Tag: Kosovo

Juli 2018: „Live Ticker“ vom Basler Max

+++ kein Brot! +++ Kosovo/Pristina +++ Trump +++ Spritzen gegen Moskitos +++ Zeitungssterben +++ Internet +++ Seehofer +++ Kosovo +++

30. Juli: Kroatische Marktwirtschaft im Konzum

„Kein Brot!“ meldet die Verkäuferin des Konzum Lebensmittelgeschäftes auf dem Campingplatz. Und dies erlebte ich nun bereits zum zweiten Mal hintereinander. Scheinbar hat der Bäcker bereits genug Geld verdient. Das Interesse und die Zuverlässigkeit werden heruntergefahren. Der Kunde ist nicht mehr König. Er muss warten. Dieses Phänomen, genügend Geld verdient zu haben, war früher zu Jugoslavien-Zeiten  gang und gäbe. Auch in Restaurants, die nur noch schludrig bedienten. Scheinbar holt uns diese Vergangenheit wieder ein.

27. Juli: Zurück in Istrien

Ich war ein paar Tage im Kosovo und bin nun wieder zurück. Im Kosovo verbrachte meine Tochter ihre Ferien und feierte mit mir und 175 Gästen ihren 20. Hochzeitstag, ihren 40. Geburtstag und meinen 75-Geburtstag. Es war ein unvergesslicher Abend. ich werde darüber mit vielen Bilder berichten.

17. Juli: Die USA leisten sich den grössten Idioten als Präsidenten

Donald Trump ist, das wissen wir nun wirklich, der unfähigste Präsident, den Amerika je hatte. Nachdem er  vor wenigen Tagen seine Nato-Partner in Brüssel zur Schnecke machte, und Putin in den höchsten Töne lobte. Es scheint eine verkehrte Welt zu herrschen. Er fühlt sich am wohlsten mit den grossen Diktatoren und Herrscher dieser Welt, zu der auch sein Nordkoreanischer Freund Kim Jong-Un gehört.

Das allerschlimmste ist aber, dass rund die Hälfte der Amerikaner zu seinen Anhängern gehören, was mich eigentlich nicht überrascht, denn das Niveau der Amis war bereits vorher bedenklich.

Spritzen gegen Moskitos (ohne Vorwarnung)

Für Valamar und Solaris  ist die  Gesundheit der Gäste kein grosses Anliegen. Heute Montag, 16. Juli früh-morgens nach Tagesanbruch haben sie den Campingplatz mit Insekten-Killer eingenebelt und dies ohne Warnung und Vororientierung der Gäste. Die Polster auf den Stühlen, die zur Trocknung aufgehängten Badetücher, die Kinderspielsachen… alles wurde mit dem „Insektizid“ belegt!

Kopfschütteln! Es fehlt einfach an Professionalität des Personals

Bem: Ich gebe es zu, ich wusste um dieses Vorhaben, weil ich es irgendwie ahnte, dass da etwas in der Luft hing,  und vor eon paar Tagen an der Rezeption nachfragte. Ich habe meine Freunde um mich herum alarmiert!

Zeitungssterben

Ihr kennt meinen Kampf gegen die Presse und vorallem gegen die übermässigen Monatsgebühren bei ihren Internet-Ausgaben. Imme mehr Verlage (BaZ, Tagesanzeiger, Bund, NZZ etc) schränken ihr kostenloses On-Line-Angebot ein und bieten einen Einheitsbrei an. Keine kommt auf die kreative Idee einer „Flat-Gebühr für mehrere Zeitungs-Angebote“ wie sie in der Musik-Industrie schon lange üblich ist.

Ich bin nicht bereit, diese Horror-Abos zu bezahlen, nutze derweil die immer noch vorhandenen Gratis-Angebote und warte ab, bis die überlebenden Verlage in eine Flat-Rate einwilligen.

4. Juli: Internet auf Solaris

Es funktionierte bisher recht gut, oft auch stockend. Aber heute Vormittag muss ein IT-Mann von Valamar ein Programm zur Anmeldung auf das System geladen haben. Seither verzweifeln viele Camper. Vorhin waren mit mir 10 Betroffene an der Rezeption, weil sich die Anmeldungs-Maske blockierte. Die Dame an der Rezeption war sichtlich genervt. Sie hat auszubaden, was ein anonymer IT-Mann ausprobiert hat.

Schlussendlich habe ich die Lösung des Problems gefunden: Das Smartphone ausschalten resp. runterfahren und wieder hochfahren.

2. Juli: Mein Rat an den Horst Seehofer

Meine Meinung ist zwar nicht gefragt, aber Deine Art zu politisieren kotzt mich an:

Lieber Horst,

Trete zurück, Du hast bereits zuviel kaputt gemacht. Deine erpresserische Sturheit hat Dich disqualifiziert. Mit Erpressern darf man sich nicht einlassen. Man muss sie aus dem Verkehr ziehen. Du hast Bayern, der CDU/CSU und auch ganz Deutschland unermesslichen Schaden zugefügt und die AfD mit Deinem Stunk gestärkt.

Mit kritischen Grüssen aus der Schweiz

Nachtrag vom 3.7.2018: Kopf schütteln über Deutschland. Unbegreiflich! Die Merkel lässt sich mit ihrem Erpresser ein. Einer, der sie gedemütigt und vorgeführt hat. Armes Deutchland. Die AfD wird es freuen. Die CDU/CSU ist ihr grösste Wahlhelfer. Wie werden die bayrischen Wähler entscheiden?

Flug in den Kosovo

Nun ist es fix: Meine Augenkrankheit hat mir einen Strich durch meine Kosovo-Planung gemacht. Ich musste den Flug um ein paar Tage verschieben, denn ich muss mir am ursprünglichen Flugtag die monatliche Spritze in Basel  abholen. Gesundheit geht vor.  Ich fliege wie in der Vergangenheit ab dem Flughafen Ljubljana nach Pristina und zurück.

  • Hinflug am Sonntag, 22. Juli: Abflugszeit 12:20, Ankunft in Pristina 13:40 Uhr
  • Rückflug am Freitag, 27. Juli: Abflug ab Pristina um 15:10, Ankunft in Ljubljana um 16:30 Uhr

Mein Auto parkiere ich via „http://parkcloud.com“ im Hotel Dvor Jezersek rund 2 km vom Flugplatz entfernt und bezahle dafür Euro 20.

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27. Juli 2018: Bericht über meinen 5. Aufenthalt im Kosovo mit 175 Gästen an einer grandiosen „Jubiläumsparty“

Die Hochzeits- und Geburtstagsparty von Daniela und Eshref

Als Daniela und Eshref am 28. August 1998 im st. gallischen Abtwil heirateten, ging es in meinem Inneren auf und ab. Ich strahlte nicht das aus, was ein glücklicher Vater normalerweise ausstrahlt. In der Zwischenzeit bin auch ich glücklich über die Partnerwahl von Daniela und Eshref geworden. Ich lernte in Eshref einen lieben und sympatischen Schwiegersohn kennen.

Vor 2 Jahren, als ich das letzte Mal im Kosovo weilte, entstand während einer der täglichen Tee-Stunden auf dem damals neuen Sitzplatz der Plan, den 20. Hochzeitstag von Daniela und Eshref als 2. Hochzeitsfest zu feiern und dies im Kosovo mit all den hiesigen Verwandten und albanischen Freunden.

Bereits zum 5. Mal flog ich in diesem Jahr in den Kosovo und auch diesmal stand ein grosses Fest auf dem Programm. Wir feierten mit 175 Gästen den 20. Hochzeitstag meiner Tochter Daniela mit ihrem Eshref, ihren 40. und auch meinen 75. Geburtstag.

Für die Kosovaren ist es von besonderer Bedeutung, wenn ein Familien-Oberhaupt sie besucht. Diese Tradition kennen wir im westlichen Europa nicht mehr. Hier in der Schweiz bin ich der Max und nichts mehr. Im Kosovo hingegen werde ich von den Jungen und Alten der dortigen Grossfamilien ehrenvoll und respektvoll behandelt, und zum einheimischen Oberhaupt plaziert. Das Wort „Respekt“ wird immer wieder ausgesprochen. Ein ungewohnte Art der Ehrerbietung, die ich erlernen musste.

Auch diesmal habe ich die Tage genossen. Ich war ein Gast und lebte das Gast-Sein aus. Ich fühlte mich wohl in Shushica unter der Krasniqi-Familie. Es wird nicht mein letzter Besuch sein!

Es ist vollbracht. Mein illustrierter Bericht ist lesebereit

Es dauert immer eine Weile, bis ich einen eigenständigen Bericht über ein grösseres Erlebnis wie den diesjährigen Kosovo-Aufenthalt veröffentlichen kann. Der Text muss stimmen und dazu auch die Auswahl der Fotos. Auf meinen Bericht gelangst durch Anklicken des folgenden Links:

Mein Bericht:  „Juli 2018: Mein 5. Kosovo-Aufenthalt mit der grossen Jubiläums-Party

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April 2018: Live-Ticker vom Basler Max

Mein Gepäck für Istrien +++ Kutteln +++ CPC-Ausfahrt +++ Umbau meines Bades +++ Kosovo +++ Augen-Erkrankung +++ Die Lügen der Amis +++

2. Spritze gegen meine Augenerkrankung

Am Donnerstag, 26. April erhielt ich in der VISTA-Augenklinik meine 2. Spritze.  „Good News“ vom Augenarzt. Scheinbar reagiere ich positiv auf die lebenden Zellen, die mir mit der 1. Spritze ins Auge injiziert wurden. Die „Wölbung“ in der Makula  hat sich bereits etwas zurückgebildet. Aber es sind noch einige Injektionen notwendig.

Mein Gepäck für Istrien und Piemont

Als Single bin ich ein Profi. Ich habe alles im Griff. Beim Einpacken von Kleidern stosse ich jedoch schnell an meine Grenzen. Ich kann mich nur schwer einschränken. Ich stelle meine schönsten Kombinationen in allen passenden Farben zusammen, bräuchte dazu aber ein viel grösseres Auto! … Dagegen habe ich jetzt eine Technik entwickelt. In den Tagen nach dem ersten Zusammenstellen reduziere ich die Stapel sukzessive um die Hälfte. Auch wenn es weh tut!

Packen nach der ersten Runde

21. April 2018: Kutteln und Kalbskopf bei Karli und Heidy

Kutteln im Rest. „Zum eisernen Felsen“

Wer kennt nicht diesen Geheimtip in der Gourmet-Szene? Ich habe Karli/Heidy versprochen, nichts davon zu verraten. Daran werde ich mich halten.

Sie haben mich zu diesem leckeren „Arme-Leute-Essen“ eingeladen. Nach dem gemütlichen Apéro auf der heimeligen Terrasse habe ich mich von meiner besten Seite als hungriger Gast gezeigt und auch den nächsten Gang nach den Kutteln, nämlich den Kalbskopf genossen. Mein Magen war kurz vor dem explodieren. Schwangerschafts-Streifen konnte ich nur vermeiden, indem ich auf dem Heimweg bis zum 2er-Tram zu Fuss ging.

 

Mi, 18. 4. 2018: CPC-Ausfahrt ins Elsass

18. April 2018 Ausfahrt Rennrad Max

17 Fahrer trafen sich bei warmem Frühlings-Temperaturen in Therwil zu einer 80km Ausfahrt ins Elsass. Für einige war das angeschlagene Tempo zu hoch, denn anfang Saison fehlt es an der Kondition. Auch ich war schön kaputt, als wir zum AbschlussTrunk in Therwil eintrafen. Aber das Wetter war Spitze. Der Thermometer stieg auf über 25ºC.

Umbau Schafmattweg 13

Hier wohne ich seit Oktober  2002. Das Haus ist um die 40-50 Jahre alt. Ein grösserer Umbau steht bevor. Die Wasser- und Abwasser-Leitungen der nördlichen Haushälfte müssen ersetzt werden. Sie sind durchrostet und drohen zu platzen, wie ich es im vergangenen Jahr in meinem Schlafzimmer erleben musste.

Mitte Mai geht es los. Ich bin in dieser Zeit zur Freude des Hauseigentümers Nicki Th. in Istrien. So kann er ungehindert mein Bad und die benachbarte Toilette umbauen.

17. – 27. Juli 2018: Kosovo

Eine grosse Familien-Party mit gegen 200 Personen wird im Juli im Kosovo stattfinden. Meine Tochter Daniela feiert ihren 20. Hochzeitstag und ihren 40. Geburtstag, und dazu als Krönung feiere ich meinen 75. Geburtstag. Heute am 12. April habe ich mein Flug-Ticket ab Ljubljana nach Pristina für Euro 223 gebucht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden dort unten.

Meine Augenkrankheit

Kurz nach Ostern, am 4. April erhielt ich die Diagnose: Ich leide unter „feuchter Makula-Degeneration„! Es war ein Schock.. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich davon wieder etwas erholt und mein Leben in den nächsten Monaten bereits umgeplant, denn ich werde mir  jeden Monat eine Spritze in mein linkes krankes Auge verpassen lassen müssen.  Ich werde trotzdem Ende April nach Istrien fahren, aber eben monatlich kurz nach Basel zurückkehren, um eine Spritze zu fassen.

Meinen nächsten Thailand-Aufenthalt habe ich einstweilen aufs Eis gelegt, denn das Reisedatum hängt vom  Erfolg meiner Spritzen ab. In der Zwischenzeit kläre ich ab, welche Thai-Spitäler solche Eingriffe vornehmen.

Wie beeinträchtigt mich diese Krankheit? Ich sehe mit dem linken Auge die geraden Linien etwas gekrümmt und die Umwelt leicht getrübt, wie wenn ich mit offenen Augen im Meer schwimmen würde. Im täglichen Leben schränkte mich diese Krankheit nicht ein. Ich kann Autofahren, Spazieren, Fotografieren etc. Einzig beim Lesen und beim Arbeiten am PC brauche ich eine Brille, weil mein rechtes gesundes Auge nach meiner grauen Star Operation auf Weitsicht eingestellt wurde.  Es ist nun,  als hätte ich Altersfehlsichtigkeit und benötige eine Lesebrille mit +2.5 Dioptien.

9. April 2018: Max am Notebook PC

Sie lügen wieder! Ich meine damit die Amis

Wer erinnert sich nicht an die Lüge der USA, als sie im 2003 sog. Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen in Irak vorlegten und damit ihren Angriff auf dieses Land begründeten! Seither haben sie in meinen Augen ihre Glaubwürdigkeit verspielt! Mit Trumps Lügen und Unberechnebarkeit ist deren Zuverlässigkeit noch tiefer in den Keller gerutscht.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht !

Ich bin beileibe kein Freund des syrischen Dikatators Assad, aber so blöd ist er wiklich nicht, wie die Amis und die Engländer behaupten, dass er wenige Stunden vor der endgültigen Uebernahme der Stadt Duma  Chlorgas eingesetzen haben soll, und dies gegen das eigene Volk. Für ihre Behauptungen haben die Amis auch keinen einzigen Beweis. Ich denke eher an eine Kriegslist der Gegner, die auf diese falsche Reaktion der Amis und Engländer zu hoffen. Chlorgas ist nämlich leicht erhältlich und einsetzbar. Krieg ist ein grausames Geschäft!

In der Nacht vom 13. /14. April haben die Amis mit Unterstützung der Engländer und Franzosen mit über 100 Raketen und Marschflugkörper syrische Lagerstätten von Chemie-Kampfstoffen und Produktionsstätten bombardiert. Aus meiner Sicht eine krimineller Plan oder ein Reinfall, denn Volltreffer auf Lagerstätten hätten unweigerlich tödliche Chemie-Kampfstoffe freigesetzt. Davon wurde aber nichts berichtet, weder von den Amis noch den Syrern.

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11. April 2018: Zu Besuch bei meiner Tochter Daniela

Ich treibe mich in der ganzen Welt herum. Im Juli auch wieder während 10 Tagen  im Kosovo, wo meine Tochter Daniela mit ihrem Eshref und ihren Kindern Anina und Leon ihre Ferien verbringen. Sie haben sich dort in Sushica, unweit der Hauptstadt Pristina ein eigenes schönes Haus gebaut.

v.l.n.r. Anina, Daniela, Eshref und Leon

Die 4 wohnen die übrige Zeit aber in der Ost-Schweiz in  Wil (SG). Zweimal im Jahr, sobald ich zurück in der Schweiz bin,  besuche ich sie. Dann werde ich verwöhnt mit meinen Lieblingsspeisen.

Vergangene Woche war es wieder soweit. Zum Mittagessen trudelte ich ein. Es gab gefüllte Peperoni, Leber Burek und als Dessert eine Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren, sowie Orangen-Tiramisu.  Daniela kochte wie immer und absichtlich zuviel, damit ihr armer Vater auch in den folgenden Tagen zu Hause nicht verhungern muss. Diesmal füllte sie mir 5 Plastik-Behälter auf.

Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren

 

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Mein Bericht „Juli 2016: zum 4. Mal im Kosovo“ ist geboren

27. Juli 2016: Synet Leon im Kosovo: Familie Krasniqi und Max

Klick auf dieses Bild und Du gelangst zu meinem Erlebnis-Bericht

Im Juli 2016 besuchte ich zum 4. Mal den Kosovo. Rückblickend waren es sehr anstrengende aber auch wunderbare Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Alle meine Erlebnisse beschreibe ich in meinem Reisebericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

 

 

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19. – 28. Juli: Ich war mal kurz weg – im Kosovo

Respekt gegenüber den „Alten“

Nach 2003, 2007 und 2015 machte ich mich dieses Jahr zum vierten Mal auf in den Kosovo zu den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela, die zu dieser Zeit mit ihrem einheimischen Mann Eshref und den beiden Kindern Leon und Anina in Sushica in den Ferien weilte. Auch dieses Mal war wiederum viel los. Ich war jeden Abend todmüde ob der vielen Erlebnisse.

Rückblickend waren es sehr anstrengende Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Zu diesem Respekt gehörte es auch, dass ich das Schlafzimmer von Leon benutzen durfte, derweil er zu seiner Schwester hinüber und auf einem Schlafsofa schlafen musste. Leon hatte zu keiner Zeit auch nur die geringste Andeutung gemacht, dass er wegen mir während seiner Ferien aus seinem Buben-Zimmer ausquartiert wurde.

Immer war etwas los. Entweder sass man mit der engeren Familie beim russischen Tee zusammen oder war inmitten des gesamten Clans beim Grillieren oder an einer grossen Party. Ich erinnere mich nur an einen Abend, an dem wir im engeren Familien-Kreise zusammen sassen und wenig los war. Die meisten Abende waren sehr anstrengend. Dann sassen die Familien zu 20 oder mehr zusammen und erzählten sich gegenseitig lustige Geschichten in albanischer Sprache. Ich verstand dabei kein Wort und kämpfte oft gegen den Schlaf. Diese Momente waren mühsam.  Einmal verzog ich mich ins Zimmer, ohne dass es die meisten bemerkten, während der Rest bis am Morgen gegen 2 Uhr zusammen lachte und schlussendlich noch 3 frisch geschlachtete Hühnchen assen.

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Mehr über meine Erlebnisse findest Du in meinem Bericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

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10. – 21. Juli: Besuch und Reise durch Kosovo und Albanien

Kukes ist der Zoll zwischen Albanien und Kosovo

Kukes ist der Zoll zwischen Albanien und Kosovo

Nach 2003 und 2007 machte ich mich dieses Jahr zum dritten Mal auf in den Kosovo zu den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela, die mit ihrem einheimischen Mann Eshref und Familie in Sushica in den Ferien weilte. Dazwischen machten wir als Ueberraschung einen 3-tägigen Ausflug nach Velipoj in Albanien mit Ferien am Meer.

Der Ramadan und der abschliessende Bajram bildeten den Mittelpunkt meines diesjährigen Aufenthaltes. Es war spannend, den Ablauf dieser Feierlichkeiten einer fremden Kultur zu erleben.

⇒ Link zu meinem Erlebnis-Bericht

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12. April: Heute war Buchungstag

Es gibt den Mutter- und den Vatertag, auch den Mittag und Samstag. Aber was ist ein „Buchungstag“?

Ich habe heute früh die Flüge in den Kosovo und nach Thailand gebucht !

Kosovo im Juli 2015

Ich war bereits im 2003 und 2007 im Kosovo. Am Freitag, 10. Juli werde ich ein 3. Mal in den Kosovo in das Land meines Schwiegersohns Eshref fliegen und die Fortschritte in diesem gastfreundlichen Land beobachten. Ich freue mich darauf

  • Hinflug mit Adria Airways JP838 ab Ljubljana: Freitag, den 10. Juli um 13:45 Uhr, Ankunft um 15:15 Uhr in Pristina
  • Rückflug mit Adria Airways JP839 ab Pristina: Dienstag, den 21. Juli um 15:55 Uhr, Ankunft um 17:20 Uhr in Ljubljana
  • Kosten Flugticket: Fr. 313.– Economy Klasse

Thailand vom 15. Okt. 2015 – 16. März 2016swiss_airline

Bereits zum 8. Mal geht es im kommenden Winter wieder nach Thailand. Wie gewohnt reise ich Mitte Oktober nach Bangkok.

Ich fliege dieses Mal mit der Swiss ab Zürich, obwohl ich den Rückflug tagsüber machen muss. Es ist für mich ein Unterschied, ob ich für den Non-Stop-Business-Flug  Fr. 3’200.– oder über Fr. 5’300.– bei Thai Airways bezahlen muss.

  • Hinflug mit Swiss LX180 ab Zürich: Mittwoch, 14. Okt. um 17:45 Uhr, Ankunft am Donnerstag, 15. Okt. um 09:30 Uhr in Bangkok
  • Rückflug mit Swiss LX181 ab Bangkok: Mittwoch, 16. März 2016 um 13:05 Uhr, Ankunft am selben Tag um 19:30 in Zürich
  • Kosten Flugticket: Fr. 3’207.– für Business-Class

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