14./15. Nov. 2013: Eine unerwartete Begegnung: Der „Gilb“ ist los

Henry Clemencon vulgo "Gilb (1970)

Henry Clemençon vulgo „Gilb (1970)

Es war spät Abends so um  22 Uhr, als mich Rene Doerig per Handy anrief und ganz nervös berichtete: „Du musst mal hören, wenn wir eben angetroffen haben. Einen Studien-Kollegen vergangener Zeit….“ In der Tat, es war der „Gilb“ mit seiner Frau Esther, mit vollem Namen Clémençon. Sie waren im berühmten Hotel Sofitel abgestiegen.

Am Tag darauf am Freitag-Abend traf ich die beiden an der Rezeption des Sofitel. Ein freudiges Wiedersehen nach 3 Jahren, als wir in Winterthur unseren 40jährigen Diplom-Abschluss feierten. Ja, wir studierten zusammen Chemie!

Ich war erstmals im Hotel Sofitel, dem Spitzenhotel mit den vielen Sternen auf dem Platz. Bereits am Eingang stand der erste Livrierte in weisser Uniform und weissem Helm. Ich kam ganz unstandesgemäss blau behelmt auf meinem Honda-Roller, wo doch sonst Rolls Royce die breite mehrspurige Prachts-Allee zum Haupteingang hochfahren. Ich muss schon ein ungewohntes Bild vor dem Hoteleingang abgegeben haben, denn da kamen weitere Livrierte im Laufschritt mir entgegen und fragten mich nach der Zimmer-Nummer. Als ich darauf hinwiess, nur Freunde treffen zu wollen, schickten sie mich erleichtert zurück zum verdeckten Parkplatz. Dort hatte es nur edle Autos und meinen Honda-Roller. Dann erst konnte ich unbehelligt die Treppen zum Hotel-Eingang hochgehen, wo Gilb und Esther auf mich warteten.

Ich schlug vor und schon bald waren wir unterwegs zum Cicada-Market, wo wir etwas feines assen und vorallem über uns plaudern konnten. Ich erzählte aus meinem Leben hier in Hua-Hin, und Esther und Gilb von ihren spannenden Reisen, von der bevorstehenden Schulter-Operation, seinem Oberschenkelhalsbruch vor 3 Monaten ……

Und schlussendlich erinnerten wir uns schmunzelnd an die Zeit vor ziemlich genau 40 Jahren, als Gilb mein Trauzeuge war, er zu jener Zeit bereits mit Esther liiert, jedoch niemand davon wusste. So war sie auch nicht als Gast an meiner Hochzeit eingeladen. Ein gewaltiger Fauxpas von Gilb. Dies soll Anlass zu ihrem ersten grossen Ehestreit gewesen sein. Aber scheinbar hat diese Gilb’sche Therapie der Ehe von Esther und Gilb nicht geschadet ….. und ihr Aussehen hat sie abgesehen von den weissen dichten Haaren von Gilb nicht älter werden lassen.

Kurzum, es war ein unerwartetes Treffen, ein schönes Wiedersehen und wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im nächsten Jahr.

Cicada Market: Esther und Henry Clemencon

 

 

 

 

 

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