Kategorienarchiv: Status

Apr 04 2017

Meine ersten Schritte in „Old-Europe“

Bereits 3 Wochen bin ich aus Thailand zurück und habe mich bestens eingelebt. Den Jetlag habe ich nach 2 schlechten Nächten mit einigen Angstträumen überwunden und schlafe seither wie ein Murmelltier. Was will ich noch mehr?

Bangkok Flughafen Suvarnabhumi: Abflug (Foto mit Huawei-Smartphone)

Mir geht es blendend. Darob bin ich glücklich und weiss, dies ist nicht selbstverständlich. Nicht alle hatten dasselbe Glück. Gemeinsam mit Roland Stucki habe ich unsere Bettina besucht, die 1 Jahr nach ihrer Gehirn-Operation grosse Fortschritte macht. Dann war ich auch bei meinem ehmaligen Arbeitskollegen Michael E., den es mit zwei Hirnschlägen ganz bös erwischt hat. Zwei Erlebnisse, die mich gemahnt haben, jeden Tag zu geniessen.

Vorspeise auf dem Flug mit der Swiss Boeing-777 (Foto mit Huawei-Smartphone)

Kulinarisches

In Thailand esse ich thailändisch. Zurück in Europa freue ich mich auf deftiges und europäisches. In den vergangenen Wochen kam ich nicht tu kurz: Mit Nicole ass ich im Da Gianni beim St. Johannstor meine erste Pizza in diesem Jahr. Von meiner Tochter Daniela und ihrem Eshref wurde ich in’s Steakhouse Hexenküche in Konstanz eingeladen. Ein Filet-Steak mit einer Folien-Kartoffel lagen auf meinem Teller. Vom Karli und Heidy wurde ich wiederum in die eigene Haubenküche zum Kutteln-Essen eingeladen. Es war wiederum einmalig und himmlisch. Mit Christoph Schwegler war ich im thailändischen Restaurant Chanthabury und mit meinen Tennisfreunden im Basler In-Lokal „Zum Braunen Mutz“, wo ich mich mit einem Cordon Bleu und Pommes-Frites verwöhnte.

Sport und Meteo

Das frühlingshafte Wetter mit Temperaturen bis 25ºC waren ideal für Ausfahrten mit dem Rennrad. Es ist das erste Mal, dass ich mich dabei nicht erkältet habe. Apropos Sport: Mit Karli spielte ich wiederum 2 Partien Snooker, hatte aber keine Chancen.

Was hat sich in Basel verändert?

Gespannt bin ich jedes Mal, wenn ich aus einem mehrmonatigen Aufenthalt in die Schweiz zurückkomme: Was hat sich wohl diesmal verändert? Eine Erinnerung aus meiner Kindheit und Jugendzeit gibt es nicht mehr. Das Frauenspital wurde in meiner Abwesenheit vollständig abgerissen. Im Frauenspital wurde ich geboren und vis-à-vis habe ich bis 22-jährig gewohnt. Wie oft bin ich doch über den Eisen-Zaun geklettert, weil im Garten des Frauenspitals Bäume mit essbaren Nüssen standen.

Bilder aus meinem Smartphone

Unsere neuesten digitalen Telephone eignen sich immer mehr auch als Fotoapparat. Ihre optische Qualität wird immer besser. Sie haben einen weiteren grossen Vorteil, sie sind immer auf Mann. In Thailand habe ich deren Fähigkeit erstmals ausprobiert und war über deren Ergebnisse überrascht. Alle Bilder auf diesem Posting habe ich mit meinem Huawei-P9-Smartphone aufgenommen.

Basel, St. Johannstor (Aufgenommen mit meinem Huawei-P9 Smartphone)

Bahnhof SBB: Zugabfahrt (Foto mit Huawei-Smartphone)

Elektronisches und Digitales

Zuerst die ärgerliche Nachricht: Nach nur 7 Monaten musste ich mein Samsung Galaxy Tablet Tab A zur Reparatur einschicken. Es stellte sich ab und liess sich nicht mehr aktivieren. Dies ist für mich ärgerlich, denn ich benutze das Tablet, wenn ich auf der Liege oder im Bett liege, zum Lesen der Zeitungen und der Facebook-Einträge. Ich hoffe, dass ich es vor meiner Abfahrt nach Istrien zurück erhalten werde.

Als Erfreuliches kann ich berichten, dass ich einen meiner alten Notebooks, die mittlerweilen 4 und 7 Jahre alt wurden, mit einem ACER F15 Notebook ersetzte. Es verfügt über SSD-Speicher für die Programme und einen ganz normalen 1TB-Plattenspeicher für meine Daten. Den einen der beiden alten Notebooks werde ich für Photoshop-Arbeiten weiterhin nutzen, denn diese Software liess sich nicht auf den neuen PC portieren.

Mein Arbeitsplatz mit 3 Notebooks und 1 Desktop-PC (Foto mit Huawei-Smartphone)

 

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Sep 05 2016

Gedanken zu „Ein neuer Tag beginnt“

Nach vielen wunderbaren Sommertagen hat es diese Nacht begonnen zu regnen. Dieses Tief soll nur von kurzer Dauer sein, meint mein App.

Am vergangenen Samstag war ich  bei angenehmem Radwetter mit dem CPC (Club des Pédaleures de Charme) auf einer schönen kurzweiligen  Rad-Ausfahrt über 65 km. Einem Einfahren zu meiner Ausfahrt in die Rebberge von Buggingen, die ich für den kommenden Mittwoch organisiere. Bereits haben sich 12 Kollegen und Kolleginnen angemeldet.

Heute Montag ist Ruhetag. Ein Tag ohne Verpflichtungen, wenn man davon absieht, dass ich beim Arzt ins Labor muss, um Flüssigkeiten abzugeben. Ich geniesse es, von Zeit zu Zeit keine Termine zu haben und einfach in den Tag zu leben.

Nur noch selten muss ich Hemden oder feine Hosen bügeln. Heute warten deren 3 Camel-Shirts darauf, wieder aufgemöbelt zu werden. Anschliessend muss ich Einzahlungen tätigen. Vorallem die Busse, weil ich im Hergiswiler-Tunnel wieder einmal zu schnell gefahren bin. Diese Stelle kenne ich genau und fahre trotzdem immer wieder zu schnell. Fr. 60.– hat mich dieses Vergehen gekostet. Es ist für einen guten Zweck. Der Kanton Nidwalden muss ja auch leben.

Basel Heuwaage Karli Holzhauser Pool Billard

Billard und Kutteln lassen grüssen

Was haben denn Billard und Kutteln gemeinsam? In Thailand spiele ich 1-2 mal je Woche mit meinem englischen Nachbarn Neil Pool-Billard. Am vergangenen Freitag erhielt ich von meinem Freund Karli Holzhauser eine Trainerstunde. Es gibt nämlich noch die eine oder andere Schwäche zu beseitigen. Anschliessend gabs Kutteln made bei Heidy. Da soll noch einer sagen, ich hätte nicht ein prall gefülltes Leben.

Die Merkel lässt grüssen

Wie froh bin ich doch, dass wir in der Schweiz nicht von einer parlamentarischen Diktatur regiert werden, wie dies in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. In diesen Ländern hat das Volk kein Mitsprache- geschweige denn Entscheidungsrecht. . Ich verfolge mit Entsetzen, wie die deutsche Bundesregierung dem türkischen Diktator Erdogan in den Ar… kriecht. Zu Hause verkauft sie dies, dass sie damit die Flüchtlingskrise bewältigt hätte.

In der Realität hat sie jedoch die Flüchtlinge in der ungewissen Obhut des menschenverachtenden Diktators zurückgelassen. Aber eben: Der Zweck oder der Erfolg heiligt die Mittel. Wen wundert es, dass die populistischen Parteien wie die AfD und NPD auf diesem politischen Sumpf bestens gedeihen.

Die Merkel lässt grüssen! Der Streit zwischen ihr und Seehofer hat die Unsicherheit weiter geschürt. Ihre Politik entfernt sich immer mehr vom Volk. War sie resp. die CDU/CSU nicht auch gegen die freiwillige Sterbehilfe, die über 70% der deutschen  Bevölkerung befürworten?

Hacker lassen grüssen

Während ich diese Gedanken formuliere, läuft im Hintergrund die Datensicherung meiner beiden Europa- und Thailand-Blogs ab. Diese Sicherung ist wichtig, seit ich festgestellt habe, dass gewisse amerikanische Kreise aus Kansas regelmässig versuchen, meine Eintritt-Passwörter zu knacken. Mit regelmässig meine ich aber nicht nur 10 oder 50 mal, sondern Hunderte von Angriffen je Monat. Ob die NSA an meinen Gedanken Interesse hat?

Buggingen lässt grüssen

Am kommenden Mittwoch soll wieder schönes Herbstwetter herrschen. Dann geht es mit dem Rennrad und meinen Freunden vom CPC in die Rebberge von Buggingen, wo wir etwas feines Essen und dabei noch eine Einführung in den Markgräfler Wein erhalten werden. Die Fahrt wird mir einiges abfordern, denn 110 km sind nicht ohne.

125-Jahre Brauere Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Schwester  hat es besser gemacht als ich. Sie hat einen Bierbrauer geheiratet. Am kommenden Wochenende feiert die Brauerei Sonnenbräu im Rheintal (beim Bodensee)  ihr 125 jähriges Jubiläum. Als Bruder bin ich zu den Festivitäten auch eingeladen. Ich freue mich darauf

In der Woche darauf gehe ich ein paar Tage zu Heinz und Edith nach München. Zu Heinz, der vor wenigen Jahren das Bier der Sonnenbräu als „Wüstenbräu“ bezeichnet hat. Ich glaube, dies war ein Schock, als er erstmals ein nicht-bayrisches Bier trinken musste

 

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Jul 16 2016

Sie gehen und kommen

Das istrianische Boskarin-Rind

Auf Solaris herrscht ein reges gehen und kommen. Die  einen haben noch 2 oder 3 Wochen vor sich, die anderen müssen bereits wieder nach Hause. Einzig das istrianische Boskarin-Rind, das ich vor Viznjan entdeckte, beobachtete mich geduldig, als ich es fotografierte. Ich muss gestehen, ich getraute mich nicht, zu nahe hin zu gehen. Seine gewaltiger Kopf mit seinen spitzen Hörner machten Eindruck.

Istrien Boskarin Rind

Bye Bye Hilde und Uli

Am Abend vor ihrer Heimfahrt (25.6.) waren wir im Arka und liessen uns verwöhnen. Hilde bestellte eine Vorspeise „grosse Champignons mit Krevetten„, Uli ein „Rindsteak“ und ich die „Fuzies mit Trüffel“ und als Abschluss das Bomben-Dessert „Schockolade-Plättchen mit Vanille-Creme und Erdbeeren“.

Istrien Solaris: Abfahrt Hilde und Uli

Nun war rundherum alles frei bis am 13. Juli der andere Max mit seiner Klaudia aus SU ankamen.

Willkommen Lena und Christian

3 Wochen weilten Sie auf Solaris und bereits sind sie wieder auf dem Heimweg (16. Juli)

Solaris Party Lena Christian und Malteser Sissy

Vater Christian mit seiner Malteser-Tochter Sissy und seiner Angetrauten Lena (v.l.n.r.)

Putzfrauen

Leider gehen und kommen auch die Putzfrauen. In unserem Waschhaus hatten wir eine Perle. Bereits um 6 Uhr in früh begann Sie zu putzen. Der Chromstahl beim Geschirrwaschen glänzten derart intensiv, dass ich mich genierte, mein Schmutzgeschirr hier zu waschen.

Auf den 1. Juli wurde sie in die Waschanlage 4 versetzt. Niemand weiss warum. Im Moment schlagen wir uns mit verschiedenen Nachfolgerinnen herum. Heute früh um 7 Uhr stand die Toilette noch unter Wasser. Die Neue hat mit dem Schlauch alles abgespritzt!.

 K32, das Platzferkel

Auch er ist wieder auf Solaris. Wer erinnert sich nicht an ihn. Er reinigte vor ein paar Jahren seine chemische Toilette im Wäsche-Waschplatz  Ich nannte ihn „Platzferkel“ im Facebook . Darauf liess er mein Facebook-Profil löschen.

 

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Mai 04 2016

Meine ersten Tage und Erlebnisse auf Solaris

Nachdem ich auf dem Kiwi-Parkplatz etwa 2 km vor dem Campingplatz übernachtet hatte, traf ich am Donnerstag, den 21. April früh um 8 Uhr auf Solaris ein.  Es war ein schönes Wiedersehen, als ich von Martina und Klaus herzlichst begrüsst wurde. Sie waren die einzigen meiner Freunde, die bereits hier waren. Sie luden mich auf den Abend zu einer „Jause“ mit Spargeln und Speck ein.

Internet

  • Kein Internet„, war die erste Nachricht, die ich von Klaus erhielt. Die Antenne war zwar in Betrieb und sendete auch ihre Identifikation „Solaris Wifi“ aus, aber der IP-Server war nicht in Betrieb. Flugs machte ich mich auf den Weg zur Reception, die mich aber wie in alten Zeiten  versuchten zu beruhigen: „Wissen Sie, das Waschhaus 10 ist noch nicht in Betrieb und so läuft auch noch kein Strom in die Antenne„. Ich fühlte mich echt verarscht ob dieser blöden Antwort. Ich konnte die Dame nicht überzeugen, dass dies nicht stimmen kann. Ich wollte auch keinen Streit und noch weniger ein Besserwisser sein. Ich war ja nicht in Eile und wollte nur meinen Freunden zu Hause meine erfolgreiche Ankunft melden.
  • Obwohl ich genügend zu tun und  keine Eile hatte, ins Internet zu gelangen, realisierte ich, wie abhängig ich bereits vom Internet bin. Drei oder vier Tage ohne Internet schienen eine kleine Katastrophe in der heutigen Zeit mit dem WhattsApp, dem Facebook, der eigenen Homepage, dem digitalen Briefkasten der Schweizer Post, dem Skype, Zatoo dem Fernseh-Programm und den Mail-Boxes zu sein. Ohne Internet kam ich mir vor, wie auf einer einsamen Insel mitten im Meer.
  • Welch Ueberraschung, am späteren Nachmittag des Montags, 25. April entdeckte ich, dass Internet läuft, obwohl das Waschhaus noch nicht in Betrieb ist Seither bin ich wieder ein Teil der digitalen Gesellschaft.
  • Das Login ins „Solaris WiFi“ ist ähnlich wie im vergangenen Jahr. Man wählt als Netzwerk „SolarisWiFi“ und ruft im eigenen Browser irgendeine Internet-Seite auf. Darauf erscheint am Bildschirm eine Eingabe-Maske von Valamar, die man ausfüllen muss. Ein kleiner Knackpunkt: Die eigene Standort- oder Zimmernummer ist 4-stellig anzugeben: also „L061“. In meinem Fall habe ich festgestellt, dass ich für jedes meiner Notebooks und Smartphobnes mich einmal einwählen musste. Es wird dann ein „Cookie“ gespeichert.
  • Wie letztes Jahr hat Valamar die Nutzung von Internet eingeschränkt. Man will die Netzwerk-Kapazität möglichst allen in vernünftiger Qualität zur Verfügung stellen. Aergerlich ist, vorallem für Dauer-Camper, dass Updates fürs Betriebssystem und auch für Antiviren-Softwaren nicht möglich sind.  Ich werde dies in einem der umliegenden Restaurants mit Internet-Anschluss durchführen. Das Abspielen von Fernseh-Sendungen aus Mediatheken von ZDF, ARD und auch SRF ist gesperrt. Eher verständlich ist, dass Pornos ober Youtube-Videos nicht angeschaut werden können.

Mai 2016: Meine neue DeLonghi Espresso-Maschine

Genussmittel

  • Es gab jedoch eine andere Katastrophe, eine echte und ich war selber schuld daran: Meine Kaffeemaschine war defekt. Ich hatte sie zu Hause nicht getestet. Das heisse Wasser zur Kaffee-Aufbereitung kam nicht vorne aus der Düse, sondern lief aus der Maschine auf den Tisch.  Als ich die Maschine auseinander nahm entdeckte ich das Problem: Ein kleiner Billig-Plastikteil zwischen den feinen Wasserröhrchen war gebrochen. Ich musste eine Neue kaufen und entschied mich für die DeLonghi-Espresso-Maschine. Kaffee ist für mich Medizin. Mein Körper und Geist braucht einen Kaffee um meine Lebensgeister am Morgen früh zu wecken. Kaffee ist mein Morgenkuss!
  • Bereits am 2. Tag führte mich der Weg in den Konsum auf dem Campingplatz. Ich sehnte mich nach dem weissen Semmel-Brot.  Es schmeckt wunderbar und hält mehrere Tage. Ein Gedicht mit Aprikosen- oder Hagebutten-Konfitüre.

Infrastruktur

  • Das Waschhaus 10, das ich üblicherweise benutze, war anfänglich noch geschlossen. Ich musste ins Waschhaus 9 gehen. Von meinem Standplatz sind beide Waschhäuser etwa gleich weit entfernt. Ich war das erste Mal in dieser 9er-Anlage. Sie ist um einige Jahre jünger und modern eingerichtet. Zweckmässig sind die Geschirr-Abwaschplätze mit Warm-Wasser. Einzig die Duschen waren in „meinem“ Waschhaus besser.
  • Einige der ehemaligen Kieswege wurden asphaltiert. Im hinteren Teil des Campingplatzes wurden neue mondäne Mobilheime aufgebaut und oberhalb der Schweinebucht wurde neu parzelliert.

Wetter

  • Seit meiner Ankunft herrschte echtes „gräusliges“ April-Wetter, wie ich es aus den vergangenen Jahren nicht gewohnt war. So weit ich mich zurück erinnere, war es früher ab der letzten April-Woche schön und warm. Dieses Jahr ist es ganz anders. Ein sehr kühler Wind fegte über den Campingplatz. Oft regnete es. Am Mittwoch 27. April erlebte ich sogar das erste diesjährige Gewitter hier unten. An FKK war in den ersten Tagen nicht zu denken. Zwischendurch an 3 oder 4 Tagen hellte es etwas auf und blauer Himmel erfreute unsere Gemüter und die eben angekommenen Camper beim Aufstellen ihrer Vorzelte. Seit dem 2. Mai scheint der Frühling und das gewohnte Solaris-Wetter das Kommando übernommen zu haben.

Solaris Es regnet

SAT-TV und Fernsehen

  • Fernsehen kann ich via SAT-Schüssel.  Bereits am ersten Tag hatte ich die Satelliten Schüssel über eine Test-Installation eingerichtet. Nun galt es nur noch den Fernseher und den Receiver an den endgültigen Standort im Wohnwagen zu installieren. Da mein neuer Wohnwagen einen eigenen externen Antennen-Kabel-Anschluss hat, musste ich dazu am Koax-Kabel einen anderen Stecker montieren. ….und oh Schreck, ich hatte nun kein Bild mehr. Der Receiver gab als Fehlermeldung „Safe“ aus. Habe ich etwa den Antennen-Receiver kaputt gemacht, als ich das Antennenkabel bei laufendem Receiver umhängte? Frustriert ging ich schlafen, um am kommenden Tag einen neuen Receiver kaufen zu müssen.

Bei mir kommt es oft vor. Die besten Gedanken und Ideen habe ich kurz vor dem einschlafen. Ob ich wohl die Abschirmung des Koax-Kabels nicht sauber vom Innenleiter getrennt hatte? In der Tat. Ich habe nicht sauber gearbeitet. Ich fand einen Fehl-Kontakt zwischen den beiden Leitern. Seither habe ich wieder Fernseh-Empfang. Einzig das Schweizer Fernsehen kann ich nicht empfangen. Es scheint, dass der Doppel-LNB defekt ist. Aber dies ist weniger schlimm.

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Apr 19 2016

20. April: Start in den Süden zu meiner Sommer-Residenz

Strecke von Basel via Milano - Venedig nach Istrien

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Meine Post läuft über meinen digitalen Briefkasten (Swiss Post Box), meinen neuen Wohnwagen habe ich am Montag, 18. April bei der Fa. Ernst in Ettenheim abgenommen und den Mover ausgetestet, mein Auto ist geladen …. kurzum, ich bin abfahrtsbereit, denn auch das Wetter wird in den nächsten 2-3 Tagen stimmen.

Als erstes geht es am Mittwoch-Morgen nochmals ins Deutsche, um den neuen Hobby-Wohnwagen zu verzollen. Dann fahre ich mit meiner Deutschen Autonummer direkt ab gen Süden. Den ersten Halt werde ich im Tessin vor dem Grenzübergang einlegen und dort übernachten. Am morgen früh geht es weiter via Mailand – Venedig – Triest nach Solaris, wo ich nachmittags eintreffen werde.

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Mrz 16 2016

16. März 2016: Zurück aus Thailand

Ob ich mich auf den Rückflug wohl gefreut habe? Ja, weil neue Herausforderungen auf mich warten werden, obwohl ich glücklich in Thailand war. Ich hatte eine wunderbare Zeit.

Am Mittwoch 16. März um 19:30 Uhr landete ich in einem Airbus 340-400 der Swiss in Zürich. Ich hatte während des Fluges wunderbar geschlafen. Während es in Thailand noch über 32ºC warm war, meldete der Kapitän in Zürich um die 4ºC. In der Nacht sanken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Aber ich brachte etwas in meinem Gepäck mit: angenehmere Frühlings-Temperaturen.

Mein Schweizer Pass

Mein Schweizer Pass

Mein Jetlag

Meine Schweizer Freunde waren begeistert ob des mitgebrachten schönen Wetters, ich aber litt wegen des Jetlags ganze 2 Tage und Nächte trotz Sonnenschein. Ich musste im Bett ein Pyjama anziehen und hatte trotzdem kalte Beine. Ich fühlte mich schlapp und krank. Während der ersten 2 Nächte schlief ich nur 4 Stunden und war dann wieder hell wach.

Aber warum soll ich mich auch beschweren. Ich hatte eine wunderbare Zeit in Thailand hinter mir. Zurück in der Schweiz galt es als erstes, Pendenzen aufzuarbeiten, die sich angestaut hatten

  • Mein Freund Renato hat mein Auto betriebsbereit gemacht und das Kennzeichen installiert. Die abgehängte Batterie hat die 5 Monate Ruhezeit problemlos überstanden.
  • Das jährliche Steuerformular habe ich bereits 2 Tage nach Ankunft ausgefüllt. Es war eine mühsame Arbeit, bis ich ich x-Mal meine Millionen in die einzelnen Felder eingetragen hatte.
  • Bereits in 4 Wochen, d.h. am 20./21. April ziehe ich den neuen Wohnwagen nach Istrien. Damit ich den alten als mobiles Vorzelt nutzen kann, brauche ich Werkzeuge und Beschläge. Die meisten habe ich eingekauft.
  • Im Juli plane ich eine weitere Reise in den Kosovo nach Pristina zum Fest der Beschneidung meines Enkels Leon. Den Flug von Ljubljana nach Pristina für den 19. – 28. Juli habe ich gebucht.
  • Den Wechsel vom Windows 7 auf das neue Win-10 habe ich noch nicht gewagt, aber ein Buch über das neue Betriebssystem gekauft. Ich werde wahrscheinlich meine beiden „älteren“ Notebooks auf Win-7 lassen, aber den Desktop-PC von Win-8 auf das neue Win-10 transferieren.
  • Ihr erinnert Euch, dass meine CERTINA-Uhr in Thailand kaput ging und ich mir eine OMEGA-Seamaster kaufen musste. Nun warte ich auf das Urteil des Uhrmachers, ob eine Reparatur rentiert oder ich besser eine neue kaufen soll. Ich brauche eine „Kampf-Uhr„, die ich Tag und Nacht, während meiner Sportaktivitäten aber auch in der Badewanne benutzen kann.

 

 

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Okt 13 2015

14. Okt 2015: „Sawadee krap“ – Ein Rückblick auf meinen Sommer in Europa

Am späteren Nachmittag des Mittwoch, 14. Oktober werde ich auf dem Flughafen Zürich mit dem Swiss-Flug LX-180 nach Bangkok abfliegen. Am Tag darauf nach 11 Stunden Flug werde ich um 09:30 lokaler Zeit landen, hoffentlich ausgeruht im Bett der Business-Klasse.

Bevor ich abhaue, bei einem feinen Kaffee ein paar Gedanken zum vergangenen Sommer in Europa:

Kaffee Maschine

Kaffee Maschine

Als erstes kommen mir meine Augen-Operation, meine Lebensplanung, den Kauf eines neuen Wohnwagens und meine Reise in den Kosovo/Albanien in den Sinn.

  • Wenige Tage nach meiner Rückkehr aus Istrien Ende August erlebte ich eine bitterböse Ueberraschung, als innert weniger Tage meine Sehschärfe nachliess und Grautöne meine Blickfeld überlagerten. Es kam bei mir Panik auf, denn es lag ein Wochenende dazwischen, bis ich zu meiner Augenärztin gehen konnte. Die lachte mich aus und meinte: „Ich habe es Ihnen doch vor zwei Jahren schon gesagt, dass sich bei Ihnen der grauem Star angekündigt hat. Nun sei es soweit. Dies haben die meisten älteren Leute. Den grauen Star können wir operieren, dann wird alles wieder gut!“

Dies war 6 Wochen vor meiner geplanten Abreise nach Thailand. Meine Aerztin setzte sogleich alles in Bewegung, damit meine beide Augen bereits 2 resp. 3 Wochen später vom Chefarzt der spezialisierten VISTA-Klinik operiert werden konnten. Nun beim Schreiben dieser Zeilen sehe ich wieder bestens, und dies ohne Brille.

Ich habe zwei unterschiedliche neuen Linsen eingepflanzt erhalten. Im linken Auge für kurzsichtiges Sehvermögen und im rechten für Weitsichtigkeit. Mein Hirn ist bereits daran, das jeweilen geeignetere Auge zu aktivieren!

(⇒mehr darüber: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/09/25/17-sept-2015-meine-graue-star-operation/)

  • Ich hätte nie geahnt, dass meine Lebensplanung„, die ich in einem schwachen Moment in Thailand erstellte, mir so schnell helfen sollte. Dann nämlich, als ein Hexenschuss mir zeigte, dass nicht alle Bäume in den Himmel reichen. Ich musste mich auch im Camping zurücknehmen. Ich entschied, nie mehr ein Vorzelt aufzubauen, dafür meinen jetzigen Wohnwagen als mobilen Vorbau umzubauen und als „Leckerli“ mir einen neuen Wohnwagen zu leisten.

(⇒Mehr über meine Lebensplanung: http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2015/01/19/aengste-ich-habe-noch-etwa-20-jahre-zu-leben/ … und mehr über den neuen Wohnwagen: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/09/01/mein-neuer-wohnwagen-hobby-560-ffe/)

  • Nach 2003 und 2007 war ich diesen Sommer zum dritten Mal mit meiner Tochter Daniela im Kosovo bei ihren Schwiegereltern. Wenn der Kosovo am Meere liegen würde, ich wüsste, wo ich mich im Sommer aufhalten würde. Mir hat es gut gefallen. Ich war aber als Tourist im „ärmsten“ Land Europas. Es war tragisch zu beobachten, wie schlecht die Perspektiven der dortigen Jugendlichen sind.

(⇒Mehr darüber findet ihr unter: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/memoiren-230-ferien-kosovo-2015.htm)

  • Unzählige Stunden habe ich beim Niederschreiben meiner Erinnerungen verbracht. Die Zeit meiner Jugend bis ins mittlere Berufsleben sind verfasst. Im Moment bin ich am Kapitel meiner Zeit beim Computer-Hersteller SPERRY UNIVAC zwischen 1970 – 1981. Wow, es war eine tolle Zeit! Diese Phase hat mich geformt. Mit dem Niederschreiben muss ich mich beeilen, denn ich stelle fest, dass ich von Jahr zu Jahr mehr vergesse. Aber dennoch ist es erstaunlich, wie auf einmal vergessen geglaubte Erlebnisse sich vor meinen Augen wieder auftun.

(⇒Ueber diesen Link gelangt ihr auf meine Biographie: http://www.maxlehmann.ch/memoiren/)

  • Auch das Radfahren kam wiederum nicht zu kurz. Nachdem ich in den ersten 3 Monaten dieses Jahres in Thailand noch etwas mehr als 1’900 km gefahren bin, brachte ich es in meiner Sommerzeit in der Schweiz, der Toskana und Istrien auf zusätzliche 2’000 km.

Nun freue ich mich auf Thailand, auf Pat und all das, was mich im Land des Lächelns erwarten wird.

Damit schliesse ich meine Aufzeichnungen aus Europa und fahre fort in meinem

Thailand-Tagebuch: Max der rasende Reporter berichtet aus Thailand“⇐.

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Jul 02 2015

Stau, Stau und zu Hause Horror durch die MFK – Staats-Willkür

Nach 2 Monaten im Süden musste ich am 28. Juni kurz nach Hause, um meine Post zu erledigen. Kombiniert habe ich dieses Vorhaben mit dem Besuch der Klassenzusammenkunft des Technikum-Jahrganges 1970. Als ich aber zu Hause eintraf, da  wähnte ich mich in einem schlechten Horror-Film: Ein Brief der Motorfahrzeug-Kontrolle verfügte den „Eintzug meines Fahrzeugausweises“!

Gotthard, Verkehr, LastwagenIch werde nie mehr am Wochenende fahren

Es war eine mühsame 800km-Fahrt von Istrien in die Schweiz. Ich wurde zwar, da es Sonntag war, von keinem Lastwagen behindert, aber umsomehr von den unzähligen  „Sonntagsfahrern und -fahrerinnen„.

Obwohl ich mit Absicht erst um 12 Uhr Mittags wegfuhr, um einem etwaigen Wochenendverkehr aus dem Wege zu gehen, gelangte ich bereits nach gut 30 km  auf der Autobahn bei Buje in einen massiven Rückreisestau. Für die wenigen Kilometern von der letzten Autobahn-Zahlstelle bis zur Ausfahrt Buje, wo ich dem Stau entweichen konnte, brauchte ich 45 Minuten.

Dann ging es zügig durch Italien. Es gab keine Staus, nur dichter Verkehr auf der Autobahn nach Mailand.  Ich musste mich einzig wegen der ungewohnte Fahrweise der „Herren und Damen Sonntagsfahrer“ doppelt konzentrieren. Erschwerend kam dazu, dass viele Italiener-Papis ihre Mamis zu Feier des Tages ans Steuer ihres Kleinwagens liessen. Für die Mamis muss dies schlimm gewesen sein, denn es war ihnen sichtlich unwohl auf der Autobahn.

Als ich dann die letzten 300km durch die Schweiz in Angriff nahm, kam ich voll in den Rückreiseverkehr. Der erste Stau mit 40 Minuten Wartezeit überraschte mich vor dem Südportal des Gotthard-Tunnels. Weitere Staus bremsten mich vor Luzern und Sempach.

logo-mfk, Motorfahrzeugkontrolle Baselland, MFK, BLDie staatliche Administration wieherte … und wie!

Es war wie in einem schlechten Horror-Film. Am Tag nach meiner Ankunft, am Montag-Morgen 29. Juni lag ein Liebes-Brief von der Motorfahrzeug-Kontrolle (MFK) mit dem Titel: „Verfügung über den Entzug des Fahrzeugausweises…..“ in meinem Briefkasten.

Was ist denn da geschehen? Jedes Jahr verbringe ich von Ende April bis Mitte August rund 3 Sommermonate in Istrien auf dem Campingplatz Solaris. In dieser Zeit lasse ich die Post im Postamt Binningen zurückbehalten. Ich komme in der Halbzeit nach etwa 2 Monaten zurück, hole die Post an der Poststelle ab, um die notwendigen Zahlungen zu erledigen.

So geschehen auch dieses Jahr. Exakt in diesen 2 Monaten hat mir die MFK ein Aufgebot zur Fahrzeugprüfung und scheinbar per A-Post vom 3. Juni auch eine Mahnung mit neuem Termin zugeschickt. Da ich beide Termine nicht wahrnahm, weil ich ja gar nichts davon wusste, schickten die Behörden mir diese Verfügung über den „Entzug des Fahrzeugausweises“! Eine Katastrophe für mich. Wie sollte ich denn wieder nach Solaris gelangen und ein paar Tage später ab Ljubljana in den Kosovo fliegen?

Ich habe unverzüglich mit dem Büro der Motorfahrzeug-Kontrolle Kontakt aufgenommen und hatte Glück, weil die kooperationsbereite Frau Ullmann Verständnis für meine Situation hatte. Sie fand kurzfristig einen freien Termin. Ich kann nun meinen Skoda am Montag 6. Juli vorführen. Falls alles klappt, das hoffe ich, komme ich am Dienstag zurück nach Solaris, 3 Tage vor meinem Abflug in den Kosovo.

Das ganze Theater hat mich viel Geld gekostet. Anstatt der üblichen Fr. 60.– Prüfungsgebühr hat mich meine wohlorganisierte Abwesenheit Fr. 200.– für “Busse” und Fr. 120.– wegen verpassten Prüfungsterminen gekostet. Ich wurde bestraft wie ein Schwerverbrecher oder ein Auto-Rowdie.

Dies konnte ich nicht auf mir sitzen lassen, umsomehr dieser zweite A-Post-Brief „Mahnung“ mich gar nie erreichte. (Bem: er wurde mir erst am Donnerstag, 2. Juli zugestellt, also 1 Monat nach Versand!). Ich habe mich bei der MFK beschwert und Rückerstattung der Gebühren und Bussen gefordert. Eine Kopie ging an die Konsumenten-Sendung Kassensturz des Schweizer Fernsehens. Vielleicht lässt sich aus diesem Vorfall über die „Willkür der Behörden“ eine Sendung machen.

Ob die MFK auf meinen Brief reagieren wird, ist höchst ungewiss. Staatliche Behörden und deren Beamte tun sich auch in der Schweiz schwer, einen Fehler einzugestehen. Prioritär für mich ist, dass ich bald wieder ab nach Istrien fahren und das Flugzeug in den Kosovo erreichen kann.

Zukünftig werde ich jeweilen Anfang Jahr allen mir bekannten Behörden wie die MFK, die Steuerbehörden, die Gemeinde und Polizei in einem Brief darauf aufmerksam machen, wann ich mich im Ausland befinde. Der Ball ist dann bei Ihnen!

Nachtrag vom Freitag, 3. Juli:

Die MFK hat sich bei mir gemeldet, aber wie erwartet keinen Fehler eingestanden und es abgelehnt mir die Busse zu erstatten. „Dies sei ein Problem der Post. Die MFK könne nichts dafür, dass A-Post-Vorladungen beim Empfänger nicht ankommen!“

Dies bedeutet doch, dass man durch die MFK bestraft wird, auch wenn die Post oder Busse einem nie erreicht hat! Ein Staats-Willkür!

Ihr Wort in Gottes Ohr

Der Skoda ist im Moment in der Garage Schumacher in Oberwil. Dort wird er bereit gemacht für die technische Prüfung vom kommenden Montag. Ich war in den letzten Tagen vollkommen gestresst und hyper-nervös. Dieses Theater hat mich Jahre meines Lebens gekostet! Die Mechaniker haben mich jedoch beruhigt und gemeint, ich könne mit 99% sicher sein, dass mein Auto durchkommt!

Nachtrag vom Montag, 6. Juli

Habe die heutige Fahrzeugprüfung bestanden. Sie dauerte 20 Minuten. Der Experte Herr Lauper war sehr nett.


(Keywords: MFK, Motorfahrzeug-Kontrolle, BL, Baselland, Staatsbetrieb)

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Mai 06 2015

5. Mai 2015: Erster Sommertag in Istrien

Das Wetter auf Solaris war besser als im Norden

Meise, BrütenSeit 2 Wochen befinde ich mich auf Solaris. Das Wetter war nicht schlecht, aber auch nicht gut. Eher ungewohnt für Solaris. Nachts brauchte ich eine warme Decke und musste im Wohnwagen heizen.. Tagsüber schein anfänglich die Sonne, aber ein kühler Wind erlaubte kein „sünnele“ und noch weniger ein abendliches Zusammensitzen. Zwischendurch regnete es stundenweise, aber recht harmlos.

Gestern am 5. Mai erlebte ich den ersten warmen Sommertag. In Sommerdress konnte ich eine 78km-Runde radfahren und mehrere Stunden unter meinem Olivenbaim sonnen. Abends sass ich mit Martina und Klaus vor ihrem Wohnwagen zusammen. Ein rundum schöner Frühlingstag. Gleich soll es in den nächsten Tagen weitergehen

Es bestand keine Gefahr von Unwettern wie im Norden

Die Meisen spüren bereits wieder den Frühling und brüten im Feuerwehr-Schrank. Nächste Woche geht es in die Toscana zum Radfahren

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Okt 15 2014

15. Oktober 2014: „Time to say GOOD BYE“ – bis zum kommenden Frühjahr in Thailand

Max SelbstbildnisMit diesem Beitrag schliesse ich meine diesjährige Berichterstattung vom Sommer 2014 in Europa ab. Ich hatte hier in Europa wiederum eine gute Zeit mit vielen positiven Begegnungen.

Ich kam am Sonntag-Abend 9. März 2014 zurück aus Thailand, bereit zur Basler Fasnacht, die am Tag darauf mit dem „Morgestraich“ begann. Es waren wunderbare und prachtvolle Fasnachts-Tage. Nach ein paar Wochen Erholung mit Klima-Anpassung ging es Ende April bereits wieder weiter nach Istrien und in die Toskana, wo ich bis am 13. August residierte. Im Süden war das Wetter viel besser als im Norden und ermöglichte es mir, die Sonne zu geniessen und Sport zu treiben.

Im Frühjahr war ich 1½ Monate in Basel, und nun im Spätsommer nochmals 2 Monate. In dieser Zeit galt es, meine Freunde zu besuchen, die Aerzte-Checks durchzubringen und die Reise nach Thailand vorzubereiten.

  • Ich buchte den Flug in Business-Klasse bereits im März über die „Swiss“, wurde aber bald umgebucht, sodass ich nun mit der „Thai Airways“ fliegen werde. Die Swiss hat dabei einen denkbar schlechten und billigen Eindruck hinterlassen. Mit einem anonymen Standard-Computer-Mail ohne irgendwelche Entschuldigung verschoben sie zum Beispiel meine Buchung von meinem gewünschten Nachtflug auf einen Tagflug, was ich gar nicht billigen wollte. Nach meinem Einspruch kam es schlussendlich dazu, dass ich Tickets für die Thai Airways bekam. Ob ich nach diesem Intermezzo je wieder mit Swiss fliegen werde, lasse ich mal offen!
  • Für den diesjährigen Thailand-Aufenthalt erhielt ich ein 12 Monate gültiges „Multiple reentrant Visum Typ O“ mit unbeschränkter Anzahl Einreisen zu Fr. 185.–. Ich muss zwar wie bis anhin spätestens alle 90 Tage Thailand verlassen, kann aber unbeschränkt oft einreisen.
  • Optimale Gesundheit wurde mir von meinem Haus- und Sportarzt attestiert. Alle Werte von PSA, Colesterin, Zucker etc seien  deckungsgleich mit denen der letzten Jahren. Einzig den Blutdruck soll ich beobachten. Ich soll erst in 2 Jahren wieder vortraben.
  • Der Radsport bildete auch in den ersten 9 Monaten dieses Jahres einen wichtigen Bestandteil. Ich fühle mich „zwäg“. Seit Anfang Jahr fuhr ich über 3’700 km auf dem Rennrad oder dem Mountain-Bike. Die letzte Ausfahrt über 102 km machte ich am vergangenen Samstag, den 4. Okt. über den Kienberg und Frick.
  • Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ich seit August mit einer persönlichen Putzfrau in meiner Wohnung zusammen lebe, die auf Knopfdruck den Boden saugt, einen Saugroboter. Eine Wahnsinns-Erfindung. Seither ist mein Schlafzimmer, auch unter dem Bett staubfrei!
  • In den letzten Tagen war ich 2 Mal als Hobby-Winzer bei der Weinlese in Buggingen anzutreffen. Wie ich mich vor den drohenden Rückenschmerzen rettete, kann man in meinem Sommer-Tagebuch im Beitrag vom 8. Okt. nachlesen.

Den europäischen Winter werde ich nun zwischen dem 16. Oktober 2014 und 18. März 2015 bereits zum 7. Mal in meinem geliebten Hua-Hin in Thailand verbringen. Viel Gepäck werde ich nicht mitschleppen, denn Kleider, Fahrräder und vieles mehr warten in meinem Haus auf mich.  Ich freue mich auf meine dortigen Freunde und das neue Renndress, dass wir „Hua-Hin Roadies“ uns kreiert haben. Meine Erlebnisse in den kommenden Monaten könnt ihr in meinem Thailand-Tagebuch verfolgen:

Max, der rasende Reporter berichtet aus Thailand

 

 

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Okt 13 2014

13. Okt: Kurz vor Abreise – noch 2x schlafen

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Er sieht doch lieb aus, der kleine Maxli

Das schöne Herbstwetter scheint vorbei zu sein. Es regnete in ganz Europa. Gewaltige Unwetter haben in Genua die Autos übereinander gestapelt.

Wasser, wohin man schaut

Auch in meiner Garage begann es am Freitag früh aus  der Decke zu tropfen. Eine Warmwasser-Leitung hatte ein Leck! Ich musste das Auto ins Freie stellen. Am nächsten Tag entdeckte ich auf der Kühlerhaube meines Autos Kalkrückstände, Rückstände vom tropfenden Wasser. Mit normalem Seifenwasser liess sich der Kalk nicht auflösen. Nach einer Rückfrage bei Renato versuchte ich den Kalk mit wenig Essig aufzulösen und hatte Erfolg.

Reisegepäck für Thailand

Ich beginne nun zu packen und die Sachen zu sortieren, die ich mitnehmen werde. Es sind abgesehen von den Radrennhosen keine Kleider, die ich einpacken werde, sondern Basler Leckerli, Appenzeller-Fondue, Batterie-Ladegerät für den Roller, meine Computer mit den mobilen Discs. Bücher sind es auch keine, denn die habe ich auf meinem E-Book. Ob ich meinen Koffer mit über 32 kg  voll bekommen werde? Vielleicht nehme ich noch 3 paar lange Hosen mit, die man kürzen sollte. In Thailand ist dies spottbillig.

Fotos für meine Autobiografie

Nun habe ich auch noch Zeit, viel Zeit, weitere alte Fotos aus meiner Kinder- und Jugendzeit einzuscannen. Maxli auf dem Schaf-Fell, Maxli beim Schöpele, Max das erste mal in den Ferien in Kerns. Es sind alles Fotos aus den ersten 10 Lebensjahren. Ich möchte alle diese Bilder digitalisieren (siehe Bild rechts ⇒)

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Sep 24 2014

24. Sept. 2014: 3-faches Jubiläum meines „Sommer-Tagebuches“

wordpress-logo-stacked-rgbEs sand ein dreifaches Jubiläum an:

  1. Mein Sommertagebuch existierte nun genau 3 Jahre.
  2. In dieser Zeit waren genau 49’000 Zugriffe zu verzeichnen, wobei etwa 30% der Zugriffe aus Ländern kamen, die nur kriminelle Interessen haben, nämlich aus China, USA und Russland.
  3. Heute stand noch ein grosser Versions-Wechsel  des Basis-System „WordPress“ an. Es ging auf die Version 4.0

Ich hatte bisher mit WordPress keine Probleme und bin froh darum.

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Aug 13 2014

13. August 2014: Abschluss auf Solaris und Rückfahrt in die Schweiz

1 Monat Solaris ist teurer als 1 Monat in meinem gemieteten Haus in Thailand

111 Tage habe ich auf Solaris in meinem Wohnwagen verbracht. Die meiste Zeit genoss ich schönes, sonniges Wetter. Vielleicht 3-4 Tage war es den ganzen Tag regnerisch oder bewölkt, sodass ich im Wohnwagen bleiben musste. Kleinere und kürzere Regenschauer haben mich wenig beeinträchtigt, denn im Süden scheint meistens nach kurzer Zeit wieder die Sonne.

Für diese 111 Tage habe ich nach Abzug diverses Prozente (FKK, Langzeit-Präsenz) aber inkl. Kurtaxe 15’252 Kunar (entsprechend SFr. 2’500.– resp. SFr. 700.–/Monat) bezahlt. Diese Grössenordnung hat mich schon etwas überrascht, denn Solaris im Wohnwagen kostete mich einiges mehr, als ich für mein gemietetes Haus in Thailand bezahle.

Mittwoch 13. August: Rückfahrt nach Binningen

Mit Absicht habe ich meine Rückreise auf den Mittwoch und den späteren Vormittag gelegt. Ich erwartete weniger Rückreise-Verkehr in Istrien und am Gotthard möglichst keinen Stau. Aber es kam ganz anders, aber ich hatte dennoch Glück im Unglück.

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Der „kleine“ Max neben dem Riesen Paolo

Um 10 Uhr war ich beim Edo in Zbandaj, wo ich meinen Wohnwagen zur Ueberwinterung zurückliess. Dann ging es zügig über die Istrien-Autobahn in Richtung Dragonje der Landesgrenze Kroatien/Slowenien. Aber bereits bei der Ausfahrt Buje standen die Autos auf der Autobahn. Glücklicherweise sah ich diesen Stau von weitem und konnte ohne Zeitverzug bei Buje von der Autobahn abbiegen und auf der Landstrasse via Kastel zum Dragonje-Zoll fahren, wo ich in die stockende Kolonne einbiegen konnte. Der nächste Stau folgte dann auf der Abfahrt nach Koper.  Bei beiden Staus verlor ich wenig Zeit, vielleicht insgesamt 30 Minuten.

Der Riese Paolo

Wie üblich fuhr ich auf „meinem“ Schleicheg via Bertoki und Skofie zur italienischen Grenze, denn ich hatte keine Autobahnvignette für Slowenien. Unterwegs tankte ich  auf, denn das Benzin ist in Italien um einiges teurer. Und wen treffe ich  an der Tankstelle? Den Italiener Paolo vom Campingplatz Solaris, der hier mit seinem grossen Lastwagen ebenfalls auftankte.

Vignetten-Kontrolle der slowenischen Polizei

Bisher war dies nicht bekannt, aber wenige Meter vor Ende der slowenischen Autobahn beim Grenzübergang Skofie kontrollierte die slowenische Polizei die Fahrzeuge auf gültige Vignette. Und einge mussten bezahlen, Wow, das wird teuer. Man spricht von mehreren Hundert Euro Busse!

So bestätigte sich meine Schleichweg-Beschreibung beim Zoll Skofie: Niemals über die letzten 200-300 m der Autobahn fahren, sondern den Umweg rund um das Casino-Gebäude in Kauf nehmen.

Auf der Autobahn durch Italien via Venedig und Mailand in die Schweiz

Auf der Italien-Autobahn ging es ganz normal voran. Einzig auf der Mailand-Umfahrung fand ich eine fast leere Autobahn vor, was ich noch nie erlebte. Klar, die Italiener waren noch in den Ferien. Ab Verona beeinträchten mmer wieder Regenschauer meine Fahrt. Vor dem Gotthard-Strassentunnel holte mich dann der befürchtete Stau von 6 km ein, was mit etwas über 1 Stunde Zeitverlust verbunden war. Grauer Himmel mit Sonnendurchbrüchen, ein irres Bild. Um 20:30 Uhr kam ich zu Hause an. Es war mit unter 20 °C arg kühl.

Gotthard Autobahn Wetter14. August: Post, Lebensmittel, Wäsche, Wäsche…

Wie gewohnt bestand mein erster Tag zu Hause aus 3 Aktivitäten : Post abholen, Lebensmittel einkaufen und Wäsche waschen … und dazwischen am Fernsehen den Triumph unserer Schweizer an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich mitverfolgen.

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Apr 16 2014

16. April 2014: Kurz vor Solaris – Mein Indien-Bericht – Meine Autobiografie

Deckblatt meiner Autobiografie

Deckblatt meiner Autobiografie

Ich bin weder ein Star noch ein Sohn reicher Eltern, habe aber trotzdem 3 Wohnsitze und viele Freunde verteilt über die ganze Welt! Ich verbringe mein Leben dort, wo es sich schön leben lässt. Ich bin ein Glücksmensch!

Seit  4 Wochen bin ich wieder zu Hause in der Schweiz, aber in wenigen Tagen geht meine Weltreise bereits wieder weiter nach Istrien und anfang Mai kurz in die Toskana zur jährlichen Radrennwoche in Follonica. Abgesehen von 1 Woche im Juni, in der ich kurz nach Hause fahren werde, um meine Post zu erledigen, werde ich bis Anfang August in meinem Herrensitz auf Solaris residieren..

In den 4 Wochen hier in Binningen war ich nicht untätig. Es galt u.a. meine jährliche Erkältung auszukurieren, die jährliche Steuererklärung auszufüllen, meine hiesigen Freunde zu treffen, meinen Indien-Bericht zu beenden, die Fotos von der Basler Fasnacht zu optimieren und in einem Foto-Beitrag zusammenzufassen

Mein Indien-Bericht

Endlich ist er geboren. Es war aufwendiger als erwartet, die Tages-Berichte zu schreiben, denn ich habe enorm viel erlebt. Mehr Zeit als erwartet, brauchte auch die Optimierung und Auswahl der vielen einmaligen Fotos. Der Bericht ist lesens- und sehenswert, obwohl er 80 Seiten lang wurde. Gegen 120 grossformatige Fotos dokumentieren meine Erlebnisse.

Den Bericht findet ihr durch Anklicken auf:  „Namastee Rajasthan (Indien)“

Klassentreffen Primarschule 1950-54

60 Jahre nach unserem „Primely-„Abschluss im St-Johann-Schulhaus trafen sich 22 der ursprünglich 46 Schüler zu unserer ersten Klassenzusammenkunft. Einige von uns sind leider bereits verstorben, andere weilten in den Ferien oder waren unabkömmlich.

Die meisten von uns kannten sich höchstens noch vom Namen, aber niemals vom Aussehen. Jeder war 70 Jahre alt, aber alle sahen anständig und recht gesund sprich schlank aus. Ich erinnerte mich noch gut an die beiden grössten Lausbuben in unserer Klasse. beide haben einen währschaften Beruf ergriffen. Einer war für die Schweiz im diplomatischen Dienst. ( ==> Bericht „Meine Zeit in der Primarschule St. Johann)

Basler Fasnacht

Am Sonntag-Abend, 9. März kam ich von Thailand kommend in Basel an und ein paar Stunden später am Montag-Morgen früh stand ich bereits am Spalebärg bereit für den „Morgestraich“. Punkt 4 Uhr früh werden alle Lichter gelöscht und dann beginnen die Trommler und Pfeiffer mit dem Marsch „Morgestraich“. Ein einmaliges Feeling!

Wer erinnert sich nicht daran, dass ich zu meiner Indien-Reise einen Tag zu früh am Flughafen Bangkok ankam. Hier in Basel war ich zwar nicht 1 Tag zu früh, aber dennoch 1½-Stunden zu früh, denn meine Uhr habe ich von Thailand kommend falsch umgestellt. Ich war schon überrascht und zweifelte an mir, als ich um 02:30 Uhr alleine in der menschenleeren Innenstadt von Basel stand. Erst im Schaufenster eines Uhrengeschäfts entdeckte ich meinen Irrtum.

Meinen Fotobericht der Basler Fasnacht aus Sicht eines Basler Weltenbummlers findet ihr unter Basler Fasnacht Morgestraich und Basler Fasnacht Cortège

„Ich habe gelebt“ – Meine Autobiografie

Habt Ihr selber schon realisiert, wie viele einmalige Erlebnisse. Erinnerungen, Rein- und Glücksfälle, Hochs und Tiefs Ihr in Euerem bisherigen Leben erlebt habt?  Jeder von Euch kennt doch die Situation an einer Party oder am Stammtisch, wenn jederman versucht einander mit lustigen oder auch dramatischen Erlebnissen zu übertreffen.

Ich bin zwar kein Super- noch Filmstar, aber ein Rentner, der tagtäglich immer Neues erlebt. So habe ich mich bereits vor ein paar Jahren entschlossen, eine Autobiografie über mein einmaliges Leben mit den vielen Hochs aber auch Tiefs zu schreiben. Meine Enkel sollen einmal nachlesen können, was ihr Papapa alles erlebt hat.

Mich hat immer interessiert, wie meine Eltern lebten. Wie sie ihr Leben gestalteten. Wie ihre Jugend verlief und wie sie die „moderne“ Zeit erlebten. Wie sie sich ihre intimen Wünsche auch ohne Pille erfüllten? Oder vielleicht hatten sie dieses Bedürfnis gar nicht?  Leider habe ich dies nie erfahren, weil ich zu spät daran dachte, sie zu fragen.

Dies will ich in meinem Falle ändern. In den vergangenen Wochen habe ich wiederum unzählige Stunden dafür aufgewendet und einiges mit meiner Schwester besprochen. Es war wiederum beeindruckend, wieviele Erinnerungen aus der Tiefe meiner Seele wieder aufgetaucht sind, oft nachts kurz vor dem Einschlafen. Es soll ein spannendes Buch werden. Nichts wird fehlen, weder „Sex and Crime“, noch ….. denn „Ich habe gelebt!

Auf gehts in meine Sommerresidenz „Solaris“

In einer Woche, am Donnerstag, 24. April geht es ab in den Süden. Ich habe vom letzte Jahr gelernt, sich ja nicht an einem der italienischen Feiertage auf die italienischen Autobahnen zu wagen. Die Autostradi sind dann total überfüllt. Die Familie fährt aus und der Mann überlässt seiner Bella das Steuer.

Apropos Solaris: Meine „Camping Solaris Story“ habe ich überarbeitet und aktualisiert. In meinem Gepäck findet sich eine neue Trumatic-Klima-Anlage für den Wohnwagen, sowie Sonnenbräu-Bier von meiner Schwester.

Ich verabschiede mich nun und freue mich auf jedes Wiedersehen unter meinem Olivenbaum

Ganz liebe Grüsse

Euer Max

 

 

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Mrz 23 2014

23. März 2014: Zwei Wochen wieder in der Schweiz

Basel hat mich wieder

Basel hat mich wieder

Die Zeit vergeht im Fluge. Ich bin bereits wieder 2 Wochen in der Schweiz. Grund, die Bettwäsche zu wechseln; Grund, die Einzahlungen zu machen; Grund, bereits zum zweiten Mal die Wohnung zu putzen.

.Die vergangenen zwei Wochen brillierten mit frühlingshaften Temperaturen. Jeden Tag blauer Himmel um die 20ºC. Ein ideales Klima für meine ersten Radausfahrten ins Elsass.

Basler Fasnacht

Mein Start in Basel begann zwar bestens an der Basler Fasnacht mit dem Morgestraich um 4 Uhr, wenige Stunden nach Ankunft in Basel notabene, aber ich erkältete mich dabei weil ich die nächtliche Temperatur um 5-7ºC nicht mehr gewohnt war. So musste ich am  letzten Fasnachtstag mit tropfender Nase und Husten zu Hause bleiben. Aber trotzem: Es waren schöne Tage und ich bin jetzt noch daran, die Fotos aufzubereiten.

Treffen mit Freunden und Freundinnen

Rückkehr in die Heimat bedeutet aber auch, meine Freunde wieder zu treffen und zu erfahren, was hier gelaufen ist. Renato B. überwachte in meiner Abwesenheit meine ganze Post und griff ein, wenn eine unerwartete Einzahlung oder etwas ähnliches eintraf.  Mit ihm ging ich ins Restaurant Olive an der Bachlettenstrasse 1, wo wir „Jakobs-Muscheln“ als Vorspeise und den Braten „Manzo brasato mit Marktgemüse und Kartoffelstock“ als Hauptgang genossen. Es war wunderbar. Ein Essen wie eine Theater-Vorstellung

Bereits Tradition hat das Treffen mit meinem Finanz-Berater Antonino Ilardo im Restaurant Kindli am Rennweg in Zürich. Nach einem : kleinen gemischten Salat mit Crevette und einem  „Puschlaver Kalbskotelette“ mit feinem Wein liess sich gut über mein Vermögen fantasieren.

In den nächsten Tagen werde ich Danica, Fränzi, Monica treffren, um nur 3 meiner lieben Freundinnen zu nennen.

Klassenzusammenkunft Primarschule Jahrgang 1950-54

60 Jahre nach unserem Primeli-Abschluss im St-Johanns-Schulhaus beim Lehrer Hans Säuberli trafen sich 22 der ursprünglich 46 Schüler im Rest. Weiher im Augarten bei Rheinfelden. Einige von uns sind leider bereits verstorben, andere weilten in den Ferien oder waren unabkömmlich. Es wurde aber ein herrliche Tag, an dem wir uns austauschen und erfahren konnten, wie jeder sein bisheriges Leben gestaltet hat..

Vorbereitung Camping Solaris

Vergangenes Jahr ging meine Klimaanlage auf meinem Wohnwagen kaputt. Vor wenigen Tagen habe ich bereits eine Trumatic-Anlage als Ersatz bei Ernst Caravan in Ettenheim, besorgt. Sie lässt sich in einem Staukasten installieren.

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Ueber meine weiteren Erlebnisse bis Anfang März 2014 berichte ich in meinem „Thailand-Tagebuch.

» Gehe zu „Mein Thailand Tagebuch“ «

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Okt 11 2013

Auf Wiedersehen in Thailand ! Abflug am Mittwoch, 16. Okt. 2013

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Durch anklicken auf das Bild des „einmalige Bahnhofs von Hua-Hin“ gelangst auf mein Thailand-Tagebuch

Liebe Freunde in nah und fern

Die Zeit vergeht im Fluge. Ich geniesse bereits seit 13 Jahren meine Rente! Noch vor wenigen Wochen war ich in Istrien. In den letzten Tagen wurde es auch in Basel empfindlich kalt. In wenigen Tagen hebe ich ab in Richtung Fernen Osten, wo ich wiederum dem kalten europäischen Winter entfliehen werde.

Die 2 Monate hier in der Schweiz habe ich benutzt, um meine Freunde zu treffen,  mich medizinisch checken zu lassen, die Flüge nach und in Thailand zu buchen, und die notwendigen Visas einzuholen.

Von den Aerzten habe ich eine weitere Jahreslizenz erhalten, denn es war alles bestens, Zucker, Colesterin, Blutdruck, auch mein  PSA-Wert. Wie meinte doch die Augenärztin: „Herr Lehmann, mit Ihnen kann ich kein Geld verdienen!“

Thailand ist nicht nur mein Winter-Domizil, es ist auch meine  Drehscheibe für Reisen im Fernen und weiteren Osten. In den vergangenen Jahren besuchte ich Kambodscha, Laos, Vietnam, Malaysia, Hongkong und letztes Jahr Burma (Myanmar).

Im kommenden Winter  zieht es mich etwas weiter in den indischen Bundesstaat “Rajasthan”, dem Lande der Maharadschas und Adeligen. Ich erwarte eine wunderbare Märchen-Welt aus sandfarbenen Festungen, bunten Palästen, atemberaubenden Tempel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. 17 Tage wird die Reise in einem Mietwagen samt Englisch sprechendem Chauffeur und Reiseführer dauern. Uebernachtet wird in  Hotels der ****-Luxus-Kategorie. Einen Ueberblick über diese Reise findet ihr unter http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/03/meine-thailand-planung-visa-trip-durch-indien-rajasthan/“

Auch der Sport soll in Thailand nicht zu kurz kommen. Geplant hatte ich eine Radfahrt über ca 850 km von Hua-Hin in den Süden nach Phuket. Vor wenigen Tagen hat leider der Anbieter diese Tour abgesagt. Vielleicht fahr ich nun mit Freunden mit dem Zug nach ChiangMai, wo wir eine 7-tägige private Tour unternehmen werden.

Eine extreme Stress-Zeit habe ich in den letzten paar Wochen hier zu Hause erlebt. Ich wollte nur meine Festplatte am Notebook auswechseln und dazu den Daten-Inhalt von der alten auf die neue Festplatte kopieren (man sagt dem klonen). Und dieser Vorgang ging schief. Ich habe zwar keine Daten verloren, da ich diese alle regelmässig sichere, aber ich konnte keine der beiden Festplatten mehr aktivieren. Nach zwei Wochen intensiven Arbeitens bin ich nun da, wo ich hin wollte: Die Festplatte ist ausgewechselt, aber über grosse und aufwendige Umwege!

Falls Ihr aus meinen Fehlern lernen wollt, dann könnt ihr den nachstehenden Link anklicken:
http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/17/14-16-sept-2013-computer-koennen-ja-so-grausam-sein-ein-crash-mit-gutem-ende/

Am Mittwoch, 16. Oktober um 10:55 werde ich  mit der Finnair nach Bangkok starten. 5 Jahre bin ich mit der Thai Airways in Economy-Class im Direktflug von Zürich nach Bangkok geflogen. 11 Stunden in engen Sitzen, ohne dass man sich drehen kann, ist eine lange Zeit. Nun will ich mir Business-Klasse mit flache Betten leisten. Aber mit der  Thai bezahle ich dafür um die Fr. 5’000.–.  Nun habe ich eine Alternative gefunden. Mit der Finnair und 2,5-stündigem Zwischenhalt in Helsinki kostet es mich nur deren Fr. 3’000.–

Zurück werde ich am Sonntag, 9. März 2014 kommen, am Abend vor der Basler Fasnacht. Und in der Zwischenzeit informiere ich Euch in meinem Thailand-Blog („http://www.maxlehmann.ch/wpthai„)  über meine Erlebnisse.

Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund, auf dass ich keine Horror-Meldungen erhalten werde.
Mit meinen besten Grüssen
Euer Basler Max

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Status-Update

Sowohl meine Augenärztin als auch mein Allg. Mediziner haben mir nach eingehenden Tests bestätigt, dass ich gesund sei. Auf gehts!

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Sep 03 2013

Meine Aktivitäten zwischen Istrien und Thailand: Arztbesuche, VISA-Trip, Wäsche

Früher, als ich noch arbeitstätig war, waren die Tage nach den Ferien die schlimmste und strengste Zeit im Jahr. Mein Pult bei Novartis überquoll an unerledigter Post. Diese galt es zu trennen in „wichtig„, „weniger wichtig“ und „Papierkorb„. Sodann musste ich meine Mail-Box abarbeiten. Mehrere Hundert Mails warteten auf die Triage „wichtig, unwichtig, löschen„.Und dann galt es, die wichtigen Pendenzen neben der täglichen Arbeit abzuarbeiten!

Aber nun als Rentner sollte dies ja ganz anders sein, meint die ganze Welt! Weit gefehlt: Die Mails habe ich zwar bereits auf Solaris abgearbeitet, aber zu Hause warten geldgierig die Aerzte und die Einzahlungsscheine, die sich in den letzten 2 Monaten angesammelt haben.  Dann muss die Wäsche gewaschen, meine Freunde wollen auch begrüsst und mein Thailand-Aufenthalt resp die dortigen Reisen.müssen geplant und gebucht werden.

Mein Visa-Trip: Reise durch den indischen Bundesstaat Rajasthan

Taj Mahal in Agra

Taj Mahal in Agra

Nun habe ich auch meinen Visa-Trip im Januar 2014 eingefädelt, fixiert und gebucht.

Nach spätestens 90 Tagen in Thailand muss ich nämlich das Land verlassen, um bei der nächsten Einreise weitere 90 Tage in Thailand bleiben zu dürfen. Diese Pflicht benutze ich gerne, zu einer Reise in eines der benachbarten Länder. In der Vergangenheit waren dies Besuche in Burma, Malaysia, Vietnam, Kambodscha, Laos und Hongkong.

Im Januar 2014 wird die Reise mich und Pat nach Indien führen. Eine Reise durch den indischen Bundesstaat „Rajasthan“, dem Lande der Maharadschas und Adeligen. Ich erwarte eine wunderbare Märchen-Welt aus sandfarbenen Festungen, bunten Palästen, atemberaubenden Tempel und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. 17 Tage soll die Reise in einem Mietwagen samt englischsprechendem Chauffeu und Reiseführer dauern. Uebrnachtet wird in  Hotels der ****-Luxus-Kategorie.

»» Mehr über diese Reise findet ihr unter: Mein Visa-Trip in Indien

Mein bester Freund und Helfer, mein Zahnarzt

Gesundheits-Check

Gesundheits-Check in der Schweiz

Am 22. August war ich wieder einmal bei meinem Leib-Zahnarzt Dr. Michael Puhar. Ein Stück Zahn ist mir in Istrien abgebrochen und der Zahn eins-vier (oben rechts 4. Zahn) schmerzt bei Druck auf dem Zahnfleisch. Er meint trocken: „ein Nerv, der sich verabschiedet!“ Also wird gebohrt, gegen die Schmerzen gespritzt und dazwischen höre ich ihn murmeln: „Der Lehmann hat wieder etwas ganz spezielles!“ Am Montag darauf gab es noch eine Krone auf den abgebrochenen Zahn zwei-fünf links. Ob ich wohl als guter Kunde bald Prozente erhalten werde?

Augenärztin: Es gibt bei mir nichts zu verdienen!

Es sind 5 Jahre her, seit ich das letzte Mal beim Augenarzt, d.h. im Augenspital zum Check  war. Nachdem meine Mutter und neu nun auch meine Schwester an einer Makula-Degeneration litten resp, leiden, wollte ich mich einfach checken lassen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und seit Tagen meine typischen Stress-Anzeichen wie Hyper-Ventilation. Ich hoffte einfach auf eine Klärung.

Und wie war das Ergebnis bei Frau Dr. M. Büchner? „Bei Ihnen kann ich kein Geld verdienen. Alles ist bestens. Ich kann nichts erkennen. Kommen sie in 3-4 Jahren wieder vorbei!

Body-Check beim Haus- und Sportsarzt

Jährlich gehe ich im Aug/Sept.zu einem Body-Check mit Tests auf Cholesterin, Zucker, Blutdruck/Puls, EKG, PSA etc. Und jedes Mal wenn ich beim Arzt vorsprechen muss, der mich über die Resultate informiert, steigt mein Puls kontinuierlich höher, als ich ihn beim Radfahren je habe, denn eine negative Diagnose hätte Konsequenzen auf meine geplanten Reisen in Fernen Osten.

Aber auch diesmal ist alles ok. Alle Werte sind im grünen Bereich. Der PSA-Wert betrug: 0.02

Wäsche

Als Vielreisender habe ich mich entsprechend angepasst. Ich habe ein meinem 3. Zimmer einen 2-teiligen Kleiderschrank, die eine Hälfte für Istrien, die andere für Thailand. Hier lagere ich all die Dinge, die ich im Frühjahr nach Istrien oder im Herbst nach Thailand einpacken und mitnehmen muss.

Wie ihr auf den untenstehenden Bildern sehen könnt, habe ich meine Leibchen bereits gewaschen und die  Frotte-Tücher und Bettwäsche liegen bereits wieder gestappelt im „Istrien-„Schrank fürs nächste Jahr.

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Aug 15 2013

14. Aug. 2013: Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft spielt Samba gegen die Brasilianer und gewinnt 1:0

Toller Erfolg für meine Schweizer Nationalmannschaft. Im Testspiel gegen den fünffachen Weltmeister Brasilien siegte das Team von Ottmar Hitzfeld in Basel 1:0. Dani Alves sorgte mit einem Eigentor für den einzigen Treffer der Partie.

Starke Schweizer Leistungen in Spielen gegen besser eingestufte Teams haben fast schon Tradition. Die Nati schlug in der jüngeren Vergangenheit Deutschland oder Spanien, so stark wie in diesem Test gegen WM-Gastgeber Brasilien sah man die Schweiz aber selten.

Mit Spannung habe ich das gestrige Fussball-Länderspiel Schweiz gegen Brasilien erwartet. Beide Mannschaften spielten in Best-Besetzung. Die Brasilianer liefen mit dem kompletten Confed-Siegerteam inkl dem neuen 21-jährigen Superstar Neymar ein.

Ich musste beim Zuschauen meine Augen reiben. Welches der beiden Teams war wohl der Favorit und die Star-Mannschaft? Die roten Schweizer oder die gelben Brasilianer? Hatten sie wohl ihre Leibchen vertauscht?

Die Brasilianer taten keinen Stich und konnten froh sein, kein grösseres Debakel als eine 1:0 Niederlage erlebt zu haben.

 

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Aug 12 2013

9. – 11. Aug. 2012: Abbau und Rückfahrt von Istrien in die Schweiz

P1060821-Gotthard-Tunnel-PICASA-ISTRIEN-HIT5-web-75bpiZusammenfassung:

Ich bin am Sonntag-Abend 11. Aug.  nach nicht ganz 10 Stunden Fahrt exakt um 22 Uhr zu Hause in Binningen angekommen. Ein paar Unfälle sowie ein 5 km Stau am Gotthard erschwerten die Fahrt. Erstaunlich war, dass der Zoll in Dragonje/Kastel (Slowenien/Kroatien) keine Passkontrolle machte und alle Fahrzeuge durchwinkte!

Abbau meines Sommersitzes:

Wochen und Tage auf Solaris vergingen, bis es auch mich erwischte. „Time to say goodbye“. Ich musste meinen Wohnwagen abbauen und dafür nahm ich mir wie gewohnt ein paar Tage Zeit.

Es ist unglaublich, wieviel „lebenswichtiges“ Material sich bei mir einem Langzeit-Camper im Laufe der Zeit zusätzlich zum üblichen Wohnwagen-Inhalt ansammelte: 2 Küchenschränke, Tiefkühler, Microwelle, Induktions-Kochplatte,  2 Mountain-Bikes, Fahrradgestell für die Auto-Anhängekupplung, 2 zusammenlegbare Tablargestelle, Gasflasche mit Grill, zusätzliches Sonnensegel etc

Alles hatte nicht Platz im Wohnwagen. Aber glücklicherweise habe ich beim Edo Sinozic in Zbandaj einen Material-Wohnwagen stehen.

  • So transportierte ich am 1. Abbautag (Donnerstag) das obige Material in den Mat.-Wohnwagen zum Edo und bezahlte dort gleich noch die fällige Depot-Jahres-Gebühr für die beiden Wohnwagen (€ 230).

    Um Kraft zu tanken, ging es abends mit Freunden in’s „Malo Selo“ zum Trüffel-Abschieds-Essen. Und Neda übertraf sich nochmals und bedeckte die hausgemachten Ravioli mit einer Zusatzportion an schwarzem Trüffel. Hmmmmm, dieser einmalige Duft ist einfach himmlisch.

  • Am 2. Abbautag (Freitag) kam dann das Vorzelt daran. Es war bewölkt. Der Wetterbericht sagte zwar keinen Regen voraus, aber die Camping-Leitung warnte in einem Anhang an jedem Toilettenhaus die Camper vor einem bevorstehenden Unwetter, Sturm, Hagel etc. Glücklicherweise herrschte wiederum Solaris-Wetter, denn der Sturm entlud sich 30-40 km im Landesinneren!
  • der 3. Abbautag (Samstag) war eine Art Reservetag und diente dem Einpacken der sauberen und schmutzigen Kleider und Tücher, der nicht vertilgten Lebensmittel, dem Büro-Material und Dosen, und vorallem dem Inventar. Ich wollte ja nächstes Jahr wissen, was ich im Wohnwagen zurückgelassen hatte (Kaffee-Portionen, Britta-Filter, Dusch- und Sonnen-Cremen etc)
  • und der 4. Abbautag war gleichzeitig der Abfahrtstag, Sonntag, 11. August. Die Abfahrtszeit hatte ich vorsorglich auf die Zeit nach 12 Uhr geschoben, denn an diesem Wochenende war grosser Rückreisetag durch das Ferien-Ende in der Schweiz und in 4 deutschen Bundesländer. Nervös wurde ich, als ich Samstag nachts im Fernsehen die Nachricht hörte, dass gegen Mitternacht immer noch 10 km Stau vor dem Gotthard-Strassentunnel herrschte!
Meine Fahrtstrecke von Istrien via Venedig und Mailand nach Basel

Meine Fahrtstrecke von Istrien via Venedig und Mailand nach Basel

Rückfahrt in die Schweiz

So nahm ich mir am Sonntag viel Zeit und versuchte, mich nicht zu stressen. Ich ass gemütlich um 9 Uhr bei Inge z’Morge, machte die Abschiedstour, lud mein Auto mit den Kisten und Kleidersäcken, drehte den Wohnwagen und hängte ihn an meinen Zugwagen und duschte zum letzten Mal, mit dem letzten Tropfen Fa.

Dann gings zu Edo, wo ich den Wohnwagen zurückliess, und fuhr zügig weiter über die Istrien-Autobahn in Richtung Zoll Dragonje-Kastel, der neuen Aussengrenze der EU. Dieser Zoll-Uebergang hat seit Frühjahr ein trauriges Image, denn die dortigen slowenischen Zöllner arbeiten „Dienst nach Vorschrift“. Jeder Pass wird seitenweise geblättert und studiert. Dies können diese Spezialisten auch mit geschlossenen Augen. So entstehen eben die künstlichen Rückstaus an Autos und Wohnwagen mit 1-2 Stunden Wartezeit, die die EU verlassen und auf der anderen Seite wieder betreten wollen. Mancher hat sich in den letzte Monaten darüber geärgert, dass er wieder zurück in die EU musste.

Als ich kam, schlief der slowenisch/kroatische Zöllner. Einzig seine Hand war wach und winkte „weiterfahren“. Die Konsequenz dieses „Fehl-Verhaltens“: Kein Stau. Wenn das die Verbrecher gewusst hätten! Ein Loch in der EU-Grenze

Ich war mir bewusst. Eine solche Chance bekommt man nicht ein zweites Mal und gab Gas und fuhr unbeabsichtigt ohne Licht auf dem vignetten-freien Schleichweg durch Slowenien nach Triest! Glück gehabt!

Unterwegs habe ich meinen Tank gefüllt mir echtem slowenischen 95-Oktan-Benzin zu  Euro 1.51 je Liter. In Italien hätte dieselbe Menge Euro 1.72 gekostet und in der Schweiz bezahle ich dafür nur Euro 1.40 (SFr. 1.75).

Via Triest ging es an Venedig vorbei in Richtung Milano. Aber hier erlebte ich meine nächsten Horror-Erlebnisse, die meine Stimmung nicht anhoben. Ein Auto mit CH-Kennzeichen folgte dem anderen. Dazwischen den einen oder anderen Italiener, oder Wiener. So viele Autos mit Schweizer Nummern habe ich nicht einmal auf Schweizer Autobahnen erlebt. Die müssen zudem alle reich gewesen sein, denn es waren zumeist Edelkarrossen wie die E-Modelle von Mercedes, BMW6er und 5er, Audi 6 …. und ganz wenige vollbepackte Familienautos. Mir schwante Ungutes in Bezug auf den befürchteten Stau vor dem Gotthard-Tunnel. .

Dann auf einmal hinter mir eine Sirene und das rotierende Blaulicht der Polizia, die den links an mir vorbeirasenden Mercedes-Sportwagen aus dem deutschen PB (Paderborn) mit italienischer Grandezza zum Pannenstreifen begleitete. Oh, das wird aber teuer! Oder interessierten sich die beiden Polizisten nur um das Wohl der blonden vollbusigen Beifahrerin.

Bis nach Chiasso dann nichts weltbewegendes mehr. Der Verkehr blieb moderat. Weitere Schweizer-Fahrzeuge preschten an mir vorbei. Die Aussentemperatur schwankte zwischen 32 und 34°C, aber dann auf Schweizer Boden die Meldung am Radio: 5km Stau vor dem Gotthard-Tunnel und anschliessend auf dem Weg nach Luzern nochmals 4 km Stau und bei Härkingen-Rothrist stockender Verkehr. Insgesamt gegen 1.5 Stunden Wartezeit. So entschloss ich mich, den 100 km grossen Umweg über den San Bernardino-Tunnel zu nehmen und war glücklich, im richtigen Moment noch reagiert zu haben.

Die Freude dauerte aber nicht lange, denn bald kam die Radio-Meldung, dass auf meiner Strecke wegen eines Verkehrsunfalls die Autobahn beidseitig gesperrt werden musste. Ein Umleitung sei signalisiert. Ein Zurück gab es nicht mehr, also machte ich gute Miene zum bösen Spiel und tuckelte gemütlich mit dem stockendem Verkehr zum Unglücksort …. wo ich von weitem das blinkende Fahrverbot und die Umleitungstafel sah. Als ich jedoch dort ankam und rechts abbiegen wollte, löschten beide Signale aus und gaben damit die Autobahn A13 über Chur und Zürich nach Basel wieder frei..

Genau um 22 Uhr also nach nicht ganz 10 Stunden traf ich nach 925 km in Binningen ein. Der direkt Weg durch den Gotthard wäre 100 km kürzer gewesen.

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Status-Update

Heute vor genau 3 Jahren war das grosse Unwetter über Solaris. Gestern gab es ein kleines Müsterchen mit Sturm und Wolkenbruch. Petrus hat uns nicht vergessen! Es gingen aber nur ein paar der Billig-Pavillons in Brüche

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Status-Update

„Z“ wie Zecken, Zahn, Zeit —— Weit und breit keine Zecken, Niemand hat mehr Angst vor diesen Ungetümen  …. aber heute früh habe ich mir ein Stück Zahn ausgebissen. Das wird teuer, denn in der Schweiz bezahlen wir den Zahnarzt selber! Am 11. August ist meine Zeit auf Solaris vorbei.

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Jun 19 2013

Mein Flug vom 16. Okt. 2013 nach Bangkok in Business Class

finnair

Ein Economy-Direkt-Flug nach Bangkok kostet mit Thai Airways etwa SFr. 1’600.– und dauert 11 resp. 12 Stunden auf normalen Sitzen. Ein Flug in Business Class wäre schon angenehmer, denn in den bequemen Sitz- und Schlafsessel kann man bestens schlafen, kostet aber je nach Gesellschaft und Flugroute das 2- oder sogar 3-fache des Economy-Preises.

Beruflich bin ich früher oft in Business-Class in die Staaten gejettet. Dabei stand aber das Geschäftliche und die Vorbereitungen der Sitzungen im Vordergrund,

Bereits damals gab es eine Gruppe von „privaten Business-Class-Passagieren“, die viel Wert darauf legten, besser als die gemeinen Economy-Passagiere zu sein. Wenn man sie nach der Landung fragte: Wie war der Flug? dann kam die typische Antwort. „Wunderbar – wir bekamen Champagner, Kaviar, Austern und viele andere Köstlichkeiten, sowie diesen Toiletten-Set. Die Business-Lounch ist Spitze

Seither stören mich diese „Bluffer“, für die ein Flug in Business-Class zum Grössten in ihrem Leben gehört. Sie kaufen sich spezielle Kleider, um gut und gediegen auszusehen und sich von den Normalen aus der Economy weiter hinten abzugrenzen. Sie können bevorzugt einsteigen und müssen nicht anstehen. Sie bewegen sich auf einer Ebene mit Geschäftsleuten, Führungspersönlichkeiten und Reichen. Und vor den Flügen können sie sich am Buffet und der Champagner-Bar in der Business-Lounch austoben.

Ich werde aber auch älter und die 11 resp. 12 stündigen Flüge in den Fernen Osten sind endlos und belasten meine Knochen. Schlafen in den engen Sitzen gelingt mir auch mit Schlaf-Tabletten nur mühsam. Vergangenes Jahr konnte ich dank meiner Meilen-Sammlung auf einer Strecke „Business-Class“ fliegen und habe die bequemen Liege-Sitze lieben gelernt .

Heute am Donnerstag, 19. Juni habe ich meinen nächsten Flug nach Bangkok gebucht und zwar „Business“…. wie die „Alten“. Der Economy-Flug mit der Thai Airways  hätte ca SFr. 1’600 gekostet. Für einen Business-Direktflug mit der Thai Airways oder der Swiss hätte ich bereits mehr als das 3-fache berappen müssen, nämlich  SFr. 5’000.

Eine akzeptable Lösung zum doppelten Preis (SFr. 3’000) ergab sich mit der „FINNAIR„, wobei ich eine Zwischenlandung in Helsinki eingehen muss. Der Umweg mit Zwischenlandung verlängert die Reise um 3-4 Stunden. Schauen wir mal, ob mir diese Variante passt?

 

Hinflug am 16./17. Okt. 2013:

Zürich – Helsinki Flug AY0858 ZRH ab am Mi 16. Okt. um 10:55 Helsinki an: 14:35
Helsinki – Bangkok Flug AY0089 Helsinki ab um 17:10 Bangkok an am Do 17. Okt. um 07:15

Rückflug am 9. März 2014:

Bangkok – Helsinki Flug AY0090 BKK ab am So 9. März 2014. um 09:05 Helsinki an: 15:15
Helsinki – Zürich Flug AY0863 Helsinki ab um 16:30 Zürich an am So 9. März um 18:20

 

 

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Jun 17 2013

So 16. Juni: Eine gemütliche Rückfahrt in die Schweiz mit Stau und einer „Beinahe-Panne“

Basel hat mich wieder

Basel hat mich wieder

Meine Briefpost kann ich maximal 2 Monate auf der Poststelle in Binningen zurückhalten lassen. Dies ist jedes Jahr Grund, um in die Schweiz zurückzufahren.

So auch am vergangenen Sonntag. Alles klappte bestens. Fast alles. Der Verkehr war moderat, bis ich in der Südschweiz von Italien kommend die erschreckenden Nachrichten für meine geplante Strecke aus dem Radio hörte:

  • Fahrzeugbrand im Stalvedro-Tunnel. Tunnel gesperrt (Bem: Der Stalvedro-Tunnel befindet sich auf der Strecke zum Gottard-Tunnel und dort wollte ich durch)
  • Vor dem Gottard-Tunnel 2 km Stau.
  • Vor Luzern nochmals 6 km Stau!
  • Abzweigung Härkingen 5 km Stau

Dies wollte ich mir nun aber nicht antun. Stau über Stau? Nein! So entschloss ich mich kurzfristig, etwa 1 km vor der Abzweigung, den 1-stündigen Umweg über den San Bernardino und Zürich zu machen, was ein weiser Entscheid war, denn ich umfuhr so die Staus grossräumig. Ziemlich genau um 20 Uhr bin ich nach 10-stündiger Fahrt zu Hause eingetroffen.

Es ging aber  dennoch nicht alles derart problemlos. Kurz nach der letzten Zahlstelle in Italien oder ein paar km vor Chiasso ein Schreck. Mein Auto begann zu schütteln und vibrieren bei Geschwindigkeiten über 60 km/h. Der Motor verlor an Leistung. Kein Alarm-Zeichen oder -Leuchte leuchteten auf! Was etwas beruhigte. So schleppte ich mich langsam über die Grenze bis zu einer Tankstelle, wo ich den Benzintank füllen konnte und nötigenfalls den Pannendienst hätte alarmieren können.

Wie alle Autofahrer, die ein Problem mit dem Auto haben, schaute auch ich wie ein Profi unter die Motorhaube, obwohl ich ja nichts davon verstehe, ausser es hätte Oel verspritzt.  Aber nichts auffälliges konnte ich erkennen. So startete ich den Motor und hörte weder einen Knall noch ein anderes unerwartetes oder knirschendes Geräusch. Dann wagte ich ein paar Meter zu fahren und gab Gas. Alles war normal. Ich fuhr auf die Autobahn und konnte problemlos beschleunigen. Kein Schüttenl und Rütteln. Es war, als ob die Elektronik einen „Reset“ gemacht hätte. Zügig konnte ich bei voller Geschwindigkeit weiterfahren.

Wahrscheinlich hatte sich die elektronische Synchronisation des Einspritzers und des Turboladers verstellt. Nach einem Neustart hat die Elektronik sich neu initialisiert. Ich werde das Auto am Dienstag in die Garage zum Auslesen der Daten bringen.

Nun werde ich die Post erledigen und am kommenden Sonntag wieder zurück nach Istrien fahren.

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Jun 08 2013

3.-8. Juni: Ich war mal kurz weg: Reisebericht über unsere Fahrt von Istrien nach Dubrovnik und zurück via Plitvitzer-Seen

Karte Kroatiens

Karte Kroatiens

Die Fahrt der kroatischen Küste entlang bis nach Dubrovnik gehörte schon lange zu meinen grossen Reisezielen. Bereits letztes Jahr machten Klaus und ich die ersten Pläne, dieses Jahr sollte es mit seinem Camper losgehen.

Jedoch eine Woche um die andere mussten wir unsere Fahrt im Mai verschieben, denn das schlechte Wetter der Küste entlang liess keine Reise zu. Aber dann am Montag, 3. Juni war es soweit. Sonne und schönes Wetter verhiessen die Internet-Meteorologen und wir glaubten ihnen.

Der Camper von Klaus war ein etwa 20 Jahre altes „Bürstner-„Gefährt, aber immer noch sehr rüstig und schnell. Es gab auf der ganzen Fahrt nichts auszusetzen. Er fuhr nicht wie eine alte Dame sondern wie ein reinrassiges Rennpferd und verbrauchte auf der ganzen Strecke nur 11.2 liter Diesel pro 100km. Manch Auto musste dem „Bleifuss“ seinen Tribut zollen. Klaus war ein gute Fahrer. Ich vertraute ihm. Ich erlaubte mir sogar, neben ihm auf dem Beifahrersitz zu schlafen.

Qualität der Strassen: Die Strassen der Küste entlang, aber auch auf der Autobahn zurück waren in bestem Zustand. Ich verstehe nicht, warum die Küstenstrasse ein derart schlechtes Image hat. Das Verkehrsaufkommen um diese Zeit war moderat, d.h. der Mai und Juni sind eine ideale Reisezeit.

Ideale Reisezeit:Wir haben die Reise mit einem Camper gemacht und auf Campingplätzen übernachtet. In der Vorsaison ist es auch kein Problem, diese mit einem PW zu absolvieren und in einem der vielen Hotels der unterschiedlichsten Klassen unterwegs zu übernachten. Jedoch in der Hauptsaison ist von dieser Fahrt abzuraten. Nicht nur wegen der Hitze, sondern des Verkehrs.

Das Leben als Foto-Reporter kann gefährlich sein

Unsere Fahrt führte uns zu den alten Zentren von Zadar und Sibenik, den Krka-Fällen, dem alten Zentrum von Trogir, dann nach Ston mit der km-langen Wehrmauer und auf die Insel Peljesac mit dem feinen Wein und schlussendlich nach Dubrovnik. Auf dem Heimweg standen noch die Plitvitzer-Seen auf dem Programm. Es war eine Steigerung der Sehenswürdigkeiten mit den absoluten Höhepunkten in den Krka-Fällen, Trogir und Dubrovnik.

Die Campingplätze waren allesamt recht gut mit modernen, sauberen Sanitaranlagen, mit Ausnahme des Platzes auf Zadar, der nur als Notbehelf für eine Nacht genügen kann. Die Preise für den Camper mit 2 Personen je Nacht schwankten zwischen € 22 – 25 in Zadar und auf der Insel Peljesac sowie €36 in Sibenik und Dubrovnik. Der landschaftlich schönste Platz lag auf der Insel Peljesac. Internet gab es auf allen Plätzen, aber nur gegen Bezahlung, wobei die Preise moderat waren.

Unser Solaris-Camping-Platz in Istrien hat den Vergleich zu den auf unserer Fahrt besuchten Campingplätzen bestens bestanden. Obwohl er „nur“ 3-Sterne aufweist, konnte er in Bezug auf die Uebernachtungs-Preise, den Komfort in den Waschhäusern und den übrigen Service bestens bestehen. Die Preis-Lestung spricht eindeutig für unseren Solaris-Platz. Es sollte niemand mehr mekern.

Navigations-Geräte: Alle Destinationen hätten wir ohne Navigations-Gerät nicht oder nur nach mehrmaligem Nachfragen und Auto wenden gefunden. Die GPS-Koordinaten holten wir uns aus dem Internet oder dem ADAC-Campingführer. Der Weg führte uns jedesmal in oder durch eine Stadt. Einmal links, dann wieder rechts bis zum nächsten Kreisel, auf mehrspurigen Strassen …… Es blieb uns rätselhaft, wie man früher die Campingplätze in der Nähe eine Stadt ohne Navi-Hilfe finden konnte.

Empfohlene Reisedauer: Wir haben die ganze Rundreise in 6 Tagen geschafft. Es war beileibe kein Rennen. Wir starteten jeden Morgen um 7 Uhr zur Fahrt in die nächste Stadt, langten dort nach 2-3 Stunden an, und hatten anschliessend genügend Zeit für mehrstündige Besichtigungen. Wir begnügten uns jedoch auf den optischen Ueberblick in den alten Städten, deren Gassen und Kirchen. Bei Besichtigung an Hand eines Reiseführere und der historischen Begebenheiten wird man mehr Zeit einplanen müssen.

Die ganze Fahrt war 1’668 km lang und kostete uns samt 187 Liter Diesel, Autobahn- und Platzgebühren, Essen, Eintritten etc € 650


Link zum vollständigen Reisebericht mit vielen einmaligen Bildern:

» Spannende Fahrt mit dem Camper von Solaris via Zadar – Sibenik – Trogir – Insel Peljesac nach Dubrovnik und zurück nach Istrien über die Plitvitzer-Seen «

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Jun 01 2013

Ein Nachruf auf den Mai 2013: Regen, Wolken, kühler Wind über Solaris

Solaris: Wassergraben

Wann wird es endlich Sommer?

Ich komme nun über 10 Jahre immer Ende April auf Solaris und bleibe hier bis Mitte August. Einen derart schlechten Mai habe ich auf Solaris noch nie erlebt. Es bleibt einzig das Wissen, dass es im Norden noch kühler und regnerischer ist. Schnee hatten wir bisher keinen, nur ein klein wenig Hagel. Der Mai war ein meteorolohisches Desaster.

Es regnete zwar nicht jeden Tag, aber der kühle Wind macht einem zu schaffen. Auch wenn die Sonne schien, musste man sich hinter einem Windschutz verstecken.

Die Luft-Temperaturen waren tief:

  • Nacht-Temnperatur zwischen 9-12°C
  • Tages-Tempoeratur um die 14-17°C

Die Fahrt nach Dubrovnik mit Klaus mussten wir einstweilen verschieben, bis sich das sich ewig drehende Tief entfernt.

In der Mitte mein Wohnwagen

 

Unwetter über Solaris

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Status-Update

Do, 16. Mai: Es regnet. Auch für morgen Freitag sieht es nicht besser aus.

Gestern sind Bärbel und Dieter Dumont auf Solaris eingetroffen

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Mai 03 2013

Statusbericht: Schönes Wetter – Diebstähle – Raupen-Plage

  • Ich habe nun bereits fast alles aufgestellt und installiert: Mein Vorzelt samt Sonnensegel, meine grün-weissen Sichtblenden um meinen Sitzplatz herum, sowie meinen Wassergraben als Schutz gegen übermässige Regenschauer und last but not least habe ich bereits zwei Hängepflanzen gekauft.
  • 30. April/1. Mai: An den vergangenen 2 Tagen bin ich zusammen mit Martina und Klaus mit dem Mountain-Bike je etwa 50 km gefahren. Wir hatten wunderbares Wetter und Sonnenschein
  • Do, 2. Mai: Es ist den ganzen Tag bedeckt mit leichten Regenschauern. Am Tag darauf wieder blauer Himmel
  • In den letzten Tagen kamen viele Camper vorallem aus Slowenien, aber auch aus Deutschland. Nun sieht der Campingplatz wieder normal und bewohnt aus.
  • Die Benzinpreise Slowenien und Kroatien sind angestiegen. 1 l Benzin 95 Oktan kostet etwa € 1.45
  • Sicherheitsdienst: Es wird auf Solaris gestohlen, was das Zeugs hält: Letzte Nacht wurden meine beiden Solar-Leuchten gestohlen. Auf dem Nachbarplatz liegt ein violettes Klapp-Velo, das gemäss Rezeption als gestohlen gemeldet wurde. Alle diese Diebstähle kommen von Campern. Mich wundert nichts, denn auf Solaris gibt es keinen kompetenten Sicherheitsdienst. Es herrscht rechtsfreier Raum. Erst im Hochsommer wird ein Sicherheitsmann mit dem Moped auf den Hauptstrassen des Campingplatzes umherfahren, aber er fährt erstens zu schnell und zweitens meidet er alle kleinen Wege und vorallem die Dunkelheit.
  • Raupenplage: Der grösste Teil des Camping Solaris liegt in einem Eichenwald. In diesen Tagen werden die dortigen Camper von unzähligen abertausenden grünen Raupen belästigt, die sich an feinen Fäden von den Bäumen „abseilen“. Bei Sonnenschein sieht dieses Naturschauspiel aus wie eine grüne Weihnachtsbeleuchtung.

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Jul 30 2010

30. Juli 2010: Unwetter über Solaris

Stehe mitten im reissenden Bachbett, früher ein Weg

Stehe mitten im reissenden Bachbett, früher ein Weg

Nachdem ich gestern an dieser Stelle noch über die „Regentropfen“ geflunkter hatte, wurde Solaris heute Freitag, 30. Juli 2010 von einem schlimmen Unwetter überschwemmt. Um 10:15 Uhr begann es zu regnen. Anfänglich ganz kommod und dann immer stärker. Bald schüttete es, wie es nur im Süden möglich ist. Glücklicherweise wurden wir vom Sturm verschont. Bald konnte der Boden die niederprasselnden Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Zudem flossen aus dem nahen Olivenhain in ganzer Breite zusätzliche Bäche auf die Anlage. Die ersten Seen und kleine Bäche bildeten sich. Sie schwollen immer mehr an und überfluteten nach kurzer Zeit die gesamte Wiesenfläche zwischen dem Oliven-Hain ausserhalb des Campingplatzes und dem Eichenwald unterhalb dem Verbindungsweg zwischen Waschhaus 11 und 12. Dort sammelten sich die Wassermassen und schossen links, rechts und durch die Wohnwagen neben der Gemüsefrau vorbei in Richtung Meer. Für viele Camper bedeutete dies „Land unter“. Sie standen mitten in einem See.

Blick vom Olivenhain, woher das Wasser kam

Mitten im See, der neue Wohnwagen vom Alois. Man beachte das einsame Rennrad am Baumstamm

Mein und Dieter Dumonts Wohnwagen standen allein auf festem Boden wie eine Insel im „Lago Solaris“. Der Uli hätte auch noch Glück gehabt, denn das Wasser strömte links und rechts an uns vorbei. Ein veritabler Fluss durchströmte das Vorzelt und floss unter den Wohnwagen von Kleins (ex-Platz Peter Spirk), überschwemmte ein 2er-Zelt eines Münchner-Pärchens, berücksichtige auch noch die Augsburger mit der kleinen Mona, die zwar noch einen tiefen Graben schaufelten, aber zwecklos. Das Wasser durchfloss den Graben.

Klein's Wohnwagen

Klein’s Wohnwagen

Wasser, soweit das Auge reicht

Wasser, soweit das Auge reicht

Als ich mich während des Unwetter bewaffnet mit Fotoapparat und Regenschutz zur Besichtigung aufmachte, konnte ich die kämpfenden und schaufelnden Camper sehen. Ich sah Wasserfälle und grosse, mitgerissene Steine. Einige der Camper sassen im Wohnwagen und schauten aus dem Fenster zu, wie die rotbraune Brühe an ihnen vorbeistürzte.

Das ganze dauerte ganze 2 Stunden. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden. Dann begannen die Aufräumungsarbeiten. Die Campingleitung setzte Trax ein. Die Camper spritzen mit Wasser die Zelte und Teppiche ab. Nach ein paar Stunden sah man nur noch sehr wenig, denn die Sonne hellte die Stimmung auf. Einige aber wechselten ihren Stellplatz und werden in Zukunft genauer hinschauen, bevor sie sich in eine Mulde stellen werden.

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