Category: Kroatien-Istrien

Gourmet-Paradies Istrien?

Die obige Gourmet-Frage würde ich nicht unterschreiben. Die meisten Restaurants hier in Istrien bieten 08/15-Küche. Keine Spezialitäten, keine Feinheiten, sondern einfache von Feriengästen gewünschte Speisen wie Civapcici, Pizza, Pleskavica oder Schnitzel/Pommes-Frites. Für viele der Gäste zählt eher die Quantität als die Qualität.

Dies sehe ich immer wieder auf den Postings im Facebook: Tri Cantuna, Kiwi, Hans & Ines und die Gaststätten der Strasse nach Tar entlang, um nur einige zu nennen. All diese sind nicht schlecht, aber …..

Aber mit etwas Glück findet man auch feine Schmuckstücke in Istrien.  Ich nenne hier nur ein paar wenige. Weitere werde ich im Laufe der Zeit anhängen.  Leider gibt es nur wenige Feriengäste, die bereits sind für Gourmet-Angebote einen höheren Betrag zu bezahlen.

Konoba Malo Selo in Fratrije (Buje)

Eines meiner Lieblings-Lokale. Unter Neda, die leider vor ein paar Jahren verstorben ist, genoss ich meine ersten Trüffel-Speisen. Bei ihr kaufte ich 3 schwarze Trüffel-Knollen, um sie zu Hause in der Schweiz meinen Freunden zu kredenzen.

Den schwarzen Trüffel gibt es nur in den Sommer-Monaten, ab September dann den weissen Trüffel.


 

 

Konoba Zardin in Kastelir – Labinci

Seit 2 Jahren bin ich regelmässiger Gast in diesem Restaurant. Auch hier gibt es Trüffel-Speisen, aber auch Schweinssteak an Gorgonzola-Sauce, oder der berühmte Kalbs-Braten, den man aber vorher bestellen muss.

Küche zum Basler Max

Grilladen, Pastetli mit Pilzsauce, Gschwelti mit Käse, Raclette, chinesischer Gemüse-Eintopf, Spiegeleier und Spaghetti gehören zu meinen berühmtesten Angeboten.

Erst kürzlich habe ich ein grilliertes Schweinsteak  an Kartoffelstock und Steinpilz-Sauce gekocht und damit einen Gast verwöhnt. Dazu habe ich einen einheimischen Plavac-Rotwein von der kroatischen Halb-Insel Peljesac serviert.

Zum Frühstück gibt es für mich immer zwei Spiegeleier.  Auf dem unteren Foto habe ich zwei Spiegeleier mit je einem Doppel-Dotter dokumentiert.

…und dazu gibt es das feine Weissbrot

 

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Mai 2018: „Live-Ticker“ vom Basler Max

+++ DSGVO +++ Durchgang Lanterna +++ Pfingsten +++ X-Bash-Jugend-Parties +++ Neues Einfahrts-Prozedere +++ Weissbrot +++ Kiwi-Chaos +++ Meine Augen und Fahrt ins Piemont +++

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Die meisten von Euch werden es nicht bewusst zur Kenntnis genommen haben, die EU hat wiederum einen Moloch geboren: Seit 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Mit diesem Werk wollen die Brüsseler Bürokraten den Datenschutz innerhalb der EU regeln. Die Idee ist im Falle von kommerziellen Daten-Sammlern wie Facebook, Banken und Versicherungen bestimmt vernünftig. Aber sie gilt auch für den kleinen Blogbetreiber, der ein Newsletter verschickt.

Ich speichere keine Daten über meine Leser mit Ausnahme der Namen und Mail-Adressen der  Abonnenten des „Sommer Tagebuch Newsletters“. Ich garantiere, dass ich diese Daten nicht weitergeben und dass die Daten nach Kündigung des Abos gelöscht werden.

Das Abo dieses Newsletters kann jederzeit durch anklicken des entsprechenden Kündigungs-Feldes am Schluss des Newsletters gelöscht werden. Die Abo-Daten werden unverzüglich und automatisch in meiner Datenbank gelöscht.

Durchgang nach Lanterne, dem Meer entlang

Dieser ist nur mit einem Badge möglich, den man bei der Reception unentgeltlich erhält.

Pfingsten

Erstaunlicherweise kamen wenige neue Camper, obwohl es in Deutschland Pfingstferien gab. Die Italiener und Slowenen kennen diesen Feiertag nicht und fuhren am Sonntag wieder nach Hause. Die gefürchteten lautstarken Music-Parties in Lanterne blieben aus. Für viele Saison-Camper eine schreckliche Zeit, denn es gab nichts auszusetzen.

1, Mai 2018: Feines Essen im Zardin

Spring Break- und X-Bash-Jugend-Parties auf Lanterna

Ich habe mich im Internet umgesehen, wann auf Lanterna die grossen und lautstarken Parties der Jugendlichen stattfinden: nämlich vom 24. 6. – 7.7.2018: Voll in der Hoch-Saison (Siehe dazu: http://2018.x-bash.de/booking/). In dieser Zeit werden auch die Appartments auf Solaris nicht mehr den FKK-Gästen, sondern den Jugendlichen vermietet.

Einfahrt mit Erkennung des Auto-Kennzeichens

Seit 14. Mai ist die Einfahrt auf den Solaris-Camp neu geregelt. Es gibt keinen Badge mehr, den man vor das Lesegerät halten muss, Die Ein-/Ausfahrts-Schranken werden über die digitale Erkennung des Auto-Kennzeichens gesteuert.  Ich bin gespannt, wie gut und zuverlässig dies funktioniert.

Das typische istrianische Weissbrot

In Thailand gibt es nur das Toastbrot, in der Schweiz alle Sorten vom Nuss- bis zum Schwarzbrot, hier in Istrien das wunderbare Wiessbrot in allen Formen. Ich liebe dieses Brot, vorallem, wenn es noch frisch oder aufgebacken ist, aber nach 1-2 Monaten suche ich mirdann Spezialitäten wie das Maisbrot.

Chaos im KIWI-Wohnwagen-Depot

Meine beiden Wohnwagen lasse ich über den Winter in Istrien und zwar im Kiwi-Depot stehen.  Ueber 800 Wohnwagen sind dort deponiert. Normalerweise melde ich mich 1 Woche vor meiner Ankunft „Bitte die beiden Wohnwagen mit der Kiwi-Nummer 399 und 400 bereitstellen!“ Bisher hat dies immer bestens geklappt. Dieses Jahr war es aber anders. „Wir haben den einen Wohnwagen nicht gefunden!“ meinte Alice die Besitzerin, als ich ihn abholen wollte. Ich hatte eine Wut in mir denn es handelte sich um den neuen Wohnwagen, in dem ich schlafe. Ich komme 800km aus der Schweiz, und habe keine Schlafstätte! Verrückt!!!

Dies konnte und wollte ich nicht akzeptieren und begab mich zu Fuss auf die Suche nach meinem besten Stück. Ein Wohnwagen geht nicht einfach verloren! Glücklicherweise hat mein Wohnwagen ein spezielles Schutzdach. Gegen eine halbe Stunde marschierte ich über das unendlich grosse Areal und schaute links und rechts! Bis mich ein Schlag traf! Dort stand  mein Wohnwagen mit dem deutschen Zoll-Kennzeichen „OG-753-L.“, eingeklemmt zwischen zwei anderen Wohnwagen! Eine Stein, nein ein ganzer Berg, fiel von meinem Herzen.

Situation am 6. Mai 2018

Das ganze Drama ging noch weiter. Darüber schreibe ich in meinem Bericht  „Chaos im Kiwi-Wohnwagen-Depot

Meine Augen und Fahrt ins Piemont

Am 24. April erhielt ich in der VISTA-Augenklinik meine 2. Spritze ins Auge. Scheinbar spreche ich an auf die lebenden Zellen, die mir verabreicht werden. Aber es seien schon noch einige Spritzen nötig, meinte die Aerztin. Ich bin zuversichtlich und wieder voller Pläne.

Am 23. Mai musste ich wiederum nach Basel fahren, um die 3. Spritze zu empfangen. Die Diagnose war nicht allzu berauschend. Eine neues Loch in der Makula hat sich aufgetan. Dann ging es direkt weiter ins Piemont nach Cortemilia zur Radrenn- und Gourmet-Woche.

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Regen und Möven-Scheisse

Meine Wetter-Apps hiessen nichts Gutes, als ich Ende April in Solaris eintraf.  Ab 1. Mai war Regen und wechselhaftes Wetter angesagt. Aber es kam ganz anders. Einmal hat es nachts geregnet, einmal kurz vor dem Mittag eine halbe Stunde und seither Sonnenschein. Leider dazu etwas kühler Wind.

Am Montag, 14. Mai kam dann ein Wetterumschwung mit Regen. Aber nur 2 Tage mit gemischtem Wetter, aber wenig Regen.

14. Mai 2018: Möven-Kot

In diesem Jahr war ich froh um den Regen, denn hier oben bei den Oliven-Bäumen litten wir unter den Möven, resp. ihren Abfällen, der Möven-Scheisse. Diese ist nicht nur ein grosser Krankheitsüberträger, er ätzt auch den Lack auf den Autos an und zerstört den Stoff der Vorzelte und Sonnensegel.

Die Möven sind normalerweise am Meer beheimatet. Seit jedoch eine liebe Oesterreicherin die Möven mit Küchenabfällen füttert, sind sie auch bei uns oben eine echte Plage geworden. Dies ist Tierliebe am falschen Ort. Dies ist nicht nur für mich, sondern auch den meisten Camper rundherum ein Aergernis. Wehe, eine Möve trifft einem beim Sonnenbad!

Leider lässt sich die vermeintliche Tierfreundin nicht bewegen, auf die Fütterung zu verzichten, obwohl ich sie darum bat. Wenn sie nur realisieren würde, welchen Schmutz und Krankheitskeime ihre beiden Katzen mit ihren Füssen in den Wohnwagen schleppen.

Dieses Jahr war es ganz übel. Innert 2 Wochen war mein Sonnensegel und das Auto mehrfach vollkekackt Ich zählte 5 Volltreffer allein auf dem Sonnensegel. Ich musste das Sonnensegel mit einer Bürste und einem Wasserschlauch reinigen.

 

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Foto-Impressionen von Solaris

Mein Wohnwagen

Seit Jahren stehe ich auf der Parzelle L61 hoch oben bei den Oliven-Bäumen.

Gewitterstimmung

Meistens herrscht schönes Wetter, aber von Zeit zu Zeit macht uns ein Italien-Tief oder noch schlimmer die Bora das Leben schwer.Ich sehe dies oft positiv, denn die Stimmungsbilder über dem weiten Meer sind einmalig

Meine Foto-Galerie Istrien

Falls ihr mehr über Istrien sehen möchtet, klickt doch die „Foto-Galerie Istrien“ an

 

 

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4. Mai 2018: Zustand und Neuigkeiten auf Solaris

Neues Solaris Management

Als erstes fielen mir beim Eintreten in die Reception die neuen Gesichter und das fehlende Organigramm auf. Tage später erfuhr ich den Grund: Es gibt mit Dino Simonovic „Jonny“ einen neuen Manager. Wer erinnert sich nicht an diesen Namen?  In der Tat, ein bekanntes Gesicht. Er war bis Ende 2013 schon einmal Manager von Solaris. Er löste nun Danijela Zgrablić  ab, die die letzten 4 Jahre den Campingplatz leitete.

SAT-Schüssel mit dem Doppel-LNB

Infrastruktur

Die sanitarischen Einrichtungen sind bereit und das Wetter stimmte bis gestern Donnerstag, 3. Mai auch. Heute begann es zu regnen: das Italien Tief!

Das Internet funktioniert optimal. Ich habe keine Einschränkungen festgestellt. Ich machte heute sogar ein grosses Windows-Betriebssystem-Update und es funktionierte einwandfrei. Dies ist eigentlich bedauerlich, denn in der Hochsaison werden wegen der fehlenden Einschränkungen alle darunter leiden, weil viele Camper Videos und Pornos vom Internet herunterladen werden.

Im April/Mai wurden vom Kiwi her kommend 3 oder 4 Kabelstränge von 2-5 cm Dicke in die Erde verlegt. Ob dies etwa die versprochenen Glasfaser-Kabel fürs Internet sind?

Auch der SAT-Empfang funktioniert einwandfrei. Man sollte einzig darauf achten, dass der Receiver Digital arbeitet. Der analoge Empfang wurde letztes Jahr eingestellt! (Bem: diese Dienstleistung ist glücklicherweise nicht unter Solaris-Kotrolle)

Party-Time – Spring Break Parties

Die überlaute Musik durch abertausende von Jugendlichen bildet weiterhin ein Aergernis. Wir müssen uns  damit abfinden, dass es mit der erholsamen Ruhe bis nach Pfingsten zu Ende sein wird.  Es scheint, dass dieses Festivitäten immer früher beginnen werden. Wir erlebten dies in ein paar Nächten letzte Woche also Ende April, als die Wohnwagen wegen der Bässe bis nach Mitternacht vibrierten. Ich denke, ein erholsamer Frühling auf Solaris gehört der Vergangenheit an!

Es ist eine Frechheit, wie „Valamar“ Ihre Haus- und Campingordnung nach Lust und Laune zu ihren Gunsten übertritt. Dies betrifft nicht nur die überlaute Musik während der „Ruhezeit“, sondern auch dass „Nicht FKKler“ in den Solaris-Appartments wohnen und uns Nackte angucken dürfen !!!

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29. April 2018: Fahrt nach Istrien und Aufbau

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Wenn Engel reisen, dann herrscht wenig Verkehr auf den Strassen und schönes Wetter. Am Sonntag, 29. April war es wieder soweit. Ich wollte nach Istrien in meine Sommer-Residenz fahren. Ich startete bereits um 5 Uhr früh in Binningen, denn nach den Gotthard-Staumeldungen der letzten beiden Tage befürchtete ich Schlimmes wegen des 1. Mai-Verkehrs. Aber meine Aengste waren vergebens. Weder Stau noch starker Verkehr beeinträchtigten meine Fahrt in den Süden. Um 14 Uhr langte ich nach 820 km in Istrien an.

Einzig die erste italienische Autobahn-Zahlstelle nach Como wollte mich ärgern, denn sie akzeptierte meine italienische VIA-Card nicht und spukte defür einen 30 cm langen Zahlungsbefehl mit einem Zahlungstermin 15 Tage  über die Autobahngebühr von Euro 2.30 aus. Auf Italienisch und Englisch stand darauf geschrieben, wie man seine Schuld begleichen konnte. In Tabak-Läden oder offiziellen Zahlstellen in Italien. Ich versuchte es via Bank und der angegebenen IBAN-Nummer. Aber die italienischen Spezialisten der Autostrade hatten vergessen den Bank-Namen und den dazugehörigen Swift-Code auf dem Wisch aufzuführen. Diese habe ich dann im Internet-Auftritt der „Autostrade L’Italia“ gefunden und habe via eBanking bezahlt,

Kurz vor Triest realisierte ich, dass ich nicht meinen aktuellen und gültigen Pass mitgenommen habe, sondern die vorherige gelochte und ungültige Version. Kalt lief es mir den Rücken herunter. Zurück wären es gegen 600 km gewesen. Aber die Erlösung kam mir, als ich realisierte, dass ich meinen Personalausweis bei mir hatte und der genügte Inner-Europäisch.

Die nächste Aufregung kam beim Wohnwagen-Depot, in dem meine beiden Wohnwagen über den Winter abgestellt stehen. Per Mail habe ich meine Ankunft angekündigt.  „Wir können den einen Wohnwagen nicht finden. Wir haben keine Ahnung wo er steht!“ sagte Alice, die Chefin des Kiwi-Depots. Ein Schock für mich, denn ich fahre  800 km und muss dann im Hotel schlafen und unverrichteter Dinge zurückfahren.

Ich konnte dies nicht akzeptieren und machte ich mich eigenhändig auf die Suche im grossen Depot, in dem etwa 600 Wohnwagen standen. Für mich war es etwas leichter, denn ich kannte meinen Wohnwagen und vorallem das spezielle Schutzdach. Auf einmal sah ich zwischen zwei Wohnwagen eingeklemmt meinen gesuchten Wohnwagen mit dem deutschen „OG-Kennzeichen“. Ein gewaltiger Stein, nein ein Steinhaufen fiel mir vom Herzen.

Jetzt geht es nur noch um die Fein-Abstimmung

Hier muss ich noch erwähnen warum ich 2 Wohnwägen habe. Es kommt aus meinem Projekt mit dem mobilen Vorzelt. Der neuere ist mein Wohn-Wohnwagen und der ältere mein Material-Wohnwagen. Gesucht haben wir den Wohn-Wohnwagen.

Am nächsten Tag kamen dann Klara und Benni, die das Vorzelt für mich aufstellten. Nach 1½ Stunden war alles perfekt samt Sonnenvordach und ich konnte beginnen mit dem Einrichten des Vorzeltes als meine Küche und Abstellraum.

Am 1. Mai ging ich mit Inge und Fredi ins Restaurant Zardin,wo ich mir eine zartes Rindsteak mit Trüffel leistete! In der Tat, ich hatte es verdient.

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Bald geht es nach Istrien in meine Sommer-Residenz

März 2018: Es herrscht Ruhe vor dem Sturm

Am Sonntag, 29. April fahr ich nach Istrien. Ich musste die Fahrt um ein paar Tage verschieben, weil ich noch eine Spritze in der Augenklinik abholen muss. Bereits am Tag darauf werden Klara und Benni kommen, um mein Vorzelt aufzubauen und einzurichten. Ich freue mich riesig auf die Zeit in meinem wunderschönen Wohnwagen.

gerüstet für die Partien auf Solaris

 

 

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16. Aug. 2017: Abbau des Wohnwagens – Horror mit den Reifen – Heimfahrt

Mein neuer Wohnwagen Reifen der Marke „Kleber“

Meinen alten Wohnwagen, mit dem ich vor 11 resp. 12 Jahren im Süden Spaniens überwinterte, benutze ich seit dem Reinfall als mobiles Vorzelt vor einem Jahr als Material-Wohnwagen. In ihm lagere ich das Vorzelt, die Kücheneinrichtungen, die Stühle und die Tische, die Kühlschränke und die Tablar-Gestellt, während ich nicht campiere. Kurzum, allles was einem Dauer-Camper sein Leben erleichtert. Er ist im Wohnwagen-Depot Kiwi abgestellt.

Auf den 13. August habe ich den erwähnten Material-Wohnwagen beim Depot Kiwi bestellt, denn an den folgenden 2 Tagen wollte ich abbauen und all das Campings-Zeugs einlagern. Aber dann kam das unerwartete Telefon: „Herr Lehmann wir haben ein Problem. Ihren Wohnwagen können wir nicht bringen. Er hat einen Plattfuss„. Es war Sonntag. Kein Pneu-Geschäft hatte offen. Ich erinnerte mich mit Schaudern. Klar diese Reifen habe ich vor 12 resp. 13 Jahren gekauft, bevor ich nach Spanien fuhr. Sie waren uralt!

Kurze Zeit später kam die nächste Hiobs-Botschaft. „Wir bekommen ihr Rad nicht vom Wohnwagen. Die Schrauben lassen sich nicht drehen!

Ich fuhr eilends beim Kiwi vorbei, um mich zu beraten. Ohne diesen Material-Wohnwagen war ich aufgeschmissen! Da kam der Tommi, ein blonder Hühne. „Herr Lehmann ich bringe den Reifen herunter. Ich hole eine Verlängerung und ersetze temporär das Rad mit einem Rad eines anderen Wohnwagens. Aber es kostete 20 Euro!. Bis 17 Uhr stelle ich Ihnen den Mat-Wohnwagen auf den Platz„. Und tatsächlich erfüllte er sein Versprechen. Am Tag darauf holte ich mir zwei neue Reifen beim Vulcaniseur..

Nachträglich gebe ich zu. Ich war total gestresst und nervös. Aber es drehte sich zum Guten. Am 16. August konnte ich den Mat.-Wohnwagen abschliessen, weil ich alles verstaut hatte, und nach Hause fahren. Um 12:30 Uhr fuhr ich weg aus Solaris in Richtung Heimat, wo ich um 21.30 ankam.

 

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Wetter-Kapriolen und Unwetter über Istrien

Seit es mir vor über 20 Jahren bei einem Sturm mein Vorzelt hochgehoben und um ein Haar über dem Wohnwagen zerstört hatte, und ich dabei mit dem Mute eines Verzweifelten versuchte, das Gestänge am Boden zu halten, habe ich Angst vor stürmischem Unwetter. Dies muss ich ohne Scham zugeben.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Diese Saison erlebte ich mehrmals dieses ungute Gefühl, als sich vom Meer unheimliche Stürme durch ein Grollen ankündigten. Von weitem hörte ich es, wie sich die Winde ihren Weg über und durch den Eichenwald in meine Richtung bahnten. Dann galt es, alles unverzüglich in Sicherheit zu bringen und die Reissverschlüsse des Vorzeltes zu schliessen. Nachts war es ganz schlimm. Dann sass ich im Wohnwagen und konnte einzig beim Leuchten von Blitzen draussen etwas erkennen.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Vor etwa 1 Monat Ende Juni ist  während eines solchen Sturmes eine Pinie knapp über dem Boden abgebrochen und knapp neben einem Wohnwagen auf die Erde geprallt. Dabei hatte sie das Sonnensegel  erwischt und mit voller Wucht über den Wohnwagen geschmissen. 3 Häringe steckten im Dach des Wohnwagens.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Gestern Donnerstag, 10. Aug. fiel mir das Herz nochmals in die Hosen, als eine schwarze Wolke sich in unheimlicher Geschwindigkeit dem Campingplatz näherte und knapp dahinter vorbeizog. Dieses Schauspiel dauert weniger als 1 Minute. Dann herrschte wieder gespenstische Ruhe. Wir hatten Glück gehabt, denn niemand kam zu Schaden.

10. Aug. 2017: Tornado

10. Augist 2017 Unwetter Tornado

Am Tag darauf konnte ich in den Zeitungen lesen, dass Caorle, Jesolo, Portogruaro an der Adriaküste bei Venedig weniger Glück hatten. Dort hat dieselbe Windhose die Campingplätze arg in Mitleidenschaft gezogen. Es gab über 50 Verletzte durch umgestürzte Bäume und herumfliegende Gegenstände. Wohnwagen, Autos und Wohnmobile wurden durch herabstürzende Bäume teilweise und gänzlich zerstörte. Es herrschte Chaos in der ganzen Gegend.

 

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„Jazz is back !“ in Groznjan

 

Vor vielen Jahren im 1992 schrieb ich in mein Tagebuch: „Groznjan schien mir wie der Himmel auf Erden. Musik schwebte über dem kleinen Dorf. Aus den meisten Häusern erklangen Klavier-, Geigen- und Flöten-Klänge und erfüllten die mit farbenprächtigen Blumen geschmückten Häuser und verwinkelten Gässchen mit Leben.

Ich erinnere mich und sehe es vor mir, als wäre es gestern gewesen, wie damals gegen 10 Kinder auf Blockflöte spielend durch die Gassen Groznjans spazierten. Seither hat mich Groznjan nie mehr in Ruhe gelassen. Jährlich besuchte ich das kleine Städtchen mit etwa 160 Einwohnern etwa 280m über dem Mirna-Fluss.

Jeweilen im Juli findet in Groznjan unter dem Namen „Jazz is Back!“ einer der besten kleinen Jazz-Festivals Europas statt. Es wurde im 1999 von dem legendären kroatischen Musiker Boško Petrović ins Leben gerufen.

Dieses Jahr haben auch wir mehrmals den wunderbaren Jazzklängen gelauscht. Groznjan ist in der Beziehung einmalig. Sobald man durch das Haupttor in das kleine Städtchen eintritt, erlebt man Musik. Von überall ertönen wunderbare Klänge der  unterschiedlichsten Instrumente. Diesmal übten In einer kleinen Halle etwa 20-25 junge Musiker aus mehreren Nationen eine gemeinsame Aufführung. In einem anderen Haus spielte ein Pianist. Aus einem Fenster tönten Geigenklänge und schräg via-à-vis konnte ich einem übenden Blas-Quartett zuschauen. Ich fühlte mich erneut wie im Paradies.

Mehr Fotos über das malerisch und kulturell einmalige Künstler-Städtchen Groznjan findet ihr in meiner „Foto-Galerie Istrien“

Jugend Musikschule

Parallel  im Rahmen des Festivals Jazz is Back findet eine Sommer-Jazz-Schule für junge Musiker statt..Wir trafen u.a. Jugendliche aus Norwegen, Argentinien, Chile und den USA

Groznjan All Stars (15. Juli 2017)

Dann um 21:30 Uhr starteten auf dem Hauptplatz beim Bastia die Konzerte renommierter Jazz-Musiker aus aller Welt vor mehreren hundert Jazz-Fans. Es waren echte Fans und Familien mit ihren Kindern. Lieb, wie die Kinder mit den Klängen der Musik tanzten.

Groznjan All Stars: Leitung Luis Bonilla (trombone), Charenee Wade (vocal), John Riley (drums), Andy McKee (bass), Hektor Martignon (piano), Elvis Stanic (guitar), Jim Rotondi (trumpet)

 

Luis Bonilla ist ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist des Latin Jazz und afrokubanischen Jazz. Bonilla stammt aus Costa Rica und wuchs in Kalifornien auf.

Es war ein tolles Konzert, das mich fesselte, obwohl es kühl und windig auf dem Hauptplatz von Groznjan war. Glücklicherweise hatte ich im Auto zwei Wärmedecken, die uns schützte und etwas wärmte. Am Tag darauf stand unsere Gesundheit auf der Kippe. Die Nase floss und der Rachen kratzte. Aber mit NeoCitron und Schwarz-Tee brachten wir unsere Körpersäfte wieder ins Gleichgewicht. Wir, d.h. der alte und der neue Max

Samstag, 22. Juli 2017: Spiritual Market und B’s FUNstallation

Am Samstag darauf standen zwei weitere Konzerte auf dem Programm. Eines mit experimentellem Charakter und das Zweite im üblichen Jazz-Style.

„Spiritual Market“

„Spiritual Market“ ist ein Projekt des Malers und Musikers Vedran Ružić, Das Album ist eine Kombination aus Klängen und Video-Szenen aus Istrien und Fernost, die Marko Polo’s Reisen von Venedig nach China folgen. Mit Ružić am Kontrabass, komplettiert sich das Quartett mit Adriano Bernobić am Schlagzeug, Pavle Miljenović an der Gitarre und Mario Bočić, der bei drei Stücken am Saxophon begleitet.

 

Ich hatte etwas Mühe mit den modernen Klängen in Kombination mit dem Video. Es war mir zu modern. Ich spürte, diese Art Modern Jazz war nicht meine Welt.

B’s FUNstallation

Im Anschluss an die erste Band spielte die B’s FUNstallation Jazz Band, ein Sextett aus Zagreb mit Zvonimir Bajevic (Trompete und Leader), Miron Hauser (Trombone), Luka Zuzic (Piano), Mario Bocic (Tenor Sax), Goran Rukavina (Bass), Adriano Bernobic (Drums). Sie spielten einen Sound, der mir weit vertrauter war. In meiner Jugendzeit tanzte ich  anlässlich der Jahresfeier des HC Nordstern auf die Jazz-Musik der Peter Schwalms „Savannah Junkmen“ Sextext. Peter Schwalm war damals der beste Jazz-Trompeter der Schweiz.

Luis Bonilla, der grosse Posaunist aus USA, liess sich nicht nehmen, mit seinen südamerikanischen Freunden auf die Klänge der B’s FUNstallation zu tanzen

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Feuerwerk über Solaris

Regelmässig werden im Süden zur Unterhaltung der Gäste Feuerwerke abgehalten. Oder sollte man besser sagen „zelebriert“? So auch auf meinem Campingplatz Solaris. Jedes Feuerwerk zieht viele Gäste an, die begeistert zuschauen. Einmalig dabei die leuchtenden Augen der Kinder. Ein Feuerwerk ist nicht nur schön, es ist auch eine Herausforderung für mich als Fotografen. Deshalb begab ich mich gestern an den Strand, um von dort aus ein paar schöne Bilder zu schiessen.

Ich stellte bei meiner Canon die Automatic und das Autofocus ab. Manuell fixierte ich ISO 3500, F=3.5,  1/80s und Distanz unendlich. Die Ergebnisse konnten  sich sehen lassen. Die Einstellung war gut.

 

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Quo vadis Solaris ?

Es ist für mich schwer verständlich, wie Valamar mit seinen treuesten Kunden umgeht.

Die Hoch-Saison auf dem Campingplatz Solaris ist kurz. Sie dauert nur 2 Monate zwischen Juli und August. In dieser kurzen Zeit kommen die Ferien-Gäste, die noch im Erwerbsleben stehen, und bleiben 2 oder 3 Wochen. In der übrigen Zeit lebt Valamar (Name des Firmen-Imperiums) hauptsächlich von den Dauer- und Langzeit-Campern. „Lebte“ müsste man korrigieren, denn die Zahl der Dauer-Camper geht jährlich massiv und erschreckend zurück.

Damit geht aber auch die Rentabilität des Campingplatzes Solaris zurück, weil ein Dauercamper-Platz mehr Einnahmen für Valamar generiert als ein Platz belegt durch Feriengäste. Ein durch einen Dauer-Camper belegter Platz gib in der ganzen Saison zwischen 2’500 und 3’500 Euro her, während jeder andere Platz, der nur wenige Wochen in der Hochsaison belegt ist und vielleicht 2’000 Euro einbringt, im Schnitt aber weniger als 1’500 Euro..

Kosten für Dauer-Camping

Ein Dauercamper-Ehepaar bezahlt mittlerweilen für den günstigsten Stellplatz rund Euro 500 pro Monat, Mit Kurtaxe bald gegen Euro 600. Dieser Betrag ist für viele hoch, zu hoch. Für denselben Betrag miete ich mir z.B. in Thailand ein schönes Haus unweit vom Meer und dem Zentrum im Ferienparadies Hua-Hin. Oder ich fliege mit Freundin 1-2 Mal in eine südlich Destination mit all inclusive und benötige dazu keinen eigenen Wohnwagen

Verbote für Camper….

Camping ist mit viel Arbeit verbunden. Bereits beim Aufstellen des Vorzeltes gelangen viele Aeltere an ihre körperliche Leistungsgrenze. Bei Sturm kommt die Angst dazu, ob das aufgestellte Vorzelt hält. Deshalb hören viele ältere und treue Saison-Camper mit dem Camping auf. Auch dierse Saison habe ich einige vermisst. Grund war bei den meisten nicht die Gesundheit, Es wurde ihnen einfach zu mühsam.

In der westlichen Privatwirtschaft wäre dies ein Alarmzeichen , denn die Dauer-Camper erbrachten in der Vergangenheit einen grossen Teil der Jahres-Einnahmen von Solaris.  Man müsste etwas unternehmen, um den Abwärtstrend zu stoppen, der seit einigen Jahren  anhält. Um es genauer zu nehmen, seit dem Verbot der Mat.-Wohnwagen vor etwa 10 Jahren.

Ich habe es bereits in früheren Postings erwähnt, bei Valamar und der Solaris-Camping-Leitung existiert eine krankhafte Angst, dass die Gäste irgend etwas zum Betrug missbrauchen könnten. Man erlaubt zwar Vorzelte und Pavillons, obwohl auch in diesen unangemeldete Gäste übernachten könnten, aber man verbietet Mat.-Wohnwagen und Mobile Vorzelte, die nur dem Komfort und der Lebensqualität der „älteren“ Camper dienen würden.

… aber Sauf- und Disco-Parties für Jugendliche

Mat.-Wohnwagen und mobile Vorzelte würden die Lebensqualität älterer Camper massiv verbessern und erlauben, ihrem Hobby noch weitere Jahre frönen zu können. …. und so nebenbei Solaris unverhoffte Einnahmen sichern. Unverhofft, weil Valamar scheinbar nicht mehr mit diesen Einnahmen rechnet. Stattdessen diversifiziert man und lässt zwischen 1. Mai über Pfingsten bis anfangs Juli Sauf- und Musik-Parties für abertausende von Jugendlichen zu. Das Gebiet zwischen den Campingplätzen Lanterna und Solaris wird zusehends zum neuen Ballermann Europas mit Musik, Fun, Sex, Bier und Parties umfunktioniert. In dieser Zeit werden auch die Appartments der beiden Campingsplätze und das 4****-Hotel Tamaris nicht mehr an ehemalige Gäste vermietet, sondern nur noch den feiernden Jugendlichen…..auch wenn die für FKK nichts am Hut haben.

Nach anfänglichen schlaflosen Nächten im Mai 2017 hat sich in den folgenden Party-Wochen das „Bum-Bum“ der Bässe nach Mitternacht je nach Windrichtung massiv reduziert. Wie mir Jugendliche jedoch berichteten, finden die grossen und heissen Parties nicht mehr in den offiziellen Zelten und Discos statt, sondern in den Appartments mit privaten und leistungsfähigen Musik- und Schall-Anlagen. Sie bestätigten auch, dass sie dabei wenig Rücksicht auf die Einrichtungen der Appartments inkl. der Bett-Inhalte genommen haben.

Bereits am Abreisetag der Jugendlichen wurden die Appartments durch vollzahlende Gäste neu belegt. Die werden sich bestimmt gefreut haben …. oder nie mehr nach Solaris kommen.

Fäkalien-Pumpe inmitten der teuersten Plätze

Seit 2017 gibt es ein weiteres Aergernis: Mitten zwischen den teuersten Standplätzen direkt an der Meeres-Promenade pumpt eine Pumpe die Camping-Fälkalien in die Kläranlage, die noch gebaut werden soll. An und für sich ist gegen diese Pumpe nichts einzuwenden, wenn sie nicht üble Gerüche ausstossen würde., als campiere man neben einer Abfalldeponie (Situatiion im Juni/Juli 2017). Eine Zumutung ersten Ranges!

Ausblick – Bedeutung der Dauer-Camper

Manche Leser meines Blogs und einige Freunde haben mir geraten/gebeten, gegenüber Valamar Forderungen zu stellen. Dies bringt leider nichts. Ich hatte bereits mündliche Gespräche, aber sie erbrachten keine Ergebnisse in unserem Sinne. Man kann höchstens daraus interpretieren, dass die Dauer- und Langzeit-Camper in der Planung von Valamar-Solaris keine grosse Rolle spielen.

Ich campiere weiterhin auf Solaris, weil ich auf dem Campingplatz und auch ausserhalb meine langjährigen Freunde treffe. Dauer-Camper werde ich aber nie mehr, seit ich vor ein paar Jahren ohne Vorwarnung und ohne Vor-Information im Rahmen der 90-Tage-Regelung nach Hause geschickt wurde, obwohl ich für 150 Tage bezahlt hatte.

Aber auch bei mir ist ein Ende abzusehen. Ich gehöre zu den Aelteren. Viele meiner Solaris-Freunde werden bald mit Camping aufhören. Auch ich bereite meinen Abschied vor, denn ohne praktisches mobiles Vorzelt wird mir das Camping zu mühsam. Ich möchte kein Vorzelt mehr aufstellen und bei heftigen Winden Angst haben, dass es davon fliegt. Zudem stimmt der Preis-Leistungs-Verhältnis immer weniger.

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Camping Lanterna hat 5*****

Der ADAC vergibt 5*****

Nach grossen Umbauten im Eingangsbereich mit einem zentralen Campingplatz-Piazza und diversen Läden, ein Restaurant, einer Bäckerei, ein Lebensmittelgeschäft, ein Kinderspielplatz und eine Veranstaltungsfläche hat unser Nachbar-Campingplatz Lanterna vom ADAC neu fürs 2017 den 5. Stern ***** erhalten und gehört damit zu den wenigen 5-Stern-Plätzen in Europa.

Mich wundert zwar, wie es ADAC möglich war, diese 5 Sterne zu vergeben, denn die Umbauten wurden erst auf Anfang Saison 2017 beendet.

Das Unterhaltungsangebot auf dem Campingplatz wird mit der neuen Familien-Unterhaltungszone im Innenbereich inklusive Theater und Kino sowie mit einer Teenager-Zone inklusive Game Lounge noch interessanter. Der attraktive Familien-Wasserpark wird nun noch größer und die Pools werden beheizt.

Man sollte aber nicht meinen, dies alles sei gratis? Nein, die Mio-Investitionen müssen sich für den Betreiber Valamar bezahlt machen. Für Eltern mit Kindern ein teueres Pflaster. So kostet jede der neuen Kinder-Attraktionen ab 20 Kunar d.h. etwa 3 Euro.

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28. Juni 2017: Sturm und Unwetter über Solaris

Es war Mittwoch-Abend, 28. Juni 2017. Ich sass bei Freunden unter ihrem Pavillon, als sich der Himmel bewölkte und es begann leicht zu regnen. Ich wusste aus der Wetterkarte des Deutschen-Fernsehens, dass Regen und ev. Unwetter im Anmarsch sein könnte. Deshalb packte ich meine Sachen zusammen und begab mich zu meinem Wohnwagen, versorgte und sicherte alles was herumfliegen könnte, meine beiden Hängeblumentöpfe legte ich auf den Boden und schloss den Reissverschluss des Vorzeltes. Drinnen im Wohnwagen stellte den Fernseher an. Ich wollte ja nicht alleine sein!.

Es war um 21.30 Uhr. Ein tiefes Brummen war zu hören. Es wurde immer lauter und bedrohlicher. Es kam nicht aus dem Fernsehen, es kam von draussen, als ob eine Sturmflut im Anmarsch wäre. Es kam immer näher und auf einmal schüttelte und rüttelte mein Wohnwagen. Das Fernsehbild setzte aus, weil die Fernsehsignale nicht mehr durch den dichten Regen kamen. Erschrocken begab ich mich ins Vorzelt, um nach draussen zu schauen. Es schüttete in Strömen. Das Dach meines Sonnensegels hob und senkte sich bedrohlich. Aber es schien zu halten und stablil zu sein.

Auf einmal sah ich in der Ferne beim Münchner Peter und der Evi einige Autos mit eingeschaltenen Scheinwerfern stehen. Leute rannten aufgeregt hin und her. Ich war neugierig und holte mir den kleinen Feldstecher. Da sah ich es. Es muss ein Baum umgefallen sein. Ob es wohl grossen Schaden gegeben hat? Dann sah ich wie dieselben Autos in Richtung Zaun fuhren. Dort entdeckte ich per Feldstecher ein eingestürztes Vorzelt. Wie ich am nächsten Morgen erfuhr, hat ein abgesprochener Ast das Vorzelt vollständig zerstört. Die betroffenen Camper brachen ihre Ferien ab und zogen noch am selben Tag nach Hause.

Etwa um 22:15 Uhr liess der Sturm etwas nach und alle Fahrzeuge entfernten sich. Gespenstige Ruhe kehrte auf Solaris ein. Da ich kein Sanitätsfahrzeug hörte, konnte ich annehmen, dass es keine Personenschäden gab. Beruhigt begab auch ich mich ins Bett und schlief unverzüglich ein. Ich war geistig erschöpft.  Es war mittlerweilen um die 23 Uhr.

29. Juni 2017: Tag nach dem Unwetter über Solaris vom 28. Juni 2017

Am nächsten Morgen sah ich die Bescherung. Es war wirklich ein Baum zwischen dem Münchner Peter und dem Tennisplatz abgebrochen, aber glücklicherweise neben dem Wohnwagen von Ludo und Chris, sowie dem Camper des Professors gestürzt. Die obersten Aeste streiften die Kühlerhaube des belgischen Autos. Der Schaden am Auto gering. Jedoch zwei Häringe des belgischen Sonnensegels borten sich durch das Dach des Wohnwagens. Welch Glück, dass diese beiden tödlichen Geschosse niemanden getroffen hatten.

29. Juni 2017: Tag nach dem Unwetter über Solaris vom 28. Juni 2017

Das „Araber-Zelt“ vom Klaus hat es ebenfalls zerfetzt. Unten am Strand hat es einige Pavillons erwischt. Abgeknickte Bäume lagen auf den Wegen. Wir auf Solaris hatten Glück im Unglück. Es hat uns nur am Rande erwischt. Die Zeltplätze in Umag sollen arg in Mitleidenschaft gezogen worden sein. In Porec fiel eine allte Buche um und zerquetschte 3 Autos. Einheimische meinten, dies soll das schlimmste Unwetter seit Jahren gewesen sein.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter – aufgewühltes Meer

 

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Möven-Scheisse, -Krallen und -Krankheiten

Foto von (c)fotopaz (https://www.fotopaz.com/)

Die Möven sind von Natur aus am Wasser beheimatet.  Sie sehen hübsch aus in ihrem weissen Kleid, dem gelben Schnabel und den grossen Krallen. Wer kennt nicht die Geschichte von der „Möve Jonathan„?

Leider füttern einige wenige Camper aus vermeintlicher Tierliebe diese mit Speiseabfällen und locken sie vom Meewr weg ins Landesinnere. Dadurch werden die Möven für die meisten Camper zu einem grosses Aergernis! Was oben reingeht, kommt unten als klebrige Scheisse, voller Krankheitskeime wieder raus. Wehe, Du wirst getroffen. Sauberes und intensives waschen ist angesagt, denn Ihr Kot wie auch der der Tauben ist bekannterweise gesundheitlich bedenklich.

Wenn Du oder Dein Hund über die Wiese geht, werdet ihr unweigerlich auf den Möven-Kot treten und ihn ins Vorzelt hineintragen. Gräuslig, allein schon der Gedanke. Man müsste eine Wasserschleuse zum desinfizieren der Füsse vor dem Vorzelt installieren.  Zudem ist ihr Kot ist aggressiv und greift den Lack der Autos und den Stoff der Vorzelte an. .

Möven können aber auch aggressiv sein und Haus-Tiere wie kleine Hunden und Katzen angreifen. Ich habe schon beobachtett, wie Möven aus dem Flug Fleisch vom Tisch weggeschnappt haben.

Was bei mir am meisten Kopfschütteln verursacht: die gleichen Camper, die Möven füttern,  haben Mühe mit der Reinlichkeit der menschlichen Toiletten …. aber keine Probleme mit dem Kot der Möven an ihren eigenen Füssen.

Ich hoffe, dass die Möven diese Zeilen lesen, und ihre Last nicht mehr bei mir fallen lassen. Sie mögen doch bitte ihre Tierfreunde berücksichtigen und auf ihre Vorzelte und Ueberdächer scheissen, auch darauf landen und diese mit ihren scharfen Krallen aufritzen.

 

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25. Mai 2017: Bauernmarkt in Viznjan

Jeden letzten Donnerstag im Monat findet im Waldstück vor dem Friedhof in Viznjan der Bauernmarkt statt.Hier kaufen die Einheimischen ein: Schweine, Hühner, Blumen, Kleider und Schuhe, Werkzeuge für den Garten und das Haus, Getreide, und sogar Käse, Honig und geheimnisvolle Kräuter-Getränke. Unzählige Besucher bevölkern den kleinen Wald.

Bereits bei der Anfahrt sieht man das emsige Treiben. Autos mit kroatischen HR-Kennzeichen stehen kreuz und quer auf der Strasse. Ein Durchkommen ist recht gefährlich. Im bewaldeten Grundstück stehen die Händler und bieten ihre Waren an. Viele haben den für mich typischen Gesichtsausdruck von Zigeunern. Sie verkaufen Antiquitäten. Ich entdeckte uralte PC’s, Radios und Foto-Apparate. Ob diese wohl noch funktionierten?

Auch Kleider findet man auf dem Bauermarkt: Röcke, wie sie bei uns die Putzfrauen tragen, die man um die Taille zubindet, moderne Jeans und auch heisse High Heels, die gar nicht in dieses Ambiente passen. Welch Gegensätze.

Werkzeuge für den Ackerbau und den Garten sind stark vertreten. Solche Angebote findet man bei uns nur noch in Spezialgeschäften.

Mitten drin ein Restaurant mit einer mobilen Küche.  Leckeres Sauerkraut und Würstchen, eine typische Speise der Kroaten und Slowenen, wird angeboten.

Der Schweine-Markt

Im hinteren Teil des Marktes befindet sich der Schweine Markt. Junge und ausgewachsene Schweine werden hier angeboten. Ueber den Preis wird an Ort und Stelle gefeilscht und bei Einigung das jeweilige Schwein mit einerm farbigen Spray markiert. Ich hatte den Eindruck, dass die Einheimischen keine Freude an mir hatten. Ich war ein Fremdkörper, der in ihre Reich einbrach und fotografierte.

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25. Mai. 2017: Auf- und Abstieg des Restaurant Arka in Tar

Das „Steakhaus Galeria“ gibt es nicht mehr

Das Restaurant Arka liegt vis-à-vis vom „Steakhaus Galeria“ in Tar, in dem ich in den letzten Jahren jeden Samstag mit Fredi und Inge, Matjaz und Ida z’Nacht ass. Leider gibt es seit diesem Jahr die „Galeria“ nicht mehr. Die Besitzerin des Hauses, sie lebt in Australien,  will verkaufen und kündigte die Pacht kurzfristig. Die Galeria war für mich zwar kein Spitzen-Restaurant, bot aber über die ganze Zeit eine gute kroatische Küche zu vernünftigen Preisen an. Berühmt und bei mir auch beliebt war das Salatbuffet….. und das zuvorkommende Wirtepaar.

Bergab mit dem Restauarnt Arka

Bereits letztes Jahr habe ich mehrere Male unter der Woche ins Restaurant Arka vis-à-vis des Steakhouse Galeria besucht. Verschämt habe ich mich jeweilen hineingeschlichen, denn ich wusste, dass die beiden Wirte sich nicht allzu gut mochten. Aber mich interessierte die Qualität und das Angebot. Ich war jedes Mal begeistert. Meist habe ich nicht nach der Karte bestellt, sondern den netten hilfsbereiten Kellner gefagt, was er denn heute Spezielles anzubieten hätte. Ich war jedes Mal hoch zufrieden. Die Individualität hat mir gefallen. Vorallem in den Desserts bot er jedes Mal etwas Neues. Das Arka wer etwas teurer als die Galeria, war aber den Preis wert.

Dieser Jahr war ich 3x im Arka mit ganz unterschiedlichem Gefallen. Das erste Mal mit Wiener Freunden war ich noch einigermassen zufrieden. Es wear ja auch erst Saison-Beginn. Beim zweiten Mal mit Inge und Fredi war ich bereits etwas angekratzt. Obwohl es sich mediterranes Restaurant nennt, war die Auswahl an Fischen zu mager. Sie hatten nur grosse, wobei ich mich bei denen fragte, wie frisch die wohl seien. Enttäuschend auch der gemischte Salat, der bereits zusammen fiel, als er an den Tisch gebracht wurde.

25. Mai 2017: Essen im Restaurant Arka in Tar

Den negativen Höhepunkt erlebte ich am Donnerstag-Abend 25. Mai mit 8 Freunden. Wir wollten gut Essen. Ich habe von meinen guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr geschwärmt. Ich kann es vorausschicken. Das Essen endete in einer Katastrophe, unsere Stimmung aber nicht. Die Vorspeise hatte noch weltmeisterlich begonnen:  eine längliche Platte mit Käse, Schinken und Speck, wunderbar und künstlerisch angerichtet. Sie liess eine grossartige Fortsetzung erwarten. Von den 9 Hauptspeisen waren 2 oder 3 meiner Freunde zufrieden. Gepasst hat der Teller Ravioli.  Kerstin bestellte schwarze Nudeln mit Garnelen und Spargeln. Es kam ein grosser Pasta-Teller gefüllt mit einem schwarzen Haufen Nudeln und kleinen Shrimps darunter. Ein nicht gerade Appetit anregender „Trauer-Teller“.

Ich bestellte gleich wie zwei meiner Freunde ein 200g Rindsteak mit Folien-Kartoffeln und Quark-Creme. Wir bestellte alle drei Medium gebraten. Jeder erhielt ein unterschiedlich grosses Stück Fleisch. Das grösste war etwa doppelt so gross wie meines, aber schön rot, meines war praktisch durchgebraten.  Der absolute Hammer waren die Folien-Kartoffeln. Sie waren zu hart und die Quark-Creme trocken und bröckelig. Nichts von cremig. Für mich unbegreiflich, wie ein Koch Kartoffeln nicht auf den Punkt bringt . Beim Quark haben sie uns alten, ausgetrockneten Quark serviert. Dazu gabe es Gemüse. Mich wunderte, dass das Gemüse ölig glänzte, bis ich realisierte, dies war vorgegartes und in Olivenöl eingelegtes Fertig-Gemüse, das man vom Händler in grossen Büchsen einkauft. Diese müssen nur kurz in der Microwelle aufgeheizt werden. Ideal für Junggesellen und Restaurants ohne Koch.

Dieses Arka ist nicht mehr dasselbe, wie letztes Jahr. Der Koch muss gewechselt haben. Die Küche 2017 an unserem Abend wurde nicht von einem Koch-Lehrling, sondern von einem Anfänger übernommen. Was mich im Nachhinein am meisten ägerte war nicht das schlechte Essen, sondern dass ich einmal mehr nicht den Mut hatte, den ganzen Frass zurückzugeben. Daran muss ich arbeiten. Erst zu Hause habe ich nämlich realisiert, wie schlecht ich diesen Abend gegessen hatte. Die Fröhlichkeit und Sprüche meiner Kollegen haben alles übertüncht. Wir hatten einen schönen Abend auf der angenehm warmen Terrasse, aber ….

Ins Arka werde ich in nächster Zeit nicht mehr zum Essen gehen und auch nicht weiter empfehlen. Ich weiss nun auch, warum sich sehr wenige Gäste im Arka verirren.

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25. – 29. Mai: ABI-JAM – Sauf- und Musik-Party auf Lanterna/Solaris

 

Ich habe vor ein paar Tagen im Facebook von den „ABI-JAM-Sauf- und Musik Parties auf Lanterna/Solaris“ berichtet. Gestern am 25. Mai hat die erste der insgesamt 3 oder 4 Parties auf Lanterna/Solaris begonnen. Die Festivitäten finden auf Lanterna statt. Mein Wohnwagen steht recht weit weg von der Party-Meile, nämlich auf Solaris unter den Oliven beim Tennisplatz. Und dennoch bin ich heute Freitag, 26. Mai 2017 um 05:15 Uhr trotz geschlossener Fenster von der ungewohnte Musik und deren Rythmen aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Mir schwant schlimmes, denn im Juni/Juli ist es zu heiss und man kann die Wohnwagenfenster nicht mehr schliessen.

Soll Lanterna/Solaris Mallorca als Party-Meile ablösen ?

Eigentlich wussten wir es alle aus den Erfahrungen der Vorjahre und sind selber Schuld: In der Zeit um den 1. Mai, Pfingsten und neu nun auch Ende Juni/Juli sind die beiden Campingplätze für Erholungsbedürftige ungeeignet und müssten gemieden werden.

In diesen 3 Wochen ist die Haus- und Camping-Ordnung von Solaris aufgehoben. Es gibt keine Nachtruhe mehr und angezogenen Jugendlichen sind wir Nackten auf dem Solaris-Gelände ausgeliefert. Die Appartments auf Solaris sind nämlich an Party-Gänger vermietet. Die als Schutz vorgesehenen Hecken nützen nichts, denn 2-3 m grosse Durchgänge zum Auto-Parkplatz bei der Solaris-Rezeption sind unbewacht. Eine Alibi-Aktion!

Ich finde es eine Frechheit, dass Solaris und Valamar auf Ihren Homepages die Gäste wegen der zu erwartenden Lärm-Emissionen nicht vorwarnt, sondern von Ruhe, Erholung und Kinderfreundlichkeit schreibt

Bild aus der Internet-Seite des Veranstalters: Appartments auf Solaris

Mein Fazit:

  • Für alle, die sich auf Solaris vom Stress der Arbeit erholen wollen, sollten zu Pfingsten und in der Zeit „letzte Woche Juni/ erste Woche Juli“ einen grossen Bogen um Solaris machen.
  • Diese kritische Party-Zeit eignet sich bestens für Schwerhörige, die ihr Hörgerät ausschalten können.

Am 29. Mai endete die 2. JAM-Party dieses Jahres

Am 2. Tag der Party, am 26. Mai,  haben die Veranstalter die Lautstärke massiv reduziert. Damit können bestimmt die meisten leben.  Den obigen Blogbeitrag habe ich auf den Solaris-Facebook-Seiten veröffentlicht, um die Abwesenden zu Hause über die bevorstehenden Lärmemissionen zu informieren. Die meisten Reaktionen waren positiv, aber es gab doch den einen oder andereren Besserwisser der z.B. meinte „diese Musik mit dem friedlichen Zwitschern der Vögel verglich“ oder anonyme FB-Profile/User, die mit negativen Aussagen über das Establishment und die  heutigen, Alten auffallen wollten.

 

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2. Mai 2017: Fotosession in Porec mit Peter Zirn

Peter Zirn kommt aus Winterthur, wohnt jedoch in Wien und nennt sich Autodidakt, wenn er über seine Ausbildung zum Fotografen spricht. In seiner Homepage „http://www.fotopaz.com/“ veröffentlicht er seine Meisterwerke.

Peter und seine Frau habe ich im vergangenen Jahr hier auf dem Campingplatz kennen gelernt. Am vergangenen Dienstag gingen wir gemeinsam auf eine interessante Fotosession nach Porec…und brachten interessante Ergebnisse nach Hause

Den gesamten Foto-Bericht findet ihr in meiner „Istrien Foto-Galerie“


 

 

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1. Mai 2017: Internet-News aus Solaris

Wie melde ich mich im Solaris-Internet an? Einschränkungen im Solaris Internet! Administratoren Privilegien bei WIN-10.

Der Münchner Rudi lässt grüssen

Seit 1. Mai ist auf Solaris das FTP-Port 21 gesperrt. Dies hat für den normalen Internet-Benutzer keine Bedeutung, für mich jedoch bedeutet dies, dass ich meine Homepage-Files nicht mehr mit dem Werkzeug FTP auf den Server herunterladen kann. Eine Katastrophe? JEIN, denn ich verfüge über eine Umgehungslösung. Rudi aus München lässt grüssen.

Anmeldung im Solaris-Internet

PC’s und Smartphones, die bereits letztes Jahr mit dem Solaris-Internet arbeiten konnten, haben auch dieses Jahr kein Problem. Sie loggen sich automatisch ein. Neue Geräte müssen sie jedoch via einen Browser anmelden. Am besten gelingt dies mit der Valamar/Adriatic-Camping-Card, die es ab letztem Jahr gibt und auf Verlangen kostenlos ausgehändigt wird. Ohne diese kritkartengrosse Club-Karte muss man ziemlich viele persönliche Daten eingeben.

Administratoren Privilegien auf dem PC

Wie ihr wisst, verfüge ich seit ein paar Wochen über einen neuen Notebook. In dieser Zeit habe ich alle Programme aufgesetzt, die ich benötige, und geniesse nun die Leistungsfähigkeit des i7-Prozessors samt SSD. Beim Aufsetzen des WIN-10 ist mir ein grober Fallstrick aufgefallen: Der erste Benutzer, den man aktiviert, hat automatisch Administratoren-Privilegien.

Ich wurde zwar darauf aufmerksam gemacht, ein Passwort zu setzen, aber nirgendwo erwähnte Microsoft, wie gefährlich ein Benutzer mit all diesen Privilegien ist. Beim Surfen im Internet erhält damit nämlich ein bösartiges Virus automatisch Administratoren-Privilegien und kann sich leicht und effektvoll im System einnisten.

Aus diesem Grund ist es ein MUSS, dass  man sich einen neuen Benutzer installiert, der keine Administratoren Privilegien hat und ein nur ganz normaler Internet-Benutzer ist. Mit diesem Benutzer-Profil soll man von nun an auf dem PC arbeiten. Seine  Einschränkung sind harmlos. Einzig bei der Installation neuer Softwaren oder Updates wird er nach dem Administratoren Passwort verlangen. Der Vorteil liegt darin, dass ein Virus, bevor es sich installiert, vom Antiviren-System entdeckt und gelöscht werden kann.

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Ich bin angekommen – Erster Gruss aus Istrien

Ring – ring – rrrrr……Am Montag, 24. April um 4 Uhr in der früh weckte mich mein Wecker sehr unfreundlich mit seinen grässlichen Tönen auf. Bereits 1½ Stunden später nach einem Frühstück war ich abfahrtsbereit und zügig ging es auf die 820 km lange Strecke nach Istrien. Ueberrascht war ich, wie viele Autos um diese frühe Tageszeit um 6 Uhr morgens bereits auf der Schweizer Autobahn ab Basel unterwegs waren. Es waren viele Elsässer, die zur Arbeit fuhren.

Ueberrascht war ich auch ob des relativ geringen Verkehrs rund um Mailand. Ohne irgendwelchen Stau kam ich zügig über die Umfahrung Mailands. Es hat sich bestätigt, was ich eigentlich erwartet habe, dass viele Italiener die Brücke zum morgigen National-Feiertag machten und nicht arbeiteten.

Es ist gefährlich, aber ich habe es dennoch gewagt: Ein Smartphone-Foto aus dem Auto

In der Deutschschweiz herrschte noch blauer Himmel, nach dem Gotthard.-Tunnel aber regnete es mit Unterbrüchen bis nach Triest. Je weiter ich nach Istrien kam, je mehr hellte sich der Himmel auf. Auf Solaris wurde ich von den beiden Linzern Martina und Klaus, sowie den Bayern Monika und Gerhard herzlichst begrüsst. Die 4 waren die einzigen weit und breit.

Auf dem Kiesfleck habe ich meinen Wohnwagen aufgestellt

Dann ging alles wie üblich. Vom Kiwi-Depot zogen sie mir die beiden Wohnwagen auf meine Parzelle L61. Wie ihr euch vielleicht noch aus dem Vorjahr erinnert, musste ich meinen Plan eines mobilen Vorzeltes wegen der Sturheit der Camping-Leitung beerdigen. Im „neuen“ Wohnwagen lebe ich nun und geniesse das grosse französische Bett, während der „Alte“ als Material-Wohnwagen sein Dasein fristet. Dies Kombination hat den Vorteil, dass im Wohn-Wohnwagen nichts verstellt ist und ich nach einer kurzen „Staub-„Reinigung und Wechsel der Bettwäsche unverzüglich nach Anlunft gemütlich und wohlig schlafen konnte. Dem Wetter traute ich nicht so richtig. Der Wetterbericht war sibyllinisch, d.h. mehrdeutig. Ich deckte deshalb den Platz für das Vorzelt mit einer Plastik.Plane ab.

Noch am Abend wählte ich mich ins Internet ein. Alles klappte wunderbar. Das Internet erlaubt im Moment noch alles. Nicht nur Surfen, sondern auch Updates und Videos/Fernsehen anschauen. Ich war jedoch todmüde und legte mich bereits um 20:30 ins Bett.

25. April 2017: Solaris – Aufbau Wohnwagen und Vorzelt

Ab Dienstag, 25. April: Aufbau Vorzeil, Wassergraben etc

Nach 10 Stunden tiefen Schlafes wurde ich diesmal nicht durch den Wecker, sondern durch die aufgehende Sonne geweckt. Heute war Grosskampftag. Blauer Himmel erhellte unser Vorhaben. Klara wird kommen und das Vorzelt aufbauen. In knapp 1½ Stunden hatte sie es mit ihrem Partner geschafft. Ich konnte beginnen mit dem einräumen. Wohnlich soll mein Vorzelt werden

Am Nachmittag machte ich meine erste Pause und legte mich 2 Stunden auf die Liege unter meinen Olivenbaum und schlief den Schlaf des gerechten. Dies ist Camping!

In den nächsten Tagen richtete ich mich ein. Zuerst den Ferseher mit der SAT-Schüssel, dann stellte ich die Waschmaschine ins Lot. Sie soll beim Schwingen ja nicht vibrieren und schlimmstenfalls davonwandern. Da der Wetterbericht für den morgigen Tag Regen voraussagte, grub ich vorsichtshalber den obligaten Wassergraben. Diesmal aber nicht einen tiefen, sondern einen moderaten mit Ueberlaufschutz gegen das Innere des Wpohnwagens.

Als Höhepunkt meiner Arbeiten baute ich den selbst-designeten Wäscheschrank in die Dusch-Kabine ein. Zu Hause hatte ich alles vorbereitet. Das Holz zuschneiden lassen, die sichtbaren Kanten mit einer weissen Umleimer-Kante versehen, sowie  die Löcher gebort. Und welch Wunder: alles klappte. Nun habe ich viel zusätzlichen Platz gewonnen.

Das Wetter hatte sich in den letzten Tagen gut entwickelt. Es regnete zwar von Donnerstag bis Freitag-Nachmittag, aber anschliessend startete die Sonne durch. Der kühle Wind verflüchtigte sich und es wurde wärmer.

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Das Internet 2016 auf Solaris, ein durch Valamar selbst verschuldetes Debakel

Wenn Anfänger am Internet von Solaris pröbeln

InternetIn diesem Jahr hat sich das Solaris-Internet keine grossen Lorbeeren geholt. Es war ein grosses Auf und Ab, zeitweise ein Debakel.

Nach meiner Meinung war es primär kein Problem der vorhandenen Netzwerk-Kapazität, wie es Valamar immer darzustellen versuchte. Es war ein hausgemachtes Problem,  das Unvermögen der Informatik von Valamar.

Am Anfang der Saison gab es ein gut funktionierendes Internet mit einigen Einschränkungen, die den durchschnittlichen Camper aber nicht gross beeinträchtigten. Die Einschränkungen waren im Interesse aller. Es war zum Beispiel nicht erlaubt, Videos und Fernsehen anzuschauen, das Aktualisieren des Windows Betriebssystem und der Antivirensysteme wurden unterdrückt. Mittels eines wirksamen Spezialprogrammes wurden alle Pornoseiten unterdrückt und konnte nicht angeschaut werden.

Mit diesen Einschränkungen konnten alle gängigen Camper leben. Sie konnten Mails verschicken und empfangen, skypen und im Internet surfen.

Dazu muss man wissen, dass der Internet-Verkehr eines PCs über sog. Netzwerk-Ports gesteuert wird. Man kann sich diese als Ein- und Ausgänge in den PC vorstellen. Es gibt weit über 1’000 solcher Ports. Jedes hat eine besondere Aufgabe und kann geöffnet oder geschlossen werden.

Mittels dieser Ports hat der Valamar-Informatiker die Services gesteuert, resp. eben unterdrückt. Dies war keine leichte Arbeit. Es verlangte grosses Fachwissen und dieses hatte der Informatiker vom Frühjahr. Es war sichtlich ein Netzwerk-Profi.

Seit anfang Juli herrschte verkehrte Welt

Anfang Juli2016, von einem Tag auf den anderen, lief nichts mehr. Ich wähnte mich in einer verkehrten Welt. Während über einer Woche konnte man keine Mails mehr empfangen oder versenden. Auch Skypen war nicht mehr möglich. Dafür war es auf einmal möglich, Pornos, Videos und Fernsehen anzuschauen. Das bisher bestens funktionierende Sperrprogramm für Porno-Seiten war ausser Betrieb gesetzt. Ueberraschenderweise konnte ich auf einmal mein Windows-Betriebssystem und meine Norton-Antivirensoftware aktualisieren.

Im ersten Moment dachte ich an einen Informatiker, der seinem Arbeitsgeber Valamar schaden wollte! Derart gross und zerstörerisch waren die Veränderungen. Im Nachhinein glaube ich aber eher, dass ein neuer Mann die Verantwortung für das Internet übernommen hat. Sein Fachwissen war sichtlich schwach oder sogar sehr schwach, kurzum ein Anfänger.

Es schien, als ob er die englischen Computer-Ausdrücke „enable“ und „disable“ verwechselt haben könnte, die man fürs „einschalten“ und „ausschalten“ von Ports verwendet. Durch diesen Mangel an Englisch Kenntnissen machte er all das kaputt, was sein Vorgänger schuf. Er erlaubte alles, was sein Vorgänger verbot, und umgekehrt. Auf einmal konnte man Pornos schauen und das Betriebssystem aktualisieren. Hingegen alles andere funktionierte nicht mehr. Während mehr als 1 Woche konnte man weder Mail empfangen noch versenden. Ein Skypen war unmöglich. Ein Debakel pur.

In der Zwischenzeit hat er (fast) alle Ports geöffnet und alles erlaubt, sodass alle Services möglich sind. Dadurch ist das Solaris-Internet total überlastet. Fernsehen und Videos, sowie Pornos belasten das Netzwerk extrem. Die periodischen Aktualisierung auf hunderten von PCs bringen das Internet an den Rand zum Kollaps. Immer wieder, mehrmals am Tag fällt das Netz zusammen. Oft nur Minutenweise, aber auch Stundenweise.

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8. August 2016: Neda vom Malo Selo ist nicht mehr unter uns

Eine Hiobsbotschaft

Schrecklich! Ich bin zu tiefst erschüttert. Neda Marusic von der Konoba Malo Selo ist nicht mehr unter uns. Sie verstarb völlig unerwartet Ende letzter Woche 56-jährig. Heute Montag, 8. August wurde sie beerdigt.

Sie war die Besitzerin und gute Seele des einmaligen Trüffel-Restaurants bei Fratrije (Buje). Oft habe ich hier wunderbare Trüffel-Speisen geniessen können. Das letzte Mal vor 1 Woche. Sie war mir wie eine Freundin.

Liebe Neda, ruhe in Frieden. Ich werde Dich nie vergessen Dein Basler Max

Neda-Mao-Selo


Nachtrag vom 16. Aug. 2016: Tea und Daria werden das Restaurant Malo Selo im Sinne ihrer Mutter weiterführen. Ich wünsche den beiden alles Gute

 

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Sie gehen und kommen

Das istrianische Boskarin-Rind

Auf Solaris herrscht ein reges gehen und kommen. Die  einen haben noch 2 oder 3 Wochen vor sich, die anderen müssen bereits wieder nach Hause. Einzig das istrianische Boskarin-Rind, das ich vor Viznjan entdeckte, beobachtete mich geduldig, als ich es fotografierte. Ich muss gestehen, ich getraute mich nicht, zu nahe hin zu gehen. Seine gewaltiger Kopf mit seinen spitzen Hörner machten Eindruck.

Istrien Boskarin Rind

Bye Bye Hilde und Uli

Am Abend vor ihrer Heimfahrt (25.6.) waren wir im Arka und liessen uns verwöhnen. Hilde bestellte eine Vorspeise „grosse Champignons mit Krevetten„, Uli ein „Rindsteak“ und ich die „Fuzies mit Trüffel“ und als Abschluss das Bomben-Dessert „Schockolade-Plättchen mit Vanille-Creme und Erdbeeren“.

Istrien Solaris: Abfahrt Hilde und Uli

Nun war rundherum alles frei bis am 13. Juli der andere Max mit seiner Klaudia aus SU ankamen.

Willkommen Lena und Christian

3 Wochen weilten Sie auf Solaris und bereits sind sie wieder auf dem Heimweg (16. Juli)

Solaris Party Lena Christian und Malteser Sissy

Vater Christian mit seiner Malteser-Tochter Sissy und seiner Angetrauten Lena (v.l.n.r.)

Putzfrauen

Leider gehen und kommen auch die Putzfrauen. In unserem Waschhaus hatten wir eine Perle. Bereits um 6 Uhr in früh begann Sie zu putzen. Der Chromstahl beim Geschirrwaschen glänzten derart intensiv, dass ich mich genierte, mein Schmutzgeschirr hier zu waschen.

Auf den 1. Juli wurde sie in die Waschanlage 4 versetzt. Niemand weiss warum. Im Moment schlagen wir uns mit verschiedenen Nachfolgerinnen herum. Heute früh um 7 Uhr stand die Toilette noch unter Wasser. Die Neue hat mit dem Schlauch alles abgespritzt!.

 K32, das Platzferkel

Auch er ist wieder auf Solaris. Wer erinnert sich nicht an ihn. Er reinigte vor ein paar Jahren seine chemische Toilette im Wäsche-Waschplatz  Ich nannte ihn „Platzferkel“ im Facebook . Darauf liess er mein Facebook-Profil löschen.

 

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9.-16. Juli 2016: vERKEHRTE wELT: Pornos an Stelle von Mails

computer-crashSolaris ist ein anständiger Campingplatz!

Videos und Pornos im speziellen werden unterdrückt. Man will das WiFi auf dem Campingplatz nicht überlasten. Wo käme man hin, wenn alle nur noch Pornos schauen würden!

Seit vergangenen Samstag (9. Juli) herrscht aber verkehrte Welt. Mails werden unterdrückt und können weder empfangen noch verschickt werden. Als Gegenleistung öffnete die Campingleitung die Porno- und Youtube-Kanäle. Seither herrscht Sodom und Gomorrha auf Solaris.

Ein Putsch der Valamar-Informatiker?

Es ist unglaublich. Die Informatiker von Valamar bekommen das Problem nicht in den Griff. Oder wollen es nicht in den Griff bekommen? Es ist ein kleines Problem, aber es scheint, dass es an Profis mangelt. Schwach meine ich, denn die wenigen Ports fürs Mailing sollten sie öffnen können, umsomehr ich ihnen eine Liste der betroffenen Ports  zugeschickt habe. In der Zwischenzeit habe ich festgestellt, dass sie auch mein FTP-Port geschlossen haben.

Glücklicherweise kenne ich einen Ausweg, um die gesamte Funktionialität nutzen zu können. Den will ich aber niemandem verraten, denn ich bin aufs Mailing angewiesen.


Stand 16. Juli/06:00 Uhr: Die meisten Ports sind wieder offen, aber die Leistungsfähigkeit des Solaris-WiFi ist am Boden Das System ist instabil. Einige Ports sind immer noch geschlossen. Durch die Freigabe der Nutzung von Videos und Pornos, sowie der Updates vom Betriebssystem Windows ist das Internet total überlastet.

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5. Juli 2016: Mein offener Brief an Valamar betr. 2 Wohnwagen auf derselben Parzelle

Am Dienstag, 5. Juli 2016 um 11:21 Uhr schickte ich nachfolgendes Mail samt Brief an Frau Josipa Cvelic-Bonifacic, ihres Zeichens für Marketing und Verkauf auf den Camping-Plätzen von Valamar verantwortlich:

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris

 

Liebe Frau Josipa Cvelic-Bonifacic

Vor etwa 5 Jahren hatten wir das erste und letzte Mal Kontakt miteinander. Ich erinnere mich noch gut und gerne an Ihren Besuch hier auf Solaris. Wir besprachen die Möglichkeiten des Internet auf den Valamar-Camping-Plätzen unter Berücksichtigung der damaligen technischen Möglichkeiten in Kroatien. Ihr Besuch war erfolgreich, denn inzwischen läuft alles wie geschmiert. Sie waren damals, vor mir liegt Ihre Visitenkarte, ich hoffe auch heute noch „Director of Sales, Marketing, Revenue Management und Development of the Campsites„.

Der Grund meines Mails ist, dass ich aus Gesundheitsgründen auf den Aufbau meines Stoff-Vorzeltes verzichten muss und dieses durch ein „mobiles Vorzelt“ ersetzen wollte. Nach 7 Wochen in dieser „altersgerechten“ Umgebung auf dem Campingplatz Solaris musste ich mein mobiles Vorzelt vom Platz entfernen: „2 Wohnwagen auf einer Parzelle sind verboten“ lautete das Verdikt, obwohl ich nicht mehr Platz belegte als vorher. Dadurch bleibt für mich als Konsequenz nur das Beenden meiner Camping-Karriere übrig.

In meiner Anfrage geht es mir nicht nur um „mein mobiles Vorzelt“, sondern grundsätzlich um das Verbot „2 Wohnwagen auf einer Parzelle sind verboten„. Diese Anfrage ist nicht nur für mich, sondern auch für andere ältere Dauer- und Saison-Camper von eminenter Bedeutung. Sie kann wie in meinem Fall ein Camping-Leben vorzeitig beenden.

Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen und hoffe auf eine für alle Seiten positive Antwort

Mit besten Grüssen

Ihr Max Lehmann, bis Mitte August auf Camping Solaris, Parzelle L61, dazwischen vom 19. – 28. Juli abwesend

Mein angehängter Brief an Valamar:

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Ich habe dem Druck von Valamar nachgegeben und mein „mobiles Vorzelt“ abgezogen

Ich habe Zeit gewonnen

Ich habe zurückgebaut und der Not gehorchend in kürzest möglicher Zeit ein neues Vorzelt herbeigeschafft und mein „mobiles Vorzelt“ in das Kiwi-Depot gestellt. Ich habe damit Zeit gewonnen und werde wie geplant bis Mitte August auf Solaris bleiben. Ich werde mir den Sommer durch niemanden verderben lassen!

Zur Erinnerung: Ich habe mir einen neuen Wohnwagen gekauft und meinen Alten zu einem „mobilem Vorzelt“ umgebaut, um die nächsten 10 Jahre auf Solaris zu verbringen zu können. Damit wollte ich meinem angeschlagenen Rücken ein Nippchen schlagen, der es mir nicht mehr erlaubt, ein Vorzelt aufzubauen. Durch ihr unverständliche Verbot hat Valamar diesem Traum ein Ende gesetzt.

Mir ging es in den letzten Tagen darum, meinen Aerger zu verarbeiten und möglichst positiv aus der ganzen Sache herauszukommen. Klar ist bereits, dass ich in den nächsten Jahren das Camping auf Solaris beenden werde. Ich werde meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen und die Saison-Pauschale anderweitig einsetzen.

Camping Solaris Wohnwagen mit mobilem Vorzelt

Ein Bild aus der Vergangenheit. „2 Wohnwagen sind verboten!“

Abbau meiner Frust

Meine Frust sass tief, als nach 7 Wochen campieren mit meinem „mobilen Vorzelt“ am Samstag, 4. Juni das Verbot kam: „Wir erlauben keine 2 Wohnwagen auf einer Parzelle. Sie müssen den einen Wohnwagen unverzüglich abziehen oder sie können ihn diese Saison ausnahmsweise stehen lassen, aber müssen je Tag für den zweiten Wohnwagen zwischen 13 und 15 Euro bezahlen“

Ich war wütend auf mich: Ich habe im Vorjahr meinen Plan eines neuen Wohnwagens und eines mobilen Vorzeltes nicht schriftlich bestätigt. Ich war aber auch wütend auf das Verbot, weil es niemand begründen konnte. Ich fühlte mich verarscht und betrogen, denn „mobile Vorzelte“ eines anderen  Fabrikates sind erlaubt.

Als ich von der Besprechung bei Daniela zurück kam, merkten meine Freunde rund um meine Parzelle anhand meiner Körper-Haltung sofort, dass etwas Unangenehmes vorgefallen sein muss. Glücklicherweise konnte ich mich mit ihnen aussprechen, denn ich war am Boden zerstört. Meine Gedanken drehten endlos. Wer schmeisst schon gerne 20’000 Euro zum Fenster hinaus. Wenn  einer mir die Hälfte meiner Auslagen für den neuen Wohnwagen geboten hätte, ich hätte alles unverzüglich verkauft und hätte das Thema Camping auf Solaris beendet

Meine Freunde um mich herum sprachen auf mich ein und holten mich aus meiner Depression und meiner Zerstörungsmentalität in die Realität zurück. „Camping ist Dir doch viel zu wichtig! Vergiss die von Valamar und lebe Dein Leben!“ In der Tat ging mir bald etwas besser, aber die 1. Nacht nach dem Verbot war endlos lang. Ich schlief nur etwa 2 Stunden.P1120019-Solaris-Hobby-Wassergraben-PICASA-ISTRIA-HIT4-700px-75bpi

Noch am selben Nachmittag des Verbots-Tages wurde ich wieder aktiv. Ich wusste, die knallharten Forderungen von Valamar-Solaris waren nur schwer zu erfüllen. Ich hatte Alternativen zum Camping. Ich war nicht auf Solaris angewiesen. Ein Wechsel auf einen anderen Platz kam jedoch nicht in Frage, obwohl ich Angebote erhielt, denn meine Freunde lebten auf Solaris und in der Umgebung. Ein Verkauf meiner Camping-Ausrüstung war in der kurzen Zeit nicht möglich. Wer hat schon 10-15’000 Euro bei sich? Ich musste Zeit gewinnen. Ich begann nach einem Vorzelt zu suchen. Matjaz suchte in Ljubjana, ich im Camping-Shop in Porec und zu Hause bei meinem Camping-Händler. Es war jedoch ein unmögliches Unterfangen, einen Ersatz in kürzester Zeit zu finden.

Ljubo „Lupo“ sei Dank

Am Sonntag-Morgen, am Tag nach dem Ultimatum, lief mit Ljubo über den Weg. Ljubo ist ein Kroate aus Zagreb. Ihm klagte ich mein Leid! Er schüttelte erstmals den Kopf und meinte darauf mit strahlenden Augen und voller Begeisterung: „Max, ich habe ein Vorzelt für Dich. Es dürfte die richtige Grösse sein. Es ist nur 2×2 Wochen gebraucht! Wir könnten es sofort aufbauen!“

Meine Lebensgeister erwachten innert Sekunden. Es zeigte sich ein Licht am Ende des Tunnels. Als wir das Umlaufmass meines neuen Wohnwagen ermittelten, konnten wir aufatmen: Das Vorzelt dürfte passen!

„Mover“ sei Dank

Am Montag galt es, die beiden Wohnwagen auseinander zu fahren. Sie standen parallel mit 1m Abstand zueinander. Zuerst den Neuen mit Hilfe des „Movers“. Dies war nicht so einfach, denn ich hatte wegen des neuen Schutzdaches nur wenig Bewegungsfreiheit bis zu den Olivenbäumen vorne und hinten. Das Schutzdach ist etwas zu gross geworden! Da ich aber mit dem Joystick meines Movers jedes einzelne Rad vorwärts oder rückwärts antreiben und steuern kann, brachte ich den neuen Wohnwagen schlussendlich so weit vom „mobile Vorzelt“ weg, bis ich dieses mit einem Zugwagen wegziehen konnte. Ohne „Mover“ und nur mit Muskelkraft und Traktoren hätten wir die beiden Wohnwagen nicht mehr auseinander gebracht.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Max Vorzelt

Vorzelt aufbauen

Am Dienstag nach dem Frühstück stand Ljubo bereit, das Vorzelt zu installieren. Es passte optimal, sah gut aus und hatte dieselben Grautöne, wie mein neuer Wohnwagen. Nach 2 Stunden war der letzte Häring eingeklopft und der Wassergraben bereit für den angesagten Regen in der Nacht.

Rundherum wurde mir zu diesem Glücksfall gratuliert. Zu etwas, was ich eigentlich nicht mehr wollte. Am Nachmittag musste ich noch im Campingshop in Porec einen neuen Teppich und anderes Camping-Zubehör kaufen, denn beim Bau des mobilen Vorzeltes habe ich alles verschenkt.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Wetterleuchten

Abends nach getaner Arbeit fuhr ich mit stolzer Brust und grossem Hunger zum Essen ins Restaurant Arka. Ich wollte mir etwas ganz Liebes antun. Nun sollten die Ferien zum zweiten Mal beginnen. Ich habe Zeit gewonnen! Ich werde später emotionslos über meine Camping-Zukunft entscheiden!

In den Tagen darauf legte ich unter dem Teppich noch eine Wanne aus Bauplastik als Schutz gegen das Wasser bei starkem Regen. Dann installierte ich die Küchenmöbel, die Tablargestelle und Tische/Stühle, Rennrad etc, die ich mühsam in das mobile Vorzelt eingebaut hatte, im neuen Stoff-Vorzelt

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise mit Wolfgang und Hanne

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Arnold, die Stimmungskanone

Einweihung

Am Freitag nach dem Verbot holte Kiwi mein „mobiles Vorzelt“ ab. Am Abend wollten wir bei Uli und Hilde unter dem Sonnenschirm anstossen. Wir standen bereits mit dem Bier und dem Wein in der Hand, als Regen einsetzte. Wir retteten uns an den einzig möglichen Ort: zu mir unter mein Sonnensegel und weihten meinen neuen Wohnwagen samt Stoff-Vorzelt ein. Arnold spielte Handorgel, wir bewunderten das Wetterleuchten, die Frauen organisierten eine Bowle, Snacks etc.

 

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise an der Einweihungs-Party

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Ausblick: Solaris ist nicht mehr das, was es noch vor wenigen Wochen war

Wie geht es weiter? Ich werde in den nächsten Tagen einen offenen Brief an das Management von Camping-Valamar schreiben. In diesem werde ich mit geeigneten Argumenten für die Erlaubnis eines 2. Wohnwagen (Mat- oder Küchen-Wohnwagen, sowie mobile Vorzelte) für Dauercamper plädieren. Meinen Brief und die Antwort von Valamar werde ich im Internet publizieren.

Falls meine Anfrage abgelehnt werden sollte, werde ich das Camping auf Solaris in den nächsten 1-2 Jahren aufgeben und alles verkaufen. Meine Gesundheit geht mir vor. Mit der jährlich eingesparten Saison-Pauschale von >2’600 Euro werde ich wie ein König in meinem Haus im Fernen Osten leben können.

 

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Es blieb ein Traum – Valamar hat meinen Traum bachab geschickt – Kopf schütteln

Mein Traum eines „mobilen Vorzeltes“

Ich berichtete in früheren Beiträgen dieses Tagebuchs über mein „Mobiles Vorzelt“, d.h. den umgebauten Wohnwagen als Ersatz meines Stoff-Vorzeltes. Damit wollte ich vorbeugen auf mein absehbares älter werden. Ich wollte kein Vorzelt mehr auf- und abbauen. Mir haben die Schmerzen meines Hexenschuss im letzten Jahr gereicht. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich einen neuen Wohnwagen gekauft und meinen „alten“ Wohnwagen zu einem „mobilen Vorzelt“ umgebaut. Seine Sitzgruppe wurde durch eine Küche ersetzt und am Ort der Betten entstand Platz fürs Rennrad, die Kühlschränke und Gestelle für die Plastik-Container. Auch ein Weinkeller durfte nicht fehlen. Dafür musste die Gas-Heizung weichen.Solaris Hobby Standplatz

Nach 7 Wochen auf Solaris kam der Hammer

Sieben Wochen habe ich in dieser bequemen Umgebung meines neuen Wohnwagens und parallel dazu meinem „mobilen Vorzelt“, gelebt. Ich war glücklich. Mein „mobiles Vorzelt“ hatte sich bewährt. Ich belegte nicht mehr Platz als vorher mit dem Stoff-Vorzelt.

Ich war mir sicher, dass ich von nun an nur noch die zwei Wohnwagen hin- resp. abziehen lassen musste, bis ich campingbereit war. Die Zeit der mühsamen Auf- und Abbau-Tage schien vorbei. Camping-Freunde haben meine Idee bewundert und nachahmenswert empfunden. Dann kam der Hammer am  Samstag, 4. Juni 2016:

„Wir erlauben keine 2 Wohnwagen auf einer Parzelle“

So lautete das Verdickt von Daniela, der Direktorin von Camping Solaris. Eine verständliche Begründung war nicht erhältlich. Daniela liess sich nicht davon überzeugen, dass es sich in meinem Fall um keinen Wohnwagen sondern um ein „mobiles Vorzelt“ handle. Sie wischte es ebenfalls vom Tisch, dass mobile Vorzelte anderer Fabrikate bereits auf Solaris stehen und erlaubt sind. Misst Valamar etwa mit 2 unterschiedlichen Masstäben?

Gerüchteweise vernahm ich, dass vor dieser Regelung unangemeldete Besucher in solchen „Material-Wohnwagen“ übernachtet hätten. Diese Argumentation zeugt von Realitäts-Blindheit und wenig Camping-Erfahrung, denn diese Betrüger sind nicht so blöd. Sie übernachten als Untermieter in bestens eingerichteten Wohnwagen von Dauer-Campern und nicht in umgebauten Vorzelten oder Material-Wohnwagen. Wir Camper beobachten dies seit langem. Wir sind nicht blind !

Mein erstes Feedback von Freunden und auch unbekannten Mit-Campern auf Solaris: Kopfschütteln. Keiner konnte einen möglichen Grund des Verbots finden. *Wie im alten Jugoslawien“ lautete einer der Kommentare. „Ein Schreibtisch-Entscheid! Die haben noch nie campiert!

Ich habe nicht diskutiert. Da gab es auch nichts zu diskutieren. Ich hätte mich im Vorjahr schriftlich und nicht nur mündlich  absichern sollen. Dies war mein Fehler. Nach diesem Entscheid war es mir, als hätte man mir den Boden unter den Füssen weggezogen. Ich war niedergeschlagen und hätte am liebsten alles weggegeben. Es war nicht das hinausgeworfene Geld für den neuen Wohnwagen. Mein Stolz war verletzt.

Schade, denn damit hat Valamar und die Campingleitung eine grosse Chance vertan, gewisse Dauer-Camper glücklich zu machen und sie länger als Gäste zu behalten. Dauer-Camper bringen mehr Geld, einiges mehr als Parzellen mit  Feriengästen.

  • Zum Beispiel für schnarchende Ehepaare im selben Wohnwagen ein Graus und Liebestöter. Zu Hause schlafen sie in getrennten Schlafzimmern. Auf Solaris müssen sie im selben Wohnwagen schlafen, der durch seine Kompaktheit als Schallverstärker wirkt.
  • Ich sehe es an mir. Wenn man älter wird, mag man ein Vorzelt nicht mehr jedes Jahr aufbauen und einrichten. Der Rücken und der Körper machen einfach nicht mehr mit. Viele Saison-Camper hören deswegen in fortgeschrittenem Alter mit dem Camping auf oder wechseln auf andere Campingplätze, wo sogar feste Installationen erlaubt sind. Auch ich werde in wenigen Jahren frühzeitig mit dem Camping aufhören.

Dieser Entscheid ist nur schwer verständlich. Erlaubt ist fast alles andere, sogar Vorzelte mit Rädern anderer Fabrikate. Nirgends ist festgelegt, wie ein Vorzelt auszusehen hat. Neben einem Wohnwagen darf man Doppel-Vorzelte mit 4-5 m Tiefe, sogar „massive“ Pavillons, Küchenzelte etc aufbauen.

Die Forderungen von Valamar:

An diesem 4. Juni wurden mir knallhart 2 Möglichkeiten angeboten. Es war, als setzte man mir ein Messer an die Gurgel:

  1. unverzügliches Abziehen meines „mobilen Vorzeltes“.
  2. Ausnahmsweise werde man mein „mobiles Vorzelt“ diese Saison akzeptieren, jedoch nicht für die kommenden Jahre. Ich müsste jedoch die „Standplatz-Gebühr für 1 zusätzlichen Wohnwagen“ von um die 14-16 Euro je Tag bezahlen. Dies hätte bei 110 Tagen Zusatzkosten von weit über 1’500 Euro ergeben.

War da nicht im 2009 eine vergleichbare Situation, als ich wegen der 90-Tage-Regelung von der Solaris-Verwaltung knallhart aufgefordert wurde, Solaris nach 90 Tagen zu verlassen, obwohl ich für die ganze Saison bezahlt hatte? Ich blieb der „Lackierte“, es wurde mir nichts zurückvergütet!

Ausblick ⇒ Wie ging es weiter

31 Jahre habe ich auf Solaris verbracht. Ob ich nach dieser zweiten bitteren Erfahrung weitere Jahre anhängen werde? Meine Ueberlegungen werde ich in  einem späteren Beitrag veröffentlichen. Darin werde ich über meine Frustbewältigung und meinen Entscheid „Pro und Contra Camping“ äussern.


Ein offener Brief an das Valamar-Management:

Ich weiss, diese Seiten werden auch vom Camping- und Valamar-Management gelesen. In meiner Berufszeit war ich als Controller für ein Budget von über 600 Mio SFr. zuständig. Ich weiss, wovon ich spreche.

In einem Camping- und Hotel-Unternehmen ist der „Kunde König“. Verbote sollten nur ausnahmsweise und sehr restriktiv ausgesprochen werden. Einschränkungen sind manchmal nötig und müssen auch durchgesetzt werden, um den Betrieb des Unternehmens sicherzustellen, z.B.. Rauchverbote in Zimmern, Verbot massiver Gebäude auf Campingplätzen, Ruhezeit, Kleiderordnung auf FKK-Plätzen. Vieles kann über die Preise gesteuert werden.  Unbegründete Verbote bringen nichts und frustrieren nur die Gäste. Das Verbot eines 2. Wohnwagens bringt Valamar keinen einzigen  Kunar mehr Umsatz, aber Verluste von abertausenden Euros durch abwandernde Gäste. Auch mein Ende mit Camping auf Solaris ist nun absehbar geworden.

Wussten Sie, dass die Parzelle eines Dauer-/Saison-Campers mehr Geld einbringt als eine durchschnittliche Parzelle mit Feriengästen? Dann müssten Sie die Dauer-Camper anders behandeln und eher auf Händen tragen.

Istrien ist nicht mehr das günstige Ferienland, das es einmal war. Die Konkurrenz ist gross. Camping wird auch immer kostspieliger. Alternativen gibt es zu hauf.  Für Rentner bieten sich preisgünstigere Destination im näheren und weiteren Ausland an. Camping wird für junge Ehepaare  vorallem in der Hochsaison eine grosse finanzielle Belastung. Flugreisen ins sonnige Ausland im Frühling oder Herbst sind auch für Familien tragbar geworden. Deshalb muss es das oberste Ziel des Managements sein, neue Camper zu motivieren, sie bei der Stange zu halten und älteren Saison-Campern das Leben auf dem Campingplatz zu erleichtern, um den Campingplatz Solaris am Leben zu erhalten?

Parzellen-Nutzung

Im Laufe der Zeit hat sich die Nutzung des Campingplatzes verändert. Ursprünglich gab es keine Parzellen. Man campierte in Zelten. Dann kamen Wohnwagen dazu mit immer grösseren Vorzelten oder sogar Doppel-Vorzelten, sowie Pavillons in jeglicher Grösse und Massivität.. Zweit- und Material-Wohnwagen, sowie Anhänger sind nicht erlaubt, was unverständlich ist. Lachhaft ist hingegen, dass ein Anhänger, dem man die Räder abmontiert hat, als Kiste gilt und erlaubt ist!

Mein Vorschlag:

Auf einer Parzelle von bis zu 100m² dürfen keine festen Bauten aufgebaut werden. Parzellen dürfen nicht verändert werden. Die Anzahl der Gäste und Haustiere ist unaufgefordert der Rezeption zu melden. Die Anzahl und die Art der Zelte, Wohnwagen, Autos, Fahrräder ist frei, solange sie auf der Parzelle Platz finden und den geordneten Anblick nicht verunstalten (z.B. Militär-Fahrzeuge haben auf einer Parzelle nichts zu suchen)

 

Reservation von Parzellen/Standplätzen

Aktuell kann jedermann gegen eine Gebühr von Euro 50 zum voraus einen Standplatz reservieren. Obwohl sich die Campingleitung das Recht behält, je nach Bedarf den reservierten Standplatz zu schieben, ist es für neu-ankommende Camper, die nicht reserviert haben, mühsam, einen freien Platz zu finden. Der eine Platz ist nur 1 Woche verfügbar, der andere nur 2. Der Gast möchte aber 3 oder 4 Wochen Ferien machen. Er findet nur schwer etwas geeignetes und schönes. Dies ist vorallem in der Hochsaison ein Ärgernis und führt zu mancher Weiterreise.

 

Mein Vorschlag

Reservationen sollen nur noch auf den beiden teuersten Platz-Kategorien und auf den übrigen Plätzen für Langzeit-Camping (z.B. länger als 6 Wochen) möglich sein. Die Reservations-Gebühr soll auf Euro 100 oder 200 erhöht werden, die angerechnet wird. Damit schwindet der Anreiz für Reservationen ohne Verbindlichkeit. Neu-Ankömmlingen können nun Plätze belegen, auf denen noch kein Camper steht, d.h. die optisch und aktuell frei sind. Dies wäre eine grosser Erleichterung nach einer langen Anfahrt.

 

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Solaris für meine Augen und Sinnen

Auf Solaris fühle ich mich wohl. Hier lebe ich inmitten der Natur und geniesse mein wunderbares Leben. Immer wieder entdecke ich neue Natur-Schönheiten.

Meine Petunien

Seit Jahren gehört es zu meinem Image, 2 schöne Petunien vor meinem Sonnensegel aufzuhängen.

Istrien Solaris Blumen Flora Petunia

Falter und Schmetterlinge

Wunderbare Geschöpfe fliegen herum. Leider gibt es keine farbenfrohen Schmetterlinge, wie ich sie aus Thailand kenne. Aber ich bin bereits mit wenigem zufrieden.

Istrien Solaris Falter

Wenige Minuten nach dem Sonnenaufgang sah ich diesen Falter aussen am Wohnwagen-Fenster kleben. Ein Wunderwerk der Natur.

Istrien SolarisSchmetterling

Schmetterling

 

Kohlmeisen

Sie brüten nicht mehr in meinem Olivenbaum. Eine Zornnatter hat sie gefressen. Aber ich erinnere mich gerne an sie:

Camping Solarsi Olivenbaum Kohlmeis

 

Solaris: Junge Meisen

Schlangen

Sie leben auch auf den Olivenbäumen und können einem schön erschrecken. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell sie sich fortbewegen können

Camping Solaris in Istrien Zornnatter

Die Panzerechse habe ich an einem Abend vor meinem Wohnwagen entdeckt. Zuerst versuchte sie zu entfliehen, stellte sich aber schnell tot und machte keine Bewegung mehr. Dadurch konnte ich sie fotografieren. Ich musste sie mit einem Besen wegwischen

Solaris: Panzerschleiche

Die „Panzerschleiche“ ist eine bis 1.4 m grosse Echsenart

 

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Impressionen 2: Leben auf Solaris

OMEGA Seamaster Planet Ocean

OMEGA Seamaster Planet Ocean

Meine Omega-Uhr

Der eine oder andere erinnert sich an mein Uhren-Desaster in Thailand, als mein CERTINA-Sport-Chronometer ausfiel und an Ort und Stelle nicht reparierbar war. Erst in Basel resp. im Elsass hat mir ein Uhrmacher zu einem guten Preis das Werk ersetzt.

Damals in Thailand kaufte ich mir von einem grossen Uhrenhändler in Hua-Hin eine „OMEGA SEAMASTER PLANET OCEAN„. Ich brauchte eine Uhr! Ohne Uhr wäre ich hilflos gewesen. Anfänglich war ich sehr zurückhaltend, die OMEGA  zu benutzen. Ich wusste ja nichts über deren Zustand. In der Zwischenzeit trage ich sie Tag und Nacht, beim Radfahren wie auch unter der Dusche. Sie ist auf bestem Weg, meine neue „Kampf-Uhr“ zu werden.

Sum-Sum-Sum

Vor kurzem hat es „gesumst“. Nicht bei mir, sondern im neuen Wohnwagen. Zuerst dachte ich an eine Sirene in Tar. Aber nein, das Geräusch kam aus dem neuen Wohnwagen. Schnell hatte ich den Ort identifiziert, aus dem das Gesumse kam: Aus dem Stauraum meiner Sitzecke mit der Klima-Anlage und der Mover-Stromversorgung. Mir schwante schlimmes, denn bereits im alten Wohnwagen hat ein defekter Stromwandler gesumst. Den musste ich damals eigenhändig auswechseln. Eine heikle Arbeit war das.

Unverzüglich habe ich alle Polster weggerissen und mein Ohr in den Stauraum gehalten, Entwarnung. Die Klimaanlage war gar nicht an den Strom angeschlossen und vom Mover kam kein Geräusch. Aber von weiter links! Au-Wei: die Wasserpumpe drehte ohne Wasser! Schnell war die Ursache gefunden. Ich habe den Wasserhahnen in der Küche aus Versehen eingeschalten!

Nun habe ich die Wasserpumpe vom Stromkreislauf abgehängt, damit sie nicht wieder aus versehen „Luft“ pumpt und „sumst“.

Sie kommen und gehen

Es freut mich immer, wenn ich Freunde aus den Vorjahren hier auf Solaris treffe. Leider geschieht auch das Gegenteil. Es fehlen immer mehr. Die Inge hat Brustkrebs und ist in Chemo- und Bestrahlungs-Behandlung. Sie hat zwar ihren Wohnwagen aufgebaut, wird aber erst Mitte Juli anreisen können. Der Münchner-Peter mit dem Lexus-Sport ist auch schwer erkrankt und kann dieses Jahr nicht kommen (****siehe weiter unten). Der rothaarige Friedl ist verstorben. Der Günther samt Guschti und der Münchner-Max haben mit dem Camping aufgehört. Erschüttert hat mich das Schicksal vom Dieter und der Bärbel aus Bechhofen. Sie mussten kurzfristig das Camping aufgeben. Dieter hat es erwischt. Demenz lautet seine Diagnose. Innert weniger Wochen von Null auf Hundert.

Diese Schicksale bereiten mir Angst. Alle sind in meinem Alter. Da freut es mich umso mehr , dass der Uli und die Hilde noch voll fit sind. Uli ist 1 Jahr älter als ich!

****Erfreulicher Nachtrag vom 6. Juni:

Ein schwarzer Lexus fuhr vor. Es war der Münchner Peter mit seiner Evi. Er hat zwar eine harte Zeit hinter sich, ist aber voller guten Mutes beim Camping.

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