Entwarnung NSA: Für Privatpersonen kein Anlass zur Sorge, anders für Firmen (Spionage!)

schurkenstaatNur keine Panik, auch wenn die Informationen exorbitant tönen. Schlagzeilen wie „Überwachungsaffäre: NSA greift Millionen Nutzerdaten von Google und Yahoo ab“ aus SPIEGEL-Online STERN ist nur eine Sensations-Nachricht, um den eigenen Umsatz zu steigern.

Tatsache ist, Daten von Mails und Handys-Uebermittlungen  herauszukopieren ist eine Sache. Dies ist einfach und bedarf keines grossen Aufwandes, wie die Amerikaner beweisen. Sei dies durch staatliche Erpressung von Google, Microsoft oder Yahoo, oder auch mit relativs einfachen technischen Mitteln. Bereits vor 50 Jahren, als ich Militärdienst leistete, wurde ich darüber instruiert, dass man Funkdaten (wie beim heutigen Handy!), aber auch Richtfunkdaten und unverschlüsselte Daten über Drahtleitungen problemlos kopieren kann.

Ein viel grösseres Problem ist das Auswerten dieses unendlich grossen Datenhaufens. Wie auch immer die Such-Algorithmen sind, man wird höchstens einen blöden Pseudo-Terroristen finden, der kritische Worte wie „Bomben, Attentat, Präsident“ im selben Mail verwendet. Die echten Kriminellen verschleiern schon lange ihre Mails. Sie sind nämlich keineswegs blöd.  Aus diesem Grund hat man immer erst nach einem Anschlag, sei dies in Boston oder auf ein Hauptquartier der amerikanischen Armee, die entsprechenden Daten im Datenhaufen gefunden. Ich glaube nicht, dass man durch Zufallssuche auch nur einen Anschlag verhindern konnte. Derartige Aussagen waren reine Werbung, denn dies wäre wie ein 6er im Lotto gewesen. Erst durch gezielte Ueberwachung auf Einzelpersonen wie Angela Merkel oder  bereits verdächtige Personen, konnte man Hinweise auf mögliche Verbrechen erhalten. Ob dies nun zu einem Attentat oder einer bevorstehenden Ehekrise geführte hätte……..

Anders sieht es bei der Werks- und Firmen-Spionage aus. Da sind die Resultate optimal. In diesem Fall sucht man spezifisch nach Informationen bestimmter Firmen oder Organisationen.

Das Schlimme aber an der ganzen Ausspähungssache ist, dass unsere politischen Knacker (auch die in Deutschland) nichts, aber auch gar nichts von Computer, Netzwerken und Internet verstehen, und noch weniger einen Notebook bedienen können. Sie plappern das nach, was ihre Staatssekretäre meinen zu wissen. Die aber auch nur ein Handy bedienen können. Mir stehen immer wieder die Haare hoch, wenn ich am Fernsehen höre, wie einer das Internet erklärt. Meine Eltern haben mir so den Unterschied zwischen Mann und Frau erklärt.

So ist es auch verständlich, dass sie nicht einmal realisieren, dass die grösste Gefahr nicht die persönlichen Daten sind, sondern die Werk-und Formen-Spionage, die die USA in vollem Umfang betreibt. Diese Politiker sind unfähig, funktionierende Gegenmassnahmen aufzugleisen.


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