Category: Persönliches

Persönliche Beitrage

Okt 06 2017

6. Okt. 2017: Hans Jundt, Peter Stulz und 2 Jeans-Knöpfe

Was haben die 3 gemeinsam?

Mein neuer Jeans-Knopf

2 Jeans-Knöpfe zu einem Thailand-Preis:

Vor drei Tagen habe ich 2 meiner blauen Jeans zum Schuhmacher Eichenberger in Binningen gebracht, damit er mir herausgefallene Jeans-Metall-Knöpfe neu einsetzen soll. Ihm selbst fehlten jedoch die Werkzeuge dazu, aber seine Schwägerin als Schneiderin konnte da aushelfen. Heute habe ich meine beiden Jeans abgeholt. Grossartig hat sie es gemacht. Was hat es wohl gekostet? Ich erwartete einen Schweizer-Preis von 10-15 Franken … aber ich musste nur einen „Thai-Preis“ von Fr. 5.– bezahlen. Für beide Jeans notabene.

Erinnerung ans Turnen vor 30 Jahren:

Anschliessend ging ich in den Migros schräg vis-à-vis und dort traf ich Hans Jundt. Er war der Primarlehrer meiner beiden Mädchen und leitete das Turnen, das ich jahrelang gemeinsam mit Fritz besucht habe. Dies ist bereits gegen 30 Jahre her. Ich erkannte ihn an seinem typischen Gang. Hans Jundt hat sich nicht gross verändert.

Erinnerung an meine Zeit an der Bollwerkstrasse:

Auf dem Fussweg nach Hause traf ich beim Kronenplatz-Kreisel den Peter Stulz. Ein ehemaliger Nachbar von der Bollwerkstrasse. Wir alle damaligen Nachbarn waren mächtig stolz auf ihn, denn er war ein berühmter Herzchirurg. Auch er ist bereits seit ein paar Jahren pensioniert. Seine Söhne gingen mit meinen Mädchen in die Schule und zu den Pfadis. Wir wollen uns privat treffen, sobald ich wieder aus Thailand zurück sein werde.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/10/06/6-okt-2017-hans-jundt-peter-stulz-und-2-jeans-knoepfe/

Jun 07 2017

Auch ich werde älter

Bald werde ich 75 Jahre alt sein und bald werde ich 17 Jahre in Rente sein. Mein Körper ist zwar noch keine Baustelle, aber ich weiss, dass auch mein Body sich abbaut. Die einzigen Zeichen der Alterung waren bisher neben zunehmend hängender und runzliger Haut, ein paar Altersflecken und der Prostata-Krebs vor 7 Jahren sowie der „Graue Star“ vor 1 Jahr.

Mein Hausarzt, den ich jährlich zum Check aufsuche, ist zufrieden mit mir. „Ihre Daten sind praktisch deckungsgleich und gut„, meint er jedes Jahr bewundernd. „An Ihnen kann ich nur wenig verdienen!“ Letztes Jahr meinte er, einzig mein Blutdruck sei etwas zu hoch und ich müsse Blutdrucksenker nehmen. Dies rühre wahrscheinlich von meinem „Uebergewicht“ von 83 kg her.

Ich möchte schon etwa 5 kg abnehmen, aber weiss noch nicht wie. Wie sagte doch Merkel „Wir schaffen das!“ Auch ich werde es irgendwann schaffen, ich habe dazu noch Zeit!

Trotzdem spüre ich, dass ich älter werde:.

  • Die Mädchen und jüngeren Frauen schauen mir nicht mehr nach. Meine Chancen sinken dramatisch.
  • 1 oder sogar 2 grosse Bier vermag meine Körper noch zu verarbeiten, aber bei mehr oder zusätzlichem Schnaps meldet die Leber meinem Gehirn: „Achtung Gefahr! Gleichgewichtssinn herunterfahren, Kopfweh und Durchfall aktivieren!
  • Beim Schreiben meiner Autobiografie stelle ich fest, dass manche meiner Erlebnisse bereits 50 Jahre und länger zurückliegen
  • Ich stelle auch fest, dass mein Erinnerungsvermögen nachlässt. Beim Lesen von Abschnitten, die ich vor wenigen Jahren geschrieben habe, bin ich überrascht über das eine oder andere beschriebene Detail. Ich erinnere mich dann zwar wieder, aber es braucht etwas Zeit, bis ich die richtige Schublade gefunden habe.
  • Ebenfalls stelle ich fest. dass meine Konzentrationsfähigkeit nachlässt. Telefon-Nummern und Namen konnte ich schon lange nicht behalten, aber nun muss ich bei erstmaligen, komplexeren Arbeiten am PC mir gewisse Arbeitsschritte ausdrucken, damit ich sie nachlesen kann.
  • Bisher ging der bittere Kelch an mir vorbei, dass in der Strassenbahn jemand Jüngerer aufgestanden ist und mir seinen Platz angeboten hat.
  • Beim Aufbau des Vorzeltes des Wohnwagens erreiche ich meine körperliche Leistungs-Grenzen. Ich brauche dafür viel Zeit und bin abends entsprechend müde. Seit diesem Jahre 2017 lasse ich auf- und abbauen.
  • Wenn ich auf dem Boden sitze, habe ich zwar keine Mühe aufzustehen, aber ich muss mich entsprechend auf die Knie drehen, um leicht aufstehen zu können.
  • Ich bin noch recht fit und fahre mit dem Rennrad jedes Jahr 6’000 km und mehr. Aber ich brauche Jahr für Jahr mehr Training, um meine Leistung erbringen zu können.

Wenn irgendetwas an und in mir nicht stimmt, und sei es nur eine Kleinigkeit, dann spüre ich eine Art Angst-Panik vor Krankheit. Kürzlich als ich aus Thailand zurückkam, hatte ich ohne Vorwarnung in der Leiste Krämpfe und Schmerzen. „Arthrose“ schoss es mir durch den Kopf? Nein, dies konnte es nicht sein, denn sobald ich mich bewegte, waren die Schmerzen weg. Dann erinnerte ich mich, dass ich diese Situation bereits einmal vor 10 Jahren hatte, beim Sex notabene, und der Arzt mich beruhigte, dass dies nur eine Ueberbelastung der Leistenbänder sei und zeigte mir ein paar Dehnungsübungen. Nach wenigen Wochen war der Spuk wieder weg und alles wieder gut.

Ich habe nach meiner Planung noch etwa 15-20 Jahre vor mir. Die Lebensuhr tickt. Ich bin mir bewusst, dass auch bei mir ein Knaller kommen und mich mehr oder weniger stark beeinträchtigen wird. Trotzdem lasse ich meinen Kopf nicht hängen und lebe einen Tag nach dem anderen, und plane 1-2 Jahre zum voraus, als gäbe es für mich keine Grenzen.

Der heutige Tag hat gut begonnen. Ich habe mir frisches Brot gekauft und mache mir ein Spiegelei zum Frühstück.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/06/07/auch-ich-werde-aelter/

Sep 05 2016

Gedanken zu „Ein neuer Tag beginnt“

Nach vielen wunderbaren Sommertagen hat es diese Nacht begonnen zu regnen. Dieses Tief soll nur von kurzer Dauer sein, meint mein App.

Am vergangenen Samstag war ich  bei angenehmem Radwetter mit dem CPC (Club des Pédaleures de Charme) auf einer schönen kurzweiligen  Rad-Ausfahrt über 65 km. Einem Einfahren zu meiner Ausfahrt in die Rebberge von Buggingen, die ich für den kommenden Mittwoch organisiere. Bereits haben sich 12 Kollegen und Kolleginnen angemeldet.

Heute Montag ist Ruhetag. Ein Tag ohne Verpflichtungen, wenn man davon absieht, dass ich beim Arzt ins Labor muss, um Flüssigkeiten abzugeben. Ich geniesse es, von Zeit zu Zeit keine Termine zu haben und einfach in den Tag zu leben.

Nur noch selten muss ich Hemden oder feine Hosen bügeln. Heute warten deren 3 Camel-Shirts darauf, wieder aufgemöbelt zu werden. Anschliessend muss ich Einzahlungen tätigen. Vorallem die Busse, weil ich im Hergiswiler-Tunnel wieder einmal zu schnell gefahren bin. Diese Stelle kenne ich genau und fahre trotzdem immer wieder zu schnell. Fr. 60.– hat mich dieses Vergehen gekostet. Es ist für einen guten Zweck. Der Kanton Nidwalden muss ja auch leben.

Basel Heuwaage Karli Holzhauser Pool Billard

Billard und Kutteln lassen grüssen

Was haben denn Billard und Kutteln gemeinsam? In Thailand spiele ich 1-2 mal je Woche mit meinem englischen Nachbarn Neil Pool-Billard. Am vergangenen Freitag erhielt ich von meinem Freund Karli Holzhauser eine Trainerstunde. Es gibt nämlich noch die eine oder andere Schwäche zu beseitigen. Anschliessend gabs Kutteln made bei Heidy. Da soll noch einer sagen, ich hätte nicht ein prall gefülltes Leben.

Die Merkel lässt grüssen

Wie froh bin ich doch, dass wir in der Schweiz nicht von einer parlamentarischen Diktatur regiert werden, wie dies in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. In diesen Ländern hat das Volk kein Mitsprache- geschweige denn Entscheidungsrecht. . Ich verfolge mit Entsetzen, wie die deutsche Bundesregierung dem türkischen Diktator Erdogan in den Ar… kriecht. Zu Hause verkauft sie dies, dass sie damit die Flüchtlingskrise bewältigt hätte.

In der Realität hat sie jedoch die Flüchtlinge in der ungewissen Obhut des menschenverachtenden Diktators zurückgelassen. Aber eben: Der Zweck oder der Erfolg heiligt die Mittel. Wen wundert es, dass die populistischen Parteien wie die AfD und NPD auf diesem politischen Sumpf bestens gedeihen.

Die Merkel lässt grüssen! Der Streit zwischen ihr und Seehofer hat die Unsicherheit weiter geschürt. Ihre Politik entfernt sich immer mehr vom Volk. War sie resp. die CDU/CSU nicht auch gegen die freiwillige Sterbehilfe, die über 70% der deutschen  Bevölkerung befürworten?

Hacker lassen grüssen

Während ich diese Gedanken formuliere, läuft im Hintergrund die Datensicherung meiner beiden Europa- und Thailand-Blogs ab. Diese Sicherung ist wichtig, seit ich festgestellt habe, dass gewisse amerikanische Kreise aus Kansas regelmässig versuchen, meine Eintritt-Passwörter zu knacken. Mit regelmässig meine ich aber nicht nur 10 oder 50 mal, sondern Hunderte von Angriffen je Monat. Ob die NSA an meinen Gedanken Interesse hat?

Buggingen lässt grüssen

Am kommenden Mittwoch soll wieder schönes Herbstwetter herrschen. Dann geht es mit dem Rennrad und meinen Freunden vom CPC in die Rebberge von Buggingen, wo wir etwas feines Essen und dabei noch eine Einführung in den Markgräfler Wein erhalten werden. Die Fahrt wird mir einiges abfordern, denn 110 km sind nicht ohne.

125-Jahre Brauere Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Schwester  hat es besser gemacht als ich. Sie hat einen Bierbrauer geheiratet. Am kommenden Wochenende feiert die Brauerei Sonnenbräu im Rheintal (beim Bodensee)  ihr 125 jähriges Jubiläum. Als Bruder bin ich zu den Festivitäten auch eingeladen. Ich freue mich darauf

In der Woche darauf gehe ich ein paar Tage zu Heinz und Edith nach München. Zu Heinz, der vor wenigen Jahren das Bier der Sonnenbräu als „Wüstenbräu“ bezeichnet hat. Ich glaube, dies war ein Schock, als er erstmals ein nicht-bayrisches Bier trinken musste

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2016/09/05/gedanken-zu-ein-neuer-tag-beginnt/

Mai 11 2016

Sex und Erotik, Sensationen, Unglücksfälle und Verbrechen

Sex and Crime

Die privaten Informationsmedien wie Presse und Fernsehen setzen alle möglichen Mittel in Bewegung, um möglichst viele Leser und Zuhörer zu gewinnen. Mit Sex, Sensationen, Unglücksfällen und Verbrechen ziehen sie männliche und weibliche Leser in ihren Bann.

Auch ich bemühe mich um jeden zusätzlichen Leser. Ich weiss, dass in der Google-Suche die Worte „Sex“ und „Erotik“ zu den häufigsten Suchbegriffen gehören. Ueber meine Sex- und Erotik-Erlebnisse berichte ich weniger. Hingegen schreibe ich diese paar Zeilen, damit die beiden Stich-Worte in den Google-Suchmaschinen landen und mein Sommer-Tagebuch in der Google-Suche erscheint, wenn einer nach „Sex und Istrien“ sucht.

 

603639_3021574353752_1118284640_n

Diesen Hebekran habe ich in meinem neuen Wohnwagen (noch) nicht installiert. Ich fühle mich noch zu jung und bin zur Zeit Solo

Ist es Zufall oder System? Achte auf das richtige Herausgeld

Gestern habe ich im Lebensmittel-Geschäft Thommy Kaffee für 18.99 Kunar gekauft. Ich bezahlte mit einem 20 Kunar-Geldschein und die Kassiererin nickte zufrieden. Die 1 Kunar Herausgeld gab sie mir erst nach intenisver Beschwerde. Sie stellte sich anfangs dumm, verstand auf einmal kein Deutsch mehr, auch als ich als Beweis den Kassa-Zettel vorwies. Bereits hier fragte ich mich, ob dies wohl eine neue Masche sei?

Einen Tag später im Konzum des Camping-Platzes. Ich kaufte mein Lieblingsbrot. Vor mir eine hübsche Blondine. Sie war ganz mein Typ. Ich beobachtete sie genau. Auch sie erstand sich ein solches Brot zu 13 Kunar. An der Kasse bezahlte sie mit 50 Kunar und bekam als Herausgeld 7 Kunar. Erst draussen realisierte sie, dass sie 30 Kunar zu wenig zurück erhalten hatte.

Mein mobiles Vorzelt

Im neuen Wohnwagen gab es wenig anzupassen. Einzig meine 2-jährige Klimaanlage aus dem alten Wohnwagen musste ich einbauen. Mein mobiles Vorzelt, wie ich den alten Wohnwagen nun nenne, ist voll funktionsfähig. Alle Gestelle, Tablare und Geräte sind transportfähig, d.h. habe ich fix angeschraubt, sodass sie auch beim Wegfahren des Wohnwagens nicht umfallen, nicht herum rutschen und die Schubladen nicht ausfahren können.

Als neuestes habe ich eine Gorenje-Waschmaschine für 6kg Schmutzwäsche gekauft und  installiert. Für mich als Hausmann war diese Investition notwendig, weil ich während meiner Solaris-Zeit nicht mehr nach Hause fahren will, um Bettwäsche und Kleider zu waschen. Ein erster Test der Waschmaschine ohne Wäsche war erfolgreich. Das 17-Minuten Schnell-Programm ist Spitze. Der Wohnwagen hatte weder gewackelt noch geächzt,  wie manche meinten. Die Waschmaschine hat nur minimal vibriert und die Verbrauchswasser-Menge konnte ich im Abwasser-Container, der zu jedem neueren Wohnwagen gehört, auffangen und stilgerecht entsorgen.

Zwar nicht für das mobile Vorzelt, aber für den neuen Wohnwagen habe ich eine neue Espresso-Maschine „DeLonghi“ gekauft und die alte entsorgt,  weil ich es unterliess sie zu Hause zu testen. Nun geniesse ich wieder jeden Morgen zum Aufstehen einen feinen Kaffee!

L067 = mein neuer Standplatz im kommenden Jahr 2017

Das Schicksal hat Bärbel und Dieter hart getroffen: Dieter leidet (nach einem Hirnschlag?) unter starker Demenz. Deshalb mussten sie notgedrungen mit dem Camping aufhören. Dies ist auch für mich ein Schock, denn wir hatten jahrelang eine gute Zeit miteinander. Es zeigt aber auch, wie schnell es einem in unserem Alter schlecht gehen kann.

Des einen Leid ist des anderen Freud: Ich profitiere davon, denn ich erbte ihren Standplatz L067 oben auf dem „Elefanten-Friedhof“. Nur 3 Standplätze über meinem jetzigen. Dorthin kann ich meine beiden Wohnwagen besser hinziehen, habe einen einmaligen Blick über die grosse Wiese mit den Olivenbäumen und direkten Wasseranschluss.

Apropos „Elefanten-Friedhof“. Ich werde immer wieder gefragt, wo die Fussabdrücke dieser Gross-Tiere zu sehen seien. Darüber habe ich bereits unter Regenbogen über dem Elefantenfriedof von Solaris ausführlich berichtet, deren Lösung überraschend ist.

Mein neuer Standplatz ab 2017

Mein neuer Standplatz ab 2017

Nachtrag von Anfangs Juni 2016: Nachdem mir mein „mobiles Vorzelt“ durch Valamar verboten wurde, habe ich die Reservation des Standplatzes L067 wieder rückgängig gemacht. Ich muss nur noch einen Wohnwagen platzieren und nicht deren zwei. Die Lage der alten Parzelle L061 sei viel schöner, meinten alle meine Freunde rund um mich herum.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2016/05/11/sex-und-erotik-sensationen-ungluecksfaelle-und-verbrechen/

Okt 06 2015

Bilder von meinem Hauptsitz in Binningen

Hier ziehe ich  meine Fäden und schreibe an meinem Tagebuch, sichere meine Daten und plane meine Ferien. Vor kurzem standen auf meinem Arbeitsplatz noch 4 PCs und in der Mitte ein hochauflösender Scanner. Im Hintergrund liegt mein Wohnbereich mit den Polstergruppen und der Bibliothek, und links geht es in die Küche.

Sept. 2015: Mein BüroWeitere Bilder meiner einmalig schönen Wohnung findest durch Anklicken des obigen Fotos oder des nachfolgenden Links

Meine Wohnung in Binningen

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/10/06/bilder-von-meinem-hauptsitz-in-binningen/

Okt 07 2014

Aktuelle Diskussionen um Sterbehilfe in Deutschland – „Ehrfurcht vor dem Tod“

Eines möchte ich vorweg hier klarstellen: Ich vertrete die Meinung, dass jeder selber entscheiden soll, ob er natürlich oder durch Sterbehilfe sterben will

sterbewillige-betagte-sollen-erleichterungen-erfahrenEs ist zum kotzen, was ich bei den aktuellen Sterbehilfe-Diskussionen am Deutschen Fernsehn anhören muss  Da versuchen  sich alle Arten von Mediziner und Aerzte-Vertreter, katholischen und protestantischen Seelsorger und vorallem katholische Politiker aus CDU/CSU zu profilieren. Wie Sektierer versuchen sie die Fernseh-Zuschauer emotional zu bekehren. Sie alle sind (noch) gesund und rüstig, haben eine tolle Praxis und sind erfolgreich.

Jeder dieser sog. Experten versucht sich und seine medizinische, seelsorgerische oder politische Fertigkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Sie alle wissen, wie jedermann die letzten Stunden seines Lebens zu erdulden habe. „Erfurcht vor dem Tod“ nennen sie dies! Sie alle sind Herrscher über Leben und Tod, aber sie vergessen den Menschen, um den es schlussendlich geht.

Es geht nänmlich um das erbarmungslose Geschöpf, das nicht das Glück hatte, friedlich einzuschlafen. Es geht um die Vielzahl, die schwerst krank sind und leiden, weil nur noch das Herz funktioniert. Es geht um die, die einsam dahin vegetieren und keinen Sinn mehr zum Leben sehen, die nur einen Wunsch haben, einzuschlafen und nie mehr aufzuwachen..

Diese realitätsfremden Typen wie z.B. Marianne Koch oder der Unionsfraktionschef Volker Kauder schliessen pietät- und verständnislos ihre Augen vor den hilflosen Menschen. Vor den Menschen, die sie in den Selbstmord treiben und die sich in ihrer Verzweiflung selber umbringen müssen. Denen nichts anderes übrig bleibt, als sich vor den Zug zu werfen, sich von einer hohen Brücke zu stürzen, oder sich mit einer Pistole zu erschiessen, die sie sich mühsam in Hinterhöfen erwerben müssen.

Keiner von den Besserwissern denkt an die traumatisierten Lokomotiv-Führer, die einen Lebensmüden überfahren haben. Kein Wort oder Gedanke verlieren sie über die Rettungssanitäter und Feuerwehrleute, die derart verunstaltete Leichen bergen müssen und oft nachher unter Schlafstörungen leiden und psychologische Hilfe brauchen.

Ich verabscheue alle, die sich gegen die freiwillige Sterbehilfe stellen und in meinem Namen über mein Leben entscheiden wollen!

Ich bin auf die Welt gekommen, ohne dass ich eine Bewilligung oder Hilfe vom Staat erhalten habe. So will ich auch selber bestimmen, wie mein Leben enden soll! Dem sagt man Selbstbestimmung  …. Andernfalls wäre es Bevormundung, wenn der Staat über meinen Tod entscheidet! … und dazu hat er kein Recht!

Ich bin glücklich, in der Schweiz zu wohnen und Mitglied der hiesigen Sterbehilfe-Organisation „Exit“ zu sein. Hier bin ich Mensch und kann selber entscheiden, wie ich sterben möchte

[important]Eines von unzähligen Beispielen zeigt, wie die Praxis aussehen kann, wenn das Schicksal zuschlägt:

Einer der bisher grössten Gegner der freiwlligen Sterbehilfe, der Deutsche evangelische Bischof Nikolaus Schneider, hat  sich entschieden, seine schwerstkranke Frau zur Sterbehilfe in die Schweiz zu begleiten. (Juli 2014).[/important]

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/10/07/aktuelle-diskussionen-um-sterbehilfe-in-deutschland-ehrfurcht-vor-dem-tod/

Sep 24 2014

22. Sept. 2014: Fortschrittsbericht zu „Meine Biographie“

Ich investierte bereits mehrere 100 Stunden in meine Vergangenheit:

Deckblatt meiner Autobiografie

Deckblatt meiner Autobiografie

Seit ein paar Wochen arbeite und schreibe ich ununterbrochen an meinr Biografie. Es ist wie eine Sucht, möglichst vieles aus meiner Vergangenheit zu erfahren. Immer wieder taucht etwas Neues in mir auf. Es erstaunt mich, was alles in einem der vielen Schubladen meines Gehirns gespeichrt ist.

Mich fasziniert, diese Gedanken und meine Erlebnisse aus der Vergangenheit zu strukturieren und niederzuschreiben. Ich staune, welch fantastische Welt sich da öffnet. Ich beginne, manches aus meiner Jugendzeit besser zu verstehen.

Meine Hauptschwierigkeit besteht im Moment darin, die vielen  Einfälle und Erinnerungen zu Papier zu bringen, bevor sie wieder in der Tiefe meines Geistes verschwunden sind. Ich habe dazu eine Methode entwickelt, wie ich diese Gedankenblitze unverzüglich in Stichworten niederschreiben kann, brauche dazu aber 2 PCs. Auf dem einen verwalte ich die Gedankenblitze, auf dem anderen formuliere ich dann nacheinander diese Blitze zu lesbaren Abschnitten aus. Es ist ein Hin- und Herspringen zwischen den einzelnen Kapiteln.

Ihr dürft leider noch nicht hoffen, bald meine vollständigen Erinnerungen lesen zu können. Dies wird noch einige Zeit dauern. Ich werde aber sukzessive einzelne abgeschlossene Kapitel veröffentlichen. Das Inhaltsverzeichnis mit kleinen Erläuterungen und Links zu bereits freigegebenen Kapiteln steht bereits im Netz. Durch Anklicken des Deckblattes „Ich habe gelebt“ gelangst Du zum Inhaltsverzeichnis.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/09/24/22-sept-2014-fortschrittsbericht-zu-meine-biographie/

Sep 13 2014

24 Stunden in meinem Leben: Heinz Rehlen – Mein Note- und Facebook

Es gibt manchmal Tage, da passiert nichts oder nicht weltbewegendes. Dies war am Donnerstag/Freitag 11./12. September  ganz anders

Freitag, 12. Sept. 09:55: Heinz Rehlen und die Fa. Digitec

Ich war auf dem Weg zur Firma Digitec in der Markthalle, weil ich vom Vertrag über meinen kürzlich gekauften HP-Notebook zurücktreten wollte. Mit der Strassenbahn, in Basel nennen wir dieses Vehikel „Tram“,  fuhr ich zur Heuwaage, spazierte durch das dortige Parkhaus, als mein Handy unverhofft klingelte: Heinz Rehlen aus München war am Apparat und lud mich ein nach München zum Oktoberfest, um die früheren alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Tief gerührt hat mich sein Vorschlag. Dieses Jahr wird es nicht mehr klappen, denn mein Programm bis zu meinem Abflug Mitte Oktober ist zu dicht gedrängt mit Terminen, aber es ist vorgemerkt fürs nächste Jahr.

Dann ging es zum eigentlichen Ziel des heutigen Vormittags. Nach endlosen Problemen mit dem am 18. August gekauften HP-Notebook, wollte ich von diesem Vertrag zurücktreten. Schriftlich habe ich dies Digitec bereits mitgeteilt. Das Drama begann schon enige Tage nach dem Kauf. Ich musste ihn wieder zurückbringen, weil u.a. die USB-Anschlüsse für meine externen Festplatten nicht funktionierten. Man versprach mir ein neues Ersatzgerät. Obwohl ich mehrmals nachfragte und im Geschäft vorbeiging, erhielt ich keinen Ersatz. Mein Geduld war nun zu Ende. Ich entschloss mich, von diesem Vertrag zurückzutreten, was Digitec problemlos akzeptierte. Ich musste nicht streiten und wurde bestens beraten!

[notice]Ein paar Erläuterungen für Profis: Die Probleme begannen damit, dass ich nach dem Partitionieren der Magnetplatte in eine C-Systemplatte fürs Betriebssystem und eine D-Datenplatte für die Daten auf einmal sog. dynamische Files vorfand! Dies wäre ja nicht so schlimm gewesen, aber der Acronys System-Backup funktionierte nicht mehr. Das nächste Problem war schwerwiegender Natur: Der HP-Notebook erkannte die externen USB-Magnetplatten mit /oder ohne Stromversorgung nicht. Und zu allerletzt schloss mich ein interaktives HP-Systemprogramm zur Verwaltung von Passworten und System-Parametern  von der Nutzung der Magnetplatte aus, weil sich dieses Programm an keiner Stelle abbrechen liess. Deshalb brachte ich bereits nach wenigen Tagen das Notebook ins Geschäft zurück.[/notice]

… und weiter spaziere ich durch die Innenstadt

Wie bei mir üblich, spazierte ich weiter durch die Stadt. Von einem Geschäft ins andere. Von der Buchandlung, via Parfümerie und Kleidergeschäft zum nächsten Computer-Shop. Ich wollte mich orientieren, welcher Notebook nun in Frage käme. Im Interdiscount beim Marktplatrz kam ich zufällig mit einem Podukt-Manager der Computerfirma Acer ins Gespräch. Er erläuterte mir die neuesten Technologien und meinte: „Das beste für mich sei ein genügend starker Notebook mit 12 GB Hauptspeicher, sowie einem SSD-Disc für die System-Partition und ein Magnet-Platte für meine Daten. Diese Kombination sei im Moment noch sehr teuer, aber in 1 Jahr bestimmt zu vernünftigem Preis erhältlich.“

Diese Information hat mir viel geholfen. Ich entschloss mich, den Kauf eines neuen Notebooks zu verschieben, und mich noch 1 Jahr mit dem halb-defekten Toshiba- und dem billigen Packard-Notebook zufrieden zu geben, Auf dem Nachhauseweg habe ich dem netten Verkäufer des Arbeitslosen-Magazins „Surprise“ Fr. 2.– in die Hand gedrückt, mit den Worten: „Ich hatte heute einen guten Tag!“

Neu-Anmeldung bei Facebook

Nachdem ich am 5. Sept. ohne Begründung von Facebook ausgesperrt und alle meine Beiträge und Fotos gelöscht wurden, habe ich mich wieder mit neuem Namen „Maxi Lehmann“ angemeldet. Ich benötige einfach den FB-Anschluss, um meine Rad-Ausfahrten in Thailand mit meinen dortigen Freunden koordinieren zu können. Zudem pflege ich darüber meine Kontakte zu vielen Freunden im In- und Ausland..

Nun suche ich wieder meine Freunde und Kontakte in Facebook zusammen. Niemand in meinem Freundeskreis konnte verstehen, was da passiert ist, und noch weniger, dass FB jemanden löschen kann, ohne dies zu begründen!  Grundsätzlich sollte einem dies nicht überraschen. Jeder FB-Nutzer nutzt einen Gratis-Service und hat keine Handhabe, wenn FB jemanden löscht. Ich habe einen Verdacht über den möglichen Verursacher, den ich aber nicht beweisen kann. Das Stichwort „K32 und Solaris“ sollte genügen.

Einzahlungen für die nächsten 6 Monate

in 4 Wochen werde ich wieder 9’000 km weit weg sein. Mit den heutigen Technologien ist man aber nicht mehr ab der Welt. Internet macht fast alles möglich. Radio, Fernsehen, Telefonieren. Nicht nur theoretisch sondern auch praktisch könnte ich dort sogar meine Einzahlungen tätigen. In der Beziehung bin ich ein wenig altmodisch. „Gemacht ist gemacht“. So habe ich alle meine Zahlungen wie Mietzins, Versicherung etc bis Ende März 2015 via e-Banking erfasst und in Auftrag gegeben. Gleichzeitig habe ich auch Geld auf mein Konto bei der thailändischen Kasikornbank transferiert. So erspare ich mir die Transferkosten beim Geldabheben am Bancomat von je etwa Fr. 10.–

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/09/13/24-stunden-in-meinem-leben-heinz-rehlen-mein-note-und-facebook/

Aug 27 2014

27. Aug. 2014: Jahres-Check beim Arzt ==> alles ok

Mein Haus- und Sportsarzt Dr. D. Frei hat mir nach dem jährlichen Gesundheitscheck meine Lebenslizenz um 2 Jahre verlängert. Es seien alle Werte im optimalen Bereich und fast Deckungsgleich zu den letzten Jahren: Collesterin, Zucker, Herz-EKG, sogar der D-Vitamin-Wert, PSA (0.02), Blut-Werte etc  Mit dem heutigen Test kann ich nach 5 Jahren meinen Prostata-Krebs als geheilt ansehen.

Einzig beim Blutdruck muss ich aufpassen. Er ist mit 155/95 mm Hg etwas hoch. Ich soll ihn verfolgen. Er ist reduzierbar, wenn ich mein Körpergewicht reduziere! Wie? Weniger Kohlehydrate und nicht zu spät essen!

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/08/27/27-aug-2014-jahres-check-beim-arzt-alles-ok/

Aug 01 2014

Alt, älter, noch älter – Ein Loblied auf das Alter

alter_mannAls Kind lebt man nur in der Gegenwart und träumt von der Zukunft. Nennenswerte Vergangenheit hat man noch keine. Es ist ja nicht weltbewegend „Weisst Du noch vor 5 Jahren im Kindergarten?

Jahre später ändert dies, ohne dass man etwas davon merkt. Man erzählt Geschichten und Erlebnisse aus dem Militärdienst vor 20 Jahren. Ein typisches Zeichen, dass man älter wird! Man erschrickt bei den ersten Klassentreffs, dass es bereits 30 oder 40 Jahre her sind. seit man die gemeinsame Schulbank gedrückt hat. Oft ist man später überrascht, wenn die eigenen Kinder ausziehen und sich eine eigene Wohnung nehmen

Ich bin bereits ein Oldie, denn vor wenigen Tagen chattete ich mit einer ehemaligen Freundin Heidi: „… weisst Du noch, es müssen 50 Jahre gewesen sein, als ich Dich mit dem Fiat 1100 meines Vater abholte ….

  • Meine Schwester Christina wurde vor 69 Jahren geboren (6. Dez. 1945)
  • Vor genau 60 Jahren verliess ich die Primarschule und wechselte ins Gymnasium (1954)
  • Vor genau 50 Jahren verunglückte mein Vater in England bei einem Auto-Unfall tödlich (4. August 1964)
  • Vor genau 50 Jahren wurde ich zum Offizier der Flieger und Flab Truppen befördert (Nov. 1964)
  • Vor 44 Jahren begann meine EDV-Karriere bei Sperry Univac (Mai. 1970)
  • Vor 41 Jahren haben Doris und ich zivil geheiratet (27. Juni 1973)
  • Vor 14 Jahren wurde ich pensioniert (31. Dez. 2000)
  • Vor 10 Jahren ging ich mit meiner letzten Ehefrau Evelyne erstmals aus (14. Juni 2004), vor 7 Jahren dann bereits Scheidung (11. Juli 2007)

Jetzt verstehe ich auch, dass ältere Leute reifer sind, weil sie schon so viel erlebt und überlebt haben. Die Jungen leben immer noch im 7. Himmel.

 

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/08/01/alt-aelter-noch-aelter-ein-loblied-auf-das-alter/

Jul 30 2014

Mein Tagesablauf im und rund um den Wohnwagen

Für die nächsten Tage ist wechselhaftes Wetter, Sonne bis zu starkem Regen angesagt. In solchen Momenten habe ich immer Zeit, etwas in meinem Blog zu schreiben. Zu einem Thema werde ich immer wieder angefragt:

Was machst Du den ganzen Tag. Wird es Dir nie langweilig in Deinem Wohnwagen?

Ich kann es kurz fassen. Langweilig wird es mir nie. Ich habe immer etwas zu tun. Auch bei Regen.

Solaris: Meine Kaffeemaschine im WohnwagenTagwache und Frühstück

Am Morgen gegen 06:30 wache ich meistens auf, weil die Sonne durch ein Schlafzimmer-Fenster scheint, oder Regentropfen aufs Dach klopfen. Als erstes stelle ich den Fernseher ein, um das Neueste zu erfahren. Dann gibt es den ersten  Kaffee aus der Espresso-Maschine.  Ein Aufsteller, der meine Lebensgeister aktiviert, aber auch meinen Darm. Also los in die Waschanlage ohne auf weitere Details einzugehen.

Dann gibt es das Frühstück mit 2 Spiegeleiern und Konfi-Broten. Das Maisbrot habe ich vom Bäcker auf dem Platz, und die Aprikosen-Konfitüre vor 1 Monat selber eingekocht.. Früher habe ich noch Corn Flakes und Früchte-Yoghurt gegessen, dieses aber ersatzlos gestrichen, als ich feststellte, welch Unmengen an Zucker diese Kalorienbomber enthielten.

Sport oder Schreiben an meiner Biografie oder an meinem Sommer-Tagebuch

Nach dem Lüften der Bettwäsche, dem Giessen meiner Hängepflanzen geht es entweder auf eine 2-3-stündige Ausfahrt mit dem Rad, oder ich arbeite an meiner Biografie. Am Morgen ist mein Erinnerungsvermögen noch akzeptabel und mein Kopf am kreativsten. Ich finde fast automatisch meine besten Formulierungen.

Beinahe hätte ich die Hausarbeit vergessen. Was würden auch die echten Hausfrauen denken? Von Zeit zu Zeit kommt mein Staubsauger zum Einsatz, dann wird abgestaubt und alle 2 Wochen die Bettwäsche ausgewechselt.

Relaxen am Nachmittag

Ueblicherweise lege ich mich ab dem Mittag mit einem Buch resp. meinem Kindle-eBook-Reader unter meinen Olivenbaum, um zu lesen. Hier in Istrien lese ich viel. Es sind Thriller, aber auch ernsthafte Literatur wie Memoiren und Geschichtsbücher. Hier habe ich Zeit, Geduld und Muse. Niemand und nichts stört mich, ganz im Gegensatz zu der Zeit zu Hause in Binningen. Dort habe ich immer etwas anderes zu tun.

Das Lesen ermüdet aber auch. So schlafe ich zwischen den einzelnen Seiten und Abschnitten mehrmals ein und geniesse meine Träume unter dem berühmten Olivenbaum. Manchmal erwache ich mit einer unerwarteten Erinnerung aus meinem Unterbewusstsein für meine Biografie oder eine Möwe hat mich von weit oben getroffen.

Wenn ich Lust habe, dann gehe ich um 3 Uhr zu Inge und Fredi zum Kaffee Nespresso und Kuchen. Inges selbst gebackene Kuchen sind berühmt, auch wenn sie zur Not und ausnahmsweise zum Aldi ausweichen muss. Dann plaudern wir um Gott und die Welt. Kürzlich haben die beiden von ihrem Staubsauger-Roboter geschwärmt und mich derart überzeugt, dass ich einen nach Rückkehr in die Schweiz anschaffen werde. Er wird bald in meiner Wohnung herumsumsen und allen Staub, auch den unter meinem Bett, aufsaugen. Ueber meine Erfahrungen werde ich hier berichten.

Nachtessen, Zusammensitzen und Fernsehen

Zu Hause oder auswärts essen ist einer meiner letzten Entscheidungen am Tag. Wenn ich mir eine Freude bereiten will, dann gehe ich in Begleitung ins „Malo Selo“ zum Trüffel essen, oder früher ins „Dvi Murve“ zu einem feinen Beefsteak à la Maison mit Pilzen. Leider ist dieses tolle Restaurant wegen Streit unter Geschwistern seit Anfang 2014 geschlossen. Jeweilen am Samstag gehe ich mit Inge und Fredi ins „Steakhaus Galeria“ in Tar. In der Galeria gibt es das beste Salat-Buffet und die besten Pommes-Frites. Dort treffen wir Matjaz und ida Medwed aus Ljubljana. Unter der Woche koche ich selber oder mache meinen Diät-Tag.

An schönen warmen Abenden setze ich mich gerne zu einem meiner Nachbarn, wo wir plaudern, die nächsten Velo-Touren besprechen oder nur ganz simpel Eierlikör trinken. Hilde und Bärbel sind für den Nachschub besorgt.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/07/30/mein-tagesablauf-im-und-rund-um-den-wohnwagen/

Apr 16 2014

16. April 2014: Kurz vor Solaris – Mein Indien-Bericht – Meine Autobiografie

Deckblatt meiner Autobiografie

Deckblatt meiner Autobiografie

Ich bin weder ein Star noch ein Sohn reicher Eltern, habe aber trotzdem 3 Wohnsitze und viele Freunde verteilt über die ganze Welt! Ich verbringe mein Leben dort, wo es sich schön leben lässt. Ich bin ein Glücksmensch!

Seit  4 Wochen bin ich wieder zu Hause in der Schweiz, aber in wenigen Tagen geht meine Weltreise bereits wieder weiter nach Istrien und anfang Mai kurz in die Toskana zur jährlichen Radrennwoche in Follonica. Abgesehen von 1 Woche im Juni, in der ich kurz nach Hause fahren werde, um meine Post zu erledigen, werde ich bis Anfang August in meinem Herrensitz auf Solaris residieren..

In den 4 Wochen hier in Binningen war ich nicht untätig. Es galt u.a. meine jährliche Erkältung auszukurieren, die jährliche Steuererklärung auszufüllen, meine hiesigen Freunde zu treffen, meinen Indien-Bericht zu beenden, die Fotos von der Basler Fasnacht zu optimieren und in einem Foto-Beitrag zusammenzufassen

Mein Indien-Bericht

Endlich ist er geboren. Es war aufwendiger als erwartet, die Tages-Berichte zu schreiben, denn ich habe enorm viel erlebt. Mehr Zeit als erwartet, brauchte auch die Optimierung und Auswahl der vielen einmaligen Fotos. Der Bericht ist lesens- und sehenswert, obwohl er 80 Seiten lang wurde. Gegen 120 grossformatige Fotos dokumentieren meine Erlebnisse.

Den Bericht findet ihr durch Anklicken auf:  „Namastee Rajasthan (Indien)“

Klassentreffen Primarschule 1950-54

60 Jahre nach unserem „Primely-„Abschluss im St-Johann-Schulhaus trafen sich 22 der ursprünglich 46 Schüler zu unserer ersten Klassenzusammenkunft. Einige von uns sind leider bereits verstorben, andere weilten in den Ferien oder waren unabkömmlich.

Die meisten von uns kannten sich höchstens noch vom Namen, aber niemals vom Aussehen. Jeder war 70 Jahre alt, aber alle sahen anständig und recht gesund sprich schlank aus. Ich erinnerte mich noch gut an die beiden grössten Lausbuben in unserer Klasse. beide haben einen währschaften Beruf ergriffen. Einer war für die Schweiz im diplomatischen Dienst. ( ==> Bericht „Meine Zeit in der Primarschule St. Johann)

Basler Fasnacht

Am Sonntag-Abend, 9. März kam ich von Thailand kommend in Basel an und ein paar Stunden später am Montag-Morgen früh stand ich bereits am Spalebärg bereit für den „Morgestraich“. Punkt 4 Uhr früh werden alle Lichter gelöscht und dann beginnen die Trommler und Pfeiffer mit dem Marsch „Morgestraich“. Ein einmaliges Feeling!

Wer erinnert sich nicht daran, dass ich zu meiner Indien-Reise einen Tag zu früh am Flughafen Bangkok ankam. Hier in Basel war ich zwar nicht 1 Tag zu früh, aber dennoch 1½-Stunden zu früh, denn meine Uhr habe ich von Thailand kommend falsch umgestellt. Ich war schon überrascht und zweifelte an mir, als ich um 02:30 Uhr alleine in der menschenleeren Innenstadt von Basel stand. Erst im Schaufenster eines Uhrengeschäfts entdeckte ich meinen Irrtum.

Meinen Fotobericht der Basler Fasnacht aus Sicht eines Basler Weltenbummlers findet ihr unter Basler Fasnacht Morgestraich und Basler Fasnacht Cortège

„Ich habe gelebt“ – Meine Autobiografie

Habt Ihr selber schon realisiert, wie viele einmalige Erlebnisse. Erinnerungen, Rein- und Glücksfälle, Hochs und Tiefs Ihr in Euerem bisherigen Leben erlebt habt?  Jeder von Euch kennt doch die Situation an einer Party oder am Stammtisch, wenn jederman versucht einander mit lustigen oder auch dramatischen Erlebnissen zu übertreffen.

Ich bin zwar kein Super- noch Filmstar, aber ein Rentner, der tagtäglich immer Neues erlebt. So habe ich mich bereits vor ein paar Jahren entschlossen, eine Autobiografie über mein einmaliges Leben mit den vielen Hochs aber auch Tiefs zu schreiben. Meine Enkel sollen einmal nachlesen können, was ihr Papapa alles erlebt hat.

Mich hat immer interessiert, wie meine Eltern lebten. Wie sie ihr Leben gestalteten. Wie ihre Jugend verlief und wie sie die „moderne“ Zeit erlebten. Wie sie sich ihre intimen Wünsche auch ohne Pille erfüllten? Oder vielleicht hatten sie dieses Bedürfnis gar nicht?  Leider habe ich dies nie erfahren, weil ich zu spät daran dachte, sie zu fragen.

Dies will ich in meinem Falle ändern. In den vergangenen Wochen habe ich wiederum unzählige Stunden dafür aufgewendet und einiges mit meiner Schwester besprochen. Es war wiederum beeindruckend, wieviele Erinnerungen aus der Tiefe meiner Seele wieder aufgetaucht sind, oft nachts kurz vor dem Einschlafen. Es soll ein spannendes Buch werden. Nichts wird fehlen, weder „Sex and Crime“, noch ….. denn „Ich habe gelebt!

Auf gehts in meine Sommerresidenz „Solaris“

In einer Woche, am Donnerstag, 24. April geht es ab in den Süden. Ich habe vom letzte Jahr gelernt, sich ja nicht an einem der italienischen Feiertage auf die italienischen Autobahnen zu wagen. Die Autostradi sind dann total überfüllt. Die Familie fährt aus und der Mann überlässt seiner Bella das Steuer.

Apropos Solaris: Meine „Camping Solaris Story“ habe ich überarbeitet und aktualisiert. In meinem Gepäck findet sich eine neue Trumatic-Klima-Anlage für den Wohnwagen, sowie Sonnenbräu-Bier von meiner Schwester.

Ich verabschiede mich nun und freue mich auf jedes Wiedersehen unter meinem Olivenbaum

Ganz liebe Grüsse

Euer Max

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/04/16/16-april-2014-kurz-vor-solaris-mein-indien-bericht-meine-autobiografie/

Mrz 14 2014

14. März 2014: Treffen meines Primeli-Jahrganges 1950-54

Primarschule Jahregang 1950-54

Reihe oben: Werner Kaufmann, Bruno Bossard, Werner Hänni, Markus Holliger, Giorgio Bevilacqua, Roy Völlm, Robert Schüpbach, Christian Dorner
Reihe mitte: Gerhard Saubermann, H.R. Müller, H.J. Nänni, Max Lehmann, Hans Mägli, Peter Blank, Mario Donelli
Reihe unten: Edi Matter, Heinz Schmid, Walter Wittwer, Sammy Plüss, René Bühler, Peter Heitz

60 Jahre nach unserem Primeli-Abschluss im St-Johanns-Schulhaus beim Lehrer Hans Säuberli trafen sich 22 der ursprünglich 46 Schüler im Rest. Weiher im Augarten bei Rheinfelden. Einige von uns sind leider bereits verstorben, andere weilten in den Ferien oder waren unabkömmlich. Die gute Seele unseres Klassentreffens war Sammy Plüss. Unermüdlich hat er nach unseren Adressen gesucht; Schulleitungen, Zivilstandämter, Kontrollbüros und Gemeindem hat er angeschrieben.

Bei wunderbarstem blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen trafen wir uns um 11 Uhr vor dem Restaurant zu einem feinen Apero. (Wer hat den wohl bezahlt? Der Sammy?) Die meisten kannten sich höchstens noch vom Namen her, aber niemals vom Aussehen. Jeder von uns war 70 Jahre alt. Ich erinnerte mich, dass der Sammy Plüss und der Walter Wittwer zu den grössten Lausbuben gehörten! Beide haben ihr Leben gemeistert und und währschafte Berufe ergriffen.


Bericht über unseren Treff und Lebensläufe in Kurzform

Ueber nachstehenden Link wirst Du weitergeleitet zum Bericht über unseren Treff vom 14. März 2014 und zu den Lebensläufen von uns Mitschülern in Kurzform.

» Primarschule des Jahrgangs 1950-54 «

( http://www.maxlehmann.ch/memoiren/memoiren-051-primarschule.htm )

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/03/14/14-maerz-2014-treffen-meines-primeli-jahrganges-1950-54/

Okt 19 2013

18. Okt. 2013: Ich erhielt eine kostenpflichtige Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung

Dies war eine Bombe! Ich war bereits in Hua-Hin, als am 18. Oktober mich nachfolgendes Mail von „Philipp Caretta, Geschäftsführer der Fa. EQ Images AG in Zürich“  wegen illegaler Verwendung eines Fotos mit angehängter Rechnung über Fr. 291.60 und Screen-Copy ganz gewaltig aufschreckte.

 

Sehr geehrter Herr Lehmann
Sie haben auf www.maxlehmann.ch ein Bild von uns unautorisiert und ohne Bildnachweis verwendet. Normalerweise geben wir solche Fälle direkt an eine Anwaltskanzlei weiter. Da Sie einen Blog betreiben, möchte ich Ihnen jedoch die Anwaltskosten ersparen. Es spielt für uns keine Rolle, ob Sie Ihre Webseite kommerziell oder nicht-kommerziell betreiben. Fakt ist, unsere Bilder müssen bei uns bezogen sowie gekauft werden. Ich bitte Sie, die angehängte Rechnung ohne wenn und aber innert der angegebenen Frist zu begleichen, andernfalls übergeben wir den Fall an unsere Anwälte.

Freundliche Grüsse

Philipp Caretta

 

EQ Images AG

Philipp Caretta            

Geschäftsführer              

Grubenstrasse 45             

8045 Zürich    

T: +41 44 801 99 07

M: +41 78 601 90 21

F: +41 44 801 99 01                

www.eqimages.ch

 

Rechnung der Fa. EQ Images Ag in Zürich

Rechnung der Fa. EQ Images Ag in Zürich

Sreen-Copy meiner "Urheberverletzung"

Sreen-Copy meiner „Urheberverletzung“

Unter Urheberrechtsverletzung versteht man das illegale Kopieren geschützter Werke wie Software, Bilder, Musik, Bücher etc. Man nennt dies auch Raub- oder Schwarzkopieren.

In der Tat habe ich schon öfters Bilder aus dem Internet (Google, Facebook etc) für meine beiden Sommer- und Thailand-Blogs verwendet. Sofern ich in den EXIF- oder IPTC-Metadaten einen Eigentümer- und/oder ein Copyright -Hinweis gefunden habe, habe ich um eine Verwendungs-Erlaubnis nachgefragt. Ohne solche Hinweise war dies unmöglich. Ich ging davon aus, dass ich diese Bilder verwenden dürfe. Aber weit gefehlt, wie das Beispiel zeigte

Tatsache ist: Alle Inhalte im Internet sind grundsätzlich urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht öffentlich verbreitet werden. Das gilt für Musik, die zwar frei aus dem Web kopiert, aber nur im privaten Kreis ab­gespielt und weitergegeben werden darf, ebenso wie für Fotos: Als Desktop-Hintergrund, Schlafzimmerposter oder Illustra­tion in einer E-Mail an Freunde darf man jedes Bild verwenden. Auf einer öffentlich zugänglichen Homepage aber eben nicht. Dies gilt für alle Arten Bilder, auch wenn sie nicht entsprechend angeschrieben sind. Sogar für meine eigene. Das Schlimme ist es, dass sich im Internet mancherlei Leute tummeln, die diese Grauzone vorsätzlich ausnützen und missbrauchen.

Ich habe mich in der Zwischenzeit vom Schreck erholt und Herrn Caretta folgende Antwort zugeschickt:

 

Sehr geehrter Herr Caretta
Um es vorwegzunehmen, ich werde Ihre Rechnung begleichen, um mir unnötige Zusatzkosten durch Anwälte und sogar Gerichte zu ersparen. Meine Zahlung ist kein Schuldeingeständnis.Ich möchte Ihnen die beiden nachstehenden Punkte zum Nachdenken geben, denn Ihre Forderung steht auf wackligen Füssen:

  • Ihr „Bild“ habe ich irgendwo aus dem Internet kopiert, aber bestimmt nicht aus Ihrer bestens gesicherten Bilddatenbank. Da fehlen meine Sachkenntnisse. Dies wäre schlicht und einfach Diebstahl gewesen!
  • In den EXIF- und IPTC-Informationen zu diesem Bildes fehlt jedwelcher Hinweis zu einem Eigentümer/Fotografen und einem Copyright. Daher war eine Nutzungs-Rückfrage oder ein Bildnachweis meinerseits unmöglich. Ihr Bild muss von Dritter-Seite bereits entwendet, manipuliert und/oder benutzt worden sein.

Ich habe in der Zwischenzeit Ihr Bild aus meinem Posting entfernt, um mir weiteren unnötigen Aerger zu ersparen, und werde es durch einen entsprechenden Hinweis ersetzen .

Max Lehmann

Regelungen, Folgerungen und Lehre

Sobald ich ein Bild aus einem anderen Blog im Internet herunterlade, werde ich eine Nutzungsanfrage stellen und diese auch als Dokument aufbewahren. Auf diese Weise kann ich mich gegen unsinnige Forderungen schützen.

Bildagenturen

Kompliziert wird die Sache durch die für Laien missverständliche Kategorisierung von Bildern durch Bildagenturen in lizenzpflichtige (royalty-managed) und lizenzfreie (royalty-free) Fotos. Letztere sind nämlich nicht kostenlos, sondern im Gegenteil teurer als lizenzpflichtige. ­Lizenzfrei bedeutet nämlich nur, dass die Bilder unbeschränkt und für jede Art der Publikation genutzt werden dürfen, während lizenzpflichtige für eine einmalige, zeitlich beschränkte Nutzung (etwa auf einer Homepage) erworben werden.

Trotzdem müssen Webdesigner nicht auf fremde Bilder auf ihren Homepages verzichten. Neben teuren Bildagenturen wie Getty Images, die sich an profes­sionel­le Kunden wenden, gibt es viele andere, die für einen Bruchteil der Agenturhonorare hochwertige Bilder und Lizenzen verkaufen. Bei Fotolia oder iStockphoto – um nur die grössten Anbieter zu nennen – zahlt man für ein Bild für die Homepage ab einem Euro respektive Dollar.

Daneben findet man im Internet auch Fotoportale und Communitys, die Bilder gratis zur Verfügung stellen. Meist sind es Aufnahmen von Amateur- und Hobby­fotografen, die deshalb aber nicht schlecht sein müssen. Pixelio etwa bietet über 250’000 freie Bilder an, die englische Stock.xchng sogar fast 400’000. Voraus­setzung für die Nutzung ist lediglich eine Registrierung.

Auch wenn man diese Fotos ausdrücklich lizenzfrei und kostenlos nutzen darf, muss beim Bild oder zumindest im Impressum auf die Quelle verwiesen werden. Denn das Urheberrecht verbleibt immer beim Fotografen.
(Auszug aus der Zeitschrift: Webdesign: Die Sache mit dem Copyright – Beobachter)


Das Bild „Abmahnung“ habe ich von http://www.internetrecht-freising.de ohne Kostenfolge zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/10/19/18-okt-2013-ich-erhielt-eine-kostenpflichtige-abmahnung-wegen-urheberrechtsverletzung/

Sep 27 2013

Ein Tag mit e-M@x

Ich bin ein Weltenbürger, der mit 3 Wohnsitzen in der Schweiz, im Süden Europas und in Thailand zur privilegierten Bevölkerung gehört. Daneben existiere ich in 4 verschiedenen Formen:

  • Als Träumer, wenn ich tagsüber draussen unter einem Olivenbaum oder auch drinnen auf meiner Liege gemütlich vor mich hinträume und -schlafe
  • als internet- und computerverückter E-M@x, der problemlos tagelang ununtebrochen an seinen PC’s arbeiten kann, weil sein Haupt-Rechner durch einen Crash ausgestiegen ist und nun wieder in Betrieb genommen werden soll. Der sich aber auch oft in seine beiden Sommer- oder Thailand-Blogs vertieft und dort über seine unzähligen Erlebnisse berichtet.
  • als Bewegungs- und Sportverrückter, dem auch mit 70 Jahren noch 100-km-Ausfahrten mit dem Rad ein Vergnügen bereiten.
  • und als Geniesser und Lebemann, der nette Gesellschaft geniesst und sich in einer solchen Umgebung sehr wohl fühlt

Ich bin kein Morgenmensch. Ich habe meistens Mühe, früh aufzustehen. Noch mehr Mühe bereitet es mir, früh am Morgen volle Leistung zu bringen. Hingegen gehe ich selten vor 23 Uhr ins Bett. Meine grössten geistigen Leistungen erbringe ich etwa 2 Stunden nach dem Aufstehen. Dann bin ich kreativ, voller neuer Ideen, kann leicht formulieren, finde problemlos die richtigen Worte und Zusammenhänge. Der ideale Zeitpunkt fürs Schreiben in meinen Sommer- und Thailand-Blogs.

Einkaufen, Shopping

Zwischendurch unterbreche ich meine Arbeit, um Lebensmittel einzukaufen. Dazu fahre ich in den Migros oder den Aldi, aber auch in die Stadt.  Manchmal wird es ein teurer Ausflug, wenn ich mich überzeugt habe, dass ich dieses oder jenes brauche. So habe ich in den letzten Wochen meine 5 Jahre alte kompakte Digital-Kamera durch eine neue „Lumix DMX TZ41“ ersetzt, einen „CanonScan 9000F-Scanner“ sowie ein neues Tablet „Galaxy Tab3 7Zoll“  gekauft

Früher konnte ich nie in die Stadt gehen, ohne dass ich irgendwelche Kleider, Hemden oder T-Shirts gekauft hätte. Heute unterdrücke ich diese Sucht und lebe diese in Thailand aus.

Meine Hobbies

Cambodia(58kB)Seit jeher hatte ich immer viele Hobbies. Mir war es nie langweilig, Vor etwa 20 Jahren habe ich mit Briefmarkensammeln und mit Orgelspielen aufgehört. Damit habe ich mich von der Vergangenheit gelöst und mich neu orientiert. Bösrtige Zungen behaupten, ich hätte seither Frauen gesammelt. So ein Blödsinn! Ich habe nie Frauen in ein Album geklebt!

Viel Zeit beanspruchen der Unterhalt meiner Internet-Blogs und -Tagebücher, sowie die elektronische Aufbereitung meiner digitalen Fotos. Unzählige Stunden verbringe ich damit. Es ist mir ein grosses Anliegen, mein einmalig spannendes Leben zu dokumentieren und meine  Erlebnisse für andere zu Papier zu bringen. Viele meinen, ich sei ein Exhibitionist, der sein Leben derart offen legt. Mit dieser Meinung liegen sie nicht weit weg, denn mein Endziel ist eine Dokumentation über mein Leben: Meine Biografie „Ich habe gelebt!“

Mein Leben ist in der Tat spannend, nicht „einmalig“, aber bestimmt „einzigartig“. Ende 2013 bin ich bereits 13 Jahre pensioniert. Jeden Sommer lebe ich 3-4 Monate in Istrien. Nach 2 Winteraufenthalten im Wohnwagen in Spanien, verbringe ich nun bereits meinen 6. Winter in Thailand. Thailand ist meine Drehscheibe für eindrückliche Reisen im Fernen Osten. Neben vielen Fahrten in den Norden Thailands, besuchte ich Kambodscha, Laos, Malaysia, Hongkong, Vietnam und Burma.

Grosser Anteil an meiner Liebe zum Fernen Osten trägt Pat, meine Freundin in Thailand. Sie hat mir mit ihren Schulfreunden und Freundinnen das herrliche „Land des Lächelns“ näher gebracht. Ein bis zweimal pro Woche jeweilen um 12 Uhr Mittags telefoniere ich über Skype mit Pat in Thailand. Ich bin ansonsten kein grosser Telefonierer, aber diese Kontakte mit Pat sind mir wichtig.

Zu meinen weiteren Vergnügen gehören die Photo-Expeditionen. Sei dies Alleine oder mit meinen Foto-Partner Peter. Seit unserer Jugendzeit kreuzen sich unsere Wege. Er brachte mich zur Fotografie und war immer mein Vorbild und Ansporn. Wenn ich meine Fotos bewerte und entscheiden muss, welche der unzähligen Fotos ich veröffentliche, müssen sie den vermeintlichen Anforderungen von Peter genügen.

Mit Peter geht es irgendwo in Basel auf die Pirsch. Zum Bahnhof mit seinen faszinierenden Geleiseanlagen, zum Rheinhafen und den dortigen Container-Anlagen, zu futuristischen Gebäuden in und um Basel, oder zu meinem Lieblings-Thema: „Basel bei Nacht“

Wenn das Wetter mitspielt, dann bin ich 2x die Woche mit dem Rennrad oder Mountainbike unterwegs. meistens mit meinem Freund Renato, oder auf einer Ausfahrt des Radrennclub Basel (http://www.radrennclubbasel.ch) oder des Senioren-Rennclubs CPC (Club des Pedaleurs de Charme). Wenn ich alleine bin, dann fahre ich um die 50 km, in Gruppen bis gegen 130 km. In den letzten beiden Jahren legte ich je 6’500 km zurück.

Tennis gehörte bis vor 1 Jahr auch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Seit meinem fürchterlichen Sturz mit dem Mountainbike im Februar 2013 in Thailand, ist mein rechter Arm immer noch etwas beeinträchtigt. Ich kann die für den Aufschlag notwendige Schwingbewegung über meinem Kopf noch nicht durchziehen.

Freunde

Vergangene Woche am Donnerstag, 19. Sept. war ich bei Katalin und Frans zu einem feinen Abendessen eingeladen. Katalin kocht wunderbar! Ich lernte die beiden in Hua-Hin (Thailand) kennen, als sie auf mich zukamen, weil sie sich auf meiner Homepage verirrten. Die Treffen mit ihnen in Basel aber auch in Hua-Hin sind immer kurzweilig. Ich glaube, wir verstehen uns gut. Diesen Abend gaben sie mir weitere Tips zur Rajasthan-Indien-Reise, die ich für den kommenden Januar gebucht habe. Im kommenden Jahr, also im Herbst 2014, wollen wir zusammen 1-2 Wochen in den Norden Thailands reisen, mit Pat als Reiseführerin.

Durch meine vielen Reisereien habe ich viele neue Freunde/Bekannte der unterschiedlichsten Nationalitäten gewonnen. In Istrien mehrheitlich Oesterreicher, Deutsche, Italiener undf Slowenen, und in Thailand neben ein paar Einheimischen vorallem englisch sprechende Freunde aus den Ländern GB, USA, Australien, Kanada, Holland und der Schweiz

Aber auch in Basel und der Schweiz sind ein paar Freunde übrig geblieben, obwohl ich doch den grössten Teil meiner Zeit abwesend bin. Hervorheben möchte ich meine Schwester Christina, Monica und Renato. Auf die drei kann ich mich heute und auch in der Zukunft verlassen. Renato hält die Stellung in Basel, wenn ich wieder mal ausser Landes bin. Während der Wintermonate amtet er als mein „Privatsekretär“ und bearbertet meine zu ihm nach Hause umgeleitete Post.

Hausarbeit

Ich darf stolz von mir behaupten, dass ich ein guter Hausmann bin. Es ist sauber in meiner Wohnung und stinken tut es auch nicht. Meine Bett-Wäsche und Frottee-Tücher habe ich  mit gleichmässigen Kanten aufgeschichtet wie eine stolze Hausfrau.

Alle 2 Wochen kommt Frau Schürer aus dem Elsass und bringt meine Wohnung auf Vordermann. Sie ist meine goldene Seele sprich Putzfrau. Wenn sie dann nach 2 Stunden wieder geht, riecht es wunderbar nach Sauberkeit und Putzmittel

Es gibt zwar einen Waschplan im Hause, aber alle paar Tage ist die Waschküche mit der Waschmaschine und dem Tumbler frei verfügbar und unbenutzt. Bei meinem kleinen Haushalt genügen 4-5 Maschinen-Füllungen alle 1-2 Wochen

Für meine Sportwäsche vom Rennrad oder nach dem Tennis habe ich im Badezimmer eine kleine vollautomatische Waschmaschine stehen. In 30 Minuten bei 40°C ist das verschmutzte Leibchen samt Rennhose schnell gewaschen. Bisher hatte ich noch nie Probleme, bis auf letzte Woche, als ich eine veritable Ueberschwemmung produzierte. Das Wasser lief aus der vorderen Not-Wasseröffnung hinaus und setzte mein Badezimmer 1-2 cm unter Wasser.

Kochen und Essen gehört eigentlich nicht zur Hausarbeit. Es gehört eher zu meinem Hobby. Seit ich vor Jahren einige Kochkurse über „Chinesische Küche“ besucht hatte und mir Pat in Thailand ein paar  thailändische Spezialitäten beibrachte, koche ich auch gerne zu Hause. Aber noch lieber gehe ich mit Freunden Essen in ein feines Restaurant in Basel, Weil, Zürich oder Thailand.

Meine Freunde rund um den Tisch: Rolf, Karli, Renato und Max

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/27/ein-tag-mit-e-mx/

Sep 01 2013

Zeitungen, meine Nabelschnur in die Heimat und nach Europa

zeitungenUngefähr 9 Monate im Jahr halte ich mich im Ausland auf. Im Winter 5 Monate im Fernen Osten und im Sommer 3½ Monate in Istrien. Noch vor 5 Jahren war das grosse Problem meines Aufenthaltes in Thailand, dass ich während 5 Monaten von jedwelcher Information aus meiner Heimat abgeschnitten war. Ich kam zurück und stellte zum Beispiel fest, dass sich die Schweizer Regierung verändert hatte.

Seither verfüge ich aber über einen festen Internet-Anschluss sowohl in Thailand als auch in Istrien ab Campingplatz. So habe ich Zugriff auf die deutschsprachigen Fernsehsender, als auch auf eine grosse Reihe von Zeitungen, die ich gerne ab meinem Notebook und Smartphone lese. Sie geben mir die Basis für meine oft kritischen Kommentare zum Geschehen in- und ausserhalb der Schweiz

  • Die „Neue Zürcher Zeitung (NZZ)“ ist eine wirtschafts-nahe Zeitung mit sachlich fundierten Themen und Informationen aus aller Welt. In dieser Zeitung gibt es wenige Sensations-Meldungen zu lesen, dafür umsomehr sachliche, politische und wirtschaftliche Informationen.
  • Selbstverständlich darf die „Basler Zeitung (BaZ)“ in meiner Sammlung nicht fehlen. Sie ist zwar seit ein paar Jahren nahe der populistischen SVP angesiedelt und arbeitet mit der Zürcher Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ zusammen, aber es gibt in Basel keine Alternative dazu. Sie orientiert mich sowohl über die Geschehnisse in meiner Heimatstadt als auch über die weltweiten Ereignisse. Auch die BaZ ist eine meinungsbildende Zeitung.
  • Ein totaler Gegensatz zu den beiden vorigen Titeln bildet der „Blick“ mit den grossen roten Buchstaben und den vielen Bildern. Es ist eine Mickey-Mouse Zeitung ohne eigene fundierte Meinung. Sie berichtet zum grössten Teil von Unglücken und Sensationen, früher sagte man dem „Unglücksfälle und Verbrechen„. Blick berichtet sowohl von der ermordeten Freundin XY aber auch von der Katze, die von der Feuerwehr gerettet werden musste; bis zur alten Frau, die ihre Ersparnisse verlor. Die Stärke vom Blick aus meiner Sicht liegt in der Sport-Berichterstattung und deckt dort meine Interessen ab.
  • Der beiden deutschen Magazine „SPIEGEL ONLINE“ und „FOCUS“ berichten über die Geschehnisse in Deutschland und der restlichen Welt. Für mich eine Fundgrube an Hintergrundinformationen
  • Die beiden deutschen Tageszeitschriften „Die Welt“ und „Die Zeit“ mag ich, weil sie aus 2 unterschiedlichen politischen Richtungen das Tagesgeschehen kommentieren.
  • Die Illustrierte „Stern“ lese ich gerne, weil sie etwas extreme Meinungen vertritt und damit zum Nachdenken anregt.

Es fällt Euch bestimmt auf, Oesterreich ist in der Liste meiner bevorzugten Zeitungen nicht vertreten. Ich muss gestehen, ich finde in diesem Land keine Zeitung, die über europäische oder globale Ereignisse objektiv informiert und auch eine durchdachte Meinung hat.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/01/zeitungen-meine-nabelschnur-in-die-heimat-und-nach-europa/

Aug 21 2013

Lady Diva – ein spezieller Genuss

„Bier her – Bier her“ tönte es durch meinen Kopf. Ich war durstig und entdeckte in meinem Kühlschrank ein paar Flaschen der einmalig schönen „Lady Diva“ Flaschen. Ein wunderbares Getränk der Sonnenbräu-Brauerei in Rebstein.

Wie kam ich zu diesem Getränk? Als ich anfangs August von Istrien zurück kam und im hiesigen ALDI einkaufte, entdeckte ich diese Flaschen! Ein Bier aus dem Hause Graf(-Lehmann). Ja, meine Schwester ist durch Heirat in eine Bierbrauer-Dynastie eine Graf geworden und Mutter dreier Töchter. Von der Jüngsten handelt die nachstehende Geschichte!

Ich darf es schon verraten. 2 dieser einmaligen Design-Flaschen habe ich geleert…. sie perlten und kühlten wie Prosecco

diva

Claudia Graf, Bierbrauerin

(Beitrag aus www.migrosmagazin.ch vom 7. Jan. 2013)

Nach fünf Wochen Maschinenstillstand im Januar 2013 hat die Rheintaler Spezialitätenbrauerei soeben wieder ihre Produktion aufgenommen. Entsprechend viel um die Ohren hat Sonnenbräu-Chefin Claudia Graf (27). Grund für die Zwangspause war die Sanierung der Abfüllerei. Zwei Millionen Franken haben die neue Flaschenwaschmaschine und die Abfüllanlage gekostet. Heute können in Rebstein SG 13’000 Flaschen pro Stunde abgefüllt werden, 5000 mehr als bisher, wie die Brauerin stolz erklärt. «Damit verfügen wir über die modernste Abfüllanlage der Schweiz, ein grosser Schritt zur Erhaltung unserer Eigenständigkeit.»

Bier ist nicht nur ein Durstlöscher

„Bier ist mehr als ein Durstlöscher…“ findet die junge Sonnenbräu-Chefin Claudia Graf

Eigenständig zu bleiben, den Platz zwischen den Grossen wie Schützengarten in St. Gallen oder Locher in Appenzell zu behaupten, so lautet das Mantra von Claudia Graf. Sie hat im April 2012 die Leitung der „Brauerei Sonnenbräu“ von ihrem Vater Arnold übernommen und setzt damit eine Tradition fort, die 1891 von ihrem Ur-Ur-Grossvater Eduard Graf, Landwirt, Gemeinderatsschreiber und Ammann von Rebstein, mit der Gasthausbrauerei Zur Sonne begründet worden war. Lange schien es, als wäre nach der vierten Generation Grafscher Brauer Schluss.

Während ihre beiden Schwestern Pflegeberufe ergriffen, machte Claudia Graf erst einmal eine Banklehre. Dass sie dann doch noch in den Familienbetrieb einstieg, habe ihre Eltern wohl am meisten überrascht, wie sie sagt. Praktika in diversen Schweizer Brauereien folgte die Ausbildung zur Braumeisterin und Getränkebetriebswirtin in München. «Spätestens dann ist der — nicht wirklich ernst gemeinte — familieninterne Ruf nach einem Bierbrauer-Schwiegersohn verstummt.»

Die 27-Jährige ist nicht nur die jüngste Geschäftsführerin einer Schweizer Brauerei, sondern auch die einzige Braumeisterin der Schweiz. Damit ist sie eine doppelte Exotin in einem Geschäft, das von Männern geprägt wird, auch als Konsumenten. Und hier sieht sie ihre Chance: Sozusagen als erste Tat hat sie mit Diva ein süssliches Wein-Bier-Mischgetränk entwickelt. Mit dem will Claudia Graf Frauen Bier und natürlich auch ihr weiteres Sortiment schmackhaft machen. Dieses besteht aus 19 Biersorten. Produziert wird die jährliche Produktion von 3,2 Millionen Litern von 45 Mitarbeiter.

Ursprünglich standen im Rheintal 34 lokale Brauereien, überlebt hat nur Sonnenbräu. Dass das so bleibt, darauf stösst Claudia Graf an — mit einem grossen Weizengold aus eigenem Sud notabene.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/08/21/lady-diva-ein-spezieller-genuss/

Mrz 29 2013

28. März 2013: Miranda ist nicht mehr unter uns – Mein Abschied

IVPE Fest am 22.11.2002Nach langer schwerer Krankheit (Speiseröhren-Krebs) konnte Miranda Felber am frühen Morgen des Gründonnerstag, 28. März 2013 einschlafen.

Vergangenen Sommer am 15. August 2012 habe ich Miranda anlässlich unseres IV-PE-Treffs am Rhein zum letzten Mal getroffen. Bereits war Ihr Schicksal absehbar, aber Miranda war immer noch aufgestellt und hatte Pläne. Sie wollte Ferien in  ihrer geliebten Toskana verbringen, was sie auch tat. Anschliessend ging es mit ihrer Gesundheit dramatisch bergab. Die letzten Monate müssen schrecklich gewesen sein. Ich hoffe, dass ich dies nie selber erleben muss.

Miranda war ein fröhlicher, aufgestellter Mensch. Sie war eine sehr gute Freundin von mir. Manche unvergesslichen Stunden haben wir zusammen verbracht. Sie war grösser als ich, trug gerne High-Heels, war genau 10 Jahre jünger als ich und feierte am 24. Dez. 2012 ihren 60 Geburtstag … und ich 1 Woche später meinen 70..

Mein nachstehender Brief zu Ihrem letzten Geburtstag wurde schlussendlich mein Abschiedsbrief. Ich schrieb darin auch über „Internals“, die für Nicht-Eingeweihte schwer verständlich sind, Miranda bestimmt lächeln und schmunzeln liess.

 


Liebe Miranda

Das angehängte Rundschreiben aus Thailand zum diesjährigen Jahreswechsel habe ich an alle meine Freunde geschickt. Auch zu Dir an Deine Novartis- und auch Privat-Mail-Adresse.  Von Roland habe ich nun erfahren, dass es Dir hundsmiserabel geht. Welcher Gegensatz! Aber trotzdem werden wir beide in den nächsten Tagen einen runden Geburtstag feiern …  130 Jahre M&M.

Aber schieben wir die Aktualität doch kurz auf die Seite. Ich glaube, wir dürfen schon etwas in unserer gemeinsamen Vergangenheit schwelgen, denn Du hast mit Peter einen verständnisvollen, tollen Lebens-Partner.

Ich erinnere mich an einige herrliche und unvergessliche Tage vor 20 Jahren, da waren wir noch 90 Jahre alt.  Als ich Dich „zufällig“ auf der Strasse aufgelesen und ins IVPE-Fest im Restaurant zum Goldige Fass gelotst habe. Als wir anschliessend im Plaza zum Tanz waren, alle bei Dir zu Hause landeten und schlussendlich ich übrig blieb. An meinen ominösen Brief an Deine Eltern. An unseren Spaziergang bei grösster Kälte hoch über Allschwil und als Höhepunkt am Silvester meine gärtnerischen Versuche, bei Unter-Null Tulpenzwiebeln zu pflanzen …. die dann im Frühling Deinen Wohnwagen in einem riesigen Tulpenmeer erscheinen liess….  „Ha-Ha-Ha“ haben wir über die staunenden Nachbarn gelacht

Es war eine besondere Zeit. Eine Zeit des Auf und Ab, des Lebens und Lachens. Ich erinnere mich gerne an die Kunsti-Treffs zu unserer beiden Geburtstage jeweilen am 2. Mittwoch des Jahres, bei denen Du mir jeweilen tatkräftig zur Seite gestanden bist, die 200 Lachs-Brötchen gestrichen und eingepackt, die Schämpis-Flaschen geöffnet und eingeschenkt hast. Ja der kleine Max und die „grosse“ Miranda.

Liebe Miranda. Seit 5 Jahren verbringe ich nun den europäischen Winter in Thailand. Weitab von meinen Freunden. So bleiben auch dieses Jahr nur Gedanken und ein Lebenszeichen via Mail zu Dir. Ich wünsche Dir das Beste ……..

Happy Birthday Miranda. Ich mag Dich sehr
Ganz liebe Grüsse
Dein Max

 


11.1.2003: Geb.-Tags Fest Miranda

Klick auf das Bild, um den „Miranda-Blues“ zu hören

 

Das nachstehende Bild stammt von ihrem 50-Geburtstagsfest im Jan. 2003, zu dem sie alle ihre vielen Freunde eingeladen hatte. Unvergesslich der „Miranda-Blues“ ihres Lebenspartners Peter.

11.1.2003: Geb.-Tags Fest Miranda

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/03/29/28-maerz-2013-miranda-ist-nicht-mehr-unter-uns/

Mrz 22 2013

Pat gesund durch Akupunktur

PatIch berichtete bereits in meinem Thailand-Tagebuch von Pats Genesung dank Akupunktur durch einen alten über 80-jährigen chinesischen Arzt in Bangkok. Dies war im Dezember 2012. Eine Woche weilte sie im Spital und würde täglich mit mindestens 30 Nadeln bespickt. Seither sind alle ihre Schmerzen und Beschwerden am Herzen, im Magen, am linken Bein und auch das Kopfweh verschwunden.

In den letzten Tagen weilte sie zum ersten Check seit dem Dezember im Spital. Drei Tage dauerte die Untersuchung von Herz, Leber, Niere, Magen und Bein (Knie-Gelenk) und sie haben nichts gefunden! Alle Werte sind ok! Ein Wunder?

Ich bin sehr kritisch, wenn es um alternative Heilungsmethoden geht. Vorallem, wenn es nicht erklärbar ist, wie bei der Homöopathie. Aber bei der Akkupunktur wird an den Nervensträngen gearbeitet. Man weiss ja auch mittlerweilen, dass viele Krankheiten „Psychisch“ und nicht organisch wie bei einem Krebs, erklärbar sind. So scheinbar auch bei Pat. Nun hoffe ich,dass sie nicht zurückfällt in alte Mechanismen.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/03/22/pat-gesund-durch-akupunktur/

Feb 24 2013

24. Feb. 2013: Tod Uwe Ferner (Jahrgang 39)

Uwe Ferner

Uwe Ferner

Am Sonntag, 24. Feb. 2013 starb Uwe Ferner aus Allschwil nach langem aussichtslosem Kampf 73-jährig. Er war zu meiner Sandoz-Zeit mein Vorgesetzter in IV-FE

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/02/24/2383/