Es kommt der nächste!

Meine Karriere als Autofahrer
(Teil meiner Autobiografie "Ich habe gelebt !" Letzte Aenderung: Version 1.1 vom 24. Mai 2016)

Meine Motorisierung begann am 11. April 1959, also gut 16-jährig, als ich ein 50 ccm Moped der Marke Puch bekam und die dafür notwendige theoretische Fahrprüfung ablegte. Zu dieser Zeit waren die Prüfungen noch mündlich. Man sass zu dritt um den Experten, der einem nach dem anderen die Fragen stellte.

Ein halbes Jahr vor meinem 20. Lebensjahr bestand ich sodann am 25. Juni 1962 die Autofahrprüfung, genau 1 Woche bevor die ganze Familie mit dem damaligen Fiat 1100 nach Italien zum Camping in die Ferien fuhr. Schon kurz vor Mailand übergab mir mein Vater entnervt das Steuer, denn dem italienischen Verkehr war er nicht mehr gewachsen. (Bem: Er machte seine Fahrprüfung nur ein paar Jahre vorher, mit 46 Jahren.)

Meine Motorrad-Karriere begann am 13. August 1965, 23-jährig, als ich die Motorrad-Fahrprüfung über 125 ccm absolvierte.

Mein erstes Auto, einen DKW-1000, habe ich mir während meiner Studienzeit im Technikum in Winterthur anfangs 1969 erstanden. Ich habe dafür Fr. 300.-- bezahlt. Dank zweier Unfälle, deren Schaden ich mir auszahlen liess, war der Betrieb meines DKW fast selbsttragend.

Schwere Unfälle hatte ich bisher keine und bin froh darüber. Es blieb glücklicherweise immer bei Sachschaden zwischen ein paar Hundert Franken und Fr. 5000.--. Damals schoss mich ein österreichischer Diplomat auf der slowenischen Atobahn bei Ljubjana ab, als er einschlief. Die Unfälle aus eigenem Verschulden sind an einer Hand aufzuzählen:

1965 - 1968

Meine Lambretta - Meine war jedoch hellblau

Innocenti Lambretta

Technisches:

125ccm Zweitaktmotor

Geschichte:

Die Lambretta ist ein Motorroller, entworfen von dem italienischen Ingenieur Ferdinando Innocenti. Es wurden alleine vom Stammhaus über 4 Millionen Exemplare des Motorrollers gefertigt.

Begebenheiten, Erlebnisse

Ich arbeitete in der CIBA und kaufte meinem Lehrlingsbetreuer Walter Hänni seine Lambretta ab. Mit ihr fuhr ich nicht nur im Raume Basel herum, sondern in der Studienzeit regelmässig von Basel nach Winterhur (ca. 90 km). Einmal gings dann sogar über den Gotthard in den Tessin.

Nov. 1961 - 4. 8. 1964

Der Fiat-1100, der Stolz meines Vaters

Fiat 1100-103 (Auto meines Vaters)

Technisches:

Vierzylinder-Reihenmotor mit 1089 cm³ und 36 PS / 26,5 kW und ein Viergang-Getriebe mit Lenkradschaltung, Höchstgeschwindigkeit 115 km/h

Geschichte:

Auf Wunsch meines Vater wurde das schwarze Dach weiss gespritzt und die Pneus erhielten noble Weisswandreifen. Es war ein Vorführmodell. Wir bezahlten dafür Fr. 5'400.--

Begebenheiten, Erlebnisse

Mit dem Fiat gingen die ganze Familie, 2 Erwachsene und wir zwei Kinder Max und Christina mit einem grossen Zelt samt Stühlen, Tisch und Kühlbox in die Camping-Ferien. Im Sommer 1964 fuhren meine Eltern zu meiner Schwester nach England, wo am 4. August 1964 mein Vater mit einem Militär-Lastwagen zusammenstiess und auf der Unglücksstelle verstarb. Er war dem Linksverkehr nicht gewachsen .

29.2.1969 - 29.1.1971

Mein 4-türiger DKW-1000 war jedoch blau

Auto Union DKW 1000 Mod. F-94 Jahrgang 1959

Technisches:

3-Zylinder Zweitakt-Motor 981ccm, Zweitakter Benzin mit 1:40 Oelgemisch, 44 PS bei 4'500 Touren, resp 85 Nm bei 2100 Umdrehungen, 4-Gang-Getriebe mit Lenkradschaltung, Höchstgeschwindigkeit 131 km/h, manuell verstellbare Kühlerjalousie, Handgas, 4-türig in der Mitte angeschlagen. Erste Inverkehrsetzung März 1959.

Geschichte:

Ab 1958 wurde das Auto mit einem größeren Motor (981 cm³) als "Auto Union 1000" gebaut, und zwar als viertürige Limousine wie auch als Zweitürer (mit vorn angeschlagener Tür) und als viersitziges Coupé ohne B-Säule. Zum Modelljahr 1960 (ab August 1959) bekamen die zweitürige Limousine und das viersitzige Auto Union 1000 S Coupé eine großzügige Panoramascheibe. Doch auch dieses modische Accessoire konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die rundliche Formgebung des DKW-1000 überholt war. Im Grunde ging sie auf Prototypen der DKW Meisterklasse von 1940 zurück. Die Auto Union produzierte im Düsseldorfer Werk 171'008 Stück des Auto Union 1000 und 1000 S.

Begebenheiten, Erlebnisse

Für Fr. 300.-- habe ich meinen DKW ab dem Autoabbruch gekauft und mit viel Polyester den Unterbau verstärkt, so dass er in Betrieb genommen werden konnte. Es hatte bereits gegen 100'000 km auf dem Tacho. Dieses Auto hat mich nicht viel gekostet: 4 aufgummierte Reifen und einiges Reparaturmaterial wie Polyester, Auspuff-Rep.-Kitt etc und Ersatzteile vom Autoabbruch. Als Einnahmen habe ich mir 2 Unfallschäden auszahlen lassen, als mir einer aus einer Stop-Strasse in die Seite fuhr und ein anderes Mal ein Auto von links kommend mich rammte. Ich brauchte den DKW für die Fahrten von Glattbrugg nach Winterthur, wo ich studierte, und machte mit ihm u.a. Camping-Ferien in Kroatien bei Novi-Vinodolsk (bei Zadar).

Mit 127'000 km musste ich den DKW Ende Jan. 1971 auf den Abbruch bringen. Das Bodenblech war total durchgerostet. Bei Regen stand das Wasser vor den Hintersitzen ca. 5-10 cm hoch.

Zollausweis meines 4-türigen DKW-1000
1969 - 1975

Wintercamping in Unterwasser (Toggenburg)
mit meinem Wohnwagen KIP und dem Peugeot-404

Wohnwagen KIP

Technisches:

Mein Wohnwagen Kip hatte ca 3.90 m Innenlänge und war 2 m breit. Er war ungebremst und hatte 550 kg Leergewicht. Es bestand aus einer reinen Holzkonstruktion mit Novopan-Platten auf Lattenrost. Innen hatte er rechts vom Eingang ein Einzelbett und am linken anderen Ende eine kleine Sitz-/Schlafecke ca. 140cm breit. Er hatte keine Heizung und auch keinen Kühlschrank.

Persönliche Erlebnisse:

Während meiner Zeit am Technikum in Winterthur und meiner anschliessend ersten beruflichen Tätigkeiten bei der amerikanischen Computerfirma Sperry Univac wohnte ich in Dübendorf und Glattbrugg. In dieser Zeit zeltete ich den ganzen Sommer am Greifensee bei Uitikon.1969 kaufte ich mir für Fr. 1'000.-- einen alten gebrauchten KIP-Wohnwagen. Er war mein Stolz und stand vom Frühjahr bis im Herbst direkt am Greifensee und etwas später machte ich mit ihm sogar noch Wintercamping in Unterwasser (Toggenburg).

Fürs Winter-Camping musste der KIP-Wohnwagen aber vorerst wintertauglich gemacht werden: Die Fenster habe ich doppelglasig gemacht, indem ich eine zweite Kundststoffscheibe mit 4 mm dickem doppelseitigem Klebeband aufklebte. Den Hohlraum zwischen den Aussen- und Innenwänden habe ich mit Stypopor-Granulat versucht zu isolieren. Dann habe ich einen 3x3m grossen isolierten Vorbau erstellt, der schlussendlich grösser als der eigentliche Wohnwagen war. Geheizt habe ich im Vorbau mit einem Ölofen.

29.1.1971 - 1974
Bild des Peugeot 404 siehe oben

Peugeot 404 Injection Mod. 1966

Technisches:

1493 ccm, weinrote Limousine, Mod. 1966

Geschichte:

Der Peugeot 404 wurde von 1960 bis 1975 in Europa hergestellt (letzte offizielle Auslieferung nach Deutschland im Jahre 1974). Vorgänger war der Peugeot 403, jeweils mit teilweise identischen Motoren- bzw. Getriebevarianten. Es handelt sich beim Peugeot 404 um ein heckgetriebenes Modell der Mittelklasse, das als viertürige Limousine, als Cabrio, Coupé, Pick-up und als fünftüriger Kombi (Break, Commerciale und Familiale mit bis zu 7 Sitzen auf drei Sitzbänken) erhältlich war und sich wegen seiner damaligen äußerst umfangreichen Serienausstattung (außerdem: Stoßstangen, Radkappen, Zierleisten und weitere Applikationen in Nirosta-Ausführung), sowie seiner robusten Zuverlässigkeit, auch in Deutschland sehr großer Beliebtheit erfreute.

Persönliche Erlebnisse:

Autokennzeichen: ZH-267'517. Der 404 war seiner Zeit voraus. Ich habe ihn als Occasion für Fr 4'000.-- mit 75'000 km auf dem Tacho gekauft. Es war ein weinrotes Luxusauto mit hellbraunen Ledersitzen und Schiebedach. Ich habe an ihn eine Anhängerkupplung für den kleinen Kip-Wohnwagen montieren lassen. Ich musste ihn mit ca. 110'000 km wegen Rost (vorallem in den Radkästen) verschrotten lassen.

05.1969 - 30.11.1979

Der VW-Käfer 11-1300 von Doris

VW Käfer 11-1300 von Doris

Technisches:

Limousine mit Schiebedach, hellbraun. Es hatte 1285 ccm, 40 PS, war 820 kg schwer (Leergewicht)

Geschichte:

Der VW Käfer ist ein legendäres Automodell der heutigen Volkswagen AG und war bis Juni 2002 mit über 21,5 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Automobil der Welt, bis er diesen Titel an seinen Nachfolger aus demselben Hause, den "VW Golf", weitergab. Erstmalig auch wurde eigens zum Bau eines Fahrzeugtyps auf der grünen Wiese eine neue Stadt gegründet: "Wolfsburg". Der andere Nachfolger vom Käfer ist der "New Beetle", der in Mexiko hergestellt wurde.

Charakteristisch für den VW-Käfer ist der luftgekühlte Vierzylinder-Boxermotor im Heck und die Aufteilung des Fahrzeugs in Bodenplatte und Karosse („Häuschen“).

Persönliche Erlebnisse:

Erste Inverkehrsetzung im Mai 1969. Dieses sandgraue Auto gehörte Doris und war ihr ganzer Stolz. Ich muss gestehen, im Winter, wenn es rutschig war, dann war der VW Spitze. Es hatte in Bern das Auto-Kennzeichen BE-141'585. Kurz nach Einzug in Kaiseraugst mussten wir den VW auf den Abbruch bringen, weil bei einem Pneuwechsel auf der Autobahn der Wagenheber durch die Karrosserie brach, anstatt den Wagen aufzuheben. Er war über 10 Jahre alt. Mit 115'000 km wurde es verschrottet

1975 - 1984

Mein Ford Taunus 1600

Ford Taunus 1600 Kombi

Technisches:

1600ccm, 88 PS, OHC (Vierzylinder-Reihenmotor), Kombi, rote Farbe

Geschichte:

Mit dem Namen Taunus wurden nach dem 2. Weltkrieg bis 1967 alle deutschen Ford-Modelle bezeichnet. Die amerikanische Mutter Ford Motor Company verbot in jener Zeit der Ford-Werke AG, den Markennamen "Ford" zu benutzen. "Taunus" war bis 1967 ein Markenname und zugleich ein Synonym für Ford. Es gab dazumnal die Modelle Taunus 12m, 17m etc. Als Logo wurde ein dem Kölner Wappen ähnliches Emblem verwendet.

Die Modelle der oberen Mittelklasse wurden 1972 durch den Ford Granada bzw. den Ford Consul abgelöst. Die Mittelklasse-Modelle behielten ab 1970/1971 die Bezeichnung Taunus.

Persönliche Erlebnisse:

Autokennzeichen: BE-338'065. Ich habe ihn als Firmenwagen einem Ford-Mitarbeiter in Rothrist abgekauft. Ich musste ihn mit gegen 100'000 km austauschen, weil die Kardanwelle ausgeschlagen war.

1985 - 1990

Mein Ford Sierra 1600 Kombi war jedoch rot

Ford Sierra 1600 Kombi

Technisches:

1600 ccm, mit 75 PS, Kombi, rote Farbe

Geschichte:

Der direkte Nachfolger des Ford Taunus war der Ford Sierra, welcher 1982 erschien und eine radikal neue Karosserieform auf bewährter Taunus-Technik darstellte.Bei seiner Einführung (Projektname Toni) 1982 sorgten das aerodynamische Design (Cw-Wert: 0,34) für Furore. Insgesamt wurden zwischen 1982 - 1993 2.7 Mio Ford Sierra produziert.

Persönliche Erlebnisse:

Ich hatte grossen Ärger, da das falsche Auto geliefert wurde, nicht der Kombi, sondern eine Limousine. Aus diesem Grund wurde der alte Taunus nochmals mit einer Austausch-Kardanwelle ausgestattet, sodass wir im Juli nach Italien in die Ferien fahren konnten.

Als das richtige Auto dann kam, fuhren wir ein paar Tage später (im September) nach Süd-Frankreich in ein Hotel in Cap d'Agde. Jedoch bereits bei der Ankunft wurde unser fabrikneues Auto mit einem Schraubenzieher aufgebrochen.

Ich habe das Auto eingetauscht, als ich nach der Scheidung mir einen Wunsch erfüllte und einen Wohnwagen kaufte. Dazu benötigte ich ein stärkeres Auto als Zugwagen.

4.7.1990 - Herbst 2001

Hobby 460 Easy DeLuxe (vorne mein Saab)

Wohnwagen Hobby 460 Easy DeLuxe

Technisches:

Länge über alles: genau 6 m (Damals durfte in der Schweiz kein Wohnwagen länger als 6m sein). Innenlänge: 4.90 m, Breite 2 m. Leergewicht: 940 kg, Max. Gewicht: 1200 kg.

Der Wohnwagen hatte auf beiden Seiten je eine Sitzecke, die zu einem Bett von 1.40 und 1.60 m Breite umgebaut werden konnte. Zudem hatte er eine Gas-Heizung und einen Kühlschrank. Ich habe ihn in Deutschland bei der Fa. Ernst gekauft, denn zu der Zeit waren die Preise in Deutschland gleich, jedoch in DM, d.h. ich hatte einen Kursgewinn von ca. 20% und zudem konnte ich die Deutsche Mehrwertsteuer von 16% zurückverlangen, was einen Preisunterschied von ca. 30% ausmachte. Schlussendlich hat er mich inkl. Vorzelt Fr. 12'500.-- gekostet.

Erlebnisse:

Mit dem Wohnwagen habe ich viel erlebt. Ich parkierte ihn auf meinem Parkplatz unmittelbar vor meinem Haus an der Bollwerkstrasse in Binningen. Ich fuhr mit ihm 9x nach Istrien, aber auch 2 mal nach Italien (Rom und Neapel) und einmal nach Süd-Frankreich (Ramatuelle).

Ich hatte 2x Hagelschäden und erhielt als Entschädigung von der Versicherung um die Fr. 4'000.--. Verkauft habe ich den Wohnwagen für Fr. 5'000.-- an Karl Seiner aus Oesterreich.

3.7.1990 - 31.8.1998

Mein Ford Sierra 2.0 l Kombi war jedoch rot

Ford Sierra 2.0 l Kombi

Technisches:

1998 ccm, Automatik-Getriebe, Anhänge-Kupplung, Damaliger Kaufpreis: Sfr. 24'000.-- (Brutto)

Erlebnisse:

Nach der Scheidung habe ich diesen roten Kombi sowie einen Wohnwagen der Marke HOBBY gekauft. Auf der Fahrt nach Istrien explodierte im Juli 1996 bei Verona das automatische Getriebe meines Ford Sierra. Mein Wohnwagen wurde ausgeraubt. Ich hatte keine Kleider mehr und musste alles neu kaufen. Fuhr mit einem Mietwagen, ein Renault Megane noch 1 Woche nach Istrien.

Den Kombi habe ich schlussendlich Daniela und Eshref zur Hochzeit geschenkt Er hatte bereits 130'000 km auf dem Tacho und als Wert wurde mir von der Garage Fr. 5'000.- angeboten. Es war ein schlechtes Geschenk, denn das Auto war oft in Reparatur.

31.8.1998 - 20.4.2000

Mein Ford Mondeo 2.5 l 6 Cyl.

Ford Mondeo 2.5i V6 24V 6Cyl Kombi

Technisches:

2490 ccm, 170 PS bei 6'000 Touren, Automatik-Getriebe, Leergewicht 1'500 kg, Damaliger Kaufpreis: Fr. 39'970.-- (Brutto)

Geschichte:

Der Ford Mondeo ist der Nachfolger des Ford Sierra.

Erlebnisse:

Neukauf als ich von Novartis nach Stein versetzt wurde. Von Novartis erhielt ich die notwendige Bestätigung für den Flotten-Rabatt (10% zusätzlich). Der Silber-Pfeil, wie ich ihn nannte, war mein ganzer Stolz, denn als 6-Zylinder hatte er eine wunderbare Laufkultur. Ich habe ihn schlussendlich bereits nach 1 Jahr mit 45'000 km gegen einen Saab eingetauscht.

ab Juni 2001

Mein Wohnwagen Hobby 540 Easy DeLuxe

Hobby 540 Easy DeLuxe

Technisches:

Länge über alles: 7.30 m; Innenlänge 5.40 m und Breite 2.25 m, Mit ihm hatte ich 2 getrennte Betten mit Federkernmatratzen. Ich habe eine Schutzdach montieren lassen, das ihn vor der Hitze und etwaigen Hagelschäden schützen soll.

Persönliche Erlebnisse:

Meist überwinterte ich den Wohnwagen bei Ido Sinozic in Zbandaj. Den Winter 2006/2007 verbrachte ich in Süd-Spanien auf dem Campingplatz El Portus bei Cartagena und den Sommer jeweilen auf dem Campingplatz Solaris in Istrien.

Ende April 2016 habe ich den Wohnwagen als mobiles Vorzelt umgebaut, d.h. die Rundsitzgruppe und die Betten ausgebaut und durch eine Küche, Tablar-Gestelle und eine Wasch-Maschine ersetzt. Seither benutze ich kein Stoff-Vorzelt mehr.

19. April 2000 - 25. Okt. 2010

Saab 9-5, 3.0 l V6 Cyl. Kombi

Saab 9-5 3.0 l 6 Cyl Kombi

Technisches:

SAAB 9-5, 3.0 Liter 6 Zylinder-Turbo-Motor mit 210 PS, 1760 kg Leergewicht, Kombi, Automatic, silber

Geschichte:

Der Saab 9-5 wurde 1997 von Saab entwickelt und ersetzte ab 1998 den Saab 9000 CS (1992-1998). Mit dem 9-5 führte Saab die lange Tradition fort, eine Fülle von Sicherheitsfunktionen anzubieten. So bietet der 9-5 als erstes Auto Sitze mit Ventilation und einer aktiven Kopfstütze (SAHR, Saab Active Head Restraints), die sich im Falle eines Heckunfalls mit dem Kopf mitbewegt und so einem Schleudertrauma und Nackenwirbelverletzung vorbeugt

Der Greif-Vogel, ein Mischwesen zwischen Löwe und Adler, ist das Logo der Fa. Saab. Das antike Fabelwesen im Saab-Logo bezieht sich auf das Wappentier der Provinz Skane, wo die Wiege des ehemaligen Militärflugzeugherstellers steht.

Persönliche Erlebnisse:

Claudia, meine damalige Freundin war ein Saab-Fan. So kam auch ich zu Probefahrten bei der Garage Lerch in Rothrist und war überrascht von der Sportlichkeit und der Ausstattung dieser Autos. Als ich dann noch entdeckte, dass SAAB auch einen formschönen Combi herstellte, wollte ich auch diesen zur Probe fahren. Ein ganz besonderes Fahrgefühl strahlte der SAAB 9-5, 3.0 Liter 6 Zylinder-Turbo-Motor mit 200 PS aus. Wie auf Schienen fuhr ich über einen Bahnübergang und beim Gasgeben presste es einem in den Sitz.

Mit dem Eintausch meines 1-jähriger Ford Mondeo, der schon einen Kilometerstand von 45'000 km aufwies, kombiniert mit dem Novartis-Flottenrabatt kam ich mit recht günstigen Konditionen zu meinem eigenen silbernen SAAB, der mir bereits 2 Monate später, am Gründonnerstag, 20. April 2000 ausgeliefert wurde.

Als ich von Solothurn wieder nach Basel zog erhielt ich ein neues Autokennzeichen BL 18'940, eine sehr tiefe Nummer. Durch die Oesterreich-Episode bin ich in kurzer Zeit grosse Strecken gefahren. So war der Kilometer-Stand am Juli 2007: 178'000 km. Mitte 2010 waren es bereits 212'000km.

Am 25. Oktober 2010 habe ich ihn mit 213'500 km gegen einen "Skoda Superb 1.8 TSI Ambition Kombi" eingetauscht. Ich war mit meinem SAAB sehr zufrieden. Es war mein bestes Auto und wenn ich die Anzahl gefahrener km berücksichtige, auch das günstigste Auto. Ich hatte immer noch meinen ersten Auspuff und der Benzinmverbrauch war sehr tief, nämlich 8.4 - 8.9 l/100km auf Autobahn (Strecke Basel - Istrien). Ich habe ihn eingetauscht, weil ein Test gezeigt hat, dass der Kühlkompressor etwas undicht war und die Gefahr bestand, dass er in den nächsten 1-2 Jahren ausfallen könnte. Kosten ca. Fr. 2'500.--.

18. März 2011 -

Skoda Superb 1.8 TSI Ambition Kombi

Skoda Superb 1.8 TSI Ambition Kombi

Technisches:

Skoda, Benziner, 1798 ccm 4 Zylinder-Turbo-Motor mit 160 PS, 1533 kg Leergewicht, Kombi, Automatic, silber. Kaufpreis Brutto: SFr. 52'000.--

Geschichte:

Die tschechische Fa. Skoda existiert seit 1895 und gehört seit 1991 dem Volkswagen-Konzern an. Der Superb ist das Flagschiff des Skoda Konzerns.

Persönliche Erlebnisse:

  • Bei meiner ersten Fahrt nach Solaris Ende April 2011 sass der mit etwa 300 kg Gepäck beladene Skoda mit seinem Unterboden auf dem 10cm hohen Randstein meines Parkplatzes auf. Ich musste morgens um 05:00 Ihr den Pannendienst kommen lassen, der mich freischleppte und den abgerissenen Unterboden notdürftig befestigte. Von nun an durfte ich ich ihn nur noch ausserhalb meines etwa erhöhten Parkplatzes beladen.

  • Am 20. Juni 2014 habe ich auf der Strecke Basel - Istrien nach dem Gotthard-Tunnel meinen 30'000stel km gefahren. Der Benzinverbrauch hat sich bei 6.7 Liter 95 Oktan auf 100 km für die Teststrecke Basel - Istrien und retour eingependelt.

  • 26. Aug 2015: Fahre meinen 40'000 km auf der Strecke Basel - Buggingen.

12. Okt. 2012 -

Honda Click 125i

Thailand: Honda Click 125i

Technisches:

Honda, Benziner, 125 ccm 4-Takter, Luftgekühlt, Automatic-Getriebe, 112 kg schwer, schwarz-weinrot; Kaufpreis: 48'500 Baht ( entsprechend ca SFr. 1'500.--)

Geschichte:

Honda Thailand hat auf dieses Jahr ganz neu durchkonstruierte Modelle auf den 125er-ccm-Markt gebracht. Mit neuen Einspritzmotoren und sportlichem Design, und auf dem Motor 3 Jahre Garantie. Fast schon selbstverständlich sind die automatischen Getriebe, Batterie-Starter und kombinierte Bremsen. Diese neuen Technologien sollen zukünftig weiltweit in Honda-Scootern eingesetzt werden.

Persönliche Erlebnisse:

Ich brauche den Honda-Flitzer nur innerhalb Hua-Hin, weil ich da überall Parkplätze finde. Nach 2 Saison, also anfangs März 2014 betrug der Km-Stand 1'400

Anfang 2013 hat es mich im langsamen Tempo hingeschmissen resp. ist das Vorderrad weggerutscht, als ich einen Freund sah, denn ich begrüssen wollte. Ich betätigte auf der falschen Seite die Vorderrad-Bremse, weil ich links Abfallsäcke transportierte!!!!!. Dem Roller hat es nichts gemacht, bei mir habe ich die Tapete am Ellbogen und am Fuss verloren. Während 2 Wochen konnte ich keine geschlossenen Schuhe tragen. Mein geschäckter Fuss sah aber gut und sportlich aus.

12. Nov. 2014 -

Toyota Vios 1.5 Liter Typ E

Thailand: Toyota Vios 1.5 Liter Typ E

Technisches:

Toyota, Benziner, 1497 ccm 4 Zylinder-Motor mit 110 PS, 1050 kg Leergewicht, Limousine 4-Gang-Automatic, silber, getönte Scheiben; Kaufpreis: 650'000 Baht ( entsprechend SFr. 19'100.--)

Geschichte:

Das Vios-Modell wird nur für den asiatischen und australischen Raum fabriziet resp. verkauft..

Persönliche Erlebnisse:

Wie es in Thailand üblich ist, erhält man als Neuwagenbesitzer einen Monat lang ein rotes Auto-Kennzeichen

April 2016

Mein Wohnwagen Hobby 560 Easy DeLuxe Ffe

Hobby 560 Easy DeLuxe Ffe

Technisches:

Länge über alles: 7.64 m; Innenlänge 5.60 m und Breite 2.30 m. Er verfügt über ein Queen-Size-Bett mit Federkern-Matratzen von 160 cm Breite, einen Truma-Mover fürs Verschieben und eine Klimaanlage. Die Eingangstüre ist vorne. Ich habe ein Schutzdach für Euro 1'650 installieren lassen. Diesen Wohnwagen habe ich mir zusätzlich gekauft, um den "alten" 540er in ein mobiles Vorzelt umzubauen. Kaufpreis: ca. 20'000.--

Persönliche Erlebnisse:

Am 21. April habe ich ihn bei Christian Ernst übernommen und in einem Stück nach Solaris gefahren

 

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