Category: Allg. Themen

Wehret den Anfängen – Vor 88 Jahren wurde die NSDAP mit 18.3% zweitstärkste Partei

Im Sept. 1930 wurde die NSDAP mit 18,3% der abgegebenen Stimmen zweitstärkste Partei im Reichstag.

88 Jahre später ist die AfD bereits 3. stärkste Kraft

Mich schaudert es, wenn ich die Retorik der AfD-Vertreter, aber auch die Wortwahl der CSU-Oberen Seehofer und Dobrindt vernehme.

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Sept. 2018: Live Ticker “ vom Basler Max

+++ Schweizer Volksabstimmung +++ Lachnummer im grossen Kanton D +++ Mein Auge +++ Zahnarzt +++ Fred (Solaris) ist nicht mehr unter uns +++ Ausfahrten mit Rennrad +++ Ärzte-Checks +++ Meine Biografie +++

23. Sept.: Das Schweizer Volk hat abgestimmt: gegen Agrar- und für Velo-Initiative

Die Grünen und alternative Bauern wollten uns Bio-Lebensmittel und Lebensmittel nach Vorschriften aus der Schweiz verordnen. Diese beiden Volks-Abstimmungen haben wir mit 60-70% abgelehnt. Wir Schweizer wollen selber entscheiden, was wir einkaufen und essen wollen. Wir wollen nicht warten, bis ein ausländischer Produzent nach Schweizer Vorschriften produziert.

Zugestimmt mit 70% haben wir hingegen der „Velo-Initiative“. In der Verfassung sollen die Fahrräder, die wir Velo nennen, gleich wie Autos und öffentliche Verkehrsmitttel behandelt werden. Damit wollen wir erreichen, dass neben Strassen für Autos auch Velowege gebaut werden.

Interessant und beispielhaft war, dass die populistische SVP gegen die Velo-Initiative war und eine Niederlage einstecken musste. Ja, mit 25% kann man nie eine Mehrheit erlangen!

Chaos und Lachnummer im grossen Kanton

Seehofer, Merkel, Nahles …. eine Lachnummer nach der anderen. Seit Monaten, sogar Jahren. Dies ist das Bild, das Deutschland in die umliegenden Länder aussendet. Nur Trump ist noch etwas interessanter. Kein anderes Land bietet derartigen Chaos. Weinen müsste man ob dieser „christlich-sozialen“ Gemeinschaft. Kopfschütteln über deren Unfähigkeit überall. Und dieses Land will Europa führen?

Das allerschlimmste ist es ja, dass diese 3 Chaoten den Pulsschlag des Deutschen Volkes nicht kennen, denn sonst würden  sie anders handeln. Alle 3 haben keinen Kontakt mehr zur Basis!

Ich schätze, dass die drei grossen Parteien Deutschlands in ein Mittelmass versinken und auf breiter Basis ihre Wähler verlieren werden. Dieser Vorgang hat bereits begonnen und wird sich in wenigen Wochen schockierend in Bayern und Hessen auswirken. Daran sind Seehofer, Merkel und Nahles selber schuld. Sie werden als Totengräber der deutschen und vielleicht sogar europäischen Demokratie in die Geschichte eingehen. Die Populisten werden es ihnen verdanken.

(Bem: Da war doch schon einmal eine solche schreckliche Periode? …. startete die nicht auch in München?)

Neues von meinem Auge?

Oder wenig Neues. Die Sehkraft hat sich zwar weiter auf 80% verbessert, aber ich habe immer noch Flüssigkeit in der Netzhaut. Aus diesem Grund bekam ich heute ein neues Medikament eingespritzt „Eylea“. Ich muss jedoch weiterhin jeden Monat antraben.

10. Sept.: Zahnarzt – Er hat nicht gebohrt

Es ist das erste Mal seit Jahren, dass mein Zahnarzt bei seiner jährlichen Kontrolle kein Loch gefunden hat. So blieb es beim Stiftzahn, der noch aus dem Unfall in Thailand herrührte. Seit heute ist mein Gebiss wieder ok…. Ich bin wieder bissig!

RIP, Fred

Fred aus Pfarrkirchen (Autokennzeichen „PAN“) ist am 3. August 2018 im Alter von 81 Jahren verstorben. Er war ein Tennisfreund auf Solaris und gemeinsam mit seiner Gisela ein  vergiftete Tennisspieler.  Er litt seit Jahren unter Arthrose im Knie, aber mit den geeigneten Medikamenten hechtet er wie ein Junger auf dem Platz umher … aber höchstens 45 Minuten. Er möge seine Ruhe finden.

Ausfahrten mit meinem Rennrad

Nach einer Phase der Regeneration in den letzten Wochen auf Solaris, bin ich hier in der Schweiz wieder regelmässig aufs Rennrad gestiegen. Es ging ein paar Mal ins Badische und ins Elsass. Insgesamt etwa 500km. Ich freue mich auf Thailand, wo es weniger steile Anstiege gibt.

Jährlicher medizinischer Check Up

Mein Puls und Blutdruck waren wie gewohnt auf einsamer Höhe, der obere 165, der untere 95, bis mein Hausarzt Dr. D. Frei mir versicherte, dass alles ok sei: Blut, Colesterin, Zucker, PSA, Urin etc. Er könne mir leider nicht helfen, denn ich sei gesund! Dieser Zustand des erhöhten Bludrucks beim Arzt nennt man unter Fachleuten „Weisskittelhypertonie“.

Er stellte mir auch das „Zeugnis für die Fahreignungsuntersuchung“ aus, das wir in der Schweiz ab 70. Altersjahr alle 2 Jahre zum Führen von Motorfahrzeugen benötigen. Wir „Alten“ müssen beweisen, dass wir dem heutigen Strassenverkehr gewachsen sind. Es werden getestet die Sehfähigkeit, Beweglichkeit (Kopf-Drehfähigkeit), Gleichgewichtssinn und geistige Beweglichkeit.

Was ist neu in meiner Biografie?

Ich habe den ganzen Abschnitt „Rad-Sport und Rennrad“ überarbeitet und aktiviert. Ich beschreibe darin in mehreren Berichten meine Erlebnisse mit Profis wie Tony Rominger und Andy Schleck, meine Fernfahrten durch Vietnam und vom Norden Thailands in den Süden bis nach Phuket. Ich war selber erstaunt über meine Leistungen in den letzten Jahren.  Durch anklicken des  nachstehenden Links findest die neuesten Berichte:  „Was ist neu in meiner Biografie?

http://www.maxlehmann.ch/memoiren/

 

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Arbeit an meiner Biografie und meinem Testament

Obwohl das Wetter hier in Binningen (Basel) auch in den vergangenen Tagen prächtig ist, hatte ich Zeit, an meiner Biographie und meinen Testament-Unterlagen zu arbeiten.

Ich habe zwar nicht im Sinn, in Bälde abzuhauen, aber ich bin mir bewusst geworden, dass auch ich nicht unsterblich bin. Deshalb ist es mir wichtig, dass meine Nachkommen nicht in eine emotionale Panik geraten, falls ich unverhofft mit einer schrecklichen Krankheit konfrontiert werde, die mein Leben stark beeinträchtigt oder sogar beendet. Ich dachte dabei an den für mich abschreckenden Fall des F1-Rennfahrers „Michael Schumacher“. So möchte ich niemals dahin-vegetieren. In einem vergleichbaren Zustand will ich, dasss die Maschinen abgestellt werden, denn ich hatte ein tolles Leben!

Sie kennen nun meine Gedanken und meine Lebenseinstellung in Bezug auf Tod, Invalidität und schweren Hirnschaden und können in meinem Sinne auch handeln. All dies habe ich zusätzlich in einer mehrseitigen „Todesfall-Verfügung“ formuliert.

Dieses Dokument ergänze ich laufend, sobald mir etwas wichtiges einfällt. Dieser Prozess dauert bereits ein paar Jahre an. Heute habe ich das nachfolgende Einstiegs-Kapitel in meine „Todesfall-Verfügung“ eingefügt:

Mein wichtigstes Anliegen

Mein Ableben soll möglichst wenig negativen Einfluss auf den Lebensablauf meiner Familie und Freundeskreis haben. Ich möchte, dass ihr Euch bewusst seid, dass ich von Euerer Trauer und Anteilnahme nichts mehr wahrnehme. Dies bedeutet nun nicht, dass ihr nicht traurig sein dürft. Aber ihr sollt Euer aktuelles Leben deswegen nicht umstellen. Es soll Euch nicht kümmern, was die Leute sagen werden. Denkt daran, dass ich das Leben, die Reisen und Ferien über alles liebte.

  • Falls ich in Thailand sterben sollte, soll niemand nach Thailand reisen, weil es Tradition ist. Es ist schade um das Geld für den Flug. Nehmt Euch Zeit zur Reise-Planung und reist ein paar Wochen oder Monate später in mein Haus in Hua Hin  und erlebt Thailand.

  • Falls jemand von Euch durch die Todesnachricht in den Ferien überrascht wird, soll er seine Ferien weiter geniessen und keinesfalls abbrechen.

  • Falls Ihr kurz vor der Abreise steht, sollt Ihr abreisen und die Ferien geniessen, aber keinesfalls die Reise stornieren.

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Meine Erfahrungen mit NESPRESSO

Ich bin kein „Kaffee-Profi“ und auch kein „Kaffee-Tester„, aber ein „Kaffee-Liebhaber„. Das erste nach dem Aufstehen am Morgen ist ein feiner Kaffee, den ich ins Badezimmer nehme. Ich schlucke damit meine Blutdrucksenker-Tablette und beobachte im Spiegel, wie der Kaffee via Mund in meine tieferen Regionen entschwindet.

Seit 26. Mai 2018  bin ich stolzer Besitzer einer NESPRESSO-Kaffee-Maschine und gehöre nun auch zu den Privilegierten.  Jahrelang habe ich den NESPRESSO immer nur bei Freunden genossen und ihn als aussergewöhnlich  empfunden.

Nach 4 Monaten des Genusses erlaube ich mir, eine  Meinung zu haben. Die NESPRESSO’s sind wirklich gut. Aber ein guter Vollautomat, der die Bohnen mahlt und das Wasser durchpresst, bleibt unerreichbar. Man sieht es relativ schnell „warum“. Die Kaffee-Menge ist es. Der Vollautomat benutzt etwa die doppelte Menge an Kaffee, wenn ichs mit den NESPRESSO-Kapseln vergleiche. Einen guten Vollautomaten gibt es ab 500 Euro.

Solange ich nur 3 Monate in Binningen residiere, werde ich dennoch beim NESPRESSO bleiben. Die Maschine ist handlich und lässt sich problemlos nach Istrien transportieren. Zudem gibt es mittlerweilen unzählige NESPRESSO-Fremd-Kapseln zu allen Preis- und Geschmacks-Kategorien. Es ist ein Märchen, dass die Fake-Kapseln die Kaffee-Maschinen kaputt machen.

Ueberrascht war ich, als die Konsumenten-Sendung „Kassensturz“ des Schweizer Fernsehens vor wenigen Wochen in einem Test die Aldi-NESPRESSO-Kapsel „ROMA“ zu den allerbesten kürte, weit vor dem Original. Eine Kapsel beim Aldi kostet weniger als 20 Rappen, im Gegensatz zu den 50 Rappen des Originals. Kürzlich habe ich den „Jakobs-Espresso-7“ ausprobiert und war auch begeistert. Weniger geschmeckt hat mir hingegen eine Mövenpick-Kapsel, die ich beim Aldi fand. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden

Festgestellt habe ich auch, dass die Grösse der Kaffee-Tasse entscheidend für den Geschmack ist. Zu grosse Tassen geben einen faden „Milch-Kaffee“, weil eben in den Kapseln wenig Rohmaterial sprich Kaffee enthalten ist. Ich bin nun bei den 40ml-Tassen gelandet und darin schmeckt mir der Kaffee am besten.

Ob die Tassen nun aus  Porzellan, Steingut, Glas oder Metall gefertigt sind,  habe ich keinen nennenswerten Geschmacks-Unterschied festgestellt.

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Eine Hose und sonst nichts – Ein Einkaufserlebnis in Basel

Aus der Foto-Datenbank „Pixabay“

Nächste Woche am 21. Sept. bin ich zur Hochzeit meiner Enkelin Regula eingeladen. „Festlich“ lautet der Dress-Code. Als ich meinen-Vanille-farbenen Doppelreiher-Anzug aus meinem Fundus hervornahm, stellte ich fest: Oh Schreck, der hat noch weite Hosen! Ein NoGo in der heutigen Zeit!

So marschierte ich heute in den PKZ, um mir eine Hose zu meinem Burberry-Doppelreiher-Blazer zu kaufen. Ich wollte mich möglichst von einer Frau beraten lassen, denn ein „schwarzer“ festlicher Anzug kam niemals in Frage! Ich fühle mich dazu noch zu jung!

Ich hatte Glück mit meiner dunkelhaarigen hübschen Verkäuferin im PKZ. Sie sprach das aus, was sie dachte. Dies gefiel mir. Als erstes meinte sie, den Vanille-Anzug könne ich vergessen, der passe nicht zu meinem Gesicht. Die Farbe mache mich bleich !…. der Hammer sass. Wieder etwas für die armen Neger in Afrika.

Aber zu meinem d’blauen Blazer häte sie eine hell-graue etwas bläuliche Hose …. oh, Hilfe, ich kann mit den Farben nichts anfangen. Kurzum: schlussendlich hatte ich diese Hose mit den engen Hosenbeinen, die man wie gewohnt etwas kürzen musste, ein weisses Eaten-Hemd mit blauen Knöpfen (die Aermel mussten auch gekürzt werden), ein fätziges Poschettli, eine Fliege und da flippte sie am meisten aus, auch noch dazupassende d’blau gemusterte Socken vom Falken.

Meine neue Hose mit allen Accessoires inkl. den beiden Abänderungen kostete nur Fr. 537.–  …. ist ja geschenkt, dachte ich für mich … ha ha ha (Wie sagte doch ein Radfreund: das letzte Hemd hat keine Taschen)

Dazu soll ich hellbraune Schuhe und einen hellbraunen Gurt tragen. Am kommenden Freitag kann ich alles abholen.

Bisher war ich ja ein Fan der thailändischen Schneider und liess mir einiges dort anfertigen. Worin lag der Unterschied zu einem thailändischen Schneider? Ich hätte wahrscheinlich weniger als die Hälfte bezahlt.  Die Beratung durch die Thai Schneider ist gleich Null. Sie verkaufen das, worauf der Kunde anspricht, auch wenn es ihm nicht steht! Die Stoff-Qualität im PKZ ist viel besser, eben auch dem Preis entsprechend. Die Beratung im PKZ war um Längen besser und persönlicher. Ich hatte den Eindruck, dass die Verkäuferin es genoss, mich optimal einzukleiden.

Nach dieser Erfahrung bin ich etwas enttäuscht von den Thai-Schneidern. Sie sind auch nett, aber können nicht beraten. Sie sind einzig viel günstiger. In Thailand kam bei mir nie dieselbe Freude auf, wie ich sie jetzt nach dem PKZ-Einkauf hatte.

Ich plante im Herbst in Thailand eine weisse Hose machen zu lassen. Nach meinen jetzigen Erfahrungen  habe ich mich entschlossen, im kommenden Frühjahr eine weitere Hose  im PKZ zu kaufen. Zum doppelten Preis zwar, aber auch doppelter Qualität und doppelter Freude.

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3. Sept. 2018: Bestenliste der Schweizer Informations-Medien

Die Qualität der Presse-Organe ist eminent wichtig. In den USA erleben wir mit welchen Lügen gewisse Presse-Organe und auch Politiker die Meinung der Bevölkerung beeinflussen wollen.

Fake-News ist das geflügelte Wort des jetzigen amerikanischen Präsidenten. „The Washington Post“ untersucht akribisch alle Aussagen des amerikanischen Staatsoberhauptes und kommt zu einem vernichtenden Ergebnis: Er ist Weltmeister im Verbreiten von Lügen.

Aus diesem Grund ist eine qualitativ hochstehender Journalismus für mich „lebens-wichtig“. Ich möchte korrekt informiert werden. Die Informationen sollen durch die Journalisten überprüft und möglichst genau verifiziert werden.

Am 3. Sept. 2018 ist zum zweiten Mal eine „Bestenliste der Schweizer Informations-Medien“ publiziert worden. Die lesenswerten Details können auf der Seite „MQR-2018 (Medien-Qualitäts-Rating nachgelesen werden

Bei den Tages- und Online-Zeitungen belegen die „NZZ“ (80) und „Le Temps“ (80) Platz eins. Es folgen die Online-Ausgabe „nzz.ch“ (75,5), „Der Bund“ (73,1), die Online-Ausgabe „letemps.ch“ (72,7) und der „Tages-Anzeiger“ (71,3).

Die „Basler-Zeitung“ dümpelt auf einem der letzten Plätze, was mich in meiner Meinung bestätigte. Die Bevölkerung vermisst eine vielfältige Berichterstattung, die klar zwischen Nachrichten und Meinungen trennt und auf Argumente statt Emotionen setzt.

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Fussball am Schweizer Fernsehen SRF: Bin ich in einem falschen Film?

Das Fussball-Spiel „Salzburg gegen Roter Stern Belgrad“ wurde am Schweizer Fernsehen übertragen! Die Spiele der Schweizer Teams jedoch nicht. Diese konnte man erst ab Mitternacht in einer Aufzeichnung sehen! oder über Pay TV

Radio und Fernsehen wird zu einem Luxus-Gut

Man muss wissen, dass ich für denn „öffentlich rechtlichen Radio und Fernsehempfang“ Fr. 37.60 pro Monat bezahlen muss !!! Die Gebühr ist eine Steuer und obligatorisch! Dazu kämen dann die monatlichen  PAY TV Gebühren von Fr. 10.– aufwärts  bis über Fr. 45.–. Fernsehen ist ein Luxus-Gut

Ausgangslage mit der Billag-Abstimmung

Im März 2018 stimmte das Schweizer Volk  in einer Eidgenössischen Abstimmung mit 71% Zustimmung für das „öffentlich rechtliche Fernsehen“ und deren monatlichen Gebühren ab, weil es die Grundbedürfnisse besser abdecke, als die privaten Kanäle. Dazu gehörten nicht nur die Nachrichten und Informations-Sendungen, sondern auch der Sport.
Diese Versprechen der Verantwortlichen sollten sich als pure Lügen entpupppen. Denn bereits damals mussten sie gewusst haben, dass wenige Monate später  die grossen Champions- und Europa-League Spiele der Schweizer Mannschaften nicht mehr live übertragen werden. Sie mussten auch wissen, dass auch das Angebot bei den Schweizer Fussball-Meisterschaftsspielen massiv eingeschränkt wird.

Ein paar Monate später: Ich glaube, in einem falschen Film zu sitzen!

Am Mittwoch 29. Aug. übertrug das „öffentlich rechtliche Schweizer Fernsehen“ in der Champions League Qualifikation ….. Salzburg gegen Roter Stern Belgrad …..aber die Spiele der Young Boys und FC Basel Tage davor konnte man nur über Pay TV (Teleclub der Swisscom) oder nach Mitternacht in einer Aufzeichnung sehen.
Kopfschütteln! Auch im Facebook! Was ist eigentlich los. Was soll ich mit einem österreichischen Spiel anfangen? (sorry liebe Oesterreicher) Wohin gehen unsere Billag-Gelder? Vielleicht sehen wir in der Schweiz bald die „asiatische Fussball-Meisterschaft“ im Original-Ton. Nach dieser Erfahrung hätte ich in der Abstimmung dem Schweizer Fernsehen mein Vertrauen entziehen und mein Geld fürs PAY TV verwenden müssen.

Ich könne nach Mitternacht alle diese Spiele in einer Aufzeichnung anschauen

Ich schrieb ans Schweizer Fernsehen und bekam eine prompte Antwort: Diese war  aber absolut unbefriedigend, ebenso das offizielle Statement, das in den öffentlichen Medien verbreitet wurde. „Ich könne ja nach Mitternacht all die Spiele anschauen!“ .
(Bem: Es hat nur noch gefehlt, dass das Schweizer Fernsehen in ihrer Antwort erwähnt hätte, dass ich als Rentner ja Zeit habe und nicht am frühen Morgen zur Arbeit gehen müsse!)
Was will ich mit Salzburg anfangen? und für die grossen Spiele bis Mitternacht warten? Noch vergangenes Jahr hatte SRF die wichtigsten Spiele mit Schweizer Mannschaften und auch die der grossen Champions-League Spiele von Bayern München, Barcelona, Real Madrid etc gezeigt…. Soll ich jeweilen bis Mitternacht warten?
Das Schweizer Fernsehen hat versagt und uns Schweizer belogen! Wahrscheinlich wird deren Eigenproduktion „der Bestatter“ bald das eigene Fernsehen bestatten! RIP (Ruhe in Frieden !)
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Populisten auf dieses Thema aufspringen und eine neue Abstimmung durchziehen werden. Ob diese das „öffentlich rechtliche Schweizer Fernsehen“ überleben wird?
In der jetzigen Form ist das Schweizer Fernsehen für mich verzichtbar. Ich würde einzig die  „Arena“ , den „Kassensturz“ und alle 3 Monate die „Wahlsendungen“ vermissen. Das übrige wird im ZDF, ARD und RTL besser abgedeckt.

 

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15./19. August: Ich bin schockiert ob der neuesten Missbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche

Mehrere 1’000 Kindern wurden im US-Staate Pennsylvania und Irland über Jahrzehnte durch katholische Priester und Ordensschwestern missbraucht. Mit perfiden Methoden hat die katholische Kirche die Kinder und ihre Familien zum Schweigen gebracht und die Geistlichen gedeckt.

15. Aug. 2018: Der Fall Pennsylvania

Heute am 15. August feierten die Katholiken „Christi Himmelfahrt“. War es Zufall oder Vorsehung, dass an diesem Tag einer der grössten Missbrauchsskandale der katholischne Kirche ans Licht kam?

Ich sass am Abendessen, als ich am Fernsehen erfahren musste, dass mindestens 300 Würdenträger der amerikanischen katholischen Kirche im grossen Rahmen über Jahrzehnte mindestens 1’000 Knaben und Mädchen missbraucht haben und dies allein im Bundesstaat Pennsylvania … und was für mich mindestens gleich schlimm wog: die Kirchenleitungen bis hinauf zu den Päpsten haben versucht, das ganze Verbrechen zu verheimlichen und einige der Gauner sogar weiter befördert. Einer davon ist zur Zeit Kardinal und wichtiger Berater des jetzigen Papstes Franziskus. Mit perfiden Methoden hat die katholische Kirche die Kinder und ihre Familien zum Schweigen gebracht und die US-Geistlichen gedeckt.

19. Aug. 2018: Und nun auch in Irland 1’000e Fälle

Ein paar Tage später lese in der Presse, dass Untersuchungen in Irland den tausenfachen Missbrauch von Kindern durch Priester und Ordensschwestern belegen. Ueber  Jahrzehnte wurden Straftaten systematisch vertuscht. Die Zahl der Opfer sei immens gewesen, sagte der Erzbischof von Dublin

Hat die aktuelle katholische Kirche noch eine Daseinsberechtigung? oder ist sie zu einer gewalttätigen Sekte verkommen?

Hat damit die katholische Kirche nicht ihre Daseinberechtigung endgültig verloren?  Sie outet sich als Verbrechensorganisation und  verhält sich mehrzüngig: Sie kämpft gegen die Eigenverantwortung ihrer Gläubigen im Falle Abtreibung und des eigenen Freitods. Sie verdammt einesteils Homosexuelle, Geschiedene und mit andersgläubigen  Verheiratete, und lehnt Frauen als Seelsorger ab, aber gleichzeitig setzt sie für sich Teile der 10 Gebote ausser Kraft!

Die katholische Kirche muss über ihre Bücher und ihr Geschäftsmodell überarbeiten. Ist es noch zeitgemäss, den Priestern eine widernatürliche Lebensweise aufzuzwingen? Sollte man die Frauen nicht vermehrt in ihre Führungspositionen als Bischöfe aufsteigen lassen? Müsste nicht eine Altersbeschränkung eingeführt werden? Sind nicht genau diese mittelalterlichen Geschäftsprinzipien Grund für diese abnormen Missbräuche?

Vielleicht müsste Jesus zum zweiten Mal den eigenen Tempel vom Ungeziefer reinigen, wie er es vor über 2’000 Jahren machte, als er die Händler und Geldwechsler aus dem Jerusalemer Tempel vertrieb!

Mir fehlen die Worte. Ich bin erschüttert. In jedem privaten weltlichen Betrieb müsste die Geschäftsleitung zurücktreten und käme auch nach Jahren wegen Vertuschung von Verbrechen mindestens in Gefängnis. Den katholischen Kardinälen und dem Papst (es sind mehrere in diesen Skandal involviert) genügen die Worte „Scham und Bedauern“.  Dies aber erst, als ihr verbrecherisches Tun durch eine weltliche Behörde aufgedeckt worden ist.

Die 2000-jährige  Geschichte der katholischen Kirche ist mit dem Blut unschuldiger Frauen und Männer,  und unzähliger verbrecherischer Taten gepflastert. Es gibt nur noch wenige Länder, in denen in den letzten 10-20 Jahren keine katholischen Würdenträger entdeckt wurden, die sich an Kindern vergangen haben. Wie kann nur eine solche Organisation führend in unserer Moral-Lehre sein.   Wie dumm sind wir Menschen doch, um diesen Typen auf den Leim zu gehen.

Mich kotzt das alles an.

Ich kann keinem katholischen Priester mehr in die Augen sehen, weil auch er Teil dieser Organisation und einer dieser Verbrecher sein könnte.

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14. August: Rückblick auf mein spannendes Zigeuner-Leben in Istrien

Anfangs Mai bin ich in den Süden nach Istrien gefahren, habe dort eine wunderbare Zeit verbracht und am 14. August bin ich wieder in mein schönes Heim in Binningen zurück gekehrt.

Gilt die 90-Tage-Regelung nur für Nicht-EU-Bürger oder auch für EU-Bürger?

Getrocknetes Rosmarin steht nun im Wohnwagen und beduftet mein Paradies

Die Kroaten oder genauer gesagt die Camping-Leitung Solaris/Valamar haben wieder einmal die 90-Tage-Regelung der EU (Schengen-Regelung) aus einer ihrer untersten Schubladan geholt. Ich vermute, sie haben die Regelung nicht verstaden. So musste ich mich in der Rezeption melden, weil ich nach ihrer Version bereits länger als 90 Tage in Kroatien weile.  Als ich ihnen sagte, dass ich seit Jahren im Schengen-Raum wohne (die Schweiz gehört zum Schengen-Raum), waren sie verunsichert, meinten aber … besser sei besser. Sie machen mir nun 2 Rechnungen. Die eine für 90 Tage, die zweite für die restlichen 16 Tage mit je einer Aus- und Einreise.

Ich verbrachte in der Tat insgesamt 106 Tage ausserhalb Binningen resp. der Schweiz. Ich war rund 10 Tage im Piemont, 6 Tage im Kosovo und 3 mal fuhr ich nach Hause, um mir eine Spritze ins Auge verpassen zu lassen. Damit habe ich die 90-Tage-Regelung nach Valamar-Auslegung  eingehalten und so nebenbei mehr als 8’000 km mit dem Auto zurückgelegt.

Kommentare

Ich mag Kommentare zu meinen Beiträgen, auch wenn sie komplimentär zu meiner Meinung sind. Sie bringen Salz in die Suppe. Unqualifizierte, bösartige und aggressive Kommentare stören mich hingegen. Sie qualifizieren aber den Verfasser. Ich enthalte mich in diesen Fällen jeglichen Kommentares. Was mag wohl in deren Inneren vorgehen, sich öffentlich derart bloss zu stellen?

Einer dieser Fans kommt aus dem Raume Zürich. Von Zeit zu Zeit zerreisst es ihn. Und dann schreibt er sich seine aufgestaute Frust zu irgendeinem meiner Beiträge  aus seiner Seele.

Kaffee-Genuss

Nachdem meine Kaffee-Maschinen eine nach der anderen das Zeitliche gesegnet haben, kam ich wie die Jungfrau zum Kinde, nämlich zur NESPRESSO-Maschine. Damit begann für mich ein neues Zeitalter. Täglich geniesse ich nun das feinen Getränk. Seither teste ich die Nespresso-Angebote, aber auch die NESPRESSO-Konkurrenz-Kapseln vom Migros, Mövenpick und auch Aldi

Sport

Im Sport habe ich mich etwas zurückgehalten, nachdem ich im Piemont bei den langen Aufstiegen schrecklich gelitten habe. Ich habe darauf meine Karriere als Bergfahrer an den berühmten Nagel gehängt und mich eher den kulinarischen Gelüsten hingegeben. Prompt verlor ich darauf die Wette gegen meine Tochter Daniela: Sie hat 7 kg abgenommen … bei mir schweigt des Sängers Höflichkeit.

Wechsle von Kiwi-Depot zu MAR-ADRIA

Der Beinahe-Verlust meines Wohnwagens durch das KIWI-Depot blieb die einzige unangenehme Situation, die ich während meines Aufenthaltes erleben musste.  Nachdem Kiwi aber auch meinen Material-Wohnwagen draussen auf dem Parkplatz unbewacht stehen liess, obwohl ich für ein geschütztes Depot bezahlte, habe ich das Depot gewechselt. Ich bin nun bei „MAR-ADRIA“ von Tomislav Suflaj (max.adria.tomislav@gmail.com)

Wie kommen die Kroaten ans Geld der Ausländer?

Die Geschwindigkeits-Busse, die ich erhielt, weil ich auf einer wunderschönen, neu asphaltierten Landstrasse mit 81 km/h anstatt der angezeigten 50 km/h gefahren bin,  ordne ich eher einer Spende für ein armes Land zu. Dieses Erlebnis gehört ins Kapitel „Ausländer, die Geldmaschine der Kroaten. Wie komme ich ans Geld der Ausländer!“ Ob ich die Busse von 35 Euro in meiner nächsten Steuererklärung unter „Wohltätigen Spenden“ abziehen kann? Werde es versuchen und darüber berichten.

Hütet Euch auf grösseren Landstrassen ab Landesgrenze zu den Ferienorten, denn auf denen haben die Kroaten die Geschwindigkeit auf 60, 50 und sogar 40 km/h reduziert. Auf den meisten anderen Landstrassen gilt die normale Höchstgeschwindigkeit Ausserorts von 90 km/h.

Kosovo

Beinahe hätte ich ein für mich sehr bewegendes Erlebnis vergessen zu erwähnen. Ich war wiederum eine Woche im Kosovo. Wir feierten mit 175 Gästen den 20. Hochzeitstag meiner Tochter Daniela mit ihrem Eshref, ihren 40. und meinen 75.  Geburtstag. In einem eigenständigen illustrierten Bericht erzähle ich über meine Erlebnisse

26. Juli 2018: Hochzeitsparty im Kosovo

Gastronomie, Parties etc

Unvergesslich Lena’s Party am Meer unter dem Motto „Ganz in weiss“. Unvergesslich aber auch die feinen Leckereien im Zardin, Malo Selo und in der Parenzana. Unvergesslich aber auch mein Zwillings-Spiegel-Ei mit zwei Doppel-Dotter.

Zwei „eineiige Zwillinge“

Internet auf Solaris

Es lief nicht schlecht. Ich war zufrieden. Jedoch jeden Vormittag wurden die Benutzer abgeklemmt. Man musste sich neu einloggen. Bei den Windows-Systemen kein Problem. Einige Android-Smartphones bereiteten jedoch Mühe. Ich musste z.B. mein „Honor“ jeweilen herunterfahren und wieder neu starten!

Auch im Camping muss gewaschen werden

Renovation in Binningen

Während meiner Abwesenheit hier unten im Süden, wurde in meiner Wohnung in Binningen das WC und das Badezimmer renoviert. Wie froh war ich doch, dem Schmutz und Lärm entflohen zu sein. Auch mein Hausmeister war froh, weil er einen „Reklamierer“ weniger im Hause hatte … lach!

Sex und Erotik

Diesen erotischen Titel schrieb ich nur, damit dieser Blog-Beitrag im Google noch mehr angeklickt wird, auch wenn ich über dieses Thema gar nichts schreibe.

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Mit dem Rad auf den Strassen in Istrien

Es gibt auf Istrien viel schönes zu erleben und vorallem zu sehen.Nicht nur die Boskarin-Rinder, von denen ich bereits berichtet habe, sondern auch von schwer verständlichen Verkehrszeichen.

Des Rätsels Lösung: die bisherige Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h ist aufgehoben. Ab sofort gelten 70 km/h

Auf meiner kleinen Radrunde von 48 km komme ich immer an dieser kleinen Kirche aus dem 14.-15. Jahrhundert vorbei. Die beiden Männer läuteten die Glocken 3x je 3 Minuten. Was hatte dies wohl zu bedeuten?

Pfarrkirche Hl. Maria vom Berge Karme

Auf dem höchsten Punkt der 48 km-Radstrecke steht dieses Bus-Wartehäuschen. Es steht genau auf halber Strecke. Hier erhole ich mich immer etwas und nehme Flüsssigkeit zu mir. Von nun an geht es fast nur noch abwärts

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Radfahren ohne Helm – Die Partnerin ist die Leidtragende

Das Risoko eines eigenen Sturzes und Unfalls muss jeder Radfahrer als hoch einstufen. Um die 50% aller Stürze gehen glimpflich aus …. aber die anderen?

In der Tat: Nach einem etwaigen Sturz muss er mit dem Tod oder irreparablen Hirnschäden rechnen.

Ohne Helm hätte ich nicht winken können

Man sollte es nicht glauben, es gibt immer noch Leute, die ohne schützenden Helm Rad fahren. Diese Dummköpfe meinen, dass ihnen nichts passieren kann. Meistens stürzt man durch Fremdverschulden, durch Abdrängeln von der Strasse, durch Löcher in der Strasse, durch abrupt bremsende Holzstücke/Aeste in den Speichen, durch Windböen, durch Reifenplatzer etc.

Vielfahrer müssen mit einem Sturz alle paar Jahre rechnen

Falls es zum Sturz kommen sollte, ist die Wahrscheinlichkeit um die 50%, dass es zu schwersten Verletzungen kommt.

Irreparable Hirnschäden oder sogar Todesfolgen sind eher üblich, wenn man keinen Hem trägt.

Knochenbrücke sind die harmlosesten Schäden. Die heilen wieder… aber Kopf hat man nur einen!

Die Leidtragende ist in jedem Fall die Partnerin, deren Leben zerstört ist. Sie muss ihm seinen Hintern putzen, mit dem Löffel füttern und seinem Lallen zuhören …. bis er endlich stirbt.

 

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Gourmet-Paradies Istrien?

Die obige Gourmet-Frage würde ich nicht unterschreiben. Die meisten Restaurants hier in Istrien bieten 08/15-Küche. Keine Spezialitäten, keine Feinheiten, sondern einfache von Feriengästen gewünschte Speisen wie Civapcici, Pizza, Pleskavica oder Schnitzel/Pommes-Frites. Für viele der Gäste zählt eher die Quantität als die Qualität.

Dies sehe ich immer wieder auf den Postings im Facebook: Tri Cantuna, Kiwi, Hans & Ines und die Gaststätten der Strasse nach Tar entlang, um nur einige zu nennen. All diese sind nicht schlecht, aber …..

Aber mit etwas Glück findet man das eine oder andere feine Schmuckstücke in Istrien.  Ich nenne hier nur ein paar wenige. Diese sind nicht unbedingt viel teurer, aber bessere Qualität hat meistens auch höheren Preis.

Aber in jedem Fall gilt: Jeder hat seinen eigenen Geschmack und hat seine Lieblings-Restaurants …. und dies ist recht so

Konoba Malo Selo in Fratrije (Buje)

Eines meiner Lieblings-Lokale. Unter Neda, die leider vor 2 Jahren verstorben ist, genoss ich meine ersten Trüffel-Speisen. Bei ihr kaufte ich 3 schwarze Trüffel-Knollen, um sie zu Hause in der Schweiz meinen Freunden zu kredenzen.

Den schwarzen Trüffel gibt es nur in den Sommer-Monaten, ab September dann den weissen Trüffel.


 

 

Casa Romantica La Parenzana in Buje

Wunderbares Ambiente, feines exklusives Essen, wobei ich das letzte Mal Pech mit dem Fleisch hatte. Das bestens empfohlene Boskarin-Rind war voller Sehnen und nicht zuerschneidbar. Als ich mich beschwerte, erhielten ich und alle meine 5 Freunde ein feines Dessert. Die anderen Speisen wie die hausgemachten Nudeln waren hervorragend, ebenso die Bedienung. Meine Bewertung: ein „ausgezeichnet“ mit einer kleinen Träne.

30. Juni 2018 : mit Christian und Lena, sowie  Klaus und Martina

Konoba Zardin in Kastelir – Labinci

Seit 2 Jahren bin ich regelmässiger Gast in diesem Restaurant. Auch hier gibt es Trüffel-Speisen, aber auch Schweinssteak an Gorgonzola-Sauce, oder der berühmte Kalbs-Braten, den man aber vorher bestellen muss. Die Athmosphäre und die Bedienung sind herzlich.

Ebenfalls bestellen muss man den Tintenfisch für 4 Personen. Ein Gedicht, was die Küche herbeizauberte. Aber es gibt ihn nur in den Monaten Mitte Mai bis Ende Juli

4. Aug. 2018 Octopussy Tintenfisch Konoba Zardin

4. Aug. 2018 in Konoba Zardin

4. Aug. 2018 Konoba Zardin

Konoba Teran in Tar

Es ist ein unscheinbares Restaurant schräg vis-à-vis der Kirche in Tar. Im Sommer ist die Gaststube geschlossen. Man isst im wunderbaren Hinterhorf mit alten Fruchtbäumen. Es ist ratsam, einen Platz zu reservieren. Ich habe ein Steak mit Pilzen bestellt. Das Medium haben sie genau richtig erwischt. Meine Begleiterin genoss leckere Calamares vom Rost. Die Bedienung ist herzlich und kompetent. Ich werde bestimmt wieder hingehen.

Restaurant Petra in Vrsar

Ausserhalb der Saison ein Geheimtip der besonderen Art. Für mich eines der aussergwöhnlichsten Restaurants mit leckeren Gerichten. Jedoch Reservation eines Platzes ist unabdingbar

18. Juni 2018: Restaurant Petra in Vrsar

Modo Mio in Vabriga

Eröffnet hat dieses Lokal auf Saison 2018 mitten in Vabriga. Es verfügt über eine Gaststube mit weiss gedeckten Tischen und eine Sommer-Terrasse. Zweimal war ich mit Freunden dort essen. Beide Mal ging etwas schief. Wir mussten es zurückgeben. Die übrigen Speisen waren Spitze mit angemssenen Preisen. Mich erinnert diese Unkonstanz an das Restaurants Arka in Tar. Auch dort war es mehrheitlich First-Class, aber immer ein paar Ausreisser. Nicht akzeptabel, wenn man Freunde einlädt.

Küche zum Basler Max

Grilladen, Pastetli mit Pilzsauce, Gschwelti mit Käse, Raclette, chinesischer Gemüse-Eintopf, Spiegeleier und Spaghetti gehören zu meinen berühmtesten Angeboten.

Erst kürzlich habe ich ein grilliertes Schweinsteak  an Kartoffelstock und Steinpilz-Sauce gekocht und damit einen Gast verwöhnt. Dazu habe ich einen einheimischen Plavac-Rotwein von der kroatischen Halb-Insel Peljesac serviert.

Zum Frühstück gibt es für mich immer zwei Spiegeleier.  Auf dem unteren Foto habe ich zwei Spiegeleier mit je einem Doppel-Dotter dokumentiert.

…und dazu gibt es das feine Weissbrot

 

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Erfahrungen mit rechtsextremen Populisten

Ich bin mir bewusst, dass ich mit dem nachfolgenden Vergleich in ein Wespennest steche. Deshalb bitte bis zum Ende lesen!

Im weitesten Sinne, war „Hitler“ auch ein Rechts-Populist des heutigen Sprachgebrauchs. Er hatte die Juden als Feindbild. Wenn ich mir die AfD-Reden und -Aktionen anhöre, da sind keine grossen Unterschiede mehr zu erkennen, auch nicht in Sachen Unterstützung durch das Deutsche Volk. Keiner will ein Unterstützer sein und dennoch bewegt sich die AfD bereits bei gegen 20% Wähleranteil, d.h. jeder 5. stimmfähige Deutsche ist ein Mitläufer

Von Geburt und Erziehung und eigener Meinungsbildung bin ich ein „Freisinniger“ ohne christliches Gedankengut! In meiner Studienzeit als Präsident des Studentenausschusses hatte ich viel mit den „Jungen Linken“ zu tun. In der Zwischenzeit gibt es die nicht mehr. Sie sind von „rechts- und linksextremen Populisten“ abgelöst worden.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen links- und rechts-extreme Gruppierungen, solange sie die demokratischen Regeln befolgen. Beide braucht es in einer funktionierenden Demokratie zu einer meinungsbildenden Ausgewogenheit.

Auch ich bin allergisch auf Muslime, die sich nicht unserer Lebensweise anpassen wollen. Als Gäste in unserem Land haben sie sich gefälligst anzupassen und nicht umegekehrt. Dies hat aber nichts mit Fremdenhass zu tun. Ich erwarte, dass sich Fremde uns anpassen und nicht umgekehrt.

Den Extremen Rechten und Linken  ist aber eines gemeinsam: Sie sind bestens informiert über ihr Anliegen und verfügen über grosse Datenmengen an Informationen, Bilder und Videos zwielichtigen Inhalts. In Diskussionen hat ein Durchschnitts-Bürger keine Chance. Er wird „nieder-diskutiert“. Es ist wie bei „Jehovas Zeugen“, am besten schweigt man! Dann finden sie keine Angriffs-Fläche und hören bald auf.

Damit löst man aber kein Problem. Denn die Populisten sind sektiererisch. Sie sind bereits instrumentalisiert, umerzogen und kennen nur ihr Weltbild … auch wenn es total falsch und voller Fehler ist.

Als Beispiel, wie Rechtsextremismus funktioniert,  berichte ich von einem befreundeten Ehepaar. Beide waren bis vor wenigen Jahren 08/15-Leute ohne grosse politischen Ambitionen. Seit 1-2 Jahr gehören sie einer rechtsextremen Gruppierung an. Ihr Leben gilt nun der missionarischen Verbreitung von Anti-Islam-Stimmung und -Propaganda. Ich erhalte von ihnen täglich unzählige Bilder, Videos und Flug-Blätter gegen die islamistische Revolution, die in Europa im Gange sein soll. Sie operieren mit Zahlen und „Fakten“ die jeder normale Mensch ohne Ueberprüfung als falsch erkennen muss. Sie suchen im gesamten Internet nach Bilder und Videos mit Gewaltszenen, verändern deren Texte und Hinweise, als ob diese eben in ihrem Lande passiert wären, und verbreiten sie über Facebook als aktuelle Tatsachen.

Den schlimmsten Satz hörte ich im Juli während eines  gemeinsamen Nachtessens:

Vielleicht brauchen wir wieder einen wie den Hitler. Der kann Ordnung schaffen!

Ich meine: Wir sollten uns von diesen Rechts-Populisten schützen und distanzieren. Sie sind gemeingefährlich!

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27. Juli 2018: Bericht über meinen 5. Aufenthalt im Kosovo mit 175 Gästen an einer grandiosen „Jubiläumsparty“

Die Hochzeits- und Geburtstagsparty von Daniela und Eshref

Als Daniela und Eshref am 28. August 1998 im st. gallischen Abtwil heirateten, ging es in meinem Inneren auf und ab. Ich strahlte nicht das aus, was ein glücklicher Vater normalerweise ausstrahlt. In der Zwischenzeit bin auch ich glücklich über die Partnerwahl von Daniela und Eshref geworden. Ich lernte in Eshref einen lieben und sympatischen Schwiegersohn kennen.

Vor 2 Jahren, als ich das letzte Mal im Kosovo weilte, entstand während einer der täglichen Tee-Stunden auf dem damals neuen Sitzplatz der Plan, den 20. Hochzeitstag von Daniela und Eshref als 2. Hochzeitsfest zu feiern und dies im Kosovo mit all den hiesigen Verwandten und albanischen Freunden.

Bereits zum 5. Mal flog ich in diesem Jahr in den Kosovo und auch diesmal stand ein grosses Fest auf dem Programm. Wir feierten mit 175 Gästen den 20. Hochzeitstag meiner Tochter Daniela mit ihrem Eshref, ihren 40. und auch meinen 75. Geburtstag.

Für die Kosovaren ist es von besonderer Bedeutung, wenn ein Familien-Oberhaupt sie besucht. Diese Tradition kennen wir im westlichen Europa nicht mehr. Hier in der Schweiz bin ich der Max und nichts mehr. Im Kosovo hingegen werde ich von den Jungen und Alten der dortigen Grossfamilien ehrenvoll und respektvoll behandelt, und zum einheimischen Oberhaupt plaziert. Das Wort „Respekt“ wird immer wieder ausgesprochen. Ein ungewohnte Art der Ehrerbietung, die ich erlernen musste.

Auch diesmal habe ich die Tage genossen. Ich war ein Gast und lebte das Gast-Sein aus. Ich fühlte mich wohl in Shushica unter der Krasniqi-Familie. Es wird nicht mein letzter Besuch sein!

Es ist vollbracht. Mein illustrierter Bericht ist lesebereit

Es dauert immer eine Weile, bis ich einen eigenständigen Bericht über ein grösseres Erlebnis wie den diesjährigen Kosovo-Aufenthalt veröffentlichen kann. Der Text muss stimmen und dazu auch die Auswahl der Fotos. Auf meinen Bericht gelangst durch Anklicken des folgenden Links:

Mein Bericht:  „Juli 2018: Mein 5. Kosovo-Aufenthalt mit der grossen Jubiläums-Party

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17. – 20. Juli: War wiederum kurz in der Schweiz – Augenklinik

Wegen meiner Augenkrankheit (feuchte Makula Degeneration) muss ich monatlich nach Hause fahren, um mir eine Spritze verabreichen zu lassen.

17. Juli: Rückfahrt mit Polizei-Busse auf einer „Radar-Teststrecke“ !!!!

17. Juli 2018 Polizei-Busse in Kroatien

Aus Angst vor den mühsamen Staus auf der Istrien-Autobahn nach Dragonje fuhr ich auf der alten Landstrasse zum Zoll Kroatien/Slowenien.  Ich habe in den letzten Wochen zwar realisiert, dass die Kroaten die Geschwindigkeits-Begrenzungen auf dieses Jahr heruntergesetzt haben, aber es war derart extrem,  dass ich auf dem Weg gegen Norden prompt in eine mobile Geschwindigkeits-Kontrolle der Polizei tappte.

Ich fuhr mit einer Geschwindigkeit von 81km/h, wie mir die Polizeit auf ihrer Radar-Pistole anzeigte. Diese Angabe  dürfte auch gestimmt haben. Erlaubt waren an dieser übersichtlichen Stelle 50km/h !!!! Etwa 1 km später stand ein 40er-Tafel. !!!! Ob es sich hier um eine kroatische Radar-Teststrecke oder eine Touristen-Abriss-Strecke handelte?

500 Kunar lautete der Buss-Bescheid. Falls ich aber sofort bezahlen würde, bekäme ich 50% Rabatt. Die 250 Kunar entsprechen in etwa 34 Euro. Ich bezahlte und liess mich eine Quittung ausstellen als Erinnerung an Istrien-2018

Wo früher 80 km/h erlaubt war, gilt nun nur noch 60, 50 oder sogar 40 km/h auf freien, bestens durch die EU asphaltierten Landstrasse und weit und breit kein Haus. Aus meiner Sicht riecht dies extrem nach Geld-Abschröpfen der Touristen.

Ich fuhr diesmal über den Zoll Portoroz, was sich bewährte, denn nur 1 Auto stand vor mir, während vor dem grossen Zoll Dragonja Staus zu sehen waren. Staus erlebte ich hingegen deren 2 in Italien. Die eine etwa 30-40 minütige vor der ersten Mautstelle nach Triest und die zweite etwa 1 stündige vor Verona ohne irgenwelchen Grund. Unverhofft war die Strasse wieder frei. Der Gotthard überraschte damit, dass es zügig durch den 17 km langen Strassentunnel ging.

Ueberrascht war ich durch die bereits ansteigenden Benzin-Preise. In Slowenien bezahlte ich Euro 1.35 für 1 Liter Benzin 95-Oktan und in der Schweiz (neben der Autobahn) Fr. 1.66. Der amerikanische Kotzbocken Trump mit seinem Iran-Embargo lässt grüssen!

18. Juli: In der Vista-Klinik

Meine 5. Spritze stand auf dem Programm. Die Aerztin war zufrieden und meinte, dass sich die schädlich Flüssigkeit in der hinteren Netzhaut reduziert habe. Aber dennoch brauche ich weiterhin 1 Spritze jeden Monat. Gegen meinen Aufenthalt in Thailand hat sie nicht einzuwenden, sofern ich die Behandlung sprich Spritze in einer spezialisierten Klinik weiterführen kann.

19. Juli: Start um 3 Uhr zur Rückfahrt nach Istrien

Ich wollte vor der Ferien-Welle aus dem Norden durch den 17km langen  Gotthard-Strassen-Tunnel fahren, denn Staus hasse ich. Deshalb war bereits kurz nach Mitternacht um 2 Uhr Tagwache. Um 3 Uhr startete ich und kam ohne irgendwelche Probleme durch den Gotthard und durch die Mailand-Umfahrung. Den letzten kritischen Punkt meiner Fahrt, die EU-Aussengrenze Slowenien/Kroatien, erreichte ich bereits um 11 Uhr und hatte nur wenige Autos vor mir. Ich benutzte dabei wiederum den kleineren Uebergang Portoroz und siehe da: Es war wie früher. Die Autos wurden durchgewunken. Keine Kontrolle der Papiere. Exakt um 12 Uhr nach 9 Stunden Fahrt  über 830 km fuhr ich auf Solaris ein.

Nun habe ich 1 Tag frei. Am Sonntag flieg ich in den Kosovo ab dem Flughafen Ljubljana

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6. Juni: Lena’s Beach Party auf Solaris

Es war Lena’s Idee. Und wenn Lena einlädt, dann kommen alle ihre Freunde zu „Lena’s Beach Party“. Bei heisser Musik von Zucchero und den Bee Gees, Käse und Oliven …. und wunderbarem Wetter tanzten wir um die Wette.

Lena und Max

Eva, Max, Martina und Andrea

Wer ist wohl der Vortänzer im unteren Video?

 

6. Juli 2018 Solaris Party am Meer mit Lena Martina Klaus Eva Max etc

 

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Heisse Erlebnisse mit Nachbarn auf Solaris – Wo sind die Blondinen?

Ich geniesse meine Zeit auf Solaris. Ich geniesse die Ruhe, das wunderbare einzigartige Wetter Ich habe liebe Freunde rund um mich herum, die sich meiner annehmen. Aber in gewissen Situationen muss ich mich und mein Paradies schützen.

Ruhe vor dem Sturm

Wenn ich jährlich um den Monatswechsel April/Mai auf Solaris ankomme und meinen Wohnwagen aufbaue, dann hab e ich als Nachbarn  nur den Klaus und die Martina in etwa 200 m Entfernung, sowie die Inge und den Fredi in 250m. Dario und Anna  aus dem Piemont und der Erwin aus dem Burgenland kommem erst ein paar Tage später, und schlussendlich treffen um den 15. Mai der Uli und die Hilde ein. Aber auch dann steht  in einem Umkreis von etwa 50-100m kein anderer Camper, der mich stören könnte. Ich kann die Ruhe in der freien Natur mit den singenden Vögel in Mitten den Olivenbäumen geniessen …. bis Ende Juni !

15. Mai 2018: Solaris Hobby Wohnwagen

Ich bin ein glücklicher Single

Dies ist auch gut so, denn ältere Leute (ich gehöre nicht dazu) können schön schwierig sein. Wie oft bin ich abends überglücklich, mich in meinen Wohnwagen zurück ziehen zu können, weil ich Solo bin und niemand mich kontrolliert und korrigiert. Immer mehr kann ich meine Mutter verstehen, die nach dem Tod meines Vaters keine Partnerschaft mehr eingehen wollte. Sie hatte recht, auch wenn es für sie im hohen Alter immer schwieriger wurde, als ihre Freundinnen eine nach der anderen verstarb. Sie blieb aber unabhängig und konnte reisen, wie und wohin sie wollte.

Zwitschernde Frauen mit exzellentem Gehör

Frauen haben bekanntlich eine doppelt so grosse Wort-Kapazität je Tag als ein Mann.  Dies spüre ich in der Zwischensaison am eigenen Leibe, wenn rund um mich herum Frauen miteinander reden und ihre Kapazitäten freilegen. Ueber eine Distanz von 100-150 Meter reden sie quer durcheinander. Es ist wie bei den Vögel. Eine beginnt zu pfeiffen sprich schwatzen und flugs hängt sich eine nach der anderen an. Ein munteres Gezwitscher sprich Geplapper zerstört meine Ruhe, denn ich verstehe wegen der hohen Lautstsärke jedes Wort der verschiedenen Themen über Katzen, Kinder, Krankheiten, auch über mich (!!!).

Was mich am meisten immer wieder erstaunt, ist das unerhörte Gehör mancher dieser Frauen.  Kürzlich plauderte ich vor meinem Vorzelt mit einem Freund über irgendein Thema … und flugs klickte sich eine Nachbarin  ohne Luft zu holen über eine Distanz von um die 100 m in unser Gespräch ein.

Eine Mauer als Schutz gegen Aussen

Um meinen  Wohnwagen habe ich noch letztes Jahr einen Sichtschutz aufgebaut. Für mich war es eher ein Lärmschutz. Ein Schutz vor den lautstarken männlichen und weiblichen Stimmen. Ein Schutz aber auch vor den Campern, die einen Gesprächspartner suchen, um sich ihre Zeit zu vertreiben. Ihr glaubt gar nicht, wie mühsam dies ist, wenn man am Lesen eines spannenden Buches ist, und sich das Unheil alleine oder sogar zu zweit naht.  Ich stellte mich dann  „tot, indem ich auf der Sonnenliege liegend  mit geschlossenen Augen aufmerksam zuhörte, ob sich die Gefahr näherte oder entfernte.  Es ist erstaunlich, wie genau man Distanzen mit dem Gehör abschätzen kann. Meistens kam ich ungeschoren davon.

Unangenehm für mich ist es, wenn ich beim Lesen eines Buches durch solche Distanz-Gespräche über 100-200m gestört werde. Dann ist es mit meiner Konzentration vorbei. In solchen Situationen kann ich nicht mehr weiterlesen und muss jeden Satz mehrmals lesen, oder das Buch zuklappen. Mein Gehör ist ungewollt auf die Wellenlänge des 200m-Gesprächs eingestellt. MIch interessierte es absolut nicht, ob der Wein vom Cocolo besser ist, als der Oesterreicher aus der Flasche. Aber ich muss zuhören. Ich muss auch vernehmen, dass der arme Ehemann bereits am Morgen wieder ein Bier getrunken hat. Wenn sie dann auf einmal flüstern, dann weiss ich, sie sprechen über mich!

Die beiden Oesterreicher aus UU

Mit Klaus und Martina verbindet mich eine Freundschaft, obwohl wir nicht in allem einer Meinung sind. Zum Beispiel wenn es ums Füttern der Möven geht und diese beim Anflug auf Martinas Futterstelle mein Auto und  Wohnwagen verscheissen. Aber es ist eine schöne Freundschaft. Ich mag beide. Mir zu Liebe und nicht zum Schutz ihres Kopfes  tragen sie einen Helm beim Radfahren. Sie zwingen mich immer wieder, früh am Morgen aufzustehen und mit Ihnen eine Runde mit dem Rad zu fahren. Ich benötige diese Dominanz!

Mit Klaus habe ich vor ein paar Jahren eine hochinteressanten Fahrt in seinem Wohnmobil der Küste entlang nach Dubrovnik gemacht. Sie laden mich, den armen Single-Schweizer oft zum Essen ein. Es gibt dabei immer gesunde Kost mit viel Gemüse und Salat. Selber würde ich mir dies nie kochen, aber bei Ihnen tut es meinem Körper gut. Er lebt auf. Er freut sich und baut viel Luft in meinem Inneren auf, der sich dann im Wohnwagen einen freien Weg sucht. Etwaige Mücken sterben dabei einen schrecklichen Tod und verstinken. Ich selber würde lieber ein Gnagi sprich Schweins-Haxe essen. Danke Martina, Du bist mein Gesundbrunnen!

Vor dem Malo Selo

Bürgermeister und -Innen

Wer kannte nicht den alten Sheriff, die Dölls und Wauers. Alles bestandene Ex-Bürgermeister hier oben auf dem Campingplatz. Mit ihnen musste man gut auskommen, denn sie vergaben Standplätze und Elektro-Anschlüsse. Alles natürlich ohne Wissen der Camping-Leitung. Alles ging gut, bis der eine beim Alters-Turnen mehrere Parzellen dafür reservierte und sogar „Camping-Verbots-Schilder“ aufstellte.

Heute gibt es nur noch sog. Kontaktstellen oder Meeting-Points. Camper, an denen man einfach nicht vorbei kommt. Die man bei Ankunft begrüssen muss. Die auch jeden Camper beim Namen kennen. Die auch wissen, Wer, Wann anreisen wird,

Fredi und Inge gehören dazu. Sie kennen jedermann. Aber auch jeder Camper kennt die beiden. Fredi wird nächstes Jahr 90 Jahre alt. Er ist fit wie ein Jungspund und walked  jeden Morgen ein paar Stunden. Sein Wissen über die Geschichte von Solaris ist fundamental. Aber auch das von Inge. Sie macht den besten Kuchen auf Solaris.

Wie es nicht anders sein könnte. Ich kenne die beiden seit ich hier auf Solaris Ferien mache. Anfänglich beim Tennisspiel und beim gemeinsamen Essen im „Domenica“ in Kastelir, im „Skalinada“ in Novigrad, in der „Galeria“ in Tar und neuerding im „Zardin“ in Kastelir. Sie kennen jeweilen immer nur 1 Restaurant und bleiben dem treu, bis es schliesst.

Auch Martina kennt unzählige Leute, obwohl sie erst gegen 10 Jahre hier oben residiert. Martina hat sich eisern hoch gearbeitet und ihren Wohnwagen zu einer Burg mit Blick auf den Weg zum Waschaus 10 ausgebaut. Die letzte Bastion der Oesterreicher. Viele andere Linzer haben sich in der Zwischenzeit rundherum angesiedelt. Es ist fast unheimlich, wie es „linzert“. Nun weiss ich auch, dass die Linzertorte aus Linz kommt. Unvergesslich die Kardinalsschnitten, Malakoff- , Eierlikeur- und Erdbeer-Torten von Klaus. Beim Klaus kann man sich blind zum Dessert-Essen einladen lassen. Es schmeckt immer …. leider gibt es aber immer als Vorspeise Gemüse!

Ohne Namensliste wäre ich verloren

Ich selbst bin ein Banause, wenn es um die Namen von Campern geht. Ich habe mir deswegen alle Namen auf dem Computer aufgeschrieben, damit ich sie nicht von Jahr zu Jahr vergesse. Pech nur, wenn die Camper einfahren und unverhofft bei mir auftauchen, bevor ich nachschauen konnte.

Eben kamen Bärbel und ihr Mann aus Feldkirch an und haben ihren Wohnwagen unter denselben Olivenbaum gestellt, wie seit Jahren. An seinen Vornamen konnte ich mich bestenfalls nicht mehr erinnern und musste unverzüglich nachschauen, bevor sie mich begrüssen werden….“Richi“ ist die Lösung! Ich bin froh, dass ich auf dem PC eine Namensliste habe.

Um die Namen behalten zu können, muss ich mir Eselbrücken bauen. Vis-à-vis von mir wohnen zwei Oesterreicher, der eine aus dem Burgenland, der andere aus WZ. Sie heissen Erich und Erwin. Wer heisst nun Wie? stellt sich mir immer wieder die Frage. Wie kann man nur so ähnlich heissen! Ich habe eine Lösung gefunden. Der Burgenländer heisst Erwin, wie „erWien“ ….ha ha ha

Viele Deutsche und Oesterreicher führen Namen aus der alten Nibelungenzeit, die für mich Schweizer wie eine Fremdsprache klingen:  Sieglinde, Elfriede, Friedhelm, Wilfried, Gerlinde, Brunhilde, Eckehart, Gernot, Kriemhilde. Oh wie bin ich froh, dass ich Max heisse

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

Dieser Satz gilt nicht nur in Bezug aufs Essen. Ich bin auch kein Vegetarier. Ich liebe Fleisch, aber auch die holde Weiblichkeit. Weibliche Verehrerinnen habe ich auch.

Als Solo-Mann habe ich alle Chancen, denn ich habe keinen eifersüchtigen Drachen hinter mir. Ich habe einen schönen Wohnwagen mit französischen Bett und bin auch sonst eine gute Partie. Ich habe ein 8-teiliges Ess-Geschirr, d.h. ich muss nicht täglich abwaschen! Ich erhalte viel Aufmerksamkeiten: Erdbeeren, Wein und leckeren selbstgemachten Kuchen. Wenn meine Verehrerinnen zum Waschhhaus gehen, ist mir ein sehnsüchtiger Blick sicher. Manche sind darauf bedacht, dass es ihr eifersüchtiger Mann nicht sieht. Vor eifersüchtigen ;Männrn nehme auch ich mich in Acht und versuche die Blicke nicht zu erwidern. „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“

Blond ist weiterhin meine Lieblingsfarbe. Mit diesem Vorteil gäbe es schon ein paar hübsche. Sie sind aber alle vergeben und Aerger möchte ich mir ersparen. Blond war immer ein plus. Wie oft ist doch bei blond mein Gehirn in die Hosen gerutscht. Im Moment herrscht keine Gefahr in meinem näheren Umkreis: Martina ist d’braun, Inge grau und die liebe Anna ist glücklich vergeben, aber ein Schatz.

Als Solo-Mann kann ich mich problemlos zwischen Paaren bewegen. Zickenkrieg muss ich nicht befürchten. Aber mit Schmunzeln beobachtete und höre ich, wie eine Rothaarige eine Blond-gefärbte aus demselben Dorf als hochnäsig bezeichnete.  Unter Männern ist mir so etwas noch nie aufgefallen. Haare sind für uns Männer kein Problem, solange wir Männer uns beim Frauenfang nicht in die Quere kommen. Aber da habe ich als Single-Mann mit Kurzhaarschnitt alle Vorteile auf meiner Seite!

Ich muss jetzt schliessen. Die Ruhe ist vorbei.  Neben meinem Wohnwagen beginnt ein Gespräch, wie ich es weiter oben beschrieben habe.

 

 

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Erdbeer und Aprikosen Konfitüre aus eigener Küche

Zu Hause mache ich oft Konfitüre. Selbstgemachte schmeckt einfach viel besser, als gekaufte. Dieses Jahr habe ich erstmals hier in den Ferien meine Künste ausprobiert.

17. Mai: Erdbeer Konfitüre

Bereits Mitte Mai gabs es beim „Peter“ wunderbare Erdbeeren aus eigener Anzucht. 2 kg herrlich rote Erdbeeren direkt ab der Pflanze für Euro 5.50/kg plus 2 Kg Zucker ergaben 3 kg Konfitüre

28. Juni: Aprikosen oder Marillen Konfitüre

Die hiesigen Aprikosen vom „Peter“ sind nicht zu vergleichen mit den Wachauer Marillen. Aber sie haben einen guten Geschmack und eignen sich für Konfitüre. 3 kg Aprikosen à Euro 3.40/kg habe ich mit 2 kg Zucker verarbeitet. Diese Mischung ergab etwa 4 kg Konfitüre

Insgesamt 3 kg Aprikosen habe ich verarbeitet

Man sieht es, ich hatte Pech und habe dieses Glas nicht getroffen

4 kg Konfitüre sind eingekocht

 

 

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Achtung: Betrug über Facebook

Kopiertes Facebook-Profil

Einige von Euch können sich erinnern, dass sie im Mai eine neue Facebook-Freundschaftsanfrage von mir erhalten haben, obwohl sie bereits mit mir befreundet waren. Die meisten hingegen haben richtig vermutet, dass diese Anfrage nicht von mir gekommen sein kann …. dass mein Profil gehackt und kopiert wurde…. und haben nicht reagiert.

In der Tat haben Verbrecher mein Profil kopiert und allen meinen Freunden eine erneute „Freundschafts-Anfrage“ geschickt. Diejenigen, die diese akzeptiert haben, erhielten kurz darauf vom „falschen Max“ die Bitte, ihm Euere Telefon-Nummer auszuhändigen, um  ……..

Kurzum, ich möchte nicht in alle Details gehen. Aber all diese, die ihre Tf.-Nummer aushändigten,  haben Wochen später von ihrem jeweiligen Telefonanbieter Swisscom, Telecomm etc eine Rechnung zwischen Euro 65 und 250 erhalten. Mittels der übergebenen Telefonnummer haben die Verbrecher nämlich ein kostenpflichtiges Gespräch resp. Spiel simuliert und dafür Rechnung gestellt.

Soviel ich weiss, kann man sich an den Telefonanbieter wenden und die Bezahlung mit der Begründung ablehnen, dass man diesen Service nie getätigt hat und betrogen wurde.

Wie erkennt man solche betrügerischen Machenschaften?

Im Internet muss man sehr vorsichtig sein, denn beim kleinsten „accept“ resp. „Zustimmung“ resp. „ok“ sitzt man in der Kostenfalle:

Seid misstrauisch! Immer zurückfragen

  • Im Falle des obigen Beispiels aus Facebook sollte man den „Max“ per Mail oder WhatssApp oder Skype zurückfragen, ob diese Anfrage von ihm ist.
  • In keinem Fall eine Tf.-Nummer, eine Bank-Verbindung, ein Username oder Password aushändigen. Keine anständige Webseite wird nach derart kritischen und sensiblen Informationen fragen! (Ausser man bestellt etwas mit Absicht in Amazon oder bei einer Fluggesellschaft. Die sicheren Internet-Adressen resp. -Verbindungen   erkennt man am „s“ in der Internet-Bezeichnung „https„)
  • Bei Rückfragen immer  etwas PERSÖNLICHES erfragen, damit man von automatisch generierten Antworten unterscheiden kann. Verbrecher kennen persönliche Details nicht! z.B. „Hi Max hast Du mir eine Freundschaftsanfrage geschickt? oder wurde Dein Profile etwa gehackt? Schreib  mir bitte zurück und nenne als Identifikation den Namen Deiner älteren Tochter!“
  • Mails mit einem unpersönlichen, Computer- generierten „Betreff“  sind höchst gefährlich. Hände weg und zurückfragen, denn viele dieser Mail können von echten Freunden abgeschickt worden sein! Ja nicht den Anhang öffnen oder auf den LINK klicken. Der ist fast immer verseucht!  Ich schreibe in meinem Mails immer ein persönlicher Betreff, wie z.B. „Liebe Grüsse vom Campingsplatz Solaris aus Istrien“.
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Gedanken eines Münchners!

Nur wenn Du jung stirbst, hast Du viele Leute an Deiner Beerdigung!

Dies war nicht etwas der Karl Valentin, sondern? Aus Gründen der neuen Europäischen Datenschutzordnung darf ich den Namen dieses Münchners nicht erwähnen. In jedem Fall: Ich treffe ihn morgen Sonntag zum Tartar beim Edo. Er ist 79 Jahre alt, braucht ein Höhrgerät und sieht sonst gesund aus!

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Slowenisch/kroatischer Zoll in Dragonja

Ein Drama ist es, wenn man zusehen und als Betroffener miterleben muss, wie die frustrierten, vielleicht auch unterbezahlten Polizei-Beamten an der EU-Aussengrenze Slowenien/Kroatien die ein- und ausreisenden ausländischen Gäste schikanieren und ihre Macht spüren lassen. Vielleicht bin ich unfair gegenüber diesen Polizisten, weil sie nur die Aufträge der dortigen populistischen Parteien erledigen.

Kroatien ist zwar seit ein paar Jahren EU-Mitglied, erfüllt aber die im Dublin-Schengen-Abkommen fixierten Anforderungen für eine Aussengrenze noch nicht. Dies ist der Grund für diese mühsame Grenze innerhalb der EU,

Einmal mehr habe ich diese Staats-Macht in den letzten Tagen bei meinen  eben erfolgten Aus- resp. Einreisen erleben müssen:

Bei der Ausreise aus Kroatien am Dienstag Morgen stauten sich am Zoll Dragonja die Autso bis zum oberen Kreisel zurück. Die Beamten aber auch die weiblichen kontrollierte jeden einzelnen Pass aufs genaueste und blätterte ihn von vorne bis zur letzten Seite durch, auch wenn es ein EU-Einwohner war. Ein heisser Tip erhielt ich heute von einer berühmten slowenischen Nachwuchs-Politikerin: Zeige Deinen Personalausweis, den kann man nicht durchblättern!

EU-Aussengrenze

Auf meiner Fahrt zurück aus der Schweiz nach Istrien am Freitag Abend staute sich die Kolonne bis 3 km vor dem Zoll Dragonja. Vier Einfuhr-Spuren waren offen. Ich Trottel fügte mich auf der linkensaussen Spur ein, was sich als grosser Fehler erwies. Ich wusste es aus Erfahrung, dass die rechten Spuren doppelt so schnell abgefertigt werden, denn die Beamten stehen auf der Strasse und winken wegen fehlender elektronischer Geräte durch!

Zudem musste ich feststellen, dass eines der gläsernen Häuschen nur von einem Polizisten besetzt war, der sowohl die ausreisenden wie auch einreisenden Pässe kontrollieren musste. Zu diesem Zweck rollte er sich mit seinem Bürostuhl von einem Fenster zum gegenüberliegenden, hin und her. Als dann doch noch ein zweiter Beamter kam, musste sich dieser zuerst seinen Reisverschluss an der Hose zumachen, bevor er meinen Pass in die Hände nahm.

Was ich nicht verstehe. Die Polizeibeamten sollen die Schengen-Aussengrenze überwachen und keine Unbefugten Leute in die EU hereinlassen. Warum lässt man nicht ohne Prüfung der Papiere die Gäste ausreisen?  … und winkt sie durch? Die sind ja keine Gefahr mehr für Europa.

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28. Mai – 6. Juni: Radrenn- und Gourmet-Woche im Piemont

Das Hotel – Ristorante Villa San Carlo in 12074 Cortemilia (CN) ist eine berühmte Adresse im Piemont. Mitten in einem halb zerfallenen Städtchen liegt dieses Paradies mit eigenem Swimmingpool. Hier war unser Basislager für unsere Ausfahrten im hügeligen Piemont.

3. Juni 2018: Ausfahrt CPC Piemont

Hotel Ristorante Villa San Carlo**** in Cortemilia

Wie gewohnt berichte ich über mein einzigartiges kulinarische und sportliche Erlebnis in meinem bebilderten Bericht (Link anklicken!):

Kulinarische und sportliche Radrennwoche im Piemont

 

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Mai 2018: „Live-Ticker“ vom Basler Max

+++ DSGVO +++ Durchgang Lanterna +++ Pfingsten +++ X-Bash-Jugend-Parties +++ Neues Einfahrts-Prozedere +++ Weissbrot +++ Kiwi-Chaos +++ Meine Augen und Fahrt ins Piemont +++

 

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Die meisten von Euch werden es nicht bewusst zur Kenntnis genommen haben, die EU hat wiederum einen Moloch geboren: Seit 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Mit diesem Werk wollen die Brüsseler Bürokraten den Datenschutz innerhalb der EU regeln. Die Idee ist im Falle von kommerziellen Daten-Sammlern wie Facebook, Banken und Versicherungen bestimmt vernünftig. Aber sie gilt auch für den kleinen Blogbetreiber, der ein Newsletter verschickt.

Ich speichere keine Daten über meine Leser mit Ausnahme der Namen und Mail-Adressen der  Abonnenten des „Sommer Tagebuch Newsletters“. Ich garantiere, dass ich diese Daten nicht weitergeben und dass die Daten nach Kündigung des Abos gelöscht werden.

Das Abo dieses Newsletters kann jederzeit durch anklicken des entsprechenden Kündigungs-Feldes am Schluss des Newsletters gelöscht werden. Die Abo-Daten werden unverzüglich und automatisch in meiner Datenbank gelöscht.

Durchgang nach Lanterne, dem Meer entlang

Dieser ist nur mit einem Badge möglich, den man bei der Reception unentgeltlich erhält.

Pfingsten

Erstaunlicherweise kamen wenige neue Camper, obwohl es in Deutschland Pfingstferien gab. Die Italiener und Slowenen kennen diesen Feiertag nicht und fuhren am Sonntag wieder nach Hause. Die gefürchteten lautstarken Music-Parties in Lanterne blieben aus. Für viele Saison-Camper eine schreckliche Zeit, denn es gab nichts auszusetzen.

1, Mai 2018: Feines Essen im Zardin

Spring Break- und X-Bash-Jugend-Parties auf Lanterna

Ich habe mich im Internet umgesehen, wann auf Lanterna die grossen und lautstarken Parties der Jugendlichen stattfinden: nämlich vom 24. 6. – 7.7.2018: Voll in der Hoch-Saison (Siehe dazu: http://2018.x-bash.de/booking/). In dieser Zeit werden auch die Appartments auf Solaris nicht mehr den FKK-Gästen, sondern den Jugendlichen vermietet.

Einfahrt mit Erkennung des Auto-Kennzeichens

Seit 14. Mai ist die Einfahrt auf den Solaris-Camp neu geregelt. Es gibt keinen Badge mehr, den man vor das Lesegerät halten muss, Die Ein-/Ausfahrts-Schranken werden über die digitale Erkennung des Auto-Kennzeichens gesteuert.  Ich bin gespannt, wie gut und zuverlässig dies funktioniert.

Das typische istrianische Weissbrot

In Thailand gibt es nur das Toastbrot, in der Schweiz alle Sorten vom Nuss- bis zum Schwarzbrot, hier in Istrien das wunderbare Wiessbrot in allen Formen. Ich liebe dieses Brot, vorallem, wenn es noch frisch oder aufgebacken ist, aber nach 1-2 Monaten suche ich mirdann Spezialitäten wie das Maisbrot.

Chaos im KIWI-Wohnwagen-Depot

Meine beiden Wohnwagen lasse ich über den Winter in Istrien und zwar im Kiwi-Depot stehen.  Ueber 800 Wohnwagen sind dort deponiert. Normalerweise melde ich mich 1 Woche vor meiner Ankunft „Bitte die beiden Wohnwagen mit der Kiwi-Nummer 399 und 400 bereitstellen!“ Bisher hat dies immer bestens geklappt. Dieses Jahr war es aber anders. „Wir haben den einen Wohnwagen nicht gefunden!“ meinte Alice die Besitzerin, als ich ihn abholen wollte. Ich hatte eine Wut in mir denn es handelte sich um den neuen Wohnwagen, in dem ich schlafe. Ich komme 800km aus der Schweiz, und habe keine Schlafstätte! Verrückt!!!

Dies konnte und wollte ich nicht akzeptieren und begab mich zu Fuss auf die Suche nach meinem besten Stück. Ein Wohnwagen geht nicht einfach verloren! Glücklicherweise hat mein Wohnwagen ein spezielles Schutzdach. Gegen eine halbe Stunde marschierte ich über das unendlich grosse Areal und schaute links und rechts! Bis mich ein Schlag traf! Dort stand  mein Wohnwagen mit dem deutschen Zoll-Kennzeichen „OG-753-L.“, eingeklemmt zwischen zwei anderen Wohnwagen! Eine Stein, nein ein ganzer Berg, fiel von meinem Herzen.

Situation am 6. Mai 2018

Das ganze Drama ging noch weiter. Darüber schreibe ich in meinem Bericht  „Chaos im Kiwi-Wohnwagen-Depot

Meine Augen und Fahrt ins Piemont

Am 24. April erhielt ich in der VISTA-Augenklinik meine 2. Spritze ins Auge. Scheinbar spreche ich an auf die lebenden Zellen, die mir verabreicht werden. Aber es seien schon noch einige Spritzen nötig, meinte die Aerztin. Ich bin zuversichtlich und wieder voller Pläne.

Am 23. Mai musste ich wiederum nach Basel fahren, um die 3. Spritze zu empfangen. Die Diagnose war nicht allzu berauschend. Eine neues Loch in der Makula hat sich aufgetan. Dann ging es direkt weiter ins Piemont nach Cortemilia zur Radrenn- und Gourmet-Woche.

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23. – 28. Mai 2018: Zurück in die Schweiz zur VISTA-Klinik und weiter ins Piemont

Hektische Tage standen bevor:

Seit Anfang Mai befand ich mich auf Solaris. Am Donnerstag, 24. Mai musste ich mich in Binningen in der Vista-Augenklinik zur 3. Spritze einfinden. Zu Hause wurde die Toilette und das Badezimmer umgebaut. Am Montag ging meine Fahrt weiter ins Piemont nach Cortemilia zu unsere Radrennwoche.

Fahrt in die Schweiz

Auf der Hinfahrt nach Istrien Anfang Mai lief mir vor dem Grenzeübergang nach Sloswenien der Schweiss  kalt den Rücken hinunter. Ich hatte nämlich meinen ungültigen alten Pass bei mir! Er war mit eingelochten Schweizer-Kreuzen ungültig gemacht. Ich hatte aber Glück. Ich konnte einreisen. Der Zöllner wollten meine Dokumente nicht sehen und winkte mich durch.

Auf der Rückfahrt passierte es dann: im Häuschen sass eine slowenische Zöllnerin und plauderte lachend mit ihrer Kollegin im selben Raum. Routinemässig schnappte sie meinen roten ungültigen Pass, scannte ihn trotz der Lochungen ein und gab ihn mir zurück, ohne aufzublicken. Nochmals Glück gehabt.

800km standen auf dem Programm. Ich startete bei leichtem Sonnenschein. Es ging flüssig voran. Einzig beim Gotthard musste ich rund 1 Stunde warten, weil die Elektrizität für die Tunnel-Infrastruktur ausgefallen war. Nach 11 Stunden traf ich zu Hause an. An Autobahngebühren in Italien bezahlte ich Euro 34.50.

Umbau meines Badezimmers und der Toilette

Während meiner Abwesenheit wurde damit begonnen,  die Wasser- und Abwasserleitungen, sowie alle Toiletten und Badezimmer in der einen Hälfte meines Hause zu renovieren. Die Bauleitung war zuvorkommend, installierte in meiner Wohnung eine Toilette und liess putzen, sodass ich wirklich problemlos die 4 Tage zu Hause verbringen konnte.

Einschränken musste ich mich beim Waschen und Duschen, denn das neue Badezimmer war noch nicht neu eingerichtet. Ich musste mich in der Küche waschen, Zähne putzen und rasieren. „Katzenwäsche“ nannte man dies in meiner Jugend, als man nur 1 mal in der Woche baden konnte.

Vista-Klinik

Es war kein erfreuliches Resultat, das ich an der Klinik erhielt. Meine Makula-Degeneration hat sich nicht verbessert, eher etwas verschlechtert. Ich werde weiterhin monatlich eine Spritze brauchen.

Drama um meine Kaffee-Maschinen

Meine Start in den Tag beginnt normalerweise mit einem Kaffee. Mein Körper braucht das Koffein. Er beginnt dann zu arbeiten und ich kann mich gemütlich auf den Thron setzen.

Zu Hause in Binningen ging alles schief. Ich musste beide Kaffee-Maschinen liquidieren. Sie funktionierten nicht mehr.  Der Wasserbehälter meines grossen Solis-Kaffee-Vollautomates war undicht. Das Wasser tropfte auf den Tisch. In meiner  Reserve-Kaffee-Maschine funktionierte die Pumpe nicht mehr. Ein typische Lagerschaden.Eine Katastrophe für mich. Sollte ich etwa zum Frühstück Wasser oder ein Cola trinken?

Bereits richtete ich mich auf Tage ohne Kaffee ein, als ich zum Ruedi und seiner Marianne zum Nachtessen eingeladen wurde. Ich berichtete Ihnen von meinem Kaffee-Schicksalsschlag. Da meinte Ruedi, wir können Dir helfen und brachte mir eine NESPRESSO-Maschine mit genügend Kaffee-Kapseln.

Am nächsten Tag startete ich frühmorgens die NESPRESSO-Maschine und genoss den wunderbaren Kaffee. Nach dem ersten musste ich eine zweite Tasse probieren. Himmlisch! Von Ruedi habe ich gehört, dass es zur Zeit seine DeLonghi-Maschine zu Fr. 80.– zu kaufen gibt und dazu gebe es einen Gutschein im Werte von Fr. 100.– für Kaffee-Kapseln nach eigenem Wunsch

Am Nachmittag des 26. Mai stieg ich ins Auto, denn im Internet sah ich, dass diese Aktion nur noch diesen Tag galt. Nun bin auch ich stolzer NESPRESSO-Kaffee-Trinker. Die beiden alten Kaffee-Maschinen brachte ich noch am selben Tag  zum Elektroschrott-Abfall im Media-Markt

Fahrt ins Piemont nach Cortemilia

Am Montag, 28. Mai um 8 Uhr früh startete ich zusammen mit Renato. 520 km standen auf dem Programm bis zu unserem Ziel, dem Hotel „Villa San Carlo“ in Cortemilia.  10 Tage werden wir dort als Gourmet die exklusiven Weine und das feine Essen geniessen, dazu aber auch mit dem Rennrad die Gegend unsicher machen.

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Dumm, dümmer, Trump

Amerika ist ein Schurkenstaat !

Ich gebe es zu, der Trump ist für mich ein „Kotzbrocken“. Mir stehen die Haare zu Berg, wenn ich ihn am Fernsehen sehe. Sein hochnäsiges Auftreten zeigt seine ganze Falschheit! Im Privatleben würde ich einen grossen Bogen um ihn machen! Er ist gefährlich und unberechenbar.

Aber es ist von seinen amerikanischen Landsleuten als ihr Aushängeschild und Führer gewählt worden. Er repräsentiert die USA. Die Hälfte der Amerikaner identifizieren sich mit ihm, mit seiner Art, mit seiner Unzuverlässigkeit, mit seinem Gehabe gegenüber dem Rest der Welt.

Mich wundert dies nicht, denn meine Erfahrungen im Umgang mit den Amis während meiner Novartis-Zeit bestätigte dies. Das Allgemeinwissen der amerikanischen Bevölkerung ist sehr tief.  Sie leben in ihrer „heilen“ US-Welt mit einer ruinierten Infrastruktur, abnorm teuren Ausbildungs- und Krankheitskosten, und ihren Waffen in der Küche. Dies ist für Sie ihre Welt. Ein Land und eine Bevölkerung voller Widersprüche.

Amerika führt nun Krieg gegen den Rest der Welt.

Krieg mit den Mitteln einer Handelsmacht. Die Amis verlangen von den übrigen Ländern der Welt-Gemeinschaft, dass sie ihre desaströse Iran-Politik unterstützen und den Handel mit dem Iran einstellen. Europa sollte sich gegen diese Erpressungen rüsten und mit einer Stimme sprechen und handeln. Andernfalls sieht es schlecht aus. Ob die Merkel endlich mutig wird und nicht mehr gegenüber den Amis „schwänzelt“? (und sich darauf besinnt, dass sie gar kein Schwänzchen hat)

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April 2018: Live-Ticker vom Basler Max

Mein Gepäck für Istrien +++ Kutteln +++ CPC-Ausfahrt +++ Umbau meines Bades +++ Kosovo +++ Augen-Erkrankung +++ Die Lügen der Amis +++

2. Spritze gegen meine Augenerkrankung

Am Donnerstag, 26. April erhielt ich in der VISTA-Augenklinik meine 2. Spritze.  „Good News“ vom Augenarzt. Scheinbar reagiere ich positiv auf die lebenden Zellen, die mir mit der 1. Spritze ins Auge injiziert wurden. Die „Wölbung“ in der Makula  hat sich bereits etwas zurückgebildet. Aber es sind noch einige Injektionen notwendig.

Mein Gepäck für Istrien und Piemont

Als Single bin ich ein Profi. Ich habe alles im Griff. Beim Einpacken von Kleidern stosse ich jedoch schnell an meine Grenzen. Ich kann mich nur schwer einschränken. Ich stelle meine schönsten Kombinationen in allen passenden Farben zusammen, bräuchte dazu aber ein viel grösseres Auto! … Dagegen habe ich jetzt eine Technik entwickelt. In den Tagen nach dem ersten Zusammenstellen reduziere ich die Stapel sukzessive um die Hälfte. Auch wenn es weh tut!

Packen nach der ersten Runde

21. April 2018: Kutteln und Kalbskopf bei Karli und Heidy

Kutteln im Rest. „Zum eisernen Felsen“

Wer kennt nicht diesen Geheimtip in der Gourmet-Szene? Ich habe Karli/Heidy versprochen, nichts davon zu verraten. Daran werde ich mich halten.

Sie haben mich zu diesem leckeren „Arme-Leute-Essen“ eingeladen. Nach dem gemütlichen Apéro auf der heimeligen Terrasse habe ich mich von meiner besten Seite als hungriger Gast gezeigt und auch den nächsten Gang nach den Kutteln, nämlich den Kalbskopf genossen. Mein Magen war kurz vor dem explodieren. Schwangerschafts-Streifen konnte ich nur vermeiden, indem ich auf dem Heimweg bis zum 2er-Tram zu Fuss ging.

 

Mi, 18. 4. 2018: CPC-Ausfahrt ins Elsass

18. April 2018 Ausfahrt Rennrad Max

17 Fahrer trafen sich bei warmem Frühlings-Temperaturen in Therwil zu einer 80km Ausfahrt ins Elsass. Für einige war das angeschlagene Tempo zu hoch, denn anfang Saison fehlt es an der Kondition. Auch ich war schön kaputt, als wir zum AbschlussTrunk in Therwil eintrafen. Aber das Wetter war Spitze. Der Thermometer stieg auf über 25ºC.

Umbau Schafmattweg 13

Hier wohne ich seit Oktober  2002. Das Haus ist um die 40-50 Jahre alt. Ein grösserer Umbau steht bevor. Die Wasser- und Abwasser-Leitungen der nördlichen Haushälfte müssen ersetzt werden. Sie sind durchrostet und drohen zu platzen, wie ich es im vergangenen Jahr in meinem Schlafzimmer erleben musste.

Mitte Mai geht es los. Ich bin in dieser Zeit zur Freude des Hauseigentümers Nicki Th. in Istrien. So kann er ungehindert mein Bad und die benachbarte Toilette umbauen.

17. – 27. Juli 2018: Kosovo

Eine grosse Familien-Party mit gegen 200 Personen wird im Juli im Kosovo stattfinden. Meine Tochter Daniela feiert ihren 20. Hochzeitstag und ihren 40. Geburtstag, und dazu als Krönung feiere ich meinen 75. Geburtstag. Heute am 12. April habe ich mein Flug-Ticket ab Ljubljana nach Pristina für Euro 223 gebucht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden dort unten.

Meine Augenkrankheit

Kurz nach Ostern, am 4. April erhielt ich die Diagnose: Ich leide unter „feuchter Makula-Degeneration„! Es war ein Schock.. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich davon wieder etwas erholt und mein Leben in den nächsten Monaten bereits umgeplant, denn ich werde mir  jeden Monat eine Spritze in mein linkes krankes Auge verpassen lassen müssen.  Ich werde trotzdem Ende April nach Istrien fahren, aber eben monatlich kurz nach Basel zurückkehren, um eine Spritze zu fassen.

Meinen nächsten Thailand-Aufenthalt habe ich einstweilen aufs Eis gelegt, denn das Reisedatum hängt vom  Erfolg meiner Spritzen ab. In der Zwischenzeit kläre ich ab, welche Thai-Spitäler solche Eingriffe vornehmen.

Wie beeinträchtigt mich diese Krankheit? Ich sehe mit dem linken Auge die geraden Linien etwas gekrümmt und die Umwelt leicht getrübt, wie wenn ich mit offenen Augen im Meer schwimmen würde. Im täglichen Leben schränkte mich diese Krankheit nicht ein. Ich kann Autofahren, Spazieren, Fotografieren etc. Einzig beim Lesen und beim Arbeiten am PC brauche ich eine Brille, weil mein rechtes gesundes Auge nach meiner grauen Star Operation auf Weitsicht eingestellt wurde.  Es ist nun,  als hätte ich Altersfehlsichtigkeit und benötige eine Lesebrille mit +2.5 Dioptien.

9. April 2018: Max am Notebook PC

Sie lügen wieder! Ich meine damit die Amis

Wer erinnert sich nicht an die Lüge der USA, als sie im 2003 sog. Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen in Irak vorlegten und damit ihren Angriff auf dieses Land begründeten! Seither haben sie in meinen Augen ihre Glaubwürdigkeit verspielt! Mit Trumps Lügen und Unberechnebarkeit ist deren Zuverlässigkeit noch tiefer in den Keller gerutscht.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht !

Ich bin beileibe kein Freund des syrischen Dikatators Assad, aber so blöd ist er wiklich nicht, wie die Amis und die Engländer behaupten, dass er wenige Stunden vor der endgültigen Uebernahme der Stadt Duma  Chlorgas eingesetzen haben soll, und dies gegen das eigene Volk. Für ihre Behauptungen haben die Amis auch keinen einzigen Beweis. Ich denke eher an eine Kriegslist der Gegner, die auf diese falsche Reaktion der Amis und Engländer zu hoffen. Chlorgas ist nämlich leicht erhältlich und einsetzbar. Krieg ist ein grausames Geschäft!

In der Nacht vom 13. /14. April haben die Amis mit Unterstützung der Engländer und Franzosen mit über 100 Raketen und Marschflugkörper syrische Lagerstätten von Chemie-Kampfstoffen und Produktionsstätten bombardiert. Aus meiner Sicht eine krimineller Plan oder ein Reinfall, denn Volltreffer auf Lagerstätten hätten unweigerlich tödliche Chemie-Kampfstoffe freigesetzt. Davon wurde aber nichts berichtet, weder von den Amis noch den Syrern.

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Pechvogel oder Glückspilz?

Foto vom Mai 2015 in Follonica

Ich weile nur 3 Monate im Jahr in der Schweiz. In dieser Zeit muss ich meine Arzt-Besuche absolvieren. Das dümmste, was mir passieren könnte, wäre eine schwere Krankheit im Ausland.

Seit Mitte März weile ich wieder in Basel. In diesen paar Wochen knallte es an allen Ecken und Enden. Von einer Arzt-Praxis wechselte ich in die nächste. Zahnarzt und Augenarzt waren meine bevorzugten Adressen:

  • Wenige Tage nach Ankunft bekam ich Zahnschmerzen. Also zum Zahnarzt, der mir diagnostizierte, dass 2 meiner vorderen Zähne durch einen Sturz in der Küche in Thailand in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ich müsse mit einer Wurzelbehandlung rechnen. 3 Wochen später brach ein Stück des einen Zahnes ab …… Ich hatte noch 1 Woche Zeit, bevor es nach Istrien ging. Es kam zur Wurzelbehandlung. Den endgültige Stiftzahn werde ich erst im August aufsetzen lassen.
  • Kurz vor Ostern am 28. März holte mich eine Augenkrankheit ein. Ich schrieb bereits an anderer Stelle darüber und war mittlerweilen 5x beim Augenarzt resp. der Vista-Augenklinik.

Und all dies in den 4 Wochen in Binningen … zwischen dem Thailand- und Istrien-Aufenthalt

Was hätte ich gemacht, wenn ich noch in Thailand oder bereits in Istrien gewesen wäre?

In der Tat – Ich bin ein Glückspilz

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19. April 2018: Essen im Restaurant „Zum rostigen Anker“

19. April 2018 Restaurant „Zum rostigen Anker“ am Rheinhafen Basel

Der „rostige Anker“ ist eine alternative Gaststätte mitten im Basler Rheinhafen beim Hafenbecken 1. Auf der Speisekarte gibts nur spezielle Angebote. Die Küche legt Wert auf frische und wenn möglich regionalen Zutaten.

Ich war vor über 10 Jahren bereits einmal mit meinen Tennis-Kollegen hier zum Essen. Diesmal hatte Nicole die gute Idee mit dem „rostigen Anker“.

Es war wunderbares warmes Frühlingswetter. Wir konnten draussen direkt am Wasser des Hafenbeckens essen. Wir waren voll im Sonnenschein, bis es dunkel wurde. Als wir ankamen lag vor der Terrasse ein grosses Frachschiff, das im Laufe des Abends ablegte. Ein für mich spezielles Schauspiel.

Abends um 20:26 war Sonnenuntergang. Es bildete sich ein einmaliger Blick aufs Wasser mit den spiegelnden Lichter.

19. April 2018 TZum rostigen Anker am Rheinhafen Basel mit Nicole Schraner

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18. April 2018: Bye, bye „Basler Zeitung“ (BaZ)

Was sich seit Jahren ankündigte und wovor ich seit Jahren warnte, die Konzentration im Schweizerischen Zeitungs-Business geht weiter. Heute wurde offiziell bekannt, dass der bisherige Eigentümer Christoph Blocher, seines Zeichens Vordenker der nationalkonservativen und rechtspopulistischen SVP-Partei,  seine Basler Zeitung an die Zürcher Tamedia-Gruppe verkaufte hatte. Man vermutet, dass er unzufrieden mit dem politischen Einfluss der BaZ auf das Wählerverhalten der Basler Bevölkerung war.

Nun spielt es keine Rolle mehr, ob man die „Basler Zeitung„, den Zürcher „Tages-Anzeiger„, die „SonntagsZeitung“, den Berner „Bund“ oder die „Berner Zeitung“ kauft, denn alle bieten denselben journalistischen Einheits-Brei. Einzig die regionalen Beiträge sind noch individuell. Das Ziel dieser Acquisition ist klar. Man will die OnLine-Leser aus dem Internet austrocknen und diese nur noch gegen teure oder besser „überteuerte“ Abos  teilhaben lassen.

Für den nationale Medienvielfalt  und Meinungsbildung ist dieser Verkauf eine Katastrophe. Es gibt neben der Tamedia-Gruppe nur noch die Zeitungen mit den grossen roten Buchstaben der „Blick„, die „Neue Zürcher Zeitung (NZZ)“ und ein paar regionale „Klein- und Gratis-Zeitungen„, die mit kleinem Redaktions-Aufwand arbeiten und überleben müssen. Ein Glück, dass es ausländische Angebote und die OnLine-Angebote der Schweizer Fernsehens gibt.

Ausblick in die Zeitungs-Zukunft in der Schweiz

Ich vermute und hoffe, dass es im Rahmen der Globalisierung ähnlich wie beim Fernsehen vermehrt ausländische Angebote geben wird.  Es werden sich kleine Schweizer Zeitungen oder ausländische Zeitungen neu schweizweit platzieren und die unzufriedenen Leser für sich gewinnen. Dazu wird ihnen Internet bei der Preisgestaltung hilfreich sein. Bereits heute bieten u.a.  „der Spiegel„, „Focus“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ breite und umfasssende Informationen an.

Den von mir  favorisierten Flat-Rate Zeitungs-Abos gebe ich wenig Chancen. Die Zeitungen, die doch alles besser wissen und jeder Organisation und jedem Gross-Betrieb Ratschläge erteilen, sind absolut beratungs-resistent. Deren Manager und Eigentümer stammen allesamt aus der Zeit der papiernen Zeitungen. Internet ist für sie ein Werkzeug des Teufels.

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11. April 2018: Zu Besuch bei meiner Tochter Daniela

Ich treibe mich in der ganzen Welt herum. Im Juli auch wieder während 10 Tagen  im Kosovo, wo meine Tochter Daniela mit ihrem Eshref und ihren Kindern Anina und Leon ihre Ferien verbringen. Sie haben sich dort in Sushica, unweit der Hauptstadt Pristina ein eigenes schönes Haus gebaut.

v.l.n.r. Anina, Daniela, Eshref und Leon

Die 4 wohnen die übrige Zeit aber in der Ost-Schweiz in  Wil (SG). Zweimal im Jahr, sobald ich zurück in der Schweiz bin,  besuche ich sie. Dann werde ich verwöhnt mit meinen Lieblingsspeisen.

Vergangene Woche war es wieder soweit. Zum Mittagessen trudelte ich ein. Es gab gefüllte Peperoni, Leber Burek und als Dessert eine Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren, sowie Orangen-Tiramisu.  Daniela kochte wie immer und absichtlich zuviel, damit ihr armer Vater auch in den folgenden Tagen zu Hause nicht verhungern muss. Diesmal füllte sie mir 5 Plastik-Behälter auf.

Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren

 

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