Tag: Camping

13. Aug. 2019: Impressionen vom Abbau des Vorzeltes

Ich weile jedes Jahr um die 100 Tage in Istrien und bewohne hier auf dem Campingplatz Solaris einen grossen fast 6 m langen Wohnwagen samt Vorzelt. Aus diesem Grund ist auch mein Vorzelt besser ausgebaut, als bei einem normalen Ferien-Camper. Der Wohnwagen ist mein Aufenthaltsraum, sobald ich mich nicht draussen an der frischen Luft aufhalte. Im Vorzelt befindet sich die Kücheneinrichtung samt Waschmaschine und Tablar-Gestellen.

Mein Material-Wohnwagen

Während andere ihr ganzes Camping-Mobiliar samt Schränke, Tiefkühler etc im Wohn-Wohnwagen verstauen müssen, ist meiner immer bezugsbereit, wenn ich anfang Saison ankomme

Seit dem Debakel mit dem mobilen Vorzelt bin ich stolzer Besitzer eines grossen Materials-Wohnwagens. Ihr erinnert Euch, dass ich vor etwa 3-4 Jahren einen neunen Wohnwagen kaufte und den alten aushölte, um ihn als mobiles Vorzelt zu benutzen.. Ich wollte kein Vorzelt mehr aufstellen. Mündlich wurde mir dies von der Campingleitung zugesagt, aber nicht schriftlich !!!!

In meinen Mat.- Wohnwagen links wird all mein Camping-Material aus dem Vorzelt eingelagert.

Nun dient er mir als Material-Wohnwagen und als Unterkunft für meinen angeheirateten Enkel Philip samt Familie, sobald er hier Ferien macht.

Die Innereien meines Vorzeltes lagere ich eigenhändig im Material-Wohnwagen. Einzig bei der Wasch-Maschine bin ich auf die Hilfe einer weiteren Person angewiesen. In den Mat.-Wohnwagen kommen auch das Sonnensegel und das Vorzelt samt den Stangen.

Abbau des Vorzeltes durch Beni und Klara

Seit ein paar Jahren lasse ich mein Vorzelt von Klara und Beni auf- und abbauen. Mein Rücken mag dieses Auf und Ab, bis das Vorzelt steht, nicht mehr bewältigen.

Für den Aufbau des Vorzeltes inkl. Sonnensegel brauchen sie etwa 1-2 Stunden. Für den Abbau jedoch gegen 3 Stunden, weil alles sauber geputzt werden muss. Ich selber habe dies nie derart genau genommen.

Am Donnerstag, 15. Aug. um 5 Uhr war Tagwache und um 7 Uhr startete ich die 830km in Richtung Basel, wo ich 10 Stunden später auch eintraf.

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Mein Gourmet-Frühstück

Morgenstund hat Gold im Mund

Ein neuer Tag beginnt. Die Sonne leuchtet durch die Olivenbäume. Die Morgen-Toilette ist erledigt. Ich bin frisch rasiert. Nun lese ich im Internet die neuesten Neuigkeiten, vorallem aus deutscher Presse. Die Schweizer Zeitungen haben sich abgeschottet und verlangen Abo-Gebühren zwischen 20-40 Franken je Monat und Erzeugnis. Die spinnen wohl! Ein Aergernis, aber davon an anderer Stelle.

Ein 3-Gänger als Frühstück

Nun bereite ich mein Frühstück vor. 3 Gänge sollen es werden:

  1. Ein feiner Nespresso-Kaffee
  2. Ein Doppel-Spiegelei mit gebratenen Speck-Tranchen
  3. Brötchen mit Erdbeer-Konfitüre aus meiner eigenen Küche

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Juni 2019: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Huawei +++ Frauenstreik +++ Rad-Training +++ Sommer-Wetter +++ Dumb Trump +++ Ballermann auf Lanterna/Solaris +++

30. Juni 2019: Ich bin Huawei- resp. Honor-Fan

Ich bin seit etwa 2 Jahren Besitzer eines Huawei und Honor-Handys. Ich bin vorallem mit meinem „Honor 9“ sehr zufrieden, denn die Preis/Leistung bei etwa 230 Euro stimmt. Soeben wurde das Android-Betriebsystem wiederum aktualisiert.

Was war wohl der Grund, dass „Dumb Trump“ das technische Embargo gegenüber Huawei aufgegeben hat? Ich vermute, er hat entweder seinen grossen Fehler für seine eigene Wirtschaft eingesehen oder die Chinesen konnten ihn anlässlich des G20-Treffens in Osaka massiv unter Druck setzen.

Streik der Frauen für Gleichberechtigung

Am 14. Juni streikten die Schweizer Frauen für Gleichberechtigung. Aufgerufen von linken Organisationen und Frauenrechtlerinnen verliessen 100’000e Frauen ihre Arbeit und protestierten für eine Gleichberechtigung. Gestern am 24. Juli sind 9’800 Rekruten in die Rekrutenschule eingerückt. Unter ihnen 138 Frauen. Wie war dies mit der Gleichberechtigung?

Rad-Training

Zwei bis 3x die Woche mach ich mit dem Mountain-Bike meine 48km-Runde mit je 530m Höhendifferenz. Nach 2 Monaten Nichtstun, weil es regnete oder kalt war, habe ich mein Training wieder aufgenommen. Ich musste praktisch bei Null beginnen. Nach der ersten Ausfahrt war ich kaputt, nun nach der 5. Fahrt geht es bereits leichter, aber ich bin noch weit entfernt von meiner letztjährigen Fitness.

2. Juni 2019: Mein Mountainbike

Sonnenschein

Seit der letzten Mai-Woche herrscht auf Solaris resp. Istrien Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Vorbei sind die Regenwochen, wie ich sie hier noch nie erlebt hatte.

Seit dem 24. Juni herrschen auch in Istrien Sommerhitze mit Temperaturen über 30 Grad Celsius

„Dumb Trump“ zerstört Apple (Stand 4. Juni)

Der dümmste Politiker aller Zeiten ist auf bestem Weg, das amerikanische Flaggschiff und Technologie-Unternehmen „Apple“ zu zerstören oder wenigstens massiv zu beschädigen, als er vor ein paar Wochen Zölle auf elektronische Produkte aus China erhob und gleichzeitig HUAWEI auf die Schwarze Liste setzte . Der „oberste Trottel der USA“ wusste leider nicht, dass 90% der Apple-Komponenten und dessen Fertigung zum endgültigen Apple-Produkt aus China kommen. Die Zeche für die teureren Apple-Phones zahlen somit seine amerikanische Wähler. Blöd gelaufen!

Es könnte noch blöder laufen, wenn die Chinesen ihrerseits als Gegen-Massnahme die Zölle auf die sog. „seltenen Erden“ gegenüber den USA massiv erhöhen werden. Diese werden in den meistern IT-Komponenten benötigt und China ist darin Marktführer.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass „Dumb Trump“ vor den Chinesen zu Kreuze kriechen muss, um seine IT-Industrie zu retten.

Etwas ähnliches läuft in Mexiko ab. Auch den Mexikanern will er für alle Produkte, die sie nach USA einführen, hohe Zölle erheben. Er hat leider auch hier Pech, denn die amerikanische Auto-Industrie hat grosse Teile der Produktion nach Mexiko ausgelagert. Und wer zahlt nun die Zeche? Die amerikanische Bevölkerung….. aber die haben ja Trump nach der Devise „Die Dummen wählen den Dümmsten“ gewählt.

3. Juni: Der erste Ballermann auf Lanterna/Solaris ist vorbei

In der Tat entwickelt sich die Lanterna/Solaris-Halbinsel immer mehr zum europäischen „Ballermann“ und löst damit Mallorca ab. Seit dem Himmelfahrtstag 30. Mai bis 2. Juni feierten gegen 4’000 Jugendlicher „Das Festival der elektronischen Untergrund Musik„.

Auf Solaris waren wir einzig vom Gedröhne der Bässe betroffen, wobei diese tagsüber auszuhalten waren. Nachts brauchte es einen guten Schlaf. Es war jedoch nicht so schlimm wie vor Jahren, als die Aussenwände der Wohnwagen vibrierten.

Zu Ferien- und Hauptsaison zwischen dem 24. Juni und dem 6. Juli findet dann die grosse „Jugendparty X-JAM“ statt. Jugendliche aus ganz Europa werden anreisen, um ihren Schulabschluss zu feiern. Vielen genügen die grossen Party-Disco-Anlagen nicht. Sie bringen ihre eigenen Stereo-Sound-Anlagen mit und machen Parties in ihren Appartments. Viele ersaufen in ihren ersten Bierrausch. Während zweier Wochen wird die ganze Lanterna/Solaris-Halbinsel lahm gelegt sein. Ich weiss aus den Vorjahren, Glas-Scherben und kaputte Infrastruktur bleiben als Andenken zurück. Für Valamar sind die Einnahmen wichtiger als das Wohl der vollzahlenden Camping und Hotel-Gäste. „Kopf schütteln!“ Ich empfehle, die ganze Halbinsel Lanterna/Solaris weitläufig zu umfahren. Auch ich werde zeitweise dem Trubel entfliehen und ausserhalb bei Freunden übernachten.

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6. – 8. Mai: Wohnwagen inkl. Vorzelt aufgestellt

Camping startet immer mit Arbeit: Der Wohnwagen muss an Ort und Stelle aufgestellt und das Vorzelt samt Sonnensegel installiert werden. Dies ist harte Arbeit. Die Muskeln und vorallem der Rücken schmerzen. Seit ein paar Jahren lasse ich dies durch die Einheimischen Klara und Beny machen.

Am Montag, 6. Mai (=Tag 1) fuhr ich in 9 Stunden die 825 km von Basel nach Istrien. Meinen Wohnwagen brachte mir Tomy aus seinem Depot. Ich manöverierte ihn mit Hilfe des „Movers“ in die endgültige Position zwischen die Olivenbäume. Der „Mover“ ist ein elektrischer Antrieb auf die beiden Räder des Wohnwagens. Ich musste nun noch den Wohnwagen saugen, von den Spinnennetzen befreien, die sich im Laufe des Winters angesammelt haben, und das Bett neu anziehen. Mein Wohnwagen war schlafbereit!

7. Mai 2019: Umgebung auf Solaris

Am Tag 2 versorgte ich nur die Kleider und Lebensmittel, installierte die Kaffee-Maschine und deckte den Vorplatz fürs Vorzelt mit zwei Planen ab. Dann nahm ich mir erstmals Zeit, mich auf dem Liegebett unter dem Olivenbaum auszuruhen und die warme Sonne zu geniessen.

Am 3. Tag, dem Mittwoch 8. Mai, kamen Klara und Beny, um das Vorzelt samt Sonnensegel aufzubauen.

Nach nicht einmal 2 Stunden haben Klara und Beny das grosse Vorzelt und Sonnensegel aufgebaut und am Boden verankert.

8. Mai 2019 – Mein Wohnwagen ist bereit fürs Camping

Und am 4. Tag (Mittwoch auf Donnerstag) schüttete es in Strömen. Das vorbereitete Wassergraben funktioniertenicht optimal. Leider floss Wasser unter den Plastikboden, sodass es nun unter dem Boden sehr matschig war. Aber der Innen-Boden blieb trocken.

9. Mai 2019: Es regnete – Wassergraben

Aber auch Regen kann schön sein. Im Wohnwagen ist es warm. Der Fernseher und das Bett laden ein zum zum relaxen.

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Der Horror mit meinen beiden Wohnwagen geht weiter

Ihr erinnert Euch bestimmt an das Drama im Kiwi-Depot letztes Jahr, als ich einen meiner zwei Wohnwagen suchen musste, weil das Depot ihn nicht mehr fand. Daraufhin habe ich das Depot gewechselt und mich dem Tomislav Suflaj im Depot „Mar-Adria“in Rogovici anvertraut. Er war ein netter Kerl. Ich vertraute ihm.

Visitenkarte

Dies sollte wohl ein Fehler gewesen sein. Als ich an Weihnachten dem Tomislav meine besten Wünsche via SMS übermitteln wollte, kam die Meldung zurück: „Diese Nummer ist ungültig und nicht mehr in Betrieb„. Auch auf seiner Mail-Adresse antwortete er nicht. Ich war schon etwas beunruhigt, legte aber meine Sorgen zur Seite. Dies änderte sich aber, als der Holländer Ralph K, sich beim mir am 6. Jan. 2019 über WhatsApp meldete und mich nach meinem Kontakt zu Tomislav fragte. Er sei verzweifelt, denn er habe ihn bereits für ein Schutzdach über seinen Wohnwagen bezahlt, aber finde keinen Kontakt zu ihm. Ralph K. fuhr in der Folge im März von Holland nach Istrien, um den Tomislav zu finden und zu überprüfen, ob sein Wohnwagen noch dort stehe. Er kam mit der Nachricht zurück, dass das Depot offen, also ungeschützt war. Meine beiden Wohnwagen habe er inmitten anderer Wohnwagen entdeckt.

Wenigstens standen die Wohnwagen noch in Rogovici und waren nicht gestohlen. Ich redete mir ein, dass Tomislav bestimmt irgendwo im Ausland arbeite und deswegen seine kroatische Handy-Nummer nicht mehr benutzen könne. Ich beruhigte Ralph, dass sich Tomislav bestimmt Anfang April melden werde.

Mitte April wurde es nun aber auch mir zu bunt, denn von Tomislav keine Spur. Nun war auch ich überzeugt, dass ich einem Gauner aufgesessen war. Der ist mit allem Geld abgehauen, vermutete ich. Wenigstens waren meine Wohnwagen noch an Ort und Stelle, aber eben eingeklemmt durch andere Wohnwagen.

Horror-Gedanken überkamen mich: Wie bekomme ich die beiden frei, wenn ich nach langer Fahrt und todmüde in Istrien angekommen bin? Ich müsste dabei mehrere Wohnwagen, die um meine beiden standen, wegräumen. Eine Arbeit, die ohne Traktor nicht zu bewälten war. Ich richtete mich bereits ein, ein paar Nächte im Hotel zu verbringen. Meine Vorfreude an Solaris schwand auf einen Tiefstpunkt.

Ich war sehr beunruhigt und begann einige meiner Freunde um Rat und Hilfe zu bitten:

  • Matjaz aus Ljubljana bat ich, er möchte sich doch bitte in der Konoba Zardin beim „dünnen“ Kellner Valter erkundigen, ob und wo Tomislav sei. Ich wusste, Valter arbeitet in einer kleinen Fabrik direkt neben Tomislavs Depot.
  • Die Einheimischen Clara und Benny aus Tar, die mir bisher mein Vorzelt aufstellten, bat ich via Facebook, meine beiden Wohnwägen aus dem Depot soweit freizustellen, dass ich sie am 6. Mai nach meiner Ankunft auf den Campingplatz ziehen kann. Sie sollten dazu einen Traktor organisieren.
  • Klaus und Martina aus Linz bat ich, sich mit Clara kurz zu schliessen und sicher zu stellen, dass meine beiden Wohnwagen am 6. Mai verfügbar sein werden. Sie versicherten mir, dass sie alles daran setzen werden, meine Wohnwägen frei zu bekommen.

Tomislav hat mich masslos enttäuscht. Ich habe ihm vertraut. Er hat mein Vertrauen missbraucht. Er hat mich betrogen: Das Depot war im Winter weder bewacht, noch war die Internet-Cam realisiert. Er war nicht erreichbar! … und ich war während Wochen in höchstem Masse gestresst

Ende gut, alles gut

Am Karfreitag, 20. April kam von Matjaz die erlösende Nachricht, dass Tomislav zurück sei und bereits die ersten Wohnwagen nach Lanterna gebracht habe. Tomislav werde sich melden Er habe während des Winters auf der dalmatischen Insel Pašman gearbeitet.

Tomislav meldete sich aber erst Tage später, als Matjaz von Valter die neues Mobile-Nummer erhalten hat und ihn direkt anfragte.

Mittwoch, 24. April 2019: Ich hatte heute erstmals über VIBER-Messenger Kontakt zu Tomislav. Matjaz konnte mir helfen. Er erhielt vom Valter (Kellner in Konoba Zardin) die neue Telephon-Number von Tomislav. Tomislav wird meine beiden Wohnwagen bereitstellen.

Dies alles war stressig. Nun bin ich erleichtert. Ich weiss aber noch nicht, ob ich mir dies mit Tomislav nochmals antun werde. Ich brauche Garantien, dass dies nicht noch einmal passiert.

17. Mai 2019: erneuter Depot Wechsel

Nachdem Tomislav nicht bereit war, geeignete Massnahmen zur Sicherstellung seiner Erreichbarkeit zu ergreifen, habe ich zum Depot „ALAN“ gewechselt. Sein Verhalten kam mir dubios vor: Er lehnte es ab, seine Erreichbarkeit via ein Facebook-Profil oder etwas ähnlichem sicherzustellen.

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Aug. 2018: „Live Ticker“ vom Basler Max

+++ Skype +++ Kaugummi +++ Regen +++ Mein Kosovo-Bericht +++ Populismus +++ Rückfahrt und Augenklinik +++ Solaris Carnival +++ Als Schweizer in der EU +++ Hitze mit Konsequenzen +++ 90 Tage-Regelung +++

Fehler in Skype beim SMS-Versand

Ich benutze Skype, um mit jedermann zu telefonieren und auch SMS zu verschicken. Dafür bezahle ich via mein Franken-Konto.

Seit der neuesten Skype-Version kann ich keine Messages (SMS) an Benutzer verschicken, die über mehrere Mobil-Nummern verfügen. Ich kann die gewünschte Mobil-Nummer nicht anwählen und der Message zuordnen. Skype schickt das SMS immer an dieselbe Mobil-Nummer.

Seit Microsoft den Skype übernommen hat, geht es mit der Qualität abwärts.  Das schlimme bei Skype aber ist, dass ich keine Support-Mail-Adresse finden kann. Ich hänge in der Luft.

Kaugummi

Wer von Euch ist nicht auch schon auf einem weggeworfenen Kaugummi kleben geblieben? Dies ist mir heute am Klosterberg-Fest passiert. Mühsam war dies, denn bei jedem Schritt spürte ich den Klebstoff.

Zu Hause legte ich den Schuh in den Tiefkühler. Anschliessend konnte ich den steinhart gefrorenen Kaugummi mit einem Messer aus dem Muster der Gummi-Sohle kratzen.

Regen und Temperatursturz

Als ich Mitte August nach Basel zurückkam waren die Tagestemperaturen  in Basel um die 30ºC.  Zwischen dem 24. und 26. August sanken jedoch die Temperatur um gute 10º, begleitet von Regen.

Bericht über meinen Kosovo-Aufenthalt ist verfügbar

Es dauert immer eine Weile, bis ich einen eigenständigen Bericht über ein grösseres Erlebnis wie den diesjährigen Kosovo-Aufenthalt veröffentlichen kann. Der Text muss stimmen und dazu auch die Auswahl der Fotos. Unter „Juli 2018: Mein 5. Kosovo-Aufenthalt mit der grossen Jubiläums-Party“ findet ihr meine Erlebnisse illustriert mit vielen Fotos.

AfD und Populismus

Vor wenigen Tagen habe ich einen Beitrag über oder gegen den „Populismus“ geschrieben und dabei auch die AfD erwähnt …. und bereits haben bösartige Attacken gegen mein Sommer-Tagebuch begonnen. Es scheint, dass sie meine Meinung teilen und beweisen wollen, dass sie nichts von freier Meinungs-Aeusserung und noch weniger von Demokratie halten.

14./16. August: Rückfahrt und Augenklinik

Am 14. August beendete ich meinen diesjährigen Aufenthalt in Istrien und fuhr die 830km  nach Hause in Binningen. Bereits 2 Tage später stand mein nächster Spitalbesuch und meine 6. Spritze in der VISTA-Klinik bevor. „Ich spreche scheinbar auf die Spritze an, aber die Besserung geht nur langsam vor sich. Wir müssen einstweilen beim Monats-Zyklus bleiben.“ meinte die behandelnde Augenärztin.

Am Tage darauf war ich zum Check beim Augenarzt Dr. Blechschmidt. Er bestätigte mir meine Fortchritte, denn allein meine Sehstärke sei von 30% auf 60% angestiegen. Aber es brauche noch Zeit, bis die ganz Flüssigkeit weg sei.

4. August: Solaris Carnival und Exodus

Der Solaris Carnival am ersten Samstag vom August hat bei wundervollem Wetter stattgefunden. Er ist aber auch gleichzeitig der Beginn des Exodus der Camper. Innert 1-2 Woche werden bestimmt 1/3 abgebaut haben. Mich inbegriffen. Der Platz wird sich entleeren.

Als kleiner Schweizer in der EU

2. Aug. 2018 Essen im Konoba Malo Selo

Am 14. August werde ich wieder nach Hause fahren. Dann habe ich 106 Tage in der EU verbracht. 16 Tage länger als erlaubt, erklärte mir die Rezeption auf dem Campingplatz und stellte mir die Rechnung: 17’450 Kunar, entsprechend etwa 2’355 Euro, Kurtaxe und Prozente eingerechnet.

Kürzlich wurde ich gefragt, wie es sich innerhalb der EU zu leben lässt. Ich wusste keine Antwort, denn die EU ist im Umbruch, gleich wie Kroatien auch. Die Kroaten haben die ausländischen Autofahrer als Einnahme-Quelle entdeckt und auf allen Ein- und Ausfahrts-Landstrassen die Geschwindigkeit auf 60, 50 und 40 km/h heruntergesetzt. Seither wird die hiesige Polizei zu Geschwindigkeit-Kontrollen eingesetzt. 500 Kunar kostet eine Ueberschreitung um 30 km/h. In der Tat bin ich mit 81km/h auf der schön asphaltierten Landstrasse in Richtung slowenische Landesgrenze gefahren, als sie mich zu sich gewunken haben.  Ich erhielt aber 50% Rabatt, weil ich sofort bezahlte. Umgerechnet 34 Euro kostete mich mein kleiner Bleifuss.

Wie wärs, wenn sich Deutschland die Kroaten als Vorbild nähme und anstatt der Autobahn-Maut der CSU auf ihren Land- und Bundesstrassen die Geschwindigkeit auf 60, 50 und 40 km/h neu festlegen würde. Ohne grossen administrativen Aufwand kämen Aber-Millionen-Euro in die Bundeskasse gespühlt.

Apropos EU. Ich habe meinen Nachbarn aus PE versprochen, mich nicht zur EU zu äussern. Es war wahrscheinlich zu heftig, als ich meinte: „Jedes Land hat seine Regierung, die es verdient!“ Auch wir Schweizer. Wir sind stolz auf unsere Regierung!

1. August: Hitze und Stromausfall

Seit etwa 1 Woche ist die grosse Hitze auch über Istrien eingebrochen. Während es in den Vormonaten noch angenehm und nachts sogar recht kühl war, expldierten die Temperaturen in der letzten Juli Woche bis um  35ºC.

Dies hatte auch Konsequenzen. Ich kam nämlich heute auf die dumme Idee, am Nachmittag Wäsche zu waschen und gleichzeitig die Klimaanlage meines Wohnwagens zu starten. Als ich dann noch ein Kotelette anbraten wollte,  war ein Stromausfall unvermeidlich. Was war aber der Grund?

Es dauerte gegen eine halbe Stunde, bis die Sicherung der Kabelrolle wieder einklickte.  Ich holte mir als Rettung mein Ersatz-Stromkabel im Material-Wohnwagen. Die Ursache war aber die Kabeltrommel. Ich hatte das Stromkabel nicht komplett abgerollt. Sie wärmte sich zu stark wegen der grossen Strombezüger auf und stellte aus Sicherheitsgründen wegen Ueberhitzung ab.

1. August: 90 Tage-Regelung

Ich glaubte, die 90-Tage-Regelung der Kroaten sei adacta gelegt. Aber weit gefehlt. Die kroatische Justiz hat sich wiederum auf die Touristen eingeschossen, wie auch die Polizei mit den Geschwindigkeits-Kontrollen.  Ich erhielt von der Rezeption den Hinweis, schnell vorbei zu kommen, weil ich bereits über 90 Tage auf Solaris sei. Dies sei nicht mehr erlaubt, aber sie haben eine Lösung:  Sie werden mich nach 90 Tagen ausbuchen und machen einen Neu-Eintritt für die restlichen 16 Tage bis zu meiner Abreise.

Welch Wunder. Noch vor wenigen Jahren haben sie mich nach 90 Tagen nach Hause geschickt! Aber in den letzten Jahren nicht mehr reagiert, auch wenn ich  jedes Jahr über 100 Tage auf Solaris verbrachte.

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14. Aug.: Bin wieder zurück in der Schweiz

Nach 10 Stunden Fahrt kam ich gestern Abend in Binningen an. Unterwegs hatte ich zwischen Venedig und Brescia leihcten Regen. Ansonsten war es eine gute Fahrt ohne grosse unangenehme Vorkommnisse. Der Dienstag scheint ein guter RückReisetag zu sei.

Heute früh habe ich von Valamar, dem Eigentümer des Campingsplatzes Solaris ein Fragebogen erhalten.  Noch vor dem Frühstück habe ich ihn ausgefüllt und abgeschickt. Viele Camper meinen, dass dieses Papier eine reine Alibi-Uebung sei und nichts bewirke. Um zu vermeiden, dass meine Bemerkungen unter den „kroatischen“ Tisch gewischt werden, hier mein Freiformat -Text:

  • Mangelhafte Benutzerfreundlichkeit: Typisches Beispiel war dieser Fragebogen. Obwohl ich DEUTSCH selektierte, war ein Teil in Englisch.
  • Warum gibt es immer noch nicht eine Rechnung in Deutsch. Mindestens die Hälfte der Gäste beherrschen die kroatische Sprache nicht!
  • In den Monaten Mai/Juni sah man täglich mehrmals einen Sicherheitsmann zu Fuss über den Platz gehen. In der anschliessenden Hochsaison waren diese nicht mehr zu sehen. Hatten sie Ferien?
  • Die Saison-Camper resp. Langzeit-Camper bringen Valamar viel Geld. Das mehrfache eines typischen Feriengastes, der 2-3 Wochen bleibt. Leider werden die Leistungen immer mehr eingeschränkt, die Saison-Pauschale jedoch gleichmässig erhöht. Auf diese Saison musste man sogar für die 2-3 Tage Ein- und Ausladen des Material-Wohnwagens bezahlen. Damit macht sich Valamar keine Freunde, sondern frustriert die Dauer-Camper immer mehr!
    Mein Eindruck ist, dass Valamar am schnellen Geld der Saison-Camper nicht interessiert ist. Wie würde der Campingplatz ohne Dauer-Camper aussehen? Ausserhalb der Hoch-Saison in den Monaten Mai/Juni und ab Mitte August/Sept. bliebe der Platz leer!

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14. August: Rückblick auf mein spannendes Zigeuner-Leben in Istrien

Anfangs Mai bin ich in den Süden nach Istrien gefahren, habe dort eine wunderbare Zeit verbracht und am 14. August bin ich wieder in mein schönes Heim in Binningen zurück gekehrt.

Gilt die 90-Tage-Regelung nur für Nicht-EU-Bürger oder auch für EU-Bürger?

Getrocknetes Rosmarin steht nun im Wohnwagen und beduftet mein Paradies

Die Kroaten oder genauer gesagt die Camping-Leitung Solaris/Valamar haben wieder einmal die 90-Tage-Regelung der EU (Schengen-Regelung) aus einer ihrer untersten Schubladan geholt. Ich vermute, sie haben die Regelung nicht verstaden. So musste ich mich in der Rezeption melden, weil ich nach ihrer Version bereits länger als 90 Tage in Kroatien weile.  Als ich ihnen sagte, dass ich seit Jahren im Schengen-Raum wohne (die Schweiz gehört zum Schengen-Raum), waren sie verunsichert, meinten aber … besser sei besser. Sie machen mir nun 2 Rechnungen. Die eine für 90 Tage, die zweite für die restlichen 16 Tage mit je einer Aus- und Einreise.

Ich verbrachte in der Tat insgesamt 106 Tage ausserhalb Binningen resp. der Schweiz. Ich war rund 10 Tage im Piemont, 6 Tage im Kosovo und 3 mal fuhr ich nach Hause, um mir eine Spritze ins Auge verpassen zu lassen. Damit habe ich die 90-Tage-Regelung nach Valamar-Auslegung  eingehalten und so nebenbei mehr als 8’000 km mit dem Auto zurückgelegt.

Kommentare

Ich mag Kommentare zu meinen Beiträgen, auch wenn sie komplimentär zu meiner Meinung sind. Sie bringen Salz in die Suppe. Unqualifizierte, bösartige und aggressive Kommentare stören mich hingegen. Sie qualifizieren aber den Verfasser. Ich enthalte mich in diesen Fällen jeglichen Kommentares. Was mag wohl in deren Inneren vorgehen, sich öffentlich derart bloss zu stellen?

Einer dieser Fans kommt aus dem Raume Zürich. Von Zeit zu Zeit zerreisst es ihn. Und dann schreibt er sich seine aufgestaute Frust zu irgendeinem meiner Beiträge  aus seiner Seele.

Kaffee-Genuss

Nachdem meine Kaffee-Maschinen eine nach der anderen das Zeitliche gesegnet haben, kam ich wie die Jungfrau zum Kinde, nämlich zur NESPRESSO-Maschine. Damit begann für mich ein neues Zeitalter. Täglich geniesse ich nun das feinen Getränk. Seither teste ich die Nespresso-Angebote, aber auch die NESPRESSO-Konkurrenz-Kapseln vom Migros, Mövenpick und auch Aldi

Sport

Im Sport habe ich mich etwas zurückgehalten, nachdem ich im Piemont bei den langen Aufstiegen schrecklich gelitten habe. Ich habe darauf meine Karriere als Bergfahrer an den berühmten Nagel gehängt und mich eher den kulinarischen Gelüsten hingegeben. Prompt verlor ich darauf die Wette gegen meine Tochter Daniela: Sie hat 7 kg abgenommen … bei mir schweigt des Sängers Höflichkeit.

Wechsle von Kiwi-Depot zu MAR-ADRIA

Der Beinahe-Verlust meines Wohnwagens durch das KIWI-Depot blieb die einzige unangenehme Situation, die ich während meines Aufenthaltes erleben musste.  Nachdem Kiwi aber auch meinen Material-Wohnwagen draussen auf dem Parkplatz unbewacht stehen liess, obwohl ich für ein geschütztes Depot bezahlte, habe ich das Depot gewechselt. Ich bin nun bei „MAR-ADRIA“ von Tomislav Suflaj (max.adria.tomislav@gmail.com)

Wie kommen die Kroaten ans Geld der Ausländer?

Die Geschwindigkeits-Busse, die ich erhielt, weil ich auf einer wunderschönen, neu asphaltierten Landstrasse mit 81 km/h anstatt der angezeigten 50 km/h gefahren bin,  ordne ich eher einer Spende für ein armes Land zu. Dieses Erlebnis gehört ins Kapitel „Ausländer, die Geldmaschine der Kroaten. Wie komme ich ans Geld der Ausländer!“ Ob ich die Busse von 35 Euro in meiner nächsten Steuererklärung unter „Wohltätigen Spenden“ abziehen kann? Werde es versuchen und darüber berichten.

Hütet Euch auf grösseren Landstrassen ab Landesgrenze zu den Ferienorten, denn auf denen haben die Kroaten die Geschwindigkeit auf 60, 50 und sogar 40 km/h reduziert. Auf den meisten anderen Landstrassen gilt die normale Höchstgeschwindigkeit Ausserorts von 90 km/h.

Kosovo

Beinahe hätte ich ein für mich sehr bewegendes Erlebnis vergessen zu erwähnen. Ich war wiederum eine Woche im Kosovo. Wir feierten mit 175 Gästen den 20. Hochzeitstag meiner Tochter Daniela mit ihrem Eshref, ihren 40. und meinen 75.  Geburtstag. In einem eigenständigen illustrierten Bericht erzähle ich über meine Erlebnisse

26. Juli 2018: Hochzeitsparty im Kosovo

Gastronomie, Parties etc

Unvergesslich Lena’s Party am Meer unter dem Motto „Ganz in weiss“. Unvergesslich aber auch die feinen Leckereien im Zardin, Malo Selo und in der Parenzana. Unvergesslich aber auch mein Zwillings-Spiegel-Ei mit zwei Doppel-Dotter.

Zwei „eineiige Zwillinge“

Internet auf Solaris

Es lief nicht schlecht. Ich war zufrieden. Jedoch jeden Vormittag wurden die Benutzer abgeklemmt. Man musste sich neu einloggen. Bei den Windows-Systemen kein Problem. Einige Android-Smartphones bereiteten jedoch Mühe. Ich musste z.B. mein „Honor“ jeweilen herunterfahren und wieder neu starten!

Auch im Camping muss gewaschen werden

Renovation in Binningen

Während meiner Abwesenheit hier unten im Süden, wurde in meiner Wohnung in Binningen das WC und das Badezimmer renoviert. Wie froh war ich doch, dem Schmutz und Lärm entflohen zu sein. Auch mein Hausmeister war froh, weil er einen „Reklamierer“ weniger im Hause hatte … lach!

Sex und Erotik

Diesen erotischen Titel schrieb ich nur, damit dieser Blog-Beitrag im Google noch mehr angeklickt wird, auch wenn ich über dieses Thema gar nichts schreibe.

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Bye Bye Kiwi – Meine Wohnwagen Neu im Depot MAR-ADRIA

Nach den grossen Schwierigkeiten im Kiwi-Depot, sie konnten z.B. meinen neuen Wohnwagen nicht mehr finden, und später haben sie meinen Material-Wohnwagen ungesichert auf ihrem öffentlichen Parkplatz abgestellt, habe ich mein Vertrauen zu Kiwi vollkommen verloren. Ich musste reagieren, denn ich war nicht der einzige, der seinen Wohnwagen selber suchen musste.  Zudem haben mir die ausgelagerten Wohnwagen ausserhalb eines abgesicherten Depots auf freier Wiese gar nicht gefallen.

Nun habe ich ein neues Depot gefunden. Beim Tomy Suflaj in Rocovici werde ich mein Glück versuchen. Er ist jung und möchte etwas Neues aufbauen. Er hat mein Vertrauen. Die Preise sind in etwa dieselben wie bei den anderen Anbietern. Die grössere Distanz zum Campingplatz ist nicht mein, sondern sein Problem. Die bisherigen Erfahrungen waren gut und vertrauenserweckend. Gut zu wissen: Er baut z.B. auch Wohnwagen-Schutzdächer.

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6. Juni: Lena’s Beach Party auf Solaris

Es war Lena’s Idee. Und wenn Lena einlädt, dann kommen alle ihre Freunde zu „Lena’s Beach Party“. Bei heisser Musik von Zucchero und den Bee Gees, Käse und Oliven …. und wunderbarem Wetter tanzten wir um die Wette.

Lena und Max

Eva, Max, Martina und Andrea

Wer ist wohl der Vortänzer im unteren Video?

 

6. Juli 2018 Solaris Party am Meer mit Lena Martina Klaus Eva Max etc

 

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Heisse Erlebnisse mit Nachbarn auf Solaris – Wo sind die Blondinen?

Ich geniesse meine Zeit auf Solaris. Ich geniesse die Ruhe, das wunderbare einzigartige Wetter Ich habe liebe Freunde rund um mich herum, die sich meiner annehmen. Aber in gewissen Situationen muss ich mich und mein Paradies schützen.

Ruhe vor dem Sturm

Wenn ich jährlich um den Monatswechsel April/Mai auf Solaris ankomme und meinen Wohnwagen aufbaue, dann hab e ich als Nachbarn  nur den Klaus und die Martina in etwa 200 m Entfernung, sowie die Inge und den Fredi in 250m. Dario und Anna  aus dem Piemont und der Erwin aus dem Burgenland kommem erst ein paar Tage später, und schlussendlich treffen um den 15. Mai der Uli und die Hilde ein. Aber auch dann steht  in einem Umkreis von etwa 50-100m kein anderer Camper, der mich stören könnte. Ich kann die Ruhe in der freien Natur mit den singenden Vögel in Mitten den Olivenbäumen geniessen …. bis Ende Juni !

15. Mai 2018: Solaris Hobby Wohnwagen

Ich bin ein glücklicher Single

Dies ist auch gut so, denn ältere Leute (ich gehöre nicht dazu) können schön schwierig sein. Wie oft bin ich abends überglücklich, mich in meinen Wohnwagen zurück ziehen zu können, weil ich Solo bin und niemand mich kontrolliert und korrigiert. Immer mehr kann ich meine Mutter verstehen, die nach dem Tod meines Vaters keine Partnerschaft mehr eingehen wollte. Sie hatte recht, auch wenn es für sie im hohen Alter immer schwieriger wurde, als ihre Freundinnen eine nach der anderen verstarb. Sie blieb aber unabhängig und konnte reisen, wie und wohin sie wollte.

Zwitschernde Frauen mit exzellentem Gehör

Frauen haben bekanntlich eine doppelt so grosse Wort-Kapazität je Tag als ein Mann.  Dies spüre ich in der Zwischensaison am eigenen Leibe, wenn rund um mich herum Frauen miteinander reden und ihre Kapazitäten freilegen. Ueber eine Distanz von 100-150 Meter reden sie quer durcheinander. Es ist wie bei den Vögel. Eine beginnt zu pfeiffen sprich schwatzen und flugs hängt sich eine nach der anderen an. Ein munteres Gezwitscher sprich Geplapper zerstört meine Ruhe, denn ich verstehe wegen der hohen Lautstsärke jedes Wort der verschiedenen Themen über Katzen, Kinder, Krankheiten, auch über mich (!!!).

Was mich am meisten immer wieder erstaunt, ist das unerhörte Gehör mancher dieser Frauen.  Kürzlich plauderte ich vor meinem Vorzelt mit einem Freund über irgendein Thema … und flugs klickte sich eine Nachbarin  ohne Luft zu holen über eine Distanz von um die 100 m in unser Gespräch ein.

Eine Mauer als Schutz gegen Aussen

Um meinen  Wohnwagen habe ich noch letztes Jahr einen Sichtschutz aufgebaut. Für mich war es eher ein Lärmschutz. Ein Schutz vor den lautstarken männlichen und weiblichen Stimmen. Ein Schutz aber auch vor den Campern, die einen Gesprächspartner suchen, um sich ihre Zeit zu vertreiben. Ihr glaubt gar nicht, wie mühsam dies ist, wenn man am Lesen eines spannenden Buches ist, und sich das Unheil alleine oder sogar zu zweit naht.  Ich stellte mich dann  „tot, indem ich auf der Sonnenliege liegend  mit geschlossenen Augen aufmerksam zuhörte, ob sich die Gefahr näherte oder entfernte.  Es ist erstaunlich, wie genau man Distanzen mit dem Gehör abschätzen kann. Meistens kam ich ungeschoren davon.

Unangenehm für mich ist es, wenn ich beim Lesen eines Buches durch solche Distanz-Gespräche über 100-200m gestört werde. Dann ist es mit meiner Konzentration vorbei. In solchen Situationen kann ich nicht mehr weiterlesen und muss jeden Satz mehrmals lesen, oder das Buch zuklappen. Mein Gehör ist ungewollt auf die Wellenlänge des 200m-Gesprächs eingestellt. MIch interessierte es absolut nicht, ob der Wein vom Cocolo besser ist, als der Oesterreicher aus der Flasche. Aber ich muss zuhören. Ich muss auch vernehmen, dass der arme Ehemann bereits am Morgen wieder ein Bier getrunken hat. Wenn sie dann auf einmal flüstern, dann weiss ich, sie sprechen über mich!

Die beiden Oesterreicher aus UU

Mit Klaus und Martina verbindet mich eine Freundschaft, obwohl wir nicht in allem einer Meinung sind. Zum Beispiel wenn es ums Füttern der Möven geht und diese beim Anflug auf Martinas Futterstelle mein Auto und  Wohnwagen verscheissen. Aber es ist eine schöne Freundschaft. Ich mag beide. Mir zu Liebe und nicht zum Schutz ihres Kopfes  tragen sie einen Helm beim Radfahren. Sie zwingen mich immer wieder, früh am Morgen aufzustehen und mit Ihnen eine Runde mit dem Rad zu fahren. Ich benötige diese Dominanz!

Mit Klaus habe ich vor ein paar Jahren eine hochinteressanten Fahrt in seinem Wohnmobil der Küste entlang nach Dubrovnik gemacht. Sie laden mich, den armen Single-Schweizer oft zum Essen ein. Es gibt dabei immer gesunde Kost mit viel Gemüse und Salat. Selber würde ich mir dies nie kochen, aber bei Ihnen tut es meinem Körper gut. Er lebt auf. Er freut sich und baut viel Luft in meinem Inneren auf, der sich dann im Wohnwagen einen freien Weg sucht. Etwaige Mücken sterben dabei einen schrecklichen Tod und verstinken. Ich selber würde lieber ein Gnagi sprich Schweins-Haxe essen. Danke Martina, Du bist mein Gesundbrunnen!

Vor dem Malo Selo

Bürgermeister und -Innen

Wer kannte nicht den alten Sheriff, die Dölls und Wauers. Alles bestandene Ex-Bürgermeister hier oben auf dem Campingplatz. Mit ihnen musste man gut auskommen, denn sie vergaben Standplätze und Elektro-Anschlüsse. Alles natürlich ohne Wissen der Camping-Leitung. Alles ging gut, bis der eine beim Alters-Turnen mehrere Parzellen dafür reservierte und sogar „Camping-Verbots-Schilder“ aufstellte.

Heute gibt es nur noch sog. Kontaktstellen oder Meeting-Points. Camper, an denen man einfach nicht vorbei kommt. Die man bei Ankunft begrüssen muss. Die auch jeden Camper beim Namen kennen. Die auch wissen, Wer, Wann anreisen wird,

Fredi und Inge gehören dazu. Sie kennen jedermann. Aber auch jeder Camper kennt die beiden. Fredi wird nächstes Jahr 90 Jahre alt. Er ist fit wie ein Jungspund und walked  jeden Morgen ein paar Stunden. Sein Wissen über die Geschichte von Solaris ist fundamental. Aber auch das von Inge. Sie macht den besten Kuchen auf Solaris.

Wie es nicht anders sein könnte. Ich kenne die beiden seit ich hier auf Solaris Ferien mache. Anfänglich beim Tennisspiel und beim gemeinsamen Essen im „Domenica“ in Kastelir, im „Skalinada“ in Novigrad, in der „Galeria“ in Tar und neuerding im „Zardin“ in Kastelir. Sie kennen jeweilen immer nur 1 Restaurant und bleiben dem treu, bis es schliesst.

Auch Martina kennt unzählige Leute, obwohl sie erst gegen 10 Jahre hier oben residiert. Martina hat sich eisern hoch gearbeitet und ihren Wohnwagen zu einer Burg mit Blick auf den Weg zum Waschaus 10 ausgebaut. Die letzte Bastion der Oesterreicher. Viele andere Linzer haben sich in der Zwischenzeit rundherum angesiedelt. Es ist fast unheimlich, wie es „linzert“. Nun weiss ich auch, dass die Linzertorte aus Linz kommt. Unvergesslich die Kardinalsschnitten, Malakoff- , Eierlikeur- und Erdbeer-Torten von Klaus. Beim Klaus kann man sich blind zum Dessert-Essen einladen lassen. Es schmeckt immer …. leider gibt es aber immer als Vorspeise Gemüse!

Ohne Namensliste wäre ich verloren

Ich selbst bin ein Banause, wenn es um die Namen von Campern geht. Ich habe mir deswegen alle Namen auf dem Computer aufgeschrieben, damit ich sie nicht von Jahr zu Jahr vergesse. Pech nur, wenn die Camper einfahren und unverhofft bei mir auftauchen, bevor ich nachschauen konnte.

Eben kamen Bärbel und ihr Mann aus Feldkirch an und haben ihren Wohnwagen unter denselben Olivenbaum gestellt, wie seit Jahren. An seinen Vornamen konnte ich mich bestenfalls nicht mehr erinnern und musste unverzüglich nachschauen, bevor sie mich begrüssen werden….“Richi“ ist die Lösung! Ich bin froh, dass ich auf dem PC eine Namensliste habe.

Um die Namen behalten zu können, muss ich mir Eselbrücken bauen. Vis-à-vis von mir wohnen zwei Oesterreicher, der eine aus dem Burgenland, der andere aus WZ. Sie heissen Erich und Erwin. Wer heisst nun Wie? stellt sich mir immer wieder die Frage. Wie kann man nur so ähnlich heissen! Ich habe eine Lösung gefunden. Der Burgenländer heisst Erwin, wie „erWien“ ….ha ha ha

Viele Deutsche und Oesterreicher führen Namen aus der alten Nibelungenzeit, die für mich Schweizer wie eine Fremdsprache klingen:  Sieglinde, Elfriede, Friedhelm, Wilfried, Gerlinde, Brunhilde, Eckehart, Gernot, Kriemhilde. Oh wie bin ich froh, dass ich Max heisse

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

Dieser Satz gilt nicht nur in Bezug aufs Essen. Ich bin auch kein Vegetarier. Ich liebe Fleisch, aber auch die holde Weiblichkeit. Weibliche Verehrerinnen habe ich auch.

Als Solo-Mann habe ich alle Chancen, denn ich habe keinen eifersüchtigen Drachen hinter mir. Ich habe einen schönen Wohnwagen mit französischen Bett und bin auch sonst eine gute Partie. Ich habe ein 8-teiliges Ess-Geschirr, d.h. ich muss nicht täglich abwaschen! Ich erhalte viel Aufmerksamkeiten: Erdbeeren, Wein und leckeren selbstgemachten Kuchen. Wenn meine Verehrerinnen zum Waschhhaus gehen, ist mir ein sehnsüchtiger Blick sicher. Manche sind darauf bedacht, dass es ihr eifersüchtiger Mann nicht sieht. Vor eifersüchtigen ;Männrn nehme auch ich mich in Acht und versuche die Blicke nicht zu erwidern. „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“

Blond ist weiterhin meine Lieblingsfarbe. Mit diesem Vorteil gäbe es schon ein paar hübsche. Sie sind aber alle vergeben und Aerger möchte ich mir ersparen. Blond war immer ein plus. Wie oft ist doch bei blond mein Gehirn in die Hosen gerutscht. Im Moment herrscht keine Gefahr in meinem näheren Umkreis: Martina ist d’braun, Inge grau und die liebe Anna ist glücklich vergeben, aber ein Schatz.

Als Solo-Mann kann ich mich problemlos zwischen Paaren bewegen. Zickenkrieg muss ich nicht befürchten. Aber mit Schmunzeln beobachtete und höre ich, wie eine Rothaarige eine Blond-gefärbte aus demselben Dorf als hochnäsig bezeichnete.  Unter Männern ist mir so etwas noch nie aufgefallen. Haare sind für uns Männer kein Problem, solange wir Männer uns beim Frauenfang nicht in die Quere kommen. Aber da habe ich als Single-Mann mit Kurzhaarschnitt alle Vorteile auf meiner Seite!

Ich muss jetzt schliessen. Die Ruhe ist vorbei.  Neben meinem Wohnwagen beginnt ein Gespräch, wie ich es weiter oben beschrieben habe.

 

 

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Juni 2018: „Live-Ticker“ vom Basler Max

+++ Kosovo und Zeitplan +++ Party- und Disco-Time +++ Familie Rossi +++ Schurkenstaat USA +++ Brasilien-Mexiko +++ Rosmarin +++ Meine Augenkrankheit +++ Zwillings-Eier +++ Piemont +++

Mein revidierter Zeitplan in Istrien

Mein Zeitplan in den nächsten Monaten wird wegen meiner Augenkrankheit durch die Aerzte gesteuert:

  • Zwischen dem 17. – 20. Juli werde ich mich zum nächsten Mal nach Basel in die VISTA-Augenklinik begeben.
  • Meinen Flug in den Kosovo habe ich bereits um- resp. neu gebucht. Ich werde am Sonntag, 22. Juli von Ljubljana nach Pristina fliegen und am Freitag, 27. Juli wieder nach Ljubljana zurückkehren.
  • Am 12. August  werde ich mit dem Abbau meines Wohnwagens auf Solaris beginnen und am Dienstag, 14. August zurück in die Schweiz fahren

23. Juni: Bumm – Bumm – Bumm über Lanterna und Solaris

Heute am Samstag, 23. Juni begannen die 2 Wochen Jugendparty und Disco-Sound mit 5’000 Jugendlichen auf den beiden Camping-Plätzen Lanterna und Solaris. Bereits den ganzen Samstag fuhren ein Bus nach anderen die beiden Camping-Plätze an und entluden die Jugendlichen. In den nächsten 2 Wochen werden Bierleichen und deren Exkremente den wunderbaren Spazier-Weg dem Meer entlang versauen.

Ich hoffe, dass der Sound mit den tiefen Bässen, die den Wohnwagen erzittern lassen, spätestens um Mitternacht reduziert wird. In jedem Fall: Schwerhörige und bereits nach Hause geflüchtete sind im Vorteil.

Erfahrungsbericht vom 25. -30. Juni: Die Lärmemmissionen in der Nacht warengering und waren in den letzten Tagen minim.

23. Juni: Familie Rossi und meine Internet-Beiträge

Sie sind auf dem Camping-Platz Solaris ein Begriff. Sie campierten vor 30 Jahren hier oben beim Olivenhain, heute direkt am Meer. In der Zwischenzeit habe ich sie aus den Augen verloren, aber ihr Leben und auch ihre Schicksalsschläge immer mit verfolgt.

Heute am Samstag-Abend 23. Juni trafen wir sie im Restaurant Zardin: 3 Generationen Rossi. Grossmutter, Mutter und Tochter. Ich weiss nicht einmal mehr ihre Vornamen. Die „alte“ Frau Rossi ist bereits 90 Jahre alt und campiert immer noch. Ihr Gesicht und ihre aufmerksamen Augen sind immer noch ihr Markenzeichen. Ihre kleine Enkelin ist mittlerweilen auch bereits 28 Jahre alt. Deren Mutter outete sich mir gegenüber als mein Fan. Als ich mich mit „Mein Name ist Max“ vorstellte, meinte sie: „Max Lehmann? … Ich lese doch deine Beiträge im Internet!“

USA, ein Schurkenstaat ? Trump ein Verrückter!

War es nicht der kleine Bush, der eine Liste mit „Schurkenstaaten“ veröffentlichte? Darunter waren auch Lybien, Cuba, Nord-Korea usw. Nun muss auch die USA auf diese Liste genommen werden, denn die Vereinigten Staaten haben sich mit der Trennung von Kindern und Kleinkindern von ihren mexikanischen Eltern von all den zivilisierten Menschenrechten distanziert. Ein solches Verbrechen kam nicht einmal dem Gaddafi in den Sinn! Einer, der Kinder von ihren Eltern trennt und sie getrennt inhaftiert, ist ein kranker Mensch und in seiner Gesinnung nicht mehr weit von der Hitlers.

Leider kann ich meine Einschätzung von Trump als „Kotzbrocken“ und den USA als „Schurkenstaat“ nicht so schnell ändern. Man müsste beide ächten und mit Verachtung strafen, d.h. zum Beispiel keine Ferien mehr in den USA verbringen.

19. – 22. Juni: Basel-Augenspital

Ich war von Dienstag, 19. Juni bis Freitag,  22. Juni in Basel, um mir die nächste Augenspritze verpassen zu lassen. Meine Augenkrankheit hat sich stabilisiert, aber ich bin noch nicht geheilt und muss weiterhin jeden Monat eine Spritze abholen.

Mein nächstes Date in der VISTA-Klinik für die 5. Spritze: 19. Juli, d.h. Ich werde wiederum zwischen 17. – 20. Juli unterwegs sein

17. Juni: Deutschland trauert – „Wir sind Wir, die Schweizer“

War dies ein unvergesslicher Sonntag-Abend am 17. Juni. Zuerst kamen meine Deutschen Freunde mit hängenden Köpfen aus ihren Wohnwagen, denn Deutschland kam gegen Mexiko mit 0:1 unter die Räder … und abends um 22 Uhr stand fest, dass die Schweiz den Brasilianern ein 1:1 abringen konnte. „Wir sind wir! die Schweizer

Getrocknetes Rosmarin

Vor meinem Wohnwagen steht ein Rosmarin-Strauch, dessen Zweige wunderbae Düfte an Grilladen abgeben.  Mit seinen Nadeln kann man aber auch Duftsäckchen machen. Heute habe ich einige Zweige abgeschnitten und die Nadel separiert. Nun werden diese im Schatten ein paar Wochen getrocknet, bis ich sie in Stoffsäckchen abfüllen kann.

Meine Augenkrankheit

Im Moment gibt es nichts neues zu vermelden. Mein nächster Termin für die nächste Spritze ist am 21. Juni. Bisher war ich der Meinung, dass aus meiner näheren Umgebung nur ich und meine Schwester unter dieser Krankheit leiden. Wie überrascht war ich jedoch, als ich auf Solaris einige Bekannte traf, die unter der  unheilbareren  „trockenen Makula-Degeneration“ leiden. Sie haben es die ganze Zeit für sich behalten.

Doppel- oder Zwillings-Spiegelei

Zum Frühstück schlage ich mir gerne 1-2 Spiegeleier in die Pfanne. Kürzlich hatte ich jedoch aus 1 Ei zwei Dotter in der Pfanne. Was ist da passiert? Im Internet habe ich mich umgeschaut und entdeckt, dass 2 gelbe Ei-Dotter oder sogar 4 in einem Ei  bei jungen Hennen keine Seltenheit ist. Bei ihnen ist ihr Hormon-Haushalt noch nicht sauber eingestellt.

28. Mai – 6. Juni: Radrennwoche in Cortemilia, dem Dorf der Haselnüsse

Nach 10 Tagen im Piemont beim Radfahren mit meinem Freunden des Basler Radclubs „Club des Pédaleurs de Charme“ fuhr ich am 6. Juni wieder zurück in meine Sommerresidenz in Istrien. Es war eine unvergessliche Zeit im Hotel und Ristorante Villa San Carlo in Cortemilia. Ich fuhr mit meinem Rennrad um die 330 km mit über 3’000 m Höhendifferenz. Vorallem die steilen Anstiege haben mir zu schaffen gemacht, weniger das excellente Essen und die feinen Weine kredenzt durch Carlo Zarri.

3. Juni 2018: Ausfahrt CPC Piemont

Apropos Haselnüsse: Rund um das keline Dorf Cortemilia werden vorallem Haselnüsse angepflanzt, die zur Herrstellung vom Nutella und und in den Ferrero Rocher Pralinen benutzt werden.

Mehr über meine Piemont-Erlebnisse erfährst Du in meinem Bericht:

Kulinarische und sportliche Radrennwoche im Piemont

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Solaris und Valamar wiehern: Katze ist teurer als ein Mensch

Unglaublich aber wahr. Ein Freund von mir ist Saison-Camper und bezahlt als Pauschale um die Euro 2’800 für 4 Personen. Da sie jedoch nur zu zweit sind, wird ihnen grosszügig Euro 100 gutgeschrieben. Sie haben jedoch 2 Katzen. Diese können sie nicht gegenrechnen. Sie müssen dafür zusätzlich Euro 540 als Pauschale bezahlen

Kopfschütteln rundherum. Die beiden Katzen machen aufs Kistchen, die beiden gutgeschriebenen Menschen würde die volle Infrastruktur mit Toiletten, Dusche etc benutzen, müssen aber rund Euro 440 weniger bezahlen.

Ich möchte diese Praktiken nicht weiter vertiefen. Jeder soll sich seine Meinung bilden. Sie passen einfach in mein Erlebnis mit meinem mobilen Vorzelt, das Valamar auch untersagte resp. mit viel Geld sich bezahlen lassen wollte. Scheinbar ist Valamar ein unzufriedener Camper wichtiger, als ein Happy-Camper.

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Mai 2018: „Live-Ticker“ vom Basler Max

+++ DSGVO +++ Durchgang Lanterna +++ Pfingsten +++ X-Bash-Jugend-Parties +++ Neues Einfahrts-Prozedere +++ Weissbrot +++ Kiwi-Chaos +++ Meine Augen und Fahrt ins Piemont +++

 

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Die meisten von Euch werden es nicht bewusst zur Kenntnis genommen haben, die EU hat wiederum einen Moloch geboren: Seit 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Mit diesem Werk wollen die Brüsseler Bürokraten den Datenschutz innerhalb der EU regeln. Die Idee ist im Falle von kommerziellen Daten-Sammlern wie Facebook, Banken und Versicherungen bestimmt vernünftig. Aber sie gilt auch für den kleinen Blogbetreiber, der ein Newsletter verschickt.

Ich speichere keine Daten über meine Leser mit Ausnahme der Namen und Mail-Adressen der  Abonnenten des „Sommer Tagebuch Newsletters“. Ich garantiere, dass ich diese Daten nicht weitergeben und dass die Daten nach Kündigung des Abos gelöscht werden.

Das Abo dieses Newsletters kann jederzeit durch anklicken des entsprechenden Kündigungs-Feldes am Schluss des Newsletters gelöscht werden. Die Abo-Daten werden unverzüglich und automatisch in meiner Datenbank gelöscht.

Durchgang nach Lanterne, dem Meer entlang

Dieser ist nur mit einem Badge möglich, den man bei der Reception unentgeltlich erhält.

Pfingsten

Erstaunlicherweise kamen wenige neue Camper, obwohl es in Deutschland Pfingstferien gab. Die Italiener und Slowenen kennen diesen Feiertag nicht und fuhren am Sonntag wieder nach Hause. Die gefürchteten lautstarken Music-Parties in Lanterne blieben aus. Für viele Saison-Camper eine schreckliche Zeit, denn es gab nichts auszusetzen.

1, Mai 2018: Feines Essen im Zardin

Spring Break- und X-Bash-Jugend-Parties auf Lanterna

Ich habe mich im Internet umgesehen, wann auf Lanterna die grossen und lautstarken Parties der Jugendlichen stattfinden: nämlich vom 24. 6. – 7.7.2018: Voll in der Hoch-Saison (Siehe dazu: http://2018.x-bash.de/booking/). In dieser Zeit werden auch die Appartments auf Solaris nicht mehr den FKK-Gästen, sondern den Jugendlichen vermietet.

Einfahrt mit Erkennung des Auto-Kennzeichens

Seit 14. Mai ist die Einfahrt auf den Solaris-Camp neu geregelt. Es gibt keinen Badge mehr, den man vor das Lesegerät halten muss, Die Ein-/Ausfahrts-Schranken werden über die digitale Erkennung des Auto-Kennzeichens gesteuert.  Ich bin gespannt, wie gut und zuverlässig dies funktioniert.

Das typische istrianische Weissbrot

In Thailand gibt es nur das Toastbrot, in der Schweiz alle Sorten vom Nuss- bis zum Schwarzbrot, hier in Istrien das wunderbare Wiessbrot in allen Formen. Ich liebe dieses Brot, vorallem, wenn es noch frisch oder aufgebacken ist, aber nach 1-2 Monaten suche ich mirdann Spezialitäten wie das Maisbrot.

Chaos im KIWI-Wohnwagen-Depot

Meine beiden Wohnwagen lasse ich über den Winter in Istrien und zwar im Kiwi-Depot stehen.  Ueber 800 Wohnwagen sind dort deponiert. Normalerweise melde ich mich 1 Woche vor meiner Ankunft „Bitte die beiden Wohnwagen mit der Kiwi-Nummer 399 und 400 bereitstellen!“ Bisher hat dies immer bestens geklappt. Dieses Jahr war es aber anders. „Wir haben den einen Wohnwagen nicht gefunden!“ meinte Alice die Besitzerin, als ich ihn abholen wollte. Ich hatte eine Wut in mir denn es handelte sich um den neuen Wohnwagen, in dem ich schlafe. Ich komme 800km aus der Schweiz, und habe keine Schlafstätte! Verrückt!!!

Dies konnte und wollte ich nicht akzeptieren und begab mich zu Fuss auf die Suche nach meinem besten Stück. Ein Wohnwagen geht nicht einfach verloren! Glücklicherweise hat mein Wohnwagen ein spezielles Schutzdach. Gegen eine halbe Stunde marschierte ich über das unendlich grosse Areal und schaute links und rechts! Bis mich ein Schlag traf! Dort stand  mein Wohnwagen mit dem deutschen Zoll-Kennzeichen „OG-753-L.“, eingeklemmt zwischen zwei anderen Wohnwagen! Eine Stein, nein ein ganzer Berg, fiel von meinem Herzen.

Situation am 6. Mai 2018

Das ganze Drama ging noch weiter. Darüber schreibe ich in meinem Bericht  „Chaos im Kiwi-Wohnwagen-Depot

Meine Augen und Fahrt ins Piemont

Am 24. April erhielt ich in der VISTA-Augenklinik meine 2. Spritze ins Auge. Scheinbar spreche ich an auf die lebenden Zellen, die mir verabreicht werden. Aber es seien schon noch einige Spritzen nötig, meinte die Aerztin. Ich bin zuversichtlich und wieder voller Pläne.

Am 23. Mai musste ich wiederum nach Basel fahren, um die 3. Spritze zu empfangen. Die Diagnose war nicht allzu berauschend. Eine neues Loch in der Makula hat sich aufgetan. Dann ging es direkt weiter ins Piemont nach Cortemilia zur Radrenn- und Gourmet-Woche.

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Regen und Möven-Scheisse

Meine Wetter-Apps hiessen nichts Gutes, als ich Ende April in Solaris eintraf.  Ab 1. Mai war Regen und wechselhaftes Wetter angesagt. Aber es kam ganz anders. Einmal hat es nachts geregnet, einmal kurz vor dem Mittag eine halbe Stunde und seither Sonnenschein. Leider dazu etwas kühler Wind.

Am Montag, 14. Mai kam dann ein Wetterumschwung mit Regen. Aber nur 2 Tage mit gemischtem Wetter, aber wenig Regen.

14. Mai 2018: Möven-Kot

In diesem Jahr war ich froh um den Regen, denn hier oben bei den Oliven-Bäumen litten wir unter den Möven, resp. ihren Abfällen, der Möven-Scheisse. Diese ist nicht nur ein grosser Krankheitsüberträger, er ätzt auch den Lack auf den Autos an und zerstört den Stoff der Vorzelte und Sonnensegel.

Die Möven sind normalerweise am Meer beheimatet. Seit jedoch eine liebe Oesterreicherin die Möven mit Küchenabfällen füttert, sind sie auch bei uns oben eine echte Plage geworden. Dies ist Tierliebe am falschen Ort. Dies ist nicht nur für mich, sondern auch den meisten Camper rundherum ein Aergernis. Wehe, eine Möve trifft einem beim Sonnenbad!

Leider lässt sich die vermeintliche Tierfreundin nicht bewegen, auf die Fütterung zu verzichten, obwohl ich sie darum bat. Wenn sie nur realisieren würde, welchen Schmutz und Krankheitskeime ihre beiden Katzen mit ihren Füssen in den Wohnwagen schleppen.

Dieses Jahr war es ganz übel. Innert 2 Wochen war mein Sonnensegel und das Auto mehrfach vollkekackt Ich zählte 5 Volltreffer allein auf dem Sonnensegel. Ich musste das Sonnensegel mit einer Bürste und einem Wasserschlauch reinigen.

 

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Foto-Impressionen von Solaris

Mein Wohnwagen

Seit Jahren stehe ich auf der Parzelle L61 hoch oben bei den Oliven-Bäumen.

Gewitterstimmung

Meistens herrscht schönes Wetter, aber von Zeit zu Zeit macht uns ein Italien-Tief oder noch schlimmer die Bora das Leben schwer.Ich sehe dies oft positiv, denn die Stimmungsbilder über dem weiten Meer sind einmalig

Meine Foto-Galerie Istrien

Falls ihr mehr über Istrien sehen möchtet, klickt doch die „Foto-Galerie Istrien“ an

 

 

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April/Mai 2018: Chaos im Kiwi-Wohnwagen-Depot

Meine beiden Wohnwagen lasse ich über den Winter in Istrien und zwar im Kiwi-Depot stehen.  Ueber 800 Wohnwagen sind dort deponiert. Normalerweise melde ich mich 1 Woche vor meiner Ankunft „Bitte die beiden Wohnwagen mit der Kiwi-Nummer 399 und 400 bereitstellen!“ Bisher hat dies immer bestens geklappt. Dieses Jahr war es aber anders. „Wir haben den einen Wohnwagen nicht gefunden!“ meinte Alice die Besitzerin, als ich ihn abholen wollte. Ich hatte eine Wut in mir denn es handelte sich um den neuen Wohnwagen, in dem ich schlafe. Ich komme 800km aus der Schweiz, und habe keine Schlafstätte! Verrückt!!!

Dies konnte und wollte ich nicht akzeptieren und begab mich zu Fuss auf die Suche nach meinem besten Stück. Ein Wohnwagen geht nicht einfach verloren, meinte ich! Glücklicherweise hat mein Wohnwagen ein spezielles Schutzdach. Gegen eine halbe Stunde marschierte ich über das unendlich grosse Areal und schaute links und rechts! Bis mich ein Schlag traf! Dort stand  mein Wohnwagen mit dem deutschen Zoll-Kennzeichen „OG-753-L.“, eingeklemmt zwischen zwei anderen Wohnwagen! Eine Stein, nein ein ganzer Berg, fiel von meinem Herzen.

Das Problem auf Kiwi? Alle Mitarbeiter hatten wenige Tage vorher gekündigt.  Sie haben ihr ganzes Wissen mitgenommen. Die vorhandenen Pläne sind ungenau oder falsch. Einzig der Chef und der Freund von der Kiwi-Chefin Alice sind noch vor Ort. Ein Chaos herrscht! Ich war schockiert! Denn keine richtige Verwaltung der Abstellplätze ist vorhanden. Ich war nicht der einzige, der seinen Wohnwagen suchte.

Der KIWI-Chaos ging weiter, als ich meinen Material-Wohnwagen nach 2 Tagen wieder zurückbringen lassen wollte. 4x musste ich mich bemühen, bis einer endlich kam und den Wohnwagen ins Depot zurückschleppte. Ob ich ihn im August vor meiner Abreise wieder finden werde?

Situation 6. Mai 2018

Und das Chaos steigerte sich nochmals. Als ich nämlich ein paar Tage später am öffentlichen KIWI-Parkplatz vorbeifuhr, da sah ich dort meinen Material-Wagen stehen. Er war unbewacht und hätte problemlos angekuppelt und weggezogen sprich gestohlen werden können.  Sie haben ihn nicht ins Kiwi-Depot gezogen!

Erst jetzt realisiere ich, dass auf dem benachbarten Feld bestimmt etwa 30-50 Wohnwagen, Camper und Boote stehen, die KIWI ausgelagert hat, weil sie eine Halle auf dem Kiwi-Depot bauen. Alle diese Wohnwagen stehen seit einiger Zeit auf einem freien Feld, sind unbewacht und leicht zu entwenden.

Ein Nachbar von mir berichtete, dass sein grosse 8m-Wohnwagen samt mobilen Vorzelt monatelang auf dem Parkplatz stand. Jedermann hätte problemlos einbrechen oder ihn sogar wegziehen können.

Situation am 6. Mai 2018

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4. Mai 2018: Zustand und Neuigkeiten auf Solaris

Neues Solaris Management

Als erstes fielen mir beim Eintreten in die Reception die neuen Gesichter und das fehlende Organigramm auf. Tage später erfuhr ich den Grund: Es gibt mit Dino Simonovic „Jonny“ einen neuen Manager. Wer erinnert sich nicht an diesen Namen?  In der Tat, ein bekanntes Gesicht. Er war bis Ende 2013 schon einmal Manager von Solaris. Er löste nun Danijela Zgrablić  ab, die die letzten 4 Jahre den Campingplatz leitete.

SAT-Schüssel mit dem Doppel-LNB

Infrastruktur

Die sanitarischen Einrichtungen sind bereit und das Wetter stimmte bis gestern Donnerstag, 3. Mai auch. Heute begann es zu regnen: das Italien Tief!

Das Internet funktioniert optimal. Ich habe keine Einschränkungen festgestellt. Ich machte heute sogar ein grosses Windows-Betriebssystem-Update und es funktionierte einwandfrei. Dies ist eigentlich bedauerlich, denn in der Hochsaison werden wegen der fehlenden Einschränkungen alle darunter leiden, weil viele Camper Videos und Pornos vom Internet herunterladen werden.

Im April/Mai wurden vom Kiwi her kommend 3 oder 4 Kabelstränge von 2-5 cm Dicke in die Erde verlegt. Ob dies etwa die versprochenen Glasfaser-Kabel fürs Internet sind?

Auch der SAT-Empfang funktioniert einwandfrei. Man sollte einzig darauf achten, dass der Receiver Digital arbeitet. Der analoge Empfang wurde letztes Jahr eingestellt! (Bem: diese Dienstleistung ist glücklicherweise nicht unter Solaris-Kotrolle)

Party-Time – Spring Break Parties

Die überlaute Musik durch abertausende von Jugendlichen bildet weiterhin ein Aergernis. Wir müssen uns  damit abfinden, dass es mit der erholsamen Ruhe bis nach Pfingsten zu Ende sein wird.  Es scheint, dass dieses Festivitäten immer früher beginnen werden. Wir erlebten dies in ein paar Nächten letzte Woche also Ende April, als die Wohnwagen wegen der Bässe bis nach Mitternacht vibrierten. Ich denke, ein erholsamer Frühling auf Solaris gehört der Vergangenheit an!

Es ist eine Frechheit, wie „Valamar“ Ihre Haus- und Campingordnung nach Lust und Laune zu ihren Gunsten übertritt. Dies betrifft nicht nur die überlaute Musik während der „Ruhezeit“, sondern auch dass „Nicht FKKler“ in den Solaris-Appartments wohnen und uns Nackte angucken dürfen !!!

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29. April 2018: Fahrt nach Istrien und Aufbau

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Wenn Engel reisen, dann herrscht wenig Verkehr auf den Strassen und schönes Wetter. Am Sonntag, 29. April war es wieder soweit. Ich wollte nach Istrien in meine Sommer-Residenz fahren. Ich startete bereits um 5 Uhr früh in Binningen, denn nach den Gotthard-Staumeldungen der letzten beiden Tage befürchtete ich Schlimmes wegen des 1. Mai-Verkehrs. Aber meine Aengste waren vergebens. Weder Stau noch starker Verkehr beeinträchtigten meine Fahrt in den Süden. Um 14 Uhr langte ich nach 820 km in Istrien an.

Einzig die erste italienische Autobahn-Zahlstelle nach Como wollte mich ärgern, denn sie akzeptierte meine italienische VIA-Card nicht und spukte defür einen 30 cm langen Zahlungsbefehl mit einem Zahlungstermin 15 Tage  über die Autobahngebühr von Euro 2.30 aus. Auf Italienisch und Englisch stand darauf geschrieben, wie man seine Schuld begleichen konnte. In Tabak-Läden oder offiziellen Zahlstellen in Italien. Ich versuchte es via Bank und der angegebenen IBAN-Nummer. Aber die italienischen Spezialisten der Autostrade hatten vergessen den Bank-Namen und den dazugehörigen Swift-Code auf dem Wisch aufzuführen. Diese habe ich dann im Internet-Auftritt der „Autostrade L’Italia“ gefunden und habe via eBanking bezahlt,

Kurz vor Triest realisierte ich, dass ich nicht meinen aktuellen und gültigen Pass mitgenommen habe, sondern die vorherige gelochte und ungültige Version. Kalt lief es mir den Rücken herunter. Zurück wären es gegen 600 km gewesen. Aber die Erlösung kam mir, als ich realisierte, dass ich meinen Personalausweis bei mir hatte und der genügte Inner-Europäisch.

Die nächste Aufregung kam beim Wohnwagen-Depot, in dem meine beiden Wohnwagen über den Winter abgestellt stehen. Per Mail habe ich meine Ankunft angekündigt.  „Wir können den einen Wohnwagen nicht finden. Wir haben keine Ahnung wo er steht!“ sagte Alice, die Chefin des Kiwi-Depots. Ein Schock für mich, denn ich fahre  800 km und muss dann im Hotel schlafen und unverrichteter Dinge zurückfahren.

Ich konnte dies nicht akzeptieren und machte ich mich eigenhändig auf die Suche im grossen Depot, in dem etwa 600 Wohnwagen standen. Für mich war es etwas leichter, denn ich kannte meinen Wohnwagen und vorallem das spezielle Schutzdach. Auf einmal sah ich zwischen zwei Wohnwagen eingeklemmt meinen gesuchten Wohnwagen mit dem deutschen „OG-Kennzeichen“. Ein gewaltiger Stein, nein ein Steinhaufen fiel mir vom Herzen.

Jetzt geht es nur noch um die Fein-Abstimmung

Hier muss ich noch erwähnen warum ich 2 Wohnwägen habe. Es kommt aus meinem Projekt mit dem mobilen Vorzelt. Der neuere ist mein Wohn-Wohnwagen und der ältere mein Material-Wohnwagen. Gesucht haben wir den Wohn-Wohnwagen.

Am nächsten Tag kamen dann Klara und Benni, die das Vorzelt für mich aufstellten. Nach 1½ Stunden war alles perfekt samt Sonnenvordach und ich konnte beginnen mit dem Einrichten des Vorzeltes als meine Küche und Abstellraum.

Am 1. Mai ging ich mit Inge und Fredi ins Restaurant Zardin,wo ich mir eine zartes Rindsteak mit Trüffel leistete! In der Tat, ich hatte es verdient.

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Bald geht es nach Istrien in meine Sommer-Residenz

März 2018: Es herrscht Ruhe vor dem Sturm

Am Sonntag, 29. April fahr ich nach Istrien. Ich musste die Fahrt um ein paar Tage verschieben, weil ich noch eine Spritze in der Augenklinik abholen muss. Bereits am Tag darauf werden Klara und Benni kommen, um mein Vorzelt aufzubauen und einzurichten. Ich freue mich riesig auf die Zeit in meinem wunderschönen Wohnwagen.

gerüstet für die Partien auf Solaris

 

 

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16. Aug. 2017: Abbau des Wohnwagens – Horror mit den Reifen – Heimfahrt

Mein neuer Wohnwagen Reifen der Marke „Kleber“

Meinen alten Wohnwagen, mit dem ich vor 11 resp. 12 Jahren im Süden Spaniens überwinterte, benutze ich seit dem Reinfall als mobiles Vorzelt vor einem Jahr als Material-Wohnwagen. In ihm lagere ich das Vorzelt, die Kücheneinrichtungen, die Stühle und die Tische, die Kühlschränke und die Tablar-Gestellt, während ich nicht campiere. Kurzum, allles was einem Dauer-Camper sein Leben erleichtert. Er ist im Wohnwagen-Depot Kiwi abgestellt.

Auf den 13. August habe ich den erwähnten Material-Wohnwagen beim Depot Kiwi bestellt, denn an den folgenden 2 Tagen wollte ich abbauen und all das Campings-Zeugs einlagern. Aber dann kam das unerwartete Telefon: „Herr Lehmann wir haben ein Problem. Ihren Wohnwagen können wir nicht bringen. Er hat einen Plattfuss„. Es war Sonntag. Kein Pneu-Geschäft hatte offen. Ich erinnerte mich mit Schaudern. Klar diese Reifen habe ich vor 12 resp. 13 Jahren gekauft, bevor ich nach Spanien fuhr. Sie waren uralt!

Kurze Zeit später kam die nächste Hiobs-Botschaft. „Wir bekommen ihr Rad nicht vom Wohnwagen. Die Schrauben lassen sich nicht drehen!

Ich fuhr eilends beim Kiwi vorbei, um mich zu beraten. Ohne diesen Material-Wohnwagen war ich aufgeschmissen! Da kam der Tommi, ein blonder Hühne. „Herr Lehmann ich bringe den Reifen herunter. Ich hole eine Verlängerung und ersetze temporär das Rad mit einem Rad eines anderen Wohnwagens. Aber es kostete 20 Euro!. Bis 17 Uhr stelle ich Ihnen den Mat-Wohnwagen auf den Platz„. Und tatsächlich erfüllte er sein Versprechen. Am Tag darauf holte ich mir zwei neue Reifen beim Vulcaniseur..

Nachträglich gebe ich zu. Ich war total gestresst und nervös. Aber es drehte sich zum Guten. Am 16. August konnte ich den Mat.-Wohnwagen abschliessen, weil ich alles verstaut hatte, und nach Hause fahren. Um 12:30 Uhr fuhr ich weg aus Solaris in Richtung Heimat, wo ich um 21.30 ankam.

 

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Wetter-Kapriolen und Unwetter über Istrien

Seit es mir vor über 20 Jahren bei einem Sturm mein Vorzelt hochgehoben und um ein Haar über dem Wohnwagen zerstört hatte, und ich dabei mit dem Mute eines Verzweifelten versuchte, das Gestänge am Boden zu halten, habe ich Angst vor stürmischem Unwetter. Dies muss ich ohne Scham zugeben.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Diese Saison erlebte ich mehrmals dieses ungute Gefühl, als sich vom Meer unheimliche Stürme durch ein Grollen ankündigten. Von weitem hörte ich es, wie sich die Winde ihren Weg über und durch den Eichenwald in meine Richtung bahnten. Dann galt es, alles unverzüglich in Sicherheit zu bringen und die Reissverschlüsse des Vorzeltes zu schliessen. Nachts war es ganz schlimm. Dann sass ich im Wohnwagen und konnte einzig beim Leuchten von Blitzen draussen etwas erkennen.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Vor etwa 1 Monat Ende Juni ist  während eines solchen Sturmes eine Pinie knapp über dem Boden abgebrochen und knapp neben einem Wohnwagen auf die Erde geprallt. Dabei hatte sie das Sonnensegel  erwischt und mit voller Wucht über den Wohnwagen geschmissen. 3 Häringe steckten im Dach des Wohnwagens.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Gestern Donnerstag, 10. Aug. fiel mir das Herz nochmals in die Hosen, als eine schwarze Wolke sich in unheimlicher Geschwindigkeit dem Campingplatz näherte und knapp dahinter vorbeizog. Dieses Schauspiel dauert weniger als 1 Minute. Dann herrschte wieder gespenstische Ruhe. Wir hatten Glück gehabt, denn niemand kam zu Schaden.

10. Aug. 2017: Tornado

10. Augist 2017 Unwetter Tornado

Am Tag darauf konnte ich in den Zeitungen lesen, dass Caorle, Jesolo, Portogruaro an der Adriaküste bei Venedig weniger Glück hatten. Dort hat dieselbe Windhose die Campingplätze arg in Mitleidenschaft gezogen. Es gab über 50 Verletzte durch umgestürzte Bäume und herumfliegende Gegenstände. Wohnwagen, Autos und Wohnmobile wurden durch herabstürzende Bäume teilweise und gänzlich zerstörte. Es herrschte Chaos in der ganzen Gegend.

 

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Quo vadis Solaris ?

Es ist für mich schwer verständlich, wie Valamar mit seinen treuesten Kunden umgeht.

Die Hoch-Saison auf dem Campingplatz Solaris ist kurz. Sie dauert nur 2 Monate zwischen Juli und August. In dieser kurzen Zeit kommen die Ferien-Gäste, die noch im Erwerbsleben stehen, und bleiben 2 oder 3 Wochen. In der übrigen Zeit lebt Valamar (Name des Firmen-Imperiums) hauptsächlich von den Dauer- und Langzeit-Campern. „Lebte“ müsste man korrigieren, denn die Zahl der Dauer-Camper geht jährlich massiv und erschreckend zurück.

Damit geht aber auch die Rentabilität des Campingplatzes Solaris zurück, weil ein Dauercamper-Platz mehr Einnahmen für Valamar generiert als ein Platz belegt durch Feriengäste. Ein durch einen Dauer-Camper belegter Platz gib in der ganzen Saison zwischen 2’500 und 3’500 Euro her, während jeder andere Platz, der nur wenige Wochen in der Hochsaison belegt ist und vielleicht 2’000 Euro einbringt, im Schnitt aber weniger als 1’500 Euro..

Kosten für Dauer-Camping

Ein Dauercamper-Ehepaar bezahlt mittlerweilen für den günstigsten Stellplatz rund Euro 500 pro Monat, Mit Kurtaxe bald gegen Euro 600. Dieser Betrag ist für viele hoch, zu hoch. Für denselben Betrag miete ich mir z.B. in Thailand ein schönes Haus unweit vom Meer und dem Zentrum im Ferienparadies Hua-Hin. Oder ich fliege mit Freundin 1-2 Mal in eine südlich Destination mit all inclusive und benötige dazu keinen eigenen Wohnwagen

Verbote für Camper….

Camping ist mit viel Arbeit verbunden. Bereits beim Aufstellen des Vorzeltes gelangen viele Aeltere an ihre körperliche Leistungsgrenze. Bei Sturm kommt die Angst dazu, ob das aufgestellte Vorzelt hält. Deshalb hören viele ältere und treue Saison-Camper mit dem Camping auf. Auch dierse Saison habe ich einige vermisst. Grund war bei den meisten nicht die Gesundheit, Es wurde ihnen einfach zu mühsam.

In der westlichen Privatwirtschaft wäre dies ein Alarmzeichen , denn die Dauer-Camper erbrachten in der Vergangenheit einen grossen Teil der Jahres-Einnahmen von Solaris.  Man müsste etwas unternehmen, um den Abwärtstrend zu stoppen, der seit einigen Jahren  anhält. Um es genauer zu nehmen, seit dem Verbot der Mat.-Wohnwagen vor etwa 10 Jahren.

Ich habe es bereits in früheren Postings erwähnt, bei Valamar und der Solaris-Camping-Leitung existiert eine krankhafte Angst, dass die Gäste irgend etwas zum Betrug missbrauchen könnten. Man erlaubt zwar Vorzelte und Pavillons, obwohl auch in diesen unangemeldete Gäste übernachten könnten, aber man verbietet Mat.-Wohnwagen und Mobile Vorzelte, die nur dem Komfort und der Lebensqualität der „älteren“ Camper dienen würden.

… aber Sauf- und Disco-Parties für Jugendliche

Mat.-Wohnwagen und mobile Vorzelte würden die Lebensqualität älterer Camper massiv verbessern und erlauben, ihrem Hobby noch weitere Jahre frönen zu können. …. und so nebenbei Solaris unverhoffte Einnahmen sichern. Unverhofft, weil Valamar scheinbar nicht mehr mit diesen Einnahmen rechnet. Stattdessen diversifiziert man und lässt zwischen 1. Mai über Pfingsten bis anfangs Juli Sauf- und Musik-Parties für abertausende von Jugendlichen zu. Das Gebiet zwischen den Campingplätzen Lanterna und Solaris wird zusehends zum neuen Ballermann Europas mit Musik, Fun, Sex, Bier und Parties umfunktioniert. In dieser Zeit werden auch die Appartments der beiden Campingsplätze und das 4****-Hotel Tamaris nicht mehr an ehemalige Gäste vermietet, sondern nur noch den feiernden Jugendlichen…..auch wenn die für FKK nichts am Hut haben.

Nach anfänglichen schlaflosen Nächten im Mai 2017 hat sich in den folgenden Party-Wochen das „Bum-Bum“ der Bässe nach Mitternacht je nach Windrichtung massiv reduziert. Wie mir Jugendliche jedoch berichteten, finden die grossen und heissen Parties nicht mehr in den offiziellen Zelten und Discos statt, sondern in den Appartments mit privaten und leistungsfähigen Musik- und Schall-Anlagen. Sie bestätigten auch, dass sie dabei wenig Rücksicht auf die Einrichtungen der Appartments inkl. der Bett-Inhalte genommen haben.

Bereits am Abreisetag der Jugendlichen wurden die Appartments durch vollzahlende Gäste neu belegt. Die werden sich bestimmt gefreut haben …. oder nie mehr nach Solaris kommen.

Fäkalien-Pumpe inmitten der teuersten Plätze

Seit 2017 gibt es ein weiteres Aergernis: Mitten zwischen den teuersten Standplätzen direkt an der Meeres-Promenade pumpt eine Pumpe die Camping-Fälkalien in die Kläranlage, die noch gebaut werden soll. An und für sich ist gegen diese Pumpe nichts einzuwenden, wenn sie nicht üble Gerüche ausstossen würde., als campiere man neben einer Abfalldeponie (Situatiion im Juni/Juli 2017). Eine Zumutung ersten Ranges!

Ausblick – Bedeutung der Dauer-Camper

Manche Leser meines Blogs und einige Freunde haben mir geraten/gebeten, gegenüber Valamar Forderungen zu stellen. Dies bringt leider nichts. Ich hatte bereits mündliche Gespräche, aber sie erbrachten keine Ergebnisse in unserem Sinne. Man kann höchstens daraus interpretieren, dass die Dauer- und Langzeit-Camper in der Planung von Valamar-Solaris keine grosse Rolle spielen.

Ich campiere weiterhin auf Solaris, weil ich auf dem Campingplatz und auch ausserhalb meine langjährigen Freunde treffe. Dauer-Camper werde ich aber nie mehr, seit ich vor ein paar Jahren ohne Vorwarnung und ohne Vor-Information im Rahmen der 90-Tage-Regelung nach Hause geschickt wurde, obwohl ich für 150 Tage bezahlt hatte.

Aber auch bei mir ist ein Ende abzusehen. Ich gehöre zu den Aelteren. Viele meiner Solaris-Freunde werden bald mit Camping aufhören. Auch ich bereite meinen Abschied vor, denn ohne praktisches mobiles Vorzelt wird mir das Camping zu mühsam. Ich möchte kein Vorzelt mehr aufstellen und bei heftigen Winden Angst haben, dass es davon fliegt. Zudem stimmt der Preis-Leistungs-Verhältnis immer weniger.

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Camping Lanterna hat 5*****

Der ADAC vergibt 5*****

Nach grossen Umbauten im Eingangsbereich mit einem zentralen Campingplatz-Piazza und diversen Läden, ein Restaurant, einer Bäckerei, ein Lebensmittelgeschäft, ein Kinderspielplatz und eine Veranstaltungsfläche hat unser Nachbar-Campingplatz Lanterna vom ADAC neu fürs 2017 den 5. Stern ***** erhalten und gehört damit zu den wenigen 5-Stern-Plätzen in Europa.

Mich wundert zwar, wie es ADAC möglich war, diese 5 Sterne zu vergeben, denn die Umbauten wurden erst auf Anfang Saison 2017 beendet.

Das Unterhaltungsangebot auf dem Campingplatz wird mit der neuen Familien-Unterhaltungszone im Innenbereich inklusive Theater und Kino sowie mit einer Teenager-Zone inklusive Game Lounge noch interessanter. Der attraktive Familien-Wasserpark wird nun noch größer und die Pools werden beheizt.

Man sollte aber nicht meinen, dies alles sei gratis? Nein, die Mio-Investitionen müssen sich für den Betreiber Valamar bezahlt machen. Für Eltern mit Kindern ein teueres Pflaster. So kostet jede der neuen Kinder-Attraktionen ab 20 Kunar d.h. etwa 3 Euro.

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28. Juni 2017: Sturm und Unwetter über Solaris

Es war Mittwoch-Abend, 28. Juni 2017. Ich sass bei Freunden unter ihrem Pavillon, als sich der Himmel bewölkte und es begann leicht zu regnen. Ich wusste aus der Wetterkarte des Deutschen-Fernsehens, dass Regen und ev. Unwetter im Anmarsch sein könnte. Deshalb packte ich meine Sachen zusammen und begab mich zu meinem Wohnwagen, versorgte und sicherte alles was herumfliegen könnte, meine beiden Hängeblumentöpfe legte ich auf den Boden und schloss den Reissverschluss des Vorzeltes. Drinnen im Wohnwagen stellte den Fernseher an. Ich wollte ja nicht alleine sein!.

Es war um 21.30 Uhr. Ein tiefes Brummen war zu hören. Es wurde immer lauter und bedrohlicher. Es kam nicht aus dem Fernsehen, es kam von draussen, als ob eine Sturmflut im Anmarsch wäre. Es kam immer näher und auf einmal schüttelte und rüttelte mein Wohnwagen. Das Fernsehbild setzte aus, weil die Fernsehsignale nicht mehr durch den dichten Regen kamen. Erschrocken begab ich mich ins Vorzelt, um nach draussen zu schauen. Es schüttete in Strömen. Das Dach meines Sonnensegels hob und senkte sich bedrohlich. Aber es schien zu halten und stablil zu sein.

Auf einmal sah ich in der Ferne beim Münchner Peter und der Evi einige Autos mit eingeschaltenen Scheinwerfern stehen. Leute rannten aufgeregt hin und her. Ich war neugierig und holte mir den kleinen Feldstecher. Da sah ich es. Es muss ein Baum umgefallen sein. Ob es wohl grossen Schaden gegeben hat? Dann sah ich wie dieselben Autos in Richtung Zaun fuhren. Dort entdeckte ich per Feldstecher ein eingestürztes Vorzelt. Wie ich am nächsten Morgen erfuhr, hat ein abgesprochener Ast das Vorzelt vollständig zerstört. Die betroffenen Camper brachen ihre Ferien ab und zogen noch am selben Tag nach Hause.

Etwa um 22:15 Uhr liess der Sturm etwas nach und alle Fahrzeuge entfernten sich. Gespenstige Ruhe kehrte auf Solaris ein. Da ich kein Sanitätsfahrzeug hörte, konnte ich annehmen, dass es keine Personenschäden gab. Beruhigt begab auch ich mich ins Bett und schlief unverzüglich ein. Ich war geistig erschöpft.  Es war mittlerweilen um die 23 Uhr.

29. Juni 2017: Tag nach dem Unwetter über Solaris vom 28. Juni 2017

Am nächsten Morgen sah ich die Bescherung. Es war wirklich ein Baum zwischen dem Münchner Peter und dem Tennisplatz abgebrochen, aber glücklicherweise neben dem Wohnwagen von Ludo und Chris, sowie dem Camper des Professors gestürzt. Die obersten Aeste streiften die Kühlerhaube des belgischen Autos. Der Schaden am Auto gering. Jedoch zwei Häringe des belgischen Sonnensegels borten sich durch das Dach des Wohnwagens. Welch Glück, dass diese beiden tödlichen Geschosse niemanden getroffen hatten.

29. Juni 2017: Tag nach dem Unwetter über Solaris vom 28. Juni 2017

Das „Araber-Zelt“ vom Klaus hat es ebenfalls zerfetzt. Unten am Strand hat es einige Pavillons erwischt. Abgeknickte Bäume lagen auf den Wegen. Wir auf Solaris hatten Glück im Unglück. Es hat uns nur am Rande erwischt. Die Zeltplätze in Umag sollen arg in Mitleidenschaft gezogen worden sein. In Porec fiel eine allte Buche um und zerquetschte 3 Autos. Einheimische meinten, dies soll das schlimmste Unwetter seit Jahren gewesen sein.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter – aufgewühltes Meer

 

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Möven-Scheisse, -Krallen und -Krankheiten

Foto von (c)fotopaz (https://www.fotopaz.com/)

Die Möven sind von Natur aus am Wasser beheimatet.  Sie sehen hübsch aus in ihrem weissen Kleid, dem gelben Schnabel und den grossen Krallen. Wer kennt nicht die Geschichte von der „Möve Jonathan„?

Leider füttern einige wenige Camper aus vermeintlicher Tierliebe diese mit Speiseabfällen und locken sie vom Meewr weg ins Landesinnere. Dadurch werden die Möven für die meisten Camper zu einem grosses Aergernis! Was oben reingeht, kommt unten als klebrige Scheisse, voller Krankheitskeime wieder raus. Wehe, Du wirst getroffen. Sauberes und intensives waschen ist angesagt, denn Ihr Kot wie auch der der Tauben ist bekannterweise gesundheitlich bedenklich.

Wenn Du oder Dein Hund über die Wiese geht, werdet ihr unweigerlich auf den Möven-Kot treten und ihn ins Vorzelt hineintragen. Gräuslig, allein schon der Gedanke. Man müsste eine Wasserschleuse zum desinfizieren der Füsse vor dem Vorzelt installieren.  Zudem ist ihr Kot ist aggressiv und greift den Lack der Autos und den Stoff der Vorzelte an. .

Möven können aber auch aggressiv sein und Haus-Tiere wie kleine Hunden und Katzen angreifen. Ich habe schon beobachtett, wie Möven aus dem Flug Fleisch vom Tisch weggeschnappt haben.

Was bei mir am meisten Kopfschütteln verursacht: die gleichen Camper, die Möven füttern,  haben Mühe mit der Reinlichkeit der menschlichen Toiletten …. aber keine Probleme mit dem Kot der Möven an ihren eigenen Füssen.

Ich hoffe, dass die Möven diese Zeilen lesen, und ihre Last nicht mehr bei mir fallen lassen. Sie mögen doch bitte ihre Tierfreunde berücksichtigen und auf ihre Vorzelte und Ueberdächer scheissen, auch darauf landen und diese mit ihren scharfen Krallen aufritzen.

 

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Ich bin angekommen – Erster Gruss aus Istrien

Ring – ring – rrrrr……Am Montag, 24. April um 4 Uhr in der früh weckte mich mein Wecker sehr unfreundlich mit seinen grässlichen Tönen auf. Bereits 1½ Stunden später nach einem Frühstück war ich abfahrtsbereit und zügig ging es auf die 820 km lange Strecke nach Istrien. Ueberrascht war ich, wie viele Autos um diese frühe Tageszeit um 6 Uhr morgens bereits auf der Schweizer Autobahn ab Basel unterwegs waren. Es waren viele Elsässer, die zur Arbeit fuhren.

Ueberrascht war ich auch ob des relativ geringen Verkehrs rund um Mailand. Ohne irgendwelchen Stau kam ich zügig über die Umfahrung Mailands. Es hat sich bestätigt, was ich eigentlich erwartet habe, dass viele Italiener die Brücke zum morgigen National-Feiertag machten und nicht arbeiteten.

Es ist gefährlich, aber ich habe es dennoch gewagt: Ein Smartphone-Foto aus dem Auto

In der Deutschschweiz herrschte noch blauer Himmel, nach dem Gotthard.-Tunnel aber regnete es mit Unterbrüchen bis nach Triest. Je weiter ich nach Istrien kam, je mehr hellte sich der Himmel auf. Auf Solaris wurde ich von den beiden Linzern Martina und Klaus, sowie den Bayern Monika und Gerhard herzlichst begrüsst. Die 4 waren die einzigen weit und breit.

Auf dem Kiesfleck habe ich meinen Wohnwagen aufgestellt

Dann ging alles wie üblich. Vom Kiwi-Depot zogen sie mir die beiden Wohnwagen auf meine Parzelle L61. Wie ihr euch vielleicht noch aus dem Vorjahr erinnert, musste ich meinen Plan eines mobilen Vorzeltes wegen der Sturheit der Camping-Leitung beerdigen. Im „neuen“ Wohnwagen lebe ich nun und geniesse das grosse französische Bett, während der „Alte“ als Material-Wohnwagen sein Dasein fristet. Dies Kombination hat den Vorteil, dass im Wohn-Wohnwagen nichts verstellt ist und ich nach einer kurzen „Staub-„Reinigung und Wechsel der Bettwäsche unverzüglich nach Anlunft gemütlich und wohlig schlafen konnte. Dem Wetter traute ich nicht so richtig. Der Wetterbericht war sibyllinisch, d.h. mehrdeutig. Ich deckte deshalb den Platz für das Vorzelt mit einer Plastik.Plane ab.

Noch am Abend wählte ich mich ins Internet ein. Alles klappte wunderbar. Das Internet erlaubt im Moment noch alles. Nicht nur Surfen, sondern auch Updates und Videos/Fernsehen anschauen. Ich war jedoch todmüde und legte mich bereits um 20:30 ins Bett.

25. April 2017: Solaris – Aufbau Wohnwagen und Vorzelt

Ab Dienstag, 25. April: Aufbau Vorzeil, Wassergraben etc

Nach 10 Stunden tiefen Schlafes wurde ich diesmal nicht durch den Wecker, sondern durch die aufgehende Sonne geweckt. Heute war Grosskampftag. Blauer Himmel erhellte unser Vorhaben. Klara wird kommen und das Vorzelt aufbauen. In knapp 1½ Stunden hatte sie es mit ihrem Partner geschafft. Ich konnte beginnen mit dem einräumen. Wohnlich soll mein Vorzelt werden

Am Nachmittag machte ich meine erste Pause und legte mich 2 Stunden auf die Liege unter meinen Olivenbaum und schlief den Schlaf des gerechten. Dies ist Camping!

In den nächsten Tagen richtete ich mich ein. Zuerst den Ferseher mit der SAT-Schüssel, dann stellte ich die Waschmaschine ins Lot. Sie soll beim Schwingen ja nicht vibrieren und schlimmstenfalls davonwandern. Da der Wetterbericht für den morgigen Tag Regen voraussagte, grub ich vorsichtshalber den obligaten Wassergraben. Diesmal aber nicht einen tiefen, sondern einen moderaten mit Ueberlaufschutz gegen das Innere des Wpohnwagens.

Als Höhepunkt meiner Arbeiten baute ich den selbst-designeten Wäscheschrank in die Dusch-Kabine ein. Zu Hause hatte ich alles vorbereitet. Das Holz zuschneiden lassen, die sichtbaren Kanten mit einer weissen Umleimer-Kante versehen, sowie  die Löcher gebort. Und welch Wunder: alles klappte. Nun habe ich viel zusätzlichen Platz gewonnen.

Das Wetter hatte sich in den letzten Tagen gut entwickelt. Es regnete zwar von Donnerstag bis Freitag-Nachmittag, aber anschliessend startete die Sonne durch. Der kühle Wind verflüchtigte sich und es wurde wärmer.

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Sie gehen und kommen

Das istrianische Boskarin-Rind

Auf Solaris herrscht ein reges gehen und kommen. Die  einen haben noch 2 oder 3 Wochen vor sich, die anderen müssen bereits wieder nach Hause. Einzig das istrianische Boskarin-Rind, das ich vor Viznjan entdeckte, beobachtete mich geduldig, als ich es fotografierte. Ich muss gestehen, ich getraute mich nicht, zu nahe hin zu gehen. Seine gewaltiger Kopf mit seinen spitzen Hörner machten Eindruck.

Istrien Boskarin Rind

Bye Bye Hilde und Uli

Am Abend vor ihrer Heimfahrt (25.6.) waren wir im Arka und liessen uns verwöhnen. Hilde bestellte eine Vorspeise „grosse Champignons mit Krevetten„, Uli ein „Rindsteak“ und ich die „Fuzies mit Trüffel“ und als Abschluss das Bomben-Dessert „Schockolade-Plättchen mit Vanille-Creme und Erdbeeren“.

Istrien Solaris: Abfahrt Hilde und Uli

Nun war rundherum alles frei bis am 13. Juli der andere Max mit seiner Klaudia aus SU ankamen.

Willkommen Lena und Christian

3 Wochen weilten Sie auf Solaris und bereits sind sie wieder auf dem Heimweg (16. Juli)

Solaris Party Lena Christian und Malteser Sissy

Vater Christian mit seiner Malteser-Tochter Sissy und seiner Angetrauten Lena (v.l.n.r.)

Putzfrauen

Leider gehen und kommen auch die Putzfrauen. In unserem Waschhaus hatten wir eine Perle. Bereits um 6 Uhr in früh begann Sie zu putzen. Der Chromstahl beim Geschirrwaschen glänzten derart intensiv, dass ich mich genierte, mein Schmutzgeschirr hier zu waschen.

Auf den 1. Juli wurde sie in die Waschanlage 4 versetzt. Niemand weiss warum. Im Moment schlagen wir uns mit verschiedenen Nachfolgerinnen herum. Heute früh um 7 Uhr stand die Toilette noch unter Wasser. Die Neue hat mit dem Schlauch alles abgespritzt!.

 K32, das Platzferkel

Auch er ist wieder auf Solaris. Wer erinnert sich nicht an ihn. Er reinigte vor ein paar Jahren seine chemische Toilette im Wäsche-Waschplatz  Ich nannte ihn „Platzferkel“ im Facebook . Darauf liess er mein Facebook-Profil löschen.

 

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9.-16. Juli 2016: vERKEHRTE wELT: Pornos an Stelle von Mails

computer-crashSolaris ist ein anständiger Campingplatz!

Videos und Pornos im speziellen werden unterdrückt. Man will das WiFi auf dem Campingplatz nicht überlasten. Wo käme man hin, wenn alle nur noch Pornos schauen würden!

Seit vergangenen Samstag (9. Juli) herrscht aber verkehrte Welt. Mails werden unterdrückt und können weder empfangen noch verschickt werden. Als Gegenleistung öffnete die Campingleitung die Porno- und Youtube-Kanäle. Seither herrscht Sodom und Gomorrha auf Solaris.

Ein Putsch der Valamar-Informatiker?

Es ist unglaublich. Die Informatiker von Valamar bekommen das Problem nicht in den Griff. Oder wollen es nicht in den Griff bekommen? Es ist ein kleines Problem, aber es scheint, dass es an Profis mangelt. Schwach meine ich, denn die wenigen Ports fürs Mailing sollten sie öffnen können, umsomehr ich ihnen eine Liste der betroffenen Ports  zugeschickt habe. In der Zwischenzeit habe ich festgestellt, dass sie auch mein FTP-Port geschlossen haben.

Glücklicherweise kenne ich einen Ausweg, um die gesamte Funktionialität nutzen zu können. Den will ich aber niemandem verraten, denn ich bin aufs Mailing angewiesen.


Stand 16. Juli/06:00 Uhr: Die meisten Ports sind wieder offen, aber die Leistungsfähigkeit des Solaris-WiFi ist am Boden Das System ist instabil. Einige Ports sind immer noch geschlossen. Durch die Freigabe der Nutzung von Videos und Pornos, sowie der Updates vom Betriebssystem Windows ist das Internet total überlastet.

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5. Juli 2016: Mein offener Brief an Valamar betr. 2 Wohnwagen auf derselben Parzelle

Am Dienstag, 5. Juli 2016 um 11:21 Uhr schickte ich nachfolgendes Mail samt Brief an Frau Josipa Cvelic-Bonifacic, ihres Zeichens für Marketing und Verkauf auf den Camping-Plätzen von Valamar verantwortlich:

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris

 

Liebe Frau Josipa Cvelic-Bonifacic

Vor etwa 5 Jahren hatten wir das erste und letzte Mal Kontakt miteinander. Ich erinnere mich noch gut und gerne an Ihren Besuch hier auf Solaris. Wir besprachen die Möglichkeiten des Internet auf den Valamar-Camping-Plätzen unter Berücksichtigung der damaligen technischen Möglichkeiten in Kroatien. Ihr Besuch war erfolgreich, denn inzwischen läuft alles wie geschmiert. Sie waren damals, vor mir liegt Ihre Visitenkarte, ich hoffe auch heute noch „Director of Sales, Marketing, Revenue Management und Development of the Campsites„.

Der Grund meines Mails ist, dass ich aus Gesundheitsgründen auf den Aufbau meines Stoff-Vorzeltes verzichten muss und dieses durch ein „mobiles Vorzelt“ ersetzen wollte. Nach 7 Wochen in dieser „altersgerechten“ Umgebung auf dem Campingplatz Solaris musste ich mein mobiles Vorzelt vom Platz entfernen: „2 Wohnwagen auf einer Parzelle sind verboten“ lautete das Verdikt, obwohl ich nicht mehr Platz belegte als vorher. Dadurch bleibt für mich als Konsequenz nur das Beenden meiner Camping-Karriere übrig.

In meiner Anfrage geht es mir nicht nur um „mein mobiles Vorzelt“, sondern grundsätzlich um das Verbot „2 Wohnwagen auf einer Parzelle sind verboten„. Diese Anfrage ist nicht nur für mich, sondern auch für andere ältere Dauer- und Saison-Camper von eminenter Bedeutung. Sie kann wie in meinem Fall ein Camping-Leben vorzeitig beenden.

Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen und hoffe auf eine für alle Seiten positive Antwort

Mit besten Grüssen

Ihr Max Lehmann, bis Mitte August auf Camping Solaris, Parzelle L61, dazwischen vom 19. – 28. Juli abwesend

Mein angehängter Brief an Valamar:

Falls das PDF nicht angezeogt wird, nochmals das Zeichen „Aktuelle Seite neu laden“ anklicken:

20160705-VALAMAR-mobiles-Vorzelt

Für die nächsten Seiten fahr mit dem Cursor auf den unteren Teil des angezeigten Dokumentes.

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