Lebenslauf und kurzer Steckbrief von Max Lehmann alias Basler Max
(Teil meiner Autobiografie "Ich habe gelebt !" Letzte Aenderung: 21. Aug. 2015)


Max im Büro (1999)

Die erste Version dieser Zeilen sprich Lebenslauf schrieb ich im Sommer des Jahres 2001. Da war ich bereits 7 Monate pensioniert. Ich wurde nämlich an meinem 58. Geburtstag, dem Silvester 2000, vorzeitig und zu 100%igen Konditionen pensioniert. Ich war und bin auch heute noch ein Glückspilz und erlebte eine tolle Zeit. Ich realisierte, dass ich erstmals in meinem Leben keinen echten Vorgesetzten hatte, der meinen Lebensablauf bestimmt und kontrolliert. Früher waren dies anfänglich meine Eltern, dann die Lehrer und Professoren, im Militär die Unteroffiziere und Offiziere, im Berufsleben meine Vorgesetzten (und auch Kunden) .....und heute? .....entscheide ich!

Anfänglich wollte ich mir einen alten Traum erfüllen, selbständig zu sein und mein Spezialwissen als "IT-Finanz- und Projekt-Controller" an den Mann zu bringen. Aus dieser Zeit rührt auch der ursprüngliche Name meiner Homepage "CS Design". Aber schon bald nach meinem Umzug nach Zuchwil, nach der Radrennwoche in Follonica und den Sommerferien in Südfrankreich stellte ich fest, dass ich mich diesem (Zeit-)Stress nicht mehr aussetzen wollte. Mein Leben als Pensionist war ausgefüllt mit interessantem und herausforderndem ...... Mitte Juli 2001 entsorgte ich alle meine Geschäfts-Ordner (=mein Fachwissen) in einer genügend grossen Karton-Schachtel und weitere 2 Jahre später landete alles im öffentlichen Papier-Container.

In den nachfolgenden Tabellen liste ich einige wichtige Daten aus meiner Vergangenheit. Sie ist nicht vollständig. Will es auch nicht sein.

Stammbaum: Verwandtschaftsbäume meiner Vorfahren

Durch Anklicken aktivierst Du die Stammbäume

Verwandtschaftsbaum der Schneider Dynastie
(Vorfahren meiner Grossmutter aus Buggingen)


Verwandtschaftsbaum der Lehmann Dynastie
(Vorfahren meiners Grossvaters aus Buggingen)


Verwandtschaftsbaum der Elsass-Dynastie
(elsässische Vorfahren meiner Mutter Margrit Lehmann-Schmitt)

In erster Ehe war mein Grossvater mit der Elisabeth Schneider verheiratet, aus dessen Ehe mein Vater und sein Bruder Götti Gusti stammten. In der Schneider-Linie findet man die Meihofers und schlussendlich auch die Webers.

Mein Grossvater Gustav Lehmann kommt aus der Lehmann Dynastie in Buggingen. Die "Annegotti" aus Buggingen war ebenfalls eine "Lehmann" und damit sind die gleichaltrigen Peter und Christel Koidl verwandt mit mir.

Meine Mutter Margrit Lehmann stammte aus der elsässischen Dynastie der "Schmitt" aus Hesingue und Hegenheim

Meine Personalien

Zivilstand:Geschieden. Ich war verheiratet mit:
  • Marlies Kobler von 11.8.1967 - 28.4.1972
  • mit Doris Schnellmann von 27.7.1973 - 28.2.1990
  • und Evelyne Reiter von 8.4.2006 - 11.7.2007
Bürgerort:Basel-Stadt
Geburtstag:am 31. Dez. 1942 in Basel, um 11.20 Uhr
2 Kinder:
  • Katja: 19. Jan. 1975 in Bern
    verheiratet mit Roland Weber (seit 17. Juli 2010)
  • Daniela: 22. Nov. 1977 um 12:15 Uhr in Bern
    verheiratet mit Eshref Krasniqi (seit 28. Aug. 1998)
1 Enkelin:Anina 6. Dez. 2000, um 10:50 Uhr, Tochter von Daniela und Eshref
1 Enkel:Leon 29. Mai 2004, um 15:15 Uhr, Sohn von Daniela und Eshref
1 Enkelin:Amelie 27. Okt. 2010, Tochter von Katja und Roland
1 Enkel:Luc Ernest 6. Aug. 2013 um 08:13 Uhr, Sohn von Katja und Roland
1 Enkelin:Juliette Michelle 22. Jan. 2015 um 08:02 Uhr, 2. Tochter von Katja und Roland

 

Lebenslauf: Ausbildung und beruflicher Werdegang bis zur Pensionierung

Schulen1950 - 54Primarschule St.Johannsschulhaus, Basel
1954 - 58Humanistisches Gymnasium in Basel (Altsprachliches Gymnasium mit Latein, Französisch und Griechisch). Leider haben mir die Sprachen das Genick gebrochen. Die naturwissenschaftliche Richtung hätte eher gepasst.
Berufsausbildung1959-63Laborantenlehre bei CIBA in Basel
1967 - 70Chemiker HTL am Technikum Winterthur. Ich habe dieses Diplom ohne Unterbruch geschafft. Im Diplomjahr amtete ich als Präsident des Studentenausschusses (STA) und schlug mich mit den jungen Linken der 68er Jahre herum. Erstaunlich für mich war, dass ich trotz vieler Abwesenheiten ein recht gutes Diplom machte.
Militär
(125 Wochen = 2,5 Jahre)
5.2.-2.6.62Flieger Nachrichten Rekrutenschule in Dübendorf (17 Wochen)
6.1.-30.5.64Unteroffiziersschule mit Abverdienen in Dübendorf (21 Wochen)
13.7.-7.11.64Flieger und Flab Offiziersschule in Dübendorf (17 Wochen) mit Brevetierung zum Leutnant
1.2.-29.5.65Abverdienen des Offiziersgrades in Dübendorf (17 Wochen)
8.11.-20.11.65"Dachdeckerkurs" (Beförderungskurs zum Oberleutnant) (2 Wochen)
13.2.-15.2.67Nahkampfkurs in St. Luziensteig (2 Wochen)
1963 - 9414 Wiederholungskurse à 3,5 Wochen (49 Wochen).
Ich war bei den Flieger-Uebermittllungstruppen in der Fl Fk Kp 3, 7 und 8 eingeteilt, machte aber auch Dienst bei der Fl Fk Kp 2
SPERRY UNIVAC1970-71

Bereits 2 Wochen vor den Diplomprüfungen am Technikum Winterthur begann ich gemeinsam mit Rudi Bucher bei der amerikanischen Computer-Firma SPERRY UNIVAC eine 1 jährige Ausbildung zum Programmierer, Analytiker und programmierte im Projekt COMET am internationalen Message Switching System (=Telegramm-Vermittlung) der Radio Schweiz AG in Bern. Im Gegensatz zu Rudi wurde ich in der Programmierung nicht glücklich. Dies war nicht meine Zukunft.

1972 - 76

Der Wunsch nach einem eigenen Haus bewog mich, das sichere und feste Gehalt eines Projekt-Mitarbeiters gegen den unsicheren provisions basierenden Lohn eines Verkäufers (Salesman) einzutauschen. Zu der Zeit konnte man viel Geld durch den Verkauf von Gross-Systemen verdienen. Unter 1 Mio CHF war kein solches System erhältlich und 1-1,5% der Verkaufspreises gehörte dem Verkäufer. Ich war sehr erfolgreich und erfüllte 4 Jahre hintereinander die mir zugeteilte Verkaufs-Quoten, was mir neben viel Geld und Ansehen, auch Reisen zu den internationenen Sales-Meetings in ferne Länder einbrachte.

Zu meinen grössten Verkaufserfolgen gehörten u.a.
  • Eidg. Alkoholverwaltung (Ersatz eines IBM-Rechners)
  • Radio Schweiz Message Switching
  • Ausbau des RTC-Bank-Grosssystems (Kantonalbank Bern und Basel, Bernische Kraftwerke)
  • Sandoz-Grossrechner (1100/62)
Mildat AG (Bern)1976 - 78Leiter des Rechenzentrums für die beiden Milchverbände Bern und Aargau. Dieser Ausflug in einen bundesnahen Betrieb endete nicht unbedingt brilliant. Ich stolperte über interne Intrigen.
SPERRY UNIVAC1978 - 79Banken-Projektleiter RTC Bern für Kantonalbank Bern und Basel, Bernische Kraftwerke (BKW).
1979 - 81Verkaufsleiter für Chemie Schweiz mit Verkauf eines UNIVAC 1100/62 Grossanlage (3 Mio SFr) für die Sandoz AG
SANDOZ AG Basel1981 - 84

Nachdem ich in meiner Tätigkeit als UNIVAC-Verkäufer in starker Konkurrenz zur IBM ein letztes Gross-System verkaufte, wechselte ich zu Sandoz als Anwendungs-Berater für IT-Applikationen. Mit der Installation von MAPPER habe ich ein End-User-System eingeführt, mit dem Benutzer ihre eigenen Auswertungen bauen konnten. Dieses System lief jahrelang zur vollen Zufriedenheit in der Finanzbuchhaltung.

1984 - 94

Head of IT in Pharma Development. Es galt eine IT-Organisation in Pharma Entwicklung aufzubauen und notwendige Applikationen zu realisieren:

  • Aufbau einer IT-Organisation und -Struktur
  • Einführung Office-Konzept mit ALL-IN-1
  • Realisierung der PE-Systeme (PEDALO, PEGASUS etc)
    diese Systeme wurden im Jahre 2002 auf die Windows-Plattform transformiert
1994 - 96

Meine Nominierung als IT-Controller Basel war für mich absolutes Neuland. Ueber externe Schulung und Erfahrungsaustausch vorallem bei Swissair wurde ich bald zu einem pragmatischen Spezialisten der IT-Produkte-Kalkzulationen. Daneben vollendete ich meine Aufgaben im Rahmen der CSV (Computer Validation Policy).

  • Einführung transparente Kostenkalkulation und -Verrechnung
  • Corporate Validation Policy, CSV Master Plan
NOVARTIS AG 1996 - 98

Fusion Sandoz - Ciba zu NOVARTIS: Leiter zweier internationaler IT-Arbeitsgruppen:

  • IT-Kosten, -Verrechnung und -Dienstleistungen. Entwicklung eines Dienstleistungskataloges
  • Global Computer System Validation (CSV)

Nomination zum Global IT Controller mit einem Budget von > 600 mio US-$, wobei mich neben der globalen Budgetierung das "Outsourcing der IT-Infrastruktur in ITpro (=IBM)" am meisten beschäftigte.

1998 - 2000

Mit dem Ex-IBM-Mann Peter Sany, dem Nachfolger meines Uebervaters Sepp Meier, habe ich mich gar nicht verstanden. Er hatte Komplexe mit seiner Körpergrösse. Er war sogar noch etwas kleiner als ich und wippte auf seinen Absätzen, um grösser zu erscheinen. Er war ein brillianter IT-Mann, aber ein "Charakter-Lump". Er ging über Leichen. Mobbing war seine Spezialität.

Ich stand kurz vor meiner Kündigung, als ich von 3 Schutzengeln, dem Werner Lang, dem Leiter Novartis Basel G. Acklin und Ed. von Achenbach in einer Not-Aktion als IT-Leiter ins Werk Stein versetzt wurde. Dort lebte ich nochmals auf, denn ich konnte etwas bewegen:

  • Migration der PC-Umgebung zu NT und Office Windows
  • Einführung der NOPPS-Systeme mit UNIX-Grossrechnern
  • Uebergang Milleniums-Jahreswechsel von 1999 auf 2000
31.12.2000Vorzeitige Pensionierung per 31. Dez. 2000 (an meinem 58. Geburtstag. Bereits anlässlich der Fusion Sandoz/Ciba zu Novartis habe ich eine frühzeitige Pensionierung als eines meiner persönlichen Ziele unverfroren kund getan. Anfang 2000 war es soweit und ich wurde als einer der letzten, die zu den goldenen Fusions-Bedingungen mit voller Rente inkl. AHV vorzeitig pensioniert wurden, nominiert.
C/S Designab 1.1.2001Selbständig sein, war immer mein Traum. Aber mir fehlte in der Vergangenheit den Mut dazu. Ueber meine Firma C/S Design bot ich mein im In- und Ausland anerkanntes Fachwissen und Erfahrungen an:
  • IT-Controlling
  • IT-Finanz-Controlling
  • IT-Projekt-Controlling
  • Outsourcing

Ich hielt noch ein paar Vorträge u.a. gemeinsam mit der Gardner Group in München, aber nach 3 Monaten habe ich diesen Traum beerdigt, weil ich realisierte, mit der geschäftlichen Selbständigkeit meine private Selbständigkeit zu verlieren.

 

Autobiografie von Max Lehmann
Schafmattweg 13, CH-4102 Binningen
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