Basler Max

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April 2018: Live-Ticker vom Basler Max

CPC-Ausfahrt +++ Umbau meines Bades +++ Kosovo +++ Augen-Erkrankung +++ Die Lügen der Amis +++

Mi, 18. 4. 2018: CPC-Ausfahrt ins Elsass

17 Fahrer trafen sich bei warmem Frühlings-Temperaturen in Therwil zu einer 80km Ausfahrt ins Elsass. Für einige war das angeschlagene Tempo zu hoch, denn anfang Saison fehlt es an der Kondition. Auch ich war schön kaputt, als wir zum AbschlussTrunk in Therwil wieder eintrafen. Aber das Wetter war Spitze. Der Thermometer stieg auf über 25ºC.

Umbau Schafmattweg 13

Hier wohne ich seit Oktober  2002. Das Haus ist um die 40-50 Jahre alt. Ein grösserer Umbau steht bevor. Die Wasser- und Abwasser-Leitungen der nördlichen Haushälfte müssen ersetzt werden. Sie sind durchrostet und drohen zu platzen, wie ich es im letzten Jahr in meinem Schlafzimmer erleben musste.C

Mitte Mai geht es los. Ich bin in dieser Zeit zur Freude des Hauseigentümers Nicki Th. in Istrien. So kann er ungehindert mein Bad und die benachbarte Toilette umbauen.

17. – 27. Juli 2018: Kosovo

Eine grosse Familien-Party mit gegen 200 Personen wird im Juli im Kosovo stattfinden. Meine Tochter Daniela feiert ihren 20. Hochzeitstag und ihren 40. Geburtstag, und dazu als Krönung feiere ich meinen 75. Geburtstag. Heute am 12. April habe ich mein Flug-Ticket ab Ljubljana nach Pristina für Euro 223 gebucht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden dort unten.

Meine Augenkrankheit

Kurz nach Ostern, am 4. April erhielt ich die Diagnose: Ich leide unter „feuchter Makula-Degeneration„! Es war ein Schock.. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich davon wieder etwas erholt und mein Leben in den nächsten Monaten bereits umgeplant, denn ich werde mir  jeden Monat eine Spritze in mein linkes krankes Auge verpassen lassen müssen.  Ich werde trotzdem Ende April nach Istrien fahren, aber eben monatlich kurz nach Basel zurückkehren.

Meinen nächsten Thailand-Aufenthalt habe ich einstweilen aufs Eis gelegt, denn das Reisedatum hängt vom  Erfolg meiner Spritzen ab. In der Zwischenzeit kläre ich ab, welche Thai-Spitäler solche Eingriffe vornehmen.

Wie beeinträchtigt mich diese Krankheit? Ich sehe mit dem linken Auge die geraden Linien etwas gekrümmt und die Umwelt leicht getrübt, wie wenn ich mit offenen Augen im Meer schwimmen würde. Im täglichen Leben schränkte mich diese Krankheit nicht ein. Ich kann Autofahren, Spazieren, Fotografieren etc. Einzig beim Lesen und beim Arbeiten am PC brauche ich eine Brille, weil mein rechtes gesundes Auge nach meiner grauen Star Operation auf Weitsicht eingestellt wurde.  Es ist nun,  als hätte ich Altersfehlsichtigkeit und benötige eine Lesebrille mit +2.5 Dioptien.

9. April 2018: Max am Notebook PC

Sie lügen wieder! Ich meine damit die Amis

Wer erinnert sich nicht an die Lüge der USA, als sie im 2003 sog. Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen in Irak vorlegten und damit ihren Angriff auf dieses Land begründeten! Seither haben sie in meinen Augen ihre Glaubwürdigkeit verspielt! Mit Trumps Lügen und Unberechnebarkeit ist deren Zuverlässigkeit noch tiefer in den Keller gerutscht.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht !

Ich bin beileibe kein Freund des syrischen Dikatators Assad, aber so blöd ist er wiklich nicht, wie die Amis und die Engländer behaupten, dass er wenige Stunden vor der endgültigen Uebernahme der Stadt Duma  Chlorgas eingesetzen haben soll, und dies gegen das eigene Volk. Für ihre Behauptungen haben die Amis auch keinen einzigen Beweis. Ich denke eher an eine Kriegslist der Gegner, die auf diese falsche Reaktion der Amis und Engländer zu hoffen. Chlorgas ist nämlich leicht erhältlich und einsetzbar. Krieg ist ein grausames Geschäft!

In der Nacht vom 13. /14. April haben die Amis mit Unterstützung der Engländer und Franzosen mit über 100 Raketen und Marschflugkörper syrische Lagerstätten von Chemie-Kampfstoffen und Produktionsstätten bombardiert. Aus meiner Sicht eine krimineller Plan oder ein Reinfall, denn Volltreffer auf Lagerstätten hätten unweigerlich tödliche Chemie-Kampfstoffe freigesetzt. Davon wurde aber nichts berichtet, weder von den Amis noch den Syrern.

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18. April 2018: Bye, bye „Basler Zeitung“ (BaZ)

Was sich seit Jahren ankündigte und wovor ich seit Jahren warnte, die Konzentration im Schweizerischen Zeitungs-Business geht weiter. Heute wurde offiziell bekannt, dass der bisherige Eigentümer Christoph Blocher, seines Zeichens Vordenker der nationalkonservativen und rechtspopulistischen SVP-Partei,  seine Basler Zeitung an die Zürcher Tamedia-Gruppe verkaufte hatte. Man vermutet, dass er unzufrieden mit dem politischen Einfluss der BaZ auf das Wählerverhalten der Basler Bevölkerung war.

Nun spielt es keine Rolle mehr, ob man die „Basler Zeitung„, den Zürcher „Tages-Anzeiger„, die „SonntagsZeitung“, den Berner „Bund“ oder die „Berner Zeitung“ kauft, denn alle bieten denselben journalistischen Einheits-Brei. Einzig die regionalen Beiträge sind noch individuell. Das Ziel dieser Acquisition ist klar. Man will die OnLine-Leser aus dem Internet austrocknen und diese nur noch gegen teure oder besser „überteuerte“ Abos  teilhaben lassen.

Für den nationale Medienvielfalt  und Meinungsbildung ist dieser Verkauf eine Katastrophe. Es gibt neben der Tamedia-Gruppe nur noch die Zeitungen mit den grossen roten Buchstaben der „Blick„, die „Neue Zürcher Zeitung (NZZ)“ und ein paar regionale „Klein- und Gratis-Zeitungen„, die mit kleinem Redaktions-Aufwand arbeiten und überleben müssen. Ein Glück, dass es ausländische Angebote und die OnLine-Angebote der Schweizer Fernsehens gibt.

Ausblick in die Zeitungs-Zukunft in der Schweiz

Ich vermute und hoffe, dass es im Rahmen der Globalisierung ähnlich wie beim Fernsehen vermehrt ausländische Angebote geben wird.  Es werden sich kleine Schweizer Zeitungen oder ausländische Zeitungen neu schweizweit platzieren und die unzufriedenen Leser für sich gewinnen. Dazu wird ihnen Internet bei der Preisgestaltung hilfreich sein. Bereits heute bieten u.a.  „der Spiegel„, „Focus“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ breite und umfasssende Informationen an.

Den von mir  favorisierten Flat-Rate Zeitungs-Abos gebe ich wenig Chancen. Die Zeitungen, die doch alles besser wissen und jeder Organisation und jedem Gross-Betrieb Ratschläge erteilen, sind absolut beratungs-resistent. Deren Manager und Eigentümer stammen allesamt aus der Zeit der papiernen Zeitungen. Internet ist für sie ein Werkzeug des Teufels.

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Bald geht es nach Istrien in meine Sommer-Residenz

März 2018: Es herrscht Ruhe vor dem Sturm

Am Sonntag, 29. April fahr ich nach Istrien. Ich musste die Fahrt um ein paar Tage verschieben, weil ich noch eine Spritze in der Augenklinik abholen muss. Bereits am Tag darauf werden Klara und Benni kommen, um mein Vorzelt aufzubauen und einzurichten. Ich freue mich riesig auf die Zeit in meinem wunderschönen Wohnwagen.

gerüstet für die Partien auf Solaris

 

 

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Samstag, 14. April – Ich hatte viel zu tun und ging in die Stadt

Meine Omega Armbanduhr brauchte eine neue Batterie. Mein ur-alt Notebook brauchte eine externe Tastatur, denn die alte Tastatur ist defekt. Ich musste einen grossen Briefumschlag auf die Post bringen. Die Sonne schien! Eine ideale Gelegenheit, durch die Stadt zu bummeln und Fotos zu schiessen.. Nach 3 Stunden kam ich zurück, müde und glücklich!

Post, Telegraph und Telephon

An der Fassade der alten Hauptpost an der Rüdengasse stehen diese 3 Worte geschrieben. Es waren die urprünglichen  Dienstleistungen der POST. In 2 Jahren soll die Hauptpost mitten in der Stadt geschlossen werden. Für mich unverständlich, denn das Gebäude sieht einzigartig aus und viele Kunden nutzen das dortige Angebot.

Batterie-Wechsel

In der Manor habe ich für Fr. 35.– die Batterie auswechseln können. In Thailand hätte ich dafür Fr. 6.– bezahlen müssen. Meine Omega ist meine Arbeits-Uhr. Ich trage sie Tag und Nacht. Gekauft habe ich sie vor ein paar Jahren in Thailand, als meine Original-Certina ihren Geist aufgabe und kein Fachgeschäft in Thailand bereit war, die Batterie innert kurzer Zeit auszuwechseln. Certina machte mir das inakzeptable Angebot, dass ich die Uhr einschicken könne!!!! Seither leistet die Omega unglaubliche Dienste.

Tastatur

Wer erinnert sich nicht daran, dals vor 2 Jahren meine thailändische Putzfrau versuchte, mit dem Staubsauger die Tastatur meines Packard-Notebooks von den Brot-Brösmeln und dem Schmutz zu reinigen. Sie erwischte zwar den Staub, aber auch zwei Buchstaben-Tasten. Ich liess die Tastatur auswechseln, aber es war eine Thai-Tastatur. Dieser Notebook ist mein Reserve-Notebook und diente mir in Thailand als „Fernseh-Server“.  Im Mediamarkt habe ich für Fr. 15.– eine externe Tastatur gekauft.

April 2018: Skulpur Helvetia auf der Reise von Bettina Eichin am Kleinbasler Brückenkopf der Mittleren Brücke.

Leute, Häuser Geschäfte und andere Impressionen

Im Kleinbasel ist immer viel los. Dort lebt eher das einfache Volk und vorallem viele Ausländer/Fremde. Ich beobachtete zum Beispiel, wie ein Bünzli-Schweizer einen Streit mit einem Schwarzen entfachen wollte.

Am Bahnhof sah ich zwei Frauen in einer Basler-Tracht, denn heute war Eröffnung der MUBA-Ausstellung.

 

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11. April 2018: Zu Besuch bei meiner Tochter Daniela

Ich treibe mich in der ganzen Welt herum. Im Juli auch wieder während 10 Tagen  im Kosovo, wo meine Tochter Daniela mit ihrem Eshref und ihren Kindern Anina und Leon ihre Ferien verbringen. Sie haben sich dort in Sushica, unweit der Hauptstadt Pristina ein eigenes schönes Haus gebaut.

v.l.n.r. Anina, Daniela, Eshref und Leon

Die 4 wohnen die übrige Zeit aber in der Ost-Schweiz in  Wil (SG). Zweimal im Jahr, sobald ich zurück in der Schweiz bin,  besuche ich sie. Dann werde ich verwöhnt mit meinen Lieblingsspeisen.

Vergangene Woche war es wieder soweit. Zum Mittagessen trudelte ich ein. Es gab gefüllte Peperoni, Leber Burek und als Dessert eine Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren, sowie Orangen-Tiramisu.  Daniela kochte wie immer und absichtlich zuviel, damit ihr armer Vater auch in den folgenden Tagen zu Hause nicht verhungern muss. Diesmal füllte sie mir 5 Plastik-Behälter auf.

Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren

 

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8. April: Zurück aus Thailand, meine 1. Ausfahrt ins Elsass

Bereits gestern war es wunderbar warm. Der Thermometer zeigte über 20ºC an. Ideale Umstände, mich aus meinem moralischen Tief zu befreien. Seit ein paar Tagen leide ich darunter, weil ich am linken Auge erkrankt bin.

Nach dieser Ausfahrt ins nahe Elsass (F) fühle ich mich befreiter und kann nun darüber reden. Ich werde in einem nächsten Beitrag berichten. Ich sehe wieder positiv, denn die frische Luft, der erhöhte Puls und schmerzenden Muskeln haben mir gut getan. Ich bin bald wieder bereit für grosse Taten.

Noch etwas Positives: In dieser Ausfahrt bin ich erstmals ohne Manschette gefahren, die seit meinem Unfall Anfangs November mein maltraitiertes linkes Handgelenk stützte. Ich hatte erstmals und erstaunlicherweise keine Probleme.

Sonntag, 8. April 2018

 

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Ein Schock für mich – Feuchte Makula-Degeneration

Ich schien körperlich nur langsam älter zu werden. Mir ging es blendend. Ich konnte Bäume ausreissen. Aber nun hat auch mich ein Hammer auf den Boden der Realität zurückgeholt: Ich leide unter „feuchter Makula-Degeneration“

Im Wikipedia steht unter dem Begriff „Makula-Degeneration“ geschrieben:

„Darunter wird eine Gruppe von Erkrankungen der Netzhaut des Auges zusammengefasst, die die Macula lutea („Gelber Fleck“) betreffen. Bestandteil dieses Areals ist der „Punkt des schärfsten Sehens“ (Fovea centralis), dessen unterschiedliche Zellen einem allmählichen Funktionsverlust erliegen. Dies kann ohne Behandlung bis zur vollständigen Blindheit führen.“

Um das Positive vorwegzunehmen: Ich bin in Behandlung und werde monatlich eine Spritze ins Auge erhalten,  die bei dieser Erkrankung helfen resp. sie mindestens stabilisieren kann. Diese Spritze werde ich nun jeden Monat holen müssen, schlimmstenfalls das ganze Leben. Nach 2-3 Monaten kann man beurteilen, ob ich darauf anspreche.

Mein Krankheitsverlauf

http://www.vistaklinik.ch

Am 25./26. März entdeckte ich beim Schreiben auf dem PC, dass gerade Linien nicht mehr gerade, sondern gekrümmt waren. Geschockt meldete ich mit beim Augenarzt, der nach erster Untersuchung vermutete, dass es sich bei mir um eine Makula-Degeneration handeln könnte. Am 4. April wurde mir in der Vista-Augenklinik nach eingehenden Untersuchungen mit einer sog. Angiographie der Netz- und Aderhaut (Darstellunge der Blutgefässe im Auge) seine Diagnose bestätigt und mir unverzüglich eine Spritze ins Auge gemacht

Ihr könnt Euch vorstellen, wie geschockt ich war. Mit so etwas hatte ich nie gerechnet. Ich habe bisher unter den Teppich gewischt, dass auch ich in einem Alter bin, in dem Altersbeschwerden und Krankheiten ganz normal sind und auch mich einholen könnten. Nun hatte es auch bei mir zugeschlagen! Ich brauchte Tage, um mich moralisch wieder aufzurichten, denn mein Leben hatte sich mit einem Mal total verändert. Ich habe zwar noch ein gesundes Auge, aber statistisch ist davon auszugehen, dass auch dieses erkranken wird.

Einfluss auf mein Wohlbefinden

Am meisten leide ich darunter, weil ich realisiere alt und gebrechlich zu werden. Ich brauchte in den letzten 1-2 Wochen viel Kraft, um mich neu auszurichten und zu motivieren. Anfänglich war ich sogar depressiv und habe mich zurückgezogen. Mit dem Schreiben dieses Berichtes  über meine Krankheit habe ich einen grossen Schritt in meine Zukunft getan. Es geht mir von Tag zu Tag besser. Ich plane bereits wieder für meine Zukunft. Am Sonntag, 29.April fahr ich wieder nach Istrien auf Solaris.

Körperlich hat die Krankheit wenig Einfluss auf mein Leben. Mit meinem linken kranken Auge sehe ich an gewissen Stellen eine Unschärfe, als ob ich mit offenen Augen untere Wasser schwimmen würde. Diese Unschärfe und Sehbehinderung  merke ich in der freien Natur nicht, es sei denn, ich will eine Zeitung oder auf meinem Handy lesen. Dann brauche ich eine Lesebrille, weil mein gesundes rechtes Auge seit meiner grauen Star-Operation auf Weitsicht eingestellt und unbrauchbar fürs Lesen ist. Früher nannte man dies „Alters-Fehlsicht“. Meine Lesebrille hat +2.5 Dioptrien, also nichts besonderes.

Diese Lesebrille benötige ich auch beim Arbeiten auf dem Computer, dem Tablet, dem eBook-Reader oder eben dem mobilen Telefon. Fernsehen kann ich hingegen „Oben Ohne“.

Meine Pläne für die Zukunft!

Nach 10 Tagen der Ungewissheit und Depression hatte sich meine Mentalität durchgesetzt und ich begann in die nächste Zukunft zu planen. Ich werde trotzdem nach Solaris fahren, aber monatlich mit dem Auto für ein paar Tage nach Basel zurückkehren um mir die Spritze abzuholen. Ich möchte am Anfang meiner Behandlung kein Risiko eingehen .

Den kommenden Thailand-Aufenthalt ab Oktober habe ich einstweilen aufs Eis gelegt, werde aber bestimmt dorthin gehen. Ich bin am abklären, in welchem Augenspital ich meine monatliche Spritze bekommen kann.

Positives

Nach all den negativen Punkten gibt es aber auch etwas Positives zu vermelden.

Ich habe auch Glück gehabt mit dem Zeitpunkt der Erkrankung. Sie erfolgte in den wenigen Wochen, in denen ich in der Schweiz war. Was wäre gewesen, ich hätte meine Erkrankung im Ausland erlitten?

Seit der Diagnose habe ich wegen fehlendem Appetits mein Körpergewicht um 5kg auf 80 kg reduzieren können. Es fehlen nun nur noch wenige Gramm, um auf mein Wunsch-Gewicht zu gelangen. Ob ich dies wohl schaffe, denn im Moment geht es mir wieder recht gut und meine Lust nach Süssigkeiten ist wieder aufgetaucht?

Am Sonntag, 8. April fuhr ich erstmals mit meinem Rennrad eine 45km-Runde ins Elsass. Es hat mir gut getan und mich moralisch aufgestellt. Ich begann,  neue Pläne zu machen … und diesen Beitrag zu formulieren.

Gestern habe ich von einem Freund vernommen, dass seine Mutter, die an derselben Krankheit erkrankt war, nach 4 Spritzen auf weitere verzichten konnte.

8. April 2018

 

 

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März 2018: „Live-Ticker“ vom Basler Max

Camping +++ Steuer-Erklärung +++ Schnee in Basel +++ Jetlag +++ Neues Parfüm +++

Camping: Noch 1 Monat bis zum 26. April

In 1 Monat reise ich bereits in mein Sommer-Domizil in Istrien auf den Camping-Platz Solaris. Heute am 26. März habe ich mich bereits bei Klara und Benny gemeldet, die mein Vorzelt aufbauen werden. Ich freue mich riesig.

Steuer-Erklärung

Ich habe in meiner Jugend gelernt, unangenehme Sachen so schnell wie möglich zu erledigen. Dazu gehört auch das Ausfüllen der jährlichen Steuererklärung.  Am vergangenen Mittwoch, 14. März bin ich in die Schweiz zurück gekehrt … und bereits 4 Tage später am Sonntag, 18. März habe ich die Steuererklärung ausgefüllt und die Beilagen kopiert. Nun habe ich Zeit für die fröhlicheren Sachen des Lebens!

Die Winter kam zurück

Es sind Jahre her, seit ich das letzte Mal Schnee gesehen und gefühlt habe. Am Wochenende 17./18. März 2018 hat es sogar in Basel geschneit. Er blieb sogar auf dem Boden liegen. Es war ein letzter Kälteeinbruch, bevor in wenigen Tagen am 21. März der kalendarische Frühlingsbeginn ist.

Mein neues Parfüm

Auf dem Flughafen in Bangkok hatte ich Zeit, nach einem neuen Parfüm zu schauen. Meine Alten Azzaro, Fahrenheit etc gab es immer noch, aber etwas Neues wollte ich ausprobieren. Ich landete beim „Davidoff CoolWater Wave“. Es hat einen leichteren und fröhlicheren Duft als das alte „CoolWater“, das ich auch schon benutzte.

Rückkehr aus Thailand: Mein Jetlag

Am Mittwoch, 14. März bin ich aus Thailand zurückgekehrt. Die zwei folgenden Nächte hatte ich Mühe mit dem Schlafen und war bereits  um 4 Uhr früh wach. Nicht erstaunlich, denn dies  entspricht der Zeit in Thailand 10 Uhr.  Aber bereits die Nacht vom Freitag auf den Samstag habe ich wunderbar bis 07:30 durchgeschlafen.

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Ein Tag als Manager

21. März 2018 auf dem Weg nach Zürich

Einmal im Jahr stürze ich mich in meine „Manager-Kluft„. Dann nämlich, wenn ich mich in Zürich mit einem Banker treffe, um meine Millionen zu managen. Heute 1 Tag nach Frühlingsbeginn war es wieder soweit. Jedoch von Frühling war weit und breit nichts zu sehen. Es war saukalt draussen. Ich war froh um meine gefütterten Schuhe, die ich letztes Mal vor 13 Jahren getragen hatte.

Ich bin ein sparsamer Mensch. Einmal im Jahr nehme ich meinen Burberry-Blazer aus dem Schrank, dazu hellblaue Jeans, die auch nicht grösser werden. Der Kragen meines hellblauen Hemdes hat immer noch die Grösse 42. Entweder ist er eingegangen oder  mein Hals wurde mittlerweilen muskulöser. Ich musste ihn mit einem Kravatten-Shawl aufmotzen

Kurzum, ich werde mir aufs nächste Jahr etwas einfallen müssen.

Nach Zürich fährt man am besten mit der Eisenbahn. Fr. 60.– kostet das 1. Klass-Billet für die 80km-Strecke nach Zürich und zurück. Mit meinem Halb-Tax-Abo bezahle ich nur die Hälfte. Mit der Eisenbahn habe ich viel weniger Stress als mit dem Auto. Ich muss keinen Parkplatz suchen. Ich habe Zeit zu lesen und treffe bereits nach 1 Stunde im Hauptbahnhof Zürich ein.

In der Tat, der Bahnhof in Zürich heisst Haupt-Bahnhof und die teuerste und mondänste Strasse der Schweiz heisst Bahnhofstrasse. Sie ist auch in Zürich und führt  vom Hauptbahnhof bis zum Zürichsee.

Vor meiner Abfahrt in Basel suchte ich mir am Kiosk Lesestoff.  Noch vor wenigen Jahren habe ich immer den „Tages-Anzeiger“ und die „Basler-Zeitung“ gekauft. Die eine Zeitung schrieb eher Zürich-orientiert, die andere aus Basler-Sicht. Es war interessant, die unterschiedlichen politischen Gesichtspunkte zu lesen. Seit ein paar Jahren tauschen sich die beiden Zeitungen ihre Artikel aus. Die Grösse der Redaktion ist halbiert. Nun liest man in beiden Zeitungen etwa dasselbe, nämlich Magerkost.  Dafür kostet eine Zeitung etwas gleichviel, wie vor ein paar Jahren beide zusammen, nämlich Fr. 3.50 für ein dünne Zeitungsausgabe der BaZ.

Zu Fuss spazierte ich in Zürich die Bahnhofstrasse entlang bis fast zum Zürichsee. Es war kalt. Eisiger Wind blies vom See her durch die Bahnhofstrasse. Links und rechts sah ich die berühmten Luxus-Geschäfte: Armani, Hublot, Gucci, Läderach-Konditorei etc etc. Ich sah wenige hübsche Frauen. Die blieben alle zu Hause. Es war auch für sie zu kalt.

Vis-à-vis von der Schweizerischen Nationalbank traf ich mich mit meinem Banker, dem Herrn Antonino  Ilardo, ein gebürtiger Sizilianer und Gourmet. Im Keller der Schweizer Nationalbank sollen Milliarden in Gold liegen. Ein eigenartiges Gefühl überfiel mich, als ich dies realisierte. Was sind dabei schon meine Millionen!

Nach dem geschäftlichen Aktivitäten kamen wir zum eigentlichen Höhepunkt des Anlasses: Dem feierlichen Essen in Restaurant Terrasse mit rosa Entenbrust und und und…. Ich erinnerte mich schmunzelnd daran, wie ich vor 40 Jahren mit Freunden das Terrasse besuchte, als es noch ein berüchtigtes Striptease-Lokal war.

Um 15:08 fuhr die Eisenbahn wieder zurück nach Basel. Es war ein schöner Tag, aber in Basel war es weniger kühl!

Nachtrag: Das Wort „Millionen“ ist einzig ein Synonym für mein gespartes Vermögen, das jedoch kleiner ist als vermutet.

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Schnee und Smoothie

Was haben Schnee und Smoothies gemeinsam?

In Thailand gehörte ein Mango- oder Bananen-Smoothie zu einem meiner Lieblingsgetränke. Vorallem während und nach einer Ausfahrt mit dem Rennrad eine einmalige Erfrischung. Ein Smoothie ist ja nichts anderes als eine Mischung  aus Früchten, Yoghurt/Milch und Eis.

Welch Zufall, als ich im Aldi einkaufte. Da sah ich diesen Smoothie Mixer für Fr. 49.90. Unverzüglich habe ich zugegriffen. Jetzt fehlen nur noch die Früchte und das Eis .

19. März 2018 Smoothie Maker

Das Eis fiel als Schnee vom Himmel

Am 14. März bin ich bei angenehmen 10ºC von  Thailand kommend in Zürich gelandet. Aber dann spielte das  Wetter verrückt. In der Nacht vom 17. auf den 18. März begann es zu schneien und der Schnee blieb liegen, was in Basel ganz selten ist. Es wurde kalt um die 0ºC. Die kälteste Nacht seit 1975 schrieb die Basler Zeitung.

Es wurde jedoch noch kälter. Am frühen Morgen des  Donnerstag, 22. März sah ich auf meinem Aussen-Thermometer -5ºC

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14. März 2018: Rückflug aus Thailand

Mein Rückflug – Aerger mit dem Gepäck-Scanner

Am 14. März war es wieder soweit. Ich bin um 19 Uhr in Zürich Kloten gelandet. Der Flug mit der Swiss Boeing 777-300 war problemlos. Einzig geärgert hat mich bei der thailändischen Checkin-Gepäckkontrolle, dass sie mein gesamtes Handgepäck einzeln von Hand und mit Scanner durchsuchte.

Es war nicht eine Bösartigkeit oder ein gezieltes Suchen, sondern die Thai-Mentalität, Wenn den Thais etwas unklar ist, dann handeln sie genau nach Vorschift. Ich habe nämlich, wie es Vorschrift ist,  alle meine elektronischen und batteriebetriebenen Teile zusammen mit anderem Krimskrams in den Trolley gepackt. „Was ist das?“ fragten sie mich, wenn sie die elektrische Zahnbürste auspackten, oder den Rasierapparat, oder meine e-Banking Kartenleser, oder meinen Velo-Computer, oder meinen Speicher-Disc  etc. Ich habe innerlich gekocht, wusste aber, dass ich mein Gesicht wahren sollte. Ich habe immer gelächelt, denn ich hatte ja Zeit! Als der Check aber abgeschlossen war und ich wieder einräumen konnte, habe ich mich auf dem Band nach dem Scanner  breit gemacht und ihn lächelnd für mindestens 10 Minuten stillgelegt, um sauber wieder alles einzupacken. Ich hatte ja Zeit genug!

Um 19 Uhr landete ich in Zürich, erhielt mein Gepäck prioritär (als Business-Kunde), eilte durch den Zoll und erwischte problemlos den Schnellzug nach Basel.

 

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19. – 22. Feb.: Basler Fasnacht 2018

Klick aufs Pfyffer-Bild, um ins Foto-Album Basler Fasnacht zu gelangen

Morgestraich, Vorwärts, Marsch

Es ist wieder soweit. Frühmorgens um 4 Uhr Schweizer Zeit hat heute die Basler Fasnacht mit dem Morgestraich begonnen. Alle Strassenlampen und Schaufenster-Beleuchtungen in der Innenstadt Basel sind erloschen. Einzig die Laternen der Basler-Cliquen erhellenn die engen Gassen.

Ich sitze hier in Thailand am Frühstück. Dank der 6-stündigen Zeitverschiebung ist es in Thailand 10 Uhr. Ueber Internet erlebe ich am Schweizer Fernsehen den grossen Moment, wenn die gesamte Strassenbeleuchtung in der Innenstadt von Basel abgeschalten wird.

Mehr über diesen sehenswerten Anlass und vorallem viele Bilder findest Du in meinem „Foto-Album Basler Fasnacht“ durch Anklicken des nebenstehenden Bildes

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6. Jan. 2018: Benutzer-Statistik meines „Sommer Tagebuches“

Monatlich erhalte ich eine Statistik über die Benutzung meines Blogs „Sommer-Tagebuch“, das ich seit Sept. 2011 führe. Ich möchte Euch die wichtigsten Daten nicht vorenthalten:

Meiste Herkunft der Besucher ‬

Beinahe die Hälfte aller meiner Besucher kommen aus den USA und Deutschland. Ob meine Trump- und Deutschland-Kommentare dazu beigetragen haben? Nein, wenn man die Detail-Zahlen genauer anschaut, entdeckt man, dass dazu viele seriöse wie Google, aber auch kriminelle Crawler beigetragen haben. Ich bin ganz klar im Visier der NSA !!!!

Länder Anzahl Anteil
Nationalflagge von Germany Germany 169971   31.05 %
Nationalflagge von United States United States 77252   14.11 %
Nationalflagge von Switzerland Switzerland 63577   11.61 %
Unbekannt 54829   10.02 %
Nationalflagge von China China 40858   7.46 %
Nationalflagge von European Union European Union 33150   6.06 %
Nationalflagge von Austria Austria 27602   5.04 %
Nationalflagge von Croatia Croatia 11916   2.18 %
Nationalflagge von Ukraine Ukraine 10342   1.89 %
Nationalflagge von France France 10327   1.89 %
Nationalflagge von Poland Poland 7941   1.45 %
Nationalflagge von Thailand Thailand 5178   0.95 %

 

Meistbenutzte Suchbegriffe

Ich bin überrascht, dass der Sucbegriff „SEX“ bei mir nicht greifft. Dieser Suchbegriff wird durch den Begriff SVP an die Wand gedrängt. Hat SVP etwas erotisches an sich?

Vielleicht müsste ich zukünftig mehr über sexuelle und erotische Themen schreiben, als über die SVP und die Deutsche Politik.

Suchbegriffe Anzahl Anteil
dracula 508   10.12 %
telefon 389   7.75 %
svp 359   7.15 %
würfelzucker 288   5.74 %
mein sommer auf solaris 276   5.5 %
max lehmann basel 251   5 %
coop 208   4.15 %
zoll 142   2.83 %
stephanie puls verheiratet 136   2.71 %
svp plakate 131   2.61 %
max lehmann solaris 130   2.59 %
max lehmann.ch 112   2.23 %
basler max 103   2.05 %
parenzana 98   1.95 %
virus bundespolizei schweiz 93   1.85 %
parenzana radweg karte 90   1.79 %
mautfrei durch slowenien 88   1.75 %
appenzeller tracht 88   1.75 %
essen verboten 83   1.65 %
max lehmann 76   1.51 %
istrien karte google maps 73   1.45 %
svp plakat 72   1.43 %
organspende 68   1.36 %
logo coop 64   1.28 %
ferrari zeichen 63   1.26 %
kroatien karte 61   1.22 %
parenzana radkarte 60   1.2 %
wohnwagen 53   1.06 %
trojaner bundespolizei schweiz 52   1.04 %
maut slowenien umfahren 50   1 %
ferrari logo 48   0.96 %
parenzana radweg 47   0.94 %

Meist angeklickte Links

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https://www.kroati.de/kroatien-infos/maut-slowenie… 1368   29.75 %
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Der Sommer 2017 ist vorbei – ich verabschiede mich in die Wärme

Business-Bett in der Boeing-777 (Photo Swiss)

Bye Bye Sommer 2017 – Sawadee Karp Thailand

Einen Satz muss ich in jedem meiner Zwischen-Berichte schreiben: „Die Zeit vergeht im Fluge„. Dieser Satz ist sehr zweideutig. Mitte März kam ich zurück aus Thailand, Mitte Oktober flog ich bereits wieder weiter in die Wärme von Thailand. Ich liebe dieses Leben. Diese Freude hat aber auch ihre Schattenseiten. Ich muss mich immer wieder von meinen Freunden verabschieden. Eine Partnerschaft liegt nicht drin. Welche Frau würde ein solches Zigeunerleben auf sich nehmen?.

Am Mittwoch, 18. Oktober um 17:55 startete ich von Zürich in einer Boeing-777 der Swiss ab nach Bangkok, wo ich am Donnertag um 09:35 Thai-Zeit gelandet bin. Auch diesmal habe ich mir zur Schonung meines Körpers Business-Class geleistet. Ich schlief in einem schmalen, aber recht bequemen Bett bis kurz vor der Landung.

Mein Büro, mein Arbeitsplatz

Wenn ich zu Hause in Binningen bin, dann sitze ich meistens in meinem „Büro“, der einen Hälfte meines grossen Wohnzimmers. Hier kann ich während Stunden meinem Computer-Hobby frönen. Hier schreibe ich meine Erlebnis-Berichte und meine Memoiren. Hier motze ich alte PC’s auf und lade auch Freunde zum Essen ein. Dann säubere ich meinen Arbeits-Tisch blitz-blank und räume alle Notebooks weg. Er wird zum Esstisch..

 

Das obige Bild zeigt meinen Arbeitsplatz. Ganz links liegt das Ringheft mit blauem Rücken. Es enthält all meine Unterlagen und Dokumente für Thailand. Daneben sieht man 2 Notebooks. Den einen habe ich in den letzten Wochen neu aufgesetzt und Windows 10 installiert. Nun ist er wieder tip-top bereit. Den Zweiten benutze ich in Thailand als mein BackUp- und Fernseh-Server.

Zwei Monate in Binningen

Die zwei Monate zwischen Istrien und Thailand benutzte ich, um mich von den Aerzten untersuchen zu lassen, meine Freunde und Freundinnen zu treffen und meine PC-Infrastruktur auf Vordermann zu bringen.

Fränzi, Nicole, Bettina, Daniela, Margrith, Rosmarie und Walter, Renato, Christoph, Nikki und Fränkl heissen einige meiner Freundinnen und Freunde, mit denen ich mich zum Essen getroffen habe. Ich war wiederum in den unterschiedlichsten Restaurants im Dreiländer-Eck zwischen Mulhouse, Ettenheim und Zunzgen  Ich mag diese Treffs. Es gibt immer einiges zu erzählen und viel zu lachen.

Klick aufs Bild, um zum „Foto-Album Basler Fasnacht“ zu gelangen

Den Michael Puhar, meinen Zahnarzt besuchte ich dieses Jahr mehrere Male. Ich mag ihn, er fährt auch Rennrad, aber als Zahnarzt ist es eher eine Zweckgemeinschaft. Zwei Tage nach der Zahnreinigung und dem Flicken eines Loches, brach eine Seite eines anderen Zahnes ab…..eine weitere Porzellankrone musste her …. sau teuer

Ansonsten habe ich die nächste Camping-Saison in Istrien vorbereitet. Der Sitzplatz unter dem Sonnen-Vordach wird neu gestaltet. Vorhänge und Möbel samt zweitem Fernseher habe ich bereits angeschafft.

Foto-Album „Basler Fasnacht“

Ich bin zwar kein fanatischer Fasnächtler, aber trotzdem vermisse ich diesen jährlichen Basler Anlass. Durch meinen winterlichen Aufenthalt in Thailand muss ich mich mit den Fernseh-Uebertragungen begnügen, es sei denn die Basler Fasnacht findet Mitte März statt.  Gegen Mitte März nämlich fliege ich normalerweise zurück in die Schweiz. Die Basler Fasnacht habe ich zuletzt im 2014 live erleben können und wird das nächste Mal zwischen 11..- 13. März 2019 der Fall sein. Dann wieder in den Jahren 2025 und 2030.

Die Basler Fasnacht ist ein farbenfreudiger Anlass. Er ist einmalig und sehenswert. Endlich habe ich meinen schon lange geplanten Foto-Beitrag vollendet. Durch anklicken des „Piccolo-Pfyffer-Bildes“ gelangst Du aufs „Foto-Album Basler Fasnacht“ ⇒

Mein monatlicher „Live Ticker“

In meinen beiden digitalen Tagebüchern habe ich einen neuen monatlichen Beitrags-Typ  „Live Ticker“ geschaffen. Ich beschreibe darin in kürzerer Form meine weniger weltbewegenden aber nicht minder lesenswerten Erlebnisse. Nach dem 2. Monat stelle ich fest, dass der „Live Ticker“ seine Berechtigung hat. Ich informierte darin unter anderem über:

  • Wie ich meinen toten Toshiba zum Leben erweckte
  • Zunft zu Rebleuten
  • AfD und die zwei „G“
  • Mein üblicher Aerger mit der Schweizer Presse
  • Weinlese in Buggingen

Ausblick nach Thailand

Ich habe wiederum ein volles Programm für die 5 Monate. Ende November treffe ich Gilb und Esther in Bangkok und Hua-Hin. Anlässlich ihrer Rad-Fernfahrt nach Phuket treffe ich Anfang November die Super-Sportler Max Hürzeler, Toni Rominger und Kathleen Weinreich in Hua-Hin. Ich selbst wage mich im Januar 2018 zu meiner zweiten Rad-Fernfahrt nach Phuket über 820 km und Anfang März kurz vor meiner Rückreise werde ich mich mit Andy Schleck, dem Tour de France Sieger 2010, während 1 Woche auf meine Sommer-Saison in Europa vorbereiten.

Weiter informiere ich in meinem „Thailand Tagebuch“

Ich verabschiede mich nun aus dem „Europa- und Sommer-Tagebuch“ und fahre weiter mit meinen Schilderungen in meinemThailand-Tagebuch

Klick auf dieses Bild, um in mein „Thailand Tagebuch“ zu gelangen

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Oktober „Live Ticker“ vom Max

Kurz vor Abflug nach Thailand +++ Letzte Ausfahrt mit meinem Rennrad +++ Ärger mit Microsoft und der Schweizer Presse +++ Zunft zu Rebleuten +++ Neues Leben für meinen alten Toshiba +++

Bereits zum zweiten Mal berichte ich im monatlichen „Live Ticker“ über meine kleineren, aber doch wichtigen Erlebnisse und Erfahrungen. 

So, 15. Okt. 2017: Ich bin vorbereitet

Viel Schmutzwäsche habe ich nicht mehr. Am Tag des Abflugs habe ich noch Zeit für 2 Maschinen. Dies reicht

Während meinen 5 Monaten in Thailand nehme ich mein Auto ausser Betrieb. Dazu bringe ich meine Kontrollschilder auf den nahen Polizeiposten. Damit spare ich einen grossen Teil der Prämie für die Vollkasko-Versicherung und der Motorfahrzeugsteuer, die in der Schweiz sehr hoch ist.

Damit es mir in Thailand nicht zu fad wird, habe ich Käse (Tilsiter, Gruyere, Emmentaler und Appenzeller), Salamis und Salamettis, und Basler Leckerli eingepackt. Ebenso Kartoffeln, aber solche aus Marzipan.

FKK ist zwar in Thailand nicht üblich, aber trotzdem nehme ich keine Kleider mit. Ich habe alle meine Kleider und Schuhe bereits in Thailand und etwaige Neue kaufe ich dort.

Auf meiner Mitbringliste steht geschrieben: 2 Continental Reifen fürs Rennrad, Metall-Krüge für russischen Tee, inkl. grobkörnigen Schwarz-Tee.

Das 6-Monate gültige Zugsticket von Basel zum Flughafen Zürch und zurück habe ich bereits am Freitag geholt. 1 Stunde und 27 Minuten wird die Eisenbahnfahrt dauern.

 


Sa, 14. Okt. 2017: Letzte Ausfahrt dieses Jahr in Europa

Mein Rennrad war bereits gereinigt und für den Winter vorbereitet. Am Samstag war es jedoch derart schönes Herbstwetter, dass ich alles über Bord warf und mit Ruedi Ryser eine 57km-Runde durchs Elsass via Ferrette machte. Es war über 22ºC warm.

 


Di, 10. Okt. 2017: Es war ein Schock! Microsoft übertraf sich mit dem „Windows 10 Creator Update“

Unvermittelt wurde mein PC-Bildschirm schwarz. In einem kleinen weissen Feld stand in etwa geschrieben, dass meine persönliche Desktop-Struktur neu angepasst werde. Ich befürchtete bereits das Schlimmste und dachte an einen bösartigen Virus, den ich mir eingehandelt haben musste. Aber es war zu spät, um den PC abzuschiessen und auszuschalten. Ich ging in Gedanken meine Datensicherung durch. „Ja, es sollte alles abgesichert sein“ beruhigte ich mich und wartete ab. Zwischendurch ging ich einkaufen

Kurzum: nach gefühlten 2 Stunden wurde mir am Bildschirm in grosser Schrift mitgeteilt, dass mein PC nun mit dem „Windows 10 Creator Update“ in aktuellster Version 1703 versehen sei! Im Internet habe ich mich informiert, was mir Microsoft da aufgeladen hat: Die neueste Version des WIN-10 und zwar die vom Monat 03 im Jahre 2017, genannt Version 1703.

Mein Kommentar: Ein Frechheit, was sich da Microsoft leistete. Ich bin schon einiges gewohnt, aber ein derartiges Einwirken auf meinen PC von Aussen, war mir neu. Glücklicherweise habe ich abgewartet und das System nicht abgeschossen …. dies aber auch nur, weil ich Zeit hatte und diese Zeit nutzte, um einzukaufen. Warum informiert Microsoft nicht, bevor sie eine solche Aenderung macht und den PC rund 1-2 Stunden ausser Betrieb nimmt?


Do, 5. Okt. 2017: Zunft zu Rebleuten

Ich bin seit rund 55 Jahre Mitglied in einer Ehren-Zunft zu Rebleuten. Ich wurde mit 20 Jahren Mitglied und übernahm diese von meinem Vater, der diese Ehre aber nicht mehr erlebte, denn er verstarb im selben Jahr an einem Autounfall in England.. Meine Mitgliedschaft bestand darin, dass ich jährlich zum Zunftessen und alle paar Jahre zu einem Zunftausflug eingeladen wurde. Vorallem als junger Zunftbruder waren diese Anlässe ein grosses Erlebnis. Wir waren eine Gruppe gleichaltriger Zünfter und hielten es nicht allzu lange am Zunftessen aus. Wir machten die Bars rund um den Barfüsserplatz unsicher. So gegen 4 Uhr in der früh wankten wir dann nach Hause.

Seit ich den Winter zuerst in Spanien und dann in Thailand verbringe, habe ich das jährliche Zunftessen nicht mehr besucht. Meine Kontakte zu meinen ehemaligen Zunftbrüder blieben aus. Einzig Hansruedi F. traf ich alle paar Jahre …. auch diesen Donnerstag im Café Huguenin. Es war ein herzliches Wiedersehen. Wir hatten uns viel zu erzählen.


Mi, 4. Okt. 2017: AfD und die zwei „G“

Kürzlich schaltete ich mir einen deutschen Sender ein und meinte den Joseph Göbbels live am Radio zu hören:

  • „… dann jagen wir die Merkel …“
  • „… die Aydan Özoguzin sollte man nach Anatolien entsorgen …“
  • „… Wir holen uns unser Volk zurück …“

…oh nein, sorry, es war nur der „Josef“ Gauland, aber zum verwechseln ähnlich ! Wie man sich so täuschen kann?

 


Mein Toshiba Notebook bei der Win10 Installation

3. Okt. 2017: Ich erweckte meinen toten Toshiba zu neuem Leben?

In meiner Computer-Sammlung steht ein 5-jähriger Toshiba-Notebook, den ich vor 1 Jahr von Win-7 auf Win-10 migrierte. Er hatte ein Problem: Die Gross-/Klein-Taste auf der linken Seite der Tastatur funktionierte nicht mehr. Ich musste die ungewohnte auf der rechten Seite benutzen.

Anfänglich klappte unter Win-10 alles bestens. Ich benutzte ihn in Thailand als Fernseh-Server. Dann begannen aber die Probleme, die vermutlich von der Migration herrührten. Das Betriebssystem-Update funktionierte nicht mehr richtig. Von Zeit zu Zeit hatte ich einen Blue-Screen (=Absturz) zu beklagen, vermutlich weil der eine oder andere Treiber nicht richtig funktionierte.

Kurzum, ich entschloss mich aus dem Internet von Microsoft eine neue Version Win-10 herunterzuladen und zu installieren. Im 3. Anlauf klappte dies auch vorzüglich, indem ich Win-10 über einen USB-Stick installierte. Da Win-10 den alten Software-Key akzeptierte, musste ich auch nichts bezahlen. Nun habe ich eine saubere Win-10 Installation auf meinem Toshiba, auf die ich aufbauen und meine Applikationen installieren kann.

Ausblick: mittels einer ISO-Installation auf einem USB-Stick möchte ich Erfahrungen mit UNIX machen


So, 1. Okt. 2017: Mein üblicher Aerger mit der Schweizer Presse

Es ist schwer zu verfolgen und am eigenen Leib zu erleben, wie die Schweizer Presse sich aus eigenen Kräften kaput macht und einen Leser nach dem anderen verliert. Es ist ein leidiges Thema, über das ich schon öfters an dieser Stelle geschrieben habe. Für mich ist der Zugriff auf eine freie Presse während meinen mehrmonatigen Ausland-Aufenthalten „lebenswichtig“.

Meine favorisierten Online-Ausgaben in der Schweiz sind die NZZ, Basler Zeitung, der Bund und Tagesanzeiger. Nachdem sich einige dieser Presse-Organe mit Konkurrenten in der Schweiz zusammenschlossen haben, wird von manchen ein journalistischer Einheitsbrei angeboten. Dies ist ein grosses Aergernis. Aber ein noch grösseres Aergernis ist, dass persiodisch deren Online-Inhalte gesperrt und fürs Lesen Abo-Gebühren verlangt werden. Fr. 20.– für ein monatliches Probe-Abo scheint mir doch etwas übertrieben, weil ich ja mehrere Schweizer-Zeitungen lesen will. Eine Flat-Rate für mehrere nationale und internationale Erzeugnisse, wie sie in anderen Branchen wie in der Musik-Industrie oder sogar bei den Heftchen seit Jahren üblich ist, scheint der Schweizer Presse ein Tabu-Thema zu sein. Sie geht lieber mit fliegenden Fahnen unter.

Glücklicherweise gibt es auch eine Deutsche Presse-Landschaft mit dem Spiegel, dem Focus, der Welt und Zeit, um nur diese zu nennen. Hervorragende Erzeugnisse. Was will ich mehr? Es fehlen mir einzig die regionalen Basler Stories, die ich mir jedoch in der bz (Basellandschaftlichen Zeitung) holen kann. So nebenbei darf ich erwähnen, dass diese Zeitung mir einen hervorragenden Eindruck hinterliess. Ihr Informationsgehalt und vorallem ihr Stil gefällt mir besser, als der der SVP nahe stehende BaZ.

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6. Okt. 2017: Hans Jundt, Peter Stulz und 2 Jeans-Knöpfe

Was haben die 3 gemeinsam?

Mein neuer Jeans-Knopf

2 Jeans-Knöpfe zu einem Thailand-Preis:

Vor drei Tagen habe ich 2 meiner blauen Jeans zum Schuhmacher Eichenberger in Binningen gebracht, damit er mir herausgefallene Jeans-Metall-Knöpfe neu einsetzen soll. Ihm selbst fehlten jedoch die Werkzeuge dazu, aber seine Schwägerin als Schneiderin konnte da aushelfen. Heute habe ich meine beiden Jeans abgeholt. Grossartig hat sie es gemacht. Was hat es wohl gekostet? Ich erwartete einen Schweizer-Preis von 10-15 Franken … aber ich musste nur einen „Thai-Preis“ von Fr. 5.– bezahlen. Für beide Jeans notabene.

Erinnerung ans Turnen vor 30 Jahren:

Anschliessend ging ich in den Migros schräg vis-à-vis und dort traf ich Hans Jundt. Er war der Primarlehrer meiner beiden Mädchen und leitete das Turnen, das ich jahrelang gemeinsam mit Fritz besucht habe. Dies ist bereits gegen 30 Jahre her. Ich erkannte ihn an seinem typischen Gang. Hans Jundt hat sich nicht gross verändert.

Erinnerung an meine Zeit an der Bollwerkstrasse:

Auf dem Fussweg nach Hause traf ich beim Kronenplatz-Kreisel den Peter Stulz. Ein ehemaliger Nachbar von der Bollwerkstrasse. Wir alle damaligen Nachbarn waren mächtig stolz auf ihn, denn er war ein berühmter Herzchirurg. Auch er ist bereits seit ein paar Jahren pensioniert. Seine Söhne gingen mit meinen Mädchen in die Schule und zu den Pfadis. Wir wollen uns privat treffen, sobald ich wieder aus Thailand zurück sein werde.

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Ist Internet ein Segen oder ein Fluch für die heutige Gesellschaft?

Die Neandertaler haben noch in Höhlen gehaust. Die Menschheit hat sich immer mehr weiterentwickelt. Im Mittelalter gab es kein WC im heutigen Sinne und auch kein fliessendes Wasser. Noch vor 50 Jahren war ein Telefon ein Luxus-Gegenstand und ein Telefon-Gespräch ins Ausland ein technisches Wunder zu horrenden Preisen.

Heute ist vieles automatisiert. Wir sind überall und zu jeder Zeit erreichbar. Wir sind mobil und jedermann hat ein Auto. In die Ferien fliegen wir mit dem Flugzeug, bezahlen dieses Glück aber mit Umwelt-, Luftverschmutzung und Elektro-Smog, Im Tram und auf der Strasse sehen wir Jugendlichen, die wie gebannt aufs Handy schaue. Oder was noch schlimmer ist die vielen Paare, die im Restaurant beide aufs Smartphone schauen und dabei den Partner vergessen. Jeder Fortschritt bringt eben auch Nachteile.

Es gibt Leute, die nur diese Nachteile sehen. Sie sind unzufrieden mit sich und auch den Errungenschaften. Bei vielen entdeckt man an den herunterhängenden Mundwinkeln ihren Seelenzustand. Sie verdammen dieses Glück und sehen darin ein Werk des Teufels. Dieselben Pessimisten realisieren gar nicht, dass sie ihren Wohlstand diesem modernen Mist verdanken. In ihrem Wohnzimmer steht ein Fernseher mit 30-50 Programmen und in der Küche ein grosser Kühlschrank. Mit dem Smartphone schreiben sie böse Kommentar ins Facebook.

Diese Negativ-Seher machen mich verrückt. Es ist doch Jedermann freigestellt zu leben wie er will. Mit oder ohne Handy. Er kann auf sein Auto oder seinen Kühlschrank verzichten. Auch auf ärztliche Betreuung. Die Konsequenzen muss er selber und alleine tragen.

Ohne Internet wäre mein heutiges Leben nicht möglich!

Ohne Internet und Digitalisierung wäre ich unglücklich, denn ich könnte nicht monatelang im Ausland verbringen. Internet  hat einen enormen Einfluss auf meinen Tagesablauf. Dank Internet sind die administrativen und kommunikativen Grenzen gefallen. Ich kann irgendwo auf der Welt leben, als wäre ich zu Hause

  • Weltweite Kommunikation: Mit meinem Smartphone, den Messengers wie  WhattsApp, Viber, Skype und dem eMailing kann ich zu jeder Zeit und überall auf der Welt mit irgendjemandem kommunizieren. Auch auf einer Velo-Ausfahrt, wenn ich verunfalle. Ich muss kein Festnetz-Telefon suchen und fragen, ob ich telefonieren darf.

Dank Internet kann mir jedermann,, wo ich mich auch befinde, eine Meldung hinterlassen, mit mir telefonieren oder mich auch suchen. Ich gehe nicht verloren.

  • Bankgeschäfte: Mit eBanking kann ich überall auf der Welt meine Bank-Geschäfte tätigen, sei dies mit meinere Schweizer Bank oder der Kaskorn in Thailand.. Ohne eBanking müsste jemand zu Hause meine Post verarbeiten und etwaige Zahlungen tätigen. Wie er dies ohne Internet mit mir abstimmen könnte, ist mir schleierhaft.
  • Oeffentliche Medien: dank Internet bin ich aktuell informiert. Ich kann Fernsehen, Radio hören und auch Zeitungen lesen. Ich brauche diese Nachrichten. Ich will wissen, was auf der Welt läuft.
  • Briefzustellung durch ePost: Als neuesten Service benutze ich ePost, d.h. die täglich an mich adressierte Briefpost wird durch die Post eingescanned und mir elektronisch via Mail zur Verfügung gestellt. .
  • Mobiles Büro dank Cloud-Speicher: Auf meinen Notebooks, Tablets und auch Smartphones sind jederzeit alle meine wichtigen Reisedokumente, Kredit-Karten, Adressen etc in identischer Form verfügbar. Jedes eingespeicherte und eingescannte Dokument ist Sekunden später auf allen Geräten abrufbar. Ein eCloud ermöglicht diesen Service.
  • Navigationssysteme: Was wäre ich ohne Navigationssystem? Als Einzelfahrer in Europa oder Thailand kann ich keine Strassen-Karte während der Fahrt lesen. Nun nutze ich auf meinem Smartphone und Tablet ein Off-Line Navigationssystem, d.h. meine Karten sind auf dem Gerät gespeichert. Ein solches mobiles System hat noch einen anderen Vorteil. Dank seiner Hilfe finde ich immer den Heimweg, auch wenn ich mich in einer mir unbekannten Stadt verlaufen habe.
  • Bücher lesen mit eBook-Reader: Auf meinen ersten beiden Thailand-Reisen habe ich je 6-8 Taschenbücher mitgeschleppt. Dies erledigt nun mein eBook-Reader. Zudem kann ich mit ihm auf der ganzen Welt neue, spannende Bücher kaufen und laden.
  • Organisation und Verwalten von Ausfahrten: Unsere Rad-Ausfahrten in Thailand  organisieren wir über Facebook. Ohne dieses Tool müssten wir uns gegenseitig telefonisch informieren, oder wie früher bei den Pfadfindern, einen Anschlag beim nächsten Konsum sprich Anschlagbrett anbringen
  • Oeffentliche Tagebücher und Reiseberichte: Mozart hat noch durch Briefe an seine Geliebte von seinen Reisen berichtet.. Heute kann ich dank Internet von überall auf der Welt über meine Erlebnisse berichten und es allen Interessierten zur Verfügung stellen. Dank Internet wisst ihr jederzeit, wo ich mich befinde und was ich erlebe. Dank Internet wisst ihr, dass ich noch Lebe!

Ich bin jedoch kein Sklave des Internets. Ich setze Internet und deren Werkzeuge bewusst ein. Wer mich kennt, weiss, dass bei mir selten ein Smartphone klingelt. Mein Smartphone ist niemals dabei, wenn ich auf Besuch bin oder mit Freunden im Restaurant sitze. Wenn ich Radfahre, habe ich zwar immer das Smartphone bei mir, um im Notfall Hilfe herbeizurufen. Ich werde jedoch keinen Anruf beantworten, denn dies kann auch später geschehen. Ich telefoniere nur, wenn etwas dringend oder komplex zu erläutern ist. Anderfalls genügt eine schriftliche elektronische Notiz per SMS oder WhatsApp oder eMail

Um Internet weltweit zu nutzen, bin ich bestens ausgerüstet. Nicht nur 2 Notebooks gehören in mein Reise-Gepäck, auch  Smartphones mit 2 SIMM-Karten (Schweiz und Thailand), ein Tablet um die Zeitungen zu lesen, ein eBook für meine Bücher und 2 mobile Plattenspeicher mit Platz für die Photos, Musik.

Zu Hause in Binningen steht noch ein Desktop PC als „Server“ und „Verwaltungs-Rechner“, ein Scanner undmehrere Speicherplatten mit einer Kapazität von über 4 TeraBytes,. TB ist eine unvorstellbare Grösse mit 1’000’000’000’000 Zeichen. Wenn ich nach Hause zurückkomme, werden alle meine Daten mit den zentralen Daten synchronisiert.

Situation am Sept. 2017

Der eine Notebook auf dem obigen Bild links aussen ist mein Uebungs-PC. Es handelt sich um meinen 6 Jahre alten Toshiba-Rechner. Auf ihm teste ich bestimmte Umgebungen Z.B. 2 Betriebsysteme auf einem Rechner, oder UNIX.. Im Moment hat er ein grösseres Problem. Er findet gewisse externe Geräte nicht mehr.

Welche Gefahr droht unserer Gesellschaft?

Es begann mit der Industrialisierung vor über 100 Jahren. Bereits damals fielen viele Jobs weg. Viele damalige Berufe und Tätigkeiten gibt es nicht mehr, jedoch es entstanden neue. Ich übte einen solchen neuen Beruf in der Informatik oder Elektronische Datenverarbeitung aus.

Zur Zeit spricht man von der digitalen Revolution. Die hat schon lange begonnen. Wiederum werden Routine-Jobs wegfallen. Geräte und Roboter werden deren Arbeit übernehmen,  müssen aber auch programmiert und unterhalten werden. Ich glaube, es ist Panik-Mache bestimmter politischer Gruppierungen, wenn sie nur vom Wegfall gewisser Jobs sprechen. Ich teile jedoch  ihre  Meinung, dass in den nächsten rund 20 Jahren 10-20% der heutigen Jobs wegfallen werden. Man wird sich daran gewöhnen müssen, immer wieder etwas neues zu lernen.

 

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September „Live Ticker“ vom Max

Nicole Dancingflor +++ Datenverlust +++ Snooker und Kutteln +++ Tech-Klassentreffen +++ Weinlese +++ Feng Shui +++

Im „Live-Ticker“ berichte ich monatlich über wichtige Kleinigkeiten aus meinem Leben:


Ich erlebe fast jeden Tag etwas besonderes oder ich mache mir Gedanken übers Weltgeschehen. Oft ist dies noch kein Grund, in einem eigenen Post zu berichten. Dies werde ich mit dem neuen monatlichen „Live Ticker“ ändern. Ich will aktueller sein und in wenigen Zeilen über solche persönlichen Ereignisse, Erlebnisse, Gedanken und Meinungen berichten.


Sa, 30. Sept. 2017: Alte Hosen, Hemden und Shirts entsorgt

Es hat mich überkommen. Brutal war es, als ich begann, alte Hosen, Hemden und Shirts zu entsorgen. Viele davon habe ich seit Jahren nicht mehr getragen, andere liessen sich nicht mehr zuknöpfen, weil ich „kraftmässig“ zugelegt habe. Zwei Shirts in Orange Farbflächen gehörten nie zu meinen Favoriten

Aber es tat gut. Ich habe nun wieder Platz für Neues. Ende November werde ich wieder ein paar Tage in Bangkok zum Shopping gehen.

 


Di, 26. Sept. 2017: Herbsten – Weinlese in Buggingen

Der Rücken schmerzt. Die Füsse sind aufgeschwollen, wie auch die Finger-Spitzen. 2 Voltaren habe ich reingeschmissen. Ich bin glücklich und zufrieden und hatte einen guten, tiefen Schlaf.

Dies sind typische Ueberbleibsel, dass ich beim Herbsten war. In der Tat war ich zusammen mit Renato B. am Dienstag bei der Weinlese in Buggingen, bei meinen Verwandten. In einem Team von 12 Lesern haben wir um die 6 Tonnen Blauburgunder geerntet. Dabei musste jede einzelne Traube vom Stock geschnitten, auf Gesundheit überprüft und getrennt in einen grünen für die angeschlagenen Trauben oder roten Eimer für die gesunden geworfen werden.

Morgens um 8 Uhr fuhren wir gemeinsam mit 6 Rumänen, 2 einheimischen Frauen und den Webers, meine Verwandten, auf den Rebberg, wo wir vor 3 Wochen mit dem Rennrad Halt machten. Ohne Erntehelfer aus Rumänien wäre eine Weinernte undenkbar, auch wenn gewisse politische Parteien dies einschränken wollen. Hatten die ein Tempo drauf. Verrückt!

Zwischen der Arbeit muss man auch etwas zu sich nehmen und die Batterien wieder aufladen. Nicht nur die feinen süssen Beeren, während der Arbeit. Um 12 Uhr war Mittagessen beim Weinhäuschen mit Zwiebel-Wähe, Käse und Wurst. Als Dessert nahm ich die 2. Voltaren-Tablette. Am Nachmittag dann nochmals eine Pause mit Kaffee und Gebäck. Um 17:30 war die letzte Reihe abgeerntet.

Ende dieser Woche ist die Weinernte nach 3 Wochen harter Arbeit vorbei. Das Wetter hat gepasst, die Oechsle waren gut. Alle Trauben sind dann geerntet und in der Weinkellerei gekeltert. Der Schaden durch frostige Frühlingsnächte war moderat. Die Bugginger haben Glück gehabt und rechnen mit einem Verlust von 10-20%.

 


23. Sept. 2017: Klassentreffen auf dem Vierwaldstättersee

v.l.-n.r.: Gerri Häusermann, Peter v/o Minus Belser, Urs Rohr, Hubert v/o Pfupf Seitz, Frank Eichenberger, Edith Seitz, Heini v/o Sais und Margrith v/o Hitsch Bachmann, Max

Vor 50 Jahren habe ich mein Studium in der Chemie-Abteilung des Technikums Winterthur begonnen. Diesen Anlass feierten wir anlässlich unserer heutigen 5½-stündigen Rundfahrt auf dem Vierwaldstättersee. Von Luzern bis ans Ende des Sees nach Flüelen und wieder zurück führte uns die Fahrt. Wir hatten Glück und konnten ein wunderbares Wetter mit blauem Himmel und viel Sonne geniessen. Manche von uns sahen zum ersten Mal die berühmten historischen Orte wie die Treib, das Rütli, den Schillerstein und Bauen, den Ort mit dem mildesten Klima in der Schweiz.

Ein feines Essen auf der „MS Europa“ und der der Austausch vieler lustigen Episoden verschönte den wunderbaren Tag.

(Fotos werden nachgeliefert)


21. Sept. 2017: Schöne Herbst-Ausfahrt mit dem CPC über 87 km

Ein wunderbarer Herbsttag meldete sich bereits früh am Morgen an. Um 8 Uhr morgens war es noch 9ºC kalt. Um 11 Uhr starteten wir vom Egilsee aus. Wir waren 7 CPCler. Es war bereits etwas wärmer, aber dennoch trug ich 4-Schichten an Veloshirts. Die Strecke führte uns auf der deutschen Seite des Rheins  via Grenzach über den steilen Anstieg nach Nordschwaben, weiter über die alte Holzbrücke ins schweizerische Stein und zurück via Rheinfelden nach Basel.

Es war eine schöne Fahrt grösstenteils auf Rad-  und asphaltierten Feldwegen, Ein kurze Strecke führte uns sogar unmittelbar dem Rheinufer entlang auf dessen Wasserhöhe. Es war etwas gewöhnungsbedürftig zu sehen, wie der Rhein in Gegenrichtung in nur etwa 1-2 m Abstand an uns vorbeifloss. Für mich als Liebhaber von Süssigkeiten kam der Stop am Wendepunkt in Stein im Cafe Kunz gerade recht. Ein duftiger Berliner gefüllt mit viel Vanille-Pudding-Creme brachte mir wieder neue Kraft in meine Muskeln. Ich war für die 30 km lange Rückfahrt gerüstet.


20. Sept. 2017: Snooker und Kutteln-Essen

Es ist bereits Tradition. Heidy und Karli H. laden mich jeweilen in der kurzen Zeit, in der ich in Basel weile, ein zum Kutteln-Essen. Es ist eine schöne Tradition, denn ich mag Kutteln über alles. Es ist ein Gericht aus meiner Jugendzeit. Heidy’s Kutteln mit Kartoffel-Stock und feiner Sauce sind Spitze.

Als Einstimmung trafen sich Karli und ich zum Snookern im Billard-Saloon an der Heuwaage. Karli ist ein „halber“ Profi. Er spielt seit Jahren auf dem grossen Billard-Tisch und hat grosse technische Fertigkeiten. Ich hingegen erst seit etwa 3 Jahren, seit ich mit Neil in Thailand zum Pool-Billard gehe. Ich bin Anfänger mit Ambitionen. Snooker am Fernsehen sieht extrem leicht aus. Snooker in der Realität ist ein technisch schweres Spiel. Am Anfang scheint es fast unmöglich, eine Tasche (=Loch) zu treffen. Die verflixte Kugel geht gerne eigene Wege.

Dieses Mal machte ich ein unmöglich scheinendes 15er-Break. Ich versenkte nacheinander die 6 Kugeln „ROT – BLAU – ROT – BLAU -ROT -GELB“. Ich vermute, dass ich nicht so schnell ein ähnliches Exploit schaffen kann.

Ein Erinnerungsbild vom Mai 2016


Achtung: Bild-Verlust durch unsachgemässes Entfernen externer Plattenspeicher

Asche über mein Haupt. Ich habe mehrere Fotos verloren, die ich auf einem externen Plattenspeicher gesichert habe! Wie konnte dies passieren? Ich habe den USB-Stecker der angeschlossene Festplatte vom Notebook abgezogen, ohne darauf zu achten, ob die Platte noch arbeitete, d.h. Daten abspeicherte. Dabei wurden Fotos nur unvollständig und damit fehlerhaft zuerückgeschrieben! Diese waren nun nicht mehr lesbar, d.h. sie waren verloren!

Ueberall steht es geschrieben: wie man einen externen Plattenspeicher vom PC abziehen soll. Bitte haltet Euch daran, wenn Ihr Aerger vermeiden wollt:

 

  1. Klicke doppelt auf das Symbol „Sicheres Entfernen“ in der Windows-Taskleiste. Dies startet das Programm zum sicheren Entfernen. Hinweis: In Windows kann dieses Symbol gelegentlich ausgeblendet sein. Klicke dann einfach auf den Pfeil „nach-oben“ und setzen den Vorgang fort.
  2. Das Fenster „Sicheres Entfernen“ zeigt alle erkannten und angeschlossenen USB-Geräte.
  3. Klicke auf das Gerät (z.B., externe Festplatte TW40), das Du entfernen möchtest,
  4. Ein Bestätigungsfenster zeigt Dir an, dass Du das Gerät nun abziehen kannst.

Hinweis: Wenn kein „Bestätigungsfenster“ erscheint, dann ist die Festplatte beschäftigt und kann/darf nicht abgezogen werden.  Fall dies eintritt:

  • Versuchen erneut, das Gerät sicher zu entfernen
  • Fahren Deinen Computer herunter und trennen dann die externe Festplatte ab (=eine Lösung für alle Fälle !!!!!)

 


1. Sept. 2017: Heisser Tanzabend mit Nicole Dancingflor

Nicole Dancinflor ist ihr  „Künstlerdame“. Nicole war meine grosse Tanzpartnerin in den Jahren 2003 – 2004, als ich durch Sie das Tanzen wieder entdeckte. Ich war ein Glückspilz. Sie war eine einmalige Tänzerin und liess sich wie eine Feder führen. Ein feiner Druck an ihren Hüften und sie drehte sich. Sie war meine Traum-Partnerin, aber etwa 11 Jahre jünger.

Nicole und ich haben uns in der Zwischenzeit nicht mehr oft gesehen, aber doch ein paar Mal zu einem Drink oder einem Essen. Am Freitag, 1. Sept. 2017 war es wieder soweit. Wir entschlossen uns zu einem Revival und in unserem ehemaligen Haus-Dancing „Scharfen Ecken“ in Rothrist nochmals unsere Tanzbeine zu schwingen. Ich war nicht mehr geübt, denn in den letzten Jahren habe ich selten getanzt. Ich war mir gar nicht sicher, ob ich die wichtigsten Schritte noch beherrschte. Ich war mir aber bewusst, als Mann musste ich führen. Von mir hing es ab, ob wir einen fröhlichen, gelungenen Abend haben werden. Nicole war leicht wie eine Feder zu führen. Aber meine Führung musste stimmen. Deshalb übte ich die Tage davor ab Youtube-Videos die DiscoFox- und Jive-Schritte.

Am Abend selbst gingen wir zuerst im dazugehörenden Restaurant Riva zum Fondue Chinoise essen und tranken uns ein wenig Mut an. Etwas nach 21 Uhr stiegen wir die Treppe zum Dancing hinunter. Mir war es recht flau im Magen. Nicole ging es nicht besser. Sie musste auf die Toilette. Ich beruhigte mich erst, als die ersten Schritte und Figuren auf der Tanzfläche klappten, als hätten wir unser Tanz-Hobby nie unterbrochen. Sogar der berühmte „Fudi-Kick“, eine selbst entwickelte Schritt Kombination,  klappte einigermassen. Erst nach 4 Stunden gegen 1 Uhr in der früh begaben wir uns nach Hause. Wir waren uns einig: Es war ein himmlischer Abend.

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24. Sept. 2017: Ein persönlicher Kommentar zu den „Wahlen in Deutschland“

Für mich war der Wahlausgang ein Schock !

Ich kann die deutsche Bevölkerung verstehen, dass sie einer oder zwei Parteien, nämlich der CDU/CSU und SPD, die ihre Wähler in wichtigen Fragen nicht mehr vertreten, ihre Stimmen verweigern. Diese beiden Parteien wurden meiner Meinung nach bestraft, um nur einige Gründe zu nennen,

  • weil sie die von der Mehrheit der Deutschen Bevölkerung gewünschte Sterbehilfe ablehnten
  • weil sie mit einem terroristischen Staat der Türkei zusammenarbeitet und, ohne wirkungsvolle Massnahmen zu ergreifen, sich und Deutschland von der Türkei aufs schlimmste erniedrigen und beschimpfen lassen, und auch akzeptieren, dass Deutsche Bürger in der Türkei grundlos verhaftet werden und bleiben.
  • weil sie in der Maut-Frage ein Riesen-Administrations-Moloch aufbauen, der schlussendlich fast keine Rendite einbringt, nur um der CSU ihr Ego zu befriedigen. Wie sagte doch die Merkel vor der Wahl 2013: „Unter mir gibt es keine Maut!
  • weil die deutschen Steuerzahler und die deutschen Käufer von Diesel-Autos die Milliarden-Zeche des Diesel-Betrugs durch die Autoindustrie bezahlen müssen, (und nicht die betrügerische  Industrie)
  • weil sie die deutschen Wähler als zu „dumm“ einschätzen, um Sachthemen zu verstehen,  und dazu wie in der Schweiz direkt ihre Meinung abzugeben und abstimmen zu können. (Mehfache Aussage der beiden Volkparteien an Talk-Show von ZDF und ARD)

Wie klagte doch ein Freund aus Bayern: „Ich weiss nicht, was ich tun soll. Ich habe hier keine Alternative. Ich kann weder die CSU noch die SPD wählen.

Ich kann jedoch nicht verstehen, dass die deutschen Wähler, anstatt der FDP ihre Stimmen zu geben, die populistischen AFD unterstützten. Mir stehen die Haare zu Berg, dass jeder 8. Deutsche Wähler Leuten wie Höcke, Gauland, Weidel, Meuthen etc gewählt und ihr Vertrauen gegeben haben.

Was ist, wenn die beiden Volksparteien ihre Fehler nicht erkennen und weiterhin den Wählerwillen missachten? Was ist wohl in der nächsten Bundestagswahl in 4 Jahren zu erwarten, wenn die „Mutti der Nation“ Angela Merkel zurückgetreten ist und danach die heutige Volkspartei CDU/CSU noch mehr Wähler verliert, weil sie weitere 4 Jahre am Volk vorbei regiert hat?

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24. Sept. 2017: „Buttemoscht“ (=Hagebutten) Konfitüre

Buttenmost-Konfitüre ist eine meiner Lieblings-Brotaufstriche. Die Aufbereitung des Hagebuttenmarkes aus den Früchten der Heckenrose ist sehr aufwendig. Glücklicherweise haben sich gleich zwei Familien im solothurnischen Hochwald dieser Herstellung verschrieben. Jeweilen ab Ende Sept beziehe ich deren pürierten Hagebutten vom Türken-Laden am Kronenplatz in Binningen.

Gestern Abend kam ich eben mit dem Tram vom Bahnhof zurück vom Klassentreffen auf dem Vierwaldstättersee und sah im nahen Türken-Lädeli den Hinweis: „Buttenmost ist eingetroffen„. Unverzüglich bin ich abgedreht und habe 2 Kg Hagebutten-Mark und dieselbe Menge Zucker mit Geliermittel eingekauft. Heute habe ich die Konfitüre eingekocht, in Gläser abgefüllt und etikettiert.

Ein 500g-Glas Buttemoscht kam mich auf Fr. 3.20 zu stehen, denn für das Rohmaterial bezahlte ich Fr. 10.–/kg

 

 

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Online Bestellung in China bei AliExpress

Meine Tochter Daniela schwärmt seit langem vom chinesischen Online-Versandportal AliExpress. Sie bestellt dort Schuhe für ihre Kinder, Ledertaschen oder auch chinesische traditionelle Kostüme für eine unserer Familien-Parties, aber auch Geldbeutel und Taschen.

Am 30. August hat mich der Hafer gestochen und ich wählte mich auf die Internet-Seite „http://www.aliexpress.com  ein. Ich hatte eben ein neues Smartphone gekauft und wollte ein Etui bestellen. Beim Surfen wurde meine Kaufsucht geweckt. Ich entdeckte mehrere Angebote, die mich interesierten und die ich auch brauchte. Schlussendlich habe ich 5 Artikel für insgesamt SFr 81.– bestellt.

  • 1 Leder-Etui für mein neues Honor-9 Smartphone zu SFr. 6.50 (Vor 2 Jahren bezahlte ich im Media-Markt für mein HUAWEI-Smartphone Etui aus Plastik-Material Fr. 26.–)
  • 1 Kulturbeutel für mein Toilettenartike zu SFr. 12.70
  • 3 wasserdichte Smartphone-Plastic-Taschen zu SFr. 9.90
  • 1 leichte Sommer-Trecking-Weste im Jeep-Design  mit verschiedenen Tasten SFr. 25.20
  • 1 normale Windschutz Trecking-Weste mit verschiedenen Taschen zu SFr. 27.55

Bereits 13 Tage später kam das erste Packet bei mir an. Es war die Sommer-Weste in tip-top Qualität. Auch die Grösse stimmte. Ueber die Homepage von AliExpress konnte ich für jedes einzelne Bestell-Position den Lieferweg verfolgen. Ueber Bestelleingang, abpacken, Ausgang aus dem Fabrikations-Lager, Eingang bei der Fluggesellschaft, Eingang beim Schweizer Zoll, Auslieferung an die Post etc. Ich war beeindruckt.

Soeben am 15. Sept.  kam auch das Smartphone-Etui in. An der Qualität gab es nichts auszusetzen. Vor mir lag ein prächtig genähtes Leder-Etui mit Fächer für Kredit- oder Visitenkarten. Am 26. Sept. erreichte mich der letzte Teil meiner Bestellung, die Windschutz-Reise-Veste. Auch von diesem Objekt war ich sehr zufrieden. Tolle Qualität mit grossen zweckmässigen Taschen

Smartphone Etui von AliExpress

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HONOR 9, mein neues Smartphone

Aus 2 mach 1

Ich hatte ein Problem, das ich lösen musste. Ich nutze zwei SIMM-Karten, eine aus Thailand und eine zweite aus der Schweiz. Diese sind aus technischen Gründen auf 2 Smartphones installiert.

Mit meinem „Huawei P9 Lite“ war ich äusserst zufrieden, jedoch der verfügbare Speicherplatz von nur 16 GB war doch grenzwertig. Aus diesem Grund konnte ich es trotz DUAL-SIMM nur mit der Schweizer SIMM-Karte benutzen. Im zweiten Port musste ich eine Speicherzusatzkarte installieren. Für die Thai-SIMM Karte verwendete ich mein altes „Galaxy Core Duos“ mit dem alten Betriebssystem Adroid 4.

Immer zwei Telefone bei mir zu haben, war mühsam, denn die Thai-SIMM-Karte brauchte ich nicht nur während meines Thailand-Aufenthaltes, sondern auch in Europa für den Bankverkehr mit meiner Thai-Bank.

Als das „Honor 9“ angekündigt wurde, war mit klar, mit diesem Smartphone kann ich mein Problem lösen und das Schweizer- wie auch das Thai-SIMM zusammen auf demselben Telefon installieren. Es verfügte über 64GB Speicher und kostete bei Digitec Fr. 449.–. Das HONOR 9 kommt aus derselben Smartphone-Schmiede wie das Huawei.

Die Installation resp. Inbetriebnahme war spannend und überraschend. Es ging alles automatisch vor sich. Nicht nur das neue Betriebssystem Android 7 und die Arbeitsoberfläche, sondern auch alle meine Apps aus dem „alten“ Huawei P9 wurden automatisch installiert. Dies weil ich dieselbe Google-Mail-Adresse benutzte und der dazu gehörende Google-Drive als Backup tip-top funktionierte.

Was gefällt mir am neuen Honor 9 am meisten? Neben dem relativ grossen Speicher von 64 GB bestimmt die Fotografier-Funktionalität. Es unterstützt mit 1-2 Tastendrucke und erlaubt Panorama- und HDR-Fotos, setzt die Einstellungen für Nachtaufnahmen, Video, Zeitlupen-Videos, Scanning etc

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8. Sept. 2017: Spotting auf dem Flugplatz Basel-Mülhausen mit Peter

Flugzeug-Spotter nennt man die Fotografen, die sich mit landenden, startenden und auch stehenden Flugzeugen beschäftigen. Zur Ausübung ihres Hobby’s müssen sie einen geeigneten Platz ausserhalb des Flughafen-Geländes finden, von dem sie möglichst ungehinderten Blick auf die Piste haben. Ein starkes Tele-Objektiv ist ein Muss.
Bereits längere Zeit beschäftigte ich mich mit diesem Thema. Am Freitag, 8. Sept. 2017 war es soweit. Der nahe Flugplatz EuroAirport Basel-Mulhausen war unser Ziel. Peter A. und ich begaben uns am späteren Nachmittag um 16 Uhr zu dem im Internet beschriebenen Spotter-Standort „Belvedere“ bei Blotzheim. Er lag etwas nördliche der Pisten-Hälfte.

Falls Du auf das Foto-Album mit dem gesamten Spotting-Bericht gelangen willst, klick auf untenstehendes Foto:

Durch Anklicken des Bildes gelangst auf die Foto-Seite „Spotting auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse“

Koordinate unseres optimalen Platzes, von dem man die Flugzeuge in nördlicher Richtung startend und landend, bestens fotografieren kann: N: 47.599926°, E: 7.516811°

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6. Sept. 2017: CPC-Ausfahrt in die Rebberge des Markgräflerlandes

Bereits zum 3. Mal organisierte ich diese Tour für den CPC (Club des Pedaleurs de Charme). 95km mit 900 m Höhendifferenz auf dem Rennrad standen auf dem Programm. Für die meisten kamen ein paar Kilometer für die Hin- und Rückfahrt nach Hause dazu.  In meinem Fall deren 10 km zwischen dem Treffpunkt durch die Stadt Basel bis nach Binningen.

Nur die Härtesten der Harten vom CPC trafen sich um 10 Uhr am Eglisee zur 3. Ausfahrt nach Bugginen. Die meisten kamen nur, um mich nicht zu enttäuschen. Niemals wären sie bei dieser Witterung alleine ausgefahren. In der Nacht hatte es geregnet. Beim Start war die Farbe des Himmels zwischen grau und dunkelgrau. Jeder hatte seinen Regenschutz bei sich. Der Kurt im Rucksack sogar seine gesamte Unwetter-Ausrüstung. Nur ich war optimistisch und glaubte meinen Wetter-Apps, dass es nicht regnen und in Kürze zwischen Basel und Freiburg blauer Himmel mit Sonnenschein anzutreffen sein wird.

Bereits nach wenigen Kilometern zeigten sich blaue Flecken am Himmel. In Binzen mussten wir sogar anhalten, um ins Sommer-Tenue zu wechseln. Die Sonne begann zu wirken. Um es kurz zu machen: Wir erlebten den ganzen Tag ideales Radwetter bei angenehmer Temperatur. Meistens schwebte über uns ein blaues Loch in der Wolkendecke. Der Regen hat es nur ganz kurz auf der Heimfahrt gewagt, uns etwas zu bespritzen … der Spassvogel!

Renato, unsere „Directeur de la Route“, führte uns sicher über die paar Anstiege und die schönen Abfahrten via Schallbach – Mappach – Tannenkirch – Nieder/Obereggenen – Feldberg und Mülheim in die Rebberge von Buggingen. Keiner musste trotz der 900m Höhendifferenz leiden.

Kurz nach 12 Uhr erreichten wir das rustikale, idyllische Reb-Schlösschen hoch über Buggingen. Jeder bewältigte auch den letzten „überhängenden“ Schlussanstieg mit anschliessendem Kies- und frisch gemähtem Rasenweg. Man spürte es, jeder wollte als erster von der holden Weiblichkeit Rita und Elli mit einem feinen Cüpli begrüsst werden. Auf der Fahrt haben wir uns nichts anmerken lassen, aber hier am Wendepunkt gratulierten wir unseren
beiden
Geburtstagskinden Hugo und Ruedi.

Diesmal gab es keine Wein- und Rebenkunde, aber Rita und Elli brachten zum Essen mit Schinkli und HärdöpfelSalat, alle Sorten Weiss- und Rotweine mit, die sie im eigenen Weinhof verkaufen. So konnte jeder während des Essens, diese oder jene Weinsorte probieren. Nach etwa 2 Stunden und nach dem feinen Zwetschgen-Kuchen samt Kaffee verabschiedeten wir uns und versprachen, nächstes Jahr am Mittwoch, 5. Sept. 2018 wieder vorbei zu kommen.

Wir fuhren aber nicht direkt nach Hause, sondern hinunter ins Dorf zum „Weinhof Weber“, wo Manfred uns seine Schnaps-Brenn-Künste zeigte. Er war am Brennen von Hefe-Schnaps. Als wir hörten, dass dieser Schnaps eine gute Medizin sei und den vollen Magen aufreisst, wollte jeder dies mit einem Glas Hefe-Schnaps testen. Ob der HefeSchnaps auf der Doping-Liste steht, wusste keiner, aber die Fahrt zurück zum Abschlussdrunk in der Schliessi strampelten wir im Rekordtempo ab.

Es war ein grosser Radtag. Trump hätte gesagt „ein historischer Radtag“. Keiner von uns wäre eine Wette eingegangen, dass sich der Tag derart zu unseren Gunsten wenden würde. Ich war glücklich, dass alles geklappt und alle die Distanz von 95km unfallfrei bewältigt haben.

Teilnehmer: Renato Bevilacqua, Peter Gisler, Hugo Günthert, Vitalis und Kurt Heimo, Peter Keller, Max Lehmann, Ruedi Ryser

Link zum Weinhof Manfred und Rita Weber in Buggingen, Eisenbahnstrasse 3, D-79426 Buggingen (http://www.weinhof-weber.de)

 

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Zurück in Basel – ein Foto-Rundgang durch Basel

Es ist für mich jedes Jahr ein Erlebnis, wenn ich nach mehreren Monaten Aufenthalt im Ausland nach Basel zurückkehre und durch Alt-Basel spaziere. Immer wieder entdecke ich die eine oder andere Veränderung. Sei es, dass ein alt-eingesessenes Geschäft oder ein Restaurant nicht mehr existiert. Oft wird aus einer befahrbaren Strasse eine Fussgängerzone oder eine Einbahnstrasse. Es ist mir, als würde ich eine Städtereise nach Basel machen

Vor wenigen Tagen habe ich mich wieder einmal auf die „Gasse“ begeben und bin bewaffnet mit meinem kleinen Fotoapparat durch die Stadt spaziert.

Am Spalebärg

Der Spalebärg ist die kleine Verbindungs-Strasse von der Lyss hinab auf die Ebene des Marktplatzes auf Höhe des Rheins. Links und rechts findet man viele kleine Boutiquen und Geschäfte, sowie typische Basler-Beizen (=Restaurants).

Beide Kleinkunst-Theater sind einzigartig. Als das Theater Fauteuil eröffnet wurde, reichte das Geld nicht für eine Bestuhlung. Zur Eröffnungs-Vorstellung musste deshalb jeder Besucher seinen Sitzplatz mitbringen. Der grösste Teil dieser Stühle sind immer noch Teil des Theater Fauteils.

Der Sperber ist eine berühmte „Basler-In-Beiz“ mit Jazz- und Blues-Konzerten

Weltberühmt ist das Geschäft des Johann Wanner. Er verkauft Weihnachtsschmuck in die ganze Welt

Marktplatz mit Rathaus

Der Spalebärg endet kurz vor dem Marktplatz, auf dem jeden Tag ein Gemüsemarkt abgehalten wird. Längsseitig steht das alte Basler Rathaus aus dem Jahre 1504-1515

Vater Rhein

Das heimliche Wahrzeichen Basels ist der Rhein. Der Rhein ist Lebensader und Naherholungsgebiet, er inspiriert die Menschen, das Geschehen und die Architektur der Stadt. In den Sommermonaten zeigt sich die Basler Lust am Geniessen hier besonders deutlich. An seinen Ufern trifft man auf Sonnenanbeter, Spaziergänger, Studenten und Geschäftsleute, die die Seele baumeln lassen.

St. Johann

Meine Jugendzeit habe ich im St. Johanns-Quartier verbracht.

 

 

Durch Anklicken gelangst zur „Foto Galerie Basel“

Foto Galerie Basel

In meiner Foto Galerie Basel speichere ich die besten Fotos aus Basel in Form eines herkömmlichen Foto-Albums ab. Mit einem Klick auf nebenstehendes Bild gelangst Du auf die Titel-Seite. Ich empfehle via Inhaltsverzeichnis in den übrigen Einträgen zu schmöckern.

 

Klick aufs Bild⇒

 

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Rückblick auf meinen Sommer in Istrien

Nach 114 Tagen in Istrien bin ich wieder nach Binningen zurückgekehrt. Wie könnte es anders sein. Ich kann nur Positives berichten. Alles hat geklappt. Zudem bin ich durch einen „Personal Trainer“ zu neuen Höchstleistungen angetrieben worden. Ich ging doch tatsächlich nach 11 Jahren Abstinenz wieder ins Meer schwimmen.

Nach Istrien zieht es mich immer wieder, weil ich jedes Jahr liebe Freunde aus ganz Europa treffe. Diese werden aber wie ich Jahr für Jahr älter. Einige haben mit Camping bereits aufgehört. Ich gehöre zu den Älteren.

Das Internet hat recht gut funktioniert, wenn man von den 2 mehrtägigen Ausfällen und der Ueberlastung während der Hochsaison absieht. Ich darf zufrieden sein.

Dank Internet war ich immer mit der restlichen Welt verbunden und konnte feststellen, dass bei uns hier in Istrien das Wetter viel ausgeglichener war, als in den deutschsprachigen Ländern Europas. Es hat uns angenehm und rücksichtsvoll behandelt. Regen gab es selten und dann nur Stundenweise. Anfänglich strich auch tagsüber kühler Wind über den Campingplatz und zwang uns, zum Sonnenbad Shirts und Hose danzuziehen. Nachts war es wochenlang sehr kühl. Ich musste heizen. Im Juli/August wurde es dann auch hier heiss und tropisch.

Karte von Istrien

Zwei Unwetter haben uns getroffen. Eine Windhose (Tornado) hat uns glücklicherweise nur gestreifft.. Wir kamen mit einem blauen Auge davon. Unweit von meinem Standplatz brach ein halber Baum um und streifte einen Wohnwagen samt Auto. Weniger Glück hatte ein Slowene, dem ein Ast sein Vorzelt zerquetschte. Glücklicherweise waren keine Personenschäden zu beklagen.

Die Belegung des Camping-Platzes Solaris war nach meiner Beobachtung nur in den Monaten Juli bis Mitte August gut. In der übrigen Zeit waren unzählige schöne Standplätze unbelegt. Es rächt sich meiner Meinung nach immer mehr, dass der Bettreiber Valamar und Solaris grösseren Wert auf die Auslastung des Platzes durch Feriengäste legt, als ihr Interesse an den Dauer- und Saison-Campern zu erhöhen. Sie realisieren einfach nicht, dass ein von einem Dauer-Camper belegter Platz in der ganzen Saison zwischen 2’500 und 3’500 Euro hergibt, während jeder andere Platz, der nur wenige Wochen in der Hochsaison belegt ist, vielleicht 2’000 Euro einbringt, im Schnitt aber weniger als 1’500 Euro.

Dieses Jahr habe ich die Kultur ausgelebt. Ich besuchte zwei Mal des wunderschöne Küstenstädtchen Rovinj und war 3x an den Freiluft-Konzerten des internationalen Jazz-Festivals in Groznjan. Vorallem das 5-stündige Schlusskonzert der Musikschule war ein Genuss. Es begann um 21 Uhr und dauerte mehr als 4 Stunden.

Auch der Sport mit dem Rennrad und Mountain-Bike kam nicht zu kurz. Gegen 2’000 km bin ich gefahren. Ein 1-wöchiger Abstecher nach dem italienischen Gatteo Mare mit abschliessender Bergfahrt hoch hinauf nach San Marino brachte mir viel Härte. Als Abschluss des Istrien-Trainings fuhr ich mit meinen Oesterreichischen Freunden aus UU bei Linz die ganze Parenzana über 90km bei 33-34 Grad Celsius. Ich gebe es zu. Bei Ankunft war ich kaputt! Ich hatte alles gegeben. Ja, mein Gewicht rächt sich immer wieder. Ich bin keine Bergfloh, eher ein Downhiller

Damit wäre ich beim Kulinarischen angelangt. Auch dieses Jahr kam ich nicht zu kurz. Gekocht habe ich recht selten. Ich wurde öfters von Freunden/-innen eingeladen oder ass in einem der wenigen guten Restaurants in der näheren und weiteren Umgebung.

Am Mittwoch, 16. August fuhr ich zurück in die Schweiz. Nun geht es wieder Schlag auf Schlag weiter, bis ich am 18. Oktober zum 10. Mal nach Thailand fliegen werde. Höhepunkte meines diesjährigen Thailand-Winters werden im Jan./Feb. 2018 eine weitere Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 850 km und der anschliessenden Andy-Schleck-Trainings-Woche mit Ausfahrten um die 500-600km sein.

Ich wünsche Euch einen schönen Herbst und freue mich, wenn ich den einen oder anderen von Euch treffe

Ganz liebe Grüsse Euer Max

 

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16. Aug. 2017: Abbau des Wohnwagens – Horror mit den Reifen – Heimfahrt

Mein neuer Wohnwagen Reifen der Marke „Kleber“

Meinen alten Wohnwagen, mit dem ich vor 11 resp. 12 Jahren im Süden Spaniens überwinterte, benutze ich seit dem Reinfall als mobiles Vorzelt vor einem Jahr als Material-Wohnwagen. In ihm lagere ich das Vorzelt, die Kücheneinrichtungen, die Stühle und die Tische, die Kühlschränke und die Tablar-Gestellt, während ich nicht campiere. Kurzum, allles was einem Dauer-Camper sein Leben erleichtert. Er ist im Wohnwagen-Depot Kiwi abgestellt.

Auf den 13. August habe ich den erwähnten Material-Wohnwagen beim Depot Kiwi bestellt, denn an den folgenden 2 Tagen wollte ich abbauen und all das Campings-Zeugs einlagern. Aber dann kam das unerwartete Telefon: „Herr Lehmann wir haben ein Problem. Ihren Wohnwagen können wir nicht bringen. Er hat einen Plattfuss„. Es war Sonntag. Kein Pneu-Geschäft hatte offen. Ich erinnerte mich mit Schaudern. Klar diese Reifen habe ich vor 12 resp. 13 Jahren gekauft, bevor ich nach Spanien fuhr. Sie waren uralt!

Kurze Zeit später kam die nächste Hiobs-Botschaft. „Wir bekommen ihr Rad nicht vom Wohnwagen. Die Schrauben lassen sich nicht drehen!

Ich fuhr eilends beim Kiwi vorbei, um mich zu beraten. Ohne diesen Material-Wohnwagen war ich aufgeschmissen! Da kam der Tommi, ein blonder Hühne. „Herr Lehmann ich bringe den Reifen herunter. Ich hole eine Verlängerung und ersetze temporär das Rad mit einem Rad eines anderen Wohnwagens. Aber es kostete 20 Euro!. Bis 17 Uhr stelle ich Ihnen den Mat-Wohnwagen auf den Platz„. Und tatsächlich erfüllte er sein Versprechen. Am Tag darauf holte ich mir zwei neue Reifen beim Vulcaniseur..

Nachträglich gebe ich zu. Ich war total gestresst und nervös. Aber es drehte sich zum Guten. Am 16. August konnte ich den Mat.-Wohnwagen abschliessen, weil ich alles verstaut hatte, und nach Hause fahren. Um 12:30 Uhr fuhr ich weg aus Solaris in Richtung Heimat, wo ich um 21.30 ankam.

 

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Wetter-Kapriolen und Unwetter über Istrien

Seit es mir vor über 20 Jahren bei einem Sturm mein Vorzelt hochgehoben und um ein Haar über dem Wohnwagen zerstört hatte, und ich dabei mit dem Mute eines Verzweifelten versuchte, das Gestänge am Boden zu halten, habe ich Angst vor stürmischem Unwetter. Dies muss ich ohne Scham zugeben.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Diese Saison erlebte ich mehrmals dieses ungute Gefühl, als sich vom Meer unheimliche Stürme durch ein Grollen ankündigten. Von weitem hörte ich es, wie sich die Winde ihren Weg über und durch den Eichenwald in meine Richtung bahnten. Dann galt es, alles unverzüglich in Sicherheit zu bringen und die Reissverschlüsse des Vorzeltes zu schliessen. Nachts war es ganz schlimm. Dann sass ich im Wohnwagen und konnte einzig beim Leuchten von Blitzen draussen etwas erkennen.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Vor etwa 1 Monat Ende Juni ist  während eines solchen Sturmes eine Pinie knapp über dem Boden abgebrochen und knapp neben einem Wohnwagen auf die Erde geprallt. Dabei hatte sie das Sonnensegel  erwischt und mit voller Wucht über den Wohnwagen geschmissen. 3 Häringe steckten im Dach des Wohnwagens.

29. Juni 2017: Am Tag nach dem Unwetter

Gestern Donnerstag, 10. Aug. fiel mir das Herz nochmals in die Hosen, als eine schwarze Wolke sich in unheimlicher Geschwindigkeit dem Campingplatz näherte und knapp dahinter vorbeizog. Dieses Schauspiel dauert weniger als 1 Minute. Dann herrschte wieder gespenstische Ruhe. Wir hatten Glück gehabt, denn niemand kam zu Schaden.

10. Aug. 2017: Tornado

10. Augist 2017 Unwetter Tornado

Am Tag darauf konnte ich in den Zeitungen lesen, dass Caorle, Jesolo, Portogruaro an der Adriaküste bei Venedig weniger Glück hatten. Dort hat dieselbe Windhose die Campingplätze arg in Mitleidenschaft gezogen. Es gab über 50 Verletzte durch umgestürzte Bäume und herumfliegende Gegenstände. Wohnwagen, Autos und Wohnmobile wurden durch herabstürzende Bäume teilweise und gänzlich zerstörte. Es herrschte Chaos in der ganzen Gegend.

 

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Die Mobiliar-Story ! Erlebnisse mit der General-Agentur Basel der Schweizerischen Mobiliar-Versicherung

Die Zeit mit der General-Agentur Basel der Mobiliar-Versicherung war unerfreulich, nein, sogar ein Horror. Ich hätte nie geahnt, dass man in der Schweiz von einer Firma mit gutem Namen derart über den Tisch gezogen werden kann. Da sich die Agentur nie bei mir meldete und kritische Fragen unbeantwortet liess, bin ich überzeugt, dass das Handeln der Generalagentur Basel System hatte.

Diese Story habe ich nicht geschrieben, um mich an der „Mobiliar Versicherung“ zu rächen. Nein, im Gegenteil, denn sonst wäre ich nicht Kunde bei der Mobiliar geblieben und habe nur die Agentur gewechselt. Ich habe sie geschrieben, um mich zu beruhigen und die erlebte Geschichte zu verarbeiten. Ich habe sie aber auch geschrieben, um potentielle Kunden vor den dubiosen Methoden der Generalagentur Basel zu warnen. Vielleicht nimmt sich die Mobiliar meine Erlebnisse zu Herzen und weist Hiilferufe zur General-Direktion in Bern nicht mehr ab. Ein offizieller Mobiliar-Ombudsmann würde viel bringen.

Zusammenfassung

Vor 7 Jahren bin ich mit all meinen Versicherungen in die „General-Agentur Basel“ der Versicherungs-Gesellschaft „die Mobiliar“ übergetreten. Die Mobiliar hatte für mich einen guten Namen. Ein guter Freund von mir, arbeitete lange Jahre bei der Mobiliar als Schadeninspektor.  Anfänglich war alles bestens, wie es sein sollte. Der erste Kundenberater traf mich zu Hause und ich fühlte mich wohl. Nach seinem Weggang von der Basler Agentur begann es drunter und drüber zu gehen.  Es ging alles schief, was schief gegen konnte. Schlussendlich wurde ich von der General-Agentur Basel richtiggehend gemobbed und sogar „betrügerisch“ beraten. Während den Ostern 2017 habe ich entnervt  zur Generalagentur Aesch gewechselt, nachdem ich vorher sogar die Gesellschaft wechseln wollte.

Ja, die gute alte Zeit. Früher war man als Versicherungsnehmer Kunde. Ich hatte immer einen für mich zuständigen Vertreter, den ich kannte, weil er sich bei mir vorstellte. Heute ist dies nach den gemachten Erfahrungen ganz anders. Die Vertreter wechselten bei der „Basler Mobiliar“ wie die Jahreszeiten, wobei ich darüber nie orientiert wurde. Ich musste es selber entdecken, weil der Versicherungsnachweis nach meinem Thailand-Aufenthalt nicht an die Motorfahrzeuig-Kontrolle geschickt wurde oder ein eMail als nicht zustellbar zurückkam.

Oft hatte ich den Eindruck, ich sei als Kunde eher ein Aergernis, wenn ich z.B. mein Auto während meines 5 monatigen Thailand Aufenthaltes aus dem Verkehr nahm. Ein noch grösseres Aergernis war, als ich anfangs 2016 entdeckte, dass eine Offerte für die Vollkasko-Versicherung für meinen fabrikneuen Wohnwagen total überhöht war. Ich musste als Versicherungs-Laie gegen die Fehler ankämpfen, bis das anfängliche Angebot mit einer Jahres-Prämie von Fr. 1’134.– auf Fr. 492.– reduziert wurde. Für die gleiche Leistung notabene! Dies war für mich entweder „fehlende Professionalität oder „Betrug„.

Den absoluten Höhepunkt mit der grössten vorsätzlichen Unverschämtheit durch die Basler Agentur erlebte ich, nachdem ich bereits den Wechsel zur Generalagentur Aesch einleitete, indem man mir eine Erneuerung der Rechtschutzversicherung anbot. Die Offerte war zwar 3 Monate gültig, ich sollte mich jedoch innert 2 Wochen entscheiden. Zudem wäre ich, weil der Versicherungsbeginn (aus Provisions-Gründen?) vorverschoben wurde,  während 2 Monaten doppelt versichert gewesen und hätte auch doppelt bezahlt. Auf meine diesbezügliche Reaktion ist die Generalagentur Basel nie eingegangen.

Schlechte, unqualifizierte Mitarbeiter, mangelhafte Professionalität,, fehlender Kunden-Kontakt (Angst vor den Kunden?) sind weniger ein Fehler der jeweiligen Versicherungs-Vertreter, als das mangelhafter Vorgesetzter und unfähiger Agenturleiter. Die Qualität und Zuverlässigkeit einer General-Agentur kann man an der Qualität der Mitarbeiter erkennen. Ein schlechter General-Agent hat schlechte, unmotivierte Mitarbeiter. Dieser Mangel gab mir am meisten zu Denken. Wie will eine solche Organisation einen Schaden zur Zufriedenheit abwickeln, wenn nicht einmal der Verkauf und die Betreuung der Kunden klappt?.

Alle meine nachfolgenden Darstellungen kann ich anhand der Dokumente und des Mail-Verkehrs belegen. Auf begründete Anfrage stelle ich sie gerne zur Verfügung.

Anfang 2015: Mein Briefverkehr mit Hrn. M. Hongler, General-Direktor der Mobiliar

Alles begann ganz harmonisch am 23. März 2015 mit einem Mail an den neuen Generaldirektor der Mobiliar Herrn Markus Hongler zu seinem Beitrag im Mobiliar-Magazin „Mobirama“:

 

Mail to: Markus Hongler (Mobiliar) vom 23. 3. 2015

Lieber Herr Hongler
Von Mitte Oktober und Mitte März verbringe ich den europäischen Winter in Thailand. Im Sommer bin ich während 3 Monaten in Italien und Istrien anzutreffen. In bin somit jährlich nur etwa 3-4 Monate in der Schweiz erreichbar. Dies zu Ihrem Verständnis.Ich kam vor wenigen Tagen von meinem jährlichen 5-Monatsaufenthalt aus Thailand zurück und habe in meiner Post das Mobiliar-Magazin „Mobirama“ gefunden und selbstverständlich Ihre Begrüssungsworte gelesen. Ihre Worte in Ehren. Ich kann es nicht beurteilen, wie gut die Mobiliar im Schadenfalle arbeitet, denn ich hatte glücklicherweise noch keinen Schadenfall. Ich habe jedoch während des Jahres mehrmals mit Ihrer Administration und Ihren Vertretern zu tun, und diese bereiten mir nicht eitel Freude. Seien Sie mir nicht böse, wenn ich es im Klartext ausdrücke: Bei der Mobiliar scheint das IT- und Internet-Zeitalter weitgehendst noch nicht angekommen zu sein. Für meine 3 Policen erhalte ich jährlich unzählige Papiere, Formulare und Einzahlungsscheine. Wie soll ich diesen „Papierkrieg“ aus dem Ausland bearbeiten?

  • Jährlich muss ich auf Ende Jahr ein Formular für die MobiSana, der oblig. Unfallversicherung für meine Putzfrau, ausfüllen, obwohl sich an der Summe von einem Jahr zum anderen nichts ändert. Wie soll ich dieses Formular aus der Ferne ausfüllen? Dieses Jahr habe ich es mit einem erklärenden eMail an meinen Mobiliar-Vertreter versucht. Genutzt hat es nichts. Ich erhielt nicht einmal eine Antwort, sondern nur seine Ferien-Abwesenheits-Meldung. Dafür dann eine schriftliche Papier-Mahnung Ihrer Administration mit der Androhung, mich einzuschätzen, falls ich den neuen Termin nicht einhalten werde!
  • Ich habe mich als Konsequenz, wie im Schreiben der Mobiliar angeraten, in Ihrer neuen Internet-Platform „http://www.mobi.ch/meinemobiliar“ angemeldet und wollte die geforderten Daten dort eingeben. Aber es war zum Schreien! Unglaublich! Mobiliar verschickt das Passwort per Post. Ein Verfahren, das ich nicht einmal bei meinen Banken erlebt habe! In der Zwischenzeit habe ich alle Ihre hohen Sicherheitshürden überwunden und darf Ihr System benützen. Ob ich Ihre Internet-Platform in Zukunft benützen werde, glaube ich nicht, denn sie bringt mir nichts und das Login ist benutzer-unfreundlich. Ich habe nicht einmal den Ort gefunden, wo ich das MobiSana-Formular hätte ausfüllen können. Haben sie da nicht etwas mit Ihren Sicherheits-Massnahmen übertrieben. Diese sind derart hoch angelegt, wie wenn man über diese Anwendung Millionen an Franken verschieben könnte !!!!!!!! (Bem. zu meiner Person: Ich komme aus der IT und verstehe recht viel von Banken-Sicherheitssystemen)
  • Noch im 2011 bot Mobiliar (im Rahmen der MobiCasa?) den Service an, dass Sie im Falle eines Verlustes von Kreditkarten deren Sperrung veranlassen würden. Dazu musste man Ihnen die Kreditkarten-Nummern melden und hinterlegen, so auch deren Aenderungen. Bisher habe ich meine Aenderungen mit einem Brief der Mobiliar zugeschickt, dann aber unterlassen, weil ich keinen Feedback darauf erhielt.  Ich war mir nie sicher, ob diese Informationen wirklich irgendwo bei Mobiliar zentral abgespeichert wurden und im Schadenfall verfügbar gewesen wären. Eine Bestätigung oder einen Auszug der von mir gespeicherten Kreditkarten habe ich nie erhalten!  Für diese Aktualisierungen hätte sich doch die neue Internet-Seite „meineMobiliar“ angeboten. Aber darüber habe ich nichts gefunden.
  • Die Mobiliar ist eine der wenigen Versicherungen und Dienstleistungs-Firmen, die das Lastschriftverfahren (LSV) nicht unterstützt. Für mich als ehemaligen IT-Controller unbegreiflich, denn mit LSV würden Sie die ausstehenden Prämien auf Termin erhalten und müssten sich nicht mit Versäumnissen und Ausständen herumschlagen. Und für mich als Kunde hätte es den grossen Vorteil, dass ich nicht eine Drittperson organisieren muss, die für mich die Mobiliar-Zahlungen erledigt!
  • Leider funktioniert der Kontakt zu meiner General-Agentur über eMail auch nur mangelhaft. Es scheint, dass diese moderne Art der Kommunikation sich bei Mobiliar noch nicht durchgesetzt hat. Ein auf Papier geschriebener Brief frankiert und über die Post verschickt, macht mehr Eindruck und garantiert eine Antwort ….. aber wie soll ich dies aus dem Ausland tun?

Ich möchte Sie bitten, nun nicht meinen Mobiliar-Betreuer zu „köpfen“. Das Problem liegt viel weiter oben. Ich muss Ihnen gestehen, im Moment kann ich Ihre Begrüssungsworte in Ihrer Kundenzeitschrift „Mobirama“ nur als Ihre Zielsetzung verstehen. Ich hoffe, dass Sie sich durchsetzen werden und zwar baldmöglichst, denn im Moment bin ich mit dem administrativen Service der Mobiliar unzufrieden. Ich habe Mühe zu glauben, dass Ihre Schadenabwicklung effizienter ist.

Leider habe ich in all meinen Mobiliar-Unterlagen und Rechnungen keine Kunden-Nummer gefunden. So kann ich mich bei Ihnen nur über meine Mobiliar-Policen identifizieren: G-1142-0244, G-1126-0752, G-1182-4161

Mit besten Grüssen
Max Lehmann
Schafmattweg 13
4102 Binningen

 

Bereits 1 Tag später am 24. März 2015 bekam ich von Herrn Hongler eine nette Antwort, die ich hier nicht vorenthalten möchte:

 

Antwort von Herrn M. Hongler vom 24. März 2015:

Guten Abend Herr Lehmann

Vielen Dank für Ihre e-mail. Ich bin sehr betroffen vom Inhalt – trotzdem bin ich froh, dass Sie mir direkt Ihre Meinung schreiben. Ich kann mir Ihre negativen Erfahrungen nicht erklären. Aufgrund der beschriebenen Vorfälle haben wir Sie sowohl digital als auch im persönlichen Kontakt enttäuscht. Ich bitte Sie dafür um Entschuldigung.

Ich habe veranlasst, dass unser Leiter Kundenservice, Herr Scarinzi die einzelnen Vorgänge abklärt und Ihnen dann für die Mobiliar antwortet.

Mit freundlichen Grüssen

Markus Hongler

 

Die Ergebnisse und Antworten können in meiner Online-Dokumentation  nachgelesen werden. Unter anderem. erhielt ich von da an die Korrespondenz in elektronischer Form per eMail zugeschickt. Ich hatte noch ein paar Telefonate mit einem Mitarbeiter der internen Schulung. Er bestätigte mir seine Schwierigkeiten, die Vertreter mit dem Internet und dem Mailing vertraut zu machen. Viele hätten Angst vor diesem neuen Medium.

Rückblickend habe ich den Eindruck, dass ich seit diesem Brief von der Generalagentur Basel als „schwieriger Kunde“ eingestuft und dementsprechend behandelt wurde. Dieser eskalierte bis Höhepunkt des Antwort-Briefes der Generalagentur Basel vom 25. 4. 2017 auf meine Beschwerde über ihre „Unseriöse, betrügerische Erneuerungs-Offerte für Rechtschutzversicherung“ (siehe weiter unten)

März/April 2016: Horror-Offerte für einen Wohnwagen/-Anhänger

Anfang 2016 habe ich mir in Deutschland einen neuen Hobby-Wohnanhänger gekauft. Diesen wollte ich mit meinem bei der Mobiliar Vollkasko-versicherten Skoda einmalig nach Istrien überführen. Um gegen einen etwaigen Unfall auf dieser ersten Fahrt über 900 km abgesichert zu sein, erkundigte ich mich bei meinem damaligen Berater Herrn Andreas Wetter nach einer Vollkasko für den neuen Wohnwagen.

Wie ich bereits in der obigen Zusammenfassung schrieb, musste ich als Versicherungs-Laie darum kämpfen, bis das anfänglich total überhöhte Angebot mit einer  Jahres-Prämie von Fr. 1’134.– auf Fr. 492.– reduziert wurde. Für die gleiche Leistung notabene! Für mich war dieser Fall ganz klar ein Betrugsversuch,  um zu einer grösseren Provision zu gelangen. Derart dumm kann ein einzelner Mensch gar nicht sein, um einen „Anhänger“ mit einem „Camping-Motor-Car“ zu verwechseln, und dies aus meinem Mail-Verkehr nicht zu merken

Es hört sich an wie eine Horror-Geschichte aus einer anderen Welt, wenn man den Mail-Verkehr nachträglich nochmals durchliest. Man kann darin deutlich erkennen, wie Herr Vetter immer ungehaltener wird, weil er eine unnötige oder sogar falsche Position nach der anderen aus der Offerte streichen musste. Und dies alles ohne Leistungsabstriche!

Es ist für mich unverständlich, dass dies und auch der Umgang mit dem Kunden in einem Schweizerischen Dienstleistungsunternehmen möglich ist und von der Generalagentur gedeckt wird. Ich muss hier der Fairness halb zugeben, dass sich Herr P. Bischoff, der Vorgesetzte von Herrn Wetter, bei mir telefonisch meldete und den Vorwurf des „Betrugs“ vehement abstritt. Es sei einzig ein dummer Fehler gewesen.

Dez. 2016: Eine fehlerhafte Rechnung können wir in der Mobiliar nicht korrigieren

In diesem Fall hat man sogar den Begriff „Direktion der Mobiliar“ für die Gewichtung der Argumentation beigezogen, Seit Sommer 2016 bin ich Benutzer des Banken und Post-Service e-Rechnungen zu Gunsten der „Mobiliar“. Diese Dienstleistung hat den Vorteil, dass die Prämien-Rechnungen von der Mobiliar direkt in mein e-Banking-Konto der UBS eingetrage werden, und ich diese direkt zur Bezahlung frei geben kann.

Soweit, so gut. Ich war in Thailand als mir für die Unfallversicherung zu Gunsten meiner Putzfrau eine Rechnung samt Einzahlungsschein zugeschickt wurde. Als ich mich genauer erkundigte und auf e-Rechnung verwies, meinte die Mobilar, es sei wirklich ihr Fehler, aber sie können die Rechnung nicht zurücknehmen. Als ich erwiderte, dass man in jedem Buchungssystem mit einer Gegenbuchung die alte Rechnung ausgleichen kann und darauf eine neue Rechnung als e-Rechnung neu versenden könne, meinten sie, dass dies gemäss Aussage der „Direktion der Mobiliar“ nicht möglich sei! Ich möge doch die alte Rechnung händisch bezahlen! Ich habe nie erfahren, welche Direktion dies entschieden hat.

Ich stimmte dem schlussendlich zu, stellte aber die Forderung, dass ich die Rechnung erst um den 15. März bezahlen werde, sobald ich zurück von meiner Thailand-Reise wieder in der Schweiz sei. Die Internet-Leitungen seien auf meiner Reise nicht sicher.  Ich warnte aber, dass sie in jedem Fall auf eine Mahnung verzichten mögen. Eine Mahnung sei gleichbedeutend wie eine Kündigung aller Versicherungen.

Am 11. Feb. 2017 erhielt ich trotz meiner Drohung von der Mobiliar eine schriftliche Mahnung! .

März 2017: Wo ist der Versicherungsnachweis

Wie gewohnt schickte ich im Herbst 2016 meinem Versicherungsvetreter Andreas Wetter mein Standard Mail, dass ich mein Auto-Kontrollzeichen bei der Polizei hinterlegt habe. Er möge bitte auf den 1. März 2017 der Motorfahrzeug-Kontrolle den Versicherungs-Nachweis zukommen lassen, damit diese mir mein Kontrollschild zuschicken und ich nach meiner Rückkehr am 15. März mein Auto unverzüglich in Betrieb nehmen kann.

Als mir bis am 8. März immer noch kein Kontrollschild zugeschickt wurde, erkundigte  ich mich bei meinem Verteter, seinem Chef und der Leitung der General-Agentur Basel. Sie hatten es vergessen resp. mein Vertreter der Herr Wetter hatte in der Zwischenzeit die Mobiliar verlassen und niemand hat seine Pendenzen übernommen. Und noch weniger wurde ich als Kunde informiert.

Als Konsequenz mussten ich und ein Bekannter per Zug zum vorgesehenen Treff in Deutschland hin- und zurückreisen, weil mein Auto ohne Kontrollschild dastand.

16. April – Ostern 2017: Ich wechselte die Agentur

Es nagte schon lange in mir, denn bei jedem Brief von der Mobiliar befürchtete ich neuen Aerger. Ich wollte doch nur eine Versicherung für deren Leistungen ich bezahlte, und  sorgenfrei leben können. Bei Comparis schaute ich mir Alternativen an, liess mir Offerten zukommen, beriet mich mit einem Freund und ehemaligen Versicherungs-Berater. Eines Nachts hatte ich die Eingebung: Ich könnte ja die Agentur wechseln!

Über Ostern 2017 am 16. April war es soweit. Ich schrieb der Generalagentur Aesch zu einem Wechsel in ihre Agentur. Bereits wenige Tage später erhielt ich ein nettes Telefon, indem man mir den sofortigen Transfer bestätigte.

21. April 2017: Der Horror mit der Generalagentur Basel geht weiter

In meinem Versicherungs-Portfolie „Mobiliar“ befindet sich eine „Rechtschutzversicherung. Am 21. April, der Agentur-Wechsel war in vollem Gange,  erhielt ich von der alten Generalgentur Basel einen Brief mit einem Erneuerungs-Antrag, damit mein abgelaufener Versicherungsschutz nahtlos weiterläuft. Diesen möge ich bis spätestens am 4. Mai 2017 unterschrieben zurückzuschicken!

Als ich mich aber genauer mit der Materie beschäftigte, standen mir die Haare zu Berg:

  • Mit keinem Wort wurde im Brief erwähnt, dass die neue Versicherung mit einer Prämenerhöhung von gegen 20% verbunden ist.
  • Der Erneuerungsantrag sah einen Versicherungsbeginn vom 1. 6. 2017 vor. Meine „alte“ ablaufende Versicherung war jedoch noch 2 Monate länger bis am 31. August 2017 gültig. Ich wäre 2 Monate doppelt versichert gewesen und hätte doppelt bezahlt..
  • Der Erneuerunsgantrag resp. -Offerte war bis am 19. Juli 2017 gültig. Warum musste ich dann bereits bis spätestens 4. Mai 2017, also innert 2 Wochen unterschreiben?

Das ganze Gehabe der Mobiliar war in höchstem Masse unseriös und unqualifiziert. Ich vermute, die Generalagentur wollte die Provision retten, bevor ich die Agentur wechsle.

Ich habe nie eine Antwort auf die obigen Fragen erhalten, sondern nur bösartige Beschuldigungen durch Herrn Dino Herzog (Sohn des Agentur-Leiters?) als unbequemer Kunde! Ich habe den Antrag schriftlich abgelehnt, denn ich muss nichts überstürzen, weil ich bis Ende August versichert bin. Ich werde mich nach meiner Rückkehr aus Istrien ab Mitte August der Erneuerung widmen und neu abschliessen, aber bestimmt nicht bei der General-Agentur Basel. Mit ihrem letzten Mail hat sich die Basler-Mobiliar disqualifiziert.

Ausblick und Neu-Anfang

Jahrelang war ich in einer Situation, in der nicht ich als Kunde der König war, sondern die Generalagentur Basel. Aber es sollte sich ändern: Am 11. Juli 2017 begann ein neue Erfahrung in der Mobiliar: Ich erhielt von Herrn Loris Pante aus der General-Agentur Aesch, meinem neuen Kundenberater, ein nettes Telefon , in dem er um einen Termin anfragte, um mich zu treffen und sich vorzustellen.

Am Freitag, 25. August traf ich mich mit Herrn Pante in meinem Wohnzimmer, um mein Dossier zu optimieren. Es ist zwar traurig, aber Herr Pante war erst der 2. Vertreter der Mobiliar, der sich um mich bemühte. Ich kann an dieser Stelle nicht in alle Details gehen, aber allein bei der im oberen Abschnitt erwähnten Rechtschutzversicherung musste ich nicht eine um 20% höhere Prämie bezahlen, nein, für dieselbe Leistung bezahle ich sogar weniger! Durch Transfer verschiedener  Leistungen aus bestehenden Versicherungen verfüge ich ohne höhere Prämien nun über eine weltweit gültige Reise- und Haftpflicht-Abdeckung, was mir als Globetrotter meine Risiken optimal abdeckt.

Nachtrag vom 5. Nov. 2017:

Auch als 75-jähriger hat man manchmal Träume. Aber manche erfüllen sich nicht. Ich hätte mir gewünscht und auch erwartet, dass sich jemand aus der Mobiliar-Geschäftsleitung für die betrügerischen Machenschaften ihrer Basler Agentur entschuldigt. Aber weit gefehlt. Tote Hose. Man nahm meinen Bericht samt den Original-Unterlagen zur Kenntnis und liess es dabei bewenden. Ich schliesse daraus, diese Methoden sind gewollt und im Sinne der Geschäfts-Politik der Mobiliar Versicherungsgesellschaft.


 

 

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„Jazz is back !“ in Groznjan

 

Vor vielen Jahren im 1992 schrieb ich in mein Tagebuch: „Groznjan schien mir wie der Himmel auf Erden. Musik schwebte über dem kleinen Dorf. Aus den meisten Häusern erklangen Klavier-, Geigen- und Flöten-Klänge und erfüllten die mit farbenprächtigen Blumen geschmückten Häuser und verwinkelten Gässchen mit Leben.

Ich erinnere mich und sehe es vor mir, als wäre es gestern gewesen, wie damals gegen 10 Kinder auf Blockflöte spielend durch die Gassen Groznjans spazierten. Seither hat mich Groznjan nie mehr in Ruhe gelassen. Jährlich besuchte ich das kleine Städtchen mit etwa 160 Einwohnern etwa 280m über dem Mirna-Fluss.

Jeweilen im Juli findet in Groznjan unter dem Namen „Jazz is Back!“ einer der besten kleinen Jazz-Festivals Europas statt. Es wurde im 1999 von dem legendären kroatischen Musiker Boško Petrović ins Leben gerufen.

Dieses Jahr haben auch wir mehrmals den wunderbaren Jazzklängen gelauscht. Groznjan ist in der Beziehung einmalig. Sobald man durch das Haupttor in das kleine Städtchen eintritt, erlebt man Musik. Von überall ertönen wunderbare Klänge der  unterschiedlichsten Instrumente. Diesmal übten In einer kleinen Halle etwa 20-25 junge Musiker aus mehreren Nationen eine gemeinsame Aufführung. In einem anderen Haus spielte ein Pianist. Aus einem Fenster tönten Geigenklänge und schräg via-à-vis konnte ich einem übenden Blas-Quartett zuschauen. Ich fühlte mich erneut wie im Paradies.

Mehr Fotos über das malerisch und kulturell einmalige Künstler-Städtchen Groznjan findet ihr in meiner „Foto-Galerie Istrien“

Jugend Musikschule

Parallel  im Rahmen des Festivals Jazz is Back findet eine Sommer-Jazz-Schule für junge Musiker statt..Wir trafen u.a. Jugendliche aus Norwegen, Argentinien, Chile und den USA

Groznjan All Stars (15. Juli 2017)

Dann um 21:30 Uhr starteten auf dem Hauptplatz beim Bastia die Konzerte renommierter Jazz-Musiker aus aller Welt vor mehreren hundert Jazz-Fans. Es waren echte Fans und Familien mit ihren Kindern. Lieb, wie die Kinder mit den Klängen der Musik tanzten.

Groznjan All Stars: Leitung Luis Bonilla (trombone), Charenee Wade (vocal), John Riley (drums), Andy McKee (bass), Hektor Martignon (piano), Elvis Stanic (guitar), Jim Rotondi (trumpet)

 

Luis Bonilla ist ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist des Latin Jazz und afrokubanischen Jazz. Bonilla stammt aus Costa Rica und wuchs in Kalifornien auf.

Es war ein tolles Konzert, das mich fesselte, obwohl es kühl und windig auf dem Hauptplatz von Groznjan war. Glücklicherweise hatte ich im Auto zwei Wärmedecken, die uns schützte und etwas wärmte. Am Tag darauf stand unsere Gesundheit auf der Kippe. Die Nase floss und der Rachen kratzte. Aber mit NeoCitron und Schwarz-Tee brachten wir unsere Körpersäfte wieder ins Gleichgewicht. Wir, d.h. der alte und der neue Max

Samstag, 22. Juli 2017: Spiritual Market und B’s FUNstallation

Am Samstag darauf standen zwei weitere Konzerte auf dem Programm. Eines mit experimentellem Charakter und das Zweite im üblichen Jazz-Style.

„Spiritual Market“

„Spiritual Market“ ist ein Projekt des Malers und Musikers Vedran Ružić, Das Album ist eine Kombination aus Klängen und Video-Szenen aus Istrien und Fernost, die Marko Polo’s Reisen von Venedig nach China folgen. Mit Ružić am Kontrabass, komplettiert sich das Quartett mit Adriano Bernobić am Schlagzeug, Pavle Miljenović an der Gitarre und Mario Bočić, der bei drei Stücken am Saxophon begleitet.

 

Ich hatte etwas Mühe mit den modernen Klängen in Kombination mit dem Video. Es war mir zu modern. Ich spürte, diese Art Modern Jazz war nicht meine Welt.

B’s FUNstallation

Im Anschluss an die erste Band spielte die B’s FUNstallation Jazz Band, ein Sextett aus Zagreb mit Zvonimir Bajevic (Trompete und Leader), Miron Hauser (Trombone), Luka Zuzic (Piano), Mario Bocic (Tenor Sax), Goran Rukavina (Bass), Adriano Bernobic (Drums). Sie spielten einen Sound, der mir weit vertrauter war. In meiner Jugendzeit tanzte ich  anlässlich der Jahresfeier des HC Nordstern auf die Jazz-Musik der Peter Schwalms „Savannah Junkmen“ Sextext. Peter Schwalm war damals der beste Jazz-Trompeter der Schweiz.

Luis Bonilla, der grosse Posaunist aus USA, liess sich nicht nehmen, mit seinen südamerikanischen Freunden auf die Klänge der B’s FUNstallation zu tanzen

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