Schlagwort-Archiv: Tennis

Nov 06 2016

Hommage an Rolf Gautschi, Freund und Kunstmaler

21. Aug. 2003: Rolf Gautschi

Durch Klick aufs Bild gelangst zur Hommage mit vielen Bildern aus dem Leben von Rolf

7. März 2002 Rolf Gautschi, 70-jährig

Durch Klick aufs Bild gelangst zur Hommage mit vielen Bildern aus dem Leben von Rolf

Am Donnerstag, den 22. September 2016 fuhr ich mit Renato B. , Renato C. und Christoph zu Rolf nach Olten, um von ihm Abschied zu nehmen. Bei Rolf wurde in diesem Sommer eine Entzündung und später eine verkrebste Bauchspeicheldrüse festgestellt. Anfang September konnte er das Spital verlassen, weil eine Operation nicht mehr in Frage kam und er von einer Bestrahlung absah.

Er und seine Frau Katharina luden uns zu einem feinen Essen ein. Ihren besten Wein haben sie geöffnet. Rolf hat mit uns gegessen, musste sich aber nach dem Essen hinlegen. Er war müde.

Ich muss gestehen, ich bin erschrocken, als ich Rolf sah. Er war stark abgemagert. Er war nie dick, immer sportlich gestählt. Bestimmt fehlten 10 kg. Seine Ohren waren abstehend, was ich vorher nie bemerkt habe. Nur seine lebendigen Augen und sein Humor waren gleich wie früher. Wir sprachen nicht über das, was uns alle bewegte, aber wir alle wussten, es war ein endgültiger Abschied. Es tat weh!

Rolf Gautschi war einer meiner guten Freunde. Seit vielen Jahren spielte ich mit ihm am Donnerstag Tennis und anschliessend gingen wir in einem feinen Restaurant zum Essen. Er war ein guter Tennisspieler. Er lief viel und war schnell. Rolf Gautschi war Kunstmaler. Nicht irgendein Kunstmaler. Er war für mich ein grossartiger Kunstmaler. Ich war immer begeistert, wenn ich in seinem Atelier in seinen unzähligen Gemälden, Drucken, Lithos, Skizzen wühlen konnte. Manche Bilder aus seiner Hand schmücken meine Wände.

Rolf arbeitete über 45 Jahre in seinem Atelier hoch über Basel im Dachgeschoss der alten Gewerbeschule, Petergraben 52. Er war unermüdlich und arbeitete in verschiedenen Techniken wie Oel, Aquarell, Collage, Enkaustik etc. Mehrmals war ich Gast in seinem Atelier und organisierte manchen Atelier-Besuch. Rolf suchte nicht die Oeffentlichkeit. Er war zu bescheiden, aber glücklich, wenn er sich in seinem Atelier seinem Beruf und Hobby widmen konnte.

Rolf war eher ein ruhiger besinnlicher Mensch. Manchmal auch ein Lebensphilosoph. Er vermied jeden Streit. Wenn er jemanden nicht mochte, sagte er höchstens zu uns: „Du musst sie/ihn ja nicht heiraten“.

Ende Oktober, vor meinem Abflug nach Thailand wollte ich Rolf nochmals besuchen. Es kam nicht mehr dazu. Er hat kurzfristig abgesagt, weil es ihm nicht gut gehe. Am Montag, 7. Nov. 2016 erreichte mich hier in Hua-Hin die Nachricht, dass Rolf gestern am Sonntag-Morgen, 6. November 2016 in seinem 85. Lebensjahr ohne Schmerzen und friedlich eingeschlafen ist!

Sein Leiden ist beendet. Er ist in die Ewigkeit entflohen. Katharina gelten meine Gedanken. Abschied nehmen tut so weh! sehr weh!


Zur Hommage:

Zu seinen Ehren  habe ich eine Hommage mit vielen Bildern aus seinem Leben und seinem Wirken geschrieben. Durch anklicken auf eines der Bilder gelangst Du dazu!

Im Atelier von Rolf Gautschi: Atelier-Party

Durch Klick aufs Bild gelangst Du zur Hommage mit vielen Bildern aus dem Leben von Rolf

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Okt 07 2012

3. – 6. Okt. 2012: Tennis, Herbsten und Radausfahrt – ein würdiger Sommerabschluss

Vier Tage in meinem einmaligen, spannnenden Leben:

Wer kennt nicht die schöne Geschichte aus der Bibel über die „Weinlese in Kanaan“ ? Die Assoziation mit den tanzenden Mädchen? Aber wenige wissen, wie hart, ja brutal die Arbeit in den Rebbergen ist.

Mein erster Herbst-Einsatz in diesem Jahr

Letztes Jahr habe ich erstmals bei meinen Verwandten in Buggingen (im badischen Markgräflerland) geholfen und dies in einem ausführlichen Erlebnis-Bericht über die letztjährige Weinlese (Link anklicken!) niedergeschrieben. Bereits damals habe ich versprochen: Ich komme wieder!

Am Mittwoch, 3. Okt. 2012 war es soweit. Um 8 Uhr war Besammlung im Weinhof Weber (Link anklicken!). Es war wiederum hart. Anfänglich war es noch etwas regnerisch, aber um die Mittagszeit sahen wir die ersten blauen Schleier am Himmel. Mein Rücken schmerzte bereits nach 2 Stunden, aber ich hielt durch, bis um etwa 15 Uhr das heutige Programm geleistet war und wir bei schönstem Herbstwetter noch einen feinen Zvieri mit Kuchen und Kaffee zwischen den Reben geniessen durften. Der Abschluss war wie ein REHA-Aufenthalt, denn es galt den schmerzenden Körper ruhig zu stellen.

Herbsten mit Renato

Zwei Tage später am Freitag, 5. Okt. wollte mein Freund Renato B. auch mitkommen. Nicht ganz freiwillig, denn ich hatte ihn dazu überredet. Er wusste nichts von den zu erwartenden Strapazen, die auf ihn zukommen sollten.

Aber Renato ist und war ein harter Kerl. Als ehemaliger, erfolgreicher Elite-Radrennfahrer weiss er, mit Schmerzen umzugehen, die hier in den Rebbergen schon nach 2 Stunden vom Rücken ausstrahlten. Er liess sich während des ganzen Tages wenig anmerken und genoss das wunderbare Herbst-Wetter mit blauem Himmel und angenehmen Temperaturen . Er war schlussendlich begeistert. Begeistert vom feinen z’Mittag mit Kartoffelstock und Schinken zwischen den Reben inmitten des Rebberges , und zum Zvieri Kuchen und Kaffee, begeistert aber auch von den übrigen aufgestellten Erntehelfer/-innen. Viel wurde gelacht. Mit Sprüchen haben alle ihren Schmerz übertüncht.

Wir waren etwa 20 Männer und Frauen. Von Hand haben wir Traube für Traube geschnitten und begutachtet, schlechte Beeren rausgeschnitten und in zwei Qualitäten sortiert …. und dies alles in gebückter Haltung. Wir ernteten etwa 6’000 kg Trauben für  Blauburgunder Qualitätswein.

Diesmal konnten wir erst um 16 Uhr die Rebschere auf die Seite legen und schlossen den Tag.im Bauernhof beim Sauser ab und strahlten, denn wir waren stolz auf unseren Durchhaltewillen. Was meinte Renato: „Jetzt weiss ich, welche Arbeit hinter einer Flasche Qualitätswein steckt.“

Ausfahrt mit dem Rennrad ins Elsass

Zu Hause angekommen riss ich meine Kleider vom Körper und legte mich in die Badewanne in ein herrlich duftendes Erkältungsbad. Eine wunderbare Erholung, denn bereits am nächsten Tag, Samstag, 6. Oktober stand eine grössere Rennrad- Ausfahrt mit dem CPC (Club des Pédaleurs de Charme) auf dem Programm. Es sollte über 80 km mit 800 m Höhendifferenz ins Elsass gehen. Es war ein schönes Bild, wie wir 22 Radler im selben Dress radelten. Ich war top Fit, kam den Blochmont problemlos hoch und spürte nichts von den Strapazen der letzten Tage.

Saison-Abschluss-Tennisturnier

Zwischen meinen beiden Einsätzen auf den Rebbergen in Buggingen stand aber noch das Saison-Abschluss-Tennisturnier im Tennisclub Novartis auf dem Programm. 3 Stunden Doppel-Partien mit 5 verschiedenen Partnerinnen. Ein lustiger Nachmittag, wenn auch der Regen ein paar Mal seine Tropfen fallen liess. Am Abend schmerzten die Oberschenkel und die Hände, vom halten des Rackets. Aber auch dieser Tag war unvergesslich.

Bin ich ein Spinner?

Ihr müsst nun nicht meinen, ich sei ein verrückter Hund, der mit solchen Leistungen irgendetwas verdrängen muss. Oh, Nein. Auch für mich kam zu viel zusammen, weshalb ich die Tage danach als 100%ige Ruhetage einzog. Ich schlief aus, machte zwischendurch auf meiner Liege ein Nickerchen und bewegte mich ganz langsam und schrieb am Notebook diesen Bericht!

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Sep 06 2012

6. Sept. 2012: Zu Besuch im Atelier von Rolf Gautschi, Kunstmaler aus Basel

Der heilige Donnerstag

Wann immer ich in Basel bin, treffe ich mich jeden Donnerstag mit Renato Bevilacqua und Rolf Gautschi, sowie Karli oder Paul zum Tennis. Zwischen 15 und 17 Uhr knallen wir uns auf der Novartis-Tennisanlage die Bälle um die Ohren.

Aber das wichtigste ist das anschliessende gemeinsame Essen in einem feinen Restaurant im nahen Elsass, im Badischen oder auch in der Schweiz, und schlussendlich der heisse Jass (ein Schweizer Kartenspiel).

Von Zeit zu Zeit gehen wir auch fremd, wie am Donnerstag 6. Sept. 2012 als Rolf uns in sein heimeliges Atelier im Dachgeschoss der alten Gewerbeschule hoch über Basel einlud … zu einem feinen Imbiss mit belegten  Brötchen und Champagner, als hätten wir etwas zu feiern. Hier arbeitet Rolf unter der Woche, in einem Atelier mit vielen Bildern, unzähligen Pinseln und Farbtuben, dem typischen Duft nach Oel-Farbe. Wir waren nicht das erste Mal hier, wir mögen die spezielle Atmosphäre, wie man sie nur aus Filmen und Büchern kennt.

Es blieb aber nicht nur beim Essen und Trinken. Wir durften in seinen unzähligen Bildern „wühlen“. Bilder in den verschiedensten Techniken: Oel, Aquarell, Collagen, Enkaustik. Zum Schluss blieb ich bei einem wunderbaren „Fasnachtsbild“ hängen. Es hängt nun bei mir zu Hause, als Leckerbissen in meinem  Wohnzimmer..

Ich habe eifrig fotografiert. Einen Teil der Fotos habe ich hier veröffentlicht. Weitere Bilder findest Du im Picasa unter:

„» Im Atelier von Rolf Gautschi «“

 

v.l.n.r.: Karli, Rolf, Renato und Max

v.l.n.r.: Karli, Rolf, Renato und Max

 

Das nachstehende Bild stand unter einem der Tische. Ich sah es erst, als ich mich bückte. Es schien, als hätte es auf mich gewartet. Ich sah es und wusste, dieses Fasnachtsbild wird in meine Sammlung passen.

Basler Fasnacht: Trommler und Pfeiffer-Gruppe (Rolf Gautschi)

Dieses Bild über die Basler Fasnacht mit einer „Trommler- und Pfyffer-Gruppe“ habe ich gekauft. Es ist ein riesiges Bild !

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Jul 08 2012

8. Juli 2012: Roger Federer gewinnt Wimbledon zum 7. Mal

Roger Federer hat es geschafft! Der Tennis-König besiegt einen starken Andy Murray in vier Sätzen (4:6, 7:5, 6:3, 6:4) und feiert seinen siebten Triumph in Wimbledon. Der 30-jährige Schweizer macht den 17. Grand-Slam-Titel perfekt und krönt sich zur neuen Nummer 1 der Welt.

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