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April 2018: Live-Ticker vom Basler Max

CPC-Ausfahrt +++ Umbau meines Bades +++ Kosovo +++ Augen-Erkrankung +++ Die Lügen der Amis +++

Mi, 18. 4. 2018: CPC-Ausfahrt ins Elsass

17 Fahrer trafen sich bei warmem Frühlings-Temperaturen in Therwil zu einer 80km Ausfahrt ins Elsass. Für einige war das angeschlagene Tempo zu hoch, denn anfang Saison fehlt es an der Kondition. Auch ich war schön kaputt, als wir zum AbschlussTrunk in Therwil wieder eintrafen. Aber das Wetter war Spitze. Der Thermometer stieg auf über 25ºC.

Umbau Schafmattweg 13

Hier wohne ich seit Oktober  2002. Das Haus ist um die 40-50 Jahre alt. Ein grösserer Umbau steht bevor. Die Wasser- und Abwasser-Leitungen der nördlichen Haushälfte müssen ersetzt werden. Sie sind durchrostet und drohen zu platzen, wie ich es im letzten Jahr in meinem Schlafzimmer erleben musste.C

Mitte Mai geht es los. Ich bin in dieser Zeit zur Freude des Hauseigentümers Nicki Th. in Istrien. So kann er ungehindert mein Bad und die benachbarte Toilette umbauen.

17. – 27. Juli 2018: Kosovo

Eine grosse Familien-Party mit gegen 200 Personen wird im Juli im Kosovo stattfinden. Meine Tochter Daniela feiert ihren 20. Hochzeitstag und ihren 40. Geburtstag, und dazu als Krönung feiere ich meinen 75. Geburtstag. Heute am 12. April habe ich mein Flug-Ticket ab Ljubljana nach Pristina für Euro 223 gebucht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden dort unten.

Meine Augenkrankheit

Kurz nach Ostern, am 4. April erhielt ich die Diagnose: Ich leide unter „feuchter Makula-Degeneration„! Es war ein Schock.. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich davon wieder etwas erholt und mein Leben in den nächsten Monaten bereits umgeplant, denn ich werde mir  jeden Monat eine Spritze in mein linkes krankes Auge verpassen lassen müssen.  Ich werde trotzdem Ende April nach Istrien fahren, aber eben monatlich kurz nach Basel zurückkehren.

Meinen nächsten Thailand-Aufenthalt habe ich einstweilen aufs Eis gelegt, denn das Reisedatum hängt vom  Erfolg meiner Spritzen ab. In der Zwischenzeit kläre ich ab, welche Thai-Spitäler solche Eingriffe vornehmen.

Wie beeinträchtigt mich diese Krankheit? Ich sehe mit dem linken Auge die geraden Linien etwas gekrümmt und die Umwelt leicht getrübt, wie wenn ich mit offenen Augen im Meer schwimmen würde. Im täglichen Leben schränkte mich diese Krankheit nicht ein. Ich kann Autofahren, Spazieren, Fotografieren etc. Einzig beim Lesen und beim Arbeiten am PC brauche ich eine Brille, weil mein rechtes gesundes Auge nach meiner grauen Star Operation auf Weitsicht eingestellt wurde.  Es ist nun,  als hätte ich Altersfehlsichtigkeit und benötige eine Lesebrille mit +2.5 Dioptien.

9. April 2018: Max am Notebook PC

Sie lügen wieder! Ich meine damit die Amis

Wer erinnert sich nicht an die Lüge der USA, als sie im 2003 sog. Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen in Irak vorlegten und damit ihren Angriff auf dieses Land begründeten! Seither haben sie in meinen Augen ihre Glaubwürdigkeit verspielt! Mit Trumps Lügen und Unberechnebarkeit ist deren Zuverlässigkeit noch tiefer in den Keller gerutscht.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht !

Ich bin beileibe kein Freund des syrischen Dikatators Assad, aber so blöd ist er wiklich nicht, wie die Amis und die Engländer behaupten, dass er wenige Stunden vor der endgültigen Uebernahme der Stadt Duma  Chlorgas eingesetzen haben soll, und dies gegen das eigene Volk. Für ihre Behauptungen haben die Amis auch keinen einzigen Beweis. Ich denke eher an eine Kriegslist der Gegner, die auf diese falsche Reaktion der Amis und Engländer zu hoffen. Chlorgas ist nämlich leicht erhältlich und einsetzbar. Krieg ist ein grausames Geschäft!

In der Nacht vom 13. /14. April haben die Amis mit Unterstützung der Engländer und Franzosen mit über 100 Raketen und Marschflugkörper syrische Lagerstätten von Chemie-Kampfstoffen und Produktionsstätten bombardiert. Aus meiner Sicht eine krimineller Plan oder ein Reinfall, denn Volltreffer auf Lagerstätten hätten unweigerlich tödliche Chemie-Kampfstoffe freigesetzt. Davon wurde aber nichts berichtet, weder von den Amis noch den Syrern.

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18. April 2018: Bye, bye „Basler Zeitung“ (BaZ)

Was sich seit Jahren ankündigte und wovor ich seit Jahren warnte, die Konzentration im Schweizerischen Zeitungs-Business geht weiter. Heute wurde offiziell bekannt, dass der bisherige Eigentümer Christoph Blocher, seines Zeichens Vordenker der nationalkonservativen und rechtspopulistischen SVP-Partei,  seine Basler Zeitung an die Zürcher Tamedia-Gruppe verkaufte hatte. Man vermutet, dass er unzufrieden mit dem politischen Einfluss der BaZ auf das Wählerverhalten der Basler Bevölkerung war.

Nun spielt es keine Rolle mehr, ob man die „Basler Zeitung„, den Zürcher „Tages-Anzeiger„, die „SonntagsZeitung“, den Berner „Bund“ oder die „Berner Zeitung“ kauft, denn alle bieten denselben journalistischen Einheits-Brei. Einzig die regionalen Beiträge sind noch individuell. Das Ziel dieser Acquisition ist klar. Man will die OnLine-Leser aus dem Internet austrocknen und diese nur noch gegen teure oder besser „überteuerte“ Abos  teilhaben lassen.

Für den nationale Medienvielfalt  und Meinungsbildung ist dieser Verkauf eine Katastrophe. Es gibt neben der Tamedia-Gruppe nur noch die Zeitungen mit den grossen roten Buchstaben der „Blick„, die „Neue Zürcher Zeitung (NZZ)“ und ein paar regionale „Klein- und Gratis-Zeitungen„, die mit kleinem Redaktions-Aufwand arbeiten und überleben müssen. Ein Glück, dass es ausländische Angebote und die OnLine-Angebote der Schweizer Fernsehens gibt.

Ausblick in die Zeitungs-Zukunft in der Schweiz

Ich vermute und hoffe, dass es im Rahmen der Globalisierung ähnlich wie beim Fernsehen vermehrt ausländische Angebote geben wird.  Es werden sich kleine Schweizer Zeitungen oder ausländische Zeitungen neu schweizweit platzieren und die unzufriedenen Leser für sich gewinnen. Dazu wird ihnen Internet bei der Preisgestaltung hilfreich sein. Bereits heute bieten u.a.  „der Spiegel„, „Focus“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ breite und umfasssende Informationen an.

Den von mir  favorisierten Flat-Rate Zeitungs-Abos gebe ich wenig Chancen. Die Zeitungen, die doch alles besser wissen und jeder Organisation und jedem Gross-Betrieb Ratschläge erteilen, sind absolut beratungs-resistent. Deren Manager und Eigentümer stammen allesamt aus der Zeit der papiernen Zeitungen. Internet ist für sie ein Werkzeug des Teufels.

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März 2018: „Live-Ticker“ vom Basler Max

Camping +++ Steuer-Erklärung +++ Schnee in Basel +++ Jetlag +++ Neues Parfüm +++

Camping: Noch 1 Monat bis zum 26. April

In 1 Monat reise ich bereits in mein Sommer-Domizil in Istrien auf den Camping-Platz Solaris. Heute am 26. März habe ich mich bereits bei Klara und Benny gemeldet, die mein Vorzelt aufbauen werden. Ich freue mich riesig.

Steuer-Erklärung

Ich habe in meiner Jugend gelernt, unangenehme Sachen so schnell wie möglich zu erledigen. Dazu gehört auch das Ausfüllen der jährlichen Steuererklärung.  Am vergangenen Mittwoch, 14. März bin ich in die Schweiz zurück gekehrt … und bereits 4 Tage später am Sonntag, 18. März habe ich die Steuererklärung ausgefüllt und die Beilagen kopiert. Nun habe ich Zeit für die fröhlicheren Sachen des Lebens!

Die Winter kam zurück

Es sind Jahre her, seit ich das letzte Mal Schnee gesehen und gefühlt habe. Am Wochenende 17./18. März 2018 hat es sogar in Basel geschneit. Er blieb sogar auf dem Boden liegen. Es war ein letzter Kälteeinbruch, bevor in wenigen Tagen am 21. März der kalendarische Frühlingsbeginn ist.

Mein neues Parfüm

Auf dem Flughafen in Bangkok hatte ich Zeit, nach einem neuen Parfüm zu schauen. Meine Alten Azzaro, Fahrenheit etc gab es immer noch, aber etwas Neues wollte ich ausprobieren. Ich landete beim „Davidoff CoolWater Wave“. Es hat einen leichteren und fröhlicheren Duft als das alte „CoolWater“, das ich auch schon benutzte.

Rückkehr aus Thailand: Mein Jetlag

Am Mittwoch, 14. März bin ich aus Thailand zurückgekehrt. Die zwei folgenden Nächte hatte ich Mühe mit dem Schlafen und war bereits  um 4 Uhr früh wach. Nicht erstaunlich, denn dies  entspricht der Zeit in Thailand 10 Uhr.  Aber bereits die Nacht vom Freitag auf den Samstag habe ich wunderbar bis 07:30 durchgeschlafen.

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Oktober „Live Ticker“ vom Max

Kurz vor Abflug nach Thailand +++ Letzte Ausfahrt mit meinem Rennrad +++ Ärger mit Microsoft und der Schweizer Presse +++ Zunft zu Rebleuten +++ Neues Leben für meinen alten Toshiba +++

Bereits zum zweiten Mal berichte ich im monatlichen „Live Ticker“ über meine kleineren, aber doch wichtigen Erlebnisse und Erfahrungen. 

So, 15. Okt. 2017: Ich bin vorbereitet

Viel Schmutzwäsche habe ich nicht mehr. Am Tag des Abflugs habe ich noch Zeit für 2 Maschinen. Dies reicht

Während meinen 5 Monaten in Thailand nehme ich mein Auto ausser Betrieb. Dazu bringe ich meine Kontrollschilder auf den nahen Polizeiposten. Damit spare ich einen grossen Teil der Prämie für die Vollkasko-Versicherung und der Motorfahrzeugsteuer, die in der Schweiz sehr hoch ist.

Damit es mir in Thailand nicht zu fad wird, habe ich Käse (Tilsiter, Gruyere, Emmentaler und Appenzeller), Salamis und Salamettis, und Basler Leckerli eingepackt. Ebenso Kartoffeln, aber solche aus Marzipan.

FKK ist zwar in Thailand nicht üblich, aber trotzdem nehme ich keine Kleider mit. Ich habe alle meine Kleider und Schuhe bereits in Thailand und etwaige Neue kaufe ich dort.

Auf meiner Mitbringliste steht geschrieben: 2 Continental Reifen fürs Rennrad, Metall-Krüge für russischen Tee, inkl. grobkörnigen Schwarz-Tee.

Das 6-Monate gültige Zugsticket von Basel zum Flughafen Zürch und zurück habe ich bereits am Freitag geholt. 1 Stunde und 27 Minuten wird die Eisenbahnfahrt dauern.

 


Sa, 14. Okt. 2017: Letzte Ausfahrt dieses Jahr in Europa

Mein Rennrad war bereits gereinigt und für den Winter vorbereitet. Am Samstag war es jedoch derart schönes Herbstwetter, dass ich alles über Bord warf und mit Ruedi Ryser eine 57km-Runde durchs Elsass via Ferrette machte. Es war über 22ºC warm.

 


Di, 10. Okt. 2017: Es war ein Schock! Microsoft übertraf sich mit dem „Windows 10 Creator Update“

Unvermittelt wurde mein PC-Bildschirm schwarz. In einem kleinen weissen Feld stand in etwa geschrieben, dass meine persönliche Desktop-Struktur neu angepasst werde. Ich befürchtete bereits das Schlimmste und dachte an einen bösartigen Virus, den ich mir eingehandelt haben musste. Aber es war zu spät, um den PC abzuschiessen und auszuschalten. Ich ging in Gedanken meine Datensicherung durch. „Ja, es sollte alles abgesichert sein“ beruhigte ich mich und wartete ab. Zwischendurch ging ich einkaufen

Kurzum: nach gefühlten 2 Stunden wurde mir am Bildschirm in grosser Schrift mitgeteilt, dass mein PC nun mit dem „Windows 10 Creator Update“ in aktuellster Version 1703 versehen sei! Im Internet habe ich mich informiert, was mir Microsoft da aufgeladen hat: Die neueste Version des WIN-10 und zwar die vom Monat 03 im Jahre 2017, genannt Version 1703.

Mein Kommentar: Ein Frechheit, was sich da Microsoft leistete. Ich bin schon einiges gewohnt, aber ein derartiges Einwirken auf meinen PC von Aussen, war mir neu. Glücklicherweise habe ich abgewartet und das System nicht abgeschossen …. dies aber auch nur, weil ich Zeit hatte und diese Zeit nutzte, um einzukaufen. Warum informiert Microsoft nicht, bevor sie eine solche Aenderung macht und den PC rund 1-2 Stunden ausser Betrieb nimmt?


Do, 5. Okt. 2017: Zunft zu Rebleuten

Ich bin seit rund 55 Jahre Mitglied in einer Ehren-Zunft zu Rebleuten. Ich wurde mit 20 Jahren Mitglied und übernahm diese von meinem Vater, der diese Ehre aber nicht mehr erlebte, denn er verstarb im selben Jahr an einem Autounfall in England.. Meine Mitgliedschaft bestand darin, dass ich jährlich zum Zunftessen und alle paar Jahre zu einem Zunftausflug eingeladen wurde. Vorallem als junger Zunftbruder waren diese Anlässe ein grosses Erlebnis. Wir waren eine Gruppe gleichaltriger Zünfter und hielten es nicht allzu lange am Zunftessen aus. Wir machten die Bars rund um den Barfüsserplatz unsicher. So gegen 4 Uhr in der früh wankten wir dann nach Hause.

Seit ich den Winter zuerst in Spanien und dann in Thailand verbringe, habe ich das jährliche Zunftessen nicht mehr besucht. Meine Kontakte zu meinen ehemaligen Zunftbrüder blieben aus. Einzig Hansruedi F. traf ich alle paar Jahre …. auch diesen Donnerstag im Café Huguenin. Es war ein herzliches Wiedersehen. Wir hatten uns viel zu erzählen.


Mi, 4. Okt. 2017: AfD und die zwei „G“

Kürzlich schaltete ich mir einen deutschen Sender ein und meinte den Joseph Göbbels live am Radio zu hören:

  • „… dann jagen wir die Merkel …“
  • „… die Aydan Özoguzin sollte man nach Anatolien entsorgen …“
  • „… Wir holen uns unser Volk zurück …“

…oh nein, sorry, es war nur der „Josef“ Gauland, aber zum verwechseln ähnlich ! Wie man sich so täuschen kann?

 


Mein Toshiba Notebook bei der Win10 Installation

3. Okt. 2017: Ich erweckte meinen toten Toshiba zu neuem Leben?

In meiner Computer-Sammlung steht ein 5-jähriger Toshiba-Notebook, den ich vor 1 Jahr von Win-7 auf Win-10 migrierte. Er hatte ein Problem: Die Gross-/Klein-Taste auf der linken Seite der Tastatur funktionierte nicht mehr. Ich musste die ungewohnte auf der rechten Seite benutzen.

Anfänglich klappte unter Win-10 alles bestens. Ich benutzte ihn in Thailand als Fernseh-Server. Dann begannen aber die Probleme, die vermutlich von der Migration herrührten. Das Betriebssystem-Update funktionierte nicht mehr richtig. Von Zeit zu Zeit hatte ich einen Blue-Screen (=Absturz) zu beklagen, vermutlich weil der eine oder andere Treiber nicht richtig funktionierte.

Kurzum, ich entschloss mich aus dem Internet von Microsoft eine neue Version Win-10 herunterzuladen und zu installieren. Im 3. Anlauf klappte dies auch vorzüglich, indem ich Win-10 über einen USB-Stick installierte. Da Win-10 den alten Software-Key akzeptierte, musste ich auch nichts bezahlen. Nun habe ich eine saubere Win-10 Installation auf meinem Toshiba, auf die ich aufbauen und meine Applikationen installieren kann.

Ausblick: mittels einer ISO-Installation auf einem USB-Stick möchte ich Erfahrungen mit UNIX machen


So, 1. Okt. 2017: Mein üblicher Aerger mit der Schweizer Presse

Es ist schwer zu verfolgen und am eigenen Leib zu erleben, wie die Schweizer Presse sich aus eigenen Kräften kaput macht und einen Leser nach dem anderen verliert. Es ist ein leidiges Thema, über das ich schon öfters an dieser Stelle geschrieben habe. Für mich ist der Zugriff auf eine freie Presse während meinen mehrmonatigen Ausland-Aufenthalten „lebenswichtig“.

Meine favorisierten Online-Ausgaben in der Schweiz sind die NZZ, Basler Zeitung, der Bund und Tagesanzeiger. Nachdem sich einige dieser Presse-Organe mit Konkurrenten in der Schweiz zusammenschlossen haben, wird von manchen ein journalistischer Einheitsbrei angeboten. Dies ist ein grosses Aergernis. Aber ein noch grösseres Aergernis ist, dass persiodisch deren Online-Inhalte gesperrt und fürs Lesen Abo-Gebühren verlangt werden. Fr. 20.– für ein monatliches Probe-Abo scheint mir doch etwas übertrieben, weil ich ja mehrere Schweizer-Zeitungen lesen will. Eine Flat-Rate für mehrere nationale und internationale Erzeugnisse, wie sie in anderen Branchen wie in der Musik-Industrie oder sogar bei den Heftchen seit Jahren üblich ist, scheint der Schweizer Presse ein Tabu-Thema zu sein. Sie geht lieber mit fliegenden Fahnen unter.

Glücklicherweise gibt es auch eine Deutsche Presse-Landschaft mit dem Spiegel, dem Focus, der Welt und Zeit, um nur diese zu nennen. Hervorragende Erzeugnisse. Was will ich mehr? Es fehlen mir einzig die regionalen Basler Stories, die ich mir jedoch in der bz (Basellandschaftlichen Zeitung) holen kann. So nebenbei darf ich erwähnen, dass diese Zeitung mir einen hervorragenden Eindruck hinterliess. Ihr Informationsgehalt und vorallem ihr Stil gefällt mir besser, als der der SVP nahe stehende BaZ.

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Warum keine Flat-Rate, liebe Presse?

Presse und Gorbatschow

Was haben die beiden gemeinsam? Vieles! Denn der berühmte Spruch von Gorbatschow „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ dürfte auch für die schreibende Presse gelten. Ihre Auflage-Zahlen sinken dramatisch, aber sie wursteln zufrieden vor sich hin.

Als Weltenbummler wäre ich ohne Informationen aus dem Internet verloren. Ich brauche die News aus aller Welt. Sie sind mein Lebenselexier. Aber es sollte zahlbar bleiben. Nun haben viele Verlage damit begonnen, ihre Online Angebote zu sperren und für diese Dienstleistung Geld zu verlangen. Dies kann ich verstehen. Aber ihre Gebühren-Politik ist jenseits der Realität und reine Abzocke für ein reduziertes Angebot.

Die Zeitungen, die doch alles viel besser wissen, als die Politiker und Fachleute, haben diesbezüglich noch wenig Weitsicht bewiesen. Ihre Auflagen stagnieren, die Umsätze fallen in den Keller. Während es in der Musikwelt seit Jahren üblich ist,dass man durch Bezahlung von monatlichen Flat-Rates alle Arten von Musikstücken und CD’s abspielen kann, wehrt sich die geschriebene Presse mit Händen und Füssen dagegen. Bei jedem ihrer Erzeugnis sollte ich ein Online-Abo abschliessen.

Eine Frechheit dabei ist, dass sich in der Schweiz mehrere Presse-Erzeugnisse zusammengetan haben, und ihre Online-Informationen gegenseitig austauschen: So zum Beispiel die „Basler-Zeitung“, der „Tagesanzeiger“ und eine der beiden grossen Berner-Zeitungen, „der Bund“. Warum soll ich für denselben Einheitsbrei 3x bezahlen?

Wie wäre es, wenn sich alle Presse-Organe zusammentäten und eine Presse-Flat-Rate mit den wichtigsten Zeitungen anbieten würden: NZZ, Basler Zeitung, der Spiegel, Focus, die Welt, die Zeit, um nur einige zu nennen, zu einer monatlichen Gebühr. Ich wäre unverzüglich dabei. Aber in der jetzigen Situation, in der jede ihr eigenes Süppchen kocht, bin ich nicht dabei und halte mich an die noch frei verfügbaren Produkte aus anderen Ländern. Ich warte ab, bis die Auflagezahlen derart gesunken sind, dass sie sich der Not gehorchend dieser Idee einer Presse-Flat-Rate öffnen oder ihr Business schliessen müssen.


Nachtrag vom 15. Aug. 2017: Es scheint, dass sich meine Schweizer Lieblings-Zeitungen (BaZ, Tages-Anzeiger, NZZ) abgesprochen haben, und seit ein paar Tagen Geld für die Online-Ausgaben verlangen. Der Tages-Anzeiger wirbt mit Fr. 2.– für einmal Lesen. Ich werde darauf nicht eingehen und auf ausländische Angebote ausweichen. Durch meine neuen Klicks haben diese eine bessere Auslastung ihrer Werbung und damit mehr Einnahmen!

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Bye Bye „Basler Zeitung“ (BaZ)

Aerger der Woche: Bye Bye „Basler Zeitung“

basler-zeitung-logoMehr als 8 Monate im Jahr verbringe ich im Ausland und bin auf die Internet-Angebote von Presse und Fernsehen angewiesen. Jetzt ist die Online-Ausgabe der Basler-Zeitung BaZ auch kostenpflichtig geworden. Zeit um mich von dieser Zeitung zu verabschieden, denn die Online-Ausgabe ist als Gratisblatt akzeptabel, aber als kostenpflichtiges News-Medium zu teuer.

Aus meiner Sicht ist dieser Weg ein fundamentaler Fehlentscheid, denn durch weniger Leser werden auch die bisherigen Inserenten unzufrieden sein und ihre Inserate in anderen Angeboten mit mehr Lesern platzieren. Ohne Inserate keine Zeitung!

So wird das Zeitungssterben weitergehen, denn die Qualität entscheidet über „Sein und Nicht-Sein

Ergänzung vom 11. Okt. 2015:

Alternativen zur „Online BaZ“ sind die Internet-Ausgaben des Gratisblatt „20min“ oder der „Basellandschaftlichen Zeitung BZ“. Dennoch überraschend war für mich, dass die Online Baz am 10./11. Okt. 2015 unter dem Titel „Blatter-Comeback ist in Arbeit“ den identischen Artikel veröffentlichte, wie das Gratisblatt „20min“.

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Neu: Bestell den „Newsletter“ über mein Sommer-Tagebuch

newsletter-icon2Möchtest Du periodisch über alle neuen Beiträge in meinem Sommer-Tagebuch informiert werden? Dann abonniere mittels Deiner Mail-Adresse den „Newsletter-Sommer-Tagebuch“ über die Eingabemaske in der Kolonne rechts

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Zeitungen, meine Nabelschnur in die Heimat und nach Europa

zeitungenUngefähr 9 Monate im Jahr halte ich mich im Ausland auf. Im Winter 5 Monate im Fernen Osten und im Sommer 3½ Monate in Istrien. Noch vor 5 Jahren war das grosse Problem meines Aufenthaltes in Thailand, dass ich während 5 Monaten von jedwelcher Information aus meiner Heimat abgeschnitten war. Ich kam zurück und stellte zum Beispiel fest, dass sich die Schweizer Regierung verändert hatte.

Seither verfüge ich aber über einen festen Internet-Anschluss sowohl in Thailand als auch in Istrien ab Campingplatz. So habe ich Zugriff auf die deutschsprachigen Fernsehsender, als auch auf eine grosse Reihe von Zeitungen, die ich gerne ab meinem Notebook und Smartphone lese. Sie geben mir die Basis für meine oft kritischen Kommentare zum Geschehen in- und ausserhalb der Schweiz

  • Die „Neue Zürcher Zeitung (NZZ)“ ist eine wirtschafts-nahe Zeitung mit sachlich fundierten Themen und Informationen aus aller Welt. In dieser Zeitung gibt es wenige Sensations-Meldungen zu lesen, dafür umsomehr sachliche, politische und wirtschaftliche Informationen.
  • Selbstverständlich darf die „Basler Zeitung (BaZ)“ in meiner Sammlung nicht fehlen. Sie ist zwar seit ein paar Jahren nahe der populistischen SVP angesiedelt und arbeitet mit der Zürcher Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ zusammen, aber es gibt in Basel keine Alternative dazu. Sie orientiert mich sowohl über die Geschehnisse in meiner Heimatstadt als auch über die weltweiten Ereignisse. Auch die BaZ ist eine meinungsbildende Zeitung.
  • Ein totaler Gegensatz zu den beiden vorigen Titeln bildet der „Blick“ mit den grossen roten Buchstaben und den vielen Bildern. Es ist eine Mickey-Mouse Zeitung ohne eigene fundierte Meinung. Sie berichtet zum grössten Teil von Unglücken und Sensationen, früher sagte man dem „Unglücksfälle und Verbrechen„. Blick berichtet sowohl von der ermordeten Freundin XY aber auch von der Katze, die von der Feuerwehr gerettet werden musste; bis zur alten Frau, die ihre Ersparnisse verlor. Die Stärke vom Blick aus meiner Sicht liegt in der Sport-Berichterstattung und deckt dort meine Interessen ab.
  • Der beiden deutschen Magazine „SPIEGEL ONLINE“ und „FOCUS“ berichten über die Geschehnisse in Deutschland und der restlichen Welt. Für mich eine Fundgrube an Hintergrundinformationen
  • Die beiden deutschen Tageszeitschriften „Die Welt“ und „Die Zeit“ mag ich, weil sie aus 2 unterschiedlichen politischen Richtungen das Tagesgeschehen kommentieren.
  • Die Illustrierte „Stern“ lese ich gerne, weil sie etwas extreme Meinungen vertritt und damit zum Nachdenken anregt.

Es fällt Euch bestimmt auf, Oesterreich ist in der Liste meiner bevorzugten Zeitungen nicht vertreten. Ich muss gestehen, ich finde in diesem Land keine Zeitung, die über europäische oder globale Ereignisse objektiv informiert und auch eine durchdachte Meinung hat.

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