3. Dez. 2018: Ueberraschende Erfahrungen mit einer „Action Cam“

Action-Cams punkten, wo andere Kameras aufgeben, haben aber auch ihre grossen Schwächen

Ich verfüge über das ganze Repertoire an Foto-Apparaten. Angefangen von meiner geliebten Canon-D60-Spiegel-Reflex, über die kleine Lumix TZ41, bis zu den mobilen Telefonen. Nun habe ich mir als Neuestes eine „Action Cam“ zugelegt, nachdem ich ihre Vorteile bei meinem Thai-Freund Jack gesehen habe.

Die „Action Cams“ sind klein, leicht und fast unkaputtbar: Action-Cams machen Fotos, wenn andere Kameras schlappmachen … mit Ausnahme bei schlechtem Licht. Da brauchen auch diese ein Stativ, damit man nicht verzittert.

Um Erfahrungen zu sammeln, habe ich mir eine „NoName“ im Shopping Center Market Village zu 3’000 THB inkl. 32 GB Speicherkarte gekauft. Dies entspricht einem Betrag von rund SFr. 100.–. Ich bekam eine recht grosse Schachtel mit der kleinen etwa 6x4x2 cm grossen Camera und unzähligem Zubehör. Mit diesem Zubehör lässt sich die Kamera überall befestigen: am Heln, im Auto oder an der Lenkerstange des Fahrrades oder man trägt sie in der Hand.

Nach der Ausfahrt mit den Hua Hin Roadies zur Dolphin Bay habe ich festgestellt:

  • Ihr starkes Weitwinkel-Objektiv macht grossartige Aufnahmen aus nächster Nähe, aber verzeichnet naturgemäss stark..
  • Die Optik und Elektronik passen sich innert kurzer Zeit auf die unterschiedlichen Lichtverhältnisse von voller Sonnen-Einstrahlung und Schatten an.
  • Man kann sie überall mitnehmen , weil sie klein und kompakt ist, wie eine der ehemaligen Zündholzschachtel.
  • Man muss sie nicht in einem Plastiksäckchen einpacken,  weil das mitgelieferte Unterwassergehäuse die Kamera vor Verschmutzung durch die eigenen Hände und die Umgebung schützt
  • Die Elektronik steuert und optimiert die Verschlusszeiten und die Bildschärfe sagenhaft!

 

Mein erstes Photo ohne weitere Bearbeitung: 2. Dez. 2018: Entré im Grand-Hotel Centara in Hua Hin

Test-Ergebnisse

Die Qualität der Bilder ist bei Tageslicht 1A, solange man die Sonne im Rücken hat. Es gibt wenig oder gar nichts zu meckern. Sie benötigten je etwa 4.5 MB  (4608×2592 Bits) Speicherplatz. Von den 40 Bildern waren 2 unscharf, bei 3en habe ich zu wenig berücksichtig, dass es sich um ein Weitwinkel-Objektiv handelt. Die Figuren und Menschan waren zu klein. Bei weiteren 3 Bildern war zu viel Gegenlicht im Spiel und etwa 5 Bilder zeigten nur den Himmel, denn ich machte die Fotos vom Fahrrad und hielt die Kamera auf dem Rücken nach hinten (in die Luft!). Die übrigen Bilder waren allesamt richtig belichtet. Ich musste einzig die Bilder zuschneiden.

4.12.2018: Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay: weder zugeschnittenes noch aufbereitetes Bild

Bei Nacht und schlechtem Licht haben die Action Cams dieselben Probleme, wie die üblichen Kameras. Sie verlangen nach einem festen Stand, einem Stativ, um das verzittern zu verhindern. Die Cam fotografiert nämlich „automatisch“ mit einer Verschlusszeit langsamer als 1/30-Sekunde.

Nachts im Food und Music-Market (unscharfes Bild, überforderte Action Cam, ohne Stativ)

Ueber die Video-Qualität kann ich mich noch wenig äussern, denn Video ist auch nicht mein Ziel und ich habe auch keine Vergleichserfahrung. Aber die ersten Videos waren bestens, auch wenn ich aus dem Vorgarten ins Haus durch den dunkleng Gan in die beleuchetete Küche ging. Bei schlechter und künstlicher Beleuchtung  war das Bildrauschen störend.

Foto mit Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay (keine aufbereitung des Rohmaterials)

4.12.2018: Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay: dieses Photo habe ich nur zugeschnitten, Keine Optimierung der Farben etc

4.12.2018: Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay: Man beachte die Schärfe des Bildes anhand der Bart-Haare. Das Rohfoto habe ich nur zugeschnitten .

 

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