Kategorienarchiv: Allg. Themen

Okt 06 2017

6. Okt. 2017: Hans Jundt, Peter Stulz und 2 Jeans-Knöpfe

Was haben die 3 gemeinsam?

Mein neuer Jeans-Knopf

2 Jeans-Knöpfe zu einem Thailand-Preis:

Vor drei Tagen habe ich 2 meiner blauen Jeans zum Schuhmacher Eichenberger in Binningen gebracht, damit er mir herausgefallene Jeans-Metall-Knöpfe neu einsetzen soll. Ihm selbst fehlten jedoch die Werkzeuge dazu, aber seine Schwägerin als Schneiderin konnte da aushelfen. Heute habe ich meine beiden Jeans abgeholt. Grossartig hat sie es gemacht. Was hat es wohl gekostet? Ich erwartete einen Schweizer-Preis von 10-15 Franken … aber ich musste nur einen „Thai-Preis“ von Fr. 5.– bezahlen. Für beide Jeans notabene.

Erinnerung ans Turnen vor 30 Jahren:

Anschliessend ging ich in den Migros schräg vis-à-vis und dort traf ich Hans Jundt. Er war der Primarlehrer meiner beiden Mädchen und leitete das Turnen, das ich jahrelang gemeinsam mit Fritz besucht habe. Dies ist bereits gegen 30 Jahre her. Ich erkannte ihn an seinem typischen Gang. Hans Jundt hat sich nicht gross verändert.

Erinnerung an meine Zeit an der Bollwerkstrasse:

Auf dem Fussweg nach Hause traf ich beim Kronenplatz-Kreisel den Peter Stulz. Ein ehemaliger Nachbar von der Bollwerkstrasse. Wir alle damaligen Nachbarn waren mächtig stolz auf ihn, denn er war ein berühmter Herzchirurg. Auch er ist bereits seit ein paar Jahren pensioniert. Seine Söhne gingen mit meinen Mädchen in die Schule und zu den Pfadis. Wir wollen uns privat treffen, sobald ich wieder zurück in Binningen sein werde.

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Sep 30 2017

September „Live Ticker“ vom Max

Im „Live-Ticker“ berichte ich monatlich über wichtige Kleinigkeiten aus meinem Leben


Ich erlebe fast jeden Tag etwas besonderes oder ich mache mir Gedanken übers Weltgeschehen. Oft ist dies noch kein Grund, in einem eigenen Post zu berichten. Dies werde ich mit dem neuen monatlichen „Live Ticker“ ändern. Ich will aktueller sein und in wenigen Zeilen über solche persönlichen Ereignisse, Erlebnisse, Gedanken und Meinungen berichten.


Sa, 30. Sept. 2017: Alte Hosen, Hemden und Shirts entsorgt

Es hat mich überkommen. Brutal war es, als ich begann, alte Hosen, Hemden und Shirts zu entsorgen. Viele davon habe ich seit Jahren nicht mehr getragen, andere liessen sich nicht mehr zuknöpfen, weil ich „kraftmässig“ zugelegt habe. Zwei Shirts in Orange Farbflächen gehörten nie zu meinen Favoriten

Aber es tat gut. Ich habe nun wieder Platz für Neues. Ende November werde ich wieder ein paar Tage in Bangkok zum Shopping gehen.

 


Di, 26. Sept. 2017: Herbsten – Weinlese in Buggingen

Der Rücken schmerzt. Die Füsse sind aufgeschwollen, wie auch die Finger-Spitzen. 2 Voltaren habe ich reingeschmissen. Ich bin glücklich und zufrieden und hatte einen guten, tiefen Schlaf.

Dies sind typische Ueberbleibsel, dass ich beim Herbsten war. In der Tat war ich zusammen mit Renato B. am Dienstag bei der Weinlese in Buggingen, bei meinen Verwandten. In einem Team von 12 Lesern haben wir um die 6 Tonnen Blauburgunder geerntet. Dabei musste jede einzelne Traube vom Stock geschnitten, auf Gesundheit überprüft und getrennt in einen grünen für die angeschlagenen Trauben oder roten Eimer für die gesunden geworfen werden.

Morgens um 8 Uhr fuhren wir gemeinsam mit 6 Rumänen, 2 einheimischen Frauen und den Webers, meine Verwandten, auf den Rebberg, wo wir vor 3 Wochen mit dem Rennrad Halt machten. Ohne Erntehelfer aus Rumänien wäre eine Weinernte undenkbar, auch wenn gewisse politische Parteien dies einschränken wollen. Hatten die ein Tempo drauf. Verrückt!

Zwischen der Arbeit muss man auch etwas zu sich nehmen und die Batterien wieder aufladen. Nicht nur die feinen süssen Beeren, während der Arbeit. Um 12 Uhr war Mittagessen beim Weinhäuschen mit Zwiebel-Wähe, Käse und Wurst. Als Dessert nahm ich die 2. Voltaren-Tablette. Am Nachmittag dann nochmals eine Pause mit Kaffee und Gebäck. Um 17:30 war die letzte Reihe abgeerntet.

Ende dieser Woche ist die Weinernte nach 3 Wochen harter Arbeit vorbei. Das Wetter hat gepasst, die Oechsle waren gut. Alle Trauben sind dann geerntet und in der Weinkellerei gekeltert. Der Schaden durch frostige Frühlingsnächte war moderat. Die Bugginger haben Glück gehabt und rechnen mit einem Verlust von 10-20%.

 


23. Sept. 2017: Klassentreffen auf dem Vierwaldstättersee

v.l.-n.r.: Gerri Häusermann, Peter v/o Minus Belser, Urs Rohr, Hubert v/o Pfupf Seitz, Frank Eichenberger, Edith Seitz, Heini v/o Sais und Margrith v/o Hitsch Bachmann, Max

Vor 50 Jahren habe ich mein Studium in der Chemie-Abteilung des Technikums Winterthur begonnen. Diesen Anlass feierten wir anlässlich unserer heutigen 5½-stündigen Rundfahrt auf dem Vierwaldstättersee. Von Luzern bis ans Ende des Sees nach Flüelen und wieder zurück führte uns die Fahrt. Wir hatten Glück und konnten ein wunderbares Wetter mit blauem Himmel und viel Sonne geniessen. Manche von uns sahen zum ersten Mal die berühmten historischen Orte wie die Treib, das Rütli, den Schillerstein und Bauen, den Ort mit dem mildesten Klima in der Schweiz.

Ein feines Essen auf der „MS Europa“ und der der Austausch vieler lustigen Episoden verschönte den wunderbaren Tag.

(Fotos werden nachgeliefert)


21. Sept. 2017: Schöne Herbst-Ausfahrt mit dem CPC über 87 km

Ein wunderbarer Herbsttag meldete sich bereits früh am Morgen an. Um 8 Uhr morgens war es noch 9ºC kalt. Um 11 Uhr starteten wir vom Egilsee aus. Wir waren 7 CPCler. Es war bereits etwas wärmer, aber dennoch trug ich 4-Schichten an Veloshirts. Die Strecke führte uns auf der deutschen Seite des Rheins  via Grenzach über den steilen Anstieg nach Nordschwaben, weiter über die alte Holzbrücke ins schweizerische Stein und zurück via Rheinfelden nach Basel.

Es war eine schöne Fahrt grösstenteils auf Rad-  und asphaltierten Feldwegen, Ein kurze Strecke führte uns sogar unmittelbar dem Rheinufer entlang auf dessen Wasserhöhe. Es war etwas gewöhnungsbedürftig zu sehen, wie der Rhein in Gegenrichtung in nur etwa 1-2 m Abstand an uns vorbeifloss. Für mich als Liebhaber von Süssigkeiten kam der Stop am Wendepunkt in Stein im Cafe Kunz gerade recht. Ein duftiger Berliner gefüllt mit viel Vanille-Pudding-Creme brachte mir wieder neue Kraft in meine Muskeln. Ich war für die 30 km lange Rückfahrt gerüstet.


20. Sept. 2017: Snooker und Kutteln-Essen

Es ist bereits Tradition. Heidy und Karli H. laden mich jeweilen in der kurzen Zeit, in der ich in Basel weile, ein zum Kutteln-Essen. Es ist eine schöne Tradition, denn ich mag Kutteln über alles. Es ist ein Gericht aus meiner Jugendzeit. Heidy’s Kutteln mit Kartoffel-Stock und feiner Sauce sind Spitze.

Als Einstimmung trafen sich Karli und ich zum Snookern im Billard-Saloon an der Heuwaage. Karli ist ein „halber“ Profi. Er spielt seit Jahren auf dem grossen Billard-Tisch und hat grosse technische Fertigkeiten. Ich hingegen erst seit etwa 3 Jahren, seit ich mit Neil in Thailand zum Pool-Billard gehe. Ich bin Anfänger mit Ambitionen. Snooker am Fernsehen sieht extrem leicht aus. Snooker in der Realität ist ein technisch schweres Spiel. Am Anfang scheint es fast unmöglich, eine Tasche (=Loch) zu treffen. Die verflixte Kugel geht gerne eigene Wege.

Dieses Mal machte ich ein unmöglich scheinendes 15er-Break. Ich versenkte nacheinander die 6 Kugeln „ROT – BLAU – ROT – BLAU -ROT -GELB“. Ich vermute, dass ich nicht so schnell ein ähnliches Exploit schaffen kann.

Ein Erinnerungsbild vom Mai 2016


Achtung: Bild-Verlust durch unsachgemässes Entfernen externer Plattenspeicher

Asche über mein Haupt. Ich habe mehrere Fotos verloren, die ich auf einem externen Plattenspeicher gesichert habe! Wie konnte dies passieren? Ich habe den USB-Stecker der angeschlossene Festplatte vom Notebook abgezogen, ohne darauf zu achten, ob die Platte noch arbeitete, d.h. Daten abspeicherte. Dabei wurden Fotos nur unvollständig und damit fehlerhaft zuerückgeschrieben! Diese waren nun nicht mehr lesbar, d.h. sie waren verloren!

Ueberall steht es geschrieben: wie man einen externen Plattenspeicher vom PC abziehen soll. Bitte haltet Euch daran, wenn Ihr Aerger vermeiden wollt:

 

  1. Klicke doppelt auf das Symbol „Sicheres Entfernen“ in der Windows-Taskleiste. Dies startet das Programm zum sicheren Entfernen. Hinweis: In Windows kann dieses Symbol gelegentlich ausgeblendet sein. Klicke dann einfach auf den Pfeil „nach-oben“ und setzen den Vorgang fort.
  2. Das Fenster „Sicheres Entfernen“ zeigt alle erkannten und angeschlossenen USB-Geräte.
  3. Klicke auf das Gerät (z.B., externe Festplatte TW40), das Du entfernen möchtest,
  4. Ein Bestätigungsfenster zeigt Dir an, dass Du das Gerät nun abziehen kannst.

Hinweis: Wenn kein „Bestätigungsfenster“ erscheint, dann ist die Festplatte beschäftigt und kann/darf nicht abgezogen werden.  Fall dies eintritt:

  • Versuchen erneut, das Gerät sicher zu entfernen
  • Fahren Deinen Computer herunter und trennen dann die externe Festplatte ab (=eine Lösung für alle Fälle !!!!!)

 


1. Sept. 2017: Heisser Tanzabend mit Nicole Dancingflor

Nicole Dancinflor ist ihr  „Künstlerdame“. Nicole war meine grosse Tanzpartnerin in den Jahren 2003 – 2004, als ich durch Sie das Tanzen wieder entdeckte. Ich war ein Glückspilz. Sie war eine einmalige Tänzerin und liess sich wie eine Feder führen. Ein feiner Druck an ihren Hüften und sie drehte sich. Sie war meine Traum-Partnerin, aber etwa 11 Jahre jünger.

Nicole und ich haben uns in der Zwischenzeit nicht mehr oft gesehen, aber doch ein paar Mal zu einem Drink oder einem Essen. Am Freitag, 1. Sept. 2017 war es wieder soweit. Wir entschlossen uns zu einem Revival und in unserem ehemaligen Haus-Dancing „Scharfen Ecken“ in Rothrist nochmals unsere Tanzbeine zu schwingen. Ich war nicht mehr geübt, denn in den letzten Jahren habe ich selten getanzt. Ich war mir gar nicht sicher, ob ich die wichtigsten Schritte noch beherrschte. Ich war mir aber bewusst, als Mann musste ich führen. Von mir hing es ab, ob wir einen fröhlichen, gelungenen Abend haben werden. Nicole war leicht wie eine Feder zu führen. Aber meine Führung musste stimmen. Deshalb übte ich die Tage davor ab Youtube-Videos die DiscoFox- und Jive-Schritte.

Am Abend selbst gingen wir zuerst im dazugehörenden Restaurant Riva zum Fondue Chinoise essen und tranken uns ein wenig Mut an. Etwas nach 21 Uhr stiegen wir die Treppe zum Dancing hinunter. Mir war es recht flau im Magen. Nicole ging es nicht besser. Sie musste auf die Toilette. Ich beruhigte mich erst, als die ersten Schritte und Figuren auf der Tanzfläche klappten, als hätten wir unser Tanz-Hobby nie unterbrochen. Sogar der berühmte „Fudi-Kick“, eine selbst entwickelte Schritt Kombination,  klappte einigermassen. Erst nach 4 Stunden gegen 1 Uhr in der früh begaben wir uns nach Hause. Wir waren uns einig: Es war ein himmlischer Abend.

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Sep 24 2017

24. Sept. 2017: Ein persönlicher Kommentar zu den „Wahlen in Deutschland“

Für mich war der Wahlausgang ein Schock !

Ich kann die deutsche Bevölkerung verstehen, dass sie einer oder zwei Parteien, nämlich der CDU/CSU und SPD, die ihre Wähler in wichtigen Fragen nicht mehr vertreten, ihre Stimmen verweigern. Diese beiden Parteien wurden meiner Meinung nach bestraft, um nur einige Gründe zu nennen,

  • weil sie die von der Mehrheit der Deutschen Bevölkerung gewünschte Sterbehilfe ablehnten
  • weil sie mit einem terroristischen Staat der Türkei zusammenarbeitet und, ohne wirkungsvolle Massnahmen zu ergreifen, sich und Deutschland von der Türkei aufs schlimmste erniedrigen und beschimpfen lassen, und auch akzeptieren, dass Deutsche Bürger in der Türkei grundlos verhaftet werden und bleiben.
  • weil sie in der Maut-Frage ein Riesen-Administrations-Moloch aufbauen, der schlussendlich fast keine Rendite einbringt, nur um der CSU ihr Ego zu befriedigen. Wie sagte doch die Merkel vor der Wahl 2013: „Unter mir gibt es keine Maut!
  • weil die deutschen Steuerzahler und die deutschen Käufer von Diesel-Autos die Milliarden-Zeche des Diesel-Betrugs durch die Autoindustrie bezahlen müssen, (und nicht die betrügerische  Industrie)
  • weil sie die deutschen Wähler als zu „dumm“ einschätzen, um Sachthemen zu verstehen,  und dazu wie in der Schweiz direkt ihre Meinung abzugeben und abstimmen zu können. (Mehfache Aussage der beiden Volkparteien an Talk-Show von ZDF und ARD)

Wie klagte doch ein Freund aus Bayern: „Ich weiss nicht, was ich tun soll. Ich habe hier keine Alternative. Ich kann weder die CSU noch die SPD wählen.

Ich kann jedoch nicht verstehen, dass die deutschen Wähler, anstatt der FDP ihre Stimmen zu geben, die populistischen AFD unterstützten. Mir stehen die Haare zu Berg, dass jeder 8. Deutsche Wähler Leuten wie Höcke, Gauland, Weidel, Meuthen etc gewählt und ihr Vertrauen gegeben haben.

Was ist, wenn die beiden Volksparteien ihre Fehler nicht erkennen und weiterhin den Wählerwillen missachten? Was ist wohl in der nächsten Bundestagswahl in 4 Jahren zu erwarten, wenn die „Mutti der Nation“ Angela Merkel zurückgetreten ist und danach die heutige Volkspartei CDU/CSU noch mehr Wähler verliert, weil sie weitere 4 Jahre am Volk vorbei regiert hat?

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Sep 24 2017

24. Sept. 2017: „Buttemoscht“ (=Hagebutten) Konfitüre

Buttenmost-Konfitüre ist eine meiner Lieblings-Brotaufstriche. Die Aufbereitung des Hagebuttenmarkes aus den Früchten der Heckenrose ist sehr aufwendig. Glücklicherweise haben sich gleich zwei Familien im solothurnischen Hochwald dieser Herstellung verschrieben. Jeweilen ab Ende Sept beziehe ich deren pürierten Hagebutten vom Türken-Laden am Kronenplatz in Binningen.

Gestern Abend kam ich eben mit dem Tram vom Bahnhof zurück vom Klassentreffen auf dem Vierwaldstättersee und sah im nahen Türken-Lädeli den Hinweis: „Buttenmost ist eingetroffen„. Unverzüglich bin ich abgedreht und habe 2 Kg Hagebutten-Mark und dieselbe Menge Zucker mit Geliermittel eingekauft. Heute habe ich die Konfitüre eingekocht, in Gläser abgefüllt und etikettiert.

Ein 500g-Glas Buttemoscht kam mich auf Fr. 3.20 zu stehen, denn für das Rohmaterial bezahlte ich Fr. 10.–/kg

 

 

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Sep 06 2017

6. Sept. 2017: CPC-Ausfahrt in die Rebberge des Markgräflerlandes

Bereits zum 3. Mal organisierte ich diese Tour für den CPC (Club des Pedaleurs de Charme). 95km mit 900 m Höhendifferenz auf dem Rennrad standen auf dem Programm. Für die meisten kamen ein paar Kilometer für die Hin- und Rückfahrt nach Hause dazu.  In meinem Fall deren 10 km zwischen dem Treffpunkt durch die Stadt Basel bis nach Binningen.

Nur die Härtesten der Harten vom CPC trafen sich um 10 Uhr am Eglisee zur 3. Ausfahrt nach Bugginen. Die meisten kamen nur, um mich nicht zu enttäuschen. Niemals wären sie bei dieser Witterung alleine ausgefahren. In der Nacht hatte es geregnet. Beim Start war die Farbe des Himmels zwischen grau und dunkelgrau. Jeder hatte seinen Regenschutz bei sich. Der Kurt im Rucksack sogar seine gesamte Unwetter-Ausrüstung. Nur ich war optimistisch und glaubte meinen Wetter-Apps, dass es nicht regnen und in Kürze zwischen Basel und Freiburg blauer Himmel mit Sonnenschein anzutreffen sein wird.

Bereits nach wenigen Kilometern zeigten sich blaue Flecken am Himmel. In Binzen mussten wir sogar anhalten, um ins Sommer-Tenue zu wechseln. Die Sonne begann zu wirken. Um es kurz zu machen: Wir erlebten den ganzen Tag ideales Radwetter bei angenehmer Temperatur. Meistens schwebte über uns ein blaues Loch in der Wolkendecke. Der Regen hat es nur ganz kurz auf der Heimfahrt gewagt, uns etwas zu bespritzen … der Spassvogel!

Renato, unsere „Directeur de la Route“, führte uns sicher über die paar Anstiege und die schönen Abfahrten via Schallbach – Mappach – Tannenkirch – Nieder/Obereggenen – Feldberg und Mülheim in die Rebberge von Buggingen. Keiner musste trotz der 900m Höhendifferenz leiden.

Kurz nach 12 Uhr erreichten wir das rustikale, idyllische Reb-Schlösschen hoch über Buggingen. Jeder bewältigte auch den letzten „überhängenden“ Schlussanstieg mit anschliessendem Kies- und frisch gemähtem Rasenweg. Man spürte es, jeder wollte als erster von der holden Weiblichkeit Rita und Elli mit einem feinen Cüpli begrüsst werden. Auf der Fahrt haben wir uns nichts anmerken lassen, aber hier am Wendepunkt gratulierten wir unseren
beiden
Geburtstagskinden Hugo und Ruedi.

Diesmal gab es keine Wein- und Rebenkunde, aber Rita und Elli brachten zum Essen mit Schinkli und HärdöpfelSalat, alle Sorten Weiss- und Rotweine mit, die sie im eigenen Weinhof verkaufen. So konnte jeder während des Essens, diese oder jene Weinsorte probieren. Nach etwa 2 Stunden und nach dem feinen Zwetschgen-Kuchen samt Kaffee verabschiedeten wir uns und versprachen, nächstes Jahr am Mittwoch, 5. Sept. 2018 wieder vorbei zu kommen.

Wir fuhren aber nicht direkt nach Hause, sondern hinunter ins Dorf zum „Weinhof Weber“, wo Manfred uns seine Schnaps-Brenn-Künste zeigte. Er war am Brennen von Hefe-Schnaps. Als wir hörten, dass dieser Schnaps eine gute Medizin sei und den vollen Magen aufreisst, wollte jeder dies mit einem Glas Hefe-Schnaps testen. Ob der HefeSchnaps auf der Doping-Liste steht, wusste keiner, aber die Fahrt zurück zum Abschlussdrunk in der Schliessi strampelten wir im Rekordtempo ab.

Es war ein grosser Radtag. Trump hätte gesagt „ein historischer Radtag“. Keiner von uns wäre eine Wette eingegangen, dass sich der Tag derart zu unseren Gunsten wenden würde. Ich war glücklich, dass alles geklappt und alle die Distanz von 95km unfallfrei bewältigt haben.

Teilnehmer: Renato Bevilacqua, Peter Gisler, Hugo Günthert, Vitalis und Kurt Heimo, Peter Keller, Max Lehmann, Ruedi Ryser

Link zum Weinhof Manfred und Rita Weber in Buggingen, Eisenbahnstrasse 3, D-79426 Buggingen (http://www.weinhof-weber.de)

 

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Jul 24 2017

„Jazz is back !“ in Groznjan

 

Vor vielen Jahren im 1992 schrieb ich in mein Tagebuch: „Groznjan schien mir wie der Himmel auf Erden. Musik schwebte über dem kleinen Dorf. Aus den meisten Häusern erklangen Klavier-, Geigen- und Flöten-Klänge und erfüllten die mit farbenprächtigen Blumen geschmückten Häuser und verwinkelten Gässchen mit Leben.

Ich erinnere mich und sehe es vor mir, als wäre es gestern gewesen, wie damals gegen 10 Kinder auf Blockflöte spielend durch die Gassen Groznjans spazierten. Seither hat mich Groznjan nie mehr in Ruhe gelassen. Jährlich besuchte ich das kleine Städtchen mit etwa 160 Einwohnern etwa 280m über dem Mirna-Fluss.

Jeweilen im Juli findet in Groznjan unter dem Namen „Jazz is Back!“ einer der besten kleinen Jazz-Festivals Europas statt. Es wurde im 1999 von dem legendären kroatischen Musiker Boško Petrović ins Leben gerufen.

Dieses Jahr haben auch wir mehrmals den wunderbaren Jazzklängen gelauscht. Groznjan ist in der Beziehung einmalig. Sobald man durch das Haupttor in das kleine Städtchen eintritt, erlebt man Musik. Von überall ertönen wunderbare Klänge der  unterschiedlichsten Instrumente. Diesmal übten In einer kleinen Halle etwa 20-25 junge Musiker aus mehreren Nationen eine gemeinsame Aufführung. In einem anderen Haus spielte ein Pianist. Aus einem Fenster tönten Geigenklänge und schräg via-à-vis konnte ich einem übenden Blas-Quartett zuschauen. Ich fühlte mich erneut wie im Paradies.

Mehr Fotos über das malerisch und kulturell einmalige Künstler-Städtchen Groznjan findet ihr in meiner „Foto-Galerie Istrien“

Jugend Musikschule

Parallel  im Rahmen des Festivals Jazz is Back findet eine Sommer-Jazz-Schule für junge Musiker statt..Wir trafen u.a. Jugendliche aus Norwegen, Argentinien, Chile und den USA

Groznjan All Stars (15. Juli 2017)

Dann um 21:30 Uhr starteten auf dem Hauptplatz beim Bastia die Konzerte renommierter Jazz-Musiker aus aller Welt vor mehreren hundert Jazz-Fans. Es waren echte Fans und Familien mit ihren Kindern. Lieb, wie die Kinder mit den Klängen der Musik tanzten.

Groznjan All Stars: Leitung Luis Bonilla (trombone), Charenee Wade (vocal), John Riley (drums), Andy McKee (bass), Hektor Martignon (piano), Elvis Stanic (guitar), Jim Rotondi (trumpet)

 

Luis Bonilla ist ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist des Latin Jazz und afrokubanischen Jazz. Bonilla stammt aus Costa Rica und wuchs in Kalifornien auf.

Es war ein tolles Konzert, das mich fesselte, obwohl es kühl und windig auf dem Hauptplatz von Groznjan war. Glücklicherweise hatte ich im Auto zwei Wärmedecken, die uns schützte und etwas wärmte. Am Tag darauf stand unsere Gesundheit auf der Kippe. Die Nase floss und der Rachen kratzte. Aber mit NeoCitron und Schwarz-Tee brachten wir unsere Körpersäfte wieder ins Gleichgewicht. Wir, d.h. der alte und der neue Max

Samstag, 22. Juli 2017: Spiritual Market und B’s FUNstallation

Am Samstag darauf standen zwei weitere Konzerte auf dem Programm. Eines mit experimentellem Charakter und das Zweite im üblichen Jazz-Style.

„Spiritual Market“

„Spiritual Market“ ist ein Projekt des Malers und Musikers Vedran Ružić, Das Album ist eine Kombination aus Klängen und Video-Szenen aus Istrien und Fernost, die Marko Polo’s Reisen von Venedig nach China folgen. Mit Ružić am Kontrabass, komplettiert sich das Quartett mit Adriano Bernobić am Schlagzeug, Pavle Miljenović an der Gitarre und Mario Bočić, der bei drei Stücken am Saxophon begleitet.

 

Ich hatte etwas Mühe mit den modernen Klängen in Kombination mit dem Video. Es war mir zu modern. Ich spürte, diese Art Modern Jazz war nicht meine Welt.

B’s FUNstallation

Im Anschluss an die erste Band spielte die B’s FUNstallation Jazz Band, ein Sextett aus Zagreb mit Zvonimir Bajevic (Trompete und Leader), Miron Hauser (Trombone), Luka Zuzic (Piano), Mario Bocic (Tenor Sax), Goran Rukavina (Bass), Adriano Bernobic (Drums). Sie spielten einen Sound, der mir weit vertrauter war. In meiner Jugendzeit tanzte ich  anlässlich der Jahresfeier des HC Nordstern auf die Jazz-Musik der Peter Schwalms „Savannah Junkmen“ Sextext. Peter Schwalm war damals der beste Jazz-Trompeter der Schweiz.

Luis Bonilla, der grosse Posaunist aus USA, liess sich nicht nehmen, mit seinen südamerikanischen Freunden auf die Klänge der B’s FUNstallation zu tanzen

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Jul 17 2017

Streckenprofil meiner nächsten Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket im Jan. 2018

Vielleicht habt ihr meinen illustrierten Bericht : 18. – 28. Feb. 2017: Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 820 km in 7 Etappen gelesen? Mich hatte dieses damalige Erlebnis stark beeindruckt…. und prompt habe ich mich ein zweites Mal angemeldet, wiederum mit meinen Schweizer Freunden aus dem Zürcher-Oberland. Die nachfolgenden Bilder sind alle von dieser ersten Fahrt nach Phuket.

27. Feb. 2017: Natai Beach bei Phang Nga, in der Nähe von Khao Lak

In diesen Tagen habe ich den „Reiseablauf der Tour Hua Hin – Phuket 27. Jan. – 06. Feb. 2018″ erhalten. Die Strecke hat Lucien Kirch meinen Stärken angepasst. Weniger Berge, mehr Abfahrten …ha ha ha

27. Jan Tag 1 : Eintreffen und Willkommen in Hua Hin

Start der Tour um 19 h in der Reception vom Hotel G Hua Hin Resort and Mall. Sie werden im Hotel mit einem Willkommenscocktail empfangen. Anschließend erhalt jeder Teilnehmer ein Radtrikot. Nach einem kurzen Briefing, an das das Kennenlernen der anderen Teilnehmer anknüpft, steht Ihnen der Abend zur freien Verfugung. (A)

28. Jan. Tag 2: Hua-Hin (Hotel G Hua Hin Resort and Mall) (50 km, 100 HM)

Am Morgen Start zur ersten Etape rund um Hua Hin . 19 h Am Abend haben Sie hier die Möglichkeit den bekannten Nachtmarkt zu besuchen sowie ausgezeichnete Fischspezialitaten zu genießen. (F/P/A)

29. Jan. Tag 3: Hua-Hin – Kuiburi (Kuiburi Resort) (80 km, 25 HM)

Start 8h. Die zweite Etappe startet am frühen Morgen und fuhrt uns sowohl durch einen Naturpark als auch durch den Regenwald (Prachuap Khiri Khan). (F/P/A)

30. Jan. Tag 4: Kuiburi – Haad-Baan-Krut (Sunshine Paradise Resort) (112 km, 250 HM)

Start 7:45. Die vierte, etwas langere Etappe bringt uns weiter durch den Nationalpark zu einem weiteren imposanten Wasserfall, an dem wir eine Pause einlegen werden, um das Naturschauspiel auf uns wirken zu lassen. Bei unserer Ankunft in Haad Baan Krut werden wir uns in Strandbungalows unter Kokosnussbäumen erholen können. (F/P/A)

31. Jan. Tag 5: Haad-Baan-Krut – Chumphon (Armonia Village) (137 km, 350 HM)

23. Feb. 2017 Kochkurs im Armonia Village Chumphon

Auf diesem Teil der Tour beginnt die Natur um uns herum so richtig tropisch zu werden. Wälder und Vegetation verändern sich. Sie sind nun im Süden Thailands und kommen dem Äquator immer näher.

Wir werden u.a. an einer großen Buddhastatue vorbeikommen, die hoch oben auf einem steilen Felsvorsprung thront und von wo aus man eine tolle Panoramasicht auf die Umgegend genießen kann.

Zum Essen kehren wir in ein typisches Thaihaus ein mit ebenfalls herrlichem Blick auf die See. Sie werden auf diesem Teilabschnitt ein wenig mehr Höhenmeter absolvieren als die Tage vorher, allerdings sind keine Passagen mit allzu schwierigen Steigungen dabei.

Nach einem langen interessanten Tag auf dem Fahrrad werden Sie in Ihrem Hotel viele Möglichkeiten haben, zu entspannen. Hier sollte man aber auch von der Gelegenheit profitieren, um ins lauwarme Meer einzutauchen und sich von der herrlichen Unterwasserwelt in ihren Bann ziehen zu lassen.

01. Feb. Tag 6: Chumphon Ruhetag (Armonia Village)

Wir bieten euch einen Thailändischen Kochkurs an, der im Preis mit inbegriffen ist.
Oder : verschiedene Freizeitaktivitäten, die nicht im Preis inbegriffen sind, u. a. Erholung am Strand, Thaimassagen, Tauchen oder Schnorcheln im Meer. (F, Kochkurs Essen)

02. Feb. Tag 7: Chumphon – Paktako (Tusita Wellness) (72 km, 220 HM)

Start 7:45. Die heutige Flachetappe führt an Shrimps Farmen, Kokosnussplantagen und Mangrovenwäldern vorbei. In den zahlreichen Fischerdörfern siehst du die typisch farbigen Fischerboote mit dem Thailandischen Meer im Hintergrund. Bedingt durch die kurze Etappe hast du am Nachmittag viel Zeit, um am Hotelpool oder am Strand zu entspannen. (F/P/A)

03. Feb. Tag 8: Paktako – Surat-Thani (Stadt Hotel) (100 – 140 km, 300 HM)

Start 7 :45. Wir fahren weiter Richtung Süden entlang der menschenleeren Sandstrände wo der Tourismus noch nicht angekommen ist. Unsere Fahrt führt nach Chaiya, eine der ältesten Städte Thailands. Die letzten 40km bis nach Surat-Thani kannst du im Bus zurücklegen, oder auch auf dem Rad. Ganz wie du möchtest. (F/P/A)

04. Feb. Tag 9: Surat-Thani – Ratchapraba Staudamm (Hütten) (70 km, 400 HM)

Start 7 :45. Ein neuer Tag, ein neues Erlebnis während deiner Radreise durch Thailand. Mit dem Longboat zu den schwimmenden Hütten des Cheow Lan Sees. Wir fahren zum Ratchapraba Staudamm, dort steigen wir auf ein Boot, welches uns zu unserem heutigen Ziel, einer kleinen Siedlung schwimmender Hütten im See bringt (1 UN). Die Fahrt auf dem einsamen, verwinkelten See ist beeindruckend. Der Tag am See ist zur freien Verfügung. Wir schwimmen im See oder konnen die kleinen Kanus nutzen, um den See zu erkunden. Am Abend unternehmen wir eine Bootstour, um die Tierwelt am See in der Dämmerung zu sehen. (F/P/A)

05. Feb. Tag 10: Ratchapraba – Phang Nga (Holiday Inn Express) (70 km, 300 HM)

Start 10:00. Wir verlassen die schöne Seenlandschaft wieder mit dem Boot und steigen am Staudamm wieder auf unsere Räder. Auf kleinen, landschaftlich abwechslungsreichen Straßen pedalen wir in südlicher Richtung entlang des Klong Phanom Nationalparks bis zur Tempelanlage von Wat Bang Riang, die als eine der schönsten in Süthailand gilt. Eine kurze Busfahrt führt nach Phuket zum Patong Beach. (F/P/A)

06. Feb. Tag 11 : Phuket – Hua Hin (F)

Rückfahrt mit dem Minibus nach Hua Hin. Ankunft gegen 22 Uhr.

28. Feb. 2017 Rückfahrt nach Hua Hin schlafend im Bus

(F=Frühstück / P=Picknick / A=Abendessen) Abendessen immer um 19h.

Leistungen

• 10 Übernachtungen in komfortablen Hotels 3 – 4 Sterne
• 10x Frühstück
• 8x Abendessen (ausgesucht von unserm Guide) Highlight bei unserer Tour.
• Mittagessen an allen Etappentagen
• Tour-Trikot
• 1 Trinkflasche
• Begleitfahrzeug (Minibus) mit Fahrer
• Thai Bike Guide Englisch sprachig
• Reiseleitung (deutschsprachig) auf dem Rad
• Ausflüge laut Programm
• Thailändischer Kochkurs am Ruhetag
• Transfer nach Phuket – Hua Hin mit Minibus

 

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Jul 14 2017

Feuerwerk über Solaris

Regelmässig werden im Süden zur Unterhaltung der Gäste Feuerwerke abgehalten. Oder sollte man besser sagen „zelebriert“? So auch auf meinem Campingplatz Solaris. Jedes Feuerwerk zieht viele Gäste an, die begeistert zuschauen. Einmalig dabei die leuchtenden Augen der Kinder. Ein Feuerwerk ist nicht nur schön, es ist auch eine Herausforderung für mich als Fotografen. Deshalb begab ich mich gestern an den Strand, um von dort aus ein paar schöne Bilder zu schiessen.

Ich stellte bei meiner Canon die Automatic und das Autofocus ab. Manuell fixierte ich ISO 3500, F=3.5,  1/80s und Distanz unendlich. Die Ergebnisse konnten  sich sehen lassen. Die Einstellung war gut.

 

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Jul 10 2017

Quo vadis Solaris ?

Es ist für mich schwer verständlich, wie Valamar mit seinen treuesten Kunden umgeht.

Die Hoch-Saison auf dem Campingplatz Solaris ist kurz. Sie dauert nur 2 Monate zwischen Juli und August. In dieser kurzen Zeit kommen die Ferien-Gäste, die noch im Erwerbsleben stehen, und bleiben 2 oder 3 Wochen. In der übrigen Zeit lebt Valamar (Name des Firmen-Imperiums) hauptsächlich von den Dauer- und Langzeit-Campern. „Lebte“ müsste man korrigieren, denn die Zahl der Dauer-Camper geht jährlich massiv und erschreckend zurück.

Damit geht aber auch die Rentabilität des Campingplatzes Solaris zurück, weil ein Dauercamper-Platz mehr Einnahmen für Valamar generiert als ein Platz belegt durch Feriengäste. Ein durch einen Dauer-Camper belegter Platz gib in der ganzen Saison zwischen 2’500 und 3’500 Euro her, während jeder andere Platz, der nur wenige Wochen in der Hochsaison belegt ist und vielleicht 2’000 Euro einbringt, im Schnitt aber weniger als 1’500 Euro..

Kosten für Dauer-Camping

Ein Dauercamper-Ehepaar bezahlt mittlerweilen für den günstigsten Stellplatz rund Euro 500 pro Monat, Mit Kurtaxe bald gegen Euro 600. Dieser Betrag ist für viele hoch, zu hoch. Für denselben Betrag miete ich mir z.B. in Thailand ein schönes Haus unweit vom Meer und dem Zentrum im Ferienparadies Hua-Hin. Oder ich fliege mit Freundin 1-2 Mal in eine südlich Destination mit all inclusive und benötige dazu keinen eigenen Wohnwagen

Verbote für Camper….

Camping ist mit viel Arbeit verbunden. Bereits beim Aufstellen des Vorzeltes gelangen viele Aeltere an ihre körperliche Leistungsgrenze. Bei Sturm kommt die Angst dazu, ob das aufgestellte Vorzelt hält. Deshalb hören viele ältere und treue Saison-Camper mit dem Camping auf. Auch dierse Saison habe ich einige vermisst. Grund war bei den meisten nicht die Gesundheit, Es wurde ihnen einfach zu mühsam.

In der westlichen Privatwirtschaft wäre dies ein Alarmzeichen , denn die Dauer-Camper erbrachten in der Vergangenheit einen grossen Teil der Jahres-Einnahmen von Solaris.  Man müsste etwas unternehmen, um den Abwärtstrend zu stoppen, der seit einigen Jahren  anhält. Um es genauer zu nehmen, seit dem Verbot der Mat.-Wohnwagen vor etwa 10 Jahren.

Ich habe es bereits in früheren Postings erwähnt, bei Valamar und der Solaris-Camping-Leitung existiert eine krankhafte Angst, dass die Gäste irgend etwas zum Betrug missbrauchen könnten. Man erlaubt zwar Vorzelte und Pavillons, obwohl auch in diesen unangemeldete Gäste übernachten könnten, aber man verbietet Mat.-Wohnwagen und Mobile Vorzelte, die nur dem Komfort und der Lebensqualität der „älteren“ Camper dienen würden.

… aber Sauf- und Disco-Parties für Jugendliche

Mat.-Wohnwagen und mobile Vorzelte würden die Lebensqualität älterer Camper massiv verbessern und erlauben, ihrem Hobby noch weitere Jahre frönen zu können. …. und so nebenbei Solaris unverhoffte Einnahmen sichern. Unverhofft, weil Valamar scheinbar nicht mehr mit diesen Einnahmen rechnet. Stattdessen diversifiziert man und lässt zwischen 1. Mai über Pfingsten bis anfangs Juli Sauf- und Musik-Parties für abertausende von Jugendlichen zu. Das Gebiet zwischen den Campingplätzen Lanterna und Solaris wird zusehends zum neuen Ballermann Europas mit Musik, Fun, Sex, Bier und Parties umfunktioniert. In dieser Zeit werden auch die Appartments der beiden Campingsplätze und das 4****-Hotel Tamaris nicht mehr an ehemalige Gäste vermietet, sondern nur noch den feiernden Jugendlichen…..auch wenn die für FKK nichts am Hut haben.

Nach anfänglichen schlaflosen Nächten im Mai 2017 hat sich in den folgenden Party-Wochen das „Bum-Bum“ der Bässe nach Mitternacht je nach Windrichtung massiv reduziert. Wie mir Jugendliche jedoch berichteten, finden die grossen und heissen Parties nicht mehr in den offiziellen Zelten und Discos statt, sondern in den Appartments mit privaten und leistungsfähigen Musik- und Schall-Anlagen. Sie bestätigten auch, dass sie dabei wenig Rücksicht auf die Einrichtungen der Appartments inkl. der Bett-Inhalte genommen haben.

Bereits am Abreisetag der Jugendlichen wurden die Appartments durch vollzahlende Gäste neu belegt. Die werden sich bestimmt gefreut haben …. oder nie mehr nach Solaris kommen.

Fäkalien-Pumpe inmitten der teuersten Plätze

Seit 2017 gibt es ein weiteres Aergernis: Mitten zwischen den teuersten Standplätzen direkt an der Meeres-Promenade pumpt eine Pumpe die Camping-Fälkalien in die Kläranlage, die noch gebaut werden soll. An und für sich ist gegen diese Pumpe nichts einzuwenden, wenn sie nicht üble Gerüche ausstossen würde., als campiere man neben einer Abfalldeponie (Situatiion im Juni/Juli 2017). Eine Zumutung ersten Ranges!

Ausblick – Bedeutung der Dauer-Camper

Manche Leser meines Blogs und einige Freunde haben mir geraten/gebeten, gegenüber Valamar Forderungen zu stellen. Dies bringt leider nichts. Ich hatte bereits mündliche Gespräche, aber sie erbrachten keine Ergebnisse in unserem Sinne. Man kann höchstens daraus interpretieren, dass die Dauer- und Langzeit-Camper in der Planung von Valamar-Solaris keine grosse Rolle spielen.

Ich campiere weiterhin auf Solaris, weil ich auf dem Campingplatz und auch ausserhalb meine langjährigen Freunde treffe. Dauer-Camper werde ich aber nie mehr, seit ich vor ein paar Jahren ohne Vorwarnung und ohne Vor-Information im Rahmen der 90-Tage-Regelung nach Hause geschickt wurde, obwohl ich für 150 Tage bezahlt hatte.

Aber auch bei mir ist ein Ende abzusehen. Ich gehöre zu den Aelteren. Viele meiner Solaris-Freunde werden bald mit Camping aufhören. Auch ich bereite meinen Abschied vor, denn ohne praktisches mobiles Vorzelt wird mir das Camping zu mühsam. Ich möchte kein Vorzelt mehr aufstellen und bei heftigen Winden Angst haben, dass es davon fliegt. Zudem stimmt der Preis-Leistungs-Verhältnis immer weniger.

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Jun 21 2017

Warum keine Flat-Rate, liebe Presse?

Presse und Gorbatschow

Was haben die beiden gemeinsam? Vieles! Denn der berühmte Spruch von Gorbatschow „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ dürfte auch für die schreibende Presse gelten. Ihre Auflage-Zahlen sinken dramatisch, aber sie wursteln zufrieden vor sich hin.

Als Weltenbummler wäre ich ohne Informationen aus dem Internet verloren. Ich brauche die News aus aller Welt. Sie sind mein Lebenselexier. Aber es sollte zahlbar bleiben. Nun haben viele Verlage damit begonnen, ihre Online Angebote zu sperren und für diese Dienstleistung Geld zu verlangen. Dies kann ich verstehen. Aber ihre Gebühren-Politik ist jenseits der Realität und reine Abzocke.

Die Zeitungen, die doch alles viel besser wissen, als die Politiker und Fachleute, haben diesbezüglich noch wenig Weitsicht bewiesen. Ihre Auflagen stagnieren, die Umsätze fallen in den Keller. Während es in der Musikwelt seit Jahren üblich ist,dass man durch Bezahlung von monatlichen Flat-Rates alle Arten von Musikstücken und CD’s abspielen kann, wehrt sich die geschriebene Presse mit Händen und Füssen dagegen. Bei jedem ihrer Erzeugnis sollte ich ein Online-Abo abschliessen.

Eine Frechheit dabei ist, dass sich in der Schweiz mehrere Presse-Erzeugnisse zusammengetan haben, und ihre Online-Informationen gegenseitig austauschen: So zum Beispiel die „Basler-Zeitung“, der „Tagesanzeiger“ und eine der beiden grossen Berner-Zeitungen, „der Bund“. Warum soll ich für denselben Einheitsbrei 3x bezahlen?

Wie wäre es, wenn sich alle Presse-Organe zusammentäten und eine Presse-Flat-Rate mit den wichtigsten Zeitungen anbieten würden: NZZ, Basler Zeitung, der Spiegel, Focus, die Welt, die Zeit, um nur einige zu nennen, zu einer monatlichen Gebühr. Ich wäre unverzüglich dabei. Aber in der jetzigen Situation, in der jede ihr eigenes Süppchen kocht, bin ich nicht dabei und halte mich an die noch frei verfügbaren Produkte aus anderen Ländern. Ich warte ab, bis die Auflagezahlen derart gesunken sind, dass sie sich der Not gehorchend dieser Idee einer Presse-Flat-Rate öffnen oder ihr Business schliessen müssen.


Nachtrag vom 15. Aug. 2017: Es scheint, dass sich meine Schweizer Lieblings-Zeitungen (BaZ, Tages-Anzeiger, NZZ) abgesprochen haben, und seit ein paar Tagen Geld für die Online-Ausgaben verlangen. Der Tages-Anzeiger wirbt mit Fr. 2.– für einmal Lesen. Ich werde darauf nicht eingehen und auf ausländische Angebote ausweichen. Durch meine neuen Klicks haben diese eine bessere Auslastung ihrer Werbung und damit mehr Einnahmen!

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Jun 10 2017

Möven-Scheisse, -Krallen und -Krankheiten

Foto von (c)fotopaz (https://www.fotopaz.com/)

Die Möven sind von Natur aus am Wasser beheimatet.  Sie sehen hübsch aus in ihrem weissen Kleid, dem gelben Schnabel und den grossen Krallen. Wer kennt nicht die Geschichte von der „Möve Jonathan„?

Leider füttern einige wenige Camper aus vermeintlicher Tierliebe diese mit Speiseabfällen und locken sie vom Meewr weg ins Landesinnere. Dadurch werden die Möven für die meisten Camper zu einem grosses Aergernis! Was oben reingeht, kommt unten als klebrige Scheisse, voller Krankheitskeime wieder raus. Wehe, Du wirst getroffen. Sauberes und intensives waschen ist angesagt, denn Ihr Kot wie auch der der Tauben ist bekannterweise gesundheitlich bedenklich.

Wenn Du oder Dein Hund über die Wiese geht, werdet ihr unweigerlich auf den Möven-Kot treten und ihn ins Vorzelt hineintragen. Gräuslig, allein schon der Gedanke. Man müsste eine Wasserschleuse zum desinfizieren der Füsse vor dem Vorzelt installieren.  Zudem ist ihr Kot ist aggressiv und greift den Lack der Autos und den Stoff der Vorzelte an. .

Möven können aber auch aggressiv sein und Haus-Tiere wie kleine Hunden und Katzen angreifen. Ich habe schon beobachtett, wie Möven aus dem Flug Fleisch vom Tisch weggeschnappt haben.

Was bei mir am meisten Kopfschütteln verursacht: die gleichen Camper, die Möven füttern,  haben Mühe mit der Reinlichkeit der menschlichen Toiletten …. aber keine Probleme mit dem Kot der Möven an ihren eigenen Füssen.

Ich hoffe, dass die Möven diese Zeilen lesen, und ihre Last nicht mehr bei mir fallen lassen. Sie mögen doch bitte ihre Tierfreunde berücksichtigen und auf ihre Vorzelte und Ueberdächer scheissen, auch darauf landen und diese mit ihren scharfen Krallen aufritzen.

 

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Jun 07 2017

Auch ich werde älter

Bald werde ich 75 Jahre alt sein und bald werde ich 17 Jahre in Rente sein. Mein Körper ist zwar noch keine Baustelle, aber ich weiss, dass auch mein Body sich abbaut. Die einzigen Zeichen der Alterung waren bisher neben zunehmend hängender und runzliger Haut, ein paar Altersflecken und der Prostata-Krebs vor 7 Jahren sowie der „Graue Star“ vor 1 Jahr.

Mein Hausarzt, den ich jährlich zum Check aufsuche, ist zufrieden mit mir. „Ihre Daten sind praktisch deckungsgleich und gut„, meint er jedes Jahr bewundernd. „An Ihnen kann ich nur wenig verdienen!“ Letztes Jahr meinte er, einzig mein Blutdruck sei etwas zu hoch und ich müsse Blutdrucksenker nehmen. Dies rühre wahrscheinlich von meinem „Uebergewicht“ von 83 kg her.

Ich möchte schon etwa 5 kg abnehmen, aber weiss noch nicht wie. Wie sagte doch Merkel „Wir schaffen das!“ Auch ich werde es irgendwann schaffen, ich habe dazu noch Zeit!

Trotzdem spüre ich, dass ich älter werde:.

  • Die Mädchen und jüngeren Frauen schauen mir nicht mehr nach. Meine Chancen sinken dramatisch.
  • 1 oder sogar 2 grosse Bier vermag meine Körper noch zu verarbeiten, aber bei mehr oder zusätzlichem Schnaps meldet die Leber meinem Gehirn: „Achtung Gefahr! Gleichgewichtssinn herunterfahren, Kopfweh und Durchfall aktivieren!
  • Beim Schreiben meiner Autobiografie stelle ich fest, dass manche meiner Erlebnisse bereits 50 Jahre und länger zurückliegen
  • Ich stelle auch fest, dass mein Erinnerungsvermögen nachlässt. Beim Lesen von Abschnitten, die ich vor wenigen Jahren geschrieben habe, bin ich überrascht über das eine oder andere beschriebene Detail. Ich erinnere mich dann zwar wieder, aber es braucht etwas Zeit, bis ich die richtige Schublade gefunden habe.
  • Ebenfalls stelle ich fest. dass meine Konzentrationsfähigkeit nachlässt. Telefon-Nummern und Namen konnte ich schon lange nicht behalten, aber nun muss ich bei erstmaligen, komplexeren Arbeiten am PC mir gewisse Arbeitsschritte ausdrucken, damit ich sie nachlesen kann.
  • Bisher ging der bittere Kelch an mir vorbei, dass in der Strassenbahn jemand Jüngerer aufgestanden ist und mir seinen Platz angeboten hat.
  • Beim Aufbau des Vorzeltes des Wohnwagens erreiche ich meine körperliche Leistungs-Grenzen. Ich brauche dafür viel Zeit und bin abends entsprechend müde. Seit diesem Jahre 2017 lasse ich auf- und abbauen.
  • Wenn ich auf dem Boden sitze, habe ich zwar keine Mühe aufzustehen, aber ich muss mich entsprechend auf die Knie drehen, um leicht aufstehen zu können.
  • Ich bin noch recht fit und fahre mit dem Rennrad jedes Jahr 6’000 km und mehr. Aber ich brauche Jahr für Jahr mehr Training, um meine Leistung erbringen zu können.

Wenn irgendetwas an und in mir nicht stimmt, und sei es nur eine Kleinigkeit, dann spüre ich eine Art Angst-Panik vor Krankheit. Kürzlich als ich aus Thailand zurückkam, hatte ich ohne Vorwarnung in der Leiste Krämpfe und Schmerzen. „Arthrose“ schoss es mir durch den Kopf? Nein, dies konnte es nicht sein, denn sobald ich mich bewegte, waren die Schmerzen weg. Dann erinnerte ich mich, dass ich diese Situation bereits einmal vor 10 Jahren hatte, beim Sex notabene, und der Arzt mich beruhigte, dass dies nur eine Ueberbelastung der Leistenbänder sei und zeigte mir ein paar Dehnungsübungen. Nach wenigen Wochen war der Spuk wieder weg und alles wieder gut.

Ich habe nach meiner Planung noch etwa 15-20 Jahre vor mir. Die Lebensuhr tickt. Ich bin mir bewusst, dass auch bei mir ein Knaller kommen und mich mehr oder weniger stark beeinträchtigen wird. Trotzdem lasse ich meinen Kopf nicht hängen und lebe einen Tag nach dem anderen, und plane 1-2 Jahre zum voraus, als gäbe es für mich keine Grenzen.

Der heutige Tag hat gut begonnen. Ich habe mir frisches Brot gekauft und mache mir ein Spiegelei zum Frühstück.

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Mai 26 2017

25. Mai. 2017: Auf- und Abstieg des Restaurant Arka in Tar

Das „Steakhaus Galeria“ gibt es nicht mehr

Das Restaurant Arka liegt vis-à-vis vom „Steakhaus Galeria“ in Tar, in dem ich in den letzten Jahren jeden Samstag mit Fredi und Inge, Matjaz und Ida z’Nacht ass. Leider gibt es seit diesem Jahr die „Galeria“ nicht mehr. Die Besitzerin des Hauses, sie lebt in Australien,  will verkaufen und kündigte die Pacht kurzfristig. Die Galeria war für mich zwar kein Spitzen-Restaurant, bot aber über die ganze Zeit eine gute kroatische Küche zu vernünftigen Preisen an. Berühmt und bei mir auch beliebt war das Salatbuffet….. und das zuvorkommende Wirtepaar.

Bergab mit dem Restauarnt Arka

Bereits letztes Jahr habe ich mehrere Male unter der Woche ins Restaurant Arka vis-à-vis des Steakhouse Galeria besucht. Verschämt habe ich mich jeweilen hineingeschlichen, denn ich wusste, dass die beiden Wirte sich nicht allzu gut mochten. Aber mich interessierte die Qualität und das Angebot. Ich war jedes Mal begeistert. Meist habe ich nicht nach der Karte bestellt, sondern den netten hilfsbereiten Kellner gefagt, was er denn heute Spezielles anzubieten hätte. Ich war jedes Mal hoch zufrieden. Die Individualität hat mir gefallen. Vorallem in den Desserts bot er jedes Mal etwas Neues. Das Arka wer etwas teurer als die Galeria, war aber den Preis wert.

Dieser Jahr war ich 3x im Arka mit ganz unterschiedlichem Gefallen. Das erste Mal mit Wiener Freunden war ich noch einigermassen zufrieden. Es wear ja auch erst Saison-Beginn. Beim zweiten Mal mit Inge und Fredi war ich bereits etwas angekratzt. Obwohl es sich mediterranes Restaurant nennt, war die Auswahl an Fischen zu mager. Sie hatten nur grosse, wobei ich mich bei denen fragte, wie frisch die wohl seien. Enttäuschend auch der gemischte Salat, der bereits zusammen fiel, als er an den Tisch gebracht wurde.

25. Mai 2017: Essen im Restaurant Arka in Tar

Den negativen Höhepunkt erlebte ich am Donnerstag-Abend 25. Mai mit 8 Freunden. Wir wollten gut Essen. Ich habe von meinen guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr geschwärmt. Ich kann es vorausschicken. Das Essen endete in einer Katastrophe, unsere Stimmung aber nicht. Die Vorspeise hatte noch weltmeisterlich begonnen:  eine längliche Platte mit Käse, Schinken und Speck, wunderbar und künstlerisch angerichtet. Sie liess eine grossartige Fortsetzung erwarten. Von den 9 Hauptspeisen waren 2 oder 3 meiner Freunde zufrieden. Gepasst hat der Teller Ravioli.  Kerstin bestellte schwarze Nudeln mit Garnelen und Spargeln. Es kam ein grosser Pasta-Teller gefüllt mit einem schwarzen Haufen Nudeln und kleinen Shrimps darunter. Ein nicht gerade Appetit anregender „Trauer-Teller“.

Ich bestellte gleich wie zwei meiner Freunde ein 200g Rindsteak mit Folien-Kartoffeln und Quark-Creme. Wir bestellte alle drei Medium gebraten. Jeder erhielt ein unterschiedlich grosses Stück Fleisch. Das grösste war etwa doppelt so gross wie meines, aber schön rot, meines war praktisch durchgebraten.  Der absolute Hammer waren die Folien-Kartoffeln. Sie waren zu hart und die Quark-Creme trocken und bröckelig. Nichts von cremig. Für mich unbegreiflich, wie ein Koch Kartoffeln nicht auf den Punkt bringt . Beim Quark haben sie uns alten, ausgetrockneten Quark serviert. Dazu gabe es Gemüse. Mich wunderte, dass das Gemüse ölig glänzte, bis ich realisierte, dies war vorgegartes und in Olivenöl eingelegtes Fertig-Gemüse, das man vom Händler in grossen Büchsen einkauft. Diese müssen nur kurz in der Microwelle aufgeheizt werden. Ideal für Junggesellen und Restaurants ohne Koch.

Dieses Arka ist nicht mehr dasselbe, wie letztes Jahr. Der Koch muss gewechselt haben. Die Küche 2017 an unserem Abend wurde nicht von einem Koch-Lehrling, sondern von einem Anfänger übernommen. Was mich im Nachhinein am meisten ägerte war nicht das schlechte Essen, sondern dass ich einmal mehr nicht den Mut hatte, den ganzen Frass zurückzugeben. Daran muss ich arbeiten. Erst zu Hause habe ich nämlich realisiert, wie schlecht ich diesen Abend gegessen hatte. Die Fröhlichkeit und Sprüche meiner Kollegen haben alles übertüncht. Wir hatten einen schönen Abend auf der angenehm warmen Terrasse, aber ….

Ins Arka werde ich in nächster Zeit nicht mehr zum Essen gehen und auch nicht weiter empfehlen. Ich weiss nun auch, warum sich sehr wenige Gäste im Arka verirren.

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Mai 26 2017

25. – 29. Mai: ABI-JAM – Sauf- und Musik-Party auf Lanterna/Solaris

 

Ich habe vor ein paar Tagen im Facebook von den „ABI-JAM-Sauf- und Musik Parties auf Lanterna/Solaris“ berichtet. Gestern am 25. Mai hat die erste der insgesamt 3 oder 4 Parties auf Lanterna/Solaris begonnen. Die Festivitäten finden auf Lanterna statt. Mein Wohnwagen steht recht weit weg von der Party-Meile, nämlich auf Solaris unter den Oliven beim Tennisplatz. Und dennoch bin ich heute Freitag, 26. Mai 2017 um 05:15 Uhr trotz geschlossener Fenster von der ungewohnte Musik und deren Rythmen aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Mir schwant schlimmes, denn im Juni/Juli ist es zu heiss und man kann die Wohnwagenfenster nicht mehr schliessen.

Soll Lanterna/Solaris Mallorca als Party-Meile ablösen ?

Eigentlich wussten wir es alle aus den Erfahrungen der Vorjahre und sind selber Schuld: In der Zeit um den 1. Mai, Pfingsten und neu nun auch Ende Juni/Juli sind die beiden Campingplätze für Erholungsbedürftige ungeeignet und müssten gemieden werden.

In diesen 3 Wochen ist die Haus- und Camping-Ordnung von Solaris aufgehoben. Es gibt keine Nachtruhe mehr und angezogenen Jugendlichen sind wir Nackten auf dem Solaris-Gelände ausgeliefert. Die Appartments auf Solaris sind nämlich an Party-Gänger vermietet. Die als Schutz vorgesehenen Hecken nützen nichts, denn 2-3 m grosse Durchgänge zum Auto-Parkplatz bei der Solaris-Rezeption sind unbewacht. Eine Alibi-Aktion!

Ich finde es eine Frechheit, dass Solaris und Valamar auf Ihren Homepages die Gäste wegen der zu erwartenden Lärm-Emissionen nicht vorwarnt, sondern von Ruhe, Erholung und Kinderfreundlichkeit schreibt

Bild aus der Internet-Seite des Veranstalters: Appartments auf Solaris

Mein Fazit:

  • Für alle, die sich auf Solaris vom Stress der Arbeit erholen wollen, sollten zu Pfingsten und in der Zeit „letzte Woche Juni/ erste Woche Juli“ einen grossen Bogen um Solaris machen.
  • Diese kritische Party-Zeit eignet sich bestens für Schwerhörige, die ihr Hörgerät ausschalten können.

Am 29. Mai endete die 2. JAM-Party dieses Jahres

Am 2. Tag der Party, am 26. Mai,  haben die Veranstalter die Lautstärke massiv reduziert. Damit können bestimmt die meisten leben.  Den obigen Blogbeitrag habe ich auf den Solaris-Facebook-Seiten veröffentlicht, um die Abwesenden zu Hause über die bevorstehenden Lärmemissionen zu informieren. Die meisten Reaktionen waren positiv, aber es gab doch den einen oder andereren Besserwisser der z.B. meinte „diese Musik mit dem friedlichen Zwitschern der Vögel verglich“ oder anonyme FB-Profile/User, die mit negativen Aussagen über das Establishment und die  heutigen, Alten auffallen wollten.

 

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Mai 06 2017

6. – 13. Mai 2017: Ich war mal kurz weg – in Gatteo Mare (Italien)

Radrennwoche mit dem VC Dornach

16% Anstieg zum Monteleone

In den vergangenen Jahren fuhr ich jeweilen Anfangs Mai 1 Woche in die Toskana nach Follonica zu einer Radrennwoche mit Basler Freunden. Dieses Jahr habe ich mich dem Veloclub VC Dornach angeschlossen und diesen am Samstag, 6. Mai in Gatteo Mare (I) in der Nähe von Cesenatico im Hotel Capitol resp. Spiaggia getroffen. Dabei waren aus meinem Basler Freundeskreis Renato B. und Ruedi R.

Die Hinfahrt von Istrien war mit 465 km akzeptabel, wie auch das Reisewetter. Aber am Nachmittag begann es dann zu regnen. Der Wetterbericht für die nächsten Tage verheisst nichts Gutes. Ich werde sehen und berichten.

Als grosse Ueberraschung traf ich Franca und Carlo Rossi, sowie Lotti und Ralph Thoma, mit denen ich vor 2 Jahren im thailändischen Hua-Hin einige Ausfahrten machte. Unvergessliche Erinnerungen kamen auf.

Gatteo Mare ist zur Zeit zu über 80% ausgestorben. Die meisten Hotelpaläste sind geschlossen, bis auf ein paar wenige, die sich auf den Radsport spezialisiert haben. Aber auch bei den meisten Gelaterias oder Pizzerias sind die Läden unten. Der Strand ist ebenfalls leeer, nicht einmal Sonnenschirme sind installiert. Alles ist im Aufbau begriffen. Die Saison soll erst Mitte Mai beginnen und bis Mitte September dauern, also nur 4 Monate..

Sonntag, 7. Mai 2017: Bedeckt, kühl, kein Regen, Ausfahrt über 62 km, 588 Höhendifferenz

Die erste Ausfahrt vom Sonntag führte uns nach Sagliano über 62 km. Es war kühl. Ich trug 4 Schichten Kleider übereinander beginnend vom doppelschichtigen Stopper-Unterleibchen, 2 Rennshirts, davon eines mit langen Aermeln und darüber den Windstopper. Es war eine schöne Tour, zwischendurch aber etwas steil mit 14-17%. Diese Teilstrecke machte ich zu Fuss.

Unterwegs in Savigniano kamen wir an einem echt tollen Trödler-Markt vorbei. Da gab es alles zu finden, was irgendwann in den letzten 100 Jahren in einem Haushalt benutzt wurde. Um alles optisch noch schöner zu machen, schien in dieser Zeit die Sonne.

Abends landeten wir wie beim VC Dornach üblich beim Pippo zum Bier. Dort kaufte ich von einem Marokkanner Händler 9 Paar Radsocken zu 10 Euro. Diese sollten eine zeitlang reichen.

Montag, 8. Mai 2017: Sonnenschein, kühl – warm, Ausfahrt 62 km, 559 m Höhendifferenz

Walter Stegmann aus Heimberg bei Thun war diese ganze Woche unsere Guide. Er machte es unterstützt von seiner Ursula bestens. Einzig das Wort „Monte“ sollte er aus seinem Wortschatz streichen, denn wiederum ging es auf einen Monte, nämlich auf den „Monteleone“ …. mit vielen Steigungs-Prozente, die es in sich hatten! Steigungen haben aber den Vorteil, dass es auch wider runter geht. Im Aufstieg war ich eher ein schwer schnaufendes Sorgenkind, während ich in der Abfahrt nur den Renato zu fürchten hatte.

In Anbetracht der Wärme habe ich meine Winter-Kleidung um eine Schicht, den äusseren Windstopper, reduziert. Dank der verbliebenen 3 Schichten fühlte sich mein Körper wohl: „wie in Thailand“ meinte er.

Nach meiner Ankunft im Hotel und dem üblichen Waschen meiner Rad-Kombis brachte ich mein Look-Rennrad zum Nanni, dem Orts-Velohändler zur Revision. Mein Rad hat es bitter-nötig. Bestimmt muss die Kette ausgewechselt werden. Morgen wird es voraussichtlich regnen, so brauche ich den Renner nicht. So nebenbei habe ich mir eine ¾-Rennhose der italienischen Kult-Marke „Castelli-Evoluzione“ zu Euro 84 gekauft. Ich glaube, dies war ein guter Preis.

Dienstag, 9. Mai 2017: Regen, Gewitter, Nachmittags besser, Zeit für Shopping

Meine Meteo-App hatte es drohend angekündigt. Pünktlich um 8 Uhr ein Wolkenbruch mit Blitz und Donner. Es schüttete aus Kübeln, wie es nur im Süden giessen kann.

Was tun? Guter Rat war teuer. Renato hatte die Idee: Wir fuhren mit dem Auto ins Decathlon Shopping Center für Sportartikel und anschliessend in den Lebensmittel-Markt in der Nähe, wo ich Prosecco, Salami und Parma-Schinken einkaufte. Wie froh waren wir um das Auto. Der Regen stand in den Strassen und Unterführungen zum Teil 10-20 cm hoch.

So wie es angefangen hat, so hat es auch gegen 14 Uhr aufgehört zu schütten und die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Gegen Abend holte ich mein Rennrad beim Nanni ab, der mir die Kette auswechselte. 57 Euro zahlte ich für den Spass, wobei er nur 15 Euro für die Arbeit verrechnet hat. Wahrlich keine Apotheker-Preise.

Mittwoch, 10. Mai 2017: Sonnenschein, blauer Himmel: 62 km mit 500m Höhhendifferenz

Nach der Fotosession vor dem Hotel ging es in 3 Gruppen auf einen einheimischen, schweizerischen Winzer- und Oliven-Öl-Hof, wo wir herzlich bewirtet wurden. Diesmal standen nur etwa 10%-Steigung auf dem Programm. Die Strecke kannte ich von vorgestern. Aber meine Schaltung machte mir Probleme. Ich konnte nicht richtig drücken. Die Kette fasste nicht. Renato diagnoszierte ganz klar: Man hätte nicht nur die Kette, sondern auch die Kassette auswechseln sollen. Zurück in Gatteo Mare beim Nanni-Velo-Geschäft erhielt ich resp. mein Rennrad eine neue Kassette zu Euro 60.

Nun steht eigentlich unserem Plan für die Freitag-Fahrt hinauf nach San Marino auf 640m Höhe nichts mehr im Wege.

Donnerstag, 11. Mai 2017: Zuerst Sonnenschein, anschliessend bedeckt, wenig Wind: 71 km mit 447 m Höhendifferenz

Sonnenschein weckte mich bereits um 6 Uhr. Kurz vor 8 Uhr ging ich zum grossartigen Frühstücksbuffet. Rührei mit Speck und Schinken, und später ein grosses Müesli mit Yoghurt bildete den Boden für den Tag. Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur fuhren wir via Rimini in Richtung Verucchio. Ja, ihr habt es geahnt: Wiederum eine Bergankunft! Aber ein schönes Ziel in der malerischen Umgebung einer alten Stadt. Die Rückfahrt war dann hart. Kalter Wind bei bedecktem Himmel kühlte uns alle aus. 15 Grad hat einer an einer Anzeige bei einer Bank gelesen.

Um es klar zu stellen. Es würde auch im Raume Cesenatico – Rimini Rad-Strecken ohne Bergankünfte geben, aber unserem Walle, so heisst unser Guide, liebt eine Bergankunft genau gleich wie ich eine Portion Tiramisu. Ja, er ist süchtig danach!

Morgen Freitag soll es gemäss unserer Meteo-App wärmer werden. Hoffentlich weiss dies Petrus

Freitag, 12. Mai 2017: Wie gestern, anfänglich Sonnenschein, dann bedeckter Himmel: 90 km mit 1’050 m Höhendifferenz

Petrus hatte Einsehen mit mir. Mit Sonnenschein wurde ich auch heute aufgeweckt. San Marino mit einem 700m-Anstieg stand auf dem Programm. Wir starteten bereits um 09:30 Uhr,, denn es sollte ein langer Arbeits-Tag werden.

Die Anfahrt zum Fusse von San Marino war problemlos. Die Sonne schien. Es war angenehm warm. Hoch oben hinter zwei Bergsättel sah ich die Festung. Dort war mein Ziel. Der erste Teil der modernen Zufahrtsstrasse war steil. Ich schätze um die 10%. Dazwischen immer wieder flachere Stellen um die 7-8%, aber dann auch wieder bis zu 13-14%.

Drei Mal bin ich abgestiegen, weil mein Kopf nicht mehr wollte. Nach kurzer Erholung ging es wieder weiter. Ich war trotz allem erstaunt, wie locker ich hinauffuhr. Ohne meinen Kopf hätte ich San Marino ohne Halt geschafft.  Erleichtert und unterstützt hat mich mein GPS-Garmin, das mir die Höhe anzeigte. Bald war ich auf halber Höhe. Dann fehlten nur noch 100 m und von weitem sah ich den Polizisten von San Marino, der den Verkehr regelte. Dort warteten bereits meine Freunde. Glücksgefühle überlamen mich. Ich habe es geschafft.

Samstag, 13. Mai 2017: Heimfahrt und Rückblick

Weil meine Freunde bereits um 7 Uhr mit dem Bus nach Basel zurückfahren werden, gab es ein vorgezogenes Frühstück. Auch ich startete zur selben Zeit und erreichte mein Heim in Istrien bereits um die Mittagszeit. Der Verkehr war minimal. Einmal knallte es heftig auf meiner Windschutzscheibe. Woher kam wohl dieser Stein? Zwei Tage später entdeckte ich den Riss in meiner Windschutzscheibe. Bin ich froh, dass die heutigen Windschutzscheiben nicht mehr in keline Splitter zerbröseln, wie ich es letztmals vor 50 Jahren erlebte.

Es war eine tolle Woche mit dem VC Dornach. Mit dem Wetter haben wir ungemein Glück gehabt. Anfänglich sah es nach einer nassen, regnerischen Katastrophenwoche aus. Dann überraschten uns die typischen italienischen Aufhellungen mit Sonne und blauem Himmel. Einmal hatte es geregnet. An den übrigen Tagen war ein Radfahren ohne Regenschutz möglich.

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Apr 20 2017

Tage der Entscheidungen: Thailand und Mobiliar-Versicherung

Einzelsitz umgebaut als Bett in der Business-Klasse

Um es kurz zu machen: Ich habe meinen nächsten Flug nach Thailand gebucht und meine grossen Probleme mit der Versicherungs-Gesellschaft „die Mobiliar“ gelöst.

Flug mit der Swiss

Am Mittwoch, 18. Oktober 2017 werde ich mit der SWISS im Direktflug von Zürich nach Bangkok fliegen. Wie in den letzten Jahren habe ich mir Business-Klasse geleistet, damit ich den 11-stündigen Flug gemütlich und schlafend verbringen kann. Der Rückflug ist für den 14. März 2018 eingeplant. Das ganze kostet mich Fr. 3270.–. Für die  Alternative Economy-Class hätte ich zwischen Fr. 900.– und Fr. 1’300.– zahlen müssen.

Ich wechsle die Generalagentur

Vor 7 Jahren habe ich mit all meinen Versicherungen die General-Agentur Basel der Versicherungs-Gesellschaft „die Mobiliar“ gewählt. Die „Mobiliar“ hatte einen guten Namen.  Ein Freund von mir war für diese Gesellschaft tätig. Anfänglich war ich sehr zufrieden mit dem Service. Seit dem Weggang des damalligen Vertreters ging alles drunter und drüber. Es ging alles schief, was nur schief gehen konnte. Mails wurden nicht gelesen resp. nicht beantwortet. Aufträge wurden vergessen, Rechnungen falsch gestellt und als Höhepunkt wurde mir eine Offerte für eine Vollkasko meines neuen Wohnwagens mit einer exorbitanten Prämie von Fr. 1’134.– abgegeben. Ich musste in der Folge dem Vertreter seine Fehler nachweisen, bis sich die endgültige Prämie für dieselbe Leistung auf Fr. 490.– reduzierte. Ob ihm das notwendige Fachwissen fehlte oder es ihm um eine höhere Provision ging?

Nach diesen bitteren Erfahrungen fragte ich mich, wie wohl wird „die Mobiliar“ einen Schadenfall zügig und zur Zufriedenheit der Kunden bearbeiten, wenn sie nicht einmal den Kunden-Kontakt im Griff hat? Ich besprach mich mit Freunden und machte mir Gedanken über einen Agentur-Wechsel oder sogar über einen Wechsel der Versicherungs-Gesellschaft.  Während den Ostern 2017 habe ich entnervt  zur Generalagentur Aesch gewechselt.

Mein erster Eindruck mit der neuen Generalagentur Aesch war überraschend. Ich erhielt nämlich bereits am 18. April 2017 einen Tag nach Eingang meines eMails ein nettes Telefon, worin man mir meinen zuständigen Vertreter benannte und mich fragte, ob noch das eine oder andere Problem zu lösen sei?

20. April 2017: Der Horror mit der Generalgentur Basel der „Mobiliar“ geht weiter

In meinem Versicherungs-Portfolie „Mobiliar“ befindet sich auch eine „Rechtschutzversicherung„. Am 21. April erhielt ich von der Generalgentur Basel einen Brief mit einem Erneuerungs-Antrag, damit mein abgelaufener Versicherungsschutz nahtlos weiterläuft. Diesen möge ich bis spätestens am 4. Mai 2017 unterschrieben zurückzuschicken!

Als ich mich aber genauer mit der Materie beschäftigte, standen mir die Haare zu Berg:

  • Mit keinem Wort wird im Brief erwähnt, dass die neue Versicherung mit einer Prämenerhöhung von gegen 20% verbunden ist.
  • Der Erneuerungsantrag sieht einen Versicherungsbeginn vom 1. 6. 2017 vor. Meine „alte“ ablaufende Versicherung läuft noch 2 Monate länger bis am 31. Augsut 2017. Ich wäre 2 Monate doppelt versichert und zahle doppelt.
  • Der Erneuerunsgantrag resp die. -Offerte ist bis am 19. Juli 2017 gültig. Warum muss ich dann bereits bis spätestens 4. Mai 2017, also innert 2 Wochen unterschreiben?

Das ganze Gehabe der Mobiliar ist in höchstem Masse unseriös und unqualifiziert. Ich vermute, die Generalagentur möchte die Provision retten, bevor ich die Agentur wechsle.

Ich habe den Antrag schriftlich abgelehnt, denn ich muss nichts überstürzen, weil ich bis Ende August versichert bin. Ich werde mich nach meiner Rückkehr aus Istrien ab Mitte August der Erneuerung widmen und neu abschliessen, aber bestimmt nicht bei der General-Agentur Basel.

Dies war eine weitere traurige Episode in meinen Erfahrungen mit der „Mobiliar-Versicherung“. Es war für mich nicht das erste Mal, dass nicht ich als Kunde König war, sondern die Generalgentur Basel. Ich werde in einem späteren Blog-Beitrag mit dem Titel

„Wer ist eigentlich König, die Generalagentur oder der Kunde? Erlebnisse eines Kunden mit der General-Agentur Basel der Schweizerischen Mobiliar-Versicherung“

berichten.

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Apr 09 2017

Orangenblüten-Schaumbad

Was kommt Euch beim Worte „Orangenblüten-Schaumbad“ in den Sinn?

Auch bei mir käme ein erotisches Schaumbad in den Sinn. In meiner Spätjugend habe ich mich von einer Freundin im gemeinsamen Schaumbad verführen lassen. Oder habe ich sie etwa verführt? In der Zwischenzeit ist dies verjährt, aber die schönen Erinnerungen sind geblieben.

Aktuell in meinen reiferen Jahren hat ein Schaumbad eine andere Bedeutung und Tradition.  Jeweilen auf den letzten Kilometern einer Ausfahrt mit dem Rennrad  träume ich von einem erfrischenden Schaumbad. Je nach Stimmung und Lust entscheide ich mich für einem speziellen Duft, denn zu Hause habe ich eine schöne Auswahl wie Orangenblüten, Lavendel, Vanille, Mandelblüten etc Ich mag Düfte und vorallem freue ich mich darauf, meine malträtierten Muskeln in einem fein  durftenden Schaumbad zu verwöhnen. Nach 10-15 Minuten steige ich dann frisch durftend aus dem Bad und fühle mich wie neu geboren.

Soeben kam ich zurück von einer 75km Ausfahrt im nahen Elsass und entschied mich für ein Fenjal-Creme-Schaumbad.

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Apr 06 2017

Mein Erlebnisbericht „Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket“ im Feb. 2017

Endlich ist er geschaffen, der reich bebilderte Bericht über …..

Nach der 1’300 km  langen Fernfahrt mit dem Rad von Chiang Mai nach Hua Hin im Jahre 2011 und im Jahre darauf der etwas kürzeren vom Süden in den Norden Vietnams nahm ich zwischen dem 20. und dem 28. Februar meine nächste Herausforderung in Angriff: Ich fuhr in 7 Tages-Etappen mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket über rund 830 km.

Diese Strecke entspricht etwa dem Weg von Basel nach Istrien, wo ich den Sommer verbringe, oder dem von  Basel nach Hamburg, oder Basel nach Wien.

Wie gewohnt habe ich über meine sportlichen und auch emotionalen Erlebnisse in Schrift und Bild berichtet.. Durch anklicken auf den nachstehenden Link gelangst Du zum Reise-Bericht mit unzähligen Bildern:

„Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket“

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Apr 04 2017

Meine ersten Schritte in „Old-Europe“

Bereits 3 Wochen bin ich aus Thailand zurück und habe mich bestens eingelebt. Den Jetlag habe ich nach 2 schlechten Nächten mit einigen Angstträumen überwunden und schlafe seither wie ein Murmelltier. Was will ich noch mehr?

Bangkok Flughafen Suvarnabhumi: Abflug (Foto mit Huawei-Smartphone)

Mir geht es blendend. Darob bin ich glücklich und weiss, dies ist nicht selbstverständlich. Nicht alle hatten dasselbe Glück. Gemeinsam mit Roland Stucki habe ich unsere Bettina besucht, die 1 Jahr nach ihrer Gehirn-Operation grosse Fortschritte macht. Dann war ich auch bei meinem ehmaligen Arbeitskollegen Michael E., den es mit zwei Hirnschlägen ganz bös erwischt hat. Zwei Erlebnisse, die mich gemahnt haben, jeden Tag zu geniessen.

Vorspeise auf dem Flug mit der Swiss Boeing-777 (Foto mit Huawei-Smartphone)

Kulinarisches

In Thailand esse ich thailändisch. Zurück in Europa freue ich mich auf deftiges und europäisches. In den vergangenen Wochen kam ich nicht tu kurz: Mit Nicole ass ich im Da Gianni beim St. Johannstor meine erste Pizza in diesem Jahr. Von meiner Tochter Daniela und ihrem Eshref wurde ich in’s Steakhouse Hexenküche in Konstanz eingeladen. Ein Filet-Steak mit einer Folien-Kartoffel lagen auf meinem Teller. Vom Karli und Heidy wurde ich wiederum in die eigene Haubenküche zum Kutteln-Essen eingeladen. Es war wiederum einmalig und himmlisch. Mit Christoph Schwegler war ich im thailändischen Restaurant Chanthabury und mit meinen Tennisfreunden im Basler In-Lokal „Zum Braunen Mutz“, wo ich mich mit einem Cordon Bleu und Pommes-Frites verwöhnte.

Sport und Meteo

Das frühlingshafte Wetter mit Temperaturen bis 25ºC waren ideal für Ausfahrten mit dem Rennrad. Es ist das erste Mal, dass ich mich dabei nicht erkältet habe. Apropos Sport: Mit Karli spielte ich wiederum 2 Partien Snooker, hatte aber keine Chancen.

Was hat sich in Basel verändert?

Gespannt bin ich jedes Mal, wenn ich aus einem mehrmonatigen Aufenthalt in die Schweiz zurückkomme: Was hat sich wohl diesmal verändert? Eine Erinnerung aus meiner Kindheit und Jugendzeit gibt es nicht mehr. Das Frauenspital wurde in meiner Abwesenheit vollständig abgerissen. Im Frauenspital wurde ich geboren und vis-à-vis habe ich bis 22-jährig gewohnt. Wie oft bin ich doch über den Eisen-Zaun geklettert, weil im Garten des Frauenspitals Bäume mit essbaren Nüssen standen.

Bilder aus meinem Smartphone

Unsere neuesten digitalen Telephone eignen sich immer mehr auch als Fotoapparat. Ihre optische Qualität wird immer besser. Sie haben einen weiteren grossen Vorteil, sie sind immer auf Mann. In Thailand habe ich deren Fähigkeit erstmals ausprobiert und war über deren Ergebnisse überrascht. Alle Bilder auf diesem Posting habe ich mit meinem Huawei-P9-Smartphone aufgenommen.

Basel, St. Johannstor (Aufgenommen mit meinem Huawei-P9 Smartphone)

Bahnhof SBB: Zugabfahrt (Foto mit Huawei-Smartphone)

Elektronisches und Digitales

Zuerst die ärgerliche Nachricht: Nach nur 7 Monaten musste ich mein Samsung Galaxy Tablet Tab A zur Reparatur einschicken. Es stellte sich ab und liess sich nicht mehr aktivieren. Dies ist für mich ärgerlich, denn ich benutze das Tablet, wenn ich auf der Liege oder im Bett liege, zum Lesen der Zeitungen und der Facebook-Einträge. Ich hoffe, dass ich es vor meiner Abfahrt nach Istrien zurück erhalten werde.

Als Erfreuliches kann ich berichten, dass ich einen meiner alten Notebooks, die mittlerweilen 4 und 7 Jahre alt wurden, mit einem ACER F15 Notebook ersetzte. Es verfügt über SSD-Speicher für die Programme und einen ganz normalen 1TB-Plattenspeicher für meine Daten. Den einen der beiden alten Notebooks werde ich für Photoshop-Arbeiten weiterhin nutzen, denn diese Software liess sich nicht auf den neuen PC portieren.

Mein Arbeitsplatz mit 3 Notebooks und 1 Desktop-PC (Foto mit Huawei-Smartphone)

 

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Nov 02 2016

2. Nov. 2016: Abflug nach Thailand

swiss_airlineSeit Mittwoch, 2. November 14 Uhr bin ich unterwegs mit der Eisenbahn von Basel via Zürich Flughafen und dem Direktflug mit der „Triple-Seven“ Boeing-777 der Swiss nach Bangkok.

Ich habe mir wiederum Business-Class geleistet und freue mich auf die neue grosszügige Sitz-Bett-Kabine. Da ich früh gebucht habe, konnte ich einen Fenster-Kabine ohne direkte Nachbarn auswählen. Nun steht einem tiefen Schlaf auf dem 11-stündigen Flug nach Bangkok nichts im Wege.

In Bangkok wartet mein Mr. Wanlop und bringt mich mit seiner Camry-Limousine in das 240km entfernte Hua-Hin. Dieser Taxi-Service ist nicht übermässig teuer und kostet mich nur 2000 Baht resp. 60 Franken

Ich freue mich auf meinen 9. Winter-Aufenthalt in Thailand. Einer der Höhepunkte wird bestimmt meine 850km lange Rad-Fernfahrt von Hua-Hin nach Phuket bilden.

Wie gewohnt werde ich aus Thailand in meinem „Thailand-Tagebuch“ berichten

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Okt 28 2016

Buttemost- oder Hagebutten-Konfitüre

Hier gibt es Buttemost

28. Okt. 2016: Buttenmost Hagebutten pürierte Rohmasse

Welch Zufall? Wenige 100 m von meiner Wohnung auf dem Kronenplatz in Binningen gibt es einen Türken-Laden, und vor diesem Landen sah ich gestern  eine grosse rote Tafel mit dem Angebot „Hier Buttemost„.

„Buttemost“ ist der Schweizer Ausdruck für Hagebutten und bezeichnet damit die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten. Im Ausland sagt man der Hagebutte auch: Hägen, Hiefe, Hiffen, Hiften, Rosenäpfel, Hetschhiven, Hetscherl, Hiven, Hetschepetsche, Mehlbeere, Wiepeldorn

Hagebutten können roh gegessen werden, nachdem die Nüsschen entfernt wurden. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie. Die Früchte bleiben oft den ganzen Winter am Strauch und sind meist auch noch im Frühling nach Durchfrieren problemlos genießbar. Die Früchte können zu Mus oder Konfitüre (Hagebuttenmark) verarbeitet werden. (Auszug aus Wikipedia)

Für mich handelt es sich beim „Buttemoscht“ um eine  alte Tradition aus meiner Jugendzeit. Jeweilen im Herbst kam bei uns die Buttemoschtfrau vorbei. Auf ihrem Leiterwagen stand ein Bottich gefüllt mit dem roten pürierten Mark der Hagebutte. Sie kam von Hochwald, einem Ort etwa 20-30 km ausserhalb Basels. Noch heute vertreibt diese Familie den Buttemoscht (http://www.buttenmost.ch). Man kann das Hagebutten-Mark sogar per Internet bestellen und sich via Post zukommen lassen.

28. Okt. 2016: Buttenmost Hagebutten aufrühren

Konfitüre Rezept

Ich habe beim Türken nur 2 kg Hagebutten-Mark gekauft und dafür Fr. 19.– bezahlt. Dies ergibt etwa 4 kg Konfitüre, was genügend ist für mich.

Diese 2 kg habe ich gemeinsam mit 2 Packungen Geliermittel in einer grossen Pfanne unter ständigem Rühren aufgekocht und dabei aufgepasst, dass es nicht spritzte und auch nicht am Boden anbrannte. Dies kann schneller passieren, als man meint. Deshalb muss man ununterbrochen rühren.

Erst danach gab ich die gleiche Menge Zucker wie Früchte dazu. Man könnte diese Menge auch auf 70% reduzierenen, was auf Kosten der Haltbarkeit geht. Bei mir muss die Konfitüre schon 2 Jahre halten, weil ich oft ausser Haus bin. Rühren, rühren und immer weiter rühren, bis das ganze Gemisch kocht und schäumt. Nun noch 5 Minuten und dann war es geschafft.

Die ganze klebrige Masse musste ich nur noch in die sauberst gewaschenen Gläser einfüllen, dann Deckel drauf und  etikettieren

28. Okt. 2016: Buttenmost Hagebutten: Abgefüll

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Okt 25 2016

CETA und Gross-Deutschland (eine aktuelle Satyre)

Beitrag aus dem Satyre-Magazin „Globetrotter“

eu-adeKommentar eines deutschen CDU-Politikers am Fernsehen, als das CETA-Abkommen Ende Oktober 2016 nicht verabschiedet werden konnte:

Es geht einfach nicht an, dass ein kleines Regionalparlament den Willen und die Vorteile von Europa und vorallem von uns Deutschland, dem Exportweltmeister zerstört. Dem muss man mit allen Mittels entgegenwirken.“ (sprich: Man muss die Gesetze ändern und „biegen“.)

Hat der nun bestätigt, dass es sich bei der EU um Gross-Deutschland handeln soll?

Andere europäischen Länder haben diese Gefahr schon lange realisiert und wehren sich gegen die Führerschaft von Deutschland.


Mein Kommentar: Ich glaube, die gesamte EU-Bevölkerung hat genug von den Politikern, die im geheimen Verträge aushandeln und Gesetze verabschieden. Sie wollen Mitsprache. Die Populisten werden ihre Muskeln spielen lassen. Die Zukunfts-Aussichten der heutigen EU sind nicht die besten.

In der Schweiz hätte zur Zeit eine Abstimmung über einen EU-Beitritt keine Chance

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Okt 24 2016

Auf der Radrennbahn „Velodrome Suisse“ (Foto-Reportage)

Ausfahrten mit meinem Rennrad und meinen Freunden vom „Radrennclub Basel“ (RRCB) und dem „Club des Pédaleure de Charme“ (CPC) gehören zu meinen geliebten Sport-Aktivitäten. Anfang Oktober 2016 besuchte ich mit dem CPC und 1 Woche später ein zweites Mal mit Peter Gisler die Radrennbahn „Velodrome Suisse“ in Grenchen, um zu fotografieren.

Bereits in meiner Jugendzeit kam ich zum ersten Mal mit dem Hallen-Radsport in Kontakt, denn 1955 wurde in der Mustermesse-Halle 6 in Basel eine Winter-Radrennbahn eröffnet. Auf ihr fanden unter Leitung des legendären Sepp Vögeli bis 1964 regelmässig Rennen statt. Diese Rennbahn wurde jährlich im Herbst auf- und im Frühling wieder abgebaut.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten der legendären Americaine-Stars mit den „roten Teufeln“ Roth/Bucher, den Gebrüdern von Büren und Hugo Koblet, oder an die voluminösen Oberschenkel des Sprintstars Antonio Maspes. Einmal sah ich wie Hugo Koblet mit Freunden zum berühmten Restaurant Chez Donati ging, oder besser watschelte, denn er hatte Plattfüsse.

Ueber meine Eindrücke im „Velodrome Suisse“ habe ich wie gewohnt einen Foto-Bericht verfasst:

Durch anklicken des Bildes gelangst Du zur Foto-Reportage

18. Okt. 2016: Velodrome Suisse in Grenchen

Klick aufs Foto => Link zur Foto-Reportage „Velodrome Suisse“

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Okt 13 2016

König Bhumibol geht es dramatisch schlecht – Nun ist er tot

Am 10. Okt. 2016 schrieb ich:

Thailands 88-jährigem  König Bhumibol geht es schlecht.  Unter Berufung auf eine offizielle Erklärung des Palastes wurde bekannt, dass der seit Jahren schwer kranke Monarch nun auch noch an einer akuten Lungenentzündung und einer Blutinfektion leide

„Long live the King“

Thailand ist in großer Sorge, denn jeder weiß, was „solche Nachrichten“ bei einem geschwächten älteren Menschen bedeuten können.

In 3 Wochen, am 2. November werde ich nach Thailand zu meinem 9. Winteraufenthalt aufbrechen. Meine Gefühle sind zwiespältig, aber trotzdem wie jedes Jahr bin ich voller Vorfreude.

koenig-bhumibolAm 13. Oktober ist König Bhumibol Adulyadej 88-jährig gestorben.

Ganz Thailand trauert. Bhumibol, der in Lausanne seine Maturität absolvierte, war seit 1946 König und damit der dienstälteste Monarch der Welt. Die meisten Thailänder kennen nur ihn auf dem Thron

Die gesamte europäische Presse hat wieder einmal durch Miss-Information brilliert. Jede schrieb dem anderen ab, dass der thailändische Kronprinz in Bälde vom Parlament zum Nachfolger ausgerufen werden wird. Nach meiner Information aber tritt ein Kronrat zum Abschluss der mehrmonatigen Trauerzeit zusammen und wählt dann den Nachfolger. Der kann gemäss Verfassungsänderung vor 20-30 Jahren männlich oder weiblich sein kann.

 

 

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Sep 19 2016

13. – 18. Sept. 2016: München – Oktoberfest – ich komme wieder

Vom Hofbräuhaus und Ratskeller, zur Hundertwasser-Brauerei, Befreiungshalle, BMW-Museum und via Café Winklstüberl, dem Markus Wasmeier Fleilichtmuseum zum Oktoberfest

14. Sept. 2016: Weissbierbrauer Kuchlbauer in Abendsberg: Logo

Für den illustrierten Bericht klick auf dieses Bild

Im 1971 war ich zum ersten Mal in München und erinnere mich noch bestens an die Bauarbeiten der Untergrundbahn für die im 1972 stattfindenden Olympischen Spiele. Ueber die heutigen Prachts-Flanierstrassen konnte damals wegen der tiefen Löcher nur noch beschränkt spaziert werden. Es sollte dann bis in die Jahre 1992, 1998 und 2003 dauern, bis es mich wieder nach München verschlug. Edith und Heinz Rehlen luden mich zu sich ein. Seither gehört München zu eine der ganz wenigen Orte, in denen ich mir vorstellen könnte, zu wohnen.

Bereits letztes Jahr war ein weiterer Besuch geplant. Ihn musste ich wegen meiner Augen-Operation verschieben. Am Dienstag, den 13. Sept. 2016 war es dann so weit. Während ich die letzten Male mit dem Flugzeug nach München flog, führte mich diesmal mein Skoda mit Hilfe des Navigationsgerätes von Basel über St. Gallen, Diepoldsau nach München Freimann, wo ich nach 4½ Stunden Fahrt um 14:30 Uhr von Edith und Heinz begrüsst wurde.

Heinz und Edith haben mich verwöhnt. In meinem Bericht über den Aufenthalt in München beschreibe und illustriere ich meine Erlebnisse. (Klick auf das Bild rechts)

 

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Sep 11 2016

10./11. Sept. 2016: Brauifest 125 Jahre Sonnenbräu

Meine Schwester Christina hat es zu etwas gebracht, nämlich zu eidiva-sonnenbraeunem Brauerei-Besitzer, dem Arnolf Graf, und wurde so nebenbei auch zu einer „Gräfin“. Ich blieb ein Lehmann,  profitierte aber von ihrem Aufstieg und wurde zum 125-Jahr Jubiläumsfest der Bauerei Sonnenbräu in Rebstein als Gast eingeladen. Ich bekam ein Namensschild gleich wie der Nationalrat Walter Müller. Ich bin stolz auf meine Schwester und ihre Tochter Claudia, die seit ein paar Jahren das Unternehmen mit grossem Erfolg führt. Ich habe darüber bereits an anderer Stelle berichtet. Berühmt ist Ihr Lady Diva Bier mit der „most fancy“ Bierflasche der Welt.

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Ein solches Fest hat den Vorteil, dass man sich an der Quelle des Biers befindet. Sie sprudelte. Ich fühlte mich wie im Schlaraffenland. Dies kann aber auch sehr gefährlich sein … wer kennt dies nicht? Ich kann es vorausschicken: Ich habe die zwei Tage gut überlebt und genossen, war aber abends beide Male totmüde.

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu

Es war ein grosses Volksfest in zwei grossen Zelten und der Mehrzweckhalle in Rebstein. Das Wetter stimmte. Es war warm. Der Durst war naturgegeben. Es gab aber nicht nur zu trinken, sondern auch Blasmusik, Disco-Sound und Steinheben zu bewundern.

Beim Steinheben ging es darum, einen 514 Pfund schweren Betonklotz hochzuheben. Der Beste in der Vorausscheidung schaffte über 80 cm. Auch Arnold machte in einer eigenen Gewichtsklasse mit. Sein Ur-Schrei war bemerkenswert und liess sogar den Petrus erschauern

 

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben Arnld Graf 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben

Charakterköpfe sah ich zu hauf. Die einen explodierten beinahe beim Steinheben, andere stellten ihren wohlgepflegten Backenbart zur Schau. Ich muss gestehen, hier am Brauifest standen die Männer im Rampenlicht.

 

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Charakterköpfe 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Charakterköpfe

Sehenswert war die abschliessende Führung durch die Brauerei. Mit gegen 40 Mitarbeiter produziert Claudia gegen 10-15 Sorten Bier und als Ueberraschung auch Whisky mit dem Namen „Swisslander Whisky“. 8 Jahre wird dieser im Fass gereift, Nur 600 Flaschen dieses raren Tropfens werden pro Jahr verkauft.

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Whisky KellerUnd dann ging meine Reise weiter nach München zu Edith und Heinz Rehlen. Mir schwante „schreckliches“, denn die beiden sind bestens auf den Beinen. Ich werde alle meine Kräfte zusammen nehmen müssen, um die Auf und Abs in Türmen, Gebäuden und in der Natur gesund zu überleben. Mehr darüber findet ihr in meinem Bericht (siehe nachstehenden Link)

» „München ich komme: Vom Hofbräuhaus, zur Hundertwasser-Brauerei und via Café Winklstüberl zum Oktoberfest“ «

 

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Sep 08 2016

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt ins Markgräflerland

Ich bin ein Secondo

Was viele nicht wissen: Ich bin ein Secondo und trotzdem ein durchaus anständiger Mensch. Mein Vater kam aus dem badischen Buggingen. Dorthin sollte uns die Ausfahrt mit meinen Freunden vom CPC (Club des Pédaleur de Charme) führen.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Ausfahrt mit dem Rennrad nach Buggingen

Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel. Es herrschte ideales Radwetter, als 2 weibliche und 11 männliche CPCler um 10 Uhr beim Eglisee starteten. Es war nicht zu heiss, aber auch nicht zu kalt. Seit der letzten Buggingerfahrt vor 2 Jahren wurde massiv aufgerüstet. Die einen mit Pinarellos, der Sepp mit seinem futuristischen eBike. Ein solches e-Bke könnte die zukünftige Ausrüstung der CPCler werden, bevor wir auf den E-Rollator wechseln müssen. In der Tat haben wir beim späteren Mittagessen festgestellt, dass das männliche Durchschnittsalter um die 72-73 Jahre sein müsste.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach BuggingenAuf der ganzen Fahrt wurde nur auf höchstem Niveau geklönt. Alle waren topfit. Die 900 m Höhendifferenz hatte jeder problemlos bewältigt. Sogar den Schlussaufstieg, der gemäss dem anderen Max Vuelta-Dimensionen mit über 20% aufwies, war machbar, um dann direkt via 20 m Kiesweg auf dem frisch gemähten Rasenweg zum „Wein-Schlösschen“ zu fahren.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Im Unterschied zur Vuelta wurden wir aber vom Manfred und Rita mit einem feinen perlenden Cüpli empfangen. Wir mussten keine Angst vor Doping-Kontrollen haben und konnten geniessen und auch degustieren. Anita meinte, dass Wein desinfiziert, reinigt und vor inneren Verstimmungen schützt.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Nach einer interessanten Einführung in die Trauben- und Weinkunde, für viele war es überraschend, dass man auch aus blauen Trauben einen feinen Weisswein herstellen kann, ging es zum verdienten Essen: Schinkli mit Härdöpfel-Salat und als Abschluss einen feinen Zwetschgen-Kuchen und Kaffee. Nach 2 Stunden verabschiedeten wir uns und versprachen, nächstes Jahr am Mittwoch, den 6. September 2017 wieder vorbeizukommen.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach BuggingenRenato übernahm für mich die Aufgabe des „Capitaine de la route“. Er führte uns in angemessener Geschwindigkeit über die ganze Strecke. Für mich war das schönste, dass alle die doch grosse Distanz von 95 km und bis nach Hause von über 115 km sicher und unfallfrei bewältigten, auch der Willy nach seinen gesundheitlichen Eskapaden. Ihm gilt mein besonderer Dank für seinen Effort als abtretender CPC-Manager.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Teilnehmer: Renato Bevilacqua, Peter Binz, Max Burger, Peter Gisler, Hugo Günthert, Anita Kurt, Max Lehmann, Sepp Meyer, Arcangelo Moresi, Rolf Plüss, Elsbeth und Heinz Schneider, Willy Schriber

Link zum Weinhof Manfred und Rita Weber in Buggingen, Eisenbahnstrasse 3, D-79426 Buggingen (http://www.weinhof-weber.de)

 


Link zum Bericht unserer ersten Fahrt nach Buggingen im 2014: Fahrt in Markgräflerland am 17. Sept.  2014

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Sep 05 2016

Gedanken zu „Ein neuer Tag beginnt“

Nach vielen wunderbaren Sommertagen hat es diese Nacht begonnen zu regnen. Dieses Tief soll nur von kurzer Dauer sein, meint mein App.

Am vergangenen Samstag war ich  bei angenehmem Radwetter mit dem CPC (Club des Pédaleures de Charme) auf einer schönen kurzweiligen  Rad-Ausfahrt über 65 km. Einem Einfahren zu meiner Ausfahrt in die Rebberge von Buggingen, die ich für den kommenden Mittwoch organisiere. Bereits haben sich 12 Kollegen und Kolleginnen angemeldet.

Heute Montag ist Ruhetag. Ein Tag ohne Verpflichtungen, wenn man davon absieht, dass ich beim Arzt ins Labor muss, um Flüssigkeiten abzugeben. Ich geniesse es, von Zeit zu Zeit keine Termine zu haben und einfach in den Tag zu leben.

Nur noch selten muss ich Hemden oder feine Hosen bügeln. Heute warten deren 3 Camel-Shirts darauf, wieder aufgemöbelt zu werden. Anschliessend muss ich Einzahlungen tätigen. Vorallem die Busse, weil ich im Hergiswiler-Tunnel wieder einmal zu schnell gefahren bin. Diese Stelle kenne ich genau und fahre trotzdem immer wieder zu schnell. Fr. 60.– hat mich dieses Vergehen gekostet. Es ist für einen guten Zweck. Der Kanton Nidwalden muss ja auch leben.

Basel Heuwaage Karli Holzhauser Pool Billard

Billard und Kutteln lassen grüssen

Was haben denn Billard und Kutteln gemeinsam? In Thailand spiele ich 1-2 mal je Woche mit meinem englischen Nachbarn Neil Pool-Billard. Am vergangenen Freitag erhielt ich von meinem Freund Karli Holzhauser eine Trainerstunde. Es gibt nämlich noch die eine oder andere Schwäche zu beseitigen. Anschliessend gabs Kutteln made bei Heidy. Da soll noch einer sagen, ich hätte nicht ein prall gefülltes Leben.

Die Merkel lässt grüssen

Wie froh bin ich doch, dass wir in der Schweiz nicht von einer parlamentarischen Diktatur regiert werden, wie dies in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. In diesen Ländern hat das Volk kein Mitsprache- geschweige denn Entscheidungsrecht. . Ich verfolge mit Entsetzen, wie die deutsche Bundesregierung dem türkischen Diktator Erdogan in den Ar… kriecht. Zu Hause verkauft sie dies, dass sie damit die Flüchtlingskrise bewältigt hätte.

In der Realität hat sie jedoch die Flüchtlinge in der ungewissen Obhut des menschenverachtenden Diktators zurückgelassen. Aber eben: Der Zweck oder der Erfolg heiligt die Mittel. Wen wundert es, dass die populistischen Parteien wie die AfD und NPD auf diesem politischen Sumpf bestens gedeihen.

Die Merkel lässt grüssen! Der Streit zwischen ihr und Seehofer hat die Unsicherheit weiter geschürt. Ihre Politik entfernt sich immer mehr vom Volk. War sie resp. die CDU/CSU nicht auch gegen die freiwillige Sterbehilfe, die über 70% der deutschen  Bevölkerung befürworten?

Hacker lassen grüssen

Während ich diese Gedanken formuliere, läuft im Hintergrund die Datensicherung meiner beiden Europa- und Thailand-Blogs ab. Diese Sicherung ist wichtig, seit ich festgestellt habe, dass gewisse amerikanische Kreise aus Kansas regelmässig versuchen, meine Eintritt-Passwörter zu knacken. Mit regelmässig meine ich aber nicht nur 10 oder 50 mal, sondern Hunderte von Angriffen je Monat. Ob die NSA an meinen Gedanken Interesse hat?

Buggingen lässt grüssen

Am kommenden Mittwoch soll wieder schönes Herbstwetter herrschen. Dann geht es mit dem Rennrad und meinen Freunden vom CPC in die Rebberge von Buggingen, wo wir etwas feines Essen und dabei noch eine Einführung in den Markgräfler Wein erhalten werden. Die Fahrt wird mir einiges abfordern, denn 110 km sind nicht ohne.

125-Jahre Brauere Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Schwester  hat es besser gemacht als ich. Sie hat einen Bierbrauer geheiratet. Am kommenden Wochenende feiert die Brauerei Sonnenbräu im Rheintal (beim Bodensee)  ihr 125 jähriges Jubiläum. Als Bruder bin ich zu den Festivitäten auch eingeladen. Ich freue mich darauf

In der Woche darauf gehe ich ein paar Tage zu Heinz und Edith nach München. Zu Heinz, der vor wenigen Jahren das Bier der Sonnenbräu als „Wüstenbräu“ bezeichnet hat. Ich glaube, dies war ein Schock, als er erstmals ein nicht-bayrisches Bier trinken musste

 

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Jul 29 2016

19. – 28. Juli: Ich war mal kurz weg – im Kosovo

Respekt gegenüber den „Alten“

Nach 2003, 2007 und 2015 machte ich mich dieses Jahr zum vierten Mal auf in den Kosovo zu den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela, die zu dieser Zeit mit ihrem einheimischen Mann Eshref und den beiden Kindern Leon und Anina in Sushica in den Ferien weilte. Auch dieses Mal war wiederum viel los. Ich war jeden Abend todmüde ob der vielen Erlebnisse.

Rückblickend waren es sehr anstrengende Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Zu diesem Respekt gehörte es auch, dass ich das Schlafzimmer von Leon benutzen durfte, derweil er zu seiner Schwester hinüber und auf einem Schlafsofa schlafen musste. Leon hatte zu keiner Zeit auch nur die geringste Andeutung gemacht, dass er wegen mir während seiner Ferien aus seinem Buben-Zimmer ausquartiert wurde.

Immer war etwas los. Entweder sass man mit der engeren Familie beim russischen Tee zusammen oder war inmitten des gesamten Clans beim Grillieren oder an einer grossen Party. Ich erinnere mich nur an einen Abend, an dem wir im engeren Familien-Kreise zusammen sassen und wenig los war. Die meisten Abende waren sehr anstrengend. Dann sassen die Familien zu 20 oder mehr zusammen und erzählten sich gegenseitig lustige Geschichten in albanischer Sprache. Ich verstand dabei kein Wort und kämpfte oft gegen den Schlaf. Diese Momente waren mühsam.  Einmal verzog ich mich ins Zimmer, ohne dass es die meisten bemerkten, während der Rest bis am Morgen gegen 2 Uhr zusammen lachte und schlussendlich noch 3 frisch geschlachtete Hühnchen assen.

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Mehr über meine Erlebnisse findest Du in meinem Bericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

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Jul 16 2016

Sie gehen und kommen

Das istrianische Boskarin-Rind

Auf Solaris herrscht ein reges gehen und kommen. Die  einen haben noch 2 oder 3 Wochen vor sich, die anderen müssen bereits wieder nach Hause. Einzig das istrianische Boskarin-Rind, das ich vor Viznjan entdeckte, beobachtete mich geduldig, als ich es fotografierte. Ich muss gestehen, ich getraute mich nicht, zu nahe hin zu gehen. Seine gewaltiger Kopf mit seinen spitzen Hörner machten Eindruck.

Istrien Boskarin Rind

Bye Bye Hilde und Uli

Am Abend vor ihrer Heimfahrt (25.6.) waren wir im Arka und liessen uns verwöhnen. Hilde bestellte eine Vorspeise „grosse Champignons mit Krevetten„, Uli ein „Rindsteak“ und ich die „Fuzies mit Trüffel“ und als Abschluss das Bomben-Dessert „Schockolade-Plättchen mit Vanille-Creme und Erdbeeren“.

Istrien Solaris: Abfahrt Hilde und Uli

Nun war rundherum alles frei bis am 13. Juli der andere Max mit seiner Klaudia aus SU ankamen.

Willkommen Lena und Christian

3 Wochen weilten Sie auf Solaris und bereits sind sie wieder auf dem Heimweg (16. Juli)

Solaris Party Lena Christian und Malteser Sissy

Vater Christian mit seiner Malteser-Tochter Sissy und seiner Angetrauten Lena (v.l.n.r.)

Putzfrauen

Leider gehen und kommen auch die Putzfrauen. In unserem Waschhaus hatten wir eine Perle. Bereits um 6 Uhr in früh begann Sie zu putzen. Der Chromstahl beim Geschirrwaschen glänzten derart intensiv, dass ich mich genierte, mein Schmutzgeschirr hier zu waschen.

Auf den 1. Juli wurde sie in die Waschanlage 4 versetzt. Niemand weiss warum. Im Moment schlagen wir uns mit verschiedenen Nachfolgerinnen herum. Heute früh um 7 Uhr stand die Toilette noch unter Wasser. Die Neue hat mit dem Schlauch alles abgespritzt!.

 K32, das Platzferkel

Auch er ist wieder auf Solaris. Wer erinnert sich nicht an ihn. Er reinigte vor ein paar Jahren seine chemische Toilette im Wäsche-Waschplatz  Ich nannte ihn „Platzferkel“ im Facebook . Darauf liess er mein Facebook-Profil löschen.

 

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