Juni 2018: „Live-Ticker“ vom Basler Max

+++ Kosovo und Zeitplan +++ Party- und Disco-Time +++ Familie Rossi +++ Schurkenstaat USA +++ Brasilien-Mexiko +++ Rosmarin +++ Meine Augenkrankheit +++ Zwillings-Eier +++ Piemont +++

Mein revidierter Zeitplan in Istrien

Mein Zeitplan in den nächsten Monaten wird wegen meiner Augenkrankheit durch die Aerzte gesteuert:

  • Zwischen dem 17. – 20. Juli werde ich mich zum nächsten Mal nach Basel in die VISTA-Augenklinik begeben.
  • Meinen Flug in den Kosovo habe ich bereits um- resp. neu gebucht. Ich werde am Sonntag, 22. Juli von Ljubljana nach Pristina fliegen und am Freitag, 27. Juli wieder nach Ljubljana zurückkehren.
  • Am 12. August  werde ich mit dem Abbau meines Wohnwagens auf Solaris beginnen und am Dienstag, 14. August zurück in die Schweiz fahren

23. Juni: Bumm – Bumm – Bumm über Lanterna und Solaris

Heute am Samstag, 23. Juni begannen die 2 Wochen Jugendparty und Disco-Sound mit 5’000 Jugendlichen auf den beiden Camping-Plätzen Lanterna und Solaris. Bereits den ganzen Samstag fuhren ein Bus nach anderen die beiden Camping-Plätze an und entluden die Jugendlichen. In den nächsten 2 Wochen werden Bierleichen und deren Exkremente den wunderbaren Spazier-Weg dem Meer entlang versauen.

Ich hoffe, dass der Sound mit den tiefen Bässen, die den Wohnwagen erzittern lassen, spätestens um Mitternacht reduziert wird. In jedem Fall: Schwerhörige und bereits nach Hause geflüchtete sind im Vorteil.

Erfahrungsbericht vom 25. -30. Juni: Die Lärmemmissionen in der Nacht warengering und waren in den letzten Tagen minim.

23. Juni: Familie Rossi und meine Internet-Beiträge

Sie sind auf dem Camping-Platz Solaris ein Begriff. Sie campierten vor 30 Jahren hier oben beim Olivenhain, heute direkt am Meer. In der Zwischenzeit habe ich sie aus den Augen verloren, aber ihr Leben und auch ihre Schicksalsschläge immer mit verfolgt.

Heute am Samstag-Abend 23. Juni trafen wir sie im Restaurant Zardin: 3 Generationen Rossi. Grossmutter, Mutter und Tochter. Ich weiss nicht einmal mehr ihre Vornamen. Die „alte“ Frau Rossi ist bereits 90 Jahre alt und campiert immer noch. Ihr Gesicht und ihre aufmerksamen Augen sind immer noch ihr Markenzeichen. Ihre kleine Enkelin ist mittlerweilen auch bereits 28 Jahre alt. Deren Mutter outete sich mir gegenüber als mein Fan. Als ich mich mit „Mein Name ist Max“ vorstellte, meinte sie: „Max Lehmann? … Ich lese doch deine Beiträge im Internet!“

USA, ein Schurkenstaat ? Trump ein Verrückter!

War es nicht der kleine Bush, der eine Liste mit „Schurkenstaaten“ veröffentlichte? Darunter waren auch Lybien, Cuba, Nord-Korea usw. Nun muss auch die USA auf diese Liste genommen werden, denn die Vereinigten Staaten haben sich mit der Trennung von Kindern und Kleinkindern von ihren mexikanischen Eltern von all den zivilisierten Menschenrechten distanziert. Ein solches Verbrechen kam nicht einmal dem Gaddafi in den Sinn! Einer, der Kinder von ihren Eltern trennt und sie getrennt inhaftiert, ist ein kranker Mensch und in seiner Gesinnung nicht mehr weit von der Hitlers.

Leider kann ich meine Einschätzung von Trump als „Kotzbrocken“ und den USA als „Schurkenstaat“ nicht so schnell ändern. Man müsste beide ächten und mit Verachtung strafen, d.h. zum Beispiel keine Ferien mehr in den USA verbringen.

19. – 22. Juni: Basel-Augenspital

Ich war von Dienstag, 19. Juni bis Freitag,  22. Juni in Basel, um mir die nächste Augenspritze verpassen zu lassen. Meine Augenkrankheit hat sich stabilisiert, aber ich bin noch nicht geheilt und muss weiterhin jeden Monat eine Spritze abholen.

Mein nächstes Date in der VISTA-Klinik für die 5. Spritze: 19. Juli, d.h. Ich werde wiederum zwischen 17. – 20. Juli unterwegs sein

17. Juni: Deutschland trauert – „Wir sind Wir, die Schweizer“

War dies ein unvergesslicher Sonntag-Abend am 17. Juni. Zuerst kamen meine Deutschen Freunde mit hängenden Köpfen aus ihren Wohnwagen, denn Deutschland kam gegen Mexiko mit 0:1 unter die Räder … und abends um 22 Uhr stand fest, dass die Schweiz den Brasilianern ein 1:1 abringen konnte. „Wir sind wir! die Schweizer

Getrocknetes Rosmarin

Vor meinem Wohnwagen steht ein Rosmarin-Strauch, dessen Zweige wunderbae Düfte an Grilladen abgeben.  Mit seinen Nadeln kann man aber auch Duftsäckchen machen. Heute habe ich einige Zweige abgeschnitten und die Nadel separiert. Nun werden diese im Schatten ein paar Wochen getrocknet, bis ich sie in Stoffsäckchen abfüllen kann.

Meine Augenkrankheit

Im Moment gibt es nichts neues zu vermelden. Mein nächster Termin für die nächste Spritze ist am 21. Juni. Bisher war ich der Meinung, dass aus meiner näheren Umgebung nur ich und meine Schwester unter dieser Krankheit leiden. Wie überrascht war ich jedoch, als ich auf Solaris einige Bekannte traf, die unter der  unheilbareren  „trockenen Makula-Degeneration“ leiden. Sie haben es die ganze Zeit für sich behalten.

Doppel- oder Zwillings-Spiegelei

Zum Frühstück schlage ich mir gerne 1-2 Spiegeleier in die Pfanne. Kürzlich hatte ich jedoch aus 1 Ei zwei Dotter in der Pfanne. Was ist da passiert? Im Internet habe ich mich umgeschaut und entdeckt, dass 2 gelbe Ei-Dotter oder sogar 4 in einem Ei  bei jungen Hennen keine Seltenheit ist. Bei ihnen ist ihr Hormon-Haushalt noch nicht sauber eingestellt.

28. Mai – 6. Juni: Radrennwoche in Cortemilia, dem Dorf der Haselnüsse

Nach 10 Tagen im Piemont beim Radfahren mit meinem Freunden des Basler Radclubs „Club des Pédaleurs de Charme“ fuhr ich am 6. Juni wieder zurück in meine Sommerresidenz in Istrien. Es war eine unvergessliche Zeit im Hotel und Ristorante Villa San Carlo in Cortemilia. Ich fuhr mit meinem Rennrad um die 330 km mit über 3’000 m Höhendifferenz. Vorallem die steilen Anstiege haben mir zu schaffen gemacht, weniger das excellente Essen und die feinen Weine kredenzt durch Carlo Zarri.

3. Juni 2018: Ausfahrt CPC Piemont

Apropos Haselnüsse: Rund um das keline Dorf Cortemilia werden vorallem Haselnüsse angepflanzt, die zur Herrstellung vom Nutella und und in den Ferrero Rocher Pralinen benutzt werden.

Mehr über meine Piemont-Erlebnisse erfährst Du in meinem Bericht:

Kulinarische und sportliche Radrennwoche im Piemont

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3 Kommentare

  1. Hallo Max,

    einen schönen Sonntag aus Troisdorf, Rheinland. Wir hoffen die obligatorischen Spiegeleier sind Dir gelungen und haben auch geschmeckt.
    Wir haben uns ja schon Jahre nicht mehr gesehen, dennoch haben wir Dein aufregendes Leben immer verfolgt.
    Nun gäbe es eine Chance für ein Wiedersehen; am 04. August sind wir mit „Mein Schiff 2“ in Koper von morgens um 07:00 bis 23:00 Uhr. Vorausgesetzt Du scheust nicht die ca. 65 Km Autofahrt, würden wir uns riesig freuen uns mit Dir in Koper zu treffen.

    Liebe Grüße R&M

    1. Lieber Rudi und Mausi

      Wunderbar von Euch zu hören. Leider weiss ich im Moment noch nicht, ob ich im August noch in Istrien sein werde. Es hängt von meinen Augenärzten ab. Ich fahre Morgen Dienstag für 3 Tage nach Basel zur nächsten Spritze und weiss dann, wann der nächste Termin im Juli oder August fällig wird.

      Ich werde in jedem Fall den 4. August im Auge behalten und mich vorher noch melden

      Ganz liebe Grüsse

      Euer Max

  2. Lieber Max,

    was für eine Freude für Marianne und mich, dass Du Carolina Rossi getroffen hast. Wir haben Sie kennengelernt als sie noch bei uns oben auf der Wiese ihren Wohnwagen hatten. Eduardo, ihr Mann, ist sicherlich schon gestorben. Wir haben in der Zeit als wir noch auf Solaris waren immer die Freundlichkeit und den Humor von Eduardo genossen. Bitte grüße Carolina von Marianne und Rudi wenn du sie wieder sehen solltest. Vielen Dank.

    R&M

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