Kategorienarchiv: Internet

Mai 02 2017

1. Mai 2017: Internet-News aus Solaris

Wie melde ich mich im Solaris-Internet an? Einschränkungen im Solaris Internet! Administratoren Privilegien bei WIN-10.

Der Münchner Rudi lässt grüssen

Seit 1. Mai ist auf Solaris das FTP-Port 21 gesperrt. Dies hat für den normalen Internet-Benutzer keine Bedeutung, für mich jedoch bedeutet dies, dass ich meine Homepage-Files nicht mehr mit dem Werkzeug FTP auf den Server herunterladen kann. Eine Katastrophe? JEIN, denn ich verfüge über eine Umgehungslösung. Rudi aus München lässt grüssen.

Anmeldung im Solaris-Internet

PC’s und Smartphones, die bereits letztes Jahr mit dem Solaris-Internet arbeiten konnten, haben auch dieses Jahr kein Problem. Sie loggen sich automatisch ein. Neue Geräte müssen sie jedoch via einen Browser anmelden. Am besten gelingt dies mit der Valamar/Adriatic-Camping-Card, die es ab letztem Jahr gibt und auf Verlangen kostenlos ausgehändigt wird. Ohne diese kritkartengrosse Club-Karte muss man ziemlich viele persönliche Daten eingeben.

Administratoren Privilegien auf dem PC

Wie ihr wisst, verfüge ich seit ein paar Wochen über einen neuen Notebook. In dieser Zeit habe ich alle Programme aufgesetzt, die ich benötige, und geniesse nun die Leistungsfähigkeit des i7-Prozessors samt SSD. Beim Aufsetzen des WIN-10 ist mir ein grober Fallstrick aufgefallen: Der erste Benutzer, den man aktiviert, hat automatisch Administratoren-Privilegien.

Ich wurde zwar darauf aufmerksam gemacht, ein Passwort zu setzen, aber nirgendwo erwähnte Microsoft, wie gefährlich ein Benutzer mit all diesen Privilegien ist. Beim Surfen im Internet erhält damit nämlich ein bösartiges Virus automatisch Administratoren-Privilegien und kann sich leicht und effektvoll im System einnisten.

Aus diesem Grund ist es ein MUSS, dass  man sich einen neuen Benutzer installiert, der keine Administratoren Privilegien hat und ein nur ganz normaler Internet-Benutzer ist. Mit diesem Benutzer-Profil soll man von nun an auf dem PC arbeiten. Seine  Einschränkung sind harmlos. Einzig bei der Installation neuer Softwaren oder Updates wird er nach dem Administratoren Passwort verlangen. Der Vorteil liegt darin, dass ein Virus, bevor es sich installiert, vom Antiviren-System entdeckt und gelöscht werden kann.

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Sep 05 2016

Gedanken zu „Ein neuer Tag beginnt“

Nach vielen wunderbaren Sommertagen hat es diese Nacht begonnen zu regnen. Dieses Tief soll nur von kurzer Dauer sein, meint mein App.

Am vergangenen Samstag war ich  bei angenehmem Radwetter mit dem CPC (Club des Pédaleures de Charme) auf einer schönen kurzweiligen  Rad-Ausfahrt über 65 km. Einem Einfahren zu meiner Ausfahrt in die Rebberge von Buggingen, die ich für den kommenden Mittwoch organisiere. Bereits haben sich 12 Kollegen und Kolleginnen angemeldet.

Heute Montag ist Ruhetag. Ein Tag ohne Verpflichtungen, wenn man davon absieht, dass ich beim Arzt ins Labor muss, um Flüssigkeiten abzugeben. Ich geniesse es, von Zeit zu Zeit keine Termine zu haben und einfach in den Tag zu leben.

Nur noch selten muss ich Hemden oder feine Hosen bügeln. Heute warten deren 3 Camel-Shirts darauf, wieder aufgemöbelt zu werden. Anschliessend muss ich Einzahlungen tätigen. Vorallem die Busse, weil ich im Hergiswiler-Tunnel wieder einmal zu schnell gefahren bin. Diese Stelle kenne ich genau und fahre trotzdem immer wieder zu schnell. Fr. 60.– hat mich dieses Vergehen gekostet. Es ist für einen guten Zweck. Der Kanton Nidwalden muss ja auch leben.

Basel Heuwaage Karli Holzhauser Pool Billard

Billard und Kutteln lassen grüssen

Was haben denn Billard und Kutteln gemeinsam? In Thailand spiele ich 1-2 mal je Woche mit meinem englischen Nachbarn Neil Pool-Billard. Am vergangenen Freitag erhielt ich von meinem Freund Karli Holzhauser eine Trainerstunde. Es gibt nämlich noch die eine oder andere Schwäche zu beseitigen. Anschliessend gabs Kutteln made bei Heidy. Da soll noch einer sagen, ich hätte nicht ein prall gefülltes Leben.

Die Merkel lässt grüssen

Wie froh bin ich doch, dass wir in der Schweiz nicht von einer parlamentarischen Diktatur regiert werden, wie dies in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. In diesen Ländern hat das Volk kein Mitsprache- geschweige denn Entscheidungsrecht. . Ich verfolge mit Entsetzen, wie die deutsche Bundesregierung dem türkischen Diktator Erdogan in den Ar… kriecht. Zu Hause verkauft sie dies, dass sie damit die Flüchtlingskrise bewältigt hätte.

In der Realität hat sie jedoch die Flüchtlinge in der ungewissen Obhut des menschenverachtenden Diktators zurückgelassen. Aber eben: Der Zweck oder der Erfolg heiligt die Mittel. Wen wundert es, dass die populistischen Parteien wie die AfD und NPD auf diesem politischen Sumpf bestens gedeihen.

Die Merkel lässt grüssen! Der Streit zwischen ihr und Seehofer hat die Unsicherheit weiter geschürt. Ihre Politik entfernt sich immer mehr vom Volk. War sie resp. die CDU/CSU nicht auch gegen die freiwillige Sterbehilfe, die über 70% der deutschen  Bevölkerung befürworten?

Hacker lassen grüssen

Während ich diese Gedanken formuliere, läuft im Hintergrund die Datensicherung meiner beiden Europa- und Thailand-Blogs ab. Diese Sicherung ist wichtig, seit ich festgestellt habe, dass gewisse amerikanische Kreise aus Kansas regelmässig versuchen, meine Eintritt-Passwörter zu knacken. Mit regelmässig meine ich aber nicht nur 10 oder 50 mal, sondern Hunderte von Angriffen je Monat. Ob die NSA an meinen Gedanken Interesse hat?

Buggingen lässt grüssen

Am kommenden Mittwoch soll wieder schönes Herbstwetter herrschen. Dann geht es mit dem Rennrad und meinen Freunden vom CPC in die Rebberge von Buggingen, wo wir etwas feines Essen und dabei noch eine Einführung in den Markgräfler Wein erhalten werden. Die Fahrt wird mir einiges abfordern, denn 110 km sind nicht ohne.

125-Jahre Brauere Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Schwester  hat es besser gemacht als ich. Sie hat einen Bierbrauer geheiratet. Am kommenden Wochenende feiert die Brauerei Sonnenbräu im Rheintal (beim Bodensee)  ihr 125 jähriges Jubiläum. Als Bruder bin ich zu den Festivitäten auch eingeladen. Ich freue mich darauf

In der Woche darauf gehe ich ein paar Tage zu Heinz und Edith nach München. Zu Heinz, der vor wenigen Jahren das Bier der Sonnenbräu als „Wüstenbräu“ bezeichnet hat. Ich glaube, dies war ein Schock, als er erstmals ein nicht-bayrisches Bier trinken musste

 

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Aug 28 2016

28. Aug.: Neues Tablet und neues Mobil-Telefon

Huawei-LogoBereits auf Solaris kündigte sich das Desaster meiner Kommunikations-Geräte an. Sowohl bei meinem Tablet als auch bei meinem mobilen Telefon meldeten sich die Batterien immer mehr ab. Beide Batterien hatten nur noch etwa 50% Kapazität. Sobald ich die Geräte im Internet benutzte, stellten sie nach spätestens 1-2 Stunden ab. Das Tablet war anschliessend nur noch mit einem starken Battery-Charger wieder zum Leben zu erwecken.

Zu Hause in Basel musste ich aktiv werden. Im Internet habe ich mich informiert, denn ich wollte kein Vermögen ausgeben. Ich brauchte ein Tablet, um die Zeitungen zu lesen, WattsApp und Viber zu bedienen, und als Navigationssystem zu nutzen. Das Smartphone sollte primär Telefonieren und zwar mit 2 SIMM-Karten, dazu auch schöne Fotos machen und ebenfalls als Navigationsgerät dienen. Beide Geräte sollten meine Notebooks nicht ersetzen.

In Basel wurde ich schnell fündig:

  • Als Tablet habe ich die WiFi-Version des neuen „Samsung GALAXY TAB A“ mit 10″-Bildschirm und dem neuesten Andoid 6 Marshmallow-Betriebssystem zu für Fr. 268.– gekauft.
  • Beim Telephon habe ich zwar schnell das gefunden, was mir optimal dienen sollte: das neue „Huawei 9 lite“ für 2 SIMM-Karten und ebenfalls dem neuen Android-6 Betriebssystem zu Fr. 300.–, aber ich musste dazu meine SIMM-Karten in die nano-Version abändern lassen resp. neu bestellen. Dies dauerte in meinem Fall 1 Woche. Eine Woche, in der ich weg vom Fenster war. Ich war für den Rest der Welt nicht mehr erreichbar, also physisch tot!

Nun bin ich wieder bei den Leuten. Ein schönes Gefühl, als die SMS der vergangenen Woche wieder eintrudelten

Ueberraschend positiv fand ich, wie problemlos die Installation und der Transfer meine Tf.-Nummern und Adressen sowie des Kalenders  vom alten Gerät zum neuen gelangen. Ich musste nur die richtige Google-Mail-Adresse eingeben. Die nämlich, unter der ich meine Adressen und den Kalender verwalte.

Noch mehr überrascht hat mich die enorme Kapazität und Steuerung der Batterien. Ich muss nur alle paar Tage laden, auch wenn sie ans Internet angeschlossen sind.

 

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Aug 12 2016

Das Internet 2016 auf Solaris, ein durch Valamar selbst verschuldetes Debakel

Wenn Anfänger am Internet von Solaris pröbeln

InternetIn diesem Jahr hat sich das Solaris-Internet keine grossen Lorbeeren geholt. Es war ein grosses Auf und Ab, zeitweise ein Debakel.

Nach meiner Meinung war es primär kein Problem der vorhandenen Netzwerk-Kapazität, wie es Valamar immer darzustellen versuchte. Es war ein hausgemachtes Problem,  das Unvermögen der Informatik von Valamar.

Am Anfang der Saison gab es ein gut funktionierendes Internet mit einigen Einschränkungen, die den durchschnittlichen Camper aber nicht gross beeinträchtigten. Die Einschränkungen waren im Interesse aller. Es war zum Beispiel nicht erlaubt, Videos und Fernsehen anzuschauen, das Aktualisieren des Windows Betriebssystem und der Antivirensysteme wurden unterdrückt. Mittels eines wirksamen Spezialprogrammes wurden alle Pornoseiten unterdrückt und konnte nicht angeschaut werden.

Mit diesen Einschränkungen konnten alle gängigen Camper leben. Sie konnten Mails verschicken und empfangen, skypen und im Internet surfen.

Dazu muss man wissen, dass der Internet-Verkehr eines PCs über sog. Netzwerk-Ports gesteuert wird. Man kann sich diese als Ein- und Ausgänge in den PC vorstellen. Es gibt weit über 1’000 solcher Ports. Jedes hat eine besondere Aufgabe und kann geöffnet oder geschlossen werden.

Mittels dieser Ports hat der Valamar-Informatiker die Services gesteuert, resp. eben unterdrückt. Dies war keine leichte Arbeit. Es verlangte grosses Fachwissen und dieses hatte der Informatiker vom Frühjahr. Es war sichtlich ein Netzwerk-Profi.

Seit anfang Juli herrschte verkehrte Welt

Anfang Juli2016, von einem Tag auf den anderen, lief nichts mehr. Ich wähnte mich in einer verkehrten Welt. Während über einer Woche konnte man keine Mails mehr empfangen oder versenden. Auch Skypen war nicht mehr möglich. Dafür war es auf einmal möglich, Pornos, Videos und Fernsehen anzuschauen. Das bisher bestens funktionierende Sperrprogramm für Porno-Seiten war ausser Betrieb gesetzt. Ueberraschenderweise konnte ich auf einmal mein Windows-Betriebssystem und meine Norton-Antivirensoftware aktualisieren.

Im ersten Moment dachte ich an einen Informatiker, der seinem Arbeitsgeber Valamar schaden wollte! Derart gross und zerstörerisch waren die Veränderungen. Im Nachhinein glaube ich aber eher, dass ein neuer Mann die Verantwortung für das Internet übernommen hat. Sein Fachwissen war sichtlich schwach oder sogar sehr schwach, kurzum ein Anfänger.

Es schien, als ob er die englischen Computer-Ausdrücke „enable“ und „disable“ verwechselt haben könnte, die man fürs „einschalten“ und „ausschalten“ von Ports verwendet. Durch diesen Mangel an Englisch Kenntnissen machte er all das kaputt, was sein Vorgänger schuf. Er erlaubte alles, was sein Vorgänger verbot, und umgekehrt. Auf einmal konnte man Pornos schauen und das Betriebssystem aktualisieren. Hingegen alles andere funktionierte nicht mehr. Während mehr als 1 Woche konnte man weder Mail empfangen noch versenden. Ein Skypen war unmöglich. Ein Debakel pur.

In der Zwischenzeit hat er (fast) alle Ports geöffnet und alles erlaubt, sodass alle Services möglich sind. Dadurch ist das Solaris-Internet total überlastet. Fernsehen und Videos, sowie Pornos belasten das Netzwerk extrem. Die periodischen Aktualisierung auf hunderten von PCs bringen das Internet an den Rand zum Kollaps. Immer wieder, mehrmals am Tag fällt das Netz zusammen. Oft nur Minutenweise, aber auch Stundenweise.

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Jul 09 2016

9.-16. Juli 2016: vERKEHRTE wELT: Pornos an Stelle von Mails

computer-crashSolaris ist ein anständiger Campingplatz!

Videos und Pornos im speziellen werden unterdrückt. Man will das WiFi auf dem Campingplatz nicht überlasten. Wo käme man hin, wenn alle nur noch Pornos schauen würden!

Seit vergangenen Samstag (9. Juli) herrscht aber verkehrte Welt. Mails werden unterdrückt und können weder empfangen noch verschickt werden. Als Gegenleistung öffnete die Campingleitung die Porno- und Youtube-Kanäle. Seither herrscht Sodom und Gomorrha auf Solaris.

Ein Putsch der Valamar-Informatiker?

Es ist unglaublich. Die Informatiker von Valamar bekommen das Problem nicht in den Griff. Oder wollen es nicht in den Griff bekommen? Es ist ein kleines Problem, aber es scheint, dass es an Profis mangelt. Schwach meine ich, denn die wenigen Ports fürs Mailing sollten sie öffnen können, umsomehr ich ihnen eine Liste der betroffenen Ports  zugeschickt habe. In der Zwischenzeit habe ich festgestellt, dass sie auch mein FTP-Port geschlossen haben.

Glücklicherweise kenne ich einen Ausweg, um die gesamte Funktionialität nutzen zu können. Den will ich aber niemandem verraten, denn ich bin aufs Mailing angewiesen.


Stand 16. Juli/06:00 Uhr: Die meisten Ports sind wieder offen, aber die Leistungsfähigkeit des Solaris-WiFi ist am Boden Das System ist instabil. Einige Ports sind immer noch geschlossen. Durch die Freigabe der Nutzung von Videos und Pornos, sowie der Updates vom Betriebssystem Windows ist das Internet total überlastet.

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Jun 02 2016

Mein mobiles eBüro im In- und Ausland

Meine wichtigen Daten waren oft am falschen Ort und nicht verfügbar!

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich als „Zigeuner“ mit 3 Wohnsitzen rund um die Welt meine Post und all mein Administratives erledige. In der Tat weile ich im Sommer 4 Monate in Istrien und im Winter 5 Monate in Thailand. Dazwischen 1 und 2 Monate in der Schweiz. Was nützen mir da die Ordner zu Hause in Binningen?

Im Laufe der Jahre habe ich lernen müssen, mit diesen Schwierigkeiten zu leben und deren Hürden zu überwinden. Ich habe in dieser Zeit gute und schlechte Erfahrungen gesammelt.

Anfänglich hat mein Freund Renato B. meine Post überwacht und mich per eMail in Thailand informiert. Im Sommer liess ich die Post zurückbehalten und fuhr nach 2 Monaten zurück in die Schweiz, um die Korrespondenz zu erledigen und die Einzahlungen zu tätigen.

Letztes Jahr im 2015 wartete in der Schweiz bereits die Polizei auf mich, weil ich ihrem Aufgebot zum Vorführen meines Autos nicht gefolgt war.  Ich hatte noch einen Tag Zeit, bevor sie das Kennzeichen meines Autos einziehen wollten. Ihre Aufgebote waren in der zurückbehaltenen Post. Ich wusste nichts davon. Ich musste inkl. Gebühren und Bussen Fr. 300.– bezahlen.

Probleme bereitete mir die vorhandene Dokumenten Ablage in Ordnern zu Hause in Binningen. Dort nützte sie mir meistens wenig. Ich konnte in Zweifelfällen aus dem Ausland nicht darauf zugreifen und reagieren. Ich hing in der Luft und musste auf später vertrösten.

Unterwegs in Thailand oder Istrien fielen neue Dokumente oder Rechnungen an, die entweder zu Hause anfielen oder mir per Mail zugeschickt wurden. Die Sicherung meiner Fotos war auch ein grosses Thema. Ich führte deswegen immer mobile Festplatten mit mir, auf die ich diese Daten sicherstellte und zu Hause mit den dortigen Archiven synchronisierte.

Istrien Solaris Hobby Wohnwagen mein Büro samt Laser Drucker

Mein eOffice auf mehreren Ebenen

Seit diesem Frühjahr bin ich Standort unabhängig und verfüge über eine optimale Lösung über Internet. Als mobile Infrastruktur dienen mir 2 Notebooks (1 ist immer Reserve und gleichzeitig Fernseh-Server) und an jedem Standort  1 Schwarz-Weiss Laserdrucker.

Wie froh war ich doch über mein eBüro, als mir dieses Frühjahr in Thailand mein Geldbeutel samt Kreditkarten gestohlen wurde. Dank „Evernote“ konnte ich der Polizei meine Kreditkarten-Nummer samt Telefonnummer zur unverzüglichen Sperrung der Karten angeben.

Mit eBüro decke ich folgende Ebenen ab:

  • ePOST: Ich lasse mir meine Post nicht mehr physisch zuschicken, zurückbehalten oder meinem Freund weiterleiten, der sie dann bearbeitet. Ich erhalte alle meine an mich adressierten Briefe und Kuverts in elektronischer Form zugeschickt. Die Schweizer Post scanned diese ein und schickt sie mir als pdf-Dokument zu. Ich kann an jedem Ort der Welt über Internet meine Post lesen und entsprechende Massnahmen wie eBanking ergreifen.
  • eBANKING mit Lastschriftverfahren (LSVA)  für meine Zahlungen benutze ich bereits seit Jahren.
  • eCOMMUNICATIONS: Ich telefoniere und tausche Nachrichten aus über Mobil- und Skype-Telefonie, WhatsApp, LINE sowie eMail
  • eARCHIVING: Alle meine persönlichen Daten wie Fotos, Korrespondenz, Reise-Berichte, Verträge, Mails etc  verwalte ich über einen Cloud-Speicher (Dropbox). Von überall her kann ich via Internet mit meinen eigenen Notebooks, Smartphones und Tablets, aber auch ab fremden PC’s darauf zugreifen.
  • eDOCUMENTS: Alle meine wichtigen aktuellen Dokumente, die jederzeit auf Mann sein sollten,  wie Kreditkarten, Pass und Motorfahrzeug-Ausweise, Flug-Tickets verwalte ich über die Software „Evernote„. Da Evernote auch auf den Smartphones und Tablets installiert ist, sind alle diese Dokumente auch ohne Internet auf diesen handlichen Geräten überall und jederzeit verfügbar. Optimal auf Flugplätzen, bei Polizeikontrollen, Behörden-Besuche und unerwarteten Situationen.

 

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Mai 22 2016

Ich wurde durch Hacker angegriffen → meine Massnahmen

InternetIhr könnt Euch erinnern, dass vor einem halben Jahr eine Gruppe von SVP-Anhängern versuchte, meine „Sommer-Tagebuch“ zu hacken und zu zerstören. Dies war für mich ein Schock. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich sein könnte. Ich fühlte mich bisher nur als ein kleiner Blog-Schreiber. Nach diesen Angriffen und den damit einhergehenden Shitstorms habe ich massive Sicherungsmassnahmen ergriffen. Ihr werdet verstehen, dass ich gewisse Details nicht beschreibe, aber doch ein paar zu Euerer Information. Der „böse Feind“ muss ja nicht alles wissen.:

  • Ich habe neue komplexe Benutzernamen und Passworte vergeben. Dies ist für alle „wichtigen“ Systeme ein MUSS
  • Ich habe in meinen Blogs „Administration“ von „Redaktion“, d.h. schreiben von Beiträgen, getrennt
  • Ich habe Anti-Hacker-Softwaren installiert. Diese sperren den Zugriff, sobald ein Hack-Vorgang erkannt wird und schicken mir ein Info-Mail, damit ich weitere Massnahmen treffen kann
  • Ich sichere periodisch meine beiden Tagebücher und meine Datenbanken und bewahre 3 Sicherungs-Versionen auf.
  • Ich speichere alle meine wichtigen Daten, nicht nur die der beiden Tagebücher, über Dropbox dezentral auf meinen 3 PCx/Notebooks. Da auch dieser Schutz wenig nützt, wenn die Daten durch einen bösartigen Verschlüsselungs-Virus zerstört werden, sichere ich auch diese Daten periodisch auf externe Disks ab. Meine Fotos recht häufig.

Seit ich diese Anti-Hacker-Tools installiert habe, konnte ich feststellen, dass es noch viel schlimmer ist, als bisher befürchtet. Aus aller Herren Länder auch aus Deutschland finden täglich Hacker-Angriffe auf meine beiden Blogs „Sommer-Tagebuch“ und „Thailand-Tagebuch“ statt. Diese Kriminellen versuchen mit den unterschiedlichsten Usernamen die erste Stufe der Zutrittsbarriere zu knacken. „admin“ ist das beliebteste Hacker-Benutzername, dann folgte mein Namen „max lehmann“ aus der Internet-Adresse in den unterschiedlichsten Variationen.

Merke: In allen Systemen, auch im Betriebssystem, solltest Du die Default-Benutzernamen wie „admin“, „0000“ oder „1234“ unbedingt ersetzen!

 

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Apr 03 2016

Swiss-Post-Box: Ich habe meinen physischen Post-Briefkasten abgeschafft

Gegen 9 Monate im Jahr treibe ich mich ausserhalb der Schweiz herum. Mein Hauptwohnsitz bleibt aber „Binningen“. Hierher erhalte ich alle meine Rechnungen, Bankbelege, Steuerunterlagen, Polizeibussen und auch private Briefe.

Gewisse Unterlagen und Dokumente sind sehr wichtig und können bei Nichtbeachten in einem Straffall enden, was ich letztes Jahr am eigenen Leibe erfahren musste. Dies könnt ich nachfolgend nachlesen:

 

Stau, Stau und zu Hause Horror durch die MFK – Staats-Willkür

Swiss-Post-Box = das digitale Postfach

Diesen Horror wollte ich in Zukunft vermeiden. Die Nachsendung meiner Post nach Kroatien oder Thailand ist mir zu ungewiss und unsicher. Ich will jederzeit und auf der ganzen Welt direktn Zugriff auf meinen Post- und Briefverkehr sichergestellt haben. Dazu soll mir der Service „Swiss-Post-Box“ helfen.

„Swiss-Post-Box“ ist das elektronische und digitale Gegenstück des physischen Briefkastens. Meine Briefsendungen werden nicht mehr in meinen Briefkasten in Binningen geworfen, sondern digitalisiert (sprich eingescanned) in meinem digitalen Briefkasten abgespeichert. Durch ein eMail werde ich über meine Briefsendungen informiert und kann unmittelbar bestimmen, was mit diesem Brief/Dokument geschehen soll:

  • Löschen z.B. Werbesendungen
  • Den Inhalt öffnen und einscannen und mir Digital zur Verfügung stellen z.B. Rechnungen, Dokumente
  • Das Kuvert samt Inhalt physisch in meinen oder einen von mir festgelegten privaten Briefkasten zuschicken z.B. Kreditkarten oder Original-Verträge.

In diesem Service erhielt ich ein „digitale Postfach-Adresse“, an die meine Post umgeleitet wird resp. adressiert werden muss. In einem „Permanenten Nachsendeauftrag“ lasse ich alle meine Post an die obige neue Postfach-Adresse umleiten.

In einem ersten Test habe ich mir selber einen Brief an meine neue Post-Box zugeschickt. Bereits 1 Tag später erhielt ich das nachfolgende eMail als Eingangs-Meldung:

eMail von der SWISS-POST-BOX über meinen Brief

eMail von der SWISS-POST-BOX über meinen Brief-Eingang

Direkt aus dem Mail heraus konnte ich der POST den Auftrag erteilen, den Brief zu öffnen, den Inhalt zu digitalisieren und mir als Mail zuzuschicken, ihn weiterzuschicken oder den Brief zu löschen.

Das Verfahren  und der Service ist nicht billig. Er entlastet mich jedoch davon, dass ich im Sommer nicht mehr nach 2-3 Monaten die 2×820 km von Istrien in die Schweiz hin- und zurück fahren muss, um die zurückbehaltene Post zu konsultieren.Es erlaubt mir auch, meine Post in Thailand zu öffnen, lesen und bearbeiten zu können.

Ich bin gespannt, wie meine Erfahrungen in wenigen Monaten sein werden. Ich werde berichten.

Für meine Freunde und Bekannte ändert sich nichts. Sie können weiterhin Ihre Briefe und Rechnungen an die Binninger-Adresse schicken. Den grösseren Zusendern wie die Banken, Versicherungen und Steuerämter habe ich jedoch meine neue Post-Box-Adresse zugeschckt:

Max Lehmann<
c/o Swiss Post Box: 106698
Zürcherstrasse 161
8010 Zürich

 

 

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Aug 23 2015

Wie schütze ich mich gegen den Verlust meiner Daten – über Clouds?

Quo Vadis mit meinen wichtigsten Daten

probleme

  • Wie kann ich mich gegen den SuperGau eines Verlustes meiner wichtigsten Daten absichern?
  • Wie kann ich sicherstellen, dass meine wichtigsten Daten auf allen meinen 3 PC’s und Notebooks und in allen meinen Wohnsitzen in Basel, Istrien und Thailand synchronisiert verfügbar sind?

Unter „wichtige Daten“ verstehe ich alle Informationen, die für mich wichtig sind, z.B. Fotos, Belege, Korrespondenz, Bankaufträge, Visitenkarten und Adressen, Dokumente-Kopien, Serien-Nummern HW/SW, Kopien von Internet-Seiten, To-Do-Listen etc

Meine IT-Umgebung besteht aus 3 PC’s und 2 Android-Smartphones resp. Tablets. Es stellt sich für mich die Aufgabe, dass auf all diesen Geräten die „wichtigen Daten“ in gleicher Qualität und Zustand verfügbar sein müssen.  Ich brauche diese Qualität, denn ich bin während 9 Monate im Jahr irgendwo im Ausland. Meine Notebooks enthalten die Ablage aller meiner „wichtigen Daten“. Meine Notebooks sind mein Büro. Ein Verlust dieser Daten wäre katastrophal.

Meine Lösung über Clouds und manuelle Archivierung

Nach mehrmonatigen Tests mit manueller Archivierung und mehreren Cloud-Systemen habe ich mich auf folgende Umgebung für alle meine PC’s und Android-Smartphones festgelegt:

  • Ich nutze das erweiterte Cloud-Tool „DROPBOX“ als Speicher-System für alle meine „wichtigen Daten“ wie aktuelle Fotos, Korrespondenz, Dokumente etc
  • Ich nutze das Tool „EVERNOTE“ als Zettel-Kasten und Cloud-System für Internet-Informationen, Visitenkarten, Belege etc

Mit diesen beiden Tools kann ich alle Arten von Daten ab meinen PC’s und auch ab meinen Android-Geräten absichern und sie kurzfristig auf allen Geräten in derselben Aktualität verfügbar machen. Beide Tools haben den grossen Vorteil, dass die Daten nicht nur im Cloud liegen, sondern synchronisiert auf jedem der PC’s.

In EVERNOTE auf den Smartphones kann ich festlegen, welche Daten auf dem Mobile verfügbar sein sollen. DROPBOX speichert keine Daten auf den Smartphones, aber man kann von ihnen auf den Dropbox-Cloud zugreifen

Wie sicher Daten im Cloud sind, weiss man erst, wenn man sie verloren hat. Deshalb werde ich alle 3 Monate von allen wichtigen Cloud-Daten  regelmässig eine Kopie auf einen externen Plattenspeicher ziehen.

Kosten

Beide Tools kann man zu Testzwecken in voller Funktionalität und grossem Cloud-Speicher kostenlos ausprobieren. Erst bei intensiver Nutzung muss man auf die kostenpflichtiger Version wechseln.

  • Für 1 TByte  DROPBOX-Speicher bezahle ich Euro 99.–/Jahr
  • Für EVERNOTE mit unbeschränktem Speicher-Volumen zahle ich Fr 25–/Jahr

 

 

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Jun 20 2015

20. Juni 2015: Totaler Stromausfall in halb Istrien

emoticon-panikTief wie ein Murmeltier schlief ich vom Samstag auf den Sonntag. Ich ahnte nicht, was kurz vor 3 Uhr in halb Istrien geschah:  ein totaler Stromausfall. Sogar Porec war ohne Elektrizität. Es herrschte schwarze Nacht über Tar, Porec und Vabriga

7 Stunden Stromausfall

Dies merkte ich aber erst, als ich kurz nach 6 Uhr aufwachte und den Fernseher einschalten wollte. Kein Bild …. kein Strom. Zuerst dachte ich an ein hausgemachtes Problem mit meinen Sicherungen im Wohnwagen. Ich war bereits daran, eine neue Leitung zum Stromkasten zu legen, als Wolfgang mich sah und mich aufklärte, dass auf dem ganzen Campingplatz der Strom ausgefallen sei.

Normalerweise dauert ein Stromausfall hier unten eine halbe Stunde, vielleicht auch 1-2 Stunden. Deshalb wartete ich ab mit dem Frühstück. Ich wartete und wartete. Dann kurz vor 10 Uhr begann es zu klicken. Der Microwellen-Ofen startete, das Licht im Wohnwagen ging an, der Fernseher initialisierte sich.

30 Stunden kein Internet

Nun konnte das gemütliche Camping-Leben wieder starten. Die Kaffee-Maschine pumpte, der Tag war gerettet. Fast gerettet, denn das Internet funktionierte noch nicht. Für mich nicht so tragisch, denn ich konnte „off-line“, d.h. ohne Internet-Anschluss an meiner Biografie arbeiten. Es war einzig ärgerlich, weil ich doch das eine oder andere im Internet nicht verifizieren konnte.

30 Stunden nach dem Stromausfall funktionierte auch Internet wieder, seit Sonntag, 21. Juni um 08:24 bin ich wieder erreichbar.  Mir wurde in dieser Zeit bewusst, wie die Welt ohne Internet aussehen würde. Trostlos! Kein Skype, keine Mails, Kein WhattsApp, keine Zeitungen und auch kein aktuelles Fernsehprogramm.

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Mrz 23 2015

Die Datenbank meines Sommer-Tagebuches war korrupt !

Die bittere Kelch ging an mir vorüber – Ich habe keine Texte verloren

computer-crashVor etwa 2-3 Monaten habe ich im vorliegenden Blog „Mein Sommer Tagebuch“ Aenderungen vorgenommen. Es waren 3 risikoreiche Aenderungen in der Adressierung von Text-Beiträgen. Und prompt war dieser Teil der Datenbank korrupt. Ich konnte zwar neue Text-Beiträge verfassen und auch verändern, aber Beiträge auf der oberen Titel-Linie liessen sich nicht mehr  hinzufügen.

Würden sich diese Fehler in der ganzen Datenbank nun ausbreiten? Wie hoch war das Risiko, dass ich mein ganzes Sommer-Tagebuch verlieren werde?

Dies waren Fragen und Aengste, die ich wochenlang mit mir herumtrug. Ich verfügte zwar über aktuelle Sicherungen des Blogs und der Datenbank, aber habe eine Wiederherstellung in dieser Grössenordnung nie getestet.

So habe ich mir eine Testdatenbank aufgebaut und möglichst vergleichbare Situationen abgebildet. Kurzum, ich habe meine Backup- und Recovery-Programme ausführlich und intensiv getestet. Ich habe sogar das aktuelle Sommer-Tagebuch in meine Test-Datenbank kopiert. So hätte ich bei einem Misserfolg der Wiederherstellung mit dem Sommer-Tagebuch der Test-Datenbank weiterarbeiten können.

Am 22. März um 21:10 war es dann soweit. Ich war höchst nervös, als ich die aktuellste Sicherung zurückspielte, um die Datenbank wiederherzustellen. Nach 10 Minuten war es klar. Ein schwerer Stein fiel von meiner Seele zu Boden. Die Wiederherstellung hat zu 100% funktioniert. Meine korrupte Datenbank ist wieder funktionsfähig.

 

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Sep 25 2014

Keine Panik vor der Computer-Kriminalität

InternetMehr Kriminalität im Netz? Ruhig bleiben. Wir alle müssen erst noch lernen, im Internet auf unsere Sachen aufzupassen. Mit wenigen einfachen Tricks lässt sich oft das Schlimmste verhindern.

Wenn in dieser Zeit die einschlägige Presse die neuesten Zahlen zur „Online-Kriminalität“ vorstellt: keine Panik. Sehr wahrscheinlich wird die Statistik eine Zunahme von Delikten verzeichnen, rekordverdächtige Passwort-Diebstähle, Betrug mit Kreditkartendaten, Viren und Trojanern. Das klingt furchtbar, ist aber keine Überraschung. Schließlich spielt sich das Leben von immer mehr Menschen zunehmend im Internet ab.

Das zieht auch Kriminelle an. Trotzdem ist das Internet keineswegs der wilde, gesetzlose Westen, als den ihn Polizei und Verkäufer von Anti-Viren-Software gerne darstellen. Vergessen Sie den wilden Westen. Denken Sie lieber an einen viel besuchten Strand im Urlaub. Würden Sie Ihre Tasche dort offen herumliegen lassen? Das Portemonnaie neben den Hotelzimmerschlüssel aufs Handtuch legen, dazu eine Adresse mit Wegbeschreibung? Handy und Fotoalbum gut sichtbar daneben platzieren und für ein paar Stunden verschwinden? Natürlich nicht. Sie würden nur das Nötigste mit an den Strand nehmen und auf Ihre Sachen aufpassen.

Das mit dem Aufpassen funktioniert auch im Internet. Nur, dass wir es lernen und immer wieder üben müssen. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie das Schlimmste verhindern:

  • Behalten Sie einen kühlen Kopf. Ein nagelneues iPad für 70 Euro? Eine Erbschaft in Millionenhöhe? Das Internet ist ein Wunderwerk, aber es vollbringt keine Wunder. Zählen Sie vor einem Klick einfach bis drei.
  • Die nervigen Updates? Betriebssystem, Browser, Flash-Player? Nicht ignorieren, gleich installieren. Alte Programme sind Einfallstore für digitale Missetäter.
  • Dateien, die an E-Mails von dubiosen Absendern angehängt sind oder von unbekannten Webseiten stammen, sollte man mit Skepsis begegnen. Im Zweifel lieber ungeöffnet löschen.
  • Benutzen Sie keines Ihrer Passwörter doppelt. Klingt nervig, aber mit Hilfe eines Passwort-Managers ist das ganz einfach. Wird ein Account gehackt, sind die anderen trotzdem geschützt.
  • Machen Sie Back-ups. Sichern Sie wichtige Dateien – zum Beispiel Fotos – auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte. Wenn Ihr Rechner streikt oder von Viren befallen ist, können Sie einigermaßen entspannt bleiben.
  • Streuen Sie Ihre Daten. Wenn Sie Kontakte, Fotos, Dokumente, E-Mails und noch viel mehr gesammelt bei einem Anbieter ablegen, dann haben Sie einen sogenannten „single point of failure“. Damit Kriminelle es schwerer haben, speichern Sie solche Dinge bei unterschiedlichen Diensten („Clouds“).

So machen Sie es Kriminellen schwerer. Völlig ausschließen lassen sich die Bedrohungen aus dem Internet zwar nicht. Wenn dann aber etwas passiert, hält sich Ihr Schaden hoffentlich in Grenzen. Ein Trost könnte immerhin noch sein, dass Ihnen niemand persönlich mit einer Brechstange aufgelauert hat. Online-Kriminalität bedeutet zum Glück oft nur, dass Zahlen kopiert werden.

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Sep 19 2014

NORTON sei Dank: Hüte Dich vor dem Interpol- oder BKA-Trojaner

Ich gebe es zu, ich war auf einer zwielichtigen Internet-Seite, als unerwartet auf meinem Bildschirm nachfolgendes Bild des berühmt  berüchtigten „Interpol- oder BKA-Trojaners“ erschien. Das schlimmste und gefüchtetste, was einem Internet-Benutzer passieren kann, denn dieser Trojaner sperrt alle Daten und Programme auf dem PC. Der eigene PC mit all seinen Daten gehört einem nicht mehr.

Der Interpol- oder BKA-Trojaner auf dem Bildschirm

Der Interpol- oder BKA-Trojaner auf dem Bildschirm

Nun begann ein richtiger Kampf zwischen meinem Norton-Antiviren-System und diesem Trojaner. Mehrmals versuchte der Trojaner meinen PC zu übernehmen. Immer wieder tauchte eine weitere Kopie des obigen Windows auf meinem Bildschirm. Schlussendlich siegte Gott sei Dank mein NORTON und blockierte den Schädling endgültig. Ich konnte die Trojaner-Windows löschen und meinen PC runterfahren. Da soll noch einer sagen, ein Antiviren-System für etwa 50 Euro rentiert sich nicht!

Was ist der Interpol- oder BKA-Trojaner

Der Interpol-Virus wird auch „BKA-Trojaner“ oder „Ukash-Virus“ genannt und gelangt hauptsächlich über Downloads und infizierte Anhänge bei Spam-Mails auf den PC. Sofort legt der hartnäckige Schädling den PC lahm – ein Fenster (siehe oben) mit einer vermeintlichen Meldung vom BKA / Interpol soll den User beängstigen, indem es auf illegale Downloads hinweist. Wer mehrere Hundert Euro bezahlt, soll „straffrei“ werden.

Wichtiger Hinweis:

In keinem Fall Geld bezahlen, denn dies bringt nichts. Es stehen Verbrecher hinter dem Trojaner. Man könnte das Geld auch zum Fenster hinauswerfen. Im Internet ist beschrieben, wie man dieses Trojaner wieder los wird. Und falls dies nicht gelingen sollte, dann hilft wie schon so oft das Zurückschreiben eines „Voll-Backups der Systempartition“ … falls man so etwas periodisch macht..

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Sep 13 2014

24 Stunden in meinem Leben: Heinz Rehlen – Mein Note- und Facebook

Es gibt manchmal Tage, da passiert nichts oder nicht weltbewegendes. Dies war am Donnerstag/Freitag 11./12. September  ganz anders

Freitag, 12. Sept. 09:55: Heinz Rehlen und die Fa. Digitec

Ich war auf dem Weg zur Firma Digitec in der Markthalle, weil ich vom Vertrag über meinen kürzlich gekauften HP-Notebook zurücktreten wollte. Mit der Strassenbahn, in Basel nennen wir dieses Vehikel „Tram“,  fuhr ich zur Heuwaage, spazierte durch das dortige Parkhaus, als mein Handy unverhofft klingelte: Heinz Rehlen aus München war am Apparat und lud mich ein nach München zum Oktoberfest, um die früheren alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Tief gerührt hat mich sein Vorschlag. Dieses Jahr wird es nicht mehr klappen, denn mein Programm bis zu meinem Abflug Mitte Oktober ist zu dicht gedrängt mit Terminen, aber es ist vorgemerkt fürs nächste Jahr.

Dann ging es zum eigentlichen Ziel des heutigen Vormittags. Nach endlosen Problemen mit dem am 18. August gekauften HP-Notebook, wollte ich von diesem Vertrag zurücktreten. Schriftlich habe ich dies Digitec bereits mitgeteilt. Das Drama begann schon enige Tage nach dem Kauf. Ich musste ihn wieder zurückbringen, weil u.a. die USB-Anschlüsse für meine externen Festplatten nicht funktionierten. Man versprach mir ein neues Ersatzgerät. Obwohl ich mehrmals nachfragte und im Geschäft vorbeiging, erhielt ich keinen Ersatz. Mein Geduld war nun zu Ende. Ich entschloss mich, von diesem Vertrag zurückzutreten, was Digitec problemlos akzeptierte. Ich musste nicht streiten und wurde bestens beraten!

[notice]Ein paar Erläuterungen für Profis: Die Probleme begannen damit, dass ich nach dem Partitionieren der Magnetplatte in eine C-Systemplatte fürs Betriebssystem und eine D-Datenplatte für die Daten auf einmal sog. dynamische Files vorfand! Dies wäre ja nicht so schlimm gewesen, aber der Acronys System-Backup funktionierte nicht mehr. Das nächste Problem war schwerwiegender Natur: Der HP-Notebook erkannte die externen USB-Magnetplatten mit /oder ohne Stromversorgung nicht. Und zu allerletzt schloss mich ein interaktives HP-Systemprogramm zur Verwaltung von Passworten und System-Parametern  von der Nutzung der Magnetplatte aus, weil sich dieses Programm an keiner Stelle abbrechen liess. Deshalb brachte ich bereits nach wenigen Tagen das Notebook ins Geschäft zurück.[/notice]

… und weiter spaziere ich durch die Innenstadt

Wie bei mir üblich, spazierte ich weiter durch die Stadt. Von einem Geschäft ins andere. Von der Buchandlung, via Parfümerie und Kleidergeschäft zum nächsten Computer-Shop. Ich wollte mich orientieren, welcher Notebook nun in Frage käme. Im Interdiscount beim Marktplatrz kam ich zufällig mit einem Podukt-Manager der Computerfirma Acer ins Gespräch. Er erläuterte mir die neuesten Technologien und meinte: „Das beste für mich sei ein genügend starker Notebook mit 12 GB Hauptspeicher, sowie einem SSD-Disc für die System-Partition und ein Magnet-Platte für meine Daten. Diese Kombination sei im Moment noch sehr teuer, aber in 1 Jahr bestimmt zu vernünftigem Preis erhältlich.“

Diese Information hat mir viel geholfen. Ich entschloss mich, den Kauf eines neuen Notebooks zu verschieben, und mich noch 1 Jahr mit dem halb-defekten Toshiba- und dem billigen Packard-Notebook zufrieden zu geben, Auf dem Nachhauseweg habe ich dem netten Verkäufer des Arbeitslosen-Magazins „Surprise“ Fr. 2.– in die Hand gedrückt, mit den Worten: „Ich hatte heute einen guten Tag!“

Neu-Anmeldung bei Facebook

Nachdem ich am 5. Sept. ohne Begründung von Facebook ausgesperrt und alle meine Beiträge und Fotos gelöscht wurden, habe ich mich wieder mit neuem Namen „Maxi Lehmann“ angemeldet. Ich benötige einfach den FB-Anschluss, um meine Rad-Ausfahrten in Thailand mit meinen dortigen Freunden koordinieren zu können. Zudem pflege ich darüber meine Kontakte zu vielen Freunden im In- und Ausland..

Nun suche ich wieder meine Freunde und Kontakte in Facebook zusammen. Niemand in meinem Freundeskreis konnte verstehen, was da passiert ist, und noch weniger, dass FB jemanden löschen kann, ohne dies zu begründen!  Grundsätzlich sollte einem dies nicht überraschen. Jeder FB-Nutzer nutzt einen Gratis-Service und hat keine Handhabe, wenn FB jemanden löscht. Ich habe einen Verdacht über den möglichen Verursacher, den ich aber nicht beweisen kann. Das Stichwort „K32 und Solaris“ sollte genügen.

Einzahlungen für die nächsten 6 Monate

in 4 Wochen werde ich wieder 9’000 km weit weg sein. Mit den heutigen Technologien ist man aber nicht mehr ab der Welt. Internet macht fast alles möglich. Radio, Fernsehen, Telefonieren. Nicht nur theoretisch sondern auch praktisch könnte ich dort sogar meine Einzahlungen tätigen. In der Beziehung bin ich ein wenig altmodisch. „Gemacht ist gemacht“. So habe ich alle meine Zahlungen wie Mietzins, Versicherung etc bis Ende März 2015 via e-Banking erfasst und in Auftrag gegeben. Gleichzeitig habe ich auch Geld auf mein Konto bei der thailändischen Kasikornbank transferiert. So erspare ich mir die Transferkosten beim Geldabheben am Bancomat von je etwa Fr. 10.–

 

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Sep 05 2014

5. Sept. 2014: Hilfe! Meine Facebook-Seiten sind gesperrt

fb_icon_325x325Es war Freitag-Abend, den 5. Sept. 2014. Ich las meine letzten Facebook-Einträge und chattete mit einer guten Freundin, als ich auf einmal keinen Zugriff mehr auf meine Facebook-Seiten hatte. Es erschien die trockene Meldung:

Dein Konto wurde gesperrt. Solltest du Fragen oder Bedenken haben, besuche bitte unsere FAQ-Seite

Seither existiere ich in Facebook nicht mehr. Alle meine FB–Einträge sind auch für Dritte gelöscht. Es ist in der Tat wie in einem Thriller: Meine Person „Max Lehmann“ gibt es nicht mehr! Ich bin liquidiert!

In der Zwischenzeit habe ich bei Facebook Widerspruch gegen die Sperrung erhoben, denn meine Seite enthält ganz bestimmt nichts, was gegen die FB-Grundsätze verstösst, oder gesetzwidrig ist. Also weder Nacktbilder, Pornos oder unanständige Beschuldigungen.  Ich bin ja gespannt, was herauskommt, aber schlussendlich ist man bei Gratis-Angeboten immer dem Anbieter ausgeliefert.

Facebook nutze ich vorallem als Kontakt-Medium mit meinen Freunden und vorallem in Thailand, um die dortigen Ausfahrten mit dem Rad zu koordinieren. Nötigenfalls werde ich mir einen neuen FB-Account wieder eröffnen müssen, um wenigstens Kontakt zu den „Hua-Hin Roadies“ aufrecht zu erhalten.

9. Sept. 2014: Mein Einwand gegen die Sperrung wurde von Facebook abgelehnt: 

„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass du zur Nutzung von Facebook nicht berechtigt bist. Leider können wir Dir aus Sicherheitsgründen keine zusätzlichen Informationen zur Sperrung Deines Kontos mitteilen.“

Diese Information hinterlasst einen schalen Beigeschmack und ist schwach. Sie lässt Tür und Tor offen für Vermutungen Als Benutzer hat man keine Rechte:

  • Vielleicht war es ein Fehler eines FB-Mitarbeiters, der auf den berühmten roten Knopf gedrückt hat? Aber FB muss keine Fehler zugeben. Man kann sie auch nicht dazu zwingen, denn als Benutzer verwendet man ein Gratis-Angebot.
  • Vermutlich hat mich aber jemand bei FB angeschwärzt? Ich ahne etwas, aber kann es nicht beweisen. Mein Freund vom „K32“?

 

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Jul 21 2014

21. Juli – Solaris-News: Das Italien-Tief, Internet und K-32

Internet auf Solaris

emoticon-panikZur Zeit läuft Internet auf Solaris mehr schlecht als recht. Klar, es ist Hochsaison und der Campingplatz ist gut belegt. In fast jeder Familie resp. Wohnwagen finden sich mindestens ein tragbarer Computer, ein Smartphone und ein Tablet, die sich alle automatisch mit dem Solaris WIFI verbinden.

Das Problem des schlechten Durchsatzes liegt bei der kroatischen PTT, die für die Leitungen zuständig ist, denn Valamar hat, wie mir die Marketing-Leiterin versicherte, die schnellstmögliche Leitung mit grösstmöglicher Kapazität geordert. Jedoch hinkt Kroatien in der Technologie immer noch hinterher. Man nutzt Kupfer-Leitungen und noch nicht die Glasfaser-Tecnologie.

Das böse Italien-Tief „Paula“

Die böse „Paula“ hat uns heute früh (21. Juli) erreicht und mit Regen und grauen Wolken beglückt. Es soll noch 2 Tage anhalten. Diese Zeilen schreibe ich dennoch im Freien unter meinem Sonnensegel, denn es ist angenehm warm. Passiert ist noch wenig, wenn man davon absieht, dass der Pavillon vom Willi und Karin aus AÖ zusammengefallen ist. Erstaunlicherweise liess er sich aber wieder aufrichten, was eher auf zuviel Alkohl-Genuss hinweisen würde.

Das „schieche“ Wetter, ein österreichische Aussdruck für „unschön“, hat für mich aber auch Vorteile. Ich habe einen weiteren Freitag oder Ruhetag, und muss nicht Radfahren.

Ich habe Zeit und Muss zum Schreiben. Schreiben an meiner Biografie, die schöne Fortschritte macht. Bald kann ich mich nicht mehr vom Thema „Meine Familie“ drücken. Ein mühsames und ungefreutes Thema. Ich werde auch hier in Bälde berichten

K-32 ist keine Abkürzung für ein Tier, sondern für einen Mit-Camper

Es ist unglaublich, aber wahr. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Es geschah in der Sanitär-Anlage Nr. 10 bei den Tennisplätzen. Ein deutscher Dauercamper spühlte seinen schmutzigen und ekligen Toiletten-Potty im Wäschetrog für Sportswäsche, Shirts und Pijamas. Ich konnte mich nicht zurückhalten, bin explodiert und habe ihn Schweinehund und A-Loch genannt. Im selben Trog wasch ich meine Rad- und Sport-Shirts. In seiner „Scheisse“ notabene!

Wie ich von anderen Campern erfahren habe, missbraucht dieser Verrückte den Waschtrog regelmässig, bereits letztes Jahr. Er lässt sich von Beschwerden nicht beirren. Er ist absolut uneinsichtig. Als ich ihn zur Rede stellte und ihn darauf angesprochen habe, meinte er „Ich würde meine Unterhose auch hier waschen„.

Wer sich für ihn interessiert, der findet ihn in seinem LMC-Wohnwagen auf dem Standplatz K-32 im düsteren Eichenwald auf halben Weg zwischen dem ehemaligen Gemüsestand der Adriana und dem Waschhaus Nr. 10 beim Tennisplatz. (Aber Achtung: Nicht jeder zukünftige Camper auf diesem Stellplatz ist der beschriebene Querulant. Er kann ja Solaris bereits nächste Woche verlassen haben)

Um ihn vor weiteren Schweinereien zu hindern, habe ich mich an die Direktion des Camping Solaris gewandt, die ihm bereits einen Kurs über Hygiene und Kinderstube erteilten.

Zur Erinnerung: Wer erinnert sich nicht an das Theater vom letzten Jahr an derselben Stelle, als unser Potty-Spühler seinen Wohnwagen direkt vor den Wohnwagen eines anderen Campers stellte, sodass dieser nur eine weisse Wand vor sich hatte. Auch damals war er uneinsichtig.

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Jun 04 2014

Jugend forscht: über die Anfänge des Internet auf Solaris

Jugend forscht: Dieter und RudiWas ich hier beschreibe war lange Zeit äusserst geheim. Es war die Zeit, als Kroatien noch nicht in der EU war.

Ein paar furchtlose Camper machten es sich zur Aufgabe, Internet auf dem Platz zu knacken und weiterzuverbreiten. Es war wie ein Tatort-Thriller. Kein Schriftsteller hätte diese Geschichte spannender verfassen können.

Unter dem Decknamen „Jugend forscht“ waren sie mehrere Saisons aktiv, bis vor wenigen Jahren dann Internet offiziell auch auf Solaris den Einzug hielt

Ich erinnere mich noch gut an die zaghaften Anfänge des Internets auf Solaris. Bereits im 2007 begannen unsere Forschungen. Ueber grosse Spezial- und Richtantennen konnte man sich von hier oben durch den Eichenwald hindurch auf das Internet der Rezeption einwählen. Dies funktionierte nur bei Trockenheit. Bei Regen wurden die Funk-Wellen von den nassen Blättern weggespiegelt.

Vorallem unser Rudi hatte immer wieder neue Ideen. So baute er auf der Strecke „Repeater“ auf, die das Signal immer wieder verstärkten. Als Passwort benutzte er das Wort „Zahnbürstli“. Er brachte die erste Richtantenne mit etwa 1 m Durchmesser mit und ärgerte sich masslos, wenn sich irgendein Camper mit seinem Wohnwagen auf der Richtstrahl-Strecke hinstellte und die Verbindung unterbrach.

Seit 2013 ist Schluss mit diesen Forschungsarbeiten. Internet funktioniert, wenn auch die Updates des Betriebssystems und der Antivirensysteme gesperrt sind. Aber auch hier werden wir eine Lösung finden. Die Experten sind an der Arbeit, wie nachstehendes Bild zeigt:

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Solaris: Jugend forscht

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Apr 26 2014

26. April 2014: Was ist neu auf Solaris

Alljährlich bin ich gespannt, welche Aenderungen ich auf Solaris vorfinden werde:

  • 1001957_10152368245644621_4681244211276655973_n-klein1Bei Valamar fand eine Rotation der höheren Posten statt. Der bisherige Direktor von Solaris Dino Simonovic ist jetzt Direktor vom Camping Funtana. Die neue Solaris-Direktorin ist Danijela Zgrablic, bekannt noch als ehemals Chefin der Rezeption Solaris, und in den letzten Jahren 2. Direktorin auf dem Lanterna-Camp.

  • Die Gemüsestände von Elvis und Adriana sind weg. Neu sind für diesen Service kleine Steinhäuser bei der Reception/Autowaschanlage gebaut worden.

  • Die Tischtennis-Tische beim Minigolf wurden ersatzlos abgebaut.

  • Die Parallelstrasse hoch oben bei den Olivenbäumen, beim sog. Elefantenfriedhof, wurden Lampen installiert, die in der Nacht 30./31. Mai erstmals in angenehmem Licht brannten. Ebenfalls wurden dort neue Strom- und Wasserleitungen verlegt. Und was ganz besonders erwähnenswert ist, die dortigen Toiletten sind bereits seit Ostern geöffnet.

  • Das Sanitärhaus bei den Waschmaschinen wurde total saniert. Luxuriös!

  • Weitere Teile des felsigen Strandes wurden zu terrassenförmige Liegeflächen ausgeebnet
  • Neue terrassierte Parzellen mit Kiesflächen unterhalb des Supermarktes.

  • Das Rest. Sidro beim Schwimmbad bietet nun Pizza aus Stein-/Holzofen an

  • Es ist zwar nur ein Detail: Es wurden ganz neue Design-Fahrradständer angeschafft. Die sind so modern, dass kein Fahrrad drinnen stehen bleibt, es sei denn, es hätte dicke Motorradreifen.

  • Das Internet funktioniert, dort wo es technisch möglich ist. Im Wald wird es auch zukünftig wegen der Blätter kritisch bleiben. Die Updates von MS-Betriebssystemen und Antiviren-Softwaren, sowie der Zugriff auf Pornoseiten wurden unterbunden.

  • Auf der Zufahrt nach Lanterna/Solaris beim Kreisel Tar wurde auf dem ehemaligen Trainings-Fussballplatz ein „Thommy-Einkaufszentrum“ gebaut Es ging im 9. Juli 2014 in Betrieb.

[notice]Mehr über den Campingplatz Solaris kannst in meiner „Solaris-Story“ nachlesen[/notice]

 

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Apr 08 2014

7. April 2014: Aktualisierung von Windows 8 auf Windows 8.1

windows-8Um es vorweg zu nehmen, der Windows 8.1 Update  ist ein Pflichtdownload für Windows 8-Nutzer. Das Update bringt mehr Funktionen und eine bessere Bedienung zum Nulltarif. Die Aktualisierung auf WIN-8.1 ist problemlos und läuft beinahe automatisch ab. Es gibt einzig 1 kritischen Moment, den ich weiter unten beschreibe.

Neben meinen beiden Notebooks unter Windows 7 steht zu Hause ein recht neuer Acer-Desktop unter Windows 8. Lange habe ich mich geziert, sein Betriebssystem auf Windows 8.1 zu aktualisieren. Man weiss ja nie, welche Hürden und unverhofften Probleme bei solch einem Wechsel auf einem zukommen können.

Schlussendlich startete ich dennoch dieses Vorhaben, da ich mit WIN-8 absolut unzufrieden bin. Mit WIN-8.1 soll das aus Win-7 bekannte Startmenue wieder verfügbar sein.

Vorgehen und Tips

  • Als erstes habe ich getestet, ob alle Windows Updates geladen und integriert sind, denn einige werden für die Aktualisierung auf WIN-8.1 benötigt.
  • In einem zweiten Schritt habe ich sicherheitshalber eine System-Sicherung von Disc-C mit der Software ACRONYS erstellt, damit ich jederzeit zurück kann, wenn etwas schief läuft
  • Gestern habe ich sodann damit begonnen, über den Windows Store den 8.1-Update herunterzuladen. Ich musste ihn aber nach einiger Zeit abbrechen, da die Internet-Verbindung mehrmals abbrach. Als ich dann heute neu startete, setzte er automatisch auf dem gestern abgebrochenen Download auf und beendete erfolgreich nach insgesamt etwa 1 Stunde das Herunterladen.
  • Parallel zum herunterladen konnte ich auf dem PC weiterarbeiten. Ich wurde informiert, dass der Download abgeschlossen sei und musste zur Installation den PC herunterfahren. Ab diesem Momemnt lief alles automatisch ab. Auf dem Bildschirm wurde ich laufend orientiert, was das System macht und wie weit es ist.
  • Ein kritischer Momemnt entstand, als Microsoft mich aufforderte, ein sog. „Microsoft OnLine-Konto“ anzulegen. Ich hatte bereits ein Microsoft-Konto resp. Mail-Adresse und konnte diese benutzen. Kritisch in meinem Fall war, dass Microsoft mir via eMail einen Code zuschickte, ich aber nicht wusste, wie ich aus dem Update-Prozedere hinaus, ein Mail lesen kann. Das Mail habe ich dann ab meinem Notebook gelesen und den Code ins Update-Prozedere übertragen.
  • Man kann diesen Vorgang der Erstellung eines OnLine-Kontos auch überspringen. Dazu verweise ich aber dringend auf entsprechende Informationen im Internet. Suche in Google nach „windows 8.1 microsoft konto“

Meine Erfahrungen mit Windows 8.1

WIN-8.1 hat mich noch nicht aus den Socken gehauen, ich bin eben immer noch ein typischer WIN-7-Benutzer. Aber in der Tat, ich habe unter dem neuen Windows-Signet-Zeichen eine Art „START-Buttom“ gefunden. Zudem ist die Benutzung etwas transparenter geworden.

Unbestritten ist WIN-8 und WIN-8.1 ideal für Anfänger. Es ist benutzerfreundlich und lässt sich „intuitiv“ benutzen.

 

 

 

 

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Okt 19 2013

18. Okt. 2013: Ich erhielt eine kostenpflichtige Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung

Dies war eine Bombe! Ich war bereits in Hua-Hin, als am 18. Oktober mich nachfolgendes Mail von „Philipp Caretta, Geschäftsführer der Fa. EQ Images AG in Zürich“  wegen illegaler Verwendung eines Fotos mit angehängter Rechnung über Fr. 291.60 und Screen-Copy ganz gewaltig aufschreckte.

 

Sehr geehrter Herr Lehmann
Sie haben auf www.maxlehmann.ch ein Bild von uns unautorisiert und ohne Bildnachweis verwendet. Normalerweise geben wir solche Fälle direkt an eine Anwaltskanzlei weiter. Da Sie einen Blog betreiben, möchte ich Ihnen jedoch die Anwaltskosten ersparen. Es spielt für uns keine Rolle, ob Sie Ihre Webseite kommerziell oder nicht-kommerziell betreiben. Fakt ist, unsere Bilder müssen bei uns bezogen sowie gekauft werden. Ich bitte Sie, die angehängte Rechnung ohne wenn und aber innert der angegebenen Frist zu begleichen, andernfalls übergeben wir den Fall an unsere Anwälte.

Freundliche Grüsse

Philipp Caretta

 

EQ Images AG

Philipp Caretta            

Geschäftsführer              

Grubenstrasse 45             

8045 Zürich    

T: +41 44 801 99 07

M: +41 78 601 90 21

F: +41 44 801 99 01                

www.eqimages.ch

 

Rechnung der Fa. EQ Images Ag in Zürich

Rechnung der Fa. EQ Images Ag in Zürich

Sreen-Copy meiner "Urheberverletzung"

Sreen-Copy meiner „Urheberverletzung“

Unter Urheberrechtsverletzung versteht man das illegale Kopieren geschützter Werke wie Software, Bilder, Musik, Bücher etc. Man nennt dies auch Raub- oder Schwarzkopieren.

In der Tat habe ich schon öfters Bilder aus dem Internet (Google, Facebook etc) für meine beiden Sommer- und Thailand-Blogs verwendet. Sofern ich in den EXIF- oder IPTC-Metadaten einen Eigentümer- und/oder ein Copyright -Hinweis gefunden habe, habe ich um eine Verwendungs-Erlaubnis nachgefragt. Ohne solche Hinweise war dies unmöglich. Ich ging davon aus, dass ich diese Bilder verwenden dürfe. Aber weit gefehlt, wie das Beispiel zeigte

Tatsache ist: Alle Inhalte im Internet sind grundsätzlich urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht öffentlich verbreitet werden. Das gilt für Musik, die zwar frei aus dem Web kopiert, aber nur im privaten Kreis ab­gespielt und weitergegeben werden darf, ebenso wie für Fotos: Als Desktop-Hintergrund, Schlafzimmerposter oder Illustra­tion in einer E-Mail an Freunde darf man jedes Bild verwenden. Auf einer öffentlich zugänglichen Homepage aber eben nicht. Dies gilt für alle Arten Bilder, auch wenn sie nicht entsprechend angeschrieben sind. Sogar für meine eigene. Das Schlimme ist es, dass sich im Internet mancherlei Leute tummeln, die diese Grauzone vorsätzlich ausnützen und missbrauchen.

Ich habe mich in der Zwischenzeit vom Schreck erholt und Herrn Caretta folgende Antwort zugeschickt:

 

Sehr geehrter Herr Caretta
Um es vorwegzunehmen, ich werde Ihre Rechnung begleichen, um mir unnötige Zusatzkosten durch Anwälte und sogar Gerichte zu ersparen. Meine Zahlung ist kein Schuldeingeständnis.Ich möchte Ihnen die beiden nachstehenden Punkte zum Nachdenken geben, denn Ihre Forderung steht auf wackligen Füssen:

  • Ihr „Bild“ habe ich irgendwo aus dem Internet kopiert, aber bestimmt nicht aus Ihrer bestens gesicherten Bilddatenbank. Da fehlen meine Sachkenntnisse. Dies wäre schlicht und einfach Diebstahl gewesen!
  • In den EXIF- und IPTC-Informationen zu diesem Bildes fehlt jedwelcher Hinweis zu einem Eigentümer/Fotografen und einem Copyright. Daher war eine Nutzungs-Rückfrage oder ein Bildnachweis meinerseits unmöglich. Ihr Bild muss von Dritter-Seite bereits entwendet, manipuliert und/oder benutzt worden sein.

Ich habe in der Zwischenzeit Ihr Bild aus meinem Posting entfernt, um mir weiteren unnötigen Aerger zu ersparen, und werde es durch einen entsprechenden Hinweis ersetzen .

Max Lehmann

Regelungen, Folgerungen und Lehre

Sobald ich ein Bild aus einem anderen Blog im Internet herunterlade, werde ich eine Nutzungsanfrage stellen und diese auch als Dokument aufbewahren. Auf diese Weise kann ich mich gegen unsinnige Forderungen schützen.

Bildagenturen

Kompliziert wird die Sache durch die für Laien missverständliche Kategorisierung von Bildern durch Bildagenturen in lizenzpflichtige (royalty-managed) und lizenzfreie (royalty-free) Fotos. Letztere sind nämlich nicht kostenlos, sondern im Gegenteil teurer als lizenzpflichtige. ­Lizenzfrei bedeutet nämlich nur, dass die Bilder unbeschränkt und für jede Art der Publikation genutzt werden dürfen, während lizenzpflichtige für eine einmalige, zeitlich beschränkte Nutzung (etwa auf einer Homepage) erworben werden.

Trotzdem müssen Webdesigner nicht auf fremde Bilder auf ihren Homepages verzichten. Neben teuren Bildagenturen wie Getty Images, die sich an profes­sionel­le Kunden wenden, gibt es viele andere, die für einen Bruchteil der Agenturhonorare hochwertige Bilder und Lizenzen verkaufen. Bei Fotolia oder iStockphoto – um nur die grössten Anbieter zu nennen – zahlt man für ein Bild für die Homepage ab einem Euro respektive Dollar.

Daneben findet man im Internet auch Fotoportale und Communitys, die Bilder gratis zur Verfügung stellen. Meist sind es Aufnahmen von Amateur- und Hobby­fotografen, die deshalb aber nicht schlecht sein müssen. Pixelio etwa bietet über 250’000 freie Bilder an, die englische Stock.xchng sogar fast 400’000. Voraus­setzung für die Nutzung ist lediglich eine Registrierung.

Auch wenn man diese Fotos ausdrücklich lizenzfrei und kostenlos nutzen darf, muss beim Bild oder zumindest im Impressum auf die Quelle verwiesen werden. Denn das Urheberrecht verbleibt immer beim Fotografen.
(Auszug aus der Zeitschrift: Webdesign: Die Sache mit dem Copyright – Beobachter)


Das Bild „Abmahnung“ habe ich von http://www.internetrecht-freising.de ohne Kostenfolge zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank

 

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Sep 21 2013

PC-Alarm: Hüte Dich vor „Chiffrier-„Werkzeugen und Datensafes

computer-crashWie ich in meinen letzten Blog-Beiträgen geschrieben habe, musste ich alle meine Softwaren auf dem wiederaufgesetzten PC installieren.

  • Soeben hatte ich jedoch ein unangenehmes Problem und echte Schweiss-Ausbrüche mit einem meiner chiffrierten und geschützten Daten-Safes auf einem externen Datenträger

Der Daten-Safe liess sich nämlich nicht mehr öffnen. Es kam einzig die Meldung: Bitte instalieren Sie  „Steganos Live Encryption Engine“. Nun begann meine Suche nach der Original-Software. Woher hatte ich diese Stegano-Software? Wo war die Original Stegano-CD?  Ich suchte sogar im Internet nach näheren Informationen.

Glücklicherweise habe ich alle meine je benutzten Programme auf einer externen Festplatte gespeichert. So konnte ich die „Steganos Security Suite“  wieder installieren und meine geschützten Daten lesen und benutzen.

Achtung: Hütet auch vor Daten-Safes – Schützt keine Daten mit einer Chiffrier-Software !

Im Normalfall gibt es in keinem Haushalt derart vertrauliche, sensible oder geheime Daten, dass sich dieser Aufwand und Risiko lohnt. Es besteht nämlich die grosse Gefahr, dass in bestimmten Situationen diese geschützten Daten nicht mehr aus dem generierten Daten-Safe herausgeholt werden können.

Es reicht bereits, dass das Passwort auf dem Datenträger nicht mehr lesbar ist.Oder der PC, mit dem dieser Safe geschrieben wurde, nicht mehr funktioniert.

Dann könnt ihr alles wegschmeissen. Der Datensafe lässt sich nicht mehr öffnen.

 

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Sep 17 2013

14. – 16. Sept. 2013: Computer können so grausam sein – Ein Crash mit gutem Ende

computer-crashIch kam wieder einmal mit einem dunkel-blauen Auge davon.

Es ist ein schöner, wunderbarer Moment, nach einer derartigen Stress-Phase von 4 Tagen diesen Erfolgsbericht schreiben zu dürfen. Denn vorher war ich wie gesagt über Stunden im Druck und musste mich über das ganze Wochenende immer wieder beruhigen, indem ich mir einredete: „Max, so schlimm kann es ja gar nicht sein. Schlimmstenfalls musst Du nur das Betriebssystem und alle Programme neu laden!

Was war passiert?

Mein Disc-Kontroll-Programm „HDDlife“ hatte mir signalisiert, dass meine Festplatte nicht mehr erste Wahl sei! Positionierungsfehler zeigten auf kommende Hardware-Probleme hin.  So habe ich unverzüglich von meinem 3-jährigen Toshiba-Notebook einen kompletten Acronis-Full-Save mit Daten- und System-Partition gemacht.

Daraufhin habe ich mich entschlossen, vor meinem Abflug nach Thailand, die Festplatte auszuwechseln, und bestellte im Internet eine Seagate-Festplatte 500GB und 7200 RPM zu Fr. 75.–.

Nun musste ich nur doch die alte Platte auf die neue „klonen“, d.h. eine 1:1-Kopie auf die neue Festplatte abspeichern. Und hier begann mein Malheur. Ich wollte ursprünglich die neue Festplatte formatieren und in 2 Partitionen aufteilen. Dazu nahm ich den „Paragon Festplatten-Manager“ in die Hand, sah aber in seinem Menue, dass ich mit ihm direkt „klonen“ d.h. eine 1:1 Kopie erstellen kann.

Ohne weiter zu überlegen startete ich das Programm. Es dauerte bestimmt über 30 Minuten, die 500GB-Festplatte bit für bit zu kopieren. Aber oh weh! Ganz am Schluss bewegte sich nichts mehr. Paragon schloss nicht sauber ab und hinterliess mir 2 Festplatten mit Unix-Einträgen im Master-Boot-Record! Es ging nichts mehr. Es liess sich kein Windows mehr aufstarten. Einzig mit UNIX konnte ich die Daten anschauen und feststellen, dass sie nicht zerstört waren. Defekt war der Boot-Sektor, der zwischen dem BIOS und dem Windows vermitteln sollte!

Nach mehrstündigen Versuchen entschloss ich mich, professionelle Hlfe zu holen, denn ich hatte werder eine Windows-CD noch eine funktionierende Windows Festplatte. Ich ging zum PC-Meister (Beat Braun), Birsstrass 172 in Basel (http://www.pc-meister.ch) und schilderte mein Problem. Bald bestätigte sich die oben beschriebene Situation. Ihm gelang es, mit einer Win7-Recovery CD eine neue Version Windows 7 zu installieren und nach 1½ Stunden sah ich wieder das vertraute Windows-7-Logo.

Nun standen mir nur noch die stundenlangen Installationen aller Anwendungen bevor, aber als Gegenleistung verfüge ich wieder über ein sauberes Computer-System.

Windows-Aktivierung übers Telefon

Und fast hätte ich es noch vergessen. Ich musste nämlich das Windows neu aktivieren, und zwar übers Telefon. Ein Verfahren voller Tücken, denn man muss 9 6-stellige Zahlencodes über die Tf.-Tastatur eingeben … und mein Handy hatte nicht soviele Speicher-Plätze, d.h. es blockierte jedesmal bei der 7. Zahlengruppe. Beim 4. Anlauf merkte ich, dass ich zwischen jeder Eingabe, die vorige Eingabe wieder löschen kann. Und so stand der erfolgreichen Aktivierung nichts mehr im Wege.

Was ist falsch und was ist gut gelaufen?

  • Das dumme, und da könnte ich mir die Haare ausreissen, war, dass ich nicht „Acronis True Image“ fürs Klonen benutzt hatte. Acronys macht nämlich saubere Kopien, ohne irgend etwas zu verändern!
  • Glücklicherweise hatte ich Acronis Saves resp. Backups aller meiner Daten. So habe ich keine Daten verloren.

 Mein heisser und lebensverlängernder Tip:

  • Daten (D-Disc) und System (C-Disc) auf 2 getrennten Partitionen installieren. Auf C-Disc das System und auf den D-Disc die Daten. So gehen die Daten nicht verloren, wenn das System neu geladen werden muss.
  • Daten und System regelmässig sichern. System vor grösseren Installationen oder alle 6 Monate. Daten je nach Bedeutung alle 2-4 Wochen

 

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Aug 12 2013

Ein Rückblick auf 108 Tage Solaris

Vor dem Malo Selo

Vor dem Malo Selo

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei„…so lautet nicht nur der berühmte Song vom Gottfried Wendehals, sondern auch mein Motto vom Sonntag, 11. August, als ich wieder nach Hause fuhr. Kein grosses Ereignis, aber dennoch Grund für einen Rückblick auf 108 Tage im Süden von Europa, in Kroatien und in der Toskana:

  • Ich verbrachte 108 Tage im Süden und bezahlt dafür auf dem Camping Solaris samt Kurtaxe Euro 1’840. Ein akzeptabler Betrag und trotzdem viel Geld, denn in Thailand miete ich für denselben Betrag 3½ Monate ein schönes Haus unweit vom Meer! Ich war 3x auf Reise ausserhalb Solaris.
  • Lebenskosten: Istrien ist nicht mehr das günstige Reiseland von einst. Die Lebensmittel-Preise macht der Lidl. Sie sind vergleichbar mit denen zu Hause. Was aber viel günstiger ist, ist das Essen in den vielen Gäststätten. Der Benzinpreis stieg auf Euro 1.50 für 95 Oktan, ein Drama für die Einheimischen
  • Ich war 3x ausserhalb Solaris.
    • Anfangs Mai verbrachte ich die jährlich Radrenn-Woche in der italienischen Toskana (Follonica, Golfo del Sole) und brachte als Souvenir 12 gute Flaschen Rotwein mit nach Solaris. Meinen Reisebericht gibt es unter: (http://www.maxlehmann.ch/follonica2013.htm)
    • Ende Juni fuhr ich wie gewohnt 1 Woche nach Hause in die Schweiz, um meine zurückbehaltene Post zu erledigen. Diese kann ich nämlich nur maximal 2 Monate auf der Poststelle zurück lassen
    • und schlussendlich machte ich im Juni mit dem Wohnmobil von und mit Klaus eine 1 wöchige Reise der kroatischen Küste entlang via Zadar – Sibenik – Trogir – auf die Insel Pesenjac und weiter nach  Dubrovnik und zurück via die Plitvizer-Seen. Meinen Reisebericht gibt es unter dieser Adresse (http://www.maxlehmann.ch/solaris/2013-dubrovnik.htm)
  • Das Solaris Rennteam: v.l.n.r.:Martina Max und Klaus

    Das Solaris Rennteam: v.l.n.r.:Martina, Max und Klaus

    Radfahren: Ich war wiederum sehr aktiv und fuhr insgesamt 1’346 km mit dem Mountain-Bike und 156km  mit dem Rennrad, dazu kommen noch die 340 km in Follonica. Erwähnenswerte Ausfahrten waren die „Parenzana“ von Solaris via Motovun und Groznjan zurück via Buje über 88km, und die beiden steilen 8km-Anstiege von Livade nach Oprtaly

  • Campingplatz Sanitäranlagen: Da gab es nichts auszusetzen, wenn da nicht die ersten Tage auf Solaris gewesen wären. Dies war ein Schock als ich Ende April ankam. Der Campingplatz war offiziell seit Anfang Monat offen. Man verlangte auch die vollen Tagesansätze, jedoch waren nur ein paar wenige Sanitäranlagen benützbar. Ich musste tatsächlich zu Fuss etwa 10-15 Minuten wandern, bis ich das Waschhaus in Nähe des Steinbruchs erreicht hatte. Erst auf Intervention öffnete die Campingleitung das Waschhaus in meiner Nähe. 
  • FKK auf dem Campingplatz: Es ist mir aufgefallen, dass immer mehr Bekleidete sich auf Solaris breit machen. Nicht nur die Tennisspieler der externen Zischka-Tenniskurse anfang Saison, sondern vorallem auch in der Hochsaison. Warum unternimmt die Campingleitung nichts? Sie und auch das Sicherheitspersonal fahren mehrmals am Tag auf dem Platz umher. Wollen sie etwa, dass Solaris das schlechte Image eines Voyeur-Platzes bekommt?
  • Belegung Solaris: Der Campingplatz war dieses Jahr um einiges schlechter besucht, als in den Vorjahren. Dies sah man sehr deutlich auf den höheren Plateaus rund um die Tennisplätze und im hinteren Bereich der Schweinebucht. Dort fand man immer freien Plätze. Es fehlten viele Slowenen, die noch in den Vorjahren als Saison-Camper die Plätze belegten und heute nur noch zu ihren Ferien anreisten. Die Slowenen müssen scheinbar die Gürtel enger schnallen.
  • Wohnwagen: In meinem Wohnwagen bin ich König und fühle mich wohl. Ich schlafe wunderbar. Leider ging die Klimaanlage ein paar Tage vor meiner Rückreise kaputt, als es so richtig heiss war. Aber kalt duschen und sich nass ins Bett legen,  kühlt auch! Ich werde meine Anlage auf dem Dach nicht reparieren, sondern eine neue Trumatic für den Stauraum anschaffen (Kostenpunkt um die Euro 1’200)
  • Klima und Temperatur: In den Monaten Mail/Juni war es viel zu kühl und windig. Im Gegensatz von zu Hause, hatten wir in dieser Zeit sehr wenig Regen. Er beschränkte sich bis auf 1-2 Ausnahmen in den Nachtstunden. Ab Juli wurde es dann heiss mit Spitzen bis zu 39°C
  • Ueber Todesfälle muss ich nicht berichten. Alle Freunde und Bekannte habe ich entweder getroffen oder haben sich gesund abgemeldet. Lorenz und Elisabeth mit ihrem Cavalier Hailly werden wahrscheinlich nicht mehr nach Solaris kommen, da sie vermeintlich zu viele Zecken hier entdeckt haben.
  • Internet: Valamar hat viel Aufwand ins Wifi von Solaris und Lanterna gesteckt. Noch vor der Hauptsaison haben sie die grösstmögliche Kapazität vom kroatischen  Telefon-Anbieter geordert. Trotzdem kam es manchmal zu kleineren Engpässen, die man aber überwinden konnte, indem das herunterladen von Videos und der Zugriff auf Porno-Seiten unterbunden wurde. Was ich erst jetzt realisierte. In Kroatien gibt es noch keine Glasfaser-Kabel für grosse Internet-Kapazitäten, sondern nur die alte Draht-Technologie!
  • Kulinarisches: Istrien ist und wird es nie werden, ein kulinarischer Geheimtip. Die Gäste, die Istrien bereisen, sind auch nicht bereit, Geld für feines Essen auszugeben. Sie suchen „grosse Portionen für möglichst wenig Geld„. Aber dennoch gibt es ein paar feine Lokale, wie das „Malo Selo“ in Fratrija als mein Trüffel-Kleinod.

 

 

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Jul 31 2013

31. Juli 2013: Hilfe! Ich bin bereits unter Kontrolle der NSA und der Chinesen!

Abhoeren_OlisCartoonsIch lasse mir monatlich für meine beiden Blogs „Sommer- und Thailand-Tagebuch“ eine Zugriffs-Statistik über die Besucher, die Art der Zugriff, Suchkriterien Stichworte etc erstellen.

Bereits seit einiger Zeit stelle ich fest, dass die USA und CHINA, sowie ein „ANONYMER“  meine mit Abstand grössten Leser sind, nämlich mit je 25-30% all der Zugriffe. Um „Anonym“ zu surfen, braucht es mir unbekannte professionelle Kenntnisse. Sie suchen scheinbar bei mir nach terroristischen oder geheimer Firmen-Informationen. Täglich übers ganze Jahr surfen um die 10-16 Geheimdienste, Hacker, Informations-Sammler in jeder meiner beiden Tagebücher.

Diese Erkenntnis ist erschreckend, denn ich habe im Gegensatz zur Industrie und den Universitäten nichts zu bieten oder zu verstecken. Diese sind aber die Zielgruppe der amerikanischen, chinesischen und anonymen Abhörspezialisten. Deren Informationen sind Geld wert. Mit ihnen kann man der eigenen Industrie einen Vorsprung bieten, oder in sog. Patent-Prozessen geheime Mail als Beweise vorlegen, wie es im aktuellen Patentstreit zwischen Apple und Samsung eben der Fall war. So generieren die erwähnten staatlichen Organisationen Mehreinnahmen durch Steuern prosperierender Industrie.

Diese Zugriffstatistik zeigt mir aber noch weitere interessante Details:

  • Zu den meist benutzten Suchbegriffen gehört nicht etwa ein erotischer Begriff, sondern Stichworte wie: Telefon, Würfelzucker, SVP (=Partei)
  • Ueberraschend, aber wegen der Konsequenz auch verständlich ist, dass meine am meisten gelesenen Seiten „Kontakt“ und „Mein Gästebuch“ sind, d.h. die Seite mit zu erwartenden Mail-Kontakt-Adresse, über die dann Spams verschickt werden können. In meinem Falle habe ich diese bereits verschleiert.
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Jul 19 2013

Mein Beitrag für das amerikanische NSA-Archiv

feindhortmitWer kennt nicht das amerikanische NSA. Man munkelt nun sogar, dass auch die Deutschen Aktien bei dieser Firma hat, denn man möchte doch mindestens Europa beherrschen, ein Alter Traum!

Nachstehend ein Beitrag, der mich bestimmt in die NSA-Datenbank bringt. Ich möchte dort auch verewigt sein:

Na dann wollen wir mal eine aNSAge machen: Bei dem BOMBEN-Wetter muss ich alle paar Tage meinen Rasen SPRENGEN und GIFT spritzen, sonst SCHIESST das Unkraut wie verrückt in die Höhe. Sieht zwar nett aus, wenn die Disteln blühen, muss aber dennoch VERNICHTET werden. Ausserdem werde ich von anderen TERRORISIERT, wenn mein Wohnwagen nicht aussieht wie das WEISSE HAUS. Rundherum hat es viele Frauen, die mich genau beobachten. Gegen die WAFFEN einer Frau habe ich keine Chance. Ich bin dagegen MACHTlos. Nur der TOD wird mich davor retten.

Vielleicht sollte man dieses Text als Ketten-Mail verschicken, um die NSA-Server zuzumüllen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag auf Solaris, weitab von den NSA-Sorgen

 

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Jul 09 2013

Die Freuden und Leiden, die Aengste und Alpträume eines Blogbetreibers

probleme

Mir flogen die Fehler um die Ohren

Solange alles normal verläuft, habe ich ein schönes Leben. Meine Fans besuchen mich. Ich kann kreativ sein! Ich kann über meine Erlebnisse schreiben und sie mit Fotos dokumentieren. Vielleicht das eine oder andere Erweiterungs-Programm (Plugin) installieren, oder alle 2 Wochen einen BackUp zu ziehen. Dazu genügen gute Laune, Fantasien und ein paar verrückte Ideen.

Wehe aber, irgendetwas läuft nicht nach Plan, dann wird es heavy. Stundenlanger Stress und echte Alp-Träume beeinträchtigen meinen Schlaf. Tagsüber bin ich unruhig und kurz angebunden, denn mein Hirn arbeitet und sucht nach einer Lösung.

Wie hat alles begonnen? Funktioneller Aufbau meines ersten Blogs dem „Sommer-Tagebuch“

Vor über 12 Jahren begann ich mit dem Aufbau meiner Homepage. Für das Gerüst, die Tagebücher und Reiseberichte benutzte ich die HTML-Befehlen. Nach etwa 10 Jahren entschied ich mich, die alte Umgebung beizubehalten, jedoch meine neuesten Erlebnisse in Europa und dem Fernen Osten in je einem Blog zu veröffentlichen, der auch interaktives Feedback erlaubte.  So startete ich 2011 meine Blog-Karriere mit der Installation der benötigten Software  „WordPress„. Sie liegt nun samt der „MySQL-Datenbank“ auf einem von mir gemieteten Server irgendwo auf der Welt. Mein PC ist nur das Ein-/Ausgabe-Medium, die „Schreibmaschine“ mit Internet-Anschluss.

Aus einer Vielzahl von Oberflächen (=Themen) habe ich eine Basis-Oberfläche gewählt, die mir besonders gefiel und sie meinen Wünsche angepasst.  Zusätzliche Wünsche deckte ich mit Erweiterungsprogrammen (=Plugins) aus dem Internet ab. Eine der letzten derartigen Erweiterungen war das „Inhaltsverzeichnis“ aus  allen meinen Beiträgen.

Seit 2011 schreibe ich über meine Erlebnisse in Europa und im Fernen Osten. Es ist ein faszinierendes Hobby, denn durchs Schreiben und Formulieren erlebe ich alles ein zweites Mal.

emoticon-panikAlarm ! Probleme ! Stress !

Vor ein paar Tagen konnte jedermann mein „Sommer-Tagebuch“ zwar noch lesen, aber ich konnte weder existierende Beiträge anpassen, noch keine neuen Beiträge verfassen und veröffentlichen. Die entsprechende Maske liess sich nicht mehr laden! Zudem meldete Norton, mein Antiviren-System, dass das Programm auf meinem PC korrupt und kein Update mehr möglich sei.

Ihr glaubt es nicht, aber mein Puls stieg hoch, Schweiss tropfte von meiner Stirn. Ein PC mit nicht funktionierendem Antivirensystem, eine Katastrophe. Wirre Gedanken erleichterten nicht meine Fehlersuche. Wo sind meine letzten Backups? Ist meine Datenbank kaputt oder nur die Programme?

Stundenlang testete ich? Ich suchte die betroffenen Masken? Verglich sie mit meinem Testsystem. Schlussendlich nach einer fast schlaflosen Nacht kam ich zum Schluss, dass das Problem nicht bei mir, sondern beim mangelhaften Datendurchsatz des Solaris-Internet sein muss.

Ich meldete mich bei Valamar und beschrieb in einem eMail das Problem und meine Erkenntnisse, und bat sie, diese zu beheben. Ich erhielt zwar keine Antwort, aber 2 Tage später bestätigten sich meine Vermutungen. Das Problem lag beim Valamar-Netzwerk. Alles funktionierte wieder. Aber nur wenige Stunden, bis das Solaris-Netzwerk wieder „abgesoffen“ war. Erst 4 Tage später, nach meiner 2. Intervention erhielt ich eine Antwort und zusätzlich kam ganz unerwartet ein Netzwerk-Informatiker vom Valamar-Hauptsitz in Porec zu mir und besprach mit mir das anstehende Problem. „Sie seien von der grossen Anzahl Benutzer überrascht. Zudem leide das Netzwerk unter den vielen Downloads von Filmen und Videos. Dies werden sie durch Setzen entsprechender Parameter unterbinden.

Mein Norton-Antivirensystem musste ich jedoch neu ab Internet laden. Es war in der Tat „korrupt“. Wahrscheinlich wurde bei einem der automatischen Updates ein Datenpacket unvollständig oder fehlerhaft transferiert. Ein kurzer Unterbruch genügt in solchen Fällen bereits.  Ich hatte Glück, am Morgen früh, kurz nachdem die Informatiker den Internet-Server neu initialisierten, konnte ich die ca. 165 MB NORTON herunterladen und neu initialisieren. Nun bin ich wieder geschützt.

emoticon-engelAusblick

Nun geht es mir wieder besser. Ich bin stolz auf mich, denn ich habe gegen die Teufeleien des Computers gewonnen. Und nun schreibe ich darüber diesen Beitrag:

Ein Lobgesang auf den Blog-Betreiber, der (fast) nie die Nerven verliert!

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Jul 08 2013

6. Juli 2013: Reduzierter Datendurchsatz auf dem Solaris-Internet erlaubte keine neuen Beiträge in meinem Sommertagebuch

InternetSeit 1-2 Tagen konnte ich meine Homepage „Sommer-Tagebuch“ nicht mehr updaten resp. keine neuen Beiträge zufügen. Es war auch unmöglich, mein Norton-Antivirus zu aktualisieren. Es schien, als ob Valamar bewusst oder unbewusst die verfügbare Daten-Kapazität je Benutzer eingeschränkt hätte. Möglich war aber auch, dass zu viele Benutzer das WiFi überlasteten.

Das Lesen irgendeiner Homepage oder meines Sommer-Tagebuches war kein Problem, aber das Verarbeiten grosser Datenmengen wie das Zufügen eines neuen Beitrages, das Betrachten eines YouTube-Videos, sowie der regelmässige Update eines Antiviren-Systems waren nur beschränkt oder gar nicht möglich.

Spät in der Nacht auf den Sonntag, konnte  ich nach einigem Ueben und minutenlangem Warten noch einen letzten „Hilfe-„Beitrag in mein Sommer-Tagebuch schreiben und auf weitere Informationen auf meiner Hauptseite verweisen. Dann war wieder Pause. Nichts ging mehr!

Ich schrieb schlussendlich noch ein eMail an die IT-Verantwortlichen von Valamar und hoffte, dass sie auf mein eMail reagieren und die Einschränkungen oder den Fehler korrigieren würden. Zwei Tage später reagierten sie. Ein Informatiker vom Valamar-Hauptsitz in Porec besuchte mich und erläuterte mir seine Vermutungen: „Zu viele Benutzer, die teilweise Videos und Filme herunterluden“. Man werde versuchen, die Internet-Anschluss-Kapazität von der Telecom zu erhöhen.

Seit Montag-früh, 8. Juli funktionierte das Solaris-Internet wieder wie vorher. Die Internet-Kapazität wurde verdoppelt, das Herunterladen von Videos und Filmen unterbunden.

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Mai 28 2013

Wie komme ich ins Internet von Solaris? Eine Anleitung

Seit letztem Jahr funktioniert das Internet auf Solaris bestens.  Die Antennen sind auf dem Waschhäusern und entlang der Hauptwege montiert. Sie decken nach meinen Informationen einen schönen Teil des Platzes ab, wobei aber die Bäume vorallem bei Regen den Empfang empfindlich einschränken.

Vor dem Vergnügen ruft jedoch die Arbeit, d.h. das Anmelden

WiFi-Antenne auf Waschhaus

WiFi-Antenne auf Waschhaus

Ich versuche nachfolgend das Prinzip des Anmeldens schrittweise zu beschreiben. Bei den Smartphones geschieht es sinngemäss:

  • Notebook einschalten
  • Verbinnetzwerkysmbol-002bdung ins Netzwerk erstellen: Auf der Taskleiste unten rechts am Bildschirm das Netzwerk-Symbol (siehe Bild)  mit der linken Maustaste anklicken. Darauf werden die verfügbaren Netzwerke wie „SolarisWiFi“ angezeigt. Mit diesem Netzwerk verbinden! Das Häkchen im Feld „Verbindung automatisch herstellen“ nicht vergessen.
  • Nun ist der Notebook mit dem Solaris WiFi verbunden, aber noch nicht mit dem Internet! Dies geschieht über den Browser
  • Nun den Internet-Browser „Internet-Explorer“ oder „Firefox“ oder „Chrome“ starten. Es erscheint eine Maske von Valamar mit Eingabe-Feldern für Namen, Mail-Adresse und Platz-Nummer. Auf dieser Maske kann auf einem Feld zuoberst die Deutsche Sprache eingestellt werden.
    Die Eingabe-Maske mit den genauen Angaben ausfüllen, die man bei der Anmeldung an der Rezeption gemacht hat, denn die Eingaben werden überprüft. Kritisch sind Namen mit Umlauten wie „ü“ resp „ue“ sowie die 4 stellige Platznummer mit dem vorangehenden Buchstaben z.B. „L061“. Also am besten das Anmelde-Formular zu Hilfe nehmen
  • Ueber die eingegebene Mail-Adresse wird ein Aktivierungs-Link und anschliessend auch der mehrstellige Zugriffscode (Passwort) mit Gross- und Kleinbuchstaben zugestellt. Dieser Zugriffscode gilt für die ganze Ferienzeit auf Solaris. Man sollte ihn sich merken.

Und nun steht einem Surfen nicht mehr im Wege.

Man hüte sich vor bösartigen Viren

Aber Achtung! Wie zu Hause kann man sich auch auf Solaris einen bösartigen Virus auflesen, wenn man nicht vorsichtig ist. Dies hat der Solaris-Camper Walter erfahren müssen, denn er erhielt ein Mail vom „Deutschen Bundes-Kriminal-Amt mit einem Buss-Bescheid über 150 Euro, weil er Seiten mit Kinder-Pornografie“ angeschaut haben soll. Was natürlich alles Unsinn war.

Glücklicherweise hat er kein Geld bezahlt, denn diese Art Mails sind bekannt und werden von kriminellen Organisationen verschickt.Aber seither ist sein Notebook gesperrt. Er wird ihn einem Profi anvertrauen oder ihn selber neu aufsetzen müssen.

Wie kann man solche bösartigen Mails resp. Viren verhindern?

  • Indem man ein aktuelles Virenschutzprogramm verwendet,
  • Nur Mails öffnet, die wirklich persönlichen Texte und Betreffs wie z.B. „Ein Gruss aus Solaris“ enthalten. Der Freund als Absender ist keine Garantie für ein sauberes Mail. Solche verseuchten Mails werden meistens aus dem Mail-System eines Freundes verschickt, der gar nichts davon merkt, weil sein PC im Hintergrund verseucht ist. Diese kriminellen Mails enthalten immer unpersönliche Texte, oft aus dem englischen maschinell übersetzt! Sie sind leicht zu erkennen, wenn man nicht überhastet reagiert.
  • Beim surfen im „Rotlicht-Milieu“ sollte man doppelt wachsam sein!

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Apr 01 2013

Achtung: „GVU-Trojaner“ oder „Virus Bundespolizei“ … verteilt via Skype

Dies ist kein April-Scherz sondern brutale Realität, denn haarscharf ging der Kelch an mir vorbei:

hacker2
Gestern am 31. März 2013 erhielt ich von Frans über Skype die untenstehende Message mit einem Link zu einem Foto, dessen Text eine eigenartige „goo.gl“ und noch verdächtigere „-JPG“  -Adresse aufwiesen ….

…. und dann genau 30 Minuten später eine weitere  automatisch zugeschickte zweite Message „ÖFFNEST DAS LINK NICHT, ES IST NICHT ICH GESCHICKT HABE!!!!!!“ …ganz eindeutig maschinell übersetzt!

Für mich waren dies genug Alarm-Zeichen, bei Frans zurückzufragen, nachdem mein McAfee-Virenprogramm mich darin bestätigte: Dieser Link sei verseucht. Ja, nicht öffnen!

Und in der Tat: Es handelte sich um den „GVU-Trojaner„…. oder auch „Bundespolizei-Trojaner“, der den PC unverzüglich absperrt und blockiert. Bei einem befallen PC läuft nichts mehr. Es erscheint einzig ein Hinweis am Monitor: Gegen Bezahlung von 100 oder 150 Euro kann  er wieder entsperrt werden! (Bitte ja nicht bezahlen!). Mehr darüber, auch übers Entfernen,  findest Du in Google unter den vorigen Stichworten.

Wichtig: Wenn man den Link nicht anklickt, passiert nichts!

Bildschirm-Copy des "GVU-Trojaners"

Bildschirm-Copy des „GVU-Trojaners“

Was war wohl bei Frans zu Hause passiert? Er hatte ein eMail von USA erhalten und dies versehentlich geöffnet … und dann lief alles automatisch ab. Sein Notebook blockierte, am Monitor erschien die Aufforderung, sich mit 100 Euro freizukaufen und gleichzeitig wurden an alle seine Skype-Adressen (ev. auch an die eMail-Adressen, das weiss er noch nicht) obige Message verschickt!

Was lernt man daraus?

Auch ein Freund kann einem ein verseuchtes Mail zuschicken. Deshalb immer das „Betreff“ oder „Subject“ genau anschauen:

  • Enthält es eine persönliche Information wie „Mein Gruss aus Binningen“, dann ist es aller Voraussicht ungefährlich.
  • Den Text genau durchlesen. Zeigt er Kennzeichen einer maschinellen Uebersetzung d.h. mangelhaftes Deutsch eines Ausländers, dann ist es brandgefährlich! Am besten den Absender zurückfragen, ob er dies Mail verschickt hat!!

Ueber das Thema „Antiviren-Software“ will ich mich nicht länger auszulassen, jeder ist seines Glücks eigener Schmied. Aber es ist nicht abwegig, von Zeit zu Zeit, vielleicht alle 3-6 Monate, mit einem dafür geeigneten Backup-Tool eine Kopie des System-Discs (Disc C:) herzustellen. Den kann man nämlich in einem solchen Schaden Fall einfach zurückladen! Ich benutze dazu „Acronys True Image“ und war schon mehrfach überglücklich, weil ich mein System durch Eigenverschulden zum Absturz brachte.

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Sep 28 2012

„Modern Time“ – Die hilfreichen Errungenschaften der modernen Technologien

Was wäre ich ohne die hilfreichen Errungenschaften der modernen Technik? Wie einsam wäre ich in der Fremde? In Istrien oder gar Thailand? Welchen positiven Einfluss haben diese neuen Technologien auf mein Leben?

Ich erlebe dies tagtäglich auf meinen Reisen in Europa oder Asien. Es ist unglaublich, wie nahe die Welt zusammen gerückt ist. Ich bin zwar Tausende von Kilometern von der Schweiz entfernt, aber dank der digitalen Revolution und des INTERNETs nur Bruchteile von Sekunden.

  • WLAN-WiFi-INTERNET: Das weltweit Privat, in Hotels, Restaurants, Internet-Shops oder auch Städten perfekt funktioniernde WLAN-WIFI-INTERNET ist die Basis für die meisten der modernen Services, die bereits selbstverständlich geworden sind. Ich kann im Internet nach Reise- und Städte-Informationen suchen, Flüge und Hotels buchen, Mails verschicken,,,,,,,,,
    Ich kann aber auch eine eigene Zeitung als Homepage oder Tagebuch verfassen und darin meinen Freunden, aber auch die Oeffentlichkeit, über meine Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken in der Fremde berichten.
  • Telefonie: Wer kennt nicht die Telefonkarten, die man unverzüglich bei Ankunft auf dem Flughafen gekauft hatte. Mit diesen konnte man relativ günstig aus den öffentlichen Telefonzellen telefonieren. Aber erreichbar war man nicht! Seit etwa 10-15 Jahre, da muss ich gar nicht ins Detail gehen, gibt es die Handys oder Mobile-Telefone, mit denen man überall erreichbar ist. Einzig die (Roaming-)Kosten sind noch etwas hoch! Die Zukunft liegt in der Internet-Telefonie.
  • Internet-Telefonie: Mit „Skype oder PeopleFone“ und auch anderen Tools kann ich von überall her zu jedem Punkt der Erde telefonieren….und dies zu einem unglaublich günstigen Preis. Für ein Gespräöch aus der Schweiz zu einem Mobile-Telefon in Thailand bezahle ich je Minute SFr. –.03 (ja wirklich 3 Rappen)
  • eMails: Wer erinnert sich nicht an die berühmten IBM-Kugelkopf-Schreibmaschinen und der Kampf mit dem Tipp-Ex. Heute schreibt man am PC seine Briefe und verschickt sie ohne Kostenfolgen samt Beilage via eMail. So kann mir Renato, der für mich zu Hause meine Post überwacht, etwaige Papier-Rechnungen einscannen und zuschicken. Ich kann aber auch an Behörden Anfragen via eMail schicken und erhalte innert 1-2 Tagen eine Antwort.
  • Radio und Fernsehen: Via Internet kann ich von jeder Stelle auf der Welt Schweizer und Europäische Fernseh- und Radio-Sender empfangen und deren Sendungen, wenn auch um ein paar Stunden verschoben, anschauen. Radio-Sendungen sind ohne Zeitverschiebung real zu empfangen
  • eBanking: Noch kann man mit den Papier-Einzahlungsscheinen Rechnungen aller Art auf der Post oder seiner Bank bezahlen. Dank eBanking kann ich von jedem Ort der Welt meine Schweizer-, Thailand- oder Post-Kontis bearbeiten, Zahlungen verfassen und auch Geld verschieben. So habe ich kürzlich, als ich in Thailand spezielle Sport-Shirts bestellte, diese von der Schweiz aus via mein Bank-Konto auf meiner thailändischen Kasikorn-Bank bezahlt. Eine Sache von 10 Minuten!
  • Bancomat: Wer kann sich noch an die Traveller-Checks erinnern, die man fast überall auf einer Bank einlösen konnte. Mit den Bancomat- und ATM-Geldautomaten kann man mittlerweilen in allen westlichen Industrie-Ländern Geld beziehen.
  • eZeitungen: Früher kostete es ein Vermögen, wenn man im Ausland eine 1-2 Tage alte Zeitung oder ein deutsches Buch kaufen wollte, sofern man überhaupt so etwas gefunden hatte. Heute kann man im Internet aktuelle elektronische Zeitungen lesen..
  • eBooks: Noch vor 3 Jahren bestand mein Handgepäck nach Thailand aus etwa 5-10  kg Taschenbüchern. Heute wiegt mein eBook-Kindle-Gerät ungefähr 200 g, enthält aber eine ganze Bibliothek an Büchern, die ich gedenke zu lesen. Und falls mir diese nicht reichen sollten oder ich von einem neuen Bestseller höre, den ich lesen möchte, dann kann ich ihn überall (wirklich überall) direkt mit meinem eBook-Gerät bei Amazon bestellen und herunterladen!
  • GPS: Früher stolzierte ich mit einem mehr oder weniger dicken Reiseführer und einer Strassen-Karte in der Hand durch eine fremde Stadt. Immer wieder musste ich den Namen der Strasse, wo ich mich eben befand, herausfinden, um meinen Standort auf der Karte und im Reiseführer zu identifizieren.
    Dank GPS finde ich heute mit meinem Smartphone oder einem Tablet, ohne mich um die Strassenbezeichnung kümmern zu müssen, das gesuchte Objekt (Museum, Kaufhaus etc) problemlos. Dazu benötige ich gar keine ausländische Internet-Flat-Rate. Ich kann die Karten und Informationen im Hotel aufs Smartphone oder Tablet laden, und mich dann offline navigieren lassen.
    Dank GPS funktioniert auch mein Navigationsgerät und führt mich zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto genau an den eingegebenen Ort. Mittlerweilen verfügen auch die Smartphones über diese Funktionalität.
  • Organisation von Vereinsaktivitäten: Früher hat man eine Rad-Ausfahrt oder Wanderung mit unzähligen Telefonen organisieren müssen. Heute organisieren wir in Thailand solche Veranstaltungen über Facebook. Jeder, der eine Ausfahrt für sich plant, schreibt eine Art „Einladung“ mit Kurzbeschrieb der Strecke und Zeit-/Treffpunkt in die Hua-Hin-Bicycle-Facebook-Vereins-Seite, sodass die Mitglieder dieser Seite ihre Teilnahme bestätigen, oder eben auch absagen können.
  • Satelliten-Fernseh und -Radio: Am 8. Aug. 1989 wurde der erste einsatzfähige TV-Satellit in Europa in den Weltraum geschossen. Seither ist der TV- und Radio-Empfang ab Satellit nicht mehr wegzudenken. Ich benutze dieses Medium in Istrien seit ca. 10 Jahren. Auch Thailand gibt es Fernsehen ab SAT-Schüssel, aber nur gegen Bezahlung.
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