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Sep 09 2017

HONOR 9, mein neues Smartphone

Aus 2 mach 1

Ich hatte ein Problem, das ich lösen musste. Ich nutze zwei SIMM-Karten, eine aus Thailand und eine zweite aus der Schweiz. Diese sind aus technischen Gründen auf 2 Smartphones installiert.

Mit meinem „Huawei P9 Lite“ war ich äusserst zufrieden, jedoch der verfügbare Speicherplatz von nur 16 GB war doch grenzwertig. Aus diesem Grund konnte ich es trotz DUAL-SIMM nur mit der Schweizer SIMM-Karte benutzen. Im zweiten Port musste ich eine Speicherzusatzkarte installieren. Für die Thai-SIMM Karte verwendete ich mein altes „Galaxy Core Duos“ mit dem alten Betriebssystem Adroid 4.

Immer zwei Telefone bei mir zu haben, war mühsam, denn die Thai-SIMM-Karte brauchte ich nicht nur während meines Thailand-Aufenthaltes, sondern auch in Europa für den Bankverkehr mit meiner Thai-Bank.

Als das „Honor 9“ angekündigt wurde, war mit klar, mit diesem Smartphone kann ich mein Problem lösen und das Schweizer- wie auch das Thai-SIMM zusammen auf demselben Telefon installieren. Es verfügte über 64GB Speicher und kostete bei Digitec Fr. 449.–. Das HONOR 9 kommt aus derselben Smartphone-Schmiede wie das Huawei.

Die Installation resp. Inbetriebnahme war spannend und überraschend. Es ging alles automatisch vor sich. Nicht nur das neue Betriebssystem Android 7 und die Arbeitsoberfläche, sondern auch alle meine Apps aus dem „alten“ Huawei P9 wurden automatisch installiert. Dies weil ich dieselbe Google-Mail-Adresse benutzte und der dazu gehörende Google-Drive als Backup tip-top funktionierte.

Was gefällt mir am neuen Honor 9 am meisten? Neben dem relativ grossen Speicher von 64 GB bestimmt die Fotografier-Funktionalität. Es unterstützt mit 1-2 Tastendrucke und erlaubt Panorama- und HDR-Fotos, setzt die Einstellungen für Nachtaufnahmen, Video, Zeitlupen-Videos, Scanning etc

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Jun 02 2016

Mein mobiles eBüro im In- und Ausland

Meine wichtigen Daten waren oft am falschen Ort und nicht verfügbar!

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich als „Zigeuner“ mit 3 Wohnsitzen rund um die Welt meine Post und all mein Administratives erledige. In der Tat weile ich im Sommer 4 Monate in Istrien und im Winter 5 Monate in Thailand. Dazwischen 1 und 2 Monate in der Schweiz. Was nützen mir da die Ordner zu Hause in Binningen?

Im Laufe der Jahre habe ich lernen müssen, mit diesen Schwierigkeiten zu leben und deren Hürden zu überwinden. Ich habe in dieser Zeit gute und schlechte Erfahrungen gesammelt.

Anfänglich hat mein Freund Renato B. meine Post überwacht und mich per eMail in Thailand informiert. Im Sommer liess ich die Post zurückbehalten und fuhr nach 2 Monaten zurück in die Schweiz, um die Korrespondenz zu erledigen und die Einzahlungen zu tätigen.

Letztes Jahr im 2015 wartete in der Schweiz bereits die Polizei auf mich, weil ich ihrem Aufgebot zum Vorführen meines Autos nicht gefolgt war.  Ich hatte noch einen Tag Zeit, bevor sie das Kennzeichen meines Autos einziehen wollten. Ihre Aufgebote waren in der zurückbehaltenen Post. Ich wusste nichts davon. Ich musste inkl. Gebühren und Bussen Fr. 300.– bezahlen.

Probleme bereitete mir die vorhandene Dokumenten Ablage in Ordnern zu Hause in Binningen. Dort nützte sie mir meistens wenig. Ich konnte in Zweifelfällen aus dem Ausland nicht darauf zugreifen und reagieren. Ich hing in der Luft und musste auf später vertrösten.

Unterwegs in Thailand oder Istrien fielen neue Dokumente oder Rechnungen an, die entweder zu Hause anfielen oder mir per Mail zugeschickt wurden. Die Sicherung meiner Fotos war auch ein grosses Thema. Ich führte deswegen immer mobile Festplatten mit mir, auf die ich diese Daten sicherstellte und zu Hause mit den dortigen Archiven synchronisierte.

Istrien Solaris Hobby Wohnwagen mein Büro samt Laser Drucker

Mein eOffice auf mehreren Ebenen

Seit diesem Frühjahr bin ich Standort unabhängig und verfüge über eine optimale Lösung über Internet. Als mobile Infrastruktur dienen mir 2 Notebooks (1 ist immer Reserve und gleichzeitig Fernseh-Server) und an jedem Standort  1 Schwarz-Weiss Laserdrucker.

Wie froh war ich doch über mein eBüro, als mir dieses Frühjahr in Thailand mein Geldbeutel samt Kreditkarten gestohlen wurde. Dank „Evernote“ konnte ich der Polizei meine Kreditkarten-Nummer samt Telefonnummer zur unverzüglichen Sperrung der Karten angeben.

Mit eBüro decke ich folgende Ebenen ab:

  • ePOST: Ich lasse mir meine Post nicht mehr physisch zuschicken, zurückbehalten oder meinem Freund weiterleiten, der sie dann bearbeitet. Ich erhalte alle meine an mich adressierten Briefe und Kuverts in elektronischer Form zugeschickt. Die Schweizer Post scanned diese ein und schickt sie mir als pdf-Dokument zu. Ich kann an jedem Ort der Welt über Internet meine Post lesen und entsprechende Massnahmen wie eBanking ergreifen.
  • eBANKING mit Lastschriftverfahren (LSVA)  für meine Zahlungen benutze ich bereits seit Jahren.
  • eCOMMUNICATIONS: Ich telefoniere und tausche Nachrichten aus über Mobil- und Skype-Telefonie, WhatsApp, LINE sowie eMail
  • eARCHIVING: Alle meine persönlichen Daten wie Fotos, Korrespondenz, Reise-Berichte, Verträge, Mails etc  verwalte ich über einen Cloud-Speicher (Dropbox). Von überall her kann ich via Internet mit meinen eigenen Notebooks, Smartphones und Tablets, aber auch ab fremden PC’s darauf zugreifen.
  • eDOCUMENTS: Alle meine wichtigen aktuellen Dokumente, die jederzeit auf Mann sein sollten,  wie Kreditkarten, Pass und Motorfahrzeug-Ausweise, Flug-Tickets verwalte ich über die Software „Evernote„. Da Evernote auch auf den Smartphones und Tablets installiert ist, sind alle diese Dokumente auch ohne Internet auf diesen handlichen Geräten überall und jederzeit verfügbar. Optimal auf Flugplätzen, bei Polizeikontrollen, Behörden-Besuche und unerwarteten Situationen.

 

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