Tag: Reise

16. Okt. 2018: Abschied von Binningen – Welcome to Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Am 16. Oktober habe ich wiederum meine Zelte hier in Binningen abgebrochen und bin nach Thailand abgeflogen, um in Hua Hin  bereits zum 11. Mal den diesjährigen Winter zu verbringen. Hua Hin liegt etwa 240 km südlich von Bangkok und ist am leichtesten mit einem Taxi erreichbar (Kosten ca Euro 60)

11 Stunden dauert der Flug nach Thailand, das zwar nicht exakt auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel liegt, aber mein Kopf wird dennoch in die andere Richtung zeigen. Ich hänge quasi mit dem Kopf schräg unten an der Erdkugel.

Ich freue mich auf meine Zeit in Thailand. Ausfahrten mit dem Rennrad werden  mir gut tun. Grössere Langstreckenfahrten sind dieses Jahr nicht geplant. Vielleicht eine 3-Tagesfahrt? Ich freue mich auf die einmaligen Früchte wie die Ananas, Mango, Papaya und auch die Jack Fruit. Sobald ich ans feine thailändische, japanische und auch indische Essen denke, dann fliesst mir das Wasser im Munde zusammen.

Ueber meine Erlebnisse werde ich in meinem ⇒Thailand Tagebuch“ berichten

Ein heisser Tip: Videos über Hua Hin

Falls ihr Euch ein wenig über mein Hua Hin und auch Thailand informieren möchtet, empfehle ich die einzigartige Youtube-Seite meines Freundes Jim Andrews. In spannenden Videos berichtet er über seine amüsanten Erlebnisse. Wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr sogar mich in seinen Videos entdecken.

⇒ Jim Andrews berichtet in YouTube aus Hua Hin

Aus medizinischer Sicht wird meinem diesjährigen Thailand-Aufenthalt nichts im Wege stehen. Ich habe bereits 2 Kliniken in Hua Hin gefunden und kontaktiert, die mir diese Augen-Spritze verabreichen können. Vor wenigen Tagen habe ich zudem die Zusicherung von meiner Krankenkasse erhalten, dass sie die nicht unerheblichen Kosten von ca Fr. 1’500.–/je Spritze übernehmen wird.

Zurückkehren werde ich bereits Anfang März 2019, denn die  nächste Basler Fasnacht wird zwischen dem 11. – 13. März 2019 stattfinden und ich möchte wieder einmal dabei sein.

Im Verlaufe dieses Sommers haben mich die Missbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche extrem berührt und schockiert. Für mich ist unverständlich, wie diese Organisation ihre kriminellen Missetaten  seit Jahren aussitzt. Explodiert bin ich dann, als ich lesen musste, dass Papst Franziskus an einer Generalaudienz vorwenigen Tagen am 10. Oktober die „Abtreibung als Auftragsmord“ bezeichnete.  Hat die katholische Kirche noch die moralische Kompetenz und Vorbildfunktion, die betroffenen Frauen, Paare und auch Aerzte als Mörder zu bezeichnen, anstatt ihnen Hilfe bei ihrem schweren Entscheid anzubieten? (Mehr darüber könnt ihr in meinem Beitrag „Aug/Sept. 2018: Ich bin schockiert ob der neuesten Missbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche“ nachlesen.)

Zum Schluss möchte ich Dich zu einer guten Tat aufrufen: Kennst Du die Angst, nur noch wenige Tage oder Wochen leben zu können? Vor wenigen Tagen habe ich mich via Internet im Schweizerischen Register für Organspenden „Swisstranplant“ eingetragen. Ich bin nun offiziell Organspender. Auf dieses Register können nun Fachpersonen und Ärzte direkt zugreifen, sobald sie ein Organ suchen, um ein Leben zu retten. Auch Du kannst Dich On-Line anmelden über „https://www.swisstransplant.org„.

Ich wünsche Euch ein langes, zufriedenes und aufregendes Leben  mit viel Sonnenschein und lieben Freunden, und für die Skifans viel Schnee, und an Weihnachten viele Gschänggli. Passt auf Euch auf, das Leben ist gefährlich!

Mit lieben Grüssen Euer Max

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Aug. 2018: „Live Ticker“ vom Basler Max

+++ Skype +++ Kaugummi +++ Regen +++ Mein Kosovo-Bericht +++ Populismus +++ Rückfahrt und Augenklinik +++ Solaris Carnival +++ Als Schweizer in der EU +++ Hitze mit Konsequenzen +++ 90 Tage-Regelung +++

Fehler in Skype beim SMS-Versand

Ich benutze Skype, um mit jedermann zu telefonieren und auch SMS zu verschicken. Dafür bezahle ich via mein Franken-Konto.

Seit der neuesten Skype-Version kann ich keine Messages (SMS) an Benutzer verschicken, die über mehrere Mobil-Nummern verfügen. Ich kann die gewünschte Mobil-Nummer nicht anwählen und der Message zuordnen. Skype schickt das SMS immer an dieselbe Mobil-Nummer.

Seit Microsoft den Skype übernommen hat, geht es mit der Qualität abwärts.  Das schlimme bei Skype aber ist, dass ich keine Support-Mail-Adresse finden kann. Ich hänge in der Luft.

Kaugummi

Wer von Euch ist nicht auch schon auf einem weggeworfenen Kaugummi kleben geblieben? Dies ist mir heute am Klosterberg-Fest passiert. Mühsam war dies, denn bei jedem Schritt spürte ich den Klebstoff.

Zu Hause legte ich den Schuh in den Tiefkühler. Anschliessend konnte ich den steinhart gefrorenen Kaugummi mit einem Messer aus dem Muster der Gummi-Sohle kratzen.

Regen und Temperatursturz

Als ich Mitte August nach Basel zurückkam waren die Tagestemperaturen  in Basel um die 30ºC.  Zwischen dem 24. und 26. August sanken jedoch die Temperatur um gute 10º, begleitet von Regen.

Bericht über meinen Kosovo-Aufenthalt ist verfügbar

Es dauert immer eine Weile, bis ich einen eigenständigen Bericht über ein grösseres Erlebnis wie den diesjährigen Kosovo-Aufenthalt veröffentlichen kann. Der Text muss stimmen und dazu auch die Auswahl der Fotos. Unter „Juli 2018: Mein 5. Kosovo-Aufenthalt mit der grossen Jubiläums-Party“ findet ihr meine Erlebnisse illustriert mit vielen Fotos.

AfD und Populismus

Vor wenigen Tagen habe ich einen Beitrag über oder gegen den „Populismus“ geschrieben und dabei auch die AfD erwähnt …. und bereits haben bösartige Attacken gegen mein Sommer-Tagebuch begonnen. Es scheint, dass sie meine Meinung teilen und beweisen wollen, dass sie nichts von freier Meinungs-Aeusserung und noch weniger von Demokratie halten.

14./16. August: Rückfahrt und Augenklinik

Am 14. August beendete ich meinen diesjährigen Aufenthalt in Istrien und fuhr die 830km  nach Hause in Binningen. Bereits 2 Tage später stand mein nächster Spitalbesuch und meine 6. Spritze in der VISTA-Klinik bevor. „Ich spreche scheinbar auf die Spritze an, aber die Besserung geht nur langsam vor sich. Wir müssen einstweilen beim Monats-Zyklus bleiben.“ meinte die behandelnde Augenärztin.

Am Tage darauf war ich zum Check beim Augenarzt Dr. Blechschmidt. Er bestätigte mir meine Fortchritte, denn allein meine Sehstärke sei von 30% auf 60% angestiegen. Aber es brauche noch Zeit, bis die ganz Flüssigkeit weg sei.

4. August: Solaris Carnival und Exodus

Der Solaris Carnival am ersten Samstag vom August hat bei wundervollem Wetter stattgefunden. Er ist aber auch gleichzeitig der Beginn des Exodus der Camper. Innert 1-2 Woche werden bestimmt 1/3 abgebaut haben. Mich inbegriffen. Der Platz wird sich entleeren.

Als kleiner Schweizer in der EU

2. Aug. 2018 Essen im Konoba Malo Selo

Am 14. August werde ich wieder nach Hause fahren. Dann habe ich 106 Tage in der EU verbracht. 16 Tage länger als erlaubt, erklärte mir die Rezeption auf dem Campingplatz und stellte mir die Rechnung: 17’450 Kunar, entsprechend etwa 2’355 Euro, Kurtaxe und Prozente eingerechnet.

Kürzlich wurde ich gefragt, wie es sich innerhalb der EU zu leben lässt. Ich wusste keine Antwort, denn die EU ist im Umbruch, gleich wie Kroatien auch. Die Kroaten haben die ausländischen Autofahrer als Einnahme-Quelle entdeckt und auf allen Ein- und Ausfahrts-Landstrassen die Geschwindigkeit auf 60, 50 und 40 km/h heruntergesetzt. Seither wird die hiesige Polizei zu Geschwindigkeit-Kontrollen eingesetzt. 500 Kunar kostet eine Ueberschreitung um 30 km/h. In der Tat bin ich mit 81km/h auf der schön asphaltierten Landstrasse in Richtung slowenische Landesgrenze gefahren, als sie mich zu sich gewunken haben.  Ich erhielt aber 50% Rabatt, weil ich sofort bezahlte. Umgerechnet 34 Euro kostete mich mein kleiner Bleifuss.

Wie wärs, wenn sich Deutschland die Kroaten als Vorbild nähme und anstatt der Autobahn-Maut der CSU auf ihren Land- und Bundesstrassen die Geschwindigkeit auf 60, 50 und 40 km/h neu festlegen würde. Ohne grossen administrativen Aufwand kämen Aber-Millionen-Euro in die Bundeskasse gespühlt.

Apropos EU. Ich habe meinen Nachbarn aus PE versprochen, mich nicht zur EU zu äussern. Es war wahrscheinlich zu heftig, als ich meinte: „Jedes Land hat seine Regierung, die es verdient!“ Auch wir Schweizer. Wir sind stolz auf unsere Regierung!

1. August: Hitze und Stromausfall

Seit etwa 1 Woche ist die grosse Hitze auch über Istrien eingebrochen. Während es in den Vormonaten noch angenehm und nachts sogar recht kühl war, expldierten die Temperaturen in der letzten Juli Woche bis um  35ºC.

Dies hatte auch Konsequenzen. Ich kam nämlich heute auf die dumme Idee, am Nachmittag Wäsche zu waschen und gleichzeitig die Klimaanlage meines Wohnwagens zu starten. Als ich dann noch ein Kotelette anbraten wollte,  war ein Stromausfall unvermeidlich. Was war aber der Grund?

Es dauerte gegen eine halbe Stunde, bis die Sicherung der Kabelrolle wieder einklickte.  Ich holte mir als Rettung mein Ersatz-Stromkabel im Material-Wohnwagen. Die Ursache war aber die Kabeltrommel. Ich hatte das Stromkabel nicht komplett abgerollt. Sie wärmte sich zu stark wegen der grossen Strombezüger auf und stellte aus Sicherheitsgründen wegen Ueberhitzung ab.

1. August: 90 Tage-Regelung

Ich glaubte, die 90-Tage-Regelung der Kroaten sei adacta gelegt. Aber weit gefehlt. Die kroatische Justiz hat sich wiederum auf die Touristen eingeschossen, wie auch die Polizei mit den Geschwindigkeits-Kontrollen.  Ich erhielt von der Rezeption den Hinweis, schnell vorbei zu kommen, weil ich bereits über 90 Tage auf Solaris sei. Dies sei nicht mehr erlaubt, aber sie haben eine Lösung:  Sie werden mich nach 90 Tagen ausbuchen und machen einen Neu-Eintritt für die restlichen 16 Tage bis zu meiner Abreise.

Welch Wunder. Noch vor wenigen Jahren haben sie mich nach 90 Tagen nach Hause geschickt! Aber in den letzten Jahren nicht mehr reagiert, auch wenn ich  jedes Jahr über 100 Tage auf Solaris verbrachte.

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23. Aug.: Hurra ! Habe den Flug nach Thailand gebucht

Einen solchen Einzelsitz/-Bett in der Boeing-777 habe ich mir gebucht

In der Vergangenheit habe ich immer im April meinen Flug nach Thailand gebucht, weil dann die Preise günstig sein sollen. Dieses Mal musste ich abwarten, wie sich meine Augenkrankheit entwickeln wird. Aber heute habe ich zugeschlagen:

  • Abflug ZRH nach BKK: Dienstag, 16. Oktober 2018 um 17:55 mit Swiss-Flug LX180.
    Ankunft in BKK am Folgetag 17. Okt. um 09:35 Uhr
  • Rückflug von BKK nach ZRH: Montag, 4. März 2019 um 13:05 mit Swiss-Flug LX181.
    Ankunft in ZRH am selben Tag um 19:10 Uhr

Ich habe mich wiederum zur Business-Class entschieden und dabei Einzelsitze gebucht, d.h. ich habe keine Sitz-Nachbarn.

Bei der Preisgestaltung habe ich festgestellt, dass die Swiss bereits unterschiedliche Preise je Flug verlangt, abhängig von der aktuellen Auslastung. So hätte der Hinflug am Vortages- und auch an den Tagen danach mehrere Hundert Franken mehr gekostet.

Was neu ist, oder mir bisher noch nie aufgefallen ist, die Swiss verlangt für die Bezahlung mit einer Kredit-Karte eine Gebühr von Fr. 30.–  je Flug, d.h. sie berechnet es 2x obwohl ich den Flug in einer Buchung bezahlt habe. Dies ist reiner Abriss!

Flugkosten:

  • Flugticket Business-Class ZRH – BKK -ZRH: Fr. 3’216.– (inkl. Visa-Gebühren von Fr. 60.–)
  • Zuschläge für Einzelsitze: 2x Fr. 199.– = Fr. 398.–

 

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27. Juli 2018: Bericht über meinen 5. Aufenthalt im Kosovo mit 175 Gästen an einer grandiosen „Jubiläumsparty“

Die Hochzeits- und Geburtstagsparty von Daniela und Eshref

Als Daniela und Eshref am 28. August 1998 im st. gallischen Abtwil heirateten, ging es in meinem Inneren auf und ab. Ich strahlte nicht das aus, was ein glücklicher Vater normalerweise ausstrahlt. In der Zwischenzeit bin auch ich glücklich über die Partnerwahl von Daniela und Eshref geworden. Ich lernte in Eshref einen lieben und sympatischen Schwiegersohn kennen.

Vor 2 Jahren, als ich das letzte Mal im Kosovo weilte, entstand während einer der täglichen Tee-Stunden auf dem damals neuen Sitzplatz der Plan, den 20. Hochzeitstag von Daniela und Eshref als 2. Hochzeitsfest zu feiern und dies im Kosovo mit all den hiesigen Verwandten und albanischen Freunden.

Bereits zum 5. Mal flog ich in diesem Jahr in den Kosovo und auch diesmal stand ein grosses Fest auf dem Programm. Wir feierten mit 175 Gästen den 20. Hochzeitstag meiner Tochter Daniela mit ihrem Eshref, ihren 40. und auch meinen 75. Geburtstag.

Für die Kosovaren ist es von besonderer Bedeutung, wenn ein Familien-Oberhaupt sie besucht. Diese Tradition kennen wir im westlichen Europa nicht mehr. Hier in der Schweiz bin ich der Max und nichts mehr. Im Kosovo hingegen werde ich von den Jungen und Alten der dortigen Grossfamilien ehrenvoll und respektvoll behandelt, und zum einheimischen Oberhaupt plaziert. Das Wort „Respekt“ wird immer wieder ausgesprochen. Ein ungewohnte Art der Ehrerbietung, die ich erlernen musste.

Auch diesmal habe ich die Tage genossen. Ich war ein Gast und lebte das Gast-Sein aus. Ich fühlte mich wohl in Shushica unter der Krasniqi-Familie. Es wird nicht mein letzter Besuch sein!

Es ist vollbracht. Mein illustrierter Bericht ist lesebereit

Es dauert immer eine Weile, bis ich einen eigenständigen Bericht über ein grösseres Erlebnis wie den diesjährigen Kosovo-Aufenthalt veröffentlichen kann. Der Text muss stimmen und dazu auch die Auswahl der Fotos. Auf meinen Bericht gelangst durch Anklicken des folgenden Links:

Mein Bericht:  „Juli 2018: Mein 5. Kosovo-Aufenthalt mit der grossen Jubiläums-Party

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17. – 20. Juli: War wiederum kurz in der Schweiz – Augenklinik

Wegen meiner Augenkrankheit (feuchte Makula Degeneration) muss ich monatlich nach Hause fahren, um mir eine Spritze verabreichen zu lassen.

17. Juli: Rückfahrt mit Polizei-Busse auf einer „Radar-Teststrecke“ !!!!

17. Juli 2018 Polizei-Busse in Kroatien

Aus Angst vor den mühsamen Staus auf der Istrien-Autobahn nach Dragonje fuhr ich auf der alten Landstrasse zum Zoll Kroatien/Slowenien.  Ich habe in den letzten Wochen zwar realisiert, dass die Kroaten die Geschwindigkeits-Begrenzungen auf dieses Jahr heruntergesetzt haben, aber es war derart extrem,  dass ich auf dem Weg gegen Norden prompt in eine mobile Geschwindigkeits-Kontrolle der Polizei tappte.

Ich fuhr mit einer Geschwindigkeit von 81km/h, wie mir die Polizeit auf ihrer Radar-Pistole anzeigte. Diese Angabe  dürfte auch gestimmt haben. Erlaubt waren an dieser übersichtlichen Stelle 50km/h !!!! Etwa 1 km später stand ein 40er-Tafel. !!!! Ob es sich hier um eine kroatische Radar-Teststrecke oder eine Touristen-Abriss-Strecke handelte?

500 Kunar lautete der Buss-Bescheid. Falls ich aber sofort bezahlen würde, bekäme ich 50% Rabatt. Die 250 Kunar entsprechen in etwa 34 Euro. Ich bezahlte und liess mich eine Quittung ausstellen als Erinnerung an Istrien-2018

Wo früher 80 km/h erlaubt war, gilt nun nur noch 60, 50 oder sogar 40 km/h auf freien, bestens durch die EU asphaltierten Landstrasse und weit und breit kein Haus. Aus meiner Sicht riecht dies extrem nach Geld-Abschröpfen der Touristen.

Ich fuhr diesmal über den Zoll Portoroz, was sich bewährte, denn nur 1 Auto stand vor mir, während vor dem grossen Zoll Dragonja Staus zu sehen waren. Staus erlebte ich hingegen deren 2 in Italien. Die eine etwa 30-40 minütige vor der ersten Mautstelle nach Triest und die zweite etwa 1 stündige vor Verona ohne irgenwelchen Grund. Unverhofft war die Strasse wieder frei. Der Gotthard überraschte damit, dass es zügig durch den 17 km langen Strassentunnel ging.

Ueberrascht war ich durch die bereits ansteigenden Benzin-Preise. In Slowenien bezahlte ich Euro 1.35 für 1 Liter Benzin 95-Oktan und in der Schweiz (neben der Autobahn) Fr. 1.66. Der amerikanische Kotzbocken Trump mit seinem Iran-Embargo lässt grüssen!

18. Juli: In der Vista-Klinik

Meine 5. Spritze stand auf dem Programm. Die Aerztin war zufrieden und meinte, dass sich die schädlich Flüssigkeit in der hinteren Netzhaut reduziert habe. Aber dennoch brauche ich weiterhin 1 Spritze jeden Monat. Gegen meinen Aufenthalt in Thailand hat sie nicht einzuwenden, sofern ich die Behandlung sprich Spritze in einer spezialisierten Klinik weiterführen kann.

19. Juli: Start um 3 Uhr zur Rückfahrt nach Istrien

Ich wollte vor der Ferien-Welle aus dem Norden durch den 17km langen  Gotthard-Strassen-Tunnel fahren, denn Staus hasse ich. Deshalb war bereits kurz nach Mitternacht um 2 Uhr Tagwache. Um 3 Uhr startete ich und kam ohne irgendwelche Probleme durch den Gotthard und durch die Mailand-Umfahrung. Den letzten kritischen Punkt meiner Fahrt, die EU-Aussengrenze Slowenien/Kroatien, erreichte ich bereits um 11 Uhr und hatte nur wenige Autos vor mir. Ich benutzte dabei wiederum den kleineren Uebergang Portoroz und siehe da: Es war wie früher. Die Autos wurden durchgewunken. Keine Kontrolle der Papiere. Exakt um 12 Uhr nach 9 Stunden Fahrt  über 830 km fuhr ich auf Solaris ein.

Nun habe ich 1 Tag frei. Am Sonntag flieg ich in den Kosovo ab dem Flughafen Ljubljana

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Slowenisch/kroatischer Zoll in Dragonja

Ein Drama ist es, wenn man zusehen und als Betroffener miterleben muss, wie die frustrierten, vielleicht auch unterbezahlten Polizei-Beamten an der EU-Aussengrenze Slowenien/Kroatien die ein- und ausreisenden ausländischen Gäste schikanieren und ihre Macht spüren lassen. Vielleicht bin ich unfair gegenüber diesen Polizisten, weil sie nur die Aufträge der dortigen populistischen Parteien erledigen.

Kroatien ist zwar seit ein paar Jahren EU-Mitglied, erfüllt aber die im Dublin-Schengen-Abkommen fixierten Anforderungen für eine Aussengrenze noch nicht. Dies ist der Grund für diese mühsame Grenze innerhalb der EU,

Einmal mehr habe ich diese Staats-Macht in den letzten Tagen bei meinen  eben erfolgten Aus- resp. Einreisen erleben müssen:

Bei der Ausreise aus Kroatien am Dienstag Morgen stauten sich am Zoll Dragonja die Autso bis zum oberen Kreisel zurück. Die Beamten aber auch die weiblichen kontrollierte jeden einzelnen Pass aufs genaueste und blätterte ihn von vorne bis zur letzten Seite durch, auch wenn es ein EU-Einwohner war. Ein heisser Tip erhielt ich heute von einer berühmten slowenischen Nachwuchs-Politikerin: Zeige Deinen Personalausweis, den kann man nicht durchblättern!

EU-Aussengrenze

Auf meiner Fahrt zurück aus der Schweiz nach Istrien am Freitag Abend staute sich die Kolonne bis 3 km vor dem Zoll Dragonja. Vier Einfuhr-Spuren waren offen. Ich Trottel fügte mich auf der linkensaussen Spur ein, was sich als grosser Fehler erwies. Ich wusste es aus Erfahrung, dass die rechten Spuren doppelt so schnell abgefertigt werden, denn die Beamten stehen auf der Strasse und winken wegen fehlender elektronischer Geräte durch!

Zudem musste ich feststellen, dass eines der gläsernen Häuschen nur von einem Polizisten besetzt war, der sowohl die ausreisenden wie auch einreisenden Pässe kontrollieren musste. Zu diesem Zweck rollte er sich mit seinem Bürostuhl von einem Fenster zum gegenüberliegenden, hin und her. Als dann doch noch ein zweiter Beamter kam, musste sich dieser zuerst seinen Reisverschluss an der Hose zumachen, bevor er meinen Pass in die Hände nahm.

Was ich nicht verstehe. Die Polizeibeamten sollen die Schengen-Aussengrenze überwachen und keine Unbefugten Leute in die EU hereinlassen. Warum lässt man nicht ohne Prüfung der Papiere die Gäste ausreisen?  … und winkt sie durch? Die sind ja keine Gefahr mehr für Europa.

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23. – 28. Mai 2018: Zurück in die Schweiz zur VISTA-Klinik und weiter ins Piemont

Hektische Tage standen bevor:

Seit Anfang Mai befand ich mich auf Solaris. Am Donnerstag, 24. Mai musste ich mich in Binningen in der Vista-Augenklinik zur 3. Spritze einfinden. Zu Hause wurde die Toilette und das Badezimmer umgebaut. Am Montag ging meine Fahrt weiter ins Piemont nach Cortemilia zu unsere Radrennwoche.

Fahrt in die Schweiz

Auf der Hinfahrt nach Istrien Anfang Mai lief mir vor dem Grenzeübergang nach Sloswenien der Schweiss  kalt den Rücken hinunter. Ich hatte nämlich meinen ungültigen alten Pass bei mir! Er war mit eingelochten Schweizer-Kreuzen ungültig gemacht. Ich hatte aber Glück. Ich konnte einreisen. Der Zöllner wollten meine Dokumente nicht sehen und winkte mich durch.

Auf der Rückfahrt passierte es dann: im Häuschen sass eine slowenische Zöllnerin und plauderte lachend mit ihrer Kollegin im selben Raum. Routinemässig schnappte sie meinen roten ungültigen Pass, scannte ihn trotz der Lochungen ein und gab ihn mir zurück, ohne aufzublicken. Nochmals Glück gehabt.

800km standen auf dem Programm. Ich startete bei leichtem Sonnenschein. Es ging flüssig voran. Einzig beim Gotthard musste ich rund 1 Stunde warten, weil die Elektrizität für die Tunnel-Infrastruktur ausgefallen war. Nach 11 Stunden traf ich zu Hause an. An Autobahngebühren in Italien bezahlte ich Euro 34.50.

Umbau meines Badezimmers und der Toilette

Während meiner Abwesenheit wurde damit begonnen,  die Wasser- und Abwasserleitungen, sowie alle Toiletten und Badezimmer in der einen Hälfte meines Hause zu renovieren. Die Bauleitung war zuvorkommend, installierte in meiner Wohnung eine Toilette und liess putzen, sodass ich wirklich problemlos die 4 Tage zu Hause verbringen konnte.

Einschränken musste ich mich beim Waschen und Duschen, denn das neue Badezimmer war noch nicht neu eingerichtet. Ich musste mich in der Küche waschen, Zähne putzen und rasieren. „Katzenwäsche“ nannte man dies in meiner Jugend, als man nur 1 mal in der Woche baden konnte.

Vista-Klinik

Es war kein erfreuliches Resultat, das ich an der Klinik erhielt. Meine Makula-Degeneration hat sich nicht verbessert, eher etwas verschlechtert. Ich werde weiterhin monatlich eine Spritze brauchen.

Drama um meine Kaffee-Maschinen

Meine Start in den Tag beginnt normalerweise mit einem Kaffee. Mein Körper braucht das Koffein. Er beginnt dann zu arbeiten und ich kann mich gemütlich auf den Thron setzen.

Zu Hause in Binningen ging alles schief. Ich musste beide Kaffee-Maschinen liquidieren. Sie funktionierten nicht mehr.  Der Wasserbehälter meines grossen Solis-Kaffee-Vollautomates war undicht. Das Wasser tropfte auf den Tisch. In meiner  Reserve-Kaffee-Maschine funktionierte die Pumpe nicht mehr. Ein typische Lagerschaden.Eine Katastrophe für mich. Sollte ich etwa zum Frühstück Wasser oder ein Cola trinken?

Bereits richtete ich mich auf Tage ohne Kaffee ein, als ich zum Ruedi und seiner Marianne zum Nachtessen eingeladen wurde. Ich berichtete Ihnen von meinem Kaffee-Schicksalsschlag. Da meinte Ruedi, wir können Dir helfen und brachte mir eine NESPRESSO-Maschine mit genügend Kaffee-Kapseln.

Am nächsten Tag startete ich frühmorgens die NESPRESSO-Maschine und genoss den wunderbaren Kaffee. Nach dem ersten musste ich eine zweite Tasse probieren. Himmlisch! Von Ruedi habe ich gehört, dass es zur Zeit seine DeLonghi-Maschine zu Fr. 80.– zu kaufen gibt und dazu gebe es einen Gutschein im Werte von Fr. 100.– für Kaffee-Kapseln nach eigenem Wunsch

Am Nachmittag des 26. Mai stieg ich ins Auto, denn im Internet sah ich, dass diese Aktion nur noch diesen Tag galt. Nun bin auch ich stolzer NESPRESSO-Kaffee-Trinker. Die beiden alten Kaffee-Maschinen brachte ich noch am selben Tag  zum Elektroschrott-Abfall im Media-Markt

Fahrt ins Piemont nach Cortemilia

Am Montag, 28. Mai um 8 Uhr früh startete ich zusammen mit Renato. 520 km standen auf dem Programm bis zu unserem Ziel, dem Hotel „Villa San Carlo“ in Cortemilia.  10 Tage werden wir dort als Gourmet die exklusiven Weine und das feine Essen geniessen, dazu aber auch mit dem Rennrad die Gegend unsicher machen.

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29. April 2018: Fahrt nach Istrien und Aufbau

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Wenn Engel reisen, dann herrscht wenig Verkehr auf den Strassen und schönes Wetter. Am Sonntag, 29. April war es wieder soweit. Ich wollte nach Istrien in meine Sommer-Residenz fahren. Ich startete bereits um 5 Uhr früh in Binningen, denn nach den Gotthard-Staumeldungen der letzten beiden Tage befürchtete ich Schlimmes wegen des 1. Mai-Verkehrs. Aber meine Aengste waren vergebens. Weder Stau noch starker Verkehr beeinträchtigten meine Fahrt in den Süden. Um 14 Uhr langte ich nach 820 km in Istrien an.

Einzig die erste italienische Autobahn-Zahlstelle nach Como wollte mich ärgern, denn sie akzeptierte meine italienische VIA-Card nicht und spukte defür einen 30 cm langen Zahlungsbefehl mit einem Zahlungstermin 15 Tage  über die Autobahngebühr von Euro 2.30 aus. Auf Italienisch und Englisch stand darauf geschrieben, wie man seine Schuld begleichen konnte. In Tabak-Läden oder offiziellen Zahlstellen in Italien. Ich versuchte es via Bank und der angegebenen IBAN-Nummer. Aber die italienischen Spezialisten der Autostrade hatten vergessen den Bank-Namen und den dazugehörigen Swift-Code auf dem Wisch aufzuführen. Diese habe ich dann im Internet-Auftritt der „Autostrade L’Italia“ gefunden und habe via eBanking bezahlt,

Kurz vor Triest realisierte ich, dass ich nicht meinen aktuellen und gültigen Pass mitgenommen habe, sondern die vorherige gelochte und ungültige Version. Kalt lief es mir den Rücken herunter. Zurück wären es gegen 600 km gewesen. Aber die Erlösung kam mir, als ich realisierte, dass ich meinen Personalausweis bei mir hatte und der genügte Inner-Europäisch.

Die nächste Aufregung kam beim Wohnwagen-Depot, in dem meine beiden Wohnwagen über den Winter abgestellt stehen. Per Mail habe ich meine Ankunft angekündigt.  „Wir können den einen Wohnwagen nicht finden. Wir haben keine Ahnung wo er steht!“ sagte Alice, die Chefin des Kiwi-Depots. Ein Schock für mich, denn ich fahre  800 km und muss dann im Hotel schlafen und unverrichteter Dinge zurückfahren.

Ich konnte dies nicht akzeptieren und machte ich mich eigenhändig auf die Suche im grossen Depot, in dem etwa 600 Wohnwagen standen. Für mich war es etwas leichter, denn ich kannte meinen Wohnwagen und vorallem das spezielle Schutzdach. Auf einmal sah ich zwischen zwei Wohnwagen eingeklemmt meinen gesuchten Wohnwagen mit dem deutschen „OG-Kennzeichen“. Ein gewaltiger Stein, nein ein Steinhaufen fiel mir vom Herzen.

Jetzt geht es nur noch um die Fein-Abstimmung

Hier muss ich noch erwähnen warum ich 2 Wohnwägen habe. Es kommt aus meinem Projekt mit dem mobilen Vorzelt. Der neuere ist mein Wohn-Wohnwagen und der ältere mein Material-Wohnwagen. Gesucht haben wir den Wohn-Wohnwagen.

Am nächsten Tag kamen dann Klara und Benni, die das Vorzelt für mich aufstellten. Nach 1½ Stunden war alles perfekt samt Sonnenvordach und ich konnte beginnen mit dem Einrichten des Vorzeltes als meine Küche und Abstellraum.

Am 1. Mai ging ich mit Inge und Fredi ins Restaurant Zardin,wo ich mir eine zartes Rindsteak mit Trüffel leistete! In der Tat, ich hatte es verdient.

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April 2018: Live-Ticker vom Basler Max

Mein Gepäck für Istrien +++ Kutteln +++ CPC-Ausfahrt +++ Umbau meines Bades +++ Kosovo +++ Augen-Erkrankung +++ Die Lügen der Amis +++

2. Spritze gegen meine Augenerkrankung

Am Donnerstag, 26. April erhielt ich in der VISTA-Augenklinik meine 2. Spritze.  „Good News“ vom Augenarzt. Scheinbar reagiere ich positiv auf die lebenden Zellen, die mir mit der 1. Spritze ins Auge injiziert wurden. Die „Wölbung“ in der Makula  hat sich bereits etwas zurückgebildet. Aber es sind noch einige Injektionen notwendig.

Mein Gepäck für Istrien und Piemont

Als Single bin ich ein Profi. Ich habe alles im Griff. Beim Einpacken von Kleidern stosse ich jedoch schnell an meine Grenzen. Ich kann mich nur schwer einschränken. Ich stelle meine schönsten Kombinationen in allen passenden Farben zusammen, bräuchte dazu aber ein viel grösseres Auto! … Dagegen habe ich jetzt eine Technik entwickelt. In den Tagen nach dem ersten Zusammenstellen reduziere ich die Stapel sukzessive um die Hälfte. Auch wenn es weh tut!

Packen nach der ersten Runde

21. April 2018: Kutteln und Kalbskopf bei Karli und Heidy

Kutteln im Rest. „Zum eisernen Felsen“

Wer kennt nicht diesen Geheimtip in der Gourmet-Szene? Ich habe Karli/Heidy versprochen, nichts davon zu verraten. Daran werde ich mich halten.

Sie haben mich zu diesem leckeren „Arme-Leute-Essen“ eingeladen. Nach dem gemütlichen Apéro auf der heimeligen Terrasse habe ich mich von meiner besten Seite als hungriger Gast gezeigt und auch den nächsten Gang nach den Kutteln, nämlich den Kalbskopf genossen. Mein Magen war kurz vor dem explodieren. Schwangerschafts-Streifen konnte ich nur vermeiden, indem ich auf dem Heimweg bis zum 2er-Tram zu Fuss ging.

 

Mi, 18. 4. 2018: CPC-Ausfahrt ins Elsass

18. April 2018 Ausfahrt Rennrad Max

17 Fahrer trafen sich bei warmem Frühlings-Temperaturen in Therwil zu einer 80km Ausfahrt ins Elsass. Für einige war das angeschlagene Tempo zu hoch, denn anfang Saison fehlt es an der Kondition. Auch ich war schön kaputt, als wir zum AbschlussTrunk in Therwil eintrafen. Aber das Wetter war Spitze. Der Thermometer stieg auf über 25ºC.

Umbau Schafmattweg 13

Hier wohne ich seit Oktober  2002. Das Haus ist um die 40-50 Jahre alt. Ein grösserer Umbau steht bevor. Die Wasser- und Abwasser-Leitungen der nördlichen Haushälfte müssen ersetzt werden. Sie sind durchrostet und drohen zu platzen, wie ich es im vergangenen Jahr in meinem Schlafzimmer erleben musste.

Mitte Mai geht es los. Ich bin in dieser Zeit zur Freude des Hauseigentümers Nicki Th. in Istrien. So kann er ungehindert mein Bad und die benachbarte Toilette umbauen.

17. – 27. Juli 2018: Kosovo

Eine grosse Familien-Party mit gegen 200 Personen wird im Juli im Kosovo stattfinden. Meine Tochter Daniela feiert ihren 20. Hochzeitstag und ihren 40. Geburtstag, und dazu als Krönung feiere ich meinen 75. Geburtstag. Heute am 12. April habe ich mein Flug-Ticket ab Ljubljana nach Pristina für Euro 223 gebucht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden dort unten.

Meine Augenkrankheit

Kurz nach Ostern, am 4. April erhielt ich die Diagnose: Ich leide unter „feuchter Makula-Degeneration„! Es war ein Schock.. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich davon wieder etwas erholt und mein Leben in den nächsten Monaten bereits umgeplant, denn ich werde mir  jeden Monat eine Spritze in mein linkes krankes Auge verpassen lassen müssen.  Ich werde trotzdem Ende April nach Istrien fahren, aber eben monatlich kurz nach Basel zurückkehren, um eine Spritze zu fassen.

Meinen nächsten Thailand-Aufenthalt habe ich einstweilen aufs Eis gelegt, denn das Reisedatum hängt vom  Erfolg meiner Spritzen ab. In der Zwischenzeit kläre ich ab, welche Thai-Spitäler solche Eingriffe vornehmen.

Wie beeinträchtigt mich diese Krankheit? Ich sehe mit dem linken Auge die geraden Linien etwas gekrümmt und die Umwelt leicht getrübt, wie wenn ich mit offenen Augen im Meer schwimmen würde. Im täglichen Leben schränkte mich diese Krankheit nicht ein. Ich kann Autofahren, Spazieren, Fotografieren etc. Einzig beim Lesen und beim Arbeiten am PC brauche ich eine Brille, weil mein rechtes gesundes Auge nach meiner grauen Star Operation auf Weitsicht eingestellt wurde.  Es ist nun,  als hätte ich Altersfehlsichtigkeit und benötige eine Lesebrille mit +2.5 Dioptien.

9. April 2018: Max am Notebook PC

Sie lügen wieder! Ich meine damit die Amis

Wer erinnert sich nicht an die Lüge der USA, als sie im 2003 sog. Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen in Irak vorlegten und damit ihren Angriff auf dieses Land begründeten! Seither haben sie in meinen Augen ihre Glaubwürdigkeit verspielt! Mit Trumps Lügen und Unberechnebarkeit ist deren Zuverlässigkeit noch tiefer in den Keller gerutscht.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht !

Ich bin beileibe kein Freund des syrischen Dikatators Assad, aber so blöd ist er wiklich nicht, wie die Amis und die Engländer behaupten, dass er wenige Stunden vor der endgültigen Uebernahme der Stadt Duma  Chlorgas eingesetzen haben soll, und dies gegen das eigene Volk. Für ihre Behauptungen haben die Amis auch keinen einzigen Beweis. Ich denke eher an eine Kriegslist der Gegner, die auf diese falsche Reaktion der Amis und Engländer zu hoffen. Chlorgas ist nämlich leicht erhältlich und einsetzbar. Krieg ist ein grausames Geschäft!

In der Nacht vom 13. /14. April haben die Amis mit Unterstützung der Engländer und Franzosen mit über 100 Raketen und Marschflugkörper syrische Lagerstätten von Chemie-Kampfstoffen und Produktionsstätten bombardiert. Aus meiner Sicht eine krimineller Plan oder ein Reinfall, denn Volltreffer auf Lagerstätten hätten unweigerlich tödliche Chemie-Kampfstoffe freigesetzt. Davon wurde aber nichts berichtet, weder von den Amis noch den Syrern.

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Bald geht es nach Istrien in meine Sommer-Residenz

März 2018: Es herrscht Ruhe vor dem Sturm

Am Sonntag, 29. April fahr ich nach Istrien. Ich musste die Fahrt um ein paar Tage verschieben, weil ich noch eine Spritze in der Augenklinik abholen muss. Bereits am Tag darauf werden Klara und Benni kommen, um mein Vorzelt aufzubauen und einzurichten. Ich freue mich riesig auf die Zeit in meinem wunderschönen Wohnwagen.

gerüstet für die Partien auf Solaris

 

 

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Ein Tag als Manager

21. März 2018 auf dem Weg nach Zürich

Einmal im Jahr stürze ich mich in meine „Manager-Kluft„. Dann nämlich, wenn ich mich in Zürich mit einem Banker treffe, um meine Millionen zu managen. Heute 1 Tag nach Frühlingsbeginn war es wieder soweit. Jedoch von Frühling war weit und breit nichts zu sehen. Es war saukalt draussen. Ich war froh um meine gefütterten Schuhe, die ich letztes Mal vor 13 Jahren getragen hatte.

Ich bin ein sparsamer Mensch. Einmal im Jahr nehme ich meinen Burberry-Blazer aus dem Schrank, dazu hellblaue Jeans, die auch nicht grösser werden. Der Kragen meines hellblauen Hemdes hat immer noch die Grösse 42. Entweder ist er eingegangen oder  mein Hals wurde mittlerweilen muskulöser. Ich musste ihn mit einem Kravatten-Shawl aufmotzen

Kurzum, ich werde mir aufs nächste Jahr etwas einfallen müssen.

Nach Zürich fährt man am besten mit der Eisenbahn. Fr. 60.– kostet das 1. Klass-Billet für die 80km-Strecke nach Zürich und zurück. Mit meinem Halb-Tax-Abo bezahle ich nur die Hälfte. Mit der Eisenbahn habe ich viel weniger Stress als mit dem Auto. Ich muss keinen Parkplatz suchen. Ich habe Zeit zu lesen und treffe bereits nach 1 Stunde im Hauptbahnhof Zürich ein.

In der Tat, der Bahnhof in Zürich heisst Haupt-Bahnhof und die teuerste und mondänste Strasse der Schweiz heisst Bahnhofstrasse. Sie ist auch in Zürich und führt  vom Hauptbahnhof bis zum Zürichsee.

Vor meiner Abfahrt in Basel suchte ich mir am Kiosk Lesestoff.  Noch vor wenigen Jahren habe ich immer den „Tages-Anzeiger“ und die „Basler-Zeitung“ gekauft. Die eine Zeitung schrieb eher Zürich-orientiert, die andere aus Basler-Sicht. Es war interessant, die unterschiedlichen politischen Gesichtspunkte zu lesen. Seit ein paar Jahren tauschen sich die beiden Zeitungen ihre Artikel aus. Die Grösse der Redaktion ist halbiert. Nun liest man in beiden Zeitungen etwa dasselbe, nämlich Magerkost.  Dafür kostet eine Zeitung etwas gleichviel, wie vor ein paar Jahren beide zusammen, nämlich Fr. 3.50 für ein dünne Zeitungsausgabe der BaZ.

Zu Fuss spazierte ich in Zürich die Bahnhofstrasse entlang bis fast zum Zürichsee. Es war kalt. Eisiger Wind blies vom See her durch die Bahnhofstrasse. Links und rechts sah ich die berühmten Luxus-Geschäfte: Armani, Hublot, Gucci, Läderach-Konditorei etc etc. Ich sah wenige hübsche Frauen. Die blieben alle zu Hause. Es war auch für sie zu kalt.

Vis-à-vis von der Schweizerischen Nationalbank traf ich mich mit meinem Banker, dem Herrn Antonino  Ilardo, ein gebürtiger Sizilianer und Gourmet. Im Keller der Schweizer Nationalbank sollen Milliarden in Gold liegen. Ein eigenartiges Gefühl überfiel mich, als ich dies realisierte. Was sind dabei schon meine Millionen!

Nach dem geschäftlichen Aktivitäten kamen wir zum eigentlichen Höhepunkt des Anlasses: Dem feierlichen Essen in Restaurant Terrasse mit rosa Entenbrust und und und…. Ich erinnerte mich schmunzelnd daran, wie ich vor 40 Jahren mit Freunden das Terrasse besuchte, als es noch ein berüchtigtes Striptease-Lokal war.

Um 15:08 fuhr die Eisenbahn wieder zurück nach Basel. Es war ein schöner Tag, aber in Basel war es weniger kühl!

Nachtrag: Das Wort „Millionen“ ist einzig ein Synonym für mein gespartes Vermögen, das jedoch kleiner ist als vermutet.

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14. März 2018: Rückflug aus Thailand

Mein Rückflug – Aerger mit dem Gepäck-Scanner

Am 14. März war es wieder soweit. Ich bin um 19 Uhr in Zürich Kloten gelandet. Der Flug mit der Swiss Boeing 777-300 war problemlos. Einzig geärgert hat mich bei der thailändischen Checkin-Gepäckkontrolle, dass sie mein gesamtes Handgepäck einzeln von Hand und mit Scanner durchsuchte.

Es war nicht eine Bösartigkeit oder ein gezieltes Suchen, sondern die Thai-Mentalität, Wenn den Thais etwas unklar ist, dann handeln sie genau nach Vorschift. Ich habe nämlich, wie es Vorschrift ist,  alle meine elektronischen und batteriebetriebenen Teile zusammen mit anderem Krimskrams in den Trolley gepackt. „Was ist das?“ fragten sie mich, wenn sie die elektrische Zahnbürste auspackten, oder den Rasierapparat, oder meine e-Banking Kartenleser, oder meinen Velo-Computer, oder meinen Speicher-Disc  etc. Ich habe innerlich gekocht, wusste aber, dass ich mein Gesicht wahren sollte. Ich habe immer gelächelt, denn ich hatte ja Zeit! Als der Check aber abgeschlossen war und ich wieder einräumen konnte, habe ich mich auf dem Band nach dem Scanner  breit gemacht und ihn lächelnd für mindestens 10 Minuten stillgelegt, um sauber wieder alles einzupacken. Ich hatte ja Zeit genug!

Um 19 Uhr landete ich in Zürich, erhielt mein Gepäck prioritär (als Business-Kunde), eilte durch den Zoll und erwischte problemlos den Schnellzug nach Basel.

 

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Streckenprofil meiner nächsten Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket im Jan. 2018

Vielleicht habt ihr meinen illustrierten Bericht : 18. – 28. Feb. 2017: Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 820 km in 7 Etappen gelesen? Mich hatte dieses damalige Erlebnis stark beeindruckt…. und prompt habe ich mich ein zweites Mal angemeldet, wiederum mit meinen Schweizer Freunden aus dem Zürcher-Oberland. Die nachfolgenden Bilder sind alle von dieser ersten Fahrt nach Phuket.

27. Feb. 2017: Natai Beach bei Phang Nga, in der Nähe von Khao Lak

In diesen Tagen habe ich den „Reiseablauf der Tour Hua Hin – Phuket 27. Jan. – 06. Feb. 2018″ erhalten. Die Strecke hat Lucien Kirch meinen Stärken angepasst. Weniger Berge, mehr Abfahrten …ha ha ha

27. Jan Tag 1 : Eintreffen und Willkommen in Hua Hin

Start der Tour um 19 h in der Reception vom Hotel G Hua Hin Resort and Mall. Sie werden im Hotel mit einem Willkommenscocktail empfangen. Anschließend erhalt jeder Teilnehmer ein Radtrikot. Nach einem kurzen Briefing, an das das Kennenlernen der anderen Teilnehmer anknüpft, steht Ihnen der Abend zur freien Verfugung. (A)

28. Jan. Tag 2: Hua-Hin (Hotel G Hua Hin Resort and Mall) (50 km, 100 HM)

Am Morgen Start zur ersten Etape rund um Hua Hin . 19 h Am Abend haben Sie hier die Möglichkeit den bekannten Nachtmarkt zu besuchen sowie ausgezeichnete Fischspezialitaten zu genießen. (F/P/A)

29. Jan. Tag 3: Hua-Hin – Kuiburi (Kuiburi Resort) (80 km, 25 HM)

Start 8h. Die zweite Etappe startet am frühen Morgen und fuhrt uns sowohl durch einen Naturpark als auch durch den Regenwald (Prachuap Khiri Khan). (F/P/A)

30. Jan. Tag 4: Kuiburi – Haad-Baan-Krut (Sunshine Paradise Resort) (112 km, 250 HM)

Start 7:45. Die vierte, etwas langere Etappe bringt uns weiter durch den Nationalpark zu einem weiteren imposanten Wasserfall, an dem wir eine Pause einlegen werden, um das Naturschauspiel auf uns wirken zu lassen. Bei unserer Ankunft in Haad Baan Krut werden wir uns in Strandbungalows unter Kokosnussbäumen erholen können. (F/P/A)

31. Jan. Tag 5: Haad-Baan-Krut – Chumphon (Armonia Village) (137 km, 350 HM)

23. Feb. 2017 Kochkurs im Armonia Village Chumphon

Auf diesem Teil der Tour beginnt die Natur um uns herum so richtig tropisch zu werden. Wälder und Vegetation verändern sich. Sie sind nun im Süden Thailands und kommen dem Äquator immer näher.

Wir werden u.a. an einer großen Buddhastatue vorbeikommen, die hoch oben auf einem steilen Felsvorsprung thront und von wo aus man eine tolle Panoramasicht auf die Umgegend genießen kann.

Zum Essen kehren wir in ein typisches Thaihaus ein mit ebenfalls herrlichem Blick auf die See. Sie werden auf diesem Teilabschnitt ein wenig mehr Höhenmeter absolvieren als die Tage vorher, allerdings sind keine Passagen mit allzu schwierigen Steigungen dabei.

Nach einem langen interessanten Tag auf dem Fahrrad werden Sie in Ihrem Hotel viele Möglichkeiten haben, zu entspannen. Hier sollte man aber auch von der Gelegenheit profitieren, um ins lauwarme Meer einzutauchen und sich von der herrlichen Unterwasserwelt in ihren Bann ziehen zu lassen.

01. Feb. Tag 6: Chumphon Ruhetag (Armonia Village)

Wir bieten euch einen Thailändischen Kochkurs an, der im Preis mit inbegriffen ist.
Oder : verschiedene Freizeitaktivitäten, die nicht im Preis inbegriffen sind, u. a. Erholung am Strand, Thaimassagen, Tauchen oder Schnorcheln im Meer. (F, Kochkurs Essen)

02. Feb. Tag 7: Chumphon – Paktako (Tusita Wellness) (72 km, 220 HM)

Start 7:45. Die heutige Flachetappe führt an Shrimps Farmen, Kokosnussplantagen und Mangrovenwäldern vorbei. In den zahlreichen Fischerdörfern siehst du die typisch farbigen Fischerboote mit dem Thailandischen Meer im Hintergrund. Bedingt durch die kurze Etappe hast du am Nachmittag viel Zeit, um am Hotelpool oder am Strand zu entspannen. (F/P/A)

03. Feb. Tag 8: Paktako – Surat-Thani (Stadt Hotel) (100 – 140 km, 300 HM)

Start 7 :45. Wir fahren weiter Richtung Süden entlang der menschenleeren Sandstrände wo der Tourismus noch nicht angekommen ist. Unsere Fahrt führt nach Chaiya, eine der ältesten Städte Thailands. Die letzten 40km bis nach Surat-Thani kannst du im Bus zurücklegen, oder auch auf dem Rad. Ganz wie du möchtest. (F/P/A)

04. Feb. Tag 9: Surat-Thani – Ratchapraba Staudamm (Hütten) (70 km, 400 HM)

Start 7 :45. Ein neuer Tag, ein neues Erlebnis während deiner Radreise durch Thailand. Mit dem Longboat zu den schwimmenden Hütten des Cheow Lan Sees. Wir fahren zum Ratchapraba Staudamm, dort steigen wir auf ein Boot, welches uns zu unserem heutigen Ziel, einer kleinen Siedlung schwimmender Hütten im See bringt (1 UN). Die Fahrt auf dem einsamen, verwinkelten See ist beeindruckend. Der Tag am See ist zur freien Verfügung. Wir schwimmen im See oder konnen die kleinen Kanus nutzen, um den See zu erkunden. Am Abend unternehmen wir eine Bootstour, um die Tierwelt am See in der Dämmerung zu sehen. (F/P/A)

05. Feb. Tag 10: Ratchapraba – Phang Nga (Holiday Inn Express) (70 km, 300 HM)

Start 10:00. Wir verlassen die schöne Seenlandschaft wieder mit dem Boot und steigen am Staudamm wieder auf unsere Räder. Auf kleinen, landschaftlich abwechslungsreichen Straßen pedalen wir in südlicher Richtung entlang des Klong Phanom Nationalparks bis zur Tempelanlage von Wat Bang Riang, die als eine der schönsten in Süthailand gilt. Eine kurze Busfahrt führt nach Phuket zum Patong Beach. (F/P/A)

06. Feb. Tag 11 : Phuket – Hua Hin (F)

Rückfahrt mit dem Minibus nach Hua Hin. Ankunft gegen 22 Uhr.

28. Feb. 2017 Rückfahrt nach Hua Hin schlafend im Bus

(F=Frühstück / P=Picknick / A=Abendessen) Abendessen immer um 19h.

Leistungen

• 10 Übernachtungen in komfortablen Hotels 3 – 4 Sterne
• 10x Frühstück
• 8x Abendessen (ausgesucht von unserm Guide) Highlight bei unserer Tour.
• Mittagessen an allen Etappentagen
• Tour-Trikot
• 1 Trinkflasche
• Begleitfahrzeug (Minibus) mit Fahrer
• Thai Bike Guide Englisch sprachig
• Reiseleitung (deutschsprachig) auf dem Rad
• Ausflüge laut Programm
• Thailändischer Kochkurs am Ruhetag
• Transfer nach Phuket – Hua Hin mit Minibus

 

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15. März 2017: Ich bin wieder zu Hause – Ein gemütlicher Rückflug mit kleinen Hindernissen

Ich bin ein Huhn!“ weil ich vor jeder grösseren Reise während 1 oder sogar 2 Nächten miserabel schlafe. Ich fühle mich total gestresst. Unter dieser „Krankheit“ leide ich erst seit wenigen Jahren. Eine typische Alterserscheinung?

In der Zwischenzeit habe ich ein paar Mechanismen entwickelt, die meistens funktionieren: Kein Termin- und Zeit-Druck! Immer genügend früh auf dem Bahnhof oder dem Flugplatz eintreffen. So treffe ich, wann immer es geht, 3 Stunden vor dem Abflug auf dem Flughafen ein!

Max und Pat im Aranta Airport Hotel

Die Nacht vor dem Abflug verbrachte ich in Sichtweite des Flughafens

Zwischen 3-5 Stunden dauert die 240km lange Fahrt mit dem Taxi oder dem Flughafenbus von Hua-Hin zum Bangkoker-Flughafen Suvarnabhumi. Die Fahrzeit hängt davon ab, ob ein Mitglied der Königsfamilie oder ein hoher Regierungsbeamter auf Reise geht. In einem solchen Fall würde die Autobahn zum Flughafen 1-2 Stunden für jeden Verkehr gesperrt. Dies geschieht zwar selten, aber für ein „Huhn“ wie mich ist allein der Gedanke daran  Angst einflössend.

Aus diesem Grund fuhr ich wie bereits letztes Jahr am Vortag ganz gemütlich ins „Aranta Airport Hotel“ in Lat Krabang nur 10 Minuten vom Bangkok-Flughafen Suvarnabhumi entfernt.

„Surprise, surprise“ sind Lieblingsworte von Pat. Als „Ueberraschung“ nahm Pat den 6 stündigen Weg von ihrem Tempel in den Bergen des Isan auf sich, um mich zu verabschieden. Mit diesem Zeichen zeigte sie mir, dass unser Problem aus dem Vorjahr endgültig der Vergangenheit angehören soll. Wir verbrachten wunderbare Stunden zusammen und machten Pläne für die kommende Saison, in der wir mehr  Zeit miteinander verbringen wollen.

Heimflug ohne mein Sackmesser

Um 10 Uhr brachte mich der Hotel-Shuttle zum Flughafen. 3 Stunden vor Abflug. Ich lag in meinem Anti-Stress-Fahrplan und genoss die Zeit. Beim CheckIn holte mich der Stress kurz wieder ein, denn ich wusste nicht, wie schwer mein Koffer war. Der Koffer war neu und ich verfügte über keine Waage in Hua-Hin. 30 kg durfte ich mitnehmen. 25.7 kg zeigte die Flughafen-Waage an.

Während bei mir ein paar grosse Steins-Brocken  zu Boden fielen, hörte ich der Hostess nur am Rand zu, als sie mich fragte, ob ich im Koffer Batterien und Lighters hätte. Ich überlegte nur kurz und verneinte ohne viel zu überlegen. Mein Koffer lief auf dem Förderband in den Untergrund des Flughafens. Erst auf dem Weg zur Immigration realisierte ich, dass ich meine Ersatz-Batterien sowie 3 Stabtaschenlampen, sowie die batteriebetriebene Zahnbürste im eingecheckten Koffer hatte. Ich musste mir gut zureden, dass die Sicherheits-Organe allenfalls den Koffer öffnen und die  unerlaubten Batterien herausnehmen würden.

Als ich mich bereits sicher im Flugzeug wähnte, brachte der Bodycheck und die Sicherheitskontrolle meinen Blutdruck nochmals in Wallung. Beim Durchleuchten meines Cabin-Trolleys fanden die Sicherheitsbeamten ein währschaftes Sackmesser in meiner USB-Kabel-Tasche! Ich war schockiert. Daran hatte ich nicht gedacht. Ich entschuldigte mich und sah zu, wie es konfisziert wurde.

Flug mit der Triple-7 und Fahrt mit der SBB nach Basel

Von nun an ging alles nach Plan. In der Luft schlief ich bis kurz vor der Landung in Zürich. Sogar der Transfer vom eben gelandeten Flugzeug in den Direkt-Zug nach Basel brachte ich in der Rekordzeit von 30 Minuten hinter mich. Um 21:24 langte ich in Basel an, wo Renato Bevilacqua auf mich wartete und mich nach Hause brachte. In Thailand war es um die 35ºC warm, in Zürich bei Ankunft überraschte mich eine Frühlings-Temperatur von um die 17ºC.

Der letzte Schock vor dem Einschlafen: Renato hat mein Auto-Kontrollschilder nicht erhalten. Wo mag es wohl sein?. Hat es wohl die Versicherung nochmals vergessen? oder die Motorfahrzeug-Kontrolle in mein elektronisches Postfach geschickt?

Am nächsten Tag wusste ich es. Die Motorfahrzeug-Kontrolle hatte die Schilder aus Versehen direkt an mich geschickt, womit es automatisch in meinem elektronischen Postfach gelandet war. Ueber Internet musste ich meine beiden Kontrollschilder  an mich zurückschicken.

Dazu eine kurzer Erläuterung zum besseren Verständnis: Seit etwa 1 Jahr benutze ich den Service „ePostOffice“ der Schweizer Post und lasse  mir die Post elektronisch zuschicken, resp. die Schweizer Post scanned alle meine Brief-Umschläge ein und schickt sie mir elektronisch über Internet zu. Ich kann dann entscheiden, ob ich den Inhalt sehen will, oder ob der Brief physikalische mir nachgeschickt werden soll oder gelöscht werden soll, weil es sich um Werbung handelt.

 

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2. Nov. 2016: Abflug nach Thailand

swiss_airlineSeit Mittwoch, 2. November 14 Uhr bin ich unterwegs mit der Eisenbahn von Basel via Zürich Flughafen und dem Direktflug mit der „Triple-Seven“ Boeing-777 der Swiss nach Bangkok.

Ich habe mir wiederum Business-Class geleistet und freue mich auf die neue grosszügige Sitz-Bett-Kabine. Da ich früh gebucht habe, konnte ich einen Fenster-Kabine ohne direkte Nachbarn auswählen. Nun steht einem tiefen Schlaf auf dem 11-stündigen Flug nach Bangkok nichts im Wege.

In Bangkok wartet mein Mr. Wanlop und bringt mich mit seiner Camry-Limousine in das 240km entfernte Hua-Hin. Dieser Taxi-Service ist nicht übermässig teuer und kostet mich nur 2000 Baht resp. 60 Franken

Ich freue mich auf meinen 9. Winter-Aufenthalt in Thailand. Einer der Höhepunkte wird bestimmt meine 850km lange Rad-Fernfahrt von Hua-Hin nach Phuket bilden.

Wie gewohnt werde ich aus Thailand in meinem „Thailand-Tagebuch“ berichten

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13. – 18. Sept. 2016: München – Oktoberfest – ich komme wieder

Vom Hofbräuhaus und Ratskeller, zur Hundertwasser-Brauerei, Befreiungshalle, BMW-Museum und via Café Winklstüberl, dem Markus Wasmeier Fleilichtmuseum zum Oktoberfest

14. Sept. 2016: Weissbierbrauer Kuchlbauer in Abendsberg: Logo

Für den illustrierten Bericht klick auf dieses Bild

Im 1971 war ich zum ersten Mal in München und erinnere mich noch bestens an die Bauarbeiten der Untergrundbahn für die im 1972 stattfindenden Olympischen Spiele. Ueber die heutigen Prachts-Flanierstrassen konnte damals wegen der tiefen Löcher nur noch beschränkt spaziert werden. Es sollte dann bis in die Jahre 1992, 1998 und 2003 dauern, bis es mich wieder nach München verschlug. Edith und Heinz Rehlen luden mich zu sich ein. Seither gehört München zu eine der ganz wenigen Orte, in denen ich mir vorstellen könnte, zu wohnen.

Bereits letztes Jahr war ein weiterer Besuch geplant. Ihn musste ich wegen meiner Augen-Operation verschieben. Am Dienstag, den 13. Sept. 2016 war es dann so weit. Während ich die letzten Male mit dem Flugzeug nach München flog, führte mich diesmal mein Skoda mit Hilfe des Navigationsgerätes von Basel über St. Gallen, Diepoldsau nach München Freimann, wo ich nach 4½ Stunden Fahrt um 14:30 Uhr von Edith und Heinz begrüsst wurde.

Heinz und Edith haben mich verwöhnt. In meinem Bericht über den Aufenthalt in München beschreibe und illustriere ich meine Erlebnisse. (Klick auf das Bild rechts)

 

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Mein Bericht „Juli 2016: zum 4. Mal im Kosovo“ ist geboren

27. Juli 2016: Synet Leon im Kosovo: Familie Krasniqi und Max

Klick auf dieses Bild und Du gelangst zu meinem Erlebnis-Bericht

Im Juli 2016 besuchte ich zum 4. Mal den Kosovo. Rückblickend waren es sehr anstrengende aber auch wunderbare Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Alle meine Erlebnisse beschreibe ich in meinem Reisebericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

 

 

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Gedanken zu „Ein neuer Tag beginnt“

Nach vielen wunderbaren Sommertagen hat es diese Nacht begonnen zu regnen. Dieses Tief soll nur von kurzer Dauer sein, meint mein App.

Am vergangenen Samstag war ich  bei angenehmem Radwetter mit dem CPC (Club des Pédaleures de Charme) auf einer schönen kurzweiligen  Rad-Ausfahrt über 65 km. Einem Einfahren zu meiner Ausfahrt in die Rebberge von Buggingen, die ich für den kommenden Mittwoch organisiere. Bereits haben sich 12 Kollegen und Kolleginnen angemeldet.

Heute Montag ist Ruhetag. Ein Tag ohne Verpflichtungen, wenn man davon absieht, dass ich beim Arzt ins Labor muss, um Flüssigkeiten abzugeben. Ich geniesse es, von Zeit zu Zeit keine Termine zu haben und einfach in den Tag zu leben.

Nur noch selten muss ich Hemden oder feine Hosen bügeln. Heute warten deren 3 Camel-Shirts darauf, wieder aufgemöbelt zu werden. Anschliessend muss ich Einzahlungen tätigen. Vorallem die Busse, weil ich im Hergiswiler-Tunnel wieder einmal zu schnell gefahren bin. Diese Stelle kenne ich genau und fahre trotzdem immer wieder zu schnell. Fr. 60.– hat mich dieses Vergehen gekostet. Es ist für einen guten Zweck. Der Kanton Nidwalden muss ja auch leben.

Basel Heuwaage Karli Holzhauser Pool Billard

Billard und Kutteln lassen grüssen

Was haben denn Billard und Kutteln gemeinsam? In Thailand spiele ich 1-2 mal je Woche mit meinem englischen Nachbarn Neil Pool-Billard. Am vergangenen Freitag erhielt ich von meinem Freund Karli Holzhauser eine Trainerstunde. Es gibt nämlich noch die eine oder andere Schwäche zu beseitigen. Anschliessend gabs Kutteln made bei Heidy. Da soll noch einer sagen, ich hätte nicht ein prall gefülltes Leben.

Die Merkel lässt grüssen

Wie froh bin ich doch, dass wir in der Schweiz nicht von einer parlamentarischen Diktatur regiert werden, wie dies in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. In diesen Ländern hat das Volk kein Mitsprache- geschweige denn Entscheidungsrecht. . Ich verfolge mit Entsetzen, wie die deutsche Bundesregierung dem türkischen Diktator Erdogan in den Ar… kriecht. Zu Hause verkauft sie dies, dass sie damit die Flüchtlingskrise bewältigt hätte.

In der Realität hat sie jedoch die Flüchtlinge in der ungewissen Obhut des menschenverachtenden Diktators zurückgelassen. Aber eben: Der Zweck oder der Erfolg heiligt die Mittel. Wen wundert es, dass die populistischen Parteien wie die AfD und NPD auf diesem politischen Sumpf bestens gedeihen.

Die Merkel lässt grüssen! Der Streit zwischen ihr und Seehofer hat die Unsicherheit weiter geschürt. Ihre Politik entfernt sich immer mehr vom Volk. War sie resp. die CDU/CSU nicht auch gegen die freiwillige Sterbehilfe, die über 70% der deutschen  Bevölkerung befürworten?

Hacker lassen grüssen

Während ich diese Gedanken formuliere, läuft im Hintergrund die Datensicherung meiner beiden Europa- und Thailand-Blogs ab. Diese Sicherung ist wichtig, seit ich festgestellt habe, dass gewisse amerikanische Kreise aus Kansas regelmässig versuchen, meine Eintritt-Passwörter zu knacken. Mit regelmässig meine ich aber nicht nur 10 oder 50 mal, sondern Hunderte von Angriffen je Monat. Ob die NSA an meinen Gedanken Interesse hat?

Buggingen lässt grüssen

Am kommenden Mittwoch soll wieder schönes Herbstwetter herrschen. Dann geht es mit dem Rennrad und meinen Freunden vom CPC in die Rebberge von Buggingen, wo wir etwas feines Essen und dabei noch eine Einführung in den Markgräfler Wein erhalten werden. Die Fahrt wird mir einiges abfordern, denn 110 km sind nicht ohne.

125-Jahre Brauere Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Schwester  hat es besser gemacht als ich. Sie hat einen Bierbrauer geheiratet. Am kommenden Wochenende feiert die Brauerei Sonnenbräu im Rheintal (beim Bodensee)  ihr 125 jähriges Jubiläum. Als Bruder bin ich zu den Festivitäten auch eingeladen. Ich freue mich darauf

In der Woche darauf gehe ich ein paar Tage zu Heinz und Edith nach München. Zu Heinz, der vor wenigen Jahren das Bier der Sonnenbräu als „Wüstenbräu“ bezeichnet hat. Ich glaube, dies war ein Schock, als er erstmals ein nicht-bayrisches Bier trinken musste

 

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17. Mai 2016: Der Flug nach Bangkok ist gebucht …. in einer Boeing-777

Ich sitze hier in Istrien auf dem Campingplatz unter dem Vorzelt. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und die Temperatur angenehm warm. Noch vor wenigen Jahren wäre es nicht möglich gewesen, weitab der Heimat in der Pampas einen Flug nach Bangkok zu buchen. Zum 9. Mal will ich in Thailand den europäischen Winter verbringen. Dieses Jahr 2 Wochen später nicht bereits ab Mitte Oktober, denn eine Familienfeier hat höhere Priorität, sondern ab Anfang November.

Ich war dem Stress nicht gewachsen, um mit der Buchung meines Business-Fluges nach Bangkok zu warten. Die Preise könnten sinken, meinten die Gambler. Ich bin aber kein Gambler! Vielleicht sind dann alle Plätze weg, sagt mein innerer Angsthase. Ich bin geboren im Sternzeichen des Steinbock! Und ich bin nun glücklich und zufrieden, denn heute um 10 Uhr habe ich gebucht!

Überblick mittels Buchungsportalen

In den gängigen Buchungs-Portalen habe ich mich erkundigt.  Vorwärts und rückwärts. Flüge ab Basel wären optimal, denn ich müsste nicht mit dem Zug 1 Stunde bis zum Flughafen Zürich fahren und vorallem nach der Rückkehr spät abends nicht nach Basel:

  • Die Aeroflot war ab Zürich via Moskau mit Fr. 2’000.– und einer Reisezeit um die 16 Stunden mit Abstand am günstigsten. Aber über Moskau mit einer russischen Gesellschaft, auch wenn es nicht mehr die Tupolews sind, wollte ich dann doch nicht fliegen.
  • Mit der KLM beträgt die Reisezeit für den Flug ab Basel via Amsterdam um die 17 Stunden. Die Preise schwanken sehr stark zwischen 2300 und 3000 Franken. Die günstigen Preise galten aber nicht für das Flugfenster, das ich anstrebte. Zudem hat die KLM den Flug nach Amsterdam ab 1. November um 3 Stunden vorverschoben, sodass ich in Amsterdam gegen 5 Stunden Aufenthalt gehabt hätte.
  • Die Turkish Air war mit Fr. 2’700 für den Flug ab Basel mit 1 Zwischenstop in Istanbul und einer Reisezeit um die 15 Stunden sehr günstig. Bei der Gesellschaft hatte ich wegen der politischen Situation EU – Türkei ein mulmiges Gefühl. Das Risiko irgendwo hängen zu bleiben, schien mir etwas hoch. Aber sie hätte mich schon gereizt. Der Service soll ja Spitze sein.
  • Die Thai-Airways mit Direktflug ab Zürich und einer Flugzeit zwischen 11 und 12 Stunden hätte über Fr. 5’000 gekostet.
  • Die Finnair ab Zürich mit Zwischenlandung in Helsinki und einem Preis von ca. Fr. 2800.– war eine Alternative, die ich schon einmal benutzt hatte.

Und der Sieger heisst Swiss

Boeing 777-300 der Swiss

Boeing 777-300 der Swiss

Aber schlussendlich habe ich mich entschieden für die Swiss mit Direktflug von Zürich nach Bangkok in 11 Stunden für Fr. 3’800.– . Es ist eine teure Variante.  Ja, wenn nur nicht die 1-stündige Zugfahrt zwischen Basel und Zürich wäre. Aber ich habe einen Direktflug. Ich steige ins Flugzeug ein, esse und schlafe, und steige in Bangkok ausgeruht wieder aus. Ich fliege in der neuesten Boeing 777-300 mit bequemen Liegesitzen, habe einen Einzelsitz ohne Nachbar mit links und rechts-Ablage buchen können. Dieser Sitz lässt sich in eine flache Liegefläche von 2 m Länge verwandeln. Ich verfüge über Wifi an Bord und kann in den Wolken  meinen Flugbericht schreiben und Mails verschicken….und dazwischen ein Cüpli trinken.

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Flache Liegebetten von 2 m Länge

Mein Sitzplatz und Liegefläche von 2 m Länge

 

Die Flugdaten:

  • Abflug mit Swiss LX-180 vom Flughafen Zürich am Mittwoch, 2. November um 17:55, Ankunft in Bangkok am 3. November um 10:25 Uhr Thai-Zeit
  • Rückflug mit LX-181 vom Flughafen Bangkok Suvarnabhumi am Mittwoch, 15. März 2017 um 13:30 Uhr, Ankunft in Zürich am selben Tag um 19:30 Uhr Schweizer Zeit

Ich freue mich bereits heute auf meine 9. Reise nach Thailand. Wie ich mich kenne, werde ich ganz gemütlich in 1. Klasse mit der SBB nach Zurüch fahren, mich ohne Stress einchecken und in der Busines Lounge gemütlich z’Mittag essen.

 

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20. April 2016: Fahrt mit neuem Wohnwagen nach Istrien

In Kürze: Ich bin spätabends am Mittwoch, 20. April in Solaris angekommen. Ich hatte keine Probleme auf der ganzen Fahrt. Leider funktionierte auf Solaris die Internet-Antenne auf „meinem“ Waschhaus erst seit heute Montag, 25. April.


Verzollung

Ein mittlere Grosskampftag war angesagt: Verzollung des neuen Wohnwagens und unmittelbare Weiterfahrt bis an die italienische Grenze, d.h. bis Chiasso

Wie gewohnt schlief ich in der Nacht davor schlecht. Zwar nicht so schlecht wie üblich, vermutlich weil ich nicht so früh aufstehen musste. Um 10 Uhr sollte ich mich am Rastplatz Bad Bellingen mit Christian Ernst aus der gleichnamigen Camping-Firma in Ettenheim (D) treffen. Bei ihm habe ich alle meine bisherigen Hobby-Wohnwagen gekauft, auch diesen Neuen. Er wird den Wohnwagen am Deutsch-Schweizer Zollamt Weil verzollen, denn ich möchte die 19% MWSt gegen den tieferen Schweizer Ansatz von 9% eintauschen.

Ich bin ein Gewohnheitstier. Ich will nie zu spät kommen. Deshalb fuhr ich 15 Minuten zu früh zu Hause weg und war prompt eine halbe Stunde zu früh am Meeting-Point. Schön sah er aus, mein neuer Wohnwagen. Meine Bedenken, dass er mit 1’400 kg zu schwer für meinen Skoda sein könnte, zerstreuten sich im nu. Er liess sich leicht fahren und fuhr spurgetreu.

Es war nicht der erste Wohnwagen, den Christian Ernst verzollte. Er war routiniert. Er verkauft mehr Wohnwagen in die Schweiz, als Bantam der Schweizer Generalimporteur. Innert 30 Minuten war alles erledigt, nachdem ich die Schweizer Mehrwertsteuer von Fr. 1’361.45 bezahlt hatte. Die deutsche MwSt von 19% erhielt ich zurück. Der Wohnwagen kostete mit inkl des 2’000 fränkigen Mover Fr. 18’300.– oder umgerechnet um die 16’500 Euro.

Fahrt nach Istrien

Mein Plan war, unmittelbar nach der Verzollung nach Istrien weiter zu fahren. Mein Auto habe ich bereits am Vortag geladen. Wie üblich habe ich das volle Platzangebot ausgenützt. Kurzum: Mein grosse Kombi war gut beladen, obwohl ich doch reduzieren wollte, denn ich hatte zusätzliche 1’400 kg zu schleppen. Was ich gewichtsmässig an Lebensmittel und Kleider einsparte, legte ich für Werkzeuge für die Demontage der Inneneinrichtung meines „alten“ Wohnwagens zu, den ich als mobiles Vorzelt benutzen werde.

Meine Fahrtstrecke von Basel via Milano und Venedig nach Istrien

Meine Fahrtstrecke von Basel via Milano und Venedig nach Istrien

Genau um 11:30 Uhr war mein Wohnwagen verzollt. Ich lud als zusätzliche Deichsellast einen schweren Kleidersack in den Bug des Wohnwagens und ab gings wenige Minuten später. Bereits um 15:16 Uhr hatte ich die Schweiz durchquert und tankte das günstigere Benzin in Coldrerio kurz von der italienischen Grenze.

Eigentlich plante ich, hier zu Uebernachten. Aber das wollte ich mir nicht antun und und mehrere Stunden bis zur Dunkelheit warten. Kurzentschlossen fuhr ich weiter. Weiter durch den italienischen Zoll, via Milano und Bergamo nach Venedig. Ich war immer noch nicht müde. Das Auto fuhr wie von selbst in der von mir gewählten Durchschnitts-Geschwindigkeit von um die 90 km/h. Auf dem Weg nach Triest wurde es langsam Nacht. Sicherheitshalber tankte ich voll auf. Ich wollte nicht mit leerem Tank irgendwo stehen bleiben. Nun, 100 km vor meinem Endziel gab es kein Halten mehr. Ich fuhr durch und benutzte den Schleichweg vom  italienisch-slowenischen Grenzübergang Skofie (bei Triest) bis zum slowenisch-kroatischen Grenzübergang Dragonje .

20. April 2016: auf der Fahrt über den Gotthard mit dem neuen Hobby Wohnwagen

Man beachte das deutsche Kennzeichen „OG“ für Offenburg

Um 22 Uhr langte ich auf dem Parkplatz des Restaurant Kiwi kurz vor dem Campingplatz Solaris ein. Hier wollte ich schlafen, aber vorher genehmigte ich mir ein kühles Gute-Nacht-Bier. Eine Belohnung für die gute Fahrt. Nur einmal musste ich voll bremsen, als eine italienische Familien-Kutsche unverhofft die Spur wechselte und sich vor mich setzte. Der angesagte Kälteeinbruch hatte auch Istrien erreicht. Obwohl ich in letzten Moment  eine wärmende Decke in den Wohnwagen eingepackt hatte, war meine erste Nacht im neunen Wohnwagen keine gemütliche. Ich fror und musste mir einen Pullover und wärmende Socken anziehen. Aber ich überlebte und erlaubte mir im Kiwi zum Frühstück einen Kaffee samt Croissant.

Ueber den Benzinverbrauch für die 830 km lange Strecke mit Wohnwagen war ich überrascht. Ich rechnete mit 13-14 Liter/100 km, denn das Gespanngewicht hat sich durch den Wohnwagen verdoppelt, ganz zu schweigen vom Luftwiderstand durch die hohe Front des Wohnwagens. Ueber die ganze Strecke fuhr ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h (GPS-gemessen) und verbrauchte dabei 10 Liter 95 Oktan/100km. Ein überraschender Wert.

Das Reisewetter

Es war ein herrlicher Frühlingstag mit Sonne und feiner Wärme. Auf der ganzen Strecke brauchte ich die Sonnenbrille. Die Wetterprognose für den kommenden Donnerstag versprach weiterhin schönes Wetter, bis dann gegen Ende der Woche die Kälte aus dem Norden auch über Istrien einbrechen werde.

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20. April: Start in den Süden zu meiner Sommer-Residenz

Strecke von Basel via Milano - Venedig nach Istrien

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Meine Post läuft über meinen digitalen Briefkasten (Swiss Post Box), meinen neuen Wohnwagen habe ich am Montag, 18. April bei der Fa. Ernst in Ettenheim abgenommen und den Mover ausgetestet, mein Auto ist geladen …. kurzum, ich bin abfahrtsbereit, denn auch das Wetter wird in den nächsten 2-3 Tagen stimmen.

Als erstes geht es am Mittwoch-Morgen nochmals ins Deutsche, um den neuen Hobby-Wohnwagen zu verzollen. Dann fahre ich mit meiner Deutschen Autonummer direkt ab gen Süden. Den ersten Halt werde ich im Tessin vor dem Grenzübergang einlegen und dort übernachten. Am morgen früh geht es weiter via Mailand – Venedig – Triest nach Solaris, wo ich nachmittags eintreffen werde.

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16. März 2016: Zurück aus Thailand

Ob ich mich auf den Rückflug wohl gefreut habe? Ja, weil neue Herausforderungen auf mich warten werden, obwohl ich glücklich in Thailand war. Ich hatte eine wunderbare Zeit.

Am Mittwoch 16. März um 19:30 Uhr landete ich in einem Airbus 340-400 der Swiss in Zürich. Ich hatte während des Fluges wunderbar geschlafen. Während es in Thailand noch über 32ºC warm war, meldete der Kapitän in Zürich um die 4ºC. In der Nacht sanken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Aber ich brachte etwas in meinem Gepäck mit: angenehmere Frühlings-Temperaturen.

Mein Schweizer Pass

Mein Schweizer Pass

Mein Jetlag

Meine Schweizer Freunde waren begeistert ob des mitgebrachten schönen Wetters, ich aber litt wegen des Jetlags ganze 2 Tage und Nächte trotz Sonnenschein. Ich musste im Bett ein Pyjama anziehen und hatte trotzdem kalte Beine. Ich fühlte mich schlapp und krank. Während der ersten 2 Nächte schlief ich nur 4 Stunden und war dann wieder hell wach.

Aber warum soll ich mich auch beschweren. Ich hatte eine wunderbare Zeit in Thailand hinter mir. Zurück in der Schweiz galt es als erstes, Pendenzen aufzuarbeiten, die sich angestaut hatten

  • Mein Freund Renato hat mein Auto betriebsbereit gemacht und das Kennzeichen installiert. Die abgehängte Batterie hat die 5 Monate Ruhezeit problemlos überstanden.
  • Das jährliche Steuerformular habe ich bereits 2 Tage nach Ankunft ausgefüllt. Es war eine mühsame Arbeit, bis ich ich x-Mal meine Millionen in die einzelnen Felder eingetragen hatte.
  • Bereits in 4 Wochen, d.h. am 20./21. April ziehe ich den neuen Wohnwagen nach Istrien. Damit ich den alten als mobiles Vorzelt nutzen kann, brauche ich Werkzeuge und Beschläge. Die meisten habe ich eingekauft.
  • Im Juli plane ich eine weitere Reise in den Kosovo nach Pristina zum Fest der Beschneidung meines Enkels Leon. Den Flug von Ljubljana nach Pristina für den 19. – 28. Juli habe ich gebucht.
  • Den Wechsel vom Windows 7 auf das neue Win-10 habe ich noch nicht gewagt, aber ein Buch über das neue Betriebssystem gekauft. Ich werde wahrscheinlich meine beiden „älteren“ Notebooks auf Win-7 lassen, aber den Desktop-PC von Win-8 auf das neue Win-10 transferieren.
  • Ihr erinnert Euch, dass meine CERTINA-Uhr in Thailand kaput ging und ich mir eine OMEGA-Seamaster kaufen musste. Nun warte ich auf das Urteil des Uhrmachers, ob eine Reparatur rentiert oder ich besser eine neue kaufen soll. Ich brauche eine „Kampf-Uhr„, die ich Tag und Nacht, während meiner Sportaktivitäten aber auch in der Badewanne benutzen kann.

 

 

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14. Okt 2015: „Sawadee krap“ – Ein Rückblick auf meinen Sommer in Europa

Am späteren Nachmittag des Mittwoch, 14. Oktober werde ich auf dem Flughafen Zürich mit dem Swiss-Flug LX-180 nach Bangkok abfliegen. Am Tag darauf nach 11 Stunden Flug werde ich um 09:30 lokaler Zeit landen, hoffentlich ausgeruht im Bett der Business-Klasse.

Bevor ich abhaue, bei einem feinen Kaffee ein paar Gedanken zum vergangenen Sommer in Europa:

Kaffee Maschine

Kaffee Maschine

Als erstes kommen mir meine Augen-Operation, meine Lebensplanung, den Kauf eines neuen Wohnwagens und meine Reise in den Kosovo/Albanien in den Sinn.

  • Wenige Tage nach meiner Rückkehr aus Istrien Ende August erlebte ich eine bitterböse Ueberraschung, als innert weniger Tage meine Sehschärfe nachliess und Grautöne meine Blickfeld überlagerten. Es kam bei mir Panik auf, denn es lag ein Wochenende dazwischen, bis ich zu meiner Augenärztin gehen konnte. Die lachte mich aus und meinte: „Ich habe es Ihnen doch vor zwei Jahren schon gesagt, dass sich bei Ihnen der grauem Star angekündigt hat. Nun sei es soweit. Dies haben die meisten älteren Leute. Den grauen Star können wir operieren, dann wird alles wieder gut!“

Dies war 6 Wochen vor meiner geplanten Abreise nach Thailand. Meine Aerztin setzte sogleich alles in Bewegung, damit meine beide Augen bereits 2 resp. 3 Wochen später vom Chefarzt der spezialisierten VISTA-Klinik operiert werden konnten. Nun beim Schreiben dieser Zeilen sehe ich wieder bestens, und dies ohne Brille.

Ich habe zwei unterschiedliche neuen Linsen eingepflanzt erhalten. Im linken Auge für kurzsichtiges Sehvermögen und im rechten für Weitsichtigkeit. Mein Hirn ist bereits daran, das jeweilen geeignetere Auge zu aktivieren!

(⇒mehr darüber: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/09/25/17-sept-2015-meine-graue-star-operation/)

  • Ich hätte nie geahnt, dass meine Lebensplanung„, die ich in einem schwachen Moment in Thailand erstellte, mir so schnell helfen sollte. Dann nämlich, als ein Hexenschuss mir zeigte, dass nicht alle Bäume in den Himmel reichen. Ich musste mich auch im Camping zurücknehmen. Ich entschied, nie mehr ein Vorzelt aufzubauen, dafür meinen jetzigen Wohnwagen als mobilen Vorbau umzubauen und als „Leckerli“ mir einen neuen Wohnwagen zu leisten.

(⇒Mehr über meine Lebensplanung: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2015/01/19/aengste-ich-habe-noch-etwa-20-jahre-zu-leben/ … und mehr über den neuen Wohnwagen: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/09/01/mein-neuer-wohnwagen-hobby-560-ffe/)

  • Nach 2003 und 2007 war ich diesen Sommer zum dritten Mal mit meiner Tochter Daniela im Kosovo bei ihren Schwiegereltern. Wenn der Kosovo am Meere liegen würde, ich wüsste, wo ich mich im Sommer aufhalten würde. Mir hat es gut gefallen. Ich war aber als Tourist im „ärmsten“ Land Europas. Es war tragisch zu beobachten, wie schlecht die Perspektiven der dortigen Jugendlichen sind.

(⇒Mehr darüber findet ihr unter: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/memoiren-230-ferien-kosovo-2015.htm)

  • Unzählige Stunden habe ich beim Niederschreiben meiner Erinnerungen verbracht. Die Zeit meiner Jugend bis ins mittlere Berufsleben sind verfasst. Im Moment bin ich am Kapitel meiner Zeit beim Computer-Hersteller SPERRY UNIVAC zwischen 1970 – 1981. Wow, es war eine tolle Zeit! Diese Phase hat mich geformt. Mit dem Niederschreiben muss ich mich beeilen, denn ich stelle fest, dass ich von Jahr zu Jahr mehr vergesse. Aber dennoch ist es erstaunlich, wie auf einmal vergessen geglaubte Erlebnisse sich vor meinen Augen wieder auftun.

(⇒Ueber diesen Link gelangt ihr auf meine Biographie: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/)

  • Auch das Radfahren kam wiederum nicht zu kurz. Nachdem ich in den ersten 3 Monaten dieses Jahres in Thailand noch etwas mehr als 1’900 km gefahren bin, brachte ich es in meiner Sommerzeit in der Schweiz, der Toskana und Istrien auf zusätzliche 2’000 km.

Nun freue ich mich auf Thailand, auf Pat und all das, was mich im Land des Lächelns erwarten wird.

Damit schliesse ich meine Aufzeichnungen aus Europa und fahre fort in meinem

Thailand-Tagebuch: Max der rasende Reporter berichtet aus Thailand“⇐.

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Bye Bye Solaris – Meine 3 Monate als Zigeuner sind vorbei – zu Hause wartet wieder die Badewanne

Abbau

Abbau Wohnwagen

Samstag, 15. Aug. 2015: Abbau Wohnwagen

Ich nahm mir auch dieses Jahr viel Zeit, um die Inneneinrichtungen des Vorzelts und das Vorzelt abzubauen. Ich startete früh,  denn es waren Regentage angesagt. Zudem wollte ich meinen Rücken schonen, damit mich ja kein zweiter Hexenschuss beeinträchtigt. Schlussendlich war alles im Trockenen, bevor der Regen kam.

Dazwischen meldete ich mich an der Rezeption ab und zahlte meinen 119 Uebernachtungen dauernden Aufenthalt samt Kurtaxe. 16’633 Kuna entsprechend 2’200 Euro. Dies sind  zwar nur 19.50 Euro je Tag, jedoch teurer als mein Aufenthalt in meinem Einfamilienhaus in Thailand.

Rückblick auf meine diesjährige Solaris-Zeit

Am 21. April kam ich in Istrien an und baute meinen Wohnwagen mit allen heute üblichen Finessen auf. Damit begann eine wunderbare Zeit und endete nach 4 Monaten am Dienstag, 18. August.

Ich hatte hier in Istrien wie gewohnt eine gute Zeit. Am Anfang hatte ich zwar etwas Probleme mit den Frauen, vorallem mit einer speziellen. Diese Hexe hat mich bös erwischt. Aber nach wenigen Tagen war mein „Hexenschuss“ dank dem Orthopäde Dr. Radocaj kuriert.

Als ich Ende Juni kurz in die Schweiz zurückfuhr, bekam ich grossen Aerger mit dem Strassenverkehrsamt, die meinen Fahrzeugausweis samt Autokennzeichen einziehen wollte. In letzter Sekunde konnte ich das grösste Unheil abwenden.

Grund: Ich wollte meine Post nicht nach Istrien nachschicken lassen, denn der kroatischen Post traue ich nur wenig.. Aus diesem Grund habe ich sie auf der Poststelle Binningen zurückhalten lassen. In dieser Zeit wurde ich vom Strassenverkehrsamt 2x zum Vorführen meines Autos aufgeboten, habe dieser Einladung aber nicht Folge geleistet, weil ich ja nichts davon wusste !!!! Das ganze hat mich über 300 Franken Busse etc gekostet! (Bem: Auch in der Schweiz hat man keine Chance gegen den Behörden-Willkür. Das Strassenverkehrsamt gab nämlich der Post die Schuld.)

In der zweiten Juli-Hälfte flog ich zum 3. Mal in den Kosovo, wo meine Tochter Daniela und ihre Familie Ferien machten. Es waren 10 aufregende Tage, denn ich erlebte den Ramadan und den abschliessenden Bajram, den grössten Feiertag der Muslime. Als Zugabe waren wir noch ein paar Tage in Albanien am Meer. Ich habe darüber einen Erlebnisbericht geschrieben, den ihr unter dem nachstehenden Link lesen könnt: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/memoiren-230-ferien-kosovo-2015.htm

20150815-Galeria-Max-600px-75bpiAuch das Radfahren kam nicht zu kurz. Insgesamt 1’320 km legte ich zwischen Ende April und Mitte August zurück.. Im Mai weilte ich wiederum 1 Woche in der Toskana. Am Anfang nutzte ich in Istrien mehrheitlich mein Mountainbike und fuhr mit meinen österreichischen Bekannten. Später fuhr ich dann nur noch alleine mit dem Rennrad, weil der männliche Teil meiner bisherigen Radpartner meinte, ohne Helm fahren zu müssen, weil ihm bestimmt kein Unfall passieren werde. Was denkt Ihr alle? Ja, mit diesem Glauben da muss man schon saublöd sein! „Gegen diese Dummheit kämpfen sogar die Götter vergebens„.

Ein Dankeschön gilt meiner SAT-Antenne, dem Internet und meinem Mobil-Telefon. Dank diesen drei neuzeitlichen Technologien war ich immer bestens übers Weltgeschehen und die wichtigsten sportlichen Ereignisse informiert, war immer erreichbar, und habe die Kontakte zu meinen Bekannten und Freunden immer halten können. Dank Skype-Telefonservice konnte ich für wenige Cents alle paar Tage mit Pat in Thailand telefonieren, und dies auf ihr Mobil-Telefon

Ein Leben ohne diese „Werkzeuge des Teufels“ wie sie von manchen genannt werden, ist mir unvorstellbar. Telefonieren aus der Telefonkabine mit Voranmeldung …ha ha ha … Um mich zu erreichen, müsste man mir einen Brief schreiben. … ha ha ha … Informationen übers Weltgeschehen wären über den Radio-Kurzwellendienst sichergestellt ….grrrrrrr

Binningen ahoi … wie geht es weiter?

Mein Terminkalen und meine Checkliste sagen mir: Termin beim Zahnarzt .. Vernissage von Nicole … Treffen mit meinen ehemaligen Novartis-Mitarbeitern …. Mobiles Vorzelt kaufen … Oktoberfest in München bei den Rehlens und anschliessend gefüllte Paprika bei meiner Tochter Daniela … PDC-Ausfahrt in die Berge von Buggingen … Weinlese … und am 14, Oktober Abflug nach Thailand

 

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10. – 21. Juli: Besuch und Reise durch Kosovo und Albanien

Kukes ist der Zoll zwischen Albanien und Kosovo

Kukes ist der Zoll zwischen Albanien und Kosovo

Nach 2003 und 2007 machte ich mich dieses Jahr zum dritten Mal auf in den Kosovo zu den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela, die mit ihrem einheimischen Mann Eshref und Familie in Sushica in den Ferien weilte. Dazwischen machten wir als Ueberraschung einen 3-tägigen Ausflug nach Velipoj in Albanien mit Ferien am Meer.

Der Ramadan und der abschliessende Bajram bildeten den Mittelpunkt meines diesjährigen Aufenthaltes. Es war spannend, den Ablauf dieser Feierlichkeiten einer fremden Kultur zu erleben.

⇒ Link zu meinem Erlebnis-Bericht

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21. – 24. April: Los geht’s – Auf nach Solaris – Ich bin gelandet

Anhängekupplung für den Wohnwagen

Anhängekupplung für den Wohnwagen

Mittwoch, 21. April: Fahrt nach Istrien

Am Dienstag, 21. April um 05:15 bin ich in Binningen gestartet und nach 847 km um 15:45 Uhr via Zbanday, wo ich den Wohnwagen bei Edo überwintere, auf Solaris gelandet. Auf den italienischen Autobahnen musste ich € 35 Maut bezahlen. Mein Schleichweg vom Zoll Triest via  Bertoki nach Koper funktioniert immer noch bestens. In Koper habe ich die notwendigen Lebensmittel eingekauft.

Aber welche Ueberraschung auf Solaris: Ich war einer der ersten Camper. Weit und breit kein anderer. Eben haben sie auf den Wegen des Platzes die Verkehrs-Signalisation erneuert. Ein Parkverbot bei der Reception, eine Stopstrasse beim Abbieger zur Ausfahrt aus dem Campingplatz und eine Mittellinie …. ha ha ha …. Pech hatte der Maler, weil ich mit meinem Wohnwagen über die nasse Farbe fahren musste

Der Platz war bereit. Die Sanitärhäuser waren offen und bereit für die Gäste. Sogar Papier war vorhanden. Alle Wiesen sind gemäht. Leider sind auch die Steine weg, die ich für die Stützen des Wohnwagens brauchte.

Das Wetter war wunderbar. Sonnenschein und über 21ºC, aber nachts kalt, um die 5-7ºC.

Nachdem der Wohnwagen stand, das Elektrische angeschlossen, der WC-Tank mit Wasser aufgefüllt und die Stützen heruntergefahren waren, stellte ich mein kleines Hilfszelt auf, um den Kühlschrank, die Kühlbox, mein Rennrad, die Kisten mit den Kabeln aus dem Wohnwagen zwischenzeitlich zu lagern.

Abends ging ich in die Galeria zu Sneky essen. Ich hatte Lust auf ein grosses Bier und eine Pleskavica (Hamburger gefüllt mit Käse) mit Pommes Frites.

Mittwoch, 22. April: Vorzelt aufbauen

Nach 10 Stunden tiefem Schlaf, ich legte mich bereits um 20:30 Uhr aufs Ohr,  wurde ich von der Sonne angenehm aufgeweckt. Echtes Camping-Feeling! Es war sehr  kühl in der Nacht. Aber nach einer warmen Dusche und feinem Frühstück gings an die Arbeit. Die Temperatur stieg im Laufe des Tages auf 24ºC

Zuerst galt es die Wasserrinne zu graben, damit bei Regen das Wasser nicht ins Vorzelt rinnt. Für diese Arbeit rechnete ich mit dem Profi-Spaten von Klaus, aber er war überraschenderweise noch nicht hier. Also musste ich alles mit meinem Klappspaten erledigen.

Dann habe ich die Plastik-Plane ausgelegt und das Vorzelt aufgebaut. Da es windstill war, hatte ich keine Probleme und konnte mir genügend Zeit nehmen. Um die Mittagszeit war auch dies erledigt.  Ich spürte meine Leistung. Die Leiter immer wieder hinauf, dann in die Knie und Häringe einschlagen. Ich war geschafft und legte mich 1 Stunde aufs Liegebett. Oh, wie gut hat dies meinem geschundenen Körper getan.

Für viele Camper ist dies das erste , was sie unverzüglich bei Ankunft machen: Die SAT-Antenne fürs Fernsehen installieren. Bei mir kam dies heute an die Reihe, was mir in kürzester Zeit gelang. Dies ist oft eine Glücksache. Letztes Jahr war ich am Verzweifeln, bis ich die beiden Satelliten lokalisiert hatte.

Donnerstag, 23. April: Vorzelt ausrüsten und Sonnensegel montieren

Gestern Abend hat mein Körper geschmerzt. Diese körperliche Arbeit war ich nicht mehr gewohnt. Ich schaute noch Champions League und ging dann schlafen.

Heute fühlte ich mich wie Neugeboren. Keine Schmerzen oder Verspannungen. Voll fit für die Arbeiten. Zuerst installierte ich die Sturmverstrebungen im Vorzelt und fuhr dann zum Edo, um die Küchenschränke, die Plastikgestelle, das Sonnensegel, die Gasflasche etc aus meinem Material-Wohnwagen zu holen. Es war zwar warm, aber es wehte ein kühler Wind. So musste ich beim Aufstellen des Sonnensegels besonders aufpassen und mit Häringen absichern, damit es mir nicht davonflog. Aber schlussendlich passte alles.

Dazwischen passierte aber etwas Unerwartetes. Eine Naht am Ueberzelt löste sich auf. Guter Rat war teuer. Sollte ich dies lassen, denn die Naht hatte keinen Einfluss auf die Dichtigkeit, oder sie von Hand nachnähen? Ich schloss mich zum Zweiten und nähte von Hand mit einem Knopffaden. Glüchlicherweise hatte ich einen Fingerhut in meiner Nähschachtel, um die Nadel in den dicken Stoff zu stossen. ja, gelernt ist gelernt. Nähen habe ich im Militär gelernt!

Donnerstag, 24. April: Gepäck auspacken

Gestern schien noch die Sonne, heute war es bedeckt und regnete sogar ein paar Mal. Ideales Wetter, um einzuräumen und den Wohnwagen zu putzen. Dabei mussten die Teppiche weichen, denn sie klebten teilweise auf dem Boden. Der Abfall-Container liess grüssen.

Dank des Regens konnte ich die Funktionalität des Wassergrabens testen. Wunderbar, das Wasser floss um das Vorzelt in die Wiese..

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Ausblick auf meinen Sommer 2015 in Europa

Rentner, Weltenbummler, Ferien-Ingenieur, Lebemann ….

Dies sind Ueber- und Kosenamen, die auf mich in der Tat zutreffen. Vielleicht müsste man noch den Begriff „Manager“ beifügen, denn mein einmaliges Leben muss gemanaged werden. Nach dem Asien-Halbjahr geht es weiter in Europa. Ich werde nicht nur am Meer oder unter meinem Olivenbaum herumliegen, sondern viel Sport und manche Reise unternehmen. Ich werde wieder einiges erleben und für Euch berichten.

Europakarte

Europakarte mit meinen Aufenthaltsorten in Istrien und der Toskana

Istrien, Toskana und Kosovo

Nur 5 Wochen nach meiner Rückkehr aus Thailand geht es am 21. April  mit vollbeladenem Auto nach Istrien, wo meine Sommer-Residenz auf mich wartet. Ich freue mich auf meine Freunde und mein Leben im Wohnwagen auf dem Campingplatz Solaris. Ich freue mich auf die Ausfahrten mit dem Mountain-Bike und hoffe, dass ich dieses Jahr die ganze Parenzana-Strecke von Triest bis zum Abzweiger kurz vor Porec hinter mich bringen werde. Beim Anblick des Fotos rechts sollte auch Euch das Wasser im Mund zusammenlaufen, denn im Malo Selo gibt es wunderbare Trüffel-Speisen.Fratrja Malo Selo Trüffel Tartuffi

In der Woche vom 9. – 16. Mai führt mich dann mein Weg in die italienische Toskana nach Follonica, wo ich in einem Bungalow direkt am Sandstrand residieren werde. Von hier aus werde ich mit Freunden aus Basel täglich eine Fahrt mit dem Rennrad in die nahe Umgebung machen. Das spezielle an dieser Woche ist die besondere Art der Ausfahrten in Form eines „Duathlons“: nämlich Radfahren und feines Essen.

Ende Juni/Juli geht es dann kurz zurück in die Schweiz zum 45-Jahr-Jubiläum meines Chemie-Abschlusses am Tech. in Winterthur. Die Rückfahrt nach Istrien wird dann etwas heikler, denn dann ist bereits Ferien-Hochsaison. Ich werde wohl nachts fahren müssen.

Zwischen dem 10. und 21. Juli steht dann ein weiterer Aufenthalt im Kosovo auf dem Programm. Nach 2003 und 2007 geht es ein 3. Mal in die Heimat meines Schwiegersohns Eshref. Auf diese Reise freue ich mich ganz besonders. Wo kann man denn heute noch ohne Besteck aber von Hand essen? Ich freue mich auf die vielen Kosovo-Bekannten mit denen ich die beiden letzten Male aussergewöhnliche Erlebnisse hatte. Die beiden Berichte aus der damaligen Zeit sind empfehlenswert: .

Bis Mitte August werde ich in Istrien bleiben, bis es dann wieder zurück in die Schweiz gehen wird.

 

 

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15. Oktober 2014: „Time to say GOOD BYE“ – bis zum kommenden Frühjahr in Thailand

Max SelbstbildnisMit diesem Beitrag schliesse ich meine diesjährige Berichterstattung vom Sommer 2014 in Europa ab. Ich hatte hier in Europa wiederum eine gute Zeit mit vielen positiven Begegnungen.

Ich kam am Sonntag-Abend 9. März 2014 zurück aus Thailand, bereit zur Basler Fasnacht, die am Tag darauf mit dem „Morgestraich“ begann. Es waren wunderbare und prachtvolle Fasnachts-Tage. Nach ein paar Wochen Erholung mit Klima-Anpassung ging es Ende April bereits wieder weiter nach Istrien und in die Toskana, wo ich bis am 13. August residierte. Im Süden war das Wetter viel besser als im Norden und ermöglichte es mir, die Sonne zu geniessen und Sport zu treiben.

Im Frühjahr war ich 1½ Monate in Basel, und nun im Spätsommer nochmals 2 Monate. In dieser Zeit galt es, meine Freunde zu besuchen, die Aerzte-Checks durchzubringen und die Reise nach Thailand vorzubereiten.

  • Ich buchte den Flug in Business-Klasse bereits im März über die „Swiss“, wurde aber bald umgebucht, sodass ich nun mit der „Thai Airways“ fliegen werde. Die Swiss hat dabei einen denkbar schlechten und billigen Eindruck hinterlassen. Mit einem anonymen Standard-Computer-Mail ohne irgendwelche Entschuldigung verschoben sie zum Beispiel meine Buchung von meinem gewünschten Nachtflug auf einen Tagflug, was ich gar nicht billigen wollte. Nach meinem Einspruch kam es schlussendlich dazu, dass ich Tickets für die Thai Airways bekam. Ob ich nach diesem Intermezzo je wieder mit Swiss fliegen werde, lasse ich mal offen!
  • Für den diesjährigen Thailand-Aufenthalt erhielt ich ein 12 Monate gültiges „Multiple reentrant Visum Typ O“ mit unbeschränkter Anzahl Einreisen zu Fr. 185.–. Ich muss zwar wie bis anhin spätestens alle 90 Tage Thailand verlassen, kann aber unbeschränkt oft einreisen.
  • Optimale Gesundheit wurde mir von meinem Haus- und Sportarzt attestiert. Alle Werte von PSA, Colesterin, Zucker etc seien  deckungsgleich mit denen der letzten Jahren. Einzig den Blutdruck soll ich beobachten. Ich soll erst in 2 Jahren wieder vortraben.
  • Der Radsport bildete auch in den ersten 9 Monaten dieses Jahres einen wichtigen Bestandteil. Ich fühle mich „zwäg“. Seit Anfang Jahr fuhr ich über 3’700 km auf dem Rennrad oder dem Mountain-Bike. Die letzte Ausfahrt über 102 km machte ich am vergangenen Samstag, den 4. Okt. über den Kienberg und Frick.
  • Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ich seit August mit einer persönlichen Putzfrau in meiner Wohnung zusammen lebe, die auf Knopfdruck den Boden saugt, einen Saugroboter. Eine Wahnsinns-Erfindung. Seither ist mein Schlafzimmer, auch unter dem Bett staubfrei!
  • In den letzten Tagen war ich 2 Mal als Hobby-Winzer bei der Weinlese in Buggingen anzutreffen. Wie ich mich vor den drohenden Rückenschmerzen rettete, kann man in meinem Sommer-Tagebuch im Beitrag vom 8. Okt. nachlesen.

Den europäischen Winter werde ich nun zwischen dem 16. Oktober 2014 und 18. März 2015 bereits zum 7. Mal in meinem geliebten Hua-Hin in Thailand verbringen. Viel Gepäck werde ich nicht mitschleppen, denn Kleider, Fahrräder und vieles mehr warten in meinem Haus auf mich.  Ich freue mich auf meine dortigen Freunde und das neue Renndress, dass wir „Hua-Hin Roadies“ uns kreiert haben. Meine Erlebnisse in den kommenden Monaten könnt ihr in meinem Thailand-Tagebuch verfolgen:

Max, der rasende Reporter berichtet aus Thailand

 

 

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13. Okt: Kurz vor Abreise – noch 2x schlafen

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Er sieht doch lieb aus, der kleine Maxli

Das schöne Herbstwetter scheint vorbei zu sein. Es regnete in ganz Europa. Gewaltige Unwetter haben in Genua die Autos übereinander gestapelt.

Wasser, wohin man schaut

Auch in meiner Garage begann es am Freitag früh aus  der Decke zu tropfen. Eine Warmwasser-Leitung hatte ein Leck! Ich musste das Auto ins Freie stellen. Am nächsten Tag entdeckte ich auf der Kühlerhaube meines Autos Kalkrückstände, Rückstände vom tropfenden Wasser. Mit normalem Seifenwasser liess sich der Kalk nicht auflösen. Nach einer Rückfrage bei Renato versuchte ich den Kalk mit wenig Essig aufzulösen und hatte Erfolg.

Reisegepäck für Thailand

Ich beginne nun zu packen und die Sachen zu sortieren, die ich mitnehmen werde. Es sind abgesehen von den Radrennhosen keine Kleider, die ich einpacken werde, sondern Basler Leckerli, Appenzeller-Fondue, Batterie-Ladegerät für den Roller, meine Computer mit den mobilen Discs. Bücher sind es auch keine, denn die habe ich auf meinem E-Book. Ob ich meinen Koffer mit über 32 kg  voll bekommen werde? Vielleicht nehme ich noch 3 paar lange Hosen mit, die man kürzen sollte. In Thailand ist dies spottbillig.

Fotos für meine Autobiografie

Nun habe ich auch noch Zeit, viel Zeit, weitere alte Fotos aus meiner Kinder- und Jugendzeit einzuscannen. Maxli auf dem Schaf-Fell, Maxli beim Schöpele, Max das erste mal in den Ferien in Kerns. Es sind alles Fotos aus den ersten 10 Lebensjahren. Ich möchte alle diese Bilder digitalisieren (siehe Bild rechts ⇒)

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13. August 2014: Abschluss auf Solaris und Rückfahrt in die Schweiz

1 Monat Solaris ist teurer als 1 Monat in meinem gemieteten Haus in Thailand

111 Tage habe ich auf Solaris in meinem Wohnwagen verbracht. Die meiste Zeit genoss ich schönes, sonniges Wetter. Vielleicht 3-4 Tage war es den ganzen Tag regnerisch oder bewölkt, sodass ich im Wohnwagen bleiben musste. Kleinere und kürzere Regenschauer haben mich wenig beeinträchtigt, denn im Süden scheint meistens nach kurzer Zeit wieder die Sonne.

Für diese 111 Tage habe ich nach Abzug diverses Prozente (FKK, Langzeit-Präsenz) aber inkl. Kurtaxe 15’252 Kunar (entsprechend SFr. 2’500.– resp. SFr. 700.–/Monat) bezahlt. Diese Grössenordnung hat mich schon etwas überrascht, denn Solaris im Wohnwagen kostete mich einiges mehr, als ich für mein gemietetes Haus in Thailand bezahle.

Mittwoch 13. August: Rückfahrt nach Binningen

Mit Absicht habe ich meine Rückreise auf den Mittwoch und den späteren Vormittag gelegt. Ich erwartete weniger Rückreise-Verkehr in Istrien und am Gotthard möglichst keinen Stau. Aber es kam ganz anders, aber ich hatte dennoch Glück im Unglück.

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Der „kleine“ Max neben dem Riesen Paolo

Um 10 Uhr war ich beim Edo in Zbandaj, wo ich meinen Wohnwagen zur Ueberwinterung zurückliess. Dann ging es zügig über die Istrien-Autobahn in Richtung Dragonje der Landesgrenze Kroatien/Slowenien. Aber bereits bei der Ausfahrt Buje standen die Autos auf der Autobahn. Glücklicherweise sah ich diesen Stau von weitem und konnte ohne Zeitverzug bei Buje von der Autobahn abbiegen und auf der Landstrasse via Kastel zum Dragonje-Zoll fahren, wo ich in die stockende Kolonne einbiegen konnte. Der nächste Stau folgte dann auf der Abfahrt nach Koper.  Bei beiden Staus verlor ich wenig Zeit, vielleicht insgesamt 30 Minuten.

Der Riese Paolo

Wie üblich fuhr ich auf „meinem“ Schleicheg via Bertoki und Skofie zur italienischen Grenze, denn ich hatte keine Autobahnvignette für Slowenien. Unterwegs tankte ich  auf, denn das Benzin ist in Italien um einiges teurer. Und wen treffe ich  an der Tankstelle? Den Italiener Paolo vom Campingplatz Solaris, der hier mit seinem grossen Lastwagen ebenfalls auftankte.

Vignetten-Kontrolle der slowenischen Polizei

Bisher war dies nicht bekannt, aber wenige Meter vor Ende der slowenischen Autobahn beim Grenzübergang Skofie kontrollierte die slowenische Polizei die Fahrzeuge auf gültige Vignette. Und einge mussten bezahlen, Wow, das wird teuer. Man spricht von mehreren Hundert Euro Busse!

So bestätigte sich meine Schleichweg-Beschreibung beim Zoll Skofie: Niemals über die letzten 200-300 m der Autobahn fahren, sondern den Umweg rund um das Casino-Gebäude in Kauf nehmen.

Auf der Autobahn durch Italien via Venedig und Mailand in die Schweiz

Auf der Italien-Autobahn ging es ganz normal voran. Einzig auf der Mailand-Umfahrung fand ich eine fast leere Autobahn vor, was ich noch nie erlebte. Klar, die Italiener waren noch in den Ferien. Ab Verona beeinträchten mmer wieder Regenschauer meine Fahrt. Vor dem Gotthard-Strassentunnel holte mich dann der befürchtete Stau von 6 km ein, was mit etwas über 1 Stunde Zeitverlust verbunden war. Grauer Himmel mit Sonnendurchbrüchen, ein irres Bild. Um 20:30 Uhr kam ich zu Hause an. Es war mit unter 20 °C arg kühl.

Gotthard Autobahn Wetter14. August: Post, Lebensmittel, Wäsche, Wäsche…

Wie gewohnt bestand mein erster Tag zu Hause aus 3 Aktivitäten : Post abholen, Lebensmittel einkaufen und Wäsche waschen … und dazwischen am Fernsehen den Triumph unserer Schweizer an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich mitverfolgen.

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