Tag: Reise

Jul 17 2017

Streckenprofil meiner nächsten Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket im Jan. 2018

Vielleicht habt ihr meinen illustrierten Bericht : 18. – 28. Feb. 2017: Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 820 km in 7 Etappen gelesen? Mich hatte dieses damalige Erlebnis stark beeindruckt…. und prompt habe ich mich ein zweites Mal angemeldet, wiederum mit meinen Schweizer Freunden aus dem Zürcher-Oberland. Die nachfolgenden Bilder sind alle von dieser ersten Fahrt nach Phuket.

27. Feb. 2017: Natai Beach bei Phang Nga, in der Nähe von Khao Lak

In diesen Tagen habe ich den „Reiseablauf der Tour Hua Hin – Phuket 27. Jan. – 06. Feb. 2018″ erhalten. Die Strecke hat Lucien Kirch meinen Stärken angepasst. Weniger Berge, mehr Abfahrten …ha ha ha

27. Jan Tag 1 : Eintreffen und Willkommen in Hua Hin

Start der Tour um 19 h in der Reception vom Hotel G Hua Hin Resort and Mall. Sie werden im Hotel mit einem Willkommenscocktail empfangen. Anschließend erhalt jeder Teilnehmer ein Radtrikot. Nach einem kurzen Briefing, an das das Kennenlernen der anderen Teilnehmer anknüpft, steht Ihnen der Abend zur freien Verfugung. (A)

28. Jan. Tag 2: Hua-Hin (Hotel G Hua Hin Resort and Mall) (50 km, 100 HM)

Am Morgen Start zur ersten Etape rund um Hua Hin . 19 h Am Abend haben Sie hier die Möglichkeit den bekannten Nachtmarkt zu besuchen sowie ausgezeichnete Fischspezialitaten zu genießen. (F/P/A)

29. Jan. Tag 3: Hua-Hin – Kuiburi (Kuiburi Resort) (80 km, 25 HM)

Start 8h. Die zweite Etappe startet am frühen Morgen und fuhrt uns sowohl durch einen Naturpark als auch durch den Regenwald (Prachuap Khiri Khan). (F/P/A)

30. Jan. Tag 4: Kuiburi – Haad-Baan-Krut (Sunshine Paradise Resort) (112 km, 250 HM)

Start 7:45. Die vierte, etwas langere Etappe bringt uns weiter durch den Nationalpark zu einem weiteren imposanten Wasserfall, an dem wir eine Pause einlegen werden, um das Naturschauspiel auf uns wirken zu lassen. Bei unserer Ankunft in Haad Baan Krut werden wir uns in Strandbungalows unter Kokosnussbäumen erholen können. (F/P/A)

31. Jan. Tag 5: Haad-Baan-Krut – Chumphon (Armonia Village) (137 km, 350 HM)

23. Feb. 2017 Kochkurs im Armonia Village Chumphon

Auf diesem Teil der Tour beginnt die Natur um uns herum so richtig tropisch zu werden. Wälder und Vegetation verändern sich. Sie sind nun im Süden Thailands und kommen dem Äquator immer näher.

Wir werden u.a. an einer großen Buddhastatue vorbeikommen, die hoch oben auf einem steilen Felsvorsprung thront und von wo aus man eine tolle Panoramasicht auf die Umgegend genießen kann.

Zum Essen kehren wir in ein typisches Thaihaus ein mit ebenfalls herrlichem Blick auf die See. Sie werden auf diesem Teilabschnitt ein wenig mehr Höhenmeter absolvieren als die Tage vorher, allerdings sind keine Passagen mit allzu schwierigen Steigungen dabei.

Nach einem langen interessanten Tag auf dem Fahrrad werden Sie in Ihrem Hotel viele Möglichkeiten haben, zu entspannen. Hier sollte man aber auch von der Gelegenheit profitieren, um ins lauwarme Meer einzutauchen und sich von der herrlichen Unterwasserwelt in ihren Bann ziehen zu lassen.

01. Feb. Tag 6: Chumphon Ruhetag (Armonia Village)

Wir bieten euch einen Thailändischen Kochkurs an, der im Preis mit inbegriffen ist.
Oder : verschiedene Freizeitaktivitäten, die nicht im Preis inbegriffen sind, u. a. Erholung am Strand, Thaimassagen, Tauchen oder Schnorcheln im Meer. (F, Kochkurs Essen)

02. Feb. Tag 7: Chumphon – Paktako (Tusita Wellness) (72 km, 220 HM)

Start 7:45. Die heutige Flachetappe führt an Shrimps Farmen, Kokosnussplantagen und Mangrovenwäldern vorbei. In den zahlreichen Fischerdörfern siehst du die typisch farbigen Fischerboote mit dem Thailandischen Meer im Hintergrund. Bedingt durch die kurze Etappe hast du am Nachmittag viel Zeit, um am Hotelpool oder am Strand zu entspannen. (F/P/A)

03. Feb. Tag 8: Paktako – Surat-Thani (Stadt Hotel) (100 – 140 km, 300 HM)

Start 7 :45. Wir fahren weiter Richtung Süden entlang der menschenleeren Sandstrände wo der Tourismus noch nicht angekommen ist. Unsere Fahrt führt nach Chaiya, eine der ältesten Städte Thailands. Die letzten 40km bis nach Surat-Thani kannst du im Bus zurücklegen, oder auch auf dem Rad. Ganz wie du möchtest. (F/P/A)

04. Feb. Tag 9: Surat-Thani – Ratchapraba Staudamm (Hütten) (70 km, 400 HM)

Start 7 :45. Ein neuer Tag, ein neues Erlebnis während deiner Radreise durch Thailand. Mit dem Longboat zu den schwimmenden Hütten des Cheow Lan Sees. Wir fahren zum Ratchapraba Staudamm, dort steigen wir auf ein Boot, welches uns zu unserem heutigen Ziel, einer kleinen Siedlung schwimmender Hütten im See bringt (1 UN). Die Fahrt auf dem einsamen, verwinkelten See ist beeindruckend. Der Tag am See ist zur freien Verfügung. Wir schwimmen im See oder konnen die kleinen Kanus nutzen, um den See zu erkunden. Am Abend unternehmen wir eine Bootstour, um die Tierwelt am See in der Dämmerung zu sehen. (F/P/A)

05. Feb. Tag 10: Ratchapraba – Phang Nga (Holiday Inn Express) (70 km, 300 HM)

Start 10:00. Wir verlassen die schöne Seenlandschaft wieder mit dem Boot und steigen am Staudamm wieder auf unsere Räder. Auf kleinen, landschaftlich abwechslungsreichen Straßen pedalen wir in südlicher Richtung entlang des Klong Phanom Nationalparks bis zur Tempelanlage von Wat Bang Riang, die als eine der schönsten in Süthailand gilt. Eine kurze Busfahrt führt nach Phuket zum Patong Beach. (F/P/A)

06. Feb. Tag 11 : Phuket – Hua Hin (F)

Rückfahrt mit dem Minibus nach Hua Hin. Ankunft gegen 22 Uhr.

28. Feb. 2017 Rückfahrt nach Hua Hin schlafend im Bus

(F=Frühstück / P=Picknick / A=Abendessen) Abendessen immer um 19h.

Leistungen

• 10 Übernachtungen in komfortablen Hotels 3 – 4 Sterne
• 10x Frühstück
• 8x Abendessen (ausgesucht von unserm Guide) Highlight bei unserer Tour.
• Mittagessen an allen Etappentagen
• Tour-Trikot
• 1 Trinkflasche
• Begleitfahrzeug (Minibus) mit Fahrer
• Thai Bike Guide Englisch sprachig
• Reiseleitung (deutschsprachig) auf dem Rad
• Ausflüge laut Programm
• Thailändischer Kochkurs am Ruhetag
• Transfer nach Phuket – Hua Hin mit Minibus

 

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Mrz 15 2017

15. März 2017: Ich bin wieder zu Hause – Ein gemütlicher Rückflug mit kleinen Hindernissen

Ich bin ein Huhn!“ weil ich vor jeder grösseren Reise während 1 oder sogar 2 Nächten miserabel schlafe. Ich fühle mich total gestresst. Unter dieser „Krankheit“ leide ich erst seit wenigen Jahren. Eine typische Alterserscheinung?

In der Zwischenzeit habe ich ein paar Mechanismen entwickelt, die meistens funktionieren: Kein Termin- und Zeit-Druck! Immer genügend früh auf dem Bahnhof oder dem Flugplatz eintreffen. So treffe ich, wann immer es geht, 3 Stunden vor dem Abflug auf dem Flughafen ein!

Max und Pat im Aranta Airport Hotel

Die Nacht vor dem Abflug verbrachte ich in Sichtweite des Flughafens

Zwischen 3-5 Stunden dauert die 240km lange Fahrt mit dem Taxi oder dem Flughafenbus von Hua-Hin zum Bangkoker-Flughafen Suvarnabhumi. Die Fahrzeit hängt davon ab, ob ein Mitglied der Königsfamilie oder ein hoher Regierungsbeamter auf Reise geht. In einem solchen Fall würde die Autobahn zum Flughafen 1-2 Stunden für jeden Verkehr gesperrt. Dies geschieht zwar selten, aber für ein „Huhn“ wie mich ist allein der Gedanke daran  Angst einflössend.

Aus diesem Grund fuhr ich wie bereits letztes Jahr am Vortag ganz gemütlich ins „Aranta Airport Hotel“ in Lat Krabang nur 10 Minuten vom Bangkok-Flughafen Suvarnabhumi entfernt.

„Surprise, surprise“ sind Lieblingsworte von Pat. Als „Ueberraschung“ nahm Pat den 6 stündigen Weg von ihrem Tempel in den Bergen des Isan auf sich, um mich zu verabschieden. Mit diesem Zeichen zeigte sie mir, dass unser Problem aus dem Vorjahr endgültig der Vergangenheit angehören soll. Wir verbrachten wunderbare Stunden zusammen und machten Pläne für die kommende Saison, in der wir mehr  Zeit miteinander verbringen wollen.

Heimflug ohne mein Sackmesser

Um 10 Uhr brachte mich der Hotel-Shuttle zum Flughafen. 3 Stunden vor Abflug. Ich lag in meinem Anti-Stress-Fahrplan und genoss die Zeit. Beim CheckIn holte mich der Stress kurz wieder ein, denn ich wusste nicht, wie schwer mein Koffer war. Der Koffer war neu und ich verfügte über keine Waage in Hua-Hin. 30 kg durfte ich mitnehmen. 25.7 kg zeigte die Flughafen-Waage an.

Während bei mir ein paar grosse Steins-Brocken  zu Boden fielen, hörte ich der Hostess nur am Rand zu, als sie mich fragte, ob ich im Koffer Batterien und Lighters hätte. Ich überlegte nur kurz und verneinte ohne viel zu überlegen. Mein Koffer lief auf dem Förderband in den Untergrund des Flughafens. Erst auf dem Weg zur Immigration realisierte ich, dass ich meine Ersatz-Batterien sowie 3 Stabtaschenlampen, sowie die batteriebetriebene Zahnbürste im eingecheckten Koffer hatte. Ich musste mir gut zureden, dass die Sicherheits-Organe allenfalls den Koffer öffnen und die  unerlaubten Batterien herausnehmen würden.

Als ich mich bereits sicher im Flugzeug wähnte, brachte der Bodycheck und die Sicherheitskontrolle meinen Blutdruck nochmals in Wallung. Beim Durchleuchten meines Cabin-Trolleys fanden die Sicherheitsbeamten ein währschaftes Sackmesser in meiner USB-Kabel-Tasche! Ich war schockiert. Daran hatte ich nicht gedacht. Ich entschuldigte mich und sah zu, wie es konfisziert wurde.

Flug mit der Triple-7 und Fahrt mit der SBB nach Basel

Von nun an ging alles nach Plan. In der Luft schlief ich bis kurz vor der Landung in Zürich. Sogar der Transfer vom eben gelandeten Flugzeug in den Direkt-Zug nach Basel brachte ich in der Rekordzeit von 30 Minuten hinter mich. Um 21:24 langte ich in Basel an, wo Renato Bevilacqua auf mich wartete und mich nach Hause brachte. In Thailand war es um die 35ºC warm, in Zürich bei Ankunft überraschte mich eine Frühlings-Temperatur von um die 17ºC.

Der letzte Schock vor dem Einschlafen: Renato hat mein Auto-Kontrollschilder nicht erhalten. Wo mag es wohl sein?. Hat es wohl die Versicherung nochmals vergessen? oder die Motorfahrzeug-Kontrolle in mein elektronisches Postfach geschickt?

Am nächsten Tag wusste ich es. Die Motorfahrzeug-Kontrolle hatte die Schilder aus Versehen direkt an mich geschickt, womit es automatisch in meinem elektronischen Postfach gelandet war. Ueber Internet musste ich meine beiden Kontrollschilder  an mich zurückschicken.

Dazu eine kurzer Erläuterung zum besseren Verständnis: Seit etwa 1 Jahr benutze ich den Service „ePostOffice“ der Schweizer Post und lasse  mir die Post elektronisch zuschicken, resp. die Schweizer Post scanned alle meine Brief-Umschläge ein und schickt sie mir elektronisch über Internet zu. Ich kann dann entscheiden, ob ich den Inhalt sehen will, oder ob der Brief physikalische mir nachgeschickt werden soll oder gelöscht werden soll, weil es sich um Werbung handelt.

 

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Nov 02 2016

2. Nov. 2016: Abflug nach Thailand

swiss_airlineSeit Mittwoch, 2. November 14 Uhr bin ich unterwegs mit der Eisenbahn von Basel via Zürich Flughafen und dem Direktflug mit der „Triple-Seven“ Boeing-777 der Swiss nach Bangkok.

Ich habe mir wiederum Business-Class geleistet und freue mich auf die neue grosszügige Sitz-Bett-Kabine. Da ich früh gebucht habe, konnte ich einen Fenster-Kabine ohne direkte Nachbarn auswählen. Nun steht einem tiefen Schlaf auf dem 11-stündigen Flug nach Bangkok nichts im Wege.

In Bangkok wartet mein Mr. Wanlop und bringt mich mit seiner Camry-Limousine in das 240km entfernte Hua-Hin. Dieser Taxi-Service ist nicht übermässig teuer und kostet mich nur 2000 Baht resp. 60 Franken

Ich freue mich auf meinen 9. Winter-Aufenthalt in Thailand. Einer der Höhepunkte wird bestimmt meine 850km lange Rad-Fernfahrt von Hua-Hin nach Phuket bilden.

Wie gewohnt werde ich aus Thailand in meinem „Thailand-Tagebuch“ berichten

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Sep 19 2016

13. – 18. Sept. 2016: München – Oktoberfest – ich komme wieder

Vom Hofbräuhaus und Ratskeller, zur Hundertwasser-Brauerei, Befreiungshalle, BMW-Museum und via Café Winklstüberl, dem Markus Wasmeier Fleilichtmuseum zum Oktoberfest

14. Sept. 2016: Weissbierbrauer Kuchlbauer in Abendsberg: Logo

Für den illustrierten Bericht klick auf dieses Bild

Im 1971 war ich zum ersten Mal in München und erinnere mich noch bestens an die Bauarbeiten der Untergrundbahn für die im 1972 stattfindenden Olympischen Spiele. Ueber die heutigen Prachts-Flanierstrassen konnte damals wegen der tiefen Löcher nur noch beschränkt spaziert werden. Es sollte dann bis in die Jahre 1992, 1998 und 2003 dauern, bis es mich wieder nach München verschlug. Edith und Heinz Rehlen luden mich zu sich ein. Seither gehört München zu eine der ganz wenigen Orte, in denen ich mir vorstellen könnte, zu wohnen.

Bereits letztes Jahr war ein weiterer Besuch geplant. Ihn musste ich wegen meiner Augen-Operation verschieben. Am Dienstag, den 13. Sept. 2016 war es dann so weit. Während ich die letzten Male mit dem Flugzeug nach München flog, führte mich diesmal mein Skoda mit Hilfe des Navigationsgerätes von Basel über St. Gallen, Diepoldsau nach München Freimann, wo ich nach 4½ Stunden Fahrt um 14:30 Uhr von Edith und Heinz begrüsst wurde.

Heinz und Edith haben mich verwöhnt. In meinem Bericht über den Aufenthalt in München beschreibe und illustriere ich meine Erlebnisse. (Klick auf das Bild rechts)

 

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Sep 11 2016

Mein Bericht „Juli 2016: zum 4. Mal im Kosovo“ ist geboren

27. Juli 2016: Synet Leon im Kosovo: Familie Krasniqi und Max

Klick auf dieses Bild und Du gelangst zu meinem Erlebnis-Bericht

Im Juli 2016 besuchte ich zum 4. Mal den Kosovo. Rückblickend waren es sehr anstrengende aber auch wunderbare Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Alle meine Erlebnisse beschreibe ich in meinem Reisebericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

 

 

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Sep 05 2016

Gedanken zu „Ein neuer Tag beginnt“

Nach vielen wunderbaren Sommertagen hat es diese Nacht begonnen zu regnen. Dieses Tief soll nur von kurzer Dauer sein, meint mein App.

Am vergangenen Samstag war ich  bei angenehmem Radwetter mit dem CPC (Club des Pédaleures de Charme) auf einer schönen kurzweiligen  Rad-Ausfahrt über 65 km. Einem Einfahren zu meiner Ausfahrt in die Rebberge von Buggingen, die ich für den kommenden Mittwoch organisiere. Bereits haben sich 12 Kollegen und Kolleginnen angemeldet.

Heute Montag ist Ruhetag. Ein Tag ohne Verpflichtungen, wenn man davon absieht, dass ich beim Arzt ins Labor muss, um Flüssigkeiten abzugeben. Ich geniesse es, von Zeit zu Zeit keine Termine zu haben und einfach in den Tag zu leben.

Nur noch selten muss ich Hemden oder feine Hosen bügeln. Heute warten deren 3 Camel-Shirts darauf, wieder aufgemöbelt zu werden. Anschliessend muss ich Einzahlungen tätigen. Vorallem die Busse, weil ich im Hergiswiler-Tunnel wieder einmal zu schnell gefahren bin. Diese Stelle kenne ich genau und fahre trotzdem immer wieder zu schnell. Fr. 60.– hat mich dieses Vergehen gekostet. Es ist für einen guten Zweck. Der Kanton Nidwalden muss ja auch leben.

Basel Heuwaage Karli Holzhauser Pool Billard

Billard und Kutteln lassen grüssen

Was haben denn Billard und Kutteln gemeinsam? In Thailand spiele ich 1-2 mal je Woche mit meinem englischen Nachbarn Neil Pool-Billard. Am vergangenen Freitag erhielt ich von meinem Freund Karli Holzhauser eine Trainerstunde. Es gibt nämlich noch die eine oder andere Schwäche zu beseitigen. Anschliessend gabs Kutteln made bei Heidy. Da soll noch einer sagen, ich hätte nicht ein prall gefülltes Leben.

Die Merkel lässt grüssen

Wie froh bin ich doch, dass wir in der Schweiz nicht von einer parlamentarischen Diktatur regiert werden, wie dies in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. In diesen Ländern hat das Volk kein Mitsprache- geschweige denn Entscheidungsrecht. . Ich verfolge mit Entsetzen, wie die deutsche Bundesregierung dem türkischen Diktator Erdogan in den Ar… kriecht. Zu Hause verkauft sie dies, dass sie damit die Flüchtlingskrise bewältigt hätte.

In der Realität hat sie jedoch die Flüchtlinge in der ungewissen Obhut des menschenverachtenden Diktators zurückgelassen. Aber eben: Der Zweck oder der Erfolg heiligt die Mittel. Wen wundert es, dass die populistischen Parteien wie die AfD und NPD auf diesem politischen Sumpf bestens gedeihen.

Die Merkel lässt grüssen! Der Streit zwischen ihr und Seehofer hat die Unsicherheit weiter geschürt. Ihre Politik entfernt sich immer mehr vom Volk. War sie resp. die CDU/CSU nicht auch gegen die freiwillige Sterbehilfe, die über 70% der deutschen  Bevölkerung befürworten?

Hacker lassen grüssen

Während ich diese Gedanken formuliere, läuft im Hintergrund die Datensicherung meiner beiden Europa- und Thailand-Blogs ab. Diese Sicherung ist wichtig, seit ich festgestellt habe, dass gewisse amerikanische Kreise aus Kansas regelmässig versuchen, meine Eintritt-Passwörter zu knacken. Mit regelmässig meine ich aber nicht nur 10 oder 50 mal, sondern Hunderte von Angriffen je Monat. Ob die NSA an meinen Gedanken Interesse hat?

Buggingen lässt grüssen

Am kommenden Mittwoch soll wieder schönes Herbstwetter herrschen. Dann geht es mit dem Rennrad und meinen Freunden vom CPC in die Rebberge von Buggingen, wo wir etwas feines Essen und dabei noch eine Einführung in den Markgräfler Wein erhalten werden. Die Fahrt wird mir einiges abfordern, denn 110 km sind nicht ohne.

125-Jahre Brauere Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Schwester  hat es besser gemacht als ich. Sie hat einen Bierbrauer geheiratet. Am kommenden Wochenende feiert die Brauerei Sonnenbräu im Rheintal (beim Bodensee)  ihr 125 jähriges Jubiläum. Als Bruder bin ich zu den Festivitäten auch eingeladen. Ich freue mich darauf

In der Woche darauf gehe ich ein paar Tage zu Heinz und Edith nach München. Zu Heinz, der vor wenigen Jahren das Bier der Sonnenbräu als „Wüstenbräu“ bezeichnet hat. Ich glaube, dies war ein Schock, als er erstmals ein nicht-bayrisches Bier trinken musste

 

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Mai 17 2016

17. Mai 2016: Der Flug nach Bangkok ist gebucht …. in einer Boeing-777

Ich sitze hier in Istrien auf dem Campingplatz unter dem Vorzelt. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und die Temperatur angenehm warm. Noch vor wenigen Jahren wäre es nicht möglich gewesen, weitab der Heimat in der Pampas einen Flug nach Bangkok zu buchen. Zum 9. Mal will ich in Thailand den europäischen Winter verbringen. Dieses Jahr 2 Wochen später nicht bereits ab Mitte Oktober, denn eine Familienfeier hat höhere Priorität, sondern ab Anfang November.

Ich war dem Stress nicht gewachsen, um mit der Buchung meines Business-Fluges nach Bangkok zu warten. Die Preise könnten sinken, meinten die Gambler. Ich bin aber kein Gambler! Vielleicht sind dann alle Plätze weg, sagt mein innerer Angsthase. Ich bin geboren im Sternzeichen des Steinbock! Und ich bin nun glücklich und zufrieden, denn heute um 10 Uhr habe ich gebucht!

Überblick mittels Buchungsportalen

In den gängigen Buchungs-Portalen habe ich mich erkundigt.  Vorwärts und rückwärts. Flüge ab Basel wären optimal, denn ich müsste nicht mit dem Zug 1 Stunde bis zum Flughafen Zürich fahren und vorallem nach der Rückkehr spät abends nicht nach Basel:

  • Die Aeroflot war ab Zürich via Moskau mit Fr. 2’000.– und einer Reisezeit um die 16 Stunden mit Abstand am günstigsten. Aber über Moskau mit einer russischen Gesellschaft, auch wenn es nicht mehr die Tupolews sind, wollte ich dann doch nicht fliegen.
  • Mit der KLM beträgt die Reisezeit für den Flug ab Basel via Amsterdam um die 17 Stunden. Die Preise schwanken sehr stark zwischen 2300 und 3000 Franken. Die günstigen Preise galten aber nicht für das Flugfenster, das ich anstrebte. Zudem hat die KLM den Flug nach Amsterdam ab 1. November um 3 Stunden vorverschoben, sodass ich in Amsterdam gegen 5 Stunden Aufenthalt gehabt hätte.
  • Die Turkish Air war mit Fr. 2’700 für den Flug ab Basel mit 1 Zwischenstop in Istanbul und einer Reisezeit um die 15 Stunden sehr günstig. Bei der Gesellschaft hatte ich wegen der politischen Situation EU – Türkei ein mulmiges Gefühl. Das Risiko irgendwo hängen zu bleiben, schien mir etwas hoch. Aber sie hätte mich schon gereizt. Der Service soll ja Spitze sein.
  • Die Thai-Airways mit Direktflug ab Zürich und einer Flugzeit zwischen 11 und 12 Stunden hätte über Fr. 5’000 gekostet.
  • Die Finnair ab Zürich mit Zwischenlandung in Helsinki und einem Preis von ca. Fr. 2800.– war eine Alternative, die ich schon einmal benutzt hatte.

Und der Sieger heisst Swiss

Boeing 777-300 der Swiss

Boeing 777-300 der Swiss

Aber schlussendlich habe ich mich entschieden für die Swiss mit Direktflug von Zürich nach Bangkok in 11 Stunden für Fr. 3’800.– . Es ist eine teure Variante.  Ja, wenn nur nicht die 1-stündige Zugfahrt zwischen Basel und Zürich wäre. Aber ich habe einen Direktflug. Ich steige ins Flugzeug ein, esse und schlafe, und steige in Bangkok ausgeruht wieder aus. Ich fliege in der neuesten Boeing 777-300 mit bequemen Liegesitzen, habe einen Einzelsitz ohne Nachbar mit links und rechts-Ablage buchen können. Dieser Sitz lässt sich in eine flache Liegefläche von 2 m Länge verwandeln. Ich verfüge über Wifi an Bord und kann in den Wolken  meinen Flugbericht schreiben und Mails verschicken….und dazwischen ein Cüpli trinken.

..

Flache Liegebetten von 2 m Länge

Mein Sitzplatz und Liegefläche von 2 m Länge

 

Die Flugdaten:

  • Abflug mit Swiss LX-180 vom Flughafen Zürich am Mittwoch, 2. November um 17:55, Ankunft in Bangkok am 3. November um 10:25 Uhr Thai-Zeit
  • Rückflug mit LX-181 vom Flughafen Bangkok Suvarnabhumi am Mittwoch, 15. März 2017 um 13:30 Uhr, Ankunft in Zürich am selben Tag um 19:30 Uhr Schweizer Zeit

Ich freue mich bereits heute auf meine 9. Reise nach Thailand. Wie ich mich kenne, werde ich ganz gemütlich in 1. Klasse mit der SBB nach Zurüch fahren, mich ohne Stress einchecken und in der Busines Lounge gemütlich z’Mittag essen.

 

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Apr 20 2016

20. April 2016: Fahrt mit neuem Wohnwagen nach Istrien

In Kürze: Ich bin spätabends am Mittwoch, 20. April in Solaris angekommen. Ich hatte keine Probleme auf der ganzen Fahrt. Leider funktionierte auf Solaris die Internet-Antenne auf „meinem“ Waschhaus erst seit heute Montag, 25. April.


Verzollung

Ein mittlere Grosskampftag war angesagt: Verzollung des neuen Wohnwagens und unmittelbare Weiterfahrt bis an die italienische Grenze, d.h. bis Chiasso

Wie gewohnt schlief ich in der Nacht davor schlecht. Zwar nicht so schlecht wie üblich, vermutlich weil ich nicht so früh aufstehen musste. Um 10 Uhr sollte ich mich am Rastplatz Bad Bellingen mit Christian Ernst aus der gleichnamigen Camping-Firma in Ettenheim (D) treffen. Bei ihm habe ich alle meine bisherigen Hobby-Wohnwagen gekauft, auch diesen Neuen. Er wird den Wohnwagen am Deutsch-Schweizer Zollamt Weil verzollen, denn ich möchte die 19% MWSt gegen den tieferen Schweizer Ansatz von 9% eintauschen.

Ich bin ein Gewohnheitstier. Ich will nie zu spät kommen. Deshalb fuhr ich 15 Minuten zu früh zu Hause weg und war prompt eine halbe Stunde zu früh am Meeting-Point. Schön sah er aus, mein neuer Wohnwagen. Meine Bedenken, dass er mit 1’400 kg zu schwer für meinen Skoda sein könnte, zerstreuten sich im nu. Er liess sich leicht fahren und fuhr spurgetreu.

Es war nicht der erste Wohnwagen, den Christian Ernst verzollte. Er war routiniert. Er verkauft mehr Wohnwagen in die Schweiz, als Bantam der Schweizer Generalimporteur. Innert 30 Minuten war alles erledigt, nachdem ich die Schweizer Mehrwertsteuer von Fr. 1’361.45 bezahlt hatte. Die deutsche MwSt von 19% erhielt ich zurück. Der Wohnwagen kostete mit inkl des 2’000 fränkigen Mover Fr. 18’300.– oder umgerechnet um die 16’500 Euro.

Fahrt nach Istrien

Mein Plan war, unmittelbar nach der Verzollung nach Istrien weiter zu fahren. Mein Auto habe ich bereits am Vortag geladen. Wie üblich habe ich das volle Platzangebot ausgenützt. Kurzum: Mein grosse Kombi war gut beladen, obwohl ich doch reduzieren wollte, denn ich hatte zusätzliche 1’400 kg zu schleppen. Was ich gewichtsmässig an Lebensmittel und Kleider einsparte, legte ich für Werkzeuge für die Demontage der Inneneinrichtung meines „alten“ Wohnwagens zu, den ich als mobiles Vorzelt benutzen werde.

Meine Fahrtstrecke von Basel via Milano und Venedig nach Istrien

Meine Fahrtstrecke von Basel via Milano und Venedig nach Istrien

Genau um 11:30 Uhr war mein Wohnwagen verzollt. Ich lud als zusätzliche Deichsellast einen schweren Kleidersack in den Bug des Wohnwagens und ab gings wenige Minuten später. Bereits um 15:16 Uhr hatte ich die Schweiz durchquert und tankte das günstigere Benzin in Coldrerio kurz von der italienischen Grenze.

Eigentlich plante ich, hier zu Uebernachten. Aber das wollte ich mir nicht antun und und mehrere Stunden bis zur Dunkelheit warten. Kurzentschlossen fuhr ich weiter. Weiter durch den italienischen Zoll, via Milano und Bergamo nach Venedig. Ich war immer noch nicht müde. Das Auto fuhr wie von selbst in der von mir gewählten Durchschnitts-Geschwindigkeit von um die 90 km/h. Auf dem Weg nach Triest wurde es langsam Nacht. Sicherheitshalber tankte ich voll auf. Ich wollte nicht mit leerem Tank irgendwo stehen bleiben. Nun, 100 km vor meinem Endziel gab es kein Halten mehr. Ich fuhr durch und benutzte den Schleichweg vom  italienisch-slowenischen Grenzübergang Skofie (bei Triest) bis zum slowenisch-kroatischen Grenzübergang Dragonje .

20. April 2016: auf der Fahrt über den Gotthard mit dem neuen Hobby Wohnwagen

Man beachte das deutsche Kennzeichen „OG“ für Offenburg

Um 22 Uhr langte ich auf dem Parkplatz des Restaurant Kiwi kurz vor dem Campingplatz Solaris ein. Hier wollte ich schlafen, aber vorher genehmigte ich mir ein kühles Gute-Nacht-Bier. Eine Belohnung für die gute Fahrt. Nur einmal musste ich voll bremsen, als eine italienische Familien-Kutsche unverhofft die Spur wechselte und sich vor mich setzte. Der angesagte Kälteeinbruch hatte auch Istrien erreicht. Obwohl ich in letzten Moment  eine wärmende Decke in den Wohnwagen eingepackt hatte, war meine erste Nacht im neunen Wohnwagen keine gemütliche. Ich fror und musste mir einen Pullover und wärmende Socken anziehen. Aber ich überlebte und erlaubte mir im Kiwi zum Frühstück einen Kaffee samt Croissant.

Ueber den Benzinverbrauch für die 830 km lange Strecke mit Wohnwagen war ich überrascht. Ich rechnete mit 13-14 Liter/100 km, denn das Gespanngewicht hat sich durch den Wohnwagen verdoppelt, ganz zu schweigen vom Luftwiderstand durch die hohe Front des Wohnwagens. Ueber die ganze Strecke fuhr ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h (GPS-gemessen) und verbrauchte dabei 10 Liter 95 Oktan/100km. Ein überraschender Wert.

Das Reisewetter

Es war ein herrlicher Frühlingstag mit Sonne und feiner Wärme. Auf der ganzen Strecke brauchte ich die Sonnenbrille. Die Wetterprognose für den kommenden Donnerstag versprach weiterhin schönes Wetter, bis dann gegen Ende der Woche die Kälte aus dem Norden auch über Istrien einbrechen werde.

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Apr 19 2016

20. April: Start in den Süden zu meiner Sommer-Residenz

Strecke von Basel via Milano - Venedig nach Istrien

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Meine Post läuft über meinen digitalen Briefkasten (Swiss Post Box), meinen neuen Wohnwagen habe ich am Montag, 18. April bei der Fa. Ernst in Ettenheim abgenommen und den Mover ausgetestet, mein Auto ist geladen …. kurzum, ich bin abfahrtsbereit, denn auch das Wetter wird in den nächsten 2-3 Tagen stimmen.

Als erstes geht es am Mittwoch-Morgen nochmals ins Deutsche, um den neuen Hobby-Wohnwagen zu verzollen. Dann fahre ich mit meiner Deutschen Autonummer direkt ab gen Süden. Den ersten Halt werde ich im Tessin vor dem Grenzübergang einlegen und dort übernachten. Am morgen früh geht es weiter via Mailand – Venedig – Triest nach Solaris, wo ich nachmittags eintreffen werde.

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Mrz 16 2016

16. März 2016: Zurück aus Thailand

Ob ich mich auf den Rückflug wohl gefreut habe? Ja, weil neue Herausforderungen auf mich warten werden, obwohl ich glücklich in Thailand war. Ich hatte eine wunderbare Zeit.

Am Mittwoch 16. März um 19:30 Uhr landete ich in einem Airbus 340-400 der Swiss in Zürich. Ich hatte während des Fluges wunderbar geschlafen. Während es in Thailand noch über 32ºC warm war, meldete der Kapitän in Zürich um die 4ºC. In der Nacht sanken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Aber ich brachte etwas in meinem Gepäck mit: angenehmere Frühlings-Temperaturen.

Mein Schweizer Pass

Mein Schweizer Pass

Mein Jetlag

Meine Schweizer Freunde waren begeistert ob des mitgebrachten schönen Wetters, ich aber litt wegen des Jetlags ganze 2 Tage und Nächte trotz Sonnenschein. Ich musste im Bett ein Pyjama anziehen und hatte trotzdem kalte Beine. Ich fühlte mich schlapp und krank. Während der ersten 2 Nächte schlief ich nur 4 Stunden und war dann wieder hell wach.

Aber warum soll ich mich auch beschweren. Ich hatte eine wunderbare Zeit in Thailand hinter mir. Zurück in der Schweiz galt es als erstes, Pendenzen aufzuarbeiten, die sich angestaut hatten

  • Mein Freund Renato hat mein Auto betriebsbereit gemacht und das Kennzeichen installiert. Die abgehängte Batterie hat die 5 Monate Ruhezeit problemlos überstanden.
  • Das jährliche Steuerformular habe ich bereits 2 Tage nach Ankunft ausgefüllt. Es war eine mühsame Arbeit, bis ich ich x-Mal meine Millionen in die einzelnen Felder eingetragen hatte.
  • Bereits in 4 Wochen, d.h. am 20./21. April ziehe ich den neuen Wohnwagen nach Istrien. Damit ich den alten als mobiles Vorzelt nutzen kann, brauche ich Werkzeuge und Beschläge. Die meisten habe ich eingekauft.
  • Im Juli plane ich eine weitere Reise in den Kosovo nach Pristina zum Fest der Beschneidung meines Enkels Leon. Den Flug von Ljubljana nach Pristina für den 19. – 28. Juli habe ich gebucht.
  • Den Wechsel vom Windows 7 auf das neue Win-10 habe ich noch nicht gewagt, aber ein Buch über das neue Betriebssystem gekauft. Ich werde wahrscheinlich meine beiden „älteren“ Notebooks auf Win-7 lassen, aber den Desktop-PC von Win-8 auf das neue Win-10 transferieren.
  • Ihr erinnert Euch, dass meine CERTINA-Uhr in Thailand kaput ging und ich mir eine OMEGA-Seamaster kaufen musste. Nun warte ich auf das Urteil des Uhrmachers, ob eine Reparatur rentiert oder ich besser eine neue kaufen soll. Ich brauche eine „Kampf-Uhr„, die ich Tag und Nacht, während meiner Sportaktivitäten aber auch in der Badewanne benutzen kann.

 

 

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Okt 13 2015

14. Okt 2015: „Sawadee krap“ – Ein Rückblick auf meinen Sommer in Europa

Am späteren Nachmittag des Mittwoch, 14. Oktober werde ich auf dem Flughafen Zürich mit dem Swiss-Flug LX-180 nach Bangkok abfliegen. Am Tag darauf nach 11 Stunden Flug werde ich um 09:30 lokaler Zeit landen, hoffentlich ausgeruht im Bett der Business-Klasse.

Bevor ich abhaue, bei einem feinen Kaffee ein paar Gedanken zum vergangenen Sommer in Europa:

Kaffee Maschine

Kaffee Maschine

Als erstes kommen mir meine Augen-Operation, meine Lebensplanung, den Kauf eines neuen Wohnwagens und meine Reise in den Kosovo/Albanien in den Sinn.

  • Wenige Tage nach meiner Rückkehr aus Istrien Ende August erlebte ich eine bitterböse Ueberraschung, als innert weniger Tage meine Sehschärfe nachliess und Grautöne meine Blickfeld überlagerten. Es kam bei mir Panik auf, denn es lag ein Wochenende dazwischen, bis ich zu meiner Augenärztin gehen konnte. Die lachte mich aus und meinte: „Ich habe es Ihnen doch vor zwei Jahren schon gesagt, dass sich bei Ihnen der grauem Star angekündigt hat. Nun sei es soweit. Dies haben die meisten älteren Leute. Den grauen Star können wir operieren, dann wird alles wieder gut!“

Dies war 6 Wochen vor meiner geplanten Abreise nach Thailand. Meine Aerztin setzte sogleich alles in Bewegung, damit meine beide Augen bereits 2 resp. 3 Wochen später vom Chefarzt der spezialisierten VISTA-Klinik operiert werden konnten. Nun beim Schreiben dieser Zeilen sehe ich wieder bestens, und dies ohne Brille.

Ich habe zwei unterschiedliche neuen Linsen eingepflanzt erhalten. Im linken Auge für kurzsichtiges Sehvermögen und im rechten für Weitsichtigkeit. Mein Hirn ist bereits daran, das jeweilen geeignetere Auge zu aktivieren!

(⇒mehr darüber: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/09/25/17-sept-2015-meine-graue-star-operation/)

  • Ich hätte nie geahnt, dass meine Lebensplanung„, die ich in einem schwachen Moment in Thailand erstellte, mir so schnell helfen sollte. Dann nämlich, als ein Hexenschuss mir zeigte, dass nicht alle Bäume in den Himmel reichen. Ich musste mich auch im Camping zurücknehmen. Ich entschied, nie mehr ein Vorzelt aufzubauen, dafür meinen jetzigen Wohnwagen als mobilen Vorbau umzubauen und als „Leckerli“ mir einen neuen Wohnwagen zu leisten.

(⇒Mehr über meine Lebensplanung: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2015/01/19/aengste-ich-habe-noch-etwa-20-jahre-zu-leben/ … und mehr über den neuen Wohnwagen: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/09/01/mein-neuer-wohnwagen-hobby-560-ffe/)

  • Nach 2003 und 2007 war ich diesen Sommer zum dritten Mal mit meiner Tochter Daniela im Kosovo bei ihren Schwiegereltern. Wenn der Kosovo am Meere liegen würde, ich wüsste, wo ich mich im Sommer aufhalten würde. Mir hat es gut gefallen. Ich war aber als Tourist im „ärmsten“ Land Europas. Es war tragisch zu beobachten, wie schlecht die Perspektiven der dortigen Jugendlichen sind.

(⇒Mehr darüber findet ihr unter: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/memoiren-230-ferien-kosovo-2015.htm)

  • Unzählige Stunden habe ich beim Niederschreiben meiner Erinnerungen verbracht. Die Zeit meiner Jugend bis ins mittlere Berufsleben sind verfasst. Im Moment bin ich am Kapitel meiner Zeit beim Computer-Hersteller SPERRY UNIVAC zwischen 1970 – 1981. Wow, es war eine tolle Zeit! Diese Phase hat mich geformt. Mit dem Niederschreiben muss ich mich beeilen, denn ich stelle fest, dass ich von Jahr zu Jahr mehr vergesse. Aber dennoch ist es erstaunlich, wie auf einmal vergessen geglaubte Erlebnisse sich vor meinen Augen wieder auftun.

(⇒Ueber diesen Link gelangt ihr auf meine Biographie: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/)

  • Auch das Radfahren kam wiederum nicht zu kurz. Nachdem ich in den ersten 3 Monaten dieses Jahres in Thailand noch etwas mehr als 1’900 km gefahren bin, brachte ich es in meiner Sommerzeit in der Schweiz, der Toskana und Istrien auf zusätzliche 2’000 km.

Nun freue ich mich auf Thailand, auf Pat und all das, was mich im Land des Lächelns erwarten wird.

Damit schliesse ich meine Aufzeichnungen aus Europa und fahre fort in meinem

Thailand-Tagebuch: Max der rasende Reporter berichtet aus Thailand“⇐.

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Aug 18 2015

Bye Bye Solaris – Meine 3 Monate als Zigeuner sind vorbei – zu Hause wartet wieder die Badewanne

Abbau

Abbau Wohnwagen

Samstag, 15. Aug. 2015: Abbau Wohnwagen

Ich nahm mir auch dieses Jahr viel Zeit, um die Inneneinrichtungen des Vorzelts und das Vorzelt abzubauen. Ich startete früh,  denn es waren Regentage angesagt. Zudem wollte ich meinen Rücken schonen, damit mich ja kein zweiter Hexenschuss beeinträchtigt. Schlussendlich war alles im Trockenen, bevor der Regen kam.

Dazwischen meldete ich mich an der Rezeption ab und zahlte meinen 119 Uebernachtungen dauernden Aufenthalt samt Kurtaxe. 16’633 Kuna entsprechend 2’200 Euro. Dies sind  zwar nur 19.50 Euro je Tag, jedoch teurer als mein Aufenthalt in meinem Einfamilienhaus in Thailand.

Rückblick auf meine diesjährige Solaris-Zeit

Am 21. April kam ich in Istrien an und baute meinen Wohnwagen mit allen heute üblichen Finessen auf. Damit begann eine wunderbare Zeit und endete nach 4 Monaten am Dienstag, 18. August.

Ich hatte hier in Istrien wie gewohnt eine gute Zeit. Am Anfang hatte ich zwar etwas Probleme mit den Frauen, vorallem mit einer speziellen. Diese Hexe hat mich bös erwischt. Aber nach wenigen Tagen war mein „Hexenschuss“ dank dem Orthopäde Dr. Radocaj kuriert.

Als ich Ende Juni kurz in die Schweiz zurückfuhr, bekam ich grossen Aerger mit dem Strassenverkehrsamt, die meinen Fahrzeugausweis samt Autokennzeichen einziehen wollte. In letzter Sekunde konnte ich das grösste Unheil abwenden.

Grund: Ich wollte meine Post nicht nach Istrien nachschicken lassen, denn der kroatischen Post traue ich nur wenig.. Aus diesem Grund habe ich sie auf der Poststelle Binningen zurückhalten lassen. In dieser Zeit wurde ich vom Strassenverkehrsamt 2x zum Vorführen meines Autos aufgeboten, habe dieser Einladung aber nicht Folge geleistet, weil ich ja nichts davon wusste !!!! Das ganze hat mich über 300 Franken Busse etc gekostet! (Bem: Auch in der Schweiz hat man keine Chance gegen den Behörden-Willkür. Das Strassenverkehrsamt gab nämlich der Post die Schuld.)

In der zweiten Juli-Hälfte flog ich zum 3. Mal in den Kosovo, wo meine Tochter Daniela und ihre Familie Ferien machten. Es waren 10 aufregende Tage, denn ich erlebte den Ramadan und den abschliessenden Bajram, den grössten Feiertag der Muslime. Als Zugabe waren wir noch ein paar Tage in Albanien am Meer. Ich habe darüber einen Erlebnisbericht geschrieben, den ihr unter dem nachstehenden Link lesen könnt: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/memoiren-230-ferien-kosovo-2015.htm

20150815-Galeria-Max-600px-75bpiAuch das Radfahren kam nicht zu kurz. Insgesamt 1’320 km legte ich zwischen Ende April und Mitte August zurück.. Im Mai weilte ich wiederum 1 Woche in der Toskana. Am Anfang nutzte ich in Istrien mehrheitlich mein Mountainbike und fuhr mit meinen österreichischen Bekannten. Später fuhr ich dann nur noch alleine mit dem Rennrad, weil der männliche Teil meiner bisherigen Radpartner meinte, ohne Helm fahren zu müssen, weil ihm bestimmt kein Unfall passieren werde. Was denkt Ihr alle? Ja, mit diesem Glauben da muss man schon saublöd sein! „Gegen diese Dummheit kämpfen sogar die Götter vergebens„.

Ein Dankeschön gilt meiner SAT-Antenne, dem Internet und meinem Mobil-Telefon. Dank diesen drei neuzeitlichen Technologien war ich immer bestens übers Weltgeschehen und die wichtigsten sportlichen Ereignisse informiert, war immer erreichbar, und habe die Kontakte zu meinen Bekannten und Freunden immer halten können. Dank Skype-Telefonservice konnte ich für wenige Cents alle paar Tage mit Pat in Thailand telefonieren, und dies auf ihr Mobil-Telefon

Ein Leben ohne diese „Werkzeuge des Teufels“ wie sie von manchen genannt werden, ist mir unvorstellbar. Telefonieren aus der Telefonkabine mit Voranmeldung …ha ha ha … Um mich zu erreichen, müsste man mir einen Brief schreiben. … ha ha ha … Informationen übers Weltgeschehen wären über den Radio-Kurzwellendienst sichergestellt ….grrrrrrr

Binningen ahoi … wie geht es weiter?

Mein Terminkalen und meine Checkliste sagen mir: Termin beim Zahnarzt .. Vernissage von Nicole … Treffen mit meinen ehemaligen Novartis-Mitarbeitern …. Mobiles Vorzelt kaufen … Oktoberfest in München bei den Rehlens und anschliessend gefüllte Paprika bei meiner Tochter Daniela … PDC-Ausfahrt in die Berge von Buggingen … Weinlese … und am 14, Oktober Abflug nach Thailand

 

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Aug 04 2015

10. – 21. Juli: Besuch und Reise durch Kosovo und Albanien

Kukes ist der Zoll zwischen Albanien und Kosovo

Kukes ist der Zoll zwischen Albanien und Kosovo

Nach 2003 und 2007 machte ich mich dieses Jahr zum dritten Mal auf in den Kosovo zu den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela, die mit ihrem einheimischen Mann Eshref und Familie in Sushica in den Ferien weilte. Dazwischen machten wir als Ueberraschung einen 3-tägigen Ausflug nach Velipoj in Albanien mit Ferien am Meer.

Der Ramadan und der abschliessende Bajram bildeten den Mittelpunkt meines diesjährigen Aufenthaltes. Es war spannend, den Ablauf dieser Feierlichkeiten einer fremden Kultur zu erleben.

⇒ Link zu meinem Erlebnis-Bericht

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Apr 20 2015

21. – 24. April: Los geht’s – Auf nach Solaris – Ich bin gelandet

Anhängekupplung für den Wohnwagen

Anhängekupplung für den Wohnwagen

Mittwoch, 21. April: Fahrt nach Istrien

Am Dienstag, 21. April um 05:15 bin ich in Binningen gestartet und nach 847 km um 15:45 Uhr via Zbanday, wo ich den Wohnwagen bei Edo überwintere, auf Solaris gelandet. Auf den italienischen Autobahnen musste ich € 35 Maut bezahlen. Mein Schleichweg vom Zoll Triest via  Bertoki nach Koper funktioniert immer noch bestens. In Koper habe ich die notwendigen Lebensmittel eingekauft.

Aber welche Ueberraschung auf Solaris: Ich war einer der ersten Camper. Weit und breit kein anderer. Eben haben sie auf den Wegen des Platzes die Verkehrs-Signalisation erneuert. Ein Parkverbot bei der Reception, eine Stopstrasse beim Abbieger zur Ausfahrt aus dem Campingplatz und eine Mittellinie …. ha ha ha …. Pech hatte der Maler, weil ich mit meinem Wohnwagen über die nasse Farbe fahren musste

Der Platz war bereit. Die Sanitärhäuser waren offen und bereit für die Gäste. Sogar Papier war vorhanden. Alle Wiesen sind gemäht. Leider sind auch die Steine weg, die ich für die Stützen des Wohnwagens brauchte.

Das Wetter war wunderbar. Sonnenschein und über 21ºC, aber nachts kalt, um die 5-7ºC.

Nachdem der Wohnwagen stand, das Elektrische angeschlossen, der WC-Tank mit Wasser aufgefüllt und die Stützen heruntergefahren waren, stellte ich mein kleines Hilfszelt auf, um den Kühlschrank, die Kühlbox, mein Rennrad, die Kisten mit den Kabeln aus dem Wohnwagen zwischenzeitlich zu lagern.

Abends ging ich in die Galeria zu Sneky essen. Ich hatte Lust auf ein grosses Bier und eine Pleskavica (Hamburger gefüllt mit Käse) mit Pommes Frites.

Mittwoch, 22. April: Vorzelt aufbauen

Nach 10 Stunden tiefem Schlaf, ich legte mich bereits um 20:30 Uhr aufs Ohr,  wurde ich von der Sonne angenehm aufgeweckt. Echtes Camping-Feeling! Es war sehr  kühl in der Nacht. Aber nach einer warmen Dusche und feinem Frühstück gings an die Arbeit. Die Temperatur stieg im Laufe des Tages auf 24ºC

Zuerst galt es die Wasserrinne zu graben, damit bei Regen das Wasser nicht ins Vorzelt rinnt. Für diese Arbeit rechnete ich mit dem Profi-Spaten von Klaus, aber er war überraschenderweise noch nicht hier. Also musste ich alles mit meinem Klappspaten erledigen.

Dann habe ich die Plastik-Plane ausgelegt und das Vorzelt aufgebaut. Da es windstill war, hatte ich keine Probleme und konnte mir genügend Zeit nehmen. Um die Mittagszeit war auch dies erledigt.  Ich spürte meine Leistung. Die Leiter immer wieder hinauf, dann in die Knie und Häringe einschlagen. Ich war geschafft und legte mich 1 Stunde aufs Liegebett. Oh, wie gut hat dies meinem geschundenen Körper getan.

Für viele Camper ist dies das erste , was sie unverzüglich bei Ankunft machen: Die SAT-Antenne fürs Fernsehen installieren. Bei mir kam dies heute an die Reihe, was mir in kürzester Zeit gelang. Dies ist oft eine Glücksache. Letztes Jahr war ich am Verzweifeln, bis ich die beiden Satelliten lokalisiert hatte.

Donnerstag, 23. April: Vorzelt ausrüsten und Sonnensegel montieren

Gestern Abend hat mein Körper geschmerzt. Diese körperliche Arbeit war ich nicht mehr gewohnt. Ich schaute noch Champions League und ging dann schlafen.

Heute fühlte ich mich wie Neugeboren. Keine Schmerzen oder Verspannungen. Voll fit für die Arbeiten. Zuerst installierte ich die Sturmverstrebungen im Vorzelt und fuhr dann zum Edo, um die Küchenschränke, die Plastikgestelle, das Sonnensegel, die Gasflasche etc aus meinem Material-Wohnwagen zu holen. Es war zwar warm, aber es wehte ein kühler Wind. So musste ich beim Aufstellen des Sonnensegels besonders aufpassen und mit Häringen absichern, damit es mir nicht davonflog. Aber schlussendlich passte alles.

Dazwischen passierte aber etwas Unerwartetes. Eine Naht am Ueberzelt löste sich auf. Guter Rat war teuer. Sollte ich dies lassen, denn die Naht hatte keinen Einfluss auf die Dichtigkeit, oder sie von Hand nachnähen? Ich schloss mich zum Zweiten und nähte von Hand mit einem Knopffaden. Glüchlicherweise hatte ich einen Fingerhut in meiner Nähschachtel, um die Nadel in den dicken Stoff zu stossen. ja, gelernt ist gelernt. Nähen habe ich im Militär gelernt!

Donnerstag, 24. April: Gepäck auspacken

Gestern schien noch die Sonne, heute war es bedeckt und regnete sogar ein paar Mal. Ideales Wetter, um einzuräumen und den Wohnwagen zu putzen. Dabei mussten die Teppiche weichen, denn sie klebten teilweise auf dem Boden. Der Abfall-Container liess grüssen.

Dank des Regens konnte ich die Funktionalität des Wassergrabens testen. Wunderbar, das Wasser floss um das Vorzelt in die Wiese..

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Apr 05 2015

Ausblick auf meinen Sommer 2015 in Europa

Rentner, Weltenbummler, Ferien-Ingenieur, Lebemann ….

Dies sind Ueber- und Kosenamen, die auf mich in der Tat zutreffen. Vielleicht müsste man noch den Begriff „Manager“ beifügen, denn mein einmaliges Leben muss gemanaged werden. Nach dem Asien-Halbjahr geht es weiter in Europa. Ich werde nicht nur am Meer oder unter meinem Olivenbaum herumliegen, sondern viel Sport und manche Reise unternehmen. Ich werde wieder einiges erleben und für Euch berichten.

Europakarte

Europakarte mit meinen Aufenthaltsorten in Istrien und der Toskana

Istrien, Toskana und Kosovo

Nur 5 Wochen nach meiner Rückkehr aus Thailand geht es am 21. April  mit vollbeladenem Auto nach Istrien, wo meine Sommer-Residenz auf mich wartet. Ich freue mich auf meine Freunde und mein Leben im Wohnwagen auf dem Campingplatz Solaris. Ich freue mich auf die Ausfahrten mit dem Mountain-Bike und hoffe, dass ich dieses Jahr die ganze Parenzana-Strecke von Triest bis zum Abzweiger kurz vor Porec hinter mich bringen werde. Beim Anblick des Fotos rechts sollte auch Euch das Wasser im Mund zusammenlaufen, denn im Malo Selo gibt es wunderbare Trüffel-Speisen.Fratrja Malo Selo Trüffel Tartuffi

In der Woche vom 9. – 16. Mai führt mich dann mein Weg in die italienische Toskana nach Follonica, wo ich in einem Bungalow direkt am Sandstrand residieren werde. Von hier aus werde ich mit Freunden aus Basel täglich eine Fahrt mit dem Rennrad in die nahe Umgebung machen. Das spezielle an dieser Woche ist die besondere Art der Ausfahrten in Form eines „Duathlons“: nämlich Radfahren und feines Essen.

Ende Juni/Juli geht es dann kurz zurück in die Schweiz zum 45-Jahr-Jubiläum meines Chemie-Abschlusses am Tech. in Winterthur. Die Rückfahrt nach Istrien wird dann etwas heikler, denn dann ist bereits Ferien-Hochsaison. Ich werde wohl nachts fahren müssen.

Zwischen dem 10. und 21. Juli steht dann ein weiterer Aufenthalt im Kosovo auf dem Programm. Nach 2003 und 2007 geht es ein 3. Mal in die Heimat meines Schwiegersohns Eshref. Auf diese Reise freue ich mich ganz besonders. Wo kann man denn heute noch ohne Besteck aber von Hand essen? Ich freue mich auf die vielen Kosovo-Bekannten mit denen ich die beiden letzten Male aussergewöhnliche Erlebnisse hatte. Die beiden Berichte aus der damaligen Zeit sind empfehlenswert: .

Bis Mitte August werde ich in Istrien bleiben, bis es dann wieder zurück in die Schweiz gehen wird.

 

 

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Okt 15 2014

15. Oktober 2014: „Time to say GOOD BYE“ – bis zum kommenden Frühjahr in Thailand

Max SelbstbildnisMit diesem Beitrag schliesse ich meine diesjährige Berichterstattung vom Sommer 2014 in Europa ab. Ich hatte hier in Europa wiederum eine gute Zeit mit vielen positiven Begegnungen.

Ich kam am Sonntag-Abend 9. März 2014 zurück aus Thailand, bereit zur Basler Fasnacht, die am Tag darauf mit dem „Morgestraich“ begann. Es waren wunderbare und prachtvolle Fasnachts-Tage. Nach ein paar Wochen Erholung mit Klima-Anpassung ging es Ende April bereits wieder weiter nach Istrien und in die Toskana, wo ich bis am 13. August residierte. Im Süden war das Wetter viel besser als im Norden und ermöglichte es mir, die Sonne zu geniessen und Sport zu treiben.

Im Frühjahr war ich 1½ Monate in Basel, und nun im Spätsommer nochmals 2 Monate. In dieser Zeit galt es, meine Freunde zu besuchen, die Aerzte-Checks durchzubringen und die Reise nach Thailand vorzubereiten.

  • Ich buchte den Flug in Business-Klasse bereits im März über die „Swiss“, wurde aber bald umgebucht, sodass ich nun mit der „Thai Airways“ fliegen werde. Die Swiss hat dabei einen denkbar schlechten und billigen Eindruck hinterlassen. Mit einem anonymen Standard-Computer-Mail ohne irgendwelche Entschuldigung verschoben sie zum Beispiel meine Buchung von meinem gewünschten Nachtflug auf einen Tagflug, was ich gar nicht billigen wollte. Nach meinem Einspruch kam es schlussendlich dazu, dass ich Tickets für die Thai Airways bekam. Ob ich nach diesem Intermezzo je wieder mit Swiss fliegen werde, lasse ich mal offen!
  • Für den diesjährigen Thailand-Aufenthalt erhielt ich ein 12 Monate gültiges „Multiple reentrant Visum Typ O“ mit unbeschränkter Anzahl Einreisen zu Fr. 185.–. Ich muss zwar wie bis anhin spätestens alle 90 Tage Thailand verlassen, kann aber unbeschränkt oft einreisen.
  • Optimale Gesundheit wurde mir von meinem Haus- und Sportarzt attestiert. Alle Werte von PSA, Colesterin, Zucker etc seien  deckungsgleich mit denen der letzten Jahren. Einzig den Blutdruck soll ich beobachten. Ich soll erst in 2 Jahren wieder vortraben.
  • Der Radsport bildete auch in den ersten 9 Monaten dieses Jahres einen wichtigen Bestandteil. Ich fühle mich „zwäg“. Seit Anfang Jahr fuhr ich über 3’700 km auf dem Rennrad oder dem Mountain-Bike. Die letzte Ausfahrt über 102 km machte ich am vergangenen Samstag, den 4. Okt. über den Kienberg und Frick.
  • Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ich seit August mit einer persönlichen Putzfrau in meiner Wohnung zusammen lebe, die auf Knopfdruck den Boden saugt, einen Saugroboter. Eine Wahnsinns-Erfindung. Seither ist mein Schlafzimmer, auch unter dem Bett staubfrei!
  • In den letzten Tagen war ich 2 Mal als Hobby-Winzer bei der Weinlese in Buggingen anzutreffen. Wie ich mich vor den drohenden Rückenschmerzen rettete, kann man in meinem Sommer-Tagebuch im Beitrag vom 8. Okt. nachlesen.

Den europäischen Winter werde ich nun zwischen dem 16. Oktober 2014 und 18. März 2015 bereits zum 7. Mal in meinem geliebten Hua-Hin in Thailand verbringen. Viel Gepäck werde ich nicht mitschleppen, denn Kleider, Fahrräder und vieles mehr warten in meinem Haus auf mich.  Ich freue mich auf meine dortigen Freunde und das neue Renndress, dass wir „Hua-Hin Roadies“ uns kreiert haben. Meine Erlebnisse in den kommenden Monaten könnt ihr in meinem Thailand-Tagebuch verfolgen:

Max, der rasende Reporter berichtet aus Thailand

 

 

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Okt 13 2014

13. Okt: Kurz vor Abreise – noch 2x schlafen

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Er sieht doch lieb aus, der kleine Maxli

Das schöne Herbstwetter scheint vorbei zu sein. Es regnete in ganz Europa. Gewaltige Unwetter haben in Genua die Autos übereinander gestapelt.

Wasser, wohin man schaut

Auch in meiner Garage begann es am Freitag früh aus  der Decke zu tropfen. Eine Warmwasser-Leitung hatte ein Leck! Ich musste das Auto ins Freie stellen. Am nächsten Tag entdeckte ich auf der Kühlerhaube meines Autos Kalkrückstände, Rückstände vom tropfenden Wasser. Mit normalem Seifenwasser liess sich der Kalk nicht auflösen. Nach einer Rückfrage bei Renato versuchte ich den Kalk mit wenig Essig aufzulösen und hatte Erfolg.

Reisegepäck für Thailand

Ich beginne nun zu packen und die Sachen zu sortieren, die ich mitnehmen werde. Es sind abgesehen von den Radrennhosen keine Kleider, die ich einpacken werde, sondern Basler Leckerli, Appenzeller-Fondue, Batterie-Ladegerät für den Roller, meine Computer mit den mobilen Discs. Bücher sind es auch keine, denn die habe ich auf meinem E-Book. Ob ich meinen Koffer mit über 32 kg  voll bekommen werde? Vielleicht nehme ich noch 3 paar lange Hosen mit, die man kürzen sollte. In Thailand ist dies spottbillig.

Fotos für meine Autobiografie

Nun habe ich auch noch Zeit, viel Zeit, weitere alte Fotos aus meiner Kinder- und Jugendzeit einzuscannen. Maxli auf dem Schaf-Fell, Maxli beim Schöpele, Max das erste mal in den Ferien in Kerns. Es sind alles Fotos aus den ersten 10 Lebensjahren. Ich möchte alle diese Bilder digitalisieren (siehe Bild rechts ⇒)

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Aug 13 2014

13. August 2014: Abschluss auf Solaris und Rückfahrt in die Schweiz

1 Monat Solaris ist teurer als 1 Monat in meinem gemieteten Haus in Thailand

111 Tage habe ich auf Solaris in meinem Wohnwagen verbracht. Die meiste Zeit genoss ich schönes, sonniges Wetter. Vielleicht 3-4 Tage war es den ganzen Tag regnerisch oder bewölkt, sodass ich im Wohnwagen bleiben musste. Kleinere und kürzere Regenschauer haben mich wenig beeinträchtigt, denn im Süden scheint meistens nach kurzer Zeit wieder die Sonne.

Für diese 111 Tage habe ich nach Abzug diverses Prozente (FKK, Langzeit-Präsenz) aber inkl. Kurtaxe 15’252 Kunar (entsprechend SFr. 2’500.– resp. SFr. 700.–/Monat) bezahlt. Diese Grössenordnung hat mich schon etwas überrascht, denn Solaris im Wohnwagen kostete mich einiges mehr, als ich für mein gemietetes Haus in Thailand bezahle.

Mittwoch 13. August: Rückfahrt nach Binningen

Mit Absicht habe ich meine Rückreise auf den Mittwoch und den späteren Vormittag gelegt. Ich erwartete weniger Rückreise-Verkehr in Istrien und am Gotthard möglichst keinen Stau. Aber es kam ganz anders, aber ich hatte dennoch Glück im Unglück.

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Der „kleine“ Max neben dem Riesen Paolo

Um 10 Uhr war ich beim Edo in Zbandaj, wo ich meinen Wohnwagen zur Ueberwinterung zurückliess. Dann ging es zügig über die Istrien-Autobahn in Richtung Dragonje der Landesgrenze Kroatien/Slowenien. Aber bereits bei der Ausfahrt Buje standen die Autos auf der Autobahn. Glücklicherweise sah ich diesen Stau von weitem und konnte ohne Zeitverzug bei Buje von der Autobahn abbiegen und auf der Landstrasse via Kastel zum Dragonje-Zoll fahren, wo ich in die stockende Kolonne einbiegen konnte. Der nächste Stau folgte dann auf der Abfahrt nach Koper.  Bei beiden Staus verlor ich wenig Zeit, vielleicht insgesamt 30 Minuten.

Der Riese Paolo

Wie üblich fuhr ich auf „meinem“ Schleicheg via Bertoki und Skofie zur italienischen Grenze, denn ich hatte keine Autobahnvignette für Slowenien. Unterwegs tankte ich  auf, denn das Benzin ist in Italien um einiges teurer. Und wen treffe ich  an der Tankstelle? Den Italiener Paolo vom Campingplatz Solaris, der hier mit seinem grossen Lastwagen ebenfalls auftankte.

Vignetten-Kontrolle der slowenischen Polizei

Bisher war dies nicht bekannt, aber wenige Meter vor Ende der slowenischen Autobahn beim Grenzübergang Skofie kontrollierte die slowenische Polizei die Fahrzeuge auf gültige Vignette. Und einge mussten bezahlen, Wow, das wird teuer. Man spricht von mehreren Hundert Euro Busse!

So bestätigte sich meine Schleichweg-Beschreibung beim Zoll Skofie: Niemals über die letzten 200-300 m der Autobahn fahren, sondern den Umweg rund um das Casino-Gebäude in Kauf nehmen.

Auf der Autobahn durch Italien via Venedig und Mailand in die Schweiz

Auf der Italien-Autobahn ging es ganz normal voran. Einzig auf der Mailand-Umfahrung fand ich eine fast leere Autobahn vor, was ich noch nie erlebte. Klar, die Italiener waren noch in den Ferien. Ab Verona beeinträchten mmer wieder Regenschauer meine Fahrt. Vor dem Gotthard-Strassentunnel holte mich dann der befürchtete Stau von 6 km ein, was mit etwas über 1 Stunde Zeitverlust verbunden war. Grauer Himmel mit Sonnendurchbrüchen, ein irres Bild. Um 20:30 Uhr kam ich zu Hause an. Es war mit unter 20 °C arg kühl.

Gotthard Autobahn Wetter14. August: Post, Lebensmittel, Wäsche, Wäsche…

Wie gewohnt bestand mein erster Tag zu Hause aus 3 Aktivitäten : Post abholen, Lebensmittel einkaufen und Wäsche waschen … und dazwischen am Fernsehen den Triumph unserer Schweizer an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich mitverfolgen.

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Jun 15 2014

15. Juni: Rückfahrt in die Schweiz – Schweiz gewinnt gegen Ecuador 2:1 – Zahlungsaufforderung Autostrada Italia

Ein paar Dinge galt es zu Hause zu erledigen: Die Post auf notwendige Einzahlungen zu überprüfen, das Familienfest im August abzusprechen, das Steuerkabel für meine Wohnwagen-Klimaanlage abzuholen ….

Gotthard Autofahrt

So fuhr ich am Sonntag die 830 km in die Schweiz. Der Verkehr war minimal. Nach 9 Stunden Fahrt und einem 30 Minuten Stau am Gotthard langte ich kurz vor 19 Uhr in Binningen an. Uebers Autoradio konnte ich das WM-Fussballspiel Schweiz – Ecuador verfolgen. Die Schweiz lag 0:1 hinten. Oben in meiner Wohnung galt mein erster Schritt dem Fernseher. „Kein Sender“ meldete jedoch der Fernseher. Mir schwante ärgerliches.

Nach Rückfrage bei den Nachbarn wusste ich, der Kabelnetz-Betreiber hat die Sender neu organisiert, also „Sendersuchlauf“ starten. Er lief und lief… und lief. Ich wurde nervös und versuchte über den PC Radio zu hören, dann war der Fernseher endlich bereits. Jetzt galt es nur noch den Schweizer-Sender zu finden … und sah in diesem Moment den Schweizer Sieges-Treffer zum 2:1 in der letzten Sekunde des Spiels.

Zahlungsaufforderung von der Autostrada Italia

Ein schmales Kuvert mit italienischem Absender fand ich in meiner Post. Es war ein netter Brief in Deutsch mit der Aufforderung, die nicht bezahlte Mautgebühr von Euro 5.33 vom 4. Mai 2013 in der Toskana plus Zinsen und Unkosten zu bezahlen. Den schlussendlichen Betrag von Euro 12.83 konnte ich via Bank-Anweisung oder  Kreditkarte bezahlen.

Ich erinnerte mich noch gut an die damalige Situation vor einem Jahr. Ich war damals auf der Fahrt von Istrien in die Toskana zur Radrennwoche und musste etwa 38 Euro Maut bezahlen. Ich benutzte Via-Cards zum bezahlen der Mautgebühren. Zuerst mit einer ungebrauchten neuen 25 Euro Via-Card und anschliessend einer bereits benutzten, bei der ich aber nicht wusste ich, wieviel Euros noch verfügbar waren. Mir wurde angezeigt, dass ich noch eine weitere einschieben sollte, aber dies liess der Automat nicht zu. So musste ich warten, bis der Zettel mit meiner Autonummer und der italienischen Aufforderung ausgedruckt wurde, den fehlenden Betrag an der nächsten Poststelle einzuzahlen, was ich dann nicht tat. Ich verstand doch nicht die italienischen Einzahlungsscheine.

Dasselbe ist mir auch dieses Jahr im Mai 2014 passiert. Es geht nun um einen Betrag von Euro 0.84. Ich bin gespannt, ob auch für diesen Fehlbetrag eine Rechnung kommt

 

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Apr 24 2014

24. April 2014: Fahrt nach Istrien, Aufbau Wohnwagen

Am Donnerstag, 14. April Um 4 Uhr war Tagwache, duschen, Tasse Kaffee, 2 Stück Brot, Kaffeemaschine reinigen, Abfallsack in den Nachbar-Container, Licht aus ….. und dann um 05:10 war Abfahrt zur 833 km Fahrt nach Zbanday zu Edo, wo mein Wohnwagen überwinterte.

Obwohl ich die Strecke kannte, verliess ich mich auf die weiblichen Hinweise meines Sygic-Navi-System auf meinem HTC- Smartphone. „Nicht so schnell fahren! – In 2 km links abbiegen! – Achtung Radar-Anlage!

Draussen war es dunkel und nur wenige Autos fuhren auf den nassen Strassen. Nachts hatte es geregnet. Der Wetterbericht war für den ganzen Weg nicht berauschend. Regen über Istrien!

Meine Fahrtstrecke von Istrien via Venedig und Mailand nach Basel

Meine Fahrtstrecke von Basel via Mailand – Venedig bis nach Istrien

Aber bereits auf der Autobahn waren es dann mehr Lastwagen als PW’s. Sogar Elefanten-Rennen waren zu beklagen. Das Schweizer-Nachtfahrverbot gilt eben nur bis 5 Uhr früh. Vor dem 17 km langen Gotthard-Tunnel stauten sich bereits die Lastwagen, aber die PW’s hatten Vortritt. Ich musste nicht warten. Auf der ganzen Strecke kam ich nie in einen Stau, auch nicht auf der Tangentiale um Mailand. Ich hatte bis zu meinem Ziel keinen einzige Stockung! Grossartig.

Camping einmal anders

Camping einmal anders

Ich kam zügig voran. Erstaunt war ich, als ich aus dem Gotthard-Tunnel kam, links und rechts der Autobahn lagen noch Reste von Schnee.

Um 08:35 Uhr tankte ich bereits in Chiasso nochmals zu einem anständigen Benzin-Preis von Fr.1.72 pro Liter 95 Oktan. In Italien sah ich horrende Preise für dieselbe Benzin-Qualität um Euro 1.85 (entsprechend etwa SFr. 2.30).

In Basel hatte es noch geregnet und hier im Tessin blauer Himmel bis nach Venedig, wo sich der Himmel immer mehr bedeckte. In Istrien regnete es!

Um 12:25 ereichte ich das Ende der kostenpflichtigen Autostrada etwa 15 km vor Triest. Für die gesamte Strecke von etwa 430 km Autobahn in Italien bezahlte ich Euro 33.20 Autobahngebühr.

Nach insgesamt 766 km erreichte ich von Venedig kommend den italienisch-slowenische Grenzübergang Rabuise oder auch Skofie genannt. Dieser Grenzübergang wurde letztes Jahr abgerissen. Ich nahm den Schleichweg parallel zur slowenischen Autobahn über Skofie und Antanal – Bertoki nach Koper, denn es machte für mich wenig Sinn, für eine kurze Strecke von etwa 10-15 km eine slowenische Vignette zu kaufen.

Dann die grosse Ueberraschung bei Dragonje. Es gab keinen kroatischen Zoll mehr. Die Zoll-Kabinen waren leer, die Lichtsignale ausgeschalten. Nur noch der slowenische Zoll machte Kontrollen, resp. winkte mich durch!

Nun stand mir nur noch der „kurze“ Weg auf der kostenpflichtigen Istrien-Autobahn nach Zbanday über die gewaltige Mirna-Brücke vor mir, für den mir an der Ausfahrt Baderna 19 Kunar (entsprechend ca. Euro 2.50) verlangt wurden. Diese Brücke fasziniert mich jedesmal, ob auf der Autobahn oder vom Mirna-Ufer aus betrachtet. Ein kleines Weltwunder der Istrianer.

Beim Edo war mein Wohnwagen bereits abfahrtsbereit, gewaschen und die Reifen gepumpt. Nach eine kurzen Kaffee ging es weiter und um 15:30 langte ich auf Solaris an, wo mich Gabriela herzlich begrüsste und die Fomalitäten erledigte.

Aufbau des Wohnwagens

Und nun begann die Schlammschlacht auf meinem Standplatz L61. Es regnete immer noch. Es galt den Wohnwagen aufzustellen, damit ich wenigstens schlafen konnte. Es war doch etwas morastig. Die rote Erde war pappig und hielt wunderbar an meinen Nike-Turnschuhen. Ich wurde immer grösser, denn die klebrige Erde an meinen Schuhsohlen wurde immer dicker, meine beigen Hosen immer schmutziger

Aber schlussendlich stand der Wohnwagen, war elektrisch angeschlossen,  und auch mein kleines Materialzelt, in das ich alles überflüssige Matarial aus dem Wohnwagen versorgte. Und dann war ich eingeladen bei Martina und Klaus zu einer feinen Spargel-Risotto.

Sonne, am Tag darauf

Es war fast nicht zu glauben, aber bereits in der Nacht zum Freitag hellte sich der Himmel auf. Ich sah den abnehmenden Mond und viele kleine Sterne. Ich schlief schlecht und war bereits um 05:30 wach. Nach zwei Stück Brot begann ich mit dem Aufbau des Vorzeltes.

Zuerst galt es meinen Wassergraben auszuheben, den Plastik-Unterboden zu befestigen. Um 08:30 stand bereits das Vorzelt und musste nur noch mit Häringen sturmfest auf den Boden genagelt werden. Am frühen Nachmittag lag ich erstmals unter freiem Himmel auf meinem Liegebett, um zu sonnen und etwas zu schlafen, bevor ich den Fernseher samt Satellitenschüssel installierte.

 

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Apr 19 2014

19. April 2014: Mein nächster Flug nach Bangkok ist gebucht – mit Swiss – aber dann Umbuchung durch Swiss

swiss_airlineWenn ich noch ein Kind wäre, wäre dies ein Wahnsinns-Ostergeschenk. Für mich als alten Knochen gehört diese Buchung eher in die Kategorie Medizin für meinen Rücken und einen gesunden tiefen Schlaf.

Ich habe nämlich meinen nächsten Direktflug von Zürich nach Bangkok und zurück in Business-Klasse bei der Swiss gebucht und habe dafür Fr. 3’600.– ausgelegt, fliege aber mit der Thai Airways !!! Dieser Preise war letztes Jahr noch undenkbar, denn Swiss und Thai hatten sich bei Fr. 5’000.– eingeschossen.

  • 15. Oktober 2014: Flug mit Thai Airways von  Zürich nach Bangkok
    • 13:30 Zürich ab, 05:30 Bangkok an
  • definitive Buchung nach mehreren Beschwerden (siehe untenstehende Ergänzung):
    18. März 2015: Flug mit Thai Airways zurück in die Schweiz nach Zürich

    • 00:20 Bangkok ab, 06:30 Zürich an

Die Preisunterschiede für ein Business-Class-Mehrmonatsticket auf dieser Strecke sind verrückt. Die Thai Airways verlangt für das normale Direktflug-Ticket hin und zurück Fr. 5’000.–; Die Finnair und die KLM verlangen beide  mit einem Zwischenstop in Helsinki resp. Holland (ab Basel) Fr. 2’600.–, und für Fr. 3’100.– kann man gebucht über Swiss (ohne Wechsel der Fluggesellschaft) direkt nach Bangkok fliegen

 Die Swiss ist immer für eine negative Ueberraschung gut

Es war der 7. Mai, also 3 Wochen nach meiner Buchung,  als mich dieses maschinelle, absolut unpersönliche eMail von Swiss überraschte und meinen Puls auf 200 jagte. Die Swiss buchte mich ohne Rückfrage um. Vom Mitternachtsflug ab Bangkok, während dem man seinen normalen Nachtschlaf geniessen kann und am Morgen bei Tagesanbrauch in Zürich ankommt, auf den Mittagsflug ab Bangkok, während dem man zu ungewohnter Zeit „tagsüber“ schlafen muss und abends um 19 Uhr in Zürich ankommt.

Dear SWISS Customer,
this is to inform you of changes to your booking details due to scheduling reasons. Please note these changes in the attached electronic flight confirmation message. 

We advise you to print out your travel itinerary and retain it throughout your journey. 
We wish you a pleasant flight.

Nach hektischem Hin und Her und mehreren Beschwerden-Mails lenkte SWISS schlussendlich ein und schlug mir als  Alternative den Thai-Mitternachts-Flug ab Bangkok vor, den ich ja aus den Vorjahren kannte, als ich noch Economy-Klasse flog.

Ob Swiss damit einen glücklichen Kunden gefunden hat, mag ich bezweifeln. Swiss gehört für mich nun eher in die Schublade der unzuverlässigen und Risiko-Gesellschaften, bis sie das Gegenteil bewiesen haben.

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Apr 16 2014

16. April 2014: Kurz vor Solaris – Mein Indien-Bericht – Meine Autobiografie

Deckblatt meiner Autobiografie

Deckblatt meiner Autobiografie

Ich bin weder ein Star noch ein Sohn reicher Eltern, habe aber trotzdem 3 Wohnsitze und viele Freunde verteilt über die ganze Welt! Ich verbringe mein Leben dort, wo es sich schön leben lässt. Ich bin ein Glücksmensch!

Seit  4 Wochen bin ich wieder zu Hause in der Schweiz, aber in wenigen Tagen geht meine Weltreise bereits wieder weiter nach Istrien und anfang Mai kurz in die Toskana zur jährlichen Radrennwoche in Follonica. Abgesehen von 1 Woche im Juni, in der ich kurz nach Hause fahren werde, um meine Post zu erledigen, werde ich bis Anfang August in meinem Herrensitz auf Solaris residieren..

In den 4 Wochen hier in Binningen war ich nicht untätig. Es galt u.a. meine jährliche Erkältung auszukurieren, die jährliche Steuererklärung auszufüllen, meine hiesigen Freunde zu treffen, meinen Indien-Bericht zu beenden, die Fotos von der Basler Fasnacht zu optimieren und in einem Foto-Beitrag zusammenzufassen

Mein Indien-Bericht

Endlich ist er geboren. Es war aufwendiger als erwartet, die Tages-Berichte zu schreiben, denn ich habe enorm viel erlebt. Mehr Zeit als erwartet, brauchte auch die Optimierung und Auswahl der vielen einmaligen Fotos. Der Bericht ist lesens- und sehenswert, obwohl er 80 Seiten lang wurde. Gegen 120 grossformatige Fotos dokumentieren meine Erlebnisse.

Den Bericht findet ihr durch Anklicken auf:  „Namastee Rajasthan (Indien)“

Klassentreffen Primarschule 1950-54

60 Jahre nach unserem „Primely-„Abschluss im St-Johann-Schulhaus trafen sich 22 der ursprünglich 46 Schüler zu unserer ersten Klassenzusammenkunft. Einige von uns sind leider bereits verstorben, andere weilten in den Ferien oder waren unabkömmlich.

Die meisten von uns kannten sich höchstens noch vom Namen, aber niemals vom Aussehen. Jeder war 70 Jahre alt, aber alle sahen anständig und recht gesund sprich schlank aus. Ich erinnerte mich noch gut an die beiden grössten Lausbuben in unserer Klasse. beide haben einen währschaften Beruf ergriffen. Einer war für die Schweiz im diplomatischen Dienst. ( ==> Bericht „Meine Zeit in der Primarschule St. Johann)

Basler Fasnacht

Am Sonntag-Abend, 9. März kam ich von Thailand kommend in Basel an und ein paar Stunden später am Montag-Morgen früh stand ich bereits am Spalebärg bereit für den „Morgestraich“. Punkt 4 Uhr früh werden alle Lichter gelöscht und dann beginnen die Trommler und Pfeiffer mit dem Marsch „Morgestraich“. Ein einmaliges Feeling!

Wer erinnert sich nicht daran, dass ich zu meiner Indien-Reise einen Tag zu früh am Flughafen Bangkok ankam. Hier in Basel war ich zwar nicht 1 Tag zu früh, aber dennoch 1½-Stunden zu früh, denn meine Uhr habe ich von Thailand kommend falsch umgestellt. Ich war schon überrascht und zweifelte an mir, als ich um 02:30 Uhr alleine in der menschenleeren Innenstadt von Basel stand. Erst im Schaufenster eines Uhrengeschäfts entdeckte ich meinen Irrtum.

Meinen Fotobericht der Basler Fasnacht aus Sicht eines Basler Weltenbummlers findet ihr unter Basler Fasnacht Morgestraich und Basler Fasnacht Cortège

„Ich habe gelebt“ – Meine Autobiografie

Habt Ihr selber schon realisiert, wie viele einmalige Erlebnisse. Erinnerungen, Rein- und Glücksfälle, Hochs und Tiefs Ihr in Euerem bisherigen Leben erlebt habt?  Jeder von Euch kennt doch die Situation an einer Party oder am Stammtisch, wenn jederman versucht einander mit lustigen oder auch dramatischen Erlebnissen zu übertreffen.

Ich bin zwar kein Super- noch Filmstar, aber ein Rentner, der tagtäglich immer Neues erlebt. So habe ich mich bereits vor ein paar Jahren entschlossen, eine Autobiografie über mein einmaliges Leben mit den vielen Hochs aber auch Tiefs zu schreiben. Meine Enkel sollen einmal nachlesen können, was ihr Papapa alles erlebt hat.

Mich hat immer interessiert, wie meine Eltern lebten. Wie sie ihr Leben gestalteten. Wie ihre Jugend verlief und wie sie die „moderne“ Zeit erlebten. Wie sie sich ihre intimen Wünsche auch ohne Pille erfüllten? Oder vielleicht hatten sie dieses Bedürfnis gar nicht?  Leider habe ich dies nie erfahren, weil ich zu spät daran dachte, sie zu fragen.

Dies will ich in meinem Falle ändern. In den vergangenen Wochen habe ich wiederum unzählige Stunden dafür aufgewendet und einiges mit meiner Schwester besprochen. Es war wiederum beeindruckend, wieviele Erinnerungen aus der Tiefe meiner Seele wieder aufgetaucht sind, oft nachts kurz vor dem Einschlafen. Es soll ein spannendes Buch werden. Nichts wird fehlen, weder „Sex and Crime“, noch ….. denn „Ich habe gelebt!

Auf gehts in meine Sommerresidenz „Solaris“

In einer Woche, am Donnerstag, 24. April geht es ab in den Süden. Ich habe vom letzte Jahr gelernt, sich ja nicht an einem der italienischen Feiertage auf die italienischen Autobahnen zu wagen. Die Autostradi sind dann total überfüllt. Die Familie fährt aus und der Mann überlässt seiner Bella das Steuer.

Apropos Solaris: Meine „Camping Solaris Story“ habe ich überarbeitet und aktualisiert. In meinem Gepäck findet sich eine neue Trumatic-Klima-Anlage für den Wohnwagen, sowie Sonnenbräu-Bier von meiner Schwester.

Ich verabschiede mich nun und freue mich auf jedes Wiedersehen unter meinem Olivenbaum

Ganz liebe Grüsse

Euer Max

 

 

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Okt 12 2013

… weiter geht es in meinem „Thailand Tagebuch

Ueber meine weiteren Erlebnisse bis Anfang März 2014 berichte ich in meinem „Thailand-Tagebuch.

» Gehe zu „Mein Thailand Tagebuch“ «

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Okt 11 2013

Auf Wiedersehen in Thailand ! Abflug am Mittwoch, 16. Okt. 2013

hua-hin-bahnhof

Durch anklicken auf das Bild des „einmalige Bahnhofs von Hua-Hin“ gelangst auf mein Thailand-Tagebuch

Liebe Freunde in nah und fern

Die Zeit vergeht im Fluge. Ich geniesse bereits seit 13 Jahren meine Rente! Noch vor wenigen Wochen war ich in Istrien. In den letzten Tagen wurde es auch in Basel empfindlich kalt. In wenigen Tagen hebe ich ab in Richtung Fernen Osten, wo ich wiederum dem kalten europäischen Winter entfliehen werde.

Die 2 Monate hier in der Schweiz habe ich benutzt, um meine Freunde zu treffen,  mich medizinisch checken zu lassen, die Flüge nach und in Thailand zu buchen, und die notwendigen Visas einzuholen.

Von den Aerzten habe ich eine weitere Jahreslizenz erhalten, denn es war alles bestens, Zucker, Colesterin, Blutdruck, auch mein  PSA-Wert. Wie meinte doch die Augenärztin: „Herr Lehmann, mit Ihnen kann ich kein Geld verdienen!“

Thailand ist nicht nur mein Winter-Domizil, es ist auch meine  Drehscheibe für Reisen im Fernen und weiteren Osten. In den vergangenen Jahren besuchte ich Kambodscha, Laos, Vietnam, Malaysia, Hongkong und letztes Jahr Burma (Myanmar).

Im kommenden Winter  zieht es mich etwas weiter in den indischen Bundesstaat “Rajasthan”, dem Lande der Maharadschas und Adeligen. Ich erwarte eine wunderbare Märchen-Welt aus sandfarbenen Festungen, bunten Palästen, atemberaubenden Tempel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. 17 Tage wird die Reise in einem Mietwagen samt Englisch sprechendem Chauffeur und Reiseführer dauern. Uebernachtet wird in  Hotels der ****-Luxus-Kategorie. Einen Ueberblick über diese Reise findet ihr unter http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/03/meine-thailand-planung-visa-trip-durch-indien-rajasthan/“

Auch der Sport soll in Thailand nicht zu kurz kommen. Geplant hatte ich eine Radfahrt über ca 850 km von Hua-Hin in den Süden nach Phuket. Vor wenigen Tagen hat leider der Anbieter diese Tour abgesagt. Vielleicht fahr ich nun mit Freunden mit dem Zug nach ChiangMai, wo wir eine 7-tägige private Tour unternehmen werden.

Eine extreme Stress-Zeit habe ich in den letzten paar Wochen hier zu Hause erlebt. Ich wollte nur meine Festplatte am Notebook auswechseln und dazu den Daten-Inhalt von der alten auf die neue Festplatte kopieren (man sagt dem klonen). Und dieser Vorgang ging schief. Ich habe zwar keine Daten verloren, da ich diese alle regelmässig sichere, aber ich konnte keine der beiden Festplatten mehr aktivieren. Nach zwei Wochen intensiven Arbeitens bin ich nun da, wo ich hin wollte: Die Festplatte ist ausgewechselt, aber über grosse und aufwendige Umwege!

Falls Ihr aus meinen Fehlern lernen wollt, dann könnt ihr den nachstehenden Link anklicken:
http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/17/14-16-sept-2013-computer-koennen-ja-so-grausam-sein-ein-crash-mit-gutem-ende/

Am Mittwoch, 16. Oktober um 10:55 werde ich  mit der Finnair nach Bangkok starten. 5 Jahre bin ich mit der Thai Airways in Economy-Class im Direktflug von Zürich nach Bangkok geflogen. 11 Stunden in engen Sitzen, ohne dass man sich drehen kann, ist eine lange Zeit. Nun will ich mir Business-Klasse mit flache Betten leisten. Aber mit der  Thai bezahle ich dafür um die Fr. 5’000.–.  Nun habe ich eine Alternative gefunden. Mit der Finnair und 2,5-stündigem Zwischenhalt in Helsinki kostet es mich nur deren Fr. 3’000.–

Zurück werde ich am Sonntag, 9. März 2014 kommen, am Abend vor der Basler Fasnacht. Und in der Zwischenzeit informiere ich Euch in meinem Thailand-Blog („http://www.maxlehmann.ch/wpthai„)  über meine Erlebnisse.

Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund, auf dass ich keine Horror-Meldungen erhalten werde.
Mit meinen besten Grüssen
Euer Basler Max

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Sep 13 2013

13. Sept. 2013: nach 4 Tagen erhielt ich bereits mein Indien-Visum

visum-indien-75bpiInternet macht es möglich: Am vergangenen Wochenende habe ich über Internet den 4-seitigen indische Visumsantrag ausgefüllt und abgeschickt, die Visumsgebühr von Fr. 92.60 über e-Banking einbezahlt und am Montag früh meinen Pass der Visumsstelle in Bern zugeschickt.

Heute früh, 4 Tage später, am Freitag, 13. Sept. habe ich meinen Pass samt Visum zurück erhalten! Dies nennt man Service! Ich muss gestehen, ich hätte dies nicht erwartet!

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Sep 03 2013

Meine Aktivitäten zwischen Istrien und Thailand: Arztbesuche, VISA-Trip, Wäsche

Früher, als ich noch arbeitstätig war, waren die Tage nach den Ferien die schlimmste und strengste Zeit im Jahr. Mein Pult bei Novartis überquoll an unerledigter Post. Diese galt es zu trennen in „wichtig„, „weniger wichtig“ und „Papierkorb„. Sodann musste ich meine Mail-Box abarbeiten. Mehrere Hundert Mails warteten auf die Triage „wichtig, unwichtig, löschen„.Und dann galt es, die wichtigen Pendenzen neben der täglichen Arbeit abzuarbeiten!

Aber nun als Rentner sollte dies ja ganz anders sein, meint die ganze Welt! Weit gefehlt: Die Mails habe ich zwar bereits auf Solaris abgearbeitet, aber zu Hause warten geldgierig die Aerzte und die Einzahlungsscheine, die sich in den letzten 2 Monaten angesammelt haben.  Dann muss die Wäsche gewaschen, meine Freunde wollen auch begrüsst und mein Thailand-Aufenthalt resp die dortigen Reisen.müssen geplant und gebucht werden.

Mein Visa-Trip: Reise durch den indischen Bundesstaat Rajasthan

Taj Mahal in Agra

Taj Mahal in Agra

Nun habe ich auch meinen Visa-Trip im Januar 2014 eingefädelt, fixiert und gebucht.

Nach spätestens 90 Tagen in Thailand muss ich nämlich das Land verlassen, um bei der nächsten Einreise weitere 90 Tage in Thailand bleiben zu dürfen. Diese Pflicht benutze ich gerne, zu einer Reise in eines der benachbarten Länder. In der Vergangenheit waren dies Besuche in Burma, Malaysia, Vietnam, Kambodscha, Laos und Hongkong.

Im Januar 2014 wird die Reise mich und Pat nach Indien führen. Eine Reise durch den indischen Bundesstaat „Rajasthan“, dem Lande der Maharadschas und Adeligen. Ich erwarte eine wunderbare Märchen-Welt aus sandfarbenen Festungen, bunten Palästen, atemberaubenden Tempel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. 17 Tage soll die Reise in einem Mietwagen samt englischsprechendem Chauffeu und Reiseführer dauern. Uebrnachtet wird in  Hotels der ****-Luxus-Kategorie.

»» Mehr über diese Reise findet ihr unter: Mein Visa-Trip in Indien

Mein bester Freund und Helfer, mein Zahnarzt

Gesundheits-Check

Gesundheits-Check in der Schweiz

Am 22. August war ich wieder einmal bei meinem Leib-Zahnarzt Dr. Michael Puhar. Ein Stück Zahn ist mir in Istrien abgebrochen und der Zahn eins-vier (oben rechts 4. Zahn) schmerzt bei Druck auf dem Zahnfleisch. Er meint trocken: „ein Nerv, der sich verabschiedet!“ Also wird gebohrt, gegen die Schmerzen gespritzt und dazwischen höre ich ihn murmeln: „Der Lehmann hat wieder etwas ganz spezielles!“ Am Montag darauf gab es noch eine Krone auf den abgebrochenen Zahn zwei-fünf links. Ob ich wohl als guter Kunde bald Prozente erhalten werde?

Augenärztin: Es gibt bei mir nichts zu verdienen!

Es sind 5 Jahre her, seit ich das letzte Mal beim Augenarzt, d.h. im Augenspital zum Check  war. Nachdem meine Mutter und neu nun auch meine Schwester an einer Makula-Degeneration litten resp, leiden, wollte ich mich einfach checken lassen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und seit Tagen meine typischen Stress-Anzeichen wie Hyper-Ventilation. Ich hoffte einfach auf eine Klärung.

Und wie war das Ergebnis bei Frau Dr. M. Büchner? „Bei Ihnen kann ich kein Geld verdienen. Alles ist bestens. Ich kann nichts erkennen. Kommen sie in 3-4 Jahren wieder vorbei!

Body-Check beim Haus- und Sportsarzt

Jährlich gehe ich im Aug/Sept.zu einem Body-Check mit Tests auf Cholesterin, Zucker, Blutdruck/Puls, EKG, PSA etc. Und jedes Mal wenn ich beim Arzt vorsprechen muss, der mich über die Resultate informiert, steigt mein Puls kontinuierlich höher, als ich ihn beim Radfahren je habe, denn eine negative Diagnose hätte Konsequenzen auf meine geplanten Reisen in Fernen Osten.

Aber auch diesmal ist alles ok. Alle Werte sind im grünen Bereich. Der PSA-Wert betrug: 0.02

Wäsche

Als Vielreisender habe ich mich entsprechend angepasst. Ich habe ein meinem 3. Zimmer einen 2-teiligen Kleiderschrank, die eine Hälfte für Istrien, die andere für Thailand. Hier lagere ich all die Dinge, die ich im Frühjahr nach Istrien oder im Herbst nach Thailand einpacken und mitnehmen muss.

Wie ihr auf den untenstehenden Bildern sehen könnt, habe ich meine Leibchen bereits gewaschen und die  Frotte-Tücher und Bettwäsche liegen bereits wieder gestappelt im „Istrien-„Schrank fürs nächste Jahr.

IMG_1287-Binningen-Waesche-PICASA-BASEL-HIT5-75bpi IMG_1288-Binningen-Schrank-PICASA-BASEL-HIT5-75bpi

 

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Sep 03 2013

Meine Thailand-Planung: Visa-Trip durch Indien (Rajasthan)

Die Würfel sind gefallen: Indien-Trip durch Rajasthan

Rajasthan-global-PICASA-INDIEN-HIT4-web-300bpiNun habe ich auch meinen Visa-Trip im Januar 2014 eingefädelt, fixiert und gebucht.

Nach spätestens 90 Tagen in Thailand muss ich nämlich das Land verlassen, um bei der nächsten Einreise weitere 90 Tage in Thailand bleiben zu dürfen. Diese Pflicht benutze ich jeweilen gerne, zu einer Reise in eines der benachbarten Länder. In der Vergangenheit waren dies Besuche in Burma, Malaysia, Vietnam, Kambodscha, Laos und Hongkong.

Rajasthan, Forts & Palaces

Im Januar 2014 wird die Reise mich und Pat nach Indien führen. Eine Reise durch den indischen Bundesstaat „Rajasthan“, dem Lande der Maharadschas und Adeligen. Ich erwarte eine wunderbare Märchen-Welt aus sandfarbenen Festungen, bunten Palästen, atemberaubenden Tempel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. 17 Tage soll die Reise in einem Mietwagen samt englischsprechendem Chauffeu und Reiseführer dauern. Uebernachtet wird in  Hotels der ****-Luxus-Kategorie.

Zeit-Planung:

  • Abflug von Bangkok nach Delhi mit Air India (AI-0333): 13. Jan. 2014/08:50, Ankunft in Delhi: 12:05
  • Rückflug von Delhi nach Bangkok mit Air India (AI-0332): 30. Jan. 2014/13:25, Ankunft in Bangkok: 19:20

Reise-Budget (1 US-$ => 0.93 CHF):

Kostenart Total-Kosten
Für diese 18-tägige Reise über insgesamt 2’400km inkl. Auto Toyota Van, englisch-sprechende Chauffeur und Reiseführer, Hotel inkl Frühstück, Kamel- und Elefanten-Ritte sowie Eintritte: 2 x US-$ 1’900 3’800 US-$
Uebernachtung im Novotel beim Flughafen Suvarnabhumi Bangkok: 129 US-$
Dazu kommen noch die Kosten für den Flug von Bangkok nach Neu Delhi und zurück: 2x 525 US-$ 1’050 US-$
Kosten in Thailand für Vorbereitung: 2x Indien-Visum (geschätzt) 100 US-$
sowie Ausgaben fürs Essen, Einkäufe und Trinkgelder (ca. 5 US-$ pro Tag): ca US-$ 500 500 US-$
Total Kosten 5’500 US-$

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Ablauf der Tour

1. Tag – 13. Jan: Flug von Bangkok nach Neu Delhi

Nach 4½ Std Flug mit der Air India Landung auf dem „Indira Gandhi International Airport“ in Neu Delhi

2. Tag – 14. Jan: Besichtigungen in Neu Delhi

Sight Seein durchs alte und neue „Neu Delhi„. Die imposante moslemischen Tempelanlage „Chandni Chowk„, das „Indientor“ als Mahnmal für die im 2.Weltkrieg gefallenen Indien-Soldaten, Residenzen der englischen Hohheiten, und weitere grosse Tempelanlage sowie das berühmte „Rote Fort“ aus dem 16. Jahrhundert., das seit wenigen Jahren zu den Weltkulturerben der UNESCO gehört

3. Tag – 15. Jan: Transfer von Neu Delhi nach Mandawa (275 km – 5 Std)

Mandawa ist eine kleine Stadt mit vielen alten „Havelis“ – den Gasthäusern der Adelsleute bzw. Kaufleute aus der Zeit der Kamel-Karawanen.

4. Tag – 16. Jan: Transfer von Mandawa – Bikaner (175 km – 3 Std)

Auf dem Weg nach „Bikaner“ werden wir eine Kamelfarm der indischen Armee besuchen und dabei auch Kamelmilch kosten können.

5. Tag – 17. Jan: Besuche rund um Bikaner

In „Bikaner“ werden wir das  “Junagahr-Fort” aus dem 16. Jahrhundert besuchen. Dann eine weitere Kamel-Zucht-Station mit der Möglichkeit zu reiten, und schlussendlich steht der “Ratten-Tempel” Karni Mata auf dem Programm, wo tausende von Ratten frei herumrennen. Ob wir wohl in dieses Gewusel hineingehen werden?

6. Tag – 18. Jan: Transfer von Bikaner – Gainer – Jaisalmer (333 km – 5 Std)

Die Fahrt führt weiter in Richtung pakistanischer Grenze nach „Jaisalmer“ der goldenen Wüstenstadt: Sie wird so genannt wegen der gelben Häuser, deren gelbe Steine hier abgebaut werden.

7. Tag – 19. Jan: Jaisalmer und Ausfahrt in die Wüste zu den „Sam Sand Dunes“

Nach Besichtigungen in „Jaisalmer“ mit dem „Goldenen Fort“ und seinen 99 Türmen, geht es Abends mit einer Kamel-Safari in die Wüste, wo wir auf einer Sand-Düne den Sonnenuntergang erleben werden.

8. Tag – 20. Jan: Transfer von Jaisalmer – Jodhpur (285 km – 5 Std)

Nach mehrstündiger Fahrt werden wir das „Mehrangarh Fort“ mit Blick über die Altstadt von „Jodhpur“ und die einheimischen Märkte besuchen. „Jodhpur“ ist wegen der Farbe seiner Häuser auch bekannt als die „Blaue Stadt„. Traditionell kennzeichnet die Farbe Blau die Zugehörigkeit der Bewohner zur Kaste der „Brahmanen„,

9. Tag – 21. Jan: Transfer von Jodhpur – Ranakpur – Kumbhalgarh – Udaipur (276 km – 5 Std)

Auf dem Weg nach „Udaipur“ werden wir die die Tempelanlage .“Ranakpur Jain“ aus dem 12 Jh. mit über 1444 Marmorsäulen und schlussendlich das „Kumbhalgarh Fort“ mit seiner 36 km langen Schutzmauer und den 360 in die Mauer eingebauten Tempel besuchen.

10. Tag – 22. Jan: Udaipur

In „Udaipur“ gilt es weitere grosse Tempelanlagen, dann das „City Palace„, die „Durbar Hall“ und die Oldtimer des Maharadschas in Udaipur, und schlussendlich noch die Ruinen von „Nagda“ zu besichtigen. Die weisse Stadt „Udaipur“ wurde bekannt durch das „Lake Palace Hotel“ aus dem 007-Film „Octopussy“.

11. Tag 23. Jan: Transfer von Udaipur – Pushkar (200 km 4 Std)

Die Hippie-Stadt „Pushkar“ liegt am heiligen „Pushkarsee„, wohin jährlich viele gläubige Hindus pilgern, um sich reinzuwaschen und ihre Familie und Gesundheit zu segnen. Aber man trifft eben auch auf Aussteiger, die von den Einheimischen gar nicht gerne gesehen werden.

Sehenswürdigkeiten in der für Rajasthans Tourismus sehr wichtigen Stadt sind der einzige „Lord Krishna“ Brahma-Tempel Indiens aus dem 14. Jahrhundert, die 52 Badestellen („Ghats“) rund um den „Pushkarsee„, die rund 400 kleineren Tempel und der jährlich im November stattfindende Kamelmarkt (Pushkar ka Mela), zu dem hunderttausende Menschen kommen. Der Kamelmarkt ist einer der grössten weltweit. Aber wir werde leider dann nicht dort sein.

12. Tag – 24. Jan: Transfer von Pushkar – Jaipur (131 km – 2 Std)

Früh zum Sonnenaufgang wird es nochmals zum „Pushkarsee“ mit den betenden Gläubigen gehen. Dann geht es weiter nach „Jaipur„, und dort abends eine der obligatorischen Touristen-Shows mit einheimischer Küche, Musik und Puppen-Tanz mitzuerleben..

13. Tag – 25. Jan.: Jaipur

„Jaipur“ ist eine Grossstadt mit vielen alten Palästen. Zum Start am Morgen können wir wählen zwischen einen Elephanten-Ausritt oder einer Fahrt in einem offenen Jeep zum „Fort Amber„. Er war der Königspalast der Kachchwaha-Dynastie, bevor „Jaipur“ zur Residenzstadt wurde. Als besonders sehenswert gilt der Spiegelsaal. Sein Inneres ist mit einer Vielzahl von kleinen Spiegeln dekoriert. Die Aussenfassade des Palastes ist aus weissem Marmor und rotem Sandstein gestaltet.

14. Tag – 26. Jan: Transfer von Jaipur – Ranthambhore (180 km – 3-4 Std.)

Unterwegs ist der Besuch eines einheimischen Dorfes geplant. Anschliessend geht es weiter zum „Ranthambhore National-Park„, wo die letzten freilebenden Bengal-Tiger Indiens leben. Um 16:30 geht es auf zur Tiger-Safari.

15. Tag – 27. Jan: Ranthambhore

Noch vor dem Frühstück geht es zu einer zweiten Safari in den National-Park.  Und später am Tag  besuchen wir einen weiteren Tempel des „Lord Ganpati

Den Namen „Ranthambhore“ erhielt der Nationalpark von der auf seinem Gebiet gelegenen Festung „Ranthambhor“ aus dem 10. Jahrhundert. Die Besichtung dieses Forts wird den Tagesabschluss bilden.

16. Tag – 28. Jan: Transfer von Ranthambhore – Fatehpur Sikri – Agra (280 km – 5-6 Std)

Auf der Fahrt nach „Agra“ werden wir die Stadt „Fatehpur Sikri“ besuchen, die ehemalige Hauptstadt des Mogulreiches im 16. Jh. Sehenswert sind der Königspalast mit den Nebenpalästen und Frauengemächern..

Südwestlich des Palastes steht die „Jami Masjid“ oder „Dargah-Moschee“ . Das relativ kleine, aber unnachahmliche „Mausoleum von Sheikh Salim Chishti“ ist ursprünglich überwiegend aus rotem Sandstein erbaut und erst später mit Marmor überzogen worden. Die filigranen Marmorfenster (Jalis) gehören zum Kunstvollsten, was Menschenhände je hervorgebracht haben.

17. Tag – 29. Jan: Agra -Taj Mahal und Transfer nach Delhi

Auch wenn „Agra“ nicht mehr im Bundesstaat Rajasthan liegt, sondern in Uttar Pradesh, muss man als Höhepunkt der Tour das „Taj Mahal„, eines der 7 Weltwunder, gesehen haben.

Das „Grosse Taj Mahal“ ist ein 58 Meter hohes und 56 Meter breites Mausoleum (Grabmoschee), das auf einer 100 × 100 Meter großen Marmorplattform errichtet wurde. Der Grossmoguil Shan Jahan liess ihn zum Gedenken an seine im Jahre 1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal (Arjumand Bano Begum) erbauen.

Am Nachmittag werden wir an unseren Ausgangspunkt nach Neu Delhi zurückkehren, wo wir uns noch 1 Nacht erholen können

18. Tag – 30. Jan: Rückflug von Neu Delhi nach Bangkok

Taj Mahal in Agra

Taj Mahal in Agra (Photo: Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

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Aug 12 2013

9. – 11. Aug. 2012: Abbau und Rückfahrt von Istrien in die Schweiz

P1060821-Gotthard-Tunnel-PICASA-ISTRIEN-HIT5-web-75bpiZusammenfassung:

Ich bin am Sonntag-Abend 11. Aug.  nach nicht ganz 10 Stunden Fahrt exakt um 22 Uhr zu Hause in Binningen angekommen. Ein paar Unfälle sowie ein 5 km Stau am Gotthard erschwerten die Fahrt. Erstaunlich war, dass der Zoll in Dragonje/Kastel (Slowenien/Kroatien) keine Passkontrolle machte und alle Fahrzeuge durchwinkte!

Abbau meines Sommersitzes:

Wochen und Tage auf Solaris vergingen, bis es auch mich erwischte. „Time to say goodbye“. Ich musste meinen Wohnwagen abbauen und dafür nahm ich mir wie gewohnt ein paar Tage Zeit.

Es ist unglaublich, wieviel „lebenswichtiges“ Material sich bei mir einem Langzeit-Camper im Laufe der Zeit zusätzlich zum üblichen Wohnwagen-Inhalt ansammelte: 2 Küchenschränke, Tiefkühler, Microwelle, Induktions-Kochplatte,  2 Mountain-Bikes, Fahrradgestell für die Auto-Anhängekupplung, 2 zusammenlegbare Tablargestelle, Gasflasche mit Grill, zusätzliches Sonnensegel etc

Alles hatte nicht Platz im Wohnwagen. Aber glücklicherweise habe ich beim Edo Sinozic in Zbandaj einen Material-Wohnwagen stehen.

  • So transportierte ich am 1. Abbautag (Donnerstag) das obige Material in den Mat.-Wohnwagen zum Edo und bezahlte dort gleich noch die fällige Depot-Jahres-Gebühr für die beiden Wohnwagen (€ 230).

    Um Kraft zu tanken, ging es abends mit Freunden in’s „Malo Selo“ zum Trüffel-Abschieds-Essen. Und Neda übertraf sich nochmals und bedeckte die hausgemachten Ravioli mit einer Zusatzportion an schwarzem Trüffel. Hmmmmm, dieser einmalige Duft ist einfach himmlisch.

  • Am 2. Abbautag (Freitag) kam dann das Vorzelt daran. Es war bewölkt. Der Wetterbericht sagte zwar keinen Regen voraus, aber die Camping-Leitung warnte in einem Anhang an jedem Toilettenhaus die Camper vor einem bevorstehenden Unwetter, Sturm, Hagel etc. Glücklicherweise herrschte wiederum Solaris-Wetter, denn der Sturm entlud sich 30-40 km im Landesinneren!
  • der 3. Abbautag (Samstag) war eine Art Reservetag und diente dem Einpacken der sauberen und schmutzigen Kleider und Tücher, der nicht vertilgten Lebensmittel, dem Büro-Material und Dosen, und vorallem dem Inventar. Ich wollte ja nächstes Jahr wissen, was ich im Wohnwagen zurückgelassen hatte (Kaffee-Portionen, Britta-Filter, Dusch- und Sonnen-Cremen etc)
  • und der 4. Abbautag war gleichzeitig der Abfahrtstag, Sonntag, 11. August. Die Abfahrtszeit hatte ich vorsorglich auf die Zeit nach 12 Uhr geschoben, denn an diesem Wochenende war grosser Rückreisetag durch das Ferien-Ende in der Schweiz und in 4 deutschen Bundesländer. Nervös wurde ich, als ich Samstag nachts im Fernsehen die Nachricht hörte, dass gegen Mitternacht immer noch 10 km Stau vor dem Gotthard-Strassentunnel herrschte!
Meine Fahrtstrecke von Istrien via Venedig und Mailand nach Basel

Meine Fahrtstrecke von Istrien via Venedig und Mailand nach Basel

Rückfahrt in die Schweiz

So nahm ich mir am Sonntag viel Zeit und versuchte, mich nicht zu stressen. Ich ass gemütlich um 9 Uhr bei Inge z’Morge, machte die Abschiedstour, lud mein Auto mit den Kisten und Kleidersäcken, drehte den Wohnwagen und hängte ihn an meinen Zugwagen und duschte zum letzten Mal, mit dem letzten Tropfen Fa.

Dann gings zu Edo, wo ich den Wohnwagen zurückliess, und fuhr zügig weiter über die Istrien-Autobahn in Richtung Zoll Dragonje-Kastel, der neuen Aussengrenze der EU. Dieser Zoll-Uebergang hat seit Frühjahr ein trauriges Image, denn die dortigen slowenischen Zöllner arbeiten „Dienst nach Vorschrift“. Jeder Pass wird seitenweise geblättert und studiert. Dies können diese Spezialisten auch mit geschlossenen Augen. So entstehen eben die künstlichen Rückstaus an Autos und Wohnwagen mit 1-2 Stunden Wartezeit, die die EU verlassen und auf der anderen Seite wieder betreten wollen. Mancher hat sich in den letzte Monaten darüber geärgert, dass er wieder zurück in die EU musste.

Als ich kam, schlief der slowenisch/kroatische Zöllner. Einzig seine Hand war wach und winkte „weiterfahren“. Die Konsequenz dieses „Fehl-Verhaltens“: Kein Stau. Wenn das die Verbrecher gewusst hätten! Ein Loch in der EU-Grenze

Ich war mir bewusst. Eine solche Chance bekommt man nicht ein zweites Mal und gab Gas und fuhr unbeabsichtigt ohne Licht auf dem vignetten-freien Schleichweg durch Slowenien nach Triest! Glück gehabt!

Unterwegs habe ich meinen Tank gefüllt mir echtem slowenischen 95-Oktan-Benzin zu  Euro 1.51 je Liter. In Italien hätte dieselbe Menge Euro 1.72 gekostet und in der Schweiz bezahle ich dafür nur Euro 1.40 (SFr. 1.75).

Via Triest ging es an Venedig vorbei in Richtung Milano. Aber hier erlebte ich meine nächsten Horror-Erlebnisse, die meine Stimmung nicht anhoben. Ein Auto mit CH-Kennzeichen folgte dem anderen. Dazwischen den einen oder anderen Italiener, oder Wiener. So viele Autos mit Schweizer Nummern habe ich nicht einmal auf Schweizer Autobahnen erlebt. Die müssen zudem alle reich gewesen sein, denn es waren zumeist Edelkarrossen wie die E-Modelle von Mercedes, BMW6er und 5er, Audi 6 …. und ganz wenige vollbepackte Familienautos. Mir schwante Ungutes in Bezug auf den befürchteten Stau vor dem Gotthard-Tunnel. .

Dann auf einmal hinter mir eine Sirene und das rotierende Blaulicht der Polizia, die den links an mir vorbeirasenden Mercedes-Sportwagen aus dem deutschen PB (Paderborn) mit italienischer Grandezza zum Pannenstreifen begleitete. Oh, das wird aber teuer! Oder interessierten sich die beiden Polizisten nur um das Wohl der blonden vollbusigen Beifahrerin.

Bis nach Chiasso dann nichts weltbewegendes mehr. Der Verkehr blieb moderat. Weitere Schweizer-Fahrzeuge preschten an mir vorbei. Die Aussentemperatur schwankte zwischen 32 und 34°C, aber dann auf Schweizer Boden die Meldung am Radio: 5km Stau vor dem Gotthard-Tunnel und anschliessend auf dem Weg nach Luzern nochmals 4 km Stau und bei Härkingen-Rothrist stockender Verkehr. Insgesamt gegen 1.5 Stunden Wartezeit. So entschloss ich mich, den 100 km grossen Umweg über den San Bernardino-Tunnel zu nehmen und war glücklich, im richtigen Moment noch reagiert zu haben.

Die Freude dauerte aber nicht lange, denn bald kam die Radio-Meldung, dass auf meiner Strecke wegen eines Verkehrsunfalls die Autobahn beidseitig gesperrt werden musste. Ein Umleitung sei signalisiert. Ein Zurück gab es nicht mehr, also machte ich gute Miene zum bösen Spiel und tuckelte gemütlich mit dem stockendem Verkehr zum Unglücksort …. wo ich von weitem das blinkende Fahrverbot und die Umleitungstafel sah. Als ich jedoch dort ankam und rechts abbiegen wollte, löschten beide Signale aus und gaben damit die Autobahn A13 über Chur und Zürich nach Basel wieder frei..

Genau um 22 Uhr also nach nicht ganz 10 Stunden traf ich nach 925 km in Binningen ein. Der direkt Weg durch den Gotthard wäre 100 km kürzer gewesen.

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Jun 17 2013

So 16. Juni: Eine gemütliche Rückfahrt in die Schweiz mit Stau und einer „Beinahe-Panne“

Basel hat mich wieder

Basel hat mich wieder

Meine Briefpost kann ich maximal 2 Monate auf der Poststelle in Binningen zurückhalten lassen. Dies ist jedes Jahr Grund, um in die Schweiz zurückzufahren.

So auch am vergangenen Sonntag. Alles klappte bestens. Fast alles. Der Verkehr war moderat, bis ich in der Südschweiz von Italien kommend die erschreckenden Nachrichten für meine geplante Strecke aus dem Radio hörte:

  • Fahrzeugbrand im Stalvedro-Tunnel. Tunnel gesperrt (Bem: Der Stalvedro-Tunnel befindet sich auf der Strecke zum Gottard-Tunnel und dort wollte ich durch)
  • Vor dem Gottard-Tunnel 2 km Stau.
  • Vor Luzern nochmals 6 km Stau!
  • Abzweigung Härkingen 5 km Stau

Dies wollte ich mir nun aber nicht antun. Stau über Stau? Nein! So entschloss ich mich kurzfristig, etwa 1 km vor der Abzweigung, den 1-stündigen Umweg über den San Bernardino und Zürich zu machen, was ein weiser Entscheid war, denn ich umfuhr so die Staus grossräumig. Ziemlich genau um 20 Uhr bin ich nach 10-stündiger Fahrt zu Hause eingetroffen.

Es ging aber  dennoch nicht alles derart problemlos. Kurz nach der letzten Zahlstelle in Italien oder ein paar km vor Chiasso ein Schreck. Mein Auto begann zu schütteln und vibrieren bei Geschwindigkeiten über 60 km/h. Der Motor verlor an Leistung. Kein Alarm-Zeichen oder -Leuchte leuchteten auf! Was etwas beruhigte. So schleppte ich mich langsam über die Grenze bis zu einer Tankstelle, wo ich den Benzintank füllen konnte und nötigenfalls den Pannendienst hätte alarmieren können.

Wie alle Autofahrer, die ein Problem mit dem Auto haben, schaute auch ich wie ein Profi unter die Motorhaube, obwohl ich ja nichts davon verstehe, ausser es hätte Oel verspritzt.  Aber nichts auffälliges konnte ich erkennen. So startete ich den Motor und hörte weder einen Knall noch ein anderes unerwartetes oder knirschendes Geräusch. Dann wagte ich ein paar Meter zu fahren und gab Gas. Alles war normal. Ich fuhr auf die Autobahn und konnte problemlos beschleunigen. Kein Schüttenl und Rütteln. Es war, als ob die Elektronik einen „Reset“ gemacht hätte. Zügig konnte ich bei voller Geschwindigkeit weiterfahren.

Wahrscheinlich hatte sich die elektronische Synchronisation des Einspritzers und des Turboladers verstellt. Nach einem Neustart hat die Elektronik sich neu initialisiert. Ich werde das Auto am Dienstag in die Garage zum Auslesen der Daten bringen.

Nun werde ich die Post erledigen und am kommenden Sonntag wieder zurück nach Istrien fahren.

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Jun 08 2013

3.-8. Juni: Ich war mal kurz weg: Reisebericht über unsere Fahrt von Istrien nach Dubrovnik und zurück via Plitvitzer-Seen

Karte Kroatiens

Karte Kroatiens

Die Fahrt der kroatischen Küste entlang bis nach Dubrovnik gehörte schon lange zu meinen grossen Reisezielen. Bereits letztes Jahr machten Klaus und ich die ersten Pläne, dieses Jahr sollte es mit seinem Camper losgehen.

Jedoch eine Woche um die andere mussten wir unsere Fahrt im Mai verschieben, denn das schlechte Wetter der Küste entlang liess keine Reise zu. Aber dann am Montag, 3. Juni war es soweit. Sonne und schönes Wetter verhiessen die Internet-Meteorologen und wir glaubten ihnen.

Der Camper von Klaus war ein etwa 20 Jahre altes „Bürstner-„Gefährt, aber immer noch sehr rüstig und schnell. Es gab auf der ganzen Fahrt nichts auszusetzen. Er fuhr nicht wie eine alte Dame sondern wie ein reinrassiges Rennpferd und verbrauchte auf der ganzen Strecke nur 11.2 liter Diesel pro 100km. Manch Auto musste dem „Bleifuss“ seinen Tribut zollen. Klaus war ein gute Fahrer. Ich vertraute ihm. Ich erlaubte mir sogar, neben ihm auf dem Beifahrersitz zu schlafen.

Qualität der Strassen: Die Strassen der Küste entlang, aber auch auf der Autobahn zurück waren in bestem Zustand. Ich verstehe nicht, warum die Küstenstrasse ein derart schlechtes Image hat. Das Verkehrsaufkommen um diese Zeit war moderat, d.h. der Mai und Juni sind eine ideale Reisezeit.

Ideale Reisezeit:Wir haben die Reise mit einem Camper gemacht und auf Campingplätzen übernachtet. In der Vorsaison ist es auch kein Problem, diese mit einem PW zu absolvieren und in einem der vielen Hotels der unterschiedlichsten Klassen unterwegs zu übernachten. Jedoch in der Hauptsaison ist von dieser Fahrt abzuraten. Nicht nur wegen der Hitze, sondern des Verkehrs.

Das Leben als Foto-Reporter kann gefährlich sein

Unsere Fahrt führte uns zu den alten Zentren von Zadar und Sibenik, den Krka-Fällen, dem alten Zentrum von Trogir, dann nach Ston mit der km-langen Wehrmauer und auf die Insel Peljesac mit dem feinen Wein und schlussendlich nach Dubrovnik. Auf dem Heimweg standen noch die Plitvitzer-Seen auf dem Programm. Es war eine Steigerung der Sehenswürdigkeiten mit den absoluten Höhepunkten in den Krka-Fällen, Trogir und Dubrovnik.

Die Campingplätze waren allesamt recht gut mit modernen, sauberen Sanitaranlagen, mit Ausnahme des Platzes auf Zadar, der nur als Notbehelf für eine Nacht genügen kann. Die Preise für den Camper mit 2 Personen je Nacht schwankten zwischen € 22 – 25 in Zadar und auf der Insel Peljesac sowie €36 in Sibenik und Dubrovnik. Der landschaftlich schönste Platz lag auf der Insel Peljesac. Internet gab es auf allen Plätzen, aber nur gegen Bezahlung, wobei die Preise moderat waren.

Unser Solaris-Camping-Platz in Istrien hat den Vergleich zu den auf unserer Fahrt besuchten Campingplätzen bestens bestanden. Obwohl er „nur“ 3-Sterne aufweist, konnte er in Bezug auf die Uebernachtungs-Preise, den Komfort in den Waschhäusern und den übrigen Service bestens bestehen. Die Preis-Lestung spricht eindeutig für unseren Solaris-Platz. Es sollte niemand mehr mekern.

Navigations-Geräte: Alle Destinationen hätten wir ohne Navigations-Gerät nicht oder nur nach mehrmaligem Nachfragen und Auto wenden gefunden. Die GPS-Koordinaten holten wir uns aus dem Internet oder dem ADAC-Campingführer. Der Weg führte uns jedesmal in oder durch eine Stadt. Einmal links, dann wieder rechts bis zum nächsten Kreisel, auf mehrspurigen Strassen …… Es blieb uns rätselhaft, wie man früher die Campingplätze in der Nähe eine Stadt ohne Navi-Hilfe finden konnte.

Empfohlene Reisedauer: Wir haben die ganze Rundreise in 6 Tagen geschafft. Es war beileibe kein Rennen. Wir starteten jeden Morgen um 7 Uhr zur Fahrt in die nächste Stadt, langten dort nach 2-3 Stunden an, und hatten anschliessend genügend Zeit für mehrstündige Besichtigungen. Wir begnügten uns jedoch auf den optischen Ueberblick in den alten Städten, deren Gassen und Kirchen. Bei Besichtigung an Hand eines Reiseführere und der historischen Begebenheiten wird man mehr Zeit einplanen müssen.

Die ganze Fahrt war 1’668 km lang und kostete uns samt 187 Liter Diesel, Autobahn- und Platzgebühren, Essen, Eintritten etc € 650


Link zum vollständigen Reisebericht mit vielen einmaligen Bildern:

» Spannende Fahrt mit dem Camper von Solaris via Zadar – Sibenik – Trogir – Insel Peljesac nach Dubrovnik und zurück nach Istrien über die Plitvitzer-Seen «

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