Category: Slowenien

Jun 20 2014

Schleichweg durch Slowenien unter Umfahrung der mautpflichtigen Autobahnen

Slowenische Vignette

Slowenische Vignette

Seit 15. Juni 2008 herrscht in Slowenien Vignetten-Pflicht auf allen „blauen und grünen“ Schnellstrassen wie Autobahnen und Schnell-Strassen. Die Vignetten-Preise sind hoch und es drohen hohe Bussen zwischen € 300 und € 800, wenn man ohne Vignette erwischt wird.

Achtung: seit 2014 werden für Motorfahrzeuge, die in der Höhe grösser als 1.30 m sind, massiv erhöhte Mautgebühen erhoben. Fahrer solcher Fahrzeuge müssten sich überlegen, ob sich nicht eine alternative Fahrt durch Italien anbietet.

Mehr darüber findet ihr in nachfolgender Internetseite: https://www.kroati.de/kroatien-infos/maut-slowenien.html

Auch die kurze 4-spurige-Strasse vom italienischen-slowenischen Zoll Skofie in Richtung Koper ist vignettenpflichtig! Es existiert aber ein Schleichweg, um die kurze Strecke praktisch parallel zur Schnellstrasse zwischen Triest und Koper und weiter zum kroatischen Zoll in Dragonja mautfrei zu überwinden.

Beschreibung des Schleichweges vom italienischen Zoll „Triest/Skofie“ nach Kroatien

Einen mautfreien Schleichweg durch Slowenien auf nicht-vignette-pflichtigen Strassen findet ihr auf nebenstehender Strassenkarte und nachfolgender Routenbeschreibung.

Grundsätzlich haben die Slowenen auf das Jahr 2010 viele Mängel in Bezug auf die Signalisation gegenüber den  Vorjahren verbessert.  So wurden die Wegweiser neu und klarer beschriftet:

  • Gelb“ bedeutet mautfreie Nebenstrasse. Also immer auf gelben Strassen fahren.
  • Grundsätzlich sind die mautpflichtigen Autobahnen und Schnellstrasse grün resp. blau gekennzeichnet.
  • Wegweiser auf „mautpflichtige Autobahnen und Schnellstrassen“ können gelb sein, sind aber mit dem „blauen Autobahn-Zeichen“ gekennzeichnet.

ROT= Schleichweg, BLAU/GRÜN = Mautpflicht

ROT= Schleichweg, BLAU/GRÜN = Mautpflicht

 

Wegbeschreibung von Triest via Koper zum Zoll Dragonja:

  • Von Triest her kommend, führt der Weg unmittelbar nach dem slowenischen Zoll (50-100 m) rechts zur dortigen Tankstelle.

  • Weiterfahrt nicht über die Autobahn, sondern rechts hinter der Tankstelle den Berg hoch, dem Wegweiser Skofie folgend. Oben auf dem Hügel (nach ca 300 m) links über die Brücke abbiegen (Wegweiser Skofie) …. immer weiter in Richtung Skofie. Ich erinnere mich an die autobahnlose Zeit, als jeder von uns durch Skofie fahren musste.

  • In Skofie führt der Weg weiter via Kreisel und Wegweiser zu den Orten „Dekani“ und später dann in Richtung „Bertoki„.

  • Direkt nach der „Ortstafel Bertoki“ kommt ein STOP mit einer kleinen Falle:
    • geradeaus geht es auf die „Autobahn Koper“ (weil blaue Tafel),
    • rechts nach „Ankaran“ und
    • links geht es über die Nebenstrasse von „Bertoki nach Koper“ (Das steht aber auf keinem Wegweiser geschrieben). Also links abbiegen. Die nächste Abbiegung nach etwa 200m nach rechts führt auf die Parallelstrasse zur Schnellstrasse nach Koper (ist nun mit Wegweiser angeschrieben!).

  • In Koper links auf die Normalstrasse in Richtung Pula/Porec zum nächsten Grenzübergang „Kastel“ resp. „Dragonja“ abbiegen, wo man Slowenien verlässt.

Nach dem slowenisch-kroatischen Grenzübergang „Dragonja“ geht es weiter in allgemeiner Richtung „Pula“ über die neue mautpflichtige Istrien-Autobahn. Auf dieser sollte man die angezeigten Höchstgeschwindigkeiten unbedingt einhalten, denn täglich finden dort Geschwindigkeitskontrollen statt. Bei der Ausfahrt „Nova Vas“ resp. „Novigrad“ verlassen wir die Autobahn und fahren via Novigrad weiter in Richtung Porec, wo wir nach wenigen Kilometern nach dem „Steinbruch“ rechts zum Camping Solaris abbiegen können. In Kroatien wurde die Lichtpflicht per 1. Juli 2008 wieder aufgehoben.

Diejenigen, die weiter südlich in Richtung Porec oder Rovinj fahren oder etwas spezielles erleben und sehen wollen, die sollten auf der Schnellstrasse weiterfahren. Dabei überqueren sie das Mirna-Tal auf einer gewaltigen und sehenswerten Brücke.

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Apr 25 2013

Do, 25. April 2013: Horror-Fahrt in meine Sommer-Residenz nach Solaris auf der Halbinsel Istrien

Strecke von Basel via Milano - Venedig nach Istrien

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Liebe Freunde in nah und Fern

Heute früh um 6 Uhr startete ich zu meiner 830 km langen Fahrt nach Solaris auf der Halbinsel Istrien (Kroatien).

Mein Skoda Superb Auto war vollbeladen mit Bett-Wäsche, Kleidungsstücken, Lebensmitteln, Wein/Bier, Büchern, Computer- und Fotozubehör sowie 1 Rennrad ….. und dies nur für 1 Person. Typisch Mann, der sich nicht einschränken kann!

Meine Fahrt führte mich via Gotthard-Tunnel und Milano nach Venedig und weiter via Triest auf die Halbinsel Istrien. Ich hatte scheinbar Glück, denn in Italien war ein Feiertag. Keine Lastwagen auf den Strassen. Aber jede Menge Italiener mit Familie. Tausende Autos. Von Mailand bis Brescia 70 km Stau! Ich stand mitten drin! Mein Navi zeigte mir an, dass ich bei diesem Tempo erst einige Stunden nach Mitternacht in Istrien ankommen werde.Und  Aber nach Brescia löste sich erstaunlicherweise der dichte Verkehr auf, sodass ich nur zwschen 2 und 3 Stunden verlor.

In Slowenien musste ich mich auf Schleichwegen fortbewegen, denn es galt die Maut-Gebühr für ein etwa 10 km langes Autobahn-Stück nach Koper zu umgehen. Dort in Koper (Slowenien) kaufte ich Lebensmittel und Getränke ein, tankte mein Auto auf und war überrascht ob der hohen Spritpreise von € 1.49 für Benzin 95 Oktan. Dann ging es weiter nach Zbanday zum Edo S., wo mein Wohnwagen sauber gewaschen bereit zur Fahrt auf den Campingplatz stand.

Vorzelt und Sonnensegel sind montiert

Mein Wohnwagen mit montiertem Vorzelt

Geplant hatte ich gegen 16 Uhr, aber ich kam erst um 18:15 auf dem Campingplatz an. Dann gings auf meinen alljährlichen Standplatz L61, den Wohnwagen aufgestellt resp. aufgebockt, und ab 21 Uhr über Internet-Radio den Halbfinal der Europa-League zwischen Basel – Chelsea verfolgt, den mein FC Basel in der letzten Sekunder der Nachspielzeit mit 1:2 verlor,

Was habe ich an Neuigkeiten auf Solaris entdeckt:

  • Auf dem Strassenkreisel bei Tar haben sie das grosse Monument mit den Europäischen Flaggen  renoviert. Es sieht nun echt heiss aus.
  • Die Toiletten-Häuser wurden neu numeriert. Mein ehemaliges Haus 12 beim Dario hat nun die Nummer 10
  • Am oberen Teil des Campingplatzes beim Olivenhain haben sie die alte rostige Hecke, durch die Einbrecher auf den Camping-Platz gelangten,  durch einen neuen massiven Metall-Zaun ersetzt.
  • Das Wifi funktioniert bei schönem Wetter einmalig, bei Regen aber mittelmässig
  • Die Saisonplatz-Kosten für einen Mat.-Wohnwagen wurden massiv erhöht. Man zahlt nun denselben Betrag wie für den Wohn-Wohnwagen abzüglich 20%.
  • Gegen Abend wird man von schwarzen grossen Stech-Mücken belästigt. Diese aggressive Sorte gab es in den vergangenen Jahren nicht mehr. Ich vermute, dass die Feuchtigkeit der vergangenen Monate eine optimale Brutstätte im Gras abgab.
  • Der Campingbereich oberhalb vom Restaurant Sidro wurde terrassiert. Neben dem Minigolfplatz wurde ein wunderbarer Kinderspielplatz mit schönen Geräten und Klettergerüsten aufgestellt.

Am Freitag habe ich dann bei wunderbarem nicht zu heissem Wetter einen Wassergraben zum Schutz gegen zu viel Wasser ausgehoben und mein Vorzelt aufgebaut, Die Fernseh-SAT-Antenne kam dann am Samstag dran.

Nach rund 10 Tagen, nämlich am Samstag, 4. Mai fahre ich für 1 Woche Follonica in die Toskana zur Radrennwoche. Dort treibe ich nicht nur täglichen Sport, sondern geniesse das wunderbare, weltberühmte Essen und den mundigen Wein der Toskana.

Lageplan Camping Solaris

Lageplan Camping Solaris

 

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