua Hin waren viele Geschäfte, Restaurants und Bars. Diese mussten alle abgerissen werden, denn auf ihrem Gelände wird die Doppelspur geführt.

11. Nov. 2019: Abgebrochene Häuser für High Speed Train

Was mich am meisten überraschte, dass eifrig weitergebaut wird, obwohl gemäss Zeitungsberichten der weitere Bau in Richtung Süden aufs Eis gelegt wurde.

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Mein kleiner Vorgarten wird zum Steingarten

Ich habe vor meinem Haus eine kleinen Vorgarten für Pflanzen. Er ist etwa 50cm tief und geht über die ganze Breite des Hause ab Garagentor, also ungefähr 6 m. Ich liebe dieses kleine Stück Erde und bewässere es mit einem Gardena-Computer auch während meiner Abwesenheit. Den Pflanzen sollte es an nichts fehlen, auch nicht während der Trockenperiode.

Mein überwucherter Vorgarten

In den letzten Jahren haben sich jedoch in dieser Rabatte neben schönen kultivierten Pflanzen auch Unkräuter und unliebsame Pflanzen wie Winden angesiedelt. Während meiner Anwesenheit über die europäischen Winter-Monate bekam ich das „Gestrüpp“ in den Griff, aber in den 7 Monaten meiner Abwesenheit herrschte Chaos pur. Die Sträucher überwucherten alles und wuchsen in die Strasse hinein. Sie waren auch für meine Nachbarn ein Gräuel.

Ein grosser Teil der unliebsamen Pflanzen hatte Pat gepflanzt. Sie sah sie irgendwo im Wald oder auf einer Wiese, grub sie dort aus und pflanzte sie in den kleinen Vorgarten. Anfänglich sahen die wunderbar aus, blühten in allen Farben, hatten auch wunderbare Namen und feine Düfte, aber dann wucherten sie und drängten die schönen Gartenpflanzen aus der Gärtnerei zurück. Mir waren die Hände gebunden, denn einer Thai kann man kein Veto einlegen. Wehe, ich hätte ihre Pflanzen ausgerissen.

Den grössten Aerger bildeten die Winden mit ihren grossen blauen Blüten. Sie wuchsen in meiner Abwesenheit den öffentlichen Strommast ungefähr 6m empor bis zu den Stromleitungen. Das verrückte war, dass sie Samen-Kapseln bildeten, die beim kleinstem Windstoss herunterfielen und in meinem kleinen Vorgarten neue Pflanzen wachsen liessen. Ich kämpfte mit allen Mitteln. Der Krieg war nicht zu gewinnen, auch als ich das in weiten Teilen der Welt verbotene Pflanzengift „Glyphosat “ einsetzte. Es war eine „Sisyphus-Arbeit“, die ich verlor.

Ein Ende mit Schrecken und ein Neubeginn

Als ich dieses Jahr Mitte Oktober wieder in Hua Hin ankam, war ich überzeugt, dank meinem letztjährigen Glyphosat-Einsatz hätte ich den Krieg gewonnen. Aber oh, Schreck. Es herrschte Chaos. Auch Pat war frustriert. Sie willigte ein, die gesamte Erde mit all den Wurzeln auszuheben und zu entsorgen …. und den kleinen Vorgarten-Trog mit Steinen aufzufüllen. Ich würde von nun an die Pflanzen immer nur für die Zeit meiner Anwesenheit kaufen und in einem schönen Topf auf die Steine stellen oder an das eiserne Gartengitter hängen.

Mr. Dio Denchai sollte dies erledigen. Er ist ein Angestellter der Stadt Hua Hin, macht nebenbei noch alle Arten von Arbeiten. Er hat mir letztes Jahr bereits zwei Decken-Ventillatoren repariert.

Er versprach mir, die Winden am etwa 6 m hohen Strommast herunterzuholen, die Erde restlos auszuheben und zu entsorgen, den Trog mit Steinen zu füllen, zuunterst Schutt, dann gebrochene Steine aus dem Strassenbau und zuoberst schöne geschliffene Steine aus einem Wasserfall zu einem Fix-Preis inkl. Material von 6’000 THB, entsprechend etwa 180 SFr. Ein stolzer Preis für Thai-Verhältnisse, aber für europäische Verhältnisse ein Schnäppchen. Er arbeitete rund 12 Stunden und zwar intensiv am späteren Nachmittag bei grösster Hitze.

Was typisch Thai war, dass er einmal kam, und dann das nächste Mal wieder verschob. Aber mich störte dies weniger, denn ich stand unter keinem Termindruck. Er machte die Arbeit sorgfältig und kam mit eigenen Ideen. So schleppte er einen schönen weissen Stein herbei, der sich nun gut im Steintrog machte. Zum Schluss war auch er zufrieden mit seiner Arbeit … und liess sich stolz mit seinem Werk fotografieren.

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Aus meinem Nähkörbchen als Tagebuch-Schreiber

Manchmal habe ich gute Tage, manchmal auch schlechte. An guten Tagen schreibe ich mit grossem Vergnügen und bin zufrieden mit dem Ergebnis, das ich auch veröffentlichen kann. Manchmal kommt aber auch nur „Schrott“ aus meiner Tastatur.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Viele meiner Ideen für einen Beitrag kommen mir auf dem Rennrad, oder auf dem Roller oder auch im Auto, wenn ich grössere Strecken fahre … oder auch nachts, kurz vor dem Einschlafen! Manche dieser Ideen vergesse ich leider schnell, da ich nichts zum aufschreiben habe oder eben einschlafe. Einige andere Ideen muss ich verwerfen, denn sie sind zu persönlich oder sehr schwer zu erläutern. Ich möchte keine Fach-Abhandlung schreiben, die niemand versteht.

Kürzlich habe ich mir überlegt, ob es Zufall ist, dass die beiden grossen deutschen Volksparteien, die an enormem Mitgliederschwung leiden, von Frauen geführt wurden. Hätten es Männer besser gemacht? Bei diesem Gedanken wurde ich unsicher. Ich glaube, es ist nicht das Geschlecht, das entscheidend ist, sondern die Qualität des Kandidaten. Deshalb ist es auch ein Fehler, eine Frauen-Quote zu fordern. Man kann Qualität nicht durch Dekret erreichen! Der Fehler bei beiden Parteien war, dass sie dem öffentlichen Druck nach vermehrter Frauen-Beteiligung nachgaben….. und dies im Falle Merkel 3x

Diesen Beitrag habe ich nicht veröffentlicht, weil er mir auf zu wackeligen Füssen stand. Es gibt ja auch schwache männliche Kandidaten, wie die Geschichte mit Dumb Trump, Erdogan, Boris Johnson etc beweist.

Wenn ich etwas schreibe, dann muss ich es am nächsten Tag nochmals überarbeiten, Oft sogar ein drittes Mal, bis ich zufrieden bin und die meisten Schreibfehler gefunden habe. Ich bewundere deutsche Politiker, die fehlerfrei und frei redend artikulieren können. Beim Alt-Kanzler Helmut Schmidt war jeder gesprochene Satz druckreif. Leider fehlt bei mir dieses Talent. Ihr müsst wissen, dass mir das Schreiben nicht in den Schoss gefallen ist. Im Gymnasium hatte ich schlechte Deutsch-Noten. In Aufsätzen war ich ungenügend, da jedwelcher Ablauf in der Handlung fehlte.

Kommentare über meine Beiträge liebe ich. Auch kritische. Eine Aversion habe ich gegen Feiglinge, die anonym mich angreifen. Schon mehrmals musste auch ich meine Meinung ändern oder anpassen, weil ein Kommentar mich überzeugt hat.

Ich arbeite immer an mehreren Beiträgen gleichzeitig. Sobald ich eine Idee habe, beschreibe ich in Stichworten deren Inhalt. Im Moment habe ich etwa 8 Beiträge in Arbeit. Je nach Laune und Aktualität schreibe ich am einen oder anderen weiter. Vor wenigen Tagen habe ich einen Beitrag über das Ende der Aera Merkel angefangen. Er hat den Arbeitstitel „Endlich – Ein Nachruf !“

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2. Nov. 2019: Stunden kein Internet

Heute Samstag-Morgen ist das Internet meines Anbieters 3bb etwa 4-5 Stunden ausgefallen. Es gab kein WhatsApp, aber auch keine Zeitungen zum lesen.

Ein eigenartiges Gefühl in einer Welt, die auf Internet basiert. Ich kam mir sehr unsicher vor. „Was mache ich ohne Internet 9’000km von der Schweiz entfernt?“ fragte ich mich.

Einige von Euch werden mich auslachen, weil zu Hause auch ohne Internet alles normal abläuft. Die regelmässigen Stänkerer werden dumme Sprüche machen.

Für mich ist die Frage jedoch berechtigt. Anlässlich meines ersten Thailand-Aufenthaltes vor 12 Jahren hatte ich noch kein Internet und und war recht einsam, weil ich keine Bande zur Heimat hatte. Heute bin ich vom funktionierenden Internet abhängig:

  • Alle meine Zahlungen sowohl die in der Schweiz aber auch die in Thailand laufen über eBanking
  • Meine gesamt Brief-Post erhalte ich nur doch in digital gescannter Form durch ePost
  • Meine gesamte Korrespondenz, Verträge, Rechnungen etc sind in einem Cloud dirgital verfügbar.
  • Ueber das Geschehen in der Heimat informiere ich mich über die noch erhätlichen OnLine-Portale von Zeitung. Wie ihr bereits von mir gelesen habt, haben sich die meisten Schweizer Zeitungen davon bereits verabschiedet.
  • Meine Kontakte zu meiner Familie und auch Freunden in der Heimat wickle ich über WhatsApp, Viber und Facebook ab
  • Ein wichtiger Bestandteil und Lebenszeichen basiert auf meinem „Thailand-Tagebuch“

Mein Leben ohne Internet müsste ich total umstellen.

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1. Nov.: PEST-Control (Schädlings-Bekämpfung)

Ich lag auf meinem Liegestuhl, um mich von meiner heutigen 96km-Ausfahrt zu erholen. Ich träumte süss, als ich denn typischen Ton hörte, den Laubbläser von sich hergeben. Ich roch den typischen Duft von Chemie! Es war der Schädlingsbekämpfungs-Trupp von Hua Hin unterwegs. Sie spritzten ihr starkes Gift in alle Kanalisationslöcher, um den Ratten und Schlangen den Garaus zu machen.

Ein Sprung ab dem Liegebett, die Wäsche zusammen geräfft und den Stuhl samt Liege ins Wohnzimmer gestellt. Leider reichte es nicht mehr, die Fenster zu schliessen. Jetzt muss ich eben das ganze Haus lüften.

Am nächsten Tag kamen sie nochmals. Warum auch? Ich bekam nun die Gelegenheit, neue aktuelle Photos zu machen.

Kampf gegen die Tigermücke und Dengue Fieber

Zwei Wochen später am 11. Nov. 2019 kamen sie erneut und spritzten das Gift in die Kanalisation und die Gärten. Nun war ich mir sicher. Dies war eine Aktion gegen die Tigermücke und seine Larven, die das Denque-Fieber verbreiten. In der Tat hat sich das Denque-Fieber bis nach Hua Hin ausgeweitet. Mein Nachbar erkrankte letztes Jahr an dieser Krankheit, für die es noch keine Impfung gibt.

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Okt. 2019: Live Ticker vom „Thai-Max“

+++ Shiva-Restaurant +++ Skirennsport ist Mord +++ Ausfahrten mit dem Rennrad +++ Jetlag +++ Parlamentswahlen Schweiz +++ NZZ, BaZ verstossen gegen „Pressefreiheit“ +++ RIP Schweizer Zeitungen +++

Live Ticker

30. Okt. Essen im Shiva Ayurveda (Indisch)

Es ist eines der schönst gelegenen Restaurants in Hua Hin, das „Shiva Ayurveda Restaurant„. Gelegen in Hin Lek Fai 2 Road (opposite Chom Dong Villa) Hua Hin Soi 88, in einem kleinen Park, liebevoll gepflegt mit vielen Sträuchern und Blumen. Ich kenne diesen Kleinod seit Jahren, Mit Silvia und Elisa war ich wieder dort und habe mich verwöhnen lassen. Ein gelungener Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde.

26. Okt.: Eröffnung Ski-Weltcup-Saison in Sölden

Ueber VPN habe ich mich aufs Schweizer Fernsehen angewählt und mir den Riesenslalom der Frauen im italienischen Sölden angeschaut. Skirennen gehören zu den gefährlichsten Sports-Anlässen. Es gibt wenige Rennen, in denen nicht der eine oder andere Sportler mit einem Bänderverletzung am Knie ausscheidet und operiert werden muss. Das Unfall-Risiko ist enorm. Der F1-Rennsport ist ein Kindergarten-Rennen im Vergleich zu den Skirennen.

Auch an diesem Rennen hat es eine Fahrerin erwischt. Die Oesterreicherin Bernadette Schild musste mit dem Helikopter abtransportiert werden! Das Fernsehen zeigte genüsslich in mehreren Wiederholungen den schrecklichen Sturz. Ein Aergernis! Ich gebe zu: Skirennsport ist Mord!

Das nachstehende Foto ab meinem PC zeigt die Live-Uebertragung von den Swiss Indoors in Basel, die nach dem Skirennen folgte. Roger Federer gewann den Halbfinal gegegn den Griechen Tsitispras

26. Okt. 2019 Halbfinal Swiss Indoors Basel Roger Federer Tsitispras

Meine interne Zeitumstellung (Jetlag)

Nach 3 Nächte hat meine interne Zeitumstellung funktioniert und ich schlafe mit kleinen Unterbrüchen bis 7 Uhr Morgens Thailand-Zeit …. und kann wieder fast normal aufs „Häuschen“.

22. und 24. Okt.: Ausfahrten mit dem Rennrad

Es ist zur Zeit heiss in Hua Hin. Tagsüber im Schatten um 32-34 Grad. Noch an der Dienstag-Ausfahrt zur Dolphin Bay habe ich gelitten. Und trotzdem durfte ich zufrieden sein. 76 km in einem 25er-Schnitt ist für mich nicht schlecht.

Zwei Tage später fuhren wir bei ähnlichen Verhältnissen via Pranburi Dam über die ganz neu asphaltierte Klong Road ins Army Camp. Das „Army Camp“ ist wie der Name sagt, eine enorm grosse Anlage der thailändischen Armee mit Spielplätzen und einem eigenen Radweg durch die mehrere Quadrat-Km grosse Anlage. Sie ist um einiges grösser als der Kanton Basel. Ich legte 80 km in einem 26er-Schnitt zurück.

Mein Trek-Rennrad

19./20. Okt.:Parlamentswahlen in der Schweiz: Erdrutsch für eine klare Klima-Politik

Nach diesen überraschungreichen Wahlen in meiner Heimat muss ich mich schon äussern. Ich kann nicht immer nur meinen Deutschen Nachbarn den Spiegel vor ihr Gesicht halten.

Die Grünen Parteien haben gewonnen. Das Schweizer Volk will eine klare Klimapolitik!

Grosse Verlierer sind die bisherigen Spitzenreiter SVP, FDP und SP. Jede dieser drei Parteien hat ungefähr 10% Ihrer Wählerschaft verloren. Die Grünen hingegen haben ihre Wählerschaft verdoppelt.

Umgerechnet in Sitzen sieht es nicht mehr so dramatisch aus: Die populistische SVP verfügt immer noch über 53 Sitze, die SP über 29 und die FDP über 28 und die CVP über 23 Sitze. Die beiden Grünen Parteien kommen zusammen auf 44 Sitze. 9 Sitze gehen an andere kleine Parteien.

Dennoch war es ein klarer Schuss vor den Bug. Das Schweizer Volk will eine echte Klimapolitik und nicht das „Wischi-Waschi“ der beiden SVP/FDP-Parteien. Zudem wird nicht alles so heiss gegessen, wie es ausschaut. In der Schweiz hat das Volk in all den wichtigen Sachfragen das letzte Entscheidungsrecht. Oft entscheidet es ganz anders, als die Parteigrössen es wollen! Dies musste die populistische SVP als grösste Partei der Schweiz mehrfach erfahren. Das Schweizer-Volk mag einfach keine „Gessler“, d.h. Leute, die meinen, alles besser zu wissen!

Apropos Regierung. Im Gegensatz zu Deutschland besteht unsere Regierung „Bundesrat“ aus 7 Mitgliedern der 4 grössten Parteien. Diese sieben sollten nach dem Kollegialitäts-Prinzip arbeiten und entscheiden. Diese Bundesräte werden jeweilen von der Bundesversammlung im Dezember gewählt. Meistens werden die Ehemaligen bestätigt. Selten wird einer abgewählt. Von Fall zu Fall, d.h. je nach Thema, werden für Abstimmungen im Parlament neue Koalitionen unter den Parteien geschmiedet.

Die NZZ schränkt meine Pressefreiheit ein

Seit einigen Tagen sind die Beiträge der OnLine-Ausgabe der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und der BaZ (Basler Zeitung) nicht mehr frei lesbar, obwohl man sich fürs Lesen registrieren konnte/musste. Dies ist ein Affront gegen die Schweizer Bevölkerung und Politik-Interessierte. Ich meine sogar, dass dieses Vorgehen gegen die Pressefreiheit und das freie Lesen von Publikationen verstösst. Ich weiss nicht, wo ich im Raume Hua Hin eine NZZ oder eine BaZ kaufen kann. Zudem frage ich mich, was die beiden Verlage mit meinen persönlichen Angaben machen, die sie erschwindelt haben. Dies wäre dann noch Betrug!

Es geht mir ja nicht nur um die eine Zeitung NZZ. Ich bin ein Vielleser und lese BaZ, BZ, Blick, Spiegel und Focus. Im Moment sind nur der Blick, Spiegel und Focus frei lesbar. Wenn ich für alle 6 Titel die jetzigen exorbitanten OnLine-Abo-Gebühren bezahlen müsste, käme mir dies auf mindestens SFr. 120.–/Monat oder 1’440.–/Jahr. Die Presse muss sich da schon etwas hintersinnen, bevor sie den letzten Leser verlieren.

Kürzlich habe ich im Google nach „Brexit …“ gesucht. Dabei auch einen Beitrag der NZZ entdeckt. Ich wollte ihn lesen! Aber tote Hose. Ich erhielt nur ein Angebot für ein Abo.

Ich habe nun beide Organe aus meinem Lese-Verzeichnis geschmissen. Ich begnüge mich mit dem Blick fürs Oberflächliche und dem den beiden Deutschen Erzeugnissen Spiegel, Focus sowie ein paar freien News Portalen. Da kann ich nur noch schreiben: „RIP Schweizer Zeitungen“

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ZDF, ARD, SRF in Thailand

Seit Jahren schaue ich mir in Thailand die Fernseh-Sendungen der grossen deutschsprachigen Sender wie ARD, ZDF, PHOENIX, SRF etc an. Ich verwende dazu Internet und ab meinem PC die jeweiligen Mediatheken oder das Gratis-Programm „ZATOO„.

Damit ich auch Sendungen ansehen kann, die fürs Ausland gesperrt sind, wie z.B. Sportsendungen oder Diskussionen oder Shows, nutze ich ein VPN-Programm. In meinem Falle das „hide.me„. Dieses kostet etwa SFr. 65.–/Jahr. Es gibt aber auch gratis-Programme. Dieses VPN-Programm wählt mich mit einer IP-Adresse in meinem gewünschten Lande ein und gauckelt dem Fernsehsender vor, dass ich aus seinem Lande wie z.B. Deutschland seine Sendung anschaue.

Auf diese Weise habe ich bei Phoenix das Kasperle-Theater aus dem britischen Unterhaus übers Brexit zu Gemüte geführt. Ich war selten derart aufmerksam, wie letzte Woche bei diesen Uebertragungen.

26. Okt. 2019 Halbfinal Swiss Indoors Basel Roger Federer Tsitispras

Oder gestern Abend den Tennis-Halbfinal an den Swiss Indoors in Basel zwischen Roger Federer und Tsitispars, den der Schweizer gewann.

23. Feb. 2015: Basler Morgestraich bei 28Grad C

Als nächstes grösseres Ereignis werde ich mir anfangs März 2020 den Basler Morgestraich einplanen, der in Basel exakt um 4 Uhr früh anfängt, den ich aber wegen der 6-stündigen Zeitverschiebung um 10 Uhr Thailand-Zeit anschauen kann.

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Einkaufen auf dem „Chat Chai Market“


Der „Chat Chai Market“ ist der tägliche Tagesmarkt in Hua Hin und liegt mitten in der Stadt. Er ist uralt. In ihm findet man noch die ursprünglichen Thai-Shops. Er findet in einer Art Markthalle mit Nebenstrassen statt. Das Gebäude ist fast 100 Jahre alt und seit Mitte der 1920er Jahre geöffnet. Man erkennt das Gebäude an den sieben halbkreisförmigen Kuppeln an der Vorderseite der Phetkasem Road.

Der „Chat Chai Market“ ist in erster Linie ein Lebensmittel-Markt. Hier kann man günstig frische Meeresfrüchte, Fleisch, Obst, Gemüse, Gewürze, Nüsse und viele Thai Snacks erwerben. Es gibt auch eine Menge Stoffläden.

26. Okt. 2019 Hua Hin „Chat Chai Market“

Der Chat Chai Market gehört zu einer unserer bevorzugten Einkaufsorte. Heute musste unser neuer Kühlschrank wieder aufgefüllt werden. Also fuhren wir zum Markt. Nun ist Pat nicht mehr zu halten. Als erstes kauften wir 3 kg Mangos für mich. Zur Zeit ist Hochsaison für diese wunderbare Frucht. (150 THB für 3 kg, das entspricht etwa SFr. 5.–.). Pat benötigte für ihre feinen Speisen Fleisch, Gewürze, chinesische Nudeln, Shrimps, Gemüse und zum Schluss in einem Geschäft schräg vis-à-vis Pouletschenkel.

Spannend und überraschend ist es um 8 Uhr am Morgen, wenn die Thai-Nationalhymne abgespielt wird und jedermann dort stehen bleibt, wo er eben war. Verrückte Welt, denn auch die Autos und Scooter halten an.

Ich finde das Gewusel spannend. Unzählige Geschäft und Thais. Alles arbeitet oder kauft ein. Dazwischen ein Scooter, der das Eis für die Fische oder die Grosseinkäufe zum parkierten Auto bringt. Beim Fisch-Markt ist der Boden nass und rutschig. Hier werden Fische direkt verarbeitet und ausgenommen.

26. Okt. 2019 Hua Hin „Chat Chai Market“

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Das Leben in Thailand kann auch teuer sein !!!!!

Ich kam eben erst in Thailand an und habe den Eindruck, mein Geldbeutel hätte den „Dünn-Pfiff“. Warum?

  • Ich berichtete bereits, dass meine Waschmaschine definitiv ausgestiegen ist.
  • Gestern am Dienstag entdeckte ich, dass mein Bier lauwarm war. Nun hat doch tatsächlich auch mein Kühlschrank das zeitliche gesegnet.
  • Und heute startete ich den Angriff auf meine überwuchernden Winden. Ich engagierte einen Thai-Arbeiter, der meinen kleinen Vorgarten von den wuchernden Winden befreien und neu einrichten soll. Er muss dazu auf einer Leiter mindestens 6 Meter am Strommast hocklettern denn soweit haben sie sich emporgeschlängelt. Zudem will ich, dass alle Erde entfernt wird, denn sie enthalten die Winden-Sporen und -Wurzelreste, aus denen immer wieder neue Pflanzen wachsen. Er macht es zu einem Fix-Preis inkl. Steine von einem Wasserfall zu 6’000 THB ( (entsprechend etwa SFr. 200.–)
  • Dann musste ich im Bangkok Hospital die Kosten für meine Makula-Augenspritze vorauszahlen: 63’000 THB (entsprechend etwa SFr. 2070.–). Dieses Geld bekomme ich von der Krankenkasse wieder zurück.
  • Es ist noch nicht zu Ende, denn die Haftpflicht für meinen Honda-Roller à 1’642 THB (entsprechend etwa SFr. 54.–) und die Vollkasko für mein Toyota Auto à 15’425 (entsprechend etwa SFr. 507.–) sind fällig. Duies
  • und nicht zu vergessen der monatliche Mietzins von 17’000 THB (entsprechend etwa SFr. 560.–)

Aber nach menschlichem Ermessen werden meine Zahlungen, abgesehen von der Augenspritze jeden Monat und dem monatlichem Mietzins, sich wieder normalisieren

23. Okt: Einkauf im PowerBuy alias Mediamarkt

25. Okt. 2019: Neuer und alter Kühlschrank

Meine Vermieterin gab mir den Tip, dass ab 1. Nov. die Zeit der grossen Ausverkäufe sei. Abschläge bis zu 50% seien möglich, meinte sie. Dies wäre ja ideal bei meinen zwei Ausfällen Kühlschrank und Waschmaschine.

Um uns über die möglichen Modelle vorzuorientieren gingen wir in das Geschäft „PowerBuy“, ähnlich einem Mediamarkt in Europa. Zum Schluss erwirtschafteten wir uns gegen 40% Rabatt für beide Geräte, erhältlich aber sofort. Dies war für mich im Falle des Kühlschrankes ein Geschenk, denn ein warmes Bier ist eher eine Medizin als ein Durstlöscher.

Der Kühlschrank mit Tiefkühlfach und die Waschmaschine beide vom Hersteller LG kosteten schlussendlich je 11’500 THB (entsprechend je SFr. 378.–)

Auslieferung und Installation

Der LG-Kühlschrank wurde bereits am Tag darauf geliefert und seither kann ich wieder mein kühles Bier geniessen. Wir haben gut ausgewählt. Ein grosser Kühlschrank Mod. GN-B422SQCL.ADSPLMT mit 400 Liter und grossem Gefrierfach von 117 Liter.

Die LG-Waschmaschine Mod. FM1208N6W.ABWPGST mit 8kg Inhalt hätte am selben Abend geliefert werden sollen, aber sie soll, wie mir die Vertreterin von PowerBuy beichtete, beim Aufladen auf den Transporter zu Boden gefallen sein! Am Sonntag Abend, 27. Okt. wurde sie dann ausgeliefert und installiert. Grossartig fand ich, dass die Monteure einen zusätzlichen Sicherungsschalter 30A montierten, und dies ohne zusätzliche Kosten. Unverzüglich haben wir eine Wäsche gestartete. Es hatte sich ja genügend angesammelt. Wir beide waren begeistert ab der Lautlosigkeit und der Laufleistung. Kein Vergleich zur alten Maschine.

27. Okt. 2019: PowerBuy LG Waschmaschine

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18. Okt. 2019: Gelandet in meiner 2. Heimat

Am Donnerstag, 17. Okt um 17:55 startete der Swiss Flug LX180 in Zürich und etwa 10,5 Stunden später landete ich um 09:25 in Bangkok Suvarnabhumi. Es dauerte keine 15 Minuten und ich war bei der Immigration durch, hatte mein Gepäck vom Rollband gefunden und stand am Gate 4, wo ich von Pat, JuJee und Lucien erwartet wurde. Lucien war so lieb und brachte mich nach Hua Hin.

Erstmals wurden mir bei der Thai-Immigration die Fingerabdrücke an beiden Händen abgenommen

Mein Haus war sauber geputzt. Kein Stäubchen. Einzig der Vorgarten war wiederum total überwuchert von den Winden, die Pat vor ein paar Jahren pflanzte. Sie liebte ihre blauen Blüten. Seither herrscht ein Chaos im Garten. Jedes Jahr, wenn ich ankomme, muss ich die wuchernden Winden herausschneiden. Aus jedem Wurzelrest wuchs wieder eine neue Pflanze. Ich habe es mit dem „Glyphosat Round Up“ versucht, aber immer taucht wieder eine neue Pflanze auf. Ich lasse nun ein Gärtner kommen, der alle Erde mit allen Wurzelresten herausschaufeln soll. Ich plane eine Neu-Pflanzung!

Nach dem ersten Einrichten im Hause stand Einkaufen im Grossmarkt „Makro“ auf dem Programm. Alles was man so braucht, wie Wasser, Bier, Cola, Saucen, Butter, Eier, Konfitüre, Kaffee etc, luden wir in zwei Einkaufswagen. Aber wir hatten nicht mit der thailändischen Pünktlichkeit gerechnet. Vorschrift ist Vorschrift! Alkoholisches darf erst ab 17 Uhr oder über den Mittag verkauft werden. Also warteten wir, denn es war erst 16:35 Uhr. Die Kassen sind so programmiert, dass keine Alkoholika vorher eingetippt werden können.

Zurück wollten wir in unserem Thai-Restaurant essen gehen. Ein gemütliches Lokal mit typischen Thaispeisen. Aber es war nicht mehr dort. Gähnende Leere! Alles war abgeräumt. Typisch Thai. Sie wechseln von einem Tag auf den anderen ihren Standort. Wir mussten der Not gehorchend in einem Thai-Schuppen für Ausländer essen gehen, denn mein Roller war noch nicht fahrbereit.

Der Bau an der Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecke von Bangkok nach Hua Hin schreitet voran. Die Hochbahn-Stelzen stehen. Eine neben der anderen. Kein schöner Anblick, aber zweckmässig. Sie wird Hua Hin in zwei Teile teilen. Ein weiterer fataler Fehler in der Bauplanung von Hua Hin.

Pat ist recht fit. Manche der früheren Krankheiten sind behoben. Ihr Herz schlägt normal und ihr Knie bereitet auch keine Probleme mehr. Sie muss keine Tabletten nehmen. Der linke Arm, den sie letztes Jahr fast nicht mehr bewegen konnte und unendliche Schmerzen bereitete, ist wieder zu 80% funktionsfähig. Ihre fehlende Stimme überwinden wir durchs Schreiben auf dem Handy.

Zweiter Tag in Hua Hin

Ich habe mehr schlecht als recht geschlafen. Aber doch insgesamt 10 Stunden. Es war auch nachts heiss. Es hat nicht abgekühlt. Erst gegen Morgen sank die Temperatur unter 30Grad. War es in den letzten Jahren auch so heiss? Ich meine, mich um diese Zeit an tiefere Nacht-Temperaturen zu erinnern. Mein Körper hat sich noch nicht angepasst. Dies wird noch 1-2 Tage dauern. Wir kühlten mit dem Deckenventillator.

Nun habe ich auch meinen Honda-Roller in Betrieb genommen. Ich musste nur die Pneus aufpumpen. Er startete auf Anhieb. Auch typisch Thai. Diese Allzweck-Roller sind nicht umzubringen. Dann gings auf den Markt. Mangos (1 kg à SFr. 1.50), Papayas, Gemüse und Hackfleisch (500 gr kosteten etwa SFr. 2.–) standen auf der Einlaufsliste. Pat wird für mich etwas feines kochen

Letztes Jahr, kurz bevor ich zurück in die Schweiz abreiste, ging die Wasch-Maschine kaput. Leider war die Wasch-Maschine immer noch defekt. Maleena hat nichts gemacht. Auch dies ist typisch Thai. Zuverlässigkeit ist ein Fremdwort. Aber damit muss man leben und darf sich keineswegs ärgern.

Meine Rad-Freunde der „Hua Hin Roadies“ begrüssten mich über Facebook. Zu meiner Ankunft organisieren sie für den nächsten Dienstag eine leichte Ausfahrt „Welcome Maxi“ an die Dolphin Bay über etwa 75 km.

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Meine weiteren Erlebnisse berichte ich in meinem „Sommer-Tagebuch“

Seit dem 4. März weile ich wieder in Europa. Bis wahrscheinlich Mitte Oktober 2019.  Ueber meine Erlebnisse in der Schweiz und Istrien berichte ich wie immer in meinem „Sommer-Tagebuch

Durch Anklicken dieses Fotos wirst ins „Sommer-Tagebuch“ weitergeleitet

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Feb./März 2019: „Live Ticker“ vom Thai-Max

+++ René Dörig RIP +++ Goodbye Hua Hin +++ Wahlen in Thailand +++ Missbrauchskonferenz Vatikan +++ Poulet-Schenkel +++ Ruedi Ryser +++ Rücksichtsloses Deutschland +++ Ueberraschung in Thailand +++ Plattfuss am Rennrad +++ Trump in Vietnam +++ Keyboard defekt +++ Hua Hin Roadies +++ CDU/CSU Abtreibung +++ Brexit +++

Live Ticker

2. Juni 2018: René und Orsola Dörig in Acqui Therme Ristorante La Loggia

27. Feb. 2019: René Dörig ist nicht mehr unter uns

Er ist am Mittwoch, 27. Feb. 2019 68-jährig in seinem lieben Acqui Therme (Piemont) gestorben, nachdem er wenige Tage vorher aus Hua Hin zurückkam. Ich habe ihn und seine Frau Orsola immer in Hua Hin getroffen. Zwei Mal besuchte ich die beiden in ihrem wunderschönen Haus hoch über Acqui Therme im Piemont. Er war ein Feinschmecker und liebte den feinen einheimischen Wein. René ist in Zürich aufgewachsen und vor etwa 25 Jahren nach  Italien ausgewandert, wo er sich als erfolgreicher Häuser-Makler betätigte Ich werde ihn vermissen und nie vergessen.

31. Dez. 2018: Mein 76. Geburtstagsfestli im Baan Pal Coffee

Goodbye Hua Hin

Es ist so weit. Die letzten Tage in Hua Hin sind angebrochen. Gestern Dienstag, 26. Feb. wurde ich von 24  „Hua Hin Roadies“ in einer schönen Rennrad-Ausfahrt an die Dolphin Bay verabschiedet. Unvergesslich der „Maxi-Song“. Am Abend vorher war ich nochmals mit Ruedi und Christina zusammen. Sie werden am Mittwoch, 27. Feb.  in die Schweiz zurückfliegen. abreisen. In einem letzten Pool-Billard-Spiel konnte ich zweimal die Oberhand behalten und den Ruedi schlagen. Im ersten Spiel lag er 4 Kugeln voraus und musste nur noch die Schwarze lochen, bis ich mich zusammenriss und das Spiel zu meinen Gunsten drehte.

Ein Bild aus alten Zeiten, als ich noch mit Profis wie den Karli Holzhauser spielte

21.-24.  Feb. 2019: Missbrauchskonferenz kath. Kirche

Seit dem 21. Feb. haben  während 3 Tagen in Rom unter Papst Franziskus zum ersten Mal katholische Bischöfe über die Missbrauchsskandale in der Kirche beraten.

Man muss sich dies auf der Zunge zergehen lassen. Seit Jahren ist bekannt, dass die katholische Kirche dieses Problem hat und mit allen Mitteln versucht zu vertuschen …. und nach jahrelangem zögern setzen sich die Herren zusammen, um etwaige Massnahmen zu beschliessen.

Ich kann es vorweg nehmen: Das Ergebnis war ein Fiasko! Ein Katastrophe für kaputte Kirche.

Dieses Thema und vorallem deren Lösung ist mir sehr wichtig. Meine Gedanken über dieses missliche Thema, über diese Verbrechen einer christlichen Institution schreibe ich in einem gesonderten Beitrag in diesem Thailand-Tagebuch nieder.

Wahlen in Thailand

Ob sie wirklich am 23. März statt finden werden, weiss noch niemand genau, aber die Propaganda hat eingesetzt. Seit ein paar Tagen sieht oder hört man Lautsprecher-Wagen mit grossflächigen Werbeplakaten und voller Lautstärke der einzelnen Parteien auf den Strassen herumfahren. Am Strassenrand sind Posters und Plakate der Spitzen-Kandidaten aufgestellt.

21. Feb. 2019: Poulet-Schenkel

Bereits am morgen früh war ich mit Pat auf dem Markt, resp. einem Geschäft vis-à-vis vom städtischen Markt in Hua Hin. Pat brauchte Poulet-Schenkel und Brüstchen für ihr Massama-Gericht. Die Preise waren faszinierend. Für 1 kg rohe Poulet-Schenkel mussten wir 53 Baht bezahlen, das sind etwa SFr. 1.60. Die Umgebung war sauber, ähnlich einer Metzgerei bei uns in der Schweiz.

1 kg Poulet-Schnkel ca SFr. 1.50

12. Feb. 2019: Besuch aus der Schweiz

Wer kennt ihn nicht, den Ruedi Ryser aus Basel (ha ha ha).  Am 23. Nov. 2018  liess es sich ein neues Hüftgelenk einpflanzen. Und anstatt in die Reha zu gehen, reiste er (auf mein Anraten) nach Thailand. Zuerst in den Süden, dann noch nach ChiangMai, machte dort eine mehrtägige Trecking-Tour, und seit dem 12. Feb. residiert er nun in Hua Hin.

In der Zwischenzeit haben wir bereits ein paar Ausfahrten mit dem Rennrad gemacht. Er ist erstaunlich fit und beweglich. Man merkt wenig, dass er einen derart schwere Operation hinter sich hatte. Heute am Samstag, 16. Feb. waren wir 125 km im Sam Roy Yot National Park unterwegs

14. Feb. 2019: Ruedi Ryser mit mir anlässlich der Ausfahrt nach Cha Am

9. Feb. 2019: Thailändische Prinzessin gibt auf

Die Schwester des designierten Königs von Thailand zieht ihre viel beachtete Kandidatur für die anstehenden Parlamentswahlen zurück. Prinzessin Ubolratana reagiert damit auf den enormen öffentlichen Druck aus dem Königshaus (Zitat: ntv vom 9.2.2019)

8. Feb. 2019: Deutschland: Rücksichtslos und eigennützig

In den nachfolgenden Gedanken geht es nicht um die Frage, ob die Russen oder die Amerikaner die zuverlässigeren Geschäftspartner gewesen wären, sondern um das seit einiger Zeit sehr dominante Auftreten Deutschlands  gegenüber den anderen 27 EU-Staaten. Ich bin mir bewusst, dass man den Amerikanern als Lügennation zur Zeit auch nicht mehr über den Weg trauen darf.

Kürzlich habe ich mich zum Thema „Sau-Schwobe“ geäussert. Wer sich nicht mehr daran erinnert, kann meine Gedanken unter „Oktober 2018 „Live Ticker“ vom Thai Max“ nachlesen.

Mit dem Entscheid zum „Pipeline-Projekt Nord Stream 2„, Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland,  hat Deutschland ihre Interessen gegen den vielfältigen und berechtigten  Widerstand und Kritik von EU-Partnern durchgeboxt. Dass dadurch Geschäfts- und Sicherheitsinteressen europäischer Partner im Baltikum und in Ostmitteleuropa, allen voran jene Polens und der Ukraine, mit Füssen getreten werden, hat Berlin schnöde beiseitegewischt. Ob sich damit Deutschland Freunde schafft? Wen wunderts, dass einige Länder sich gegen die Deutsche Vorherrschaft in der EU mit Händen und Füssen sträuben!

Wer mehr über dieses Thema lesen will:

7. Feb. 2019:Thailand ist immer für eine Ueberraschung gut!

In Thailand hat sich ein Novum ereignet: Zum ersten Mal bewirbt sich ein Mitglied der Königs-Familie um den Premierminister-Posten. Die Macht der thailändischen Armee gerät möglicherweise ins Wanken.

Im kommenden Mai jährt sich der Militärputsch in Thailand zum fünften Mal. Bis dann soll das Land wieder eine demokratisch gewählte Regierung haben. Doch nicht nur deshalb sind die für März angesetzten Wahlen ein Wendepunkt für das Land. Zum ersten Mal überhaupt kämpft auch ein Mitglied der thailändischen Königsfamilie um das Amt des Premierministers.

Die Kampfansage der 67-jährigen Prinzessin Ubolratana ist im südostasiatischen Land eine riesige Überraschung. Prinzessin Ubolratana, geboren 1951 in Lausanne, ist die älteste Tochter des vor zwei Jahren verstorbenen Königs Bhumibol. Ihr wird politische Nähe zum Shinawatra-/Thaksin-Clan nachgesagt.

Nicht nur bricht Ubolratana mit der Tradition, dass sich die thailändische Königsfamilie aus der Politik raushält. Mit ihrer Kandidatur schockt die Königstochter auch alle anderen Bewerber vorallem den Armee-General Prayut Chan-o-cha für das Amt. In Thailand ist es höchst unüblich und sogar strafbar, Mitglieder der Königsfamilie zu kritisieren oder gar anzugreifen. Ob so überhaupt ein richtiger Wahlkampf möglich ist, bleibt abzuwarten.

Die thailändische Armee schickt im März mit dem Heeresoffizier Prayut Chan-o-cha den amtierenden Premierminister als eigenen Kandidaten erneut ins Rennen. Seine Wahl galt bis jetzt als so gut wie sicher. Mit der Kandidatur von Ubolratana hat sich das geändert

7. Feb. 209: Plattfuss (Reifen ohne Luft)

Es sind Pechtage, die mich im Moment verfolgen. Keine schlimmen, aber immer kleine Sticheleien.  Am Vortag zur Donnerstags-Ausfahrt habe ich meine Reifen am Rennrad kontrolliert und festgestellt, dass die Seiten-Karkasse des Vorderreifens nicht mehr 100% ist und ausfranst. Ein platzender Vorderreifen ist immer gefährlich, deshalb habe ich einen neuen Reifen und neuen Schlauch montiert. Das Beste vom Besten, einen „Continental Vectran 4000“.

Am nächsten Tag Ausfahrt zu den Weinbergen von Hua Hin. Auf dem Rückweg nach etwa 60 km „Plattfuss“ am Vorderreifen. Wir fanden nichts im Reifen, das dieses kleine Lock im Schlauch verursacht haben könnte. Ich bin gespannt, ob der neue Schlauch hält oder ob wir dennoch etwas Spitziges im Reifen übersehen haben. Ich hoffe nicht, denn ein erneuter Platten wäre äusserst ärgerlich. Ich hatte über 2 Jahre Ruhe.

Trump in Vietnam und nicht in Thailand

Hatte schon Angst, mein lieber Freund Trump trifft sich Ende Februar mit Nordkoreas Machthaber Kim in Thailand und hätte mir damit meinen Rückflug in die Schweiz vermasselt! Er trifft ihn nun in Vietnam. Ob Vietnam ein gutes Pflaster für die Amerikaner ist? Dort haben sie 1975 eine verheerende Niederlage erluitten. Ob Trump erfolgreicher sein wird?

6. Feb. 209: Keyboard meines Notebooks defekt

Wie aus dem Nichts heraus funktionierten heute morgen die Tasten  „A“  und „1“ auf meinem erst 2 Jahre alten Acer-Notebook nicht mehr. Nach eingehenden Tests bin ich sicher, dass es kein Software-Fehler oder ein externer Eingriff sein konnte. Es musste an der Hardware liegen.

Anfänglich war ich total deprimiert und wollte bereits auf meinen alten Packard-Ersatz-Notebook wechseln. Da erinnerte ich mich an das externe USB-Keyboard, das ich für solche Zwecke als Backup im Schank liegen habe. Und seither bin ich wieder Online und zufrieden..

Ein ähnliches Problem mit der Tastatur hatte ich bereits vor einigen Jahren mit meinem  alten Toshiba-Notebook, als die Gross-/Klein-Taste ausfiel und nicht mehr ansprach. Auch damals musste ich auf ein externes Keyboard wechseln.

5. Feb. 209: 29 Teilnehmer an der Ausfahrt der Hua Hin Roadies

Jan. 2019: Max in voller Fahrt

Im 2011 wurden die „Hua Hin Roadies“ gegründet. Es ist der Rennrad-Club hier in Hua Hin. Ueber Facebook organisieren wir unsere Ausfahrten. Täglich ist eine ausgeschrieben. Ich nehme etwa an 2 oder 3 in der Woche teil.  Heute gings zur wöchentlichen Ausfahrt an die Dolphin Bay resp,. zum „Baan Pal Coffee“, wo ich mit einem Bananen Crèpe und einem Bananen Smoothie verwöhnt werde. Sage und schreibe 29 Fahrer nahmen daran teil. Es war ein Rekord! Wie üblich teilten wir alle in 2 Gruppen ein, in eine langsamere und eine schnellere.  Die Distanz war für mich 85km.

3. Feb. 209: Die CDU/CSU kriminalisiert die Frauen

Ich sah am Sonntag-Abend, 3. Feb. 2019 die Anne Will Talk-Show über die Abtreibung mit dem CDU-Abtreibungsgegner Philip Amthor. Mich schaudert es bereits, wenn ich den Namen dieser vermeintlichen CDU-Hoffnung höre, denn seine erz-konservative Meinung macht mich kotzübel. Er spricht wie ein Mann mit Lebenserfahrung, sollte aber mit seinen 26 Jahren erst einmal hinter den Ohren trocken werden.

Es ist ärgerlich, ja kläglich und abstossend, dass einmal mehr die beiden christlichen Parteien CDU/CSU in Deutschland die Frauen kriminalisieren, wenn sie abtreiben wollen oder müssen.  Die beiden Parteien brauchen einen Denkzettel. Man sollte ihnen die Stimme bei den nächsten Wahlen verweigern. Sie missbrauchen Euer Vertrauen.  Oder habt ihr das Gefühl, sie vertreten Euere Interessen? Abtreibung? Sterbehilfe? Diesel-Skandal? etc

Deutschland ist stolz auf Ihr 100-jähriges Frauenstimmrecht, aber bis heute haben die Frauen (aber auch die Männer) kein freies Entscheidungs-Recht!

Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass ich als Freisinniger mit diesem Aufruf keinesfalls Werbung für die AfD, Linken, Grünen und roten Parteien mache! Aber die beiden Christlichen Parteien haben wie auch die katholische Kirche  ihre Daseinsberechtigung verspielt. Beide Organisationen unterdrücken die Menschen, anstatt sie zu vertreten!

Brexit – Degenerierte Engländer

Sie wollen Ihr Empire zurück! Sie wollen wieder eine Weltmacht sein! Grösser als die EU!  Die Britten kommen mir vor wie ein Rudel Schafe, das unkontrolliert dem Leithammel ins Verderben nachrennt und in die nächste Schlucht abstürzt.

Wenn man die Geschichte der Engländer seit 1950 verfolgt, war es immer ein Hin und Her. Sie waren absolut unzuverlässige Partner. Sie wollten z.B. keinen Euro, aber in der Euro-Zone mitreden.

Für das Land sehe ich schwarz. Eine Katastrophe bahnt sich da an. Ihr Wirtschaft wird um Jahrzehnte zurückgeworfen werden. Ein Selbstmord in Raten…. oder sollte man die Insel als Irrenhaus einzäumen?

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4. März 2019: Mein Newsletter als Thailand Abschluss

Liebe Freunde in nah und fern

Den Satz „Die Zeit vergeht in Windeseile“ schreibe ich in jedem meiner Newsletter. Mitte Oktober 2018 bin ich in Thailand eingetroffen und nun flog ich am 4. März 2019 bereits wieder zurück, um mit Renato B. seinen 80. Geburtstag zu feiern und um wieder einmal die Basler Fasnacht am 11./13. März zu geniessen.

Bereits zum 11. Mal habe ich den europäischen Winter in meinem geliebten Hua Hin  verbracht.  Bereits zum 11. Mal war Pat hier in Hua Hin und versüsste mir mein Leben. Zu ihren Ehren habe ich die Foto-Seite mit den  „Portraits von Pat“ total überarbeitet. Obwohl gesundheitlich stark angeschlagen, sie hat ihre Stimme vollkommen verloren, ist Pat mit ihren 65 Jahren immer noch eine sehr hübsche Power-Frau.

Mit dem Rennrad bin ich diese Saison grössere Distanzen gefahren, als mit meinem Auto und dem Roller. Seit Mitte Oktober nämlich gegen 3’000 km, davon allein im Januar/Februar dieses Jahres mehr als 1’500 km.

Ueber meine zukünftigen Erlebnisse werde ich in meinem „Sommer-Tagebuch“ berichten. Am 5. Mai werde ich in meinen Wohnwagen auf der Halbinsel Istrien dislozieren und dort bis Mitte August bleiben.

Ich wünsche Euch einen schönen Frühling und freue mich auf ein Wiedersehen in Basel, Istrien oder irgendwo in Europa

Liebe Grüsse Euer Max

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3. /4. März 2019: Es geht zurück in die Schweiz

3. März 2019: Die letzten Stunden in Hua Hin und Bangkok

Gestern hatte Pat unser Haus bereits auf Vordermann gebracht. Heute musste ich nur noch 1x die Wasch-Maschine laufen lassen. Eine Unterhose und ein Shorts sowie ein Waschtuch sind drin. Dann ein Knall! … und als ich nachschaute, sah ich viele Lämpchen und eine still stehende Trommel voller Wasser. Die Türe liess sich nicht öffnen und ein Waschprogramm auch nicht mehr starten. Jetzt hat es bestimmt das Lager der Wasch-Trommel zerrissen, analysierte ich Kopf schüttelnd!

Ich konnte nichts mehr tun, als ein Mail an die Hausbesitzerin Maleena zu schicken und sie bitten, denService kommen zu lassen. .

Um 13 Uhr sollte mich ein Taxi abholen, um mich ins Hotel Aranta in der Nähe des Flughafens Suvarnabhumi zu bringen. Es erscheint aber unverhofft bereits um 9:30 Uhr. Die Taxi-Chaffeuse hat jedoch Verständnis, dass dies für mich zu früh sei, und wird um 13 Uhr nochmals kommen.

Ursprünglich befürchtete ich, dass mein Koffer halb leer sein wird und ich ihn mit Stau-Material  füllen muss. Aber schlussendlich war er wie jedes Jahr dennoch bummsvoll. Auch ,mein Cabin-Trolley hat sich mittlerweilen gefüllt.

Punkt 13 Uhr kam die Taxi-Chauffeuse im 2. Anlauf und fuhr mich die 240km  ins Hotel Aranta. Es war viel Verkehr unterwegs, klar Sonntag-Nahmittag. Die Thais fuhren zurück nach Bangkok. Wir brauchten mehr als 4½ Stunden. Aber ich hatte ja Zeit. Im Hotel ass ich als Abschiedsessen „Koreanisches Hühnchen„.

Montag, 4. März/10 Uhr: Flug in die Schweiz

Um 10 Uhr wurde ich durch den Hotelbus zum Flughafen gebracht. Kein Problem bei der Immigration und Swiss-Checkin. Punkt 13:15 dockte die Boeing-777 der Swiss ab. Mein 12 stündiger Rückflug in die Schweiz begann. Das Essen im Flugzeug war sehr gut. Ich trank ein paar Glas Rotwein und dann eine Schlaf-Tablette. Nach 7 Stunden Schlaf erwache ich 2 Stunde vor der Landung und verpasste sogar das Frühstück.

Die Landung in Zürich war dann eher aussergewöhnlich, denn starke Sturmböen bis 130 km/h schüttelten das Flugzeug durch. Für mich war es weniger beruhiegnd, als ich auf einmal aus dem Fenster die Piste sah, weil das Flugzeug sich quer gegen den Wind stellen musste.

Einmal mehr war ich fast zufrieden mit dem Swiss-Service. Bemängeln muss ich einzig, dass keine Zeitungen und Zeitschriften mehr verteilt werden. Auch nicht in der Business-Klasse. Es ist keine zufriedenstellende Alternative, dass man die Zeitungen als PDF-File aufs mobile Telefon laden kann. Der Lesekomfort einer grossformatigen Zeitung auf einem kleinen Handy-Bildschirm ist sehr mangelhaft und gewöhnungsbedürftig! Eine solche Idee kann nur ein Theoretiker fällen!

Mit der SBB nach Basel

 

 

 

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Max als „Beinahe-Hausbesitzer“

Die Anna ist Besitzerin eines Kleider-Shops mit gleichnamigem Namens in der Shopping Mall in Hua Hin. Bei ihr kaufe ich oft Hemden und auch Shorts. Am vergangen Sonntag war ich wieder bei ihr und erstand mit ein weisses Hemd mit 2 Brusttaschen (im Camel-Look)  und eine blaue Hose. Dabei fragte sie mich, ob ich an einem Haus an der Soi88 interessiert sei? Nur 2 Mio THB (etwa 60’000 Franken) inkl Möbelierung, 3 Zimmer, europäische Küche etc. Ein gemeinsames Swimming-pool gebe es auch in der Ueberbauung! Es sei ihr Haus!

Ich kenne die Soi88. Vor etwa 8 Jahren habe ich dort oben hoch über Hua Hin im „Horizon-Ressort“ meinen 3. Winter in Hua Hin verbracht. Ich war dort nicht glücklich. Es war zu weit weg vom Kuchen, wie ich das Zentrum zu nennen pflege.

Ich bin zwar mit dem heutigen Haus und seiner Lage an der Soi94 zufrieden, aber die Besitzerin Maleena  scheint mir mehr aufs Geld, als auf einen happy Mieter wert zu legen. Reparaturen im Haus will sie einfach nicht übernehmen. Deshalb halte ich die Augen offen, um eine Alternative zu finden.

Wir machten für eine Besichtigung des Objektes für heute Montag-morgen 9 Uhr vor dem nahen 7/11 ab. Hier beichtete Anna, dass der Verkäufer sich etwas verspätet habe. Er habe viel zu tun und brauche Schlaftabletten, um überhaupt schlafen zu können.  Ich war ¨überrascht von einem Verkäufer zu hören, denn ich meinte, es sei ihr Haus. Ich kenne diese Verkaufs-Typen. Die gehen über Leichen. Scheinbar verdient sich Anna nebenbei eine Provisioon, wenn sie vermittelt.

20 Minuten mussten wir warten, bis endlich  ein schwarzer Porsche Panamera vor uns hielt! Dies erzeugte bei mir bereits Alarm! Ein Verkäufer der sich ein solch teures Auto leisten kann. In Thailand bezahlt man dafür gegen 300’000 Euro! (habe ich in Internet nachgeschaut)

Dany war sein Name, den ich aber erfragen musste! Er behandelte mich nicht wie ein potentiellen Kunden, sondern eher wie einen, dem man seinen Protz vorführen will. Ein negativ Punkt nach dem anderen. Meine Unmut war bereits sehr hoch!

Mit ihm fuhren wir die Soi88 hoch. Am „Horizon Ressort“ vorbei, immer weiter von Hua Hin weg. Da riss mir endgültig mein  Gedulds-Faden. Ich sagte  ihm, dies sei mir viel zu weit vom Zentrum weg. Ich sei an seinem Angebot nicht interessiert. Er möge bitte umdrehen. Er erzählte dann noch von den vielen „Europäern“, die hier wohnen bla bla bla.

Das ganze war ein Desaster. Ich erlebte hautnah, wie man einem Ferien-Gast ein Haus andrehen kann, scheinbar auch erfolgreich, wenn ich seinen Porsche berücksichtige. Der Andy war ein Typ, dem ich niemals über den Weg getraut hätte. Ein echter überhebliche, unsympatische Thai.

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