3.-8. Juni: Ich war mal kurz weg: Reisebericht über unsere Fahrt von Istrien nach Dubrovnik und zurück via Plitvitzer-Seen

Karte Kroatiens

Karte Kroatiens

Die Fahrt der kroatischen Küste entlang bis nach Dubrovnik gehörte schon lange zu meinen grossen Reisezielen. Bereits letztes Jahr machten Klaus und ich die ersten Pläne, dieses Jahr sollte es mit seinem Camper losgehen.

Jedoch eine Woche um die andere mussten wir unsere Fahrt im Mai verschieben, denn das schlechte Wetter der Küste entlang liess keine Reise zu. Aber dann am Montag, 3. Juni war es soweit. Sonne und schönes Wetter verhiessen die Internet-Meteorologen und wir glaubten ihnen.

Der Camper von Klaus war ein etwa 20 Jahre altes „Bürstner-„Gefährt, aber immer noch sehr rüstig und schnell. Es gab auf der ganzen Fahrt nichts auszusetzen. Er fuhr nicht wie eine alte Dame sondern wie ein reinrassiges Rennpferd und verbrauchte auf der ganzen Strecke nur 11.2 liter Diesel pro 100km. Manch Auto musste dem „Bleifuss“ seinen Tribut zollen. Klaus war ein gute Fahrer. Ich vertraute ihm. Ich erlaubte mir sogar, neben ihm auf dem Beifahrersitz zu schlafen.

Qualität der Strassen: Die Strassen der Küste entlang, aber auch auf der Autobahn zurück waren in bestem Zustand. Ich verstehe nicht, warum die Küstenstrasse ein derart schlechtes Image hat. Das Verkehrsaufkommen um diese Zeit war moderat, d.h. der Mai und Juni sind eine ideale Reisezeit.

Ideale Reisezeit:Wir haben die Reise mit einem Camper gemacht und auf Campingplätzen übernachtet. In der Vorsaison ist es auch kein Problem, diese mit einem PW zu absolvieren und in einem der vielen Hotels der unterschiedlichsten Klassen unterwegs zu übernachten. Jedoch in der Hauptsaison ist von dieser Fahrt abzuraten. Nicht nur wegen der Hitze, sondern des Verkehrs.

Das Leben als Foto-Reporter kann gefährlich sein

Unsere Fahrt führte uns zu den alten Zentren von Zadar und Sibenik, den Krka-Fällen, dem alten Zentrum von Trogir, dann nach Ston mit der km-langen Wehrmauer und auf die Insel Peljesac mit dem feinen Wein und schlussendlich nach Dubrovnik. Auf dem Heimweg standen noch die Plitvitzer-Seen auf dem Programm. Es war eine Steigerung der Sehenswürdigkeiten mit den absoluten Höhepunkten in den Krka-Fällen, Trogir und Dubrovnik.

Die Campingplätze waren allesamt recht gut mit modernen, sauberen Sanitaranlagen, mit Ausnahme des Platzes auf Zadar, der nur als Notbehelf für eine Nacht genügen kann. Die Preise für den Camper mit 2 Personen je Nacht schwankten zwischen € 22 – 25 in Zadar und auf der Insel Peljesac sowie €36 in Sibenik und Dubrovnik. Der landschaftlich schönste Platz lag auf der Insel Peljesac. Internet gab es auf allen Plätzen, aber nur gegen Bezahlung, wobei die Preise moderat waren.

Unser Solaris-Camping-Platz in Istrien hat den Vergleich zu den auf unserer Fahrt besuchten Campingplätzen bestens bestanden. Obwohl er „nur“ 3-Sterne aufweist, konnte er in Bezug auf die Uebernachtungs-Preise, den Komfort in den Waschhäusern und den übrigen Service bestens bestehen. Die Preis-Lestung spricht eindeutig für unseren Solaris-Platz. Es sollte niemand mehr mekern.

Navigations-Geräte: Alle Destinationen hätten wir ohne Navigations-Gerät nicht oder nur nach mehrmaligem Nachfragen und Auto wenden gefunden. Die GPS-Koordinaten holten wir uns aus dem Internet oder dem ADAC-Campingführer. Der Weg führte uns jedesmal in oder durch eine Stadt. Einmal links, dann wieder rechts bis zum nächsten Kreisel, auf mehrspurigen Strassen …… Es blieb uns rätselhaft, wie man früher die Campingplätze in der Nähe eine Stadt ohne Navi-Hilfe finden konnte.

Empfohlene Reisedauer: Wir haben die ganze Rundreise in 6 Tagen geschafft. Es war beileibe kein Rennen. Wir starteten jeden Morgen um 7 Uhr zur Fahrt in die nächste Stadt, langten dort nach 2-3 Stunden an, und hatten anschliessend genügend Zeit für mehrstündige Besichtigungen. Wir begnügten uns jedoch auf den optischen Ueberblick in den alten Städten, deren Gassen und Kirchen. Bei Besichtigung an Hand eines Reiseführere und der historischen Begebenheiten wird man mehr Zeit einplanen müssen.

Die ganze Fahrt war 1’668 km lang und kostete uns samt 187 Liter Diesel, Autobahn- und Platzgebühren, Essen, Eintritten etc € 650


Link zum vollständigen Reisebericht mit vielen einmaligen Bildern:

» Spannende Fahrt mit dem Camper von Solaris via Zadar – Sibenik – Trogir – Insel Peljesac nach Dubrovnik und zurück nach Istrien über die Plitvitzer-Seen «

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6 Kommentare

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    • Usch und Bernhard on 1. Juni 2013 at 11:15
    • Antworten

    Da wünschen wir Euch eine gute Fahrt, tolle Eindrücke von diesem wunderschönen Land und vor allem kein Regen 🙂
    Wir freuen uns bereits jetzt über die Berichte. Unsere Fahrt liegt jetzt ja schon 3 Jahre zurück. Viel, viel Spaß.
    Uschi und Bernhard (Wehr/D)

  1. kuk http://www.johnnydiamond.de PHIL´s neuer Leib- Fotograf

  2. Bericht in Arbeit?
    ich warte seit Tagen

    1. Du sagst es, Hadde! Du hast ja so recht, aber ich bin derart beschäftigt und kein Regen auf Solaris … immer nur Sonnenschein, der kein Arbeiten am PC zulässt… und zwischendurch muss ich ja 1-2 Stunden unter meinem Olivenbaum schlafen und träumen. Träumen von vergangenen Erlebnissen, aber auch von meinen Plänen im kommenden Herbst/Winter.

      Du als noch junger Arbeitender weisst gar nicht, wie schön Du es hast. Du hast in einen Chef, der Dich drängt und Aufgaben verteilt. Als Rentner bin ich alles in einer Person. Ich bin total im Stress!

      Aber dennoch, der Bericht über meine Reise ist zu 70% fertig. Es fehlen noch die aufbereiteten Bilder von Dubrovnik und Plitvitze ….. und seit 5 Minuten regnet es ein wenig…

      Ich grüsse München, einer meiner Lieblingsstädte
      Max

    • Marita Brosius on 30. Juni 2013 at 21:27
    • Antworten

    Hallo Max, wir sind wieder zu Hause und Deinen Reisebericht habe ich in Osnabrück gelesen.
    Eine super Reise habt Ihr gemacht.
    Schreibe weiter und viele Grüße nach Solaris Marita ( Nachbarin von Uschi u. Bernhard)

    1. Hallo Marita

      Dank für Deinen Kommentar, aber auch schön zu hören, dass ihr gut wieder zu Hause angekommen seid.

      Liebe Grüsse aus Solaris
      Max

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