Basler Max

Beiträge des Autors

König Bhumibol geht es dramatisch schlecht – Nun ist er tot

Am 10. Okt. 2016 schrieb ich:

Thailands 88-jährigem  König Bhumibol geht es schlecht.  Unter Berufung auf eine offizielle Erklärung des Palastes wurde bekannt, dass der seit Jahren schwer kranke Monarch nun auch noch an einer akuten Lungenentzündung und einer Blutinfektion leide

„Long live the King“

Thailand ist in großer Sorge, denn jeder weiß, was „solche Nachrichten“ bei einem geschwächten älteren Menschen bedeuten können.

In 3 Wochen, am 2. November werde ich nach Thailand zu meinem 9. Winteraufenthalt aufbrechen. Meine Gefühle sind zwiespältig, aber trotzdem wie jedes Jahr bin ich voller Vorfreude.

koenig-bhumibolAm 13. Oktober ist König Bhumibol Adulyadej 88-jährig gestorben.

Ganz Thailand trauert. Bhumibol, der in Lausanne seine Maturität absolvierte, war seit 1946 König und damit der dienstälteste Monarch der Welt. Die meisten Thailänder kennen nur ihn auf dem Thron

Die gesamte europäische Presse hat wieder einmal durch Miss-Information brilliert. Jede schrieb dem anderen ab, dass der thailändische Kronprinz in Bälde vom Parlament zum Nachfolger ausgerufen werden wird. Nach meiner Information aber tritt ein Kronrat zum Abschluss der mehrmonatigen Trauerzeit zusammen und wählt dann den Nachfolger. Der kann gemäss Verfassungsänderung vor 20-30 Jahren männlich oder weiblich sein kann.

 

 

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13. – 18. Sept. 2016: München – Oktoberfest – ich komme wieder

Vom Hofbräuhaus und Ratskeller, zur Hundertwasser-Brauerei, Befreiungshalle, BMW-Museum und via Café Winklstüberl, dem Markus Wasmeier Fleilichtmuseum zum Oktoberfest

14. Sept. 2016: Weissbierbrauer Kuchlbauer in Abendsberg: Logo

Für den illustrierten Bericht klick auf dieses Bild

Im 1971 war ich zum ersten Mal in München und erinnere mich noch bestens an die Bauarbeiten der Untergrundbahn für die im 1972 stattfindenden Olympischen Spiele. Ueber die heutigen Prachts-Flanierstrassen konnte damals wegen der tiefen Löcher nur noch beschränkt spaziert werden. Es sollte dann bis in die Jahre 1992, 1998 und 2003 dauern, bis es mich wieder nach München verschlug. Edith und Heinz Rehlen luden mich zu sich ein. Seither gehört München zu eine der ganz wenigen Orte, in denen ich mir vorstellen könnte, zu wohnen.

Bereits letztes Jahr war ein weiterer Besuch geplant. Ihn musste ich wegen meiner Augen-Operation verschieben. Am Dienstag, den 13. Sept. 2016 war es dann so weit. Während ich die letzten Male mit dem Flugzeug nach München flog, führte mich diesmal mein Skoda mit Hilfe des Navigationsgerätes von Basel über St. Gallen, Diepoldsau nach München Freimann, wo ich nach 4½ Stunden Fahrt um 14:30 Uhr von Edith und Heinz begrüsst wurde.

Heinz und Edith haben mich verwöhnt. In meinem Bericht über den Aufenthalt in München beschreibe und illustriere ich meine Erlebnisse. (Klick auf das Bild rechts)

 

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10./11. Sept. 2016: Brauifest 125 Jahre Sonnenbräu

Meine Schwester Christina hat es zu etwas gebracht, nämlich zu eidiva-sonnenbraeunem Brauerei-Besitzer, dem Arnolf Graf, und wurde so nebenbei auch zu einer „Gräfin“. Ich blieb ein Lehmann,  profitierte aber von ihrem Aufstieg und wurde zum 125-Jahr Jubiläumsfest der Bauerei Sonnenbräu in Rebstein als Gast eingeladen. Ich bekam ein Namensschild gleich wie der Nationalrat Walter Müller. Ich bin stolz auf meine Schwester und ihre Tochter Claudia, die seit ein paar Jahren das Unternehmen mit grossem Erfolg führt. Ich habe darüber bereits an anderer Stelle berichtet. Berühmt ist Ihr Lady Diva Bier mit der „most fancy“ Bierflasche der Welt.

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Ein solches Fest hat den Vorteil, dass man sich an der Quelle des Biers befindet. Sie sprudelte. Ich fühlte mich wie im Schlaraffenland. Dies kann aber auch sehr gefährlich sein … wer kennt dies nicht? Ich kann es vorausschicken: Ich habe die zwei Tage gut überlebt und genossen, war aber abends beide Male totmüde.

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu

Es war ein grosses Volksfest in zwei grossen Zelten und der Mehrzweckhalle in Rebstein. Das Wetter stimmte. Es war warm. Der Durst war naturgegeben. Es gab aber nicht nur zu trinken, sondern auch Blasmusik, Disco-Sound und Steinheben zu bewundern.

Beim Steinheben ging es darum, einen 514 Pfund schweren Betonklotz hochzuheben. Der Beste in der Vorausscheidung schaffte über 80 cm. Auch Arnold machte in einer eigenen Gewichtsklasse mit. Sein Ur-Schrei war bemerkenswert und liess sogar den Petrus erschauern

 

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben Arnld Graf 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben

Charakterköpfe sah ich zu hauf. Die einen explodierten beinahe beim Steinheben, andere stellten ihren wohlgepflegten Backenbart zur Schau. Ich muss gestehen, hier am Brauifest standen die Männer im Rampenlicht.

 

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Charakterköpfe 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Steinheben 10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Charakterköpfe

Sehenswert war die abschliessende Führung durch die Brauerei. Mit gegen 40 Mitarbeiter produziert Claudia gegen 10-15 Sorten Bier und als Ueberraschung auch Whisky mit dem Namen „Swisslander Whisky“. 8 Jahre wird dieser im Fass gereift, Nur 600 Flaschen dieses raren Tropfens werden pro Jahr verkauft.

10./11. Sept. 2016: Brauifest Sonnenbräu: Whisky KellerUnd dann ging meine Reise weiter nach München zu Edith und Heinz Rehlen. Mir schwante „schreckliches“, denn die beiden sind bestens auf den Beinen. Ich werde alle meine Kräfte zusammen nehmen müssen, um die Auf und Abs in Türmen, Gebäuden und in der Natur gesund zu überleben. Mehr darüber findet ihr in meinem Bericht (siehe nachstehenden Link)

» „München ich komme: Vom Hofbräuhaus, zur Hundertwasser-Brauerei und via Café Winklstüberl zum Oktoberfest“ «

 

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Mein Bericht „Juli 2016: zum 4. Mal im Kosovo“ ist geboren

27. Juli 2016: Synet Leon im Kosovo: Familie Krasniqi und Max

Klick auf dieses Bild und Du gelangst zu meinem Erlebnis-Bericht

Im Juli 2016 besuchte ich zum 4. Mal den Kosovo. Rückblickend waren es sehr anstrengende aber auch wunderbare Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Alle meine Erlebnisse beschreibe ich in meinem Reisebericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

 

 

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7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt ins Markgräflerland

Ich bin ein Secondo

Was viele nicht wissen: Ich bin ein Secondo und trotzdem ein durchaus anständiger Mensch. Mein Vater kam aus dem badischen Buggingen. Dorthin sollte uns die Ausfahrt mit meinen Freunden vom CPC (Club des Pédaleur de Charme) führen.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Ausfahrt mit dem Rennrad nach Buggingen

Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel. Es herrschte ideales Radwetter, als 2 weibliche und 11 männliche CPCler um 10 Uhr beim Eglisee starteten. Es war nicht zu heiss, aber auch nicht zu kalt. Seit der letzten Buggingerfahrt vor 2 Jahren wurde massiv aufgerüstet. Die einen mit Pinarellos, der Sepp mit seinem futuristischen eBike. Ein solches e-Bke könnte die zukünftige Ausrüstung der CPCler werden, bevor wir auf den E-Rollator wechseln müssen. In der Tat haben wir beim späteren Mittagessen festgestellt, dass das männliche Durchschnittsalter um die 72-73 Jahre sein müsste.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach BuggingenAuf der ganzen Fahrt wurde nur auf höchstem Niveau geklönt. Alle waren topfit. Die 900 m Höhendifferenz hatte jeder problemlos bewältigt. Sogar den Schlussaufstieg, der gemäss dem anderen Max Vuelta-Dimensionen mit über 20% aufwies, war machbar, um dann direkt via 20 m Kiesweg auf dem frisch gemähten Rasenweg zum „Wein-Schlösschen“ zu fahren.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Im Unterschied zur Vuelta wurden wir aber vom Manfred und Rita mit einem feinen perlenden Cüpli empfangen. Wir mussten keine Angst vor Doping-Kontrollen haben und konnten geniessen und auch degustieren. Anita meinte, dass Wein desinfiziert, reinigt und vor inneren Verstimmungen schützt.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Nach einer interessanten Einführung in die Trauben- und Weinkunde, für viele war es überraschend, dass man auch aus blauen Trauben einen feinen Weisswein herstellen kann, ging es zum verdienten Essen: Schinkli mit Härdöpfel-Salat und als Abschluss einen feinen Zwetschgen-Kuchen und Kaffee. Nach 2 Stunden verabschiedeten wir uns und versprachen, nächstes Jahr am Mittwoch, den 6. September 2017 wieder vorbeizukommen.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach BuggingenRenato übernahm für mich die Aufgabe des „Capitaine de la route“. Er führte uns in angemessener Geschwindigkeit über die ganze Strecke. Für mich war das schönste, dass alle die doch grosse Distanz von 95 km und bis nach Hause von über 115 km sicher und unfallfrei bewältigten, auch der Willy nach seinen gesundheitlichen Eskapaden. Ihm gilt mein besonderer Dank für seinen Effort als abtretender CPC-Manager.

7. Sept. 2016: CPC-Ausfahrt nach Buggingen

Teilnehmer: Renato Bevilacqua, Peter Binz, Max Burger, Peter Gisler, Hugo Günthert, Anita Kurt, Max Lehmann, Sepp Meyer, Arcangelo Moresi, Rolf Plüss, Elsbeth und Heinz Schneider, Willy Schriber

Link zum Weinhof Manfred und Rita Weber in Buggingen, Eisenbahnstrasse 3, D-79426 Buggingen (http://www.weinhof-weber.de)

 


Link zum Bericht unserer ersten Fahrt nach Buggingen im 2014: Fahrt in Markgräflerland am 17. Sept.  2014

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Gedanken zu „Ein neuer Tag beginnt“

Nach vielen wunderbaren Sommertagen hat es diese Nacht begonnen zu regnen. Dieses Tief soll nur von kurzer Dauer sein, meint mein App.

Am vergangenen Samstag war ich  bei angenehmem Radwetter mit dem CPC (Club des Pédaleures de Charme) auf einer schönen kurzweiligen  Rad-Ausfahrt über 65 km. Einem Einfahren zu meiner Ausfahrt in die Rebberge von Buggingen, die ich für den kommenden Mittwoch organisiere. Bereits haben sich 12 Kollegen und Kolleginnen angemeldet.

Heute Montag ist Ruhetag. Ein Tag ohne Verpflichtungen, wenn man davon absieht, dass ich beim Arzt ins Labor muss, um Flüssigkeiten abzugeben. Ich geniesse es, von Zeit zu Zeit keine Termine zu haben und einfach in den Tag zu leben.

Nur noch selten muss ich Hemden oder feine Hosen bügeln. Heute warten deren 3 Camel-Shirts darauf, wieder aufgemöbelt zu werden. Anschliessend muss ich Einzahlungen tätigen. Vorallem die Busse, weil ich im Hergiswiler-Tunnel wieder einmal zu schnell gefahren bin. Diese Stelle kenne ich genau und fahre trotzdem immer wieder zu schnell. Fr. 60.– hat mich dieses Vergehen gekostet. Es ist für einen guten Zweck. Der Kanton Nidwalden muss ja auch leben.

Basel Heuwaage Karli Holzhauser Pool Billard

Billard und Kutteln lassen grüssen

Was haben denn Billard und Kutteln gemeinsam? In Thailand spiele ich 1-2 mal je Woche mit meinem englischen Nachbarn Neil Pool-Billard. Am vergangenen Freitag erhielt ich von meinem Freund Karli Holzhauser eine Trainerstunde. Es gibt nämlich noch die eine oder andere Schwäche zu beseitigen. Anschliessend gabs Kutteln made bei Heidy. Da soll noch einer sagen, ich hätte nicht ein prall gefülltes Leben.

Die Merkel lässt grüssen

Wie froh bin ich doch, dass wir in der Schweiz nicht von einer parlamentarischen Diktatur regiert werden, wie dies in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. In diesen Ländern hat das Volk kein Mitsprache- geschweige denn Entscheidungsrecht. . Ich verfolge mit Entsetzen, wie die deutsche Bundesregierung dem türkischen Diktator Erdogan in den Ar… kriecht. Zu Hause verkauft sie dies, dass sie damit die Flüchtlingskrise bewältigt hätte.

In der Realität hat sie jedoch die Flüchtlinge in der ungewissen Obhut des menschenverachtenden Diktators zurückgelassen. Aber eben: Der Zweck oder der Erfolg heiligt die Mittel. Wen wundert es, dass die populistischen Parteien wie die AfD und NPD auf diesem politischen Sumpf bestens gedeihen.

Die Merkel lässt grüssen! Der Streit zwischen ihr und Seehofer hat die Unsicherheit weiter geschürt. Ihre Politik entfernt sich immer mehr vom Volk. War sie resp. die CDU/CSU nicht auch gegen die freiwillige Sterbehilfe, die über 70% der deutschen  Bevölkerung befürworten?

Hacker lassen grüssen

Während ich diese Gedanken formuliere, läuft im Hintergrund die Datensicherung meiner beiden Europa- und Thailand-Blogs ab. Diese Sicherung ist wichtig, seit ich festgestellt habe, dass gewisse amerikanische Kreise aus Kansas regelmässig versuchen, meine Eintritt-Passwörter zu knacken. Mit regelmässig meine ich aber nicht nur 10 oder 50 mal, sondern Hunderte von Angriffen je Monat. Ob die NSA an meinen Gedanken Interesse hat?

Buggingen lässt grüssen

Am kommenden Mittwoch soll wieder schönes Herbstwetter herrschen. Dann geht es mit dem Rennrad und meinen Freunden vom CPC in die Rebberge von Buggingen, wo wir etwas feines Essen und dabei noch eine Einführung in den Markgräfler Wein erhalten werden. Die Fahrt wird mir einiges abfordern, denn 110 km sind nicht ohne.

125-Jahre Brauere Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Enkelin Claudia Graf, die Chefin der Brauerei Sonnenbräu

Meine Schwester  hat es besser gemacht als ich. Sie hat einen Bierbrauer geheiratet. Am kommenden Wochenende feiert die Brauerei Sonnenbräu im Rheintal (beim Bodensee)  ihr 125 jähriges Jubiläum. Als Bruder bin ich zu den Festivitäten auch eingeladen. Ich freue mich darauf

In der Woche darauf gehe ich ein paar Tage zu Heinz und Edith nach München. Zu Heinz, der vor wenigen Jahren das Bier der Sonnenbräu als „Wüstenbräu“ bezeichnet hat. Ich glaube, dies war ein Schock, als er erstmals ein nicht-bayrisches Bier trinken musste

 

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28. Aug.: Neues Tablet und neues Mobil-Telefon

Huawei-LogoBereits auf Solaris kündigte sich das Desaster meiner Kommunikations-Geräte an. Sowohl bei meinem Tablet als auch bei meinem mobilen Telefon meldeten sich die Batterien immer mehr ab. Beide Batterien hatten nur noch etwa 50% Kapazität. Sobald ich die Geräte im Internet benutzte, stellten sie nach spätestens 1-2 Stunden ab. Das Tablet war anschliessend nur noch mit einem starken Battery-Charger wieder zum Leben zu erwecken.

Zu Hause in Basel musste ich aktiv werden. Im Internet habe ich mich informiert, denn ich wollte kein Vermögen ausgeben. Ich brauchte ein Tablet, um die Zeitungen zu lesen, WattsApp und Viber zu bedienen, und als Navigationssystem zu nutzen. Das Smartphone sollte primär Telefonieren und zwar mit 2 SIMM-Karten, dazu auch schöne Fotos machen und ebenfalls als Navigationsgerät dienen. Beide Geräte sollten meine Notebooks nicht ersetzen.

In Basel wurde ich schnell fündig:

  • Als Tablet habe ich die WiFi-Version des neuen „Samsung GALAXY TAB A“ mit 10″-Bildschirm und dem neuesten Andoid 6 Marshmallow-Betriebssystem zu für Fr. 268.– gekauft.
  • Beim Telephon habe ich zwar schnell das gefunden, was mir optimal dienen sollte: das neue „Huawei 9 lite“ für 2 SIMM-Karten und ebenfalls dem neuen Android-6 Betriebssystem zu Fr. 300.–, aber ich musste dazu meine SIMM-Karten in die nano-Version abändern lassen resp. neu bestellen. Dies dauerte in meinem Fall 1 Woche. Eine Woche, in der ich weg vom Fenster war. Ich war für den Rest der Welt nicht mehr erreichbar, also physisch tot!

Nun bin ich wieder bei den Leuten. Ein schönes Gefühl, als die SMS der vergangenen Woche wieder eintrudelten

Ueberraschend positiv fand ich, wie problemlos die Installation und der Transfer meine Tf.-Nummern und Adressen sowie des Kalenders  vom alten Gerät zum neuen gelangen. Ich musste nur die richtige Google-Mail-Adresse eingeben. Die nämlich, unter der ich meine Adressen und den Kalender verwalte.

Noch mehr überrascht hat mich die enorme Kapazität und Steuerung der Batterien. Ich muss nur alle paar Tage laden, auch wenn sie ans Internet angeschlossen sind.

 

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16. Aug. 2016: Ade Solaris – Ich bin zurück in der Schweiz

Nach genau 10 Stunden Auto-Fahrt bin ich am Dienstag-Abend, 16. Aug. um 22 Uhr in Binningen angekommen. Die ganze Fahrt ging problemlos, wenn man vom 1,5 stündigen Stau zwischen der Istrien-Maut-Station und dem Dragonje-Zoll Kroatien/Slowenien absieht, und dies um die Mittagszeit. Das nächste Mal werde ich die alte Landstrasse benutzen.

Nachtrag vom Sept. 2016: Alles ging nicht so problemlos, wie ich es im ersten Satz schrieb. Ich erhielt nämlich anfangs September eine Busse über Fr. 60.–, weil ich auf dem Heimweg im Hergiswil-Tunnel zu schnell fuhr.

Binningen Wäsche

 

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Das Internet 2016 auf Solaris, ein durch Valamar selbst verschuldetes Debakel

Wenn Anfänger am Internet von Solaris pröbeln

InternetIn diesem Jahr hat sich das Solaris-Internet keine grossen Lorbeeren geholt. Es war ein grosses Auf und Ab, zeitweise ein Debakel.

Nach meiner Meinung war es primär kein Problem der vorhandenen Netzwerk-Kapazität, wie es Valamar immer darzustellen versuchte. Es war ein hausgemachtes Problem,  das Unvermögen der Informatik von Valamar.

Am Anfang der Saison gab es ein gut funktionierendes Internet mit einigen Einschränkungen, die den durchschnittlichen Camper aber nicht gross beeinträchtigten. Die Einschränkungen waren im Interesse aller. Es war zum Beispiel nicht erlaubt, Videos und Fernsehen anzuschauen, das Aktualisieren des Windows Betriebssystem und der Antivirensysteme wurden unterdrückt. Mittels eines wirksamen Spezialprogrammes wurden alle Pornoseiten unterdrückt und konnte nicht angeschaut werden.

Mit diesen Einschränkungen konnten alle gängigen Camper leben. Sie konnten Mails verschicken und empfangen, skypen und im Internet surfen.

Dazu muss man wissen, dass der Internet-Verkehr eines PCs über sog. Netzwerk-Ports gesteuert wird. Man kann sich diese als Ein- und Ausgänge in den PC vorstellen. Es gibt weit über 1’000 solcher Ports. Jedes hat eine besondere Aufgabe und kann geöffnet oder geschlossen werden.

Mittels dieser Ports hat der Valamar-Informatiker die Services gesteuert, resp. eben unterdrückt. Dies war keine leichte Arbeit. Es verlangte grosses Fachwissen und dieses hatte der Informatiker vom Frühjahr. Es war sichtlich ein Netzwerk-Profi.

Seit anfang Juli herrschte verkehrte Welt

Anfang Juli2016, von einem Tag auf den anderen, lief nichts mehr. Ich wähnte mich in einer verkehrten Welt. Während über einer Woche konnte man keine Mails mehr empfangen oder versenden. Auch Skypen war nicht mehr möglich. Dafür war es auf einmal möglich, Pornos, Videos und Fernsehen anzuschauen. Das bisher bestens funktionierende Sperrprogramm für Porno-Seiten war ausser Betrieb gesetzt. Ueberraschenderweise konnte ich auf einmal mein Windows-Betriebssystem und meine Norton-Antivirensoftware aktualisieren.

Im ersten Moment dachte ich an einen Informatiker, der seinem Arbeitsgeber Valamar schaden wollte! Derart gross und zerstörerisch waren die Veränderungen. Im Nachhinein glaube ich aber eher, dass ein neuer Mann die Verantwortung für das Internet übernommen hat. Sein Fachwissen war sichtlich schwach oder sogar sehr schwach, kurzum ein Anfänger.

Es schien, als ob er die englischen Computer-Ausdrücke „enable“ und „disable“ verwechselt haben könnte, die man fürs „einschalten“ und „ausschalten“ von Ports verwendet. Durch diesen Mangel an Englisch Kenntnissen machte er all das kaputt, was sein Vorgänger schuf. Er erlaubte alles, was sein Vorgänger verbot, und umgekehrt. Auf einmal konnte man Pornos schauen und das Betriebssystem aktualisieren. Hingegen alles andere funktionierte nicht mehr. Während mehr als 1 Woche konnte man weder Mail empfangen noch versenden. Ein Skypen war unmöglich. Ein Debakel pur.

In der Zwischenzeit hat er (fast) alle Ports geöffnet und alles erlaubt, sodass alle Services möglich sind. Dadurch ist das Solaris-Internet total überlastet. Fernsehen und Videos, sowie Pornos belasten das Netzwerk extrem. Die periodischen Aktualisierung auf hunderten von PCs bringen das Internet an den Rand zum Kollaps. Immer wieder, mehrmals am Tag fällt das Netz zusammen. Oft nur Minutenweise, aber auch Stundenweise.

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8. August 2016: Neda vom Malo Selo ist nicht mehr unter uns

Eine Hiobsbotschaft

Schrecklich! Ich bin zu tiefst erschüttert. Neda Marusic von der Konoba Malo Selo ist nicht mehr unter uns. Sie verstarb völlig unerwartet Ende letzter Woche 56-jährig. Heute Montag, 8. August wurde sie beerdigt.

Sie war die Besitzerin und gute Seele des einmaligen Trüffel-Restaurants bei Fratrije (Buje). Oft habe ich hier wunderbare Trüffel-Speisen geniessen können. Das letzte Mal vor 1 Woche. Sie war mir wie eine Freundin.

Liebe Neda, ruhe in Frieden. Ich werde Dich nie vergessen Dein Basler Max

Neda-Mao-Selo


Nachtrag vom 16. Aug. 2016: Tea und Daria werden das Restaurant Malo Selo im Sinne ihrer Mutter weiterführen. Ich wünsche den beiden alles Gute

 

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19. – 28. Juli: Ich war mal kurz weg – im Kosovo

Respekt gegenüber den „Alten“

Nach 2003, 2007 und 2015 machte ich mich dieses Jahr zum vierten Mal auf in den Kosovo zu den Schwiegereltern meiner Tochter Daniela, die zu dieser Zeit mit ihrem einheimischen Mann Eshref und den beiden Kindern Leon und Anina in Sushica in den Ferien weilte. Auch dieses Mal war wiederum viel los. Ich war jeden Abend todmüde ob der vielen Erlebnisse.

Rückblickend waren es sehr anstrengende Tage. Die vielen ungewohnten Eindrücke und Erlebnisse ermüdeten mich stark. Alle wollten mich als Oberhaupt der Lehmann-Familie begrüssen und sehen. Ich erlebte ein für mich ungewohntes Gefühl, den man hier älteren Leuten und vorallem den „Alten“ entgegenbrachte, den Respekt. Erstmals habe ich realisiert, dass ich zu den „Alten“ gehöre und habe diese Situation ausgelebt und mich verwöhnen lassen. In unserem Kulturkreis kennt man diese Art von Respekt nicht mehr. Wen verwundert es, dass sogar in meiner Familie ich nur von einer Seite respektiert werde. Von welcher wohl?

Zu diesem Respekt gehörte es auch, dass ich das Schlafzimmer von Leon benutzen durfte, derweil er zu seiner Schwester hinüber und auf einem Schlafsofa schlafen musste. Leon hatte zu keiner Zeit auch nur die geringste Andeutung gemacht, dass er wegen mir während seiner Ferien aus seinem Buben-Zimmer ausquartiert wurde.

Immer war etwas los. Entweder sass man mit der engeren Familie beim russischen Tee zusammen oder war inmitten des gesamten Clans beim Grillieren oder an einer grossen Party. Ich erinnere mich nur an einen Abend, an dem wir im engeren Familien-Kreise zusammen sassen und wenig los war. Die meisten Abende waren sehr anstrengend. Dann sassen die Familien zu 20 oder mehr zusammen und erzählten sich gegenseitig lustige Geschichten in albanischer Sprache. Ich verstand dabei kein Wort und kämpfte oft gegen den Schlaf. Diese Momente waren mühsam.  Einmal verzog ich mich ins Zimmer, ohne dass es die meisten bemerkten, während der Rest bis am Morgen gegen 2 Uhr zusammen lachte und schlussendlich noch 3 frisch geschlachtete Hühnchen assen.

Die Höhepunkte meiner 10 Tage im Kosovo waren das Hochzeits-Fest bereits am 2. und 3. Tag, dann die grosse Grillparty der Familie Pajazetti, die Besichtigung der Erz-Aufbereitungsanlage in Gracanica und schlussendlich Leon’s grosses Beschneidungs-Fest „Synet“.

Mehr über meine Erlebnisse findest Du in meinem Bericht:

Zum 4. Mal im Kosovo oder „Respekt vor dem Alter“

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Sie gehen und kommen

Das istrianische Boskarin-Rind

Auf Solaris herrscht ein reges gehen und kommen. Die  einen haben noch 2 oder 3 Wochen vor sich, die anderen müssen bereits wieder nach Hause. Einzig das istrianische Boskarin-Rind, das ich vor Viznjan entdeckte, beobachtete mich geduldig, als ich es fotografierte. Ich muss gestehen, ich getraute mich nicht, zu nahe hin zu gehen. Seine gewaltiger Kopf mit seinen spitzen Hörner machten Eindruck.

Istrien Boskarin Rind

Bye Bye Hilde und Uli

Am Abend vor ihrer Heimfahrt (25.6.) waren wir im Arka und liessen uns verwöhnen. Hilde bestellte eine Vorspeise „grosse Champignons mit Krevetten„, Uli ein „Rindsteak“ und ich die „Fuzies mit Trüffel“ und als Abschluss das Bomben-Dessert „Schockolade-Plättchen mit Vanille-Creme und Erdbeeren“.

Istrien Solaris: Abfahrt Hilde und Uli

Nun war rundherum alles frei bis am 13. Juli der andere Max mit seiner Klaudia aus SU ankamen.

Willkommen Lena und Christian

3 Wochen weilten Sie auf Solaris und bereits sind sie wieder auf dem Heimweg (16. Juli)

Solaris Party Lena Christian und Malteser Sissy

Vater Christian mit seiner Malteser-Tochter Sissy und seiner Angetrauten Lena (v.l.n.r.)

Putzfrauen

Leider gehen und kommen auch die Putzfrauen. In unserem Waschhaus hatten wir eine Perle. Bereits um 6 Uhr in früh begann Sie zu putzen. Der Chromstahl beim Geschirrwaschen glänzten derart intensiv, dass ich mich genierte, mein Schmutzgeschirr hier zu waschen.

Auf den 1. Juli wurde sie in die Waschanlage 4 versetzt. Niemand weiss warum. Im Moment schlagen wir uns mit verschiedenen Nachfolgerinnen herum. Heute früh um 7 Uhr stand die Toilette noch unter Wasser. Die Neue hat mit dem Schlauch alles abgespritzt!.

 K32, das Platzferkel

Auch er ist wieder auf Solaris. Wer erinnert sich nicht an ihn. Er reinigte vor ein paar Jahren seine chemische Toilette im Wäsche-Waschplatz  Ich nannte ihn „Platzferkel“ im Facebook . Darauf liess er mein Facebook-Profil löschen.

 

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9.-16. Juli 2016: vERKEHRTE wELT: Pornos an Stelle von Mails

computer-crashSolaris ist ein anständiger Campingplatz!

Videos und Pornos im speziellen werden unterdrückt. Man will das WiFi auf dem Campingplatz nicht überlasten. Wo käme man hin, wenn alle nur noch Pornos schauen würden!

Seit vergangenen Samstag (9. Juli) herrscht aber verkehrte Welt. Mails werden unterdrückt und können weder empfangen noch verschickt werden. Als Gegenleistung öffnete die Campingleitung die Porno- und Youtube-Kanäle. Seither herrscht Sodom und Gomorrha auf Solaris.

Ein Putsch der Valamar-Informatiker?

Es ist unglaublich. Die Informatiker von Valamar bekommen das Problem nicht in den Griff. Oder wollen es nicht in den Griff bekommen? Es ist ein kleines Problem, aber es scheint, dass es an Profis mangelt. Schwach meine ich, denn die wenigen Ports fürs Mailing sollten sie öffnen können, umsomehr ich ihnen eine Liste der betroffenen Ports  zugeschickt habe. In der Zwischenzeit habe ich festgestellt, dass sie auch mein FTP-Port geschlossen haben.

Glücklicherweise kenne ich einen Ausweg, um die gesamte Funktionialität nutzen zu können. Den will ich aber niemandem verraten, denn ich bin aufs Mailing angewiesen.


Stand 16. Juli/06:00 Uhr: Die meisten Ports sind wieder offen, aber die Leistungsfähigkeit des Solaris-WiFi ist am Boden Das System ist instabil. Einige Ports sind immer noch geschlossen. Durch die Freigabe der Nutzung von Videos und Pornos, sowie der Updates vom Betriebssystem Windows ist das Internet total überlastet.

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5. Juli 2016: Mein offener Brief an Valamar betr. 2 Wohnwagen auf derselben Parzelle

Am Dienstag, 5. Juli 2016 um 11:21 Uhr schickte ich nachfolgendes Mail samt Brief an Frau Josipa Cvelic-Bonifacic, ihres Zeichens für Marketing und Verkauf auf den Camping-Plätzen von Valamar verantwortlich:

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris

 

Liebe Frau Josipa Cvelic-Bonifacic

Vor etwa 5 Jahren hatten wir das erste und letzte Mal Kontakt miteinander. Ich erinnere mich noch gut und gerne an Ihren Besuch hier auf Solaris. Wir besprachen die Möglichkeiten des Internet auf den Valamar-Camping-Plätzen unter Berücksichtigung der damaligen technischen Möglichkeiten in Kroatien. Ihr Besuch war erfolgreich, denn inzwischen läuft alles wie geschmiert. Sie waren damals, vor mir liegt Ihre Visitenkarte, ich hoffe auch heute noch „Director of Sales, Marketing, Revenue Management und Development of the Campsites„.

Der Grund meines Mails ist, dass ich aus Gesundheitsgründen auf den Aufbau meines Stoff-Vorzeltes verzichten muss und dieses durch ein „mobiles Vorzelt“ ersetzen wollte. Nach 7 Wochen in dieser „altersgerechten“ Umgebung auf dem Campingplatz Solaris musste ich mein mobiles Vorzelt vom Platz entfernen: „2 Wohnwagen auf einer Parzelle sind verboten“ lautete das Verdikt, obwohl ich nicht mehr Platz belegte als vorher. Dadurch bleibt für mich als Konsequenz nur das Beenden meiner Camping-Karriere übrig.

In meiner Anfrage geht es mir nicht nur um „mein mobiles Vorzelt“, sondern grundsätzlich um das Verbot „2 Wohnwagen auf einer Parzelle sind verboten„. Diese Anfrage ist nicht nur für mich, sondern auch für andere ältere Dauer- und Saison-Camper von eminenter Bedeutung. Sie kann wie in meinem Fall ein Camping-Leben vorzeitig beenden.

Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen und hoffe auf eine für alle Seiten positive Antwort

Mit besten Grüssen

Ihr Max Lehmann, bis Mitte August auf Camping Solaris, Parzelle L61, dazwischen vom 19. – 28. Juli abwesend

Mein angehängter Brief an Valamar:

Falls das PDF nicht angezeogt wird, nochmals das Zeichen „Aktuelle Seite neu laden“ anklicken:

20160705-VALAMAR-mobiles-Vorzelt

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Ich habe dem Druck von Valamar nachgegeben und mein „mobiles Vorzelt“ abgezogen

Ich habe Zeit gewonnen

Ich habe zurückgebaut und der Not gehorchend in kürzest möglicher Zeit ein neues Vorzelt herbeigeschafft und mein „mobiles Vorzelt“ in das Kiwi-Depot gestellt. Ich habe damit Zeit gewonnen und werde wie geplant bis Mitte August auf Solaris bleiben. Ich werde mir den Sommer durch niemanden verderben lassen!

Zur Erinnerung: Ich habe mir einen neuen Wohnwagen gekauft und meinen Alten zu einem „mobilem Vorzelt“ umgebaut, um die nächsten 10 Jahre auf Solaris zu verbringen zu können. Damit wollte ich meinem angeschlagenen Rücken ein Nippchen schlagen, der es mir nicht mehr erlaubt, ein Vorzelt aufzubauen. Durch ihr unverständliche Verbot hat Valamar diesem Traum ein Ende gesetzt.

Mir ging es in den letzten Tagen darum, meinen Aerger zu verarbeiten und möglichst positiv aus der ganzen Sache herauszukommen. Klar ist bereits, dass ich in den nächsten Jahren das Camping auf Solaris beenden werde. Ich werde meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen und die Saison-Pauschale anderweitig einsetzen.

Camping Solaris Wohnwagen mit mobilem Vorzelt

Ein Bild aus der Vergangenheit. „2 Wohnwagen sind verboten!“

Abbau meiner Frust

Meine Frust sass tief, als nach 7 Wochen campieren mit meinem „mobilen Vorzelt“ am Samstag, 4. Juni das Verbot kam: „Wir erlauben keine 2 Wohnwagen auf einer Parzelle. Sie müssen den einen Wohnwagen unverzüglich abziehen oder sie können ihn diese Saison ausnahmsweise stehen lassen, aber müssen je Tag für den zweiten Wohnwagen zwischen 13 und 15 Euro bezahlen“

Ich war wütend auf mich: Ich habe im Vorjahr meinen Plan eines neuen Wohnwagens und eines mobilen Vorzeltes nicht schriftlich bestätigt. Ich war aber auch wütend auf das Verbot, weil es niemand begründen konnte. Ich fühlte mich verarscht und betrogen, denn „mobile Vorzelte“ eines anderen  Fabrikates sind erlaubt.

Als ich von der Besprechung bei Daniela zurück kam, merkten meine Freunde rund um meine Parzelle anhand meiner Körper-Haltung sofort, dass etwas Unangenehmes vorgefallen sein muss. Glücklicherweise konnte ich mich mit ihnen aussprechen, denn ich war am Boden zerstört. Meine Gedanken drehten endlos. Wer schmeisst schon gerne 20’000 Euro zum Fenster hinaus. Wenn  einer mir die Hälfte meiner Auslagen für den neuen Wohnwagen geboten hätte, ich hätte alles unverzüglich verkauft und hätte das Thema Camping auf Solaris beendet

Meine Freunde um mich herum sprachen auf mich ein und holten mich aus meiner Depression und meiner Zerstörungsmentalität in die Realität zurück. „Camping ist Dir doch viel zu wichtig! Vergiss die von Valamar und lebe Dein Leben!“ In der Tat ging mir bald etwas besser, aber die 1. Nacht nach dem Verbot war endlos lang. Ich schlief nur etwa 2 Stunden.P1120019-Solaris-Hobby-Wassergraben-PICASA-ISTRIA-HIT4-700px-75bpi

Noch am selben Nachmittag des Verbots-Tages wurde ich wieder aktiv. Ich wusste, die knallharten Forderungen von Valamar-Solaris waren nur schwer zu erfüllen. Ich hatte Alternativen zum Camping. Ich war nicht auf Solaris angewiesen. Ein Wechsel auf einen anderen Platz kam jedoch nicht in Frage, obwohl ich Angebote erhielt, denn meine Freunde lebten auf Solaris und in der Umgebung. Ein Verkauf meiner Camping-Ausrüstung war in der kurzen Zeit nicht möglich. Wer hat schon 10-15’000 Euro bei sich? Ich musste Zeit gewinnen. Ich begann nach einem Vorzelt zu suchen. Matjaz suchte in Ljubjana, ich im Camping-Shop in Porec und zu Hause bei meinem Camping-Händler. Es war jedoch ein unmögliches Unterfangen, einen Ersatz in kürzester Zeit zu finden.

Ljubo „Lupo“ sei Dank

Am Sonntag-Morgen, am Tag nach dem Ultimatum, lief mit Ljubo über den Weg. Ljubo ist ein Kroate aus Zagreb. Ihm klagte ich mein Leid! Er schüttelte erstmals den Kopf und meinte darauf mit strahlenden Augen und voller Begeisterung: „Max, ich habe ein Vorzelt für Dich. Es dürfte die richtige Grösse sein. Es ist nur 2×2 Wochen gebraucht! Wir könnten es sofort aufbauen!“

Meine Lebensgeister erwachten innert Sekunden. Es zeigte sich ein Licht am Ende des Tunnels. Als wir das Umlaufmass meines neuen Wohnwagen ermittelten, konnten wir aufatmen: Das Vorzelt dürfte passen!

„Mover“ sei Dank

Am Montag galt es, die beiden Wohnwagen auseinander zu fahren. Sie standen parallel mit 1m Abstand zueinander. Zuerst den Neuen mit Hilfe des „Movers“. Dies war nicht so einfach, denn ich hatte wegen des neuen Schutzdaches nur wenig Bewegungsfreiheit bis zu den Olivenbäumen vorne und hinten. Das Schutzdach ist etwas zu gross geworden! Da ich aber mit dem Joystick meines Movers jedes einzelne Rad vorwärts oder rückwärts antreiben und steuern kann, brachte ich den neuen Wohnwagen schlussendlich so weit vom „mobile Vorzelt“ weg, bis ich dieses mit einem Zugwagen wegziehen konnte. Ohne „Mover“ und nur mit Muskelkraft und Traktoren hätten wir die beiden Wohnwagen nicht mehr auseinander gebracht.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Max Vorzelt

Vorzelt aufbauen

Am Dienstag nach dem Frühstück stand Ljubo bereit, das Vorzelt zu installieren. Es passte optimal, sah gut aus und hatte dieselben Grautöne, wie mein neuer Wohnwagen. Nach 2 Stunden war der letzte Häring eingeklopft und der Wassergraben bereit für den angesagten Regen in der Nacht.

Rundherum wurde mir zu diesem Glücksfall gratuliert. Zu etwas, was ich eigentlich nicht mehr wollte. Am Nachmittag musste ich noch im Campingshop in Porec einen neuen Teppich und anderes Camping-Zubehör kaufen, denn beim Bau des mobilen Vorzeltes habe ich alles verschenkt.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Wetterleuchten

Abends nach getaner Arbeit fuhr ich mit stolzer Brust und grossem Hunger zum Essen ins Restaurant Arka. Ich wollte mir etwas ganz Liebes antun. Nun sollten die Ferien zum zweiten Mal beginnen. Ich habe Zeit gewonnen! Ich werde später emotionslos über meine Camping-Zukunft entscheiden!

In den Tagen darauf legte ich unter dem Teppich noch eine Wanne aus Bauplastik als Schutz gegen das Wasser bei starkem Regen. Dann installierte ich die Küchenmöbel, die Tablargestelle und Tische/Stühle, Rennrad etc, die ich mühsam in das mobile Vorzelt eingebaut hatte, im neuen Stoff-Vorzelt

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise mit Wolfgang und Hanne

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Arnold, die Stimmungskanone

Einweihung

Am Freitag nach dem Verbot holte Kiwi mein „mobiles Vorzelt“ ab. Am Abend wollten wir bei Uli und Hilde unter dem Sonnenschirm anstossen. Wir standen bereits mit dem Bier und dem Wein in der Hand, als Regen einsetzte. Wir retteten uns an den einzig möglichen Ort: zu mir unter mein Sonnensegel und weihten meinen neuen Wohnwagen samt Stoff-Vorzelt ein. Arnold spielte Handorgel, wir bewunderten das Wetterleuchten, die Frauen organisierten eine Bowle, Snacks etc.

 

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise an der Einweihungs-Party

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Ausblick: Solaris ist nicht mehr das, was es noch vor wenigen Wochen war

Wie geht es weiter? Ich werde in den nächsten Tagen einen offenen Brief an das Management von Camping-Valamar schreiben. In diesem werde ich mit geeigneten Argumenten für die Erlaubnis eines 2. Wohnwagen (Mat- oder Küchen-Wohnwagen, sowie mobile Vorzelte) für Dauercamper plädieren. Meinen Brief und die Antwort von Valamar werde ich im Internet publizieren.

Falls meine Anfrage abgelehnt werden sollte, werde ich das Camping auf Solaris in den nächsten 1-2 Jahren aufgeben und alles verkaufen. Meine Gesundheit geht mir vor. Mit der jährlich eingesparten Saison-Pauschale von >2’600 Euro werde ich wie ein König in meinem Haus im Fernen Osten leben können.

 

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Es blieb ein Traum – Valamar hat meinen Traum bachab geschickt – Kopf schütteln

Mein Traum eines „mobilen Vorzeltes“

Ich berichtete in früheren Beiträgen dieses Tagebuchs über mein „Mobiles Vorzelt“, d.h. den umgebauten Wohnwagen als Ersatz meines Stoff-Vorzeltes. Damit wollte ich vorbeugen auf mein absehbares älter werden. Ich wollte kein Vorzelt mehr auf- und abbauen. Mir haben die Schmerzen meines Hexenschuss im letzten Jahr gereicht. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich einen neuen Wohnwagen gekauft und meinen „alten“ Wohnwagen zu einem „mobilen Vorzelt“ umgebaut. Seine Sitzgruppe wurde durch eine Küche ersetzt und am Ort der Betten entstand Platz fürs Rennrad, die Kühlschränke und Gestelle für die Plastik-Container. Auch ein Weinkeller durfte nicht fehlen. Dafür musste die Gas-Heizung weichen.Solaris Hobby Standplatz

Nach 7 Wochen auf Solaris kam der Hammer

Sieben Wochen habe ich in dieser bequemen Umgebung meines neuen Wohnwagens und parallel dazu meinem „mobilen Vorzelt“, gelebt. Ich war glücklich. Mein „mobiles Vorzelt“ hatte sich bewährt. Ich belegte nicht mehr Platz als vorher mit dem Stoff-Vorzelt.

Ich war mir sicher, dass ich von nun an nur noch die zwei Wohnwagen hin- resp. abziehen lassen musste, bis ich campingbereit war. Die Zeit der mühsamen Auf- und Abbau-Tage schien vorbei. Camping-Freunde haben meine Idee bewundert und nachahmenswert empfunden. Dann kam der Hammer am  Samstag, 4. Juni 2016:

„Wir erlauben keine 2 Wohnwagen auf einer Parzelle“

So lautete das Verdickt von Daniela, der Direktorin von Camping Solaris. Eine verständliche Begründung war nicht erhältlich. Daniela liess sich nicht davon überzeugen, dass es sich in meinem Fall um keinen Wohnwagen sondern um ein „mobiles Vorzelt“ handle. Sie wischte es ebenfalls vom Tisch, dass mobile Vorzelte anderer Fabrikate bereits auf Solaris stehen und erlaubt sind. Misst Valamar etwa mit 2 unterschiedlichen Masstäben?

Gerüchteweise vernahm ich, dass vor dieser Regelung unangemeldete Besucher in solchen „Material-Wohnwagen“ übernachtet hätten. Diese Argumentation zeugt von Realitäts-Blindheit und wenig Camping-Erfahrung, denn diese Betrüger sind nicht so blöd. Sie übernachten als Untermieter in bestens eingerichteten Wohnwagen von Dauer-Campern und nicht in umgebauten Vorzelten oder Material-Wohnwagen. Wir Camper beobachten dies seit langem. Wir sind nicht blind !

Mein erstes Feedback von Freunden und auch unbekannten Mit-Campern auf Solaris: Kopfschütteln. Keiner konnte einen möglichen Grund des Verbots finden. *Wie im alten Jugoslawien“ lautete einer der Kommentare. „Ein Schreibtisch-Entscheid! Die haben noch nie campiert!

Ich habe nicht diskutiert. Da gab es auch nichts zu diskutieren. Ich hätte mich im Vorjahr schriftlich und nicht nur mündlich  absichern sollen. Dies war mein Fehler. Nach diesem Entscheid war es mir, als hätte man mir den Boden unter den Füssen weggezogen. Ich war niedergeschlagen und hätte am liebsten alles weggegeben. Es war nicht das hinausgeworfene Geld für den neuen Wohnwagen. Mein Stolz war verletzt.

Schade, denn damit hat Valamar und die Campingleitung eine grosse Chance vertan, gewisse Dauer-Camper glücklich zu machen und sie länger als Gäste zu behalten. Dauer-Camper bringen mehr Geld, einiges mehr als Parzellen mit  Feriengästen.

  • Zum Beispiel für schnarchende Ehepaare im selben Wohnwagen ein Graus und Liebestöter. Zu Hause schlafen sie in getrennten Schlafzimmern. Auf Solaris müssen sie im selben Wohnwagen schlafen, der durch seine Kompaktheit als Schallverstärker wirkt.
  • Ich sehe es an mir. Wenn man älter wird, mag man ein Vorzelt nicht mehr jedes Jahr aufbauen und einrichten. Der Rücken und der Körper machen einfach nicht mehr mit. Viele Saison-Camper hören deswegen in fortgeschrittenem Alter mit dem Camping auf oder wechseln auf andere Campingplätze, wo sogar feste Installationen erlaubt sind. Auch ich werde in wenigen Jahren frühzeitig mit dem Camping aufhören.

Dieser Entscheid ist nur schwer verständlich. Erlaubt ist fast alles andere, sogar Vorzelte mit Rädern anderer Fabrikate. Nirgends ist festgelegt, wie ein Vorzelt auszusehen hat. Neben einem Wohnwagen darf man Doppel-Vorzelte mit 4-5 m Tiefe, sogar „massive“ Pavillons, Küchenzelte etc aufbauen.

Die Forderungen von Valamar:

An diesem 4. Juni wurden mir knallhart 2 Möglichkeiten angeboten. Es war, als setzte man mir ein Messer an die Gurgel:

  1. unverzügliches Abziehen meines „mobilen Vorzeltes“.
  2. Ausnahmsweise werde man mein „mobiles Vorzelt“ diese Saison akzeptieren, jedoch nicht für die kommenden Jahre. Ich müsste jedoch die „Standplatz-Gebühr für 1 zusätzlichen Wohnwagen“ von um die 14-16 Euro je Tag bezahlen. Dies hätte bei 110 Tagen Zusatzkosten von weit über 1’500 Euro ergeben.

War da nicht im 2009 eine vergleichbare Situation, als ich wegen der 90-Tage-Regelung von der Solaris-Verwaltung knallhart aufgefordert wurde, Solaris nach 90 Tagen zu verlassen, obwohl ich für die ganze Saison bezahlt hatte? Ich blieb der „Lackierte“, es wurde mir nichts zurückvergütet!

Ausblick ⇒ Wie ging es weiter

31 Jahre habe ich auf Solaris verbracht. Ob ich nach dieser zweiten bitteren Erfahrung weitere Jahre anhängen werde? Meine Ueberlegungen werde ich in  einem späteren Beitrag veröffentlichen. Darin werde ich über meine Frustbewältigung und meinen Entscheid „Pro und Contra Camping“ äussern.


Ein offener Brief an das Valamar-Management:

Ich weiss, diese Seiten werden auch vom Camping- und Valamar-Management gelesen. In meiner Berufszeit war ich als Controller für ein Budget von über 600 Mio SFr. zuständig. Ich weiss, wovon ich spreche.

In einem Camping- und Hotel-Unternehmen ist der „Kunde König“. Verbote sollten nur ausnahmsweise und sehr restriktiv ausgesprochen werden. Einschränkungen sind manchmal nötig und müssen auch durchgesetzt werden, um den Betrieb des Unternehmens sicherzustellen, z.B.. Rauchverbote in Zimmern, Verbot massiver Gebäude auf Campingplätzen, Ruhezeit, Kleiderordnung auf FKK-Plätzen. Vieles kann über die Preise gesteuert werden.  Unbegründete Verbote bringen nichts und frustrieren nur die Gäste. Das Verbot eines 2. Wohnwagens bringt Valamar keinen einzigen  Kunar mehr Umsatz, aber Verluste von abertausenden Euros durch abwandernde Gäste. Auch mein Ende mit Camping auf Solaris ist nun absehbar geworden.

Wussten Sie, dass die Parzelle eines Dauer-/Saison-Campers mehr Geld einbringt als eine durchschnittliche Parzelle mit Feriengästen? Dann müssten Sie die Dauer-Camper anders behandeln und eher auf Händen tragen.

Istrien ist nicht mehr das günstige Ferienland, das es einmal war. Die Konkurrenz ist gross. Camping wird auch immer kostspieliger. Alternativen gibt es zu hauf.  Für Rentner bieten sich preisgünstigere Destination im näheren und weiteren Ausland an. Camping wird für junge Ehepaare  vorallem in der Hochsaison eine grosse finanzielle Belastung. Flugreisen ins sonnige Ausland im Frühling oder Herbst sind auch für Familien tragbar geworden. Deshalb muss es das oberste Ziel des Managements sein, neue Camper zu motivieren, sie bei der Stange zu halten und älteren Saison-Campern das Leben auf dem Campingplatz zu erleichtern, um den Campingplatz Solaris am Leben zu erhalten?

Parzellen-Nutzung

Im Laufe der Zeit hat sich die Nutzung des Campingplatzes verändert. Ursprünglich gab es keine Parzellen. Man campierte in Zelten. Dann kamen Wohnwagen dazu mit immer grösseren Vorzelten oder sogar Doppel-Vorzelten, sowie Pavillons in jeglicher Grösse und Massivität.. Zweit- und Material-Wohnwagen, sowie Anhänger sind nicht erlaubt, was unverständlich ist. Lachhaft ist hingegen, dass ein Anhänger, dem man die Räder abmontiert hat, als Kiste gilt und erlaubt ist!

Mein Vorschlag:

Auf einer Parzelle von bis zu 100m² dürfen keine festen Bauten aufgebaut werden. Parzellen dürfen nicht verändert werden. Die Anzahl der Gäste und Haustiere ist unaufgefordert der Rezeption zu melden. Die Anzahl und die Art der Zelte, Wohnwagen, Autos, Fahrräder ist frei, solange sie auf der Parzelle Platz finden und den geordneten Anblick nicht verunstalten (z.B. Militär-Fahrzeuge haben auf einer Parzelle nichts zu suchen)

 

Reservation von Parzellen/Standplätzen

Aktuell kann jedermann gegen eine Gebühr von Euro 50 zum voraus einen Standplatz reservieren. Obwohl sich die Campingleitung das Recht behält, je nach Bedarf den reservierten Standplatz zu schieben, ist es für neu-ankommende Camper, die nicht reserviert haben, mühsam, einen freien Platz zu finden. Der eine Platz ist nur 1 Woche verfügbar, der andere nur 2. Der Gast möchte aber 3 oder 4 Wochen Ferien machen. Er findet nur schwer etwas geeignetes und schönes. Dies ist vorallem in der Hochsaison ein Ärgernis und führt zu mancher Weiterreise.

 

Mein Vorschlag

Reservationen sollen nur noch auf den beiden teuersten Platz-Kategorien und auf den übrigen Plätzen für Langzeit-Camping (z.B. länger als 6 Wochen) möglich sein. Die Reservations-Gebühr soll auf Euro 100 oder 200 erhöht werden, die angerechnet wird. Damit schwindet der Anreiz für Reservationen ohne Verbindlichkeit. Neu-Ankömmlingen können nun Plätze belegen, auf denen noch kein Camper steht, d.h. die optisch und aktuell frei sind. Dies wäre eine grosser Erleichterung nach einer langen Anfahrt.

 

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Solaris für meine Augen und Sinnen

Auf Solaris fühle ich mich wohl. Hier lebe ich inmitten der Natur und geniesse mein wunderbares Leben. Immer wieder entdecke ich neue Natur-Schönheiten.

Meine Petunien

Seit Jahren gehört es zu meinem Image, 2 schöne Petunien vor meinem Sonnensegel aufzuhängen.

Istrien Solaris Blumen Flora Petunia

Falter und Schmetterlinge

Wunderbare Geschöpfe fliegen herum. Leider gibt es keine farbenfrohen Schmetterlinge, wie ich sie aus Thailand kenne. Aber ich bin bereits mit wenigem zufrieden.

Istrien Solaris Falter

Wenige Minuten nach dem Sonnenaufgang sah ich diesen Falter aussen am Wohnwagen-Fenster kleben. Ein Wunderwerk der Natur.

Istrien SolarisSchmetterling

Schmetterling

 

Kohlmeisen

Sie brüten nicht mehr in meinem Olivenbaum. Eine Zornnatter hat sie gefressen. Aber ich erinnere mich gerne an sie:

Camping Solarsi Olivenbaum Kohlmeis

 

Solaris: Junge Meisen

Schlangen

Sie leben auch auf den Olivenbäumen und können einem schön erschrecken. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell sie sich fortbewegen können

Camping Solaris in Istrien Zornnatter

Die Panzerechse habe ich an einem Abend vor meinem Wohnwagen entdeckt. Zuerst versuchte sie zu entfliehen, stellte sich aber schnell tot und machte keine Bewegung mehr. Dadurch konnte ich sie fotografieren. Ich musste sie mit einem Besen wegwischen

Solaris: Panzerschleiche

Die „Panzerschleiche“ ist eine bis 1.4 m grosse Echsenart

 

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Mein mobiles eBüro im In- und Ausland

Meine wichtigen Daten waren oft am falschen Ort und nicht verfügbar!

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich als „Zigeuner“ mit 3 Wohnsitzen rund um die Welt meine Post und all mein Administratives erledige. In der Tat weile ich im Sommer 4 Monate in Istrien und im Winter 5 Monate in Thailand. Dazwischen 1 und 2 Monate in der Schweiz. Was nützen mir da die Ordner zu Hause in Binningen?

Im Laufe der Jahre habe ich lernen müssen, mit diesen Schwierigkeiten zu leben und deren Hürden zu überwinden. Ich habe in dieser Zeit gute und schlechte Erfahrungen gesammelt.

Anfänglich hat mein Freund Renato B. meine Post überwacht und mich per eMail in Thailand informiert. Im Sommer liess ich die Post zurückbehalten und fuhr nach 2 Monaten zurück in die Schweiz, um die Korrespondenz zu erledigen und die Einzahlungen zu tätigen.

Letztes Jahr im 2015 wartete in der Schweiz bereits die Polizei auf mich, weil ich ihrem Aufgebot zum Vorführen meines Autos nicht gefolgt war.  Ich hatte noch einen Tag Zeit, bevor sie das Kennzeichen meines Autos einziehen wollten. Ihre Aufgebote waren in der zurückbehaltenen Post. Ich wusste nichts davon. Ich musste inkl. Gebühren und Bussen Fr. 300.– bezahlen.

Probleme bereitete mir die vorhandene Dokumenten Ablage in Ordnern zu Hause in Binningen. Dort nützte sie mir meistens wenig. Ich konnte in Zweifelfällen aus dem Ausland nicht darauf zugreifen und reagieren. Ich hing in der Luft und musste auf später vertrösten.

Unterwegs in Thailand oder Istrien fielen neue Dokumente oder Rechnungen an, die entweder zu Hause anfielen oder mir per Mail zugeschickt wurden. Die Sicherung meiner Fotos war auch ein grosses Thema. Ich führte deswegen immer mobile Festplatten mit mir, auf die ich diese Daten sicherstellte und zu Hause mit den dortigen Archiven synchronisierte.

Istrien Solaris Hobby Wohnwagen mein Büro samt Laser Drucker

Mein eOffice auf mehreren Ebenen

Seit diesem Frühjahr bin ich Standort unabhängig und verfüge über eine optimale Lösung über Internet. Als mobile Infrastruktur dienen mir 2 Notebooks (1 ist immer Reserve und gleichzeitig Fernseh-Server) und an jedem Standort  1 Schwarz-Weiss Laserdrucker.

Wie froh war ich doch über mein eBüro, als mir dieses Frühjahr in Thailand mein Geldbeutel samt Kreditkarten gestohlen wurde. Dank „Evernote“ konnte ich der Polizei meine Kreditkarten-Nummer samt Telefonnummer zur unverzüglichen Sperrung der Karten angeben.

Mit eBüro decke ich folgende Ebenen ab:

  • ePOST: Ich lasse mir meine Post nicht mehr physisch zuschicken, zurückbehalten oder meinem Freund weiterleiten, der sie dann bearbeitet. Ich erhalte alle meine an mich adressierten Briefe und Kuverts in elektronischer Form zugeschickt. Die Schweizer Post scanned diese ein und schickt sie mir als pdf-Dokument zu. Ich kann an jedem Ort der Welt über Internet meine Post lesen und entsprechende Massnahmen wie eBanking ergreifen.
  • eBANKING mit Lastschriftverfahren (LSVA)  für meine Zahlungen benutze ich bereits seit Jahren.
  • eCOMMUNICATIONS: Ich telefoniere und tausche Nachrichten aus über Mobil- und Skype-Telefonie, WhatsApp, LINE sowie eMail
  • eARCHIVING: Alle meine persönlichen Daten wie Fotos, Korrespondenz, Reise-Berichte, Verträge, Mails etc  verwalte ich über einen Cloud-Speicher (Dropbox). Von überall her kann ich via Internet mit meinen eigenen Notebooks, Smartphones und Tablets, aber auch ab fremden PC’s darauf zugreifen.
  • eDOCUMENTS: Alle meine wichtigen aktuellen Dokumente, die jederzeit auf Mann sein sollten,  wie Kreditkarten, Pass und Motorfahrzeug-Ausweise, Flug-Tickets verwalte ich über die Software „Evernote„. Da Evernote auch auf den Smartphones und Tablets installiert ist, sind alle diese Dokumente auch ohne Internet auf diesen handlichen Geräten überall und jederzeit verfügbar. Optimal auf Flugplätzen, bei Polizeikontrollen, Behörden-Besuche und unerwarteten Situationen.

 

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23. Mai: meine erste Rad-Ausfahrt in Istrien

Mitte April bin ich zum letzten Mal auf dem Rennrad gesessen. Dies war noch im Raume Basel. In der Zwischenzeit zog ich einen neuen Wohnwagen nach Istrien und baute in Solaris meinen alten Wohnwagen um. In den letzten Wochen war es mir einfach zu kühl. Ich hatte keine warmen „Winter“ Velo-Leibchen und -Hosen eingepackt. Ich war auf Sommer eingestellt.

Mountain-Bike Stevens 3S Mod.2012

Mountain-Bike Stevens 3S Mod.2012

Heute startete ich erstmals nach 5 Wochen „radfreier“ Zeit mit Martina und Klaus zu einer Ausfahrt. „Meine“ Runde über Tar – Nova Vas – Viznjan und Vizinada stand auf dem Programm. Teile der Strassen waren echte Mountain-Bike-Strecken. Sie wurden mit EU-Geldern aufgerissen, um Abwasser-Leitungen zur Kläranlagen aufzunehmen.

Ich wusste, meine Kondition war durch die Untätigkeit auf dem Boden. Ich musste die 48km Strecke, die über 500 m Höhendifferenz aufwies, langsam angehen. Mein Schnitt blieb bei 19 km/h. Noch letztes Jahr, als ich in Form war, realisierte ich auf dieser Strecke einen Schnitt von um die 22 km/h.

Es war eine gute Fahrt. Ich war zum Schluss nicht kaputt. Ich habe nie übertrieben und meinen Körper maltraitiert. Ich denke, ich bin ich auf dem rechten Weg. Mein Ziel bleibt meine Radfernfahrt im Febr. 2017 von Hua-Hin nach Phuket über 850 km. Es wird meine letzte Herausforderung sein. Ich bin dann 74 Jahre alt.

 

 

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Ich wurde durch Hacker angegriffen → meine Massnahmen

InternetIhr könnt Euch erinnern, dass vor einem halben Jahr eine Gruppe von SVP-Anhängern versuchte, meine „Sommer-Tagebuch“ zu hacken und zu zerstören. Dies war für mich ein Schock. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich sein könnte. Ich fühlte mich bisher nur als ein kleiner Blog-Schreiber. Nach diesen Angriffen und den damit einhergehenden Shitstorms habe ich massive Sicherungsmassnahmen ergriffen. Ihr werdet verstehen, dass ich gewisse Details nicht beschreibe, aber doch ein paar zu Euerer Information. Der „böse Feind“ muss ja nicht alles wissen.:

  • Ich habe neue komplexe Benutzernamen und Passworte vergeben. Dies ist für alle „wichtigen“ Systeme ein MUSS
  • Ich habe in meinen Blogs „Administration“ von „Redaktion“, d.h. schreiben von Beiträgen, getrennt
  • Ich habe Anti-Hacker-Softwaren installiert. Diese sperren den Zugriff, sobald ein Hack-Vorgang erkannt wird und schicken mir ein Info-Mail, damit ich weitere Massnahmen treffen kann
  • Ich sichere periodisch meine beiden Tagebücher und meine Datenbanken und bewahre 3 Sicherungs-Versionen auf.
  • Ich speichere alle meine wichtigen Daten, nicht nur die der beiden Tagebücher, über Dropbox dezentral auf meinen 3 PCx/Notebooks. Da auch dieser Schutz wenig nützt, wenn die Daten durch einen bösartigen Verschlüsselungs-Virus zerstört werden, sichere ich auch diese Daten periodisch auf externe Disks ab. Meine Fotos recht häufig.

Seit ich diese Anti-Hacker-Tools installiert habe, konnte ich feststellen, dass es noch viel schlimmer ist, als bisher befürchtet. Aus aller Herren Länder auch aus Deutschland finden täglich Hacker-Angriffe auf meine beiden Blogs „Sommer-Tagebuch“ und „Thailand-Tagebuch“ statt. Diese Kriminellen versuchen mit den unterschiedlichsten Usernamen die erste Stufe der Zutrittsbarriere zu knacken. „admin“ ist das beliebteste Hacker-Benutzername, dann folgte mein Namen „max lehmann“ aus der Internet-Adresse in den unterschiedlichsten Variationen.

Merke: In allen Systemen, auch im Betriebssystem, solltest Du die Default-Benutzernamen wie „admin“, „0000“ oder „1234“ unbedingt ersetzen!

 

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Es wiehert: Die deutsche Bundesregierung setzt auf E-Autos

emoticon-panikDie Vertreter der deutschen Bevölkerung behaupten: E-Autos sind die sauberen Verkehrsmittel der Zukunft!

Als kleiner Bub habe ich geglaubt, dass das Wasser und der Strom gratis aus der Leitung oder der Steckdose fliessen. Man brauche nur den Hahnen zu öffnen, und das Trinkwasser fliesst. Etwas ähnliches will nun die Deutsche Bundesregierung ihrer Bevölkerung weismachen: „E-Autos seien die sauberen Fahrzeuge der Zukunft!“

Wer erinnert sich nicht an die Auto-Abwrackprämie im 2009 als man die eigene Autoproduktion durch grosszügige Geschenke ankurbeln und gleichzeitig etwas für den Umweltschutz machen wollte. Die Aktion endete in einem gewaltigen Desaster für die Auto-Industrie.

Wirtschaftlich sind beide Aktionen ein gewaltiger Unfug. Subventionen helfen nie. Sie verschleiern nur. Damit bestätigen die Verantwortlichen, dass sie keine Ahnung von Kosten-Kalkulationen haben, und dass Ihnen die Zusammenhänge in der Energie-Produktion total abgehen. Die Mittelschule lässt grüssen!

Wie hat doch der SPD-Vorsitzende Gabriel vor wenigen Tagen gemeint: „Ein Politiker versteht von allem sehr wenig, aber er muss tun, als ob…

Blöder und Dümmer geht es nimmer!

In einem Land, das den selbstgewählten Atomausstieg noch lange nicht geschafft hat. Und wahrscheinlich noch Jahre nicht auf eigenen „sauberen“ Energie-Beinen stehen wird. Das die aktuellen Strombedürfnisse nur mit der schmutzigsten Energie-Form der Kohle- und Gas-Kraftwerke und immer grösseren Atomstrom-Importen aus dem Ausland sicherstellen kann. Das hochgejubelte Oeko-Schlaraffenland mit den Windparks in der Nordsee wird noch auf Jahre hinaus keinen Strom in den Süden liefern können. Ob sie je die Bedürfnisse Deutschlands abdecken, ist sehr fraglich.

Und nun wollen die Politiker die Strom-Bedürfnisse in Deutschland vielleicht nicht gerade verdoppeln, aber massiv erhöhen, indem sie die Benzin/Diesel-Antriebsart durch Elektro-Energie ersetzen.  Und niemand gibt zu, dass man diese Energie importieren muss!

Deutschland, Du lebst über Deine Verhältnisse

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17. Mai 2016: Der Flug nach Bangkok ist gebucht …. in einer Boeing-777

Ich sitze hier in Istrien auf dem Campingplatz unter dem Vorzelt. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und die Temperatur angenehm warm. Noch vor wenigen Jahren wäre es nicht möglich gewesen, weitab der Heimat in der Pampas einen Flug nach Bangkok zu buchen. Zum 9. Mal will ich in Thailand den europäischen Winter verbringen. Dieses Jahr 2 Wochen später nicht bereits ab Mitte Oktober, denn eine Familienfeier hat höhere Priorität, sondern ab Anfang November.

Ich war dem Stress nicht gewachsen, um mit der Buchung meines Business-Fluges nach Bangkok zu warten. Die Preise könnten sinken, meinten die Gambler. Ich bin aber kein Gambler! Vielleicht sind dann alle Plätze weg, sagt mein innerer Angsthase. Ich bin geboren im Sternzeichen des Steinbock! Und ich bin nun glücklich und zufrieden, denn heute um 10 Uhr habe ich gebucht!

Überblick mittels Buchungsportalen

In den gängigen Buchungs-Portalen habe ich mich erkundigt.  Vorwärts und rückwärts. Flüge ab Basel wären optimal, denn ich müsste nicht mit dem Zug 1 Stunde bis zum Flughafen Zürich fahren und vorallem nach der Rückkehr spät abends nicht nach Basel:

  • Die Aeroflot war ab Zürich via Moskau mit Fr. 2’000.– und einer Reisezeit um die 16 Stunden mit Abstand am günstigsten. Aber über Moskau mit einer russischen Gesellschaft, auch wenn es nicht mehr die Tupolews sind, wollte ich dann doch nicht fliegen.
  • Mit der KLM beträgt die Reisezeit für den Flug ab Basel via Amsterdam um die 17 Stunden. Die Preise schwanken sehr stark zwischen 2300 und 3000 Franken. Die günstigen Preise galten aber nicht für das Flugfenster, das ich anstrebte. Zudem hat die KLM den Flug nach Amsterdam ab 1. November um 3 Stunden vorverschoben, sodass ich in Amsterdam gegen 5 Stunden Aufenthalt gehabt hätte.
  • Die Turkish Air war mit Fr. 2’700 für den Flug ab Basel mit 1 Zwischenstop in Istanbul und einer Reisezeit um die 15 Stunden sehr günstig. Bei der Gesellschaft hatte ich wegen der politischen Situation EU – Türkei ein mulmiges Gefühl. Das Risiko irgendwo hängen zu bleiben, schien mir etwas hoch. Aber sie hätte mich schon gereizt. Der Service soll ja Spitze sein.
  • Die Thai-Airways mit Direktflug ab Zürich und einer Flugzeit zwischen 11 und 12 Stunden hätte über Fr. 5’000 gekostet.
  • Die Finnair ab Zürich mit Zwischenlandung in Helsinki und einem Preis von ca. Fr. 2800.– war eine Alternative, die ich schon einmal benutzt hatte.

Und der Sieger heisst Swiss

Boeing 777-300 der Swiss

Boeing 777-300 der Swiss

Aber schlussendlich habe ich mich entschieden für die Swiss mit Direktflug von Zürich nach Bangkok in 11 Stunden für Fr. 3’800.– . Es ist eine teure Variante.  Ja, wenn nur nicht die 1-stündige Zugfahrt zwischen Basel und Zürich wäre. Aber ich habe einen Direktflug. Ich steige ins Flugzeug ein, esse und schlafe, und steige in Bangkok ausgeruht wieder aus. Ich fliege in der neuesten Boeing 777-300 mit bequemen Liegesitzen, habe einen Einzelsitz ohne Nachbar mit links und rechts-Ablage buchen können. Dieser Sitz lässt sich in eine flache Liegefläche von 2 m Länge verwandeln. Ich verfüge über Wifi an Bord und kann in den Wolken  meinen Flugbericht schreiben und Mails verschicken….und dazwischen ein Cüpli trinken.

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Flache Liegebetten von 2 m Länge

Mein Sitzplatz und Liegefläche von 2 m Länge

 

Die Flugdaten:

  • Abflug mit Swiss LX-180 vom Flughafen Zürich am Mittwoch, 2. November um 17:55, Ankunft in Bangkok am 3. November um 10:25 Uhr Thai-Zeit
  • Rückflug mit LX-181 vom Flughafen Bangkok Suvarnabhumi am Mittwoch, 15. März 2017 um 13:30 Uhr, Ankunft in Zürich am selben Tag um 19:30 Uhr Schweizer Zeit

Ich freue mich bereits heute auf meine 9. Reise nach Thailand. Wie ich mich kenne, werde ich ganz gemütlich in 1. Klasse mit der SBB nach Zurüch fahren, mich ohne Stress einchecken und in der Busines Lounge gemütlich z’Mittag essen.

 

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Mein Standplatz – Mein Paradies

Solaris Hobby Standplatz

Am Anfang stand eine Idee, die eines mobilen Vorzeltes. Dies war im Sommer 2015. Den Umbau meines alten Wohnwagens zum Vorbau habe ich unzählige Male vor dem Einschlafen durchgespielt. So war es nicht verwunderlich, dass jeder Handgriff passte. Nun im Mai 2016 ist alles realisiert und es funktioniert.

Solaris Hobby Standplatz

Die beiden Wohnwagen habe ich parallel zueinander hingestellt, sodass ein ca. 1 m breiter Durchgang entstand. Die beiden Türen standen sich gegenüber. Dadurch war es ein leichtes, vom einen Wohnwagen in das mobile Vorzelt und zurück zu gelangen.

Solaris Hobby Durchgang

Links das mobile Vorzelt und rechts der neue Wohnwagen

Dieser Durchgang hat sich bewährt. Am Standort, von wo aus ich fotografierte, steht mein Auto. Mein Sitzplatz mit Sonnensegel ist vor dem neuen Wohnwagen. Er hat keine Türe, wie er sonst üblich ist. Eben weil er verdreht steht, sind beide Eingangstüren beim Durchgang.

Ein neu angekommender Camper fragte mich: "Wie kommst Du denn in Deinen Wohnwagen?"

Ein neu angekommener Camper fragte mich: „Wie kommst Du denn in Deinen Wohnwagen?“

 

Wie schön sieht doch das Spiegelbild meines „mobilen Vorbaus“ ausMai 2016: Spiegelbilder Fenster Wohnwagen

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Sex und Erotik, Sensationen, Unglücksfälle und Verbrechen

Sex and Crime

Die privaten Informationsmedien wie Presse und Fernsehen setzen alle möglichen Mittel in Bewegung, um möglichst viele Leser und Zuhörer zu gewinnen. Mit Sex, Sensationen, Unglücksfällen und Verbrechen ziehen sie männliche und weibliche Leser in ihren Bann.

Auch ich bemühe mich um jeden zusätzlichen Leser. Ich weiss, dass in der Google-Suche die Worte „Sex“ und „Erotik“ zu den häufigsten Suchbegriffen gehören. Ueber meine Sex- und Erotik-Erlebnisse berichte ich weniger. Hingegen schreibe ich diese paar Zeilen, damit die beiden Stich-Worte in den Google-Suchmaschinen landen und mein Sommer-Tagebuch in der Google-Suche erscheint, wenn einer nach „Sex und Istrien“ sucht.

 

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Diesen Hebekran habe ich in meinem neuen Wohnwagen (noch) nicht installiert. Ich fühle mich noch zu jung und bin zur Zeit Solo

Ist es Zufall oder System? Achte auf das richtige Herausgeld

Gestern habe ich im Lebensmittel-Geschäft Thommy Kaffee für 18.99 Kunar gekauft. Ich bezahlte mit einem 20 Kunar-Geldschein und die Kassiererin nickte zufrieden. Die 1 Kunar Herausgeld gab sie mir erst nach intenisver Beschwerde. Sie stellte sich anfangs dumm, verstand auf einmal kein Deutsch mehr, auch als ich als Beweis den Kassa-Zettel vorwies. Bereits hier fragte ich mich, ob dies wohl eine neue Masche sei?

Einen Tag später im Konzum des Camping-Platzes. Ich kaufte mein Lieblingsbrot. Vor mir eine hübsche Blondine. Sie war ganz mein Typ. Ich beobachtete sie genau. Auch sie erstand sich ein solches Brot zu 13 Kunar. An der Kasse bezahlte sie mit 50 Kunar und bekam als Herausgeld 7 Kunar. Erst draussen realisierte sie, dass sie 30 Kunar zu wenig zurück erhalten hatte.

Mein mobiles Vorzelt

Im neuen Wohnwagen gab es wenig anzupassen. Einzig meine 2-jährige Klimaanlage aus dem alten Wohnwagen musste ich einbauen. Mein mobiles Vorzelt, wie ich den alten Wohnwagen nun nenne, ist voll funktionsfähig. Alle Gestelle, Tablare und Geräte sind transportfähig, d.h. habe ich fix angeschraubt, sodass sie auch beim Wegfahren des Wohnwagens nicht umfallen, nicht herum rutschen und die Schubladen nicht ausfahren können.

Als neuestes habe ich eine Gorenje-Waschmaschine für 6kg Schmutzwäsche gekauft und  installiert. Für mich als Hausmann war diese Investition notwendig, weil ich während meiner Solaris-Zeit nicht mehr nach Hause fahren will, um Bettwäsche und Kleider zu waschen. Ein erster Test der Waschmaschine ohne Wäsche war erfolgreich. Das 17-Minuten Schnell-Programm ist Spitze. Der Wohnwagen hatte weder gewackelt noch geächzt,  wie manche meinten. Die Waschmaschine hat nur minimal vibriert und die Verbrauchswasser-Menge konnte ich im Abwasser-Container, der zu jedem neueren Wohnwagen gehört, auffangen und stilgerecht entsorgen.

Zwar nicht für das mobile Vorzelt, aber für den neuen Wohnwagen habe ich eine neue Espresso-Maschine „DeLonghi“ gekauft und die alte entsorgt,  weil ich es unterliess sie zu Hause zu testen. Nun geniesse ich wieder jeden Morgen zum Aufstehen einen feinen Kaffee!

L067 = mein neuer Standplatz im kommenden Jahr 2017

Das Schicksal hat Bärbel und Dieter hart getroffen: Dieter leidet (nach einem Hirnschlag?) unter starker Demenz. Deshalb mussten sie notgedrungen mit dem Camping aufhören. Dies ist auch für mich ein Schock, denn wir hatten jahrelang eine gute Zeit miteinander. Es zeigt aber auch, wie schnell es einem in unserem Alter schlecht gehen kann.

Des einen Leid ist des anderen Freud: Ich profitiere davon, denn ich erbte ihren Standplatz L067 oben auf dem „Elefanten-Friedhof“. Nur 3 Standplätze über meinem jetzigen. Dorthin kann ich meine beiden Wohnwagen besser hinziehen, habe einen einmaligen Blick über die grosse Wiese mit den Olivenbäumen und direkten Wasseranschluss.

Apropos „Elefanten-Friedhof“. Ich werde immer wieder gefragt, wo die Fussabdrücke dieser Gross-Tiere zu sehen seien. Darüber habe ich bereits unter Regenbogen über dem Elefantenfriedof von Solaris ausführlich berichtet, deren Lösung überraschend ist.

Mein neuer Standplatz ab 2017

Mein neuer Standplatz ab 2017

Nachtrag von Anfangs Juni 2016: Nachdem mir mein „mobiles Vorzelt“ durch Valamar verboten wurde, habe ich die Reservation des Standplatzes L067 wieder rückgängig gemacht. Ich muss nur noch einen Wohnwagen platzieren und nicht deren zwei. Die Lage der alten Parzelle L061 sei viel schöner, meinten alle meine Freunde rund um mich herum.

 

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Mein neuer Wohnwagen „Hobby 560 Ffe“

20. April 2016: auf der Fahrt über den Gotthard mit dem neuen Hobby Wohnwagen

20. April 2016: auf der Fahrt über den Gotthard mit dem neuen Hobby Wohnwagen

Mein neuer Wohnwagen ist mit 5.60m Innen-Masse etwas grösser als mein alter 5.40m Wohnwagen. Er ist 2.30 cm breit und 7.60m lang bis zur Deichsel. Das spezielle ist die Eingangstüre, die vorne rechts angebracht ist. Bei den meisten Wohnwagen ist die Eingangstüre hinten rechts. Dadurch ist es mir möglich, die beiden Wohnwagen Türe gegen Türe aufzustellen.

 

Grundriss Hobby 560 Ffe

Grundriss Hobby 560 Ffe

 

 

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris: Doppelbett

Im alten Wohnwagen hatte ich zwei 80cm breite Betten. Das obige Queens-Doppelbett ist 1.60 m breit und von drei Seiten erreichbar. Ich fühle mich auf dieser Spielwiese und in dieser Bettwäsche wie ein König.

Neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe

Das obige Bild zeigt den Blick, den ich habe, wenn ich durch die Türe in den Wohnwagen eintrete. Vis-à-vis von der Küche ist ein grosser Slim-Tower-Kühlschrank montiert, dessen Tiefkühlfach aber unbrauchbar ist.

Neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe

Die Toilette ist ein Bijou und wunderbar designed mit massiven Türen und Staufächern. Vis-à-Vis befindet sich eine eigenständige Duschkabine mit allem Dusch -Zubehör. Diese werde ich jedoch in einen grossen Kleiderschrank umbauen.

 

 

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Meine ersten Tage und Erlebnisse auf Solaris

Nachdem ich auf dem Kiwi-Parkplatz etwa 2 km vor dem Campingplatz übernachtet hatte, traf ich am Donnerstag, den 21. April früh um 8 Uhr auf Solaris ein.  Es war ein schönes Wiedersehen, als ich von Martina und Klaus herzlichst begrüsst wurde. Sie waren die einzigen meiner Freunde, die bereits hier waren. Sie luden mich auf den Abend zu einer „Jause“ mit Spargeln und Speck ein.

Internet

  • Kein Internet„, war die erste Nachricht, die ich von Klaus erhielt. Die Antenne war zwar in Betrieb und sendete auch ihre Identifikation „Solaris Wifi“ aus, aber der IP-Server war nicht in Betrieb. Flugs machte ich mich auf den Weg zur Reception, die mich aber wie in alten Zeiten  versuchten zu beruhigen: „Wissen Sie, das Waschhaus 10 ist noch nicht in Betrieb und so läuft auch noch kein Strom in die Antenne„. Ich fühlte mich echt verarscht ob dieser blöden Antwort. Ich konnte die Dame nicht überzeugen, dass dies nicht stimmen kann. Ich wollte auch keinen Streit und noch weniger ein Besserwisser sein. Ich war ja nicht in Eile und wollte nur meinen Freunden zu Hause meine erfolgreiche Ankunft melden.
  • Obwohl ich genügend zu tun und  keine Eile hatte, ins Internet zu gelangen, realisierte ich, wie abhängig ich bereits vom Internet bin. Drei oder vier Tage ohne Internet schienen eine kleine Katastrophe in der heutigen Zeit mit dem WhattsApp, dem Facebook, der eigenen Homepage, dem digitalen Briefkasten der Schweizer Post, dem Skype, Zatoo dem Fernseh-Programm und den Mail-Boxes zu sein. Ohne Internet kam ich mir vor, wie auf einer einsamen Insel mitten im Meer.
  • Welch Ueberraschung, am späteren Nachmittag des Montags, 25. April entdeckte ich, dass Internet läuft, obwohl das Waschhaus noch nicht in Betrieb ist Seither bin ich wieder ein Teil der digitalen Gesellschaft.
  • Das Login ins „Solaris WiFi“ ist ähnlich wie im vergangenen Jahr. Man wählt als Netzwerk „SolarisWiFi“ und ruft im eigenen Browser irgendeine Internet-Seite auf. Darauf erscheint am Bildschirm eine Eingabe-Maske von Valamar, die man ausfüllen muss. Ein kleiner Knackpunkt: Die eigene Standort- oder Zimmernummer ist 4-stellig anzugeben: also „L061“. In meinem Fall habe ich festgestellt, dass ich für jedes meiner Notebooks und Smartphobnes mich einmal einwählen musste. Es wird dann ein „Cookie“ gespeichert.
  • Wie letztes Jahr hat Valamar die Nutzung von Internet eingeschränkt. Man will die Netzwerk-Kapazität möglichst allen in vernünftiger Qualität zur Verfügung stellen. Aergerlich ist, vorallem für Dauer-Camper, dass Updates fürs Betriebssystem und auch für Antiviren-Softwaren nicht möglich sind.  Ich werde dies in einem der umliegenden Restaurants mit Internet-Anschluss durchführen. Das Abspielen von Fernseh-Sendungen aus Mediatheken von ZDF, ARD und auch SRF ist gesperrt. Eher verständlich ist, dass Pornos ober Youtube-Videos nicht angeschaut werden können.

Mai 2016: Meine neue DeLonghi Espresso-Maschine

Genussmittel

  • Es gab jedoch eine andere Katastrophe, eine echte und ich war selber schuld daran: Meine Kaffeemaschine war defekt. Ich hatte sie zu Hause nicht getestet. Das heisse Wasser zur Kaffee-Aufbereitung kam nicht vorne aus der Düse, sondern lief aus der Maschine auf den Tisch.  Als ich die Maschine auseinander nahm entdeckte ich das Problem: Ein kleiner Billig-Plastikteil zwischen den feinen Wasserröhrchen war gebrochen. Ich musste eine Neue kaufen und entschied mich für die DeLonghi-Espresso-Maschine. Kaffee ist für mich Medizin. Mein Körper und Geist braucht einen Kaffee um meine Lebensgeister am Morgen früh zu wecken. Kaffee ist mein Morgenkuss!
  • Bereits am 2. Tag führte mich der Weg in den Konsum auf dem Campingplatz. Ich sehnte mich nach dem weissen Semmel-Brot.  Es schmeckt wunderbar und hält mehrere Tage. Ein Gedicht mit Aprikosen- oder Hagebutten-Konfitüre.

Infrastruktur

  • Das Waschhaus 10, das ich üblicherweise benutze, war anfänglich noch geschlossen. Ich musste ins Waschhaus 9 gehen. Von meinem Standplatz sind beide Waschhäuser etwa gleich weit entfernt. Ich war das erste Mal in dieser 9er-Anlage. Sie ist um einige Jahre jünger und modern eingerichtet. Zweckmässig sind die Geschirr-Abwaschplätze mit Warm-Wasser. Einzig die Duschen waren in „meinem“ Waschhaus besser.
  • Einige der ehemaligen Kieswege wurden asphaltiert. Im hinteren Teil des Campingplatzes wurden neue mondäne Mobilheime aufgebaut und oberhalb der Schweinebucht wurde neu parzelliert.

Wetter

  • Seit meiner Ankunft herrschte echtes „gräusliges“ April-Wetter, wie ich es aus den vergangenen Jahren nicht gewohnt war. So weit ich mich zurück erinnere, war es früher ab der letzten April-Woche schön und warm. Dieses Jahr ist es ganz anders. Ein sehr kühler Wind fegte über den Campingplatz. Oft regnete es. Am Mittwoch 27. April erlebte ich sogar das erste diesjährige Gewitter hier unten. An FKK war in den ersten Tagen nicht zu denken. Zwischendurch an 3 oder 4 Tagen hellte es etwas auf und blauer Himmel erfreute unsere Gemüter und die eben angekommenen Camper beim Aufstellen ihrer Vorzelte. Seit dem 2. Mai scheint der Frühling und das gewohnte Solaris-Wetter das Kommando übernommen zu haben.

Solaris Es regnet

SAT-TV und Fernsehen

  • Fernsehen kann ich via SAT-Schüssel.  Bereits am ersten Tag hatte ich die Satelliten Schüssel über eine Test-Installation eingerichtet. Nun galt es nur noch den Fernseher und den Receiver an den endgültigen Standort im Wohnwagen zu installieren. Da mein neuer Wohnwagen einen eigenen externen Antennen-Kabel-Anschluss hat, musste ich dazu am Koax-Kabel einen anderen Stecker montieren. ….und oh Schreck, ich hatte nun kein Bild mehr. Der Receiver gab als Fehlermeldung „Safe“ aus. Habe ich etwa den Antennen-Receiver kaputt gemacht, als ich das Antennenkabel bei laufendem Receiver umhängte? Frustriert ging ich schlafen, um am kommenden Tag einen neuen Receiver kaufen zu müssen.

Bei mir kommt es oft vor. Die besten Gedanken und Ideen habe ich kurz vor dem einschlafen. Ob ich wohl die Abschirmung des Koax-Kabels nicht sauber vom Innenleiter getrennt hatte? In der Tat. Ich habe nicht sauber gearbeitet. Ich fand einen Fehl-Kontakt zwischen den beiden Leitern. Seither habe ich wieder Fernseh-Empfang. Einzig das Schweizer Fernsehen kann ich nicht empfangen. Es scheint, dass der Doppel-LNB defekt ist. Aber dies ist weniger schlimm.

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Aufbau, Umbau und Ausbau meiner beiden Wohnwagen

Ich will nie mehr ein Vorzelt aufstellen

Vor einem Jahr zog ich mir beim Aufbau des Vorzeltes einen schmerzhaften „Hexenschuss“ (Wirbelsäule Blockierung) zu. Mehrere Tage war ich blockiert und konnte mich nur mühsam bewegen. Der Arzt und Chiropraktiker empfahl mir, mit dem Camping aufzuhören. resp. kein Vorzelt mehr aufzustellen. Mir selber war klar:  „Diesen Schmerz brauche ich nicht mehr„, und begann kreativ nach einer Alternative zu suchen.

Man muss wissen, dass ich im eigentlichen Wohnwagen schlafe und wohne, Fernseh schaue und abends am PC an meiner Biografie und dem Tagebuch schreibe. Das Vorzelt nutze ich als Küche und allg. Ablage- und Stauraum für die Leiter, Schuhe, Rennrad, Polster, Liegebetten, Tiefkühler und Kühlbox etc.

Ueber die Evaluation und den Kauf-Entscheid für einen neuen Wohnwagen samt einem mobilen Vorzelt berichtete ich in diesem Blog in meinem Beitrag vom 1. Sept. 2015 unter http://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2015/09/01/mein-neuer-wohnwagen-hobby-560-ffe/

21. April 2016: Mein neuer Wohnwagen Hobby 560 Ffe auf Solaris

Links der „alte“ Wohnwagen

Aufbau meiner beiden Wohnwagen – Camping in einer neuen Dimension

Meinen „alten“ Wohnwagen überwintere ich unweit vom Campingplatz im Kiwi-Wohnwagen-Depot. Ivo brachte ihn mit seinem Traktor und stellte ihn dort auf, wo ich mit weisser Farbe den Ort der beiden Räder gekennzeichnet hatte. Meinen neuen Hobby von 5.60 Innenlänge rangierte ich mittels Mover Centimeter-genau mit 1 m Abstand parallel zu meinem alten Wohnwagen. Es war ein Erlebnis, wie fein ich den Wohnwagen mit einer Art Joystick steuern konnte. Bereits nach 1 Stunde standen beide am richtigen Ort, die Stützen runtergelassen.

Zukünftig, ab nächstem Jahr werde ich nur noch 1 Stunde benötigen, bis der Wohnwagen samt mobilem Vorzelt am richtigen Platz stehen werden und ich das „dolce far niente“ geniessen kann. Es bleiben nur noch die SAT-Schüssel und ein Sonnensegel zu installieren. Ich bin bereits heute überzeugt, dass mir dieser Luxus gefallen wird: Camping in einer neuen Dimension.

Umbau zum mobilen Vorzelt

„Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt ! Ohne Fleiss kein Preis !“ Bis es soweit ist, musste ich im  „alten“ Wohnwagen die Sitzecke und die beiden Betten ausbauen, und die Küchenmöbel des Vorzeltes samt den Tablar-Gestellen einbauen. Ein Knackpunkt bildete die Gas-Heizung und die Klima-Anlage, die ich erst vor 2 Jahren installierte. Am frei gewordenen Platz der Heizung gab es meinen Weinkeller und die Klimaanlage fand einen neuen Platz in der Sitzbank im neuen Wohnwagen.

Man beachte den Tiefkühler und die Waschmaschine

Bereits zu Hause hatte ich die notwendigen Werkzeuge wie den Bohrmaschine, meine Stichsäge, einen Lochbohrer, sowie Silikon-Fugenmaterial, Polyurethan-Schaum zum Füllen der Löcher im Boden wegen der Klimaanlage, diverse Schrauben und viel Kleinmaterial zusammengestellt. Während mehr als 1 Woche arbeitete ich intensiv am Ausbau und Einbau. Im Küchenbereich musste ein Wassertank samt Wasserpumpe und -Abfluss eingebaut werden. Alle Möbel befestigte ich transportsicher, denn sie sollten nicht umfallen, wenn der Wohnwagen ins Depot gezogen wird. Dazu musste ich u.a. spezielle Fixierungen für die Gestellfüsse entwickeln.

In den vergangenen Jahren habe ich den 3-4-monatigen Istrien-Aufenthalt jeweilen einmal unterbrochen, um zu Hause meine Schmutzwäsche zu waschen und die Post nach Rechnungen zu durchforsten. Ab sofort will ich nicht mehr nach Hause fahren. Deshalb habe ich mir eine 6kg-Waschmaschine von Gorenje angeschafft, speziell fürs Camping geschaffen, und im mobilen Vorzelt installiert. Das kritische dabei war, dass die Waschmaschine durch meine 50cm breite Wohnwagen-Türe durchgehen musste. Es ist erstaunlich, es gab relativ viele derartige Maschinen, die weniger als 50cm tief waren.

Der umgebaute Wohnwagen

Im alten Wohnwagen habe ich die Küche aus dem Vorzelt eingebaut

Zum Schluss habe ich ein Licht mit Bewegungsmelder zwischen den beiden Wohnwagen montiert. Es dient nicht nur als Schutz gegen Einbrecher sondern auch für mich selber, wenn ich spät abends heimkomme und das Schlüsselloch suche. Und zu allerletzt zog ich als Schutz gegen Regen eine leicht montierbare Zeltblache zwischen die beiden Eingänge.

Einbau der alten Klima-Anlage in den neuen Wohnwagen

Viel Arbeit gab der Aus- und wieder Einbau der erst 2 Jahre alten Klima-Anlage. Um genügend Platz unter der Sitzbank zu erhalten, musste ich die Gel-Batterie des Movers verschieben und neu installieren. Für die Ab- und Zuluft der KlimaanlageIch waren zwei Löcher in den Boden zu sägen. Das Kritische dabei war, kein Gestänge oder Leitung unter dem Boden des Wohnwagens zu erwischen. Aber nach 4 Stunden konnte ich mich verdient aufs Liegebett unter blauem Himmel legen. Es war geschafft.

Ein- und Ausbau der Truma Klimaanlage

 

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20. April 2016: Fahrt mit neuem Wohnwagen nach Istrien

In Kürze: Ich bin spätabends am Mittwoch, 20. April in Solaris angekommen. Ich hatte keine Probleme auf der ganzen Fahrt. Leider funktionierte auf Solaris die Internet-Antenne auf „meinem“ Waschhaus erst seit heute Montag, 25. April.


Verzollung

Ein mittlere Grosskampftag war angesagt: Verzollung des neuen Wohnwagens und unmittelbare Weiterfahrt bis an die italienische Grenze, d.h. bis Chiasso

Wie gewohnt schlief ich in der Nacht davor schlecht. Zwar nicht so schlecht wie üblich, vermutlich weil ich nicht so früh aufstehen musste. Um 10 Uhr sollte ich mich am Rastplatz Bad Bellingen mit Christian Ernst aus der gleichnamigen Camping-Firma in Ettenheim (D) treffen. Bei ihm habe ich alle meine bisherigen Hobby-Wohnwagen gekauft, auch diesen Neuen. Er wird den Wohnwagen am Deutsch-Schweizer Zollamt Weil verzollen, denn ich möchte die 19% MWSt gegen den tieferen Schweizer Ansatz von 9% eintauschen.

Ich bin ein Gewohnheitstier. Ich will nie zu spät kommen. Deshalb fuhr ich 15 Minuten zu früh zu Hause weg und war prompt eine halbe Stunde zu früh am Meeting-Point. Schön sah er aus, mein neuer Wohnwagen. Meine Bedenken, dass er mit 1’400 kg zu schwer für meinen Skoda sein könnte, zerstreuten sich im nu. Er liess sich leicht fahren und fuhr spurgetreu.

Es war nicht der erste Wohnwagen, den Christian Ernst verzollte. Er war routiniert. Er verkauft mehr Wohnwagen in die Schweiz, als Bantam der Schweizer Generalimporteur. Innert 30 Minuten war alles erledigt, nachdem ich die Schweizer Mehrwertsteuer von Fr. 1’361.45 bezahlt hatte. Die deutsche MwSt von 19% erhielt ich zurück. Der Wohnwagen kostete mit inkl des 2’000 fränkigen Mover Fr. 18’300.– oder umgerechnet um die 16’500 Euro.

Fahrt nach Istrien

Mein Plan war, unmittelbar nach der Verzollung nach Istrien weiter zu fahren. Mein Auto habe ich bereits am Vortag geladen. Wie üblich habe ich das volle Platzangebot ausgenützt. Kurzum: Mein grosse Kombi war gut beladen, obwohl ich doch reduzieren wollte, denn ich hatte zusätzliche 1’400 kg zu schleppen. Was ich gewichtsmässig an Lebensmittel und Kleider einsparte, legte ich für Werkzeuge für die Demontage der Inneneinrichtung meines „alten“ Wohnwagens zu, den ich als mobiles Vorzelt benutzen werde.

Meine Fahrtstrecke von Basel via Milano und Venedig nach Istrien

Meine Fahrtstrecke von Basel via Milano und Venedig nach Istrien

Genau um 11:30 Uhr war mein Wohnwagen verzollt. Ich lud als zusätzliche Deichsellast einen schweren Kleidersack in den Bug des Wohnwagens und ab gings wenige Minuten später. Bereits um 15:16 Uhr hatte ich die Schweiz durchquert und tankte das günstigere Benzin in Coldrerio kurz von der italienischen Grenze.

Eigentlich plante ich, hier zu Uebernachten. Aber das wollte ich mir nicht antun und und mehrere Stunden bis zur Dunkelheit warten. Kurzentschlossen fuhr ich weiter. Weiter durch den italienischen Zoll, via Milano und Bergamo nach Venedig. Ich war immer noch nicht müde. Das Auto fuhr wie von selbst in der von mir gewählten Durchschnitts-Geschwindigkeit von um die 90 km/h. Auf dem Weg nach Triest wurde es langsam Nacht. Sicherheitshalber tankte ich voll auf. Ich wollte nicht mit leerem Tank irgendwo stehen bleiben. Nun, 100 km vor meinem Endziel gab es kein Halten mehr. Ich fuhr durch und benutzte den Schleichweg vom  italienisch-slowenischen Grenzübergang Skofie (bei Triest) bis zum slowenisch-kroatischen Grenzübergang Dragonje .

20. April 2016: auf der Fahrt über den Gotthard mit dem neuen Hobby Wohnwagen

Man beachte das deutsche Kennzeichen „OG“ für Offenburg

Um 22 Uhr langte ich auf dem Parkplatz des Restaurant Kiwi kurz vor dem Campingplatz Solaris ein. Hier wollte ich schlafen, aber vorher genehmigte ich mir ein kühles Gute-Nacht-Bier. Eine Belohnung für die gute Fahrt. Nur einmal musste ich voll bremsen, als eine italienische Familien-Kutsche unverhofft die Spur wechselte und sich vor mich setzte. Der angesagte Kälteeinbruch hatte auch Istrien erreicht. Obwohl ich in letzten Moment  eine wärmende Decke in den Wohnwagen eingepackt hatte, war meine erste Nacht im neunen Wohnwagen keine gemütliche. Ich fror und musste mir einen Pullover und wärmende Socken anziehen. Aber ich überlebte und erlaubte mir im Kiwi zum Frühstück einen Kaffee samt Croissant.

Ueber den Benzinverbrauch für die 830 km lange Strecke mit Wohnwagen war ich überrascht. Ich rechnete mit 13-14 Liter/100 km, denn das Gespanngewicht hat sich durch den Wohnwagen verdoppelt, ganz zu schweigen vom Luftwiderstand durch die hohe Front des Wohnwagens. Ueber die ganze Strecke fuhr ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h (GPS-gemessen) und verbrauchte dabei 10 Liter 95 Oktan/100km. Ein überraschender Wert.

Das Reisewetter

Es war ein herrlicher Frühlingstag mit Sonne und feiner Wärme. Auf der ganzen Strecke brauchte ich die Sonnenbrille. Die Wetterprognose für den kommenden Donnerstag versprach weiterhin schönes Wetter, bis dann gegen Ende der Woche die Kälte aus dem Norden auch über Istrien einbrechen werde.

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20. April: Start in den Süden zu meiner Sommer-Residenz

Strecke von Basel via Milano - Venedig nach Istrien

Strecke von Basel via Milano – Venedig nach Istrien

Meine Post läuft über meinen digitalen Briefkasten (Swiss Post Box), meinen neuen Wohnwagen habe ich am Montag, 18. April bei der Fa. Ernst in Ettenheim abgenommen und den Mover ausgetestet, mein Auto ist geladen …. kurzum, ich bin abfahrtsbereit, denn auch das Wetter wird in den nächsten 2-3 Tagen stimmen.

Als erstes geht es am Mittwoch-Morgen nochmals ins Deutsche, um den neuen Hobby-Wohnwagen zu verzollen. Dann fahre ich mit meiner Deutschen Autonummer direkt ab gen Süden. Den ersten Halt werde ich im Tessin vor dem Grenzübergang einlegen und dort übernachten. Am morgen früh geht es weiter via Mailand – Venedig – Triest nach Solaris, wo ich nachmittags eintreffen werde.

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Kutteln bei Heidy und Karli Holzhauser

In meiner Jugend gab es oft Kutteln. Es war meine Leibspeise. Meine Eltern mussten sich finanziell einschränken, denn ein Staatsbeamter hatte keinen grossen Lohn.

6. April 2016: Kutteln beim Heidy und Karli Holzhauser 6. April 2016: Kutteln beim Heidy und Karli Holzhauser

Ueber 50 Jahre später kochte Heidy für mich Kutteln und zwar ohne Kümmel, denn Kümmel mag ich gar nicht. Ich bin bereits das das dritte Mal zu diesem Lecker-Schmaus eingeladen, wobei ich aber 1x ausfiel, als ich meinen grauen Star operieren musste. Heidy ist Weltmeisterin im Kutteln-Zubereiten. Sie macht die besten Kutteln und ich bin der glücklichste Kutteln-Esser. Vielen Dank Heidy. Du bist ein Goldschatz

6. April 2016: Kutteln beim Heidy und Karli Holzhauser

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