Kategorienarchiv: Party, Festivitäten

Jul 14 2017

Feuerwerk über Solaris

Regelmässig werden im Süden zur Unterhaltung der Gäste Feuerwerke abgehalten. Oder sollte man besser sagen „zelebriert“? So auch auf meinem Campingplatz Solaris. Jedes Feuerwerk zieht viele Gäste an, die begeistert zuschauen. Einmalig dabei die leuchtenden Augen der Kinder. Ein Feuerwerk ist nicht nur schön, es ist auch eine Herausforderung für mich als Fotografen. Deshalb begab ich mich gestern an den Strand, um von dort aus ein paar schöne Bilder zu schiessen.

Ich stellte bei meiner Canon die Automatic und das Autofocus ab. Manuell fixierte ich ISO 3500, F=3.5,  1/80s und Distanz unendlich. Die Ergebnisse konnten  sich sehen lassen. Die Einstellung war gut.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/07/14/feuerwerk-ueber-solaris/

Jul 10 2017

Quo vadis Solaris ?

Es ist für mich schwer verständlich, wie Valamar mit seinen treuesten Kunden umgeht.

Die Hoch-Saison auf dem Campingplatz Solaris ist kurz. Sie dauert nur 2 Monate zwischen Juli und August. In dieser kurzen Zeit kommen die Ferien-Gäste, die noch im Erwerbsleben stehen, und bleiben 2 oder 3 Wochen. In der übrigen Zeit lebt Valamar (Name des Firmen-Imperiums) hauptsächlich von den Dauer- und Langzeit-Campern. „Lebte“ müsste man korrigieren, denn die Zahl der Dauer-Camper geht jährlich massiv und erschreckend zurück.

Damit geht aber auch die Rentabilität des Campingplatzes Solaris zurück, weil ein Dauercamper-Platz mehr Einnahmen für Valamar generiert als ein Platz belegt durch Feriengäste. Ein durch einen Dauer-Camper belegter Platz gib in der ganzen Saison zwischen 2’500 und 3’500 Euro her, während jeder andere Platz, der nur wenige Wochen in der Hochsaison belegt ist und vielleicht 2’000 Euro einbringt, im Schnitt aber weniger als 1’500 Euro..

Kosten für Dauer-Camping

Ein Dauercamper-Ehepaar bezahlt mittlerweilen für den günstigsten Stellplatz rund Euro 500 pro Monat, Mit Kurtaxe bald gegen Euro 600. Dieser Betrag ist für viele hoch, zu hoch. Für denselben Betrag miete ich mir z.B. in Thailand ein schönes Haus unweit vom Meer und dem Zentrum im Ferienparadies Hua-Hin. Oder ich fliege mit Freundin 1-2 Mal in eine südlich Destination mit all inclusive und benötige dazu keinen eigenen Wohnwagen

Verbote für Camper….

Camping ist mit viel Arbeit verbunden. Bereits beim Aufstellen des Vorzeltes gelangen viele Aeltere an ihre körperliche Leistungsgrenze. Bei Sturm kommt die Angst dazu, ob das aufgestellte Vorzelt hält. Deshalb hören viele ältere und treue Saison-Camper mit dem Camping auf. Auch dierse Saison habe ich einige vermisst. Grund war bei den meisten nicht die Gesundheit, Es wurde ihnen einfach zu mühsam.

In der westlichen Privatwirtschaft wäre dies ein Alarmzeichen , denn die Dauer-Camper erbrachten in der Vergangenheit einen grossen Teil der Jahres-Einnahmen von Solaris.  Man müsste etwas unternehmen, um den Abwärtstrend zu stoppen, der seit einigen Jahren  anhält. Um es genauer zu nehmen, seit dem Verbot der Mat.-Wohnwagen vor etwa 10 Jahren.

Ich habe es bereits in früheren Postings erwähnt, bei Valamar und der Solaris-Camping-Leitung existiert eine krankhafte Angst, dass die Gäste irgend etwas zum Betrug missbrauchen könnten. Man erlaubt zwar Vorzelte und Pavillons, obwohl auch in diesen unangemeldete Gäste übernachten könnten, aber man verbietet Mat.-Wohnwagen und Mobile Vorzelte, die nur dem Komfort und der Lebensqualität der „älteren“ Camper dienen würden.

… aber Sauf- und Disco-Parties für Jugendliche

Mat.-Wohnwagen und mobile Vorzelte würden die Lebensqualität älterer Camper massiv verbessern und erlauben, ihrem Hobby noch weitere Jahre frönen zu können. …. und so nebenbei Solaris unverhoffte Einnahmen sichern. Unverhofft, weil Valamar scheinbar nicht mehr mit diesen Einnahmen rechnet. Stattdessen diversifiziert man und lässt zwischen 1. Mai über Pfingsten bis anfangs Juli Sauf- und Musik-Parties für abertausende von Jugendlichen zu. Das Gebiet zwischen den Campingplätzen Lanterna und Solaris wird zusehends zum neuen Ballermann Europas mit Musik, Fun, Sex, Bier und Parties umfunktioniert. In dieser Zeit werden auch die Appartments der beiden Campingsplätze und das 4****-Hotel Tamaris nicht mehr an ehemalige Gäste vermietet, sondern nur noch den feiernden Jugendlichen…..auch wenn die für FKK nichts am Hut haben.

Nach anfänglichen schlaflosen Nächten im Mai 2017 hat sich in den folgenden Party-Wochen das „Bum-Bum“ der Bässe nach Mitternacht je nach Windrichtung massiv reduziert. Wie mir Jugendliche jedoch berichteten, finden die grossen und heissen Parties nicht mehr in den offiziellen Zelten und Discos statt, sondern in den Appartments mit privaten und leistungsfähigen Musik- und Schall-Anlagen. Sie bestätigten auch, dass sie dabei wenig Rücksicht auf die Einrichtungen der Appartments inkl. der Bett-Inhalte genommen haben.

Bereits am Abreisetag der Jugendlichen wurden die Appartments durch vollzahlende Gäste neu belegt. Die werden sich bestimmt gefreut haben …. oder nie mehr nach Solaris kommen.

Fäkalien-Pumpe inmitten der teuersten Plätze

Seit 2017 gibt es ein weiteres Aergernis: Mitten zwischen den teuersten Standplätzen direkt an der Meeres-Promenade pumpt eine Pumpe die Camping-Fälkalien in die Kläranlage, die noch gebaut werden soll. An und für sich ist gegen diese Pumpe nichts einzuwenden, wenn sie nicht üble Gerüche ausstossen würde., als campiere man neben einer Abfalldeponie (Situatiion im Juni/Juli 2017). Eine Zumutung ersten Ranges!

Ausblick – Bedeutung der Dauer-Camper

Manche Leser meines Blogs und einige Freunde haben mir geraten/gebeten, gegenüber Valamar Forderungen zu stellen. Dies bringt leider nichts. Ich hatte bereits mündliche Gespräche, aber sie erbrachten keine Ergebnisse in unserem Sinne. Man kann höchstens daraus interpretieren, dass die Dauer- und Langzeit-Camper in der Planung von Valamar-Solaris keine grosse Rolle spielen.

Ich campiere weiterhin auf Solaris, weil ich auf dem Campingplatz und auch ausserhalb meine langjährigen Freunde treffe. Dauer-Camper werde ich aber nie mehr, seit ich vor ein paar Jahren ohne Vorwarnung und ohne Vor-Information im Rahmen der 90-Tage-Regelung nach Hause geschickt wurde, obwohl ich für 150 Tage bezahlt hatte.

Aber auch bei mir ist ein Ende abzusehen. Ich gehöre zu den Aelteren. Viele meiner Solaris-Freunde werden bald mit Camping aufhören. Auch ich bereite meinen Abschied vor, denn ohne praktisches mobiles Vorzelt wird mir das Camping zu mühsam. Ich möchte kein Vorzelt mehr aufstellen und bei heftigen Winden Angst haben, dass es davon fliegt. Zudem stimmt der Preis-Leistungs-Verhältnis immer weniger.

.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/07/10/quo-vadis-solaris/

Mai 26 2017

25. – 29. Mai: ABI-JAM – Sauf- und Musik-Party auf Lanterna/Solaris

 

Ich habe vor ein paar Tagen im Facebook von den „ABI-JAM-Sauf- und Musik Parties auf Lanterna/Solaris“ berichtet. Gestern am 25. Mai hat die erste der insgesamt 3 oder 4 Parties auf Lanterna/Solaris begonnen. Die Festivitäten finden auf Lanterna statt. Mein Wohnwagen steht recht weit weg von der Party-Meile, nämlich auf Solaris unter den Oliven beim Tennisplatz. Und dennoch bin ich heute Freitag, 26. Mai 2017 um 05:15 Uhr trotz geschlossener Fenster von der ungewohnte Musik und deren Rythmen aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Mir schwant schlimmes, denn im Juni/Juli ist es zu heiss und man kann die Wohnwagenfenster nicht mehr schliessen.

Soll Lanterna/Solaris Mallorca als Party-Meile ablösen ?

Eigentlich wussten wir es alle aus den Erfahrungen der Vorjahre und sind selber Schuld: In der Zeit um den 1. Mai, Pfingsten und neu nun auch Ende Juni/Juli sind die beiden Campingplätze für Erholungsbedürftige ungeeignet und müssten gemieden werden.

In diesen 3 Wochen ist die Haus- und Camping-Ordnung von Solaris aufgehoben. Es gibt keine Nachtruhe mehr und angezogenen Jugendlichen sind wir Nackten auf dem Solaris-Gelände ausgeliefert. Die Appartments auf Solaris sind nämlich an Party-Gänger vermietet. Die als Schutz vorgesehenen Hecken nützen nichts, denn 2-3 m grosse Durchgänge zum Auto-Parkplatz bei der Solaris-Rezeption sind unbewacht. Eine Alibi-Aktion!

Ich finde es eine Frechheit, dass Solaris und Valamar auf Ihren Homepages die Gäste wegen der zu erwartenden Lärm-Emissionen nicht vorwarnt, sondern von Ruhe, Erholung und Kinderfreundlichkeit schreibt

Bild aus der Internet-Seite des Veranstalters: Appartments auf Solaris

Mein Fazit:

  • Für alle, die sich auf Solaris vom Stress der Arbeit erholen wollen, sollten zu Pfingsten und in der Zeit „letzte Woche Juni/ erste Woche Juli“ einen grossen Bogen um Solaris machen.
  • Diese kritische Party-Zeit eignet sich bestens für Schwerhörige, die ihr Hörgerät ausschalten können.

Am 29. Mai endete die 2. JAM-Party dieses Jahres

Am 2. Tag der Party, am 26. Mai,  haben die Veranstalter die Lautstärke massiv reduziert. Damit können bestimmt die meisten leben.  Den obigen Blogbeitrag habe ich auf den Solaris-Facebook-Seiten veröffentlicht, um die Abwesenden zu Hause über die bevorstehenden Lärmemissionen zu informieren. Die meisten Reaktionen waren positiv, aber es gab doch den einen oder andereren Besserwisser der z.B. meinte „diese Musik mit dem friedlichen Zwitschern der Vögel verglich“ oder anonyme FB-Profile/User, die mit negativen Aussagen über das Establishment und die  heutigen, Alten auffallen wollten.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/05/26/seit-25-mai-abi-jam-sauf-und-musik-party-auf-lanternasolaris/

Sep 11 2016

10./11. Sept. 2016: Brauifest 125 Jahre Sonnenbräu

Meine Schwester Christina hat es zu etwas gebracht, nämlich zu eidiva-sonnenbraeunem Brauerei-Besitzer, dem Arnolf Graf, und wurde so nebenbei auch zu einer „Gräfin“. Ich blieb ein Lehmann,  profitierte aber von ihrem Aufstieg und wurde zum 125-Jahr Jubiläumsfest der Bauerei Sonnenbräu in Rebstein als Gast eingeladen. Ich bekam ein Namensschild gleich wie der Nationalrat Walter Müller. Ich bin stolz auf meine Schwester und ihre Tochter Claudia, die seit ein paar Jahren das Unternehmen mit grossem Erfolg führt. Ich habe darüber bereits an anderer Stelle berichtet. Berühmt ist Ihr Lady Diva Bier mit der „most fancy“ Bierflasche der Welt.

p1130125-sonnenbraeu-bus-christina-picasa-rebstein-hit4-800px-75bpi

Ein solches Fest hat den Vorteil, dass man sich an der Quelle des Biers befindet. Sie sprudelte. Ich fühlte mich wie im Schlaraffenland. Dies kann aber auch sehr gefährlich sein … wer kennt dies nicht? Ich kann es vorausschicken: Ich habe die zwei Tage gut überlebt und genossen, war aber abends beide Male totmüde.

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu

Es war ein grosses Volksfest in zwei grossen Zelten und der Mehrzweckhalle in Rebstein. Das Wetter stimmte. Es war warm. Der Durst war naturgegeben. Es gab aber nicht nur zu trinken, sondern auch Blasmusik, Disco-Sound und Steinheben zu bewundern.

Beim Steinheben ging es darum, einen 514 Pfund schweren Betonklotz hochzuheben. Der Beste in der Vorausscheidung schaffte über 80 cm. Auch Arnold machte in einer eigenen Gewichtsklasse mit. Sein Ur-Schrei war bemerkenswert und liess sogar den Petrus erschauern

 

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben Arnld Graf 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben

Charakterköpfe sah ich zu hauf. Die einen explodierten beinahe beim Steinheben, andere stellten ihren wohlgepflegten Backenbart zur Schau. Ich muss gestehen, hier am Brauifest standen die Männer im Rampenlicht.

 

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Charakterköpfe 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Charakterköpfe

Sehenswert war die abschliessende Führung durch die Brauerei. Mit gegen 40 Mitarbeiter produziert Claudia gegen 10-15 Sorten Bier und als Ueberraschung auch Whisky mit dem Namen „Swisslander Whisky“. 8 Jahre wird dieser im Fass gereift, Nur 600 Flaschen dieses raren Tropfens werden pro Jahr verkauft.

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Whisky KellerUnd dann ging meine Reise weiter nach München zu Edith und Heinz Rehlen. Mir schwante „schreckliches“, denn die beiden sind bestens auf den Beinen. Ich werde alle meine Kräfte zusammen nehmen müssen, um die Auf und Abs in Türmen, Gebäuden und in der Natur gesund zu überleben. Mehr darüber findet ihr in meinem Bericht (siehe nachstehenden Link)

» „München ich komme: Vom Hofbräuhaus, zur Hundertwasser-Brauerei und via Café Winklstüberl zum Oktoberfest“ «

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2016/09/11/10-11-sept-2016-brauifest-125-jahre-sonnenbraeu/

Jul 29 2016

19. – 28. Juli: Ich war mal kurz weg – im Kosovo

Respekt gegenüber den „Alten“

Nach 2003, 2007 und 2015 machte ich mich dieses Jahr zum vierten Mal auf in den Kosovo zu den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela, die zu dieser Zeit mit ihrem einheimischen Mann Eshref und den beiden Kindern Leon und Anina in Sushica in den Ferien weilte. Auch dieses Mal war wiederum viel los. Ich war jeden Abend todmüde ob der vielen Erlebnisse.

Rückblickend waren es sehr anstrengende Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Zu diesem Respekt gehörte es auch, dass ich das Schlafzimmer von Leon benutzen durfte, derweil er zu seiner Schwester hinüber und auf einem Schlafsofa schlafen musste. Leon hatte zu keiner Zeit auch nur die geringste Andeutung gemacht, dass er wegen mir während seiner Ferien aus seinem Buben-Zimmer ausquartiert wurde.

Immer war etwas los. Entweder sass man mit der engeren Familie beim russischen Tee zusammen oder war inmitten des gesamten Clans beim Grillieren oder an einer grossen Party. Ich erinnere mich nur an einen Abend, an dem wir im engeren Familien-Kreise zusammen sassen und wenig los war. Die meisten Abende waren sehr anstrengend. Dann sassen die Familien zu 20 oder mehr zusammen und erzählten sich gegenseitig lustige Geschichten in albanischer Sprache. Ich verstand dabei kein Wort und kämpfte oft gegen den Schlaf. Diese Momente waren mühsam.  Einmal verzog ich mich ins Zimmer, ohne dass es die meisten bemerkten, während der Rest bis am Morgen gegen 2 Uhr zusammen lachte und schlussendlich noch 3 frisch geschlachtete Hühnchen assen.

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Mehr über meine Erlebnisse findest Du in meinem Bericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2016/07/29/19-28-juli-ich-war-mal-kurz-weg-im-kosovo/

Jun 23 2016

Ich habe dem Druck von Valamar nachgegeben und mein „mobiles Vorzelt“ abgezogen

Ich habe Zeit gewonnen

Ich habe zurückgebaut und der Not gehorchend in kürzest möglicher Zeit ein neues Vorzelt herbeigeschafft und mein „mobiles Vorzelt“ in das Kiwi-Depot gestellt. Ich habe damit Zeit gewonnen und werde wie geplant bis Mitte August auf Solaris bleiben. Ich werde mir den Sommer durch niemanden verderben lassen!

Zur Erinnerung: Ich habe mir einen neuen Wohnwagen gekauft und meinen Alten zu einem „mobilem Vorzelt“ umgebaut, um die nächsten 10 Jahre auf Solaris zu verbringen zu können. Damit wollte ich meinem angeschlagenen Rücken ein Nippchen schlagen, der es mir nicht mehr erlaubt, ein Vorzelt aufzubauen. Durch ihr unverständliche Verbot hat Valamar diesem Traum ein Ende gesetzt.

Mir ging es in den letzten Tagen darum, meinen Aerger zu verarbeiten und möglichst positiv aus der ganzen Sache herauszukommen. Klar ist bereits, dass ich in den nächsten Jahren das Camping auf Solaris beenden werde. Ich werde meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen und die Saison-Pauschale anderweitig einsetzen.

Camping Solaris Wohnwagen mit mobilem Vorzelt

Ein Bild aus der Vergangenheit. „2 Wohnwagen sind verboten!“

Abbau meiner Frust

Meine Frust sass tief, als nach 7 Wochen campieren mit meinem „mobilen Vorzelt“ am Samstag, 4. Juni das Verbot kam: „Wir erlauben keine 2 Wohnwagen auf einer Parzelle. Sie müssen den einen Wohnwagen unverzüglich abziehen oder sie können ihn diese Saison ausnahmsweise stehen lassen, aber müssen je Tag für den zweiten Wohnwagen zwischen 13 und 15 Euro bezahlen“

Ich war wütend auf mich: Ich habe im Vorjahr meinen Plan eines neuen Wohnwagens und eines mobilen Vorzeltes nicht schriftlich bestätigt. Ich war aber auch wütend auf das Verbot, weil es niemand begründen konnte. Ich fühlte mich verarscht und betrogen, denn „mobile Vorzelte“ eines anderen  Fabrikates sind erlaubt.

Als ich von der Besprechung bei Daniela zurück kam, merkten meine Freunde rund um meine Parzelle anhand meiner Körper-Haltung sofort, dass etwas Unangenehmes vorgefallen sein muss. Glücklicherweise konnte ich mich mit ihnen aussprechen, denn ich war am Boden zerstört. Meine Gedanken drehten endlos. Wer schmeisst schon gerne 20’000 Euro zum Fenster hinaus. Wenn  einer mir die Hälfte meiner Auslagen für den neuen Wohnwagen geboten hätte, ich hätte alles unverzüglich verkauft und hätte das Thema Camping auf Solaris beendet

Meine Freunde um mich herum sprachen auf mich ein und holten mich aus meiner Depression und meiner Zerstörungsmentalität in die Realität zurück. „Camping ist Dir doch viel zu wichtig! Vergiss die von Valamar und lebe Dein Leben!“ In der Tat ging mir bald etwas besser, aber die 1. Nacht nach dem Verbot war endlos lang. Ich schlief nur etwa 2 Stunden.P1120019-Solaris-Hobby-Wassergraben-PICASA-ISTRIA-HIT4-700px-75bpi

Noch am selben Nachmittag des Verbots-Tages wurde ich wieder aktiv. Ich wusste, die knallharten Forderungen von Valamar-Solaris waren nur schwer zu erfüllen. Ich hatte Alternativen zum Camping. Ich war nicht auf Solaris angewiesen. Ein Wechsel auf einen anderen Platz kam jedoch nicht in Frage, obwohl ich Angebote erhielt, denn meine Freunde lebten auf Solaris und in der Umgebung. Ein Verkauf meiner Camping-Ausrüstung war in der kurzen Zeit nicht möglich. Wer hat schon 10-15’000 Euro bei sich? Ich musste Zeit gewinnen. Ich begann nach einem Vorzelt zu suchen. Matjaz suchte in Ljubjana, ich im Camping-Shop in Porec und zu Hause bei meinem Camping-Händler. Es war jedoch ein unmögliches Unterfangen, einen Ersatz in kürzester Zeit zu finden.

Ljubo „Lupo“ sei Dank

Am Sonntag-Morgen, am Tag nach dem Ultimatum, lief mit Ljubo über den Weg. Ljubo ist ein Kroate aus Zagreb. Ihm klagte ich mein Leid! Er schüttelte erstmals den Kopf und meinte darauf mit strahlenden Augen und voller Begeisterung: „Max, ich habe ein Vorzelt für Dich. Es dürfte die richtige Grösse sein. Es ist nur 2×2 Wochen gebraucht! Wir könnten es sofort aufbauen!“

Meine Lebensgeister erwachten innert Sekunden. Es zeigte sich ein Licht am Ende des Tunnels. Als wir das Umlaufmass meines neuen Wohnwagen ermittelten, konnten wir aufatmen: Das Vorzelt dürfte passen!

„Mover“ sei Dank

Am Montag galt es, die beiden Wohnwagen auseinander zu fahren. Sie standen parallel mit 1m Abstand zueinander. Zuerst den Neuen mit Hilfe des „Movers“. Dies war nicht so einfach, denn ich hatte wegen des neuen Schutzdaches nur wenig Bewegungsfreiheit bis zu den Olivenbäumen vorne und hinten. Das Schutzdach ist etwas zu gross geworden! Da ich aber mit dem Joystick meines Movers jedes einzelne Rad vorwärts oder rückwärts antreiben und steuern kann, brachte ich den neuen Wohnwagen schlussendlich so weit vom „mobile Vorzelt“ weg, bis ich dieses mit einem Zugwagen wegziehen konnte. Ohne „Mover“ und nur mit Muskelkraft und Traktoren hätten wir die beiden Wohnwagen nicht mehr auseinander gebracht.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Max Vorzelt

Vorzelt aufbauen

Am Dienstag nach dem Frühstück stand Ljubo bereit, das Vorzelt zu installieren. Es passte optimal, sah gut aus und hatte dieselben Grautöne, wie mein neuer Wohnwagen. Nach 2 Stunden war der letzte Häring eingeklopft und der Wassergraben bereit für den angesagten Regen in der Nacht.

Rundherum wurde mir zu diesem Glücksfall gratuliert. Zu etwas, was ich eigentlich nicht mehr wollte. Am Nachmittag musste ich noch im Campingshop in Porec einen neuen Teppich und anderes Camping-Zubehör kaufen, denn beim Bau des mobilen Vorzeltes habe ich alles verschenkt.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Wetterleuchten

Abends nach getaner Arbeit fuhr ich mit stolzer Brust und grossem Hunger zum Essen ins Restaurant Arka. Ich wollte mir etwas ganz Liebes antun. Nun sollten die Ferien zum zweiten Mal beginnen. Ich habe Zeit gewonnen! Ich werde später emotionslos über meine Camping-Zukunft entscheiden!

In den Tagen darauf legte ich unter dem Teppich noch eine Wanne aus Bauplastik als Schutz gegen das Wasser bei starkem Regen. Dann installierte ich die Küchenmöbel, die Tablargestelle und Tische/Stühle, Rennrad etc, die ich mühsam in das mobile Vorzelt eingebaut hatte, im neuen Stoff-Vorzelt

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise mit Wolfgang und Hanne

P1120038-Solaris-Arnold-800px-75bpi

Arnold, die Stimmungskanone

Einweihung

Am Freitag nach dem Verbot holte Kiwi mein „mobiles Vorzelt“ ab. Am Abend wollten wir bei Uli und Hilde unter dem Sonnenschirm anstossen. Wir standen bereits mit dem Bier und dem Wein in der Hand, als Regen einsetzte. Wir retteten uns an den einzig möglichen Ort: zu mir unter mein Sonnensegel und weihten meinen neuen Wohnwagen samt Stoff-Vorzelt ein. Arnold spielte Handorgel, wir bewunderten das Wetterleuchten, die Frauen organisierten eine Bowle, Snacks etc.

 

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise an der Einweihungs-Party

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Ausblick: Solaris ist nicht mehr das, was es noch vor wenigen Wochen war

Wie geht es weiter? Ich werde in den nächsten Tagen einen offenen Brief an das Management von Camping-Valamar schreiben. In diesem werde ich mit geeigneten Argumenten für die Erlaubnis eines 2. Wohnwagen (Mat- oder Küchen-Wohnwagen, sowie mobile Vorzelte) für Dauercamper plädieren. Meinen Brief und die Antwort von Valamar werde ich im Internet publizieren.

Falls meine Anfrage abgelehnt werden sollte, werde ich das Camping auf Solaris in den nächsten 1-2 Jahren aufgeben und alles verkaufen. Meine Gesundheit geht mir vor. Mit der jährlich eingesparten Saison-Pauschale von >2’600 Euro werde ich wie ein König in meinem Haus im Fernen Osten leben können.

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2016/06/23/ich-habe-dem-druck-von-valamar-nachgegeben-und-mein-mobiles-vorzelt-abgezogen/

Aug 06 2014

6. Aug.: Eine Wette, Philip, Maxi und der Schweinebraten

Mit Philip aus dem Raume Stein/Krems (NÖ) habe ich ein ganz spezielles Verhältnis. Ich bin sein „Opi“. Im Frühling 2014 spielten der FC Basel und der FC Red Bull Salzburg um den Einstieg in den Viertelsfinal in der European League. Philip ist ein Fan des FC Salzburg. Er wettete mit mir, dass der FC Basel keine Chancen habe. Der FC Basel gewann aber beide Spiele und Philip löste am 6. August seine Wettschuld auf Solaris ein. Er brachte einen über 3 kg schweren Schweinsbraten und spezielles Fiaker-Bräu aus der privaten Langenloiser Brauerei mit. Dazu kochte er Semmelknödel..

Camping Solaris : Philip und sein SchweinsbratenAuf dem Gasgrill drehten wir während 2¼ Stunden den feinen Braten, den Philip bereits am Vormittag mit Salz, viel Knoblauch und Kümmel vorbereitete, und in einer Plastiktüte ziehen liess. Man beachte die leckere Marinade aus Butter, Zwiebeln und Knoblauch unter dem Grillgut.

 

Camping Solaris : Philip und sein SchweinsbratenDer drehende Braten duftete über den ganzen Platz. Wir mussten manchen Kommentar einstecken. Dann genau um 18 Uhr war es soweit. Philip schnitt den Braten an. Wir hatten ihn auf den Punkt erwischt! Der Schweinebraten mit knuspriger Schwarte war Spitze. Grandios

Camping Solaris: Essen Schweinsbraten

v.l.n.r.: Philip, „Maxi“ Magdalena, Max, Fredi und Inge

Neben dem Langenloiser-Bier gabs speziell für Maxi das „Lady Diva“ Bier der Brauerei Sonnenbräu aus dem scheizerischen  Rebstein.

P1050355-Solaris-Maxi-Lady-Diva-PICASA-ISTRIEN-HIT4-75bpi

 

Der Essen war gelungen. Unser Hunger war gestillt. Wir beschlossen, diesen Abend mit Schweinsbraten und dem Fiaker-Bier jedes Jahr duchzuführen. Ich freue mich bereits auf den Juli/August 2015

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/08/06/6-aug-eine-wette-philip-maxi-und-der-schweinebraten/

Aug 02 2014

2. August 2014: Carnival of Solaris

Carnival of SolarisAm 1. August ist unser Schweizer National-Feiertag, am Tag darauf war dieses Jahr der hiesige „Carnival of Solaris“. Bereits die letzten zwei Jahre berichtete ich über dieses farbenfrohe Sommer-Fest mit vielen Fotos, Ihr findet diese Beiträge, indem ihr dazu das Suchfeld oben rechts mit dem Stichwort  „Carnival“ füllt.

Der Höhepunkt des Karnevals ist der prunk- und fantasievolle Umzug durch den Solaris Camp. Gruppen von Campern aus Solaris, aber auch von weit auswärts zogen in tollen und raffinierten Kostümen von der Rezeption durch den Platz bis zum Galeb-Zentrum, wo dann das rauschende Abschlussfest samt Feuerwerk um Mitternacht stattfand

Der diesjährige Umzug war ein exzellenter Jahrgang, einer der besten der letzten Jahre. Das Wetter passte. Sonnenschein bei blauem Himmel ergab eine heisse Stimmung. Die einzelnen Gruppen kamen vom Campingplatz oder von weiter her  per Bus. Die Zufahrtsstrasse zum Camp war voll parkierter Autos.  Eine Delegation zelebrierte den „Carnival von Rio“ mit tollen Samba-Rythmen.

Was wäre der „Carnival of Solaris“ ohne Italiener. Es ist ein Fest der Italiener. Sie haben die tollen Ideen und setzen sie um. Wunderbar geschneiderte Kostüme, aus einfachsten Mittel mit Pappe gebastelte Sujets, Wagen und vieles mehr. Vom Grossvater bis zum Kleinkind ging die ganze Familie auf die Strecke. Da verblassten die Deutschsprachigen, die doch das Gros an Campern stellen. Ihnen blieb nur das blasse T-Shirt-Thema „Wir sind Weltmeister“ mit den lauten Fussballstadion-Songs.

560 Fotos habe ich geschossen. Die Besten sollen an das tolle Fest und deren Stimmung erinnrn. Wer sich selber auf den Fotos entdeckt, kann bei mir das Original-Foto anfordern. Die meisten Originale lassen sich auf Grossformat  vergrössern.

Carnival of Rio

„Sambo Olé“. Rassige Rythmen und noch rassigere Frauen beiderlei Geschlechts. In der Tat fühlte man sich wie im Sambadrom in Rio.

Carnival of Solaris

Carnival of Solaris: Carnival Rio  Carnival of Solaris: Samba

Was wäre ein Karneval ohne hübsche Frauen

Alles spricht von Gleichberechtigung. Aber auch in dieser Sparte sind uns die Frauen weit voraus. Der liebe Gott hat die Schönheit einfach ungerecht verteilt.

 

Carnival of Solaris: Lady in Blue  Carnival of Solaris: Raubkatze

 

Carnival of Solaris

Auch das Solaris Management nahm teil: als Schiffbrüchige

Ob es Sinnbild war? Das Solaris Management ruderte als Matrosen verkleidet auf unruhiger See in Richtung Festland, inmitten die Direktorin von Solaris Danijela

Carnival of Solaris: Danijela  Carnival of Solaris Staff

 Und dann die Ferraristi aus Triest, die Sonnenblumen und die Bananas

 

 Carnival of Solaris  Carnival of Solaris: Ferraristi

 

Carnival of Solaris: Sonnenblumen

Carnival of Solaris

…und schlussendlich auch die Zuschauer

Unzählige Zuschauer säumten die Strecke und bestaunten die unzähligen Gruppen. Die meisten haben sich in sommerliche Kleidung geschmissen, bereit  fürs anschliessende Fest. Nur vereinzelte Nackte waren anzutreffen. Sie bildeten einen  Fremdkörper und waren genauso deplaziert.

Carnival of Solaris: Lupo und MirnaDer liebe „Lupo“ hat nichts mit dem Ede Wolf aus den Mickey-Mouse-Geschichten gemein, es handelt sich um den Ljubo aus Zagreb…. und daneben seine bessere Hälfte „Myrna“.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/08/02/2-august-2014-carnival-of-solaris/

Jul 16 2014

Highlife und crazy Parties auf Solaris

Wo zufriedene und aufgestellte Menschen sich treffen, da sitzt man gerne zusammen. Wie heisst doch das Lied „Wo man singt, da lass Dich ruig nieder“. Hier oben wirde weniger gesungen oder gegrölt. Ich glaube, diese Zeit ist vorbei. Umsomehr hat man sich zu erzählen. Ueber Erlebnisse auf der Toilette, über das dünne WC-Papier ohne Perforation, oder über vergangene Zeiten, als es bei Winfried-Vorzelt wie beim Träfler Abraham aussah. Weiter oben auf demElefanten-Friedhof“ (Link drücken) sind Krankheiten eher das gängige Thema.

Mein alljährliche Raclette-Party

Es ist bereits Tradition, dass ich Raclette von zu Hause mitbringe. In der Zwischenzeit kann man Raclette-Käse aber auch in Deutschland im Aldi kaufe. Aber weiterhin meine Spezialität sind die leckeren Senffrüchte und die Mojo-Sauce für die kleinen Kartoffeln.

 

Solaris Raclette-EssenUnd als grosse Ueberraschung die grandiose, einmalige „Original Linzer-Erdbeer-Roulade“ kreiert vom Meister-Konditor Klaus:

Erdbeertorte von Klaus…und einmal mehr: Max, der Feinschmecker

Linzer Erdbeertorte von Klaus

Die Linzer-Party

Grosses Buffet mit Gästen aus Deutschland, Graz, Italien und mit mir aus der Schweiz. Wir unterhielten uns in Deutsch, Italienisch, Englisch, mit den Händen oder lachten auch nur, wenn wir einander nicht verstanden.

v.l.n.r. Marilena, Klaus, Luciana und Anna

v.l.n.r. Marilena, Klaus, Luciana und Anna

 

Solaris Party: Anna und Luciana

Bei anderen Parties gib es zum Abschluss normalerweise ein Feuerwerk, bei Klaus und Martina feinen Prosecco:P1040952-Klaus-Sekt-Kurz-vor-Start-PICASA-ISTRIEN-HIT4-75bpi

WM-Party Deutschland gegen Frankreich

Wir sassen bei Lena und Christian, um das WM-Spiel Deutschland gegen Frankreich zu schauen. Man muss wissen, meine Vorfahren kamen aus Deutschland und Frankreich. Mit allen Finessen und weiblichen Reizen versuchte Lena mich auf die Deutsche Seite zu bringen:

Lena verführt mich, damit ich für Deutschland schreibe

Lena verführt mich, damit ich für Deutschland schreie

 

Beefsteak Tartare beim Edo

Ich war vollgefressen, man schaue nur meinen Bauch an …..

ich versaue an der starken Schulter von Christian

ich versaue an der starken Schulter von Christian

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/07/16/highlife-und-crazy-parties-auf-solaris/

Mai 28 2014

22. Mai 2014: Meine internationale Raclette Party mit einer Ueberraschung

Blauer Himmel, 1.5 kg Raclette-Käse, gegen 3 kg neue Kartoffeln, Zwiebeln, Sardellen, Mojo-Sauce, Senffrüchte, Essig-Gurken und -Zwiebeln und dazu 9 hungrige Nachbarn wie die Dumonts, Reiters, Rauhs und die Werminghaus’s ergaben das prächtige Ambiente meiner alljährlichen Raclette-Party auf meinem Sitzplatz. vor dem Wohnwagen.
P1040124-Fredi-Lady-Diva2-PICASA-ISTRIEN-HIT4-75bpi
Es sind erst wenige Tage her, seit wirklich warme Tage ohne den kühlen Wind in Istrien eingezogen sind. Grund genug dies mit einem fröhlichen Treffen zu feiern und mit Prosecco zu begiessen. Der bald 85-jährige Fredi bekam als Ehrengast ein Deluxe-Fläschchen „Lady Diva“ aus der Brauerei Sonnebräu.

Raclette au SolarisCamping macht erfinderisch: Auch mit diesem elektrische Wolk konnte man Raclette schmelzen

Solaris Raclette-Essen

v.l.n.r. Bärbel, Dieter, Hilde, Uli, Martina, Klaus, Fredi und Inge

Solaris Raclette-EssenJeder kam auf mehrere Portionen…  Und dann als Abschluss die geile, grandiose und formidable, leckere Linzer-Erdbeer-Roulade aus dem Hause Reiter:

[warning]Bemerkung: Das Wort „geil“ habe ich nur verwendet, damit auch auf dieser Seite etwas erotisches geschrieben steht.[/warning]

Erdbeertorte von Klaus

Ich bekam 3 Torten-Stücke und kam mir vor wie im Himmel, wo es jeden Tag solche Torten geben soll!

Linzer Erdbeertorte von Klaus

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/05/28/22-mai-2014-meine-internationale-raclette-party-mit-einer-ueberraschung/

Mrz 12 2014

10.-12. März 2014: Basler Fasnacht – Cortège und Kinder-Fasnacht

plakette 2014«Gäll, blyb suuber»: so lautete das Motto der Fasnacht 2014

Nach dem Morgestraich ging ich wieder nach Hause und erneut ins Bett, denn um 14 Uhr wollte ich den Cortége besuchen, Fotosessions waren geplant, denn blauer Himmel und angenehme Temperaturen gegen 20ºC luden dazu ein:

Plakette

Die diesjährige Plakette zeigt einen Waggis auf einem Ochsner-Kübel sitzend, der mit dem „Bäseli“ liebevoll über den Baslerstab wischt. Der Wägeler intrigiert, kritisiert und macht uns auf die „Sauereien“ in Basel aufmerksam; nicht nur im wörtlichen sondern auch im übertragenen Sinn.

Die Plakette ist nicht hur Eintritt zur Basler Fasnacht. Sie subventioniert die Aufwendungen der Cliquen, indem die Einnahmen aus dem Plaketten-Verkauf an die teilnehmenen Cliquen verteilt wird. Die Plaketten kosten Fr. 8.– für die Broncene,   Fr. 16.– für die Silberne und Fr. 45.– für die Goldene.

 

Zur Fasnacht kommt man auf vunterschiedliche Wege

Zur Fasnacht kommt man auf unterschiedlichen Wege

Cortèges

 Als „Cortèges“ werden die Fasnachts-Umzüge bezeichnet, die am Montag- und Mittwochnachmittag durch die Innenstadt stattfinden. Die Umzüge laufen auf zwei festgelegten Routen, einer inneren und einer äusseren, die gegeneinander verlaufen. Die Umzüge laufen nicht, wie zum Beispiel die Rosenmontagszüge in Köln und Mainz, von A nach B, Jede Clique beginnt an einem anderen Ort auf der Route. Sie legt auch Ort und Dauer ihrer Pausen spontan selbst fest. Damit gibt es also keine feste Reihenfolge der Cliquen, sondern diese ändert immer wieder und ist nicht vorhersehbar.

Deshalb legen die Basler denn auch Wert darauf, dass es sich eben gerade nicht nicht um einen Umzug handle. Dass die allgemein benutzte Bezeichnung „Cortège“ ein französisches Wort für Umzug ist, wird nicht als Widerspruch empfunden.

Basler Fasnacht Montag: Vortrab mit Zeedel

Während der Umzüge zeigen auch die Wagencliquen ihre meist aufwändig dekorierten Fasnachtswagen, auf denen sie ihre Sujets umgesetzt haben. Von den Wagen werden Süssigkeiten und Obst an die Kinder verteilt und Blumen wie die beliebten gelben Mimosen an Mädchen und  hübsche Frauen verschenkt. Wer allerdings keine „Blaggedde“ (Plakette,  Abzeichen) trägt, braucht gar nicht auf die Wagen loszulaufen, er wird höchstens eine Ladung „Räppli“ (Konfetti) erhalten.

Basler Fasnacht Montag: Wagen Clique Waggis

Kinder- und Familienfasnacht

 Die Kinder- und Familienfasnacht findet am Dienstag statt. Auch hier gibt es wieder Umzüge durch die Stadt, allerdings zeigen sich nicht die Cliquen in Gruppen, sondern vor allem Familien mit ihren Kindern. Manchmal haben auch befreundete Familien gemeinsam einen Wagen hergerichtet. Wenn die Aktiven aus verschiedenen Cliquen kommen, sieht man die unterschiedlichsten Larven (Masken) auf einem Haufen. Diese nennt man dann „Charivari

Basler Fasnacht Dienstag: Charivari Clique

Von den Kindern, insbesondere von den Kleinen, wird allerdings noch nicht erwartet, dass sie sich vollständig in schweren Kostümen vermummen. Die häufigsten Verkleidungen neben den traditionellen Figuren sind Cowboys, Prinzessinen und neuerdings vor allem bei kleineren Kindern immer häufiger Tiere wie Dinosaurier.

Basler Fasnacht Dienstag: Pipi Langstrumpf

Basler Fasnacht DienstagBasler Fasnacht Dienstag: Grossvater mit Enkel

Waggis

Der klassische „Waggis“ ist eine traditionelle Verkleidung mit imposanter Larve der Basler Fasnacht, die einen Elsässer Tagelöhner oder Bauern in der Arbeitstracht des Elsässer Gemüsebauern darstellen soll: blaues Hemd, weisse Hosen, rotes Foulard (Halstuch), weisser überdimensionierter Hemdkragen, (zu) grosse «Zoggeli» (Holzschuhe) und manchmal eine Zipfelmütze (die übergezogen wird wenn die Larve nicht getragen wird). Die traditionell rot gehaltene Nase verweist auf den übermässigen Weinkonsum hin.  Auch für Kinder wird der «Waggis» gerne als Maskierung gewählt.

Der Waggis gibt sich als „Luusbueb“ oder Schelm der gerne Schabernack treibt, dabei allerdings nicht als Clown verstanden werden will. Sein wichtigstes Werkzeug ist seine Stimme mit der er «intrigiert», das heisst lauthals spottet, provoziert und Witze reisst. Der Waggis ist dank des Verteilens kleiner Gaben (früher Obst und Gemüse, heute oft Süssigkeiten) beliebt und durch das Hineinstopfen von Räppli (Konfetti) unter die Kleider der Zuschauer aber auch gefürchtet.

Basler Fasnacht Montag: Waggis wirft Konfetti

Pfyffer

Neben der Trommel ist das Piccolo das traditionellste Instrument der Basler Fasnacht. Das Piccolo ist eine kleine Querflöte, die Ende des 18. Jahrhunderts erfunden wurde. Das Spielen auf einem Piccolo nennt man pfeifen. Die Märsche werden meist dreistimmig, manchmal sogar vierstimmig gespielt. In Kombination mit der Trommel ergibt sich eine spezielle und einzigartige Musik.

Basler Fasnacht Dienstag: PfyfferDrummler

Basler Fasnacht Dienstag Uli TrommlerBesonders beliebt ist in Basel das Trommeln und Pfeifen. Manche behaupten gar, der Basler käme mit der Trommel zur Welt, die Baslerin mit dem Piccolo. Das Basler Trommeln ist musikalisch ein Kind schweizerischer und französischer Trommeltraditionen. Dennoch haben die Musikwissenschaften ein – oder der – Trommeltyp nach unserer Stadt benannt. Die unverkennbaren Melodien und Rhythmen der Fasnachtsmärsche werden übrigens in getragenem Rhythmus, im sogenannten Landsknechtsschritt (90 Schritte in der Minute) gespielt. Entsprechend gemächlich ist das Tempo, mit dem sich eine Clique durch die Strassen bewegt.

Basler Fasnacht Dienstag: Trommler am Spalebärg

Guggemuusig

Unter Guggemuusik versteht man  eine stark rhythmisch unterlegte, auf ihre eigene, sehr spezifische Art „falsch“ bzw. „schräg“ gespielte Blasmusik. In einer solchen Gruppe hat es Profis, die ihr Instrument beherrschen, dann aber auch Amateure, die meist den Ton nicht erwischen.

Basler Fasnacht Dienstag
Basler Fasnacht Dienstag: Sousaphon

Die Polizei Dein Freund und Helfer

Die Polizei Dein Freund und Helfer

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/03/12/10-12-maerz-2014-basler-fasnacht-cortge-und-kinder-fasnacht/

Mrz 10 2014

Montag, 10. März 2014: Morgestraich, Auftakt zur Basler Fasnacht

Basler Fasnacht 2014 MorgestraichMein Kampf gegen meine Uhren ging weiter

Wer erinnert sich nicht an meinen Aussetzer vor 3 Monaten im Januar, als ich einen Tag zu früh auf dem Flughafen Bangkok Suvarnabhumi zum Flug nach New Delhi eintraf. Hier in Basel zum Morgestraich sollte mein Kampf gegen die Uhr weitergehen:

Gestern, am Sonntag-Abend 9. März um 21 Uhr kam ich von Bangkok her kommend in meiner Wohnung in Binningen an und bereits ein paar Stunden später stand ich wieder auf, um nach vielen Jahren wieder einmal den „Morgestraich“ zu erleben.

Aber oh Schreck. Alle meine Uhren in meiner Wohnung zeigten unterschiedliche Zeiten. Bei der einen Uhr klappte die automatische Umstellung zur Winterzeit nicht, bei der anderen klappte diese Anpassung, und die dritte Wanduhr stand wegen leerer Batterie still. Bei den Armbanduhren war es nicht besser. Sie zeigten entweder noch Thai-Zeit oder die Helsinki-Zeit an. Kurzum, ich wusste nicht, woran ich war. So schaute ich im Fernsehen nach der korrekten Zeit und stellte danach meinen Wecker im Handy, vergass aber die Zeit im Handy richtig einzustellen.

Basler Fasnacht 2014 MorgestraichBasler Fasnacht 2014 MorgestraichNach wenigen Stunden Schlaf erwachte ich ohne Wecker zu meiner Thailand-Zeit (Bem: entsprechend einer Schweizer-Zeit von morgens 1 bis 2 Uhr) Meine Armbanduhr zeigte 02:30, also vermeintlich die richtige Zeit für ein Frühstück und anschliessend zum Marsch in die Stadt, denn um 4 Uhr ging der Morgestraich los.

Ich fühlte mich gut ausgeschlafen und marschierte um 3 Uhr los. Es herrschter klarer Sternen-Himmel um die 6ºC. Bald wunderte ich mich, dass ich unterwegs wenige Gleichgesinnte sah. Als ich in er Stadt anlangte, kamen mir viele angeheiterte Nachtgänger entgegen, die auf dem Weg nach Hause waren. Aber nichts von Fasnachts-Stimmung. Ich überlegte ganz kurz, ob ich etwa 1 Tag zu früh in der Stadt wäre? Realisierte aber schnell, dass ich 1-2 Stunden zu früh in die Stadt war, was sich bald bestätigte, als ich einen Blick in ein Uhrengeschäft warf. Es war 02:30 Uhr. Ich war 1,5 Stunden zu früh!

Ich machte aus der Not eine Tugend und spazierte durch die fast leere Stadt. Einzig ein paar Laternen standen herum. Die ersten Fasnächtler trafen bald auch ein. Und es wurden immer mehr Die Wartezeit verging schnell bis Punkt 4 Uhr die ganze Strassen-Beleuchtung in der Innerstadt  ausging.

Auf das Kommando «Achtig! Morgestraich! Vorwärts, marsch!» ihres Tambourmajors setzten sich die Fasnachts-Cliquen in Marsch und eröffneten mit ihren Trommeln und Piccolos die Basler Fasnacht 2014. Der erste Marsch, der von allen Cliquen gespielt wird, trägt dabei den bezeichnenden Namen «Morgenstraich».

Diagnose eines Mediziners

Wieder zu Hause eingetroffen, rief ich meinem Hausbesitzer seines Zeichens Arzt im Ruhestand an und schilderte ihm meine Probleme mit der Zeit. Er meinte: Ich müsse keine angst haben. Mein Probleme im Hirn seien das Gegenteil von Alzheimer. Ich vergess nicht die Zeit, sondern sei zu früh!Basler Fasnacht 2014 MorgestraichDer Morgestraich

Der Morgestraich am Montagmorgen um 4 Uhr ist der Auftakt der Basler Fasnacht. Zu diesem Zeitpunkt wird die Innenstadt mit den Schaufenstern und Reklamen praktisch vollständig verdunkelt und die Basler Stadtwerke schalten die Strassenbeleuchtung aus. Das einzige Licht kommt von den Laternen der Cliquen, die darauf ihre Sujets präsentieren. Vor den Cliquen wird eine grosse, bis zu 4 m hohe Zuglaterne getragen oder auf einem Wagen gezogen. Beleuchtet werden diese Laternen heute mit Gaslicht, früher waren es weisse Paraffin-Kerzen. Die Aktiven tragen zudem eine Kopflaterne als Identifikation zu ihrer Clique.

Basler Fasnacht 2014 Morgestraich

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/03/10/montag-10-maerz-2014-der-morgestraich-auftakt-zur-basler-fasnacht/

Sep 08 2013

7. Sept. 2013: Meine Nichte „Gräfin Stephanie“ heiratete auf der Blumeninsel Mainau – Max war dabei

Stephanie und Tobias (Foto Thomas Hundt)

Stephanie und Tobias (Foto Thomas Hundt)

Wenn eine Gräfin heiratet, dann gibt es etwas zu erleben. So erging es mir bei wunderbarem Sommerwetter  am Samstag, 7. Sept. 2013 anlässlich der Hochzeit meiner Graf-Nichte Stephanie mit ihrem „Bürgerlichen“ Tobias auf der wunderbaren Blumeninsel Mainau.

Alles passte wie ein Puzzle zusammen. So auch die Insel Mainau, die sich im Besitz der schwedischen Adelsfamilie Bernadotte befindet. Die Blumeninsel Mainau ist ein prächtiger Kleinod auf dem Bodensee unweit von Konstanz!.

Stephanie ist meine Nichte. Die älteste Tochter meiner Schwester, die seit 33 Jahren in Rebstein im sog. Rheintal verheiratet ist. So kam ich als Onkel, welch schreckliches Wort, auch zu einer Einladung. Bereits Mitten im vergangenen Winter wurde ich persönlich in Thailand vororientiert, denn sie wussten, dass der Max ein vielbeschäftigter Weltenbummler ist. Darob habe ich mich unheimlich gefreut.

Abendkleid, Anzug, Krawatte“ lautete der „Dress-Code“ auf der Einladung. Wunderbar, so kam mein eleganter beiger Blazer-Anzug zu seiner Premiere in Europa. Aber irgendwie war ich ein exotischer Sommervogel in der Gesellschaft, denn alle anderen männlichen Gäste kamen in Schwarz mit weissem Hemd! Nur die Frauen brillierten in wunderbaren Abend- und Cocktail-Kleidern, in allen Farbtönen. Warum hatte keiner der Männer den Mut, in farbigem Anzug seine Frau zu begleiten?

Auch fürs Fotografieren war gesorgt. Der Foto-Künstler Thomas Hundt mit Partnerin aus Heppenheim, Hessen, waren für die Fotos verantwortlich. Beide Voll-Profis mit allen Wassern gewaschen.

Harlem Shake

Der Kontakt mit den Organisatoren, den Brautjungfern und Trauzeugen war intensiv. Mit Mails und Telefons wurden wir Gäste zu speziellen Aktivitäten aufgefordert und motoviert. Ein Hochzeits-Kochbuch mit Beiträgen jedes einzelnen Gastes wurde gemeinsam geschaffen. Dann wurden uns auch die Anweisungenen zum verrückten „Harlem Shake“ zugeschickt. Es sollte eine Ueberraschung für das Brautpaar werden, denn sie wussten nichts von alledem.

Ihr müsst euere Stirn nicht runzeln. Auch ich wusste nicht, wie ein „Harlem Shake“ geht und googelte nach diesem Begriff:  Der Tanzstil „Harlem Shake“ wurde Anfang der Achtzigerjahre im New Yorker Stadtteil Harlem erfunden. Bei diesem Tanz geht es um das rhythmische Zurückreissen der Schultern und gleichzeitige Stossbewegungen der Hüften

Die Regeln des Tanzstils „Harlem Shake“ haben sich in unzähligen Videos niedergeschlagen.  Der Ablauf ist stets gleich.  Meist befindet sich eine Gruppe von Menschen in einer Alltagssituation. Mit Einsetzen der Musik beginnt eine Person mit rhythmischen Verrenkungen, während die Umgebung passiv-ignorierend verharrt. Die tanzende Person hebt sich deutlich durch Maske, Kostüm oder Ähnliches von der Umgebung ab. Nach exakt 15 Sekunden setzt mit der Textzeile „Do the Harlem Shake“ der Bass ein. Zeitgleich steigen von einem Moment auf den anderen alle anderen Personen mit unkontrollierten Bewegungen wie Zappeln und Hüpfen in den Harlem Shake ein. Nach weiteren 15 Sekunden ist der Tanz zu Ende.

Klickt auf nachstehenden Link, dann wisst ihr, wie der „Harlem Shake“ funktioniert: » http://www.youtube.com/watch?v=lIRqoiNEuUE « oder sucht im YouTube weiter heisse Videos unter den beiden Stichworten „Harlem Shake“

P1000107-Mainau-PICASA-SCHWEIZ-HIT4-75bpi

Die Blumeninsel Mainau

Die Insel Mainau ist, einer der schönsten Parks der Welt Hier sieht man im ganzen Jahr das prachtvolle Bild eines wechselnden Blütenmeers: Orchideen und Tulpen im Frühjahr, Rosenblüten im Sommer und nun im Herbst Dahlienblüten. Herzstück der Insel ist das Barockschloss, der heutige Wohnsitz der gräflichen Familie…und unmittelbar daneben die Schlosskirche, wo die Hochzeit stattfand.

Insel Mainau: Hochzeit Stephanie und Tobias: Schlosskriche St. MarienBesammlung und Trauung

Die Besammlung war vor und die Trauung in der Schlosskirche St. Marien. In einem weissen Amerikaner-Schlitten kamen der Bräutigam begleitet von seinen Trauzeugen angebraust, Dann begaben sich die 60 Gäste in die Kirche und warteten auf die Braut, die geführt von ihrem Vater in einer wunderschönen Kutsche herbeigefahren wurde. Unvergsslich der schräge Moment, als nicht die Braut, sondern ihre Mutter d.h. meine Schwester Christine langsamen Schrittes an den wartenden Gästen vorbeischritt. Erst da realisierte sie, warum die Gäste in der Kirche herzlich lachten: man hielt sie für die Braut!

Links vor dem Altar sassen die 4 schwarz-gekleideten Trauzeugen und rechts die 4 Brautführerinnen in ihren kurzen sexy-Cocktail-Kleidern.

Dann kam die Hauptperson, die hübsche strahlende Braut. Zuerst 3 Blumen-Kinder und dahinter der Brautvater, der Stephanie in weissem Braut-Kleid mit langer Schleppe dem Bräutigam übergab.  Sie sah wunderbar aus!

Nach einigen Strophen „Grosser Gott wir loben Dich“ kam es dann zur Trauung, die ohne Zwischenfall verlief. Er sagte „Ja“ und sie dann auch! Der Tag war gerettet!

Apéro im Rosengarten

Als ich am Morgen in Basel wegfuhr, regnete es. Hier beim Apéro im italienischen Rosengarten schien die Sonne bei blauem wolkenlosem Himmel. Die Wetterprognose für heute sah zum letzten Mal schönes Wetter vor und prophezeite ab Morgen Regen.

Wir Gäste waren alle hungrig und vorallem durstig. Aber zuerst mussten wir an die Arbeit. Wir waren als Fotomodelle gefragt. Das Brautpaar in allen Varianten. Brautpaar alleine, Brautpaar mit Eltern, Brautpaar mit allen Gästen, Brautpaar mit Freunden und Freundinnen … Aber dann gabs Champagner, Sonnenbräu-Bier vom Fass und feine Brötchen. Ich habe mich an den Lachs gehalten. Sie waren exzellent.

Insel Mainau: Hochzeit Stephanie und TobiasAber eben, es war heiss. Die Sonne brannte unerbärmlich! Wir Männer zogen unsere Jacketts aus und ein paar jüngere Frauen kühlten sich im nahen Lustbrunnen ab. Derweil unterhielt ich mich mit meinen Töchtern Daniela und Katja, ihrem Mann Roland und meinen Enkeln Anina und Amelie, sowie Luc. Luc konnte noch ncht sprechen, er war erst 3 Wochen alt.

Abendessen unter Palmen

Im „Palmenhaus“ unter mehreren 100-jährigen Palmen fand dann der feierliche Abend statt. Das mehrgängige leckere Dinner und dazwischen viele überraschende und lustige Spiele, darunter auch der oben beschriebene „Harlem Shake„. Dazu erhielt jeder von uns einen blinkenden Armreif, dessen Licht bei den „Harlem Shake-Zuckungen“ bei abgedimmten Licht geil aussah! Ein guter DJ begleitete uns mit Musik aus unsere Zeit, also mit Oldies, obwohl die grosse Mehrheit der Gäste im Alter des Brautpaares war.

Gegen 2 Uhr wurde ich immer müder, und schlich mich aus der Party, in der die meisten jungen Leute unermüdlich weitertanzten Bei solchen Anlässen wäre eine tanzfreudige Partnerin hilfreich gewesen, denn beim Disco-Fox und den Rock’n Roll-Einlagen zuckten immer noch meine Beine.

Insel Mainau: Hochzeit Stephanie und Tobias

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/08/7-sept-2013-meine-nichte-graefin-stephanie-heiratete-auf-der-blumeninsel-mainau-max-war-dabei/

Aug 19 2013

16. Aug. 2013: Em Bebbi sy Jazz – Jazz-Night in Basel

Signet "Em Bebbi sy Jazz"net zu

Signet „Em Bebbi sy Jazz“net zu

Auf mehreren Bühnen in der Innenstadt Basel spielten Dutzende von Jazz-Formationen und versetzten dadurch Zehntausenden von Besuchern in Begeisterung. „Em Bebbi sy Jazz“ wurde dieses Jahr zum 30. Mal durchgeführt und ist seit einiger Zeit auch international als das traditionelle Sommer-Happening von Basel. Es ist die grösste Schweizer „Jazz-Fete“. Vom Bebop bis zum New Orleans-Jazz und vom Swing bis zum Zigeuner-Jazz fehlt keine Stilrichtung.

»» Meine ausführliche Foto-Reportage findest Du unter diesem Link: „Em Bebbi sy Jazz“

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/08/19/16-aug-2013-em-bebbi-sy-jazz-jazz-night-in-basel/

Aug 03 2013

3. Aug. 2013: Karneval auf Solaris

Alle Jahre wieder findet am ersten August-Wochenende der „Solaris-Carnival“ statt. Ein einwöchiges Spektakel, das als Abschluss am Samstag mit dem Karneval-Umzug durch den Campingplatz abgeschlossen wird.

Bereits Tage vorher haben die Erwachsenen und vorallem die Kinder an ihren Kostümen und Gefährten gebastelt. Die Gruppen kamen nicht nur aus Solaris sondern auch von anderen Campingplätzen aus der näheren und weiteren Umgebung, so aus der Insel Krk.

Vorallem für die Italiener ist dieser Tag ein einmaliges Erlebnis. Ihrer Fantasie steht nichts im Wege. Ganz mutige konnten sich am Strand mit Body-Painting ein tolles Kleid oder winziges Bikini aufmalen lassen. Die sind so gut, dass man auch als Mann zweimal hinschauen muss, ob da ein kleines Fetzchen oder nur die Farbe Nacktes verdeckt. .

Solaris Carneval 2013

Um 19 Uhr setzte sich dann der Carneval-Umzug in Bewegung, aber bereits nach wenigen Metern geht es nicht mehr weiter. Stop-and-Go. Dies machte aber der Freude der Teilnehmer und Zuschauer keinen Abbruch. Es wurde gelacht, geflirtet und das bei dieser über 30°C ideale Getränk „Bier“ getrunken.

Solaris Carneval 2013 IMG_1106-Carneval-Solaris-Zomby-PICASA-ISTRIEN-HIT4-75bpi

 

 

 

 

Solaris Carneval 2013 Solaris Carneval 2013

 

 

 

Solaris Carneval 2013

IMG_1072-Carnela-Solaris-Simone-PICASA-ISTRIEN-HIT4-75bpi Solaris Carneval 2013
IMG_1220-Solaris-Carneval-PICASA-ISTRIEN-HIT4-75bpi
Solaris Carneval 2013 Solaris Carneval 2013
Solaris Carneval 2013: Samba-SchuleSolaris Carneval 2013 Solaris Carneval 2013

 

 

IMG_1216-Solaris-Sonnenuntergang2-PICASA-ISTRIEN-HIT4-PICASA-ISTRIEN-HIT4-75bpi


Haben die Bilder Euch gefallen, dann schaut doch den Carneval-Bericht vom vergangenen Jahr an:

Bericht vom letztjährigen Solaris Carneval 2012

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/08/03/3-aug-2013-carneval-auf-solaris/

Mrz 16 2013

16. März 2013: Kunstprojekt „Binningen Enlighted“

Binningen Enlighted

Hunderte von Leuten nahmen mit Taschenlampen ausgerüstet an der Lichtperformance „Binningen Enlighted“ in Baselland teil. Der Parcours begann beim Schloss Binningen und führte durch die Gassen bis zum Sportplatz.

Es boten sich wunderschöne Lichtinstallationen und Klangwelten auf einem poetischen Spaziergang durch das Städtchen. An Hauswänden, Erkern, Flaschenentsorgungsdepots und Balkonen wurde die Geschichte Binningens mittels Projektionen bebildert. Ein engagiertes Kunstprojekt, das die Teilnehmer begeisterte!

Binningen EnlightedDer Anlass von «Binningen Enlighted» war das 50-Jahr-Jubiläum des Kunstvereins Binningen, der diese weit über die Region ausstrahlende Performance zusammen mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der Hochschule für Gestaltung und Kunst Nordwestschweiz entwickelt hat.

Binningen Enlighted Binningen Enlighted

Binningen EnlightedBinningen Enlighted

 

 

 

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/03/16/16-maerz-2013-kunstprojekt-binningen-enlighted/

Sep 06 2012

6. Sept. 2012: Zu Besuch im Atelier von Rolf Gautschi, Kunstmaler aus Basel

Der heilige Donnerstag

Wann immer ich in Basel bin, treffe ich mich jeden Donnerstag mit Renato Bevilacqua und Rolf Gautschi, sowie Karli oder Paul zum Tennis. Zwischen 15 und 17 Uhr knallen wir uns auf der Novartis-Tennisanlage die Bälle um die Ohren.

Aber das wichtigste ist das anschliessende gemeinsame Essen in einem feinen Restaurant im nahen Elsass, im Badischen oder auch in der Schweiz, und schlussendlich der heisse Jass (ein Schweizer Kartenspiel).

Von Zeit zu Zeit gehen wir auch fremd, wie am Donnerstag 6. Sept. 2012 als Rolf uns in sein heimeliges Atelier im Dachgeschoss der alten Gewerbeschule hoch über Basel einlud … zu einem feinen Imbiss mit belegten  Brötchen und Champagner, als hätten wir etwas zu feiern. Hier arbeitet Rolf unter der Woche, in einem Atelier mit vielen Bildern, unzähligen Pinseln und Farbtuben, dem typischen Duft nach Oel-Farbe. Wir waren nicht das erste Mal hier, wir mögen die spezielle Atmosphäre, wie man sie nur aus Filmen und Büchern kennt.

Es blieb aber nicht nur beim Essen und Trinken. Wir durften in seinen unzähligen Bildern „wühlen“. Bilder in den verschiedensten Techniken: Oel, Aquarell, Collagen, Enkaustik. Zum Schluss blieb ich bei einem wunderbaren „Fasnachtsbild“ hängen. Es hängt nun bei mir zu Hause, als Leckerbissen in meinem  Wohnzimmer..

Ich habe eifrig fotografiert. Einen Teil der Fotos habe ich hier veröffentlicht. Weitere Bilder findest Du im Picasa unter:

„» Im Atelier von Rolf Gautschi «“

 

v.l.n.r.: Karli, Rolf, Renato und Max

v.l.n.r.: Karli, Rolf, Renato und Max

 

Das nachstehende Bild stand unter einem der Tische. Ich sah es erst, als ich mich bückte. Es schien, als hätte es auf mich gewartet. Ich sah es und wusste, dieses Fasnachtsbild wird in meine Sammlung passen.

Basler Fasnacht: Trommler und Pfeiffer-Gruppe (Rolf Gautschi)

Dieses Bild über die Basler Fasnacht mit einer „Trommler- und Pfyffer-Gruppe“ habe ich gekauft. Es ist ein riesiges Bild !

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/09/06/6-sept-2012-zu-besuch-im-atelier-von-rolf-gautschi-kunstmaler-aus-basel/

Aug 20 2012

20. Aug. 2012: Galadinner für meine Tennis-Freunde in der Schweiz

Vorbereitung „Trüffel (Tartufi) und Eierlikör-Torte“:

Jedes Jahr nach meiner Rückkehr aus Istrien, zelebriere ich für meine Tennisfreunde in Basel ein festliches Essen. Dieses Mal sollte es  zu Ehren von Rolfs 80.-Geburtstag ganz speziell ausgehen.

So habe ich bereits in Istrien in der Konoba Malo Selo 4 schwarze Trüffel-Kugeln zusammen 200g sowie Trüffelöl eingekauft.

Meine Vorbereitungen begannen bereits am Vortag, So wagte ich mich an die „Eierlikör-Torte mit eingelegten Aprikosen“ nach einem Rezept von Klaus und Martina, Bisher habe ich nur Früchte-Kuchen resp. -Wähen gebacken, aber noch nie eine richtige Torte mit allem drum und dran. Rückblickend ging alles bestens. Meine Gäste, aber auch ich, waren begeistert.

Eierlikör-Torte

Der gemütliche Abend:

Am Montag, 20. Aug. um 18 Uhr trafen Rolf, Renato, Karli und als Ueberraschungsgast Kathrin bei mir ein. Ich habe meine Wohnung auf Vordermann gebracht und mit gemischt-farbigen Rosen in rot, pfirsich, gelb und rosa, meiner Lieblings-Blume und -Farben, geschmückt. Zur Begrüssung gab es Champagner, dann musste Renato mir in der Küche helfen. Nüssli-Salat resp. Feldsalat galt es zu rüsten, dazu fein geschnittener istrianischer Schinken.

Meine Freunde rund um den Tisch: Rolf, Karli, Renato und Max

Als Hauptgang gab es Ravioli mit Steinpilz-Füllung, Bechamel-Sauce und darauf fein geriebene Trüffel. Für Rolf, der den Trüffel-Duft nicht mochte, habe ich eine Gorgonzola-Sauce gemacht. Als Farbtupfer schmückte ich jjeden Teller mit einer halben Aprikose. Dieser Anblick verwirrte Rolf zu Gänze und führte zur unerwartenen Frage: „Max, ist dieses Ei durchgekocht?“ … bis er ob unserer ungläubigen Gesichter die Realität realisierte (Bem: Bei Rolf muss alles durchgekocht sein, eben auch Eier und Fleisch).

Jeder hat zwei Portionen gegessen, was ich als Kompliment auffassen durfte. Zum Trinken gab es den Follonica-Wein „Brecce Rosse 2010“ von LaCura (Massa Marittima).

Als Dessert gab es dann meine grosse Ueberraschung. Auch für mich eine Ueberraschung, denn ich wusste nicht, wie die Eierlikör-Torte schmecken würde. Gestern habe ich sie gebacken und heute wurde sie ausprobiert. Und sie hat geschmeckt. Erstklassisch und lecker. Es gab nichts auszusetzen. Der Eierlikör-Geschmack war nicht dominierend. Einzig den Boden werde ich das nächste Mal etwas dünner machen.

Es wurde aber nicht nur gegessen und getrunken. Zwischendurch wurden naturgemäss alte Rad- und Tennis-Erlebnisse aufgefrischt, aber auch über nicht Anwesende gelästert.

Ein Facebook-Kommentar von Ruedi Wenger

Noch am selben Abend, als meine Gäste bereits nach Hause gefahren waren, schaute ich schnell im Internet nach neuen Meldungen nach. Und in der Tat schrieb im Facebook der Ruedi Wenger, mein LOOK-Rennvelohändler, als Kommentar zu meinem Bild Eierlikör-Torte:  „Hey Max wo bleibt denn mein Kuchen?…wir warten“. Am nächsten Morgen fuhr ich zu ihm und brachte als grosse Ueberraschung 2 grosse Stück Eierlikör-Torte.

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/08/20/20-aug-2012galadinner-fuer-meine-tennis-freunde-in-der-schweiz/

Aug 09 2012

4. Aug. 2012: Sommer-Karneval auf Solaris

Die heisse Katze auf Solaris

Für mich als Basler (Basler Fasnacht) war es ungewohnt, dass Mitten im Jahr im Hochsommer ein Karneval gefeiert wird.  Dies ist aber bereits Tradition auf dem Camping Solaris, denn jedes Jahr In der 1. August-Woche findet dort der „Solaris Carneval“ statt. Dann übernehmen die Narren die Macht. Die Narren kommen aus allen Ländern, wobei die Italiener den grössten Anteil stellen und allein wegen dieses Anlasses aus Italien herreisen. Andere Narren kommen von den umliegenden Campingplätzen. Der Solaris Carneval ist ein fester Bestandteil des touristischen Kalenders in Istrien.

Karneval von Solaris

Der Höhepunkt des 1-wöchigen Karnevals ist der prunk- und fantasievolle Umzug durch den Solaris Camp. Gruppen von Campern aus Solaris, aber auch von weit auswärts ziehen in tollen und raffinierten Kostümen von der Rezeption durch den Platz bis zum Galeb-Zentrum, wo dann das rauschende Abschlussfest samt Feuerwerk um Mitternacht stattfindet. Ich habe noch nie soviele Leute auf dem Campingplatz gesehen.
Wilder Mann beim Karneval von Solaris

Wilder Mann auf Solaris

Wer nun ein erotisch laszives Spektakel erwartete, musste enttäuscht sein. Die meisten kamen in Fantasie-Kostümen aller Art, die sie von zu Hause mitbrachten oder vor Ort zusammennähten. Eine Dame sah ich in einem wunderhübschen gestickten Venezianischen Karneval-Kostüm mit Halbmaske. Andere hatten ihr Gesicht fantasievoll geschmminkt oder bemalt. Kurzum, wiederum andere bewegten sich als „Village People“ zu der gleichnamigen Musik der amerikanischen Disco-Band. Ich war begeistert ob der Ideen und der Lebensfreude.

"Karneval in Venedig" auf Solaris

 

Ich lag schon lange im Bett, als aus dem nahen Wohnwagen von Gerhard (siehe auch Kommentar weiter unten) sein „Il Silenzio“ herausklang. Es war einmalig, wie er aus seiner Trompete diese Klänge zauberte und dabei die Töne haargenau traf. Mit diesen Klängen im Ohr schlief ich sodann friedlich ein.

Carneval in Solaris

Ich war mit meiner Canon EOS-60D dabei. Sie hat mich einmal mehr nicht enttäuscht, sondern erfreut. Mit meinem Spezial-Zoom-Objektiv war ich immer bei den Leuten. Sie war schnell in den Schnappschüssen und bedienungsfreundlich bei schlechten Lichtverhältnissen wie z.B. beim Sonnenuntergang.

 

 

Party bei Sonnenuntergang auf dem Carneval von Solaris

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/08/09/4-aug-2012-sommer-karneval-auf-solaris/

Jul 02 2012

2. Juli 2012: Raclette und Wiener Apfelstrudel bei 36°C

Es ist bereits Tradition, wenn ich Mitten im Sommer zu einem Schweizer Raclette unter istrianischer Sonne einlade. Dieses Jahr waren es die Martina mit ihrem Klaus, die Elisabeth mit ihrem Lorenz, sowie Inge mit ihrem Fredi, die je drei Runden Raclette schafften.

6 Portionen Raclette brutzeln in der Elektropfanne

Als Zutaten zum Raclette-Käse und Kartoffeln habe ich Gurken, Sardellen, Kapern, Zwiebeln, Mojo-Sauce, Senffrüchte und Aprikosen-Senfsauce zubereitet. Als Rechaud diente die grosse Elektropfanne.

Da Raclette gerne schwer aufliegt haben wir bereits um 16 Uhr unsere Party gestartet und uns als Abschluss ein Kirschwasser zur Verdauung genehmigt. Als grosse Ueberraschung zauberte Klaus als Nachspeise einen feinen, geschmackvollen, leckeren, fantastischen Wiener Apfelstrudel aus seiner Wunderküche.

Ich habe noch genügend Raclette-Käse im Tiefkühler. So werden wir in 1-2 Wochen eine weitere Raclette-Apfelstrudel-Party zelebrieren. Ich freue mich bereits darauf und hoffe, dass Klaus diese Zeilen liest!

Max stösst auf sein tolles Leben an

Print Friendly, PDF & Email

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/07/02/raclette-und-wiener-apfelstrudel-bei-36c/