8. Dez. 2015: Sturz mit dem Rad – der Helm verhütete das Schlimmste

Sturz, Spital

8. Dez. 2015: Peter Stephenson

„Ohne Helm hätte er schwerste Kopfverletzungen davon getragen“ meinten die Aerzte

Es sollte eine normale 90-km-Ausfahrt der Hua-Hin Roadies, unserem hiesigen Velo-Radrennclub, zur Dolphin Bay werden. Es kam jedoch anders. Wenige Meter vor unserem Zwischenziel, unserem Coffe-Shop, stürzte hinter mir Peter Stephenson fürchterlich. Wir waren an dieser Stelle nicht mehr schnell, sondern am ausrollen.

Peter blieb regungslos am Boden in einer Blutlache liegen. Glücklicherweise war Jim Andrews bei uns. Er ist von der britischen Polizei und beherrschte die Erste-Hilfe-Massnahmen exzellent. Sorgfältig drehte er ihn auf dem Rücken, immer mit ihm beruhigend sprechend. Er checkte seine Reflexe, verband seine blutende Wunde an der Schläfe und brachte ihn mit dem Auto der Coffee-Shop Besitzerin ins nahe Militär-Hospital in Pranburi.

Peter hatte Glück und trug einen Helm, der nun kaputt ist, ihn aber vorm schlimmsten beschützte. Er hat ein blaues Veilchen ums Auge, eine Schramme geflickt mit 10 Stichen oberhalb der Schläfe und eine schlechte Erinnerung. In einer Woche darf Peter wieder Radfahren.

Happy End: Wir sind froh, dass es gut ausgegangen ist. Es hat sich einmal mehr bestätigt, ein Helm schützt. Ohne Helm darf bei uns keiner mitfahren!

An derselben Stelle bin ich wenige Sekunden vor Peter beinahe auch gestürzt. Es war eine Bodenschwelle, die auch ich übersah. Es läuft mir kalt den Rücken hinunter, wenn ich daran denke: Ich habe einfach Glück gehabt!

Die offene Wunde oberhalb seiner Schläfe zog sich Peter zu, weil er den Helm zu lasch auf dem Kopf trug und den Riemen zu wenig stark anzog. So konnte sich sein Helm beim Aufprall auf dem Boden verschieben.

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2 Kommentare

    • Heidy und Karli on 21. Dezember 2015 at 16:39
    • Antworten

    Hallo Max

    Kurz bevor wir einen neuen Computer bekommen, versuche ich dir noch eine Antwort auf die vielen Ereignisse , die du bis jetzt schon erlebt hast, zu senden. Bis ich das neue Ding einigermassen beherrschen werde, wird wohl viel Zeit vergehen und du bist schon bald wieder hier.

    Also Peter’s Sturz ist hoffentlich gut abgelaufen, dank des Helmes, Bravo!!!!!! Dann dein Wasseralarm?Hast du mittlerweile eine neue, leisere Pumpe installiert? Und dein Geldbeutel, wie konnte dir das nur passieren trotzt deiner Vorsicht. Ich nehme an, alles hat sich wieder zum guten gewendet.

    Auch wir hatten hier am letzten Donnerstag einige Schrecksekunden. Cavadini besuchte uns auf dem Tennisplatz und beim Abfahren Richtung “ Le Tilleul“ zum Nachtessen hat er sein bekannt – berüchtigtes Täschli mit allen Ausweisen, Schlüsseln inkl. 1000.- Fr. auf dem Autodach liegen gelassen und ist weggefahren. Dann war natürlich der Teufel los und der Abend für Cavadini im Eimer. Ob er es bis heute gefunden hat, weiss ich nicht.

    Dann hab ich von deinem Besuch der 7 Könige – Park gelesen, eine ganz tolle Sache. Ich hoffe auch, dass du deine Raupenplage in den Griff bekommen hast, den es wäre wirklich schade um die schönen Pflanzen. In ca. 3 Monaten musst du dir deine Mango – Sucht bestimmt abgewöhnen, kostet doch hier bei Manor 1 Thai – Mango ganze Fr. 6 – 8 , also eine sehr teure angelegenheit, direkt zum abgewöhnen.

    Nun hier sind wir weit vom nächsten Winter entfernt, ich habe letzte Woche dreimal im T-Shirt auf der Terrasse gesünnelet und heute Nacht hat es wieder einmal ca. 3 Stunden ein wenig geregnet. Sonst immer schön.

    Auch die Velosaison ist immer noch voll im Gang, über die Mittagszeit ist es warm genug um eine Ausfahrt zu machen.
    Weihnachten werden wir bei Tochter Brigitte in Birsfelden feiern, die erste in ihrem neuen Haus an der Tramschlaufe in Birsfelden.

    Anfangs Januar, wenn es Schnee gibt, werden wir 2-3 Tage ins Berneroberland in die Lenk fahren und versuchen, unsern Rost an den Skikanten zu polieren. Der CPC – Klausenbummel war ein voller Erfolg, sicher hast dus in den CPC – News gelesen. Eine weniger erfreuliche News ist die von Hugo Güntert . Am Montag nach dem Bummel ist er nach Dornach ins Spital eingeliefert worden, dort 4 Tage Untersucht und am Samstag ins Uni – Spital nach Basel verlegt worden, wo er am Dienstag oder Mittwoch an zwei Rückenwirbeln operiert werden musste, Diskushernie. Wir hoffen, dass er bis im Frühling wieder voll auf dem Damm ist.

    So, nun hab ich für meine Begriffe sehr viel geschrieben, und jetzt kommt mir gleich in den Sinn, vor einem Jahr waren wir ja bei dir in Hua Hin , wie die Zeit doch schnell vergeht. Das waren noch Zeiten.

    Und wie geht es Pat ? Lass sie grüssen von uns. Und deine Fortschritte im Pool – Billard, hast du noch Gegner in Hua – Hin ????

    Für die kommenden Weihnachtstage wünschen wir dir alles Gute und im neuen Jahr viele Velokilometer.
    Viele Grüsse senden dir
    Heidy und Karli

    1. Liebe Heidy und Karli

      Sorry, es hat etwas gedauert, bis ich zum Schreiben kam. Karli hat alles richtig gemacht. Auch die richtigen Tasten gedrückt. Es war ein schöner Brief, den er mit dem alten PC noch hinbekommen hat. Bin gespannt, wie es mit dem neuen PC geht. Ob der „Zeilen-Umbruch“ wohl funktioniert?

      Es ist in der Tat ganz ungewöhnlich, dass ich nicht antworte. Aber ich bin im Stress. Im Pensionisten-Stress. Da soll noch einer sagen, man hätte nun genügend Zeit! Als ich noch arbeitete war alles geregelt. Nun muss ich selber alles in die Hand nehmen. Ich habe nämlich mein Billiard-Training wieder aufgenommen … und dann bin ich am nächsten Tag immer kaputt. Nicht von den schweren Kugeln, sondern vom Bier. Gestern war wieder so ein Abend mit Neil, meinem Nachbarn. Aber meine weltmeisterliche Form vom letzten Jahr habe ich noch nicht. Da fehlen mir die guten herausfordernden Partner aus der Schweiz … ha ha ha

      Radfahren ist auch 2-3 mal die Woche auf dem Programm. Da geht es prächtig aufwärts. Meine Formkurve stimmt. Noch 200 km dieses Jahr dann habe ich die 6’000 km Marke erreicht. Für mich eine gute Jahresleistung.

      Pat ist immer noch in Bangkok. Ich bin sauer und habe es ihr auch schon gesagt. Wir schauen mal, wie es mit ihr weitergeht. Heute gehe ich mit einer Bekannten aus der Schweiz essen. Sie ist eine Ulknudel. War auch schon am Fernsehen beim Aeschbacher, weil sie in ihrer Jugend einen Bahnhof angezündet hat. Ja es hat herrliche Leute hier unten. In etwa 2-3 Wochen kommt mit Kurt ein weiterer Schweizer, dessen Hobby es ist, bei der WADA als Antidopping-Spezialist zu den grossen internationalen Meisterschaften zu reisen. So als nächstes an die Fussball-Europa-Meisterschaft nach Frankreich. Dann komme Ende Januar der Tony Rominger. Ich bin bereits im Kontakt mit ihm.

      Ich habe nun Halbzeit. Fondue gibt es dieses Jahr keines. Ich hatte keinen Platz im Koffer, resp. der Koffer war voll mit anderem wichtigen Zeugs. Aber es gibt an meinem Geburtstag am Morgen eine Ausfahrt an die Dolphin-Bay und am späteren Nachmittag den grossen Pool-Billard-Kampf „Schweiz – England“. Er wird am Fernsehen leider nicht übertragen.

      So nun wünsche ich Euch beiden alles Gute, und dem Karli-Fuss ein wenig Ruhe. Ja das Alter. Bei den einen beginnt es oben, bei den anderen unten beiden Füssen. Also nochmals alles Gute im 2016 …. auf eine Einladung zum „Kutteln-Essen“ (ich träume davon!!!)

      Ganz liebe Grüsse
      Euer Max (es ist hier jetzt 8 Uhr morgens)

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