Kategorienarchiv: Literatur, Zeitungen, Kultur, Humor

Jun 21 2017

Warum keine Flat-Rate, liebe Presse? Lanterna hat 5-Sterne*****

Presse und Gorbatschow

Was haben die beiden gemeinsam? Vieles! Denn der berühmte Spruch von Gorbatschow „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ dürfte auch für die schreibende Presse gelten. Ihre Auflage-Zahlen sinken dramatisch, aber sie wursteln zufrieden vor sich hin.

Als Weltenbummler bin ich ohne Informationen aus dem Internet verloren. Ich brauche die News aus aller Welt. Sie sind mein Lebenselexier. Aber es sollte zahlbar bleiben. Nun haben viele Verlage damit begonnen, ihre Online Angebote zu sperren und für diese Dienstleistung Geld zu verlangen. Dies kann ich verstehen. Aber ihre Gebühren-Politik ist jenseits der Realität und reine Abzocke.

Die Zeitungen, die doch alles viel besser wissen, als die Politiker und Fachleute, haben diesbezüglich noch wenig Weitsicht bewiesen. Ihre Auflagen stagnieren, die Umsätze fallen in den Keller. Während es in der Musikwelt seit Jahren üblich ist,dass man durch Bezahlung von monatlichen Flat-Rates alle Arten von Musikstücken und CD’s abspielen kann, wehrt sich die geschriebene Presse mit Händen und Füssen dagegen. Bei jedem Erzeugnis sollte ich ein Online-Abo abschliessen.

Eine Frechheit dabei ist, dass sich in der Schweiz mehrere Presse-Erzeugnisse zusammengetan haben, und ihre Online-Informationen gegenseitig austauschen: So zum Beispiel die „Basler-Zeitung“, der „Tagesanzeiger“ und eine der beiden grossen Berner-Zeitungen, „der Bund“. Warum soll ich für denselben Einheitsbrei 3x bezahlen?

Wie wäre es, wenn sich alle Presse-Organe zusammentäten und eine Presse-Flat-Rate mit den wichtigsten Zeitungen anbieten würden: NZZ, Basler Zeitung, der Spiegel, Focus, die Welt, die Zeit, um nur einige zu nennen, zu einer monatlichen Gebühr. Ich wäre unverzüglich dabei. Aber in der jetzigen Situation, in der jede ihr eigenes Süppchen kocht, bin ich nicht dabei und halte mich an die noch frei verfügbaren Produkte aus anderen Ländern. Ich warte ab, bis die Auflagezahlen derart gesunken sind, dass sie sich der Not gehorchend dieser Idee einer Presse-Flat-Rate öffnen oder ihr Business schliessen müssen.

Camping Lanterna hat den 5. Stern erhalten

Nach grossen Umbauten im Eingangsbereich mit einem zentralen Campingplatz-Piazza und diversen Läden, ein Restaurant, einer Bäckerei, ein Lebensmittelgeschäft, ein Kinderspielplatz und eine Veranstaltungsfläche hat unser Nachbar-Campingplatz Lanterna vom ADAC neu fürs 2017 den 5. Stern ***** erhalten und gehört damit zu den wenigen 5-Stern-Plätzen in Europa.

Das Unterhaltungsangebot auf dem Campingplatz wird mit der neuen Familien-Unterhaltungszone im Innenbereich inklusive Theater und Kino sowie mit einer Teenager-Zone inklusive Game Lounge noch interessanter. Der attraktive Familien-Wasserpark wird nun noch größer und die Pools werden beheizt.

Man sollte aber nicht meinen, dies alles sei gratis? Nein, die Mio-Investitionen müssen sich für den Betreiber Valamar bezahlt machen. Für Eltern mit Kindern ein teueres Pflaster. So kostet jede der neuen Kinder-Attraktionen ab 20 Kunar d.h. etwa 3 Euro.

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/06/21/warum-keine-flat-rate-liebe-presse-lanterna-hat-5-sterne/

Okt 25 2016

CETA und Gross-Deutschland (eine aktuelle Satyre)

Beitrag aus dem Satyre-Magazin „Globetrotter“

eu-adeKommentar eines deutschen CDU-Politikers am Fernsehen, als das CETA-Abkommen Ende Oktober 2016 nicht verabschiedet werden konnte:

Es geht einfach nicht an, dass ein kleines Regionalparlament den Willen und die Vorteile von Europa und vorallem von uns Deutschland, dem Exportweltmeister zerstört. Dem muss man mit allen Mittels entgegenwirken.“ (sprich: Man muss die Gesetze ändern und „biegen“.)

Hat der nun bestätigt, dass es sich bei der EU um Gross-Deutschland handeln soll?

Andere europäischen Länder haben diese Gefahr schon lange realisiert und wehren sich gegen die Führerschaft von Deutschland.


Mein Kommentar: Ich glaube, die gesamte EU-Bevölkerung hat genug von den Politikern, die im geheimen Verträge aushandeln und Gesetze verabschieden. Sie wollen Mitsprache. Die Populisten werden ihre Muskeln spielen lassen. Die Zukunfts-Aussichten der heutigen EU sind nicht die besten.

In der Schweiz hätte zur Zeit eine Abstimmung über einen EU-Beitritt keine Chance

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2016/10/25/ceta-und-gross-deutschland-eine-aktuelle-satyre/

Jul 09 2016

9.-16. Juli 2016: vERKEHRTE wELT: Pornos an Stelle von Mails

computer-crashSolaris ist ein anständiger Campingplatz!

Videos und Pornos im speziellen werden unterdrückt. Man will das WiFi auf dem Campingplatz nicht überlasten. Wo käme man hin, wenn alle nur noch Pornos schauen würden!

Seit vergangenen Samstag (9. Juli) herrscht aber verkehrte Welt. Mails werden unterdrückt und können weder empfangen noch verschickt werden. Als Gegenleistung öffnete die Campingleitung die Porno- und Youtube-Kanäle. Seither herrscht Sodom und Gomorrha auf Solaris.

Ein Putsch der Valamar-Informatiker?

Es ist unglaublich. Die Informatiker von Valamar bekommen das Problem nicht in den Griff. Oder wollen es nicht in den Griff bekommen? Es ist ein kleines Problem, aber es scheint, dass es an Profis mangelt. Schwach meine ich, denn die wenigen Ports fürs Mailing sollten sie öffnen können, umsomehr ich ihnen eine Liste der betroffenen Ports  zugeschickt habe. In der Zwischenzeit habe ich festgestellt, dass sie auch mein FTP-Port geschlossen haben.

Glücklicherweise kenne ich einen Ausweg, um die gesamte Funktionialität nutzen zu können. Den will ich aber niemandem verraten, denn ich bin aufs Mailing angewiesen.


Stand 16. Juli/06:00 Uhr: Die meisten Ports sind wieder offen, aber die Leistungsfähigkeit des Solaris-WiFi ist am Boden Das System ist instabil. Einige Ports sind immer noch geschlossen. Durch die Freigabe der Nutzung von Videos und Pornos, sowie der Updates vom Betriebssystem Windows ist das Internet total überlastet.

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2016/07/09/11-juli-2016-verkehrte-welt-pornos-an-stelle-von-mails/

Okt 03 2015

Bye Bye „Basler Zeitung“ (BaZ)

Aerger der Woche: Bye Bye „Basler Zeitung“

basler-zeitung-logoMehr als 8 Monate im Jahr verbringe ich im Ausland und bin auf die Internet-Angebote von Presse und Fernsehen angewiesen. Jetzt ist die Online-Ausgabe der Basler-Zeitung BaZ auch kostenpflichtig geworden. Zeit um mich von dieser Zeitung zu verabschieden, denn die Online-Ausgabe ist als Gratisblatt akzeptabel, aber als kostenpflichtiges News-Medium zu teuer.

Aus meiner Sicht ist dieser Weg ein fundamentaler Fehlentscheid, denn durch weniger Leser werden auch die bisherigen Inserenten unzufrieden sein und ihre Inserate in anderen Angeboten mit mehr Lesern platzieren. Ohne Inserate keine Zeitung!

So wird das Zeitungssterben weitergehen, denn die Qualität entscheidet über „Sein und Nicht-Sein

Ergänzung vom 11. Okt. 2015:

Alternativen zur „Online BaZ“ sind die Internet-Ausgaben des Gratisblatt „20min“ oder der „Basellandschaftlichen Zeitung BZ“. Dennoch überraschend war für mich, dass die Online Baz am 10./11. Okt. 2015 unter dem Titel „Blatter-Comeback ist in Arbeit“ den identischen Artikel veröffentlichte, wie das Gratisblatt „20min“.

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/10/03/bye-bye-basler-zeitung-baz/

Jun 17 2015

17. Juni 2015: Sonne und Regen – Optimisten und Pessimisten

Das Wetter aus Sicht der Pessimisten und Optimisten

Carnival of Solaris: Sonnenblumen

In den vergangenen Tagen kamen sowohl Pessimisten als auch Optimisten voll auf ihre Kosten.

Nach einer Hitze-Periode von über 3 Wochen wurde das Wetter etwas instabil. Tagsüber war es meistens schön und sonnig, in der Nacht weckten uns mehr oder weniger intensive Regenschauer und Gewitter auf. Die Pessimisten sprachen auf der Toilette bereits von „Scheisswetter“

Die Natur war darob glücklich, denn es bildeten sich bereits tiefe Risse im Boden. Solche kennt man normalerweise nur im Juli und August. Bald werden die Wiesen wieder grün leuchten, sagen die Optimisten

Der Wassergraben

Als es in den letzten Nächten regnete, nein schüttete, war ich froh um meinen tiefen Wassergraben, denn er hat seine Bestimmung erfüllt.

Jeweilen wenn ich das Vorzelt aufbaue, grabe ich auch den Graben, damit mir ja nie Wasser ins Vorzelt laufen werde. Mein Wohnwagen mit Vorzelt steht leicht am Hang. Wenn es stark regnet, dann muss ich das Wasser um die schmale Seite des Vorzeltes führen und ableiten.

Die Freunden und Leiden des Uli

Mein Nachbar Uli war heute zum Tennis eingeteilt und begab sich zeitig auf den Platz. Aber bald kam er glücklich und strahlend zurück. Ich habe frei! Die Plätze sind noch zu nass.

Die Freude währte aber nur wenige Minuten, denn dann kamen bereits seine  feschen Partnerinnen und holten ihn ab: Platz 4 und 5 seien bespielbar!

Noch weiteren 2 Minuten kam er fluchend zurück. Die beiden Plätze waren bereits besetzt!. Frustriert half er seiner Frau Hilde beim Putzen. Schlimmer kann es einem nicht mehr ergehen.

Ich bin „Mäuse-Frei“

Bärbel und Dieter hatten ungebetene Gäste in ihrem Wohnwagen, als, als sie ihn nach dem Ueberwintern auf Solaris öffneten. Mäuse hatten sich in den Wintermonaten niedergelassen. Wie und auf welchem Weg sie hereingekommen sind, darüber streiten  die Fachleute. Wahrscheinlich fanden sie einen Weg über die Löcher der Klimaanlage oder den Wasserablauf.

Dank des Katers „Site“ von Martina haben unter meinem Wohnwagen die Mäuse die Flucht ergriffen. Mit Hilfe von Dieter habe ich alle Löcher zu meinem Wohnwagen d.h. den Wasserablauf und das Kamin mit Gittern verschlossen.

Wohnwagen, Mäuse

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/06/17/17-juni-2015-sonne-und-regen-optimisten-und-pessimisten/

Jun 07 2015

Blog von Niggi Dorfmann, einem Basler in Thailand

niggi-dorfmann

Niggi Dorfmann

Niggi wohnt seit einigen Jahren im Osten Thailands und ist bereits ein 20%iger Thailänder. Er kann sich nämlich mit den Einheimischen unterhalten und was vorallem wichtig ist, er kennt sich in der thailändischen  Mentalität bestens aus.

Ueber sein Leben und seine Eindrücke verfasst er einen lesenwerten Blog (Klick auf nachstehenden Link), den ich Euch bestens empfehlen möchte:

 

Leben auf dem Land

Meine Eindrücke des täglichen Lebens im Nordosten von Thailand. Weit weg von pulsierenden Zentren. Hier geht es noch ruhig und einfach zu und her.

 

Ich kenne kein Buch, das derart lebensnahe das Leben in einem thailändischen Dorf schildert. Er berichtet über den Reisanbau, neuerding über seinen Hausbau. Er macht sich Gedanken über das ländliche Schulsystem und vieles mehr. Nicht alles ist übertragbar in die städtischen Agglomerationen Thailands, aber die Mentalität trifft er 100%ig.

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/06/07/blog-von-niggi-dorfmann-einem-basler-in-thailand/

Aug 01 2014

Camping Solaris: Lebens- und andere Weisheiten

Dort wo sich Menschen niederlassen, gibt es immer etwas zu erleben: lustiges, humorvolles, oft auch trauriges. Ueber das Platz-Schwein K32 habe ich bereits berichtet, aber ich habe auch Heiteres erlebt:Abfallbehälter auf Camping Solaris auf Istrien

  • Weiterverwendung von Abfällen, der moderne Ausdruck dafür nennt sich „Rcyclierung“: Auf Solaris funktioniert dies bestens. Man legt das Objekt zu einem der Abfall-Container und weg ist es. Ein vom Sturm zerlegter Pavillon löst sich in wenigen Minuten in Luft auf!  Mein 15 Jahre alter Sonnenschirm war bereits nach 1 Minute verschwunden.
  • Der Nachfolger vom Wilfried aus Celle ist gefunden. Er hat genau sowenig Ahnung vom Aufstellen eines Vorzeltes, aber hilft allen tatkräftig mit. Aber Achtung: Seine Hilfe kann damit enden, dass eine Stange fehlt, weil er sie bereits wieder in den Sack versorgt hat. Sein eigenes Vorzelt musste ein Freund von ihm aufstellen, denn die Mittelsäule liess sich einfach nicht als Seitensäule aufstellen. Wie sagt es so tiefsinning: „Der Dachgiebel des Vorzelts Ist immer über der Radachse„!
  • Ganz neu habe ich gelernt, dass man die Wasserwaage über jedem der Wohnwagenfenster halten muss und dies mehrmals rundherum. Der Wohnwagen könnte sich ja in der Längsachse verzogen haben. Während man misst, dreht ein anderer die jeweilgen Standfüsse auf- und ab … bis sich der Wohnwagen in der Längsachse wieder zurückgedreht hat. Man muss eben die Schwächen eines Wohnwagens kennen!
  • Auf der Toilette gibt es zwei unterschiedliche Papiere: ein dickeres und ein doppellagiges. Das Dickere kratzt, das Doppellagige zerreist, dier Finger sind drinnen!
  • In Deutschland sind die Kinder die Rentenversicherung der Alten. Seit 3. August sind um mich herum 8 Versicherungs-Policen: Leon, Kyra, Miro, Moni, Aila, Tim, Tobias ……
  • Dadurch ist das  Durchschnittsalter hier oben auf dem  Elefanten-Friedhof (siehe dazu: Regenbogen über dem Elefanten-Friedhof von Solaris„) von weit über 60 Jahren auf unter 40 Jahre implodiert.
  • Rasiert ist IN, Bärte sind OUT –  Glatzen sind IN, lange Haare OUT – Wenn ich mich an alle Trends halten müsste, dann bräuchte ich „alter Trottel“ auch Tatoos und Piercings
Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/08/01/camping-solaris-lebens-und-andere-weisheiten/

Jul 20 2014

Buch-Beschreibung: „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett

Thriller „ Im mittelalterlichen Sündenpfuhl“:

index
Hier auf Solaris habe ich Zeit. Zeit zu lesen, auch grosse Wälzer wie dieses Buch. Es umfasst 1150 Seiten gute Unterhaltungslektüre. Die Handlung zieht sich über 50 Jahre im 12. Jahrhundert des mittelalterlichen England.
Der Roman beginnt furios. Eine Hinrichtung und der Fluch einer jungen Frau lassen ahnen, welche Dramatik sich entfalten wird. Die Spannung und Dramatik geht auf und ab.  Man lernt Tom, den Baumeister und seine Familie kennen, sowie deren Widersacher, Lord William.
Brutalität und Unrecht kennzeichnen das Verhältnis der Adeligen zu ihren Untertanen. Diese wehren sich je nach dem oder ducken sich weg. Mönche sind es, die zu Mäßigung und Menschlichkeit aufrufen. Aber auch unter den Kirchenleuten gibt es schwache und schwarze Schafe. Nur Philip, der junge Prior, setzt sich mit ganzer Kraft für Ausgleich, Frieden und Gerechtigkeit ein. Ihm zur Seite stehen der Baumeister Tom, dessen Sohn Jack und die schöne Aliena.
Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/07/20/buch-beschreibung-die-saeulen-der-erde-von-ken-follett/

Jun 23 2014

Mr. Penis: Antrag auf Gehaltserhöhung

10406949_762141243836850_5782817710804993344_nDer nachfolgende Betrag ist nur für Erwachsene über 18 Jahren geeignet und hat einzig den Zweck, dass mein „Sommer-Tagebuch“ auch mit den Google-Suchkriterien „Sex und Erotik“ gefunden wird:

Brief von Mr. Penis an die Personalabteilung:

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich, der Penis, beantrage hiermit eine Gehaltserhöhung aus folgenden Gründen:

  • Ich arbeite körperlich.
  • Ich arbeite in großen Tiefen.
  • Ich stürze mich, Kopf zuerst, in meine Arbeit.
  • Ich habe an Wochenenden und Feiertage nicht frei.
  • Ich arbeite in einer feuchten Umgebung, Überstunden werden nicht bezahlt.
  • Ich arbeite an einem dunklen Arbeitsplatz, der kaum belüftet wird.
  • Ich arbeite bei hohen Temperaturen.
  • Meine Arbeit setzt mich der Ansteckungsgefahr von Krankheiten aus.

 


Antwort der Personalabteilung

Lieber Mr. Penis,

Nach sorgfältigem Bearbeiten und Prüfen Ihres Antrages, ist die Verwaltung zu dem Entschluß gekommen, selbigen aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Sie arbeiten keine 8 Stunden durch !
  • Sie schlafen nach kurzer Arbeitszeit ein !
  • Sie folgen nicht immer den Anweisungen des Managements !
  • Sie arbeiten nicht immer dort wo sie angewiesen wurden, sondern halten sich öfter in anderen Gegenden auf !
  • Sie ergreifen nicht die Initiative, sondern müssen unter Druck gesetzt und freundlich behandelt werden, bevor Sie überhaupt anfangen zu arbeiten !
  • Sie hinterlassen ihren Arbeitsplatz ziemlich dreckig, wenn Sie ihn verlassen !
  • Sie halten sich nicht immer an die Sicherheitsanweisungen, z.B. das Tragen von Schutzkleidung !
  • Sie gehen lange vor 65 in Rente !
  • Sie können keine Doppelschichten übernehmen !
  • Sie verlassen manchmal, den Ihnen zugewiesenen Arbeitsplatz, ohne mit der Arbeit fertig zu sein !

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen,

Das Management

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/06/23/mr-penis-antrag-auf-gehaltserhoehung/

Jun 07 2014

Buch-Beschreibung: „Schindlers Liste“

Um es vorweg zu nehmen, dieses Buch sollte jeder deutsche, polnische und auch ukrainische Bürger lesen, damit so etwas nie mehr passiert.

schindlers-listeIn den Ferien auf Solaris habe ich Zeit zu lesen. Nicht nur Thriller, sondern auch ansprucksvollere Bücher:Dieses Buch hat mir Udo vermittelt und soll an Interessenten weiterverschenkt werden. Bitte bei mir melden!

„Schindlers Liste“ ist ein Roman von Thomas Keneally aus dem Jahr 1982 und die Grundlage für den 7-fach oscarprämierten gleichnamigen Film von Steven Spielberg. Er basiert auf offiziellen Dokumenten, Briefen, Interviews und privaten Aufzeichnungen. Es ist ein spannendes Buch, aber auch ein Buch, das zum Nachdenken auffordert. .

Der Roman handelt von „Oskar Schindler“, welcher 1939 in Krakau eine Fabrik übernimmt, in der etwa 150 Juden Arbeit finden. Er weiß um die schlimme Lage der Juden in den Arbeitslagern und versucht, so viele wie möglich in seine Fabrik zu holen. Da er gute Freunde bei den Nazis hat und Listen fälscht, um unausgebildete Juden als qualifizierte Arbeiter darzustellen, gelingt es ihm, viele Juden aus den Lagern in seine Fabrik zu holen, die stetig anwächst. Er schafft es auch in den folgenden Kriegsjahren, die jüdischen Arbeiter vor den Nazis zu bewahren. Er rettet so über 1000 Juden das Leben. Als der Krieg zu Ende ist, flieht das NSDAP-Mitglied via die Schweiz nach Argentinien.

Das Buch ist ein Sittenbild der damaligen Hitler-Zeit. Ein Zeitzeugnis der Hitler-Untaten mit grausamen Detail-Beschreibungen über das Leben in den unzähligen Lagern zur Vernichtung der Juden. Wie armselig waren doch all diese Hunderttausende von  SS-Typen, die unter dem Deckmantel Hitler ihre tiefsten Triebe ausleben konnten. Dabei kommt mir unweigerlich die Frage des alt-Bundeskanzlers Helmut Schmidt in den Sinn, ob in der deutschen Bevölkerung nicht „Gene der Kriegslust“ leben?

Es waren aber nicht nur die Deutschen, sondern auch grosse Teile der polnischen Bevölkerung und ukrainischer Helfer, die wie Tiere gewütet haben …. und dazwischen Oskar Schindler, der mit Tricks und List gefährdete Juden bei sich beschäftigte und vor dem sicheren Tod rettete,

Nachstehend ein Auszug aus dem Buch, wie die Juden in Krakau zusammengetrieben und in die Vernichtungslager transportiert wurden:

[important]“…es erschienen SS-Leute mit Hunden…… Sie betraten ein Haus nach dem anderen. Gepäckstücke flogen aus den Fenstern, Frausen, Männer und Kinder, die auf dem Boden, in Kleiderschränken, in Kommoden versteckt die erste Welle entgangen waren, rannten kreischend vor Angst, von den Hunden gejagt, auf die Strasse…. Wer aus den Häusern kam, wurde an Ort und Stelle erschossen, die eindringenden Geschosse schleuderten die Körper meterweit, Blut floss in der Gosse. Eine Mutter kauerte mit ihrem mageren etwa 10 Jahre alten Sohn unter einem Fenstervorsprung……unter den Augen eines kleinen Mädchens, das stehengeblieben war und zuschaute, wurde erst die Frau erschossen, und als sie im Fall den wimmernden Jungen mit sich riss,  trat ein anderer SS-Mann  heran, setzte ihm den Stiefel zwischen die Schulterblätter und schoss ihm ins Genick……“[/important]

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/06/07/buch-beschreibung-schindlers-liste/

Jun 04 2014

Jugend forscht: über die Anfänge des Internet auf Solaris

Jugend forscht: Dieter und RudiWas ich hier beschreibe war lange Zeit äusserst geheim. Es war die Zeit, als Kroatien noch nicht in der EU war.

Ein paar furchtlose Camper machten es sich zur Aufgabe, Internet auf dem Platz zu knacken und weiterzuverbreiten. Es war wie ein Tatort-Thriller. Kein Schriftsteller hätte diese Geschichte spannender verfassen können.

Unter dem Decknamen „Jugend forscht“ waren sie mehrere Saisons aktiv, bis vor wenigen Jahren dann Internet offiziell auch auf Solaris den Einzug hielt

Ich erinnere mich noch gut an die zaghaften Anfänge des Internets auf Solaris. Bereits im 2007 begannen unsere Forschungen. Ueber grosse Spezial- und Richtantennen konnte man sich von hier oben durch den Eichenwald hindurch auf das Internet der Rezeption einwählen. Dies funktionierte nur bei Trockenheit. Bei Regen wurden die Funk-Wellen von den nassen Blättern weggespiegelt.

Vorallem unser Rudi hatte immer wieder neue Ideen. So baute er auf der Strecke „Repeater“ auf, die das Signal immer wieder verstärkten. Als Passwort benutzte er das Wort „Zahnbürstli“. Er brachte die erste Richtantenne mit etwa 1 m Durchmesser mit und ärgerte sich masslos, wenn sich irgendein Camper mit seinem Wohnwagen auf der Richtstrahl-Strecke hinstellte und die Verbindung unterbrach.

Seit 2013 ist Schluss mit diesen Forschungsarbeiten. Internet funktioniert, wenn auch die Updates des Betriebssystems und der Antivirensysteme gesperrt sind. Aber auch hier werden wir eine Lösung finden. Die Experten sind an der Arbeit, wie nachstehendes Bild zeigt:

.

.

Solaris: Jugend forscht

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/06/04/jugend-forscht-ueber-die-anfaenge-des-internet-auf-solaris/

Jun 01 2014

1. Juni: Regenbogen über dem Elefanten-Friedhof auf Solaris

Es war ein Symbol über dem „Elefanten-Friedhof“, auf dem ich residiere, ein herrlich leuchtender doppelter Regenbogen über der letzten Ruhestätte vor dem Nirvana.

Ich werde oft gefragt, wo sich denn der „Elefanten-Friedhof“ von Solaris befindet. Etwa im Steinbruch? Nein, dort findet man nur die frischen aber auch alten „Tretminen“ der hiesigen Vierbeiner.

Solaris Regenbogen

Wenn Elefanten in der freien Natur älter und gebrechlich werden, wenn ihr Gedächtnis sie öfters im Stich lässt und ihre Chancen bei den Weibchen wegen der jüngeren potenteren Artsgenossen nachlässt,  dann ziehen sie sich zurück an ruhigere Orte, um langsam und zufrieden sich zu verabschieden.

Aehnlich verhält es sich auf Solaris. Die jüngeren Camper verbringen ihre Zeit in der Nähe vom Meer. Dort befinden sich auch die knackigen Weibchen. Für jeden Geschmack gibt es dort etwas. Dicke und dünne, solche mit und ohne Tatoos oder Piercings, runde oder lange Brüste.

Im Laufe der Jahre ziehen sich immer mehr Camper vom Meer zurück, weil sie

  • A: verheiratet sind und zu Hause essen sollen,
  • B: langsam älter werden und nur noch von der Vergangenheit träumen..

Hier oben am Ende des Campingplatzes bei den Oliven-Bäumen zwischen Waschhaus 9 und 10 finden sie sich wieder. Die meisten sind noch rüstig und vielseitig interessiert. Sie nutzen Internet, telefonieren über Skype, machen Selfies, lesen ab e-Books und schwärmen von alten Zeiten. Früher war die Potenz das grosse Thema, heute nur noch deren Krankheiten.

Das Gebiet hier wurde von Valamar dieses Jahr mit zusätzlichem Strom- und Wasseranschlüssen aufgewertet, um die Alten noch länger als zufriedene, zahlende Gäste willkommen zu heissen, denn „tote Camper bringen kein Geld„.

Es wäre nun aber falsch anzunehmen, dass die Camper, die sich bereits nahe der Hecke befinden, die ältesten sind. Nein, die haben sich nur einen guten Platz auf dem Elefantenfriedhof reserviert.

Auch diese Seite fällt unter das Kapitel „Sex and Crime“, um das Interesse an meiner Homepage zu steigern. Ich berichte hier über Dinge, die man eher verschweigt und nur unter der Bettdecke liest.

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/06/01/1-juni-regenbogen-ueber-dem-elefanten-friedhof-auf-solaris/

Mai 23 2014

Buch-Beschreibung: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

der-hundertjaehrige

In den Ferien auf Solaris unter meinem Oliven-Baum habe ich Zeit und Musse zu lesen. Meine Schwester gab mir den Tip „Dieses Buch musst Du unbedingt lesen! Es ist humoristisch und spannend“. Worum ging es im Roman von Jonas Jonasson?

[notice]

Eine Stunde vor der offiziell anberaumten Feier seines 100. Geburtstags beschließt Allan Karlsson, aus seinem Zimmer im Altersheim zu fliehen, um dem erwarteten Rummel um seine Person zu entkommen.

Auf dem Busbahnhof bittet ihn ein junger Mann, der dringend zur Toilette muss, auf seinen Koffer aufzupassen. Kurz entschlossen steigt Allan mit dem Rollkoffer in den Bus nach Strängnäs. Auf halber Strecke steigt er aus und trifft auf einem verlassenen Bahnhof auf den siebzigjährigen Gelegenheitsdieb Julius Jonsson, dem er bei einer Flasche Schnaps und Elchfleischgulasch freimütig von seinem kleinen Abenteuer erzählt.

Da taucht der junge Mann wieder auf. Er hatte nach dem Verschwinden seines Koffers sofort die Verfolgung aufgenommen und stellt nun die beiden Alten zur Rede. Es stellt sich heraus, dass er Mitglied des kriminellen Biker-ClubsNever again“ ist. Im letzten Augenblick gelingt es Allan und Julius, ihn zu überwältigen und in einen Kühlraum zu sperren. Sie brechen den Koffer auf und finden darin zu ihrem Erstaunen 50 Millionen schwedische Kronen, die aus einem Drogendeal stammen. Am nächsten Morgen ist der junge Mann im Kühlraum erfroren, woraufhin sie beschließen, sich mit dem Geld aus dem Staub zu machen und unterwegs die Leiche zu entsorgen.

Es entwickelt sich eine skurrile Kriminalgeschichte mit Rückblick auf des Leben des Allan, in deren Verlauf die verschiedensten Persönlichkeiten auftauchen: General Franco aus Spanbien, die amerikanischen Präsidenten Roosevelt, Harry S.Truman und Richard Nixon, sowie Mao-tse-tung, Tschiang-Kai-Tschek, Stalin, Breshnew etc.

[/notice]

In der Tat habe ich das mehrere hundert-Seiten dicke Buch in kurzer Zeit gelesen. Stunden lag ich unter meinem Olivenbaum auf dem Liegebett. Es war spannend von ersten Wort bis zum Schluss. Es macht Freude, Hundertjährig zu werden!

Auch diesen Roman habe ich als eBook gelesen. Es ist einfach handlicher, als das doch etwa 4 cm dicke Taschenbuch. (Von Amazon 416 Seiten zu Euro 8.99)

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/05/23/buch-beschreibung-der-hundertjaehrige-der-aus-dem-fenster-stieg-und-verschwand/

Mrz 18 2014

Kommentare zum Weltgeschehen: Unerklärliches und Unverständliches

emoticon-panikOft habe ich Tränen in den Augen, wenn ich meine Leibblätter Stern, Spiegel, Focus, NZZ etc lese. Oft bleibt mit nur ein Kopfschütteln übrig.

Uli Höness hat seine grössten Bewunderer in höchsten Regierungskreisen

Man muss in Deutschland als rechtskräftig verurteilter Verbrecher ins Gefängnis gehen, um von der Bundeskanzerlerin und anderen hohen Regierungsmitgliedern bewundert zu werden. Sie kommentierte die Zustimmung durch Uli Hoeness zu seiner Verurteilung  „Er verdient meinen Respekt!“ …. als Steuerhinterzieher?

Ich bin gespannt, wie oder mit welcher Hilfe Uli Höness seine Steuerschuld von 50-80 Mio Euro bezahlen wird. Es ist erstaunlich, wie viel Geld man mit Würstchen machen kann.

Griechenland ist trotz Finanz-Problemen zweitgrösster Waffenimporteur

Der zweitgrösste Waffenkäufer und -Importeur in Europa ist mit 11.7% seines Bruttosozialproduktes Griechenland unmittelbar hinter England. Deutschland wendet nur bescheidene 7% auf, ist aber der grösste Waffenlieferant Griechenlands. Deutschland liefert Griechenland u.a. U-Boote und Kriegsschiffen, und erhält dafür harte Euros … aus dem EU-Hilfs-Fonds.

Falls Griechenland seine enormen Waffenimporte für ein paar Jahre aussetzen würde, wären seine Euro-Finanz-Probleme gelöst, Deutschland hätte aber wegen entgangener Gewinne keine Freude daran!

Krim im Einflussgebiet der USA? USA mit dem schmutzigsten Zeigefinger?

Was hat eigentlich die USA in der Krim zu suchen? Die Krim hat schon immer (seit 1783) zu Russland gehört! Mich wundert immer wieder, wie unverfroren die USA die ganze Welt ausser China und Russland als Ihr Einflussgebiet betrachtet und mit ihrem Zeigefinger droht … und die EU mitmarschiert!

Lachhaft sind die ergriffenen Sanktionen. Es ist eher eine Ehrbezeugung für die 21 Russen und Ukrainer aus der 2 und 3 Führungsriege, die nicht mehr in die EU und die USA einreisen dürfen. Es sollen auch ihre Auslandkonten gesperrt werden!

Ich bin ja weiss Gott kein Freund Russlands, aber ich verstehe die Reaktion Russlands auf die Ost-Erweiterung der EU und NATO in den Osten bis vor die Haustüre Russlands hat. Diese Erweiterung war nämlich ein klarer Verstoss gegen internationale Staats-Verträge.

Ein Blick zurück:  Wer erinnert sich noch, als die Nato und USA den Kosovo aus dem Einflussgebiet Serbiens bombardierten! Wer weiss noch, dass die USA im 1898 Hawaii aus strategischer Bedeutung anektierten, obwohl die Mehrheit der damaligen Einheimischenr gegen eine Machtübernahme durch die USA waren.

 Sanktionen der USA und EU gegenüber Russland

Nachdem ich die ersten Lachkrämpfe überwunden habe, werde ich die Sanktionen der EU und USA kommentieren. 21 untergeordnete Mitg

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/03/18/kommentare-zum-weltgeschehen-unerklaerliches-und-unverstaendliches/

Sep 01 2013

Zeitungen, meine Nabelschnur in die Heimat und nach Europa

zeitungenUngefähr 9 Monate im Jahr halte ich mich im Ausland auf. Im Winter 5 Monate im Fernen Osten und im Sommer 3½ Monate in Istrien. Noch vor 5 Jahren war das grosse Problem meines Aufenthaltes in Thailand, dass ich während 5 Monaten von jedwelcher Information aus meiner Heimat abgeschnitten war. Ich kam zurück und stellte zum Beispiel fest, dass sich die Schweizer Regierung verändert hatte.

Seither verfüge ich aber über einen festen Internet-Anschluss sowohl in Thailand als auch in Istrien ab Campingplatz. So habe ich Zugriff auf die deutschsprachigen Fernsehsender, als auch auf eine grosse Reihe von Zeitungen, die ich gerne ab meinem Notebook und Smartphone lese. Sie geben mir die Basis für meine oft kritischen Kommentare zum Geschehen in- und ausserhalb der Schweiz

  • Die „Neue Zürcher Zeitung (NZZ)“ ist eine wirtschafts-nahe Zeitung mit sachlich fundierten Themen und Informationen aus aller Welt. In dieser Zeitung gibt es wenige Sensations-Meldungen zu lesen, dafür umsomehr sachliche, politische und wirtschaftliche Informationen.
  • Selbstverständlich darf die „Basler Zeitung (BaZ)“ in meiner Sammlung nicht fehlen. Sie ist zwar seit ein paar Jahren nahe der populistischen SVP angesiedelt und arbeitet mit der Zürcher Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ zusammen, aber es gibt in Basel keine Alternative dazu. Sie orientiert mich sowohl über die Geschehnisse in meiner Heimatstadt als auch über die weltweiten Ereignisse. Auch die BaZ ist eine meinungsbildende Zeitung.
  • Ein totaler Gegensatz zu den beiden vorigen Titeln bildet der „Blick“ mit den grossen roten Buchstaben und den vielen Bildern. Es ist eine Mickey-Mouse Zeitung ohne eigene fundierte Meinung. Sie berichtet zum grössten Teil von Unglücken und Sensationen, früher sagte man dem „Unglücksfälle und Verbrechen„. Blick berichtet sowohl von der ermordeten Freundin XY aber auch von der Katze, die von der Feuerwehr gerettet werden musste; bis zur alten Frau, die ihre Ersparnisse verlor. Die Stärke vom Blick aus meiner Sicht liegt in der Sport-Berichterstattung und deckt dort meine Interessen ab.
  • Der beiden deutschen Magazine „SPIEGEL ONLINE“ und „FOCUS“ berichten über die Geschehnisse in Deutschland und der restlichen Welt. Für mich eine Fundgrube an Hintergrundinformationen
  • Die beiden deutschen Tageszeitschriften „Die Welt“ und „Die Zeit“ mag ich, weil sie aus 2 unterschiedlichen politischen Richtungen das Tagesgeschehen kommentieren.
  • Die Illustrierte „Stern“ lese ich gerne, weil sie etwas extreme Meinungen vertritt und damit zum Nachdenken anregt.

Es fällt Euch bestimmt auf, Oesterreich ist in der Liste meiner bevorzugten Zeitungen nicht vertreten. Ich muss gestehen, ich finde in diesem Land keine Zeitung, die über europäische oder globale Ereignisse objektiv informiert und auch eine durchdachte Meinung hat.

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/01/zeitungen-meine-nabelschnur-in-die-heimat-und-nach-europa/

Aug 19 2013

Einmalige Bilder und Dokumente aus den letzten Monaten: Der Papst

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Am 13.3.2013 wurde der heutige Papst Franziskus I. aus Argentinien gewählt.

Papst Benedikt XVI…..weil sein Vorgänger seinen Titel verlor….

bungaI… und Berlusconi zu wenige Kardinäle auf seine Seite ziehen konnte

download…als Werbe-Ikone der Münchner Brauerei….

….er musste lange überlegen, denn „Papst Paulaner I.“ war eine Alternative

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/08/19/einmalige-bilder-und-dokumente-aus-den-letzten-monaten-der-papst/

Aug 10 2013

10. Aug. 2013: Gullivers Reisen – ein spannendes „Kinderbuch“

Es scheint, als würde ich meine Jugend nachholen.  Ich lese nämlich spannende Reisebücher und Thrillers aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert.

Nach dem Horror-Thriller „Dracula“ vor wenigen Wochen kam als nächstes das spannende Reisebuch „Gullivers Reisen“ auf mein eBook, das bekannteste Werk des irischen Schriftstellers, anglikanischen Priesters und Politikers Jonathan Twist und wurde 1726 veröffentlicht. In anschaulicher Erzählweise eingebettet in spannende Reiseberichte bringt Swift seine Verbitterung über die damaligen, zeitgenössische Missstände und seine Auffassung von der Relativität der menschlichen Werte zum Ausdruck.

Gulluvers Reisen im Liliput-Land

Gulluvers Reisen im Liliput-Land

Es gibt deren zwei Ausgaben, die zweiteilige Kinderbuchausgabe, in welcher Gulliver erst das Land der Zwerge (Liliput)  entdeckt und dann im Land der Riesen landet. In ihr fehlen die sozialkritischen und satirischen Positionen.

gulliverIch habe die ausführliche mehrere 100-Seiten dicke Originalausgabe gelesen. Das satirische Werk gliedert sich in vier Teile, die den vier Reisen Gullivers entsprechen:

  • 1. Reise nach Liliput, ins Land der zwergenhaften Liliputaner
  • 2. Reise Nach „Brobdingnag“, ins Land der Riesen
  • 3. Reise auf die Inseln
    • Nach „Laputa„, der Stadt auf der fliegenden Insel, „Balnibarbi“,
    • Nach „Glubbdubdrib„, der Insel der Zauberer und Magier,
    • Nach der Insel „Luggnagg“, auf der von den Untertanen erwartet wird, dass sie den Boden lecken, wenn sie sich dem König nähern wollen,
    • Nach Japan
  • 4. Reise ins Land der Houyhnhnms und Yahoos, der Pferde-Einwohner

Die ausführliche Ausgabe ist ein empfehlenswertes Buch, jedoch beileibe kein Kinderbuch! Sie ist wegen der  sozialkritischen Ausführungen und Erklärungen eher etwas schwer zu lesen. Man kann den Text nicht einfach überfliegen. Man muss den Inhalt lesen und versuchen zu verstehen.

Mein nächstes Buch liegt bereits bereit resp. ist gespeichert in meinem eBook: „Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/08/10/10-aug-2013-gullivers-reisen-ein-spannendes-kinderbuch/

Aug 01 2013

1. Aug. 2013: Dracula – Ein bluttriefender Thriller

Dracula„Wie kommt man nur dazu, ein solch altes verstaubtes Buch zu lesen?“ mag sich mancher fragen. In der Tat ist „Dracula“ ein 1897 veröffentlichter Roman des irischen Schriftstellers Bram Stoker. Die zentrale Figur, Graf Dracula, ist der wohl berühmteste Vampir der Literaturgeschichte

Es hängt mit meinem eBook zusammen, als ich im Buch-Verzeichnis von Amazon stöberte und diesen Titel sah. Ich erinnerte mich an gewisse Episoden mit den spitzen Zähnen, an bluttriefende Fotos aber ich wusste eigentlich gar nichts über den „Grafen Dracula„. So habe ich es heruntergeladen und hier in Solaris eifrig gelesen.

Und ich habe es nicht bereut und darf es auch weiterempfehlen. Dracula ist weniger ein Kinderbuch, denn eines für  Erwachsene. Nun weiss ich auch, wie man „Un-Toten“ endgültig ihre Ruhe gibt. Man treibt einen Holzkeil mitten in ihr Herz, trennt den Kopf vom Körper und füllt den Mund mit Knoblauch.

Ein kurze Einführung

Die nachstehende Einführung habe ich im Internet gefunden. Sie beschreibt ziemlich spannend den Inhalt des Buches

„Der Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist auf Wunsch des Grafen Dracula nach Siebenbürgen in Transsylvanien, da dieser zuvor in London ein Haus erworben hatte und nun den Kauf und die bevorstehende Überfahrt durch seinen Anwalt abklären lassen möchte. Auf der Hinfahrt bemerkt Harker einige für ihn wunderliche Dinge und eine Anwohnerin übergibt Harker einen Rosenkranz, um ihn zu schützen. In Bistritz nimmt er eine Postkutsche und am Borgo-Pass (Tihuța-Pass) wird er von einem Kutscher abgeholt und zum Wohnsitz im Schloss des Grafen begleitet.

Die ersten Tage verlaufen ruhig, doch Harker wird gebeten, einige Räume nicht zu betreten und verspricht, sich daran zu halten. Er bemerkt, dass der Graf kein Spiegelbild hat und einen gierigen Gesichtsausdruck beim Anblick von Blut bekommt, als er sich bei der Rasieren schneidet. Bald wird der Graf dem jungen Engländer unheimlich, schon allein seine äusserliche Erscheinung ist seltsam: lange, sehr weisse, spitze Zähne und auffällig rote Lippen.

Harker darf das Schloss nicht verlassen und wird des Nachts Zeuge, wie Dracula eine Wand herabklettert, als sei er eine Eidechse. Ausserdem wird er gewarnt, er dürfe in keinem anderen Zimmer einschlafen, als in seinem eigenen. Eines Tages betritt er ein neues Zimmer, schläft ein und wird von drei sehr hübschen jungen Frauen entdeckt, die wie der Graf ungewöhnlich rote Lippen und spitze, leuchtende Zähne haben. Harker stellt sich schlafend und wird von einer der Frauen fast gebissen, doch Dracula erscheint plötzlich und hält die Frau davon ab. Der Graf lässt erkennen, dass er den jungen Harker für sich haben will, und wirft den Damen einen Sack mit einem darin gefangenen wimmernden Kind vor, auf das sie sich hungrig stürzen.

Seit diesem Erlebnis hat Harker Todesangst, er rechnet mit seinem baldigen Tod. Zweimal zwingt ihn der Graf, Briefe mit unverfänglichem Inhalt an seine Verlobte und seinen Arbeitgeber zu schicken. Der Graf bietet Harker in scheinbarer Freundlichkeit Gelegenheit zur Flucht, doch traut sich dieser nicht an den vom Grafen beherrschten Wölfen vorbei, die zuvor eine Frau zerfleischt hatten. Harker entdeckt eine Gruft des Schlosses, in der Dracula tagsüber in einer mit Erde gefüllten Kiste liegt, die zusammen mit 49 weiteren Kisten auf dem Schiff Demeter nach England gebracht wird. Dem jungen Mann gelingt schliesslich doch noch die Flucht aus dem Schloss.

Gut einen Monat später läuft das Schiff in einem schweren Unwetter in den Hafen der Stadt Whitby (Grafschaft Yorkshire) ein. Die Mannschaft scheint bis auf den an das Steuer gebundenen toten Kapitän verschwunden zu sein, und im Augenblick der Landung der ‚Demeter‘ im Hafen springt ein grosser schwarzer Hund an Land und verschwindet. Aus dem Logbuch des Kapitäns erfährt man, dass sich offenbar „etwas“ bzw. „ein fremder Mann“ an Bord befunden habe und die Mannschaft Matrose für Matrose verschwand, bis nur noch der Kapitän übrig blieb.

Wilhelmina ‚Mina‘ Murray, Jonathan Harkers Verlobte, ist zu ihrer Freundin Lucy Westenra nach Whitby gefahren. Hier ereignen sich nun eigenartige Dinge. Lucy erkrankt an einem starken Somnambulismus, und Mina bemerkt eines Tages zwei punktförmige Male am Hals ihrer Freundin. Da Lucys Verlobter Arthur Holmwood wegen einer schweren Erkrankung seines Vaters Lord Godalming wenig Zeit hat, sich um seine Braut zu kümmern, und weil Lucys Mutter ebenfalls schwer krank ist, bittet er seinen Freund, den Irrenarzt Dr. John Seward, der ebenfalls um Lucys Gunst geworben hat, sich um sie zu kümmern.

Seward ist der Leiter einer Irren-Anstalt neben der Carfax Abbey, dem zukünftigen Heim Draculas. In seiner Pflege befindet sich auch ein Mann namens Renfield, der ein „Zoophag“ ist und Fliegen, Spinnen und Sperlinge verspeist. Seward weiss sich in Bezug auf Lucys Krankheit keinen Rat und benachrichtigt seinen ehemaligen Lehrer, den holländischen Gelehrten Professor Abraham van Helsing. Dieser weiß sofort, dass er es mit einem Vampir zu tun hat – was er jedoch zunächst verschweigt – und veranlasst Holmwood, seiner Verlobten wegen ihres starken Blutverlustes eine Blutspende zu geben.

Lucy wird jedoch in den darauffolgenden Nächten erneut heimgesucht, auch weil ihre unwissende Mutter die zum Schutz ihrer Tochter aufgehängten Knoblauchblüten entfernt hat. Nachdem sie in einer Nacht dem in der Gestalt eines Wolfes auftretenden Vampir begegnet, stirbt Lucy, obwohl mittlerweile auch Dr. Seward, Prof. van Helsing und der Amerikaner Quincey P. Morris, ein weiterer Verehrer Lucys, Blut für sie gespendet hatten. Lucy wird zur Un-Toten und erwählt sich Kinder zum Opfer.

Jonathan Harker ist inzwischen zurückgekehrt, nachdem er drei Monate in einem Krankenhaus in Budapest zugebracht hat und dort Mina, als sie ihn besuchte, geheiratet hat. Unterdessen ist Arthurs Vater gestorben, und Hawkins, der Vorgesetzte Harkers, stirbt ebenfalls kurz nach der Heimkehr Jonathans. Durch Harkers Tagebuch informiert, ist van Helsing fest entschlossen, mit den anderen den Vampir zu jagen und zu töten. Zunächst einmal muss die Gruppe Lucy von dem Fluch befreien und sie daran hindern, ihr nächtliches Unwesen zu treiben. Dazu schlägt ihr Verlobter ihr einen Holzpflock ins Herz. Ferner wird ihr Kopf abgetrennt und der Mund mit Knoblauch gefüllt.

Danach beginnt die Gruppe eine Suchaktion nach dem Vampir durch London, da die erdgefüllten Kisten auf verschiedene Orte der Stadt verteilt worden sind. Mina bleibt derweil in Sewards Heilanstalt, wo sie jedoch von Dracula heimgesucht wird. Er veranstaltet mit Mina eine Art ‚Bluthochzeit‘, indem er sie dazu zwingt, sein Blut zu trinken. Außerdem tötet er Renfield, nachdem dieser ihm Einlass zur Anstalt verschafft hat, aber verhindern wollte, dass Dracula Mina zur Untoten macht.

Der Vampir kann zunächst von den Männern in die Flucht geschlagen werden und tritt seine Rückreise nach Transsylvanien an. Mina bekommt von van Helsing eine Hostie auf die Stirn gelegt, die ein Brandmal hinterlässt. Mina kann sich durch ihre Blutsverbindung mit dem Grafen in diesen einfühlen und teilt den anderen unter Hypnose dessen Empfindungen mit, woraus diese auf seinen Aufenthaltsort zu schliessen versuchen. Sie vermuten, dass er nach Warna (Bulgarien) will, und fahren mit der Eisenbahn dorthin.

Da der Graf durch seine Verbindung mit Mina von ihrem Aufenthaltsort erfährt, steuert er das Schiff stattdessen nach Galatz, was der Gruppe durch ein Telegramm von „Lloyd’s Register of Shipping“ mitgeteilt wird. Mina erarbeitet aufgrund von logischen Schlüssen, dass der Graf nun auf einem Schiff den Sereth und die Bistriza herauffährt, um zu seinem Schloss zu kommen. Die Gruppe teilt sich, um Dracula abzufangen. In der Nähe seines Schlosses können sie ihn kurz vor Sonnenuntergang stellen. Nachdem sie erfolgreich gegen die Zigeuner, die die Kiste transportiert haben, gekämpft haben, enthauptet Harker den Vampir mit seinem „Kukri“ (Dolch). Sein Körper zerfällt und Minas Narbe verschwindet.

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/08/01/1-aug-2013-dracula-ein-bluttriefender-thriller/

Jul 27 2013

Happy Camping – oder – Da schweigt des Sängers Höflichkeit

Das Leben als Foto-Reporter kann gefährlich sein

Ueber bestimmte Dinge schreibt man einfach nicht, obwohl es alle interessiert. Es gibt auf Solaris so viel interessantes, trauriges, ärgerliches aber auch lustiges zu entdecken. Aber mein Anstand verbietet es mir, darüber zu schreiben. Dazu ein paar anonyme Beispiele: Sie sind fast alle frei erfunden und Aehnlichkeiten zu Personen rein zufällig:

Happy Camping:

Ich würde nie über die beiden Schwaben schreiben, die mehr als 1 Stunde auf ihren Wohnwagen warteten. Sie hatten Glück, dass ihr Wohnwagen in Percy und nicht bei einem gewissen Igor überwinterte. Igor soll auf Solaris Platzverbot haben, weil ihm anvertraute Gefährte auf überirdische Art sich in Luft auflösten, d.h. „verloren“ gingen oder nicht mehr auffindbar waren.

Aber dann begann die zirkusreife Show: wie er den Traktorfahrer dirigierte, bis der Wohnwagen am gewünschten Platz stand und ins Lot gebracht war. Es ging dabei um Millimeter, denn bei jedem der Fenster mass er mit der Wasserwaage aus und liess eine der 4 Stützen um eine oder auch nur halbe Drehung anheben oder senken. Ihr müsst jetzt gar nicht lachen. Ich bin sicher, bei ihm wird die Toiletten-Türe sich nicht automatisch schliessen, wie bei mir.

Eines können wir alle von ihm lernen, nämlich das Delegieren. Er delegierte den Aufbau des Vorzeltes und der TV-Antenne an einen lieben Freund. Er kontrollierte nur. Beide Schwitzten ob der schweren Arbeit. Während der Freund  im Schweisse seines Angesichtes kniend die Häringe einklopfte, stand unser „Schwob“  daneben, überwachte den Verbrauch der Häringe und trank dazu ein Bier. Happy Camping

Holz vor der Tür:

Wie lassen sich Männlein von den Weibleins unterscheiden? Die holde Weiblichkeit ist meistens hübscher und hat „Holz vor der Tür“ (sagen die Bayern). Die Männer haben kein Holz sonden einen Notebook oder  ein intelligentes Telefon auf den Knien.

Arbeit vor dem Vergnügen:

Ueberall auf Solaris sieht man Gruppen von Männern zusammen stehen und emsig diskutieren. Selten ist eine Frau dabei. Jeder hat dabei ein kleines Telefon in der Hand, Smartphone nennt man diese. Gebannt schauen sie darauf.

Des Rätsels-Lösung: Sie versuchen sich ins Solaris-Internet einzuloggen. Manchmal schreit einer entzückt auf, als Zeichen, dass es geklappt hat. Die anderen schütteln den Kopf, weil es noch nicht geklappt hat. Einige stehen jetzt noch dort….. weil sie aufs Bestätigungsmail von der Rezeption warten, aber niemand bringt es vorbei.

„K“ wie Klaudia, Monika, Klara:

Hilfe, ich verwechsle die Namen meiner Nachbarinnen und Freundinnen. Erstens macht dies ein schlechter Eindruck und zweitens stempelt es mich als Frauenheld ab.

„Knödelche“:

Wer kennt nicht das „Knödelche, die blonde Putzfrau mit hoch aufgestecktem Haar. Ihren Kosenamen erhielt sie von Bärbel. Das Spezielle an ihr ist: von Hinten sieht sie aus wie eine Sex-Bombe, und wenn von vorne wie Draculas Mutter.

Apropos Putzfrau:

Wir haben in unserem Waschhaus die beste, fröhlichste und hübscheste Putzfrau von Solaris. Sie kommt aus Slavonien und verdient hier ihr Geld. Dies weiss auch Anna zu schätzen. Sie bringt unserem Engel in Waschhaus 10 jeden Morgen ein Frühstück mit Kaffee, Toast und Konfiture.

„Mein Olivenbaum ist mein Paradies“ oder „das Gezwitscher der Frauen“:

Unter meinem Olivenbaum auf dem Liegebett fühle ich mich geborgen und geniesse die Ruhe. Ich mag es nicht, wenn ich beim Lesen eines Buches gestört werde. Mich stört es bereits, wenn neben mir sich die holde Weiblichkeit trifft und kommuniziert. Die Frauen können nämlich zur selben Zeit gleichzeitig über 4 verschiedene Dinge diskutieren. Ein Horror für einen Mann. Da bin ich total überfordert und muss meine ganze verfügbare Konzentration einschalten. Um alles mitzubekommen und nicht mitreden zu müssen, stelle ich mich dann tot.

Beim letzten Mal vorgestern waren die Themen: „Haarschnitt bei der neuen Friseuse, der Wasserverbrauch der Kaffeemaschine, was ist störender Hundegebell oder das Schnarchen der Männer, Nikolaus schlägt zu„. Im Moment beim Schreiben dieser Zeilen weiss ich nicht mehr, ob der „Nikolaus der schnarchende Hund war und bei der Friseuse einen Kaffee bekam….????

Wer erinnert sich nicht an den 30. Juli 2010?

Bald jährt sich wieder der Jahrestag dieses Unwetters. Ich erinnere mich gut, wie links und rechts von mir das Wasser an meinem Wohnwagen vorbeifloss. Ich stand auf einer Insel, andere mitten im Fluss oder dem See. Ich erinnere mich an Gerlinde, durch deren Vorzelt der reissende Bach schoss, und an den Alois mitten im „Lago Solaris

» Zu meinem Bericht über das damalige Unwetter: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2010/07/30/30-juli-2010-unwetter-ueber-solaris/

Man beachte das einsame Rennrad des Alois

Unwetter vom 30. Juli 2010: Man beachte das einsame Rennrad des Alois angeleht am Baumstamm

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/27/wovon-und-worueber-ich-nicht-schreiben-darf/

Jul 22 2013

Sauberkeit auf Toiletten – fragwürdige Kinderstube – Ferkeleien

kloSauberkeit und Reinheit in Sanitäranlagen ist ein arges Thema, auch auf Solaris. Vorallem in der Hoch-Saison. Dann sind die Toiletten versaut und werden von manchen Gästen nicht einmal mehr gespühlt. Zigaretten-Stummel werden links und rechts der Klo-Schüsseln auf den Boden geworfen.

Mein Dank gilt den Putzfrauen, die 3-4 mal am Tag die Toiletten wieder auf Vordermann bringen.

Nun, Raucher ohne Kinderstube sind bekannt. In unserem Waschhaus sind es vorallem ein paar Oesterreicher

Auch die Klo-Uebeltäter der Vorsaison sind bekannt. Denn unter der Woche herrscht Sauberkeit, aber uebers Wochenende kommen die Slowenen und Italiener angefahren. Dann beginnt das Sodom und Gomorra auf den Toiletten und den Geschirrspülbecken. Da werden Fische gerüstet und geputzt, das Spülbecken aber voller Schuppen und Gräten zurückgelassen. Die Toiletten verschissen und ohne Blick zurück verlassen. Oft wird nicht einmal gespült.

In der Hochsaison ist dann eben „Hochsaison der Schweine“ auch unter der Woche. Ich habe mich entsprechend bereits angepasst und gehe um 07:15, denn dann hat die Putzfrau eben alles geputzt!

Die Slowenen sind ein ganz besonderes Volk. Scheinbar aufgewachsen in der Wildnis und hausen zur Zeit immer noch in Hütten ohne Toiletten. Dies könnte man meinen, wenn man zusehen muss, wie ganze Familien von der Grossmutter bis zum Schul-Kind  hinter ihrem Wohnwagen an den nächsten Baum und die Hecke pinkeln. Es ist fast nicht zu glauben, aber es stimmt. Es kann jedes Wochenende von meinem Platz aus beobachtet werden.

Es gibt aber auch den deutschen Rentner auf dem Areal „K“ zwischen Waschhaus 10 und der Gemüsefrau, der seinen Pinkel-Eimer am Morgen früh kurz nach 7 Uhr, wenn ihn niemand zu sehen scheint, im Waschbecken für die Wäsche ausspühlt. Dort wo man üblicherweise die leichte Bett- und Sportswäsche auswäscht.

Ich frage mich, wie diese Leute sich gefunden und Kinder gezeugt haben. Dies muss ja schrecklich und abstossend gewesen sein!

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/22/sauberkeit-auf-toiletten-fehlende-kinderstube-schweinehunde/

Jul 19 2013

Mein Beitrag für das amerikanische NSA-Archiv

feindhortmitWer kennt nicht das amerikanische NSA. Man munkelt nun sogar, dass auch die Deutschen Aktien bei dieser Firma hat, denn man möchte doch mindestens Europa beherrschen, ein Alter Traum!

Nachstehend ein Beitrag, der mich bestimmt in die NSA-Datenbank bringt. Ich möchte dort auch verewigt sein:

Na dann wollen wir mal eine aNSAge machen: Bei dem BOMBEN-Wetter muss ich alle paar Tage meinen Rasen SPRENGEN und GIFT spritzen, sonst SCHIESST das Unkraut wie verrückt in die Höhe. Sieht zwar nett aus, wenn die Disteln blühen, muss aber dennoch VERNICHTET werden. Ausserdem werde ich von anderen TERRORISIERT, wenn mein Wohnwagen nicht aussieht wie das WEISSE HAUS. Rundherum hat es viele Frauen, die mich genau beobachten. Gegen die WAFFEN einer Frau habe ich keine Chance. Ich bin dagegen MACHTlos. Nur der TOD wird mich davor retten.

Vielleicht sollte man dieses Text als Ketten-Mail verschicken, um die NSA-Server zuzumüllen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag auf Solaris, weitab von den NSA-Sorgen

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/19/ein-beitrag-fuer-das-nsa-archiv/

Jul 13 2013

Sex-Spiele auf Solaris

no-sex-sign-red-22864484Achtung: Die die nachfolgenden Zeilen und Bilder sind nichts für prüde Mitmenschen. Diese sollten diese Seite schnellstens verlassen.

Aber es gehört eben zum Leben auf Solaris. Nicht „Sex and Crime“, sondern nur Sex. Man traut seinen eigenen Augen nicht. Da wird vor den Augen der Gäste ungeniert geflirtet, geküsst, geliebt und gebumst, wie es auf Hochdeutsch heisst. Die Oesterreicher und Bayern nennen dies „Schnackseln„. Frisch von der Leber weg, als wären sie alleine auf dieser Welt. Ein schrecklicher Anblick für prüde Zeitgenossen, ein Erlebnis für aufgeklärte und offene Mitmenschen.

Bei der Paarung ergreift das Männchen mit den Kiefern zunächst die Schwanzmitte des Weibchens. Danach verbeisst es sich in der Flanke und krümmt seinen Körper so, dass sich die Geschlechtsorgane beider Tiere treffen und der (Hemi-)Penis eingeführt werden kann. Diese Vereinigung dauert drei bis fünf Minuten und wird mehrmals nacheinander durchgeführt.

Mit diesen Worten wird das Liebesspiel der Eidechsen im Internet-Lexikon „Wikipedia“ beschrieben!

Eidechsen bei der Paarung

Schön erwischt habe ich Dich, denn diese Sex-Seite soll die Lesehäufigkeit meines Blogs ankurbeln, so wie es uns Fernsehen und Presse tagtäglich vormachen …. und so nebenbei erfährst Du etwas über das „Liebesleben der Eidechsen“

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/13/sex-spiele-auf-solaris/

Jul 03 2013

3. Juli 2013: Neues von Solaris – EU-Beitritt Kroatiens – neue Erlebniswelt – Skype

Kroatien-euFestivitäten zum EU-Betritt Kroatiens: Reichlich Skepsis auf allen Seiten

Um Mitternacht zum 1. Juli 2013 knallten 3 Raketen oder Böller. Genaueres war nicht zu erfahren. Das war es auf dem Campingplatz Solaris. In Tar waren auch Tische aufgestellt, aber dies habe ich erst am Tage danach erfahren.

Der EU-Beitritt Kroatiens als 28. Staat wurde nur von offiziellen Stellen gefeiert: In Zagreb durch die Regierung, an den Zoll-Uebergängen durch den Zoll. EU-Fahnen sah ich auf Solaris keine, in Tar deren 2, auf der Post und dem Gemeindehaus

Dies stimmte nachdenklich, denn ich hätte grössere Festivitäten erwartet. Aber aus der Zeitung habe ich erfahren, dass die Bevölkerung dieses Ereignis als Gott gegeben aufgenommen hat. Es wird sich für sie wenig ändern, glauben sie. Kroatien gehört u.a. wegen der grassierenden Korruption nach Bulgarien und Rumänien zu den ärmsten Ländern Europas.

Für uns Touristen werden sich ein paar Dinge ändern. Die Personal- und Einfuhrkontrollen, sowie das Damoklesschwert der Verzollung von Wohnwagen wird wegfallen. Die 90-Tage Regel wird aber vorerst bleiben und bald wohl den EU-Regeln angepasst, d.h. man muss sich nur anmelden, kein Visum mehr

Streit um die Grenze

Da gibt es zwei Camper zwischem dem Waschhaus 10 und der Gemüsefrau. Die bekriegen sich, was man sogar im Facebook lesen konnte. Der „Obere“ Camper kam mit seinem Wohnwagen und Pavillon bereits früh in der Saison an und steckte sich seinen Platz bis zum Ende seiner Parzelle mit einer niedlichen Hecke samt Türe ab. Er hätte jedoch auf der Rückseite seines Wohnwagens noch etwa 2-3 m Platz gehabt, den er nicht nutzte

Der „Unter“ Camper gehört bereits zum Inventar von Solaris und stellte seinen Wohnwagen etwas später auf der direkt darunterliegenden Parzelle. Genau auf der Grenze, die ihm zusteht. Also direkt unterhalb der niedlichen Hecke.

Das Problem: der „Obere“ sieht nun direkt auf die Wohnwagen-Rückseite des „Unteren“ und streitet mit ihm um des Kaisers Bart ! Blöd nur, dass er beim Aufstellen nicht etwas weiter über seine Nase gedacht und seine ganze Parzelle ausgenutzt hat. Dann wäre er weit weg vom „Unteren“ Camper.

Solaris ist ein Hundeplatz, aber nicht für alle

Ich beschwere mich an dieser Stelle nicht über die Hunde, denn bisher gab es wirklich nichts auszusetzen. Manche nahmen meine Beschwerden ernst oder sogar übermässig ernst. So habe ich noch keinen Hund frei herumrennen sehen. Auch das Bellen war bisher minimal. In einem Fall lebte der Hund auf einer dunkelgrauen Plastikplane und wurde vom Frauchen zum Pipi und dem anderen, was man ja nicht ausspricht, auf Händen getragen. Dies nennt man Hundeliebe!

Eine neue Erlebniswelt auf Solaris: Waschhäuser und Toiletten

Die Waschhäuser 3 und 4 wurden wunderbar renoviert und neu eingerichtet, inkl. der prachtvollen Umgebung mit schönen Blumen und Sträuchern. Im Internet-Auftritt vom Camping Solaris wird wohl bald geschrieben stehen: „Geniessen sie die Erlebnis-Toiletten auf Solaris, ein Traum für Geist und den Po !“ Denn draussen steht sogar eine Hängematte für Wartende, die dringend müssen!

Ferne Länder, ferne Sitten

Auf Solaris wird etwas geboten. Es entstand fast unbemerkt ein „Menschenzoo mit Frei-Gehege„. Man braucht bald keine Reisen ins weite Europa zu unternehmen, denn die einzigartigen Fremden kommen nach Solaris. Hier trifft man nicht nur die ganz normalen Arten aus Deutschland, Oesterreich, Italien, Holland und der Schweiz, Neu lassen sich nun immer mehr Exoten und Paradiesvögel  aus Weissrussland, Serbien, Russen, Rumänien, Slowakei und Tschechei, Polen, Ungarn und nicht zu vergessen die lebensmüden Autofahrer aus Slowenien nieder.

Wie es ihrer Natur entspricht, verziehen sich die Letzteren in die dunkeln Eichenwälder, sprich „Slowenen-Ghettos“, wo sie unter ihresgleichen ungeniert an den nächsten Baum pinkeln können. Im Hochsommer riecht man diesen Mochus-.Duft weit herum.

Mein Tip für Neu-Ankömmlinge: Mit offener Nase herumgehen!

Das günstigste Telephonieren ab Solaris auch ins Fest- und Mobilfunknetz

Das Internet auf Solaris funktioniert auf den meisten Parzellen bestens. Einzig bei Regen ist die Reichweite wegen der Regentropfen und der nassen Blätter massiv eingeschränkt. Ich nutze Skype als mein Telefon-Anbieter und telefoniere darüber an Freunde und Familie in der Schweiz aber auch andere Länder und sogar in den Fernen Osten nach Thailand aufs Fest- und Mobilfunk-Netz. Dies kostet wenige Cents pro Minute.Selten kostet mich ein längeres Telefon € 1 oder sogar mehr. Ich muss gestehen, ich bin keine „Plauder-Tasche“

Um diesen Service inkl. der preiswerten Internet-Telefonie nutzen zu können, musste Du einzig ein Skype-Konto mit einem Gesprächs-Guthaben von mindestens € 10 eröffnen. Dies dauert 1-2 Minuten und du kannst überall hin telefonieren. Ich nutze diesen Service auch zu Hause über mein Smartphone.

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/03/3-junli-2013-sachen-gibts-neues-von-solaris-eu-beitritt-kroatiens-neue-erlebniswelt-skype/

Mai 24 2013

Neu auf Solaris: Single-Parzellen für alleinstehende Männer und Frauen

Ein Mann für alle Fälle

ostergruss

Ich bin der grosse Tröster auf Solaris. Snaky, Inge, Martina, Ilona, Gisela, Sissy, Hilde, Anna, Monika, Bärbel, Lena, Gabi heissen einige meiner hübschen Verehrerinnen. Sie verwöhnen mich … mit Zuneigung, lächeln mir zu, kochen für mich und nehmen mich mit in den Ausgang. oder achten darauf, dass ich alle zwei Tage mit dem Rad meine Figur optimiere. Sie sehen in mir die Schweizer-Ausgabe des George Clooney

Kurzum: Ich führe das herrliche Leben eines umschwärmten Singles und werde umsorgt von der holden Weiblichkeit..

Aber alle meine Freundinnen sind glücklich verheiratet und wollen es auch bleiben. Dagegen habe ich gar nichts einzuwenden, denn ohne ihre Ehemänner würden sie wahrscheinlich nicht mehr auf Solaris kommen … ein schrecklicher Gedanke.

Weibliche Singles

Die Spezie der weiblichen Singles gibt es auch. Dabei handelt es sich jedoch um eine Rarität. Einige bieten doppelte oder dreifache Weiblichkeit. Nichts für mich, denn die sind zu hungrig. Andere haben den Weg zu mir noch nicht gefunden, weshalb ich hier einen Aufruf starte: Singles vereinigt Euch, „Action pur“ warten auf Euch

Leben in der WG

Leben in der WG

Es gibt auf Solaris einen Hunde-Bereich, warum gibt es keinen  Single-Bereich? Eine Art Wohn- und Lebens­gemein­schaft? Sodom und Gomorrha auf Solaris?

Diese Fantasie kann nur dem Gehirn eines Mannes entsprungen sein. Oder unterschätze ich die Weibchen?

Nein, Ich habe festgestellt, dass erotische Fantasien die Zugriffszahlen auf einen Blog massiv erhöhen. Deshalb wage auch ich mich auf dieses fantasievolle Gebiet, einstweilen noch jugendfrei.

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/05/24/neu-auf-solaris-single-parzellen-fuer-alleinstehende-maenner-und-frauenen/

Mai 02 2013

Frühlingsgefühle in lauen Sommernächten

Ohne Sex und Erotik geht gar nichts

644294_218806434927856_797693519_n

Ich lasse im Hintergrund ein Statistik-Programm laufen, das mir anzeigt, nach welchen Kriterien mein Sommer-Tagebuch gesucht und gefunden wird. Ein Ergebnis bestand darin: Ohne SEX geht gar nichts, weder in einer Zeitung, noch im Fernsehen und auch nicht in einem privaten Blog.

544132_218806258261207_512336914_n

Radfahren ist so schön!

Radfahren ist so schön!

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/05/02/fruehlingsgefuehle-in-lauen-sommernaechten/

Apr 09 2013

„Offshore-Leaks“ ein journalistischer Rohr-Krepierer?

Offshore-Leaks

An eine militärische Taktik erinnerte die mediale Grossoffensive von Anfang April 2013, als eine von amerikanischen Journalisten gebildete Internationale Schnüffler-Organisation verkündete, man verfüge über die Namen Tausender von Firmen und Personen, welche in Steuerhinterziehungen verwickelt sein „könnten“. Dies waren beeindruckende Worte.

Nicht nur Kriege, auch Medienleistungen müssen verkauft werden, um erfolgreich zu sein: So wurde auch dieser journalistische Neid-Angriff professionell gestartet. Mit einem zeitgleichen, konzentrierten Auftritt an mehreren internationalen Fronten. Man veröffentlichte bekannte Verdächtige wie Gunter Sachs. Man verwendete mit der Bezeichnung „Offshore-Leaks“ ein gemeinsames Logo und bekräftigte die vorhandene Explosivität der Informationen im Umfang von einer halben Million Bibeln (=260 GB Daten). Und schlussendlich drohte man mit weiteren Vorstössen und Enthüllungen.

Es kam fast Neid auf, wie global sich die Journalisten organisierten. In jedem Land sollen es nur 2 Zeitungen sein, die Zugriff auf diese sagenhafte Datenmenge bekamen. Erstaunlicherweise hielten diese Hunderte von Mitwisser dicht und nicht die kleinste Information drang nach aussen. Man sprach nur von Verdächtigen und Decknamen, vermied aber alle Facts und Anschuldigungen. Man wolle auch nicht den Forderungen der Regierungen nachkommen, die gestohlenen Daten den interessierten Politikern weiterzugeben, damit die Steuersünder verfolgt werden könnten. Dies verbiete das Berufsgeheimnis der Journalisten.

Die Datenmenge gibt es scheinbar seit über 1 Jahr. Resultate gab es bisher keine. Kein einziger Steuersünder wurde entlarvt. Man begnügte sich mit Verdächtigungen. Im Falle von Gunter Sachs offenbarte sich die Hilflosigkeit der Journalisten. Es fehlt an Fachwissen. Mit Schlagworten wie „Thrust“ lassen sich keine Steuer-Hinterziehung beweisen. Mein Gefühl, dass es sich hier um eine neue Form von  Sensations-Jounalismus handle, liess sich bisher nicht von der Hand weisen.

Offen bleiben weitere unerklärbare Punkte

Im Fall «Offshore-Leaks» bleibt auch ungeklärt, welche Interessen der anonyme Daten-Lieferant verfolgt. Warum gab er die Dokumente nicht den Staats- oder Gerichtsorganen? Warum verkaufte er nicht diese Daten, die ihn zu einem Multi-Millionär gemacht hätten? Welches Ergebnis erwartet er von seinem Datenklau? Fragen über Fragen.

Warum hat man bei der Auswahl der Journalisten und Zeitschriften, die Zugriff zu den Daten erhielten, die PREMIUM Erzeugnisse und -Redaktionen nicht berücksichtigt und sich mit Vertretern der 2. und 3. Presse-Liga begnügt? Ein totaler Widerspruch zu den hochgesteckten Zielen des „Offshore-Leak“ Projektes.

Diese Datenmenge kann nicht nur von einer Person entwendet worden sein. Es muss sich um eine bestens organisierte Gruppe von IT-Spezialisten gehandelt haben, vielleicht sogar aus den unterschiedlichsten Ländern.  So verwundert es einmal mehr, dass diese alle ohne Geldforderungen ihr gefährliches Handwerk ausgeübt haben.

Die Datenintegrität ist eines der grössten technischen Probleme in Datenbanken und -Sammlungen. Dies lässt sich am Beispiel einer Bibel bestens illustrieren. Ein Datenhaufen mit aufgemischten Sätzen oder Kapiteln der Bibel lassen sich nur mit enormem manuellem Aufwand zurück in die ursprüngliche lesbare Form bringen.  In Falle von „Offshore-Leak“ handelt es um einen Umfang von Millionen von Bibeln, d.h. um unzählige, unabhängige Datenbanksysteme mit Daten, Scans von Dokumenten, Tabellen, Word-Dateien etc. Diese alle zusammenzubringen und neu zu verknüpfen ist von der Menge her schier unmöglich! Aus diesem Grund glaube ich, dass die vorliegenden Daten auch in nächster Zeit nie oder nur reduziert brauchbar sein werden!

Was schliesse ich aus diesen Facts? Es gibt nur 2 Möglichkeiten:

  • Niemand weiss, ob es diese Daten überhaupt gibt. Vielleicht sind sie nur die Fantasie raffinierter Journalisten? (Die „Hitler-Tagebücher“ vor genau 10 Jahren lassen grüssen)
  • Die Daten wurden von einer Regierungs-Organisation zur Verfügung gestellt, um gewissen anderen Ländern zu schaden. Man spricht dann von „Wirtschaftskrieg“. Alle grösseren und kleineren Länder mit Finanzinstituten sollen gemäss dieser Journalisten in den Daten erwähnt sein. Es erstaunt, dass einzig die USA fehlt, obwohl sich in ihren Grenzen mit dem Staat Delaware eines der berüchtigsten Steuerparadiese der Welt befindet!

Der geneigte Leser merkt etwas. Da stinkt es doch gewaltig! oder?

In der Schweiz ist man auf diesen Zug noch nicht aufgesprungen. Man hält sich bedeckt und ist froh, dass andere Steuerparadiese im Vordergrund stehen. Ganz anders in Deutschland, da äussern sich im Fernsehen und in der Presse echte und vermeintliche Experten zu diesem schwierigen Thema. Nicht überraschend kümmern sich auch die Sozialdemokraten um den ehemaligen Finanzminister Hans Eichel und den derzeitigen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück weiterhin um die Schweiz und machen sich mit ihren absurden Forderungen nach „Stilllegen der Steuerparadiese“ lächerlich. Es ist tragisch, dass ihre Sprachwahl sich einmal mehr am Vokabular der Hitler-Zeit anlehnt.

(Literatur-Hinweis: Teile der einleitenden zwei Abschnitte habe ich NZZ-Online 9. April 2013  entnommen)

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/04/09/offshore-leaks-ein-journalistischer-rohr-krepierer/

Mrz 16 2013

16. März 2013: Kunstprojekt „Binningen Enlighted“

Binningen Enlighted

Hunderte von Leuten nahmen mit Taschenlampen ausgerüstet an der Lichtperformance „Binningen Enlighted“ in Baselland teil. Der Parcours begann beim Schloss Binningen und führte durch die Gassen bis zum Sportplatz.

Es boten sich wunderschöne Lichtinstallationen und Klangwelten auf einem poetischen Spaziergang durch das Städtchen. An Hauswänden, Erkern, Flaschenentsorgungsdepots und Balkonen wurde die Geschichte Binningens mittels Projektionen bebildert. Ein engagiertes Kunstprojekt, das die Teilnehmer begeisterte!

Binningen EnlightedDer Anlass von «Binningen Enlighted» war das 50-Jahr-Jubiläum des Kunstvereins Binningen, der diese weit über die Region ausstrahlende Performance zusammen mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der Hochschule für Gestaltung und Kunst Nordwestschweiz entwickelt hat.

Binningen Enlighted Binningen Enlighted

Binningen EnlightedBinningen Enlighted

 

 

 

 

 

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/03/16/16-maerz-2013-kunstprojekt-binningen-enlighted/

Sep 06 2012

6. Sept. 2012: Zu Besuch im Atelier von Rolf Gautschi, Kunstmaler aus Basel

Der heilige Donnerstag

Wann immer ich in Basel bin, treffe ich mich jeden Donnerstag mit Renato Bevilacqua und Rolf Gautschi, sowie Karli oder Paul zum Tennis. Zwischen 15 und 17 Uhr knallen wir uns auf der Novartis-Tennisanlage die Bälle um die Ohren.

Aber das wichtigste ist das anschliessende gemeinsame Essen in einem feinen Restaurant im nahen Elsass, im Badischen oder auch in der Schweiz, und schlussendlich der heisse Jass (ein Schweizer Kartenspiel).

Von Zeit zu Zeit gehen wir auch fremd, wie am Donnerstag 6. Sept. 2012 als Rolf uns in sein heimeliges Atelier im Dachgeschoss der alten Gewerbeschule hoch über Basel einlud … zu einem feinen Imbiss mit belegten  Brötchen und Champagner, als hätten wir etwas zu feiern. Hier arbeitet Rolf unter der Woche, in einem Atelier mit vielen Bildern, unzähligen Pinseln und Farbtuben, dem typischen Duft nach Oel-Farbe. Wir waren nicht das erste Mal hier, wir mögen die spezielle Atmosphäre, wie man sie nur aus Filmen und Büchern kennt.

Es blieb aber nicht nur beim Essen und Trinken. Wir durften in seinen unzähligen Bildern „wühlen“. Bilder in den verschiedensten Techniken: Oel, Aquarell, Collagen, Enkaustik. Zum Schluss blieb ich bei einem wunderbaren „Fasnachtsbild“ hängen. Es hängt nun bei mir zu Hause, als Leckerbissen in meinem  Wohnzimmer..

Ich habe eifrig fotografiert. Einen Teil der Fotos habe ich hier veröffentlicht. Weitere Bilder findest Du im Picasa unter:

„» Im Atelier von Rolf Gautschi «“

 

v.l.n.r.: Karli, Rolf, Renato und Max

v.l.n.r.: Karli, Rolf, Renato und Max

 

Das nachstehende Bild stand unter einem der Tische. Ich sah es erst, als ich mich bückte. Es schien, als hätte es auf mich gewartet. Ich sah es und wusste, dieses Fasnachtsbild wird in meine Sammlung passen.

Basler Fasnacht: Trommler und Pfeiffer-Gruppe (Rolf Gautschi)

Dieses Bild über die Basler Fasnacht mit einer „Trommler- und Pfyffer-Gruppe“ habe ich gekauft. Es ist ein riesiges Bild !

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/09/06/6-sept-2012-zu-besuch-im-atelier-von-rolf-gautschi-kunstmaler-aus-basel/

Aug 02 2012

2. Aug. 2012: Kurzgeschichten und Gerüchte aus Solaris (Teil 2)

Es haben sich wieder einige interessante, lustige aber auch nachdenkliche Geschichten zugetragen. Wir Camper sind eben fröhliche Menschen, die mit allen Unbillen zurecht kommen.

Martina:

Gerüchte sind das Salz im Leben auf dem Campingplatz. So auch dieses, denn Martina ist weder meine Freundin, noch Haushälterin, noch Köchin oder Putzfrau, Martina ist (nur) die Frau vom Klaus und bewohnt den Wohnwagen samt massivem Vorbau ganz in der Nähe von mir. Gemeinsam fahren wir alle 2-3 Tage mit dem Mountain-Bike eine 50-100km Tour in der näheren Umgebung. Prickelnd dabei ist, dass ihr Familienname „Reiter“ lautet und sie aus Oesterreich kommen. (Bem: Ich war auch einmal ein „Reiter“ … in Oesterreich.)

Eier-Likoer Torte

Hat Max wieder eine Freundin? Wer ist denn diese geheimnisvolle Frau auf dem Mountain-Bike?

So nebenbei werde ich oft von beiden zum gemütlichen Essen eingeladen. Oft vegetarisch, oft aber auch mit einer leckeren Torte oder Kuchen. Man muss wissen, Klaus war oder ist ein brillianter Konditor (mit Wurzeln bis zum „Lindt & Sprüngli in Zürich).

Eier-Likör-Torte:

Könnt ihr den Duft dieser feinen Eier-Likör-Torte riechen? Ich kann Euch versichern und bestätigen, nicht nur der Duft war köstlich, sondern auch das Gefühl im Gaumen, als die Creme-Torte langsam runterrutscht.

In Istrien kann man nirgends einen solche Leckerbissen kaufen, man muss schon einen guten Nachbarn in der Nähe haben. Und ich habe einen: Klaus macht es möglich

„Ihr Kinderlein kommet“:

Ist ein berühmtes Weihnachtslied. Ist aber auch die Beschreibung, wie ich aus dem Nichts zu etwa 9 Kindern kam. Noch vor 1 Woche am 20. Juli war ich mit meinem Wohnwagen unter den Olivenbäumen weit und breit alleine. Dann kamen sie. Alle mit neuen Wohnwagen. Da sol noch einer sagen, den Deutschen geht es schlecht.

Ihre Namen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:Pauline, Jonathan, Gwendolin, Mira, Kira, Leon, Tobias, Mona …. Diese schmecken doch besser als: Max, Klaus, Peter, wie man uns alte Säcke nennt!

Modern Time:

Der kleine Max auf seinem Potty

Der kleine Max auf seinem Potty

Wer erinnert sich nicht an den berühmten Charly Chaplin Film „Modern Time“. Darin drehten sich die Räder moderner Maschinen und der liebe Charly kam unter diese Räder.

Aehnlich geht es nun meinem Nachbarn, der zufällig auch Max heisst. Er hat einen ganz neuen Wohnwagen mit einem „iPot“ (in Anlehnung an den iPad oder iPhone), einem elektronischen WC. Mit ihm kann man zwar nicht telefonieren, aber sein Geschäftchen erledigen, automatisch, falls es funktioniert.  Sein eingebautes WC (Sprich Toilette) spinnt jedoch.

Früher konnte man draufsitzen und dann einen Knopf drücken für das Spülwasser, Heute muss man kontrolliert vorgehen, als hätte man eine Checkliste vor sich, denn einige Anzeigen prüfen die korrekte Funktionalität des WCs. Ist genügend Spülwasser vorhanden? Hat der Potty noch Platz für eine Sitzung? oder muss er zuerst geleert werden? Sobald dann alles ok ist, kann man sein Geschäft erledigen. Ob dann noch das Gewicht gewogen wird, ist mir nicht bekannt.

Wehe aber, etwas stimmt nicht? Dann geht gar nichts mehr. Beim Max spinnt die Elektronik. Sie gaukelt vor, dass zu wenig Spülwasser im Tank sei, obwohl der Tank voll ist. So erscheint ein rotes Blinkzeichen, was bedeutet: Heute ist WC ausser Betrieb! Aber der klevere Max fand eine Rettung und überlistete seinen neuen iPot,  Er spült mit der Giesskanne!

 

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/08/02/2-aug-2012-kurzgeschichten-und-geruechte-aus-solaris-teil-2/

Aug 01 2012

Video: Ueber die Schönheiten des Radsports

Radfahren ist ein schöner Sport. Voller Ueberraschungen. Darüber gibt es ein gutes Video

» Radfahren ist gefährlich! … aber voller Ueberraschungen

Print Friendly

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/08/01/ueber-die-schoenheiten-des-radsports/

Ältere Beiträge «